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Äthiopische Küche

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Der Artikel Äthiopische Küche gehört zur Kategorie: Afrikanische Küche, Kultur (Äthiopien)

Die Äthiopische Küche (wie auch die Küche Eritreas) unterscheidet sich stark von den Essgewohnheiten sowohl Schwarzafrikas als auch des orientalischen Raums. Grundnahrungsmittel bildet ein saurer Fladenbrotteig namens Injera, hergestellt aus dem nur am Horn von Afrika vorkommenden Getreide Teff. Dazu werden verschiedene Saucen, Wot genannt, serviert, die es in verschiedenen vegetarischen und fleischhaltigen Ausführungen gibt. Dabei gilt: Wer es sich leisten kann, isst Fleisch. Die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche verbietet, wie die meisten orthodoxen Kirchen, mittwochs und freitags den Genuss von Fleisch, so dass an diesen Tagen Linsenbrei verspeist wird. In Restaurants gibt es an diesen Tagen das rein vegetarische Gericht Alidscha, verschieden zubereitete Gemüse mit Soßen. Gegessen wird mit der rechten Hand. Dabei ersetzt das Injera sowohl den Teller als auch das Besteck. Man reißt einfach kleine Teile des Fladens ab, ergreift damit ein Stück der Fleisch- oder Gemüsebeilage und führt es sich zu Gemüte. Als besonders höflich gilt es, den anderen am Mahle Partizipierenden hin und wieder eine Portion direkt in den Mund zu stecken (Gursha). Generell ist das äthiopische Essen sehr scharf, meist durch das Gewürz Berbere. In den meisten äthiopischen Restaurants in Europa kann man aber auch mildere Varianten bestellen, bzw. wird die scharfe Berbere-Soße auf kleinen Extra Schälchen zum selbst dosieren gereicht.

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Äthiopische Küche


Wer hat eigentlich mal in Äthiopien "ein süßes Erdnusmus" zum Nachtisch gegessen? Habe mir die Freiheit genommen, diese falsche Angabe wieder zu streichen

Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Äthiopische Küche und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).