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Önanthsäure

Der Artikel Önanthsäure gehört zur Kategorie: Chemische Verbindung, Alkansäure, Carbonsäure
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Prettytable-R

Strukturformel

Allgemeines
Name Önanthsäure
Andere Namen Heptansäure
Summenformel C7H14O2
CAS-Nummer 111-14-8
Kurzbeschreibung farblose, viskose Flüssigkeit
Eigenschaften
Molmasse 130,18 g/mol
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,92 g/cm³
Schmelzpunkt -7,5 °C
Siedepunkt 223 °C
Dampfdruck 133,3 Pa (78 °C)
Löslichkeit gering in Wasser
Sicherheitshinweise
R- und S-Sätze R: 34
S: 26-28-36/37/39-45
MAK -
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen.

Önanthsäure (n-Heptansäure), C6H13-COOH, ist eine gesättigte Fett- bzw. Alkansäure. Sie leitet sich vom Alkan n-Heptan ab.

Eigenschaften

Önanthsäure ist unter Standardbedingungen eine unangenehm riechende, in Wasser nur wenig lösliche, viskose, farblose Flüssigfkeit. Bei 20 °C beträgt die Brechzahl 1,4221. Önanthsäure ist brennbar. Ihre Salze und Ester heißen Heptanoate.

Gefahren

Önanthsäure ist schwach wassergefährdend, außerdem wirkt sie ätzend. Inhalation der Önanthsäure führt zu einem brennenden Gefühl, Husten, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und Übelkeit, diese Symptome können mit Verzögerung eintreten. Bei Kontakt mit der Haut führt sie zu Schmerzen, Blasen und Verbrennung, in den Augen führt es ebenfalls zu Rötungen, Verbrennungen und Schmerzen, beim Verschlucken kommt es zu Magenkrämpfen.

Verwendung

Verwendundung finden überwiegend die Ester der Önanthsäure. So besitzen gewisse Ester - im Gegensatz zur freien Säure - einen angenehmen Geruch und finden als Duftstoffe Anwendung. Die Methyl- und Ethylester werden als Schmier- und Hydraulikflüssigkeit verwendet.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Önanthsäure und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).