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1453
Politik und Weltgeschehen
- 7. April: Das christliche Konstantinopel wird von den Türken vollends eingeschlossen und bis zu seinem Fall belagert.
- Belagerung von Konstantinopel (1453): Konstantinopel (heute Istanbul) wird am 29. Mai von den Osmanen unter Sultan Mehmed II. erobert. Dies gilt als endgültiges Ende des Byzantinisches Reiches oder Oströmisches Reich, obwohl die Halbinsel Peloponnes noch bis 1460 und das Kaiserreich Trapezunt bis 1461 noch unter griechischer Herrschaft verbleiben. Konstantinopel wird neue Hauptstadt des Osmanischen Reiches, die Hagia Sophia zur Moschee und ist seitdem nicht nur architektonisches Vorbild für alle orthodoxen Kirchen, sondern auch aller türkischen Moscheen.
- 17. Juli: Der Hundertjährige Krieg endet mit der Schlacht von Castillon, in welcher die Franzosen siegen. England verliert damit, abgesehen von Calais, seinen Besitz in Frankreich.
- Friedrich III. bestätigt das (gefälschte) Privilegium Maius und die damit verbundenen Privilegien für die habsburgischen Erblande. Auf diese Weise wird auch der Titel Erzherzog im Reichsrecht verankert
Geboren 1453
- 16. März: Gonzalo Fernández de Córdoba y Aguilar, spanischer General and Staatsmann († 1515)
- 13. November: Christoph I., Markgraf von Baden († 1527)
- Alfonso de Albuquerque († 1515) („Alfonso der Große“), portugiesischer Militär, Politiker und Seefahrer; zweiter Gouverneur von Indien
Gestorben 1453
- 17. Juli: John Talbot, englischer Feldherr des Hundertjährigen Krieges (* 1384)
- 13. Oktober: Jakob I., Markgraf Jakob I. von Baden (* 1407)
- 24. Dezember: John Dunstable, englischer Komponist (* um 1390)
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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff 1453 und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).

