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Der Artikel Aage Haugland gehört zur Kategorie: Opernsänger, Bass, Bass-Bariton, Däne, Geboren 1944, Gestorben 2000, Mann
Aage Haugland (* 1. Februar 1944 in Kopenhagen; † 23. Dezember 2000 in Lillerød) war ein dänischer Bass-Sänger (auch Bass-Bariton) norwegischer Abstammung, der insbesondere in den 1980er Jahren als akzentfreier Interpret von deutschsprachigen (Wagner, Strauss) und russischen Partien (Mussorgski, Schostakowitsch) international gefragt war, doch auch italienische Rollen (Verdi) sang.
Haugland studierte in Kopenhagen und debütierte 1968 in Oslo. Neben seinen berühmteren Kollegen Martti Talvela und Matti Salminen galt er, aufgrund seiner mächtigen und sinnlichen Stimme sowie seiner großen Bühnenpräsenz, als eindrucksvollster und vielseitigster skandinavischer Bass seiner Generation.
Diskografie
- Mit Reginald Goodall: Götterdämmerung (Hagen - auf Englisch gesungen)
- Mit Claudio Abbado: Chowanschtschina (als Iwan Chowanski), Wozzeck (als Doktor)
- Mit Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch: Lady Macbeth von Mzensk (als Polizist)
- Mit Myung-Whun Chung: Lady Macbeth von Mzensk (als Boris Michailowitsch)
- Mit Georg Solti: Moses und Aron (als Priester)
- Mit Armin Jordan: Parsifal (als Klingsor)
- Mit Dmitri Kitajenko: Boris Godunow (als Boris, Pimen und Warlaam)
- Mit Jerzy Semkow: Boris Godunow (als Pimen)
{{Personendaten|
NAME=Haugland, Aage
|ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=dänischer Bass-Sänger |GEBURTSDATUM=1. Februar 1944 |GEBURTSORT=Kopenhagen |STERBEDATUM=23. Dezember 2000 |STERBEORT=Lillerød }}
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Aage Haugland und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).

