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Abzählbarkeit

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Der Artikel Abzählbarkeit gehört zur Kategorie: Mengenlehre
Eine Menge [Formel] bezeichnet man als abzählbar unendlich, wenn sie die gleiche Mächtigkeit hat wie die Menge der natürlichen Zahlen [Formel]. Zu den höchstens abzählbaren zählen auch kleinere, also endliche Mengen. Der Begriff abzählbar kann beides bedeuten und muss von Fall zu Fall definiert werden. In diesem Artikel bedeutet er abzählbar unendlich.

In diesem Sinne bedeutet die Abzählbarkeit der Menge [Formel], dass es eine Bijektion von den natürlichen Zahlen auf die Menge gibt, das heißt, dass die Menge durchnummeriert werden kann.

Beispiele abzählbar unendlicher Mengen

Natürliche Zahlen

Die Menge der natürlichen Zahlen ([Formel]) ist per Definition abzählbar, da sie dieselbe Mächtigkeit wie sie selbst besitzt.

Primzahlen

Die Menge der Primzahlen ist ebenfalls abzählbar, da es unendlich viele gibt und diese durchnummeriert werden können. {Tausendfach verwendet}>

border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
 ...

Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

Prettytable

en:Template:Prettytable

[Formel] 1 2 3 4 5 6 7 8
[Formel] 2 3 5 7 11 13 17 19

Ganze Zahlen

Die Menge der ganzen Zahlen ([Formel]) ist abzählbar unendlich, eine Abzählung ist beispielsweise gegeben durch

{Tausendfach verwendet}>

border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
 ...

Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

Prettytable

en:Template:Prettytable

[Formel] 1 2 3 4 5 6 7 8
[Formel] 0 1 −1 2 −2 3 −3 4

Die Beispiele Primzahlen und ganze Zahlen zeigen, dass sowohl echte Teilmengen als auch Obermengen dieselbe Mächtigkeit besitzen können, im Gegensatz zu endlichen Mengen.

Paare natürlicher Zahlen

Auch die Menge aller Paare [Formel] ([Formel]) von zwei natürlichen Zahlen ist abzählbar unendlich.

Die Unendlichkeit ist wiederum offensichtlich. Schwieriger ist die Frage der Abzählbarkeit. Dafür nutzt man die Cantorsche Paarungsfunktion, die jedem Zahlenpaar [Formel] bijektiv eine natürliche Zahl [Formel] zuordnet. Damit kann man alle Zahlenpaare eindeutig nummerieren und somit abzählen.

{Tausendfach verwendet}>

border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
 ...

Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

Prettytable

en:Template:Prettytable

[Formel] 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
[Formel] 1,1 1,2 2,1 1,3 2,2 3,1 1,4 2,3 3,2 4,1

[Formel]-Tupel natürlicher Zahlen

Die Menge aller [Formel]-Tupel [Formel] natürlicher Zahlen ([Formel]) ist ebenfalls abzählbar unendlich. Das zeigt man wiederum durch Anwendung der Cantorsche Paarungsfunktion.

Rationale Zahlen

Georg Cantor zeigte mit der so genannten Cantor-Diagonalisierung, dass die Menge der rationalen Zahlen abzählbar ist, ebenso jede Menge der Gestalt [Formel] (Tupel ganzer Zahlen).

Die Abbildung [Formel], [Formel] ist surjektiv, also ist die Mächtigkeit von [Formel] höchstens so groß wie die von [Formel]. Da es einerseits unendlich viele Brüche gibt, und andererseits die Menge [Formel] abzählbar unendlich ist, ist auch [Formel] abzählbar unendlich.

Wörter über einem Alphabet

Durch die Anwendung der sogenannten Standardnummerierung über das Alphabet [Formel] kann man auch die Wörter einer Sprache im Sinne der Mathematik abzählen.

Berechenbare Zahlenfunktionen

Die Menge aller berechenbaren Zahlenfunktionen ist abzählbar unendlich. Man kann eine Standardnummerierung aller denkbaren Bandprogramme angeben. Da die Menge der Bandprogramme größer als die Menge der berechenbaren Funktionen ist (es könnte ja zwei unterschiedliche Programme geben, die dieselbe Funktion berechnen), sind damit die Zahlenfunktionen abzählbar unendlich.

Beispiel einer überabzählbaren unendlichen Menge

Die Menge der reellen Zahlen ist dagegen überabzählbar. Das bedeutet, dass es keine bijektive Abbildung gibt, die jede reelle Zahl auf je eine natürliche Zahl abbildet, siehe Kontinuumshypothese.

Eigenschaften

  • Jede aufzählbare Menge ist auch abzählbar.

Siehe auch


Diskussion der Autoren über den Artikel: Abzählbarkeit


Ist die Menge der Primzahlen abzählbar?

--Himmelsfisch 16:42, 18. Jan 2005 (CET)

Ja, denn die Menge aller Primzahlen ist eine Untermenge der Menge der natürlichen Zahlen.

--Barbarossa | Barbarossa 17:32, 18. Jan 2005 (CET)


Aus dem Artikel entfernt (es geht um die Herstellung einer Bijektion von N auf N):

Dafür benötigt man zwar unendlich lange und auch unendlich große Zahlen, aber es ist prinzipiell möglich.
Die Behauptung, man bräuchte unendlich lange impliziert, dass man eine Zahl nach der anderen Zuordnen müsste und dass diese Zuordnung Zeit verbraucht - ersteres wird durch die explizite Angabe einer Funktion umgangen, und zweiteres hat in der reinen Mathematik (in der wir uns hier befinden) keinen Sinn. Die Erwähnung unendlich großer Zahlen ist missverständlich bis falsch (es gibt keine unendlich großen Zahlen, aber die zugeordneten Zahlen werden beliebig groß). --SirJective/Sig 22:31, 23. Jan 2005 (CET)

Absatz: Die Menge aller rationalen Zahlen

Ich frage mich, warum eine rationale Zahl q durch DREI natürliche Zahlen in der genannten Form als Bruch dargestellt werden muss. Meines Erachtens genügen doch ZWEI natürliche Zahlen für diese Darstellung, z.B. q := a/b mit a,b aus IN. Wenn es aber bestimmte Gründe für die gewählte Darstellung gibt(etwa um die erforderliche Bijektivität der Abbildung zu gewähren), sollte dies erwähnt und ggf. etwas näher erläutert werden.

Mit nur zwei natürlichen Zahlen wird die Darstellung der negativen Brüche problematisch. Natürlich könnte man es hintricksen, aber dann könnte man sich auch gleich auf eine einzige natürliche Zahl beschränken. Mit drei natürlichen Zahlen dagegen ist die Darstellung einigermaßen einfach. Bijektiv ist die Abbildung jedoch nicht, aber surjektiv reicht schon.--MKI 15:39, 1. Okt 2005 (CEST)

Absatz: Ganze Zahlen

Ich denke mal das die zweite Abbildung falsch ist. Diese sollte alle ganzen Zahlen z bijektiv auf die natürlichen Zahlen abbilden. Also sollte sie heißen: z -> -2z, wenn z < 0 und z -> 2z + 1, wenn z >= 0

anstatt wie es momentan propagiert wird:

z -> -2z, wenn z < 0 und z -> 2z - 1, wenn z >= 0

Ich hab das mal ausgebessert, falls ich doch falsch liegen sollte kann man es ja wieder rausnehmen :) --84.57.5.165 20:38, 13. Dez 2005 (CET)

Die Definition von Abzählbarkeit ist garantiert falsch (auch wenn ich kein Mathematiker bin, ist das klar), denn nach dieser Definition wäre z.B. auch die Menge der rationalen Zahlen abzählbar (da sie die gleiche Mächtigkeit wie die Menge der natürlichen Zahlen hat), was jedoch falsch ist. (Es gibt zwischen zwei rationalen Zahlen stets unendlich viele weitere rationale Zahlen. ES widerspräche daher dem Sprachgebrauch von abzählbar, wenn die Menge der rationalen Zahlen als abzählbar gelten sollte.)

Die Definition ist korrekt, und wie auch schon im Artikel steht, ist die Menge der rationalen Zahlen in der Tat abzählbar. Mathematische Begriffe unterscheiden sich manchmal stark von ihrer Alltagsbedeutung, kaum jemand würde beispielsweise so etwas fragiles wie den Cantor-Staub oder den Menger-Schwamm im Alltagssinne als kompakt ansehen.--Gunther 13:19, 28. Sep 2006 (CEST)

@ Gunther: Deine Replik ist zwar nicht besonders informativ, aber du hast anscheinend Recht. Gibt es eigentlich auch eine Bezeichnung für die Eigenschaft von (Zahl-)Mengen, dass es zu keiner Zahl eine nächstgrößere oder -kleinere gibt?

Was du meinst, nennt man „in sich dicht liegen“. (Die Erklärung unter Dicht (Mathematik) ist allerdings leider unverdaulich.) Das Abzählen hat dagegen nichts mit der Anordnung zu tun: Bei der Cantor-Diagonalisierung zählt man „kreuz und quer“ - aber jede Zahl kommt irgendwann mal dran. -- Peter Steinberg 19:56, 30. Sep 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Abzählbarkeit und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).