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Ahmadiyya

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Der Artikel Ahmadiyya gehört zur Kategorie: Ahmadiyya, Islam in Deutschland

Abbildung
Flagge der Ahmadiyya Muslim Jamaat
Bildherkunft

Die Ahmadiyya (Urdu: احمدیہ Ahmadiyya) ist eine Glaubensgemeinschaft die sich in der Nachfolge Mirza Ghulam Ahmads (* 1835, † 1908 aus Qadian) sieht, der sie am 23. März 1889 in Indien gegründet hat. Sie versteht sich als Reformbewegung innerhalb des Islam, wurde jedoch durch den Konsens der islamischen Gelehrten (Idschma) 1975 aus der Gemeinschaft des Islam (Umma) ausgeschlossen. Die Ahmadiyya teilte sich 1914 in die Untergruppen Ahmadiyya Muslim Jamaat ()‎ und Lahore Ahmadiyya Movement (Ahmadiyya Anjuman Ishaat-i-Islam Lahore, AAIIL) auf. Die Ahmadis grenzen sich scharf von militant-fundamentalistischen Strömungen des Islam ab und betonen dessen friedliche und tolerante Elemente.

Organisation und Aufgaben (AMJ)

Die AMJ besteht aus den drei Teilorganisationen Khuddam-ul-Ahmadiyya (jüngere Männer), Lajna Imaullah (Frauen) und Ansarullah (ältere Männer). Die Mitgliederstärke ergibt sich aus den Mitgliedern der Teilorganisationen, die alle drei gleich aufgebaut sind. Es gibt die vier Ebenen der Lokalgemeinde (Lokal Jamaat), Regional Jamaat, National Jamaat und die internationale Ebene. Auf jeder Ebene gibt es einen Vorsitzenden (Sadr), dazu viele Amtsträger, die alle kleinere Aufgaben wahrzunehmen haben: Pressearbeit, Bildung, Erziehung, Literatur, Sport, usw. In großen Jamaats kann es viele Amtsträger geben, während in kleinen Jamaats mehrere Funktionen von einer Person wahrgenommen werden.

Jede Teilorganisation verwaltet und führt sich selbst. Besonders ist das bei der Lajna (den Frauen) wichtig, wo es auch in der Führung keine Männer gibt. Es gibt allerdings eine Aufgabenteilung. So sind die Khuddam auch für den Aufbau der Veranstaltungen der Ansarullah und der Lajna zuständig, sowie für Sicherheitsdienste, da die Ahmadiyya Muslim Jamaat keine fremden Sicherheitsdienste nutzt. Für die Technik sind noch weitgehend die Männer zuständig, weil es an kompetenten Frauen fehlt. Es wird aber daran gearbeitet, dass die Frauen auf ihren Veranstaltungen auch die Technik selbst bedienen. Beim gemeinschaftseigenen Fernsehkanal MTA (Muslim Television Ahmadiyya) gibt es bereits Sendungen, die von Frauen gestaltet, moderiert und technisch umgesetzt werden.

Die wichtigste Veranstaltung ist die Jalsa Salana, die jährlich stattfindet.

Mitgliedschaft (AMJ)

Mitglied wird man durch Ablegen des Treueeides (Baiat) gegenüber dem amtierenden Kalifen. Jeder Ahmadi gehört einer der drei Teilorganisationen Khuddam-ul-Ahmadiyya , Lajna Imaullah oder Ansarullah. Stirbt ein Kalif, muss dem neugewählten Kalifen gegenüber erneut ein Treuegelübde (Baiat) abgelegt werden.

Der Austritt erfolgt durch schriftliches Aufkündigen des Baiat.

Geschichte

Die Ahmadiyya-Bewegung wurde 1889 gegründet. 1891 verkündete Ghulam Ahmad, der vom Propheten Mohammed verheißene Mahdi und Messias zu sein, außerdem behauptete er, dass die prophezeite Wiederkunft von Jesus, Krishna und Buddha in seiner Person erfüllt worden sei. Sein gottgegebener Auftrag sei die Vereinigung aller Religionen unter dem Banner des Islam. Nach der Lehre der Ahmadiyya starb Jesus nicht am Kreuz; er wurde gerettet und emigrierte darauf unter dem Namen Yuz Asaf nach Indien, wo er nach einer langen Lehrtätigkeit eines natürlichen Todes starb. In Srinagar, der Hauptstadt Kashmirs , soll sich sein Grab befinden.

Ghulam Ahmad entstammt einer aristokratischen Familie persischer Abstammung. Die Nachfolger von Ghulam Ahmad werden von der AMJ als Kalifen (Nachfolger eines Propheten) bezeichnet.

Spaltung 1914

Nach dem Tod des ersten Kalifen spaltete sich die Gemeinschaft 1914 an der Frage, ob das Kalifat (d.h. die Institution der Nachfolge des Propheten Mirza Ghulam Ahmad) weiterhin Bestand haben sollte, oder ob das Kalifat durch ein Komitee (Anjuman) abgelöst werden sollte, das von nun an die Gemeinschaft verwalten sollte.

Die Gruppe, welche das Kalifat ablehnte, errichtete in Lahore eine Art Präsidium (geleitet von einem Amir, etwa Präsidenten). Seitdem ist sie als die Lahore Ahmadiyya Movement (AAIIL) bekannt. Dr. Abdul Karim Saeed Pasha ist seit 2002 Amir der AAIIL.

Die Befürworter des Kalifats wählten Mirza Basheeruddin Mahmood Ahmad , den ältesten Sohn Mirza Ghulam Ahmad s, zum zweiten Kalifen und somit zum spirituellen Führer der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ). Die Kalifen der AMJ werden von einem Wahlkomitee auf Lebenszeit gewählt. Seit 2003 ist Masroor Ahmad als Khalifatul Massih V. das geistliche Oberhaupt der AMJ.

Die große Mehrheit der Ahmadis heute gehört der AMJ an.

Entwicklung in Indien/Pakistan

Nach der Teilung Indiens verlegte die AMJ ihren Hauptsitz 1954 von Qadian (Indien) nach Rabwah (Pakistan). Wegen der sich verschärfenden Verfolgung verlegte der vierte Kalif seinen Sitz 1984 nach London. Rabwah und Qadian gelten aber nach wie vor als die geistlichen Zentren der AMJ.

Entwicklung in Kanada

In Calgary baut die AMJ für 14 Mio USD die größte Moschee in Amerika .

Bekannte Persönlichkeiten der AMJ

  1. Sir Muhammad Zafrullah Khan , Außenminister Pakistans (1947-1954), Präsident der 17. UNO-Generalversammlung (1962-1963) und Präsident des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (1970-1973).
  2. Dr. Abdus Salam, der erste islamische Nobelpreisträger (1979 in Physik) und Gewinner der Einstein-Medaille der UNESCO (1979)
  3. Muzaffar Ahmad, unter den damaligen Präsidenten der Organisationen, jeweils Direktor der Weltbank (1972-1984) und Geschäftsführer des Internationalen Währungsfonds (1972-1984).
  4. Hadayatullah Hübsch, deutscher Schriftsteller (zahlreiche Lyrikbände und Bücher über den Islam), ehem. Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller in Hessen, Mitglied des Ethikrats Hessen und Pressesprecher der deutschen AMJ.

Führung

Kalifen der AMJ   Amire der AAIIL
  1. Hakeem Maulvi Nooruddin (1908-1914)
  2. Basheeruddin Mahmood Ahmad (1914-1965)
  3. Nasir Ahmad (1965-1982)
  4. Tahir Ahmad (1982-2003)
  5. Masroor Ahmad (seit 2003)
  1. Maulana Muhammad Ali (1914-1951)
  2. Maulana Sadr-ud-Din (1951-1981)
  3. Dr. Saeed Ahmad Khan (1981-1996)
  4. Dr. Asghar Hameed (1996-2002)
  5. Dr. Abdul Karim Saeed Pasha (seit 2002)

Deutschland

AMJ und AAIIL traten etwa zeitgleich in den 20er Jahren missionarisch in Deutschland auf. Die 1922 entstandene „Islamische Gemeinde zu Berlin e.V.“ vereinte in den ersten Jahren ihrer Existenz den größten Teil der in der Reichshauptstadt lebenden Muslime. Gläubige aus über vierzig Nationen waren Mitglieder im Verein. Ab dem Jahre 1930 führte die Moscheegemeinde den Namen „Deutsch-Muslimische Gesellschaft e.V.”. Mit dieser Umbenennung war ein ungewöhnliches Programm verbunden: Die neue Gemeinschaft nahm auch Christen und Juden als Mitglieder auf. Zwischen Preussenadler und Hakenkreuz - Islam in Deutschland von 1739-1945 Am 9. Oktober 1924 legte die AAIIL in Berlin den Grundstein der Wilmersdorfer Moschee. Die älteste erhaltene Moschee Deutschlands wurde am 26. April 1925 eröffnet. Die Moschee-Gemeinde gab von 1924 bis 1940 die Zeitschrift „Moslemische Revue” heraus, und ihr Imam Maulana Sadr-ud-Din legte 1939 die erste deutsche Koranübersetzung aus muslimischer Feder vor. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise mussten die Missionare wieder nach Indien zurückkehren. Die „Islamische Gemeinde Berlin“ bzw. die Moschee wurde von einheimischen Muslimen weiter betreut.

Nach dem Krieg gründete die AMJ 1949 die erste Lokalgemeinde in Hamburg durch einen Missionar aus der Schweiz und baute die Moscheen in Hamburg (1957) und Frankfurt/Main (1959). Als Förderverein für die Wilmersdorfer Moschee entstand am 17. November 1990 die Gesellschaft zur Erhaltung der Moschee e.V.. Am 9. August 1955 gründete die AMJ in Hamburg den Verein Ahmadiyya Bewegung in der Bundesrepublik Deutschland e.V. Im Jahre 1969 verlegte sie den Vereinssitz nach Frankfurt am Main und nennt sich seit 1988 Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Bundesrepublik Deutschland e.V. Im Jahre 2002 kaufte sie ein Industrieareal in Frankfurt-Bonames für die neue Zentrale, das Baitus Sabuh genannt wird.

Die AAIIL hat in Deutschland ihren Sitz in der Wilmersdorfer Moschee in Berlin. AAIIL: Die Berliner Moschee und die deutsche Mission

  Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland   AAIIL-Geschäftsführer Deutschland
{{Lückenhaft|
  • "missionary incharge" und "national amir" in Deutschland.}}
  1. Maulvi Mubarak Ali Bengali, Imam (1922 - 1924)
  2. Maulvi Malik Ghulam Farid, Imam (1923 - 1924)
  3. Chaudhry Abdul Latif (1949 - ?)
  4. F. I. Anweri, Imam (? - ?)
  5. Abdullah Uwe Wagishauser , Amir (seit 1984) AMJ: Amir Abdullah Wagishauser
    Haidar Ali Zaffar, Imam (seit ?)
  1. Maulana Sadr-ud-Din, Imam (Gründer) (1922)
  2. Maulana Abdul Majid, Asstt. Imam (1921)
  3. Maulana Fazal Karim Durrani, Imam (1925)
  4. Dr. S. Muhammad Abdullah, Imam (1928)
  5. Dr. Mirza Aziz-ur-Rahman, Asist. Imam (1933)
  6. Dr. Nazir-ul-Islam, Asist. Imam (1938)
  7. Fr. Amina Mosler, Hausmeisterin (1937)
  8. Br. Mohammed Aman Hobohm, Imam (1949)
  9. Mr. Abdul Aziz Khan, Acting Imam (Februar 1959)
  10. Maulana Muhammad Yahya Butt, Imam (November 1959)
  11. Saeed Ahmad Chaudhry, Imam (1987)
  12. Abdul Aziz, zweiter Imam (1989)
  13. A.S. Abdul Santoe, kommissarischer Imam (seit 2002) AAIIL: Die Berliner Moschee der Ahmadiyya-Bewegung zur Verbreitung des Islam (Lahore).
    Geschichte und Gegenwart einer internationalen islamischen Gemeinschaft in Berlin.
    (Juni 2006)

Schweiz

Am 13. Oktober 1946 trafen drei Missionare der AMJ, Sheikh Nasir Ahmad, Abdul Latif und Ghulam Ahmad Bashir in Zürich ein. Eigentlich sollte in Deutschland eine islamische Missionsstelle eröffnet werden, doch waren Einreisegenehmigungen nach Deutschland in den ersten Nachkriegsjahren kaum zu erhalten. Nach einiger Zeit reisten Abdul Latif und Ghulam Ahmad Bashir in die Niederlande.

Der Grundstein der Mahmud Moschee wurde am 25. August 1962 durch Amatul Hafeez Begum, Tochter des Gründers Ghulam Ahmad, gelegt. Sie wurde am 22. Juni 1963 durch den seinerzeitigen Präsidenten der 17. Session der UNO-Generalversammlung, Sir Muhammad Zafrullah Khan eröffnet, in Anwesenheit des Stadtpräsidenten von Zürich, Dr. Emil Landolt. Zur Zeit ist eine zweite Moschee in Wigoltingen in Planung.

Die Mahmud Moschee ist die erste Moschee des Landes und die Zentrale der AMJ Schweiz. Die Gemeinde hat etwa 500 Mitglieder und ihr Amir ist Walid Tariq Tarnutzer. Webseite Schweiz: http://www.ahmadiyya.ch

Missionarleiter
  1. Sheikh Nasir Ahmad (1946 - 1962)
  2. Mushtaq Ahmad Bajwa (1962 - 1975)
  3. N.N. (1975 - 1997)
  4. Sheikh Nasir Ahmad (1997 - 2000)
  5. Ahmed Sadaqat (2001 - heute)

Bis 1962 wurden in der Schweiz drei bedeutsame Schwerpunktaufgaben bewältigt: Die erste Auflage der arabisch-deutschen Ausgabe des Korans 1954, die Gründung und Herausgabe der Zeitschrift „Der Islam“ und der Bau einer Moschee.

Österreich

In Österreich hat die AMJ etwa 30 Mitglieder über das Land verstreut. Eine Kontaktadresse besteht in Wien. Webseite Österreich: http://www.ahmadiyya.at

Lehre

Ahmadis teilen die zentralen Werte des Islam (Gebet, Almosen, Fasten, ...). Die Lehre der Ahmadiyya unterscheidet sich – ausgenommen der nachfolgenden Details – kaum von der des orthodoxen Islam. Besonders die Frage der Nachfolge der Prophetentum Mohammeds provoziert die Feindseligkeit der Muslime zur Ahmadiyya. Ahmadis unterscheiden sich vom Mainstream des Islam in folgendem:

  • Der Koran enthält keine Widersprüche und es sind keine seiner Ayats aufgehoben (Abrogation), und der Koran hat Vorrang über Hadith und Traditionen. Das bedeutet, dass kein Koranvers einem anderen widerspricht und kein Hadith kann Versen des Koran widersprechen. Hadith, die im Widerspruch zum Koran stehen, werden von Ahmadis nicht akzeptiert. AAIIL: Abrogation

  • Jesus Christus, der am Kreuz hing, überlebte und wurde genesen in einer Grabkammer. Er starb in Kaschmir, nachdem er die „Verlorenen Stämme Israels “ gesucht hat. AAIIL: Bulletin 2001 Er hat auch die Ankunft des Propheten Muhammads vorhergesagt, was Christen als „Heiliger Geist“ missverstanden.

  • Der Dschihad darf nur zur Verteidigung in extremen Situationen von religiöser Verfolgung, nicht aber als politische Waffe oder als Vorwand für die Eroberung fremder Territorien geführt werden. AAIIL: True Meaning of Jihad Die Auswanderung ist dem Kampf vorzuziehen. (Sure 8:72, 22:58)

  • Der „Messias“ und „Imam Mahdi“ ist ein und dieselbe Person und der Islam wird den Anti-Christ (Dajjal) besiegen in einer ähnlich langen Zeitspanne, die das werdende Christentum brauchte sich zu etablieren (300 Jahre). Muslime glauben, dass Jesus Christus leibhaftig in den „Letzten Tagen“ vom Himmel steigen wird, um „die Schweine zu töten und die Kreuze zu brechen“ – und dies in wörtlicher Weise –, um den Islam wiederzubeleben. Ahmadis glauben, dass die „Wiedergeburt“ des Islam durch eine spirituelle Erneuerung stattfindet (Töten der Schweine), und der Sieg über das Christentum durch die Kraft der Argumente (Brechen des Kreuzes) erreicht wird. AMJ: Ausgewählte Hadith

Glaubensartikel

Die Glaubensartikel der Ahmadiyya Bewegung stimmen mit dem Islam dahingehend überein, dass der Heilige Koran das Wort Gottes ist, das die Menschen führt und leitet, und dass der Heilige Prophet Muhammad die vollkommene Verkörperung der islamischen Lehren war, dessen Beispiel (Sunna) jeder Muslim für alle Zeit nacheifern soll. Jedoch bringt jedes neue Zeitalter neue Herausforderungen mit sich, und mit der Zeit geht auch das ursprüngliche Verständnis der Religion stückweise verloren. Aus diesem Grunde hat Gott den Muslimen versprochen, die Religion von Zeit zu Zeit zu erneuern bzw. zu reformieren.
Die gottgewollte Aufgabe eines Mudschaddids (Beleber der Religion) ist es, die ursprünglichen Lehren der Religion wiederherzustellen, neue Wahrheiten aus dem Heiligen Koran hervorzuholen, die den Nöten, Herausforderungen und Zweifeln des neuen Zeitalters begegnen und den lebendigen Glauben im Herzen der Muslime durch das neue Wissen, die religiöse Erfahrung und die göttlichen Zeichen zu erwecken, die dem Mudschaddid von Gott gewährt werden.

  • Der Islam ist international.
    Gott hat seine Propheten unter allen Völkern berufen, nicht nur unter den Israeliten (wie bereits unter Muslimen allgemein anerkannt) sondern auch in Indien, China, Persien usw. Ein Muslim muss an all diese Propheten glauben, sie respektieren und an ihre Schriften glauben. Der Islam stellt die ursprüngliche Reinheit der von ihnen gelehrten ewigen Wahrheit wieder her und erweitert die Gültigkeit der nationalen Lehren, um einen universellen Glauben für alle Menschen bereitzustellen. Tugend/Frömmigkeit, gute Menschen und Wahrheit kann in allen Völkern gefunden werden. Gott ist gleich für alle Menschen, unabhängig ihrer Nationalität, Rasse oder Religion.

  • Der Islam ist tolerant.
    Er gibt jedem Mensch die völlige Freiheit einen Glauben und eine Religion anzunehmen, zu vertreten und auszuüben. Unterschiede im Glauben und Interpretation, mit wem sie auch bestehen mögen, müssen toleriert werden. Kritik gegen den Islam darf nur mit Worten beantwortet werden, jede empfundene Beleidigung muss mit Geduld ausgehalten werden; die Antwort mit Gewalt ist den Lehren des Islam fremd. Die allgemeine Vorstellung des Islam als eine intolerante Religion ist völlig falsch.

  • Der Islam ist friedfertig.
    Er verurteilt jeglichen Gebrauch von Gewalt mit Ausnahme von unvermeidbarer Selbstverteidigung. Alle Schlachten des frühen Islam waren reine Verteidigungskämpfe. Muslime müssen unter jeder Gesellschaftsform friedlich leben, die ihnen Religionsfreiheit gewährt. Der Eindruck, dass der Islam seine Anhänger auffordere Krieg zu führen oder zu rebellieren, um ihre eigene Gesellschaftsform zu etablieren, ist vollkommen falsch. Das Konzept des Dschihad wird weitreichend missverstanden: es bedeutete zu allererst eine spirituelle , intellektuelle und moralische Anstrengung sich selbst zu verbessern und dann auch andere.

  • Der Islam ist nicht sektiererisch.
    Jeder Mensch, der die Kalima (den Spruch „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist Sein Gesandter“) bekennt, muss wie ein Bruder der Muslime behandelt werden. Es ist keine Inquisition (Befragung, Untersuchung) hinsichtlich Überzeugungen oder (Glaubens)Motive erlaubt. Sogenannte Entscheidungen, die unter gewissen Umständen Menschen aus dem Islam exkommunizieren , die die Kalima bekennen, stehen vollkommen entgegen der islamischen Lehre.

  • Der Islam ist rational.
    Er verlangt nachdrücklich den Gebrauch der Vernunft und des Wissens in allen Dingen, auch in religiösen Angelegenheiten. Der Islam gründet all seine Lehren auf Argumente und Tatsachen. Der Koran muss im Lichte des Wissens, der Wissenschaft und der Vernunft studiert werden. Blinde Gefolgschaft oder Annahme ist nicht erlaubt, und die Freiheit des Denkens ist gewährt. Blinder und gedankenloser Gehorsam gegenüber religiösen Führer wird verworfen.

  • Der Islam ist lebendig.
    Sein Gottesdienst besteht nicht aus Ritualen, die ohne zu Denken und ohne Gefühle zu vollziehen sind. Seine Bedeutung liegt darin, die menschliche Seele in Kontakt mit einem lebendigen Gott zu bringen. Muslime müssen den Zweck von Gebet und Fasten kennen und sie dann in ihrem wahren Geist ausüben. Gott hört die Bitten der Menschen und antwortet ihren Gebeten. Zu allen Zeiten gab es Heilige, die (eine besondere) Nähe zu Gott hatten und Offenbarungen erhielten. Ihr Beispiel zeigt uns, dass es einen lebendigen Gott gibt, der sich der Menschheit mitteilt.

  • Der Islam ist progressiv.
    Der Heilige Koran offenbart ständig neue Schätze des Wissens als Antwort auf die neuen Probleme, Philosophien und Gedanken jedes Zeitalters.

  • Der Islam unterstützt die Frauen.
    Eine große Menge an Missverständnissen haben sich an diesem Punkt durchgesetzt, hauptsächlich weil lokale Traditionen mit den Lehren des Islam vermischt wurden. Nach islamischen Verständnis ist die Frau ein vollständiges und selbstständiges menschliches Wesen, so wie der Mann auch. Sie sollte dieselbe Entscheidungsgewalt über ihr Leben haben (einschließlich Heirats- und Scheidungsangelegenheiten) wie sie der Mann über sein Leben hat.

  • Der Islam lehrt höchste Sittlichkeit.
    Er verlangt von den Muslimen die persönlich höchsten moralischen Fähigkeiten zu entwickeln, und diese noble Gesinnung zu zeigen auch auf Kosten von persönlichen und nationalen Interessen. Die islamische Gesellschaft wird nicht geschaffen indem Menschen Gesetze und Regeln auferlegt werden. Sie wird allein durch die Reformierung des Charakters von Individuen mittels moralischer Übung und gutem Beispiel/Vorbild erreicht. Und das ist genau das, was der Heilige Prophet Muhammad tat.

  • Der Islam gewinnt die Herzen.
    Er trachtet danach, die Herzen und Sinne der Menschen auf einfühlsame, liebevolle Weise, durch Vernunftargumente und moralische Aufrufe zu gewinnen. Er verurteilt Fanatismus, Zwang und Intoleranz als Mittel zur Verbreitung des Glaubens. Weder wurde der Islam je durch Zwang verbreitet, noch wird sein prophezeiter Triumph durch solche Mittel herbeigeführt werden.

  • Der Islam ist vollendet.
    Der Heilige Koran und das Leben des Heiligen Propheten Muhammad geben der Menschheit für alle künftigen Zeiten eine abgeschlossene und vollkommene Leitregel. Der Heilige Prophet Muhammad ist das beste und vollkommene Beispiel für die höchste Sittlichkeit, weshalb er das „Siegel der Propheten“ genannt wird. Es werden aber Mudschaddids (Reformer) von Gott herausgerufen werden, die das Licht des islamischen Glaubens wiederbeleben und neu entfachen sollen. AAIIL: Die Bewegung
    The Movement

Vergleich der Dogmen

Glaubenssatz Islamische Orthodoxie Lahore Ahmadiyya Movement Ahmadiyya Muslim Jamaat
Die Wiederkunft von Isâ In den „Letzten Tagen“ wird Jesus leibhaftig vom Himmel herabsteigen. Jesus wird nicht leibhaftig wiederkommen. Die Berichte über seine Wiederkunft sind allegorisch zu verstehen und beziehen sich auf Ghulam Ahmad.
Er würde „östlich von Damaskus“ auf ein Minarett herabsteigen und er würde die Erde nicht betreten können bevor jemand ihm eine Leiter anstelle. Die Prophezeiungen des zweiten Auftretens von Jesus wurde in der Person von Ghulam Ahmad erfüllt. Als Zeichen dieser Erfüllung wurde das „Weiße Minarett“ in Qadian gebaut, das östlich von Damaskus liegt.
[LINK] [LINK] [LINK]
Die Stellung von Ghulam Ahmad Die Meinungen gehen auseinander, aber die Überzeugung, dass er ein Apostat sei ist weit verbreitet. Viele Orthodoxe glauben, dass Ghulam Ahmad einer von 30 falschen Propheten ist, vor denen der Prophet Muhammad vor 1400 Jahren gewarnt hatte. [LINK] [LINK] Er ist Prophet nur im allegorischen Sinn. [LINK] Er ist Prophet in vollem Wortsinn mit der Ausnahme, dass er kein neues Gesetz (Koran) brachte.
Er war der „Mudschaddid des 14. islamischen Jahrhunderts“. Er ist der Verheißene Messias (2. Erscheinen von Jesus) und der Imam Mahdi . [LINK]
Kalima Schahada Das Sprechen der Kalima ist notwendig, um Muslim zu sein. In manchen Ländern (Pakistan [LINK], Bangladesch, ...) ist die Zustimmung zur Aussage „Mirza Ghulam Ahmad ist ein Apostat“ Voraussetzung, um als Muslim zu gelten. [LINK] Niemand, der die Kalima Schahada spricht, kann von jemand anders zum Nicht-Muslim erklärt werden.
  Trotzdem werden orthodoxe Muslime, die die Kalima sprechen, als „Kafir“ in Bezug auf ihren Unglauben an das Prophetentum von Ghulam Ahmad bezeichnet. [LINK]
Der Abschluss des Prophetentums Der Ausdruck im Koran „Siegel der Propheten“ wird dahingehend verstanden, dass Muhammad der letzte Prophet ist. [LINK] Muhammad ist der letzte Prophet. Muhammad ist der „größte“ und „beste“ Prophet, nicht aber der „letzte“ Prophet. Er brachte das Prophetentum zur Perfektion und schloss das religiöse Gesetz (Koran) ab.
Trotzdem schließt das nicht das Wiedererscheinen eines „alten“ Propheten aus, z.B. die Wiederkunft Jesu in den „Letzten Tagen“. [LINK] Kein Prophet, weder ein neuer noch ein alter, kann nach ihm kommen. [LINK] Propheten nach Muhammad müssen seiner Sunna (Beispiel) und Hadith (Botschaft) folgen. Sie müssen den Stempel Muhammads (Siegel) tragen, dürfen kein neues Gesetz (Koran) bringen und können ihn nicht in Perfektion übertreffen.
Ghulam Ahmad war der Mudschaddid (Reformer) des 14. Islamischen Jahrhunderts, aber kein Prophet. [LINK] Ghulam Ahmad war der Mudschaddid (Reformer) des 14. Islamischen Jahrhunderts und ein (Muhammad nachgeordneter) Prophet. [LINK]
Jesus, Sohn der Maria Isâ (Jesus) wurde in wunderbarer Weise durch die Jungfrau Maria (Maryam) geboren. Er starb nicht am Kreuz. [LINK]
Über das Kreuzigungsgeschehen gibt es mehrere Versionen: a) Gott hat Jesus errettet, indem er ein großes Durcheinander heraufbeschwor, so dass niemand recht weiß was geschah, b) ein anderer als Jesus wurde gekreuzigt (Verwechslungstheorie) oder c) Jesus hing zwar am Kreuz, wurde aber durch direktes Eingreifen Gottes vor dem Tod bewahrt und in den Himmel gezogen. [LINK] Jesus entkam dem „verfluchten Tod“ am Kreuz und starb eines natürlichen Todes. Er wird nicht leibhaftig wiederkommen.
Jesus befindet sich im Himmel [LINK] und wird von dort kurz vor der „Stunde“ wieder auf die Erde zurückkommen. [LINK] Obwohl Jesus (der als Prophet gilt) wiederkommen soll, berührt das nicht den Anspruch Muhammads, der letzte Prophet zu sein. Die Jesus-Lehre ist sehr ähnlich der von AMJ. Allerdings ist die Jesus-Lehre (bis auf die Jungfraugeburt) kein wesentlicher Glaubensbestandteil und der persönlichen Überzeugung des Einzelnen überlassen. [LINK] Nach der Errettung vom Kreuz wanderte Jesus bis nach Kaschmir auf der Suche nach den „Verlorenen Stämmen“. Er starb nach einem langen Leben und wurde in Srinagar unter dem Namen Yuz Asaf (Jesus-Grab) beerdigt. [LINK]
Jihaad saghir Der gewaffnete Dschihad ist prinzipiell auch heute noch möglich. Traditionell wurde dieser Dschihad vom Amir-ul Mumin, dem Führer der Gläubigen ausgerufen. Mit der Abschaffung des osmanischen Kalifats und die Nationalstaaterei der islamischen Welt ist dies in dieser Form nicht mehr möglich. Ghulam Ahmad hat das Recht, aus Glaubensgründen zur Waffe zu greifen, für aufgehoben erklärt. Es gehört zu den Prophezeiungen über das Erscheinen des Verheißenen Messias, dass er den (religiös begründeten) bewaffneten Dschihad abschaffen würde. [LINK]
Heute muss die Ausrufung des Dschihad wohl unter „Psychologischer Kriegsführung“ verbucht werden. Die Vorstellungen über die Voraussetzungen für den Dschihad variieren stark. Terroristische Gruppen verwenden den Dschihad-Begriff, um ihre Aktivitäten propagandistisch aufzuwerten und zu legitimieren. Heute steht Muslimen, die verfolgt und unterdrückt werden, die Möglichkeit offen auszuwandern und ein Gebiet zu finden, in dem sie in Frieden leben können. Der bewaffnete Dschihad wurde durch den Dschihad des Argumentes abgelöst. Nach einem Hadith ist „Tinte des Gelehrten wertvoller als das Blut des Märtyrers“.
Führung der Umma Sunnis: Der Kalif wird von der Umma entweder gewählt oder mindestens seine Ernennung bestätigt.
Der letzte osmanische Kalif (Abdülmecit II.) wurde 1924 von Kemal Atatürk abgesetzt. Die Wiederaufrichtung des Kalifats ist zwar immer wieder Diskurs in der islamischen Welt, die Erfolgsaussichten werden allerdings als sehr gering eingeschätzt.
Der Nachfolger von Ghulam Ahmad war Hakeem Maulvi Nooruddin. Nach seinem Ableben kam es zur Spaltung.
Shia: Der Imam muss Nachfolger von Muhammad und Ali sein. Die Schiiten warten auf das Wiedererscheinen des „Verborgenen Imam“. In Iran (12er-Schiiten) führt der ranghöchste Ayatollah stellvertretend die Führung der Umma. Die Fraktion, die die Idee des Kalifats verwarf, wurde nach ihrem Hauptsitz kurz „Lahori“ genannt. Sie bildete eine Art Präsidium mit einem Amir als Leiter. Die Gruppe, die am Kalifat festhält, wurde nach ihrem Hauptsitz auch kurz „Qadiani“ genannt. Sie wählte Basheerudin Mahmood Ahmad zum 2. Kalifen.

Das Fiqh der Ahmadiyya

Die Ahmadiyya steht in der Scharia der hanafitischen Rechtsschule nahe. Eine wichtige Lehrmeinung ist die Ablehnung von Taqlid (wörtlich: Nachahmung ) wonach jeder Muslim verpflichtet ist, sein Tun nach derjenigen Rechtsschule zu richten, der er von Geburt an oder durch Beitritt angehört. So soll es möglich sein, in jedem einzelnen Fall aus den Lehrmeinungen verschiedener Rechtsschulen eine den Zeitbedürfnissen entsprechende Entscheidung auswählen, oder sie durch die Anwendung von Idschtihad (selbständige Entscheidung einer Rechtsfrage auf Grund der Interpretation von Quellen) neu fällen. Der Koran gilt als die primäre Rechtsquelle. An zweiter Stelle kommt die Sunna (das Vorbild) des Propheten, die sich durch die Jahrhunderte in der muslimischen Gemeinde lebendig gehalten hat. Das Hadith (die Überlieferung) bildet die dritte Stelle in der Reihenfolge von Rechtsquellen gefolgt durch Qiyas (Analogieschluss). Obwohl die Ahmadiyya betont daran festhält, ggfs. Rechtsfragen auf Grund Quelleninterpretation neu zu fällen, richtet sie sich weitgehend nach der hanafitischen Rechtsschule. Die wenigen Fälle, bei denen sie sich anders entschieden hat, sind meistens von untergeordneter Bedeutung.

Wichtig ist der Einfluss der Ahl-i Hadith, die auf die Lehren des großen Gelehrten Schah Wali Allah aus Delhi zurückgeht. Die von ihm eingeleitete Bewegung machte es sich zur Aufgabe, den Islam vom hinduistischen und sonstigen dem Wesen des Islam fremden Einflüssen zu befreien. Sie unternimmt den bewussten Versuch, sich sowohl von den un-islamischen Einflüssen als auch von den verkrusteten Strukturen innerhalb der fiqh-Schulen zu befreien; zumal viele dieser un-islamischen Praktiken gewissermaßen von den Rechtsschulen stillschweigend geduldet wurden. Eine praktische Konsequenz davon ist, dass sie sich damit (zumindest teilweise) außerhalb der Rechtsschulen stellt.

Mirza Ghulam Ahmad übte in seiner Eigenschaft als Mahdi und Verheißener Messias in mehreren Fällen Idschtihad. Er erklärte zum Beispiel den Dschihad (aus religiösen Gründen) für aufgehoben. Damit setzte er sich im Gegensatz zu der Mehrheit, für die die Verpflichtung zum Dschihad stets bestehen bleibt, insbesondere im damaligen Indien, wo die Kolonialmacht Großbritannien ein Muslim-Reich abgelöst hatte. Dies trug ihm den Vorwurf der Komplizenschaft mit England ein. Zwei weitere Idschtihad betrafen das Fasten. Einmal ging es um die Verpflichtung zum Fasten für Arbeiter, denen es schwerfällt, wegen der extremen Wetter- und Arbeitsbedingungen dieser Verpflichtung nachzukommen. Mirza Ghulam Ahrnad billigte ihnen das Recht zu, nicht zu fasten, mit der Möglichkeit, die ausgelassenen Tage nachzufasten. Ansonsten fallen sie, seiner Meinung nach, in die Kategorie der Kranken, oder derjenigen, die vom Koran deshalb von dieser Verpflichtung freigesprochen wurden, „weil sie dazu nicht im Stande sind (alladhina la yutiqunahu)“. In einem anderen Fall wurde er gefragt, wie diejenigen fasten sollen, bei denen der Tag sechs Monate lang ist. Damit wollte der Anfrager nach der Bemessungsgrundlage für die Tageszeit erkundigen, während dessen die Bewohner der Polargebiete fasten sollen, wo monatelang weder der Sonnenaufgang, noch -untergang zu beobachten ist. Mirza Ghuam Ahmad hielt in solchen Fällen die Bemessung der Tage und Nächte mit Hilfe der Uhr für angebracht.

Richtungsweisend war auch sein Rechtsspruch (Fatwa) über Bankzinsen. Zwar hielt er Zinsen in jeglicher Form für unzulässig, doch riet er seinen Anhängern dazu, die üblichen Bankzinsen für Spareinlagen anzunehmen. Sie sollten aber das Geld nicht für sich verwenden, sondern für die islamische Mission (Dawa) ausgeben. Er betonte, dass diese Regelung zeitlich und räumlich begrenzt war. Sobald der Islam sich von seiner momentanen Schwäche erholt haben wird, wird dieser Dispens ungültig. In einem weiteren Rechtsspruch lehnte er Lebensversicherungen ab, weil er sie mit Glücksspiel gleichsetzte.

Ein Großteil der muslimischen Theologen ist der Meinung, dass die Apostasie ein strafwürdiges Verbrechen ist. Die Ahmadiyya hat sich jedoch theologisch gegen eine Bestrafung von Apostaten festgelegt. Zu den bedeutungsvollsten Rechtssprüchen Maulavi Noor-ud-Din zählt seine Fatwa darüber, dass neben Juden und Christen auch die Parsis, Anhänger Zoroasters, sowie Hindus und die Buddhisten zu den Ahl al-Kitab (Schriftbesitzern) gehören. Vor wenigen Jahren veröffentlichte das Ahmadiyya Zentrum in Rabwah ein Buch über das „Fiqh-e-Ahmadiyya“.

Motto

Liebe für alle, Hass für keinen.

Symbole

Das Weiße Minarett von Qadian.

Gegenwart

Die AMJ zählt in Deutschland etwa 30.000 Mitglieder in 250 Gemeinden. AMJ: Lokale Gemeinden Weltweit hat sie nach eigenen Angaben etwa 80 Millionen Anhänger, was in etwa 1/15 der muslimischen Welt ausmachen würde. AMJ: Overview

Die derzeitige Hauptverwaltung der AMJ befindet sich in Rabwah, Pakistan. Größere Gemeinden der Ahmadiyya Muslim Jamaat bestehen außer in Südost-Asien in Europa (England, Deutschland) und Nord-Amerika (USA, Kanada). Ihre größten Erfolge erzielte Ahmadiyya in West- und Ostafrika, wo sie sich auch im Bildungs- und Sozialwesen engagiert (Bau von Schulen und Krankenhäusern).

Die AAIIL hat eine Gemeinde in Berlin-Wilmersdorf mit 60 Mitgliedern. Der Tagesspiegel: Mit Kuppel komplett. Gotteshaus an der Brienner Straße erhielt krönenden Abschluss. (29.08.2001) Es gibt keine zuverlässigen Quellen über die Mitgliederstärke in der Welt. Sie hat zwei Moscheen in Europa, eine in Woking bei London und die Wilmersdorfer Moschee in Berlin. Besonders in Holland hat die AAIIL weitere Gemeinden.

Moscheebau in Europa

Moscheebau AMJ:

Als erste Moschee in Europa wurde 1924 die Al-Fazl-Moschee in London eingeweiht. 1957 und 1959 entstanden die Fazle-Omar-Moschee in Hamburg und Nuur-Moschee in Frankfurt am Main, 1963 die Mahmud Moschee in Zürich.

Am 10. September 1982 wurde die Moschee Basharat in Pedro Abad (Córdoba ) von Tahir Ahmad eingeweiht. Dies war der erste Moscheebau in Spanien seit etwa 700 Jahren. Mit der Baitul Futuh wurde am 3. Oktober 2003 eine 4.500 Gläubige fassende Moschee in London eingeweiht. Die Moschee im Baitul Futuh fasst 4.500 Gläubige, das Gebäude mit allen zum Gebet nutzbaren Räumen fast 10.000 Besucher.

AMJ verfolgt einen „100-Moscheen-Plan für Deutschland“. Die Durchführung dieses Plans wird in den betroffenen Orten zum Teil kritisch gesehen. In Schlüchtern (Hessen) wurde als Reaktion auf den Plan, in der Gemeinde eine Moschee zu errichten, eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen, um den Bau zu verhindern. In Usingen (Hessen) wurde in einer im Dezember 2004 eingeweihten Moschee Feuer gelegt, die Täter sind bis heute unbekannt (Stand: 2005).

Im Jahr 2004 wurden insgesamt sechs neue Moscheen in Deutschland eingeweiht, sodass sich die Anzahl der Gebetszentren, die jetzt auch als Moschee erkennbar sind, sich auf etwa 15 erhöht hat.

Weltweit sollen über 14.000 Moscheen der AMJ gehören. Die meisten sollen in Südasien und Afrika anzufinden sein.

Moscheebau AAIIL:

Neben der Wilmersdorfer Moschee betreibt die AAIIL eine weitere Moschee in Woking (bei London).

Verfolgung

Wegen der Ablehnung der orthodox-islamischen Christologie wird sie von vielen Muslimen nicht als islamisch anerkannt und ihre Anhänger in einigen Ländern religiös verfolgt. AMJ: thepersecution.org In Pakistan wurden extra Parteien gegründet, die sich den Kampf gegen den Qadianismus zum Programm gemacht haben bspw. Berliner Zeitung: Militante Pakistani sind in Deutschland aktiv. Verfassungsschutz bestätigt Angriffe der Gruppe „Khatme Nabuwwat“ auf Landsleute. (18.05.1998), in Saudi-Arabien sind es die Wahhabiten, die Ahmadis bekämpfen. So werden Ahmadis keine Visa ausgestellt, womit ihnen praktisch die Wallfahrt unmöglich gemacht wird.
Pakistan 1974
Am 21. September 1974 wurde die Ahmadiyyat vom pakistanischen Parlament auf Druck der pakistanischen Mullahs zu einer nicht-muslimischen Religionsgemeinschaft erklärt. Constitution (Second Amendment) Act, 1974 Formal wurden sie damit auf eine Stufe mit Juden, Christen, Buddhisten, Sikhs und Hindus gestellt, praktisch aber führte es zur Legitimierung von Gewalt gegen Ahmadis, ihre Moscheen wurden geschändet oder niedergebrannt, usw.
Pakistan 1984
Den Mullahs ging der Beschluss von 1974 nicht weit genug, so dass die pakistanische Regierung zu weiteren Verschärfungen der Gesetze gezwungen wurde. Unter Zia-ul-Haq wurde 1984 die Ordinance XX Government of Pakistan - Religious and Ahmadi-specific Laws; The Gazette of Pakistan, Extraordinary published by Authority Islamabad, April 26, 1984 verabschiedet, was den Ahmadis Missionstätigkeiten verbot, das Verbreiten von Schrifttum und es den Ahmadis verbot sich selbst als Muslime zu bezeichnen. Von ihren Moscheen wurden Schilder mit der Aufschrift „Moschee“ entfernt, Schriftzüge übermalt. Nach der Ordinance ist es Ahmadis verboten sich selbst als Muslim zu bezeichnen, sei es in Wort oder Schrift oder durch visuelle Darstellung, direkt oder indirekt, oder zum Gebet aufruft wie es andere Muslime tun, ist mit Gefängnis bis zu drei Jahren bedroht. Aufgrund dieser Schwierigkeiten verließ der 4. Kalif Mirza Tahir Ahmad Pakistan und wanderte nach London aus.
Bangladesch
In Bangladesch (dem ehemaligen Ostpakistan) sind dieselben orthodoxen Gruppen aktiv wie in Pakistan. Sie haben erreicht, das gesamte Schrifttum der Ahmadiyyat verbieten zu lassen. Druck, Vertrieb, Verkauf, Besitz und Lektüre von Ahmadiyya-Literatur wurden unter Strafe gestellt. Die Klage gegen dieses Verbot ist noch beim High Court anhängig. The Daily Star March 09, 2006 Eine Verschärfung der Gesetze (ähnlich wie die Ordinance XX in Pakistan) wird angestrebt.
Indonesien
Der Ursprung der Ahmadiyyat in dem größten islamischen Land der Erde geht auf das Jahr 1925 zurück. Juristisch anerkannt wurde sie erstmals 1953 von der indonesischen Regierung. Das Ministerium für religiöse Angelegenheiten hat aber 1984 in einem Rundbrief seine Regionalbüros angewiesen, Ahmadiyyat als Irrlehre zu betrachten, seit die Anhänger Ghulam Ahmad als Prophet verehren. 2005 startete die islamische Orthodoxie in Indonesien eine Initiative, um die Ahmadiyyat auch dort nach pakistanischem Vorbild amtlich zu einer nicht-islamischen Religion erklären zu lassen. Seitdem kommt es zu Übergriffen gegenüber Einrichtungen der Ahmadiyya Muslim Jamaat, zuletzt in einem Dorf der Provinz Südsulawesi , wo Unbekannte in der Nacht zum 30. April 2006 in die „Nur Rabwah Moschee“ eindrangen und Verwüstungen anrichteten. Jakarta Post vom 1. Mai 2006
Deutschland
Der 1974 durch das pakistanische Parlament erfolgte Ausschluss der Ahmadis aus der Weltgemeinschaft der Muslime hat auch Auswirkungen für die in Europa lebenden Ahmadis gezeigt. Von Großbritannien aus agieren verschiedene pakistanisch-islamische Organisationen unter der Bezeichnung „Pasban Khatme Nabuwwat“ (Siegel des Prophetentums) gegen sie. Pakistanische Fundamentalisten lobten nicht nur ein Kopfgeld für Salman Rushdie aus, sondern auch umgerechnet 250 000 Dollar demjenigen, der Tahir Ahmad tötet, den in London lebenden 4. Kalifen. Der Mordaufruf wurde auch in einer pakistanischen Zeitung gedruckt, die in London erscheint. Diese Terrororganisation pakistanischer Extremisten, deren Name deutsch „Bewahrer des Siegels des Propheten“ bedeutet, hat das Ziel Ahmadis zu bekämpfen und zu töten. Berliner Zeitung, am 02.02.1999 In Deutschland wurde diese Organisation erstmals 1998 bekannt. Am 25. März attackierten etwa 30 Extremisten drei Ahmadis im Reutlinger Heim mit Eisenstangen und Holzschlägern. Im April wurde ein Pakistani in Heilbronn wegen schwerer Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er drei Monate zuvor einen Ahmadi krankenhausreif geschlagen hatte. In Nordrhein-Westfalen attackierte am 29. März 1998 ein militanter Anhänger der Khatme Nabuwwat im Asylbewerberheim von Borken einen Ahmadi mit einem Messer und verfehlte nur knapp dessen Halsschlagader. „Ich werde alle Ahmadis töten“, habe der Angreifer gebrüllt. Berliner Zeitung, am 18.05.1998 Am 16. August 1998 veranstaltete der Pakistanische Wohlfahrtsverein Mannheim e.V. zusammen mit dem Verein Einheit des Islam e.V. aus Offenbach in den Räumen der Mannheimer Yavuz Sultan Selim-Moschee eine Khatme-Nabuwat-Konferenz. In ihren Äußerungen richteten sich die Anhänger der Khatme Nabuwat dabei nicht nur gegen die Ahmadis, sondern auch gegen die Bundesrepublik Deutschland, da diese ihnen Schutz gewährt. Friedrich Ebert Stiftung Der deutsche Verfassungsschutz konnte diese Aktivitäten und Übergriffe aber unter Kontrolle bringen, sodass aktuell keine Gefährdung durch diese Gruppen für Ahmadis in Deutschland besteht.

Kritik an der AMJ

Kritik in Deutschland

Die Sozialwissenschaftlerin Hiltrud Schröter stellt in ihrem Buch Ahmadiyya-Bewegung des Islam Siehe moschee-schluechtern.de oder pro-schluechtern.de die These auf, dass es sich bei der Ahmadiyya um eine Gruppierung handle, die eine Gesellschaftsordnung nach Maßgabe der Scharia anstrebe, die eine Trennung von Religion und Staat nicht vorsehe. In den Schriften der Ahmadiyya fänden sich antidemokratische, antichristliche und antisemitische Auffassungen, die die Harmlosigkeit der Ahmadiyya in Frage stellten. Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main stellte im Februar 2003 ein Ermittlungsverfahren ein, das die Ahmadiyya Muslim Jamaat e.V. wegen Beschimpfung eines religiösen Bekenntnisses gegen Schröter angestrengt hatte. Staatsanwaltschaft beim Landgericht Frankfurt am Main vom 7.2.2003 - Az.: 6100 Js 239185/02

Einem Artikel der Hannoverschen Neuen Presse zufolge hat der Religionswissenschaftler Peter Antes Schröter vorgeworfen, „unwissenschaftlich und mit nicht belegten Unterstellungen zu arbeiten.“ Antes wird wörtlich zitiert: „Gerade die Ahmadiyya, die von den meisten Muslimen abgelehnt wird, hat ein Bekenntnis zur Demokratie abgelegt.Der Endlose Glaubenskampf - Thema des Tages: Streit um die Moschee in Stöcken, Hannoversche Neue Presse vom 19.06.2003
Angst vor Minarett: Bürgerprotest gegen Moschee, Edgar Hasse, Die Welt, 14. September 2004

Die ehemalige Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld Vera Lengsfeld ist die Bürgerrechtlerin, die Martin Hohmann und seine antisemitische Rede verteidigt hatte. schließt sich Schröters Analyse an. Einem Online-Tagebuch der Mitglieder des publizistischen Netzwerks zufolge hat sie den geplanten Bau einer Moschee in Berlin-Heinersdorf als „Kaderschmiede einer islamischen Politreligion“ bezeichnet, von der latent „antisemitische und antiemanzipatorische Tendenzen“ ausgehen sollen. Jagdszenen in Pankow - Gastbeitrag von V. Lengsfeld, Dirk Maxeiner, Die Achse des Guten, 17. August 2006

Entgegen anderslautenden Bekundungen wird die Ahmadiyya vom Verfassungsschutz weder als extremistisch noch gewalttätig eingestuft. Sie wird eher mit den Attributen unaufälllig, integrationswillig oder friedlich tituliert. Berliner Morgenpost: Verfassungsschutz-Chefin äußert sich im Streit um Moschee-Neubau
Kinzigtal-Nachrichten: Toleranz wird angemahnt
Kinzigtal-Nachrichten: Ahmadiyya unauffällig

Kritik orthodoxer Muslime

Die Kritik orthodoxer Muslime ergeben sich größtenteils aus den o.g. Lehrunterschieden. Der wichtigste Kritikpunkt ist dabei aus der Interpretation des koranischen Begriffs Siegel des Propheten woraus orthodoxe Muslime den Abschluss des Prophetentums verstehen, Ahmadis hingegen glauben, dass nachfolgende Propheten das Siegel Muhammads tragen müssen, d.h. als Schattenpropheten Muhammads ausschließlich der Lehre und dem Beispiel von Muhammad folgen müssen.

Ein oft (besonders in Pakistan/Indien) erhobener Vorwurf ist, dass das Ahmadiyyat von den Briten gepflanzt seien. Der Hintergrund ist hierbei, dass im indischen Befreiungskampf verschiedene islamische Gruppen zum Dschihad gegen die Engländer aufriefen, während Ghulam Ahmad dies ablehnte mit der Begründung, solange die Engländer die Religionsfreiheit garantierten, sei ein Dschihad nicht zulässig. Die Ahmadiyyat wurde daraufhin von islamischen Extremisten als Verräter eingestuft.

Orthodoxe und dogmatische Gruppen, wie die Wahhabiten, die Salafiyya oder die Ahl-i Hadîth, betrachten die Ahmadiyya als Nicht-Muslime (Kafir). Ins Deutsche übersetzte (islam-qa.com) Fatwa über Ahmadiyya Der Übertritt eines Mannes zur Ahmadiyya müsste nach dieser Auffassung mit dem Tode bestraft werden. (Siehe Apostasie im Islam.)

Fußnoten

Literatur

Selbstdarstellungen der Ahmadiyya

  • Maha Dabbous, Hadayatullah Hübsch: Sind Ahmadis Muslime?, Frankfurt 1994, (Verlag der Islam), ISBN 3-921458-94-3
  • Masud Ahmad: Jesus starb nicht am Kreuz, Frankfurt (Verlag der Islam), ISBN 3-921458-81-1
  • Sir Muhammed Zafrullah Khan: Grundsätze der islamischen Kultur, Frankfurt (Verlag der Islam)
  • Sir Muhammed Zafrullah Khan: Die Frau im Islam, Frankfurt (Verlag der Islam)
  • Ghulam Ahmad: Die Philosophie der Lehren des Islam, Frankfurt 1996 (Verlag der Islam), ISBN 3-921458-97-8

Kritik an Ahmadiyya

  • Hiltrud Schröter: Ahmadiyya-Bewegung des Islam, Frankfurt 2002, Dr. Hänsel-Hohenhausen, ISBN 3-8267-1206-4
  • Mohammed Al Khoder Hussein, Abu Al Aala Al Maudoodi, Abu Al Hassan Ali Al Hassani Al Nadwi: Der Qadianismus, Destruktive Bewegungen, Liga der islamischen Welt, Mekka/Cairo, (124 S.)

Historische Darstellungen

  • Yohanan Friedmann: Prophecy Continuous: Aspects of Ahmadi Religious Thought and Its Medieval Background, Oxford University Press India 2003 (2. Auflage), ISBN 0195662520
  • Antonio Gualtieri: The Ahmadis. Community, Gender, and Politics in a Muslim Society, Montreal 2004, ISBN 0773527389

Sonstige

  • I. Gill, M. Backhausen: Die Opfer sind schuld - Machtmißbrauch in Pakistan, Akropolis 1993, ISBN 3-929528-08-8

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Ahmadiyya


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Wichtige Stimmen zu Ahmadiyya

Munir Ahmed

Munir Ahmed, ein pensionierter Islamwissenschaftler des Hamburger Orient-Instituts. Er war bis zu seinem 26. Lebensjahr selbst ein Ahmadi und trat dann aus. Die Bewegung, sagt er, sei zwar missionarisch und konservativ, aber „ziemlich harmlos“. In ihrer Heimat Pakistan werden die Ahmadis gar als unislamisch verfolgt. Mit anderen Worten: Sie sind so etwas wie die Zeugen Jehovas unter den Muslimen.

Die Zeit, am 09.06.2004
http://www.zeit.de/2004/25/...

Peter Antes

In einer Anhörung beim Bauausschuss in Hannover warf Religionswissenschaftler Peter Antes Frau Dr. Schröter vor, unwissenschaftlich und mit nicht belegten Unterstellungen zu arbeiten. „Gerade die Ahmadiyya, die von den meisten Muslimen abgelehnt wird, hat ein Bekenntnis zur Demokratie abgelegt.“

Hannoversche Neue Presse, vom 19.06.2003
http://www.ahmadiyya.de/akt...

CDU-Pankow

„Die Struktur der Ahmadiyya ist allen Anzeichen nach undemokratisch, vermutlich sogar totalitär.“ „Solche Kernbestandteile (…) sind auch Grundpfeiler von solchen Sekten, die wir (…) mit Sicherheit nicht willkommen heißen würden, z.B. satanisch-rechtsextreme Organisationen.“

Der Tagesspiegel, vom 18.08.2006
http://www.tagesspiegel.de/...

Carl Chung

Carl Chung vom Beratungsteam „Ostkreuz“ für Demokratieentwicklung, Menschenrechte und Integration der Stiftung SPI sagt, „Es herrscht ein generelles Unbehagen gegenüber allem Fremden und Unbekannten.“ Sein Team hat Treffen organisiert zwischen der Ahmadiyya Muslim Gemeinde und Bürgern, um die „diffusen Ängste vieler Bewohner vor dem Islam“ abzubauen: Angst vor Kriminalität, Banden und Extremismus. „Diese Ängste sind nachvollziehbar vor dem Hintergrund, dass in der Gesellschaft zu wenig differenziert über Islam und Islamismus diskutiert wird“, sagt Chung. Der Politikwissenschaftler will die Debatte über die Moschee versachlichen. Würden die Anwohner in einen offenen Dialog mit der Gemeinde treten, wäre das „eine klare Abtrennung von den Rechtsextremen“.

Berliner Zeitung, am 14.6.2006
http://www.berlinonline.de/...

Matthias Drexelius

Bürgermeister Matthias Drexelius sagte bei Einweihung der Moschee in Usingen, „Er sehe nicht, wovor er Angst haben müsse.“

Usinger Anzeiger, vom 12.03.2004
http://www.usinger-anzeiger...
http://www.usinger-anzeiger...

Bürgermeister Matthias Drexelius sowie der Bundestagsabgeordnete Holger Haibach sprachen sich für ein friedliches Miteinander als Zeichen, das von Usingen ausgehen könnte, aus. Drexelius hob hervor, dass die Ahmadiyya-Gemeinde die terroristischen Anschläge vom 11. September verurteilt hat.

Frankfurter Neue Presse, vom 13.12.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...

Rainer Egner

Rainer Egner, Sprecher der Bürgerinitiative Schüchtern: „Die Ahmadiyya-Bewegung ist eine Sekte.“

Frankfurter Neue Presse, vom 05.02.2004
Frankfurter Rundschau, vom 09.02.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...

Heiner Fleck (IPAHB)

„Wir respektieren die Religionsfreiheit“, sagte Dr. Heiner Fleck am Ende der Demonstration, „aber Religion darf nicht Gesetz und politisches Programm sein.“ Wer einen Kalifatstaat und die Scharia anstrebe, missbrauche die Religionsfreiheit und dagegen darf sich der Bürger auch stellen. Weiterhin stand die Demonstration unter dem Motto „für Bürgerrechte, für Demokratie und Bürgerbegehren, für den Rechtsstaat“.

Presseerklärung CDU-Pankow, am 14.06.2006
http://www.cdupankow.de/akt...

Die Moschee ist für Heiner Fleck ein Beweis dafür, dass die Bezirkspolitik sich um die Bürger nicht viel schert. … Er glaubt, dass der Protest zumindest weniger heftig ausgefallen wäre, wenn man die Anwohner eher informiert und ihnen ein Mitspracherecht zugestanden hätte.

http://www.zitty.de/artikel...

Viele hier verbinden automatisch den Islam mit sozialen Problemen wie in Neukölln, von denen sie in der Zeitung lesen. Aber Heiner Fleck ärgert sich am meisten über die Bezirksverordneten, die seit fast einem Jahr von den Plänen wussten, aber erst jetzt mit den Bürgern darüber sprechen. Zumindest müssten die Heinersdorfer die Möglichkeit haben, sich ein eigenes Bild zu machen. Flecks Fazit ist angesichts der Vehemenz seines Protestes überraschend: „Das sind friedliche Leute, die keinem was tun - aber die Möglichkeit, das herauszufinden, hätte man allen Bürgern geben sollen, bevor man die Baugenehmigung erteilt.“ Es schmerzt ihn, der sich als aufrechter Demokrat sieht, wie leicht man missverstanden wird. Auch das hat er mit Imam Tariq gemein.

Der Tagesspiegel, am 01.04.2006
http://www.tagesspiegel.de/...

FDP Pankow

„Wir müssen aufklären und den Menschen ihre Ängste vor den neuen Nachbarn nehmen“, sagt Frank Emrich von der FDP-Fraktion. „Es war erschreckend zu erleben, wie einige Stimmungsmacher am Donnerstag abend vor der Turnhalle versuchten, mit gezielten Falschinformationen oder Halbwahrheiten die Stimmung aufzuheizen.“

Berliner Morgenpost, 1. April 2006
http://morgenpost.berlin1.d...

FDP Schlüchtern

Die FDP Schlüchtern hat keine Maßnahmen mitgetragen, die direkt oder über indirekte Winkelzüge den Bau der Moschee in Schlüchtern zu verhindern suchten.

Kinzigtal-Nachrichten, 03.10.2004
http://www.kinzigtal-nachri...

Falko Fritzsch

Der Schlüchterner Bürgermeister Falko Fritzsch (SPD) hatte für den Widerstand der Bürgerinitiative deswegen kein Verständnis. „Es wird der Eindruck geweckt, hier solle das christliche Abendland gerettet werden“, sagte er. An eine Gefahr für die Stadt oder die Demokratie glaube er nicht. „Ich kann solche Anzeichen beim besten Willen nicht erkennen. Das sind völlig unauffällige Mitbürger.“ Auch die geplante Moschee hielt er nicht für zu groß. „Die Stadtsilhouette von Schlüchtern wird keinen Schaden nehmen.“

Frankfurter Neue Presse, vom 05.02.2004,
Frankfurter Rundschau, vom 09.02.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...
rhein-main.net, vom 04.02.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...

„Es gab Vermutungen, dass die Moschee als Keimzelle für konspirative Treffen genutzt werden könnte“, erinnert sich Bürgermeister Falko Fritzsche (SPD). Das Amt änderte den Bebauungsplan, dieser verbot religiöse Bauten. „Die Regelung war nicht unumstritten“, sagte Fritzsch.

Berliner Zeitung, am 22. April 2006
http://www.berlinonline.de/...

Die Moslemgemeinde Ahmadiyya gehört zur Stadt, sagt Fritzsch. … Dass Schlüchtern bald Zentrum einer islamischen Missionsbewegung werde, glaube er nicht. „Die Moscheegegner sind ja der Überzeugung, das Abendland retten zu müssen.“ Ausgerechnet in Schlüchtern.

Freitag, am 13.02.2004
http://www.freitag.de/2004/...

Überraschende Wende im Streit um die geplante Ahmadiyya-Moschee: Bürgermeister Falko Fritzsch (SPD) hat die muslimische Gruppe gebeten, von ihrem Bauvorhaben in Schlüchtern Abstand zu nehmen.

Kinzigtal Nachrichten, am 20.03.2004
http://www.kinzigtal-nachri...

Der amtierende Bürgermeister von der SPD, Falko Fritzsch, hat bis vor kurzem versucht, den Streit um die Moschee gütlich zu lösen. Dann gab er es auf. „Die Primitivitätsskala in dieser Auseinandersetzung“, sagt er, „ist nach unten offen.“ Eigentlich habe er keinerlei Bedenken gegen das Gebetshaus. Schließlich gebe es keine Anzeichen dafür, dass es sich bei den Ahmadis um eine gefährliche Gruppe handele. „Aber mittlerweile gilt der Islam als Synonym für Terrorismus.“

Die Zeit, am 09.06.2004
http://www.zeit.de/2004/25/...

Bereits 1998 war ein Moschee-Thema aktuell, das jedoch schnell und ohne größere Probleme abgewickelt wurde. Damals kaufte die islamisch-türkische Gemeinde ein innerstädtisches Fabrikgebäude. Der Umnutzungsantrag wurde genehmigt, ein Einspruch des Ortsbeirats der Innenstadt mit Hinweis auf bisheriges, reibungsloses Zusammenleben und den Bedarf für die „zirka 150 Mitglieder“ zurückgewiesen. Auf die Frage, warum das so glatt lief, weiß der Bürgermeister heute keine Antwort.

Renate Holzapfel, „Keine Moschee in Zeiten des Terrors?“ in: „Islam in europäischen Dörfern“, Seite 42

Thomas Gandow

Thomas Gandow, der Sektenbeauftragte der evangelischen Kirche, hält die islamische Konfession Ahmadiyya für eine Sekte.

TAZ, vom 2.6.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Alexander Götz (SPD Berlin-Nordost)

Der Kreisvorsitzender der SPD Berlin-Nordost Alexander Götz erklärt, dass „es nicht den Überzeugungen der SPD entspricht, sich für oder gegen eine Religionsgemeinschaft und ihr Wirken einzusetzen. Dies verbietet sich, solange sich eine Gruppe mit Recht und Gesetz sowie den Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung im Einklang befindet. Beides trifft nach Auskunft des Innensenators und anderer Städte und Gemeinden auf die Ahmadiyya-Gemeinde zu. Bislang gibt es keine Anhaltspunkte, diese Einschätzung zu revidieren.“

Presseerklärung der SPD Berlin-Nordost, am 04.04.2006
http://www.spd-berlin-nordo...

Gerhard Grandke

Offenbachs Oberbürgermeister Gerhard Grandke hat den Kritikern (der Ahmadiyya) geantwortet: „Was wollt ihr denn - die Moslems sollen doch heraus aus den Hinterhöfen!“

Kinzigtal Nachrichten, am 16.06.2005
http://www.kinzigtal-nachri...

Claus Guggenberger

Auch der Verfassungsschutz in Berlin habe „keine Erkenntnisse über extremistische Bestrebungen dieser Gemeinde“, so Sprecher Claus Guggenberger.

Berliner Zeitung, am 14.03.2006
http://www.berlinonline.de/...

Eberhard Guntjahr

„Ich kenne die Ahmadiyya Muslim Gemeinde seit Jahren und kann die Aufregung in der Weißenseer Kirchengemeinde nicht verstehen“, sagt Eberhard Guntjahr, Superintendent des Kirchenkreises Reinickendorf.

Berliner Morgenpost, am 23.4.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

Holger Haibach

Bürgermeister Matthias Drexelius sowie der Bundestagsabgeordnete Holger Haibach sprachen sich für ein friedliches Miteinander als Zeichen, das von Usingen ausgehen könnte, aus. Drexelius hob hervor, dass die Ahmadiyya-Gemeinde die terroristischen Anschläge vom 11. September verurteilt hat.

Frankfurter Neue Presse, vom 13.12.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...

Die Entscheidung der Stadtverordneten zum Bau würdigte auch Bundestagsabgeordneter Holger Haibach. Die Religionsfreiheit, die die Verfassung garantiere, erhalte mit der Moschee ein klares äußeres Zeichen.

Usinger Anzeiger, vom 12.03.2004
http://www.usinger-anzeiger...
http://www.ahmadiyya.de/akt...

„Überrascht und erschüttert“, zeigt sich Bundestagsabgeordneter Holger Haibach. „Es ist unsere Aufgabe, deutlich zu machen, dass für Intoleranz gegenüber anderen Religionen kein Platz in unserer Heimat sein darf, egal aus welcher Ecke sie auch stammt“, schreibt Haibach in einer Pressemitteilung. Gerade die Usinger Moschee sei ein gutes Beispiel dafür gewesen, wie einvernehmlich ein solches Projekt mit allen Beteiligten gelingen könne. Der Anschlag am Tag vor Weihnachten setze auch gerade deshalb ein so verheerendes Zeichen, weil die Ahmadiyya-Gemeinde einer sehr aufgeklärten und fortschrittlichen Glaubensrichtung des Islam anhänge. „Zur Integration sind beide Teile - Einheimische und Neubürger - gleichermaßen verpflichtet. Beide müssen den Willen hierzu mitbringen, sonst kann die Aufgabe nicht gelingen. Ich denke, dass im Falle von Usingen beide Seiten bereit waren, diesen Willen aufzubringen. Deshalb darf dieses vorbildliche Beispiel nicht durch Gewaltakte diskreditiert werden“, meint Haibach.

Frankfurter Neue Presse, am 28.12.2004
http://www.rhein-main.net/s...

Bündnis Heinersdorf

„Unter dem Deckmantel einer scheinbar fundierten Islamkritik wird von den Gegnern des Moscheebaus Rassismus propagiert“, Sprecherin des Bündnis Heinersdorf.

Berliner Morgenpost, am 28.08.2006
http://www.morgenpost.de/co...

„Während jede Zumutung der Regierenden und des Kapitals von der Bevölkerung widerstandslos hingenommen wird, entfachte der anstehende Moscheebau eine richtige Volksbewegung.“

Welt, am 28.08.2006
http://www.welt.de/data/200...
Junge Welt, am 28.08.2006
http://www.jungewelt.de/200...

Manfred Hendel

Manfred Hendel, der CDU-Bewerber für den Schlüchterner Bürgermeisterposten, gibt sich im Gespräch keine besondere Mühe, Muslime und Islamisten zu unterscheiden. Er sei, was die Ahmadiyya angehe, zwar „nicht so gründlich informiert“, aber Professoren brauche man in Schlüchtern eigentlich auch nicht: „Die Skepsis der Leute hier erzeugt die Tagesschau.“ Außerdem, findet er, passe eine Moschee „nicht in unser christlich-abendländisches Landschaftsbild.“

Die Zeit, am 09.06.2004
http://www.zeit.de/2004/25/...

Karl Hennig

Karl Hennig von der CDU sagt: „In meinem Ortsgruppenverband Schönhauser Allee arbeiten mehr als zehn Muslime, darunter auch ein Mitglied der Ahmadiyya Gemeinde, aktiv mit.“

Die Welt, vom 20.4.2006
http://www.welt.de/data/200...
Berliner Morgenpost, vom 20.4.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

„Ich erlebe die Muslime als sozial engagiert und stets um Integration bemüht.“

Berliner Morgenpost, am 23.04.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

Martin Hohmann

Interview mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann.

Frage:
Es wurde über Osama bin Laden und Terrorismus geredet, aber es gab keine Aussagen darüber, dass die Ahmadiyya damit irgendetwas zu tun haben.
Hohmann:
Ich habe aus dem zweiten Vortrag entnommen, dass die Ahmadiyya nicht zum Mittel der Gewalt greifen. Andererseits steht für mich fest, dass auch für die Ahmadiyya der Koran die Grundlage ist, und im Koran gibt es eben diese ganz klaren Aussagen: „Tötet die Christen, wo ihr sie trefft.“ [1] Das müssen wir erst einmal realisieren.
Frage:
Aber wenn Sie ins Neue Testament schauen …
Hohmann:
Im Neuen Testament gibt's nichts dergleichen. Lassen Sie diese Unterstellung. Nichts dergleichen. „Liebet eure Feinde“, das steht im Neuen Testament.
Frage:
„Ich bin nicht gekommen, um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ Das steht auch im Neuen Testament.
Hohmann:
Das ist das Schwert der Wahrheit. Das teilt zwischen dem, was unwahr ist, und dem, was wahr ist. Es steht nirgends drin: Die Köpfe herunter bei den Anhängern anderer Religionen. Da müssen Sie bitte genauer nachlesen. … [2]
Frage:
Dann müssten wir quasi den Islam von der Glaubensfreiheit ausnehmen?
Hohmann:
… Da haben Sie genau Recht.

Kommentar:

[1] Möglicherweise meint Herr Hohmann den Vers 5 in Sure 9. Allerdings ist dort von Götzendienern die Rede und nicht von Christen. Möchte Herr Hohmann die Christen etwa zu Götzendienern herabwürdigen? Dieser Vers, der sich auf die Kriegszeiten bezieht, bedeutet nicht, dass mit Ungläubigen Krieg zu führen sei, bis sie den Glauben annehmen. Hier handelt es sich um einen Feind, der die Muslime acht Jahre lang bekämpft hatte und selbst nach dem Fall von Mekka nicht bereit war, mit den Muslimen Frieden zu schließen. Im nächsten Vers heißt es aber auch „Und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz.“ Aber das hat Herr Hohmann wohl noch nicht „realisiert“. ;-)
[2] Vielleicht sollte Herr Hohmann etwas genauer die Bibel lesen. „Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns.“ (Matthäus-Evangelium 12:30). Das AT wird noch deutlicher. Man lese über den Abfall einer Stadt, an der die „Vernichtungsweihe“ vollstreckt werden muss (Dtn 13:13-19), dass die Anstifter zum Abfall mit dem Tod zu bestrafen (Dtn 13:6, 1. Kö 18:40), fremde religiöse Kultstätten zu zerstören sind (Ex 34:13, Dtn 12:2-3, 2. Kö 18:4) und der „Heilige Krieg“ ausgerufen werden soll (Joel 4:9). Dabei beachte man, dass Jesus keinen „Tüttel“ des Gesetzes (d.i. das AT) aufgehoben hat (Matthäus-Evangelium 5:17-19). Müssen wir nun das Christentum von der Religionsfreiheit ausnehmen, Herr Hohmann?!??

Kinzigtal Nachrichten, 26.02.2002
http://www.kinzigtal-nachri...

Ingeborg Junge-Reyer

„Selbstverständlich können Muslime in Berlin Moscheen nach dem Gebot der Religionsfreiheit bauen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Außerdem forderte die Senatorin den CDU-Abgeordneten Rainer Ueckert auf, nicht mit Äußerungen zur angeblich steigenden Verunsicherung der Berliner über die „scheinbar unkontrolliert wachsende Zahl islamischer Gebetseinrichtungen“ zusätzliche Befürchtungen zu schüren.

Berliner Morgenpost, am 01.09.2006
http://www.morgenpost.de/co...

Jungliberale Berlin

Berlins Jungliberale wollen heute ein Zeichen für den geplanten Moscheebau in Heinersdorf setzen. In einer symbolischen Aktion am Baugelände in der Tiniusstraße soll dem Imam der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, Abdul Basit Tariq, ein Grundstein übergeben und sollen erste Mauersteine gesetzt werden, wie der stellvertretende Landesvorsitzende der FDP-Nachwuchsorganisation, Maximilien Flügge, gestern mitteilte.

TAZ, vom 20.5.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Andreas Kaehler (Evangelische Kirche Heinersdorf)

Pfarrer Andreas Kaehler befürchtet, dass die dann ansässigen Ahmadis sogar „gegen den christlichen Glauben missionieren könnten“. Im Internet hat er bereits ein Papier gefunden, auf dem die Ahmadiyya den Tod Jesu am Kreuz bestreitet. Sein Fazit: „Das könnte zu unnötigen Auseinandersetzungen führen.“

Der Spiegel, am 13. April 2006
http://www.spiegel.de/polit...

„Die Gemeinde hat ein Recht, zu bauen, aber man muss nicht jedes Recht wahrnehmen.“

http://www.zitty.de/artikel...

Pfarrer Andreas Kaehler übt Kritik am Bürgerbrief: „In dem Brief wird das Grundanliegen vieler Anwohner nicht aufgegriffen, die einen ergebnisoffenen Dialog zum Standort der Moschee führen wollen. Dem verschließt sich leider das Amt.“

Die Welt, am 16.5.2006
http://www.welt.de/data/200...

Pfarrer Andreas Kaehler: „Heinersdorf fühlt sich als vernachlässigter Bezirk.“ Daher der Zusammenhalt, der Gläubige und Ungläubige zusammenrücken lasse, gerade in Zeiten, in denen das Minarett droht. „Das hat etwas mit der DDR-Vergangenheit zu tun“, sagt er und versucht zu erklären: „Die Ostberliner wollen sich nichts mehr von oben aufstülpen lassen, diese Zeiten sind vorbei.“ … „Ich kann als evangelischer Pfarrer kein Befürworter dieser Moschee sein.“

TAZ, am 28.7.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Hanif Khawaja

Hanif Khawaja ist Mitglied der Pankower CDU und Ahmadi-Muslim: „Wir sind die friedlichste muslimische Gemeinschaft, die es gibt.“

Berliner Zeitung, am 21.04.2006

Jens-Holger Kirchner

Für „sehr gut integriert’ hält der Pankower Parlamentschef Kirchner die Ahmadis: In den Moscheen werde auf Deutsch gepredigt, au§erdem seien viele Mitglieder deutschstämmig. Die Sekte sei aber ein „erzkonservativer Haufen’, sagte er zu FOCUS Online. „Kopftuch im Staatsdienst? Na klar!’, lautet eine Ahmadiyya-Parole.

Focus, am 23.08.2006
http://focus.msn.de/politik...

„Heinersdorf ist ein bisschen ein vergessener Stadtteil", so der Vorsteher der BVV Herr Holger-Jens Kirchner (Grüne).

Die Zeit, am 27.04.2006

Burghard Kleinert

Burghard Kleinert, Bezirksbürgermeister Berlin Pankow: „Nach dem Motto, die passen uns nicht, die wollen wir hier nicht, die sollen da bleiben, wo sie herkommen, nach dem Motto können wir nicht entscheiden, werden wir nicht entscheiden und ich denke, wir werden uns hier auch nicht dem Druck beugen.’

Pankows Bürgermeister Burkhard Kleinert (Linkspartei.PDS): Die Gemeinde bewege sich nach Erkenntnissen des Bezirksamtes „nicht au§erhalb der Verfassung“. „Die Glaubens- und Religionsfreiheit gilt auch für Heinersdorf“, sagte Kleinert.

Berliner Zeitung, am 21.03.2006
http://www.berlinonline.de/...

Rundfunk Berlin-Brandenburg, am 13.04.2006
http://www.rbb-online.de/_/...

„Im Moment gibt es keinen Grund, der Gemeinde nahe zulegen, sich einen anderen Standort zu suchen“, sagte Kleinert (Linkspartei.PDS).

Berliner Zeitung, am 22.04.2006
http://www.berlinonline.de/...

Ehrhart Körting

Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat der Ahmadiyya Muslim Gemeinde den Rücken gestärkt und sie ermuntert, trotz Widerstands aus der Bevölkerung an ihren Plänen für das Gotteshaus festzuhalten.

Mein Berlin, am 24.04.2006
http://www.meinberlin.de/na...
Berliner Morgenpost, vom 26.04.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

„Zu unserer Freiheit gehört auch die Freiheit der Andersgläubigen - und deren Anspruch, sich ein Gotteshaus zu bauen.“

Berliner Zeitung, am 25.04.2006

„Religionsfreiheit kann nicht mit zweierlei Maßstäben gemessen werden.“

Berliner Morgenpost, am 27.04.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

Günter Kruchen

Der Vorsitzende Richter am Verwaltungsgericht Wiesbaden, Dr. Günter Kruchen, berichtete über seine Erfahrungen mit den Ahmadiyya. Danach handelte es sich um eine für die deutsche Bevölkerung unproblematische Gruppierung. Friedfertig und ordentlich sind diese Menschen seiner Erfahrung nach. Als Beispiel führte Kruchen an, die Nachbarn der Moschee in Wiesbaden merkten es nur an Tagen wie dem 1. Januar, dass sie Ahmadiyya als Nachbarn haben, denn diese säuberten in aller Frühe die Straße vom Silvestermüll.

Auch durch die Glaubensinhalte der Ahmadiyya, so Dr. Kruchen, entstehe keine Gefahr für Recht und Ordnung in Deutschland. Diese Glaubensgemeinschaft in ihrer Religiosität sei nach seinen Erfahrungen auf keinen Fall als gefährlich, sondern eher als naiv einzustufen. Diese naive Frömmigkeit sei der Grund für die Verfolgung und Tötung der Ahmadiyya in einigen orthodoxen moslemischen Ländern.

Kinzigtal-Nachrichten, 26.02.2002
http://www.kinzigtal-nachri...

Vera Lengsfeld

Helga Smolka (Vorsitzende im CDU-Ortsverband Heinersdorf), Peter Luther (Ehrenvorsitzender der CDU-Pankow, Mitglied im Landesvorstand und Kandidat fürs Abgeordnetenhaus) sowie Dirk Stettner (bis März Vorsitzender der CDU-Pankow). Die drei zählen neben Stadtkewitz und der früheren „DDR-Bürgerrechtlerin“ Vera Lengsfeld zu den Antreibern für den strikten Antimoscheekurs der Pankower CDU.

Junge Welt, am 19.07.2006
http://www.jungewelt.de/200...

>>Ungeachtet der Kritik von Seiten zahlreicher Fachhistoriker sprach die CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld in Interviews mit der Wochenzeitung Junge Freiheit und dem Nachrichtenmagazin Focus von einer "Medienkampagne" gegen Martin Hohmann.<<

Markus Löning

Der FDP-Landesvorsitzende Markus Löning forderte zu mehr Gelassenheit auf. Berlin sei eine tolerante Stadt. „Das ist die Möglichkeit, einen Dialog der Kulturen zu führen.“

Die Welt, am 20.04.2006
http://www.welt.de/data/200...

Albrecht Magen

Drei Gebetshäuser stehen in Frankfurt am Main. Albrecht Magen (CDU), Stadtrat für Integration, sagt, es gebe mit der Gemeinde keine Streitigkeiten und Probleme. „Politisch kann ich nichts Negatives über die Ahmadiyyas berichten. Wir brauchen uns aber nicht über Parallelgesellschaften wundern, wenn Moscheen nur in Hinterhöfen und Industriegebieten gebaut werden dürfen.“

Berliner Zeitung, am 22.04.2006
http://www.berlinonline.de/...

Lothar Mark

SPD-MdB Lothar Mark betonte auf der 29. Jalsa Salana Deutschland: Gerade die Ahmadiyya-Gemeinde sei ein positives Beispiel für eine islamische Glaubensrichtung, die sich gut mit den Grundwerten der Weltoffenheit und des Friedens in Einklang bringen lasse.

Mannheimer Morgen, vom 25.08.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...

Klaus Mertes

Pater Klaus Mertes, kirchlicher Vertreter in der Berliner Härtefallkommission und Rektor des Canisius-Kollegs: „Interreligiöse Begegnung gibt es nur, wenn die eigene Angst und Unsicherheit gegenüber dem Fremden zugegeben und durch geistliches Hören in Offenheit verwandelt wird.“

Der Tagesspiegel, am 08.05.2006

Cem Özdemir

Der grüne Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir während der Debatte über den „Islam in Deutschland“ am 17. Mai 2001 im Bundestag:
„Wir sollten islamistischen, orthodoxen Organisationen nicht erlauben, zu definieren, wer Muslim ist und wer kein Muslim ist. Wir sollten ihnen nicht erlauben, zu definieren, dass der Muslim eine bestimmte Religionspraxis haben muss, damit er als gläubiger Muslim gelten kann. Wir sollten aber gleichzeitig auch selber diesen Anspruch nicht erheben. Nur dann kommen wir der Aufgabe nach, die wir in der Demokratie zu leisten haben, nämlich dass wir diejenigen in der säkularen Gesellschaft schützen, die sich zwar Muslime nennen, deren religiöse Praxis sich aber diametral von der Praxis orthodoxer Muslime unterscheidet. In der Demokratie muss es also möglich sein, dass Menschen nicht bzw. anders praktizieren. Diesen Schutz zu gewährleisten ist unsere Aufgabe als Demokraten.“
Quelle: Plenarsitzung des Deutschen Bundestages am 17. Mai 2001, Debatte zur Großen Anfrage der CDU/CSU Bundestagsfraktion „Islam in Deutschland“

Martin Michael Passauer (Evangelische Landeskirche)

Martin Michael Passauer, Generalsuperintendent der evangelischen Landeskirche sagte: „Eine Moscheegemeinde produziert doch keine Kriminalität, sondern hilft, ein Viertel zu stabilisieren.“ Man solle doch nicht schon von Polizeischutz sprechen, sondern alles daran setzen, um sich zu verständigen und Ängste abzubauen. Eindeutig unterstützen wollte er den Moschee-Bau aber nicht.

Der Tagesspiegel, am 7.7.2006
http://www.tagesspiegel.de/...

Petra Pau

Petra Pau: „Natürlich muss man die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen. Aber man darf sie nicht noch schüren. Und schon gar nicht darf man Bestrebungen unterstützen, nach denen Pankow-Heinersdorf eine Enklave sei, wo das Grundgesetz, wo das Toleranz-Gebot und wo die Religions-Freiheit nicht gilt.“

Pressemitteilung, am 05.09.2006
http://openpr.de/news/98911...

Friedbert Pflüger

Friedbert Pflüger, CDU-Bürgermeister-Kandidat für Berlin, sagte in Heinersdorf, die Gemeinde habe einen „fragwürdigen Charakter“. Er zitierte den Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche in Berlin, Thomas Gandow. Dieser hatte die Religionsgemeinschaft als „Zeugen Jehovas der Muslime“ bezeichnet, die aggressiv missioniere.

Die Welt, vom 20.4.2006
http://www.welt.de/data/200...
TAZ, vom 20.4.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...
Berliner Morgenpost, vom 20.4.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

Friedbert Pflüger, der Spitzenkandidat der Berliner CDU, bezieht sich in seiner Argumentation nicht nur auf den Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin, Thomas Gandow, der die Ahmadiyya als „Zeugen Jehovas der Muslime“ bezeichnet hatte. Beraten lässt sich der Spitzenkandidat unter anderem auch von seinem Parteifreund Ertan Taskiran.

Taskiran, Berliner türkischer Herkunft, kandidiert im September für die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg. Christdemokrat ist er seit 1998 - wieder. Denn 1996 hatte der damals 26-Jährige die CDU zunächst verlassen, nachdem seine aktive Mitgliedschaft in der islamischen Organisation Milli Görüs bekannt geworden war.

Seine Einschätzung der Ahmadiyya spiegele die der muslimischen Mehrheit wider: Die Organisation sei unter „Muslimen allgemein“ nicht wohl gelitten, so der Christdemokrat. … Vielen anderen Muslimen gelten die Ahmadis daher als Abtrünnige.

Auch Pflüger folgt dieser Argumentation. Die Ahmadiyya-Gemeinde würde ihre Moschee nicht in Kreuzberg bauen, da sie dort „von den anderen Muslimen nicht erwünscht“ sei, sagte Pflüger der taz. Durch Gespräche mit Vertretern von Vereinen türkischstämmiger Zuwanderer sieht er sich bestätigt.

TAZ, vom 27.4.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Der CDU-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl, Friedbert Pflüger, legte kürzlich bei einem Heinersdorf-Besuch nach, indem er die Moschee-Gegner aufforderte, die muslimische Gemeinde zu überzeugen, „dass dies nicht der richtige Standort ist“. Als Argument führte er an, dass in Heinersdorf keine Gemeindemitglieder leben. Dass auch neben der bisherigen Behelfsmoschee in Reinickendorf kaum Mitglieder der über die Stadt verteilten Ahmadiyya-Gemeinde leben, blieb dabei unerwähnt.

http://www.zitty.de/artikel...

CDU-Spitzenkandidat Friedbert Pflüger bekräftigte seine Haltung. Er nehme die Ängste der Bewohner des Pankower Ortsteils Heinersdorf vor den Plänen der Ahmadiyya-Gemeinde ernst. Sie hätten das demokratische Recht, ihre Bedenken zu artikulieren und dem Imam einen anderen Standort nahezulegen. Wenn aber Baurecht bestehe, „dann wird diese Moschee gebaut“.

Der Tagesspiegel, am 26.08.2006
http://www.tagesspiegel.de/...

Günter Piening

Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening: „Ich habe bei Begegnungen gute Erfahrungen mit der Ahmadiyya-Gemeinde gemacht.“

Berliner Morgenpost, am 27.4.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

Berliner Migrationsbeauftragten Günter Piening ermunterte die Gemeinde, den Bau zügig in Angriff zu nehmen.

Berliner Zeitung, am 04.05.2006
http://www.berlinonline.de/...

„Da ist eine Entwicklung in Gang gekommen. Viele Heinersdorfer suchen jetzt das Gespräch mit der Ahmadiyya Muslim Gemeinde“, sagte Günter Piening, Integrationsbeauftragte des Senats, der Berliner Zeitung. Die Gruppe derer, die den Bau der Moschee nicht mehr in Frage stellen, sei größer geworden, so Piening. Die Bürgerinitiative Pankow-Heinersdorfer Bürger, die den Bau der Moschee verhindern will, zählt jedoch nicht dazu.

Berliner Zeitung, am 08.07.2006
http://www.berlinonline.de/...

Hans-Peter Raddatz

Interview mit Orientalist Dr. Hans-Peter Raddatz über die – vermeintliche – Gefährlichkeit der Muslime.

Frage:
Gibt es Anzeichen dafür, dass die Ahmadiyya-Gruppe unter dem Deckmantel der Friedfertigkeit den Staat unterwandert?
Raddatz:
Die Ahmadiyya verfolgt die gleichen Ziele und ist daher so verfassungsfeindlich wie jede andere islamische Organisation, nicht zuletzt wie unsere Parteien selbst, die sich, wie im Bundesrat erkennbar, nicht scheuen, die Verfassung zu brechen, wenn es darum geht, eine unkontrollierbare Einwanderung und damit Islampolitik unter Ausschluss der Wähler durchzusetzen.
Frage:
Wie könnten Moslems und Christen Ihrer Meinung nach gedeihlich zusammenleben?
Raddatz:
1400 Jahre islamischer Geschichte beweisen, dass ein „gedeihliches Zusammenleben“ nicht möglich war und ist …

Kommentar: Alle Muslime sind verfassungsfeindlich. Welch differenzierte Weltsicht! Und was 2000 Jahre christliche Geschichte beweist, ist Herrn Raddatz wohl gerade entfallen.

Kinzigtal-Nachrichten, 11.04.2002
http://www.kinzigtal-nachri...

Stefan Rech

Stefan Rech, Autor des exzellent recherchierten Buches „Religionen in der Welt“ kommt zu einem anderen Ergebnis. „Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde orientiert sich nach ihrem Selbstverständnis an der ursprünglichen Lehre des Islam und passt diese an zeitgenössische Bedingungen an.“

Frankfurter Neue Presse, vom 05.02.2004
Frankfurter Rundschau, vom 09.02.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...

Abdul Rehman (AMJ Berlin)

„Wir suchen die kulturelle Nähe zu anderen, das ist unsere Absicht.“ „Doch weil wir in der Einflugschneise des Flughafens liegen, dürfen wir dort kein Minarett bauen.“ „Wir lehnen jegliche Gewaltakte ab.“

Berliner Zeitung, vom 06.03.2006
http://www.berlinonline.de/...

Karin Reinke (IPAHB)

Karin Reinke, eine Sprecherin der Bürgerinitiative gegen den Moscheebau, sagte, die Anwohner befürchten, zwischen Auseinandersetzungen von Islamisten und ausländerfeindlichen Extremisten zu geraten.

Welt, am 20.04.2006
http://www.welt.de/data/200...
Berliner Morgenpost, am 20.04.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

Drei Argumente sprechen aus der Sicht von Karin Reinke, der stellvertretenden Vorsitzenden der Initiative, gegen das Projekt der Ahmadiyya-Gemeinde: In Heinersdorf wohnten überhaupt keine Mitglieder der Gemeinde. Deshalb könne man nicht verstehen, warum das Bethaus hier gebaut werden solle. Es wäre auch angebracht gewesen, dass sich die Gemeinde als neuer Nachbar „im Vorfeld“ vorgestellt hätte. Und drittens fürchte die Bürgerinitiative, zwischen die ideologischen Fronten linker und rechter Glaubenskrieger zu geraten, die mit dem Pankower Moschee-Streit mobilisiert haben und sich vor kurzem bei zwei Demonstrationen - für und gegen die Moschee - begegneten.

Der Tagesspiegel, am 20.04.2006
http://archiv.tagesspiegel....

„Wir studieren die Literatur der Ahmadiyya“, sagt Karin Reinke. Daraus ergibt sich für die Interessengemeinschaft, dass der Islam in der Ausformung der Ahmadiyya einmal alle demokratischen Regierungsformen ablösen will. „Ihr vierter Kalif hat gesagt, dass durch Ahmadiyya der Endsieg kommt.“ Kinder und Jugendliche dürften nicht auf Klassenfahrt gehen, Frauen gehörten zur Not eingesperrt und in besonderen Fällen seien auch „90 Streiche“ erlaubt. Die Ahmadiyya hätte einen sehr starken Missionierungsdrang. Viele Moslems lehnten die Reformgemeinde ab, und Saudi Arabien verweigere ihnen sogar die Pilgerreise nach Mekka. „Da fragt man sich doch warum?“, sagt Frau Reinke. „Und außerdem beten sie fünf Mal am Tag, und dann klappen schon früh um fünf dort in der Tiniusstraße hundert Autotüren.“ Es könne ja sogar sein, dass es dann in Heinersdorf zu Auseinandersetzungen kommt, weil die Ahmadiyya-Gemeinde von anderen Moslems nicht anerkannt wird.

Berliner Zeitung, am 20.05.2006
http://www.berlinonline.de/...

Werner Riedel

Ortsvorsitzender Werner Riedel vom FDP-Ortsverband Prenzlauer Berg: „Der Imam ist kein Schlitzohr, im Gegenteil.“

Die Welt, am 5.9.2006
http://www.welt.de/data/200...

Stephan Rosiny

Stephan Rosiny, Islamwissenschaftler, Freie Universität Berlin: „Wir haben es hier auf keinen Fall mit einer gewalttätigen Gruppe zu tun. Die Ahmadiyya ist in der Literatur beschrieben, eher als eine friedliche Gruppe, die für sich den Islam als eine friedliche Religion interpretiert.’

Rundfunk Berlin-Brandenburg, am 13.04.2006
http://www.rbb-online.de/_/...

Walter Rothschild

Landesrabbiner aus Schleswig-Holstein Walter Rothschild kommentierte: „Wenn sie [die Heinersdorfer] nur wegen der Religion gegen den Bau sind, dann allerdings liegen sie nicht richtig.“

TAZ, vom 2.6.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Irene Runge

Irene Runge vom Jüdischen Kulturverein stempelte die Heinersdorfer als „unaufgeklärt“ ab.

Der Tagesspiegel, am 7.7.2006
http://www.tagesspiegel.de/...

Claudia Schmid

Leiterin des Berliner Verfassungsschutzes Claudia Schmid: „Wir schätzen die Gemeinde weder als extremistisch noch gewalttätig, sondern als friedliebend ein.“

Welt, am 20.04.2006
http://www.welt.de/data/200...
Berliner Zeitung, vom 21.04.2006
http://bz.berlin1.de/aktuel...
Berliner Morgenpost, vom 23.04.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

„Es ist eine konservative Missionsbewegung, die sich bislang immer gegen Gewalt ausgesprochen hat. Wegen ihrer speziellen Interpretation des Koran ist sie in vielen muslimischen Ländern verboten“, so Schmid.

Radio Berlin-Brandenburg, am 22.04.2006
http://www.rbb-online.de/_/...

Im Falle der Ahmadiyya Muslim-Gemeinde, die in Heinersdorf eine Moschee bauen will, liegen keine Erkenntnisse vor, dass es sich um eine Organisation mit extremistischen, gewaltbereiten Ansichten handelt. Verfassungsschutz-Chefin Schmid spricht gar von einer „friedliebenden“ Gemeinde. Es kann also nicht die Angst vor einer neuen islamistischen Terrorzelle sein, die die künftigen Nachbarn des Gotteshauses auf die Barrikaden treibt. Auch ist die Behauptung falsch, die Gemeinde habe sich den Ort als Brückenkopf des Islam im Osten ausgesucht. Die Gemeinde hatte auch in anderen Bezirken nach einem Bauplatz gefragt und Absagen bekommen.

Berliner Zeitung, am 25.04.2006
http://www.berlinonline.de/...

Hiltrud Schröter

Dr. Hiltrud Schröter warnt: „Die evangelischen Kirchen tragen zur Islamisierung Deutschlands bei. Dabei nutzen nicht wenige Moslems die Möglichkeit der Religionsfreiheit für extremistische politische Agitation, um langfristig unser System zu kippen.“

Quelle: Idea Spektrum, Nov. 2003
http://www.ccr-net.de/modul...
http://www.betanien.de/verl...
http://216.239.59.104/searc...

Bekir Alboga, Leiter für interreligiösen Dialog und Forschung, über Hiltrud Schröter: „Wir wollen nicht, dass Arbeitslose und in Rente gegangene Personen sich zu Koranexperten erklären”, sagte er. Diese Bevormundung sei verletzend, Muslime seien in der Lage, ihre Entscheidungen selbst zu treffen.

Darmstädter Echo, am 17.06.2004
http://www.buergerbewegunge...
http://www.darmstaedter-ech...

Hiltrud Schröter behauptet, in Ahmadi-Familien würde Hitlers „Mein Kampf“ als lesenswertes Buch wärmstens empfohlen. Frau Schröter behauptet, ein junger Ahmadi-Muslim hätte ihr vor der Haustür aufgelauert, ihr die Gurgel zugedrückt und „herzlich willkommen in Nazi-Deutschland“ entgegengeschleudert. Frau Schröter behauptet, die Ahmadiyya befände sich im Dschihad gegen den christlich geprägten Westen. Ziel sei eine islamische Weltordnung und die Umwandlung Deutschlands in einen islamischen Staat.

Die Welt, am 11.11.2002
http://www.welt.de/data/200...

„Von den Herren des Punjab zu den Herren der Welt.“ „Die Ahmadiyya Muslim Jamaat ist wegen des Auserwählungsgedankens ihres Gründers Mirza Ghulam Ahmad als häretische islamische Sekte zu betrachten.“ „Nach der "Kameltheorie" der Ahmadiyya ist jeder Mensch unmündig und soll seinem Führer (= Kalifen) folgen wie die Kamele dem Leitkamel.“ Frau Schröter kommt zusammenfassend zu dem Schluss: „Die Ahmadiyya ist eine Kalifatbewegung und eine gut getarnte islamistische Politreligion mit Legalitätstaktik.“ Die Standard-Behauptungen der Ahmadiyya-Sekte … sind „versteckte Gewehrläufe“! Die „Friedfertigkeit“ von Ahmadiyya ist Islamismus minus Bomben.

Websiten der BI Schlüchtern:
http://www.pro-schluechtern...
http://www.pro-schluechtern...
http://www.moschee-schluech...

„Ahmadis sind große Virtuosen der Täuschungskunst Taqiya, der religiösen Pflicht für Muslime, Andersgläubige hinters Licht zu führen.“

Presseerklärung, 27.10.2003

„Moscheen in Deutschland - Stützpunkte islamischer Eroberung“ (Zitat: Christliche Mitte)

Schlüchtern als „Stützpunkt des Kalifats“, wollen wir das? (Zitat: Bürgerinitiative Schlüchtern)

Jede Moschee ist ein „Stützpunkt des Kalifats“. (Zitat: Dr. Hiltrud Schröter)

Ursula Spuler-Stegemann

Die Marburger Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann hält die Ahmadis nicht für gefährlich, weil „Sie lehnen Gewalt ab und sind nicht militant.“

Frankfurter Neue Presse, vom 05.02.2004,
Frankfurter Rundschau, vom 09.02.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...
rhein-main.net, vom 04.02.2004
http://www.ahmadiyya.de/akt...

René Stadtkewitz

Der amtierende Vorsitzende der CDU-Pankow und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, René Stadtkewitz teilt die Auffassung, dass es sich bei der Ahmadiyya Gemeinde eher um eine Sekte handelt als um eine islamische „Reformgemeinde“. Stadtkewitz: „Die Blick auf die Website der Ahmadiyya belegt, dass die öffentlichen Äußerungen und Beteuerungen von Ahmadiyya-Mitgliedern offenbar im Widerspruch zum Inhalt ihrer eigenen Website stehen.“ Stadtkewitz weiter: „Die Äußerung 'Ich bin mir sicher, dass wenn der Endsieg des Islam kommt - und er wird bestimmt kommen - dies durch die Ahmadiyya der Fall sein wird.' (Freitagsansprache, 4. Kalif, 19.04.1996) ist ein deutliches Zeichen von Intoleranz gegenüber Anderen und eher beängstigend.“ Die Auffassungen der Ahmadiyya zur Gleichberechtigung von Mann und Frau sind kein Zeichen für eine Reformbereitschaft sondern ein riesiger Schritt in die Vergangenheit. Aussagen wie: „…die vom Islam vorgesehene Aufgabenteilung: für die Frau ist der interne Bereich - das Heim, die Kinder - das Haupttätigkeitsgebiet in ihrer Eigenschaft als Ehefrau und Mutter. Das übliche Gebiet der Tätigkeit und Arbeit des Mannes in seiner Eigenschaft als Ernährer und Beschützer ist die Welt draußen. […] Eine Frau kann nur als fromm bezeichnet werden, wenn sie die Verpflichtung ihrem Mann gegenüber erfüllt.“ (Internetseite www.ahmadiyya.de, 21.04.2006) „Die Ehefrau hat die Pflicht, das gemeinsame Haus zu einer Stätte des Friedens zu machen, ihrem Ehemann in allem, was nicht dem Islam widerspricht, zu gehorchen…“ (Faltblatt, Mai 1999) sind mit unseren gesellschaftlichen Auffassungen unvereinbar und widersprechen dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Stadtkewitz: „Wenn es Frauen und Männer gibt, die nach diesen Anweisungen leben wollen, dann ist dies sicher ihre Sache, aber dürfen zulassen, dass Kinder in unserem Land nach solchen Vorstellungen erzogen werden? Und dürfen wir zulassen, dass Kinder vom gesellschaftlichen Leben in den Schulen ausgegrenzt werden?“ „Ganz klar ist allerdings, dass in den meisten Fällen von der Teilnahme an Klassenfahrten vor allem ab der 7. Klasse abzuraten ist!“ (Ahmadiyya Bulletin, Dez./Jan. 2004) Stadtkewitz weist darauf hin, dass dies nur einige Auszüge aus der Website der Ahmadiyya sind und empfiehlt eine kritische und tiefgehende Auseinandersetzung mit den Zielen und Lehren der Ahmadiyya. Stadtkewitz abschließend: „Beschäftigt man sich mit den Lehren der Ahmadiyya kann ich gut verstehen, warum gerade auch Muslimen anderer Gemeinden, die Ahmadiyya als Sekte ansehen.“

Presseerklärung, vom 22.4.2006
http://www.cduberlin-pankow...
http://www.cduberlin-pankow...

Ertan Taskiran

Ertan Taskiran, CDU-Kandidat für die Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg, unterstützt dagegen Pflügers Vorstoß. Allgemein befürworte er zwar Moscheebauten. Die Ahmadiyya seien jedoch unter den Muslimen umstritten. Taskiran gehört zu den Sunniten, die die Mehrheit unter den Berliner Muslimen stellen.

TAZ, vom 20.4.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Ertan Taskiran, Berliner türkischer Herkunft, kandidiert im September für die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg. Christdemokrat ist er seit 1998 - wieder. Denn 1996 hatte der damals 26-Jährige die CDU zunächst verlassen, nachdem seine aktive Mitgliedschaft in der islamischen Organisation Milli Görüs bekannt geworden war.

Seine Einschätzung der Ahmadiyya spiegele die der muslimischen Mehrheit wider: Die Organisation sei unter „Muslimen allgemein“ nicht wohl gelitten, so der Christdemokrat. … Vielen anderen Muslimen gelten die Ahmadis daher als Abtrünnige.

Auch Pflüger folgt dieser Argumentation. Die Ahmadiyya-Gemeinde würde ihre Moschee nicht in Kreuzberg bauen, da sie dort „von den anderen Muslimen nicht erwünscht“ sei, sagte Pflüger der taz. Durch Gespräche mit Vertretern von Vereinen türkischstämmiger Zuwanderer sieht er sich bestätigt.

TAZ, vom 27.4.2006
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Siehe auch:
Jungle World, Die Brücke, Juli/August 1997
http://www.nadir.org/nadir/...

Udo Ulfkotte

Interview mit Journalist und Buchautor Udo Ulfkotte zu den Gefahren des Islam für Europa.

Frage:
Halten Sie die islamische Gruppe der Ahmadiyya speziell für gefährlich?
Ulfkotte:
Mohammed war das Siegel des Propheten. Mit seinen Offenbarungen ist die wahre Botschaft Allahs abgeschlossen. Neue Propheten kann es aus muslimischer Sicht seither nicht mehr geben. Deshalb hat man diese später entstandene Gruppierung aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgeschlossen. Sie birgt zwei Konfliktpotentiale: Erstens ist ihr Endziel die Schaffung von Kalifaten. Kalifate aber sind demokratiefeindlich. Und Demokratiefeinde sind für mich gefährlich, egal wie lieb und nett sie sich heute geben. Zweitens beneide ich Schlüchtern nicht dafür, Feinde anderer muslimischer Gruppen bei sich zu beheimaten. Irgendwann werden – langfristig gesehen – diese unterschiedlichen Strömungen ihre Konflikte miteinander austragen müssen.
Ulfkotte:
… Demokratie und Islam sind kaum vereinbar … Der Koran verbietet aber den Abfall vom Islam und sieht darin ein todeswürdiges Verbrechen. … Der Islam und der Wertekanon des europäischen Kulturkreises sind zwei völlig unterschiedliche Welten. …

Kommentar: Kein Wort über Ahmadiyya oder frei nach dem Motto „Alle Muslime sind gleich“. Welch differenzierte Weltsicht, Herr Ulfkotte!

Kinzigtal-Nachrichten, 06.03.2004
http://www.kinzigtal-nachri...

Buchautor Udo Ulfkotte … verstand zwar nichts von der Ahmadiyya, sagte aber, es herrsche „Krieg in unseren Städten“, und in Schlüchtern solle ein Kalifat errichtet werden.

Die Zeit, am 09.06.2004
http://www.zeit.de/2004/25/...

Heino Vahldieck

Leiter des Verfassungsschutzes Hamburg Heino Vahldieck: „Sie betreiben unter anderem in Hamburg zwei Moscheen, doch Auffälligkeiten sind von der Gemeinde bisher nicht ausgegangen.“ „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass von der Gemeinde diesbezüglich Gefahr ausgeht.“

Die Welt, am 6.4.2006
http://www.welt.de/data/200...
Berliner Morgenpost, am 6.4.2006
http://morgenpost.berlin1.d...

Marlis Wanjura

„Die Mitglieder der Ahmadiyya Muslim Gemeinde sind sehr integrativ.“, berichtet die Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura von Reinickendorf, es habe niemals Probleme gegeben, weder wegen extremistischer Hetze noch wegen Äußerungen, die die Würde des Menschen verletzen, noch wegen Tätlichkeiten. Im Gegenteil, berichtet die CDU-Politikerin: „Die Gemeinde beteiligt sich stets an Treffen mit anderen Konfessionen.“

Berliner Morgenpost, am 6.4.2006
http://morgenpost.berlin1.d...
Die Welt, am 6.4.2006
http://www.welt.de/data/200...

Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin Marlis Wanjura (CDU): „Die Ahmadiyya-Gemeinde betreibt seit 18 Jahren in Reinickendorf eine Behelfsmoschee in einem Einfamilienhaus und wir haben mit ihr nur gute Erfahrungen gemacht.“

Der Tagesspiegel, am 24.04.2006
archiv.tagesspiegel.de/archiv/24.04.2006/2487800.asp
Presseerklärung SPD-Nordost Berlin, am 3.5.2006
http://www.spd-berlin-nordo...

Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) dagegen verteidigt die Ahmadiyya Muslim Gemeinde seit Wochen: „Sie arbeitet sehr integrativ. Sie beteiligt sich an interkonfessionellen Treffen, es gab niemals Probleme.“

Berliner Zeitung, am 16.06.2006
http://www.berlinonline.de/...

Aloysius Winter

Interview mit dem Fuldaer Theologieprofessor Dr. Aloysius Winter zu Ahmadiyya, Islam und Moscheebau.

Frage:
Für wie gefährlich halten Sie die Ahmadiyya-Gruppe?
Winter:
Die Ahmadiyya-Gruppe habe ich erst durch das Buch von Frau Dr. Hiltrud Schröter kennengelernt. Die dort zusammengetragenen Angaben klingen alles andere als harmlos. …
Frage:
Wie steht es um den angeblichen Antisemitismus, der den Ahmadiyya vorgeworfen wird?
Winter:
Das fragen Sie am besten Frau Dr. Hiltrud Schröter, die sich eingehend mit der Ahmadiyya-Gruppe beschäftigt hat und insofern die kompetente Ansprechpartnerin für solche und ähnliche Fragestellungen darstellt.

Kommentar: Dem erimitierten Professor soll das Ablesen gestattet sein!

Kinzigtal-Nachrichten, 13.01.2004
http://www.kinzigtal-nachri...

Harald Wolf

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen teilt mit:

„CDU-Spitzenkandidat Friedbert Pflüger, der sich sonst gerne als weltläufig und liberal gibt, macht nun Stimmung gegen den Bau einer Moschee in Heinersdorf. Damit entlarvt er sich selbst als scheinliberal und scheinheilig. Der Berliner Verfassungsschutz schätzt die Ahmadiyya Gemeinde, die die Moschee bauen will, und darüber den Dialog mit den Anwohnern sucht, weder als extremistisch noch als gewalttätig ein, sondern als friedliebend. Wo ist also das Problem?

Statt in trüben, fremdenfeindlichen Strömungen nach Wählerstimmen zu fischen, sollte Pflüger lieber den alten aber immer noch aktuellen Wahlspruch von Friedrich II. beherzigen, demzufolge in Berlin jeder nach seiner Facon selig werden kann. Herr Pflüger, der sich neulich in Übersee mit einem kapitalkräftigen Investor fotografieren ließ, sei daran erinnert: Besagter Ausspruch vom Alten Fritz steht für eine Einwanderungspolitik, die den damaligen Staat Preußen auch ökomomisch voran brachte. Denn nur ein weltoffener Wirtschaftsstandort zieht Investitionen aus aller Welt an. Das gilt auch heute noch.“

Pressemeldung, am 19.04.2006
http://www.berlin.de/landes...

Klaus Wowereit

Es gebe keine „No-Go-Areas für Moscheen in Berlin“, sagte der Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD).

Berliner Morgenpost, am 30.06.2006
http://www.morgenpost.de/co...
taz, am 30.6.06
http://www.taz.de/pt/2006/0...

Klaus Wowereit (SPD): „Es gibt keine No-Go-Areas für Moscheen in Berlin und wir dürfen das auch nicht zulassen.“

Berliner Zeitung, am 30.06.2006
http://www.berlinonline.de/...

Weblinks

Stellungnahmen von Politikern finden Sie hier:
Kandidatenwatch.de

Einen Presseüberblick finden Sie hier:

Moscheebau in Pankow: Chronologie der Ereignisse

Propaganda in Reinform

"Bewundernswert", wie es die Ahmadiyya schafft, eine eigene Werbeseite für ihre Gemeinschaft bei Wikipedia zu erstellen." Propaganda in Reinform

postislamisch

Quelle: Günter Kettermann: Atlas zur Geschichte des Islam.Wiesbaden 2001. S.132: "[Die Ahmadiayya] wird 1975 aus dem Islam durch Konsens der Gelehrten ausgeschlossen [...]")

  1. Zunächst gibt es im Islam keine Institution, die legitimiert ist einen Muslim zu exkommunizieren oder gar eine ganze Gruppe kollektiv zu Nicht-Muslimen zu erklären. Das einzige Kriterium dafür Muslim zu sein ist das Sprechen der Schahada „Niemand ist anbetungswürdig außer Allah und Mohammed ist der Gesandte Allahs.“ Niemand kann in das Herz eines Menschen schauen und darüber urteilen, ob er wirklich Muslim ist oder nicht. Dieses Urteil steht nur Allah selbst zu.
  2. Sie können an diesem Artikel nachlesen, dass die theologischen Unterschiede zwischen Ahmadiyya und Mainstream-Sunniten nur wenige Punkte umfasst. Die Unterschiede zwischen Schiiten und Sunniten sind eventuell sogar größer und man respektiert dies auch gegenseitig als islamische Konfessionen.
  3. Der "Ausschluss aus dem Islam" erfolgte vor dem pakistanischen Parlament. Welche Legitimation hat eine säkulare Einrichtung wie ein Parlament über religiöse Fragen zu entscheiden? Sie erkennen daran, dass die Polemiken darüber allenfalls ein Politikum von Fundamentalisten sind.
  4. Konsenz von wem? Das gibt es immer mal wieder, dass eine Konfession eine andere als Ungläubige diffamiert. Das gab und gibt es auch im Christentum zur Genüge.
  5. Konsequenterweise müssten Sie im Artikel Christentum auch darauf bestehen "postjüdische Religionsgemeinschaft" zu schreiben. Wo kommen wir denn da hin? --Ahmadi 16:35, 29. Sep 2006 (CEST)

"Sie können an diesem Artikel nachlesen [...]"! Das kann ja wohl nicht wahr sein! Zitiert amn sich hier einfach selbst? Unglaublich.

Es gab früher Gegenpäste. Manchmal gab es sogar drei Päpste, die sich mit Bannflüchen bedachten. Zur Klärung, wer der "richtige" Papst sei, hat das nicht beigetragen. Dieser oben zitierte "Ausschluss" ist sowas wie die mittelalterliche Bannflüche der Päpste. Zur Klärung, wer nun ein "richtiger" oder ein "postislamischer" Muslim ist, trägt das nicht bei. Mehr als die Tatsache, dass es auch in der islamischen Welt unterschiedliche Meinungen gibt, belegt die oben zitierte Quelle nicht. Daraus zu folgern, die Ahmadiyya sei keine islamische Konfession ist nicht statthaft.

  1. Im Islam gilt der Grundsatz "Ein Gläubiger, der einen anderen Gläubigen zu einem Nichtgläubigen stempelt, erklärt sich dadurch selbst um Ungläubigen."
  2. Der in der Quelle behauptete "Konsenz" der Gelehrten existiert so nicht.
  3. Der Islam kennt keine Exkommunikation und keine Instanz, die darüber zu befinden habe.

Deshalb lassen Sie bitte diesen Unfug mit der "postislamischen Religion"! Danke. --Ahmadi 15:52, 30. Sep 2006 (CEST)

Nachtrag: Recherchieren Sie, wer(!), wann(!) und wo(!) Ahmadiyya zu einer "postislamischen Religion" erklärt hat und tragen das in den Abschnitt Kritik ein, dort gehört das nämlich hin! --Ahmadi 15:55, 30. Sep 2006 (CEST)

Sie behaupten da einfach frech alles mögliche ohne einen einzigen Beleg! Dolle Chuzpe! Das "postislamisch" habe ich rausgenommen und präzisiert. Liefern Sie bitte nur ein einziges Fatwa eines renomierten islamischen Gelehrten, der sich gegen die "Exkomunizierung" der Ahmadiyya wendet! Na? Ich warte!!! (Sogar im Artikel steht, dass die Ahmadis nicht nach Mekka dürfen. Wenn sie echte Muslime wären, würde deswegen ein Aufschrei durch die islamische Welt gehen!)

Hallo IP. Da es keine objektive Instanz des Islam gibt,muss es auf die eigene Sicht dieser Gruppe ankommen.--Enlightenment 21:28, 30. Sep 2006 (CEST)

Hallo Enlightenment. Die IP wird darauf wohl nicht eingehen obwohl die Beweislast bei ihr liegt zu belegen ob und wie Exkommunikation im Islam möglich ist.
Hallo IP. Sie sollten sich mal über die Organisationen Jamaat-e-Islami und Pasban Khatme Nabuwwat informieren, die sind nämlich als verfassungsfeindlich verboten, damit Sie wissen, zu wessen Helfershelfer Sie sich machen. Weitere Info finden Sie in der Abhandlung Sind Ahmadis Muslime? --Ahmadi 18:21, 1. Okt 2006 (CEST)

Bitte ein Fachliteraturbeleg und nicht so ein Ahmadi-Zeug. Danke.

Sie haben zu belegen, dass im Islam Exkommunikation möglich und erlaubt ist, nicht umgekehrt! --Ahmadi 18:50, 1. Okt 2006 (CEST)

Aber hallo! Der Beleg steht ganz oben, direkt unter der Überschrift! ISBN 3-89678-194-4 ! S. 132. Das geht ja wohl auf keine Kuhaut! Sie haben keinen Beleg gebracht! Ich schon!!! Von ihnen kommen immer nur freche Behauptungen oder bestenfalls mal ein Verweis auf die Homepage Ihrer Psychosekte! Ist das die Art, wie "Wikipedia" funktioniert? Dann gute Nacht!!!

Ein Lexikoneintrag als Beleg dafür, dass Muslime keine Muslime sind? Da müssen Sie schon stärkere Geschütze auffahren! Mit einem Lexikoneintrag können Sie keine Grundlagen des Islam aushebeln. Und der Begriff "Psychosekte" zeigt ja deutlich, dass Sie an einer sachlichen Mitarbeit nicht interessiert sind. Ich habe keine Lust, mich auf Ihre Provokationen einzulassen. --Ahmadi 19:56, 2. Okt 2006 (CEST)

"Psychosekte", "Sektenheini", Editwar ... so langsam habe ich das Gefühl es mit Jamaat-e-Islami oder Pasban Khatme Nabuwwat zu tun zu haben. Normal ist das nicht. --Ahmadi 16:59, 3. Okt 2006 (CEST)

Quellen

Bevor wir uns an die schwierige Frage wagen, wie die Bezeichnung nun im Artikel formuliert werden soll, können wir doch mal Belege zu den verschiedenen "Ausschlüssen" sammeln.

D.h. wer hat wann die Ahmadi zu Nicht-Muslimen erklärt (nur die wichtigsten dieser Erklärungen natürlich).

Pjacobi 20:16, 2. Okt 2006 (CEST)

Wunderbar, endlich etwas handfestes, mit dem man arbeiten kann. Danke! --Ahmadi 20:18, 2. Okt 2006 (CEST)

Es ist aber nicht nett, wenn Du gleich so etwas daran klatscht: Ein Ausschluss aus der islamischen Gemeinschaft ist im Islam aus theologischen Gründen aber prinzipiell nicht möglich. -- Darüber sind anscheinend die Meinungen geteilt. --Pjacobi 17:47, 3. Okt 2006 (CEST)

Möglicherweise kann man den Zusatz weglassen. Allerdings habe ich noch keinen Muslim getroffen, der bestritten hat, dass der islamische Grundsatz gilt "Ein Gläubiger (Mumin), der einen anderen Gläubigen zu einem Nicht-Gläubigen erklärt ist selbst ein Ungläubiger (Kafir).
Es gibt wohl fundamentalistische Muslime, die meinen, sich darüber hinwegsetzen zu können. Mein Anliegen ist nun es im Artikel erkennbar zu haben, wer so etwas tut. Es ist eben nicht, wenn die IP es ohne weitere Erklärung in die Definition oben klatscht.
Es gibt in allen Religionen Fanatiker, die andere zu "Ungläubigen" erklären. Das hat allerdings wenig Beweiskraft. Muslim ist, so habe ich es gelernt, wer die Schahada spricht und die fünf Säulen des Islam akzeptiert. Unterschiede in der Interpretation der Schriften gibt es in jeder Religion. Der sogenannte "Ausschluss" hat, soweit ich das als Konvertit überblicken kann, politische und irrationale Gründe. Mich würden mal Meinungen von europäischen Islamwissenschaftlern dazu interessieren.
In Pakistan, so die Aussage des Buches "Die Opfer sind schuld. Machtmissbrauch in Pakistan" (Gill, Backhausen), bedroht der religiöse Fanatismus ja nicht nur die Ahmadi-Muslime sondern auch Christen, Schiiten, etc. Das ist ja eine regelrechte Krankheit.
Ich votiere deshalb dafür, die theologischen Unterschiede aufzuzeigen (was ich umfänglich getan habe) und die politischen und sozialen Konsequenzen darzustellen. Letztendlich soll der mündige Leser sich selbst eine Meinung bilden und ihm nicht eine islamistisch extreme Definition aufgedrängt werden. --Ahmadi 18:05, 3. Okt 2006 (CEST)

Vandalismus

Eine IP betreibt hier einen Editwar, weil sie meint, die Ahmadiyya zu einer "postislamischen" Religion erklären zu können. Sie beruft sich dabei auf einen Eintrag im "Atlas zur Geschichte des Islam" von Günter Kettermann (siehe Abschnitt postislamisch.

Zunächst einmal ist in der Zitierstelle nicht von "postislamischer" Religion die Rede. Es ist dort von einem "Ausschluss" und von einem "Konsens der Gelehrten" die Rede. Es wird aber nicht erkenntlich, um welche "Gelehrten" es sich handeln soll und von welchen Gremium dieser "Ausschluss" beschlossen werden soll. Das ist zu wenig, um einen ganzen Artikel umzuschreiben.

Weiterhin ist die IP nicht auf meine oben vorgebrachten Argumente eingegangen. Vielmehr hat sie statt Argumente Beleidigungen ("Sektenheini", "Psychosekte", ...) vorgebracht. In der Hoffnung, dass dieser Vandalismus aufhören möge. --Ahmadi 13:14, 4. Okt 2006 (CEST)

"Postislamisch" steht längst nicht mehr im Artikel. Was Ahmadi hier treibt ist also - sektentypisch - billigste Polemik. Um Argumente geht es auch nicht sondern um Belege. Ich habe den meinen gebracht, nicht irgendwas, sondern ein von der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft herausgegebenes, aktuelles Werk!!! Von Herrn Ahmadi kamen nur "Argumente", die - nur nebenbei - entweder vollkommene Unkenntnis der böswillige Täuschung sind, kein einziger Literaturbeleg. Die Ahmadis sind dem Islam ausgeschlossen, also muss "Ahmadi-Muslime" zu "Ahmadis" geändert werden, solange Ahmadi nicht nachweist, das eminente Islamische Gelehrte (keine Ahmadis) diesem Ausschluss widersprochen haben! (Sie hatten immerhin jetzt über 30 Jahre Zeit dazu) Dass sie sich selbst als islamisch betrachten steht weiterhin in der Einleitung! Also wieder Revert, bis Herr Ahmadi endlich mal einen Beleg bringt!

Lassen Sie bitte diese persönlichen Anwürfe ("böswillige Täuschung"). Was Sie "Beleg" nennen ist ein Lexikoneintrag mit höchst ungenauer Information. Wer schloss aus? Wo fand der Prozess gegen Ahmadiyya statt? Wie heißt die "ausschließende" Institution? NICHTS haben Sie belegt. Dafür liefern Sie persönliche Angriffe! Ich danke vielmals! --Ahmadi 12:55, 5. Okt 2006 (CEST)

Ausschluss, Exkommunikation

Da mir von einer IP "böswillige Täuschung" vorgehalten wird, will ich mal aus einer wichtigeren Quelle zitieren, die die Relevanz eines Lexikoneintrags (und auch einem "Konsenz von Gelehrten", geklärt ist bis jetzt nicht welchen Gelehrten) bei weitem übersteigt:

Koranvers 4:95 besagt: O die ihr glaubt, wenn ihr auszieht auf Allahs Weg, so stellt erst gehörig Nachforschung an und sagt nicht zu jedem, der euch den Friedensgruß bietet: „Du bist kein Gläubiger.“ Ihr trachtet nach den Gütern des irdischen Lebens doch bei Allah ist des Guten Fülle. Also waret ihr einst, dann aber hat Allah Seine Huld über euch ergossen; darum stellt erst gehörig Nachforschung an. Siehe, Allah ist eures Tuns wohl kundig.

Und in einer anderen Übersetzung: Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn ihr euch fi-sabilillah erhebt, prüft es nach und sagt nicht demjenigen, der euch mit Salam-Gruß grüßt: „Du bist kein Mumin.“ – im Streben nach dem Vergänglichen des diesseitigen Lebens. ALLAH hat aber Vieles, woran ihr gewinnen könnt. Gleichermaßen wart ihr vorher, ALLAH aber hat euch Güte zuteil werden lassen, so prüft es nach. Gewiß, ALLAH bleibt immer dem gegenüber, was ihr tut, allkundig.

Weiter heißt es in 10:100: Willst du also die Menschen dazu zwingen, dass sie Gläubige werden?

Wenn Allah den Muslimen verbietet Menschen zu zwingen Gläubige zu werden, wieviel mehr sollte es verboten sei, Andersdenkende zu Ungläubigen zu erklären? Mehr noch! Allah nimmt Menschen in Schutz vor denen, von denen sei verachtet werden. Allah sprach über seinen Propheten Noah in Vers 11:32:

Noch sage ich von denen, die eure Augen verachten: „Allah wird ihnen niemals Gutes gewähren.“ Allah kennt, was in ihren Herzen ist, am besten; wahrlich, ich gehörte sonst zu den Ungerechten.

Unmissverständlich sagt der Koran in 13:32ff: Die Sache ruht völlig bei Allah. Haben denn die Gläubigen nicht (längst) erfahren, dass, hätte Allah Seinen Willen erzwungen, Er sicherlich der ganzen Menschheit hätte den Weg weisen können? … Ich gewährte Frist denen, die ungläubig waren. Dann erfasste Ich sie, und wie war Meine Strafe! … Und ob Wir dich einen Teil von dem sehen lassen, was Wir ihnen androhen, oder ob Wir dich sterben lassen – dir [Muslim] obliegt nur die Verkündung und Uns [Allah] die Abrechnung.

MfG --Ahmadi 19:06, 6. Okt 2006 (CEST)

Gegen den Sektenbeauftragten bin ich hier wohl machtlos. Der Koran gilt nichts, ein zweifelhafter Lexikoneintrag alles! („Und sie sind doch Muslime!“ Frei nach Galileo Galilei) Und es lebe die persönliche Beleidigung als Argumentersatz! --Ahmadi 21:06, 7. Okt 2006 (CEST)

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Meine private Bibliothek ist (leider) sehr klein, so fand ich zu dem Thema nur Dr. Christine Schirrmacher, die in ihrem Buch „Der Islam - Geschichte-Lehre-Unterschiede zum Christentum” im Band 2 auf Seite 85f. schreibt, dass es „Konzilien und Lehrentscheide zur Festlegung der richtigen islamischen Lehre es nie gegeben” hat und „Der Sektierer bleibt in den Augen der meisten muslimischen Theologen immer noch ein Muslim, auch wenn er irrt.” Zum „Ausschluss der Ahmadiyya” klärt sie zwar die Hintergründe nicht auf, merkt aber an, dass dabei neben theologischen Argumenten „politische Beweggründe eine große Rolle” gespielt haben. (Ahmadi/Ausschlussdebatte)

Ich bitte um weiter Quellen und Hintergrundinformationen. --Ahmadi 15:35, 16. Okt. 2006 (CEST)

Welch ein jämmerliches Possenspiel, Mirza Ahmadi! Sowas kann wohl nur in der Wikipedia geboten werden! Sie verfügen also, nun selbst eingestanden, über praktisch keine Literatur zum Islam. Haben also nichts gelesen und können demnach wohl auch nichts wissen und trotzdem wollen Sie hier alle Welt über "den Islam" belehren? Das wäre ja nicht so schlimm, wenn sie nicht ständig so täten, als seien die Glaubenssätze ihrer Sekte Standpunkte des Islam! Und nun bringen sie als "Kronzeugin" auch noch eine erklärte Evangelikale ohne wissenschaftliche Reputation. Die Aufgabe der Frau Schirrmacher ist es, christlichen Missionaren das Handwerkszeug zur "Bekehrung" von Muslimen zu geben. Ich muss schon sagen: Die passt gut zu Ihnen!

Aber auch Frau Schirrmacher sagt ja ganz unmissverständlich (wenn Sie, Mirza Ahmadi, sie nicht falsch zitieren): "Sie [die Ahmadiyya] war zu Beginn des 20. Jahrhunderts im indo-pakistanischen Raum entstanden und wurde im Jahr 1974 offiziell als Sekte aus dem Islam ausgeschlossen." q.e.d. Mehr sage ich ja gar nicht!

Bitte unterlassen Sie es also in Zukunft, die Ahmadiyya als islamisch und ihre Anhänger als Muslime zu bezeichnen. Sie sind keine mehr und dazu gibt es im Islam einen breiten Konsens wie zu kaum einer anderen Frage. Und der Konsens der Gemeinschaft der Gläubigen, lieber Mirza Ahmadi, das ist die wichtigste Instanz im Islam, die so etwas entscheidet: Wenn es keinen breiten Widerspruch zu den Entscheidungen wichtiger Gelehrter gibt, dann sind diese der allgemein Standpunkt des Islam. Das ihnen das nicht klar ist, beweist grade, das sie kein Muslim sind und niemals einer werden! --84.159.226.209 18:06, 16. Okt. 2006 (CEST)

Deshalb nenne ich ihn Sektenbeauftragter, weil es die Aufgabe eines Sektenbeauftragten ist die Religion anderer zu bewerten. Desweiteren fehlt es an einem Nick oder einer eindeutigen IP dieses Provokateurs. Außerdem entspricht es der Arbeit der Sektenbeauftragten des Mittelalters (damals nannte man sie noch Inquisitoren) aus dem Dunkel der Unerkennbarkeit zu arbeiten. Intrige und Verhetzung gehörte zu ihrem Handwerk.

Der einzige inhaltliche Beitrag des Sektenbeauftragten bestand in einem Zitat eines Islamlexikons mit ungenauem Inhalt und falscher Jahresangabe (1975 statt 1974). Mit diesem eher bescheidenen Beitrag rechtfertigt er umfangreichen Vandalismus in diversen Artikeln. Vergleichen wir damit den umfangreichen obigen Beitrag, der nichts als persönliche Verunglimpfung zum Inhalt hat.

Es ist jetzt das zweite Mal, dass ich vom Sektenbeauftragten zu einem Nicht-Muslim gestempelt werde. Wer Christine Schirrmacher ist, braucht man einem Ex-Christ nicht zu erklären, aber darum geht es ja garnicht, die Absicht des Sektenbeauftragten ist es mich bei den Mitlesern unmöglich zu machen.

Es ist auch sonderbar, dass man eine umfangreiche Privatbibliothek vorweisen können muss, um vom Sektenbeauftragten die "Erlaubnis" zu erhalten mich an der Wikipedia zu beteiligen. Ob der Sektenbeauftragte diesen Maßstab auch bei Christen anlegt, die sich zu ihrer Religion äußern wollen? Immerhin hatte ich nur offengelegt, dass ich in nur einem Buch etwas über den "Ausschluss" der Ahmadiyya in Erfahrung bringen konnte. Die Aufforderung zur konstruktiven Mitarbeit an der Aufklärung des Themas begegnet der Sektenbeauftragte mit Auslassungen über meiner Person und die von Frau Schirrmacher. Damit hat er sich endgültig als kompetenter und konstruktiver Mitarbeiter der Wikipedia empfohlen.

Sie werden verstehen, dass ich mir weder vom Sektenbeauftragte noch von sonst jemanden verbieten lasse, mich und meine Mitbrüder als Muslime zu bezeichnen. Weder der Sektenbeauftragte noch eine islamische Institution ist dazu legitimiert.

Was ist das für ein vom Sektenbeauftragten beschworene Konsens der Islamgelehrten, wenn Gelehrte der Ahmadi-Muslime nicht einmal anwesend waren? Wo soll denn da der Konsens sein? Das ist doch so wie wenn Lutheraner und Katholiken sich wechselseitig zu Nicht-Christen erklären würden. Wo ist die Beweiskraft? Der Sektenbeauftragte verbreitet Desinformationen. Er tut dies, indem er behauptet der Name Mirza sei kein Namensbestandteil, obwohl in der Wikipedia viele Beispiele für Namen mit Mirza zu finden sind.

Wenn es einen allgemeinen Standpunkt im Islam gibt, dann den, dass der welcher die Kalima spricht und die fünf Säulen des Islam anerkennt als Muslim zu gelten hat. Mir hat noch kein Imam oder Hodscha verwehrt in der Moschee zu beten und niemand hat jemals angedeutet, der Grundsatz "Wer einen Gläubigen zu einem Nicht-Gläubigen erklärt, ist selbst ein Ungläubiger." irgendwelche Ausnahmen kennt.

Der Sektenbeauftragte liefert keinerlei Belege dafür, dass der Islam eine Institution kennt, die legitimiert wäre Muslime zu Nicht-Muslimen zu erklären. Statt Sachinformationen beschränkt er sich auf Beleidigungen und persönlichen Angriffen. Was ist die Motivation dieser unsachlichen Verleumdungen. Warum ist der Sektenbeauftragte so fanatisch daran interessiert, mich und die Ahmadiyya zu Nicht-Muslimen zu erklären und deswegen Editwars ohne Nick und wechselnder IP provoziert? Ein solcher Fanatismus schockiert mich und ist mir unter Muslimen so noch nicht begegnet.

Ob Frau Schirrmacher Christ ist oder nicht spielt hier doch überhaupt keine Rolle (wieder Angriff auf die Person), es ist doch nur wichtig, ob ihre Darstellung zutrifft oder nicht. Der Sektenbeauftragte kapriziert sich aber auf die Person Schirrmachers, eine inhaltliche Kritik an ihrer Darstellung bietet er nicht. So übergeht er den Hinweis Schirrmachers, dass die Fatwa 1974 in Mekka einen politischen Hintergrund haben könnte. Ein klassisches Ablenkungsmanöver also.

Es ist ja weder ein Geheimnis, dass die Ahmadiyya Muslim Jamaat missionarisch tätig ist, die Wahhabiten in Saudi-Arabien sind es auch. Mithin besteht eine Konkurrenzsituation. Es ist also unschwer anzunehmen, dass die Wahhabiten ein (politisches) Interesse haben (könnten), mit einer Fatwa ihrer Konkurrenten auszuschalten. Doch jedwede Hintergründe über den sogenannten "Ausschluss der Ahmadiyya" versucht der Sektenbeauftragte zu überspielen. Da der Sektenbeauftragte seine Identität nicht offenlegt, ist sein Standpunkt nicht klar. Er könnte auch ein wahhabitischer Islamist sein.

Mir bleibt nur zu hoffen, dass der angerichtete Vandalismus aus den Artikeln bald wieder entfernt wird.

Nochmal: "Sie [die Ahmadiyya] war zu Beginn des 20. Jahrhunderts im indo-pakistanischen Raum entstanden und wurde im Jahr 1974 offiziell als Sekte aus dem Islam ausgeschlossen." Dieses Schirrmacher-Zitat stammt von Ihnen, Mirza Ahmadi. Die Gründe dafür können im Artikel genannt werden, sind aber für den Status der Mirzais vollkommen irrelevant! Sie sind offiziell keine Muslime. Punkt. Basta. Was sie hier treiben, Mirza Ahmadi, ist das für Psychosekten typische Lügengebäude vorzuführen sowie das diffamieren Andersdenkender mit wirren Anschuldigungen ohne einen einzigen Beleg! In einer Enzyklopädie geht es aber um Fakten und da können sie nicht gewinnen!
Nennen Sie doch einfach eine Reihe von Fatwas hochrangiger islamischer (nicht Ahmadis bitte!) Juristen, die sich gegen das Fatwa der Weltliga oder die Pakistanische Verfassung wenden. Das kann doch so schwer nicht sein! Oder etwa doch? 84.159.246.42 18:11, 17. Okt. 2006 (CEST)

Die persönlichen Angriffe des Sektenbeauftragten (in Ermangelung eines Nicks) sind kein Argumentationsersatz. Es gibt keine Instanz im Islam, die befugt wäre Exkommunikationen auszusprechen. Den Beweis des Gegenteils hat er mit keinem Wort geführt. Das Anführen einer säkularen Verfassung ist ja wohl nur lächerlich. Und zuletzt zu "Schirrmacher", es belegt, dass die Fatwa aus Mekka wohl eher aus politischen den theologischen Motiven erfolgte. Auch hier keine Widerlegung. Dokumentation der Ahmadi/Provokationschronik --Ahmadi 18:04, 18. Okt. 2006 (CEST)

Nur um hier mal die zutiefst verlogene Argumentationsweise des "Mirza" Ahmadi aufzuzeigen (Belege aus Fachliteratur verweigert er ja konsequent: Lesen könnte bilden!): Der Islam hat tatsächlich keine Instanz um jemanden zu Exkommunizieren. Wie auch? Es gibt ja auch keine Kommunion im Islam, folglich kann man davon auch niemals jemanden ausschließen. Formal hat Herr Ahmadi also nicht gelogen. In dem Sinne, in dem jeder anständige Mensch den Begriff "Lüge" auffasst, allerdings schon! Und wie!
Aus dem Islam ausgeschlossen kann man aber schon werden: Prominente Gelehrte entscheiden das (in Fatwas) und die Umma bestätigt es durch Idschma (Konsens). Das ist bei der Ahmadiyya 1974 (Fatwa/Verfassung)/75 (kein Widerspruch der Umma, bis heute nicht!) geschehen. Damit sind sie definitiv keine Muslime mehr und wenn sie sich noch so sehr winden! 84.159.211.213 19:30, 18. Okt. 2006 (CEST)

Gewunden gibt der Troll jetzt zu, dass ich richtig liege. Und trotzdem will er mich als Nicht-Muslim darstellen. Es ist für Christen eine schwere Beleidigung sie als Nichtchristen zu erklären, genauso schwerwiegend sind die wiederholten Erklärungen des Trolls, mich zum Nicht-Muslim zu erklären. Mit soviel Fanatismus lässt sich schwerlich diskutieren. --Ahmadi 23:19, 18. Okt. 2006 (CEST)

Sie sind in einem Maße durchgeknallt, dass es auf keine Kuhhaut geht! Sie stellen hier immer wieder fest, dass der Islam keine Instanz habe, die einen Muslim von der Kommunion auschließen (exkommunizieren) könne. Klar: Wie auch? Muslime kennen keine Kommunion! Wer also sollte sie davon ausschließen? Sie sind ein jämmerlicher Lügner, Ahmadi. Echte Muslime beißen sich eher die Zunge ab, als sich auf Ihr Niveau zu begeben! 84.159.211.213 23:57, 18. Okt. 2006 (CEST)

Und Sie sind ein echter Muslim, nicht wahr? Aber Sie bestehen darauf, dass die Ahmadi-Muslime aus dem "Haus des Islam" ausgeschlossen seien, obwohl Sie schweren Herzens zugeben müssen, dass es im Islam keine Exkommunikation gibt. Sehr interessant! Sie beginnen sich in Widersprüche zu verwickeln. Das ist auch der Grund, warum Sie außer dem zitierten wenig aussagekräftigen Lexikon-Eintrags keine weiteren Belegen anführen. Sie winden sich wie ein Aal und glauben mit Ihren fanatischen Trollereien durchzukommen. Nicht hier in Deutschland, mein lieber Sektenbeauftragter! Welche Religion ich angehöre bestimme immer noch ich und Allah/Gott/Jahwe. Sie maßen sich an, was Ihnen überhaupt nicht zusteht, andere zu Christen, Nicht-Christen, Muslim oder Nicht-Muslim zu erklären. Das ist Fanatismus!
Dokumentation zu dem Editwar dieses Trolls, den ich in Ermangelung eines Nicks und fester IP-Nummer "Sektenbeauftragter" nenne: Ahmadi/Sektenbeauftragter --Ahmadi 15:40, 19. Okt. 2006 (CEST)

Dann teilen Muslime also in der Moschee Hostien aus? Also wissen sie, lieber Mirza Ahmadi, Ihre Lügen über den Islam werden ja immer dreister! Zwischen Exkommunikation und Takfir (jemanden zum Ungläubigen erklären, was im Islam geht und eben mit der Ahmadiyya 1974 formal vollkommen korrekt geschehen ist) besteht ein himmelweiter Unterschied! Indem Sie ständig auf die "Exkommunikation" abheben, vermeiden Sie formal eine Lüge: Christen exkommunizieren, nicht aber Muslime! Warum also sollte der Islam eine Instanz für einen Vorgang haben, der ihm fremd ist? Sie beabsichtigen damit offensichtlich, den unbedarften Leser in die Irre zu führen, und offenbaren damit ihren schändlichen Charakter.
Was ich irgendwie nicht verstehe: Wenn Sie unbedingt Muslim werden wollen, warum gehen sie dann nicht zum nächsten Imam einer richtigen Moschee? Wie ich inzwischen gesehen habe, waren sie ja Christ und nicht Muslim, bevor Sie Ahmadi wurden. Dass Sie als Nichtmuslim erst einmal an die falschen Leute geraten sind, wird Ihnen sicher niemand vorwerfen! 84.159.241.244 17:13, 19. Okt. 2006 (CEST)

Hören Sie mal zu! Ich bin Muslim und damit basta! Wenn der Islam keine Exkommunikation kennt, warum versuchen Sie mich immer wieder zum Nicht-Muslim zu stempeln?
So wie Sie argumentiert kein Christ und kein säkularer Deutscher. Sie haben endlich Ihre Maske fallenlassen und sich als ein fundamentalitischer Islamist zu erkennen gegeben. Ich werde den Teufel tun mit Fanatikern ihres Schlages Beziehungen zu pflegen. Ihr Imam kann mir gestohlen bleiben, am besten gleich abschieben. Hassprediger wollen wir in Deutschland nämlich nicht? Mich hat noch kein Imam einen Nicht-Muslim bezeichnet und ich gehe in verschiedene türkische Moscheen dann und wann. Sind das etwa auch keine "richtigen" Muslime und keine "richtigen" Moscheen?
Ich hoffe, dass nachdem Sie endlich Ihre Maske haben fallen lassen, Ihrer Trollerei ein Ende gesetzt wird! --Ahmadi 17:34, 19. Okt. 2006 (CEST)

Ist eine Katze ein Hund, nur weil sie "Wau, wau" sagt? Das mit den türkischen Imamen glaube ich Ihnen gerne: Warum sollten sie auch misstrauisch sein? In der Türkei gibt es keine Mirzais und verstanden werden sie Sie auch nicht haben, weil sie immer nur ein paar Jahre hier sind und wenig Deutsch sprechen. Sie haben die armen Imame also an der Nase herumgeführt, wie es Ahmadis gerne tun. Ist es das, was Sie uns damit sagen wollten? 84.159.241.244 18:57, 19. Okt. 2006 (CEST)

Ach herrje, jetzt wollen Sie auch noch türkische Imame beleidigen? Wollen Sie die für dumm erklären lassen? Sie wollen tatsächlich sagen, dass die Imam-Ausbildung in der Türkei so schlecht ist, dass die Hodschas nichts (über Ahmadis) gelernt haben?
Und woraus schließen Sie, dass ich die Imame nicht verstanden habe? Ich finde in den türkischen Gemeinden immer einen Dolmetscher. Sie wollen die armen Mitleser hier an der Nase herumführen, nicht wahr, wie das islamistische Trolle gerne tun?!?! --Ahmadi 15:08, 26. Okt. 2006 (CEST)

Mmh, hab ich tatsächlich eine "Sind Ahmadya eine Sekte"-Diskussion verpasst? Ahmadya sind keine Muslime mehr. Auch wenn es keine Exkommunikation gibt, sind die Ahmadya außerhalb der islamischen Gesellschaft zu positionieren. Auch wenn die Ahmadya Schahada, 5 Säulen des Islam etc. befolgen, haben doch die Ahmadya den Islam zu verändert. Dafür spricht z.B. das die Ahmadya Mirza Ahmad als Propheten ansehen, Djihad aufgeben etc.. [1] Wenn ein Muslim einen anderen Muslim als Kafir bezeichnet, dann ist der Muslim selber Kafir, das stimmt. [2] Aber die Ahmadya sind ja schon Kuffar -> gilt der vorherige Satz nicht. [3] Wenn ein Mensch stirbt wird er drei Fragen gefragt. Eines davon ist welchem Propheten er gefolgt ist. Ahmadya antworten: ?. [4] -- Ar-ras 12:49, 26. Okt. 2006 (CEST)

Nachtrag: Ich will jetzt keinen Glaubenkrieg oder ähnliches provozieren. So wie der Artikel jetzt steht ist es eigentlich akzeptabel. Sprich: Sunnitische Muslime akzeptieren Ahmadyya nicht, aber Ahmadyya können sich selber darstellen. [5] Nochwas: Wenn Ahmadya Mirza Ahmad als Propheten ansehen, dann kann man ja auch Bahai als Muslime akzeptieren (überspitzt formuliert). [6] -- Ar-ras 14:07, 26. Okt. 2006 (CEST)

Zirkelargumentation
  1. Es gibt viele muslimische Gelehrte, die neue Impulse im Islam gegeben haben. Das wäre also nichts neues.
  2. Auf dieser Grundlage kann diskutiert werden ...
  3. ... doch was hilft es, wenn die Geltung dieses Satzes dann wieder bestritten wird. Denn wie wollen sie "Ahmadiyya sind ja schon Kuffar" behaupten ohne den Satz unter 1) zu verletzen?
  4. Der Koran verlangt von Muslimen an alle Prophten Allahs zu glauben. Angefangen von Adam über Noah, Abraham, Moses, Jesus, Muhammad und alle zukünftigen.
  5. Es fehlt aber die Darstellung des Hintergrundes der Fatwa der Weltliga. Die ist vom islamistischen Troll immer wieder gelöscht worden. Siehe Bearbeitungswunsch.
  6. Die Bahai bezeichnen sich aber selbst nicht als Muslime, da liegt der Unterschied.
  • Gruß --Ahmadi 15:08, 26. Okt. 2006 (CEST)
  • Meinst du muslimische Gelehrte die Bidaa machen? Ja davon haben wir viel zu viele. Neue Impulse in den Islam bringen kann ja jeder. Die Personen die den Islam wieder stärken,bringen die Menschen wieder auf die Grundlage des Islams und versuchen nicht den Islam zu verändern. Da ist AbdulWahab(mir fällt jetzt kein besserer ein) ja jemand der in das Schema passt, aber Mirza Ahmed doch nicht... Der behauptet dass er noch ein Prophet ist, und dass er Messiahs, Mehdi in einer Person ist. Jeder sunnitischer und jeder schiitischer Muslim wissen, das Muhammad der letzte Prophet ist. Und zwar der letzte Rasul und der letzte Nabi. Und warum Mehdi und Messias in einer Person? Das hat ja nun wirklich was mit eschatologischer Sektiererei zu tun. Desweiteren hätte ja der Messias den Anti-Christen besiegt, aber leider hat ja Mirza Ahmad Djihad verboten(Widerspruch?). Wenn man nichtmal erkennt dass Ahmadyya eine Sekte ist, kann man nicht verstehen warum die ganze islamische Gesellschaft sie als Abtrünnige ansieht. -- Ar-ras 18:32, 26. Okt. 2006 (CEST)

    Die Streitfrage liegt in der Vorstellung, wie der Anti-Christ zu besiegen sei. Islamisten versuchen das mit Gewalt und Terror. IMHO ist das nicht sehr überzeugend. Jeder Wandel fängt immer auch erst mit der Wandlung der eigenen Person zu tun, das ist der größte Jihaad. Dazu gehören vor allem auch das Gebet und das Tun guter Werke. Mirza Ghulam Ahmad hat nur klargestellt, dass Gewalt nur als letztes Mittel der Verteidigung legitim ist und bei religiöser Verfolgung die Auswanderung der Gewaltanwendung vorgezogen werden soll. Die Besiegung des Anti-Christen erfolgt nach Ahmadiyya-Theologie nicht mit dem Schwert (Gewalt) sondern mit der Feder und der Zunge (Argumente, Überzeugungsarbeit). --Ahmadi 17:02, 27. Okt. 2006 (CEST)

    Tja lustig, dass einige Punkte die zum AntiChristen passen auch auf Mirza Ahmed passen.>> Islamisten versuchen das mit Gewalt und Terror<< die Aussage passt garnicht zu dem Anti-Christen... Es geht um Djihad und den Anti-Christen zu bekämpfen und zwar an der Seite von Jesus. Und die 7 Jahre die nur Leid über die Muslime bringt, weil der Anti-Christ die Menschen bekämpft? Oder dass der Anti-Christ schnell wie der Wind ist(oder noch schneller?) und dass dadurch Auswandern kaum möglich ist? -- Ar-ras 18:08, 27. Okt. 2006 (CEST)

    Mirza

    Da der Artikel ja nun gesperrt ist: Wäre ein Administrator bitte so lieb, die ganzen "Mirza"s zu löschen, das heißt nämlich vor dem Namen nur "Herr, Mister" und ist damit reichlich lächerlich: "when it appears before [a proper name], it means a gentleman only, as mirzā Ibrahīm, Mr. Ibrahīm" http://dsal.uchicago.edu/cg... Nur weil Mirza Ahmadi kein Urdu kann, muss sich die Wikipedia ja nicht gleich insgesamt blamieren!
    Lassen Sie das "Mirza" ruhig drin und ignorieren Sie die persönlichen Sticheleien der IP. --Ahmadi 21:34, 8. Okt 2006 (CEST)
    Nachtrag: Die Familie Mirza hat persische Vorfahren. Mirza ist also ein persischer Namensbestandteil und nicht aus der Sprache Urdu.
    In Pakistan sprechen nur 10% der Bevölkerung Urdu. Die Schlussfolgerung, wenn jemand in Pakistan lebt stamme sein Name aus der Sprache Urdu ist falsch, denn in Pakistan werden viele Sprachen gesprochen.
    Die Übersetzung von Mirza zu Mister zeugt also von Unkenntnis. --Ahmadi 21:44, 8. Okt 2006 (CEST)

    Ahmadi, was sind Sie für ein unglaublicher Dünnbrettbohrer: http://dsal.uchicago.edu/cg... Das persische Wörterbuch sagt da exakt dasselbe. Nu? Und was jetzt? Kleines Koranzitat? Das übliche Geheul? Oder was?

    "Sektenheini", "Psychosekte", "Dünnbrettbohrer", Ihre "Argumente" sprechen für sich. Mit Menschen, die nicht dialogfähig sind, lässt sich schlecht diskutieren. Suchen Sie sich bitte ein anderes Hassobjekt. --Ahmadi 19:46, 9. Okt. 2006 (CEST)

    Da müssen sie schon entschuldigen, Mirza Ahmadi, aber das war Ihre Reaktion auf meinen allererste Bearbeitung hier. Sie haben mich grundlos als "Sektenbeauftragten" diffamiert obwohl sie vollkommen im Unrecht waren! Und mal ehrlich: Wenn man jemandem schon Links auf einschlägige Wörterbucheinträge vorlegt, die nachweisen, dass "Mirza" ein Titel oder eine Anrede (je nach Position), aber eben kein Eigenname, ist und der fabuliert dann immer noch von einer "Familie Mirza" ... dann ist der Ausdruck "Dünnbrettbohrer" eine echte Schmeichelei. Sehen sie bitte zu, dass Sie Ihren "Wikipedia-Urlaub" bis auf den Jüngsten Tag verlängern. Herzlichen Dank dafür! 84.159.226.24 17:55, 10. Okt. 2006 (CEST)
    Der Troll verwendet ja selbst den Namen "Mirzais" für Ahmadi-Muslime. (Quelle) Was denn nun? --Ahmadi 20:58, 23. Okt. 2006 (CEST)

    Siehe Mirza-Diskussion im Artikel Ghulam Ahmad!

    der name mirza bedeutet nicht einfach nur herr, sondern es ist, wie sie ja selbst im link nachlesen koennen, ein persischer adelstitel. queen elizabeth wuerde man doch auch nicht einfach elizabeth nennen, oder? deshalb ist mirza ein wichtiger bestandteil des namen. - rajputking

    Und noch so einer! http://dsal.uchicago.edu/cg... Wenn es hinter dem Namen steht, ist es ein Adelstitel, steht es davor, ist es keiner. Wie oft muss man es euch Ahmadis wohl erklären, bis ihr die primitivsten Dinge kapiert? Vermutlich bis zum Jüngsten Tag. 84.159.211.213 16:24, 18. Okt. 2006 (CEST)
    Wenn hier etwas primitiv ist, dann ist es ihr Umgang! Siehe: Ahmadi/Provokationschronik.
    Wenigstens bin ich kein so dreister Lügner wie Sie, Mirza Ahmadi! Dürfen richtige Muslime lügen? Na? 84.159.211.213 19:14, 18. Okt. 2006 (CEST)
    Trolle sollte man nicht füttern. ;-) --Ahmadi 23:16, 18. Okt. 2006 (CEST)
    HO! abkuehlen und ein schluck wasser trinken. der link sagt es leider nicht ganz richtig. erklaeren kann ich es auch nicht wirklich, aber ich komme aus dieser region, deshalb weiss ich, dass "mirza" vor dem namen nicht einfach nur "herr" heisst, sondern meist immernoch als adelstitel gilt. wie sie ja wahrscheinlich wissen, waren die vorfahren von mirza ghulam landbesitzer, was denen den adelstitel eines mirzas gab. niemand wurde es so umstaendlich machen und denen den namen "mirza" geben, wenn damit einfach nur "herr" gemeint waere. es ist im sprachgebrauch einfach nicht ueblich, dass man "mirza" als "herr" benutzt. - rajputking

    Motto

    Im Artikel steht unter der Überschrift "Motto": "Liebe für alle, Hass für keinen." Das deckt sich zwar mit der offiziellen englischen Website der Ahmadiyya http://www.alislam.org/ ("Love for All, Hatred for None"), auf den ebenfalls dort verlinkten Sprachversionen in Arabisch und Urdu ist dieses Motto allerdings bemerkenswerter Weise nicht zu finden. Die arabische Seite enthält das Wort "Liebe" (hubb) mehrmals in Bezug auf Ghulam Ahmad: Seine Liebe zu Gott, seine Liebe zum Propheten, seine Liebe zum Koran und seine Liebe zu den Arabern (sind das dann etwa "Alle"?). Das Wort kommt noch ein weiteres Mal in "Unsere Liebe zum Propheten" vor.

    Die Urdu-Seite lässt sich leider nicht durchsuchen (der ganze Text ist Grafik), aber das Wort "Liebe" finde ich da gar nicht (lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, Screenshot der richtigen Stelle oder so).

    Kurz: Bis nicht nachgewiesen ist, dass dieses "Motto" nicht nur für den westlichen Leser bestimmt ist, sollte der Absatz ersatzlos aus dem Artikel entfernt werden (er ist so oder so in einer Enzyklopädie mehr als befremdlich).

    Danke 84.159.217.179 17:34, 9. Okt. 2006 (CEST)

    Bearbeitungswunsch

    Sie sollten diese beiden Abschnitte wieder in den Artikel einsetzen:

    ====Pakistan 1953====
    1953 musste erstmals der Notstand ausgerufen werden weil, angeführt von der Jamaat-e-Islami, der Mob gegen die Ahmadiya-Muslime auf die Straße gegangen war. Die Ausschreitungen richteten sich damals aber auch gegen die Eliten der Flüchtlinge aus Indien.

    ===Kritik orthodoxer Muslime===
    ...

    Die Ahmadiyya wurde am 21. September 1974 auf Betreiben islamisch-fundamentalistischen Gelehrten vom pakistanischen Parlament zu „Nicht-Muslimen“ erklärt. Constitution (Second Amendment) Act, 1974
    AMJ: Maha Dabbous, Hadayatullah Hübsch: Sind Ahmadis Muslime?
    Dem ging eine Fatwa der Islamischen Weltliga in Mekka im April 1974 voraus. Fatwas and Statements of Islamic Scholars about Ahmadiyya

    Gruß, --Ahmadi 15:25, 24. Okt. 2006 (CEST)

    Alternative Zahlenangabe

    "Of the estimated 10 million Ahmadis, some 12,000 were said to be in the U.S."
    Quelle: "Religion." Encyclopædia Britannica, Encyclopædia Britannica Online, Review 1998

    Moscheebau der AAIIL

    Die Moschee in Woking bei London wird nicht mehr von der AAIIL betrieben. Sie wurde in den 60er oder 70er Jahren von den Sunniten übernommen. Es stimmt nur, dass die Woking Moschee in ihrer Anfangszeit wegen der AAIIL Imame bekannt wurde. Aber sie wird nicht mehr von der AAIIL betrieben. Bitte korrigieren.
    Das ist interessant. Haben Sie dafür einen Beleg? (Ich frage interessenhalber und bezweifle Ihre Angabe nicht.) --Ahmadi 18:37, 1. Nov. 2006 (CET)

    Über die Geschichte der Woking Moschee kann man auf der Seite der AAILL genaues nachlesen:
    http://www.wokingmuslim.org... In den 60er Jahren wurde die Woking Moschee von den Sunniten übernommen. Sie wird bis heute von den Sunniten betrieben.
    Ah ja. Ich sehe ganz unten im Artikel. Danke! --Ahmadi 21:30, 6. Nov. 2006 (CET)

    Moscheebau der AMJ

    Basharat-Moschee unter dem Begriff existiert nun im deutschen Wiki auch ein Stub, daher sehe ich es nicht mehr als richtig an, dass man dort zu dem spanischen Wikipedia Artikel verlinkt. --Japan01 20:30, 31. Okt. 2006 (CET)

    Mainstream und Lehre

    Im Hauptartikel steht als Unterscheidung zwischen der Ahmadiyya und des Mainstreams, dass die Ahmadiyya im Koran keinen Widerspruch sieht und den Koran Vorrang gegenüber den Hadithen gibt. Das ist nicht auch die Meinung des Mainstreams ?? -- hussnain

    Mir fällt spontan nur die Todesstrafe für Ehebruch ein, wo im Koran eindeutig Körperstrafe als Höchststrafe festgesetzt ist. Gerade das Prinzip der Auslöschung von Koranversen (Abrogation) öffnet Tür und Tor dafür, dass Ahadith über Koranverse gestellt werden können. --Ahmadi 20:47, 5. Nov. 2006 (CET)

    Hallo Ahmadi, ich habe die Diskussion auf dieser Seite verfolgt und bin über die Engstirnigkeit und den Fanatismus seitens der Islamisten erschrocken. Ich als Muslim würde mir niemals anmaßen, jemand anderen als Nicht-Muslim zu brandmarken. Damit zeigt sich wieder mal, wie tolerant und friedlich einige sog. Muslime sind. Das einzige was diese Leute erreichen werden ist, dass sie den Westen weiter verschrecken und ihre nächsten Generationen an diesen verlieren werden. Jedenfalls finde ich es lobenswert, dass du dich dieser dogmatischen Übermacht stellst und die positiven Aspekte des Islams ausarbeitest, die von den Islamisten bis in die Unkenntlichkeit entstellt worden ist. Weiter so! Gruß

    Jede Religion hat seine Engstirnigkeit dabei und bringt Fanatiker hervor. Als Ex-Christ habe ich auch fanatische Christen kennengelernt. Und es gibt Menschen, die das unterscheiden können und solche, die nicht unterscheiden können oder wollen.
    Tatsächlich bringe ich mich in die Wikipedia nicht ein, um irgendwo Recht zu haben, zu behalten oder zu bekommen. Es ist mir wichtig, dass der fanatische Islam nicht die Oberhand gewinnt oder als der Islam schlechthin verstanden wird. Ich möchte meinen bescheidenen Beitrag dazu leisten, damit die Islamisten eben nicht die dogmatische Übermacht stellen. --Ahmadi 18:27, 7. Nov. 2006 (CET)

    Änderungswunsch

    Bitte den Link in Geschichte von der BKL Jesus auf den Artikel Jesus Christus ändern. --Steffen - Steffen 16:29, 20. Nov. 2006 (CET)

    Anti-Ahmadiyya Movement: http://alhafeez.org/rashid/...



    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Ahmadiyya und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).