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Gruppe, Griechisch
Der Artikel Akmeismus gehört zur Kategorie: Akmeismus (Literatur)
Akmeismus (von griechisch ακμη: Reife, Höhepunkt einer Entwicklung) bezeichnet eine russische Literaturströmung der Moderne zwischen 1910 und 1920.
Die Gruppe der Akmeisten bildete sich ab 1911 und wollte mit der Schöpfung einer neuen Ästhetik in Russland die Mystik, die komplizierte Mehrdeutigkeit und den Okkultismus des Symbolismus ablösen. Im Gegensatz zum Symbolismus bemühte sich der Akmeismus um Gegenständlichkeit und Klarheit der Darstellung.
Nikolai Gumiljow, der theoretische Kopf der Gruppe der Akmeisten, versammelte einige andere Künstler, wie Sergei Gorodezki, Anna Achmatowa, Ossip Mandelstam, Michail Kusmin, u. a. um sich. 1911 gründeten sie die Vereinigung "Dichterzunft" (Цех поэтов). Ab 1913 gaben sie die Zeitschrift "Apollon" heraus, in der Gedichte und theoretische Artikel erschienen.
Quelle: Harenbergs Lexikon der Weltliteratur
Diskussion der Autoren über den Artikel: Akmeismus
- Lit. Celan, Der Meridian, Suhrkamp Tübinger Ausgabe 112
Mein Literaturhinweis war im Zusammenhang mit meinem Beitrag unsinnig ( es war schon etwas spät als ich mich damit beschäftigte). Celan hatte wohl in einer Rede etwas Passendes zum Thema Akmeismus gesagt ( "die Sprache in die Nähe des Seins rücken"); darauf wird auf Seite 112 der erwähnten Veröffentlichung bei Suhrkamp hingewiesen. Als Quelle meines kleinen Eintrages diente im wesentlichen das Lexikon von Harenberg. Ich habe den Eintrag nochmals etwas überarbeitet; dabei fiel mir auf, dass der Name Marina Zwetajewa nirgendwo im Zusammenhang mit den Akmeisten auftaucht.Altus 18:20, 18. Jan 2004 (CET)

