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Alter Friedhof Bonn

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Der Artikel Alter Friedhof Bonn gehört zur Kategorie: Friedhof in Nordrhein-Westfalen, Geschichte Bonns, Natur- und Grünflächen in Bonn, Exzellent
Der Alte Friedhof in Bonn wurde 1715 angelegt. Er war der erste Friedhof außerhalb der Stadtmauer. Heute befindet sich die Anlage im Zentrum der Stadt und ist umgeben von Verkehrsflächen, Wohn- und Geschäftshäusern. Trotzdem ist er auch heute noch ein Ort der Stille und des Erinnerns. Er ist ein Ort, in dem sich die Geschichte der Stadt seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts sowie Baustile und Stilepochen seit dem Barock widerspiegeln. Zahlreiche Prominentengräber sowie Grab- und Denkmäler bedeutender Künstler machen die Bonner Begräbnisstätte zu einem der berühmtesten Friedhöfe in Deutschland. Er wurde deshalb als besonders sehenswert in das Ensemble der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.
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Blick zwischen die Gräberreihen des Alten Friedhofs – im Hintergrund die Georgskapelle
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Friedhöfe in der Antike und im Mittelalter

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Weg auf dem Alten Friedhof in Bonn
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Im römischen Bonn hat es mehrere Gräberfelder und eine ganze Reihe von Einzelgräbern gegeben, die über das gesamte heutige Stadtgebiet verteilt waren. Dabei lag keines dieser Gräber innerhalb des Legionslagers. Eines der Gräberfelder, das durch Funde belegt ist, befand sich im Umfeld des Platzes, auf dem heute das Bonner Münster steht. Ein sehr gut erhaltenes Grabmal aus römischer Zeit erinnert an den im Alter von 25 Jahren gestorbenen Legionär Quintus Petilius Secundus. Das beinahe 2000 Jahre alte Grabmal ist heute im Rheinischen Landesmuseum zu sehen.

Im mittelalterlichen Bonn lagen die Friedhöfe innerhalb der Stadtmauer, in unmittelbarer Nachbarschaft der Pfarrkirchen. In der Nähe des Münsters befand sich der kleine St.-Mertens-Kirchhof der später abgebrochenen Pfarrkirche St. Martin und auf dem heutigen Remigiusplatz war der größte mittelalterliche Kirchhof bei der damaligen St.-Remigius-Kirche.

Nicht innerhalb der Stadtmauern bestatteten die Mitglieder der kleinen Bonner jüdischen Gemeinde ihre Toten. Sie mussten bei Beerdigungen den Rhein überqueren, um ihre Toten auf dem jüdischen Friedhof in Schwarzrheindorf zu bestatten.

Die Anfänge des Alten Friedhofs

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ältester Teil des Friedhofs – Planausschnitt von 1819
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aktueller Lageplan des Alten Friedhofs
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Es war der Kölner Kurfürst Joseph Clemens, der zu Beginn des Jahres 1715 den „neuen Friedhof“ anlegen ließ und ihn selbst weihte. Der längst überbelegte Kirchhof neben St. Remigius sollte entlastet werden; außerdem diente er als Ersatz für die Notfriedhöfe, die während der Epidemien des 17. Jahrhunderts im innerstädtischen Bereich bestanden, und für einen Begräbnisplatz für Soldaten auf einer Bastion vor dem Sterntor. Dieser Begräbnisplatz ist der unmittelbare Vorläufer des Alten Friedhofes, aber nicht mit ihm identisch. Den Grund und Boden des erstmals außerhalb der Stadtmauer gelegenen neuen Friedhofs hatte Joseph Clemens angekauft. Er bestimmte ihn zum Begräbnis „vor gemeine Einwöhner, paßanten und Soldaten“, während die Honoratioren ihre Erbbegräbnisse erst einmal weiter bei St. Remigius hatten.

Der „neue Friedhof“ umfasste nur den äußersten Zipfel der heutigen Anlage, ein kleines Dreieck, dessen Spitze von der Bornheimer und der Straße „Am Alten Friedhof“ gebildet wurde. Zunächst war er nicht einmal umfriedet, so dass die Anlieger seine Grenze nicht respektierten: Joseph Clemens musste dem Hohen Weltlichen Gericht in Bonn befehlen, die Grundbesitzverhältnisse zu klären und den Friedhof absteinen zu lassen.

Der Nachfolger von Joseph Clemens, Kurfürst Clemens August, verfügte am 29. März 1725 noch einmal ausdrücklich, „daß hinführo alle verstorbenen Soldaten, arme Leuth, Fremde, Auswendige, und diejenige Burger oder Einwöhner hiesiger unserer Residentz, deren Kinder und Domestiquen, welche keine beständige eigene Begräbnissen binnen der Stadt in den Kirchen oder auf denen Kirchhöfen haben, wie imgleichen diejenige, deren Gräber mit Beysetzung vieler Todten angefüllet, hinführo aussen der Sternen-Pforte auf dem geweyheten sogenenten Soldaten-Kirchhof beerdiget werden.“ (Lit.: E. Ennen)

Der neue Friedhof erfreute sich zunächst keiner großen Beliebtheit; es war eine Ausnahme, wenn „Standespersonen“ dort bestattet wurden: Das Sterberegister von St. Remigius enthält am 26. März 1725 den Eintrag: „Herr Stephanus Chevalier de Chambellé, major von den Leibgarden, Oberster vom grünen Dragonerregiment (hat) vor die sternenpforte auff den newen Kirchhoff begraben zu werden selbst begehrt.“

„Allgemeiner“ Begräbnisplatz

Der letzte in Bonn residierende Kurfürst, Maximilian Franz, verordnete aus hygienischen Gründen am 5. April 1787 die Schließung der Friedhöfe in der Stadt und erklärte den Friedhof vor dem Sterntor zum „allgemeinen“ Begräbnisplatz. Er erneuerte damit für Bonn das Begräbniswesen und ging mit dieser Entscheidung anderen Städten voraus. Im benachbarten Köln war es erst die französischen Besatzung, die eine solche Änderung herbeiführte, nachdem am 12. Juni 1804 Napoléon das „Décret sur les sépultures“ erlassen hatte, das die Beerdigung in Städten, Dörfern und geschlossenen Gebäuden verbot. Eine Maßnahme, die durchaus nicht bei allen auf Zustimmung stieß, denn damit war die Zeit der Bestattungen in Kirchen und auf dem Kirchhof vorbei, eine Form, die Nähe zum Altar und damit auch Nähe zu Gott und gleichzeitig hohes Ansehen bedeutete.

„Allgemein“ war der neue Friedhof allerdings nur insoweit, als damit die christliche Bevölkerung gemeint war. Die Mitglieder der Bonner jüdischen Gemeinde bestatteten auch weiterhin auf der rechten, der Beueler Rheinseite ihre Toten. Ein jüdischer Friedhof auf der linken Rheinseite wurde erst 1872 angelegt.

Die Verordnung von Maximilian Franz aus dem Jahr 1787 hatte zur Folge, dass der Bonner Friedhof in seiner alten Ausdehnung bald nicht mehr genügend Platz bot und erste Vergrößerungen vorgenommen werden mussten. Von da an konnten wieder Erbgräber erworben werden. Erweiterungen in den Jahren 18311833 wurden von Seiten der Stadt mit den Opfern einer Choleraepidemie begründet. 1840 wuchs die Friedhofsfläche sogar um mehr als das Doppelte. In den 60er Jahren wurden weitere Landankäufe nötig, im Jahr 1876 gab es schließlich die letzte Vergrößerung des Areals. Acht Jahre später, 1884, wurde der Friedhof für die allgemeinen Begräbnisse geschlossen.

Gestaltung des Friedhofes

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Die Georgskapelle – rechts im Hintergrund die gotischen Türme des Bonner Münsters – Lithografie um 1850
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Es ist im besonderen das Verdienst des Oberbürgermeisters Leopold Kaufmann, dass bei der Gestaltung des Friedhofes auch gärtnerische und ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt wurden. An den Planungen war unter anderem der in Bonn geborene Generalgartendirektor in Potsdam, Peter Joseph Lenné, beteiligt. Sie sorgten für eine Auflockerung und parkartige Umgestaltung des Geländes.

Die Georgskapelle

1846/1847 wurde auf Initiative des „Königlichen Bauinspektors“ Johann Claudius von Lassaulx die Georgskapelle auf den Friedhof verlagert. Das romanische Gebäude war seit dem 13. Jahrhundert Teil der ehemaligen Deutschordenskommende in Ramersdorf. Nach ihrer Aufhebung gelangte die Kommende 1806 in Privatbesitz. Die Kapelle verfiel und erlitt 1842 einen Brandschaden, so dass ihr Abbruch notwendig schien. Die Verlagerung auf den Alten Friedhof bedeutete ihre Rettung, allerdings ging dabei die historische Raumausmalung verloren.

Baumbestand

Einige der Bäume auf dem Alten Friedhof sind mehr als 150 Jahre alt. Dazu zählen Platanen in der Umgebung der Georgskapelle, der Mammutbaum in der Nähe der Gräber der beiden Freiherren von Benekendorf und die als Jungpflanze von Rügen nach Bonn gebrachte Eiche, die Ernst Moritz Arndt 1834 auf das Grab seines im Rhein ertrunkenen 10-jährigen Sohnes Willibald pflanzte.

Gräber

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Grabmal von Clemens Vinzenz Graf von der Heyden-Belderbusch
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Die Grabstätten auf dem Alten Friedhof spiegeln die Geschichte Bonns seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wider, zumindest die Geschichte, wie sie im 18. Jahrhundert von Mitgliedern der Residenz des Kölner Kurfürsten und seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts von wohlhabenden Bürgern bestimmt wurde. Nach der Entscheidung, aus dem Alten Friedhof einen „allgemeinen Begräbnisplatz“ zu machen, ließen sich neben den „gemeinen Einwöhnern“ auch die Wohlhabenden und Prominenten der Stadt hier bestatten. Sie und ihre Angehörigen wünschten für sich in vielen Fällen mehr als ein schlichtes Grab. Sie wollten dann eine repräsentative Stätte, die über den Tod hinaus an ihr Leben erinnern und gleichzeitig für Ansehen bei den Nachgeborenen sorgen sollte. Diese Grabstätten sind es, die auf dem Alten Friedhof erhalten geblieben sind. Völlig verschwunden sind dagegen die einfachen Einzel- und Reihengräber der Verstorbenen, die sich kein repräsentatives Grabmal leisten konnten und für die der Friedhof ursprünglich angelegt worden ist.

Gräber aus kurfürstlicher Zeit

Es gibt heute nur wenige Grabmäler von Personen, die die kurfürstliche Zeit erlebt haben. Dazu zählen das stark verwitterte und beschädigte Epitaph des kurkölnischen Militärbeamten Johann Laurentius Schiller zu Wertenau (1678–1745) und das Wandgrab des Domherrn Clemens Vinzenz Graf von der Heyden, genannt Belderbusch (1754–1821).

Gräber aus dem 19. Jahrhundert

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Grab von Robert und Clara Schumann
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Das bürgerliche, von der Universität geprägte Bonn, aber auch Bonn als Musikstadt, repräsentieren zahlreiche Gräber von prominenten Bewohnern der Stadt.

Zu den Musikern, die auf dem Alten Friedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, gehören die beiden Pianistinnen Alma von Wasilewski und Ella von Schultz-Adajewsky, sowie Ludwig van Beethovens Geigenlehrer Franz Anton Ries. Auch das Grab von Beethovens Mutter, Maria Magdalena Beethoven, befindet sich hier. Mit einem sehenswerten Denkmal ist das Grab von Clara und Robert Schumann versehen.

Die auf dem Friedhof begrabene Riege Bonner Professoren führen Ernst Moritz Arndt und August Wilhelm Schlegel an. Ebenfalls als Lehrer an der Universität waren Friedrich Christoph Dahlmann, Christian Friedrich Nasse, Georg Niebuhr, Johann Jacob Noeggerath, Julius Plücker, Hermann Schaaffhausen und Karl Joseph Simrock tätig.

Verstorbene, die mit Künstlern des 19. Jahrhundert eng verbunden waren, sind die Kunstsammler Sulpiz und Melchior Boisserée, Friedrich Schillers Ehefrau Charlotte von Schiller und ihr gemeinsamer Sohn Ernst von Schiller. Nicht zuletzt gehört die Schriftstellerin und Geliebte Richard Wagners, Mathilde Wesendonck, zusammen mit ihrem Mann Otto Wesendonck zu dieser Gruppe von Prominenten. Auch Elise von Falkenstein (1799-1838), die Mutter des aus Bonn stammenden Forschungsreisenden und Abenteuerschriftstellers Balduin Möllhausen (1825-1905) gehört dazu.

Bild:WASIL.jpg|Grabmal der Pianistin Alma von Wasilewski Bild:NOEGG.jpg|Sitzbild des Geologen Johann Jacob Noeggerath Bild:BUSCH.jpg|Grabmal des Mediziners und Rektors der Universität Wilhelm Busch

Gräber von heute

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Das Grab von Mildred Scheel (1932–1985)
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Als Begräbnisstätte war der Friedhof offiziell seit 1884 geschlossen. Seitdem hatten bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts nur Nachfahren der Verstorbenen bzw. Privateigentümer oder Ehrenbürger der Stadt Bonn ein Recht, auf dem Alten Friedhof begraben zu werden. Zu den prominenten Bonnern, die im vergangenen Jahrhundert hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, gehören Elisabeth Erdmann-Macke, August Mackes Witwe, der Schriftsteller Wilhelm Schmidtbonn, der Arzt Ferdinand August Schmidt, der Politiker Hermann Wandersleb und die Gründerin der Deutschen Krebshilfe Mildred Scheel. Unter den Gräbern findet sich allerdings auch das der Prinzessin Agnes zu Salm-Salm, geboren als Agnes Leclerq Joy, deren Urne am 20. März 1913 auf dem Alten Friedhof beigesetzt wurde (Abteilung IV c Nr. 170).

Den 2. Weltkrieg überstanden die meisten Denkmäler unbeschädigt. Nur im Bereich westlich und östlich der Georgskapelle erlitten Grabanlagen Schäden oder wurden sogar völlig zerstört. In den folgenden Jahren bis in die 1970er Jahren hinein kümmerte sich die Öffentlichkeit nicht sonderlich um den Erhalt des Friedhofs. Das änderte sich erst mit der Gründung der „Gesellschaft der Freunde und Förderer des Alten Friedhofs in Bonn e.V.“.

Vor ein paar Jahren hat die Stadt, deren Amt Stadtgrün für die allgemeine Pflege und Unterhaltung des Friedhofes heute zuständig ist, wieder einem größeren Kreis von Verstorbenen die Möglichkeit gegeben, hier ihre letzte Ruhestätte zu finden. So hat nun jeder Bürger die Möglichkeit, für ein Grab eine Patenschaft zu übernehmen. Als Gegenleistung für die Pflege erhält der Pate das Recht auf Bestattung in dem betreuten Grab. Infolge dieser Regelung finden mittlerweile wieder rund 30 Bestattungen im Jahr auf dem Alten Friedhof statt.

Da ein großer Teil des Friedhofes nicht für Bestattungen freigegeben ist, können die Betriebskosten, 153.000 € im Jahr 2005, nur zu einem kleinen Teil über die sonst üblichen Gebühren gedeckt werden. Trotz der Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen für das „Denkmal“ Alter Friedhof in Höhe von 59.000 € bleibt der Stadt eine Deckungslücke. Durch die Patenschaften – und damit niedrigeren Betriebskosten – wird sie ein Stück verringert.

Bild:WESSEL.jpg|Am Grab des Bonner Fabrikanten Ludwig Wessel (1848–1915) Bild:SCHMBO.jpg|Grabmal von Wilhelm Schmidtbonn Bild:MACKE.jpg|Grabmal von Elisabeth Erdmann-Macke (1888–1978)

Denkmäler für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges

Neben Grab- und Denkmälern für Einzel- und Familiengräber entstanden infolge des deutsch-französischen Krieges zwei Denkmäler, die dem Erinnern an die Gefallenen dieses Krieges dienen. Das von Albert Küppers geschaffene „Kriegerdenkmal“ aus einem Block aus weißem Marmor ist den deutschen Gefallenen dieses Krieges gesetzt. Im selben Areal, in dem sich dieses Denkmal befindet, gibt es ein Denkmal für die französischen Gefallenen.

Werke bedeutender Künstler

In seiner beinahe 300-jährigen Geschichte haben zahlreiche Bildhauer und Architekten Grabdenkmäler für den Alten Friedhof entworfen und ausgeführt. Sie repräsentieren die wichtigsten Kunstepochen seit dem Barock. Bei ihren Arbeiten bedienten sie sich einer breiten Palette von Symbolen und Stilmitteln. Neben dem christlichen Kreuz steht die antike Urne oder die gebrochene Säule. Der nazarenische Engel ist genauso wie der antike Genius mit der gesenkten Fackel oder die geflügelte Psyche Ausdruck einer Vielfalt von Vorstellungen über den Tod. In Büsten, Reliefen und Medaillons bemühen sich die Künstler um ein idealisiertes, in vielen Fällen realistisches, beinahe fotografisches Abbild des Verstorbenen.

Neben den Bonner Künstlern Hermann Heidel (1810–1865) und Albert Hermann Küppers (1848–1929) sind führende Vertreter des deutschen Klassizismus wie Christian Daniel Rauch und Carl Friedrich Schinkel auf dem Alten Friedhof mit Werken vertreten. Andere bedeutende Künstler sind Bernhard Afinger, Ernst von Bandel, Robert Cauer der Ältere, Adolf von Donndorf, Gustav Adolph Kietz, August Stüler und Ernst Friedrich Zwirner.

Das Niebuhr-Grab

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Das Niebuhr-Grab auf dem Alten Friedhof
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Bald nach dem Tod des Historikers Georg Niebuhr am 2. Januar 1831 und dem seiner Ehefrau Margarete, die neun Tage nach ihm starb, wurde die Ruhestätte des Ehepaares auf dem Alten Friedhof mit einem Grabmal versehen. Es bestand aus einer mehrfach gegliederten Grabplatte mit heute verwitterten Ornamenten und einer in die Friedhofsmauer eingelassenen Inschrifttafel. Diese erste Ausgestaltung der Grabstätte erfolgte durch den Bonner Baumeister Ludwig Lunde.

Dem preußischen Kronprinzen, dem späteren Friedrich Wilhelm IV., war das Grabmal zu einfach. Er hatte bei Niebuhr studiert und verehrte ihn; deshalb beauftragte er Carl Friedrich Schinkel mit einer neuen Gestaltung des Grabdenkmals. Schinkel legte mehrere Entwürfe vor, bis der königliche Auftraggeber zufrieden war. In seinem schließlich akzeptierten Entwurf nahm der Künstler mit Absicht Bezug auf die Veroneser Grabmalarchitektur des 14. Jahrhunderts. Niebuhr hat in Verona geforscht.

Das Wandgrab ist in drei vertikale Felder gegliedert, wobei der mittlere Teil von einer Ädikula geprägt wird. Zwei Engelskonsolen tragen die Säulen und Pilaster der Ädikula. Diese Stützen sind mit korinthischen Kapitellen versehen und tragen die giebelförmige Verdachung des Grabmales.

Auf der Grundplatte der Ädikula ruht ein Scheinsarkophag, der mit einem marmornen Relief geziert ist, das das Ehepaar Niebuhr zeigt. Das Relief ist nach einem altrömischen Vorbild gestaltet, das sich in den Kunstsammlungen des Vatikans befindet. Die Eheleute reichen sich in würdiger Haltung zum Abschied die Hand. Ihre Kleidung besteht aus griechischen Gewändern. Über dem Relief des Ehepaares ist ein Christusmedaillon angebracht, das von einer kreisförmig angeordneten Inschrift mit einem Spruch aus dem Johannesevangelium umgeben ist: Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.

Die Marmorarbeiten für das von Schinkel entworfene Relief fertigte im Namen des Kronprinzen Christian Daniel Rauch an. Dem Künstler standen Ölbilder, Schattenrisse und die Totenmaske Niebuhrs als Vorlagen für seine Arbeit zur Verfügung.

Bild:NIEBUDD.jpg|Ädikula nach dem Entwurf von Carl Friedrich Schinkel Bild:NiEBUHA.jpg|Relief des Ehepaars Niebuhr von Christian Daniel Rauch Bild:NIEBU5.jpg|eine der beiden Engelskonsolen

Das Schumann-Grab

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Clara zu Füßen ihres Mannes – Ausschnitt aus dem Schumann-Denkmal
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Das berühmteste Denkmal des Alten Friedhofs ist das Grabmal für Robert Schumann. Für seine Frau sollte das Denkmal ihres Mannes „etwas Symbolisches (werden), das die Charakteristik meines Mannes künstlerisch repräsentiert“ (aus einem Brief von Clara Schumann, Juli 1874). Adolf von Donndorf wurde damit beauftragt, in diesem Sinne das Grabmal zu gestalten.

Durch ein großes Schumannfest (17. August bis 19. August 1873) und zahlreiche Spenden kamen in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts die Mittel für das Denkmal zusammen. Den Platz wählte der damalige Bonner Oberbürgermeister Leopold Kaufmann so aus, dass das neue Denkmal Raum genug hatte, um zur Wirkung zu kommen. Adolf von Donndorf beschäftigte sich mehrere Jahre hindurch mit dem Entwurf des Denkmals und mit der Ausführung. Schließlich konnte es am 2. Mai 1880 in Gegenwart von Clara und ihren Kindern und Freunden feierlich enthüllt werden.

Über die Symbolik des Denkmals schreiben die Autoren von Der Alte Friedhof in Bonn: „Durch Allegorien will Donndorf die Bedeutung des Verewigten bedeutsam ausdrücken, mehr noch, das Reich, in dem er geherrscht hatte, die zaubervolle Macht des Liedes sichtbar darstellen. Clara kniet als Muse am Fuße des Denkmals, in einer Hand den Kranz der Unsterblichkeit, den sie Robert reichen will, in der anderen eine Notenrolle haltend. Ihre Gestalt ist in ein überzeitliches griechisches Gewand gehüllt. In ihren Gesichtszügen kommt kein Schmerz, nicht einmal Trauer zum Ausdruck. Der geigende Putto auf der gegenüberliegenden Seite ist der italienischen Frührenaissance entnommen. In ihm verkörpert sich nicht nur die rührende Anmut unschuldiger Kinder, sondern der geigende Knabe ist ein ohne weiteres verständliches Symbol für die tiefe Lust an der Musik. Auf der anderen Seite des Denkmals befindet sich eine etwas rätselhafte Figur, eine lesende Elfe, wohl die Verbindung zum Reich des Liedes verkörpernd. Der zum Medaillon mit dem Profilporträt des Meisters auffliegende Schwan entspricht als ein dem Lichtgott Baldur heiliges Tier dem Zeitinteresse für germanische Mythologie.“ Bild:PUTTO.jpg|Geige spielende Putte – Ausschnitt aus dem Schumann-Denkmal Bild:ELFE.jpg|Lesende (singende?) Elfe – Ausschnitt aus dem Schumann-Denkmal Bild:SCHWAN.jpg|Medaillon mit dem Profilporträt Robert Schumanns – darunter der auffliegende Schwan

Sonstiges

Der Haupteingang des Alten Friedhofes ist vom Marktplatz zu Fuß in 10 Minuten zu erreichen. Noch kürzer ist der Weg vom Hauptportal des Hauptbahnhofes bis zum westlichen Eingang der Begräbnisstätte.

Von Mai bis Oktober findet jeden Dienstag um 15:00 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat um 11:00 Uhr eine Führung über den Alten Friedhof statt.

Siehe auch

Literatur

  • Gerd Bermbach: Der Alte Friedhof in Bonn am Rhein. Parkpflegewerk. Nümbrecht, Bonn 1993.
  • Edith Ennen, Helmut Hellberg, Walter Holzhausen, Gert Schroers: Der Alte Friedhof in Bonn. Bonn: Stollfuss 1955, 1981, 1986. ISBN 3922832008
  • Edmund Gassner: Der Alte Friedhof in Bonn. in: Bonner Geschichtsblätter. Bonn 1980.
  • Helmut Hellberg: Das Schumann-Denkmal auf dem Alten Friedhof in Bonn. in: Bonner Geschichtsblätter. Bonn 1981.
  • Gotthard Werner: Weniger bekannte Gräber auf dem Alten Friedhof zu Bonn. in: Bonner Geschichtsblätter. Bonn 1958.
  • Bettina-Martine Wolter: Das Grabmal Niebuhr auf dem Alten Friedhof in Bonn. Magisterarbeit. Bonn 1984.
  • Erika Zander, Jörg Bätz: Der Alte Friedhof in Bonn. Kunst und Geschichte(n). Bonn: Bouvier 2001. ISBN 3-416-02961-5
  • Bernhard Baedorf: Der alte Friedhof in Bonn am Rhein. Städtisches Verkehrsamt Bonn 1927.

Weblinks

   

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Exzellent

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Alter Friedhof Bonn


Vom Review übernommene Beiträge:

Ich finde diesen, von Leonce49 erstellten, Artikel schon sehr gut. Bevor ich ihn als exzellenten Artikel vorschlage, würde ich gerne noch ein paar Kommentare zu dem Artikel hören. Noch nicht optimal ist meiner Meinung das Layout der Fotos im Artikel, vielleicht hat jemand ja dafür einen guten Vorschlag. Vielen Dank für Verbesserungsvorschläge. --Jpetersen 17:15, 16. Sep 2005 (CEST)

Hochachtung! Gefällt mir wirklich sehr gut! Wenn ich bei den Bildern noch etwas nachbessern soll, würde ich das gern übernehmen. Bei dem rechten Bild ist mir besonders aufgefallen, daß alle etwas flau wirken. - Ralf Roletschek 19:22, 24. Sep 2005 (CEST)
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Hallo Ralf Roletschek,habe deine überarbeitete Version des Fotos auf die Seite übernommen. Danke!--Leonce49 14:33, 10. Okt 2005 (CEST)

Der Ersteindruck ist: WOW. Da steckt massiv Arbeit drin. Da wohne ich 10 Jahre in der Stadt und laufe x-tausendmal dran vorbei, ohne auch nur zu ahnen, welche Schaetze dort versteckt sind. Man nimmt seine taegliche Umgebung halt selten touristisch wahr.. Auf jeden Fall wieder was gelernt. Vom äußeren Eindruck ist der Artikel exzellent, bei Gelegenheit schaue ich ihn mir nochmal genauer an. Was man checken koennte ist die momentane Situation in der Denkmalpflege und ob es von Seiten der Kommunalpolitik irgendwelche Plaene gibt. -- Mkill - ノート 20:17, 26. Sep 2005 (CEST)

Hallo Mkill, Zu der Denkmalpflege in Bezug auf den Alten Friedhof in Bonn gibt es Hinweise in dem Abschnitt "Gräber von heute". --Leonce49 14:33, 10. Okt 2005 (CEST)

Gefällt mir auch sehr gut. Ich habe mir erlaubt, ein paar Kleinigkeiten in der Formulierung zu ändern. Zu den Bildern fällt mir aber auch nichts ein - höchstens massiv reduzieren und eine Galerie auf Commons anlegen, auf die dann verwiesen wird. --Elya 20:30, 18. Okt 2005 (CEST)

Ich habe ein wenig am Layout verändert, also ein paar Bilder etwas anders angeordnet. Wenn es euch gefällt probiere ich es auch in den nächsten Abschnitten, wenn nicht macht es rückgängig. Gruß --Wiki-Hypo 21:26, 24. Okt 2005 (CEST)

Bei einem breiten Bildschirm (1280px) und kleiner Schrift sieht das nicht so gut aus, da sich die Fotos verschieben. Bei einem schmalen Bildschirm (800px) ist ein Bild links und zwei rechts etwas viel, da passt dann kaum noch Text hin. Ich habe mich nun auch nochmal versucht und mein Ergebnis auf unterschiedlichen Rechnern getestet. Es sieht zwar nicht immer optimal, aber ueberall ordentlich, aus. Zu finden ist es Jpetersen/Alter_Friedhof_Bonn. Wenn sich niemand beschwert uebernehme ich es in den Artikel. --Jpetersen 00:08, 25. Okt 2005 (CEST)

aus der Exzellenz-Diskussion

Ein sehr schöner Artikel über den alten Friedhof in Bonn (war gerade im Review). --Jpetersen 14:17, 31. Okt 2005 (CET)
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    Contra . Exzellent noch nicht. Dazu fehlt mir einiges am Niebuhr-Grab. Da wird auf Veroneser Grabarchitektur des 14. Jahrhunderts eingegangen, nicht aber auf der Verwendung römischer Vorbilder - etwa beim Sarkophag. Und das bei einem Althistoriker. Kenwilliams 15:26, 31. Okt 2005 (CET)

    Hallo Kenwilliams, danke für deinen Hinweis. Ich habe noch einige Ergänzungen hinzugefügt und an dem Artikel gefeilt. Jetzt gibt es also auch Infos über die römischen Vorbilder. Schöne Grüße --Leonce49 15:02, 9. Nov 2005 (CET)
    Manchmal ist es ein Wunder, was auch nur kleine Änderungen an einem Artikel ausmachen können. Für einen solchen Artikel sind die jetztigen Anmerkungen natürlich mehr als ausreichend - und da der Artikel auch vorher schon sehr gut war, kann ich jetzt guten Gewissens mein Votum in
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    Pro ändern :) Kenwilliams QS - Mach mit! 15:16, 9. Nov 2005 (CET)

    • abwartend jetzt pro - Ich habe selbst mehrfach überlegt, wie man einen exzellenten Friedhofsartikel schreiben kann und habe da auch mehrere Berliner Exemplare im Hinterkopf - vor allem aufgrund eines wichtigen Aspekts habe ich es bislang nur bei dem Friedhof der Märzgefallenen in Angriff genommen: Ein Friedhof ist - ebenso wie etwa ein Krankenhaus etc. - neben seiner Funktion als Begräbnisplatz vor allem auch ein "Unternehmen", das sich zumindest finanziell halten muß. Diese Wirtschaftsdaten würde ich mir entsprechend auch bei einem Friedhof mit aktueller Nutzung wünschen - zumindest grob dargestellt. Die Beschreibung selbst und die Historie finde ich sehr gut gelungen, nur die Kapelle kommt etwas knapp weg (Ein Ausbau sollte aber wohl eher in einem eigenen Artikel zur Georgskapelle (Bonn) geschehen). Die Literatur finde ich zudem noch etwas dünn. - sorry, dass das erst jetzt kommt und nicht im Review)(. Gruß und danke für den schönen Artikel -- Achim Raschka 09:04, 1. Nov 2005 (CET)
    Verwaltet werden die Bonner Friedhöfe vom Amt Stadtgrün. Sie werden über Friedhofsgebühren finanziert, die kostendeckend erhoben werden. Interessant wäre also höchstens die finanzielle Situation im Vergleich zu den anderen Bonner Friedhöfen. Dem Haushaltsplan der Stadt Bonn kann ich leider nur Einnahmen und Ausgaben bei den Friedhöfen insgesamt entnehmen. Wenn erwünscht, könnte ich versuchen weitere Informationen zu erhalten. Die anderen Anmerkungen leite ich mal an Leonce49, den Autor des Artikels, weiter. --Jpetersen 00:13, 9 November 2005 (CET)
    Beim Alten Friedhof entstehen der Stadt Bonn - laut Haushaltsplan 2005 - Kosten in Höhe von 153.000 €. Landeszuschüsse - für das Denkmal Alter Friedhof - in Höhe von 59.000 € reduzieren die Kosten, ebenfalls "Grabpatenschaften". Die schließlich immer noch bestehende Deckungslücke lässt sich - nach Aussagen der Stadt - durch die Einnahmen nicht schließen. Große Teile des Friedhofes sind nicht für Bestattungen frei gegeben und müssen vom "Amt Stadtgrün" bewirtschgaftet werden. --Leonce49 19:26, 12. Nov 2005 (CET)
    Prima, vielleicht sollte man die konkreten Zahlen noch in den Artikel schreiben, aber ich für meinen Teil bin befriedigt ;O) -- Achim Raschka 19:38, 12 November 2005 (CET)
    Ich habe sie in den Artikel eingefügt. --Jpetersen 15:35, 13. Nov 2005 (CET)
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      Pro Ich bin kein Althistoriker und kann deshalb nicht einschätzen, ob römische Vorbilder bei einem Sarkophag eines Grabes derart entscheidend sind. Ich finde auch nicht, dass die finanzielle Situation des Alten Friedhofs Bonn von entscheidendem Interesse ist (fast alle Friedhöfe in Deutschland werden über städtische Grünflächen- oder vergleichbare Betriebe bewirtschaftet). Aber mir gefallen die Ausführungen über den Friedhof außerordentlich: Sie sind umfassend, dabei nicht erschlagend, interessant zu lesen sowie adäquat und qualitätsvoll bebildert.--Bordeaux 14:42, 8. Nov 2005 (CET) P.S.: Der Hauptartikel "Friedhof" hätte es mal nötig...

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        Pro Als der Artikel im Review war, hat jemand geschrieben: Da wohne ich 10 Jahre in der Stadt und laufe x-tausendmal dran (am Alten Friedhof) vorbei, ohne auch nur zu ahnen, welche Schaetze dort versteckt sind. Man nimmt seine taegliche Umgebung halt selten touristisch wahr. Auf jeden Fall (nach der Lektüre des Artikels) wieder was gelernt. Dem kann ich mich nur anschließen - exzellent!--80.136.192.207 17:30, 8. Nov 2005 (CET)

        • pro - gefällt mir sehr gut - Ralf Roletschek 14:54, 13. Nov 2005 (CET)
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            Pro Bisher keinen Artikel gefunden, in dem sich Text und Bild so gut ergänzen--RoseB 19:07, 14. Nov 2005 (CET)



            Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Alter Friedhof Bonn und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).