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Alternativer Nobelpreis

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Der Artikel Alternativer Nobelpreis gehört zur Kategorie: Politische Auszeichnung, Umweltpreis, Friedenspreis, Alternativer Nobelpreis
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Jakob von Uexküll bei der Festrede zum Jubiläum 2005 in der Residenz in Salzburg
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Der Alternative Nobelpreis, offiziell Right Livelihood Award (RLA), wird an Personen, Organisationen und Repräsentanten von Bewegungen vergeben, die sich mit praktischen Lösungen und Modellen für menschenwürdige Lebensweisen einsetzen. Er wird jährlich an vier Preisträger verliehen und ist mit 2.000.000 Schwedischen Kronen (gut 200.000 Euro) dotiert, die sich die Preisträger teilen. Häufig ist einer der vergebenen Preise ein Ehrenpreis; dann verteilt sich das Preisgeld auf die drei anderen Preisträger.

Der Preis wurde 1980 vom Philatelisten, Journalisten und dem zeitweisen Mitglied des Europäischen Parlaments Jakob von Uexküll aus dem Erlös seines Bestandes wertvoller Briefmarken gestiftet, nachdem der Vorstand der Nobelstiftung seinen Vorschlag abgelehnt hatte, einen Nobelpreis für Ökologie und Entwicklung zu vergeben, für den Uexküll die finanziellen Mittel bereitstellen wollte.

Der Zweck des Preises ist, Menschen zu ehren und zu unterstützen, die praktikable Lösungen zu den dringendsten Problemen unserer Zeit finden und umsetzen. Dabei kennt der Preis keine strengen Kategorien. Die meisten Preisträger stammen aus den Bereichen Umwelt, Frieden, Abrüstung, Menschenrechte, Entwicklung, Kultur und Spiritualität, indigene Völker, Verbraucherschutz, Bildung, Gesundheit, Energie und Ressourcenschonung.

In Anwesenheit von mehr als 70 Preisträgern wurde vom 8. bis 13. Juni 2005 in Salzburg das 25-jährige Bestehen des „Right Livelihood Award“ mit einer Tagung zum Thema "Winning Alternatives" feierlich begangen.

Siehe auch

Literatur

  • Jürgen Streich: Vorbilder. Menschen und Projekte, die hoffen lassen. Der Alternative Nobelpreis, Kampenhausen, Bielefeld 2005
  • Geseko v. Lüpke: Die Alternative. Wege und Weltbild des Alternativen Nobelpreises. Riemann, 2003. ISBN 3570500314
  • Geseko v. Lüpke, Peter Erlenwein: "Projekte der Hoffnung. Der Alternative Nobelpreis: Ausblicke auf eine andere Globalisierung" oekom verlag, 2006. ISBN3-86581-006-3

Weblinks


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Weiteres Buch

Aus der Liste für die Träger des Alternativen Nobelpreises habe ich den letzteren Link anbeigefügt.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Alternativer Nobelpreis und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).