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Der Artikel Aneirin gehört zur Kategorie: Autor, Mittelalter (Literatur), Literatur (Keltisch), Epos, Mann, Brite
Aneirin war ein britischer Dichter des 6. oder 7. Jahrhunderts, der Autor des Epos „Y Gododdin“. Das Gedicht sollte wohl eigentlich eine Schlacht feiern, die sich um 600 in der Nähe des heutige Cardiff ereignete. Tatsächlich aber, hat es einen derart kritischen Unterton, dass man es kaum guten Gewissens als Heldenlied bezeichnen darf. Aneirin hatte sich dem "Gododdin" zufolge, einer Truppe von Soldaten angeschlossen, die sein Vater, damaliger Regent der Gegend um Wales, entsand hatte, um einen Verwandten aus Ostbritannien im Krieg gegen die Sachsen zu unterstützen. Die Schlacht muss fürchterliche Ausmaße angenommen haben. Anerin schreibt unter anderem: "... doch schneller liegt ihr im eigenen Blute, als das man zu eurer Hochzeit euch bittet und schneller seid ihr der Raben Speise, als den Speer ihr noch zu fassen bekommt... ff.) Die Briten verloren dieses Gemetzel und Aneirin scheint von seiner Truppe, der einzige gewesen zu sein, der mit dem Leben davonkam. Das Gododdin ist einzigartig in seiner bildreichen, tiefgehenden Sprache. Es wird angenommen, das Aneirin ein Hofdichter oder Barde war. Er schrieb in der brytonischen Form des Keltischen, von der die walisische Sprache abstammt. Man gab ihm auch den Beinamen "von den fließenden" Versen oder nannte ihn den Dichterprinzen-
In Wales gilt Aneirin als Heiliger.
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Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Aneirin und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).

