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Der Artikel Aristoteles gehört zur Kategorie: Mann, Grieche (Antike), Philosoph (Antike), Moralphilosoph, Erkenntnistheoretiker, Logiker, Sprachphilosoph, Universalgelehrter, Griechische Philosophie, 4. Jahrhundert v. Chr., Geboren 384 v. Chr., Gestorben 322 v. Chr.
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Aristoteles-Büste Bildherkunft |
Aristoteles (griechisch , * 384 v. Chr. in Stageira / Makedonien, † 322 v. Chr. in Chalkis / Euböa) war ein griechischer Philosoph, Naturforscher und einer der einflussreichsten Denker der abendländischen Geistesgeschichte, der zahlreiche Disziplinen entweder selbst begründete oder entscheidend beeinflusste. Nach seiner Herkunft wurde Aristoteles auch Der Stagirit genannt.
Leben
384 v. Chr. wurde Aristoteles in Stageira als Sohn des Nikomachos geboren. Sein Vater war Leibarzt am Hof des Königs Amyntas II. von Makedonien. Im Jahr 367 v. Chr., mit 17 Jahren, trat Aristoteles in Platons Akademie in Athen ein und studierte dort 20 Jahre.347 v. Chr. starb Platon. Die Leitung der Akademie übernahm Speusippos, ein Neffe Platons, und nicht der offenbar begabtere Aristoteles. Aristoteles ging nach Assos, einer Stadt in Kleinasien. Er folgte somit dem Ruf des Tyrannen Hermias von Atarneus, dieser war ebenfalls Platonschüler und zugleich ein Vasall des Perserkönigs. Auf Rat des Hermias heiratete Aristoteles die Nichte und Adoptivtochter Pytias und gründete in Atarneus eine Schule (Diogenes Laertios, 5,3 f.). Von 343 v. Chr. bis 336 v. Chr. unterrichtete Aristoteles im Auftrag des makedonischen Königs Philipp II. dessen Sohn Alexander den Großen.
335 v. Chr. kehrte Aristoteles nach Athen zurück und gründete dort seine eigene Schule, das Lykeion. Die Gespräche zwischen Schülern und Lehrern fanden häufig bei Spaziergängen auf dem Schulgelände des Lykeion statt, deshalb wurde sie später auch Perípatos (Wandelschule) genannt. Diese bestand bis etwa 40 v. Chr. und aus ihr ging die philosophische Richtung der Peripatetiker hervor. 323 v. Chr. verließ Aristoteles Athen, da nach Alexanders Tod die antimakedonische Partei die Oberhand gewann und Aristoteles der Gottlosigkeit angeklagt wurde. Er floh auf sein Landgut nach Chalkis, dem Geburtsort seiner Mutter, wo er im folgenden Jahr starb (Diog. Laert. 5,6 ff.).
Lehre und Schriften
Was ist von Aristoteles überliefert?
Bei den überlieferten Schriften des Aristoteles - dem Corpus Aristotelicum - handelt es sich nicht um die von ihm selbst veröffentlichten exoterischen Schriften. Diese sind bis auf (z. T. umfangreiche) Zitate bei späteren Schriftstellern verloren. Vollständig erhalten sind hingegen die seit dem 19. Jh. so genannten esoterischen Schriften oder Pragmatien. Dabei handelt es sich um Notizen, Vorlesungsskripte oder Materialsammlungen, die zunächst nur zum internen Gebrauch bestimmt waren und erst im ersten Jahrhundert v. Chr. durch die Ausgabe des Andronikos von Rhodos (s. u.) einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wurden. Diese Schriften sind daher in Stil und Aufbau oft schwer zugänglich. Von den zu Aristoteles' Lebzeiten veröffentlichten exoterischen Schriften, die z. T. als Dialoge im Stil Platons verfasst waren, ist sehr wenig überliefert. Ein Bild dieser Schriften liefert am ehesten noch der Protreptikos, eine auf Öffentlichkeitswirkung angelegte Werbeschrift für die Philosophie.Aristoteles' Einteilung von Wissensgebieten
Aristoteles befasste sich mit zahlreichen Wissensgebieten, die allerdings in den meisten Fällen nicht deckungsgleich mit den heutigen Gebieten gleichen Namens sind. Beispielsweise ist Ethik für Aristoteles nicht in erster Linie eine Theorie der Moral und in vielen Punkten auch nicht getrennt von der Politik, die er beide auch unter dem Begriff der politischen Wissenschaften häufig gemeinsam nennt. Am wichtigsten ist die Unterscheidung in drei große Arten von Bereichen des Wissen: den theoretischen, praktischen und poietischen (hervorbringenden).- (1) Die theoretische Wissenschaft betrachtet das, was unabhängig vom Menschen ist und keinen äußeren Zweck außer der Erkenntnis selbst besitzt. In sie fällt vor allem die Physik und die Metaphysik.
- (2) Die praktische Wissenschaft thematisiert das, was im Bereich der menschlichen Handlungen liegt, was aber nichts außer der Handlung selbst hervorbringt. Hierein fällt vor allem Aristoteles' Ethik und die Politik.
- (3) Die poietische Wissenschaft untersucht das, was im Bereich der menschlichen Tätigkeiten liegt und hierbei ein Objekt hervorbringt. Die Schrift Poetik des Corpus Aristotelicum thematisiert dabei (fast) ausschließlich die Dichtung.
- Ein weiterer wichtiger Teil der überlieferten aristotelischen Schriften sind gewissermaßen Metawissenschaften, die neben dieser Dreiereinteilung der Wissenschaften liegen und vor allem die Logik betreffen.
Zentrale methodologische Elemente der Philosophie Aristoteles'
Im Gegensatz zu Platon, der Philosophie als eine alle Bereiche menschlichen Wissens umfassende Einheitswissenschaft auffasst, geht Aristoteles von einem Konzept von Einzelwissenschaften als eigenständigen Disziplinen aus. Hierbei stützt er sich auch auf empirische Forschung (im weitesten Sinne) und setzt sich in der Ausarbeitung seiner Theorien mit dem gesunden Menschenverstand sowie mit den Lehren seiner Vorgänger und der Meinung der Allgemeinheit (Doxographie) auseinander. Die "Erste Philosophie", d.h. die Metaphysik ist als Grundlagenwissenschaft vom Seienden, sieht er aber den anderen Wissenschaften vorgeordnet.Die Substanzlehre als zentrales Element der Philosophie Aristoteles'
Grundlegend für Aristoteles' Philosophie insgesamt ist die Frage: Worin besteht die Grundlage allen Seins? Hierbei ist der Begriff der ousía () zentral, der in der späteren Tradition mit Substanz übersetzt wurde. Was ist nun die ousía einer Sache? Ousia ist, was diese Sache ihrem Sein nach ist, unabhängig von kurzfristig zukommenden und zufälligen Eigenschaften. Die ousía ist dabei dasjenige, was selbst unabhängig von diesen Eigenschaften ist und wovon diese abhängig sind. Grammatisch oder kategorial ausgedrückt heißt dies, dass die Substanz dasjenige ist, dem die Eigenschaften zugeschrieben werden oder wovon überhaupt etwas ausgesagt wird; das, was von den Substanzen ausgesagt wird, sind deren Prädikate. Aristoteles' Antwort auf die Frage, was denn nun das bleibende Wesentliche sei, ist schließlich, dass die ousía eine bestimmende Form - das eidos - ist, die Ursache allen Seins ist. So ist z.B. das eidos von Sokrates das, was seine Menschengestalt, sein Menschsein bestimmt. Der Grundidee nach kann dieser Hylemorphismus - die Lehre, dass ein Gegenstand aus zu bestimmender Materie (hylê) und bestimmender Form (morphê ist ein anderer Ausdruck für eidos) besteht und die Form das organisierende Prinzip der Materie ist - in gewissem Sinn als allgemeiner Vorläufer der Theorie des genetischen Codes verstanden werden.Die Theorie der ousía arbeitet Aristoteles in der sog. ersten Philosophie aus, in einigen unter dem Titel Metaphysik überlieferten Abhandlungen. Sie spielt allerdings auch in vielen anderen Bereichen seines Denkens eine ausgezeichnete Rolle, u. a. in De Anima, der Untersuchung dessen, was spezifisch und determinierend für alles Lebendige ist.
Nachwirkung der Philosophie des Aristoteles
Rezeption in der Antike
Die Lehre des Aristoteles hat auf seine Schule, den Peripatos, nach seinem Tode weit weniger Einfluss ausgeübt als Platons Lehre auf dessen Akademie. Aristoteles wurde keine Verehrung zuteil, die mit derjenigen Platons bei den Platonikern vergleichbar wäre. Dies bedeutete einerseits Offenheit und Flexibilität, andererseits Mangel an inhaltlich begründetem Zusammenhalt. Die Peripatetiker widmeten sich vor allem empirischer Naturforschung und befassten sich u.a. auch mit Ethik, Seelenlehre und Staatstheorie. Dabei kamen Aristoteles’ Schüler Theophrastos, sein Nachfolger als Leiter der Schule, und dessen Nachfolger Straton zu teilweise anderen Ergebnissen als der Schulgründer. Nach Stratons Tod (270/268 v. Chr.) begann eine Periode des Niedergangs.Das Studium und die Kommentierung der Schriften des Aristoteles wurde im Peripatos anscheinend vernachlässigt, jedenfalls weit weniger eifrig betrieben als das Platonstudium in der konkurrierenden Akademie. Erst im ersten Jahrhundert v. Chr. sorgte Andronikos von Rhodos für eine Zusammenstellung der Lehrschriften (Vorlesungen) des Aristoteles. Die für die Öffentlichkeit bestimmten "exoterischen" Schriften, insbesondere die Dialoge, waren lange populär, gingen aber in der römischen Kaiserzeit verloren. Cicero hat sie noch gekannt. Die Peripatetiker betrachteten die Lehrschriften als speziell für ihren internen Unterrichtsgebrauch bestimmt. In der römischen Kaiserzeit war der einflussreichste Repräsentant des Aristotelismus Alexander von Aphrodisias, der gegen die Platoniker die Sterblichkeit der Seele vertrat.
Obwohl Aristoteles großen Wert auf die Widerlegung von Kernbestandteilen des Platonismus gelegt hatte, waren es gerade die Neuplatoniker, die in der Spätantike einen maßgeblichen Beitrag zur Erhaltung und Verbreitung seiner Hinterlassenschaft leisteten, indem sie seine Logik übernahmen, kommentierten und in ihr System integrierten. Eine besonders wichtige Rolle spielten dabei im 3. Jahrhundert n. Chr. Porphyrios, im 5. Jahrhundert Proklos und schließlich als letzter im 6. Jahrhundert Simplikios, der bedeutende Aristoteleskommentare verfasste. Im 4. Jahrhundert schrieb Themistios Paraphrasen zu Werken des Aristoteles, die eine starke Nachwirkung erzielten. Er war unter den spätantiken Kommentatoren der einzige Aristoteliker; die anderen strebten eine Synthese platonischer und aristotelischer Auffassungen an, wobei den platonischen das Übergewicht zukam.
Bei den prominenten antiken Kirchenvätern war Aristoteles wenig bekannt und unbeliebt, manche verachteten und verspotteten seine Dialektik. Sie verübelten ihm, dass er das Weltall für ungeschaffen und unvergänglich hielt und die Unsterblichkeit der Seele bezweifelte (bzw. nach ihrem Verständnis bestritt). Ein positiveres Verhältnis zu Aristoteles hatten hingegen manche christliche Gnostiker und andere häretische Christen: Arianer (Aetios, Eunomius), Monophysiten, Pelagianer und Nestorianer – ein Umstand, der den Philosophen für die kirchlichen Autoren erst recht suspekt machte. Syrer – monophysitische wie nestorianische – übersetzten das Organon in ihre Sprache und setzten sich intensiv damit auseinander. Im 6. Jahrhundert schrieb Johannes Philoponos Aristoteles-Kommentare, übte aber auch scharfe Kritik an der aristotelischen Kosmologie und Physik. Er war mit seiner Impetustheorie ein Vorläufer spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Kritik an der aristotelischen Bewegungslehre.
Rezeption im Mittelalter
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Mittelalterliche Darstellung des Aristoteles Bildherkunft |
Im Byzantinischen Reich wurde Aristoteles im Frühmittelalter wenig beachtet. Sein Einfluss machte sich vorwiegend indirekt geltend, nämlich über die meist neuplatonisch gesinnten spätantiken Autoren, die Teile seiner Lehre übernommen hatten. Daher war Vermischung mit neuplatonischem Gedankengut von vornherein gegeben. Bei Johannes von Damaskus tritt die aristotelische Komponente deutlich hervor. Im 11. und 12. Jahrhundert kam es zu einer Wiederbelebung des Interesses an aristotelischer Philosophie: Michael Psellos, Johannes Italos und dessen Schüler Eustratios von Nikaia (beide wegen Häresie verurteilt) sowie der primär philologisch orientierte Michael von Ephesos schrieben Kommentare. Die Kaisertochter Anna Komnena förderte diese Bestrebungen.
Im islamischen Raum setzte die Wirkung der Werke des Aristoteles früh ein und war breiter und tiefer als in der Spätantike und im europäischen Früh- und Hochmittelalter. Der Aristotelismus dominierte qualitativ und quantitativ gegenüber der übrigen antiken Tradition. Schon im 9. Jahrhundert waren die meisten Werke des Aristoteles in arabischer Sprache verfügbar, ebenso antike Kommentare. Hinzu kam ein reichhaltiges unechtes (pseudo-aristotelisches) Schrifttum teilweise neuplatonischen Inhalts. Zu letzterem zählten Schriften wie die Theologie des Aristoteles und der Kalam fi mahd al-khair (Liber de causis). Die aristotelischen Ideen waren von Anfang an mit neuplatonischen vermischt, und man glaubte an eine Übereinstimmung der Lehren Platons und des Aristoteles. In diesem Sinne deuteten al-Kindi (9. Jh.) und al-Farabi (10. Jh.) und die ihnen folgende spätere Tradition den Aristotelismus; bei ibn Sina (Avicenna) trat das neuplatonische Element stärker in den Vordergrund. Einen relativ reinen Aristotelismus vertrat hingegen im 12. Jahrhundert ibn Rušd (Averroes), der zahlreiche Kommentare schrieb und die aristotelische Philosophie gegen al-Ghazali verteidigte.
Im lateinischen Mittelalter war zunächst bis ins 12. Jahrhundert nur ein kleiner Teil des Gesamtwerks des Aristoteles verbreitet, nämlich zwei der logischen Schriften (Kategorien und De interpretatione), die Boethius im frühen 6. Jahrhundert übersetzt und kommentiert hatte, zusammen mit der Einleitung des Porphyrios zur Kategorienlehre. Dieses Schrifttum, später als Logica vetus bezeichnet, bildete die Grundlage des Logikunterrichts. Diese enge Begrenzung änderte sich mit der großen Übersetzungsbewegung des 12. und 13. Jahrhunderts. Im 12. Jahrhundert wurden die bisher fehlenden logischen Schriften (Analytiken, Topik, Sophistici elenchi) in lateinischer Sprache verfügbar; sie machten die Logica nova aus. Dann kamen eines nach dem anderen fast alle restlichen Werke hinzu (teils erst im 13. Jahrhundert). Die meisten Schriften wurden mehrmals ins Lateinische übertragen (entweder aus dem Arabischen oder aus dem Griechischen). Michael Scotus übersetzte Aristoteleskommentare des Averroes aus dem Arabischen. Sie wurden eifrig benutzt, was in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts zur Entstehung des lateinischen Averroismus führte, der ein für damalige Verhältnisse relativ konsequenter Aristotelismus war.
Im Lauf des 13. Jahrhunderts wurden die Schriften des Aristoteles als Standardlehrbücher zur Grundlage der an den Universitäten (in der Fakultät der Freien Künste) betriebenen scholastischen Wissenschaft; 1255 wurden seine Logik, Naturphilosophie und Ethik an dieser Fakultät der Pariser Universität als Lehrstoff vorgeschrieben. Die Führungsrolle kam der Pariser und der Oxforder Universität zu. Wegweisend waren die Aristoteleskommentare des Albertus Magnus. Das Verfassen von Aristoteleskommentaren wurde eine Hauptbeschäftigung der Magister, und viele von ihnen hielten die kommentierten Lehrbücher für praktisch irrtumsfrei. Besonders intensiv studierte man neben der aristotelischen Methodik die Wissenschaftstheorie, um sie als Basis für ein hierarchisch geordnetes System der Wissenschaften zu verwenden. Widerstand erhob sich allerdings von theologischer Seite gegen einzelne Lehren, vor allem gegen die Thesen von der Ewigkeit der Welt und der absoluten Gültigkeit der Naturgesetze (Ausschluss von Wundern), sowie gegen den Averroismus. Daher kam es 1210, 1215, 1231, 1245 und 1277 zu kirchlichen Aristotelesverboten. Sie richteten sich aber nur gegen die naturphilosophischen Schriften bzw. gegen einzelne Thesen und konnten den Siegeszug des Aristotelismus nur vorübergehend hemmen. Diese Verbote betrafen nur Frankreich (vor allem Paris), in Oxford galten sie nicht. Aristoteles wurde „der Philosoph“ schlechthin: mit Philosophus (ohne Zusatz) war immer nur er gemeint, mit Commentator Averroes. Gegenpositionen (vor allem in der Erkenntnistheorie und Anthropologie) vertraten Anhänger der platonisch beeinflussten Lehren des Augustinus, besonders Franziskaner ("Franziskanerschule"). Schließlich setzte sich das von dem Dominikaner Thomas von Aquin abgewandelte und weiterentwickelte aristotelische Lehrsystem (Thomismus) durch, zunächst in seinem Orden und später in der gesamten Kirche. Allerdings schrieb man weiterhin neuplatonische Schriften zu Unrecht dem Aristoteles zu, wodurch das Gesamtbild seiner Philosophie verfälscht wurde.
Rezeption in der Neuzeit
In der Renaissance fertigten Humanisten neue, viel leichter lesbare Aristotelesübersetzungen ins Lateinische an, und man begann auch die griechischen Originaltexte zu lesen. Es kam zu heftigem Streit zwischen Platonikern und Aristotelikern, wobei die beteiligten Humanisten mehrheitlich zu Platon neigten. Es gab in der Renaissance aber auch bedeutende Aristoteliker wie Pietro Pomponazzi (1462-1525) und Jacopo Zabarella (1533-1589), und es entstanden damals im Abendland mehr Aristoteleskommentare als während des gesamten Mittelalters. Wie im Mittelalter herrschte auch noch bei vielen Renaissance-Gelehrten das Bestreben vor, platonische und aristotelische Standpunkte untereinander und mit der katholischen Theologie und Anthropologie zu versöhnen. Seit dem 15. Jahrhundert war es aber möglich, dank des besseren Zugangs zu den Quellen das Ausmaß der fundamentalen Gegensätze zwischen Platonismus, Aristotelismus und Katholizismus besser zu verstehen. Bei der Vermittlung dieser Erkenntnisse spielte der byzantinische Philosoph Georgios Gemistos Plethon eine wichtige Rolle. Unabhängig davon herrschte der (neu)scholastische Aristotelismus, der die mittelalterliche Tradition fortsetzte, mit seiner Methode und Terminologie an Schulen und Universitäten noch bis tief in die Neuzeit, auch in den lutherischen Gebieten, obwohl Luther den Aristotelismus ablehnte.Im sechzehnten Jahrhundert unternahmen Bernardino Telesio und Giordano Bruno Frontalangriffe auf den Aristotelismus, und Petrus Ramus trat für eine nichtaristotelische Logik ein (Ramismus). Aber erst seit dem 17. Jahrhundert verdrängte ein neues Wissenschaftsverständnis die aristotelisch-scholastische Tradition. In der Physik leitete Galileo Galilei den Umschwung ein. 1647 konnte die von Aristoteles aufgestellte Hypothese des Horror vacui von Blaise Pascal widerlegt werden. Erst in der 1687 veröffentlichten Schrift Philosophiae Naturalis Principia Mathematica von Isaac Newton wurde mit dem Trägheitsprinzip ein neues Fundament der klassischen Mechanik errichtet, das die aristotelischen Annahmen ad absurdum führte. In der Biologie konnten sich aristotelische Auffassungen bis ins 18. Jahrhundert halten.
Sehr stark und anhaltend war die Nachwirkung der Poetik des Aristoteles, insbesondere seiner Tragödientheorie. Sie prägte Theorie und Praxis des Theaters während der gesamten Frühen Neuzeit, abgesehen von manchen gewichtigen Ausnahmen besonders in Spanien und England (Shakespeare). Die Poetik lag seit 1278 in lateinischer Übersetzung vor, 1498 und 1536 erschienen humanistische Übersetzungen. Auf ihr fußte die Poetik des Julius Caesar Scaliger (1561), die Dichtungslehre von Martin Opitz (1624), die französische Theaterlehre des 17. Jahrhunderts (doctrine classique) und schließlich die von Johann Christoph Gottsched geforderte Regelkunst (Critische Dichtkunst, 1730).
Im 19. Jahrhundert begann die moderne Aristotelesforschung mit der Aristoteles-Gesamtausgabe der Berliner Akademie, die Immanuel Bekker ab 1831 besorgte. Nach ihren Seiten- und Zeilenzahlen wird Aristoteles noch heute zitiert.
Auf die Philosophie des 20. Jahrhunderts hat Aristoteles nicht mit seinem Wissenschaftssystem eingewirkt, sondern sie hat seinem Werk nur einzelne Anregungen entnommen, besonders auf ontologischem Gebiet und hinsichtlich der Unterscheidung von praktischer und theoretischer Vernunft und Wissenschaft.
Werke (Auswahl)
Überblick, siehe auch Corpus Aristotelicum- Organon (nacharistotelische Zusammenstellung), bestehend aus:
- Kategorien
- De Interpretatione
- Analytica Priora
- Analytica Posteriora
- Topik
- Sophistische Widerlegungen
- Physik
- De Caelo
- De Anima
- Metaphysik
- Nikomachische Ethik
- Eudemische Ethik
- Politik
- Der Staat der Athener
- Rhetorik
- Poetik – Als Webausgabe frei zugänglich bei DigBib.Org
Literatur
Primärtexte
- Übersetzungen:
- Grumach, Ernst (Begr.), Flashar, Hellmut (Hrsg.): Aristoteles. Werke in deutscher Übersetzung, 19 Bde., Akademie Verlag, Berlin 1965 ff. (Mit in der Regel sehr guten Kommentarteilen)
- Barnes, Jonathan (Hrsg.): The Complete Works of Aristotle, 2 Bde., Princeton 1995 (Sammlung der maßgeblichen englischen Übersetzungen)
- Rapp, Christof/ Wagner, Tim: Aristoteles, Topik. Übersetzung, Einleitung und Kommentar, Stuttgart 2004 (Reclam)
- Griechische Textausgaben:
- div. Hgg. in der Reihe: Oxford Classical Texts (OCT) bei Oxford University Press ediert.
- div. Hgg. und Übersetzer in der Reihe: Loeb Classical Texts (LCT) bei Harvard University Press ediert (Griechischer Text mit englischer Übersetzung)
Sekundärliteratur
- Einführungen:
- Buchheim, Thomas: Aristoteles. Freiburg i. Br. 1996
- Code, Alan D.: Aristotle. OUP 2005 (Einführung des vermutlich besten Kenners der aristotelischen Metaphysik)
- Detel, Wolfgang: Aristoteles. Leipzig 2005 (Problemorientierte Einführung)
- Höffe, Otfried: Aristoteles. Beck'sche Reihe Denker, 2. überarbeitete Aufl., München 1999. (Hervorragende Einführung, welche die praktische Philosophie des Aristoteles und die Rezeptionsgeschichte näher beleuchtet)
- Jori, Alberto: Aristotele (mit einem Vorwort von H. Flashar), Mailand 2003 ISBN 8842497371 (sehr wichtig; Preis 2003 der "International Academy of the History of Science")
- Rapp, Christof: Aristoteles zur Einführung. Hamburg 2004. ISBN 3885063980 (Eine der besten deutschsprachigen Einführungen zu Aristoteles mit sehr guter thematisch gegliederter Bibliografie für Einsteiger)
- Ross, W.D.: Aristotle. Routledge 2004 (Einführung/Darstellung aus der Feder des wichtigsten Aristoteles-Forscher des 20. Jhd.s)
- thematische Kompendien:
- Barnes, Jonathan (Hrsg.): The Cambridge Companion to Aristotle. Cambridge 1995. (sehr gute Einführung zu Aristoteles mit thematisch geordneten Beiträgen einiger der namhaftesten Aristotelesforscher und einer aktuellen, thematisch gegliederten 80 Seiten-Bibliografie)
- Buchheim, Thomas/Flashar, Hellmut (Hrsg.): Kann man heute noch etwas anfangen mit Aristoteles. Hamburg 2003 (Beiträge namhafter Aristotelesforscher in Hinblick auf Aristoteles und moderne Philosophie)
- Philosophiegeschichte & Doxographie:
- Düring, Ingemar: Aristoteles. Heidelberg 1966 (maßgebliche Gesamtdarstellung; schwach zur Ethik).
- Flashar, Hellmut (Hg.): Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike Band 3: Ältere Akademie. Aristoteles. Peripatos. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage, von Hellmut Flashar, Hans Krämer †, Fritz Wehrli, Georg Wöhrle, Basel 2004. (ausführlichste philosophiegeschichtliche Darstellung zu Aristoteles und seiner Wirkungsgeschichte)
- Guthrie, W.K.C.: Aristotle - an encounter. Cambridge 1981. (= A History of Greek Philosophy; 6.) (sehr gut lesbare Gesamtdarstellung; nicht so systematisch wie Düring; nichts zur Logik)
- Lexika:
- Höffe, Otfried (Hrsg.): Aristoteles-Lexikon. Stuttgart 2005 ISBN 3520459019
- Horn, Christoph / Rapp, Christof (Hrsg.): Wörterbuch der antiken Philosophie. München 2002 (mit zahlreichen Einträgen zu für Aristoteles zentralen Termini). ISBN 3406476236
- Weitere Monographien:
- Bien, Günther: Die Grundlegung der politischen Philosophie bei Aristoteles. Freiburg i.Br./München 1973 (Wer sich für Aristoteles als Klassiker bzw. Begründer des politischen Denkens interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei).
- Jaeger, Werner: Aristoteles. Berlin 1923 (wichtig innerhalb der Forschungsgeschichte, aber als Einführung ungeeignet).
- Patzig, Günther: Die aristotelische Syllogistik. Logisch-philologische Untersuchung über das Buch A der „Ersten Analytik“. 3. Aufl., Göttingen 1969
- Sorabji, Richard (Hg.): Aristotle Transformed. The Ancient Commentators and Their Influence. Ithaca/New York 1990 (Bezüglich der Rezeption und Kommentierung in der Spätantike wichtiges Werk)
- Strauss, Leo: The City and the Man. Chicago 1964 (engl.)
Kunst
Aristoteles in der KunstSiehe auch
- Philosophie der Antike
- Contra principia negantem disputari non potest – Sprichwort, das auf Aristoteles zurückgehen soll
- Alexander von Aphrodisias
Weblinks
- - Verzeichnis der Einträge
- Aristoteles als Philosoph
- Der Gottesbeweis des Aristoteles (Nele Finsterbusch)
- Texte (griechisch/englisch) im Perseus Project
- Texte von Aristoteles (englisch)
- Aristoteles im Philosophen-Lexikon von Rudolf Eisler, 1912
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Aristoteles
Latte von Ari-Zitaten
Die lange Latte von Ari-Zitaten halte ich für überflüssig. Besser wäre m.E. eine Darstellung der bedeutendsten Leistungen von Big A an ihrer Stelle... kthxbye -Scheidegger :P- sehe ich ähnlich. Magst du dich mal an dieser Darstellung versuchen? zur politik kann ich auch noch einiges ausgraben, aber vom ganzen Rest habe ich keine ahnung. --elian
ohne Angabe von Fundorten ist die Zitate-Sammlung erst recht völlig überflüssig!
Quantenmechamik
Geh ich richtig in der annahme das A. in seiner physik den raum an das objekt bindet?
Die Frage ist differenziert zu beantworten. Zur aristotelischen Lehre vom ´Raum` siehe Phys. IV 1-5. Dort behandelt Aristoteles den Begriff ´topos`. ´Wichtig für das Verständnis der aristotelischen Topologie ist, daß ´topos` mehrdeutig ist (was in keiner mir bekannten Übersetzung angemessen berücksichtigt wird, denn Aristoteles arbeitet gerade mit dieser Mehrdeutigkeit), und u.a. ´Raum`und ´Ort` bedeutet. Genau diese Bedeutungen interessieren Aristoteles dort. Aristoteles geht es in der ´Topologie` primär darum, den Begriff eines substanzialen, absoluten Raumes ad absurdum zu führen; hier seien nur zwei bedeutende Probleme genannt, auf die Aristoteles aufmerksa macht, setzt man den raum als substanzialen an sich seiende Entität: zum einen führte dies zur Überlagerung zweier Entitäten (sc. des Raumes und des Dinges, das in ihm ist)und des Problems des topos des topos.Denn wenn allles was ist, irgendwo ist, so muß auch der raum irgendwo sein - dies führte also zu einem infiniten Regreß. ´Ersetzt` wird der multiple Leistungssinn des Raum-Begriffs durch den des Ortes, des Kosmos und der Räumlichkeit.´Räumlichkeit`ist - gemäß seiner ´Dingontologie` - immer Räumlichkeit konkreter Dinge. Diese Räumlichkeit kann aber dann auch - als ein Aspekt der Dinge - für sich betrachtet werden; Räumlichkeit kann von den Dingen abstrahiert werden, und bildet das Prinzip der Geometrie. Diese befaßt sich mit den Dingen also nur insofern sie ausgedehnt, dreidimensional sind. ´Ort`wiederum definiert Aristoteles als die ´unbewegliche, unmittelbar umfassende Grenze des Umfassenden`. ´Ort`ist das, was wir meinen, wenn wir fragen, wo etwas g e n a u ist. Sprachlich ist der ´physikalische` Ort eines Dinges jedoch niemals ganz anzugeben; aber der physikalische Ort ist immer das Intendierte - oder zumindest Mitgemeinte - des ´sprachlichen`Ortes. Dinge sind also nicht in einem absoluten Raum, sondern sind primär in dem, von dem sie unmittelbar umfaßt werden. Zugleich sind die Dinge aber auch in der Welt, d.h. im Kosmos. Ich muß für heute leider aufhören, werde aber weiter dran arbeiten (v.a. an der Einbettung der Physik in die aristotelische Ontologie). Martin, 29.07.05.
Versuchst du die Naturwissenschaft Physik in aristotelischen Philosophie einzubinden oder die aristotelische
Physik. Meine Frage rührt daher, dass du in der Überschrift Quantenmechanik stehen hast, aber indem Artikel
von was anderem sprichst, vor allem von einer anderen Realität. Florian, 27.1.06
Name
Aristoteles enthält einen lat. Begriff der für allwissend steht, jetzt ergibt sich die Frage ob sich Aristoteles diesen Namen selbst gegeben hat oder ob er schon von geburt an so hieß?
- Ähmmm - der Name Aristoteles ist übrigens griechisch, genau, wie er selbst Grieche war... άριστος heißt ausgezeichnet, vorzüglich, nicht allwissend - verwirrt, -- Marilyn.hanson 11:03, 21. Dez 2004 (CET)
- Hi marilyn.hanson
- Aristoteles wurde nicht nur als Stagirit sondern auch als Peripathetiker bezeichnet, nach dem Pripathos, dem griechischen Wandelgang in dem wandelnd philosophiert wurde. Wäre das nicht eine Ergänzung wert?
- LG dieanderenda vom kleinen Bruder Wikiversity, Fachbereich Philosophie
Pseudo-Aristoteles
Hat jemand eine Erklärung, was Pseudo-Aristoteles bedeutet? Handelt es sich um Schriften von Zeitgenossen, die der Einfachheit halber ihm zugeordnet werden? Anton
- Das sind Schriften, die in der Antike oder dem Mittelalter dem Aristoteles zugeschrieben worden waren, wobei sich diese Zuordnung inzwischen als falsch erwiesen hat. --Klingsor 15:32, 12. Okt 2004 (CEST)
Bild
zwei andere bessere Bilder gibt es ...
(a) auf http://www.klima-luft.de/st...
(b) bei ber französischen Aristoteles-Seite
- Leider dürften beide die Copyright-Fundamentalisten hier nicht zufriedenstellen (ein Foto von einer Statue ist immer noch ein Foto ...) - Ich bin jetzt mal selbst kreativ geworden, solange sich nichts besseres findet. --Klingsor 20:45, 6. Dez 2004 (CET)
Sekundärliteratur
Es scheint hier ein Mißverständnis im Umlauf zu sein, was die Literaturliste leisten soll: Nie war irgendwo die Rede davon, daß diese Liste nur Literatur "für Einsteiger" enthalten solle. Die Liste soll stattdessen die zentralen, in der Fachwelt maßgeblichen und richtungsweisenden Werke enthalten. Siehe dazu: Wikipedia:Literatur. --Klingsor 12:40, 29. Nov 2004 (CET)
Literaturempfehlungen sollten sich an den potentiellen Leser richten. Okay, Frage: Wer liest einen Artikel in der Wikipedia um sich über ARistoteles zu informieren und ggf. weitere Informationen zu A. mit Hilfe von empfohlener Literatur zu erhalten, der Einsteiger oder fachfremde oder der Fachmann? Sicher der Einsteiger. (Unter Einsteiger verstehe ich jmd., der sich noch nicht länger mit Ar. beschäftigt hat, vielleicht noch nicht einmal Philosophie studiert (hat).) Dem Fachmann empfehle ich den Eintrag in der 'Routledge Enc. of Philosophy' oder anderes, sicher nicht die Wikipedia. Anyway, auch für den Fachmann dürfte JAEGER wohl kaum die erste Anlaufstelle sein. Und nach Wikipedia:Literatur sollen die Literaturempfehlungen nicht mehr als acht Titel überschreiten. Deshalb ist es zwingend nur erste Anlaufstellen und zwar nur für Einsteiger und nicht für den Dr. des., der eine Promotion 'über die Aristoteles-Forschung in der ersten Hälfte des 20. Jh.' schreibt. Also: JAEGER raus, denn zu alt und für Zielgruppe ungeeignet.
Also: OTTMANN raus, denn für Zielgruppe zu speziell. (Literaturempfehlung gehört zu Politik.)
Also: KULLMANN raus, denn für Zielgruppe zu speziell.
UND: BARNES rein, denn sehr gute thematische Einführung und sehr aktuelles und gutes thematisch gegliedertes Literaturverzeichnis (80 Seiten!) für jeden, der sich wirklich genauer interessiert. 141.20.198.17
- Sorry, deine "Zielgruppenanalyse" ist Unfug. Natürlich schauen hier fachfremde Einsteiger rein, aber ebenso auch Philosophiestudenten, die entsprechend anspruchsvolle Literatur suchen. In den Wikipedia-Vorgaben steht eindeutig, daß die "maßgeblichen" Werke aufzulisten sind. Jaeger ist keineswegs "zu alt" (Aristoteles ist noch älter ... was soll der Quatsch?) und hier unverzichtbar. --Klingsor 23:55, 5. Dez 2004 (CET)
- ZUNÄCHST: Den (Philosophie)Studenten, die 'anspruchsvolle' Literatur (zu ihrem Fachgebiet) suchen und in der Wikipedia nachschauen, möchte ich davon abraten. (Du guckst auch nicht in den Brockhaus, oder?) ZU JAEGER: Zugegeben, Jaeger ist maßgeblich gewesen; aber eben GEWESEN, und zwar darin, dass er maßgeblich dazu beigetragen hat, Aristoteles aus seiner Zeit heraus und seinen Abhängigkeiten (insb. von Platon) zu verstehen. Insofern ist er bis heute prägend. Allerdings macht seine Analyse Voraussetzungen, die heute so niemand mehr machen würde und kommt deshalb zu problematischen Ergebnissen.ÜBERHAUPT: Wenn Du (alle) "maßgebliche" Literatur auflisten willst, mach' doch einfach folgendes. Besorg' Dir ein Literaturverzeichnis, etwa das von Rapp 2004 (aber vielleicht sind die knapp 100 Titel Dir zu wenig und noch zu wenig maßgeblich) oder von Barnes 1995 (80 Seiten Literaturverzeichnis dürften genügen, oder?), mach' 'nen Link, (z.B. weiterführende Aristotelesliteratur) und setz dies alles auf eine eigene Seite. Ich finde es einfacher auf Rapp 2004 oder Barnes 1995 zu verweisen. ÜBERDIES: Du verwendest falsche Oppositionen. Die Alternative besteht nicht zwischen anspruchsvoll (deiner Meinung nach JAEGER) und anspruchslos (deiner Meinung nach z.B. Rapp 2004), sondern zwischen allgemein (Rapp 2004, Barnes 1995, etc.) und speziell (JAEGER, Ottmann). Die allgemeine Literatur muss aber noch lange nicht anspruchslos sein. ZUDEM: Aristoteles ist ziemlich das anspruchsvollste in der Philosophie, dem Du begegnen kannst. Die Einführungen Rapp 2004, Barnes 1995 etc. sind gerade deshalb für Leser des Wikipedia-ARtikel, das beste an Literaturempfehlung, was ihnen passieren kann, weil sie Einführungen & allgemein sind. 213.7.234.6
- Ich habe nie behauptet, daß Rapp "anspruchslos" sei ... Besorg lieber mal ein neues Foto, das alte scheint auf rätselhafte Weise verschwunden zu sein. --Klingsor 13:01, 6. Dez 2004 (CET)
- Vorschlag für Bild siehe Disk.-Bild213.6.13.89
- Jetzt reicht's wirklich. Ich dachte, wir hätten über Jaeger genügend diskutiert. Zukünftig werde ich jegliche Löschungen eines unregistrierten Benutzers im Abschnitt Sekundärliteratur kommentarlos rückgängig machen. --Klingsor 16:16, 21. Dez 2004 (CET)
Ich persönlich finde es auch nicht mehr witzig. Benowar 17:12, 21. Dez 2004 (CET)
Organisation der weiterführenden Einträge zur Philosophie des Aristoteles
Meines Erachtens ist es sinnvoll folgende Unterscheidung zu machen zwischen (a) Einträge (Lemmata) zu Schriften des Aristoteles und (b) Themen und Bereichen aristotelischer Philosophie. So sollte es etwa einen Artikel Nikomachische Ethik (wie auch einen Artikel Eudemische Ethik geben, aber auch einen Artikel Ethik (Aristoteles), in dem allgemein das Spezifische der Position Aristoteles' zu dem Gebiet "Ethik" unter Berücksichtigung aber nicht expliziter Bezugnahme aller Schriften, die mit dem Thema in Zusammenhang stehen (bei "Ethik" etwa auch Berücksichtigung von Teilen der "Rhetorik" und der "Politik"). (b) ermöglicht Ar.' Position systematisch zu verorten und abzugrenzen (z.B. "Ethik": "War Ar. ein Kommunitarist?"). (a) hingegen sollte kurz den Aufbau und die Themen der jeweiligen Schrift behandeln. Ich denke diese Trennung ist für eine Reihe von Themen sinnvoll:
- (1) Ethik (Aristoteles);
- (2) Naturphilosophie (Aristoteles); (Eintrag Aristotelische Naturphilosophie existiert zwar schon; dies ist aber eine Darstellung der Tradition, nicht von Aristoteles Naturph. selbst.)
- (3) Logik (Aristoteles); (Verhältnis zu Organon (Aristoteles)?)
- (4) Biologie (Aristoteles)
- (5) Erste Philosophie (Aristoteles)
- ?
- Nur zu! ich werde demnächst etwas zur "Politik" beisteuern. --Klingsor 11:01, 22. Dez 2004 (CET)
Lemmata zu den allerallerwichtigsten Termini bei Aristoteles
Ich halte es für sinnvoll einige Einträge zu erstellen, für die allerwichtigsten Termini bei Aristoteles. UM EIGENINIATIVE WIRD GEBETEN! SIEHE:Wikipedia:WikiProjekt_zentrale_Termini_wichtiger_Philosophen_und_Epochen
Diese Einträge sollten enthalten:
- (i) griechischen Ausdruck in Griechisch
- (ii) griechischen Ausdruck in lateinischer Umschrift (z.B. ousía)
- (iii) lateinische Übersetzung (z.B. "substantia")
- (iv) deutsche Übersetzungen (z.B. Substanz, ...)
- (v) Bereich(e), in denen der Terminus relevant ist (z.B. Erste Philosophie/Metaphysik)
- (vi) Angabe der relevantesten Schriften und Stellen
- (vii) Definitionsskizze
- (viii) Erläuterung der Definitionsskizze
Vorschlag für einige Lemmata:
- ousia (Aristoteles) - ουσία - Substanz, Wesen
- hypokeimenon (Aristoteles) - υποκείμενον - Subjekt, Substrat
- hylê (Aristoteles) - ύλη - Stoff, Materie, Material
- eidos (Aristoteles) - είδος - Art, Form
- kinêsis (Aristoteles) - κίνηση - Bewegung, Veränderung
- physis (Aristoteles) - φύσις - Natur, Wesen
- eudaimonia (Aristoteles) - ευδαιμονία - Glück
- telos (Aristoteles) - τέλος - Ziel, Zweck
- dynamis (Aristoteles) - δύναμη - Vermögen, Kraft
- energeia (Aristoteles) - ενέργεια - Wirkung, Tätigkeit
- aitia (Aristoteles) - αιτία - Ursache, Grund, Anlass
- ... (Liste darf fortgeführt werden)
- Wikipedia:WikiProjekt_zentrale_Termini_wichtiger_Philosophen_und_Epochen
- Bitte nicht solche Artikel anlegen. Das Wissen wird auf diese Weise auf viele Artikel verteilt und ist nicht mehr zusammenhängend zu lesen. Es reicht völlig, wenn unter Aristoteles steht, was er unter ousia verstanden hat und wenn unter ousia steht, was die Philosophen im Verlauf der Zeit darunter verstanden haben. Zerrupfte Artikel mag ich nicht lesen. --Kurt seebauer 14:58, 15. Feb 2005 (CET)
Überarbeitung
Es ist zwar richtig, dass der Artikel ausführlicher in einigen Punkten sein könnte. Es ist aber m.E. gefährlich zu versuchen, alles das, was man meint, über Aristoteles sagen zu können, in Aristoteles zu sagen. Es ist einfach viel zu viel; Aristoteles ist eben Universalgelehrter seiner Zeit, Begründer zahlreicher Disziplinen und da ist es kaum möglich ALLES hier ÜBERSICHTLICH darzustellen. Die Lösung ist meiner Meinung nach: AUSGLIEDERN. Die wichtigsten Punkte (z.B. bezgl. "Ethik" Tugendethik, worum es allgemein Aristoteles in seiner Ethik geht) hier nennen und dann auf einen eigenen Artikel zu verweisen (z.B. Ethik (Aristoteles)). Vgl. auch Organisation des Artikels- Das kann man natürlich machen. Nur ergibt sich dann auch die Frage: Warum ein solches Verfahren speziell bei Aristoteles? Was ist mit Platon, Spinoza, Kant, Hegel ...? --Klingsor 19:19, 23. Dez 2004 (CET)
- Zum einen kann man es dort auch machen. Zum anderen ist das Werk von A. exzeptionell breit. Das ist der wichtige Grund. Außerdem finde ich einige der sehr langen Einträge in der Wikipedia ohnehin unübersichtlich.217.82.95.44
Der Artikel ist im großen und ganzen in Ordnung und keine Baustelle. Natürlich kann man trotzdem noch viel Arbeit hineinstecken, aber ohne den Artikel mit einem hässlichen Verkehrszeichen zu verunstalten. Das Überarbeiten-Schild gehört nur in wirklich mangelhafte Artikel. Die Beschilderung nimmt langsam überhand. Ich nehms mal raus. --Kurt seebauer 01:02, 30. Dez 2004 (CET)
Zur Gliederung des Artikels
Vorschläge für Abschnitte: (bitte weitere Vorschläge und überarbeiten)- Logik
- Ethik
- eudaimonia als höchstes Ziel
- mesotes-lehre
- ...
- Politik
- Veränderung und Ursachen - Naturphilosophie
- Erste Philosophie/Metaphysik
- Ontologie
- Theologie
- (Erforschung der Natur)
- Seelentheorie
Aristoteles für Dummies...
Ich fände eine sehr vereinfachte, OMA-Test taugliche, umgangssprachliche Darstellung der Positionen A. hilfreich und begrüßenswert. Gleichwohl eine solche Verballhornung zwangsläufig zu Ungenauigkeiten führt. Die Zusammenfassung im Artikel ist IMHO ohne Vorkenntnisse philosophischer Begriffe und Argumentationen nicht ohne weiteres verständlich.
Meine Frage: Ist eine triviale Annäherung an A. (gilt sinngemäß auch für Platon, Kant, Hegel, Spinoza...) enzyklopädisch korrekt oder sollte die komplexe, präzise Darstellung anspruchsvoller Inhalte zu Ungunsten der (für jeden Laien) Verständlichkeit bevorzugt werden ? --M.Mozart 12:43, 6. Jan 2005 (CET)
Aristoteles, 23. Dezember 2004
PRO: Artikel ist- sehr gut geschrieben,
- sehr gut gegliedert,
- sehr informativ,
- gut verlinkt und
- weist ausgewogenes und übersichtliches Literaturverzeichnis auf.
- contra Artikel ist viel zu kurz für einen so bedeutenden Philosophen. Das führt dazu, dass wichtige Punkte gar nicht oder nur skizzenhaft zur Sprache kommen. Das Bild ist ein Witz: eine selbstgefertigte Computergrafik, über deren Vorlage man nichts erfährt. Die Weblinks sind lächerlich, nicht nur deshalb werfe man einen Blick auf die englische Wikipedia. Das wird nix. --Historiograf 15:47, 23. Dez 2004 (CET)
- contra Ich will es nicht ganz so drastisch ausdrücken - aber da fehlt noch eine Menge. Zumal noch der Reviewprozess läuft - also bitte zurückziehen, bis er gründlich überholt und erweitert ist. Benowar 16:24, 23. Dez 2004 (CET)
- contra Ich fürchte die Aufzählung was fehlt würde z zt noch länger werden als der ganze Artikel. -- Southpark 16:45, 23. Dez 2004 (CET)
- contra: Der Hinweis auf die englische Version ist echt erhellenb, ansonsten würde ich mich dem von southpark gesagten anschliessen. Zum Bild: Das ist echt grausam, in der englischen Version gibt es zwei Bilder, die IMHO besser geeignet sind. -- Achim Raschka 16:51, 23. Dez 2004 (CET)
- Pro: Es ist nicht ganz zutreffend, die englische Version als besser od. ausführlicher zu bezeichnen. Dort ist nur die Biographie sehr viel ausführlicher. Was aber die Philosophie Aristoteles' betrifft, ist dieser Artikel inhaltlich sehr viel besser und auch viel ausführlicher. Außerdem wäre es besser, zu sagen, WAS noch fehlt als dass es länger "als der ganze Artikel" ist. Wahr wohl auch einfacher. Stimmts!? Das Bild ist in der Tat ein Problem. Wer findet Abhilfe? 213.6.3.131
- Raffael: Schule von Athen im Vatikan. Rechte Figur im Zentrum. Man bräuchte allerdings einen sehr kleinen Ausschnitt. Da es keine authentischen Darstellungen gibt, ist ein Porträt allerdings mehr Dekoration. Rainer Zenz 18:54, 25. Dez 2004 (CET)
- Allein die Präsentation der Primärtextausgaben ist in der en wesentlich besser. Hier wird die Loeb-Ausgabe nicht mal erwähnt. DAS fehlt! (auch) --Cornischong 17:23, 23. Dez 2004 (CET)
- Die Loeb-Ausgabe ist eine englisch-griechische Ausgabe. Sie ist aber (in den allermeisten Fällen nicht die maßgebliche griechische und in einigen nicht die maßgebliche englische. Warum also sollte man diese nennen? Welche sollte man noch alle nennen? Die maßgebliche deutsche (Akademie-Verlag) wird genannt. Die maßgeblich griechischen sind in der Regel die OCT. Welcher potentielle Leser eines Wikipedia-Artikel würde sich aber dafür interessieren?217.82.91.79
- Um ein paar Punkte zu nennen. Das alles was zur Ethik dar steht ist, dass sie mit der Politik zusammenhängt, ist ein Witz. Wo sind die Verfassungsuntersuchungen und sein Demokratiebegriff, wo seine Rechtfertigung von Sklaverei und Patriarchat, wo seine Begründung des Ökonomiebegriffs, wo seine Physik, die Nachwirkung dass er im MA als "unbequemer" Denker galt ist sehr sehr wenig, die Einflüss auf Aquino kaum genannt; die Forschung machte im 20. Jhd. "große Fortschritte" - welche? Wo ist Popper? Wo ist der gesamte Kommunitarismus?
- Darf ich auch noch ein paar: Ich finde in dem ganzen Text überhaupt nix zu seinen naturwissenschaftlichen Arbeiten, nix zu seiner Vorreitertätigkeit biologischer Forschung etc. Ein kurzer Blick auf [LINK] sollte zeigen, dass es noch etliche Aspekte von seinem Leben und Werk gibt, die hier nichtmal angeschnitten werden. Der jetzige Artikel behandelt den Philosophen Aristoteles nicht den Universalgelehrten. -- Achim Raschka 19:00, 23. Dez 2004 (CET)
- ZU EINIGEN GENANNTEN PUNKTEN:
- 'DER ARTIKEL IST ZU KURZ': Es mag sein, dass der Artikel noch ausbaufähig ist. Bei einigen dieser Beiträge hier, habe ich allerdings den Verdacht eines Realitätsverlust einerseits bezüglich dessen, was die Wikipedia leisten kann und soll und eines fehlenden Sachverstands andererseits derer, die hier kritisieren.
- REALITÄTSVERLUST: Der Artikel hat momentan etwas unter 2000 Wörter. Natürlich kann man über Aristoteles viel mehr. Natürlich gibt es sehr viele (über 500) Links zu Aristoteles ([LINK]). Aristoteles lebte im 4.Jh. v. Chr. und beeinflusste über 2000 Jahre Geistesgeschichte. Sollte jeder dieser Punkte in diesen 2000 Jahren Erwähnung finden? Wie lang und wie unübersichtlich und vor allem FÜR WEN wollt ihr eigentlich, dass dieser Artikel (geschrieben) wird? Der entsprechende Eintrag im "Brockhaus multimedial" hat etwas mehr als 2000 Wörter. Was denkt ihr eigentlich, was die Wikipedia ist? Woran orientiert ihr euch? Meiner Meinung nach sollte ein Artikel Aristoteles in der Wikipedia knapp das wichtigste zu seiner Person, seinen Werken und seiner Wirkung nennen. Vielleicht könnte man v.a. zu seinen Werken noch einiges, v.a. zu Ethik (Aristoteles) und Erste Philosophie (Aristoteles) schreiben. Aber nicht alles, was man dazu schreiben könnte, sollte in den Hauptartikel Aristoteles. Es würde ein Text von unlesbarer Länge. Was wollt ihr eigentlich?
- FEHLENDER SACHVERSTAND: Peer-Review und Exzellenz-Überprüfung. Das ich nicht lache. So wie ich die Kritik-Beiträge einschätze, hat kaum einer von denen, die hier kritisieren, Ahnung von der Materie. Okay, über manches, z.B. Streichholzschachteln kann fast jeder mitreden. Aber über Aristoteles? Kritisiert ihr auch so einen Artikel Relativitätstheorie? 'Nein, natürlich nicht, das ist ja auch Naturwissenschaft. Aber bei Aristoteles darf jeder seine Meinung haben, ist ja nur Geisteswissenschaft, kann ja jeder mitreden.' Natürlich darf jeder mitreden! Aber es ist doch wohl klar, das jeder selbst am besten wissen sollte, was er beurteilen kann und was nicht. Bei einigen Kritikpunkten, z.B., dass Popper, nicht erwähnt wird, frage ich mich wirklich, was das soll. Natürlich hat auch Popper auch was zu Aristoteles gesagt. Aber ... Sieht so Peer-Review aus? Ist das Exzellenz-Beurteilung? Meiner Auffassung läuft es so ab: 'Ich hab zwar keine Ahnung, von XY, aber ich hab' da mal gehört, dass ...'. Auf diese Art von Review und Exzellenzbeurteilung kann ich verzichten. Das ist organisierte Unwissenschaftlichkeit!
- Meiner Meinung sollte die Wikipedia mal grundlegend überlegen, was sie eigentlich leisten kann & will. Ich habe ganz stark den Eindruck, dass hier einige Enzyklopädie-Positivisten am Werk sind, die meinen, 'nur weil man über einige Dinge als (Fast-)Laie schreiben und sich auslassen kann, dies auch bei (fast) allen anderen Dingen.' Ihr täuscht euch. Ihr vergrault potentielle Mitarbeiter und Leser. Ihr lebt aber als Wikipedia-Gemeinde in eurer idealen Wikipedia-Welt und leidet zusehends an Realitätsverlust. So gewinnt ihr mich und viele andere für die Wikipedia jedenfalls nicht.
- Hier prallen wohl Arroganz und "Unwissenschaftlichkeit" aufeinander: Auf meiner Diskussionsseite erhielt ich eine geharnischte Replik auf Dinge, die ich nie behauptet habe (ich fragte nur nach der Loeb Ausgabe!) und einige Verbindlichkeiten ("So wie ich die Kritik-Beiträge einschätze, hat kaum einer von denen, die hier kritisieren, Ahnung von der Materie"). "Kaum", da bleibt ja noch Hoffnung. Wenn man sich an Ahnungslose wendet, könnte man ihnen vielleicht einige Taschenbuchausgaben einzelner Werke angeben statt ihnen die Akademie-Ausgabe vor die ahnungslose Fresse zu werfen. Und, hier springen etliche IP Nummer in den Gardinenstangen herum. Ich könnte mir noch vorstellen mit jemandem zu diskutieren, aber schwerlich mit einem, den man nicht mal per Mitteilung erreichen kann. --Cornischong 18:24, 26. Dez 2004 (CET)
- Aus diesem Grund habe ich die Darstellung auch auf meiner Diskussionsseite gelöscht - wenn schon eine annonyme IP (deren Qualifikation mal dahingestellt sei - obwohl das eine interessante Frage ist, oder?) pauschal alle angiftet, dann soll das hier ausdiskutiert werden. Allerdings kann er sich in Zukunft diesen Tonfall schenken - der Sachlichkeit der Diskussion nützt es nicht gerade. Benowar 18:32, 26. Dez 2004 (CET)
- Zum inhaltlichen. Über die Güte der Popper-Kritik kann man sicher streiten, aber sie war in der öffentlichkeit eine der meistrezepierten und einflussreichsten. Und ich habe jetzt extra mal in einer Einführung nachgesehen "Walter Reese-Schäfer: Antike politische Philosophie". Der zitiert in seinen 12 Seiten zu Aristoteles u. a. Michel Foucault und Anthony Downs - wäre es besser, wenn ich die angemahnt hätte? -- Southpark 15:54, 26. Dez 2004 (CET)
- Nun, der Artikel den SIE beurteilten, war dies Aristoteles politische Philosophie oder war dies vielleicht Aristoteles?
Dass ein Thema wie dieses sich nicht vollständig abdecken lässt, ist klar - doch es konnte deutlich mehr gesagt werden, ohne das der Artikel 20 Seiten füllt. Es geht neben elementaren Eckdaten auch um grundlegendes Wissen und um die (wenigstens in knapper Form) Darlegung der Tätigkeit des Aristoteles, um gerade Laien das Verständnis zu erleichtern. Schön, dass beispielsweise die Staatsformenlehre des Aristoteles so gut wie keine Beachtung findet - obwohl dies die erste empirische Analyse von Staatsformen war und somit auch die eigentliche Geburtsstunde der wissenschaftlich-politischen Ideenlehre. Das Verlagern ist durchaus möglich, aber dann besteht die Gefahr, dass solch ein Dachartikel in Dutzende von Einzelartikel aufgespalten und der Kontext zerstückelt wird; und selbst wenn Teile des Artikels ausgelagert werden sollten, müssen doch wenigstens die groben Linien im Hauptartikel deutlich gemacht werden. Was ist denn mit den Staatsformenlehren des Aristoteles? Was ist mit seinem Verhältnis zur Demokratie (welches sich ja wandelt --> 1. und 2. Staatsformenlehre, Abstufung der "bäuerlichen Demokratie" und der "entarteten"). Diese wenigen Punkte sind nicht Beiwerk, sondern für die Politische Ideenlehre zentrale Punkte. Ich kenne mich durchaus im Bereich Ideengeschichte und in der politischen Theorie des Aristoteles aus, sonst würde ich mich dazu nicht äußern. Vor allem in diesem Bereich müsste noch einiges getan werden (wobei ich im Artikel aber auch Punkte wie eudaimonia, mesotes, telos etc. vermisse, die nicht nur in einem Werk des Aristoteles eine Rolle spielen....); im Bereich Rezeption habe ich mich schon zurückgehalten (habe nur Byzanz und Islam ergänzt, die vorher nicht mal erwähnt wurden...). Benowar 18:22, 26. Dez 2004 (CET) ps: zudem schwankt die Lesbarkeit - gerade im Abschnitt Substanzlehre.
- wäre ich gemein würde ich ja sagen, dass es bei einer im bereich politischen ideenlehre offensichtlich vollkommen ahnungslosen IP zuviel verlangt wäre, das zu wissen ;-) aber da A. ja wie gesagt 2000 jahre geistesgeschichte beeinflusste und niemand (nicht mal eine gesamte fachrichtung...) allein in der lage wäre, seinen gesamten einfluss angemessen und kompetent zu würdigen, schaffen wir es ja vielleicht doch noch einen netten tonfall zu finden. -- Southpark 19:27, 26. Dez 2004 (CET)
- ohne Urteil, da für Aristoteles völliger Laie. Aber: Durchaus mit einer Meinung zu exzellenten Artikeln in der Wikipedia. Zum einen fällt die große Zahl von roten Links auf, das ist zumindest unschön. Ein Artikel mag ja kurz sein, weil sein Inhalt auf mehrere Unterpunkte verteilt ist, aber das scheint hier auch nicht der Fall zu sein. Bezüglich der Länge: Man ist hier ja nicht an Längenbegrenzungen wie in einem Druckwerk gebunden, also dürfen Artikel mit weittragender Bedeutung (und exzellente erst recht) einen durchaus einen gewissen Umfang erreichen. Der ideale Kompromiss scheint ja der zu sein, auf der ersten Bildschirmseite (vor dem Inhaltsverzeichnis) einen kurzen Artikel zu schreiben, für den, der nur einen kurzen Überblick will, und dann kommt der ausführliche Teil. So wie ich das erlebt habe, muß dieser Teil dann so ausführlich sein, daß es (fast) keinen mehr gibt, der noch was zu meckern hat. Und mit einem Blick auf das Literaturverzeichnis kann man sagen, daß es also durchaus möglich sein sollte, hier einen (im Ausdruck) 10 bis 20 Seiten langen Artikel zu schreiben. Irgendwann bekommen wir vielleicht ja mal eine Kategorie "Exzellente kurze Artikel" Stephan Brunker 20:04, 2. Jan 2005 (CET)
- Irgendwie setzt sich das Gerücht Länge = Qualität offensichtlich immer wieder fest. Exzellenz bedeutet nicht, dass ein Artikel lang ist, eine gewisse Länge resultiert jedoch zwangsläufig, wenn man ein Thema vollständig erfassen will. Die Länge ist in erster Linie scheißegal, der Inhalt sollte alles maßgebliche über Leben und Werk wiedergeben, was bei diesem Artikel zu Aristoteles nicht mal im Ansatz geschieht. Wenn du einen exzellenten und zugleich kurzen Artikel benennen kannst besteht da kein Widerspruch und wenn du die bisherigen Exzellenten Artikel mal scannst fallen sicher auch ein paar Artikel auf, die weniger umfangreich sind, die beschreiben jedoch nicht einen der wichtigsten Philosophen und Wissenschaftler der Zeitgeschichte. -- Achim Raschka 20:47, 2. Jan 2005 (CET)
Diskussion aus dem Review
- Der Artikel scheint insgesamt gut zu sein. Damit die Seite Aristoteles aber langfristig nicht überquillt an Informationen sollten die wichtigsten Schriften und Themen der aristotelischen Philosophie eigene Einträge erhalten. In wenigen Fällen ist dies schon geschehen, in vielen steht es noch aus. Näheres siehe auf:
- Diskussion:Aristoteles
- zentrale Termini wichtiger Philosophen und Epochen
- wobei ich aber darauf hinweise möchte, dass auch ausgelagrte teile zumindest eine kurzzusammenfassung im "hauptartikel" brauchen - sich durch x-artikel durchzulesen nur weil man was bestimmtes sucht und nicht genau weiß wo es hingehört ist eine ziemliche zumutung an den leser. -- Southpark 19:38, 23. Dez 2004 (CET)
- Grober Schnitzer und EXTREM POV-gefährlich : Einordnung von Physik unter "das, was unabhängig vom Menschen ist und keinen äußeren Zweck außer der Erkenntnis selbst besitzt". Da stehen jedem Physiker die Haare zu Berge! Sollte das die Meinung des Aristoteles wiedergeben, so sollte das zumindest in einem Nebensatz erwähnt werden. Das kann man auf keinen Fall als absolute Wahrheit stehen lassen. --Zivilverteidigung 20:03, 27. Dez 2004 (CET)
- KEIN SCHNITZER: Es ist doch klar, dass von Aristoteles Wissenschaft, die er Physik nennt, die Rede ist. Das hat erstmal nichts mit dem zu tun, was wir, heute unter Physik verstehen. (Unter uns: Ich denke nicht, dass für die Physik heute ein definierendes Merkmal so etwas wie "was nützlich für den Menschen ist" darstellt, oder? Unabhängig davon, ob nun Physik de facto nützlich ist od. nicht.)213.6.13.17
Bilder
Ein Bild von Aristoteles eingefügt, um dem oft beklagten Mangel an Bildern zu begegnen.
- Vielleicht kennt jemand den Maler (es handelt sich um ein Deckengemälde in Rom)?
- Vielleicht kennt sich jemand mit Kunstgeschichte aus und kann etwas zur Symbolik sagen?
Zu diesem Bild kann ich nichts sagen. Meines Wissens wurde Aristoteles in der Malerei meist auf den Boden deutend gezeigt, im Gegensatz zu Platon, der in den Himmel zeigt (so etwa auf Raffaels "Die Schule von Athen"). Dazu gibt es auch einen deutschen Artikel, die Detailansicht auf der englischen Seite ist noch besser.
Nannten die Griechischen Philosophen die Planeten nach "Griechischen Götternamen"?
in der Metaphysik, und dort vor allem im 12.Buch (Lambda) dargelegt wird, -Kapitel 8, 9, 10
das scheint merkwürdig Christlich!
--Swert 19:01, 31. Jul 2005 (CEST)
Aristotelisches Theater
Kann es sein, dass hier rein gar nichts über das "Aristotelische Theater" steht?
Vielleicht findest du etwas unter Poetik (Aristoteles). 85.178.202.121 15:00, 3. Dez 2005 (CET)
Heißt es poietisch poetisch
Im Abschnitt "Aristoteles' Einteilung von Wissensgebieten" steht
... in drei große Arten von Bereichen des Wissen: den theoretischen, praktischen und poietischen
Vermutlich ein Schreibfehler, bin mir aber nicht sicher. Daher habe ich es nicht geändert
--Kedmanee 20:47, 13. Dez 2005 (CET)
- Kein Schreibfehler. Wird schon aus dem Zusammenhang klar. --Markus Mueller 20:52, 13. Dez 2005 (CET)
Nachwirkung
Ich habe den Abschnitt "Nachwirkung" neu bearbeitet und erweitert, da er erstens angesichts der ungeheueren Bedeutung dieser Nachwirkung zu knapp war und zweitens ungenaue Angaben enthielt. Es trifft nicht zu, daß erst die philologische Forschung des 19. und 20. Jahrhunderts zwischen dem historischen Aristoteles und scholastischen Aristoteles-Interpretationen zu differenzieren vermochte, vielmehr wurde dies zu wesentlichen Teilen schon in der Renaissance geleistet (Anfänge schon bei Petrarca). Zu erwägen wäre, ob der Nachwirkungs-Abschnitt ausgegliedert bzw. ein eigener Artikel Aristotelismus eingeführt werden sollte, was beim Platonismus bereits der Fall ist. Konsultiert habe ich unter anderem: P.O. Kristeller, Humanismus und Renaissance; die neuen Sammelbände Albertus Magnus und die Anfänge der Aristoteles-Rezeption im lateinischen Mittelalter, Münster 2005, und The Dynamics of Aristotelian Natural Philosophy from Antiquity to the Seventeenth Century, Leiden 2002; Edward Grant, Das physikalische Weltbild des Mittelalters, Zürich 1980; George Lacombes Band Codices I im Aristoteles Latinus; den Pseudo-Aristoteles Latinus von Schmitt/Knox; GGPh Bd. 3; Fritz Wehrlis Peripatetiker-Monographien; die Aristotelismus-Artikel in DNP Bd. 13 (Charles Lohr) und in Bd. 1 sowie die Aristotelesartikel im Reallexikon für Antike und Christentum und im LexMA. -- 141.84.30.119 17:59, 30. Jan 2006 (CET)
siehe auch
bei sieh auch könnte man noch einen verweis zu: Drei Aristotelische Einheiten einfügen..Diskussion aus dem Review (Januar 2006)
Einer der bedeutendsten Philosophen überhaupt. Verdient eigentlich einen exzellenten Artikel. --Bender235 15:48, 15. Jan 2006 (CET)
IMHO solte unbedingt erwähnt werden, dass einer der wichtigsten Erkenntnisgegenstände der Philosophie, der Satz vom ausgeschlossenen Dritten von Aristoteles stammt. --Michaelsy 10:20, 16. Jan 2006 (CET)
Der Artikel brauch noch ein wenig Feinschliff. Insbesondere der Zentrale Absatz Die Substanzlehre als zentrales Element der Philosophie Aristoteles ist doch sehr schwer verständlich. Ich hab mich nicht getraut in diesem Absatz etwas zu ändern, da ich den Sinn nicht verfälschen wollte. Vielleich sollte als Lesemotivation das Zitat mit der Schwalbe rein? --Flea 22:03, 27. Jan 2006 (CET)
Die Werke sollten kurz kommentiert werden. Reines Auflisten reicht meiner Meinung nach nicht. --Tankatahuta 17:17, 28. Jan 2006 (CET)
- der Verweis zur Wikisource ist nicht korrekt
Rezeption
Ich habe den Abschnitt "Nachwirkung" verfaßt und sehe nun, daß dort im Unterabschnitt "Rezeption in der Neuzeit" vor der Sperrung des Artikels ein Hinweis auf Gottsched eingefügt worden ist. Das ist berechtigt, denn diesen Bereich hatte ich vernachlässigt. Nun fände ich es gut, die Nachwirkung der Tragödientheorie ein wenig (zumindest andeutungsweise) zu erweitern und nicht auf Gottsched zu beschränken. Daher meine Frage, ob in absehbarer Zukunft auf Entsperrung des Artikels zu hoffen ist. --141.84.30.64 16:36, 30. Mär 2006 (CEST)- Ich würde beispielsweise Markus Mueller als Admin direkt darauf ansprechen, da man nicht genau abschätzen kann, wie stark die Diskussionsseite im Auge behalten wird. --Benowar 14:45, 31. Mär 2006 (CEST)
- Der Artikel ist nur teilgesperrt, d.h. angemeldete Benutzer können ihn bearbeiten. Die einfachste Übung wäre, Dich anzumelden. Wenn Du das nicht möchtest, bin ich aber gerne bereit, Dir beim Einbringen Deiner Änderungen zu helfen. Gruß --Luha 14:54, 31. Mär 2006 (CEST)
- Danke. Eigentlich bin ich gar nicht gegen die Sperrung, möchte nur meinen Text unterbringen. Bitte setz ihn rein, und zwar als Ersatz für die aktuelle Formulierung "Zur Zeit der Aufklärung ... Regelkunst": Sehr stark und anhaltend war die Nachwirkung der Poetik des Aristoteles, insbesondere seiner Tragödientheorie. Sie prägte Theorie und Praxis des Theaters während der gesamten Frühen Neuzeit, abgesehen von manchen gewichtigen Ausnahmen besonders in Spanien und England (Shakespeare). Die Poetik lag seit 1278 in lateinischer Übersetzung vor, 1498 und 1536 erschienen humanistische Übersetzungen. Auf ihr fußte die Poetik des Julius Caesar Scaliger (1561), die Dichtungslehre von Martin Opitz (1624), die französische Theaterlehre des 17. Jahrhunderts (doctrine classique) und schließlich die von Johann Christoph Gottsched geforderte Regelkunst (Critische Dichtkunst, 1730). --141.84.30.65 17:10, 31. Mär 2006 (CEST)
- Habe das soeben für dich erledigt. --Benowar 17:35, 31. Mär 2006 (CEST)
- Danke. Da deine Benutzerseite gerade gesperrt ist, möchte ich dich hier fragen, ob du die aktuelle Fassung von "Renaissance-Humanismus" samt dem aktuellen Diskussionsstand dazu nochmals anschauen könntest. Ich würde gern erfahren, wo du noch Mängel siehst. Da ich auf dem Gebiet ja Laie bin (bin eigentlich in der Antike zu Hause und dort nur aushilfsweise eingesprungen), bin ich für Hinweise unbefangener Leser dankbar. --141.84.28.34 17:13, 1. Apr 2006 (CEST)
- Bin wieder entsperrt, schaue mir den Text aber bei Gelegenheit noch einmal genauer an. Bin aber wie gesagt auch kein Humanismus-Experte. Gruß --Benowar 01:53, 2. Apr 2006 (CEST)
4 - Ursachen - Lehre bei Aristoteles
Nach Aristoteles unterscheidet sich die Wissenschaft von bloßer Erfahrung durch vier Merkmale: Wissenschaft, wie auch die Kunst und die Weisheit, verfolgt (1) nicht nur praktische Ziele, sondern auch theoretische (Wissen um des Wissens willen). (2)Wissenschaft ist lehrbar, zeichnet sich (3) durch Allgemeingültigkeit aus und ist von der Sinneswahrnehmung verschieden und erkennt (4) die Ursachen. Die Frage nach den Ursachen alles Seienden stellten sich schon die ionischen Naturphilosophen und Platon, mit zum Teil widersprüchlichen Ergebnissen. Die ältesten Antworten gingen von einer oder mehreren Stoffursachen aus: Thales nahm das Wasser als Stoffursache an, Anaximenes und Diogenes hielten die Luft für die erste Ursache, Heraklit das Feuer; Empedokles ging davon aus, dass die Ursache allen Seins in den vier Elementen, neben Wasser, Feuer, Luft auch die Erde, zu suchen sei. Einen gänzlich anderen Ansatz verfolgte Parmenides, der nicht von einer oder mehreren materiellen Ursachen ausging, sondern ein geistiges Prinzip in allem walten sah. Platon, Aristoteles´Lehrer, diskreditierte alles sinnlich wahrnehmbare und damit materielle und sah in den Ideen den Grund alles Seienden. In diesem Spannungsfeld plaziert Aristoteles seine Lehre von den vier Ursachen. Der Rückbezug auf nur materielle Ursachen kann seiner Meinung nach nicht hinreichend den Grund von Veränderungen der sinnlich wahrnehmenbaren Dinge erklären; lediglich (geistige) Ideen als die letzte Ursache, als ordnendes Prinzip in der mannigfaltigen Welt, ist nach Aristoteles mit einer Reihe von Widersprüchen behaftet. Aristoteles geht von vier Ursachen aus: Der Stoffursache (causa materialis), der Formursache (causa formalis), der Bewegungsursache (causa efficiens) oder der Zweckursache (causa finalis). Beispielsweise liegt die stoffliche Ursache einer Statue im dem Materiel, dem Stein. Die Formursache ist die Vorstellung von der idealtypischen Figur, die Bewegungs- oder Wirkursache ist in dem Wirken des Handwerkes mit seinem Werkzeug zu sehen. Die Zweckursache, der Grund, warum diese Statue entsteht, kann zum Beispiel ein religiöser Zweck sein.
Quelle: Aristoteles. Metaphysik
Abendland
Ich würde bei dem ziemlich am Anfang stehenden Satz mit dem "abendländischen" das "abendländischen" auf "Abendland" verlinken.
CEST Christian_Geymeier, 05.08.2006, 22:02 Uhr
Transfer eines optionalen Bausteins aus dem Artikel "Philosophie der Antike"
Sein enzyklopädischer Wissensdrang als Philosoph richtete sich u. a. auf die Dynamik Dynamik (dynamis δύναμις auch: kinēsis κίνησις - Bewegung, Veränderung) von Form (Philosophie) (eidos εἴδος - Art, Form), Stoff (hylē ὕλη - Stoff, Materie, Material) und Substrat (hypokeimenon ὑποκείμενον - Subjekt, Substrat); siehe auch Hylemorphismus.
Beim Vorstehenden handelt es sich um die Komplettversion eines im Artikel Philosophie der Antike abgespeckten (nun besser kommensurablen) Satzes zu Aristoteles. Um die enthaltene Arbeit für eine sinnvoll modifizierte eventuelle künftige Verwendung verfügbar zu halten, habe ich ihn hier geparkt. --BarnosBarnos 20:58, 15. Aug 2006 (CEST)
schreibfehler?
eine ganz kleine frage: ist "(3) Die poietische Wissenschaft" ein schreibfehler oder heist das wirklich so? --84.58.129.48 18:50, 4. Sep 2006 (CEST)- Das heißt wirklich so. --Klingsor 21:23, 4. Sep 2006 (CEST)
Lehrer Alexander d.Gr. 343-336 ?
lt. "Kompakt PLOETZ Weltgeschichte" war Aristoteles von 343-340 Lehrer Alexander III und kam 335 nach Athen zurück.
ich moecht meinen wer liest denn bitte so viel ... also ehrlich gez. ich ps gruß an den pfarrer



