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Der Artikel Asien gehört zur Kategorie: Asien, Kontinent
Asien ist mit rund 43 Mio. km² der größte Kontinent und Teil von Eurasien. Es umfasst ca. 1/3 der Landmasse der Erde. In Asien leben mit etwa 4 Milliarden Menschen etwa 60 Prozent der Erdbevölkerung.
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Satellitenbildaufnahme Asiens Bildherkunft |
Das Wort Asien (Asia) stammt aus dem Assyrischen und bedeutet Sonnenaufgang. Es entspricht also dem lateinischen Wort Orient oder dem deutschen Morgenland.
In der Antike wurde das Gebiet Kleinasiens (auf dem Gebiet der heutigen Türkei) allgemein als Asien bezeichnet. So hieß auch die dortige römische Provinz.
Geographie
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Weltkarte, Asien markiert Bildherkunft |
Die kontinentale Landmasse liegt ganz in der östlichen Hemisphäre und nördlich des Äquators mit Ausnahme der Tschuktschen-Halbinsel in Ostsibirien die oestlich der Datumsgrenze liegt und den südöstlichsten Inseln im Indonesischen Archipel die sich auf der Südhalbkugel der Erde befinden. Asien ist der größte Kontinent der Erde. Mit ca. 44,4 Millionen Quadratkilometer Fläche umfasst er rund ein Drittel der gesamten Landmasse. Gemeinsam mit Europa wird Asien auch als Teil des Großkontinents Eurasien betrachtet.
Ausdehnung
Asien wird im Norden vom Arktischen Ozean, im Osten vom Pazifischen Ozean und im Süden vom Indischen Ozean begrenzt.Im Westen wird die Grenze zu Europa von Nord nach Süd durch das Ural-Gebirge, den Ural-Fluss, das Kaspische Meer bzw. die Manytschniederung, den Kaukasus, die Südküste des Schwarzen Meeres, sowie Bosporus, Marmarameer und Dardanellen gebildet. Von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer ist diese Grenze rund 2.700 km lang. Mit Afrika ist Asien nördlich des Roten Meeres über die Halbinsel Sinai (Landenge von Sues, 145 km breit) verbunden.
Im Nordosten liegen die Festlandmassen von Asien und Nordamerika an der Beringstraße etwas mehr als 80 km voneinander entfernt.
Im Südosten bildet die Inselwelt des Indonesischen Archipels die Verbindung zu Australien.
Die Küstenlänge Asiens beträgt etwa 82.300 km, davon entfallen auf den Arktischen Ozean 15.900 km, auf den Pazifischen Ozean 27.300 km, auf den Indischen Ozean 33.600 km und auf das Mittelmeer und das Schwarze Meer zusammen rund 5.500 km.
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Der geographische „Mittelpunkt Asiens“ in Kysyl Bildherkunft |
- Der geografische Mittelpunkt Asiens liegt nach Berechnung des britischen Geografen Douglas Carruthers aus dem frühen 20. Jahrhundert bei Kyzyl in der autonomen russischen Republik Tuwa in Südsibirien am Zusammenfluss von großem und kleinem Jenissei.
- Nördlichster Punkt der Landmasse ist das Kap Tscheljuskin (77° 40' n. Br.) auf der Taimyr-Halbinsel in Sibirien).
- Südlichster Punkt der Landmasse ist Kap Buru (1° 16' n. Br.) ( Kap Bahru ? / Johor) an der Spitze der Malaiischen Halbinsel, die südöstlichsten Inseln im Indonesischen Archipel befinden sich sogar auf der Südhalbkugel der Erde.
- Westlichster Punkt ist das Kap Baba in Kleinasien (26° 4' östl. L.,)
- Östlichster Punkt ist auf Kap Deschnjow (169° 44' westl. L.) auf der Tschuktschen-Halbinsel in Ostsibirien.
Der riesigen Landmasse sind zahlreiche größere Inseln und Halbinseln vorgelagert.
- Im Westlichen Teil --> Kleinasien ((Anatolien)) ist der Teil der Eurasischen Platte.
- im Südwesten die Arabische Halbinsel zwischen dem Roten Meer und dem Persischen Golf zählt geologisch zur Arabischen Platte.
- Indien zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Bengalen, mit der vorgelagerten Insel Sri Lanka zählt geologisch zur indisch-australischen Platte.
- im Südosten Hinterindien mit Indochina, Malaysia und Indonesien zwischen dem Golf von Bengalen und dem Chinesischen Meer.
- An der Ostküste Asiens befinden sich mehrere südwärts gerichtete Halbinseln mit vorgelagerten Inselreihen: Korea und Kamtschatka mit den Kurilen, Sachalin und die Inseln Japans (Hokkaidō, Honshū, Shikoku und Kyūshū) sowie die Philippinen.
- Im Norden ist die sibirischen Küste, neben der Taimyr- und der Jamal-Halbinsel, durch die Mündungen mächtiger Ströme geprägt.
Flüsse und Seen
Einen Fluss (Gewässer), der nicht Nebenfluss eines anderen Flusses ist, sondern im offenen Meer endet, bezeichnet man auch als Strom (Gewässer).
Unter See (Gewässer) versteht man eine größere Ansammlung von Wasser in einer Bodenvertiefung oder einem Loch in einer Landfläche, also ein Süsswassersee. Dem gegenüber sollte man Meeresteile z.B. Barentssee, Karasee, Laptewsee, Ostsibirische See und Tschuktschensee besser mit Binnenmeer bezeichnen.
Flüsse
Flüsse die in das Polarmeer münden
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Schiffshebewerk am Jenissei bei Diwnogorsk Bildherkunft |
Die wichtigsten Flüsse in Sibirien verlaufen von Süden nach Norden in den Arktischen Ozean. Dies erschwerte die Erschließung von Sibirien da keine West-Ost Verbindung auf dem Wasser möglich ist und die Flüsse nur kurze Zeit im Sommer schiffbar sind. Trotzdem besitzen die Flüsse eine große wirtschaftliche Bedeutung zur Versorgung der nördlich der Transsibirischen Eisenbahn gelegenen Gebiete. Von West nach Ost sind die wichtigsten Flüsse Sibiriens: Ob, Jenissei und Lena (Die Kolyma verläuft in einem sehr dünn besiedelten Gebiet).
Der Ob entsteht duch die Vereinigung der beiden Flüsse Bija und Katun im südsibirischen Gebirge in der Nähe der Stadt Bisk. Der Ob ist ein 3'650 km langer Strom der im westsibirischen Tiefland entlang des Urals fließt und schließlich in den Arktischen Ozean mündet. Das Einzugsgebiet des Ob beträgt 2'972'497 km² und führt zu einer Wassermenge von 13.070 m³/sec (Jahresdurchschnitt 1994) bei der Mündung.
Die Quellen des Jenissei liegen im Sajangebirge in Tuwa. Der Große Jenissei (605 km lang) und der Kleine Jennisei (680 km lang) vereinigen sich am Ostrand der Stadt Kysyl zum Jenissei. Dann fließt der Jenissei an den Großstädten Abakan, Krasnojarsk vorbei, vereinigt sich mit dem Abfluss des Baikalsee, der Angara und fließt am wichtigen Hafen Dudinka vorbei in die Karasee. Der Fluss besitzt eine Länge von 4'092 km, Ein Einzugsgebiet von 2'554'482 km² und führt etwa 19'600 m³ Wasser pro Sekunde an der Mündung und gilt damit als der wasserreichste Fluss Sibiriens.
Die Lena gehört mit einer Länge von über 4'400 km zu den längsten Flüsse der Erde. Die Flussquelle liegt nur wenige Kilometer vom Baikalsee entfernt, trotzdem mündet der Fluss tausende Kilometer vom Jenissei entfernt in die Laptewsee. Das Einzugsgebiet der Lena beträgt 2'460'000 km² und führt zu einer Wassermenge von etwa 16'440 m³ Wasser pro Sekunde (Jahresdurchschnitt 1994) an der Mündung.
Der letzte der vier großen Flüsse ist die Kolyma mit einer Länge von 2'513 km. und einem Einzugsgebiet von 526'000 km² und führt zu einer Wassermenge etwa 2'728 m³ Wasser pro Sekunde (Jahresdurchschnitt 1994) an der Mündung. Im Kolymagebirge und dem dort befindlichen Ufer der Kolyma wurde bis ins Jahr 1987 nach Gold geschürft. Die Arbeiter waren zumeist Verbrecher, wie auch Strafgefangene des 2. Weltkriegs.
Flüsse die in den Pazifik münden
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Drei Schluchten Bildherkunft |
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Gelber Fluss in Lanzhou Bildherkunft |
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Mekonglandschaft Bildherkunft |
Der Jangtse ist mit einer Länge von 6'380 km der längste Fluss Asiens und nach dem Nil und dem Amazonas der drittlängste Strom der Welt. 2'800 km können mit Schiffen befahren werden. Der Jangtse besitzt ein riesiges Einzugsgebiet von 1'722'155 km² mit 31.900 m³ Wasser pro Sekunde. Die Quelle des Flusses liegt in etwa 5'405 m Höhe im tibetischen Tangula Shan und sein Mündungsgebiet in der Nähe der Stadt Shanghai. Auf seinem Weg passiert er zahlreiche Schluchten und Großstädten. Die "Drei Schluchten" mit und der Drei-Schluchten-Damm sind davon die berühmtesten. Die wichtigsten Großstädte sind Panzhihua, Yibin, Luzhou, Chongqing, Yichang, Jiangling, Shishou, Yueyang, Xianning, Wuhan, Ezhou, Huangshi, Jiujiang, Anqing, Tongling, Wuhu, Ma'anshan, Nanjing, Yangzhou, Zhenjiang und Nantong
Der Amur ist 2'824 km langer Strom in China und Russland, der in den nördlichen Pazifik mündet. Der Fluss entsteht rund 65 km westlich von Mohe durch den Zusammenfluss des Argun und der Schilka. Der Amur ist der Grenzfluss von Russland und China.
Der Huangho, oft auch als Gelber Fluss bezeichnet, ist ein Flüss im Norden der Volksrepublik China und besitzt eine Länge von 5'464 km. Somit ist er Chinas zweitlängester Fluss. Sein Einzugsgebiet beträgt 945'065 km². Die Quelle des Huangho liegt im Hochland von Tibet, etwa 200 km nördlich der halben Luftlinie zwischen Lhasa und Xining.
Der Mekong ist ein Fluss in Südostasien. Weder seine Quelle noch seine Länge wurde bisher genau bestimmt. Die Angaben zu seiner Länge variiert von 4'350 km bis zu 4'909 km. Ein einzigartiges Naturphänomen kann beim See Tonle Sap jedes Jahr im Juni beobachtet werden. Der Mekong führt im Juni auf Grund der Monsunregenfälle und durch das Schmelzwasser aus dem Himalaya bis zu 4 mal mehr Wasser als in den trockenen Monaten. Dadurch drängt das Wasser des Mekong in den Tonle-Sap-Fluss, und dieser wechselt die Fließrichtung. Die Wassermassen drängen zurück in das Becken des Tonle Sap und füllen den See. Der See Tonle Sap bildet gemeinsam mit den Flüssen Tonle Sap, Mekong und Bassac ein einzigartiges Ökosystem das nicht nur den Artenreichtum (rund 300 Fischarten, Vögel ...) im Wasser und im Umland ermöglichte sondern auch entscheidend für die Entwicklung der in diesem Gebiet ansässigen Menschen und ihrer Khmer- Kultur war mit der bekannten Tempelanlage von Angkor.
Flüsse die in den Indischen Ozean münden
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Flussbett des Indus bei Skardu Bildherkunft |
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Irrawaddy bei Minguin-Tempel in Myanmar Bildherkunft |
Die Zwillingsflüsse Euphrat und Tigris bilden zusammen das Zweistromland. Der Euphrat entspringt im armenischen Hochland im Ostens der Türkei, durchfließt Syrien und den Irak in südöstlicher Richtung und vereinigt sich dort mit dem Tigris zum Schatt al-Arab, der in den Persischen Golf mündet.Der Euphrat ist der größte Strom Vorderasiens und besitzt eine Länge von 2'736 km, der Tigris eine Länge von 1'899 km.
Der Fluss Ganges hat eine Länge von 2'511 km. Er fließt durch Indien und Bangladesch.Nach Durchfließen eines gewaltigen Mündungsdeltas, mündet er in den Golf von Bengalen und damit in den Indischen Ozean. Er entspringt im Südwesten des Himalayagebirges und wird von den Hindus als heiliger Flüss verehrt.
Der Indus ist mit 3'180 km der längste Fluss auf dem indischen Subkontinent und wichtigster Strom Pakistans.Er entsteht in Tibet und mündet in das Arabische Meer. Das Land Indien wurde von dem Namen dieses Flusses abgeleitet.
Der 2.092 km lange Ayeyarwady (Irrawaddy) ist ein Fluss bzw. Strom in Südostasien. Er entspringt im äußersten Südosten Tibets und mündet 150 bis 180 km südwestlich von Rangun, der Hauptstadt Myanmars, in einem etwa 40.000 km² großes Mündungsdelta, das vor allem als Reisanbaugebiet genutzt und durch die Sedimentablagerungen pro Jahr bis zu 60 m in die Andamanensee hinausgeschoben wird.
Seen
Abflusslose Seen
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Veränderung der Uferlinie des Aralsees von 1973 bis 2000 Bildherkunft |
Der Aralsee ist ein abflussloser Salzsee der je zur Hälfte in Kasachstan und in Usbekistan liegt. Er liegt in Zentralasien inmitten von großen Wüsten und Steppen. Der Aralsee war einst mit etwa 66.900 km² der viertgrößte See der Welt. Seit einigen Jahrzehnten erreicht aber nur noch wenig Wasser vom Dach der Welt über die Flüsse Amu-Darja (usbekisch: Amudaryo) und der Syr-Darja den See, denn es wird abgezweigt, um aus den Wüsten Äcker zu machen.
Der Balchaschsee, was zu deutsch Sumpf-See heißt, ist ein abflussloser See, der in der wüstenhaften Steppe des östlichen Kasachstans (Asien) liegt. Der bis zu 18.428 km² große See liegt in einem Becken zwischen der Kasachischen Schwelle und dem Siebenstromland.
Das Tote Meer bildet einen rund 600 km² großen, abflusslosen Salzsee, der in einer Depression liegt. Diese ist Teil des Jordangrabens, der die nördliche Fortsetzung des so genannten Großen Afrikanischen Grabenbruchs darstellt.
Der Yssykköl in Kirgisistan (Zentralasien) ist nach dem südamerikanischen Titicaca-See mit 6.236 km² Fläche der zweitgrößte Gebirgssee der Erde.
Der Vansee ist der größte See der Türkei und liegt im äußersten Osten des Landes. Das Wasser des Sees ist stark alkalisch, da der einstige Abfluss des Sees durch den Vulkan Nemrut (am Westufer) versperrt wurde.
Der Urmia-See, wurde zur Zeit der Pahlavi-Dynastie Rizaiyeh-See genannt, ist der größte Binnensee des Iran. Sein Wasserspiegel liegt auf 1.280 m über dem Meer. Der Salzgehalt beträgt 30 %, also etwa auf dem Niveau des Toten Meeres, und erlaubt damit weder Tiere noch Pflanzenwachstum. Der See hat keinen Abfluss.
Der Qinghai Hu ist einer der größten Salzseen der Erde. Der See befindet sich in der chinesischen Provinz Qinghai. Er liegt 3195 m über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 5694 km². Seit 1959 ist der Wasserspiegel des Sees ständig gefallen. Durch diesen Vorgang haben sich vorher zum See gehörende Wasserflächen zu eigenständigen Seen entwickelt, weil die Verbindungen zum Qinghai-See trockengefallen sind.
Der See Genezareth liegt in Nordisrael im nördlichen Jordangraben, der die nördliche Fortsetzung des Großen Afrikanischen Grabenbruchs darstellt. Der See ist mit 212 m unter dem Meeresspiegel zwar der tiefstgelegene Süßwassersee der Erde; andere Süßwasserseen sind aber wesentlich tiefer (siehe Baikalsee). Er ist - je nach Wasserstand - bis zu 21 km lang, an seiner breitesten Stelle 12 km breit, seine Wasserfläche beträgt 165 km², sein Umfang 53 km und an der tiefsten Stelle misst er 46 m. Sein Abfluss der Jordan mündet in das Toten Meer.
Seen mit Verbindung zu den Ozeanen
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Die größte Insel Olchon (Ol'chon) auf dem Baikalsee Bildherkunft |
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„Himmelsteich“ am Paektu-san Bildherkunft |
Der Baikalsee ist der volumenmäßig größte, tiefste und älteste Süßwassersee der Erde. Der einzige Abfluss des Sees, die Angara mündet in den Jenissei.
Das Kaspisches Meer ist der flächenmäßig größte See der Erde und liegt in der großen Aral-Kaspi-Senke. Das Kaspische Meer besitzt heutzutage keine natürliche Verbindung zu den Ozeanen mehr. Über die Wolga, den Wolga-Don-Kanal und den Don besteht aber eine schiffbare Verbindung zum Asowschen Meer und damit auch zum Schwarzen Meer und Mittelmeer sowie zum Atlantik. Deswegen ist es ein See und trägt die Bezeichnung "Meer" nur aufgrund seiner enormen Größe.
Der 4.560 km² große Taimyrsee ist ein See der sich im bis zu 1.500 m hohen Byrrangagebirges auf der Taimyr-Halbinsel, äußersten Norden von Russland (Asien) befindet. Er liegt knapp 900 km nördlich des Polarkreises. Er wird vom Taimyr durchflossen die in die Karasee mündet.
Der Chankasee ist einer der größten Seen in Asien. Er liegt im Grenzgebiet zwischen China und dem östlichen Sibirien. Der See hat eine Länge von etwa 80 Kilometern und eine Fläche von annähernd 4400 km². Der Grenzfluss Tura fungiert als Zulauf, der Fluss Sungatschi als Abfluss.
Der Chöwsgöl Nuur liegt im Nordwesten der Mongolei, nur wenige Kilometer südlich der russischen Grenze am Südost-Ende des Ostsajans. Der See ist 136 km lang, zwischen 20 und 40 km breit und maximal 262 m tief. Sein mittlerer Wasserspiegel liegt auf 1.624 m ü. NN. Der Abfluss vom Chöwsgöl Nuur befindet sich am Südende und verläuft in Richtung Südosten über den Egiin Gol und Uur zur Selenga, welche in den Baikalsee mündet.
Mit 2.315 km² ist der Hulun Nur der größte See der Inneren Mongolei und der fünftgrößte Chinas. Der - je nach Niederschlagsmenge - nur bis 6 - 9 m tiefe See liegt auf einer Höhe von 539 m über NN. Nur bei hohem Wasserpegel im See fließt er in den Fluss Argun ab.
Der Saissansee ist ein See im Osten Kasachstans bei Saissan am Irtysch, welcher sein Hauptzufluss ist. Er liegt süd-südwestlich des Russischen Altais und nördlich des Tarbagatai-Gebirges auf 420 m. ü. NN.
Weitere Seen in Asien
Char Us; Dongting Hu; Ngoring Hu; Poyang Hu; Tschanysee
Steppen und Wüsten
- Wüste Gobi umfasst die Steppe im Süden der Mongolei und im Norden der Inneren Mongolei.
- Wüste Karakum nimmt etwa 90% der Fläche Turkmenistans ein und hat eine Größe von über 400'000 km². Die extrem wasserarme Region wird im Süden vom etwa 1445 km langen Karakum-Kanal durchquert, dem vielleicht aufwändigsten Bewässerungsprojekt aller Zeiten.
- Wüste Taklamakan ist nach der Rub al-Chali die zweitgrößte Sandwüste der Erde. Sie erstreckt sich in Zentralasien im nordwestchinesischen Teil des Tarim-Beckens bis zu der Straße 218. Östlich dieser Straße liegt die
- Wüste Lop Nor ein etwa 100.000 km² großes Wüstengebiet, das im östlichen Teil des Tarimbeckens an der tiefsten Stelle liegt.
Gebirge
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Topografie Zentralasiens Bildherkunft |
Nördlich des indischen Subkontinents erheben sich im Anschluss an den Punjab und die Ebene des Ganges die höchsten Gebirge der Erde in denen alle vierzehn Achttausender liegen.
Im Himalaya, dem in seiner Ausdehnung größten Gebirgszug der Welt, befindet sich mit dem Mount Everest (8.844 m) der höchste Gipfel. Im Westen schließt an den Himalaya das Karakorum-Gebirge mit dem zweithöchsten Berg K2 (8.611 m) und weiter südöstlich der Hindukusch (Tirich Mir: 7.699 m) sowie nordwestlich der Pamir (Kongur: 7.719 m) an. Das sich nördlich des Himalaya und des Transhimalaya mit dem „heiligen Berg“ Kailash (6.714 m) erstreckende Hochland von Tibet („Dach der Welt“), die höchstgelegene und größte Hochebene der Erde, wird im Nordwesten vom Kunlun Shan-Gebirge und im Nordosten vom Qilian Shan umfasst.
Im Norden des Kunlun Shan, jenseits der Wüste Taklamakan und des Tarimbeckens, erhebt sich im Westen das bis zu 7.439 m hohe Tienschan-Gebirge und im Osten der bis zu 4.506 m hohe Altai. Daran anschließend erstrecken sich weitläufige Ebenen, Steppen und Tundren (vgl. Sibirien) bis zum Nordpolarmeer, die von einigen Mittelgebirgen unterbrochen werden, darunter der kasachischen Schwelle (bis 1.566 m), dem mittelsibirischen Bergland (bis 1.701 m), den Jenisseibergen (bis 1.104 m) und im äußersten Nordosten dem ostsibirische Bergland mit seinen Teilgebirgen, an das im Süden das südsibirische Gebirge anschließt. Im Westen bildet der bis zu bis 1.894 m hohe Ural die Begrenzung des westsibirischen Tieflandes und des asiatischen Kontinents.
Weiter südlich, im Südwesten des Kontinents, liegt der Kaukasus (Elbrus: 5.642 m), der verschiedentlich als Teil der innereurasischen Grenze, aber auch als europäisches Gebirge betrachtet wird. Im Nordem Kleinasiens, entlang der Küste des Schwarzen Meeres liegt das pontische Gebirge, im Westen der 2.543 m hohe Uludağ und im Osten der 5.165 m hohe Ararat. Östlich von Mesopotamien, dem Zweistromland von Euphrat und Tigris, erhebt sich das bis zu mehr als 4.500 m hohe Zagros-Gebirge. Daran anschließend liegt im Nordosten, zwischen Kaspischem Meer und Iranischem Hochland, das Elburs-Gebirge (Demawend: 5.610 m).
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Karstberge am Li-Fluss Bildherkunft |
In Ostasien befinden sich einige weitere kleinere Gebirgszüge wie etwa das Changbai-Gebirge an der Grenze zwischen China und Nordkorea (Paektu-san: 2.750 m), die Huangshan-Berge (Lotosblütengipfel: 1.841 m) in der chinesischen Provinz Anhui und die Karst-Gipfel nahe der Stadt Guilin im autonomen Gebiet Guangxi am Li-Fluss. Daoisten gelten fünf und Buddhisten vier als „heilige Berge Chinas“ und sind bedeutende Pilgerorte.
Entlang der Ostküste Südostasiens erstreckt sich von Nord nach Süd die annamitische Küstenkette, im Norden Thailands das Phetchabun-Gebirge und die Khorat-Hochebene und auf der malaiischen Halbinsel die Ausläufer der hinterindischen Zentralkette (Gunung Tahan: 2.187 ). Auf kambodschanischem Gebiet befinden sich das nur rund 600 m hohe Dangrek- und das Kardamon-Gebirge (Phnom Aural: 1.813 m).
siehe auch: Gebirge in Asien
- Vulkane
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Ausbruch des Pinatubo in den Philippinen im Jahre 1991 Bildherkunft |
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Fujisan in Japan Bildherkunft |
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Ararat ein erloschener Vulkan liegt in der östlichen Türkei Bildherkunft |
Vulkane finden sich in großer Zahl entlang des so genannten „pazifischen Feuerrings“ – in Asien vor allem auf Kamtschatka in Russland, auf Japan, auf den Philippinen und in Indonesien.
Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka liegen allein 160 Vulkane, darunter der 4.750 m hohe Kljutschewskaja Sopka, von denen 28 aktiv sind, sowie zahlreiche Geysire. Auf den Philippinen, deren mehr als 7.000 Inseln fast alle vulkanischen Ursprungs sind, sind heute rund 20 Vulkane aktiv, darunter der Pinatubo (1.486 m) und der Mayon (2.462 m). Unter den rund 240 Vulkanen auf den japanischen Inseln, von denen 40 aktiv sind, nimmt der Fujisan (3.776 m; im Westen oft Fujiyama genannt) eine besondere Position im Glauben (vgl. Shintō) der Menschen ein. Andere Vulkane auf den japanischen Inseln sind unter anderem der Akagi (1.828 m), das Vulkanmassiv des Ontake-san (Kengamine: 3.067 m), der Rishiri (1.721 m) und die Vulkangruppe Bandai.
Weitere Vulkane Asiens sind beispielsweise in der Mongolei, in China, auf der koreanischen Halbinsel, in Vietnam und Myanmar, auf den Andamanen, dem indischen Subkontinent und weiter westlich auf der arabischen Halbinsel, in Iran, Syrien, Georgien und der Türkei zu finden.
Flora und Fauna
Durch die gewaltige Ausdehnung des (Teil-)Kontinentes können hier nur die wichtigsten Biotope genannt werden.
Flora und Fauna
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Tundra im Gebiet der Nenzen am Unterlauf des Jenissei Bildherkunft |
Von Nord nach Süd können folgende Regionen unterschieden werden.
- baumlose Tundra nördlich des Polarkreises. Die wichtigsten Tiere für die nomadisch lebenden Bewohner wie diejenigen der Nenzen sind die Rentiere.
- boreale Waldlandschaft Taiga in Sibirien etwa zwischen Polarkreis und Verlauf der Transsibirischen Eisenbahn. Die vielfältige Fauna hat (historische) Bedeutung für die Jagd, neben Ackerbau und der Viehzucht hat auch die Holznutzung Bedeutung.
- kontinentale Graslandschaften oder Steppen. Als Beispiel für die Nutzung können die neun tuwinischen “Haustiere” gelten: Rind, Pferd, Rentier, Schaf, Ziege, Kamel, Yak, Hund, Katze.
- vegetationsarme, felsige Gebirgslandschaften und Wüstenlandschaften. Hochlandklima mit großen Tagestemperaturschwankungen und viel Sonnenschein.
- tropische Regenwälder nach der Rodung folgt als nächster Zerstörungsschritt häufig der Anbau von Monokulturen wie Palmöl Plantagen, z.B. in Sabah (Malaysia) auf Borneo.
- tropisches Monsungebiete wie Mekongdelta hier dominiert der Reisanbau und als Nutztiere Geflügel und Schweine sowie der Fischfang.
siehe auch: Vegetationszone
Geschichte
siehe: Geschichte Asiens
Asien ist die Wiege zahlreicher Kulturen, beispielsweise in Japan, in China, in Indien sowie Babylonien und Assyrien in Vorderasien. Alle sogenannten Weltreligionen sind in Asien entstanden.
Asien und Europa verbindet eine Lange Tradition an Kriegen (beispielsweise Alexander der Große, die Perserkriege, die Kreuzzüge, die Einfälle der Hunnen und der Türken) und an Entdeckungsreisen (beispielsweise Sven Hedin).
Asien ist seit jeher von Großreichen geprägt und nicht so zersplittert wie Europa. Die chinesische Kultur hat in der Welt, vor allem jedoch in Ostasien, ihre Spuren hinterlassen (Papier, Buchdruck, Kompass, Seide, Porzellan u.v.m.). Aus Indien hat sich der Buddhismus verbreitet. Nordasien (insbesondere Sibirien) blieb lange Zeit nahezu unbesiedelt, erst als sich das Russische Reich weiter ausdehnte, wurden dort größere Städte gegründet. Zentralasien war traditionell die Heimat von Steppenvölkern (Reitervölker), (beispielsweise den Mongolen), die in früheren Zeiten eine Bedrohung für Europa darstellten. Der Nahe Osten ist seit dem 7. Jahrhundert vom Islam geprägt und hat einen stark prägenden Einfluss auf Nordafrika gehabt.
Bevölkerung
In Asien leben rund 4 Milliarden Menschen, was etwa 60 % der Erdbevölkerung entspricht. Sowohl in Indien als auch in China leben je über eine Milliarde Menschen. Während vor allem Russland und die Mongolei sehr dünn besiedelt sind, kämpfen andere Länder mit den Auswirkungen ihrer Bevölkerungsexplosion.
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Asiatische Volksgruppen (Nordisk familjebok (1904–1926) Bildherkunft |
Volksgruppen
"Den" Asiaten gibt es nicht. Die Unterschiede zwischen Arabern, Indern, Japanern, Chinesen oder Russen sind vielfältig.Gesundheit
Gesundheit und Lebenserwartung korrelieren mit dem Wohlstand der Nationen. Höherer Lebensstandard bedeutet auch mehr Ressourcen für die eigene wie für die Volksgesundheit.Die Bewohner von Japan erreichen das höchste Durchschnittsalter der Welt. In China, Thailand und Nord- und Südkorea erreichen die Menschen ein durchschnittliches Alter. Die Lebenserwartung der Russen ist ein wenig höher; in Südwestasien, im Nahen Osten und in der Mongolei liegt die Lebenserwartung sehr viel tiefer.
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Weltkarte zum Thema Durchschnittsalter (Stand: 2005) Bildherkunft |
Der Lebensstandard in Südkorea und Japan ist hoch und erreicht den der westlichen Industrienationen. Auch der Lebensstandard in China hat sich durch den wirtschaftlichen Aufschwung seit den 1980-zigern Jahren verbessert, allerdings weitgehend in urbanen Gebieten, während die Landbevölkerung eher verarmt. Da China praktisch keine Umweltschutzmaßnahmen ergreift, hat die Landbevölkerung oft nur verunreinigtes Wasser zur Verfügung. Dieses führt zu Hautausschlag und teilweise lebensbedrohlichen Krankheiten.
Krankheiten
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Malariarisikogebiete mit Chemoprophylaxeempfehlungen der DTG Bildherkunft |
Malaria ist vorwiegend in Südasien und Südostasien verbreitet. Leider gibt es noch kein effektives Impfmittel gegen Malaria. Durch Insektensprays könnte das ganze etwas eingedämmt werden. Aber da die Leute sehr arm sind, können sie sich das oft schlichtweg nicht leisten.
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HIV-Verbreitung Bildherkunft |
In Asien ist Aids weit verbreitet. In Zentralasien tritt die Krankheit allerdings viel seltener als in Nord- und Südasien auf. Besonders in Russland, Indien, Nepal, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Vietnam und Malaysia tritt der HI-Virus vermehrt auf. In Japan, der Mongolei, Bangladesch, Bhutan, Afghanistan, Turkmenistan, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und im Nahen Osten ist praktisch kein Mensch an Aids erkrankt.
Diese Angaben sind aber mit Vorsicht zu genießen, da es in Asien sehr viele große Länder gibt, muss die HIV-Infektionsrate noch lange nicht auf das ganze Land bezogen sein denn vor allem in den Großstädten gibt es große Infektionsherde.
Wirtschaft
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Die ärmsten Staaten der Welt Bildherkunft |
In Asien gibt es nach Afrika am meisten Entwicklungsländer.
- In Asien gehören Vietnam, Kambodscha, Laos, Myanmar, Bangladesch, Bhutan, Nepal, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Jemen, Indien und die Mongolei zu den Entwicklungsländern.
- Zu den Tigerstaaten zählen die rasch wachsenden Wirtschaften von Thailand, Malaysia, Indonesien,Volksrepublik China und Indien
- Zu den ins Industriezeitalter 'eingekauften' Ländern gehören die Erdöl fördernden Staaten Iran, Irak, Kuweit, Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate.(und vielleicht auch bald die erdölreichen Gebiete der ehemaligen Sowjetunion.)
- Als Industrienationen gelten Japan, Singapur, Taiwan, Süd-Korea und Israel Diese Länder zählen heute zu den weltweit führenden Ländern in Bereichen der Hochtechnologie. Auch Malaysia unternimmt erfolgreich Anstrengungen an die Spitze aufzuschließen.
Industrienationen
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Das Dorasan-Station an der Grenze zwischen Nordkorea and Südkorea 2003 Bildherkunft |
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist Japan die größte Volkswirtschaft Asiens. Der weltweit führenden Wirtschaftsnation USA folgen in Asien die Staaten Japan, China, Südkorea und Indien. Die Wirtschaft Japans war über Jahrzehnte die am stärksten wachsende Volkswirtschaft Asiens und das Land avancierte seit den 1970er-Jahren hinter den USA und vor Deutschland zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt. Während Japans wirtschaftliche Lage sich seit den 1990er-Jahren verschlechterte, weisen China und Indien im selben Zeitraum ein, im globalen Vergleich, überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum von mehr als 7 Prozent pro Jahr auf. Immer noch ist Japan aber die führende Wirtschaftsnation Asiens und (neben dem größtenteils zu Europa gezählten Russland) das einzige Land des Kontinents, das Mitglied der Gruppe der Acht führenden Industrieländer ist.
Tigerstaaten
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Bangkok, im Boom der Tigerstaaten rasch gewachsene Hauptstadt Thailands Bildherkunft |
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Reisanbau in Yunnan, China Bildherkunft |
Nach dem zweiten Weltkrieg, verstärkt ab den 1960er-Jahren, war das wirtschaftliche Wachstum zunächst auf die Länder entlang der Pazifikküste konzentriert, wovon vor allem Japan, Südkorea und Taiwan , sowie die ehemaligen britischen Kolonien Hong Kong und Singapur, profitierten, die sich eng an die Wirtschaft der USA banden. In den 1980er-Jahren entwickelten sich mehrere Staaten Ost- und Südostasien mit einem raschen Wirtschaftswachstum von Schwellenländern zu Industrieländern: die so genannten „Tigerstaaten“ Hongkong (damals noch eine Kronkolonie des Vereinigten Königreichs), Taiwan, Singapur und Südkorea. Ihnen folgten wenig später die „Pantherstaaten“ Indonesien, Malaysia, Philippinen und Thailand (vgl. Fluggänsemodell). 1997/98 fand die rasante Hochkonjunktur in vielen dieser Länder mit der Asienkrise ihr Ende, die, von Thailand ausgehend, vor allem eine Finanz- und Währungskrise war. Seitdem wachsen diese Staaten zwar weiter, aber das sehr hohe Wachstum von bis zu 10% hat sich auf 5-6% abgeschwächt.
Entwicklungsländer
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Pflügen des Reisfeldes mit Wasserbüffel und Holzpflug Bildherkunft |
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Noch heute gebräuchlichstes Transportmittel in Myanmar Bildherkunft |
Weite Teile Asiens sind nach wie vor landwirtschaftlich geprägt, wobei insbesondere Reisanbau und Fischfang von Bedeutung sind.
Rohstoffarme Staaten oder durch Kriege und korrupte Regierungen zurückgeworfene Staaten wie Afghanistan, Bangladesch, Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam sowie die ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien sind nach wie vor landwirtschaftlich entsprechend ihrer Topographie geprägt.
Die meisten heutigen zentral- und nordasiatische Staaten waren bis zu dessen Zerfall 1990/91 Teil der Sowjetunion und somit planwirtschaftlich organisiert. Die Wirtschaft dieser Länder ist großteils von Landwirtschaft und Schwerindustrie bestimmt.
Rohstoffreichtum einiger Regionen wie etwa Erdöl und -gas im Gebiet des Kaspischen Meeres oder diejenigen in der Tundra von Sibirien gewinnen Bedeutung im sich weltweit verstärkenden Kampf um diese Ressourcen wobei Fluch und Segen für die Bewohner häufig nahe beeinander liegen (Umweltverschmutzung, Korruption und Kriege).
Golfstaaten
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Ölförderung in Zahran, Saudi-Arabien Bildherkunft |
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Probebohrung in der Steppe von Kasachstan Bildherkunft |
In Südwestasien ist vor allem die Erdölförderung der bestimmende Wirtschaftszweig. Die weltweit größten bekannten Reserven befinden sich auf der arabischen Halbinsel und in den umliegenden Regionen am persischen Golf, wobei das Königreich Saudi-Arabien über die umfangreichsten Ölfelder verfügt. Weitere bedeutende Förderländer sind Iran und Irak. Die flächenmäßig kleinen Emirate Kuwait und Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und das Königreich Bahrain zählen durch den Verkauf von Erdöl bei zugleich relativ geringer Bevölkerungszahl zu den reichsten Staaten der Erde.
Religion, Mythologie und Philosophie
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Göbekli Tepe ca. 9000 v.Chr. Bildherkunft |
Mehrere Regionen Asiens, darunter Mesopotamien, das Tal des Indus (vgl. Indus-Kultur) und China, gelten als „Wiegen der Zivilisation“. Mit der Entwicklung der Zivilisationen und der frühen Hochkulturen in diesen Gebieten ging auch die Entwicklung der Religionen einher. Alle im Allgemeinen als „Weltreligionen“ bezeichneten Religionen haben ihren Ursprung in Asien.
Vorderasien
Zu den frühesten Monumenten religiösen Empfindens der Menschheit zählt etwa die Anlage in Göbekli Tepe in der heutigen Türkei. Entstanden um etwa 9000 v. Chr., wobei die Ursprünge noch deutlich weiter zurück reichen dürften, als die neolithische Revolution und damit der Beginn von Ackerbau und Viehzucht noch bevortstand, gilt Göbekli Tepe als älteste bekannte Tempelanlage der Welt. Etwa aus der selben Zeit datieren Funde in Nevalı Çori am Euphrat in der heutigen türkischen Provinz Şanlıurfa, wo auch vergleichbare bildhauerische Werke, wie anthropomorphe Figuren und Tierdarstellungen, die auf eine religiöse Nutzung hindeuten, gefunden wurden.
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Verehrung des Sonnengottes Schamasch (akkadisch-babylonisch) Bildherkunft |
In Mesopotamien (Zweistromland; vgl. „Fruchtbarer Halbmond“) entwickelte sich ab etwa dem vierten Jahrtausend v. Chr. die sumerische Religion. Sie ist eine der ältesten bekannten Religionen und hatte entscheidenden Einfluss auf sich später entwickelnde Glaubenssysteme der Kanaaniter (Vorläufer der Hebräer), Akkader, Babylonier, Assyrer, Hethiter, Hurriter, Ugariter und Aramäer. Neben einer Reihe von den Haupt- und Urgöttern verehrten die Sumerer, in einer Zeit als dort einige der ersten Städte wie Ur und Byblos entstanden (vgl. Liste historischer Stadtgründungen), Stadtgötter und verfügten damit bereits über ein Pantheon von Göttern. Das Gilgamesch-Epos, eines der frühesten schriftlichen Zeugnisse der Menschheit, hat seinen Ursprung in dieser Epoche und erzählt von den Begegnungen des Königs Gilgamesch mit den Göttern und seiner Suche nach Unsterblichkeit. Das Enuma Elisch (niedergeschrieben ca. im 12. Jh. v.Chr.) ist wiederum einer der ursprünglichsten Schöpfungs-Mythen. Sumerische Mythen, wie etwa die Erzählung von der Sintflut, fanden auch Eingang in die judäo-christlichen Traditionen.
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Siddur (jüd. Gebetbuch) Bildherkunft |
Vermutlich in Baktrien entstand zwischen 1800 v.Chr. und 700 v.Chr. der Zoroastrismus, eine der ältesten, wenn auch ursprünglich dualistischen, monotheistischen (Ahura Mazda) Religionen, die bis heute überdauert hat.
Die Richter (ca 1250 v. Chr) und die Erzväter, die als früheste Überlieferungen der jüdischen Geschichte gelten, hatten ihren Ursprung in Mesopotamien, wo die Vorfahren der Hebräer als Nomadenvolk lebten. Abraham, der Stammvater Israels, soll selbst aus Ur gekommen sein. Tradiert ist die jüdische Religion in einer in der Tora festgehaltenene schriftlichen und einer mündlichen Lehre (Talmud u.a.).
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Nestorianischer Priester (Bezeklik, Taklamakan) Bildherkunft |
Mit Jesus von Nazaret (vgl. Jesus Christus) wurde etwa 7 bis 4 v.Chr. in Palästina der selbst in der Tradition der jüdischen Religion stehende Begründer des Christentum geboren. Nach seinem Tod fand seine Lehre vorerst im Nahen Osten und, innerhalb des Römischen Reiches, in Südeuropa Verbreitung. In Asien entwickelten sich verschiedene Traditionen des christlichen Orients, von denen einige, wie etwa der Nestorianismus, bis weit nach Zentralasien und China vordrangen. Ausgehend vom byzantinischen Reich verbreiteten sich die altorientalischen Kirchen in Vorderasien und auch Indien, sowie die heute noch in weiten Teilen Nordasiens vorherrschenden orthodoxen Kirchen.
Die Geschichte des Islam begann im 6. Jahrhundert mit dem Wirken Mohammeds auf der arabischen Halbinsel. Gemäß der im Koran festgehaltenen Lehre des Islam gilt er als der letzte Prophet in der Geschichte der Menschheit und Vollender der Tradition in der auch die Propheten des Alten Testaments bzw. der Bibel stehen. In Asien fand der Islam im Zuge der islamischen Expansion Verbreitung im Nahen Osten und in weiten Teilen Zentral- und Südasiens bis zum indonesischen Archipel im Südosten
Süd- und Ostasien
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Gopuram eines Hindu-Tempels in Hampi (Indien) Bildherkunft |
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Borobudur (Indonesien) Bildherkunft |
Der bis heute vor allem in Indien vorherrschende Hinduismus entstand gegen Ende des Indus-Kultur um ca. 2000 v.Chr. Die Lehren basieren auf den Veden, heiligen Schriften, deren älteste, die Rigveda, etwa 1200 bis 1000 v.Chr. zusammengestellt wurde. Der Hinduismus umfasst eine große Zahl teils sehr unterschiedlicher Glaubensschulen und Ansichten. Es gibt weder ein gemeinsames Glaubensbekenntnis, noch Institutionen, die für alle Gläubigen gleichermaßen Autorität besitzen. Verbindende Merkmale sind die zentralen Gottheiten Brahma, Shiva und Vishnu (Trimurti) – die jedoch in den Lehrtraditionen wie Shivaismus, Vishnuismus oder Shaktismus sehr unterschiedlich betrachtet werden – und der Glaube an den sich ständig wiederholender Kreislauf des Lebens (Samsara) und die Reinkarnation. Der Hinduismus hatte, wie die indische Philosophie, schon früh prägenden Einfluss auf jene Länder, die im Einflussbereich der indischen Kultur lagen und fand Eingang in die Glaubenswelten Süd- und Südostasiens.
An der Wende vom sechsten zum fünften vorchristlichen Jahrhundert lebte in Nordindien Siddhartha Gautama, der nach der Überlieferung im Alter von 35 Jahren Erleuchtung erlangte und somit zum Buddha („Erwachter“, „Erleuchteter“) wurde. Aus der vedischen Tradition kommend und diese hinter sich lassend wurde er zum Begründer des Buddhismus. Etwa zeitgleich begründete Mahavira ebenfalls in Indien die Lehre des Jainismus.
Der Buddhismus wurde vorerst auf dem indischen Subkontinent, auf Sri Lanka und in Zentralasien bekannt. Der südliche Buddhismus (Theravada) fand Verbreitung in den Ländern Südostasiens. Der nördliche Buddhismus (Mahayana) erreichte über die Seidenstraße Zentral- und Ostasien, sowie von Nordindien die Länder der Himalayaregion, wo sich, in Wechselwirkung mit den bereits verbreiteten Glaubensystemen wie etwa Bön, weiteren Traditionen entwickelten; so beispielsweise Vajrayana (Tibet), Chan (China) bzw. Zen (Japan) und Amitabha-Buddhismus (Ostasien).
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Tàijí-Symbol (auch „Yīn und Yáng“-Symbol) Bildherkunft |
In China hatten die Philosophen Laozi (auch Lao Tse, Lao-tzu; 6. Jh. v.Chr., ob er tatsächlich existiert hat ist nicht endgültig geklärt) und Konfuzius (auch Kong Tse, Kǒng Fū Zǐ; ca. 551 v.Chr. bis 479 v.Chr.) die Lehrtraditionen des Daoismus und des Konfuzianismus begründet, die bis heute prägenden Einfluss auf die Gedankenwelt und Gesellschaft Ostasiens besitzen und auch die Entwicklung des Buddhismus in diesen Regionen mitbeeinflussten (vgl. Buddhismus in China).
Die Religion in Japan war schon früh durch den Synkretismus verschiedener Glaubenssysteme gekennzeichnet. Bis heute sind Shintō und Buddhismus (Zen, Amidismus), der Japan im 5. oder 6. Jahrhundert erreichte, die am weitesten verbreiteten Religionen. Inhalte der chinesischen Lehren Daoismus und Konfuzianismus wurden von Shintō und Buddhismus aufgenommen und integriert. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs herrscht eine besonders hohe religiöse Toleranz in Japan, was zu einem starken Anwachsen neureligiöser Gruppen geführt hat.
An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert stiftete Guru Nanak im Punjab, im Nordwesten Indiens, den Sikhismus. Oft als Abspaltung oder Reformbewegung des Hinduismus oder als Synkretismus aus Hinduismus und Islam bezeichnet, beschreiben Sikhs ihren Glauben als religionsübergreifenden Lebensweg, der sich nicht an dogmatischen Grenzen, sondern an gelebter Weisheit orientiert.
Offiziell am 7. September 1926 im südlichen Vietnam gegründet, ist der Caodaismus (Đạo Cao Đài) heute nach Buddhismus und Katholizismus die drittgrößte Religion des Landes. Religionsstifter war Ngô Văn Chiêu, der die Lehren dieser Religion, die verschiedene Inhalte aus mehreren asiatischen Religionen und dem Christentum umfasst, durch spiritistische Sitzungen empfangen hatte.
Im 20. Jahrhundert hatten so unterschiedliche Persönlichkeiten wie der Inder Mahatma Gandhi, mit seiner aus der indischen Philosophie abgeleiteten Lehre der Gewaltlosigkeit (Ahimsa), und der chinesische Revolutionär Mao Zedong, mit seinem auf dem Kommunismus basierenden Maoismus, entscheidenden Einfluss auf die Politik der beiden nach ihrer Bevölkerungszahl größten Länder der Erde und darüber hinaus.
Länder Asiens nach Regionen
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Länder Asiens Bildherkunft |
| 8} | 8} | 8} | 8} | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2} | ||||||
en:Template:RUS fr:Modèle:RUS
| Moskau | 17.075.400 | 142.893.540 | |||
| 2} | ||||||
en:Template:CHN fr:Modèle:CHN
| Peking | 9.572.419 | 1.306.313.812 | |||
| Taipeh | 35.980 | 22.749.838 | |||
en:Template:JPN fr:Modèle:JPN
| Tokio | 377.835 | 127.417.244 | |||
en:Template:PRK fr:Modèle:PRK
| Pjöngjang | 122.762 | 22.912.177 | |||
en:Template:KOR fr:Modèle:KOR
| Seoul | 99.392 | 48.640.671 | |||
| 2} | ||||||
| #REDIRECT Vorlage:BGD | Dhaka | 144.000 | 147.365.352 | |||
| #REDIRECT Vorlage:BTN | Thimphu | 47.000 | 634.982 | |||
en:Template:IND fr:Modèle:IND
| Neu-Delhi | 3.287.590 | 1.095.351.995 | |||
en:Template:MDV fr:Modèle:MDV
| Malé | 298 | 359.008 | |||
| #REDIRECT Vorlage:NPL | Kathmandu | 147.181 | 28.287.147 | |||
en:Template:PAK fr:Modèle:PAK
| Islamabad | 803.940 | 165.803.560 | |||
| #REDIRECT Vorlage:LKA | Colombo | 65.610 | 20.222.240 | |||
| 2} | ||||||
| #REDIRECT Vorlage:BRN | Bandar Seri Begawan | 5.770 | 372.361 | |||
| #REDIRECT Vorlage:IDN | Jakarta | 1.912.988 | 241.973.879 | |||
| #REDIRECT Vorlage:KHM | Phnom Penh | 181.040 | 13.607.000 | |||
en:Template:LAO fr:Modèle:LAO
| Vientiane | 236.800 | 5.800.000 | |||
| #REDIRECT Vorlage:MYS | Kuala Lumpur | 329.750 | 22.662.365 | |||
| #REDIRECT Vorlage:MMR | Pyinmana | 329.750 | 23.953.136 | |||
| #REDIRECT Vorlage:PHL | Manila | 300.000 | 89.468.677 | |||
| #REDIRECT Vorlage:SGP | Singapur | 682 | 4.425.720 | |||
en:Template:THA fr:Modèle:THA
| Bangkok | 513.115 | 64.185.502 | |||
| Dili | 15.007 | 1.040.880 | |||
| #REDIRECT Vorlage:VNM | Hanoi | 329.560 | 82.689.518 | |||
| 2} | ||||||
en:Template:ARM fr:Modèle:ARM
| Eriwan | 29.800 | 2.991.360 | |||
en:Template:AZE fr:Modèle:AZE
| Baku | 86.600 | 8.328.000 | |||
| Manama | 711 | 688.345 | |||
en:Template:GEO fr:Modèle:GEO
| Tiflis | 69.700 | 4.693.892 | |||
en:Template:IRQ fr:Modèle:IRQ
| Bagdad | 437.072 | 26.074.906 | |||
| #REDIRECT Vorlage:IRN | Teheran | 1.648.195 | 68.017.860 | |||
en:Template:ISR fr:Modèle:ISR
| Jerusalem | 20.991 | 6.986.300 | |||
en:Template:YEM fr:Modèle:YEM
| Sanaa | 527.970 | 20.727.063 | |||
en:Template:ALB fr:Modèle:ALB
| Amman | 89.342 | 5.308.000 | |||
en:Template:QAT fr:Modèle:QAT
| Doha | 11.437 | 840.290 | |||
| #REDIRECT Vorlage:KWT | Kuwait | 17.820 | 2.600.000 | |||
| #REDIRECT Vorlage:LBN | Beirut | 10.452 | 3.820.000 | |||
| #REDIRECT Vorlage:OMN | Maskat | 309.500 | 2.340.000 | |||
| Gaza (Stadt)/Ostjerusalem | 363 - 6.300 | 3.647.875 | |||
| #REDIRECT Vorlage:SAU | Riad | 2.240.000 | 26.417.599 | |||
en:Template:SYR fr:Modèle:SYR
| Damaskus | 185.180 | 18.881.361 | |||
en:Template:TUR fr:Modèle:TUR
| Ankara | 779.452 | 74.709.412 | |||
| #REDIRECT Vorlage:ARE | Abu Dhabi | 83.600 | 4.320.000 | |||
en:Template:CYP fr:Modèle:CYP
| Nikosia | 9.251 | 775.927 | |||
| 2} | ||||||
| Kabul | 647.500 | 31.056.997 | |||
en:Template:KAZ fr:Modèle:KAZ
| Astana | 2.717.300 | 15.233.244 | |||
en:Template:KGZ fr:Modèle:KGZ
| Bischkek | 198.500 | 5.081.429 | |||
| #REDIRECT Vorlage:MNG | Ulaanbaatar | 1.565.500 | 2.791.272 | |||
en:Template:TJK fr:Modèle:TJK
| Duschanbe | 143.100 | 7.320.815 | |||
en:Template:TKM fr:Modèle:TKM
| Asgabat | 488.100 | 5.042.920 | |||
en:Template:UZB fr:Modèle:UZB
| Taschkent | 447.400 | 27.307.134 | |||
Wirtschaftliche und politische Bündnisse und Organisationen
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Arabische Liga Bildherkunft |
Die Arabische Liga wurde als Verbund arabischer Staaten am 22. März 1945 in Kairo gegründet, wo sie auch ihren Sitz hat. Sie besteht aus 22 Mitgliedstaaten: 21 Nationalstaaten in Afrika und Asien sowie Palästina. Hauptziel der Arabischen Liga sind die Förderung der Beziehungen der Mitgliedstaaten auf politischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet. Die Unabhängigkeit und Souveränität der Mitgliedstaaten und der arabischen Außeninteressen soll bewahrt und Streit innerhalb der Liga geschlichtet werden. Mitgliedsstaaten aus Asien sind: Bahrain, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, die Palästinensischen Autonomiegebiete, Saudi-Arabien, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
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OPEC Bildherkunft |
Im September 1960 gründeten Iran, Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und der südamerikanische Staat Venezuela in Bagdad die OPEC (Organization of the Petroleum Exporting Countries), der später auch die Ölförderländer Katar (1961), Indonesien (1962) und die Vereinigten Arabischen Emirate (1967) beitraten. Die OPEC–Mitgliedstaaten aus Asien, Afrika und Südamerika fördern zusammen etwa 40 % der weltweiten Erdölproduktion und verfügen über rund drei Viertel der weltweiten Erdölreserven. Ziele der OPEC sind eine gemeinsame Ölpolitik, um sich gegen einen Preisverfall abzusichern, und zugleich die weltweite Ölversorgung sicherzustellen. Über die Festlegung von Förderquoten für die einzelnen OPEC-Mitglieder wird die Erdölproduktion geregelt. Neben der OPEC sind eine Reihe von Staaten auch in der OAPEC (Organization of Arab Petroleum Exporting Countries) vertreten, die 1968 von Kuwait, Libyen und Saudi-Arabien als Zusammenschluss politisch konservativer arabischer Länder Asiens und Nordafrikas und Gegenpol zur OPEC geschaffen wurde. Weitere Mitglieder aus Asien sind heute Bahrain, Irak, Katar, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
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ASEAN und ASEAN Plus Three Bildherkunft |
Die ASEAN (Association of South-East Asian Nations) wurde am 8. August 1967 als politische, wirtschaftliche und kulturelle Vereinigung der südostasiatischen Staaten Thailand, Indonesien, Malaysia, Philippinen und Singapur gegründet. Ziel war und ist die Zusammenarbeit in der Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs, des sozialen Fortschritts und der politische Stabilität in der Region. Gegründet in der Zeit des „Kalten Krieges“ war das Bündnis von Anfang an kapitalistisch-marktwirtschaftlich und auf die Zusammenarbeit mit den westlichen Industrienationen ausgerichtet und stand in Konkurrenz zur kommunistisch-planwirtschaftlichen Volksrepublik China. 1984 trat das Sultanat Brunei der ASEAN bei, 1995 Vietnam, 1997 Myanmar und Laos sowie 1999 Kambodscha. Papua-Neuguinea hat den Status eines Beobachters. Am 1. Januar 2003 wurde mit der Etablierung des ASEAN Free Trade Area (AFTA) eine Freihandelszone geschaffen, der alle Mitgliedsstaaten der ASEAN angehören. Australien und Neuseeland stehen in Verhandlungen, um diesem Freihandelsabkommen beizutreten. ASEAN Plus Three bezeichnet die gemeinsame Konferenz der ASEAN-Staaten mit China, Japan und Südkorea. In Thailand wurde 2000 die Chiang-Mai-Initiative begründet, die eine enge Kooperation der ASEAN Plus Three-Länder im Finanzsektor festlegt.
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ECO Bildherkunft |
Iran, Pakistan und die Türkei gründeten 1985 die Economic Cooperation Organization (ECO) aus der eine Freihandelszone entstehen sollte. Seit der Auflösung der Sowjetunion traten auch Afghanistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan dem Kooperationsbündnis bei. Internationale Bedeutung kommt ihm vor allem durch den Reichtum an Bodenschätzen in einigen Mitgliedsländern und durch die strategische Lage als Transitkorridor für diese Güter sowohl nach Europa wie auch nach China zu.
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APEC Bildherkunft |
Auf Initiative der USA, Japans und Australiens wurde 1989 die Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) geschaffen, deren Ziel die Einrichtung einer aller Pazifik-Anrainerstaaten umfassenden Freihandelszone in zwei Schritten ist: ab 2010 sollen die Freihandelsabkommen für die Industrienationen der Regionen gelten, ab 2020 auch für die Entwicklungsländer. Asiatische Mitglieder der APEC sind Brunei, die Volksrepublik China, Indonesien, Japan, Malaysia, Papua-Neuguinea, die Philippinen, Russland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam.
Das Asien-Europa-Treffen (Asia-Europe Meeting: ASEM) dient der Beratung und multilateralen Gesprächen zwischen Europa und Asien über eine Zusammenarbeit in Wirtschaft, Politik, Bildung und Kultur. Der Vorschlag zu diesem Treffen kam vom damaligen Premierminister von Singapur Goh Chok Tong und wurde im März 1996 umgesetzt. Mitgliedern aus Asien sind: Brunei, die Volksrepublik China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam.
1997 wurde die Gruppe der acht Entwicklungsländer (D-8) gegründet, der neben Ägypten und Nigeria die asiatischen Staaten Bangladesch, Indonesien, Iran, Malaysia, Pakistan und die Türkei angehören. Ziel der D-8 ist es ihre Stellung in der Weltwirtschaft zu verbessern, Handelsbeziehungen zu diversifizieren und neue Handelsbeziehungen zu schaffen, die Teilhabe bei Entscheidungen auf internationaler Ebene auszubauen und so für bessere Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern zu sorgen.
[[Bild:SCO Map.png|left|thumb|SCO
]]
Die Shanghai Cooperation Organisation (SCO; auch: Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, SOZ) ging 2001 aus der Shanghai-Five-Gruppe hervor, die in erster Linie der militärischen Zusammenarbeit der Mitgliedsländer und der Reduktion der Militärpräsenzen an den gemeinsamen Grenzen dienen sollte. Zu den ursprünglichen Mitgliedsstaaten Volksrepublik China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan kam mit Gründung der SCO Usbekistan hinzu. Die Mongolei, Indien, Pakistan und der Iran befinden sich im Beobachterstatus. Besonders Indien wird zu einer vollen Mitgliedschaft ermutigt. Neben der Verbesserung der politischen Stabilität in der Region, wozu auch ein Antiterrornetzwerk (Regional Antiterrorism Structure, RATS) eingerichtet wurde, wird langfristig eine gemeinsame Außenpolitik und die Schaffung einer Freihandelszone angestrebt.
Im Vorfeld der fünften ministeriellen Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Cancún (Mexiko) wurde 20. August 2003 die Gruppe der Zwanzig (auch G20, zeitweise G21, G22 oder G20+) als gemeinsame Plattform für Entwicklungs- und Schwellenländern und Gegengewicht zu den USA und der EU geschaffen. Neben Brasilien sind die Volksrepublik China und Indien darin die führenden Kräfte. Mitglieder sind auch Indonesien, Pakistan, die Philippinen und Thailand.
Weitere wichtige asiatische Organisationen sind: Die Organisation der Islamischen Konferenz, die Asiatische Entwicklungsbank (Asia Development Bank, ADB) und die Asiatische Menschenrechtskommission
Siehe auch
Weblinks
- Asienhaus in Essen, ein Zusammenschluss asienbezogen arbeitender Nichtregierungsorganisationen bietet vielfältige Informationen zu verschiedenen Ländern und Regionen mit Schwerpunkt auf soziale Entwicklungen, Menschenrechte und Umwelt.
- Bundeszentrale für politische Bildung: Schwerpunkt Asien
- Jochen Buchsteiner: Neue Kräfte in Asien – Rückwirkungen für Europa; Diskussionspapier für den Salzburger Trilog 2006 zu den wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Folgen des “Pazifischen Jahrhunderts”; August 2006
- Kultur in Asien: Kunst, Religion, Kult, Feste, Kalender, Architektur, Geschichte (von Dr. Bernhard Peter) (ein breit angelegtes Informationsforum über verschiedene asiatische Länder, das Essays, Photogalerien und Reiseberichte vereint)
- ZNet's Resource on Asia (engl.)
- Umfangreiche Landkartensammlung von Asien
- in Asien!: Deutschsprachiges Asien-Magazin mit den Schwerpunkten Reise, Kultur und Wirtschaft
- Perry-Castañeda Library Map Collection: Historical Maps of Asia (University of Texas, Austin)
- a resource of the Asia Society (engl.)
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Asien
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Laos Bildherkunft |
Laos
Zypern
Ist Zypern tatsächlich ein Teil Asiens? Ich bezweifle das, denn wenn schon bei der Türkei Diskussion entsteht, so erst bei Zypern, das ja teilweise zu Griechenland zu zählen ist.
- Doch, es gehört zu Asien - die Grenze zwischen Asien und Europa geht ja durch den Bosporus und dann das Ägäische Meer, Zypern liegt genauso wie der größte Teil der Türkei östlich dieser Grenze. Und zu Griechenland gehört der westliche Teil nun nicht gerade (es ist ja ein unabhängiger Staat), es sind dort nur griechische Zyprioten. Die Teilung in einen griechischen und einen türkischen Staat ist international ja nicht anerkannt, auch wenn jetzt der griechische Teil in die EU darf.
AHoerstemeier 15:30, 2. Mai 2003 (CEST)
Ich habe es in der Zypern Diskussion auch schon geschrieben: Zypern ist - wenn man tatsaechlich von Europa und Asien als separate Kontinente definiert - Asien zuzuordnen. Keine mir bekannte geografische Definition rechnet Zypern Europa zu! Alleine die Tatsache, dass Zypern zu ca. 80% von griechischsprechenden (man bezeichnet sich selbst nicht als Griechen oder Tuerken) Zyprioten bewohnt wird und die Republik Zypern der EU beigetreten ist macht die Insel lediglich politisch zum Europaeer. Aehnliches gilt ja auch fuer franzoesische Ueberseegebiete; Franz. Guyana ist immer noch geografisch in (Sued)Amerika, politisch gehoert es zur EU. -- Inmate37927 13:29, 14. Mär 2006 (CET)
- Genau richtig. Dem ist nichts hinzuzufügen, Zypern gehört geografisch eindeutig zu Asien. Gruß, J budissin - J budissin - 8000! 16:24, 14. Mär 2006 (CET)
Asienkarte
Die Schraffierung Taiwans auf der Karte ist nicht angemessen. Dies erweckt den Eindruck, als ob Taiwan "irgendwie" zur VR China gehöre, bzw. ein umstrittenes Gebiet wie Kaschmir sei. Taiwan ist ein souveräner Staat mit klar definiertem Territorium, einer funktionsfähigen - und auf allen Ebenen demokratisch legitimierten! - Regierung. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die VR China Anspruch darauf erhebt oder dass Taiwan (bzw. "Republik China" wie die offizielle Staatsbezeichnung aus den Zeiten der Kuomintang-Herrschaft immer noch lautet) nur von wenigen Staaten diplomatisch anerkannt ist. Taiwan sollte daher einfarbig dargestellt werden, z.B. braun ( führen aber Gespräche miteinander, erkennen sich also gegenseitig an.
- Über Taiwan könnte man sich jetzt lange streiten, es wird international nun mal kaum anerkannt. Ich gebe dir zwar Recht, dass Taiwan ein funktionierender eigenständiger Staat ist (meine Meinung), mit der Karte kann man es aber keinem Recht machen: wenn wir die Schraffierung entfernen, werden einige Chinesen ihre nationale Integrität verletzt sehen. Die Schraffierung deutet eben an, dass der Status Taiwans umstritten ist. Dass er nicht mit dem Status Kaschmirs vergleichbar ist, ist klar.
- Wir hatten neulich ziemlichen Stress mit einem Griechen, der die Republik Mazedonien nicht anerkennen wollte, und ich möchte nicht, dass so etwas wieder passiert. Jemand (du?) hat zu Tibet den Zusatz (unter chinesischer Verwaltung) durch (chinesisch besetzt) geöndert. Das widerspricht unserem Neutralitätsstandpunkt, den du unter Wikipedia:Neutraler Standpunkt findest. Ich hoffe, du verstehst, dass ich deshalb diese Änderung rückgängig machen musste. --Head 22:14, 18. Sep 2003 (CEST)
An Head :Na!Und wie geht es weiter? Hat der Grieche die "Pseudomazedonische Republik" anerkannt,oder ist noch immer FYROM?? Vergina 11:01, 10. Feb 2004 (CET)
- Mensch Jung, hast Du nichts besseres zu tun, als Dich um's Vaterland zu kümmern? Kuck doch mal auf Deinen Kalender. Da sollte irgendwas von 2004 stehen, nicht von 1944. Wir leben in einer Zeit, in der die Länder in Europa gerade zusammenwachsen, und wo so langsam auch der letzte mitgekriegt haben sollte, dass das die entschieden bessere Methode ist, um Wohlstand für alle zu haben, statt uns hier dauerend die SChädel einzuschlagen, wie wir das seit 4000 Jahren immer gemacht haben. Wer wann welchen Anspruch auf welches hinterletzte Stück Gebirgsland hat oder gehabt zu haben glaubt, darauf ist doch echt mittlerweile g e s c h i s s e n! Ulrich.fuchs 11:14, 10. Feb 2004 (CET)
Taiwan-Darstellung
Taiwan-Darstellung Tut mir leid, aber Deine Antwort kann ich nicht nachvollziehen. Du schreibst "mit der Karte kann man es aber keinem Recht machen: wenn wir die Schraffierung entfernen, werden einige Chinesen ihre nationale Integrität verletzt sehen": "Neutralität" kann ja wohl kaum heißen, es "jedem Recht machen zu wollen". Wichtiger als Neutralität ist die Objektivität, die auf Fakten beruht. Wenn jeder Standpunkt unabhängig vom Grad des Realitätsbezugs gleiches Gewicht hat, geht die Objektivität flöten. Wenn ein Grieche Probleme mit der Darstellung Mazedoniens hat, dann hat er schlicht ein Problem mit seinem eigenen nationalen Chauvinismus.
- Einschub: Dieser Satz ist sehr pauschalisierend und auch verletzend: Immerhin gibt es eine griechische Provinz Mazedonien, die die zweitgrößte griechische Stadt, Thessaloniki, zur Hauptstadt hat! Auch gab es Mitte der 1990er Jahre im Zuge allgemeiner (Re-)Nationalisierung auf dem Balkan von slawischer Seite im Staat Mazedonien tatsächlich nicht nur zaghafte Anzeichen für Gebietsforderungen an Griechenland, die erst mit Erstarken der albanischen separatistischen Bewegung im Staat Mazedonien nach dem Triumph der UCK im Kosovo nachgelassen haben, da sich nun auf einmal der (mehrheitlich immer noch slawisch besiedelte) Staat Mazedonien selbst Gebietsforderungen seitens des Kosovo bzw. der eigenen, radikalisierten albanischen Minderheit gegenüber sieht! Inzwischen (2005) sind die Beziehungen Skopje-Athen auch deswegen deutlich entspannter. GriechInnen, die allergisch auf das Thema "Mazedonien" reagieren, tun dies natürlich auch aus national(istisch)en Gründen, aber diese sind ganz überwiegend defensiver Natur: Wo die Anrainer-Nationen immer einen Rückhalt in größeren traditionellen Allianzen haben (die Türken mit anderen Turkvölkern in Mittelasien sowie mit den bosnischen Muslimen und auch den mehrheitlich muslimischen Albanern, die slawischen Mazedonier z.T. mit den Bulgaren und Serben), steht das Neun-Millionen-Völkchen der Griechen ethnisch in gewisser Weise "isoliert" alleine da - und das traditionelle "Brudervolk" der Serben ist inzwischen sicher keine souveräne außenpolitische Größe auf dem Balkan mehr. Die immer wieder angedeutete Diskussion neuer Grenzziehungen auf dem Balkan - unter dubiosen westlichen (Öl-Pipeline-)Prioritäten - weckt alte Ängste in Griechenland, mal wieder zum Spielball der Großmächte zu werden, wie schon nach dem Ersten (siehe Kleinasiatische Katastrophe) und dem Zweiten Weltkrieg (siehe u.a. das Geheimabkommen zwischen Stalin und Churchill mit 90% zu 10%-Aufteilung der Einflusssphären auf Griechenland oder die Verwicklung der CIA in den Obristenputsch 1967) und auch in der Zypernfrage. Also: kein Chauvinismus an sich, sondern nervöses Misstrauen ist der Grund für die Mazedonien-"Allergie" - und Empörung über Versuche, die antiken griechischen Makedonen und ihre (z.T. ziemlich imperialistischen) Kulturleistungen dem griechischen Volk und seiner Geschichte absprechen zu wollen. Natürlich ist Misstrauen nicht gerade konstruktiv, aber halt was anderes als Überheblichkeit! Insofern, wenn man nur oberflächliche Ahnung aus gewöhnlich schlecht informierten (oder revisionistischen) deutschsprachigen Medien (z.B. der unsäglichen FAZ) von diesen Dingen hat, einfach mal zuhören! Danke! -- Marilyn.hanson 04:52, 23. Jan 2005 (CET)
OK, ich hab die Karte komplett neu beschriftet. Die beiden Koreas sind jetzt nicht mehr "umstrittenes Gebiet", und Taiwan ist wie ein souveräner Staat eingezeichnet. Wenn jemand Probleme damit hat oder wenn sich was ändert, können wir das jetzt problemlos ändern, weil ich die Karte im Multi-Layer-Format hochgeladen habe: Bild:Asien-klein.psd. Ein (kleines) Problem gibt es noch: zur alten Karte gab es eine vergrößerte Version: Bild:Asien.jpg. Ich habe die Schriftzüge direkt auf die schon verkleinerte Karte gesetzt, deshalb gibt es von meiner Variante keine größere Version, dafür sind die Schriftzüge besser lesbar. Ich finde deshalb auch, dass eine größere Version nicht nötig ist und werde keine erstellen. --Head 12:40, 4. Okt 2003 (CEST)
Etymologie des Wortes Asien
Weiß jemand eigentlich über den Ursprung des Namens was Genaueres? Sicher stammt es schon aus der Antike. Es wirkt wie ein griechisches oder zumindest gräzisiertes Wort, aber kann natürlich auch irgend eine Selbstbezeichnung eines kleinasiatischen Volkes sein... -- Marilyn.hanson 04:56, 23. Jan 2005 (CET)Flaggen am oberen Rand
Hallo!
Könnte man die sinnfreie Aneinanderreihung von Nationalflaggen am obersten Rand des Artikels nicht entfernen? Sie bringt keinen Zusatznutzen und lenkt nur ab. --ALE! 17:07, 22. Mär 2005 (CET)
Au weia...
Der Artikel ist ja nun nur noch peinlich. Ich werde mal gucken ob ich da was für schreiben kann. --Tankatahuta 22:21, 18. Okt 2005 (CEST)
Wenn der Begriff "Asien" von Sonnenaufgang kommt, ist der Begriff auch Eurozentristisch! Denn es heißt ja nichts anderes, als eine Region, die von Europa aus gesehen östlich liegt...!
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
--Zwobot 20:02, 21. Jan 2006 (CET)
- erledigt -- Chongmyong 20:38, 21. Jan 2006 (CET)
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
--Zwobot 20:02, 21. Jan 2006 (CET)
- erledigt -- Chongmyong 20:35, 21. Jan 2006 (CET)
missverständlicher Satz
"Der vor dem Zweiten Weltkrieg gebräuchliche Begriff Fernost wird heute selten verwendet, da er eine eurozentristische Weltsicht widerspiegelt."Zu keiner Zeit konnte und kann der Begriff "Fernost" für ganz Asien stehen. Das ist eine Ostasien-zentrische Weltsicht. Bitte, das zu korrigieren oder verständlicher zu formulieren.--217.184.11.38 00:01, 19. Feb 2006 (CET)
Ich stimme zu. Es wird auch heute noch verwendet, um Gebiete wie China oder Japan von Indien oder Saudi-Arabien abzugrenzen, die nunmal ebenfalls in Asien liegen.--81.62.132.7 15:31, 24. Feb 2006 (CET)
Geschichte Asiens
Ich schreibe den Artikel gerade neu. Besonders bei der Frühen Geschichte und der Antike, sowie auch dem Mittelalter wäre kompetente Hilfe erwünscht. Auch weitere Mitarbeit würde ich begrüßen. Julius1990 17:32, 1. Apr 2006 (CEST)Wirtschaftsdaten Asien
Hat einer vielleicht Daten bezüglich BIP bzw. ganz allgemein zur Wirtschaftskraft Asiens? Wäre vielleicht auch ganz interessant, ähnliche Daten gibt es ja glaube ich, auch z.B. für Europa. Gruß, PhilippGebirge
Ich habe die trockene Liste durch einen etwas fliessenderen Text ergänzt. Später sind die Seen und Flüsse dran. --A.Stöckli 00:32, 27. Jul 2006 (CEST)
Religionen und Lebensphilosphien
Artikel wurde von mir mit dem Abschnitt "Religionen und Lebensphilosphien" ergänzt. --A.Stöckli 00:33, 27. Jul 2006 (CEST)
Hallo A.Stöckli, danke für Deinen Einsatz in dem Artikel, aber trotzdem zwei Bitten/Anregungen:
- Bitte benutze die Vorschau-Funktion und speichere nicht jede kleine Änderung extra ab. Die Versionsgeschichte des Artikels wird sonst immer unübersichtlicher und unnötig aufgebläht (hilfreich für andere wären auch Kurzzusammenfassunengen der Änderungen in der Kommentarzeile).
- Zu den Änderungen selbst: ich weiß nicht welche Quellen Du benutzt, aber einiges erscheint mir sehr ungenau od. schlicht falsch. Z.B.: "Japan gehört mitunter zu den G8-Staaten" - was heißt hier mitunter? Japan ist eines der G-8-Länder. "Der Agrarsektor wurde vor allem nach Singapur und Malaysia ausgelagert." Sicher? Der Insel-Stadtstaat Singapur als Agrarstaat? "Diese Staaten folgten dabei immer dem Fluggänse-Modell. Der wirtschaftliche Boom erfolgt dabei ähnlich dem Flug von Gänsen." Was soll denn das bedeuten? "In Indien sind vor allem der Hinduismus, der Buddhismus, der Jainismus und der Sikhsimus weit verbreitet." - eher nicht. In Indien sind vor allem der Hinduismus und der Islam von Bedeutung, Jainismus und Sikhismus haben vergleichsweise sehr kleine Anhängerschaften. Der Buddhismus spielt in Indien heute praktisch keine Rolle (seit mehr als 1000 Jahren nicht mehr). "Nördlicher gibt es sehr viele Orthdoxen, v.a. in Russland und Armenien." Warum gerade Armenien? Was ist mit Georgien, Aserbaidschan od. den viel größeren Kasachstan, Usbekistan etc.? --Tsui 01:13, 27. Jul 2006 (CEST)
Danke fürs reinschauen ;) Zu den Religionen: das werde ich sowieso noch einmal genau anschauen und wennmöglich durch Karten/Grafiken ergänzen. Quelle für diesen Abschnitt war v.a. die englische Wikipedia?!
Länder Asiens nach Regionen
Was meiner Minung nach auf jeden Fall wieder in die Liste aufgenommen werden sollte, sind die Anmerkungen etwa zur Türkischen Republik Nordzypern (die nur von einem einzigen Staate der Welt als selbständiger Staat anerkannt wird), zur Sonderstellung von Gebieten wie Macao und Hong Kong, die eben nicht eigenständige Länder sind, zu Taiwan, zu Kurdistan usw.Bitte nicht vergessen: auch wenn eine tabellarische Aufstellung hübsch aussieht und durch die Ergänzung der Flächen und Einwohnerzahlen gewinnt, sollten deshalb nicht andere wesentliche Informationen einfach gelöscht werden. --Tsui 13:12, 27. Jul 2006 (CEST)
ich möchte dazu Fusszeilen machen, aber wie macht man das?
- Ich werde mal versuchen, das in einer Form umzusetzen, die die Tabelle nicht noch weiter vergrößert (zumindest nicht allzu sehr). --Tsui 13:42, 27. Jul 2006 (CEST)
Ich habe auf deiner Diskussionsseite geantwortet A.Stöckli 14:23, 27. Jul 2006 (CEST)
Bilder
Da der Artikel sich gerade im Umbau befindet möchte ich anregen, dass ihr vielleicht feste Bildgrößen verwendet. Der Artikel lebt teilweise von den vielen Bildern, so dass eine vernünftige ausgewogene Komposition wünschenswert wäre, die die Qualität des Artikels dann auch weiter steigern würde. Julius1990 22:47, 29. Jul 2006 (CEST)
- Du meinst wir sollten nicht die Standardangabe "thumb" verwenden?
- Falls Du eine unschöne od. fehlerhafte Darstellung des Artikels siehst - welche Monitorauflösung verwendest Du?
- Ich selbst verwende 1152 x 864, sehe mir aber Artikel wie diesen, wo relativ viele Bilder eingebunden sind, zum Test auch mit kleineren Auflösungen an. --Tsui 22:57, 29. Jul 2006 (CEST)
- Nein, ich habe keine Probleme mit der Darstellung. So gesehen ist alles wunderbar ;). Ich bin lediglich ein Anhänger der Fixierung von Bildgrößen und würde sie gerade bei der Fülle von Bildern bevorzugen. Ist aber nur meine Meinung. Julius1990 23:02, 29. Jul 2006 (CEST)
Bevölkerung, Wüsten, Flora und Fauna
Die obengenannten Themen müssen noch geschrieben werden, bei der Bevölkerung habe ich scon einmal einen Anfang gemacht.
Ausserdem müssen all diese nichtsagenden Listen der Seen und Flüsse noch in fliessenden spanenden Text umgewandelt werden.
NB: Ich habe Die Wirtschaftlichen Bündnisse noch mit der SCO erweitert.
- Bevölkerung erweitert + Weit verbreitete Krankheiten --A.Stöckli 21:07, 4. Aug 2006 (CEST)
- Hallo A.Stöckli, bitte lass den "Überarbeiten"-Baustein im Absatz, so lange der Text so oberflächlich ist. Z.B. ist nicht "Malaria vorwiegend in Südchina verbreitet", sondern in (fast) ganz Südostasien und Südasien. --Tsui 21:03, 4. Aug 2006 (CEST)
- Ich nehme an, du meinst oberflächlich. Ich finde in den einzelnen Artikeln Malaria und Cholera wird genug tiefgründig darüber gehandhabt. A.Stöckli 21:07, 4. Aug 2006 (CEST)
- PS: Warum meckerst du die ganze Zeit, wenn ich mir doch grosse Mühe gebe den Artikel zu verbessern? (bzw. warum verbesserst du ihn in der Zeit in der du mecherst nicht selber?)
- PPS: Du solltest dich jetzt nicht angegriffen fühlen. A.Stöckli 21:07, 4. Aug 2006 (CEST)
- Bitte fühl auch Du Dich durch meine Kritik nicht angegriffen.
- Was den Artikel angeht fände ich es - im Sinne der Leser, für die wir das hier ja machen - besser nicht nur so kurze schlagwortartige Sätze zu verfassen, die eigentlich nicht wirklich erklären worum es geht, sondern ruhig ein wenig mehr und besser Recherchiertes.
- "Viele Menschen in Asien sind sehr arm und haben keine grosse Lebenserwartung." - Das mag im Grunde richtig sein. Aber interessanter wäre es auszuführen welche Regionen wirtschaftlich besser da stehen ("In Südkorea und Japan ist die Bevölkerung viel reicher. " ist zu wenig. Auch andere Länder od. Regionen sind verhältnismäßig wohlhabend, von Singapur bis zu den durch die Ölförderung zu den reichsten Ländern der Wet zählenden Emiraten am Golf) und wo es nicht so gut aussieht.
- Einfach falsch ist, wie schon weiter oben notiert, dass "Malaria vorwiegend in Südchina verbreitet" sei.
- Was das Erweitern des Artikrels betrifft: ich habe in der vergangenen Woche den Abschnitt zur Geographie gründlich überarbeitet und dabei den zu den Gebirgen überhaupt erst ausgearbeitet. Zuvor hatte ich bereits die Abschnitte zu Religion, Mythologie und Philosophie und Wirtschaft komplett neu geschrieben. Ich behaupte nicht, dass die perfekt seien oder alle Abschnitte so umfangreich sein sollen - aber ich glaube doch, dass sie einen Hinweis geben, wie die Abschnitte des Artikels aussehen könnten. Dazu gehört auch, vor dem Schreiben zu recherchieren, auch in Büchern nachzulesen und nur wirklich gesicherte Fakten hineinzuschreiben. Grüße, Tsui 21:18, 4. Aug 2006 (CEST)
- Da muss ich mich woll entschuldigen, sollte Südasien und nicht Südchina heissen - sorry Tippfehler. A.Stöckli 21:40, 4. Aug 2006 (CEST)
Vollständige Überarbeitng
Der Artikel muss vollständig überarbeitet werden. Gewisse Abschnitte sind zwar ganz ok aber grösstenteils fehlen noch ganze Abschnitte (Flora und Fauna), bestehen nur aus Listen (Seen, Flüsse) oder sind einfach zu kurz. 217.194.49.178 16:05, 14. Aug 2006 (CEST)
~~Lesenswert Kandidatur~~
Die Überarbeitung ist nun abgschlossen. Nun möchte ich euch fragen, hat der Artikel das, was in einem lesenswerten Artikel verlangt wird oder nicht? Bei genug positiven Anworten wird der Artikel in die Kandidatur-Liste eingetragen, sonst stell ich ihn erst mal ins Review.
Mit Freundlichen Grüssen A.Stöckli 16:41, 28. Aug 2006 (CEST)
Diskussion aus dem Review (August - September 2006)
Vielleicht könnte man "Gebirge" etwas besser gliedern. (Hochgebirge/Mittelgebirge/...) oder "von Ost nach West"
Vor noch etwa eineinhalb Monaten war der Artikel schrecklich aufgebaut und es fehlten viele Informationen. Es hat sich viel getan. Nun denke ich, dass er das "Zeug" zu einem lesenswerten Artikel hat. Es wäre aber noch gut vorher den Artikel nochmals auf Fehler zu untersuchen und an einigen Stellen zu ergänzen. Ich freue mich auf Mitarbeit und Antworten.
Mit freunlichen Grüssen A.Stöckli 17:18, 28. Aug 2006 (CEST)
- Ich denke, der Artikel ist von einem lesenswert noch weit entfernt. Gerade habe ich ein paar Änderungen und Ergänzungen gemacht, siehe [LINK], aber nach Texten wie: In Südkorea und Japan ist die Bevölkerung viel reicher. Immer mehr Geld wird für Gebrauchwaren wie Fernseher, Videokonsolen u.ä. ausgegeben. Auch die Schulen und sportlichen Einrichtungen werden immer besser. Auch China ist durch den wirtschaftlichen Aufschwung in den 80-zigern Jahren reicher geworden. Allerdings ist die Aufteilung des Geldes nicht gerecht. Während es immer mehr Milliardäre in China gibt, wird ein anderer Teil der Bevölkerung immer ärmer. Da China praktisch keine Umweltschutzmassnahmen ergreift, müssen die Fischer oft dreckiges Wasser trinken. Dieses dreckige Wasser führt zu Hautausschlag und Krankheiten. habe ich schnell wieder aufgegeben. Wenn ich dieser Tage Zeit habe, schaue ich ihn mir nochmal an, aber ich denke, da müssen einige Fachleute noch eines in Arbeit reinstecken, bevor der Eintrag auch nur halbwegs vorzeigbar wird. --Johanna R. 17:36, 2. Sep 2006 (CEST)
Ich war gerade dabei, einen Löschantrag für den Artikel Asiat vorzubereiten und habe nun gesehen, dass sich der Artikel Asien gerade im Review befindet. Hier ist zwar streng genommen nicht der richtige Ort dafür, aber bei der nahen Themenverwandtschaft ist ein Hinweis auf den Artikel hier eventuell gut aufgehoben.
Meine ursprünglich geplante Begründung für den Löschantrag:
„Dass ich mal einen Löschantrag für einen an sich relevanten und bereits mit Inhalt gefülltem Artikel stellen würde, hätte ich nicht gedacht, aber hier ist das wohl angemessen. In seiner jetzigen Form ist der Artikel kompletter Unsinn und ein Neuanfang ist wohl wesentlich fruchtbarer als eine Überarbeitung.
Der Begriff "Asiate" ist eben gerade kein geografisches Attribut, sondern ein soziales Konstrukt. In den verschiedenen Epochen und Gesellschaften der Welt wird der Begriff z.T. stark unterschiedlich verwendet, siehe z.B. auch den englischen Artikel. Sind z.B. Russen, Türken, Araber, Inder oder Kalmücken Asiaten? Warum? Warum nicht?“
Wenn der Hinweis hier unerwünscht ist, einfach wieder löschen, aber mir bitte bescheid geben. --Neg 18:35, 2. Sep 2006 (CEST)
- Beim flüchtigen Durchgehen ist mir das Bild vom Vulkan Ararat aufgefallen. Das Bild bedeckt Text. Ich habe es zwar versucht die Position des Bildes zu ändern, ist mir aber nicht gelungen zu beseitigen. Gruß -- Rainer Lippert 17:59, 6. Sep 2006 (CEST)
- Mir fehlt auf jedenfall noch mehr über die Wirtschaft in den Golfstatten siehe: [LINK], dort gibt es in einer solchen Boomregion auf jedenfall mehr zu berichten. mfg --- Manecke 14:51, 10. Sep 2006 (CEST)
Die Diskussion zu diesem Review ist abgeschlossen. -- Dishayloo + 00:14, 2. Okt 2006 (CEST)























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