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Der Artikel Augsburg gehört zur Kategorie: Ort in Bayern, Augsburg, Reichsstadt, Ehemaliger Residenzort in Bayern
| Wappen | Karte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Bayern | ||||
| Regierungsbezirk: | Schwaben | ||||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | ||||
| Geografische Lage: | |||||
| Höhe: | 446-561 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 146,93 km² | ||||
| Einwohner: | 263.804 (1. Januar 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 1795 Einwohner je km² | ||||
| Ausländeranteil: | 16,7 % (1. Januar 2006) | ||||
| Postleitzahlen: | 86150-86199 (alt: 8900) | ||||
| Vorwahl: | 0821 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | A | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 61 000 | ||||
| Stadtgliederung: | 41 Stadtbezirke 17 Planungsräume | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Maximilianstraße 4 86150 Augsburg | ||||
| Webseite: | www.augsburg.de | ||||
| Politik | |||||
| Oberbürgermeister: | Paul Wengert (SPD) | ||||
| Regierende Parteien: | SPD, Grüne, FBU, FW, ödp | ||||
Augsburg im Südwesten Bayerns ist eine kreisfreie Stadt, Sitz der Regierung des Regierungsbezirks Schwaben sowie Sitz des Bezirks Schwaben und des Landratsamtes Augsburg. Die Universitätsstadt gilt nach Trier als die zweitälteste Stadt Deutschlands. Am 1. Januar 2006 hatte die Stadt 263.804 Einwohner (Ausländeranteil ca. 16,7 %). Nach München und Nürnberg ist Augsburg die drittgrößte bayerische Großstadt. Ihr Name geht auf die römische Siedlung Augusta Vindelicorum zurück, die im Jahr 15 vor Christus während der Regierungszeit des römischen Kaisers Augustus als Militärlager gegründet wurde.
Augsburg ist die einzige Stadt Deutschlands, die einen eigenen gesetzlichen Feiertag hat, das Hohe Augsburger Friedensfest am 8. August. Damit hat Augsburg mehr gesetzliche Feiertage als irgendeine andere Region oder Stadt in Deutschland.
Die Stadt ist Bischofssitz der katholischen Diözese Augsburg.
Sie bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Größere Städte nahe Augsburg sind München (etwa 57 km südöstlich), Nürnberg (etwa 121 km nördlich) und Stuttgart (etwa 133 km nordwestlich).
Der Ballungsraum Augsburg steht in Bayern an dritter Stelle und ist Teil der Planungsregion Augsburg, die 830.000 Einwohner hat.
Augsburg wurde im Jahr 1906 mit Überschreiten der Einwohnerzahl von 100.000 zur Großstadt.
Geografie
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Augsburger Rathaus Bildherkunft |
Augsburg liegt am Lech, der zirka 150 km südwestlich in Tirol entspringt und 40 km nördlich in die Donau mündet. Der älteste Teil Augsburgs sowie die südlichen Stadtteile liegen auf dem nördlichen Ende einer Hochterrasse. Die Terrasse entstand zwischen dem steilen Hügelrand von Friedberg im Osten und den hohen Riedeln des westlichen Hügelrandes, zwischen den Talauen der Alpenflüsse Lech und Wertach, die sich im Norden der Stadt vereinigen.
Augsburg ist eine Dreiflüssestadt. Der größte ist der Lech, in den die Wertach nördlich des Landschaftsschutzgebiets Wolfzahnau mündet.
Durch die Stadt fließt ein weit verzweigtes künstliches Bachsystem:
Der Fabrikkanal, in den die Singold, der dritte Augsburger Fluss, mündet, wird in Göggingen von der Wertach abgeleitet und fließt als Wertachkanal, Holzbach bzw. Senkelbach nach Norden und gelangt nördlich der Ballonfabrik Augsburg zurück in die Wertach.
| Lech | 19,9 km |
| Wertach | 13,1 km |
| Singold | 6,2 km |
| 29 Lechkanäle | 77,7 km |
| 4 Wertachkanäle | 11,6 km |
| 19 Bäche | 45,6 km |
| Länge insgesamt | 173,2 km |
Am Hochablass werden der Hauptstadtbach und der Neubach vom Lech abgeleitet, die sich nach wenigen hundert Metern wieder vereinigen, um kurz flussabwärts in den nach Norden fließenden Herrenbach (flussabwärts Proviantbach mit seinen Ab- und Zuleitungen Hanreibach und Fichtelbach) und den nach Westen geleiteten Kaufbach zu gabeln. Der Kaufbach wiederum speist den Schäfflerbach und die Stadtgräben und Innenstadtkanäle, die nach Norden fließend sich auf dem Gelände der UPM Kymmene wieder vereinen und als Stadtbach im westlichen Bereich der Wolfzahnau wieder mit dem Proviantbach zusammenfließen, um wenige Meter vor der Wertachmündung in den Lech zu gelangen.
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Lech am Hochablasswehr nach Ausleitung mehrerer Kanäle Bildherkunft |
Im Süden erstreckt sich das Lechfeld, eine nacheiszeitliche Schotterebene zwischen den beiden Flüssen. Im Bereich des Lechfeldes konnten sich seltene Urlandschaften erhalten. Der Augsburger Stadtwald und die Lechtalheiden zählen heute zu den artenreichsten mitteleuropäischen Lebensräumen.
An Augsburg grenzt der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, ein großes Waldgebiet. Das Stadtgebiet ist auch stark begrünt, wofür Augsburg 1997 den europaweiten Preis als „Grünste und lebenswerteste Stadt“ erhielt. Die Stadt ist der größte kommunale Waldbesitzer in Bayern, drittgrößter in Deutschland.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen mit ihrem Siedlungskern unmittelbar an den Siedlungskern der Stadt Augsburg und bilden daher mit ihr den Großen Verdichtungsraum Augsburg, im Osten beginnend und dann im Uhrzeigersinn:
Friedberg (Bayern) (Landkreis Aichach-Friedberg), Königsbrunn, Stadtbergen, Neusäß und Gersthofen (alle Landkreis Augsburg).
Weitere Gemeinden, die an das Stadtgebiet von Augsburg grenzen, sind, im Norden beginnend und im Uhrzeigersinn:
Rehling, Affing, Kissing, Mering und Merching (alle Landkreis Aichach-Friedberg), Bobingen, Gessertshausen und Diedorf (alle Landkreis Augsburg)
Stadtgliederung
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Grafik: Planungsräume und Stadtbezirke Bildherkunft |
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Stadtplan von 1905 Bildherkunft |
Das Stadtgebiet von Augsburg hat eine Gesamtfläche von 147 km2 und ist in 17 Planungsräume eingeteilt, welche insgesamt 41 Stadtbezirke bilden. Die Einteilung in Stadtbezirke wurde 1938 eingeführt. Bei den Stadtteilen handelt es sich teilweise um ehemals selbständige Gemeinden, die im Laufe diverser Gebietsreformen nach Augsburg eingegliedert wurden, teilweise aber auch um neue Stadtteile, die als Wohngebiete gegründet wurden. Einige Stadtteile haben darüber hinaus räumlich getrennte Siedlungen (Wohnplätze) mit eigenem Namen, die in Klammern hinter dem Stadtteil genannt werden:
- Innenstadt (mit Bismarckviertel)
- Oberhausen
- Bärenkeller
- Firnhaberau
- Hammerschmiede
- Lechhausen
- Kriegshaber
- Pfersee (mit Rosenau- und Thelottviertel)
- Hochfeld
- Antonsviertel
- Spickel-Herrenbach
- Hochzoll
- Haunstetten-Siebenbrunn (mit Meringerau)
- Göggingen (mit Schafweidsiedlung)
- Inningen
- Bergheim (mit Neubergheim, Wellenburg, Bannacker)
- Universitätsviertel
Das Textilviertel umfasst Teile der Innenstadt und Spickel-Herrenbach. Die Augsburger Altstadt liegt auf dem Gebiet des Stadtteils Innenstadt.
Die ehemaligen Kasernen- und Wohngebiete der US-amerikanischen Armee, wie die Reese-Kaserne, haben ihre ursprüngliche Namen erhalten: Sheridan, Reese, Centerville, Cramerton, Supply-Center, Sullivan Heights.
Geschichte
Antike
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Augsburg, Römisches Museum im Dominikanerkloster: Römischer Prunkhelm Bildherkunft |
Als Gründungsjahr von Augsburgs gilt 15 v. Chr.. In diesem Jahr wurde auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Oberhausen unter Führung der beiden Stiefsöhne Kaiser Augustus', Drusus und Tiberius, ein Legionslager errichtet, das später auch als Nachschubdepot diente. Augsburg ist diesem Gründungsdatum zufolge nach Trier die zweitälteste Stadt Deutschlands und neben Trier die größte römische Siedlung nördlich der Alpen.
In Anlehnung an die vor der Zeitenwende entstandenen Lager bildete sich im ersten Jahrhundert die Siedlung Augusta Vindelicorum, der Kaiser Hadrian im Jahr 121 n. Chr. das römische Stadtrecht verlieh. Augsburg war ab etwa 95/100 n. Chr. Hauptstadt der römischen Provinz Raetien, die sich bis nach Oberitalien erstreckte. Es ist unbekannt wann genau Augsburg Provinzhauptstadt wurde. Der archäologische Befund deutet darauf hin, dass Kempten im Allgäu (Cambodunum) noch bis ins späte erste Jahrhundert n. Chr. diese Funktion hatte.
Neuen Forschungen zufolge wurde der Neckar-Odenwald-Limes erst im Jahre 98 n. Chr. unter Kaiser Trajan angelegt, zeitgleich mit dem für dieses Jahr gesicherten (Aus-)Bau der römischen Fernstraße Mainz-Bad Cannstatt-Augsburg. Ein Zusammenhang dieser beiden strategischen Bauprojekte mit der Verlegung der Hauptstadt der Provinz Rätien von Kempten nach Augsburg liegt nahe, ist aber bisher nicht positiv belegt (vgl. Kinzigtalstraße).
Nach der Teilung der römischen Provinz Raetia im Jahr 294 n. Chr. wurde Augsburg Hauptstadt der Provinz Raetia Secunda. Mit dem Ende der römischen Herrschaft um 450 n. Chr. fielen ab dem 5. Jahrhundert die Alemannen in Augusta Vindelicorum ein. Das Weiterbestehen der Siedlung ergibt sich aus der Erwähnung der Wallfahrt zum Grab der Heiligen Afra in der von Venantius Fortunatus (gest. nach 600 in Poitiers) im Jahr 565 veröffentlichten metrischen Vita sancti Martini (MGH auct. ant. IV 1/2), Vers 642.
Schon in der Spätantike war Augsburg Bischofssitz. In die Zeit um 300 fällt die Legende einer der Stadtheiligen, der Heiligen Afra, sowie Überlieferungen über einen Bischof Narzissus.
Mittelalter
Etwas südlich der Bischofsstadt bildete sich im 12. Jahrhundert eine Kaufmannssiedlung. Südlich Augsburgs wurde auf dem Lechfeld 955 Geschichte geschrieben, als Kaiser Otto I. - mit Hilfe des Bischofs Ulrich von Augsburg - die westwärts strebenden Ungarn besiegte.
Im Jahr 1156 erhielt Augsburg das Stadtrecht durch Kaiser Friedrich Barbarossa. Ab 1251 ist das Recht der Stadt auf Führung eines Siegels und auf Besteuerung ihrer Bürger belegt. König Rudolf von Habsburg verlieh der Bischofsstadt und Kaufmannsstadt 1276 die Reichsfreiheit (Freie Reichsstadt). In der Folge wird Augsburg von den Patriziern beherrscht. 1368 Aufstand der Handwerker und Einführung einer Zunftverfassung. 1540 Gründung der Augsburger Börse. Die Zünfte sind bis 1547 an der Stadtregierung beteiligt.
1379 Beitritt Augsburgs zum Schwäbischen Städtebund (dieser zerfällt 1388).
Neuzeit
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Augsburg: Der Damenhof im Fuggerschen Stadtpalais Bildherkunft |
Hauptartikel: Reichstag zu Augsburg
1469–1478 Zunftdiktatur des Ulrich Schwarz, der 1478 hingerichtet wird.
Danach war Augsburg vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende der Renaissance ein bedeutendes Zentrum der Wirtschaft und des Handels. Bekannte Namen aus dieser Zeit sind die Kaufmannsfamilien der Fugger und Welser.
Reformationszeit
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Holzschnitt aus dem Jahre 1493 Bildherkunft |
Die Stadt gehörte 1529 zu den Vertretern der protestantischen Minderheit (Protestation) am Reichstag zu Speyer. Ihre Bürgerschaft forderte die ungehinderte Ausbreitung des evangelischen Glaubens. Auf dem Reichstag zu Augsburg 1530 formulierte Philipp Melanchthon mit dem Augsburger Bekenntnis die Bekenntnis- und Gründungsurkunde der Lutherischen Kirche.
In der Stadt Augsburg existierte zwischen 1524 und 1573 eine bedeutende Täufergemeinde. Bekannt geworden ist vor allem die Augsburger Märtyrersynode 20. bis 24. August 1527, eine internationale Zusammenkunft von Abgesandten unterschiedlicher Täuferkreise. Die meisten der Synodalen starben später als Märtyrer für ihre Überzeugungen.
Am 22. Juli 1534 wurde vom Großen Rat beschlossen, dass nur vom Rat "installierte" Prädikanten in der Stadt predigen durften. Der katholische Gottesdienst wurde auf die acht Kirchen der Stifte eingeschränkt. Kleinere Kirchen und Klosterkirchen wurden geschlossen. Mit diesem Religionsmandat nahm der Rat formal die Kirchenhoheit der Stadt in Anspruch.
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Augsburg, Perlachplatz 1550 Bildherkunft |
Im Jahr 1548 veranlasste Kaiser Karl V. eine neue patrizische Stadtverfassung und erließ das Augsburger Interim. Mit der neuen Stadtverfassung führte Augsburg ein paritätisches Regierungs- und Verwaltungssystem ein (Gleichberechtigung und exakte Ämterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten, - siehe Paritätische Reichsstadt). Der Augsburger Reichs- und Religionsfrieden 1555 beruhigte auch in der Stadt das Zusammenleben der Bürger.
1584 wurde in Augsburg der Gregorianische Kalender eingeführt.
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Gustav II. Adolf vor den Mauern Augsburgs im Jahre 1632 Bildherkunft |
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Augsburg am 20. April 1632 von der schwedischen Armee eingenommen. An diese Zeit erinnert der Schwedenturm mit dem Standbild des Stoinerner Mo und die Schwedenstiege, als Teile der Augsburger Befestigungsanlage.
Am 13. Dezember 1703 wird Augsburg im Spanischen Erbfolgekrieg durch bayerische Truppen unter Kurfürst Maximilian II. Emanuel besetzt, die es 1704 wieder räumen müssen.
1784/1785 kam es zu Weberunruhen und am 29.01.1794 zum Weberaufstand. Den Hintergrund des Streites bildete die aufkommende Textilindustrie mit ihren Kattunmanufakturen, welche das Weberhandwerk bedrohten.
Augsburg wurde bis zur Besetzung durch bayerische Truppen 1805 durch sieben Patrizierfamilien regiert.
Moderne
Bereits 1771 entstand mit der Schüleschen Kattunfabrik, errichtet von Johann Heinrich Schüle, die erste Fabrik auf dem europäischen Kontinent.
Durch den Friedensvertrag von Pressburg (26. Dezember 1805) verlor Augsburg, das bereits am 21. Dezember von bayerischen Truppen besetzt worden war, die Reichsfreiheit und fiel an Bayern. Ab 1809 erhielt die Stadt einen eigenen Polizeidirektor. Damit unterstand die Stadt direkt der Kreisverwaltung. Später bezeichnete man solche Städte als "kreisfrei".
1862 entstand das Bezirksamt Augsburg, aus dem später der Landkreis Augsburg hervorging. Dieser wurde bei der Kreisreform 1972 mit dem ehemaligen Landkreis Schwabmünchen, einem Teil des ehemaligen Landkreises Wertingen und einigen Orten der Landkreise Donauwörth und Neuburg an der Donau vereinigt. Seine heutige Ausdehnung erhielt der Landkreis Augsburg mit der Ausgliederung der Gemeinde Baar (Schwaben) zum Landkreis Aichach-Friedberg im Jahr 1994. Augsburg blieb Sitz des Landkreises, die Stadt selbst stets kreisfrei.
Im 19. Jahrhundert erlangte Augsburg noch einmal Bedeutung als Zentrum der Textilindustrie und des Maschinenbaus (MAN = Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg). Mit der Allgemeinen Zeitung von Johann Friedrich Cotta erschien in Augsburg die bedeutendste deutsche Tageszeitung dieser Zeit. Seit 1927 hat die Messerschmitt AG hier ihren Hauptsitz.
Nationalsozialismus und zweiter Weltkrieg
Bei der Reichstagswahl 1933 erhielt die NSDAP in Augsburg 32,3 % der Stimmen. Mit Beginn der "Nationalen Revolution in Bayern" am 9. März begann der Terror gegen politische Gegner auch in Augsburg. Ende März 1933 wurde der 1929 gewählte Stadtrat aufgelöst und anhand der Ergebnisse der Reichstagswahl vom 5. März neu besetzt, jedoch ohne die Stadträte der KPD. Im Mai verließ die SPD, die schon vorher von fast allen städtischen Ausschüssen ausgeschlossen war, auf Druck der Nationalsozialisten den Stadtrat, am 5. Juli die BVP. Die Abgeordneten der DNVP schlossen sich der Fraktion der NSDAP an.
In der Stadtratssitzung vom 28. April wurde der 2. Bürgermeister der SPD, Ackermann, formell pensioniert und Joseph Mayr (NSDAP), der das Amt schon vorher kommissarisch innehatte, zum neuen 2. Bürgermeister gewählt. Am 31. Juli schließlich wurde der Oberbürgermeister Dr. Otto Bohl (BVP) entlassen und auf der Stadtratssitzung am 3. August durch Dr. Edmund Stoeckle (NSDAP) ersetzt. Die Machtübernahme in der Stadt war damit abgeschlossen.
Schon am 9. März wurden kommunistische Funktionäre in "Schutzhaft" genommen. Richteten sich die Verhaftungen zunächst gegen Kommunisten und Sozialdemokraten, gerieten schnell auch Juden und andere missliebige Personen, wie auch Abgeordnete der BVP, in Haft.
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Synagoge an der Halderstraße Bildherkunft |
Auch der Brand der Augsburger Sängerhalle (Ludwigsbau) am 30. April 1934 war Anlass einer Verhaftungswelle.
Am Morgen des 10. November 1938 brannte die 1917 erbaute Synagoge an der Halderstraße, in der Folge wurden auch jüdische Geschäfte und Privatwohnungen verwüstet.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Clemens Högg kam in der NS-Gewaltherrschaft zu Tode. Auch Widerstandskämpfer wie Bebo Wager büßten mit ihrem Leben.
Augsburg erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Schäden. Bei einem verheerenden Bombenangriff der Britischen Luftwaffe in der Nacht vom 25. Februar auf den 26. Februar 1944 wurde große Teile der Augsburger Innenstadt zerstört. Bilanz des Bombardements mit 300.000 Brandbomben: 730 Tote und über 1300 Verletzte. Danach verließ fast die Hälfte der Bevölkerung die Stadt. Einheiten der 7. US-Armee rückten schließlich am 28. April 1945 in Augsburg ein.
Nach dem Krieg wurde Augsburg bis 1998 zu einem Stützpunkt der US-Armee.
Bundesrepublik Deutschland
Die Altstadt mit ihren bedeutenden Bauten wurde inzwischen weitgehend wieder aufgebaut. Im Rathaus wurde anlässlich der 2000-Jahr-Feier 1985 der große goldene Saal wiederöffnet, dessen Renovierung bis 1996 andauerte.
Als Hauptstadt des Regierungsbezirks Schwaben fügte sich die Stadt in das politische System der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern ein.
Bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 fanden in Augsburg die Kanu- und Kajak-Wettbewerbe sowie Handball-, Basketball und Fußball-Vorrundenspiele statt.
Städtische Legenden
Stadtgöttin Cisa
Angeblich war die Cisa (dea Ciza) die Stadtgöttin von Augsburg. In Randnotizen der aus dem Stift Ursberg stammenden Excerptum ex Gallica Historia (um 1135) wird ausführlich von der römischen Belagerung der von schwäbischen Stämmen zwischen Lech und Wertach errichteten Stadt Cisaris, dem späteren Augsburg berichtet. Die Stadt war demnach nach einem Heiligtum der Göttin Cisa benannt. In dieser Schlacht wurden angeblich die Römer vernichtend geschlagen. In der Herausgabe werden auch die Lokalnamen Kriegshaber von einem Griechen Avar, Hafnerberg von einem Militärpräfekt Habeno (auch: Hebeino) und Pfersee von einem Militärtribunen Verres (auch: Verus) abgeleitet (siehe auch: Ableitung des Namens Pfersee).
Der Text des 12. Jahrhunderts erweist sich als diffuse Kompilation mit deutlichem Schwerpunkt auf der für die Sagenforschung nicht ungewöhnlichen phantasievollen Ausdeutung nicht mehr verstandener, wohl voralemannischer Lokalnamen. In der Diskussion blieb allein die Göttin Cisa, sicherlich deswegen, weil Jacob Grimm in seiner Deutschen Mythologie den „Werth der merkwürdigen Überlieferung“ ausdrücklich betonte.
Ob man an der Stelle des heutigen Kitzenberges bei der St. Ulrich und Afra eine alemannische Ziuverehrung annehmen kann, ist ebenfalls wissenschaftlich nicht zu belegen. In Augsburg war zumindest seit dem späten Mittelalter ein provinzalrömisches Medusenhaupt bekannt, das in der heutigen Ulrichskirche eingemauert war. Das Medusenhaupt befindet sich heute im Römischen Museum.
Eine Darstellung der Cisa ist auf der Wetterfahne des Perlachturms zu sehen und einige Darstellungen auf den Bronzetüren des Domes sollen der Legende nach auf Cisa hindeuten.
Der "Stoinerne Ma"
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Die Figur "Stoinerner Ma" ("Steinerner Mann") an der östlichen Stadtmauer. Bildherkunft |
Der "Stoinerne Ma" ("Steinerner Mann") ist eine überlebensgroße Steinfigur an der östlichen Stadtmauer, im Bereich der so genannten „Schwedenstiege”, in unmittelbarer Nähe des Galluskirchleins. Sie stellt wohl einen einarmigen Bäcker mit einem Laib Brot und einem Schild dar. Im Bereich der Füße befindet sich ein schneckenförmig gedrehtes Postament. Der Legende nach handelt es sich um einen Bäcker, der während einer langen Belagerung der Stadt aus Sägemehl Brote gebacken und für die Belagerer deutlich sichtbar über die Stadtmauer in den Graben geworfen haben soll. Der Eindruck, in der Stadt gäbe es noch so viel Brot, dass man es über die Mauer werfen könne, soll die Belagerer so demoralisiert haben, dass sie aus Wut nach ihm mit einer Armbrust schossen. Ein Treffer schlug ihm den Arm ab, bald darauf brachen sie die Belagerung ab. Der Name des Bäckers wird in der Überlieferung mit „Konrad Hackher” angegeben. Historisch gehört das Ereignis in den Dreißigjährigen Krieg, genauer zur Belagerung der Stadt Augsburg während der Jahre 1634/35, als katholische Truppen unter Generalfeldmarschall von Wahl die von den protestantischen Schweden besetzt gehaltene Stadt zurückerobern wollten. Verlässlich belegt ist die Tat des Bäckers freilich nicht.
Die Statue wird gerne von Spaziergängern angesteuert, die an der Stadtmauer entlang flanieren. Die Nase des steinernen Manns zu berühren, soll Glück bringen. Besonders bei Liebespaaren ist dieser Brauch beliebt.
Fakten jenseits der Legende: In seinem akribisch recherchierten Beitrag zur 1941 erschienenen Nr. 54 der "Zeitschrift des historischen Vereins für Schwaben" definiert Eduard Lampart die damals noch an der Hausecke Pulvergässchen/Unterer Graben stehende Figur als Bastelei aus einigen, ursprünglich nicht zusammengehörigen, Teilen. Es dürfte sich um Funde bei Erdarbeiten in der Stadt handeln, die über Generationen hinweg zum erwähnten Eckhaus gekarrt wurden, weil es bis 1810 der Sitz des amtierenden "Städtischen Bauwarts" war. Einem der Bauwarte ist die wohl zwischen Anfang und Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte Aufstellung der Figur zu verdanken. Dass sie den historisch nicht belegbaren Bäcker-Helden Hacker darstellt, wurde ihr erst später angedichtet.
Eingemeindungen
| Jahr | Orte | Zuwachs (ha) |
|---|---|---|
| 1. Juli 1910 | Gemeinde Meringerau | 953,7 |
| 1. Januar 1911 | Gemeinde Pfersee | 345,8 |
| 1. Januar 1911 | Gemeinde Oberhausen | 862,2 |
| 1. Januar 1913 | Stadt Lechhausen | 2794,4 |
| 1. Januar 1913 | Gemeinde Hochzoll (bis 1905: Friedbergerau) | 435,0 |
| 1. April 1916 | Gemeinde Kriegshaber | 5,9 |
| 1. Juli 1972 | Stadt Göggingen | 1079,2 |
| 1. Juli 1972 | Stadt Haunstetten | 1393,2 |
| 1. Juli 1972 | Gemeinde Inningen (inklusive der wenige Tage zuvor per Eilverfahren nach Inningen eingemeindeten Gemeinde Bergheim) | 3383,9 |
Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
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Bevölkerungsentwicklung Bildherkunft |
Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte in Augsburg ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lebten 1806 etwa 26.000 Menschen in der Stadt, so waren es 1895 bereits über 80.000. Im Jahre 1906 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Bis 1939 stieg die Bevölkerungszahl bis auf 185.000.
Im Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt etwa 20 Prozent ihrer Bevölkerung (38.958 Personen). Die Einwohnerzahl sank bis 1945 auf 146.000, stieg dann bis 1950 wieder auf den Vorkriegsstand. Im Jahre 1992 erreichte die Bevölkerungszahl mit 264.852 ihren historischen Höchststand. Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Augsburg nach Fortschreibung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung 262.140 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1806 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
Eine Studie sagt voraus, dass die geburtenstarke Stadt Augsburg in 15 Jahren 300.000 Einwohner haben wird.
Bevölkerungsentwicklung der Stadt Augsburg seit dem 17. Jahrhundert
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¹ Volkszählungsergebnis
Religionen
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Augsburg: Blick vom Perlachturm Richtung Maximilianstraße (links: Front des Rathauses; im Hintergrund die Basilika St. Ulrich und Afra) Bildherkunft |
Augsburg war wohl schon seit dem 4./5. Jahrhundert Sitz eines Bischofs. Um 738 wurde das Bistum Augsburg erneuert. Ab 1518 fand die Lehre Martin Luthers Anhänger in Augsburg. Die Lehre verbreitete sich immer mehr und führte schließlich zur offiziellen Einführung der Reformation durch den Rat der Stadt im Jahre 1534/37. Es folgte anschließend die Teilnahme der Stadt am Schmalkaldischen Krieg, und 1548 wurde in Augsburg ein Reichstag abgehalten, der die Ausübung der Religion für eine Übergangszeit regelte (Augsburger Interim). Sieben Jahre später (1555) konnte im Augsburger Religionsfrieden die Gleichstellung beider Konfessionen endgültig erreicht werden.
Die katholische Bevölkerung gehörte danach weiterhin zum Bistum Augsburg, das seinerzeit dem Erzbistum Mainz zugeordnet war. Nach dem Übergang der Stadt an Bayern verblieb es zunächst bei der bisherigen Zuordnung. 1821 wurde das Bistum Augsburg und mit ihm seine Pfarrgemeinden dem neu errichteten Erzbistum München und Freising zugeteilt (siehe hierzu auch Liste der Bischöfe von Augsburg).
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Ev. Kirche St. Jakob, Mittelpunkt der Jakobervorstadt Bildherkunft |
Die protestantischen Gemeindeglieder erhielten spätestens nach dem Westfälischen Frieden die Kirchen St. Anna, St. Ulrich, Zu den Barfüßern und St. Jakob. Sie unterstanden dem Rat der Stadt. Nach dem Übergang Augsburgs an Bayern wurden die Gemeindeglieder Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Die Stadt wurde danach Sitz eines eigenen Dekanats, das 1827 dem Konsistorialbezirk Bayreuth, ab 1876 dem Konsistorialbezirk Ansbach, seit 1923 dem Kirchenkreis München und seit 1971 dem Kirchenkreis Augsburg angehört. Das Dekanat Augsburg umfasst neben den Kirchengemeinden der Stadt Augsburg auch Gemeinden außerhalb des Stadtgebiets, vor allem in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg.
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Der Herkules-Brunnen inmitten der Maximilianstraße. Bildherkunft |
Der Westfälische Friede von 1648 bestätigte in Augsburg das durch die Stadtverfassung von 1548 eingeführte paritätische Regierungs- und Verwaltungssystem (endgültige Gleichberechtigung und exakte Ämterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten), was bis zur Mediatisierung 1805 Bestand haben sollte.
Freikirchliche Gemeinden haben sich nach dem Ende der Täuferbewegung wieder im 19. beziehungsweise 20. Jahrhundert in Augsburg konstituiert. Den Anfang machten die Mennoniten, die ab 1870 gottesdienstliche Versammlungen in Augsburg abhielten. 1863 erhielt die Evangelisch-methodistische Kirche die Rechte einer "Privatkirchengesellschaft". Um 1925 nahmen - ausgehend von der Muttergemeinde in München - die Baptisten (heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde) ihre Arbeit auf. Seit 1968 gibt es in Augsburg auch eine Freie evangelische Gemeinde. Neben diesen Freikirchen sind auch die Apostolische Gemeinschaft und die altkatholische Kirche in Augsburg vertreten.
Die Verteilung der Konfessionen zu Anfang des 19. Jahrhunderts betrug etwa 60 % Katholiken und 40 % Protestanten. Dieses Verhältnis veränderte sich insbesondere auch durch Eingliederung von katholischen Vororten zugunsten der Katholiken, so dass der Anteil der protestantischen Bevölkerung um 1950 lediglich noch bei etwa 23 % lag.
Politik
An der Spitze der Stadt Augsburg stand als Vorsitzender des Rates nachweislich seit 1266 der Stadtpfleger, der gelegentlich auch als Bürgermeister bezeichnet war. Beide Bezeichnungen waren teilweise gleichzeitig im Gebrauch. Seit 1548 war die Bezeichnung nur noch Stadtpfleger. Die Stadtpfleger amtierten über mehrere Jahre und wurden ab dann auf Lebenszeit gewählt. Daher gab es auch mehrere Stadtpfleger gleichzeitig. Nach dem Übergang an Bayern wurde in Augsburg ein Magistrat mit 2 Bürgermeistern eingesetzt. Auch nach 1818 gab es einen Magistrat mit 2 Bürgermeistern und zusätzlich ein Kollegium der Gemeindebevollmächtigten. 1919 wurde das Zweikammersystem zugunsten der Einrichtung eines "Stadtrats" aufgegeben. Diesem steht seither der "Erste Bürgermeister" vor, der meist den Titel Oberbürgermeister führt (Siehe hierzu Liste der Oberbürgermeister Augsburgs). Seit 2002 wird Augsburg von Oberbürgermeister Paul Wengert (SPD) regiert. Derzeit wird der Augsburger Stadtrat von einer Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FBU, FW und ödp geführt, der so genannten "Regenbogenkoalition".
| Jahr | CSU | SPD | FDP | Grüne | ödp. | DKP / PDS | REP | NPD | sonst |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1972 | 44,9 | 46,5 | 2,3 | - | - | 0,7 | - | 0,9 | 4,7 |
| 1978 | 46,8 | 44,5 | 2,7 | - | - | 0,4 | - | 0,6 | 4,9 |
| 1984 | 32,9 | 44,9 | 1,3 | 4,2 | - | 0,2 | - | 0,7 | 15,8 |
| 1990 | 43,1 | 28,4 | 2,5 | 10,8 | - | - | 10,0 | - | 5,2 |
| 1996 | 44,1 | 29,4 | 1,7 | 10,5 | - | - | 2,8 | - | 11,5 |
| 2002 | 43,5 | 36,4 | 3,5 | 8,7 | 1,8 | 1,2 | - | - | 4,9 |
Wappen
Beschreibung: In von Rot und Silber gespaltenem Schild eine grüne Zirbelnuss auf grünem Kapitell. Die Stadtfarben sind rot-grün-weiß.
Bedeutung: Das älteste nachweisbare Stadtsiegel Augsburg aus dem Jahr 1237 zeigt ein zweitürmiges Stadttor mit Zinnenmauer, darüber einen Stern. Im Torbogen steht ein Lebensbaum, ab 1260 eine Traube auf Fuß. Diese deutet wohl auf den Namen der Stadt "Augster" hin, was eine Traubensorte darstellt. Im 15. Jahrhundert wird eine grüne Traube in rot-weißem Schild dargestellt. Der Fund eines Pinienzapfens (wohl die Spitze eines römischen Grabsteins) 1467 ließ aus der Traube eine Zirbelnuss werden. Das Köpfchen auf dem Kapitell ist seit 1521 nachweisbar, die Mauerkrone erst seit 1811. Die Bedeutung dieser Symbole ist nicht geklärt. Die Stadtfarben sind seit 1372 bekannt. Anlässlich der 2000-Jahrfeier 1985 wurde das Wappen dem Zeitgeschmack gemäß neu gestaltet.
Die Zirbelnuss war als stilisierter Pinienzapfen das Feldzeichen der römischen Legion des Römerlagers und wurde zum Symbol der späteren römischen Hauptstadt der Provinz Raetia.
Noch heute findet sich die Zirbelnuss auf zahlreichen Gebäuden und in Mauern eingelassen im gesamten Stadtgebiet als Zeichen Augsburgischer Stadtwürde.
Der Name der Stadt
Der Name der Stadt Augsburg leitet sich vom römischen Namen der Stadt, Augusta Vindelicorum, ab. Den ersten Teil des Namens, Augusta, trug die Stadt, weil sie auf Befehl von Kaiser Augustus von dessen beiden Stiefsöhnen Drusus und Tiberius 15 v. Chr. (zunächst als Militärlager) gegründet wurde. Der zweite Teil, Vindelicorum, ist der Genitiv Plural der lateinischen Bezeichnung für den Volksstamm der Vindeliker, die damals in diesem Gebiet zwischen Wertach (lateinisch Vinda) und Lech (lateinisch Licus) siedelten.
Städtepartnerschaften
Augsburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:- , Schottland (Vereinigtes Königreich), seit 1956
- (Japan), seit 1959
- (Japan), seit 1959
- , Bundesstaat Ohio (USA), seit 1964
- (Frankreich), seit 1967
- , dt. Reichenberg (Tschechien), seit 2001
- , Provinz Shandong (Volksrepublik China), seit 2004
Patenschaften
- Im Jahr 1954 wurde auf Anregung des Deutschen Städtetages von der Stadt Göggingen eine Patenschaft für die in Augsburg wohnenden deutschstämmigen Vertriebenen aus der Stadt und den Landkreis Neudek im Sudetenland übernommen, die von der Stadt Augsburg seit der Eingemeindung Göggingens weiter getragen wird.
- 1955 übernahm die Stadt Augsburg selbst eine Patenschaft für die in Augsburg ansässig gewordenen deutschen Vertriebenen aus der Stadt und der Region Liberec (Reichenberg) in Tschechien. Augsburg und Liberec schlossen 2001 einen Partnerschaftsvertrag.
- Im Jahr 1954 übernahm Augsburg die Patenschaft über das damals zur Stadt erhobene Illertissen.
- 1967 übernahm die Stadt Augsburg eine offizielle Patenschaft über die Fregatte Augsburg der Bundesmarine.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hauptartikel: Kultur und Sehenswürdigkeiten in Augsburg
- Bedeutende Augsburger Künstler
- Musiker in Augsburg
- Theater in Augsburg
- Museen in Augsburg
- Zoo Augsburg
Augsburg war in seiner Geschichte immer wieder ein kulturelles Zentrum. Im Mittelalter entstanden z.B. mit dem Dom Unsere Liebe Frau und der Basilika St. Ulrich und Afra wichtige Bauten, die das Stadtbild bis heute prägen. Die um 1140 entstandenen Prophetenfenster im südlichen Obergaden des Doms sind die weltweit einzigen erhaltenen Beispiele romanischer Glasmalerei. Weitere bedeutende kirchliche Kunstwerke sind die Bronzetüren des Augsburger Domes aus den Jahren 1065 bzw. 2000. Im mittelalterlichen Augsburg siedelten sich auch Gold- und Silberschmiede an. Die Augsburger Gold- und Silberschmiede erarbeiteten sich im Laufe der Zeit einen hervorragenden Ruf.
Insbesondere in der Renaissance, als Künstler, wie Hans Holbein der Ältere, oder Hans Burgkmair der Ältere in Augsburg wirkten, war Augsburg eines der bedeutendsten kulturellen Zentren nördlich der Alpen. In dieser Zeit entstanden mit dem Rathaus, den Prachtbrunnen (Augustusbrunnen, Herkulesbrunnen und Merkurbrunnen) und der Fuggerei einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.
Auch spätere Epochen haben in Augsburg ihre Spuren hinterlassen. Vor allem der Rokokostil, der auch Augsburger Geschmack genannt wurde, hat unter anderem mit der Bischöflichen Residenz dem Schaezler-Palais der Stadt seinen Stempel aufgedrückt.
Während der Industriellen Revolution entstanden Fabrikanlagen, wie z.B. die Schülesche Kattunfabrik, der Glaspalast Augsburg, oder das Fabrikschloss, und Industriellenvillen, wie z.B. das Gignoux-Haus, die Villa Haag, oder die Villa Silbermann. Der Jugendstil hinterließ in Augsburg einige bedeutende Bauten, z. B. die Augsburger Synagoge und die Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Pfersee.
Des Weiteren ist die Kanu Olympia-Strecke von 1972 sehenswert. Der Eiskanal bietet bis zu 24000 Zuschauern Platz. Es finden regelmäßig Wettkämpfe statt.
Sport
Augsburg ist die Heimat des Fußball-Zweitligisten FC Augsburg und des Eishockey-Erstligisten Augsburger Panther und wird ferner in nahezu jeder Sportart durch hochklassige Mannschaften vertreten.Der Post SV Augsburg war bei Gründung der Tischtennisbundesliga 1966 dabei und konnte diese Klasse 6 Jahre lang halten, ehe man abstieg. Bekannte Spieler waren Peter Stähle, Toni Breumair und Martin Ness.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Straßenverkehr
Durch das nördliche Stadtgebiet führt die Bundesautobahn A 8 Stuttgart-München. Ferner führen die Bundesstraßen B 2, B 10, B 17 und B 300 durch die Stadt. Die autobahnähnliche B 2 erreicht Augsburg vom Norden und geht im Bereich der nördlichen Stadtgrenze in die autobahnähnliche B 17 (Westtangente) über, die im Stadtgebiet mehrspurig ausgebaut, teilweise tiefergelegt und bis auf zwei Kreuzungen im Bereich Göggingen und Stadtbergen/Pfersee ausschließlich mit Ausfahrten versehen ist. Die B 17 verlässt Augsburg Richtung Süden und ist bis auf wenige Kilometer an die A 96 autobahnähnlich angebunden. Geplant waren auch die Autobahnen A 90 (Augsburg/Königsbrunn–Dasing–Aichach–Holledau–Regensburg) und A 91 (Feuchtwangen–Donauwörth–Augsburg–Landsberg–Füssen), die jedoch verworfen worden sind.
- Karlsruhe–Pforzheim–Stuttgart–Ulm–Augsburg–München–Salzburg
- Grenze/PL–Berlin–Leipzig–Nürnberg–Augsburg–München–Garmisch-Partenkirchen–Grenze/A
- Karlsruhe–Pforzheim–Stuttgart–Ulm–Augsburg
- Augsburg–Landsberg am Lech–Schongau–Füssen–Grenze/A
- Geisenfeld–Schrobenhausen–Aichach–Augsburg–Krumbach–Memmingen
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
Hauptartikel: Nahverkehr in Augsburg
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Straßenbahn Bildherkunft |
Im Augsburger Verkehrsverbund (AVV) verkehren die Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn, vier Straßenbahnlinien der Stadtwerke Augsburg und 31 Stadtbuslinien der Stadtwerke Augsburg und der Stadtwerke Gersthofen. Es werden Taxisammeldienste im Rahmen des ÖPNV angeboten.
In den vergangenen Jahren wurde das mittlerweile 35,5 km lange Augsburger Straßenbahnnetz durch Neubaustrecken zur Universität (1996), zur nördlichen Stadtgrenze (2001) und zum Klinikum (2002) erweitert.
Der Königsplatz ist seit 1905 Hauptknoten für die städtischen Straßenbahn- und Buslinien. Von 1933 bis 1945 trug er den Namen Adolf-Hitler-Platz. Das Zentrum des Platzes lag ursprünglich östlich der Konrad-Adenauer-Allee. Ab 1914 stand dort ein Pavillon, genannt Pilz, an dem sich die Straßenbahnlinien kreuzten. 1977 wurde nach zweijähriger Bauzeit auf der anderen Straßenseite ein neues, größeres Haltestellendreieck eröffnet. Der Pavillon wurde abgerissen, an seiner Stelle sprudelt seit 1985 der Manzu-Brunnen.
Schienenfernverkehr
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Das Bahnhofsgebäude Bildherkunft |
Der Augsburger Hauptbahnhof ist ICE und IC-Station an den Strecken München-Stuttgart, München-Hamburg, München-Berlin, München-Frankfurt und München-Dortmund. Er ist Deutschlands ältester Bahnhof, der noch im architektonischen Originalzustand in Betrieb ist. Augsburg ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten Süddeutschlands. Von Augsburg sind europäische Metropolen wie Amsterdam, Paris und Wien umsteigefrei per ICE, IC/EC oder Nachtzügen erreichbar. Geplant ist die Magistrale für Europa, welche einen erhebliche Verkürzung der Fahrzeiten bringen soll. Die wichtigste ICE-Strecke Augsburgs ist die Schnellfahrstrecke Augsburg-München.
Züge des Regionalverkehrs fahren außerdem auf folgenden Linien:
- in Richtung München/Mammendorf, Schmiechen als R1
- in Richtung Aichach, Radersdorf als R2
- in Richtung Donauwörth als R4
- in Richtung Dinkelscherben als R6
- in Richtung Schwabmünchen als R7
- in Richtung Klosterlechfeld als R8
Ab 2008 soll der Regionalverkehr als S-Bahn-ähnlicher Schienenverkehr betrieben werden.
Im Eisenbahngüterverkehr ist Augsburg, nach Stilllegung des Rangierbahnhofes durch die Deutsche Bahn am 1. April 2005 kein Eisenbahnknoten mehr. Ab 2007 entsteht im Norden Augsburgs, auf den Fluren von Augsburg, Gersthofen und Neusäß ein Güterverkehrszentrum. Eine Besonderheit in Augsburg ist die Localbahn, eine quer durch die Stadt verlaufende Eisenbahn, die den großen Industrieunternehmen einen Anschluss an das Eisenbahnnetz verschafft.
Flugverkehr
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Augsburger Flughafen Bildherkunft |
Im Nordosten der Stadt befindet sich der Flughafen Augsburg. Zwischen 1980 und 2005 wurde der Flughafen als Regionalflughafen mit Zielen nach Düsseldorf, Köln, Hamburg, Berlin, Leipzig/Halle und Frankfurt/Main genutzt. Aufgrund der sehr stark gestiegenen Passagierzahlen war geplant, die Startabbruchstrecke zu erweitern und ein neues Terminal mit Vorfeld zu bauen. Da die Startbahn jedoch nicht verlängert wird und somit nur Passagiermaschinen bis 100 Personen landen dürfen, wurde diskutiert, den Natofliegerhorst Lechfeld für zivile Passagiermaschinen zu öffnen. Aufgrund der hohen zusätzlichen Kosten, die die Bundeswehr für die Verlagerung der Munitionsdepots in Rechnung stellen wollte, ist dieses Vorhaben aufgegeben worden.
Durch die Einstellung des Linienflugverkehrs im Jahre 2005 war die Zukunft des defizitären Flughafens lange Zeit ungewiss. Die Stadt Augsburg als Mitgesellschafter der Flughafen Augsburg GmbH bezuschusste die Gesellschaft jährlich mit 1 Mio. Euro. Im April 2006 entschied man sich, den angeschlagenen Flughafen in einen modernen City-Airport umzubauen. Dieser soll hauptsächlich durch Geschäftsflieger angeflogen werden. Daneben entsteht ein 80.000 Quadratmeter großes Gewerbegebiet, das hauptsächlich für Betriebe, die Bezug zur Luftfahrt haben, erschlossen werden soll. Unter anderem hat die Firma Beechcraft am Flughafen ihren Hauptsitz.
Freizeit- und Sportanlagen
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Rosenaustadion Bildherkunft |
- Rosenaustadion (Fußball- und Leichtathletikstadion; Schauplatz einiger Vorrunden-Fußballspiele bei der Olympischen Sommerspielen 1972. Heute hauptsächlich Heimspiele des FC Augsburg)
- Curt-Frenzel-Stadion (Eisstadion: AEV/Augsburger Panther)
- Sporthalle Augsburg (Schauplatz einiger Handball- und Basketball-Spiele bei den Olympischen Sommerspielen 1972)
- Olympia-Kanustrecke am Eiskanal
- Sportanlage Süd mit Ernst-Lehner-Stadion (TSV Schwaben Augsburg; Großes Sportfeld am westlichen Rand des Siebentischwaldes mit vielen Sportplätzen und Laufwegen wie dem Max-Gutmann-Laufpfad)
- Bezirkssportanlage Paul Renz (früher Sportanlage Nord; Trainingsgelände des FC Augsburg)
- Bezirkssportanlage Haunstetten (Stadion mit 400-Meter-Kampfbahn (Leichtathletik) und 500-Meter-Sandbahn für Sandbahnrennen. Internationale Rennen seit den 70er-Jahren)
- Eishalle Haunstetten (1971 erbaute Kunsteisbahn, seit 1996 mit einer Traglufthalle überdacht)
- Karl-Mögele-Sportanlage in Göggingen
- Anton-Bezler-Sporthalle mit Hallenbad in Göggingen
- Die Städtischen Frei- und Hallenbäder
- Augsburg Arena - geplantes Fußballstadion
Messen und Veranstaltungen
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Der 158 Meter hohe, Hotelturm des Dorint Hotels (im Volksmund aus naheliegenden Gründen auch Maiskolben genannt) ist seit 1972 im Stadtbild kaum zu übersehen. Bildherkunft |
Augsburg hat seit 1988 ein großes Messegelände an der Bundesstraße B17 im Augsburger Süden. Die Schwabenhalle als größte der Messehallen wird auch für andere Veranstaltungen, z. B. Konzerte, genutzt und bietet Platz für 4000 Besucher. Bis zur Eröffnung des Messegeländes fanden Messen, wie die Augsburger Frühjahrsausstellung, in Zelthallen auf Flächen des Wittelsbacher Parks statt.
Die Augsburger Kongresshalle im Stadtteil Antonsviertel bietet im größten Saal Platz für 1400 Gäste. In der Sporthalle Augsburg finden bei vollständiger Bestuhlung 4000 Besucher einen Sitzplatz.
Mit Beginn des Jahres 2006, dem "Mozart-Jahr", gibt es in Augsburg verschiedenste Veranstaltungen rund um W. A. Mozart. Mit diesen Veranstaltungen möchte die Stadt Augsburg als deutsche Mozartstadt auf sich aufmerksam machen, da Mozarts Vater (gebürtiger Augsburger) und dessen Verwandte aus dieser Region stammen. Selbst Mozarts erste große Jugendliebe war eine Augsburgerin.
Medien
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NCR-Hauptgebäude Bildherkunft |
In Augsburg erscheinen als Tageszeitungen bei der Presse Druck- und Verlags GmbH Augsburg die Augsburger Allgemeine und Ihre Heimatzeitungen. Die Augsburger Allgemeine ist die auflagenstärkste Regionalzeitung Deutschlands.
Auflagenstärkste kostenlose Wochenzeitung mit redaktioneller lokaler Berichterstattung ist die StadtZeitung, die das Wirtschaftsgebiet Augsburg (Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg, Landkreis Aichach-Friedberg) in 15 Lokalausgaben aufgeteilt hat (davon alleine fünf im Stadtgebiet). Die StadtZeitung, die ebenso wie das Stadtmagazin Augsburg Journal zur Mediengruppe Mayer & Söhne gehört, wurde im Jahr 1979 gegründet. Außerdem erscheint jeden Sonntag, die Augsburger Sonntagspresse die an den meisten Straßenbahnhaltestellen, vielen Bushaltestellen im Stadtgebiet, Bahnhöfen und Tankstellen im Raum Augsburg erhältlich ist.
Als monatliches Stadtmagazin für junge Leute erscheint die Neue Szene Augsburg. Für die 1972 eingemeindeten Stadtteile Bergheim, Göggingen, Haunstetten und Inningen gibt es seit 1977 das farbige Monatsmagazin Augsburger Süd-Anzeiger. Seit Frühjahr 2004 besteht außerdem das von Studenten gemachte Hochschulmagazin presstige, das sich halbjährlich an die Studenten der drei Augsburger Hochschulen richtet und mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren das größte studentische Hochschulmagazin Bayerns ist.
Außerdem gibt es den regionalen Fernsehsender TV Augsburg.
In der Radiolandschaft gibt es zwei Augsburger Lokalsender, Hit Radio RT.1 und Radio Fantasy, die eine eigene Frequenz besitzen und diverse weitere mit Kabelfrequenzen. Der Sender Rock Antenne ist terrestrisch auf der Frequenz des ehemaligen Senders Radio Kö zu empfangen.
Bis vor einigen Jahren sendete das American Forces Network in Augsburg u.a. auf der Mittelwellenfrequenz 1485 kHz. Die hierfür eingesetzte Anlage in unmittelbarer Nähe der B17 ist noch erhalten und zur Zeit ohne Funktion.
Ansässige Großunternehmen
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Augburgs größtes Einkaufszentrum, die City-Galerie Bildherkunft |
- MT Aerospace AG, Luft - und Raumfahrt - größter deutscher Zulieferer für das Ariane Programm
- EADS, Luft- und Raumfahrt
- KUKA, Industrieroboter und Schweißanlagen
- MAN, Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg
- NCR, SB-Geräte für den Finanzbereich, Kassensysteme (Retail), Datenbanksysteme
- Siemens, Siemens Technopark Augsburg
- Fujitsu Siemens Computers, Computerentwicklung und Fertigung
- Osram, Leuchtmittelhersteller
- Böwe Systec, Kuvertiersysteme und Komplettlösungen für Mailrooms
- Kleindienst Solutions, Software- und Hardwareentwicklung & Hardwarefertigung
- Verlagsgruppe Weltbild, größter katholischer Verlag mit Versandhandel
- UPM-Kymmene (ehem. Haindl), Papierfabrik
- Walter Bau AG, Bau-Management- und Technologie-Konzern (in Insolvenz)
- ArvinMeritor (nach Fusion mit Zeuna-Stärker), KFZ-Zulieferant (Abgassysteme für PKW, Motorräder und Nutzfahrzeuge)
- WashTec, ehem. Kleindienst, Autowaschanlagen
Traditionsunternehmen
- Brauerei zur Goldenen Gans, seit 1397
- Fürst Fugger Privatbank, 1486 wurde das Handelshaus Fugger erstmals als "Bank" bezeichnet
- Augusta-Brauerei, seit 1488
- Schöppler, Stadtfischer, seit 1650
- Thorbräu, seit 1582
- Schlosser’sche J. A. Buch- und Kunsthandlung, seit 1719
- Rieger & Kranzfelder, Buchhandlung, seit 1731
- Anton Böhm & Sohn, Musikverlag, seit 1803
- Dierig, seit 1805
- Stadtsparkasse Augsburg, gegründet am 2. Februar 1822
- Naegele, Parfümerie, seit 1835
- Siller und Laar, Eisenhandlung, seit 1836
- J.N. Eberle & Cie. GmbH, seit 1836
- H. Weissenhorn & Cie., Möbeltransport, seit 1839
- Kreissparkasse Augsburg, seit 1855
- Hutfabrik Lembert seit 1861
- Pfister Waagen seit 1894
- Möbelspeditions- und Reiseunternehmen Domberger seit 1897
- Brauhaus Riegele
- HOSOKAWA ALPINE Aktiengesellschaft, seit 1898
Öffentliche Einrichtungen
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IHK an der Stettenstraße Bildherkunft |
In Augsburg haben folgende Behörden und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:
- Bundesvermögensamt Augsburg
- Deutsche Bundesbank, Filiale Augsburg
- Finanzamt Augsburg-Land
- Finanzamt Augsburg-Stadt
- Handwerkskammer Schwaben
- Hauptzollamt Augsburg
- Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben
- Justizvollzugsanstalt
- Kreiswehrersatzamt Augsburg (existiert seit Mitte 2005 nicht mehr, nächstes Kreiswehrersatzamt: Ingolstadt)
- Landratsamt Augsburg
- Bayerisches Landesamt für Umwelt
- Polizeidirektion Augsburg
- Polizeipräsidium Schwaben
- Regierung von Schwaben
- Stadtjugendring Augsburg KdöR
- Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung
- Deutsche Rentenversicherung Schwaben
- Landwirtschaftliche Sozialversicherung (Berufsgenossenschaft, Alterskasse, Krankenkasse und Pflegekasse) Niederbayern/Oberpfalz und Schwaben
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Das Augsburger Zentralklinikum Bildherkunft |
Bildung
Hochschulen
Drei Hochschulinstitute bieten derzeit rund 15.000 Studenten ein vielfältiges Ausbildungsangebot.
Universität Augsburg
Die Universität Augsburg wurde 1970 gegründet und ging aus der, zwischen 1551 und 1802 in Dillingen bestehenden Philosophisch-Theologischen Hochschule der Augsburger Bischöfe und der Pädagogischen Hochschule der Universität München hervor. Sie ist die einzige Universität im Regierungsbezirk Bayerisch-Schwaben.
Angeboten werden eine Philologisch-Historische, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche, Wirtschaftswissenschaftliche, Juristische, Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Katholisch Theologische Fakultät, sowie die jüngst errichtete Fakultät für Angewandte Informatik. Sie ist keine traditionelle Volluniversität, sondern konzentriert sich hauptsächlich auf die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Seit 1974 wurde im Süden der Stadt auf dem Gelände des alten Flugplatzes ein weitläufiger Campus errichtet, der bis heute zu einem eigenen Stadtteil gewachsen ist. Mittlerweile befindet sich nur noch ein geringer Teil der Hochschule gemeinsam mit dem Betriebswirtschaftlichen Fachbereich der FH im Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule in Lechhausen.
Derzeit studieren etwa 11500 Studenten an der Universität Augsburg.
Fachhochschule Augsburg
Die Fachhochschule Augsburg wurde 1971 gegründet und kann auf eine weitreichende Geschichte zurückblicken.
Sie entstand aus zahlreichen Vorgängereinrichtungen. So bestand bereits um 1660 eine private Kunstakademie, die sich zuerst zu einer protestantischen und dann 1710 zu einer öffentlichen Reichsstädtischen Kunstakademie entwickelte, aus der schließlich über mehrere Stufen die Werkkunstschule Augsburg entstand. Der technische Zweig entstammt dem im 19. Jahrhundert entstandenen Rudolf-Diesel-Polytechnikum. Im Jahre 1971 entstand durch ihre Zusammenlegung die Fachhochschule Augsburg. Sie ist somit eine der ältesten Fachhochschulen in Deutschland.
Angeboten werden zahlreiche Studiengänge der Bereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaftswissenschaften. Derzeit studieren rund 4100 Studenten an der FH Augsburg.
Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg
Die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg entstand 1998 durch die Zusammenlegung des Nürnberger Meistersinger-Konservatoriums mit dem Augsburger Leopold-Mozart-Konservatoriums. Es werden musikpädagogische und künstlerische Studiengänge angeboten (Gesang, Orchesterinstrumente, Tasteninstrumente). In Augsburg kann auch Katholische Kirchenmusik, Gitarre und Musiktherapie studiert werden. Einmalig in Deutschland ist die Ausbildung der Blasorchesterleitung.
Berufsfachschule III für Hauswirtschaft, Kinderpflege und Sozialpflege
Die „Berufsfachschule III für Hauswirtschaft, Kinderpflege und Sozialpflege“ bildet im gesamten Regierungsbezirk Schwaben und darüber hinaus qualifizierte Hauswirtschafter, Kinderpfleger und Sozialpfleger aus. 2002 gewann diese Schule den ISI-(Innere-Schulentwicklungs-Innovations-)Preis des Freistaats Bayern.
Schulen (Auswahl)
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Altbau des Holbein-Gymnasiums Bildherkunft |
Gymnasien
- A. B. von Stettensches Institut
- Gymnasium bei St. Stephan
- Gymnasium bei St. Anna
- Gymnasium Maria Stern der Franziskanerinnen
- Holbein-Gymnasium
- Jakob-Fugger-Gymnasium
- Maria-Theresia-Gymnasium
- Maria-Ward-Gymnasium
- Peutinger Gymnasium
- Rudolf-Diesel-Gymnasium
Sonstige Schulen
Bibliotheken und Archive
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Staats- und Stadtbibliothek Bildherkunft |
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Stadtbücherei (Eingang) Bildherkunft |
Augsburg verfügt aus reichsstädtischer Zeit über eine bedeutende Tradition im Bibliothekswesen. Es bestehen folgende Einrichtungen:
- Archiv des Bistums Augsburg
- Ostdeutsche und osteuropäische Bibliothek im Bukowina-Institut
- Haus der Bayerischen Geschichte
- Staatsarchiv Augsburg
- Stadtarchiv Augsburg
- Staats- und Stadtbibliothek Augsburg
- Stadtbücherei mit Stadtteilbüchereien in Göggingen, Haunstetten und Lechhausen
- Universitätsbibliothek Augsburg
- Universitätsarchiv Augsburg
Persönlichkeiten
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Jakob Fugger Bildherkunft |
Diese Liste beinhaltet nur die allerwichtigsten Persönlichkeiten, die im Zusammenhang mit Augsburg stehen. Im Folgenden wird auf eine detailliertere Liste verwiesen.
- St. Afra war frühchristliche Heilige und Märtyrerin
- St. Ulrich war Bischof und Heiliger
- Hans Holbein der Ältere war Maler
- Jakob Fugger der Reiche war Kaufmann und Bankier
- Hans Burgkmair der Ältere war Maler
- Bartolomäus Welser V. war Kaufmann und Bankier
- Hans Holbein der Jüngere war Maler
- Adriaen de Vries war Bildhauer, schuf einige der Augsburger Prachtbrunnen
- Elias Holl war Baumeister
- Leopold Mozart war Komponist und Vater von Wolfgang Amadeus Mozart
- Johann Heinrich Edler von Schüle war deutscher Kaufmann, Erfinder, Techniker, Chemiker und Kattunfabrikant mit europäischer Bedeutung.
- Johann Gottlieb Freiherr von Süßkind gründete ein Bankhaus in Augsburg und war der reichste Mann Schwabens seit dem 30-jährigen Krieg
- Friedrich List Nationalökonom schrieb in Augsburg sein wichtigstes Werk
- Rudolf Diesel entwickelte in Augsburg den Dieselmotor.
- Bertolt Brecht war Schriftsteller ("Die Dreigroschenoper", "Mutter Courage und ihre Kinder")
- Jürgen Möllemann war Politiker (FDP) und Bundesminister für Wirtschaft (1991 bis 1993).
- Kurt F. Viermetz ist Aufsichtsratschef der Deutschen Börse, Bankier, Mäzen im Bereich der Kunst, Kultur und Wissenschaft
Ehrenbürger
Siehe Liste der Ehrenbürger von Augsburg.
Söhne und Töchter der Stadt
Siehe Liste der Persönlichkeiten der Stadt Augsburg.
Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zu Augsburg
Siehe Liste der Persönlichkeiten der Stadt Augsburg.
Literatur
- Bayerisches Städtebuch; Band V 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. Aus: Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser. Stuttgart 1974.
- Günther Grünsteudel (Hrsg.): Augsburger Stadtlexikon. 2., völlig neu bearb. und erheblich erw. Aufl. Augsburg 1998, ISBN 3-922769-28-4
- Heinrich Letzing: Augsburger Handwerksgeschichte. Kleines Archivalien- und Bücherverzeichnis. (= Materialien zur Geschichte des bayerischen Schwaben; 17). Augsburg 1992, ISBN 3-925274-56-1
- Markus Pöhlmann: Es war gerade als würde alles bersten. Die Stadt Augsburg im Bombenkrieg 1939-1945. Augsburg 1994, ISBN 3-923914-27-X
- Markus Pöhlmann (Hg.): Kellerwohnung und Persilschein. Kriegsende und Neubeginn in Augsburg nach 1945. Augsburg 1995, ISBN 3-00-000039-9
- Bernd Roeck: Geschichte Augsburgs. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53197-0
- Christian Jakob Wagenseil: Versuch einer Geschichte der Stadt Augsburg. Ein Lesebuch fuer alle Staende. 4 Bände. Bäumer, Augsburg 1819–1822 (Digitalisat)
- Wolfgang Zorn: Augsburg - Geschichte einer europäischen Stadt. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Augsburg 2001, ISBN 3-89639-319-7
- Vorlesung Prof. Schmid, Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte, Universität Regensburg SS 1999 - Literaturliste: Das östliche Schwaben
Weblinks
- Nachrichten im RSS-Format
- Augsburg für Touristen Webseite der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.
- Gemeindedaten von Augsburg im Standort-Informations-System Bayern
- Geographische und klimatische Daten zu Augsburg
als:Augsburg simple:Augsburg
Diskussion der Autoren über den Artikel: Augsburg
Digitalfotos von Augsburg
Hallo, mal gucken, ob dies jemand liest! Ich habe massenweise selbstaufgenommene Digitalfotos von Augsburg! Ich denke, hier fehlt ein Foto, aber welches? Einige sind auf meiner HP [LINK] zu finden, mittlerweile habe ich aber weitere (ohne stürzende Linien)
Ich würde das Rathaus mit dem Perlachturm vorschlagen, aber ich bitte andere um Vorschläge! -- Spielkind 21:20, 20. Jul 2003 (CET)
Hallo, ganz nett deine Bilder. Selbstverständlich gehören einige zum Augsburg-Artikel. Das Rathaus mit Perlachturm ganz sicher. Vielleicht auch noch der Dom, die St. Afra-Kirche u. evtl. ein bekanntes Stadttor. Wenn du sie einbauen möchtest, schau mal bei Artikel Nürnberg nach. Dort sind schon viele Fotos (auch auf einer separaten Seite) hochgeladen. Und dort gab es auch lange Diskussionen, welche Fotos und wo diese plaziert werden sollten. Man hat sie dann ausgelagert, weil es zu viele waren. Den Religionsartikel könnte man ergänzen. Willst du das nicht übernehmen? Nur Mut! Martin W. Richter 19:16, 25. Feb 2004 (CET)
Religion
man könnte im Abschnitt 'Religion' noch auf die Besonderheit verweisen, daß Augsburg(wie Ravensburg, Biberach und Dinkelsbühl) gemäß den Statuten des Westfälischen Friedens bis zum Ende des Ancien Regimes paritätisch von Protestanten und Katholiken regiert und verwaltet wurde -- 128.176.251.50 08:57, 25. Feb 2004 (CET)
Zum Punkt Religionen: ist das Absicht, daß kein Wort über die jüdische Gemeinde in dem Artikel zu finden ist ? Wenn nicht, könnte der Autor ja einige Zeilen anfügen. Sonst wirkts schon etwas merkwürdig.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit -- 129.187.244.28 10:53, 18. Nov 2004 (CET)
- Sie haben schon das System von Wikipedia begriffen? Einfach selber dazufügen, einen speziellen Autor für jeden Artikel gibt es in Wikipedia nicht! Dick Tracy 12:17, 18. Nov 2004 (CET)
Einwohnerzahl
Die Einwohnerzahl wurde geändert. Wie kann es aber sein, dass nur ein Tag später die Stadt plätzlich ca. 25.000 !!! Einwohner mehr hat. Irgendwas muss da durcheinander gekommen sein. Die Einwohnerzahlen sollten schon genauer angegeben werden. Ich vermute, dass bei der höheren Zahl auch die Nebenwohnsitze mitgerechnet wurde. Ein leidiges Problem bei allen Einwohnerangaben. Die alte Zahl war die amtliche Fortschreibung des Statistischen Bundesamtes. Man sollte sich bei den Angaben der Zahlen auf diese einigen und nicht immer eigene Fortschreibungen einfügen. Dadurch werden Vergleiche von Städten immer schwieriger und ungenauer. Daher sollte die dringend die alte Zahl wieder eingefügt werden, es sei denn beim Statistischen Bundesamt liegt schon eine aktuellere Zahl vor. Martin W. Richter 19:53, 18. Mär 2004 (CET)
Hab mich auch gewundert, daß Augsburg auf einmal fast 300.000 Einwohner haben soll. Deshalb auf http://www.augsburg.de nachgesehen und die Einwohnerzahl nach unten korrigiert. Siehe Veröffentlichung der Stadt Augsburg unter http://www.augsburg.de/Seit... -- Bu-Lee 15:31, 15. Apr 2004
Olympische Spiele 1972
Waren 1972 in der Sporthalle wirklich olympische Wettbewerbe? Ich denke, das trifft nur für den Eiskanal zu. Bu-Lee 23:10, 03. Mai 2004 (CEST)
Laut http://www.augsburg.de/Seit... haben auch Handball- und Fußballspiele in Augsburg stattgefunden. 217.233.140.21 13:36, 13. Jun 2004 (CEST)
Hochzoll
Soweit ich (als Hochzoller) weiß, ist Hochzoll in Hochzoll-Nord und Hochzoll-Süd unterteilt, ich weis aber nicht, ob diese Unterteilung offiziell ist, oder ob sie nur dazu dient, uns von "denen da oben" abzugrenzen...
-- Roman Thiele 14:48, 13. Jun 2004 (CEST)
Stadtwappen
Wenn schon das Stadtwappen auf den aktuellen Stand gebracht werden muss, dann sollte auch auf eine "offizielle" Seite der Stadt Augsburg verlinkt werden und nicht auf eine kommerzielle (?). Bu-Lee 02:05, 06. Sept. 2004 (CEST)
Medien
""Außerdem gibt es den Regionalsender TV Augsburg, der bayernweit der erfolgreichste Regional-TV-Sender ist und höhere Einschaltquoten als beispielsweise TV München erzielt.""
Ist das überhaupt richtig? Dick Tracy 17:22, 4. Nov 2004 (CET)
- Zweifel sind in der Tat angebracht, tv.münchen behauptet auf [LINK] mit 211 000 Sehern täglich die Nr. 1 in Bayern zu sein. Dieser Funkanalyse nach belegt TV Augsburg 2004 sogar nur mehr Platz 4. Ich habe den Satz rausgenommen. --Neitram 11:46, 5. Nov 2004 (CET)
Naja, TV Augsburg hat eine enorme Reichweite in Bayrisch-Schwaben, nur zeigen die eben keine Spielfilme und auch die Sendezeit ist recht beschränkt, also sollte man die Behauptung wohl wirklich erst einmal ausklammern. --Spielkind 03:19, 15. Nov 2004 (CET)
Also im Allgäu, das bekanntlich auch zum Regierungsbezirk Schwaben gehört, gibt es TV Allgäu und kein TV Augsburg. Und im Prinzip ist es eine halbstündige eher schlechte Berichterstattung pro Tag. Dick Tracy 18:03, 15. Nov 2004 (CET)
Haindl
Da Wiki leider einige Tage zu spät entstand und die sehr umfangreiche und aussagekräftige Webseite der Firma Haindl leider gelöscht ist, hab ich mal einen Link aufgetrieben, der das Nachforschen erleichtern dürfte. Jedenfalls hat dieses traditionsreiche Augsburger Unternehmen eine sehr interessante Geschichte, die es wert ist genau rekonstruiert und aufgearbeitet zu werden. [LINK]
- Naja ganz verschwunden ist die Seite auch wieder nicht. Auf [LINK] sind verschiedene alte Versionen noch gespeichert --Sideshowbob 11:31, 30. Jan 2005 (CET)
- Danke für den Tip, leider scheint das Archiv sehr lückenhaft zu sein, ich hoffe nur, dass es gelingt die äuserst interessante Geschichte von Haindl und den anderen zum Haindlkonzern gehörenden Firmen zu rekonstruieren.
- Datschiburger schämt euch: kein Artikel über Haindl in Wikipedia! Wenn ich einer wäre, würde ich das nicht auf mir sitzen lassen!!!--84.159.136.18 20:18, 29. Dez 2005 (CET)
Stadtteilgeschichte
Wer kann Details zu Augsburger Stadtteilen geben, da diese früher oft eigene Städte waren, müssten sie eine sehr interessante Geschichte haben. 80.132.4.76
Localbahn
Infos zur Augsburger Localbahn gesucht. Rechtschreibung? Laut [LINK] schreibt man Localbahn mit "C" nicht mit "K", zumindest lautet der Firmenname "Augsburger Localbahn GmbH". 80.132.5.68
Die Augsburger Localbahn schreibt sich mit "C" - ist also korrekt so. Weitere Infos finden sich im Buch "Augsburger Localbahn" - gibts auch in der Stadtbücherei. (Ich glaube Brigitte Settele Verlag) --Befana 11:32, 11. Dez 2005 (CET)
Vergessene Sehenswürdigkeiten
Viele Sehenswürdigkeiten von Augsburg sind unter Verschluß, so z.B. die "gegenläufige Wendeltreppe" des Zimmerrermeisters "Kaspar Walter" im alten Wasserturm am Roten Tor, andere sind längst abgerissen, wie etwa das "Frauentor", das zwischen Fischertor und Dom stand, das "Lechhauser Schlößle", die "Hochablaßgaststätte" oder das Schloß am Wittelsbacher Park, wo heute der Hotelturm steht, um nur einige Beispiele anzuführen. Es wäre sehr toll, wenn irgend jemand Infos zu diesen vergessenen Sehenswürdigkeiten oder gar Bilder auftreiben und in Wikipedia stellen könnte. Auch Bilder vom alten Hochablaß oder dem alten Kuhsee wären toll. Auch die sehr interessante Augsburger Industriegeschichte wäre eine eigene Seite wert. 80.132.15.83 18:14, 14. Mär 2005 (CET)
Der Wasserturm wird im Augenblick renoviert. Von der Hochablaßgaststätte steht noch ein Pavilion am Hochablaß -- Roman Thiele 14:16, 31. Okt. 2006 (CET)
Weblinks
Auch hier wurde die Anzahl der externen Links den Richlinien angepasst, siehe Wikipedia:Verlinken. Wer noch diskutieren will - bitte! mfg --ncnever, Ncnever 02:39, 23. Apr 2005 (CEST)
- Hallo ncnever, ich halte Deine Entlinkungsaktionen u.a. auch bei anderen Städteartikeln für reichlich übertrieben. Ich war so frei und habe schon mal einen Revert durchgeführt. Die Begrenzung der Weblinks auf z.B. 5 ist gerade bei Großstädten sachlich nicht zu begründen. Bei einer kleinen Ortschaft wie Kottgeisering scheint mir eine Begrenzung der Weblinks eher angebracht, vielmehr dürfte hier die Schwierigkeit bestehen, überhaupt z.B. 5 passende wirklich gute Weblinks zu finden. -- Refomicus 13:12, 23. Apr 2005 (CEST)
- Ich finde aber, dass es viel zu viele links sind, Hallo? wir sind nicht google! Eine überprüfung solcher massenhaften links ist schlichtweg nicht möglich. Darum sollten solche die Links generell aus dem Artikel verschwinden. Hierzu gibt es aber auch schon rege Diskussion in Wikipedia. Deshalb raus damit. Dick Tracy 14:36, 23. Apr 2005 (CEST)
Wikipedia ist keine Linksammlung! Daher die Richtline von etwa 5 Links. Es sollen nur Weblinks angebracht werden, die das Thema vertiefen, d.h. die weiterführende Infos zum Lemma enthalten. Das ist bei den Weblinks zu jeder Schule sicherlich nicht der Fall, oder was erfahre ich dort wesentliches über den Ort Augsburg? - In der Regel sollte bei Ortsartikeln der Weblink auf die Homepage des Ortes ausreichen. Hier findet man dann die weiteren Links auf Schulen, Museen ... Ich setze das wieder auf die "entlinkte Version" zurück. -- Tsor 14:51, 23. Apr 2005 (CEST)
@Tsor: WP ist faktisch eine Linksammlung die um Weblinks ergänzt wird. Du scheinst mir hier nur deine persöncliche Meinung durchsetzen zu wollen. Du täuscht hier absichtlich die Leser der Diskussion. Schäm dich. Die Weblinks beziehen sich nämlich nicht außschließlich auf Schulen. Was soll denn deine unsachliche Argumentation? Du bist unglaubwürdig. Ich habe mir daher erlaubt einen Revert zu machen, da ich Deine Argumentaton nicht wirklich ernst nehmen kann. Im übrigen gilt: Wikipedia:Ignoriere_alle_Regeln-- Refomicus 15:31, 23. Apr 2005 (CEST)
- mic was soll das? bleib mal sachlich und werd nicht unhöflich! Viele deiner eben vorgehaltenen Verunglimpfungen kannst du auch auf dich beziehen. Was sollen solche Sprüche, ie "Schäm dich!" Dick Tracy 15:39, 23. Apr 2005 (CEST)
- Da hast Du Recht: "Schäm dich" ist ein dummer Spruch. Sorry. Schäme mich selbst. Werde künftig sachlicher schreiben. -- Refomicus 18:22, 23. Apr 2005 (CEST)
- @mic: Hast Du die Pünktchen hinter "Schulen, Museen" gesehen? Was bringt die Seite [LINK] an weitergehenden Infos für Ausgburg? Bitte beachte Wikipedia:Verlinken. - Wikipedia:Ignoriere_alle_Regeln ist nicht gleichbedeutend mit "Breche alle Regeln". - Bitte warte die Diskussion auf Wikipedia Diskussion:Verlinken ab. -- Tsor 15:47, 23. Apr 2005 (CEST)
- @Lieber Tsor: Die Pünktchen hinter "Schulen, Museen" habe ich übersehen - weiter oben in Deinem Beitrag steht "Schulen" ohne Pünktchen. Darauf bezog sich mein Beitrag. Sollte ich Dich persönlich agegriffen haben, bitte ich Dich, mir das nachzusehen. Gerne werde ich meine Auffassung zur Anzahl der Weblinks auf der Seite Wikipedia Diskussion:Verlinken nochmal ausführlich sachlich darlegen. Ich bitte Dich bis zur abschließenden Diskussion von einem weiteren Revert abzusehen, da ich der Meinung bin, erst zu diskutieren und dann eine entsprechende Änderung vorzunehmen. Die Änderungen würden ja nicht nur Augsburg sonderen grundsätzlich alle Ortsartikel betreffen. Herzliche Grüße. -- Refomicus 18:42, 23. Apr 2005 (CEST)
ncnever & Tsor... macht es Sinn z.B. wie Artikel Dortmund für jeden Stadtteil einen eigenen Artikel zu schreiben, auch wenn es nur ein 3 Zeiler ist, und dann dort den link zu setzen?? Ein Artikel über eine Stadt ist was anderes als z.B einer über eine Person/Denkmal/Fluss usw. Ein Benutzer der etwas über eine Stadt erfahren möchte, möchte bestimmt auch gleich z.B. bei "Theater" durch den entsprechenden Link weitere Infos darüber bekommen (Anfahrt/Kartenresevierung usw.). Daher ist die Breschränkung auf 5 links Quatsch! Mann wir sind im Internet, warum beschränkt ihr euch selbst und nutzt es nicht?? -- 80.144.38.214 Beitrag dieser IP von Diskussion:Lüdenscheid hierher verlagert -- Tsor 16:13, 23. Apr 2005 (CEST)
@alle: Die 5-Weblink-Regelung ist insbesondere bei Städteartikeln umstritten. Ich habe den Artikel zunächst nochmal auf den alten Stand gebracht, da dies die Diskussionsgrundlage sein soll. Erst ändern und hinterher diskutieren ist sicherlich der falsche Weg. -- Refomicus 18:18, 23. Apr 2005 (CEST)
- Wie ist denn eigentlich der aktuelle Stand der Diskussion in Sachen Weblinks bei Städteartikeln? Ist die Zahl 5 immer noch strittig? Benutzer 192.35.17.11 stellt momentan wiederholt den Siemens Technopark Augsburg unter ansässige Unternehmen und Weblinks ein und wird ebenso regelmäßig wieder gelöscht. Unter dem Kapitel "ansässige Unternehmen" würde ich es vielleicht sogar noch drinlassen (den Technopark gibt's inzwischen 10 Jahre), bei Weblinks aber gnadenlos nur Links auf die Stadtseiten selbst. Ich schließe mich hier Tsor an: "In der Regel sollte bei Ortsartikeln der Weblink auf die Homepage des Ortes ausreichen. Hier findet man dann die weiteren Links"-- Greenhorn 12:51, 23. Jan 2006 (CET)
Weblinks auf Portale
Brauchen wir links auf Portale wie http://www.unser-augsburg.d... http://www.jugendinformatio... http://www.neue-szene.de ??
Das sind alles kommerzielle Seiten, mit nicht wirklich viel Hintergrundinformationen zur Stadt. Was mich dabei aber viel mehr nervt sind die Werbungen und Anzeigen. Andereseits schliesst man Foren aus (aufgrund der unübersichtlichkeit und der entsprechenden Werbung) andereseits ermöglicht man kommerziellen Seiten die Möglichkeit mit Hilfe von wikipedia einen größeren Markt anzusprechen! Nach meiner ANsicht muss das raus. Dafür gibts google. Dick Tracy 12:34, 24. Apr 2005 (CEST)
@Dick Tracy
Stellungnahme:
www.Unser-Augsburg.de ist NICHT kommerziell, sondern wird von mir privat in harter Arbeit, einiges an Geldeinsatz und noch mehr Zeiteinsatz erstellt und gepflegt. Dies steht auch eindeutig im Impressum.
Um die Kosten wenigstens um ein (nicht auf ein) Minimum zu dämpfen, baue ich vereinzelt Werbebanner von Werbeanbietern ein. Auch über jede Reise im sog. "Reiseportal", die über Unser-Augsburg.de gebucht wird, freue ich mich! Denn mit den paar Euro Erlös kann ich mir wieder ein neues Script für das Stadtportal leisten - KEINEN Porsche für mich!
Ausserdem, wenn man richtig recherchiert, wird man feststellen, dass die sogenannte Werbung, lediglich auf kostenlose Angebote (z.B. Kleinanzeigen, Firmeneintrag usw.) von Unser-Augsburg.de selbst verweist.
Ich verwehre mich also absolut dagegen, mit www.neue-szene.de & Co in einen Topf geworfen zu werden!
Und um irgendwelchen Unterstellungen, auf Wikipedia Werbung betreiben zu wollen, entgegen zu wirken, werde ich den Link auf www.Unser-Augsburg.de anschließend an diese Stellungnahme persönlich entfernen. Auch wenn ich diesen bestimmt nicht selbst auf Wikipedia eingebaut habe.
Auf die ca. 4 Klicks im Monat kann ich gerne verzichten.
Schönen Tag noch
Persönlichkeiten nicht komplett ausgliedern!
Ist denn hier wirklich niemand in der Lage, eine maximal 10 Persönlichkeiten umfassende Auswahl derjenigen bekannten Persönlichkeiten vorzuschlagen, die auch in den Artikel selbst gehören? Ein Stadtartikel ohne Erwähnung von B. Brecht ist einfach nur ridikül (die Existenz des Brechthauses unter Museen sagt noch nix.) --Historiograf 14:27, 26. Jun 2005 (CEST)
- Je nach Interessengebiet dessen, der sich Informiert, sind andere Persönlichkeiten bekannt. Dereine interessiert sich eben für Literatur und seiner Meinung nach darf auf keinen Fall Brecht fehlen, der andere interessiert sich für das Bankwesen und kann auf Kurt Viermetz nicht verzichten. Bei einer Stadt wie Augsburg mit ihrer langen und teilweise sehr bedeutenden Geschichte ist es schwierig, eine relativ kurze Liste herauszupicken. 62.217.57.66 13:52, 10. Dez 2005 (CET)
Stadtmetzg
Hallo - die Augsburger Stadtmetzg heißt nun mal so - es ist ein Eigenname für ein historisches Gebäude, so wie "Perlachturm" o.ä. Der Ausdruck "Stadtmetzgerei" ist nicht zutreffend, und wird auch nicht verwendet (vgl. Suchfunktion Website Augsburg, o.ä.), Fleischerei oder Verkauf findet dort längst nicht mehr statt. In der Bildunterschrift sollte m.E. wieder "Stadtmetzg" stehen, möglicherweise mit entprechendem Zusatz, z.B. "Georgsbrunnen vor der Stadtmetzg, der ehemaligen Fleischerhalle" o.ä.). Der Zusatz ist aber nicht wirklich nötig, wie ich finde. Ich wollte das hier erst mal zur Diskussion stellen, falls Dick Tracy noch mitliest - wenn kein Widerspruch kommt, ändere ich es bei Gelegenheit selbst. --Inza 12:59, 15. Okt 2005 (CEST)
Nunmehr geändert, da keine Stellungnahmen zum Thema kamen--Inza 15:53, 30. Okt 2005 (CET)
Exzellenz-Diskussion
Gut strukturierte Seite über Augsburg Dick Tracy 22:50, 19. Nov 2005 (CET)
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Bildherkunft
Pro Schöner Artikel, allerdings sieht mir das letzte Drittel des Beitrags (ab den Unternehmen) zu unaufgeräumt aus. Das ist aber auch die einzige Einschränkung. Pinkman 11:26 20. Nov. 2005 (CET)
- contra zu einwohnern/sozialstruktur steht fast gar nichts. wirtschaft/geographie/politik bleiben oberflächlich bzw- listenhaft, geschichte findet im 20. jahrhundert fast nicht statt und die gesamte nazizeit erstreckt sich mal wieder nur auf die bombenangriffe. -- Southpark 12:08, 20. Nov 2005 (CET)
- Ich habe ein paar Informationen zur Geschichte im 20ten Jahrhunder hinzugefügt. Das ist nocht nicht wirklich viel, aber hoffentlich ein Fortschritt 80.81.16.132 13:37, 6. Dez 2005 (CET)
- Contra
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Bildherkunft Ich kann mich Southpark nur anschließen. --Luha 17:06, 20. Nov 2005 (CET)Contra
- Contra
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Bildherkunft - das typische Bild bei (guten) Stadtartikeln: Der erste Teil ist gut, aber das letzte Drittel (hier unternehmen, öff. Einrichtungen) ist listenhaft. Damit kann der Artikel nicht exzellent werden --Schlendrian Schlendrian 17:14, 20. Nov 2005 (CET)Contra
- contra. Geschichte endet 1945. Kultur und Sehenswürdigkeiten komplett ausgelagert, viele Listen. So würde ich noch nicht einmal für Lesenswert stimmen. --Jpetersen 19:06, 21. Nov 2005 (CET)
ContraSymbol oppose vote.svg
Bildherkunft . Zu einer so alten und bedeutenden Stadt wie Augsburg gibt es mehr zu sagen. Ich kenne Augsburg nur flüchtig, aber schon so fallen mir größere Lücken auf, hauptsächlich in Geschichte, andere Abschnitte kann ich kaum beurteilen. Hier ein paar Anregungen:Contra
- Zur Geschichte im 19./20. Jh. haben sich ja schon andere geäußert. Generell ist der Verlauf seit dem Mittelalter nur recht stichwortartig dargestellt.
- Der Geschichtsabschnitt beginnt mit "Die Stadtgöttin von Augsburg ist Cisa." Häh?
- Habe ich aus der Geschichte genommen und in den neuen Abschnitt "Städtische Legenden" eingefügt. Dazu kam jetzt noch eine weitere Legende - der Stoinerne Ma. 80.81.16.132 13:37, 6. Dez 2005 (CET)
- Gut, allerdings würde ich die Legenden weiter hinten einfügen. Und die Tatsache, dass die Gegend schon vor den Römern besiedelt war, kann ja ruhig in Geschichte drin bleiben. Mich stört aber weiterhin, dass es heißt "Die Stadtgöttin von Augsburg ist [Präsens!] Cisa." Ich dachte, die Augsburger wären mehrheitlich evangelisch oder katholisch? Der Stoinerne Mo taucht im Artikel zweimal auf, einmal als Mo und einmal als Ma. Einmal hat er angeblich die Belagerer zum Abbruch gebracht, dann heißt es, dass er etwas mit der Eroberung durch die Schweden zu tun hat. Da passt was nicht zusammen. (Eine ähnliche Legende gibt es übrigens in Crailsheim.) -- Ssch 09:09, 8. Dez 2005 (CET)
- Das Problem mit "Mo" vs. "Ma" liegt daran, dass das Wort im Augsburger Dialekt mit einem Zwischenlaut zwischen o und a gesprochen wird. So gesehen wäre "Må" die richtiger Schreibweise. Die Geschichte ist nicht ganz klar, das mit den Belagerern ist aus meiner Erinnerung aus dem Buch "Sagenhaftes Augsburg". Es ist denkbar, dass ich das falsch erinnert habe, oder auch die Variante im Buch sehr - aehm - künstlerisch frei ist. Über die Lage des Legenden-Abschnitts im Artikel habe ich keine weitere Meinung. Meintwegen kann er auch weiter unten stehen. Inhaltlich habe ich den Cisa-Abschnitt nicht geändert - das steht dann noch aus für den nächsten, der sich berufen fühlt - ebenso wie weitere Legenden über und aus der Stadt :-) 62.217.57.66 17:44, 9. Dez 2005 (CET)
- Eine Erwähnung von St. Afra wäre nicht unangebracht.
- Die steht zwar schon in der Liste der Persönlichkeiten der Stadt Augsburg, aber ich habe noch einen kurzen Absatz dazu bei der Geschichte in der Antike geschrieben. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
- Zum Verhältnis zwischen Bistum und (Reichs-)Stadt erfährt man nichts, obwohl dieses Verhältnis für die Stadt sicher nicht unbedeutend war. Es wird nicht einmal explizit gesagt, ob Augsburg nun der Reformation beitrat oder nicht (korrigiere: Es wird im Abschnitt Religion erwähnt, gehört aber auch unter Geschichte.)
- Apropos Freie Reichsstadt: lt. verlinktem Artikel war Augsburg "freie Stadt" und nicht "Reichsstadt", das geht in dem Artikel nicht klar hervor.
- Augsburg war freie und Reichsstadt.
- Wenn man den Artikel Freie Reichsstadt zuende liest, löstsich das Rätsel auch auf. 134.60.237.14 09:20, 7. Dez 2005 (CET)
Schade finde ich, dass die Sehenswürdigkeiten in einen eigenen Artikel ausgelagert sind, wo sie in unübersichtlichen Listen und zerrissen in einzelne Artikel herumliegen. Zumindest sollte es einleitenden Fließtext geben, der die wichtigsten Sehenswürdigkeiten herausstellt und dann auf die detaillierteren Einzelartikel verweist. -- Ssch 10:46, 22. Nov 2005 (CET)
- Gerade der Eindruck, dass die Listen wenig erbaulich waren, hat dazu geführt dass das ausgelagert wurde. Im Stadtartikel wäre allerdings tatsächlich ein kurzer Text mit wenigstens den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sinnvoll. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
- Contra allein schon für den etwas wirr formulierten Abschnitt "Wappen". Wird das gezeigte grundscheußliche Wappen in der Tabelle oben wirklich so verwenedet? Seit wann (Jahreszahl, keine ominöse "2000-Jahr-Feier"). Wenn ja, was ist mit dem Kapitell und dem Engelsköpfchen passiert? Wurde die Blasonierung tatsächlich abgeändert, wann und warum? Die Stadt Augsburg selbst ist ja wie viele deutschen Städte derart geschichtsvergessen, dass sie ein hässliches Logo mit dem Buchstaben "A" anstatt eines Wappens auf ihrer Internetseite allgegenwärtig verwendet. Von Wappen dort keine Rede, auch nicht unter "Stadtrecht". --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 13:36, 25. Nov 2005 (CET)
- Pro
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Bildherkunft Es gibt zwar noch ein paar bereits angesprochene Kleinigkeiten zu verbessern, aber ansonsten ist er exzellent.Pro
- P.S. Das Wappen ist keineswegs "grundscheußlich"! -- Chaddy Chaddy 19:58, 27. Nov 2005 (CET)
- zur Info: das geflügelte 'a' wurde als Logo für die Kulturhauptstadt-Bewerbung entworfen und wird seitdem allgemein von der Stadt verwendet. 80.81.16.132 13:37, 6. Dez 2005 (CET)
- Ob das Wappen nun scheußlich ist, oder nicht, es ist das Wappen der Stadt Augsburg und deshalb an dieser Stelle richtig. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
Aha. Toll, dass keine meiner Fragen beantwortet wurde. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 20:06, 8. Dez 2005 (CET)
- Pro
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Bildherkunft bis auf die unheimlich vielen Wikilinks gefällt mir das, besonders der letze (bemängelte) Teil. Listen und Aufzählungen sind oft übersichtlicher als ellenlanger Text. Ralf Roletschek 10:41, 29. Nov 2005 (CET)Pro
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BildherkunftContra . Dass das Kapitel zur Geschichte unvollständig und teils verwirrend ist, reicht ja eigentlich schon. Zu den Listen: Hier scheint sich ein Richtungskonflikt anzubahnen, den man vielleicht an geeigneter Stelle ausdiskutiert, bevor sich die Fronten verhärten. Keinesfalls aber möchte ich das Wirtschaftskapitel einer wirtschaftlich über Jahrhunderte so bedeutenden Stadt wie Augsburg auf eine Liste von ortsansässigen Unternehmen reduziert wissen.--Bordeaux 13:31, 29. Nov 2005 (CET)
- Contra
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Bildherkunft - Schöner Artikel, doch er ist noch sehr lückenhaft und deswegen höchstens lesenswert und nicht exzellent. Was bei der Geschichte der Stadt fehlt sind, die Daten 1917 (Augsburg erhält elektrisches Licht) und 1982 (Fertigstellung des Zentralklinikums). Erst jetzt habe ich ein Fehler bei den Städtepartnerschaften entdeckt. Vor der Stadt Jinan, die zur Volksrepublik China gehört, wurde eine amerikanische Flagge eingesetzt. Bei "Bildung" könnte man auch allgemeinbildende Schulen auflisten.Halloween 20:04, 7. Dez 2005 (CET)Contra
- Wenn die Lücken etwas konkreter benannt werden, kann man auch versuchen, sie zu beheben. Um mit gutem Beispiel voran zu gehen: mir fehlt bei den Religionen die Geschichte der Juden in Augsburg. Leider weiß ich selber nicht genug darüber, sonst hätte ich schon lange etwas geschrieben. 134.60.237.14 09:43, 7. Dez 2005 (CET)
- Contra
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Bildherkunft zu viele Lücken. --Zenogantner 18:21, 8. Dez 2005 (CET)Contra
Lesenswert-Diskussion
Die Universitätsstadt Augsburg ist eine kreisfreie Stadt im Südwesten Bayerns. Augsburg ist nach Trier die zweitälteste Stadt Deutschlands. Sie ist Hauptstadt und Sitz der Regierung von Schwaben sowie des Bezirks Schwaben und des Landratsamtes Augsburg. Gegenwärtig hat die Stadt etwa 279.000 Einwohner (Ausländeranteil ca. 16,5%), davon 264.000 mit Hauptwohnsitz in Augsburg. Nach München und Nürnberg steht Augsburg an dritter Stelle unter den Großstädten des Freistaates. Ihr Name geht auf die römische Siedlung Augusta Vindelicorum zurück, die im Jahr 15 vor Christus während der Regierungszeit des römischen Kaisers Augustus als Militärlager gegründet wurde.
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BildherkunftPro Antifaschist 666 00:20, 11. Dez 2005 (CET)
- Pro
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Bildherkunft Dick Tracy 09:56, 11. Dez 2005 (CET)Pro
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Bildherkunft -- Chaddy Chaddy 13:30, 11. Dez 2005 (CET)Pro
- Pro
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Bildherkunft - wenn auch knapp. Wirtschaft müsste noch ausgebaut werden, aber das hier ist lesenswert und das ist der Artikel --Schlendrian Schlendrian 13:35, 11. Dez 2005 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft Diesen Artikel als lesenswert zu deklarieren ist abwegig, es fehlen uverzichtbare Aspekte der Stadt. Kultur und Sehenswürdigkeiten kann man nicht völlig in den Unterartikel auslagern. Die Fugger und Welser müssen im Hauptartikel kurz inhaltlich dargestellt (nicht nur erwähnt) werden. Die Fuggerei ist als erste Sozialsiedlung der Welt unverzichtbar. Die reine Liste der Öffentlichen Einrichtungen wird der jüngsten Aufwertung der Stadt als Verwaltungszentrum nicht gerecht (zB Umzug des LfU von M nach A). Unter Bildung wünsche ich mir noch ein paar Zahlen zu Schulen, Schülern und die Zahl der Studenten an Uni und FH. --H-stt 17:10, 11. Dez 2005 (CET)Contra
- Neutral
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BildherkunftNeutral Den kurzen Text zu "Kultur und Sehenswürdigkeiten" habe ich jetzt neu geschrieben - Überarbeitungen und verbesserungen sind natürlich erwünscht. Die Fugger und Welser würde ich nicht viel mehr erklären, weil man sich ja mit Hilfe der Links weiter informieren kann, wenn man sich dafür interessiert - das gleich für die Fuggerei. Das LfU stand schon lange in der Liste der öffentlichen Einrichtungen. Zur Universität und zur FH gilt das gleiche wie für die Fugger und die Welser. Was die Schulen angeht muss ich dir recht geben, habe aber auch keine ausreichendenInformationen, die ich da hinschreiben könnte. 80.81.19.160 18:39, 15. Dez 2005 (CET)- Contra
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Bildherkunft Mit komplett ausgelagerten Kultur und Sehenswürdigkeiten finde ich es nicht lesenswert. --Jpetersen 19:47, 11. Dez 2005 (CET)Contra
- Neutral
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BildherkunftNeutral Ich habe etwas dazu geschrieben. Es ist aufgrund meiner eigenen Interessen sehr Architektur-lastig. Vielleicht hilft es aber als Anfang für einen besseren Text. 80.81.19.160 18:11, 15. Dez 2005 (CET)- Contra
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Bildherkunft - Zuviel Ausgelagertes und zu Wirtschaft sollten es wenigstens ein paar Sätze sein --Spacefrank 23:10, 13. Dez 2005 (CET)Contra
- Pro
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Bildherkunft - Lesenswert ist er, exzellent noch nicht. --FritzG 01:57, 14. Dez 2005 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft Schon im zweiten Satz eine POV-Behauptung aus der Marketingabteilung ("zweiälteste Stadt Deutschlands"). --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 12:07, 14. Dez 2005 (CET)Contra
- Meines Wissens wird bei Historikern normalerweise die früheste urkundliche Erwähnung als Maßstab für das Alter einer Stadt herangezogen. Demnach ist Augsburg die zweitälteste Stadt Deutschlands. 80.81.19.160 17:44, 15. Dez 2005 (CET)
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Bildherkunft Die Meisten Kritikpunkte sind jetzt so weit ausgeräumt, dass "lesenswert" angemessen ist. Zu "exzellent" bleibt dann auch noch Spielraum zur Verbesserung. 80.81.19.160 18:45, 15. Dez 2005 (CET)Pro
Nachträglich ergänzte Stimmen
- Pro
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Bildherkunft Dieser Artikel entspricht schon längst einem lesenswerten Artikel. Er ist bereits länger als der von München. Für exzellent fehlen aber noch ein Paar Kleinigkeiten. 84.155.107.82 20:42, 1. März 2006 (CET)Pro
- Pro
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Bildherkunft Es wird langsam Zeit, dass Augsburg zu einem lesenswerten Artikel erhoben wird. Alle Anforderungen sind erfüllt. Omnidom 999 Omnidoom 999, 5. Mär 2006 (CET)Pro
Religionen
Augsburg hat (wie auch das nördliche Bayerisch-Schwaben insgesamt) eine bedeutende jüdische Tradition. Wird hier leider völlig unterschlagen! Einzig ein dürrer Satz über den bedeutenden Synagogenbau (leerer Link). So ist der Artikel keinesfalls "exzellent".--84.159.201.217 15:24, 6. Jan 2006 (CET)
Stadtwälder, Grünanlagen, Zoo, Botanischer Garten
Infos dazu fehlen noch völlig. Wo könnte man die hinpacken? --Monroe 21:11, 7. Jan 2006 (CET)
Wollte die selbe Ergänzung in der Sehenswürdigkeiten-Seite einfügen. Es gibt kein Kapitel zu dem so großen Stadtwald-Augsburg mit seinen botanischen Schätzen. Außerdem wäre noch sinnvoll, einige umliegende Naherhohlungs -und Naturschutzgebiete einzufügen. Das werde ich mir in der nächsten Zeit noch vornehmen. mfG Pinkman 19:26, 12. Jan 2006 (CET)
- Es gab mal einen Abschnitt dazu, wurde aber irgendwann mal gelöscht, weil jemand auf die Idee kam, alles nach draussen zu verlagern. Zum Augsbuerger Zoo gibt es ein eigenes Lemma Zoo Augsburg. Dick Tracy 19:58, 12. Jan 2006 (CET)
Miserabele Verkehrsanbindung
Ich hoffe, dass hier jemand einen Blick drauf wirft. Vor Kurzem war ich der Erste der sich getraut hat, eine Kritik über die schlechte Verkehrsanbindung zu schreiben (ich bin eine halbe Stude daran gesessen!). Doch eine Minute später wird sie vom Benutzer Gunther gelöscht. Warum? Was haltet ihr davon? Außerdem muss ich jetzt ein Paar Fragen an Gunther stellen:
- Was hast du gegen meine Kritik?
- Wie würdest du sie formulieren?
- Kommst du aus Augsburg?
- Kommst du aus München, Ingolstadt oder Nürnberg?
- Arbeitest du bei der Bahn?
- Bist du ein Abgeordneter vom Freistaat?
- Bist du ein Pendler nach München oder Hamburg?
- Hast Du mal durchgelesen? Bewertungen wie "unverschämt" oder Smileys haben hier nichts zu suchen, auch dass die A8 "extrem überfüllt" ist ohne Angabe einer Quelle als Deine persönliche Einschätzung wertlos. Empfehlungen für Umfahrungen sind hier auch falsch, wir sind kein Ratgeber. Lies vielleicht auch noch .--Gunther 00:39, 20. Feb 2006 (CET)
- Keine "Kritiken" in Wiki-Artikel, sondern allenfalls sachlich ausgewogene, neutral formulierte Problemdarstellungen. Wer das nicht kann, muss auch nicht öffentlich schreiben (auch nicht im Internet). Und Texte bitte in gutem Deutsch formulieren - da muss man sich als Augsburger ja sonst schämen! -- Kavaiyan Kavaiyan 07:06, 28. Feb 2006 (CET)
- Und wer sich hier unbedingt selbst so produzieren muss, kann das ruhig auch von einem richtigen Account aus machen, mit Unterschrift -- Kavaiyan Kavaiyan 07:08, 28. Feb 2006 (CET)
- Ich erkläre mich bereit, diesen stark kritisierenden Text etwas neutraler zu formulieren, auch wenn ich als Augsburger unter dieser Verkehrsanbindung nicht selten leiden muss. Das mit der überfüllten A8 kann man mit dem Diercke Weltatlas nachweisen. 84.155.107.82 20:49, 1. März 2006 (CET)
Grafiken in Überschriften
Im Kapitel Verkehr habe ich die Grafiken aus den Überschriften entfernt, da diese in der WP so nicht üblich ist. --SteveK SteveK 14:07, 20. Feb 2006 (CET)
- Warum? Es macht den Artikel doch etwas lebendiger. (gutes Argument für exzellent oder lesenswert) 84.155.107.82, 20:49, 1. März 2006 (CET)
Wir schreiben hier eine Enzyklopädie und keinen Werbeartikel. --SteveK SteveK 21:13, 1. Mär 2006 (CET)
- Ja und? Andere Lexikas profitieren von ihren Bildern. 84.155.107.82, 21:00, 2. März 2006 (CET)
- Von guten Bildern ja, aber nicht von schlechten kleinen Bildern in Überschriften. Oder wo, außer bei Museumsbahnen, verkehren noch im regelmäßigem Einsatz Dampfloks? Selbst im Straßenverkehr wurde das Schild geändert. Auf mich wirkt ein Artikel, bei dem die Bilder verwendet werden, wie eine schlecht gemachte Werbung und nicht wie ein enzylopäischer Beitrag. --SteveK SteveK 09:08, 3. Mär 2006 (CET)
- Irgendwer hatte mal eine schöne Seite über Does and Dont's bei der Textformatierung... Da stand dann für überschriften unter anderem drin, dass sie keine Links und keine Grafiken enthalten sollen. Leider finde ich grad den Link nicht.--Cyper 11:36, 3. Mär 2006 (CET)
- Ist Augsburg ein Werbeartikel, bloß weil kleine 20px-große Bildchen in den Verkehrsüberschriften stehen? Stirbt man deswegen gleich dran, nur wenn man so ein kleines Schildchen in der Unterüberschrift findet? Omnidom 999 Omnidoom 999, 13:32, 5. Mär 2006 (CET)
- Ich sterbe nicht dran wenn man es macht, es gibt wichtigeres im Leben als WP. Aber wenn WP eine Enzyklopädie sein will (das ist doch auch Euer Anliegen oder), dann haben Schildchen in Überschriften nichts zu suchen, noch dazu wenn man diese nicht einheitlich verwendet. --SteveK SteveK 18:44, 5. Mär 2006 (CET)
Augschburg / Dialekt
Kann jemand vielleicht etwas zum Augsburger Dialekt schreiben? Aus dem Artikel sieht man nicht einmal, dass der gemeine Augsburger seine eigene Heimatstadt natürlich "Augschburg" nennen würde. Kann man den Dialekt eigentlich irgendwie als Variante des Bairischen oder des Schwäbischen einordnen? Hier wäre dann ein Spezialist gefragt :) --Floklk 17:30, 6. Mär 2006 (CET)
Also, über den Dialekt würde ich gerne etwas schreiben. Dafür bin ich stets bereit. Aber trau dich ruhig, und schreib mal das hin was du über den Dialekt weißt. Omnidom 999 Omnidoom 999 21:04, 7. Mär 2006 (CET)
exzellent/lesenswert ???
Bewirbt sich Augsburg aktuell für lesenswert oder sogar exzellent? Nach meiner Meinung wäre das schon längst fällig! 84.155.84.34 21:11, 2. März 2006 (CET)
Sieh mal ans untere Ende, da gibt es die entsprechenden Diskussionen (z.Z. Punkte 17 und 18). Saluk 11:36, 3. Mär 2006 (CET)
Jetzt wo wir grad über lesenswert oder exzellent reden finde ich es schon angebracht den Artikel wenigstens zu einem Lesenswerten erheben. Bei der Diskussion gab es überwiegend pro. Aber der Artikel steht nicht mal in der Liste Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel. Sollte sich Augsburg nicht mal dafür bewerben??? Hat jemand etwas dagegen, wenn ich den Artikel mal für einen Lesenswerten vorschlage und ihn in die Liste einfüge? Omnidom 999 Omnidoom 999 12:24, 5. Mär 2006 (CET)
Augsburg müsste bereits ein lesenswerter Artikel sein, da es:
- 8 mal Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft gabPro
- 4 mal Contra
Symbol oppose vote.svg
Bildherkunft gabContra
- 2 mal Neutral
Symbol neutral vote.svg
BildherkunftNeutral gab Wenn keiner was dagegen einzuwenden hat, werde ich Augsburg in einen lesenswerten Artikel einkategorisieren! Omnidom 999 Omnidoom 999 13:08, 6. Mär 2006 (CET)Ja, ich hab euch jetzt genügend Zeit gegeben um meine Idee zu beurteilen. Augsburg ist jetzt ein lesenswerter Artikel. Omnidom 999 Omnidoom 999 15:24, 17. Mär 2006 (CET)
Es handelt sich um eine archivierte (!) Abstimmung von Dezember. Das nachträgliche Hinzufügen von Pro-Stimmen ändert nichts mehr an dem Ergebnis von damals ("nicht lesenswert"). Wenn du der Meinung bist, daß der Artikel sich seitdem signifikant verbesert hat, mußt du ihn erneut zur Wahl vorschlagen. --FritzG FritzG 16:27, 17. Mär 2006 (CET)
Alles klar, habe ich. Du kannst deine Stimme auch abgeben. ;-) Omnidom 999Omnidoom 999 17:07, 17. Mär 2006 (CET)
Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion (gescheitert?)
Die Universitätsstadt Augsburg ist eine kreisfreie Stadt im Südwesten Bayerns. Augsburg gilt nach Trier als die zweitälteste Stadt Deutschlands. Sie ist Hauptstadt und Sitz der Regierung von Schwaben sowie des Bezirks Schwaben und des Landratsamtes Augsburg. Gegenwärtig hat die Stadt etwa 279.000 Einwohner (Ausländeranteil ca. 16,5 %), davon 265.000 mit Hauptwohnsitz in Augsburg. Nach München und Nürnberg steht Augsburg an dritter Stelle unter den Großstädten des Freistaates. Ihr Name geht auf die römische Siedlung Augusta Vindelicorum zurück, die im Jahr 15 vor Christus während der Regierungszeit des römischen Kaisers Augustus als Militärlager gegründet wurde. --Omnidom 999 17:09, 17. Mär 2006 (CET) Habe Augsburg vorgeschlagen, weil dieser Artikel bereits dem lesenswerten Niveau entspricht. Diejenigen, die contra angeben, mögen bitte ihre Änderungswünsche auch in die Tat umsetzen.
- Ergänzung: War bereits im Dezember in der Abstimmung, ist aber knapp gescheitert (6:4). Inzwischen wurde der Artikel nicht unerheblich überarbeitet und ausgebaut (diff). --FritzG FritzG 17:19, 17. Mär 2006 (CET)
- Pro
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Bildherkunft echt guter Artikel --Omnidom 999 Omnidoom 999 17:09, 17. Mär 2006 (CET)Pro
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft - Ich habe damals schon knapp mit Pro gestimmt, es gibt keinen Grund, dies zu ändern. --FritzG FritzG 17:19, 17. Mär 2006 (CET)Pro
- Pro
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Bildherkunft - gerade so - der Wirtschaftsteil ist nur eine Unternehmensliste --Schlendrian Schlendrian 17:30, 17. Mär 2006 (CET)Pro
- Naja, die nicht unerheblichen Überarbeitungen und Ausbauten beschränken sich im wesentlichen auf Verschiebungen. Die Unternehmensliste sollte zumindest bei den alteingesessenen Unternehmen noch in Fließtext verwandelt werden. Da kann die Stadt doch mit wuchern. Wen interessiert es, das es ein Finanzamt Augsburg-Stadt gibt und auch noch die Polizeidirektion Augsburg? Und wer will einen Artikel über die Justizvollzugsanstalt Augsburg schreiben? Raus damit! Aber für lesenswert reichts, deshalb Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft mit leichten Einschränkungen --Geos 17:38, 17. Mär 2006 (CET)Pro
- Contra
Symbol oppose vote.svg
Bildherkunft die damaligen Kritikpunkte wurden nicht wirklich verbessert. Der GEschichtliche Teil ist mir viel zu wenig, gerade in der Blütezeit Augsburg ist nicht viel erzählt. Die Bevölkerungsentwicklung könnte man etwas ausdünnen und die genauen Daten eventuell auslagern. Es ist zwar ganz nett, dass man die Listen aus dem Artikel genommen hat, jedoch sollte schon ein Link darauf gesetzt werden (siehe Persönlichkeiten). Auch sollte man schon noch etwas zu den ausgelagerten Seiten sagen. Mir fehlt auch etwas über die Wirtschaft, im Hinblick auf Chancen und ehemalige Kernbereiche. Deshlab kein Pro. Dick Tracy 18:40, 17. Mär 2006 (CET)Contra
- Contra
Symbol oppose vote.svg
BildherkunftContra
- Kultur, Wirtschaft und Geschichte (1848 bis heute) zu dünn.
- Religion: keine Juden?
- Formales: Stadtbox, Links in Überschriften, "=" bei Ansässige Großunternehmen, Fette Hervorhebungen.
- Richtiges steht teilweise an völlig falscher Stelle: Geographie: Bild vom Rathaus, Kulturhauptstadt Europas 2010; ÖPNV: Adolf-Hitler-Platz, Manzu-Brunnen; "Traditionsunternehmen" als Unterübschrift von "Ansässige Großunternehmen" uswusw --Kurpälzer 23:12, 17. Mär 2006 (CET)
- Pro
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Bildherkunft -- Chaddy Chaddy 14:59, 18. Mär 2006 (CET) Fand ihn auch damals schon lesenswert.Pro
- Contra
Symbol oppose vote.svg
Bildherkunft Der Artikel ist mir noch zu lückenhaft. Über die angesprochenen Kritikpunkte hinaus reduziert sich der Abschnitt "Bildung" auf Hochschulen. Wo sind die ganzen Schulen, Volkshochschulen, Kolping-Bildungswerk etc.. Wo die Stadtbücherei? Der Abschnitt "Geschichte" könnte auch noch wesentlich ausgebaut werden. Gab es 1919 nicht auch eine Augsburger Räterepublik (auch wenn sie nur wenige Tage Bestand hatte)? Auch das Leben in Augsburg kommt mir im Artikel zu kurz. Nur drei Sportvereine werden erwähnt für die "Sportstadt" Augsburg. Kein Hinweis auf die Feste im Sommer (Max06, Wertachbruckertorfest etc.). Christkindlesmarkt, Plärrer und Dult sind ausgelagert und nicht einmal erwähnt. Von den anderen Volksfesten (Bärenbergl, Gögginger Frühlingsfest etc.) ganz zu schweigen. So tot, wie sich die Stadt im Artikel darstellt, ist sie nicht. Nein, so ist der Artikel für mich nicht lesenswert. --Bu-Lee 19:24, 18. Mär 2006 (CET)Contra
- eindeutiges Pro
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Bildherkunft --84.155.96.157 19:24, 18. Mär 2006 (CET). Stimme höchstwahrscheinlich ungültig, vgl. [LINK]. --Sigune 17:45, 19. Mär 2006 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft natürlich gab es in Augsburg Juden und es gibt heute auch eine Gesellschaft für christlich jüdische Zusammenarbeit Augsburg e.V. (Hans K. Hirsch, Juden in Augsburg. Zur Geschichte einer Minorität im 19. und 20. Jahrhundert) Der Geschichtsteil ist nicht lesenswert. --Luha 19:29, 18. Mär 2006 (CET)Contra
- selbstverständlich Pro
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Bildherkunft --84.155.96.96 17:33, 19. Mär 2006 (CET) Stimme höchstwahrscheinlich ungültig, vgl. [LINK]. --Sigune 17:45, 19. Mär 2006 (CET)Pro
@ Sigune: Warum hältst du die Angaben der nicht angemeldeten Benutzer für ungültig? Wenn ja, begründe bitte deine Angabe und setze bitte keinen Link, der nichts aussagt ein. Omnidom 999 Omnidoom 999 16:07, 20. Mär 2006 (CET)
- @Omnidom: Du kennst dich hier noch nicht so gut aus, stimmts? Du hast kein Recht, etwas zu löschen, was jemand anders hingeschrieben hat. Ebensowenig wie ich die inkriminierten Stimmen einfach löschen darf, darfst du meinen Hinweis löschen. Bitte mach die Löschung rückgängig. Danach werde ich oder jeder andere erfahrene Wikipedianer dir gerne erklären, warum der Diff, den ich verlinkt hatte, für die Ungültigkeit der beiden Stimmen spricht. --Sigune 18:58, 20. Mär 2006 (CET)
- @Omnidom: Es kommt gerade auf dieser Seite manchmal vor, daß Leute ihre Stimme unerlaubt mehrfach abgeben, z.B. angemeldet + unangemeldet (als IP) oder mit gefakten Zusatzaccounts. Deshalb sind wir hier etwas allergisch auf alle Indizien, die für ein solches Verhalten sprechen. In diesem Fall spricht dafür, daß die IP 84.155.96.96 gleichzeitig mit ihrer Stimmabgabe noch kosmetische Korrekturen in zwei anderen Einträgen gemacht hat. Das zeigt, daß sie sich irgendwie für diese beiden anderen Stimmen "verantwortlich" gefühlt hat. Normalerweise nimmt niemand sich das Recht heraus, in fremden Stimmen herumzukorrigieren. Schlußfolgerung: alle drei Stimmen sind wahrscheinlich von einer Person abgegeben worden, und deshalb habe ich die beiden "Nachzügler" für höchstwahrscheinlich ungültig erklärt. Auch daß die IPs in derselben Range liegen, könnte verdächtig sein, muß aber nicht (möglicherweise handelt es sich einfach um den DSL-Einwahlknoten Augsburg, der dürfte hier öfters im Spiel sein ;-) --Sigune 22:57, 21. Mär 2006 (CET)
knappes
ProSymbol support vote.svg
BildherkunftPro , für Lesenswert reicht es erstmal. Lediglich bei der Wirtschaft wünsche ich mir einen Fließtext (allgemeines: Welche Branchen sind warum vorherrschend? und ein bisschen Wirtschaftsgeschichte). Und dann noch ein Kommentar an die ominöse IP aus dem Dom (Errichtet 999): Man darf hier auch mit einer welchselnden IP-Adresse nur einmal abstimmen... --Michael Sander 19:05, 20. Mär 2006 (CET)
- Contra
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Bildherkunft , stilistisch und vom Umfang her ist der Artikel noch nicht auf dem Niveau von anderen Stadtbeschreibungen wie etwa Köln [LINK] oder Hamburg [LINK]. Nicht einmal Berlin [LINK] oder München [LINK] haben es bislang in die Liste der lesenswerten Artikel geschafft, obwohl sich diese Artikel erheblich flüssiger lesen und die Informationen besser aufbereitet sind.Contra
- Ja, dann sollten sich diese Artikel doch auch mal für lesenswert bewerben oder? Omnidom 999 Omnidoom 999 16:21, 22. Mär 2006 (CET)
- Contra
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Bildherkunft zu den Contra-Stimmen ist nichts mehr hinzuzufügen. Zu viele Kritikpunkte um ihn lesenswert zu machen. --80.81.23.93 22:00, 21. Mär 2006 (CET)Contra
- Pro
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Bildherkunft : Bei Städten und Nationalitäten wird eh viel zu streng gehandelt. 80.81.18.191 17:26, 24. Mär 2006 (CET)Pro
Ende der Diskussion
- bin ja schon etwas zu spät dran für die Abstimmung, aber ich finde, es fehlt noch einiges zur Geschichte. Etwa die internationalen Handelsverbindungen der Welser zu einer Zeit, als die meisten Deutschen von Venezuela oder Haiti noch nie etwas gehört hatten. Oder: "Bedeutende Zentren der Kupferstichproduktion waren im deutschen Raum v. a. Augsburg, Nürnberg, Basel und Köln als wichtigste Orte der Buchkunst. " (Zitat aus einem Fachaufsatz). -- SemiKondukator 11:26, 25. Mär 2006 (CET)
Die Abstimmung muss als gescheitert gelten, wenn man die Kriterien für Kandidaten für lesenswerte Artikel ernst nimmt, und gleichzeitig von einer Doppelabstimmung einer IP (wahrscheinlich eher Dreifachabstimmung), wie von Sigune aufgezeigt, ausgeht. Das Resultat ist 8:6 oder 7:6 pro - in jedem Fall also gescheitert. (Tipp an Omnidom 999: wenn du dem Artikel etwas Gutes tun willst, versuche doch lieber, die hier angesprochenen Schwächen zu verbessern.) --Inza 14:25, 25. Mär 2006 (CET)
- Ich schließe mich dem an. Die Mängel sind zwar nicht gravierend (ich habe ja selber mit Pro gestimmt) und die von einigen vorgebrachte Kritik wäre allenfalls für eine Exzellenz-Kandidatur angemessen, aber anstelle hier krampfhaft um das Bapperl zu kämpfen, sollte man lieber den Artikel verbessern. --FritzG FritzG 14:42, 25. Mär 2006 (CET)
- @ Inza: Das Resultat war am 24.3. eher 9:6 bzw. 8:6 (die Stimme von Geos übersieht man leicht), also hart an der Kippe. Eine Doppel- oder Dreifachabstimmung möchte ich Omnidoom 999 nicht unterstellen, Zweifel an der Gültigkeit der beiden Stimmen von 84.155.96.96 und 84.155.96.157 sind aber berechtigt. Deshalb finde ich gut, dass mit dem Ende der Diskussion noch gewartet wurde, bis eine "eindeutige" Stimme von SemiKondukator (warum sollte diese nicht mehr zählen, der Artikel stand ja noch zur Lesenswert-Diskussion) einging. Endergebnis ist also 9:7 bzw. 8:7, und damit gescheitert. --Bu-Lee 15:23, 25. Mär 2006 (CET)
ProSymbol support vote.svg
Bildherkunft -Stimmen alsPro
ContraSymbol oppose vote.svg
Bildherkunft -Stimmen. Omnidom 999 Omnidoom 999 16:52, 25. Mär 2006 (CET)Contra
- Dir persönlich hat niemand einen Vorwurf gemacht. Es müssen aber drei Pro-Stimmen mehr als Kontra-Stimmen sein, und das ist, egal wer hinter der IP steckt, nicht erreicht. --FritzG FritzG 17:08, 25. Mär 2006 (CET)
- Ich hatte ja die Kriterien verlinkt, damit du im Zweifelsfall nochmal nachschauen kannst. Was Vorwürfe anbelangt: ich bin dafür, die Sache mit Fingerspitzengefühl zu handhaben, und andere offensichtlich auch, denn die Formulierungen dir gegenüber sind ja recht zurückhaltend. Ich bin der Meinung, dass du gerade im Bereich "Augschburg" und Umgebung noch viel Gutes beizutragen hast, deshalb will ich dich nicht vergraulen und das Fass "Mehrfachstimmabgabe" nicht weiter aufmachen. Sei dir aber bitte im Klaren darüber, dass es aufgemacht werden könnte. Vielleicht bist du dir nicht ausreichend bewusst, wie viel mit Versionsgeschichten und Benutzerbeitragslisten (auch von IPs) in der WP nachweisbar ist. Insofern mein Rat: Ball flach halten, weiter gute Arbeit an den Artikeln, und dann "passt schon alles" ;) --Inza 22:13, 25. Mär 2006 (CET)
Augsburg größte römische Siedlung nördlich der Alpen?
Hallo zusammen,
unter Geschichte/Antike wird behauptet, Augsburg wäre die größte römische Siedlung nördlich der Alpen gewesen. So dem Gefühl nach würde ich das bezweifeln, denn Trier und andere Städte in der "gallischen Diözese" könnten größer gewesen sein. Gibt es einen Beleg für die Aussage, den ich übersehen haben könnte? Die Artikel Trier, Ausgburg, Augusta Treverorum und Augusta Vindelicorum legen eher nahe, daß zumindest in der Spätantike Trier größer war.
Ich hätte das eher so formuliert: "Augsburg war die größte römische Siedlung im nördlichen Alpenvorland". --Blauer elephant 12:02, 26. Apr 2006 (CEST)
Ich habe den Satz gestrichen. Wer ihn reingeschrieben hat, soll bitte Belege mit Zeitangabe zitieren. Es gibt je nach Zeitpunkt verschiedene andere Kandidaten für diesen Titel (Köln, Trier, Städte in Gallien). Ich vermute stark, daß in der Spätantike Trier größer als Augsburg war. Candidus 03:56, 12. Mai 2006 (CEST)
Eigentlich liegt ja die Beweislast bei demjenigen, der etwas in den Artikel reinschreibt. Ich möchte hier nur ein paar Quellen zitieren, die zeigen, daß Augsburg wahrscheinlich nicht die größte römische Siedlung auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands war. Die Quellen sind nichts besonderes, sie müssen ja nichts beweisen, sondern nur ernsthaft in Zweifel ziehen - womit der Schwarze Peter dann bei denen liegt, die diesen Satz drin haben wollen. Ähnliches gilt übrigens auch für den Titel "zweitälteste Stadt Deutschlands", um den sich gleich eine Handvoll Städte balgen. Im Artikel wird die Gründung eines Legionslagers mit einer Stadtgründung gleichgesetzt, was einfach nicht richtig ist. Hier die "Quellen", die man mit einer einfachen Internetsuche ausfindig machen kann:
Hier steht z. B., daß Augusta Vindelicum 12 000 Einwohner hatte, während hier nachzulesen ist, Trier habe im 4. Jh. an die 50 000 Einwohner gehabt, was den Satz ...neben Trier die größte römische Siedlung nördlich der Alpen. doch etwas übertrieben erscheinen läßt, zumal hier von 80 000 Einwohnern für Trier gesprochen wird. Hier wird berichtet, das römische Köln habe 40 000 Einwohner gehabt.
Wie gesagt: Mir geht es nicht darum, mit diesen zusammengestoppelten Links etwas zu beweisen, die Beweislast liegt nicht bei mir. Was mir noch einfällt: Was bedeutet eigentlich "nördlich der Alpen"? Sonst hätte ich nämlich hier noch etwas anzubieten, da wird nämlich behauptet, Lugdunum habe zwischen 40 000 und 50 000 Einwohner gehabt und sei damit die zweitgrößte Stadt des Römischen Reiches gewesen...Candidus 21:39, 12. Mai 2006 (CEST)
- Ich hab heute an das römische Museum geschrieben, vielleicht können die das aufklären. Dick Tracy 22:04, 12. Mai 2006 (CEST)
- Hier die Antwort: vielen Dank für Ihr Interesse am römischen Augsburg. Zur Frage, die Sie an uns wegen der Stadtfläche von Augusta Vindelicum stellen, kann ich Ihnen nur eine vorläufige Schätzung geben. Nach den Ausgrabungen im nördlichen Stadtgebiet 1998 - 2002, die auch Reste der römischen Stadtmauer hervorbrachte, gehen wir derzeit von einer Fläche (innerhalb der Stadtmauer) von etwa 80 ha aus. Dies bezieht sich auf die Phase der größten Ausdehnung im 2. Jahrhundert. Diese Schätzung ist vorsichtig da wir den nördlichsten Punkt der Mauer noch nicht gefunden haben und sich die Stadtfläche nochmal geringfügig vergrößern könnte. In diese Schätzung nicht miteingerechnet sind natürlich die Handwerkerviertel vor der Stadtmauer, die wegen Feuergefahr und oder Geruchsbelästigung aus der Stadt verbannt waren. Vergleichszahlen der anderen Städte liegen mir nicht vor, aber vielleicht helfen Ihnen meine Angaben ein wenig. Dick Tracy 10:56, 24. Mai 2006 (CEST)
Freizeit am Lech
Es wundert mich, dass im Artikel nichts darüber erwähnt wird, dass man im Lech auch baden kann bzw. sich an den Ufern und auf den Kiesbänken im Sommer viele Augsburger aufhalten (sonnen, grillen, ...). --Thgoiter Thgoiter 22:20, 7. Mai 2006 (CEST)
- Vielleicht weil es offiziel verboten ist? Dick Tracy 23:06, 7. Mai 2006 (CEST)
- Davon weiß ich nichts, aber bin auch nur "Neu-Augsburger". Kann mir nicht vorstellen, dass im Sommer Tausende etwas verbotenes tun!? --Thgoiter Thgoiter 23:22, 7. Mai 2006 (CEST)
- Auszug aus dem Badenverbot der Stadt Augsburg:
Die Stadt Augsburg erlässt aufgrund des Art. 27 Abs. 1 des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes (LStVG) i. d. F. der Bekanntmachung vom 13.12.1982 (BayRS 2011-2-I), zuletzt geändert durch Gesetz vom 10.06.1992 (GVBl. S. 152), folgen-de Verordnung: § 1 Das Baden ist an folgenden Stellen verboten: 1. a) Im Kaufbach ab den Badeanstalten an der Friedberger Straße, b) im Sparrenlech, c) im Einlasskanal ab der Ausleitung aus dem Lech bis zur Teilung in Neu- und Hauptstadtbach, d) im Hauptstadtbach bis zur Höhe des Olympia-Restaurants, e) in der Kanuslalomstrecke bis zur Einmündung in den Lech, f) im Neubach bis zur Einmündung in den Hauptstadtbach, g) im Proviantbach ab der Otto-Lindenmeyer-Straße, h) im Hanreibach vom Einlauf in das Gelände der Firma Martini KG ab, i) im Fichtelbach, j) im Schäfflerbach ab 100 m oberhalb der Bachgabelung südlich der Lotzbeckstraße, k) im Lochbach im Einlauf in das Gelände der Firma Martini KG, Werk Haunstetten, bis zum Forsthausweg sowie ab der Ilsungstraße, einschließlich dem Vorderen Lech, l) im Spitalbach, Wolfsbach, Schwallech, Mittleren und Hinteren Lech, m) im Stadtgraben, n) im Stadtbach von der Einmündung des Vorderen Lechs an, o) im Holzbach von der Querverbindung des Wertachkanals bei der "Goggeles-Brücke" an bis zur Langenmantelstraße, p) im Senkelbach unterhalb des Holzbaches bis zur Einmündung in die Wertach, q) im Pferseer Mühlbach, r) im Hettenbach, s) in der Singold, t) im Fabrik- und Wertachkanal ab der Ausleitung aus der Wertach bis zur Localbahnbrücke beim Rosenaustadion, mit Ausnahme der Gewässerstrecke des Freibadeplatzes (ehemaliges Gögginger Luftbad) soweit keine andere Regelung getroffen ist, gelten die Badeverbote jeweils von den angegebenen Stellen an flussab-wärts; 2. in dem Baggersee genannt "Lautersee" auf der Fl.Nr. 756, Haunstetten; 3. in den Gewässern des Siebentischwaldes und des Haunstetter Waldes; ausgenommen hiervon sind Lech, Hauptstadtbach und Lochbach, für welche nur die in § 1 Ziff. 1 Buchst. d) und k) sowie Ziff. 4 und 5 enthaltenen Verbote gelten; 4. in Lech, Wertach und Wertachkanal von 200 m oberhalb bis 100 m unterhalb von Wehren, Stauanlagen und Abstürzen sowie in der Wertach von 20 m oberhalb bis 100 m unterhalb von Regenauslassstellen; 5. außerhalb unbeschadet der Verbote unter Ziff. 4 im Lech im Einleitungsbereich der Sammelkläranlage ab dem Zusammenfluss von Lech und Wertach bis zur nördlichen Stadtgrenze (Lech-km 32,9).
Im Bereich Gersthofen, ist das Baden komplett verboten. Dick Tracy 10:51, 8. Mai 2006 (CEST)
Portal:Augsburg-Button
Ich habe mir mal die Unverschämtheit erlaubt und den Link zum Portal:Augsburg ans Ende der Infotabelle rechts oben gesetzt. Am Artikelanfang (bis vor einigen Tagen) war er ohne Frage fehlplatziert, doch die jetzige Lösung (am Ende unter Weblinks) fand ich zu unauffällig. Bevor ihr diese Version verteufelt und rückgängig macht, lasst es doch einfach mal wirken - ich denke, dass der Link dort gar nicht so schlecht ist. Grüße --Mathiaslutz 19:54, 15. Mai 2006 (CEST)- Wollte gerade deine Version wieder rückgängig machen, da hab ich das hier noch gelesen. Es mag vielleicht nicht schlecht aussehen, aber bitte keine „Sonderlösungen“! In anderen Städteartikeln ist das Portal am Seitenende bei den Weblinks gelistet, so sollte das bei Augsburg auch sein. Also Revert. --Thgoiter Thgoiter 20:06, 15. Mai 2006 (CEST)
- Nachdem ich ein Freund der Standardisierung der Wikipedia bin, muss ich dir nolens volens zustimmen. Leider ist hier die allgemeine Lösung nicht gerade ideal: Wer sich in der Wikipedia nicht auskennt und nicht davon weiß, dass es solche Portale überhaupt gibt, der wird sie auch kaum finden. Trotzdem natürlich: Akzeptiert - keine weitere Diskussion. Gruß, --Mathiaslutz 20:18, 15. Mai 2006 (CEST)
- Dazu ist vielleicht noch zu sagen, dass in der Navigationsleiste ganz links auf jeder Seite auf die Themenportale verlinkt wird und auch auf der Hauptseite ganz oben die Oberkategorien sind, über die man zu den einzelnen Portalen kommt. --Thgoiter Thgoiter 20:39, 15. Mai 2006 (CEST)
- Was in allen Artikeln gemacht wird muss noch lange nicht gut sein. Logischerweise gehört ein Übersicht schaffendes Portal an den Anfang der Seite. Findet der Laie es erst am Schluss, ist es bereits wertlos. Schließlich ist man dann schon durch. Gruß -- pinkman 15:10, 16, Mai 2006 (CEST)
- Fände eigentlich auch, dass auf ein Portal am Anfang eines Artikels verwiesen werden sollte - der aus meiner Sicht günstigste Platz dafür wäre am Anfang der Tabelle, m. E. sogar über dem Wappen und der Karte - Grüße aus Augsburg -- Stefan.smiles 16:07, 16. Mai 2006 (CEST)
- Bis zu dieser Version ([LINK]) war der Link noch am Anfang. Diese Position fände ich auch in Ordnung, aber in der Tabelle hat das Portal nichts zu suchen. --Thgoiter Thgoiter 17:12, 16. Mai 2006 (CEST)
- Im München Artikel befindet sich der Button am Anfang des Artikels. Ich persönlich denke, man sollte sich danach orientieren, denn man liest im Artikel in der Regel nicht die Weblinks durch und man wird leider nicht auf das Portal hingewiesen --Omnidom 999 Omnidom 999 14:00, 17. Mai 2006 (CEST)
- Noch ein Nachtrag:
- Zitat aus Wikipedia:Portale:
Schritt 4 – Live-Schaltung
...
Ergänze es unter „Siehe auch“ im Hauptartikel des Themas. Mit Vorlagen auf Portale hinzuweisen ist unerwünscht, genausowenig sollte das Portal in jedem Artikel des Themengebiets verlinkt werden.
Ordne es in die Kategorie:Portal und die Hauptkategorie des Portals ein. --Thgoiter Thgoiter 12:35, 15. Jun 2006 (CEST)
Mariä Himmelfahrt
Wird der 15. August (Mariä Himmelfahrt) in Augsburg als gesetzlicher Feiertag begangen? --84.61.45.152 13:57, 23. Jun 2006 (CEST)
- Ja! Im Artikel Mariä Himmelfahrt ist ein Weblink angegeben, mit Hilfe dessen man für jede Gemeinde in Bayern abfragen kann, ob dort Feiertag ist, oder nicht. Bear 14:15, 23. Jun 2006 (CEST)
- Hier nen Liste wo Feiertag ist. http://www.statistik.bayern... Dick Tracy 15:50, 23. Jun 2006 (CEST)
Zweitälteste Stadt?
Woher stammt die Behauptung, Augsburg sei nach Trier die zweitälteste Stadt Deutschlands? Meines Wissens konkurrieren Trier, Neuss und Kempten um die Ehre der frühesten römischen Gründung. Augsburg könnte entsprechend höchstens viertälteste Stadt sein. AThurner 14:05, 10. Jul 2006 (CEST)
- Es gibt einen Artikel dazu: Älteste Stadt Deutschlands. Vielleicht sollte man die entsprechende Formulierung etwas ändern, etwa "erhebt den Anspruch..." statt "gilt als". Gruß, FritzG FritzG 01:39, 11. Jul 2006 (CEST)
Holzschnitt
Wäre diese Illustration nicht irgendwo brauchbar: :Image:Augsburg-1493.jpg?? --84.155.114.244 00:39, 15. Jul 2006 (CEST)
Eingemeindungen: St.-Anton-Siedlung
Beim Vergleich des Stadtplans von 1948 mit dem von 2006 ist mir aufgefallen, dass das Gebiet der St.-Anton-Siedlung irgendwann mal nach Augsburg gekommen sein muss. Weiß jemand etwas genaueres, wann das war und ob zu diesem Zeitpunkt schon Bebauung vorhanden war? --Bu-Lee 21:24, 6. Aug 2006 (CEST)
- Meines Wissen nach, wurde die bis dato zu Stätzling gehörende Siedlung, bei der Gebietsreform 1972 eingemeindet. Bebaut war sie damals bereits. Die meisten Häuser dort sind aus den 50er Jahren.Markrob 02:17, 29. Okt. 2006 (CET)
Großraum Augsburg
Mit Großraum war wohl die Planungsregion Augsburg gemeint. Die hat tatsächlich ca. 850.000 Einwohner. Also war das nicht gerade Unfug. Bear 22:16, 27. Okt. 2006 (CEST)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Augsburg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
- selbstverständlich
- eindeutiges
- Naja, die nicht unerheblichen Überarbeitungen und Ausbauten beschränken sich im wesentlichen auf Verschiebungen. Die Unternehmensliste sollte zumindest bei den alteingesessenen Unternehmen noch in Fließtext verwandelt werden. Da kann die Stadt doch mit wuchern. Wen interessiert es, das es ein Finanzamt Augsburg-Stadt gibt und auch noch die Polizeidirektion Augsburg? Und wer will einen Artikel über die Justizvollzugsanstalt Augsburg schreiben? Raus damit! Aber für lesenswert reichts, deshalb
- 2 mal
- 4 mal

































