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Der Artikel Balve gehört zur Kategorie: Balve, Sauerland, Ort in Nordrhein-Westfalen
| Wappen | Karte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
Wappen von Balve |
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | ||||
| Landkreis: | Märkischer Kreis | ||||
| Geografische Lage: | |||||
| Höhe: | 240-546 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 74,76 km² | ||||
| Einwohner: | 12.561 (30. September 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 169 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahlen: | 58802 | ||||
| Vorwahl: | 02375 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | MK | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 62 008 | ||||
| Stadtgliederung: | 7 Ortsteile bzw. Stadtbezirke | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Widukindplatz 1 58802 Balve | ||||
| Website: | www.balve.de | ||||
| Politik | |||||
| Bürgermeister: | Hubertus Mühling (CDU) | ||||
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Balve 2006, vom Galgenberg aus gesehen Bildherkunft |
Balve ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen und gehört zum Märkischen Kreis. Die Stadtrechte wurden ihr im Jahr 1430 verliehen. Balve ist Teil des Märkischen Sauerlandes und liegt inmitten bewaldeter Höhen unweit vom Sorpesee, der als eine der schönsten Talsperren im Hochsauerlandkreis gilt.
In früheren Jahrhunderten hatte die alte Hansestadt Balve aufgrund ihrer damals verkehrsgünstigen Lage und ihrer Märkte eine wesentlich größere Bedeutung in der Region als heute.
Die Balver Höhle zählt zu den wichtigsten Fundplätzen der Mittleren Altsteinzeit in Europa und gilt zugleich als die größte Kulturhöhle Europas. Sie liegt am Beginn des kulturell, historisch und geografisch bedeutsamen Hönnetals.
Geografische Lage, Verkehr
Der Höhenzug im Norden ist nach der Stadt benannt (Balver Wald) und grenzt an die Stadtgebiete von Hemer und Menden. Nach Osten wird das Stadtgebiet durch den Hochsauerlandkreis begrenzt. In südlicher Richtung befindet sich als nächste größere Stadt Plettenberg, gefolgt vom Kreis Olpe und dem Biggesee. Nach Westen führen die Verkehrsverbindungen nach Neuenrade und Werdohl. Die Hönne fließt auf 13,2 km Länge durch das Stadtgebiet.Balve liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße 229 und der Bundesstraße 515. Hohes Verkehrsaufkommen und Schwerlastverkehr führen zu erheblichen Lärmbelastungen. Ein kleiner Flugplatz befindet sich im Neuenrader Ortsteil Küntrop, der nächste Flughafen ist der Dortmund Airport.
Im öffentlichen Personennahverkehr ist Balve über die seit dem Jahr 1908 bestehende bezaubernde Hönnetal-Bahn an Unna, Fröndenberg, Menden und Neuenrade angebunden.
Die Ortsteile
Die Stadt Balve gliedert sich in die sieben Ortsteile Balve mit 5526 Einwohnern, Beckum mit 1296 Einwohnern, Eisborn mit 593 Einwohnern, Garbeck (mit Frühlinghausen, Höveringhausen und Leveringhausen) mit 2962 Einwohnern, Langenholthausen mit 989 Einwohnern, Mellen mit 644 Einwohnern ("schönstes Dorf im Märkischen Kreis 2005") und Volkringhausen mit 513 Einwohnern. (Stand: 30. Juni 2006).Mellen
In Mellen findet alljährlich der Martinsmarkt statt.Stadtgeschichte
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Die Hönne in der Nähe der Balver Sparkasse Bildherkunft |
Entwicklung des Ortsnamens
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Maibaum am Widukindplatz am Rathaus - Sitz der Stadtverwaltung Bildherkunft |
Es gibt unterschiedliche Ansätze bei den Nachforschungen über den Ursprung des Namens der Stadt. So kann vermutet werden, dass der Name auf den Hohlen Stein zurück geht, in dem die Zwerge aus der Thidrekssaga hausten, die Wieland das Schmieden beibrachten. Dieser Wohnort mit der Bezeichnung Ballowa wird in der nordischen Sage erwähnt und könnte deckungsgleich mit der Balver Höhle sein. Oberhalb der Höhle wird eine Straße Am Hohlen Stein genannt. Die älteste schriftliche Erwähnung von Balve stammt aus der Vita Liudgeri III. Im Jahre 864 wurde ein einheimisches blindes Mädchen am Grabe des Liudger in der Krypta des Klosters Werden geheilt.
Ein Gut im Besitz des Sachsenherzogs Widukind (um 780 n. Chr.) wird Ballowa genannt und weist auf den späteren Namen der Stadt hin. Allerdings ist nicht klar, wo dieses Gut, das ebenfalls in der Vita Liudgeri erwähnt wird, gestanden haben soll.
Kreidezeit
Die Spuren früheren Lebens in der Region um Balve reichen weit zurück. So stießen Einheimische im Jahr 2002 auf Überreste von insgesamt acht identifizierten Spezies der Dinosaurier, die sämtlich in die Kreidezeit datiert werden können. Wissenschaftler schätzen das Alter der Knochen auf 140 Millionen Jahre.
Steinzeit
Älteste menschliche Siedlungsspuren aus der Umgebung Balves stammen aus der Altsteinzeit. In der Balver Höhle feierten bereits in der frühen Weichsel-Eiszeit zur Zeit der Neandertaler vor 100.000 bis 40.000 Jahren Jägergruppen, die im Hönnetal eiszeitliche Großsäuger, wie vor allem das Mammut jagten.
Auch in der Jüngeren Altsteinzeit wurden die Balver Höhle und auch andere Höhlen im Hönnetal, wie die Volkringhauser Höhle vor dem Hochglazial der Weichsel-Eiszeit, vor rund 35.000 bis 30.000 Jahren, von Jägergruppen des Aurignacien und Gravettien aufgesucht. Hier gehörten Mammuts, Wildpferde, Wollnashörner und Rentiere zu den beliebten Jagdzielen.
In der späten Weichsel-Eiszeit vor rund 12.000 Jahren waren es spezialisierte Rentierjäger, die in Balve ihre Lager aufschlugen. Im Holozän bewohnten Jäger und Sammler der Mittelsteinzeit die Höhlen um Balve. Sie errichteten auch auf den Flussterrassen der Hönne ihre Lager. In der Umgebung von Balve fanden sich in Höhlen und auf den Flussterrassen der Hönne Belege für eine Besiedlung in der Jungsteinzeit.
Bronzezeit
Hinweise auf germanische Ursprünge lassen sich in den Strassenbezeichnungen "Zum Thing" oder "Widukindplatz" finden. Außerdem wurden in den letzten Jahren die Grundmauern eines alten germanischen Einzelhofs in Garbeck freigelegt. Dieses Haus, erbaut an der höchsten Stelle im Areal des Hofes über der Hönne, stand in Ost-West-Richtung und verfügte über eine große Halle mit 17 m Länge und sechs Metern Breite, nur wenige Pfosten konnten noch mit Sicherheit erkannt werden. Von den Eingängen oder der inneren Aufteilung sind leider keine Spuren mehr vorhanden.
Und doch fanden die Mitarbeiter des Westfälischen Museums für Archäologie bei dieser Grabung bedeutende Beweise für die Handelsbeziehungen zwischen den Germanen, die hier zum Stamm der Sugambrer gehörten und den Römern. Ein typischer Gegenstand der Garbecker Grabung, der die Befunde für das frühe 1. Jahrhundert festschreibt, ist die Situla, ein pokalähnliches Gefäß.
Hexenprozesse
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Hexenstele (2006) Bildherkunft |
Traurige Berühmtheit erlangte Balve im 17. Jahrhundert durch die Hexenverfolgung. Auf dem Galgenberg wurden zwischen 1590 und 1630 fast 300 als Hexen und Zauberer denunzierte Balver verbrannt. Allein im Zeitraum von 1628 bis 1630 wurden in den Balver Hexenprozessen 27 Verfahren durchgeführt. Etwa jeder 20. Bürger wurde wegen Hexerei hingerichtet.
Im nahen Arnsberg fand sich mit Heinrich von Schultheiß ein bekannter ´Hexentheoretiker´. Es wird berichtet, dass ein Attentat auf den berüchtigten Hexenjäger Kaspar Reinhards in Balve fehlschlug und die Täter hingerichtet wurden.
Im Gedenken an die Hexenverfolgung ließ die Balver Heimwacht im Jahr 2006 eine sogenannte Hexenstele an der Stelle errichten, an der die Opfer zu Tode gebracht wurden. Der Text lautet: "Hier starben durch Feuer, Schwert und Galgen ca. 300 Frauen und Männer...". Die Hexenstele befindet sich am Galgenberg.
Historische Zeit
In dieser Zeit gehörte Balve zum Herzogtum Sachsen, das aber 1180 von Friedrich Barbarossa nach einem Streit mit Herzog Heinrich dem Löwen aufgeteilt wurde.
Nun Teil des neuen Herzogtums Westfalen kam Balve 1368 mit der gesamten Grafschaft Arnsberg unter die Herrschaft des Kurfürstentums Köln, eine Bindung, die bis zur Säkularisation im Jahre 1803 Bestand haben sollte. In Grenzlage zur Grafschaft Mark blühte die Siedlung auf, nachdem ihr 1430 die Stadtrechte, das Marktrecht und die Gerichtsbarkeit verliehen wurden. Balve war Sitz eines kurkölnischen Amtsdrosten. Hier tat sich besonders Hermann von Hatzfeld während des Truchsessischen Krieges hervor, als Erzbischof Gebhard I. von Waldburg zum Calvinismus übergetreten war. In der St. Blasius Pfarrkirche ist heute noch ein über 400 Jahre altes Denkmal des damaligen Drosten zu entdecken.
Sieben große Stadtbrände in der Zeit zwischen 1584 und 1789 warfen die Stadtentwicklung immer wieder zurück. Steine von der ehemals beeindruckenden Stadtmauer mit einer Länge von 400 Metern und vier Toren wurde nach dem letzten Großbrand auf Beschluss des damaligen Rates zum Häuserbau verwendet.
Von 1803 bis 1806 war Balve Teil der Landgrafschaft (später Großherzogtum) Hessen-Darmstadt, anschließend des französischen Königreichs Westphalen. 1815 gelangte Balve an Preußen. Bis 1832 gehörte Balve zum Kreis Iserlohn, danach zum Kreis Arnsberg, seit 1975 zum Märkischen Kreis.
Wappen
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Stadtwappen der Stadt Balve Bildherkunft |
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Wappen des Amtes Balve bis 1975 Bildherkunft |
Das Wappen der Stadt ist in der Mitte gespalten, links ein halbes schwarzes Kreuz auf Weiß, rechts ein weißer Adler, nach rechts blickend, auf Blau. Damit vereint die Stadt die Wappen der Grafschaft Arnsberg (Weißer Adler nach rechts blickend auf Blau) und des Erzbistums Köln (Schwarzes Kreuz auf Weiß) in sich. Das Wappen verleiht somit der Stadtgeschichte Ausdruck.
Das Wappen wurde erstmals offiziell am 24. Juni 1911 verliehen. Die Siegel der Stadt zeigen die Symbole bereits seit Jahrhunderten: Das älteste bekannte Siegel ist von 1462.
Nach der kommunalen Neuordnung im Jahr 1975, die mit einem Bruch der historisch gewachsenen Strukturen zum früheren Kreis Arnsberg einherging und auf starke Widerstände stieß, musste das Ortsrecht neu gefasst und damit auch das Wappen neu genehmigt werden. Dies geschah am 6. Februar 1976 anhand eines Entwurfes des Vorsitzenden des Kulturausschusses der Stadt Balve, des Grafikers Werner Ahrens, heute Vorsitzender der Balver Heimwacht. Die historische Nähe zum früheren Kurköln wird durch die Wappensymbole belegt, die sich von anderen Stadtwappen im Märkischen Kreises deutlich abheben. Der Wappenschild ist seit 1976 ein anderer als der abgebildete.
Das alte Wappen des ehemaligen Amtes Balve, das bis zum Jahr 1975 Gültigkeit hatte, wurde damit bedeutungslos. Es wurde in der oberen Hälfte durch eine Darstellung des Apostels Petrus mit Schlüssel und Buch ergänzt.
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Das alte Rathaus mit Glockenspiel Bildherkunft |
Religionen
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Der Kirchpark an der St. Blasius Pfarrkirche Bildherkunft |
Balve ist wie auch der überwiegende Teil des ländlichen Sauerlandes katholisch geprägt. In den letzten Jahrzehnten kam es aber auch hier zu Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur durch Zuzug von Arbeitnehmern, die in Balve selber und auch in den benachbarten Städten Arbeit fanden.
Die Religionszugehörigkeit der Balver ist wie folgt verteilt (Stand 30. Juni 2006):
Katholisch: 8280 Einwohner, Evangelisch: 2507 Einwohner und Sonstige: 1736 Einwohner.
Eingemeindungen
Mit der Gemeindereform im Jahr 1975 ging das ehemalige Amt Balve, zu dem unter anderen Enkhausen und Affeln und in früheren Jahren auch Hüsten gehörten, in der jetzigen Stadt Balve auf. Die Ortschaften Beckum, Eisborn, Garbeck, Frühlinghausen, Höveringhausen, Leveringhausen, Langenholthausen, Mellen und Volkringhausen wurden der Stadt Balve zugeordnet.Einwohnerentwicklung
Bei der Einwohnerentwicklung muss zwischen dem ehemaligen Amt Balve und der Stadt Balve unterschieden werden. Das ehemalige Amt Balve erstreckte sich ursprünglich bis zu einem Teil des Sorpesees. Bis zur Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts lag auch das ehemalige Kirchspiel Hüsten im Bereich des Amtes.Um 1800 hatte Balve ähnlich viele Einwohner wie etwa Dortmund - die sogenannte Hauptstadt Westfalens (Dortmund 1793: 4500 Einwohner).
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¹ geschätzt
² vermutlich nur Stadt. Soweit nicht anders angegeben, enthält die Tabelle die Einwohnerzahlen inklusive der Gemeinden. Die Zahlen von 1650 bis 1750 sind geschätzt. Es finden sich in offiziellen Quellen unterschiedliche Zahlen, so dass Publikationen geringe Abweichungen aufweisen können.
Politik und Stadtentwicklung
Gemeinderat
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Vikarie St. Nikolai (1627) Bildherkunft |
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Altes Amtsgericht (1884) Bildherkunft |
Der Balver Gemeinderat besteht aus folgenden Fraktionen:
CDU mit 19 Sitzen, SPD mit sechs Sitzen und UWG mit sieben Sitzen.
Bürgermeister
ehrenamtlich- 1946 - 1956 Heinrich Stüeken (CDU)
- 1956 - 1969 Wilhelm Hake (CDU)
- 1969 - 1973 Albert Rapp (CDU)
- 1973 - 1989 Paul Lübke (CDU)
- 1989 - 1992 Johannes Waltermann (CDU)
- 1992 - 1999 Franz Kolossa (CDU)
hauptamtlich
- 1999 - 2004: Manfred Rotermund (CDU)
- 2004 - Hubertus Mühling (CDU)
Städtepartnerschaften
Eine lebendige, völkerverbindende Beziehung zwischen den Niederlanden und Frankreich wird über den Austausch mit den Partnerstädten von Balve gepflegt.- Heerde (Niederlande), seit 1978
Flag of the Netherlands.svg
Bildherkunft- Roussay (Frankreich), seit 1986 Regelmäßig besuchen sich Abordnungen der Kommunen, aber auch der Vereine und tauschen ihre Erfahrungen aus.
Flag of France.svg
BildherkunftKommunales Wirtschaftsgebiet Nördlicher Märkischer Kreis
Balve bildet zusammen mit den Nachbarstädten Hemer, Iserlohn und Menden das Wirtschaftsgebiet "Nördlicher Märkischer Kreis" (Nordkreis), ein kommunaler Zusammenschluss zur besseren Koordination wirtschaftlicher Angelegenheiten der Region.Stadtmarketing Balve
Für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt ist seit einigen Jahren das sogenannte Stadtmarketing Balve zuständig.Gewerbegebiete
Ausgewiesene Gewerbegebiete sind das Gewerbegebiet "Glärbach" im Stadtteil Balve und das Gewerbegebiet "Braukessiepen" im Stadtteil Garbeck. Für gewerbliche Anfrage steht bei der Stadtverwaltung Balve Kämmerer Reinhard Schmidt (Telefon: 02375/926-122) zur Verfügung.Natur- und Denkmalschutz

Alte Linde am Kirchhof in Balve Aufnahme vom 30.10.2004
BildherkunftFolgende Gebiete sind im Bereich der Stadt Balve unter Naturschutz gestellt:
Bollenberg MK-017 Buchenwald am Löhen südlich von Eisborn MK-036 Burgberg Wocklum östlich von Balve MK-038 Hönnetal MK-021 Orlebachtal östlich von Wocklum MK-037 Einzelne Bäume stehen in Balve nicht unter Naturschutz. Somit konnte die etwa 200-jährige Linde am Kirchplatz (neben dem denkmalgeschützten Agatha-Bildstock) ohne eigenes behördliches Genehmigungsverfahren am 02.07.06 gefällt werden. Weitere Fällungen alter Bäume am Kirchplatz folgten. Argumentiert wurde mit dem Zustand der Bäume (Zitat in der PresseZitat Dr. Richter in der Ausgabe der Westfalenpost vom 3. Juli 2006: „Vielleicht ist es doch das germanische Blut in unseren Adern, denn unsere Vorfahren erkannten in bestimmten Bäumen die Sitzorte ihrer Gottheiten. Die Romantik nahm das beherzt auf und brachte alles in eine gefühlige Seelenwelt“).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Historisches Stadtbild
Balve weist eine Vielzahl an interessanten Gebäuden auf. Regional typische, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild.St. Blasius Pfarrkirche

Pfarrkirche St. Blasius
BildherkunftDas herausragendste, von Menschenhand geschaffene Gebäude ist die romanische Pfarrkirche St. Blasius, die zu einer der bedeutendsten westfälischen Hallenkirchen gehört. Sie besteht aus zwei Teilen, der von Westen nach Osten gerichteten sogenannten Alten Kirche und dem Erweiterungsbau von 1910, der unter Dechant Franz Amecke vollzogen wurde. Die Gebeine von Franz Amecke sind in der Turmkapelle begraben. Leider finden sich keine Erkenntnisse über die Entstehungszeit des Turmes.
Der Entwurf des Erweiterungsbaus mit Oktogonkuppel wurde dann nach Norden ausgerichtet. Als Vorbild kann hier der Felsendom oder der Aachener Dom gelten. Als Architekt wurde Professor Joseph Buchkremer aus Aachen engagiert. Von den Einheimischen wird die Kirche liebevoll als Dom des Sauerlandes bezeichnet.
Auf dem Husenberg liegt eine Pius IX. geweihte Kapelle, eingesegnet im Jahr 1877 durch Vikar Christoph Adrian, auf dessen Initiative der Bau der Kapelle zurückgeht.
Balver Höhle

Balver Höhle Eingangsbereich
BildherkunftEine besondere Attraktion ist die Balver Höhle, eine riesige Tunnelhöhle, in der bis zu 2000 Menschen Platz finden. Sie ist als größte Kulturhöhle Europas archäologisch bedeutsam, und durch die im Jahr 1922 von Theodor Pröpper eingeführten Festspiele Balver Höhle über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Einem breiten Publikum wurde die Balver Höhle durch ihre Jazzfestivals und die seit 1991 regelmäßig stattfindende Reihe Märchen aus aller Welt unter der Leitung von Werner Traud zugänglich. Aber auch Vereine wie der Männerchor Balve nutzen die Höhle regelmäßig für ihre Veranstaltungen. Außerdem findet in der Balver Höhle seit über 160 Jahren das örtliche Schützenfest der St. Sebastianschützen statt.
Schloss Wocklum

Luisenhütte
BildherkunftDas auf ein Lehen des Bernd von Düngelen zurückgehende Schloss Wocklum im Orletal, ein Wasserschloss im Ortsteil Wocklum, ist durch seine Reitanlage international bekannt. Jedes Jahr findet dort das Reitturnier Balve Optimum statt, ein Ausscheidungsturnier vor Olympischen Spielen.
Ebenfalls im Ortsteil Wocklum und im Besitz der Familie der Grafen von Landsberg-Velen ist die Luisenhütte, die älteste Holzkohlenhochofenanlage Deutschlands, die 1758 den Betrieb aufnahm, diesen aber bald aufgrund der Konkurrenz aus dem Ruhrgebiet schließen musste.
In einem Nebengebäude der Luisenhütte wurde im Jahr 2006 das neue Museum für Vor- und Frühgeschichte eingeweiht.

Mausoleum des Landdrosten Henneke-Schüngel (1704)
Bildherkunft
Fachwerkhaus (1790)
Bildherkunft
Eine Kapelle in Balve
BildherkunftKulinarische Spezialitäten
Balve war durch sein Bier, das Balver Lüll, und seine Brezeln (auch Krengel genannt) bekannt. Heute werden im Blick auf die traditionellen Backwaren beim alle zwei Jahre stattfindenden Stadtfest zur Eröffnung Brezeln an die Besucher verschenkt. Außerdem herrschte eine rege Branntweinproduktion. Um 1830 gab es drei Weinschenken, 13 Branntweinschenken und zehn Wirtshäuser in Balve. Das berühmte Balver Lüll wird seit langem nicht mehr erzeugt. Bis zum Jahr 1966 gab es in Balve noch eine eigene Molkerei, deren über 60jähriger Tradition mit dem Zusammenschluss mit der Molkerei Iserlohn endete. In das Gebäude der ehemaligen Molkerei zog dann die Sparkasse.Mundart
Wie auch andernorts zu beobachten, wird die heimische Mundart (das "Platt kuiern") kaum noch gesprochen. In Balve hat es sich die Balver Heimwacht als örtlicher Heimatverein zur Aufgabe gemacht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Balve gehört seit jeher zum plattdeutschen Sprachraum und aktive Bürger kümmern sich um die Weitergabe dieser Tradition. Die Kinder an den örtlichen Grundschulen werden regelmäßig von Mitgliedern der Balver Heimwacht - hier tritt besonders der Balver Albin Köck hervor - in der Pflege der Balver Sprache unterrichtet (Balver Wahlspruch: "Säu faste ärre Balve").{Tausendfach verwendet}>
border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "
Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.
Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:
...
Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.
Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.
Prettytable
en:Template:Prettytable
> Highlight1 Balver Platt - Beispiele (Häu Duitz // Platt Duitz) - Häu Duitz = Platt Duitz
- ab = aff
- Abend = Owend
- ablenken = aff lenken
- Achse, auf der = op der Asse
- als ob = ärre wenn
- Alte, die = de Ölsk, de Ölsch
- an das = ant
- angenommen = annormen
- anprobieren = anprobaiern
- auch = äuk, äuck
- auf dem = op ´m
- Aufwand = werks
- aufzählen = afftiälen
- aus = iut
- ausdrücken = iut drücken
- bald = bolle
- Barbier = Babutz
- Bart = Bort
- bauen = büggen
- Bauer = Biuer (..."de Biuer kräug mit der Iuer öwwer de Muier")
- Baumberg = Baumbrigg
- Bäume = Bäum
- begucken = bekäiken
- bei = bey
- beieinander sitzen, zusammen sein = vey mochen liuter bey nayn sitten
- beinahe, bald = bolle
- Beine = Beyne
- besser = berter
- bestens = bestens
- besuchen = besaiken
- besucht = beseiket
- Bett = Berre
- bis = bit
- bißchen = bittken
- bist = bis
- bleiben = blaiwen
- bleiben sie = blitt se
- blieb = bläiw
- bloß = bläus
- breit = brait
- Brief = Braif
- bringe = brenk
- bringt = brenget
- Bruder = Bräuer
- Brust = Borst
- Buch = Bäuke
- Buche = Beake
- Büchse = Büxe
- Butter = Burter
- cleveres Mädchen = nutz daiern
- da = do
- dabei = dobey
- Dach = Dak
- dadurch = da dür
- dafür = daför
- damit = domet
- dann hättet ihr = dann härren ey
- darauf = darob
- darauf, hinauf = darop
- darf = draff
- darüber = do örwer
- das = dat
- das heißt = düt het
- dauernd = diuernd
- dazwischen = ter tüske
- deftig = däftig
- deine = deyne, däin
- dem = deärm
- den = deärn
- der = de, day
- dich = di
- die = day
- die = de
- die Berge = dai Biärge
- Diele = Dierle
- dies = düt
- diesen = dürsen
- dir = dey, di
- doppelt = dubbelt
- doppelt = duwwelt
- Dörfer = Dörpe
- dran = dran
- Dreikönige = Dreikünige
- du = diu
- du tust = daist
- dünn = dünne
- durch = dür
- durcheinander = dürein
- durchs = dürt
- Ecke = Eggsken
- eigentlich = eygentlich
- eilig = äilig
- ein = ayn
- einen = en
- einfach = eynfach
- Einfälle = Infälle
- eingeredet, vorgeschwätzt = för schwalt
- eingeschlafen = inslopen
- einzige = eynzige
- enorm = wahn
- Enten = Peylen
- er = he, hay (Satzanfang)
- er bleibt = blitt se
- er blieb = hey bläiw
- er hätte bleiben sollen = bläiwen mocht
- er haut sie tot = hey högget sey döut
- er liest gerade = ey es am Leisen
- er sieht = hey suit
- er sitzt = hey sittet
- erst = ais
- erst = äis
- erzählen = vertellen
- es = ert
- es geht = ert gaiert
- etwas = bat
- euch = ugg
- euch, mit = met uch
- eure = ugge
- fahren = faiern
- fährt = fäuert
- Farbe = Farwe
- fast = bolle
- fein = fine
- Fenster = Fenster
- fertig = ferrig
- fest = faste
- festgehalten = faste halt
- Feuer = Fuier
- Fleisch = Flais
- Fliegen = Flaigen
- Floh = Fläo
- Fohlen = Fürlen
- fort = fut
- Französisch = Franzoiske
- Frauen = Frowen, Frauluie
- frei = frög
- Fremde, in der = Frümde
- Fremder = Frümder
- Fremdworte = Frürmet wore
- Freund = Frönd
- frieren = fruiern
- frisst = friärtet
- früher = frögger
- Frühjahr = Fröyjohr
- fühlen = feylen
- für = för
- Fuß = Faute
- Gabel = Gaffel
- Gans = Gäus
- Gänse = Goise
- Gänsebraten = Gäusebroten
- gar nicht = gar nit
- Garten = Goren
- geben = girwen
- gebracht = bracht
- gedacht = dacht
- gefreut = frögget
- gegangen = gohn
- gehabt = hat
- geheiratet = heyrotet
- geheizt = gehiätet
- gehen = gohn
- gehen wir = go vey
- geholt = halt
- gehst du = gäiste
- geht = gaiht
- geht es = gäiert et
- gekonnt = konnt
- Gelegenheit = Gelergenheit
- gelernt = lornt
- gemacht = maket
- gemauert = muiert
- Gemüse = Gemaise
- genug = gnauch
- gerade = grade
- Geschmack = Geschmack
- Geschichten = Vertellekes
- geschrieben = schrierwen, schriäwen
- gesetzt = sat
- gestern = gistern
- gestürzt = stürtet
- gesund = gesund
- getauft = dofft
- getrunken = drunken
- gewundert = wünnert
- gibt = gafft
- gibt = girt
- glaube = gläuwe
- gleich = glaik
- Glück = Glücke
- große = gräute
- Grünzeug = Graintuich
- Gruß = Grius
- Grüße = Gruiße
- gucken = kaiken
- gut = gurt
- gute = gure
- habe = häwwe
- haben = häwwen, härren
- haben sie = hätt se
- haben wir = härre
- haben, wir = vey hät
- hacken = haggen
- half, das = dat bat (..."wat bat dat bat")
- halten = hallen
- Händler = Händler
- hast = härst
- hast = herst
- hat = härt
- hätte bleiben sollen = herr bläiwen mocht
- hättet = härret
- Haufen = Häupe
- Haus = Hius
- Heide = Haie
- heilig = heilig
- Heizung = Heizung
- helfen = barre
- helfen = helpen
- Herr, Gott = Härn
- herrlich = heärlich
- herum = rünne
- heulen = bläddern
- heut abend = von owene
- heut nachmittag = von numerach
- hier = hey
- hinten = ächten
- hoch = häuge
- Hochdeutsch = Häu Duitz
- hochhinaus wollen = huise hiniut wöll
- Hochzeit = Hochteyd
- hocken = hüarken
- Hof = Hiuf
- hoffe = horpe
- hoffen, wir = vey horpet
- Hönne = Hünne
- Hunde = Ruiers
- Hündin = tierwe
- ich = ik, irk
- ihm = erme
- ihn = erne
- ihr = er
- ihr = hey
- ihr (Plural, Nom) = ey, äy
- ihr musstet = eig mochen
- ihr seht = er sayt
- ihrem, mit = met erem
- im = ümme
- im Dampf/Mist liegen lassen = im Dampe leggen loten
- im Stich lassen = im Sterke lote
- immer = liuter
- in = en
- in dieser Zeit = en dürser Teyd
- in einem = en eynem
- in´s = int
- ins Bett gehen = de Berre
- irgend ein = irgen bierne
- ist = es
- Jacke = Wams
- Jahr = Johr
- Jahr = jo
- jammern, wir = vey jammert
- jeden = jäiden
- jedermanns Freund = en allermans Frönd (z.B. de Ruie)
- junge Gänse = Gössels
- Jungen = Junges
- Jüngster = Jüngsken
- Kälber = Kalwer
- kannst mir = kas mi
- kaputt = kapott
- Kirchturm = Kerktäuerm
- klar gemacht = kliar maket
- Köchelchen = Knörksken
- Körbchen = Körwken
- Korn = Korn
- Kost = Kost
- krepieren = aff gaihn
- Küken = Kuiken
- Kuratel = Kuratell
- kurz = kort
- lasst, lässt = let
- leider = layder
- Löffel = Lierpel
- mal = mol
- Mann = Menne
- Meer = Miäre
- Menden = Mennen
- Messer = Mess
- Minuten = Miniuten
- möglichst = mörglichst
- mundgerecht = münnekes mote
- nachholen können = no halen können
- nicht ausgehen (Feuer) = nit däut gohn
- nützlich machen = nutze maken
- oberste = örwerste
- ohne = orne?
- radikal aufgegessen = ratz op friärtet
- rauchen = schmoiken
- Regenwürmer = Riärgenwürmer
- Rippen zählen = riwen tellen
- rückwärts = ächter äs
- Rüde = Rierkel
- ruft an = raip an
- Runkelblätter = Runkelblaier
- Runkeln = Rummesket
- sag ihm = sech erme
- sagen = seggen
- sagte = seggt hey
- Sauerland = Siuerland
- schade = schah
- Schafe = Schope
- Scheiße = Schiärte
- Scheune = Schuier
- schlachten = slachten
- schlafen = slöpen
- schlagen (Bäume) = haggen
- schlucken = sliuken
- schmal = smal
- Schnee = Snäy, Schnäy
- schneien = sniggen (..."ert snigget und snagget, dat dait us nix, vey holle us alle wacker un fix" - Balver Dreikönigslied)
- schnell = fixe
- schön = schoin, feyn
- schrecklich = schrecklich
- schreiben = schräiwen
- schreien = bläddern
- schroh wie ein Zaun = schroh ärren tiun
- Schuldige = Schüllige
- Schule = Schaule
- Schürze = Schwärte
- Schwalben = Schalwen
- Schwester = Süster
- schwimmen = swemmen
- sehen = sayn
- sehr = wahne, liuter
- sein = säyn
- seinem = seynem
- selbst = selwes
- seltsam = spassig
- sich = serk/sirk
- sicher, sicherlich = siärker, siärkerlich
- sie = se
- sie (Plural) = say
- sie gehen = se got
- sie parkt ein = se pärket in
- sieht aus = suit iut
- sind = sint
- so = säu
- so dass = säu datt
- so ein = säun
- Socken = Söcken
- soeben = soerven
- sofort = forts
- soll man = söll me
- sollte = sollen
- sollten = sollen
- Sommer = summerdags
- sommertags = summerdags
- Sonne = Sunne
- sonnen = sunnen
- Sonntag = Sundag
- sonntags = sundages
- spät = late
- spazieren = spazaiern
- spielen = spierlen
- sprechen = kuiern, pappeln
- Sprichwort = Sprirkwort
- spülen = spailen
- ständig = liuter
- steht ihr gut = staiht äy guart
- sterben = aff gaihn
- Stunde = Stunne
- suchen = sayken
- Sülze = Sülte
- Sundern = Sonnern
- Suppe = Soppe
- Tische = Diske
- über = owwer, öwwer
- umsonst = umme süs
- umzubauen = ümme te buggen
- unterste = ünnerste
- verdreschen = drersken
- vielleicht = viellichte
- von selbst = van selwes
- wachsen = wassen
- warte mal = wachte mol
- warten = wachtet
- wehren = wiähren
- weil = wail
- weinen = greynen
- Weinen, dem ... nahe = greynens neye
- wem = biärme
- weniger = wenniger
- Werke = Wiärke
- werktags = werkeldages
- wie = är, ä
- wir sollten mehr fragen = vey mochen mähr frogen
- Woche = Wiärke
- Zeiten = teyen
- Ziegelei = Taigeley
- ziemlich = tiämlich
- zu schieben = tau schiuwen
- zuhause = te hayme
Leben in Balve
Gesundheitswesen
Balve besitzt viele Arztpraxen (Allgemeinärzte, Zahnärzte), sowie mehrere Apotheken. Ein Augenarzt hat sich seit einiger Zeit hier niedergelassen. Es fehlen derzeit vor allem Kinderärzte und Tierärzte. Weitere Spezialisten finden sich allerdings im nahen Umkreis innerhalb des Märkischen Kreises.Ein Krankenhaus, das von der Katholischen Hospitalvereinigung im Märkischen Kreis betrieben wird, sowie eine Seniorenwohnanlage bieten auch für den stationären Aufenthalt entsprechende Kapazitäten.
Kirchengemeinden
In Balve gibt es folgende christliche Gemeinden: Katholische Kirchengemeinde St. Blasius, Evangelische Kirchengemeinde, Neuapostolische Gemeinde, Zeugen Jehovas und Freikirchliche Gemeinde.Die nächste islamische Moschee befindet sich in Iserlohn. Eine jüdische Gemeinde gab es bis zur Zeit des Nationalsozialismus in Menden.
Medien
Für Balve sind zwei Zeitungen mit einem bedeutenden Lokalteil relevant: Westfalenpost und Süderländer Volksfreund. Zusätzlich erscheint einmal monatlich das sogenannte Balver Echo, ein Anzeigenblatt, das kostenlos an die Haushalte verteilt wird.Balve gehörte zum Sendegebiet des Westdeutschen Rundfunks. Als Lokalradio ist Radio MK zu empfangen, deren Redaktion aus Iserlohn sendet.
Der größte und traditionsreichste Verlag in Balve ist die Zimmermann Druck+Verlag.
Schulen, Bücherei
Das Schulsystem lässt als höchsten Abschluss die Mittlere Reife zu. Für weitere Schulformen finden sich Angebote in der Nachbarstadt Menden. Eine freie Waldorfschule ist in Neuenrade ansässig.Die örtlichen Grundschulen sind die Gemeinschaftsgrundschule St. Johannes Balve sowie die Grundschulen in Garbeck, Beckum und Langenholthausen. Weiter gibt es in Balve die Städtische Hauptschule Am Krumpaul (Ganztagsschule) und die Städtische Realschule Am Krumpaul.
Eine private Musikschule befand sich bis 1999 in Balve. Die musikalische Ausbildung wird nun von der städtischen Musikschule in Menden angeboten. Auch der Musikverein Balve bietet eine Musikerziehung an. Eine private Schauspielschule befindet sich momentan in Gründung.
Balve verfügt über eine städtische Bücherei, die von einem Förderverein tatkräftig unterstützt wird. Die Bücherei bietet auch unregelmäßig Kleinkunst für Kinder an.
Für die Kinder im Vorschulalter gibt es in Balve die konfessionell gebundenen Kindergärten der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde. Ein Vorkindergarten wird für Kinder ab zwei Jahren kostenpflichtig angeboten.
Sport, Aktivitäten
Unterschiedlichste Sportarten lassen sich in Balve aktiv betreiben. Der mitgliederstärkste Sportverein ist die Spielgemeinschaft Balve/Garbeck, in der Fußball gespielt wird.Als Sportstätten wurden durch die Stadt Balve die Dreifachturnhalle am Krumpaul, die Turnhalle am Krumpaul, die Turnhalle in der Murmke und das Hallenbad in der Murmke errichtet. In jeder Ortschaft finden sich Sportplätze, die durch die jeweiligen Sportvereine gepflegt werden. Zusätzlich gibt es seit geraumer Zeit ausgewiesene Nordic Walking Strecken sowie ein Fitnesscenter im Gewerbegebiet Braukesiepen.
Kegelsport kann man in verschiedenen Gaststätten ausüben. Die Schützenbruderschaft St. Sebastian Balve verfügt über eine eigene Schießsportabteilung, die einen Schießstand am Krumpaul betreibt. Aktiv wird auch der Dartsport betrieben.
Für Wanderer sind in der bewaldeten Umgebung Wanderstrecken ausgewiesenen. Im benachbarten Sunderaner Ortsteil Amecke ist ein Golfplatz entstanden.
Die Freunde des Wassersports finden ihre Entsprechung in einem Schwimmverein, einem Tauchverein, einem Anglerverein und am nahegelegenen Sorpesee ist auch der DLRG beheimatet.
Wintersport kann auf dem Kohlberg in Neuenrade oder auf der Wilden Wiese betrieben werden. Ganz in der Nähe zum Skigebiet wurde auch die Bike Arena Sauerland konzipiert.
Persönlichkeiten

Stadtbrunnen in der Nähe der Sparkasse
Bildherkunft
Hoffmeisterbrunnen
BildherkunftEhrenbürger
- Hermann Schüler (* 10. August 1840, † ?. Juni 1926), jüdischer Kaufmann
- Franz Amecke (* ?, † 18. Februar 1933), Dechant
- Wilhelm Boeddicker, Dechant
- Theodor Pröpper (* 26. Mai 1896, † 31. Juli 1979), Kirchenmusikdirektor
- Josef Pütter (* 13. Juni 1890, † 31. August 1982), Heimatforscher
- Dieter Graf Landsberg-Velen (*17. Dezember 1925), Vizepräsident des NOK (Nationales Olympisches Komitee), Ehrenpräsident des Malteser Hilfsdienst Deutschland und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung
Söhne und Töchter der Stadt
- Franz Cramer (* 06. Juni 1740 in Balve, + 06. Februar 1796 in Köln), Benediktiner, Professor in Bonn.
- Franz Anton Höynck (* 23. August 1842 in Balve, + 17. Oktober 1920 in Paderborn), Geistlicher und Landesgeschichtsforscher.
- Dr. Joseph Grendel SVD (* 08. Januar 1878), 4. Generalsuperior der Steyler Missionare
- Franz Lenze (* Oktober 1910), Politiker (CDU), MdB von 1953 bis 1972
- Agatha Allhoff-Cramer (* 14. Oktober 1924, † 30. Oktober 2004), Ehrenvorsitzende der Festspiele Balver Höhle, grand dame
- Thomas Pröpper (* 06. Oktober 1941), katholischer Dogmatiker und Fundamentaltheologe
- Franz-Georg Rips, (* 01. April 1949), Direktor des Deutschen Mieterbundes
- Brigitte Herrmann (* 04. November 1950), Politikerin (Die Grünen), MdL von 1995 bis 2005
- Sascha Rotermund, (* 1974), Schauspieler
- Willi Lindemann (* 1954) Schützenkönig 2005/2006 in Balve-Beckum
- Gerald Hesse (* ?) Mastermind der Krippenausstellung in Balve
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- 1922, Franz Hoffmeister († 1943), Student und Begründer des Sauerländer Heimatbundes
- 1949 - 1995, Hermann Wedekind, Regisseur
- Ursula Koschinsky, christliche bildende Künstlerin
Quellen
- Thomas Lindemann: Auswahlbibliografie Balve
- Heimat- und personengeschichtliche Quellen zur Geschichte der Stadt Balve
Literatur
- Hrsg. Theodor Pröpper, Balve - Buch vom Werden und Sein der Stadt, Herausgegeben zur 1000-Jahr-Feier im Jahr 1930, Zimmermann-Druck+Verlag, Balve (Neudruck durch den Arbeitskreis Rumänienhilfe der Kolpingsfamilie Balve), ursprünglich Breer & Thiemann (mit H. Menne), Hamm 1930
- Rainer Decker, Die Hexenverfolgungen im Herzogtum Westfalen (Westfälische Zeitschrift 131/132, 1981/1982, S. 339-386) (zu Hexenprozessen u.a. in Balve)
- Theo Bönemann: Balve, in: Der Märkische Kreis, Städte und Gemeinden in Westfalen, Band 10, herausgegeben von der Geographischen Kommission für Westfalen, Münster 2005
- Harald Polenz, Ausgegrabene Geschichte, Auf archäologischer Spurensuche im Hönnetal, Klartext Verlag, Essen 2005, ISBN 898614034
- Uwe Lobbedey, Romanik in Westfalen, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2000, ISBN 3795412943
Weblinks
- Die offizielle Homepage der Stadt Balve
- Die Ortsgeschichte nach H.H. Hochkeppel und Theo Schmitz
- Zwangsarbeit: Rüstungsprojekt Schwalbe 1
- Hexenprozesse u.a. in Balve
nds:Balve
Diskussion der Autoren über den Artikel: Balve
Bevölkerungsentwicklung
Ich hab vor ein paar Tagen die Bevölkerungszahlen ergänzt. Dazu hab ich allerhand Quellen aus dem Netz benutzt. Ich fänds aber schön, wenn jemand, der Zugang zu offiziellen Quellen o.ä. hat, diese Zahlen mal genauer recherchieren und ggfs. berichtigen könnte. --Uecke 22:08, 11. Jun 2006 (CEST)- Allerhand Quellen? Welche denn? Phantasiezahlen sind hier eigentlich nicht angebracht.
- Die Tabelle finde ich auch nicht sonderlich informativ. Mir würde die Bevölkerungsentwicklung in 50-Jahres-Intervallen völlig genügen.
- Leider habe ich versäumt, die Links zu speichern. Von Phantasiezahlen würde ich aber nicht sprechen, denn zumindest für die Jahre mit genauem Erhebungsdatum waren offizielle Statistiken des Kreises etc. die Quelle. Gegen den 50-Jahres-Rythmus spricht meines Erachtens, dass nicht für jedes volle fünfzigste Jahr Zahlen vorliegen. Zudem hätte ich um die Überprüfung der Werte nicht gebeten, wenn ich mir der absoluten Richtigkeit der Werte sicher wäre. Seltsam fand ich, dass jedes (offizielle) Dokument unterschiedliche Zahlen aufwies. --Uecke 20:17, 12. Jun 2006 (CEST)
- Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Gemeinden NRW. Ausg. 2005 gibt für Balve folgende Zahlen an:
- 2004-12 12220
- 2003-12 12255
- 2002-12 12230
- 2001-12 12183
- 2000-12 12119
- 1999-12 12137
- 1998-12 12187
- 1997-12 12027
- 1996-12 11963
- 1995-12 11967
- 1994-12 11891
- 1993-12 11850
- 1992-12 11781
- 1991-12 11520
- Ich habe mal teilweise Quellen hinzugefügt und einigermaßen den Fünfjahres-Rythmus eingeführt. --Uecke 22:53, 13. Jun 2006 (CEST)
- Ist mir bislang garnicht aufgefallen, aber zumindest für Zeit 19. Jahrhundert bis 1939 sind offenbar Zahlen für Amt und Stadt Balve gemischt. In einem Jahr tausendundnochwas Einwohner und in dem nächsten Jahr siebentausendund kann nicht stimmen.--Machahn 23:55, 13. Jun 2006 (CEST)
- Aus diesem Grunde steht hinter den betreffenden Jahren eine kleine 2 (²), die unter der Tabelle mit "² vermutlich nur Stadt" beschrieben wird. Den Ausdruck "vermutlich" verwende ich, weil in der Quelle keine eindeutige Angabe gemacht wurde. --Uecke 22:46, 14. Jun 2006 (CEST)
- Die sorgfältigen Quellenangaben gefallen mir. Wichtiger als die Zahlen wäre mir allerdings die Deutung. Warum ist die Bevölkerungszahl zwischen 1914 und 1925 von 5754 auf 1166 gefallen? Kriegstote? Der ´Kriegerfriedhof´ an der 3. Kapelle ist ziemlich klein! Wie erklärt sich der enorme Sprung zwischen 1939 und 1946? Wie hat sich die Eingemeindung der Ortsteile im Jahr 1975 ausgewirkt? Da geben die Zahlen wenig her. Auch Hypothesen könnten hier schon weiter bringen.
- Noch ein Punkt: Das Fünf-Jahresintervall ist gut, aber die Tabelle finde ich einfach zu mächtig. Lässt sie sich nicht kleiner formatieren? Es gibt Wichtigeres, z.B. Bilder der Stadt und ihrer Ehrenbürger... Ad.ac 08:38, 15. Jun 2006 (CEST)
- Noch einmal (s.o.) die Zahlen von Amt und Stadt sind vermischt, es gab keine derartig hohe Bevölkerungsbewegung von 7000 auf 1000 runter. Um diesen Eindruck gar nicht erst entstehen zu lassen müsste man eigentlich zwei Tabellen anlegen - Stadt und Amt.--Machahn 10:24, 15. Jun 2006 (CEST)
- Machahn hat natürlich recht. Wie ich bereits oben erwähnte, habe ich zu einigen Jahren nur die Stadtbevölkerung (ohne Gemeinden) gefunden. Die jeweiligen Jahre sind durch eine Fußnote näher bezeichnet. Ich habe von vornherein kenntlich gemacht, dass die Zahlen nicht immer das gleiche Gebiet beschreiben. Falls die Kenntlichmachung durch Fußnoten zu kompliziert ist, muss sich jemand was anderes einfallen lassen. Die Formatierung der Tabelle ist mir einigermaßen egal, ich habe lediglich die Standardtabelle genommen, die auch bei anderen Städten für die Bevölkerungsentwicklung genutzt wird. --Uecke 21:53, 18. Jun 2006 (CEST)
- Soweit ich weiß, ist es in der WP üblich, Einwohnerangaben nach dem "jeweiligen Gebietsstand" zu machen, das würde bedeuten, vor der Eingemeindung nur die Zahlen für die Kernstadt zu verwenden, also die mit "2" markierten. Ist natürlich keine besonders glückliche Lösung, weil eben für die Frühe Zeit, wie auch für weite Teile des 20. Jhs. die Angaben rausfallen würden. Wäre also gut, wenn jemand für diese Zeiträume noch EW-Angaben zur Kernstadt finden würde. --Proofreader 19:49, 4. Jul 2006 (CEST)
- Was ich Euch für die Kernstadt anbieten kann, sind folgende Zahlen:
- 1858 1147
- 1871 1169
- 1885 1216
- 1895 1124
- 1925 1535
- 1933 1751
- 1939 1913
Quelle: Statistisches Landesamt NRW: Gemeindestatistik des Landes Nordrhein-Westfalen. Bevölkerungsentwicklung 1871-1964. Düsseldorf, 1964.--Machahn 20:06, 4. Jul 2006 (CEST)
- Ich möchte mal die ketzerische Frage stellen, ob diese Rubrik überhaupt von so übergeordnetem Interesse ist. Ich halte sie für nicht uninteressant, aber sie muss doch sicherlich nicht solche Expansion erfahren. --Weissmann 08:02, 12. Okt. 2006 (CEST)
Schulen
Bei soviel Schulen müssen dann auch die Fahr- und Tanzschulen rein ;-) Bitte in einem Absatz komprimieren, oder ganz weglassen. Ad.ac 10:02, 13. Okt. 2006 (CEST)- Tanzschulen gibt es in Balve keine, Fahrschulen sind imho nicht von übergeordnetem Interesse. --Weissmann 11:23, 13. Okt. 2006 (CEST)
Hermann Schüler
Weiß jemand etwas über den Ehrenbürger Hermann Schüler und die Gründe für die Ehrenbürgerwürde? Ad.ac 08:38, 15. Jun 2006 (CEST)- Ich habe gelesen, dass z.B. die Uhr der Pfarrkirche von ihm gestiftet wurde. Ich denke, dass die Gründe für seine Ehrenbürgerwürde zuvorderst im monetären Bereich zu finden sind. --Weissmann 13:31, 25. Aug 2006 (CEST)
- Und dass er Jude war? Ad.ac 23:22, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Wie meinst Du das? Denkst Du, er wurde Ehrenbürger weil er ein jüdischer Mitbürger war? Kann ich mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen. Obwohl das eine interessante Begründung wäre. Gerade bei unserer Vergangenheit. --Weissmann 07:11, 13. Okt. 2006 (CEST)
- Ich würd´s nur gerne wissen. Finde es einfach überraschend.
- Ein Kapitel über ´jüdisches Leben in Balve´ steht natürlich noch aus.
- Den Islam könnte man dann gleich dazu nehmen. Unter ´Konfessionen´?
- Ad.ac 09:21, 13. Okt. 2006 (CEST)
- Moslems und Juden habe ich momentan bei Kirchengemeinde drin. Über das historische jüdische Leben in Balve weiß ich relativ wenig. Soweit ich das mal gehört habe, plant die Heimwacht Balve aber in nächster Zeit eine Veröffentlichung. Müsste man mal mit Kontakt aufnehmen. --Weissmann 11:22, 13. Okt. 2006 (CEST)
Balver Höhle
(Überschrift nachträglich eingefügt von --Bubo bubo Bubo bubo 15:43, 9. Jun 2006 (CEST))
Ich verstehe eigentlich nicht, warum man in Balve die bedeutende Balver Höhle nicht richtig vermarktet. Jede Stadt wäre doch froh, einen solchen wichtigen und vor allem geschichtsträchtigen Ort in den Grenzen zu haben. Ich habe den Beitrag ein wenig ergänzt, ich hoffe, dass es im Sinne der Erstanlieger ist --Hermann77 10:53, 15. Jan 2006 (CET)- Ich weiss nicht, ob hier keine Vermarktung erfolgt. Der Verein Festspiele Balver Höhle ist doch recht aktiv dabei, oder? --Weissmann 07:57, 12. Okt. 2006 (CEST)
Kultur- und Naturgüter
(Überschrift nachträglich eingefügt von --Bubo bubo Bubo bubo 15:43, 9. Jun 2006 (CEST))
Auch im Interesse der besseren Vermarktung wäre es naheliegend, das Land NRW zu einem Antrag auf Aufnahme in das Weltkulturerbe zu bewegen. Die Balver Höhle erfüllt mindestens drei der nachfolgenden Kriterien:Kriterien für Kulturgüter
(i): Das Objekt stellt ein einzigartiges Meisterstück des schaffenden Geistes des Menschen dar. (ii): Das Objekt besitzt, in einer Zeitspanne oder einer Region, wichtigen Einfluss auf die Entwicklung von Architektur und Technologie, auf die bildenden Künsten sowie auf Stadtentwicklung und Landschaftsgestaltung. (iii): Das Objekt stellt ein einzigartiges oder zumindest außergewöhnliches Zeugnis einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Zivilisation dar. (iv): Das Objekt ist ein herausragendes Beispiel eines Typus von Bauwerk, von architektonischer Zusammenstellung oder einer Landschaft, welche bzw. welches einen bedeutsamen Entwicklungsabschnitt der Menschheit untermalen bzw. untermalt. (v): Das Objekt ist ein herausragendes Beispiel menschlicher Niederlassungen und Land- bzw. Meeresbewirtschaftung, das repräsentativ für eine Kultur oder bestimmte Kulturen ist, oder das Naturverhalten des Menschen zeigt, insbesondere dann wenn diese Kultur anfällig durch unumkehrbare Veränderungen in ihrer Umwelt wurde. (vi): Das Objekt ist unmittelbar oder nachvollziehbar mit bestimmten Ereignissen, mit lebendigen Traditionen, mit Ideen und Glauben, mit universal bedeutsamen Kunst- oder Literaturwerken verbunden. (Das Komittee einigte sich, dass dieses Kriterium nur in absoluten Ausnahmefällen als einziges erfülltes Kriterium für eine Aufnahme hinreichend ist)
Kriterien für Naturgüter
(vii): Das Objekt beinhaltet außergewöhnliche natürliche Phänomene oder Gebiete von überragenden Schönheit und ästhetischer Bedeutsamkeit. (viii): Das Objekt ist ein herausragendes Zeugnis eines wichtigen Entwicklungsabschnitts der Erde, welches den Nachweis von Leben, bedeutsame und anhaltende Prozesse der Geologie für die Gestaltung der Erdoberfläche sowie geomorphologische und physiogeografische Vorgänge beinhaltet. (ix): Das Objekt ist ein herausragendes Beispiel für fortlaufendene biologische und ökologische Prozesse in der Evolution von Ökologiesystemen die sich an Land, in Binnengewässern, an Küsten oder in Meeren befinden oder von Lebensgemeinschaften zwischen Tieren und Pflanzen. (x): Das Objekt enthält die bedeutendsten und typischsten Lebensräume für die ungestörte Erhaltung der Biologischen Entfaltung auf der Erde, eingeschlossen die Räume, die Lebensformen enthalten die nach gegenwärtiger Wissenschaftlicher Meinung außergewöhnlichen universellen Wert besitzen. Ad.ac 09:59, 22. Apr 2006 (CEST)
Weblinks
(Überschrift nachträglich eingefügt von --Bubo bubo Bubo bubo 15:43, 9. Jun 2006 (CEST))
Link auf GenWiki für Heimat und Familienkundler
Um diese Seite nicht zu überladen hatte und habe ich mehrere Links eingebaut, welche nicht nur Heimat- und Familienforschern helfen in diesem Zusammenhang für sie wichtige Archive zu finden. Diese Quellen sind auch für die historische Demografie unerläßlich, insbesondere für Diplomanden (Uni Hagen, Uni Münster z.B.) --Bodo-stratmann 15:13, 9. Jun 2006 (CEST)- Hallo Bodo, reicht ein Link auf GenWiki Balve nicht aus - von dort aus Weiternavigation doch problemlos möglich?--Machahn 15:26, 9. Jun 2006 (CEST)
- In der Regel sollten es jedenfalls nicht mehr als fünf weiterführende Weblinks sein. --Bubo bubo Bubo bubo
- Toller Verweis auf Genwiki Balve. Gute Arbeit. Herzlichen Dank an Bodo! Ad.ac 13:16, 10. Jun 2006 (CEST)
- Schließe mich Ad.ac an. Dank an Bodo-stratmann! --Weissmann 08:00, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Nochmal zum Thema Weblinks: Wir sollten uns von einigen Links trennen - welche müssen dran glauben? Unstrittig ist sicherlich die offizielle Seite. Brauchen wir aber zwei Seiten zum Thema Hexenverfolgung? --Weissmann 15:11, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Internetpräsenz der Stadt Balve
- Die Ortsgeschichte nach H.H. Hochkeppel und Theo Schmitz
- Zwangsarbeit: Rüstungsprojekt Schwalbe 1
- Thomas Lindemann: Auswahlbibliografie Balve
- Heimat- und personengeschichtliche Quellen zur Geschichte der Stadt Balve und anderes mehr.
??Hexenprozesse u.a. in Balve
??Hexenprozesse in Balve (beide besser als Referenzen innerhalb des Abschnitts Hexenprozesse).
Ad.ac 10:39, 13. Okt. 2006 (CEST)
Mein Vorschlag:
- offizielle Homepage
- Ortsgeschichte nach Hochkeppel/Schmitz
- 1x Schwalbe
- 1x Hexenprozesse
- Heimat- und personengeschichtliche Quellen
Auwahlbibliographie kann unter Quellen angegeben werden.
--Weissmann 08:19, 23. Okt. 2006 (CEST)
- Gefällt mir.
- einfachen Bezug zu Genwiki fände ich gut.
- Ad.ac 09:28, 23. Okt. 2006 (CEST)
- An dieser Diskussion dürfen sich auch ruhig andere WP Teilnehmer beteiligen. --Weissmann 16:02, 17. Nov. 2006 (CET)
- Habe jetzt mal ein wenig "rumgewurschtelt". Ich hoffe, es trifft so den Konsens. --Weissmann 10:45, 27. Nov. 2006 (CET)
Amt Balve
Hallo,
bin gerade dabei die Info über das alte Amt Balve zu vervollständigen. Nach meinem Kenntnisstand gehörte das Kirchspiel Hüsten auch zum Amt Balve. Oder sehe ich das etwas falsch? --Weissmann 15:51, 17. Aug 2006 (CEST)
- siehe dazu Diskussion Amt Balve--Machahn 15:53, 17. Aug 2006 (CEST)
- Hat jemand Kenntnisse zu dem alten Wappen? Warum ist denn einfach der gute Petrus rausgelassen worden? War doch ein schöner Hinweis auf die katholische Tradition der Stadt. --Weissmann 08:20, 12. Okt. 2006 (CEST):
- Müsste ich mal W.Ahrens fragen, der hat´s ja gemacht.Ad.ac 23:19, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Wenn ich ihn sehe, kann ich ihn ja auch mal fragen. --Weissmann 07:12, 13. Okt. 2006 (CEST)
- Petrus wurde ja eigentlich garnicht rausgelassen, es wurde nur für das bisherige Wappen der Stadt Balve weiterverwendet - anders als bei Hemer, wo das Amtswappen zum neuen Stadtwappen wurde. Ich werd' nochmal im Hostert "Wappen, Siegel und Fahnen des Märkischen Kreises..." nachlesen was dort genau zur Wappenneufindung nach der kommunalen Neuordung steht. AHoerstemeier 18:11, 23. Okt. 2006 (CEST)
- Hostert sagt nichts dazu, also lief die Neugenehmigung des Wappens ohne besondere Vorkommnisse wie eben einer (groesseren) Diskussion ob nun das Amts- oder Stadtwappen gewaehlt werden soll. Aber Infos aus erster Hand wuerden das Wappen-Kapitel sicher abrunden. AHoerstemeier 22:09, 26. Okt. 2006 (CEST)
Städtepartnerschaft Roussay
Ich stelle mir die Frage, wie ein Dorf eine Städtepartnerschaft ausüben kann. Vielleicht kann hier jemand mal was zu schreiben. --Weissmann 19:08, 3. Okt 2006 (CEST)Kulinarische Spezialitäten
M.E. ist die Positionierung von den Kulinarischen Spezialitäten unter Sehenswürdigkeiten nicht sinnvoll. Wo wurde denn eigentlich in Balve das Bier gebraut? Es muss doch da mal auch eine Brauerei gegeben haben, oder? --Weissmann 07:35, 12. Okt. 2006 (CEST)- Das lässt sich erläutern, demnächst... Ad.ac 23:19, 12. Okt. 2006 (CEST)
Jahreszahlen
Bitte keine Jahreszahlen verlinken. Das schafft nur Unruhe und bringt keinen Nutzen Ad.ac 09:49, 15. Okt. 2006 (CEST)- Weiß nicht... Ist eigentlich soweit ich das Überblicken kann, bei WP die Regel, oder? Also, ich nutze das zur Recherche eigentlich immer mal wieder gerne. Any comments? --Weissmann 13:16, 17. Okt. 2006 (CEST)
Gesundheitswesen
Die Blasiusapotheke wird seit über 40 Jahren von Frau Düser geleitet. IMHO irrelevant - bitte um Löschung. --Weissmann 12:21, 18. Okt. 2006 (CEST)
- Asche auf mein Haupt! (..zumindest in diesem Artikel irrelevant, Verdacht der Schleichwerbung) Ad.ac 19:57, 18. Okt. 2006 (CEST)
- Sehe ich auch so ;-) --Weissmann 08:15, 23. Okt. 2006 (CEST)
Struktur
Hallo Ad.ac, habe mich in meiner Gliederung von der WP leiten lassen - leider ist durch Deine Änderungen teilweise nur wenig davon übrig geblieben. Ich halte die WP Gliederung auch im Hinblick auf ein einheitliches Bild der WP für sinnvoll. Mein Vorschlag: Wieder zur WP Struktur zurückfinden. Was haltet ihr davon? --Weissmann 08:14, 23. Okt. 2006 (CEST)
- Gibt es einen Standard (´offizielle´ WP-Gliederung für Orte)? Wo finde ich sie?
- Mein Anliegen war erstmal kürzere Gliederung, Fließtext, bessere Lesbarkeit.
- Etwas Individualität kann nicht schaden, finde ich. Gute Artikel wecken Interesse und sollten nicht zu stark formalisiert sein !?
Hier ein paar Auszüge aus ´exzellente Artikel´:
- Damit ein Artikel gut lesbar wird und die Leute beim Lesen tatsächlich dabei bleiben, helfen gliedernde Zwischenüberschriften. Übertreibe es damit jedoch nicht: Einzelne Sätze rechtfertigen keine eigene Überschrift. Formuliere Überschriften kurz und prägnant und vermeide Wiederholungen („Thema in X“, „Thema in Y“, „Thema in Z“) – ganze Sätze, besonders Frage- oder Ausrufesätze, als Überschrift sind kein enzyklopädischer Stil. Überschriften sollten grundsätzlich keine Links enthalten. Doppelpunkte sollten ebenfalls vermieden werden. Jedes neue Thema sollte mit einem neuen Absatz beginnen.
- Interne Links sollen zur Verständlichkeit eines Artikels beitragen. Ein Beispiel: Wenn ich unter „Wahrzeichen“ in der Beschreibung einer Stadt nur einen allgemeinen Verweis auf „Wahrzeichen“, aber nicht auf das Wahrzeichen der betreffenden Stadt finde, habe ich mich bereits verirrt. Weiter gilt: Links bitte behutsam setzen. Sonst stellt der Leser nur fest, dass alles mit allem zusammenhängt, aber wird nicht schlauer. Der Lust, blau zu machen, sollte man also nicht allzu häufig nachgeben. Mehr dazu auf Verlinken. Eine kleine, sorgfältig ausgewählte Kollektion externer Links rundet den Artikel ab. Sie sollten genau wie die Literaturhinweise weiterführende Informationen bieten. Sie stehen in einem eigenen Abschnitt „Weblinks“ am Ende des Artikels, im Text sollten keine externen Links auftauchen. Mehr dazu auf Weblinks.
- Jahre und Jahrestage sollten im Allgemeinen nicht verlinkt werden. Ausnahmen sind Artikel über Ereignisse eines bestimmten Jahres (etwa der Artikel Frieden von 363) – hier kann einmal (in der Einleitung) auf das betreffende Jahr verlinkt werden. Bei wichtigen Ereignissen sollte das Ereignis direkt verlinkt werden.
- Listen und Tabellen können gelegentlich eine sinnvolle Ergänzung eines Artikels sein, mehr aber auch nicht. Eine Enzyklopädie soll nicht Daten und Fakten aufzählen, sondern Wissen vermitteln und Zusammenhänge erläutern. Bei historischen Artikeln sind deshalb Fragen nach Ursache, Motiv oder Folgen viel wichtiger als zu wissen, wann etwas geschah.
- http://de.wikipedia.org/wik... --Weissmann 10:46, 25. Okt. 2006 (CEST)
- Besten Dank! Kannte ich nicht.
- Ich werde den Artikel gerne gelegentlich "zurückführen" an den Standard. Ein paar Freiheiten erlaube ich mir dann doch...
- Aber gerne doch. --Weissmann 20:07, 25. Okt. 2006 (CEST)
- So ok? Oder zuviele Freiheiten? Ad.ac 08:21, 1. Nov. 2006 (CET)
- Nach der Formatvorlage_Stadt soll diese nicht für Ortsteile verwendet werden. --Weissmann 18:34, 19. Nov. 2006 (CET)
- Also für jeden Ortsteil einen eigenen Artikel??Ad.ac 18:42, 20. Nov. 2006 (CET)
- Gute Frage. Ich persönlich tendiere schon zu der von Dir vorgeschlagenen Lösung. Aber Du weißt ja - die WP Kriterien ... --Weissmann 19:40, 20. Nov. 2006 (CET)
Schwerlastverkehr in Balve
Hohes Verkehrsaufkommen und Schwerlastverkehr führen zu erheblichen Lärmbelastungen. Das ist aber bestimmt keine Aussage der Tourismusbranche, oder? Ist auch eher subjektiv, insofern nicht ganz unproblematisch für WP. --Weissmann 16:01, 17. Nov. 2006 (CET)
Wappen
Die historische Nähe zum früheren Kurköln wird durch die Wappensymbole belegt, die sich von anderen Stadtwappen im Märkischen Kreises deutlich abheben. Das ist eine Vermutung und so nicht belegbar. Ich schlage vor, diesen Satz zu streichen. --Weissmann 10:36, 20. Nov. 2006 (CET)
- Das ´Abheben´ ist leicht belegbar, man braucht nur nachsehen. Vielleicht vor dem Streichen Fachleute fragen? (Ahrens?) Ad.ac 18:44, 20. Nov. 2006 (CET)
Söhne und Töchter
- Wenn wir sämtliche Schützenkönige und -ginnen aufnehmen, sind alle zufrieden...
- Ernsthaft: Gibt es im Wiki auch Relevanzkriterien für Söhne und Töchter ? Ad.ac 18:51, 20. Nov. 2006 (CET)
- Ich kenne keine - im Neuenrade Artikel gab es da auch mal eine teilweise recht rege geführte Diskussion. Ich befürchte, um jeden einzelnen muß gekämpft werden. --Weissmann 19:42, 20. Nov. 2006 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Balve und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).












