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Der Artikel Bayern gehört zur Kategorie: Bundesland (Deutschland), Bayern
| Landesflaggen | Landeswappen | ||
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| StreifenflaggeRautenflagge
| Großes StaatswappenKleines Staatswappen
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| (Details) | (Details) | ||
| Basisdaten | |||
| Hauptstadt: | München | ||
| Fläche: | 70.549,44 km² (1.) | ||
| Einwohner: | 12.474.000(2.) (31. Mai 2006) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 177 Einwohner je km² (11.) | ||
| BIP - Total - Anteil BIP Deutschland | 2005 403,709 Mrd. € 18% | ||
| Landeshymne: | Gott mit dir, du Land der Bayern | ||
| Schulden: | 1.851 € pro Einwohner (Ende 2005) | ||
| Schulden gesamt: | 21,24 Mrd. € (2004) | ||
| ISO 3166-2: | DE-BY | ||
| Offizielle Website: | www.bayern.de | ||
| Politik | |||
| Ministerpräsident: | Edmund Stoiber (CSU) (seit 28. Mai 1993) | ||
| Regierende Partei: | CSU | ||
| letzte Wahl: | 21. September 2003 | ||
| nächste Wahl: | 2008 | ||
| Parlamentarische Vertretung | |||
| Stimmen im Bundesrat: | 6 | ||
| Karte | |||
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Der Freistaat Bayern liegt im Südosten Deutschlands und ist das größte deutsche Bundesland, sowie nach Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste. Benachbarte Länder sind Baden-Württemberg, Hessen und die Freistaaten Thüringen und Sachsen, im Süden grenzt Bayern an Österreich, im Bodensee an die Schweiz und im Osten an die Tschechische Republik.
Der Freistaat besitzt mit den Saalforsten in Österreich Ländereien, die nicht zum deutschen Staatsgebiet gehören.
Traditionell gliedert sich Bayern in die drei Landesteile Franken, Schwaben und Altbayern.
Geografie
Landschaften
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Kapelle in Franken Bildherkunft |
Bayern liegt in Süddeutschland und umfasst:
- die Bayerischen Alpen im Süden
- das Alpenvorland bis zur Donau mit den drei großen Seen Oberbayerns
- das ostbayerische Mittelgebirge und
- die Stufenlandschaft der Schwäbischen und Fränkischen Alb.
Siehe auch: Liste der Berge und Landschaften in Bayern
Gewässer
Hauptfluss ist die Donau, die bei Passau nach Österreich übertritt. Ihre größeren Nebenflüsse sind (von Westen):- Iller, Lech, Isar und Inn (fließen rechts zur Donau hin)
- Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen (kommen ihr von links entgegen).
Siehe auch: Liste der Flüsse und Seen in Bayern
Klima
Das Klima geht vom Nordwesten (relativ ausgeglichen) nach Osten ins Kontinentalklima über. An etwa 100 Tagen sind die Temperaturen unter Null, die Westwinde bringen durchschnittlich 70 cm Regen, im Nordstau der Alpen lokal bis 180 cm. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt etwa 1600 bis 1900 Stunden.Grenzen
Bayern grenzt, im Westen beginnend, im Uhrzeigersinn an:| Baden-Württemberg | 829 km |
| Hessen | 262 km |
| Thüringen | 381 km |
| Sachsen | 41 km |
| Tschechien | 357 km |
| Österreich (Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg) | 816 km |
| Bodensee | 19 km |
Die Landesgrenze ist insgesamt 2705 km lang.
Geschichte
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Wappen des Königreichs Bayern Bildherkunft |
Siehe die Hauptartikel Vorgeschichte Bayerns, Geschichte Bayerns und Königreich Bayern
Die Schreibweise des Landesnamens mit „y“ geht auf eine Anordnung von König Ludwig I., König von Bayern vom 20. Oktober 1825 zurück, mit der die ursprüngliche Schreibweise „Baiern“ abgelöst wurde. Diese Anordnung und dessen Vorschrift des "griechischen" Ypsilons steht im Zusammenhang mit der Wahl seines Sohnes Otto zum König von Griechenland.
Zur Zeit Kaiser Augustus wurde das keltisch besiedelte Gebiet Altbayerns südlich der Donau Teil des Römischen Reiches. Nach Zusammenbruch der römischen Herrschaft bildete sich aus Kelten, von Norden eingedrungenen Germanen und verbliebenen Romanen der Stamm der Baiern (s. Bajuwaren).
Seit 555 n.Chr. ist die Existenz eines bairischen Stammesherzogtums unter den Agilolfingern belegt, das unter den Merowingern Teil des fränkischen Herrschaftsbereichs wurde. Der Sieg Karls des Großen über den Bayernherzog Tassilo III. 788 markiert das Ende des so genannten älteren Stammesherzogtums.
Der Niedergang der Karolinger ermöglicht ein Wiederaufleben der Eigenständigkeit der bayerischen Herzöge im so genannten jüngeren Stammesherzogtum. Nach Ende der Herrschaftsperiode der Karolinger kam es erneut zu einem Erstarken der Eigenständigkeit der einzelnen Gebiete. Unterstützt wurde dies durch die Bedrohung von außen durch die Ungarneinfälle ab etwa 862. Markgraf Luitpold von Bayern fällt 907 in der Schlacht von Pressburg in einer Niederlage gegen die Ungarn, jedoch wird das Datum durch den Antritt seines Sohns Arnulf I. als Herzog von Baiern gleichzeitig als Beginn des jüngeren baierischen Stammesherzogtums gesehen. Nach dem Sieg in der Schlacht auf dem Lechfeld erfolgt eine zweite Welle baierischer Ostsiedlung mit Gewinn von Gebieten im heutigen Niederösterreich, Istrien und der Krain. Der Streit mit den Ottonen führt jedoch wieder zu einer starken Abhängigkeit vom deutschen Königtum. 976 wird der Südosten Bayerns als Teil eines neu geschaffenen Herzogtums Kärnten abgetrennt. Zusätzlich regiert das Geschlecht der Babenberger in der Marcha Orientalis (Ostarrichi) zunehmend unabhängiger vom bayrischen Herzog. Ab 1070 kommt es unter den Welfen zu einem Wiedererstarken der Macht der bayerischen Herzöge. Der Streit zwischen Staufern und Welfen endet schließlich 1180 nach dem Sieg des Staufers Friedrich I. Barbarossa über den Welfen Heinrich den Löwen mit der Abtrennung der Steiermark und der andechsischen Markgrafschaft Istrien und mit dem Ende des jüngeren Stammesherzogtums.
Von 1180 an wird Bayern als Territorialherzogtum bis 1918 von den Wittelsbachern regiert. Bayern erlebt 1255 bis 1503 eine Periode zahlreicher Teilungen in Einzelherzogtümer. In einer kurzen Zeit der Wiedervereinigung erlangte Bayern mit Ludwig IV. dem Bayern einen neuen Höhepunkt der Macht, als dieser als erster Wittelsbacher 1328 die Kaiserwürde erhielt. Im Hausvertrag von Pavia von 1329 teilte dieser den Besitz in eine pfälzische Linie mit der Rheinpfalz und der später so genannten Oberpfalz und in eine altbayerische Linie auf. Die von ihm neu hinzu gewonnenen Gebiete Brandenburg, Tirol, die niederländischen Provinzen Holland, Seeland und Friesland und der Hennegau gingen jedoch unter seinen Nachfolgern seit bald wieder verloren. Tirol fiel 1363 an die Habsburger, Brandenburg 1373 an die Luxemburger. Mit der Goldenen Bulle 1356 ging auch die Kurfürstenwürde für die altbayerische Line an die Pfalz verloren. 1429 wurde nach dem Aussterben der Linie Straubing-Holland das Herzogtum Bayern-Straubing unter die Linien München, Ingolstadt und Landshut aufgeteilt. 1447 fiel Bayern-Ingolstadt an Bayern-Landshut, das seinerseits 1503 im Landshuter Erbfolgekrieg von Bayern-München gewonnen wurde. Durch das Primogeniturgesetz von 1506 fanden die Landesteilungen ein Ende.
In der Gegenreformation nimmt Bayern eine führende Stellung ein und geht aus dem Dreißigjährigen Krieg mit Gebietsgewinnen und dem Aufstieg zum Kurfürstentum hervor: 1620 besiegten die Truppen der Katholischen Liga unter Führung des bayerischen Feldherrn Tilly in der Schlacht am Weißen Berge bei Prag die Protestanten. Anschließend lässt Tilly die Pfalz besetzen. Als Dank erhält Maximilian I. 1623 die Kurfürstenwürde und 1628 die von ihm besetzte Oberpfalz als Kriegsentschädigung. Das absolutistische Bayern wird im Zuge der Grossmachtpolitik Maximilians II. und seines Sohnes Karl Albrechts während des Spanischen und Österreichischen Erbfolgekrieges jeweils von Österreich vorübergehend besetzt. 1777 wird nach dem Aussterben der bayrischen Linie der Wittelsbacher die Kurpfalz mit Bayern vereint.
Zur Zeit Napoleons steht Bayern anfangs auf der Seite Frankreichs und kann durch Säkularisation und Mediatisierung große Gebietsgewinne verzeichnen, so fielen Salzburg und Tirol vorübergehend an Bayern. 1806 erfolgt die Erhebung zum Königreich. Durch den rechtzeitigen Wechsel auf die Seite der Gegner Napoleons kann Bayern auf dem Wiener Kongress 1814 als Siegermacht einen großen Teil der Gebietsgewinne behalten. Für den Verlust Tirols und der rechtsrheinischen Pfalz wurde es durch fränkische Gebiete entschädigt. König Ludwig I. baute München zur Kunst- und Universitätsstadt aus. Im Zuge der Märzunruhen musste er 1848 wegen einer Affäre mit der Tänzerin Lola Montez abdanken. Ludwig II. ging wegen des Baues von Neuschwanstein und anderer Schlösser als Märchenkönig in die Geschichte ein. 1866 (Preußisch-Österreichischer Krieg) erleidet Bayern an der Seite Österreichs eine Niederlage gegen Preußen. 1871 wird Bayern Teil des neu gegründeten Deutschen Reiches, erhält aber so genannte Reservatrechte (eigenes Post-, Eisenbahn- und Heereswesen).
1918 bricht die Wittelsbacher Monarchie im Rahmen der allgemeinen Novemberunruhen in Deutschland zusammen. Am 8. November 1918 wird Bayern als Freistaat ausgerufen. Sozialistische Gruppen können für kurze Zeit eine Räterepublik installieren. Zur Zeit der Weimarer Republik wird Bayern 1923 Schauplatz des Hitlerputsches. Zwischen 1933 und 1945 wird Bayern als Verwaltungseinheit unter den Nationalsozialisten weitgehend bedeutungslos. Im Zweiten Weltkrieg erleiden bayerische Städte wie Würzburg, München oder Nürnberg starke Zerstörungen.
Nach der Besetzung durch amerikanische Truppen wird Bayern 1949 nach Abtrennung der Rheinpfalz als Bundesland Teil der gegründeten Bundesrepublik. Es setzt ein wirtschaftlicher Aufschwung ein und eine Entwicklung vom Agrarstaat zum modernen Industriestaat.
Die Besatzungsmächte leiten die Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten gezielt nach Bayern, aufgrund seiner geringen Bevölkerungsdichte. Hauptsächlich kamen qualifizierte Arbeiter aus Schlesien und dem Sudetenland. Bis 1949 wuchs die Bevölkerung Bayerns dadurch um ein Viertel.
Politik
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Sitzverteilung im Landtag Bildherkunft |
Siehe den Hauptartikel Politisches System Bayerns
Im Bayerischen Landtag sind derzeit drei Parteien vertreten. Nach den Wahlen vom 21. September 2003 ergab sich folgende Sitzverteilung (insges. 180 Sitze):
- CSU 124 Sitze
- SPD 41 Sitze
- Bündnis 90/Die Grünen 15 Sitze
Die Ergebnisse der Landtagswahl 2003 sahen wie folgt aus:
- CSU 60,7 %
- SPD 19,7 %
- Grüne 7,7 %
- Freie Wähler 4,0 %
- FDP 2,6 %
- Republikaner 2,2 %
- ödp 2,0 %
- Bayernpartei 0,8 %
- Andere 0,3 %
Siehe auch Ergebnisse aller Landtagswahlen in der Bundesrepublik Deutschland
Staatsaufbau
Grundlage der Landespolitik ist die am 2. Dezember 1946 beschlossene Verfassung des Freistaates Bayern. Bayern ist demnach Freistaat (Republik) und Volksstaat (Demokratie). Seit dem 1. Januar 2000 existiert nach der Abschaffung des Senats ein parlamentarisches Einkammersystem. Bis 2000 war Bayern das einzige Deutsche Bundesland welches mit dem Senat, der Vertretung der Körperschaften eine zweite Kammer hatte welche jedoch nur bedingten Einfluss hatte und keine Gesetze entwerfen durfte sondern nur mitwirken konnte. Die gesetzgebende Gewalt liegt beim Bayerischen Landtag, dessen Abgeordnete alle fünf Jahre (bis 1998: alle vier Jahre) gewählt werden. Bis Ende 1999 existierte mit dem Senat eine zweite Kammer, mit der Vertreter sozialer und wirtschaftlicher Interessenverbände ein politisches Gegengewicht zum Landtag schaffen sollten. In einem Volksentscheid wurde am 8. Februar 1998 die Abschaffung dieser Kammer beschlossen. Chef der Staatsregierung ist der Bayerische Ministerpräsident, der ihre Geschäfte leitet, die Richtlinien der Politik bestimmt, Bayern nach außen vertritt und die Staatsminister und -sekretäre ernennt. Das oberste bayerische Gericht ist der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Des Weiteren gibt es noch diverse obere Landesgerichte (Bayer. Oberstes Landesgericht, Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Landesarbeits-, Landessozialgericht) sowie die restliche Judikative. Am 20. Oktober 2004 beschloss der Bayerische Landtag die Auflösung des Bayerischen Obersten Landesgerichts mit Wirkung zum 1. Juli 2006. Außer vom Landtag können in Bayern Gesetze und Verfassungsänderungen auch durch Volksbegehren und Volksentscheid beschlossen werden. Ein Volksentscheid ist außerdem zu jeder Änderung der Bayerischen Verfassung notwendig, auch wenn die Verfassungsänderung vom Landtag beschlossen wurde.Siehe auch: Bayerischer Ministerpräsident, Gesetzgebungsverfahren in Bayern
Bayerische Staatsregierung
Seit 1962 hat die CSU die absolute Mehrheit in Bayern nicht mehr abgegeben.Amtierender Ministerpräsident ist seit dem 17. Juni 1993 Edmund Stoiber (CSU).
Am 7. Oktober 2003 wurde Edmund Stoiber als Ministerpräsident vom Landtag wieder gewählt, am 14. Oktober das neue Kabinett von ihm ernannt und vom Landtag bestätigt.
Der Bayerischen Staatsregierung gehören zur Zeit folgende Mitglieder an:
- Edmund Stoiber (CSU), Ministerpräsident des Freistaates Bayern
- Günther Beckstein (CSU), Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Staatsminister des Innern
- Eberhard Sinner (CSU), Leiter der Staatskanzlei
- Emilia Müller (CSU), Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten
- Beate Merk (CSU), Staatsministerin der Justiz
- Thomas Goppel (CSU), Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst
- Siegfried Schneider (CSU), Staatsminister für Unterricht und Kultus
- Kurt Faltlhauser (CSU), Staatsminister der Finanzen
- Erwin Huber (CSU), Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- Werner Schnappauf (CSU), Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Josef Miller (CSU), Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten
- Christa Stewens (CSU), Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
- Georg Schmid (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium des Innern
- Karl Freller (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Unterricht und Kultus
- Franz Meyer (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium der Finanzen
- Hans Spitzner (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- Otmar Bernhard (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Jürgen Heike (CSU), Staatssekretär im Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Siehe auch: Wahlergebnisse und Staatsregierungen in Bayern seit 1945
Wahlrecht
Im Vergleich zu Wahlen auf Bundesebene weist das bayerische Wahlrecht mehrere Besonderheiten auf: Direktkandidaten, die in ihrem Wahlbezirk die Wahl gewonnen haben, können nur in den Landtag einziehen, wenn auch ihre Partei die Hürde von 5 Prozent erreicht hat.Darüber hinaus ergibt sich die Sitzverteilung im Landtag aus der Summe der Erst- und Zweitstimmen. In anderen Bundesländern und bei Bundestagswahlen entscheidet die Erststimme über die Wahl des Direktkandidaten im Wahlbezirk und allein die Zweitstimme bestimmt die Zahl der Sitze im Parlament, was üblicherweise dazu führt, dass Erststimmen häufiger den großen Parteien mit aussichtsreichen Direktkandidaten gegeben werden. Wer nach Bayern umzieht und eine kleinere Partei wählt, sollte also bei Landtagswahlen darüber nachdenken, ihr auch die Erststimme zu geben, die im bayerischen System also nicht "verloren gehen" kann.
Eine weitere Besonderheit findet sich im Kommunalwahlrecht. Zum einen besitzt jeder Wähler genau so viele Stimmen wie Sitze zu vergeben sind; sind also im Gemeinderat bzw. Stadt- oder Kreistag z. B. 45 Sitze zu besetzten, so hat jeder Wähler 45 Stimmen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit des Kumulierens ("Häufeln", mehrere Stimmen können auf einen Kandidaten abgegeben werden) und des Panaschierens (Stimmen können auf Kandidaten verschiedener Listen verteilt werden). Am 21. September 2003 wurde per Volksentscheid die Altersgrenze für das passive Wahlrecht von 21 auf 18 abgesenkt.
Bürgerentscheid
In Bayern gibt es zahlreiche direktdemokratische Elemente. Neben Volksbegehren und Volksentscheid auf Landesebene wurde am 1. Oktober 1995 durch einen Volksentscheid die direkte Demokratie auf Kommunalebene eingeführt. Das bayerische Verfassungsgericht hat die Regelungen 1997 zwar verschärft (u.a. durch Einführung eines Abstimmungsquorums), aber dennoch initiieren die Bayern jährlich rund 100 Bürgerentscheide. Bayern hat die mit Abstand bürgerfreundlichsten Regelungen in der Bundesrepublik.Partnerschaften
Der Freistaat Bayern ist Partnerland Kaliforniens.Patenschaft
Am 5. Juni 1954 übernahm das Land Bayern und die Bayerische Staatsregierung die Patenschaft über die sudetendeutsche Volksgruppe.Staatswappen, Flagge und Hymne
Hauptartikel: Bayerisches StaatswappenDas bayerische Staatswappen besteht aus sechs heraldischen Komponenten: Der goldene Löwe, ursprünglich mit der wittelsbachischen Pfalz am Rhein verbunden, steht heute für die Oberpfalz, der „fränkische Rechen“ für die drei fränkischen Bezirke, der blaue Panther für die Altbayern und die drei schwarzen Löwen für Schwaben. Das weiß-blaue Herzschild deutet den Gesamtstaat Bayern an, die Volkskrone bezeichnet nach dem Wegfall der Königskrone die Volkssouveränität.
Der Freistaat Bayern besitzt zwei gleichgestellte Staatsflaggen: einmal die weiß-blau gerautete Flagge, zum anderen die Flagge mit horizontalen Streifen in den Farben Weiß und Blau. Die Rautenflagge hat immer vom Betrachter aus gesehen links oben (heraldisch rechte, obere Ecke) eine angeschnittene, weiße Raute (auch im Wappen) und mindestens 21 (angeschnittene) Rauten.
Die gleichen weiß-blauen Rauten sind auch in vielen Städte- und Kreiswappen in den Gebieten der historischen Kurpfalz zu finden (auch in den rechtsrheinischen, heute badischen, Gebieten die nie zu Bayern gehörten). Denn auch wenn heute Bayern die weiß-blauen Rauten praktisch für sich beansprucht, so sind es doch ursprünglich die Farben der Familie Wittelsbach, die neben Bayern auch in der Kurpfalz herrschte. (Beispiel: Wappen des Neckar-Odenwald-Kreises)
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| Großes Staatswappen | Kleines Staatswappen | Staatsflagge (Rautenflagge) | Staatsflagge (Streifenflagge) |
Zur Hymne siehe: Bayernhymne
Verwaltungsgliederung
Eine ausführliche Darstellung der Verwaltungsgliederung seit 1808 ist im Artikel Verwaltungsgliederung Bayerns zu finden.Regierungsbezirke
Nachstehend die Regierungsbezirke mit Amtlichem Gemeindeschlüssel (AGS) und Abkürzung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern:
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Die bayerischen Regierungsbezirke Bildherkunft |
| Regierungsbezirk | Hauptstadt | AGS | Abk. | Fläche | Einwohner (Sep 2005) | E./km² |
| Oberbayern | München | 091 | OB | 17.529,63 km² | 4.232.962 | 241 |
| Niederbayern | Landshut | 092 | NB | 10.329,91 km² | 1.197.631 | 116 |
| Oberpfalz | Regensburg | 093 | OPf. | 9.691,03 km² | 1.090.318 | 113 |
| Oberfranken | Bayreuth | 094 | Ofr. | 7.231,00 km² | 1.103.239 | 153 |
| Mittelfranken | Ansbach | 095 | Mfr. | 7.244,85 km² | 1.708.841 | 236 |
| Unterfranken | Würzburg | 096 | Ufr. | 8.530,99 km² | 1.342.308 | 157 |
| Schwaben | Augsburg | 097 | Schw. | 9.992,03 km² | 1.789.698 | 179 |
Deckungsgleich mit den Regierungsbezirken in Bayern sind die Bezirke gleichen Namens. Dies sind kommunale Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts. Der Bezirk ist in Bayern die dritte kommunale Ebene über den Gemeinden (1. Ebene) und Landkreisen (2. Ebene). Die Bezirke sind Selbstverwaltungskörperschaften und haben daher auch ein Parlament, den Bezirkstag, der alle 5 Jahre von den Wahlberechtigten des Bezirks direkt gewählt wird. Sie können Wappen und Fahnen wie eine Gemeinde oder ein Landkreis haben, was ein staatlicher Regierungsbezirk nicht hat.
Landkreise und kreisfreie Städte
Die 7 Regierungsbezirke unterteilen sich in 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte:
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Landkreise in Bayern Bildherkunft |
| Die 25 kreisfreien Städte in Bayern: | ||
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Städte und Gemeinden
Der Freistaat Bayern besteht aus 2.056 politisch selbständigen Städten und Gemeinden sowie 215 gemeindefreien Gebieten . Die Gemeinden verteilen sich wie folgt: 25 kreisfreie Städte, 28 Große Kreisstädte, 262 sonstige Städte, 383 Märkte und 1.358 sonstige Gemeinden (Stand 1. Oktober 2004). Von den 2.031 kreisangehörigen Gemeinden sind 991 Mitgliedsgemeinden in 314 Verwaltungsgemeinschaften, 1.040 sind Einheitsgemeinden (Stand 1. Januar 2005).Änderungen seit dem 1. Januar 2005:
- Erhebung der Gemeinde Postbauer-Heng zum Markt am 17. September 2005
- Erhebung der Stadt Fürstenfeldbruck zur Großen Kreisstadt am 1. Januar 2006
Siehe auch: Liste der Städte und Gemeinden in Bayern, Liste der gemeindefreien Gebiete in Bayern
Größte Städte
| Stadt | Einwohner am 31. Dezember 2000 | Einwohner am 30. Juni 2005 |
|---|---|---|
| München | 1.210.223 | 1.254.300 |
| Nürnberg | 488.400 | 497.254 |
| Augsburg | 254.982 | 262.140 |
| Würzburg | 127.966 | 133.188 |
| Regensburg | 125.676 | 129.175 |
| Ingolstadt | 115.722 | 120.575 |
| Fürth | 110.477 | 113.076 |
| Erlangen | 100.778 | 102.745 |
| Bayreuth | 74.153 | 74.137 |
| Bamberg | 69.036 | 69.934 |
| Aschaffenburg | 67.592 | 68.798 |
| Kempten (Allgäu) | 61.389 | 61.507 |
| Landshut | 58.746 | 60.825 |
| Rosenheim | 58.908 | 60.049 |
| Schweinfurt | 54.325 | 54.351 |
| Neu-Ulm | 50.188 | 51.461 |
| Passau | 50.536 | 50.506 |
| Hof | 50.741 | 48.982 |
Anmerkung: Außer Neu-Ulm sind alle aufgeführten Städte kreisfrei.
Regionen
Bedeutende historisch gewachsene Regionen in Bayern sindDaneben wurde Bayern von der Regionalplanung in 18 Regionen aufgeteilt, den Planungsregionen in Bayern.
Wirtschaft
Bayern gilt als sehr wirtschaftsstarker und reicher Staat, es hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt. Die wirtschaftlich stärkste Region ist der Großraum München mit Automobilindustrie (BMW, MAN, Knorr-Bremse), IT-Sektor (Siemens, Infineon, Microsoft), Medien und Verlage (Premiere, Kabel Deutschland, Burda Verlag), Rüstungsindustrie (EADS, Krauss-Maffei), Touristik (historische Sehenswürdigkeiten, Museen, Biergärten, Oktoberfest, Kongresse und Messen). Gut im Rennen sind noch Regionen um Augsburg, Nürnberg und Ingolstadt, aber in letzten Zeit haben sie viele Rückschläge einstecken müssen. Ebenfalls kann die Wirtschaftsregion zwischen Aschaffenburg und Würzburg/Schweinfurt sehr gute Wirtschaftsdaten aufweisen. Die Region hat im Schnitt eine Arbeitslosigkeit unter 6 % und eine florierende Wirtschaft.Manche Grenzregionen (Bayerischer Wald) hängen am Subventionstopf. Touristisch sind neben München besonders die Regionen um bayerische Seen und in den Alpen stark. Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 2006 6,1 %. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Bayern einen Index von 128.2 (EU-25:100) (2003).Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25[LINK]
An drei Standorten in Bayern befinden sich Kernkraftwerke, außerdem wird in Garching bei München ein Forschungsreaktor betrieben.
Sehenswürdigkeiten
Bayern kann auf eine über 1000 Jahre alte Kultur- und Geistesgeschichte zurückblicken. Laut Art. 3 der Verfassung des Freistaates Bayern ist Bayern ein Kulturstaat. Der Freistaat fördert in seinem Haushalt 2003 Kunst und Kultur mit jährlich über 500 Mio. €, zusätzlich kommen erhebliche Leistungen der bayerischen Kommunen und privater Träger hinzu.Museen
| Bayern ist mit über 1.150 Museen das museumsreichste Bundesland in Deutschland, wozu auch Sammlungen, Schlösser, Gärten und private Sammlungen gehören. Zu den größten und bekanntesten gehören: |
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siehe auch: Museen in Bayern
Zoologische Gärten, Tierparks
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Tierpark Hellabrunn Bildherkunft |
- Niederbayrischer Vogelpark Abensberg
- Zoo Augsburg
- Tierpark Röhrensee, Bayreuth
- Zoologischer Garten Hof
- Tiergehege am Baggersee, Ingolstadt
- Kleinzoo Wasserstern, Ingolstadt
- Tierpark Hellabrunn, München
- Tiergarten Nürnberg
- Wildpark Poing
- Reptilienzoo Regensburg
- Wildpark an den Eichen, Schweinfurt
- Tiergarten Straubing
Kultur
Theater, Schauspiel und Oper
Bayern verfügt über vier staatliche und 18 kommunale Theater mit eigenen Ensembles sowie eine Vielzahl privater Bühnen und freier Gruppen. Als letzte große Neugründung ging 2004 aus den Städtischen Bühnen Nürnberg das Staatstheater Nürnberg hervor. Insgesamt gibt es 35 feste Schauspiel-, Opern- und Operettenbühnen, 41 Freilicht- und Festspielunternehmen und 17 Puppentheater mit mehr als 14.000 Vorstellungen und über 4,8 Millionen Zuschauern jährlich. Unter diesen Bühnen befinden sich so renommierte Häuser wie:
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Musik
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Das Richard-Wagner-Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth Bildherkunft |
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Richard Wagner Bildherkunft |
Bayern ist nicht nur das Land der traditionellen Volksmusik, der Jodler und Schuhplattler, sondern auch die Heimat so bekannter Komponisten wie
Die Regensburger Domspatzen und Tölzer Knabenchor sind auch Repräsentanten des Freistaates in der ganzen Welt.
Zu den besten in Bayern beheimateten klassischen Orchestern zählen
- die Münchner Philharmoniker
- das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
- die Bamberger Symphoniker, Bayerische Staatsphilharmonie
- das Bayerisches Staatsorchester am Nationaltheater
- die Münchner Symphoniker
- das Münchner Kammerorchester
- die Nürnberger Philharmoniker am Staatstheater Nürnberg
- die Nürnberger Symphoniker
- die Hofer Symphoniker
- das Philharmonische Orchester Bad Reichenhall
- und das Kammerorchester Schloss Werneck
Unter den Musikfestspielen herausragend sind die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth und die Münchner Opernfestspiele.
Universitäten
- Universität Augsburg
- Otto-Friedrich-Universität Bamberg
- Universität Bayreuth
- Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
- Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Ludwig-Maximilians-Universität München
- Technische Universität München
- Ukrainische Freie Universität München
- Universität der Bundeswehr München
- Universität Passau
- Universität Regensburg
- Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Küche
Durch das Nebeneinander der zwei bayerischen Stämme Altbaiern und Franken, dazu kulturelle Teile von Schwaben, ist die bayerische Küche sehr vielfältig. Auch wenn die bayerische Küche deutlich mehr bietet als deftige und rustikale Spezialitäten, so sind es dennoch besonders diese Gerichte, die weit über die bayerischen Landesgrenzen hinweg bekannt geworden sind:- Schweinsbraten, Schweinshaxe, Schäufele (Schweineschulter), Kalbshaxe, Spanferkel
- Semmelknödel, Kartoffelknödel, Leberknödel(suppe)
- Sauerkraut, Kohlroulade, Krautwickel, Krautspätzle, Krautkrapfen
- Leberspätzle(suppe), Speckknödel(suppe), Pfannkuchensuppe(Flädlesuppe)
- Weißwurst, Wollwurst, Stockwurst, Regensburger, Nürnberger Rostbratwurst, Blaue Zipfel
- Apfelstrudel, Topfenstrudel, Kaiserschmarrn, Dampfnudeln, Rohrnudeln, Schmalznudeln, Bayerisch Creme
- Bayrischer Kartoffelsalat, Bayrischer Wurstsalat
- Obazda oder fränkisch: Grupfter
- Leberkäse
- Schwaben und Allgäu: Kässpatzen
Kartenspieltradition
Siehe: SchafkopfReligion
| Link=Wikipedia:Quellenangaben} | <>-- --> |
Quelle
en:Template:Unreferenced es:Plantilla:Referencias fr:Modèle:À sourcer hu:Sablon:Nincs forrás it:Template:Senzafonti ja:Template:Unreferenced pl:Szablon:Źródła sv:Mall:Källor vi:Tiêu bản:Thiếu nguồn gốc zh:Template:Unreferenced
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Wieskirche in Südbayern Bildherkunft |
- römisch-katholisch 58,5 % Stand 2003 (1950 71,9 %)
- evangelisch 23 % (1950 26,8 %)
- andere Konfessionen und Religionen etwa 4 %
- keine Religionszugehörigkeit etwa 14,5 %
In Nordostoberfranken sind die Protestanten in der Mehrheit, zurückzuführen auf die frühere preußische Herrschaft. In Bayern hat sich der Anteil der Katholiken und Protestanten in den letzten Jahren verringert. Dieser Trend ist auch in anderen Bundesländern zu beobachten.
Jüdische Gemeinden gab es bis zum 19. Jahrhundert vor allem in ländlichen Gebieten Frankens und Schwabens sowie den freien Reichsstädten wie z. B. Nürnberg und Regensburg. Im wittelsbachischen Altbayern gab es so gut wie keine Juden; seit der Judenemanzipation zunehmend in bayerischen Städten. Von fast 200 jüdischen Gemeinden existieren heute in Bayern noch bzw. wieder 12 Gemeinden.
Siehe auch: Liste bayerischer Klöster
Stämme
Das bayerische Volk setzt sich aus vier staatlich anerkannten Stämmen zusammen: Zu den drei alten Stämmen, den Altbayern (Baiern), Franken und Schwaben, kamen nach 1945 über zwei Millionen Flüchtlinge und Heimatvertriebene, vor allem Sudetendeutsche. Auch Sinti und Jenische haben eine, staatlich bisher nicht anerkannte, sehr lange Tradition in Bayern.Bekannt ist vor allem der lange Streit zwischen den Franken und den Altbayern um die angebliche Ungleichbehandlung der Franken durch die Bayern. So liegen viele, aber nicht nur fränkische, Kulturgüter in München und nicht in ihren Ursprungsorten. Eine Rückführung ist teilweise aus Gründen des Erhalts der Kulturgüter nicht mehr möglich. Der Streit gipfelt regelmäßig in der Forderung, dass Franken ein eigenes Bundesland werden solle. Bei der letzten Landtagswahl gab es auch den ersten Versuch einer fränkischen Partei. Dies scheiterte jedoch auf Grund von rechtlichen Schwierigkeiten.
Sprache
Gesprochen werden mehrere Dialekte aus drei großen Dialektfamilien:- Bairisch im Großteil des Landes (Nord- und Mittelbairisch, am Rand zu Tirol auch Südbairisch)
- Fränkisch von etwa 3 Millionen im nördlichen und westlichen Landesteil
- Alemannisch von 2 Millionen Schwaben im Westen
Siehe auch: Dialekte in Bayern
Verkehr
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Flughafen München Bildherkunft |
Bayern ist verkehrsmäßig gut erschlossen. Es verfügt über ein dichtes Streckennetz im Eisenbahnverkehr und ein dichtes Straßennetz. Durch Bayern führen unter anderem die Autobahnen BAB 3, 6, 7, 8, 9 und Bundesautobahn 70 sowie die seit dem Herbst 2005 fertig gestellte Bundesautobahn 71, die Bayern mit Thüringen verbindet. Die Städte München und Nürnberg verfügen über U-Bahnen sowie S-Bahnen mit einem weiten Einzugsgebiet. Es gibt zwei internationale Verkehrsflughäfen (Flughafen München Franz Josef Strauß und Flughafen Nürnberg) und zahlreiche Verkehrslandeplätze. Die meiste Binnenschifffahrt findet auf der Donau, dem Main sowie auf dem Main-Donau-Kanal statt. Hierfür gibt es zahlreiche Güterhäfen.
Sonstiges
Als weibliche Symbolgestalt Bayerns gilt die Bavaria.
Die Bayerische Polizei ist der größte Polizeiverband Deutschlands. Sie unterhält mit der Polizeihubschrauberstaffel Bayern auch die größte Polizeihubschrauberstaffel einer Länderpolizei.
Viele bairische Vornamen haben sich bis heute erhalten.
Literatur
- Peter Claus Hartmann: Bayerns Weg in die Gegenwart. Vom Stammesherzogtum zum Freistaat heute, 2. Auflage Regensburg 2004, ISBN 3-7917-1875-4
- Max Spindler (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Geschichte, München, 1971-1975 (4 Bände)
- Max Spindler (Hrsg.), Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas, München, 1969
- Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte: 1799-1980, München, 1983 ISBN 3-406-09669-7
Weblinks
- Bayerische Staatsregierung
- Bayerische Landesbibliothek Online
- Haus der Bayerischen Geschichte
- Detaillierte Karten flächendeckend
- Zehn-Jahres-Bericht bayerischer Bürgerbegehren und Bürgerentscheide (deutsche und englische Version verfügbar)
Quellenangaben
als:Bayern ast:Estáu Llibre de Baviera bar:Baian nds:Bayern nds-nl:Bayern pdc:Bavaari scn:Baviera simple:Bavaria
Diskussion der Autoren über den Artikel: Bayern
Auflistung der Landkreise
Ich schlage vor, die Auflistung der Landkreise in die Bezirke zu verschieben. Dann muessen wir die Listen nicht doppelt fuehren. (siehe Oberbayern, Unterfranken) Ausserdem nehmen die Listen hier ganz schoen Platz weg, den wir mit Text fuellen koennten ... --Zenogantner 03:27, 29. Jan 2003 (CET)
- Dieser Artikel steht auf der Wikipedia:Nur_Liste zur Beobachtung. In der Tat ist das Land doch zu schön, um nur eine Auflistung von Flüssen und Landkreisen zu verdienen. Also schreibt doch mal was zur Landesnatur, Wirtschaft und - Gott sei's geklagt - auch zur Politik. ;~) --Media lib 08:01, 30. Aug 2003 (CEST)
Gelöschter Satz
Nachdem ein Unbekannter folgenden Absatz rausgelöscht hat (solange dafür keine Begründung existiert schreib ich ihn wieder rein) hier der diskussionswürdige Absatz: Allerdings zeigt der unterschiedliche Umgang mit den Vertriebenen und den Ausländern die heute ins Land strömen (möchten) die Janusköpfigkeit der bayrischen Staatsregierung. Das heutige, wirtschaftsstarke Bayern wäre mehr als gut gerüstet um nochmals zwei Millionen Flüchtling wie nach dem Zweiten Weltkrieg aufzunehemen, jedoch betreiben die Staatsregierung und Exekutivorgane eine Ausweisungspolitik ohne Gleichen. -- TomK32 12:33, 25. Sep 2003 (CEST)
- Da das deine persönliche Meinung ist, hat der Absatz nichts in Wikipedia verloren (siehe NPOV), deshalb habe ich ihn wieder gelöscht. --B 14:57, 20. Okt 2003 (CEST)
- Naja, dass ich ncihts von der Staatsregierung halte ist klar, dass sie mir aber auch allen Grund dazu gibt aber auch. Ich hoffe das wir da einen Kompromiss finden.
- Zum Beispiel wehrte sich die Staatsregierung ja gegen das Zuwanderungsgesetz, setzt aber als erstes (noch bevor das BverfG geurteilt hat) das Ausreisezentrum um. ( http://www.wsws.org/de/2002... )
- Ein paar Links und Zitate:
- http://www.gavagai.de/ausla... (einfach etwas runterscrollen)
- http://www.stmi.bayern.de/p...
- Das Land Bayern meisterte nach 1945 ? vielleicht auf dem ökonomischen tiefsten Punkt der Geschichte ? die Aufnahme von fast zwei Millionen Flüchtlinge. Dazu gibt es ab 22.6.2002 in der Bayerischen Staatskanzlei die Ausstellung "In Bayern angekommen. Die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Bayern nach 1945". Bei der heutigen flüchtlingsfeindlichen Politik hätten die 2 Millionen Flüchtlinge, trotz wirtschaftlich sehr viel besserer Lage, keine Chance. Zwangs-Rückführung wäre die Devise! Sonderbarerweise dankte Erwin Huber, CSU, den knapp zwei Millionen Zugewanderten, die am Ende des Zweiten Weltkrieges aus den verlorenen Ostgebieten nach Bayern kamen. SZ, 24.6.2002
- Naja, dass ich ncihts von der Staatsregierung halte
- Das macht es dir schwer mit einem NPOV die Sache zu beurteilen. Ich verstehe ja deine Kritik, aber sie hat eben nichts mit dem NPOV von Wikipedia zu tun. Ein NPOV bedeutet ja immer, dass man von allen Seiten beleuchtet und nicht nur einseitig. Wenn du das nicht kannst, dann lass es besser, dich dazu zu äußern und überlass es anderen. --B 10:32, 21. Okt 2003 (CEST)
- Ich wäre nicht Admin wenn ich nicht mit NPOV umgehen könnte, und ich hab ja auch zwei verschiedene Vorschläge eingebracht die du einfach nur gelöscht hast (verbessern wäre gefragt gewesen). Aber egal, ich hab mal der Mailingliste geschrieben damit mal wer anderes als nur CSU-Mitglieder und Totalverweigerer an dem Artikel schreiben. -- TomK32 17:27, 21. Okt 2003 (CEST)
- Ich bin weder CSU-Mitglied noch heiße ich die Abschiebepraktik der Regierung für gut. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht Äußerungen von Meinungen in Wikipedia-Artikeln als schlecht empfinde und lösche (auch wenn's ein Admin ist, der meint schon deshalb allein einen NPOV zu haben). Den Vorschlag von Head finde ich in Ordnung, außer dass ich nicht glaube, dass der erste Satz das aussagt, was er aussagen soll. Ich kann mich aber auch irren, aber sollte es nicht heißen: Der Umgang der bayerischen Staatsregierung mit .. Ausländern ist heute umstritten. --B 08:23, 22. Okt 2003 (CEST)
Die CSU regiert in Bayern erst seit 1966. Von 1962-1966 hatte sie zwar die Mehrheit der Mandate, ist aber eine Koalition mit der Bayernpartei eingegangen, welche über 8 Mandate verfügte. Deren einziges Kabinettsmitglied war der Parteivorsitzende Robert Wehgartner.
Flüchtlinge in Österreich
"... und die Republik Österreich sich weigerte, die Flüchtlinge aufzunehmen, obwohl sie aus früheren österreichischen Gebieten kamen." hab ich gelöscht. Ab wann im Jahre 45 hatte die Republik Österreich eigentlich die Machtmittel, Flüchtlinge abzuweisen? Natürlich sind auch in Österreich Flüchtlinge hängen geblieben, aber die meisten wollten sich wohl erst ein wenig weiter weg von den Russen niederlassen. --Franz Xaver 19:21, 2. Jan 2004 (CET)
Flagge
Im Artikel steht, die Rautenflagge sei ebenfalls Staatsflagge. Meines wissens ist nur "weiß-blau" die Bayerische Flagge. Das Rautenmuster ist zwar auf dem Wappen als Hintergrund aber nicht bayerische Flagge. In der bay. Verfassung, Artikel 1 heisste es auch nur "Landesfarben sind weiss und blau". Welche Quelle besagt denn, dass auch die Raute Staatsflagge sei?Es gibt ein entsprechendes Gesetz dazu.
- bitte haut doch noch einen Namen oder vier Tilden hinterher, diskutiert sich "schöner".
- Zum Thema: Beckstein sagt (läßt sagen):
- " Die bayerischen Staatsflaggen
- Streifenflagge oder Rautenflagge?
- Bitte keine voreiligen Wetten darauf abschließen, dass nur die quergestreifte weiß-blaue Flagge die einzige offizielle Staatsflagge Bayerns ist! Der Freistaat ist nämlich so frei und bedient sich gleich zweier Staatsflaggen, der Streifenflagge und der Rautenflagge, die einander gleichstehen." quelle: http://www.innenministerium...
- --WikiMax 18:06, 16. Jan 2006 (CET)
Kennzeichen
Irgendwer hat bei den Landkreisen die Autokennzeichen hinzugefügt, nicht mal alle. Hab's wieder entfernt weil man die Daten auf kriegt wenn man den Artikel zum Landkreis besucht. --TomK32 15:24, 19. Feb 2004 (CET)
Unbewohnte Gemeinden?
"Der Freistaat Bayern besteht aus 2.056 politisch selbständigen Städten und Gemeinden (Stand Frühjahr 2003). Diese verteilen sich wie folgt: 25 kreisfreie Städte, 26 Große Kreisstädte und 2.005 sonstige Städte und Gemeinden, diese sind in der Regel unbewohnt."
Was soll der letzte Satz bedeuten? "... diese sind in der Regel unbewohnt." --marcadore 18:56, 11. Juni 2004 (CEST)
Sudetendeutsche
Die Formulierung die "Sudetendeutschen" seien ein "bayerischer" Stamm, kann man so nicht stehenlassen. "Sudetendeutsche" ist ein politischer, kein volkskundlicher Begriff. Man müßte es so formulieren: die Sudetendeutschen GELTEN als "vierter Stamm" ("adoptierter Stamm")- der Begriff "Stamm" trifft bei den "Sudetendeutschen" sowieso nicht; verschiedenste "Stammes", bzw. Dialektgruppen gehören dazu, vom Böhmerwald bis an die polnische Grenze etc. Treffender wäre überhaupt die Bezeichnung "Randlböhmen" anstatt "Sudetendeutsche".
Danke für die Aufmerksamkeit - (WernerE,17.11.04)
- Dann tu das doch so -Validom 11:25, 17. Nov 2004 (CET)
Was hat Richard Wagner hier zu suchen? Der Komponist gehört zu Thüringen-Obersachsen! 12.02.05
Konfessionszugehörigkeit
Die Statistik zur Konfessionszugehörigkeit ist definitiv nicht korrekt; leider habe ich die aktuellen Daten nicht gefunden, sonst wären sie schon drin. In Bayern gibt es etwa 18 Prozent Religionslose; allein in München bekennt sich jeder Dritte zu keiner Konfession. --Wolpertinger 10:44, 20. Nov 2004 (CET)
Die Religionszugehörigkeit wurde zuletzt anlässlich der Volkszählung am 25. Mai 1987 erhoben. Neuere Zahlen gibt es nicht in der amtlichen Statistik. -- Ratzer 12:50, 03. Jun 2005 (CET)
- Ich habe die aktuellen Zahlen vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahre 2003 eingearbeitet. Aber die Zahlen der Protestanten stimmt nicht mehr... die muss auch nach unten korrigiert werden... Wo kann man deswegen nachfragen?--Cyper 12:53, 14. Jun 2005 (CEST)
- Römisch-Katholische Kirche: http://dbk.de/daten/in_date... ("Bevölkerung und Katholiken nach Bundesländern")
- Evangelische Kirche: http://www.ekd.de/statistik...
Links
Es sind eindeutig zu viele Weblinks... Eigentlich sollen nur max. 5 Weblinks im Artikel stehen. Es wäre nett, wenn jmd. der Autoren das kürzt, sonst muss ich als Artikelfremder kürzen... --Cyper 12:55, 14. Jun 2005 (CEST)
Stämme
"Das bayerische Volk setzt sich aus vier gesetzlich anerkannten Stämmen zusammen"
Inwiefern sind die Stämme gesetztlich anerkannt? Gibt es ein bayerisches Gesetz, welche sie ausdrücklich nennt? Welches ist das? Welcher Status ergibt sich asu dieser gesetzlichen Anerekennung? Sind mit der Stammeszugehörigkeit Rechte oder Ansprüche an den Staat verbunden?
Sicherlich entspricht der Ausdruck der Stämme einer langen bayerischen Staatstradition insbesondere im politischen Diskurs. Nur mit dem Begrif einer gesetzlichen Anerkennung habe ich Schwierigkeiten. Gehört der Begriff nicht eher in den politischen als in den juristischen Bereich? -- 131.188.176.75
- Interessant ist, dass wichtige Teile der baierischen Gesellschaft gar nicht vor kommen. Das ist dann schon sehr entlarvend für das Ansinnen, den bay. Volksmythos zu beschwören. Nach dem Revert, mache ich dann nochmals einen Versuch, da mir doch sicher niemand widersprechen will, dass Bayern nur druch völkische Mythen oder gar durch bestimmte Riten ( was ist mit dem Sauerkrautessen etc.?) und Ähnliches darzustellen ist. Herr Andrax 23:42, 19. Jul 2005 (CEST)
- @ Cyper (Aktuell) (Letzte) 23:53, 19. Jul 2005 Cyper (→Religion, „Stämme“ und Sprache - umformuliert. MulitKulti gibts überall, hier wird die Geschichte behandelt [LINK] – Falsch. Die Geschichte wird weiter oben behandelt. Und gehören Bayern US-amerikanischer, türkischer, persischer, französischer, israelischer, süd-amerikanischer, marokkanischer, zypriotischer, griechischer, italienischer, spanischer, sudanesischer, indischer, chinesischer, japanischer, südafrikanischer, kenianischer, australischer, russischer, kroatischer, sebrischer, lettischer-, polnischer Herkunft nicht zur bayerischen Gesellschaft sowie zu ihrer Geschichte? -- Herr Andrax 00:04, 20. Jul 2005 (CEST)
- Die bayrischen "Stämme" sind ausdrücklich so in der bayrischen Verfassung genannt, insofern ist das keine Erfindung nationalistischer Kreise o.ä. und hat auch nichts mit Multikulti zu tun. Man kann das natürlich ins lächerliche ziehen. Wer sich mit der Politik in Bayern beschäftigt, wird aber feststellen, dass Regionalproporz eine wichtige Rolle spielt.... und die Frage, ob man sich als Altbayer, Schwabe oder Franke fühlt, für das Selbstverständnis eines großen Teils der alteingesessenen Einwohner Bayerns ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Gruß --Lou.gruber 09:04, 20. Jul 2005 (CEST)
- PS. Fast hätte ich es vergessen: Praktische Auswirkungen hat die Nennung des vierten Stamms: der Sudetendeutschen. Bayern (bzw. die CSU-Staatsregierung) sieht sich als für die Vertretung der Rechte der Sudetendeutschen verantwortlich. Dies hat ja auch in den letzten Jahren für ausreichend Ärger zwischen Tschechien und bayerischen Politikern gesorgt ...
- Das beantwortet noch nicht die oben gestellten Fragen hinsichtlich Rechte, Pflichten etc. - Ergänzend und vertiefend gefragt: werden in Bayern ähnlich wie in der Geschichte "Abstammungsnachweise" [LINK] verlangt, haben diese Vor- oder Nachteile für die "Volkszugehörigkeit"? Oder haben diese völkischen Bestimmungen, wer nun Bayerin ist und wer nicht, keinerlei diskriminierende, bevorteilende oder sonstige gesellschaftlichrelevante Konsequenzen für dort leben wollende Menschen? Herr Andrax 10:53, 20. Jul 2005 (CEST)
- Ich will niemandem nationalistische Motive unterstellen. Ich frage mich nur woher diese Bezeichnungen kommmen, und warum sie als "gesetzlich anerkannt" bezeichnet werden. Mit dem Satz (Einleitung des Artikels) "Im Freistaat leben traditionell drei Volksstämme: Franken, Schwaben und Baiern ("Altbayern")." kann ich durchaus etwas anfangen. Er entspricht auch dem Selbstbildnis und der Einordnung eines großen Teils der Bewohners Bayerns. Diese traditionelle Einteilung berücksichtigt sicher nicht die später zugewanderten Bevölkerungsteile. Wobei aber, wie ich glaube, zum Bespiel auch Türken durchaus zum Teil keine Probleme haben, sich in dieses Schema einordnen. Die Frage ist nur, wie dies rechtlich zu beurteilen ist. Und da bin ich eben noch nicht weiter gekommen. Ich habe noch mal kurz in der Verfassung nachgesehen und die Nennung der vier Stämme nun gerade nicht gefunden. Vielleicht kann mir aber da ja jemand mit einer Artikelangabe weiterhelfen. Dann bin ich gerne bereit alle meine Vorbehalte gegen die Bezeichnung einer gesetzliche Anerkennung der vier Stämme zurückzunehmen.
Weshalb ist der Artikel seit gestern Freitag, den 26. August 2005 gesperrt (d.h. nur der Quelltext ist zugänglich)?
Weshalb ist der Artikel Bayern seit gestern Freitag, den 26. August 2005 gesperrt (das heisst nur Quelltext ist zugänglich)? Wie kann er wieder entsperrt werden, so dass Bearbeitungen möglich sind? Wie und wo werden Sperrungen begründet?-- Citylover 09:47, 27. Aug 2005 (CEST)
- Weil wir in den letzten Tagen mehrfach Vandalismus hatten (eine IP). Ich hatte den Artikel gesperrt, dann wieder freigegeben und kurz darauf kam der nächste Vandalismus. Versuchen wir es wieder mal ... Ich entsperre ihn gleich. --Lou.gruber 11:55, 27. Aug 2005 (CEST)
- Danke vielmals -- Citylover 12:31, 27. Aug 2005 (CEST)
Rupertigau?
Ich lerne ja gerne dazu, heißt das wirklich Rupertigau? Ich kenne die Gegend als Rupertiwinkel, und dahin wird der interne Link auch weitergeleitet. --Tegernbach 15:29, 5. Sep 2005 (CEST)
- Ja, beides. Obwohl ich (benachbart) eher das seltenere Rupertigau kenne. --WikiMax 18:10, 16. Jan 2006 (CET)
Bavaria-Artikel auf en
Der Abschnitt "Culture" im englischen Artikel braucht dringend eine Überarbeitung. Er strotzt nur so vor Klischees und Ungenauigkeiten (siehe auch Diskussionseite).
Könnte jemand mit besseren Englisch- und Bayern-Kenntnissen als ich sich dessen annehmen? - 84.137.108.88 23:44, 12. Nov 2005 (CET)
Staatssekretäre
Wie lang soll die Liste fortgesetzt werden? Rauenstein 03:53, 26. Dez 2005 (CET)Flagge
Die Flagge gehört gerahmt (technisch kann ich das aber nicht), sonst ist nicht klar, ob sie weiß-blau ist oder nur blau. 84.184.227.35 17:19, 10. Apr 2006 (CEST)- Habe mal ein Rähmchen um beide Flaggen gemacht, bin mir nicht sicher ob's bessser ist --WikiMax 22:34, 16. Apr 2006 (CEST)
Ich finde dass es blos die Rautenflagge geben sollte!!!
- Auch wenn's Dir vielleicht nicht gefällt, aber das bestimmt kein Wikipedia-Autor, sondern leider immer noch der Freistaat Bayern selbst. Matthias 22:14, 13. Apr 2006 (CEST)
Die Rauten entstammen ursprünglich dem Wappen der Grafen von Bogen. Erst durch die Heirat von Ludmilla kamen sie in den Besitz der Wittelsbacher. Siehe auch: [LINK] Gast 09:55:14, 23. Okt 2006 (CEST)
Seite zurzeit leider gesperrt. Könnte ein Admin sich erbarmen, die Streifen- und Rautenflagge im Kasten oben rechts mit einem Zeilenumbruch zu trennen? Der Kasten nimmt wegen der Anordnung unnötig breiten Raum ein. Um den schmalen Einleitungstext vernünftig lesen zu können braucht man zurzeit einen 30"-Bildschirm. Noch besser wäre es die Flaggen- und Wappenbeschriftungen statt daneben darunter zu setzen, und am bestesten beides gemeinsam zentriert. Sobald geschehen, diesen Beitrag gerne löschen. -- Helle66 00:46, 21. Nov. 2006 (CET)
Bezeichnung der Saalforste als bayerisch
Ich halte die Erläuterung über die Saalforste in der Einleitung für irreführend, zumindest aber (an dieser Stelle) überflüssig.
Sofern damit ausgesagt sein soll, die Saalforste gehören zum bayerischen Hoheitsgebiet, ist der Satz falsch. Hoheitsgebiet der Länder außerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik gibt es nicht, da sich dieses definitionsgemäß ausschließlich aus den Hoheitsgebieten der einzelnen Länder zusammensetzt.
Soll ausgesagt werden, dass die Saalforste (nach österreichischem Privatrecht) Eigentum des Freistaates sind, ergibt sich daraus meiner Meinung nach nicht die Besonderheit, die es rechtfertigt, diese Tatsache ganz an den Anfang des Satzes zu stellen. Ich gehe davon aus, dass der Freistaat weiteres Eigentum außerhalb seiner Landesgrenzen besitzt, man denke nur an die Vertretungen in Berlin oder Brüssel (sofern die nicht nur angemietet sind).
Auch sofern der Freistaat einzelne hoheitliche Rechte (mit Genehmigung des Bundesrepublik Österreich oder des Landes Salzburg) ausüben sollte (worüber ich keine Informationen besitze), wäre das noch keine Einmaligkeit. Solches tun Polizisten auf Grund eines Staatsvertrages mit Baden-Württemberg auf den baden-württembergischen Abschnitten der A7 auch täglich, ohne das deshalb diese Gebiete im Artikel als bayerisch bezeichnet werden würden.
Ich schlage deshalb Löschung des Satzes oder Präzisierung und Verschiebung nach hinten in den Artikel vor.
- Deine Begründung macht Sinn; würde das begrüßen. --Ebab 08:58, 25. Jun 2006 (CEST)
- Naja, ganz so einfach wie sich das die Vorredner machen, ist es wohl nicht. Und mit der Tätigkeit von Polizisten auf der A7 auch nicht zu vergleichen, es stellt schon eine gewisse Kuriosität dar. Am 8. Juli 1958 wurde im so genannten "Münchner Abkommen" das Eigentum Bayerns an den Saalforsten bestätigt, das seit 177 Jahren in der Salinenkonvention festgelegt wurde; es gilt manchen als der älteste gültige europäische Staatsvertrag. Das ist also denke ich durchaus erwähnenswert. --Lou.gruber 16:20, 25. Jun 2006 (CEST)
Sudetendeutsche und deren "wesentlicher Beitrag beim Wiederaufbau" in Einleitungsabschnitt?!?
aus dem Einleitungsabschnitt: ... „Die Bayerische Staatsregierung betrachtet die sudetendeutsche Volksgruppe als einen Stamm unter den Volksstämmen Bayerns,“ heißt es in der Verleihungsurkunde vom 5. November 1962. Die „Neubayern“ leisteten einen wesentlichen Beitrag beim Wiederaufbau Bayerns nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ich will hier keine Vertriebenendebatte beginnen (auch wenn ich für einen lexikonwürdigen "wesentlichen Beitrag beim Wiederaufbau" gerne eine Quelle hätte), aber in einem Einleitungsabschnitt über Bayern (mit seiner Geschichte, Geographie, Kultur, etc.) ist dieser Satz vollkommen peripher und indiskutabel deplaziert. Wenn hier kein substanzieller Widerspruch erfolgt, möchte ich ihn entfernen. --Ebab 19:42, 24. Jun 2006 (CEST)
- Ich stimme zu, dass diese Sätze auch erst später im Artikel kommen können. Vollkommen peripher sind diese Anmerkungen aber nicht. Für die Entwicklung Bayerns zum modernen Industriestaat war diese Bevölkerungsgruppe entscheidend. Gruß --Lou.gruber 16:24, 25. Jun 2006 (CEST)
Bekannt ist vorallem [sic] der lange Streit zwischen den Franken und den Altbayern ...
Abgesehen von den Rechtschreibfehlern (mindestens 3) halte ich den Abschnitt über fränkisch-altbayerische Reibereien so nicht für Wikipedia-würdig. "Ungleichbehandlung" nicht belegt, "rechtliche Schwierigkeiten" sehr vage. --Ebab 20:10, 24. Jun 2006 (CEST)
Regierungsbezirke
ich würde vorschlagen die beiden tabellen der regierungsbezirke zu verschmelzen und noch die spalte für die bevölkerungsdichte anzuhängen :| Regierungsbezirk | Hauptstadt | AGS | Abk. | Fläche | Einwohner (Sep 2005) | E./km² |
| Oberbayern | München | 091 | OB | 17.529,63 km² | 4.232.962 | 241 |
| Niederbayern | Landshut | 092 | NB | 10.329,91 km² | 1.197.631 | 116 |
| Oberpfalz | Regensburg | 093 | Opf. | 9.691,03 km² | 1.090.318 | 113 |
| Oberfranken | Bayreuth | 094 | Ofr. | 7.231,00 km² | 1.103.239 | 153 |
| Mittelfranken | Ansbach | 095 | Mfr. | 7.244,85 km² | 1.708.841 | 236 |
| Unterfranken | Würzburg | 096 | Ufr. | 8.530,99 km² | 1.342.308 | 157 |
| Schwaben | Augsburg | 097 | Schw. | 9.992,03 km² | 1.789.698 | 179 |
--84.173.163.185 14:29, 5. Aug 2006 (CEST)
- Gute Idee! Das macht die Sache übersichtlicher! --Omnidom 999 Omnidom 999 15:07, 6. Aug 2006 (CEST)
Sehenswürdigkeiten
Die Bildergalerie ist schon größer als manche commons-Kategorie, sie sollten alle entfernt werden, da bei der Fülle an Sehenswertem immer Subjektivität vorherrscht oder der Artikel sich irgendwann nicht mehr öffnen lässt, weil alle 250 Sehenswürdigkeiten-Bilder endlich hier ihren Platz gefunden haben. Rauenstein 11:39, 18. Aug 2006 (CEST)- Ich habe mit dieser Galerie begonnen und ich finde diese Idee eigentlich sehr schön, daher wäre es mir lieber, wenn sie drinbleibt. Wir können uns ja auf eine bestimmte Bilderanzahl einigen. --Omnidom 999 Omnidom 999 12:36, 18. Aug 2006 (CEST)
- Du denkst auch an die Leute die kein DSL haben? Daher entweder löschen (sorry) oder auslagern. Auch wenn die meisten Bilder recht klein sind, die Masse machts und ausserdem wird dann sicher jeder "seine" Sehenswürdigkeit drin haben - zeigt die Erfahrung aus diversen Artikeln. --WikiMax 13:02, 18. Aug 2006 (CEST)
- Ich bin auch für einen Kompromiss: Galerie beibehalten, aber auf zwei oder drei Reihen beschränken. Die Bilder in der Galerie sind meist kleiner als die übrigen. Dass die Auswahl subjektiv ist, na das gilt doch für die allermeisten Bilder. Man kann da ja auch gelegentlich austauschen. Übrigens: der Abschnitt Sehenswürdigkeiten ist ohne die Galerie ziemlich mager. Wenn wir die Galerie rausnehmen, müsste man unbedingt den Text ergänzen.--Rufus46 14:15, 18. Aug 2006 (CEST)
- Die Frage ist ja eher die, ob Sehenswürdigkeiten überhaupt in den Artikel gehören. Sie sind ja schon ausführlich in den Ortsartikeln beschrieben und bebildert, warum hier Redundanz schaffen? Nicht mal in den 323 Landkreisartikeln gibt es diese Rubrik - aus genau diesem Grund. Bin also für die komplette Streichung. Rauenstein 07:42, 19. Aug 2006 (CEST)
- Bayern hat mit Abstand die höchsten Übernachtungszahlen (Tourismus), da fehlt mir im Bayernartikel eigentlich ein Abschnitt Tourismus, eigentlich sogar ein Artikel zu diesem Thema. Dort hätten dann auch die Sehenswürdigkeiten ihren Platz.--Rufus46 10:23, 19. Aug 2006 (CEST)
- Warum? Der Tourismus zerstört doch die Sehenswürdigkeiten. Also dort dann auch bitte Bilder von den Busparkplätzen, den Menschen- und Autoschlangen, etc. --WikiMax 10:44, 19. Aug 2006 (CEST)
- Habe gerade den Artikel Tourismus in Brandenburg entdeckt - verlinkt vom Artikel Brandenburg#Tourismus aus. So etwas sollte doch - angesichts der Übernachtungszahlen (außer im Oktober :-) - im Fall Bayern doch auch möglich sein. Wobei mich eine reine Aufzählliste eher an einschlägige Fremdenverkehrs-Seiten erinnert. Das Thema Tourismus sollte also kein Platzhalter für hunderte Ortsnamen und Dutzende Nur-Bilder sein. Rauenstein 16:02, 19. Aug 2006 (CEST)
Wie erwartet, die Bildergalerie wächst weiter. Momentan sind wir bei 27 angekommen, die Ladezeiten werden bei usern ohne DSL schon länger. Jeder Lokalpatriot möchte "seine" Sehenswürdigkeit dort plaziert sehen, das geht natürlich nicht. Wenn keine stichhaltigen Einwände kommen, nehme ich alle Bilder raus und verweise an der Stelle auf die commons-Kategorien. Rauenstein 14:48, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Kein Einwand, sondern ein dickes "dafür" - sind ja schon gute zwei Bildschirmseiten und dafür gibt es nun einmal die Commons. Eine Auflistung (nach Regionen) wären in meinen Augen auch übersichtlicher --Andreas 06 19:48, 12. Okt. 2006 (CEST)
Ich habe einfach mal stark reduziert, damit sich nach langen Diskussionen etwas bewegt. --Rufus46 17:21, 28. Nov. 2006 (CET)
Berühmte Bayern
Ich schlage vor noch eine Liste der wichtigsten bayrischen Persönlichkeiten einzufügen oder zumindest einen Link zu einem dementsprechenden Artikel zu liefern
Städte
Wenn man auf die Liste der größten Städte in Byern klickt, so steht bei Regensburg eine Einwahnerzahl von 129000. Wenn man aber direkt bei Regensburg schaut, dann sind es über 151000 Einwohner. Irgend ein Beitrag ist folglich falsch...
Hallo Anonymus, wir gehen mal lieber nicht von so einer Liste im Artikel aus, die würde endlos und hoffnungslos subjektiv. Rauenstein 18:46, 14. Sep 2006 (CEST)
Städte
Wenn man auf die Liste der größten Städte in Bayern klickt, so steht bei Regensburg eine Einwahnerzahl von 129 000. Wenn man aber direkt bei Regensburg schaut, dann sind es über 151 000 Einwohner. Irgend ein Beitrag ist folglich falsch...
Einleitung
Liebe Bayern, liebe Freunde dieses Artikels, die Einleitung ist (das muss ich in dieser Deutlichkeit sagen) Schrott. Das muss geändert werden. Das wird geändert werden. Das Wie und Warum setze ich erst einmal an diese Stelle, damit alle mitdiskutieren können.
Wichtig:
Teilweise wurde diese Diskussion schon geführt, mit teilweise sehr beachtlichen Ergebnissen, dem bin ich mir bewusst. Deswegen bitte keine "Das haben wir aber schon ausdiskutiert"-Kommentare.
1.:
Der Freistaat Bayern (lat. Bavaria) liegt im Süden und Südosten Deutschlands und ist das flächenmäßig größte deutsche Bundesland, sowie nach der Einwohnerzahl das zweitgrößte.
- Was soll die lateinische Übersetzung hier? Wikipedia ist kein Wörterbuch. Das muss raus.
- Bayern liegt im Süden Deutschlands. Bayern liegt im Südosten Deutschlands. Bayern liegt nicht im Südwesten Deutschlands, denn da liegt Baden-Württemberg. Da ist irgendetwas doppelt gemoppelt. Der Süden muss raus.
- Ein Land kann das bevölkerungsreichste Land sein, aber das Wort "groß" bezieht sich entweder auf die Ehre einer Sache oder einer Person oder (in den meisten Fällen und auch hier) auf die Abmessungen einer Sache. "bevölkerungsmäßig groß" gibt es nicht. Das muss geändert werden.
- Demnach ist "flächenmäßig groß" doppelt gemoppelt. "Flächenmäßig" muss raus.
2.:
Zu Bayern, aber nicht zum deutschen Hoheitsgebiet, gehören auch die Saalforste in Österreich.
- Gehören diese Saalforste dann zum bairischen Hoheitsgebiet? Nein. Das muss präzisiert werden.
3.:
Im Freistaat leben seit dem Verlust der Rheinpfalz noch drei verschiedene deutsche Volksstämme: die Franken, die Schwaben und die Baiern („Altbayern“). Zu diesen drei Stämmen sind die Sudetendeutschen gekommen, die den größten Teil der nach 1945 in Bayern ansässig gewordenen Heimatvertriebenen ausmachen. Über sie hat am 6. Juni 1954 der Freistaat die Schirmherrschaft übernommen. „Die Bayerische Staatsregierung betrachtet die sudetendeutsche Volksgruppe als einen Stamm unter den Volksstämmen Bayerns,“ heißt es in der Verleihungsurkunde vom 5. November 1962. Die „Neubayern“ leisteten einen wesentlichen Beitrag beim Wiederaufbau Bayerns nach dem Zweiten Weltkrieg.
- "Verlust" ist wertend. Das muss raus.
- Der erste Satz ("Im Freistaat...") ist einfach falsch. Fragt mal einen Historiker oder einen Soziologen, der lacht sich krank.
- Die Sudetendeutschen haben zugegebenermaßen eine traurige und relevante Geschichte, aber sie sind in Bezug auf diesen Artikel ohne Zweifel irrelevant. Baden-Württemberg ist nur zum Beispiel das Partnerland der Russlanddeutschen. Das steht da nicht mal im Artikel, geschweige denn in der Einleitung. Verwechselt außerdem nicht die bairische Verfassung mit der Meinung der Staatskanzlei! Den zweitwichtigsten Beitrag zum Wiederaufbau Bayerns nach dem Zweiten Weltkrieg leistete nach den Bayern selbst das US-amerikanische Volk. Wo wird es erwähnt? Also. Die Sudetendeutschen müssen leider raus.
Aufgrund all dieser Mängel schlage ich in Anlehnung an die anderen Bundeslandartikel folgende neue Einleitung vor:
Der Freistaat Bayern liegt im Südosten Deutschlands und ist das größte deutsche Bundesland, sowie das nach Nordrhein-Westfalen bevölkerungsreichste. Benachbarte Länder sind Baden-Württemberg, Hessen und die Freistaaten Thüringen und Sachsen, im Süden grenzt Bayern an Österreich, im Bodensee an die Schweiz und im Osten an die Tschechische Republik.
Der Freistaat besitzt mit den Saalforsten in Österreich Ländereien, die nicht zum deutschen Hoheitsgebiet gehören.
Traditionell gliedert sich Bayern in die drei Landesteile Franken, Schwaben und Altbayern.
So. Was haltet ihr davon? -- Gnom 16:15, 12. Nov. 2006 (CET)
- Hmm, ich kann mit dieser neuen Einleitung leben. Das mit dem vierten Stamm ist aber IMHO schon so wichtig und auch im bayerischen Selbstverständnis verankert, dass man es erwähnen sollte. Kann man (auch ich) ja dann in untergeordneterer Stelle machen. Gruß --Lou.gruber 22:58, 13. Nov. 2006 (CET)
- Aber dann mit Quelle. Solche Sätze wie "leisteten einen wesentlichen Beitrag" halte ich nämlich IMVVHO für unglaubwürdig. --Gnom 22:56, 19. Nov. 2006 (CET)
Vertretung
Kann jemand etwas zur Landesvertretung in Berlin schreiben?--Löschfix 01:19, 21. Nov. 2006 (CET)
Letzter Absatz im Abschnitt "Staatswappen, Flagge und Hymne"
Stimmt das denn was da steht? Kann das irgendjemand bestätigen und am besten auch belegen, dass die dort "unsere" Rautenflagge haben obwohl es keine Bayern sind? Falls es stimmt: Warum ist das so unbekannt? Weißblaue Rauten waren für mich immer das Synonym für Bayern schlechthin!
- Ich habe das so verstanden: weiß-blaue Rauten sind wittelsbacherisch, NICHT bairisch. Deswegen (folge einfach dem Link zum Neckar-Odenwald-Kreis oder zur Kurpfalz) haben ehemals wittelsbacherische Besitzungen die gleichen Rauten wie Bayern heute (Bayern ist nämlich auch eine "ehemals wittelsbacherische Besitzung"!), und das völlig legitim - die Rauten sind GENAUSO bairisch, wie sie kurpfälzisch sind, ob du's glaubst oder nicht. --Gnom 15:09, 21. Nov. 2006 (CET)
- (Abgesehen davon dass Gnom Recht hat.) Ein großer Teil der Bayern und ein großer Teil Bayerns sind nicht bairisch und haben trotzdem die Rauten. *bg*
Man trug früher mehr die Farben seines Herren, denn die Farben seiner Herkunft. Ebenso "unterwarf" sich ein Land, ein Besitztum den Farben des Herrschers und nicht umgekehrt. Aus politisch-taktischen Gründen wechselten aber durchaus Herrscher auch mal ihre Farben.
Warum es unbekannt ist? Ist es denn unbekannt oder ist es nur dir unbekannt? (es ist sicherlich nicht jedem bekannt, aber es ist bekannt und könnte jedem bekannt sein - z.B. jedem Bayern, wenn er in der Schule aufgepasst hätte. ;-)
Aber trotzdem stammen die Rauten aus Bayern (Bogen, wobei ich jetzt nicht weiß, woher die Bogener die Rauten her hatten), sind also bairisch, auch wenn die Kurpfälzer sie (später!) für Jahrhunderte hatten. --WikiMax 18:56, 21. Nov. 2006 (CET)


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