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Der Artikel Blatt (Pflanze) gehört zur Kategorie: Exzellent, Pflanzenmorphologie
Das Blatt (althochdeutsch: plat, gemeingermanisch; lat. (folium)) ist neben der Sprossachse und der Wurzel eines der drei Grundorgane der höheren Pflanzen und wird als Organtyp Phyllom genannt. Blätter sind seitliche Auswüchse an den Knoten (Nodi) der Sprossachse. Die ursprünglichen Funktionen der Blätter sind Photosynthese (Aufbau organischer Stoffe mit Hilfe von Licht) und Transpiration (Wasserverdunstung, wichtig für Nährstoffaufnahme und -transport).
Blätter treten nur bei Sprosspflanzen auf, das heißt bei farnartigen Pflanzen (Pteridophyta) und Samenpflanzen (Spermatophyta). Dagegen fehlen sie bei Moosen, Algen, Pilzen und Flechten, an deren Thallus allerdings blattähnliche Gebilde auftreten können, die jedoch nur als Analogien der Blätter zu betrachten sind.
Der Reichtum an Blattformen ist enorm. In einigen Fällen entstanden im Laufe der Evolution auch Blattorgane, die mit der ursprünglichen Funktion des Blattes, nämlich der Photosynthese und Transpiration, nichts mehr zu tun haben: zum Beispiel Blütenblätter, Blattdornen und Blattranken, und Knospenschuppen (siehe Metamorphosen des Blattes).
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Laubblatt einer Linde (Tilia spec.) |
Anatomie
Der hier beschriebene anatomische Aufbau gilt für ein bifaziales Laubblatt, dem häufigsten Laubblatt-Typ. Für alle Blätter charakteristisch sind die Elemente Epidermis, Mesophyll und Leitbündel.
Epidermis
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Der innere Aufbau eines typischen Laubblattes Bildherkunft |
Das Blatt schließt nach außen mit einem Abschlussgewebe, der Epidermis, ab, die aus nur einer Zellschicht besteht. Die Epidermis besitzt nach außen eine wasserundurchlässige Wachsschicht Cuticula, die eine unregulierte Verdunstung verhindert. Die Zellen der Epidermis besitzen in der Regel keine Chloroplasten (die Zellbestandteile, in denen die Photosynthese stattfindet). Ausnahmen davon sind die Epidermis von Hygro-, Helo- und Hydrophyten und teilweise Schattenblätter, besonders aber die Schließzellen der Spaltöffnungen (Stomata), die immer Chloroplasten enthalten. Die Stomata dienen der Regulation des Gasaustausches, primär der Wasserdampfabgabe. Nach der Verteilung der Stomata unterscheidet man hypostomatische (Stomata auf der Blattunterseite, häufigste Form), amphistomatische (Stomata auf beiden Blattseiten) und epistomatische Blätter (Stomata auf der Blattoberseite, z. B. bei Schwimmblättern).
Die von der Epidermis gebildeten Anhänge werden Haare (Trichome) genannt. Sind an der Bildung auch subepidermale Zellschichten beteiligt, spricht man von Emergenzen: Beispiele sind Stacheln oder Drüsenzotten.
Mesophyll (Blattparenchym)
Als Mesophyll bezeichnet man das Assimilationsgewebe. Es ist meist in das unter der oberen Epidermis gelegene Palisadenparenchym und das darunter gelegene Schwammparenchym gegliedert. Das Palisadenparenchym besteht aus ein bis drei Lagen langgestreckter, senkrecht zur Blattoberfläche stehender, chloroplastenreicher Zellen. Im Palisadenparenchym, dessen Hauptaufgabe die Photosynthese ist, befinden sich rund 80 Prozent aller Chloroplasten. Das Schwammparenchym besteht aus unregelmäßig geformten Zellen, die aufgrund ihrer Form große Interzellularräume bilden. Die Hauptaufgabe des Schwammparenchyms ist es, die Durchlüftung des parenchymatischen Gewebes zu gewährleisten. Die Zellen sind relativ arm an Chloroplasten.Leitbündel
Die Leitbündel befinden sich oft an der Grenze zwischen Palisaden- und Schwammparenchym im oberen Schwammparenchym. Der Aufbau gleicht dem der Leitbündel in der Sprossachse und ist meist kollateral. Die Leitbündel zweigen von der Sprossachse ab und gehen durch den Blattstiel ohne Drehung in die Spreite über. Dadurch weist das Xylem zur Blattoberseite, das Phloem zur Blattunterseite.Große Leitbündel sind oft von einer Endodermis umgeben, die hier Bündelscheide genannt wird. Die Bündelscheide kontrolliert den Stoffaustausch zwischen Leitbündel und Mesophyll. Die Leitbündel enden blind im Mesophyll. Dabei wird das Leitbündel immer stärker reduziert, d. h. zunächst werden die Siebröhren weniger und fallen aus, dann verbleiben im Xylem-Teil nur Schraubentracheiden, die schlussendlich blind enden. Das gesamte Blatt ist in der Regel so dicht mit Leitbündeln durchzogen, dass keine Blattzelle weiter als sieben Zellen von einem Leitbündel entfernt ist. Die sich daraus ergebenden kleinen Felder zwischen den Leitbündeln heißen Areolen oder Interkostalfelder.
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Blatt-Typen im Querschnitt: Punktiert = Palisadenparenchym; Holzteile der Leitbündel sind schwarz; Blattunterseite dicke Linie; A = Normales bifaziales Blatt; B = invers bifaziales Blatt (Bärlauch); C,D Ableitung des unifazialen Rundblattes (Allium sativum, Juncus effusus); E = unifaziales Schwertblatt (Schwertlilien); F = äquifaziales Flachblatt; G = äquifaziales Nadelblatt; H = Äquifaziales Rundblatt (Sedum). Bildherkunft |
Die Funktion der Leitbündel ist der Antransport von Wasser und Nährstoffen ins Blatt (über das Xylem) sowie der Abtransport von Photosyntheseprodukten aus dem Blatt (über das Phloem).
Festigungsgewebe
In der Nähe der Leitbündel oder auch an den Blatträndern befinden sich oft Sklerenchymstränge, die der Festigung des Blattgewebes dienen. Demselben Zweck dienen bei manchen Arten subepidermale Kollenchymschichten.Einteilung nach anatomischen Gesichtspunkten
Nach der Lage des Palisadenparenchyms im Blatt werden verschiedene Blatt-Typen unterschieden.
- Die meisten Blätter sind bifazial gebaut, d. h. es wird eine Ober- und Unterseite ausgebildet.
- Bei normal bifazialen (= dorsiventralen) Blättern (A) liegt das Palisadenparenchym oben (= dorsal), das Schwammgewebe unten (= ventral).
- Bei invers bifazialen Blättern (B) liegt das Palisadenparenchym unten (z. B. beim Bärlauch).
- Bei äquifazialen Blättern (F, G) sind Ober- und Unterseite gleich mit Palisadenparenchym versehen, dazwischen liegt das Schwammparenchym. Ein typisches Beispiel ist das Nadelblatt der Kieferngewächse (G).
- Bei unifazialen Blättern (C, D) geht die Ober- und Unterseite nur aus der Unterseite des Blattprimordiums hervor. Sie leiten sich formal von invers bifazialen Blättern ab, bei denen die Blattoberseite reduziert wird. Bei unifazialen Blättern liegen die Leitbündel im Blattquerschnitt in einem Kreis oder Bogen angeordnet, das Phloem zeigt nach außen. Blattstiele sind oft unifazial, aber auch die Blätter vieler Einkeimblättriger, wie etwa Binsen, deren Blätter oft sprossachsenähnlich sind. Ein Spezialfall sind die Blätter der Schwertlilien (E), deren unifaziales Blatt sekundär wieder flach wurde, aber durch Abflachung in der Achsenrichtung, sodass reitende Blätter, auch Schwertblätter genannt, entstanden.
Morphologische Gliederung
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Gliederung des Blattes. OB = Oberblatt, UB = Unterblatt, Lamina = Spreite, Petiolus = Stiel, Stipulae = Nebenblätter Bildherkunft |
Ein Blatt ist unterteilt in das Unterblatt (Hypophyll), bestehend aus dem Blattgrund und den Nebenblättern (Stipulae), und in das Oberblatt (Epiphyll), das sich wieder in Blattspreite (Lamina) und Blattstiel (Petiolus) gliedert. Nicht bei allen Blättern sind alle Teile ausgebildet, alle Teile unterliegen einer mannigfachen Variation.
Unterblatt
Blattgrund
Der Blattgrund oder die Blattbasis ist der unterste Teil, mit dem das Blatt der Sprossachse ansitzt. Er ist meist nur wenig verdickt, nimmt aber manchmal den ganzen Umfang der Sprossachse ein. Im letzteren Fall spricht man von einem stängelumfassenden Blatt. Bei gegenständiger Blattstellung sind bisweilen die Basen der beiden Blätter vereinigt (wie beispielsweise bei der Heckenkirsche). Bisweilen zieht der Blattgrund beiderseits als ein flügelartiger Streifen weit am Stängel herab; solche Stängel nennt man geflügelt.Bei einigen Pflanzenfamilien, etwa bei Süß- und Sauergräsern und Doldengewächsen, bildet der Blattgrund eine so genannte Blattscheide aus. Es handelt sich dabei um einen mehr oder weniger breiten, meist über der Basis des Blattes zu findenden, scheidenartig die Sprossachse umschließenden Teil. Meistens ist dabei die Scheide gespalten, d. h. die Ränder sind frei, nur übereinander gelegt. Dagegen haben die Blätter der Sauergräser geschlossene Scheiden oder solche, an denen keine freien Ränder vorhanden sind. Bei vielen Blättern aber ist der Scheidenteil nur angedeutet oder fehlt ganz.
Nebenblätter
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Bei der Echten Nelkenwurz sind die Nebenblätter laubblattförmig Bildherkunft |
Die Nebenblätter (Stipulae oder Stipeln) sind seitliche, zipfel- oder blattartige Auswüchse des Blattgrundes. Sie sind meist klein, bei vielen Pflanzenarten fehlen sie oder werden bereits beim Blattaustrieb abgeworfen. Je nach Bau des Blattstieles treten zwei Arten auf. Bei bifazialem Blattstiel treten Lateralstipeln auf, die stets paarig seitlich am Blattgrund sitzen. Diese Form ist charakteristisch für Zweikeimblättrige. Bei unifazialem Blattstiel treten Median- (Axillar-)stipeln auf, die nur in Einzahl auftreten und in der Mediane in der Achsel des Blattes liegen. Sie sind häufig kapuzenförmig und treten vor allem bei Einkeimblättrigen auf.
Bei einigen Familien sind die Nebenblätter stark entwickelt, so bei den Schmetterlingsblütlern (wie der Erbse), den Rosengewächsen und den Veilchengewächsen. Sie können entweder frei (z.B. Wicken) oder scheinbar dem Blattstiel angewachsen sein (Rosen).
Bei etlichen Bäumen, wie Linden, Hainbuchen oder Pappeln sind die Nebenblätter als häutige, nicht grüne Schuppen ausgebildet, die schon während der Entfaltung der Blätter abfallen. Bei den Knöterichgewächsen sind die Nebenblätter zu einer Nebenblattscheide (Ochrea) umgebildet, einer häutigen Scheide, die den Stängel röhrenförmig einschließt. Das Blatthäutchen (Ligula) der Süß- und Sauergräser, das am Übergang von der Blattscheide in die Blattspreite sitzt, ist ebenfalls ein Nebenblatt.
Oberblatt
Blattstiel
Der Blattstiel (Petiolus) ist der auf den Blattgrund folgende, durch seine schmale, stielförmige Gestalt vom folgenden Teil des Blattes mehr oder minder scharf abgegrenzte Teil des Blattes. Nach dem anatomischen Aufbau unterscheidet man bifaziale und unifaziale Blattstiele. Bei den meisten Einkeimblättrigen und bei vielen Koniferen fehlt der Blattstiel. Blätter ohne Stiel nennt man sitzend. Es gibt auch Blätter, die nur aus dem Stiel bestehen, der dann flach und breit ist und an welchem die eigentliche Blattfläche ganz fehlt. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Blattstielblatt (Phyllodium), z.B. bei manchen Akazien. Der Blattstiel ist meist nur bei Laubblättern ausgebildet.Blattspreite, „Blattnervatur“
Die Blattspreite (Lamina) bildet in den meisten Fällen den Hauptteil des Blattes, den man oft als das eigentliche Blatt bezeichnet. Die Blattspreite ist im Normalfall die Trägerin der Blattfunktionen Photosynthese und Transpiration.
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Teile der Spreite: 1 Mittelrippe, 2 Seitenrippe, 3 Blattrand, 4 Spreitengrund, 5 Spreitenspitze Bildherkunft |
An den meisten Blattspreiten fällt die sogenannte Nervatur auf, der Verlauf der Leitbündel. Große Leitbündel werden auch Rippen genannt, viele Blätter besitzen eine Mittelrippe (1) als scheinbare Verlängerung des Blattstieles, von der die Seitenrippen (2) abzweigen. Die Leitbündel werden volkstümlich meist als Nerven oder Adern bezeichnet, beides missverständliche Begriffe, da die Leitbündel weder eine Erregungsleitungs- noch eine Kreislauffunktion besitzen.
Es werden drei Formen von Nervatur unterschieden, die auch eine systematische Bedeutung haben. Bei den Einkeimblättrigen tritt hauptsächlich Parallelnervatur auf. Hier verlaufen die Hauptadern längs und parallel zueinander. Daraus ergibt sich der meist glatte Blattrand der Einkeimblättrigen. Besonders deutlich wird dies bei den Gräsern. Die Hauptadern und auch die vielen kleineren Parallel-Leitbündel sind jedoch durch kleine, meist mit freiem Auge sichtbare Leitbündel miteinander verbunden (transversale Anastomosen). Die parallele Anordnung der Leitbündel führt auch zu einer parallelen Anordnung der Spaltöffnungen.
Die meisten Zweikeimblättrigen besitzen eine kompliziertere Netznervatur. Daraus ergibt sich auch die fast beliebige Form der Spreite.
Bei Farnen und beim Ginkgo tritt die Gabel- oder Fächernervatur auf. Hier sind die Leitbündel dichotom (gabelförmig) verzweigt und enden blind am vorderen Blattende.
Besonders bei den Zweikeimblättrigen treten die Laubblätter in einer großen Formenvielfalt auf. Die Form und Beschaffenheit der Blätter sind daher wichtige Bestimmungsmerkmale zum Erkennen der Pflanzenarten. Die Beschaffenheit kann z. B. häutig, ledrig oder sukkulent (=fleischig) sein. Für die Oberfläche sind häufig auch Haare (Trichome) von Bedeutung. Bei der Gestalt sind wichtig:
- Die Gliederung der Blattspreite: Wenn die Spreite eine einzige zusammenhängende Gewebefläche darstellt, spricht man von einem „einfachen“ Blatt. Im Unterschied dazu gibt es auch so genannte „zusammengesetzte“ Blätter. Bei ihnen ist die Aufteilung der Blattfläche so weit fortgeschritten, dass die einzelnen Abschnitte als vollständig voneinander geschiedene Teile erscheinen. Diese werden – unabhängig von ihrer Größe – als Blättchen bezeichnet. Sie ahmen die Gestalt einfacher Blätter nach und sind häufig sogar mit einem Blattstielchen versehen.
- Die Anordnung der Abschnitte: Nach ihrer gegenseitigen Anordnung lassen sich grob drei Typen unterscheiden:
- gefiederte Blätter,
- handförmige Blätter und
- fußförmige Blätter.
- Der Blattrand (3): Die sehr mannigfaltigen Formen des Blattrandes werden in der Botanik durch zahlreiche Begriffe bezeichnet, von denen nachfolgend einige aufgelistet sind: ganzrandig, gezähnt, gesägt, gebuchtet, gekerbt usw.
- Die Gestalt der Spreite oder Blättchen: Hier wird angegeben, ob das Blatt z. B. rundlich, elliptisch, linealisch, nierenförmig usw. ist.
- Der Spreitengrund (4), auch Spreitenbasis genannt, beschreibt, wie die Blattspreite in den Blattstiel übergeht: z. B. herzförmig, pfeilförmig.
- Der Spreiten-Apex (5, die Spitze) kann ausgerandet, abgerundet, spitz, stumpf usw. sein.
- Von Bedeutung ist auch der Spreitenquerschnitt (umgerollt, gefaltet, gerillt).
- Auch die dreidimensionale Forme kann vom typischen Blatt abweichen (kugelig, röhrenförmig usw.)
Eine detaillierte Beschreibung der Blattformen wird hier aufgezeigt.
Evolution
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Fossiles Blatt einer Ginkgo-Art aus dem Jura. Fundort: Scarborough, Yorkshire, England. Bildherkunft |
Man unterscheidet generell zwei Typen von Blättern, die gemäß der Telomtheorie unabhängig voneinander entstanden sind:
- Mikrophylle sind kleine, oft nadelförmige Blätter mit nur einem Leitbündel. Das Mesophyll ist meist wenig differenziert. Ihre Entstehung in der Evolution deutet man als Reduktion der Telome. Die ältesten Gefäßpflanzen, die ab dem Obersilur bekannten Urfarngewächse wie Cooksonia und Rhynia hatten noch keine Blätter. Die ersten Mikrophylle sind von den Protolepidodendrales aus dem Unterdevon bekannt. Heute kommen die Mikrophylle bei den Bärlapppflanzen, den Schachtelhalmen und den Gabelblattgewächsen vor. Mikrophylle sind in der Regel klein, bei den Schuppenbäumen (Lepidodendron) erreichten sie jedoch eine Länge von rund einem Meter.
- Die Entstehung der Makro- oder Megaphylle wird durch die Einebnung (Planation) und anschließende Verwachsung der ursprünglich dreidimensional angeordneten Telome erklärt. Megaphylle treten erstmals bei den Farnen (Polypodiophyta) auf und werden hier meist Wedel genannt. Der Grundtyp des Megaphylls ist das gefiederte Laubblatt. Die übrigen Blattformen lassen sich – weitgehend auch fossil belegt – davon ableiten. Bei den fossilen Primofilices (Mitteldevon bis Unterperm) waren die Fiederabschnitte noch räumlich angeordnet (Raumwedel), wie auch heute noch bei den Natternzungengewächsen (Ophioglossaceae).vgl. Lexikon der Biologie, Band 3, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2000, S. 1, ISBN 3-8274-0328-6; Sitte et al. 2002, S. 717-750.
Wachstum und Lebensdauer
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Entwicklung eines Fiederblattes. A Blatthöcker am Sprossscheitel, B Gliederung in Oberblatt (1) und Unterblatt (2), C Anlage der Fiederblätter, D fertiges Fiederblatt. 3 Endfieder, 4a,b,c Seitenfiedern, 5 Nebenblatt Bildherkunft |
Blätter entstehen aus wenigen Zellen aus den äußeren Zellschichten (Tunica) des Sprossmeristems, also exogen. Unterhalb des Apikalmeristems bilden sich in der Tunica seitliche Auswüchse. Aus einer zunächst schwachen Erhebung entsteht ein kleiner, meist stumpf konischer Zellgewebshöcker, das Blattprimordium oder die Blattanlage genannt.
Durch ein Signal des Sprossmeristems erfolgt die dorso-ventrale Organisation des Blattes. Unterbleibt dieses Signal – etwa indem das Blattprimordium vom Sprossmeristem getrennt wird – bildet sich eine radiärsymmetrische Struktur mit ventralen Differenzierungen. Die dorsale Entwicklung wird durch eine Gengruppe gefördert, zu der die Gene PHABULOSA (PHB), PHAVOLUTA (PHV) und REVOLUTA (REV) gehören, die für Transkriptionsfaktoren kodieren. Diese Gene werden schon in der Peripheren Zone des Sprossmeristems gebildet, also noch vor der Bildung des Blattprimordiums. Sobald das Primordium erkennbar ist, ist die Expression der Gene auf die dorsale Seite beschränkt. Auf der ventralen Seite des Blattprimordiums werden Gene der YABBY (YAB) Genfamilie (Transkriptionsfaktoren mit Zinkfinger-Domäne) und Gene der KANADI (KAN) Genfamilie (GARP Transkriptionsfaktoren) exprimiert. Auch diese Gene werden zunächst gleichmäßig im ganzen Blattprimordium exprimiert. Blattanlagen exprimieren also zunächst dorsalisierende (PHB) wie auch ventralisierende (YAB, KAN) Gene. Ein Signal vom Meristem aktiviert PHB Transkriptionsfaktoren, abhängig von der Lage reprimieren diese die YAB und KAN Gene und erhalten die eigene Expression aufrecht. Auf diese Weise entsteht die dorso-ventrale Gliederung. Auch die proximo-distale Blattentwicklung scheint dadurch gefördert zu werden.Wilhelm Seyffert (Hg.): Lehrbuch der Genetik. 2. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2003, S. 712f. ISBN 3-8274-1022-3
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Ein Kirschblatt in Herbstfärbung. Deutlich zu erkennen die Mittelrippe und die Seitenrippen, sowie die kleineren, netzartig verbundenen Leitbündel. Bildherkunft |
Aus der Blattanlage entwickelt sich der Blatthöcker, dieser differenziert sich durch eine Einschnürung in einen breiten, proximalen Abschnitt, das Unterblatt, und einen schmalen, distalen Abschnitt, das Oberblatt.
Das Wachstum erfolgt nur kurze Zeit mit der Spitze (akroplast). Die Spitze stellt sehr früh ihr Wachstum ein, das Wachstum erfolgt durch basale oder interkalare Meristeme (basiplastes bzw. interkalares Wachstum). Die Blattspreite (Lamina) entsteht meist durch basiplastes Wachstum, der Blattstiel (Petiolus) und die Spreiten der Gräser durch interkalares Wachstum. Eine Ausnahme bilden die Farne, deren Wachstum akroplast mittels einer Scheitelzelle bzw. einer Scheitelkante (aus mehreren Zellen) erfolgt.
Im weiteren Wachstumsverlauf passieren Zellteilungs- und Zellstreckungsvorgänge nicht im gesamten Blattkörper gleichmäßig, sondern nur innerhalb meristematisch (bzw. teilungs-) aktiver Zonen. Ob, zu welchem Zeitpunkt, und wie intensiv diese Zonen aktiv sind, ist genetisch festgelegt und führt zu einer charakteristischen Blattformen.
Blätter haben in der Regel nur eine begrenzte Lebensdauer, nur bei wenigen mehrjährigen Arten bleiben die Blätter während der ganzen Lebensdauer der Pflanze erhalten (z.B. bei Welwitschie). Nach der Lebensdauer unterscheidet man zwischen immergrünen Blättern (leben mindestens zwei Vegetationsperioden), wintergrünen (überwintern grün), sommergrünen (nur eine Vegetationsperiode lang) und hinfälligen Blättern (fallen sehr bald ab, z.B. Kelchblätter des Mohns).
Besonders auffällig ist die Blattverfärbung vor dem herbstlichen Laubfall. Dieser kommt dadurch zustande, dass in den Zellen das grüne Stickstoff-reiche Photosynthese-Pigment Chlorophyll abgebaut und der Stickstoff in die Sprossachse verlagert wird. Im Blatt verbleiben die bis dahin vom Grün überdeckten gelben Carotine und bei manchen Arten die roten Anthocyane, die für die bunte Herbstfärbung verantwortlich sind. Bei manchen Pflanzen dominieren die Anthocyane generell über das grüne Chlorophyll, so z.B. bei der Blutbuche. Andere Blätter sind grün-weiß gefleckt, panaschiert. Diese Formen sind in Zierpflanzenbereich sehr beliebt.
Der Blattfall erfolgt durch Bildung einer eigenen Trennungszone (Abszissionszone) am Übergang von der Sprossachse zum Blatt (siehe Abszission).
Blattfolge
Als Blattfolge bezeichnet man die Abfolge verschieden gestalteter Blätter an einer Pflanze. Eine typische Blattfolge ist Keimblätter - Primärblätter - Laubblätter - Blütenblätter. Dazwischen können noch Hoch- und Niederblätter zwischengeschaltet sein. Bei den Farnen bleibt, mit unbedeutenden Ausnahmen, die Gestalt der Blätter am gesamten Spross und an allen Zweigen ziemlich unverändert. Im Zuge der Blattfolge kann es zur so genannten Heterophyllie kommen, der unterschiedlichen Ausformung von Blättern an einer Pflanze. Heterophyllie findet sich z.B. am Efeu.Keimblätter
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Keimblätter von Jacaranda mimosifolia (Palisanderbaum) Bildherkunft |
Die Keimblätter (Kotyledonen) der Samenpflanzen sind die ersten, im Embryo angelegten Blätter und bereits im Samen erkennbar. Sie sind meist wesentlich einfacher gestaltet als die folgenden Blätter. Die Anzahl der Keimblätter dient auch als ein wichtiges systematisches Merkmal. Die Klasse der Einkeimblättrigen (Liliopsida) wurde nach ihrem einzigen Keimblatt benannt (monokotyl). Ihnen wurde bis vor wenigen Jahren die Klasse der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida) gegenübergestellt (dikotyl), die heute jedoch auf zwei Klassen aufgeteilt ist. Die Nacktsamer besitzen meist mehrere Keimblätter und werden deshalb als polykotyl bezeichnet. Je nachdem, ob die Keimblätter bei der Keimung die Erdoberfläche durchbrechen, spricht man von epigäischer (über der Erdoberfläche, unsere meisten Kulturpflanzen) oder hypogäischer (unterhalb der Erdoberfläche, z.B. bei der Erdnuss) Keimung.
Primärblätter
Bei vielen Pflanzen folgen auf die Keimblätter Laubblätter, die ebenfalls noch einfacher gestaltet sind als die später gebildeten. Dies sind die sogenannten Primärblätter.Laubblätter
Dies sind die Blätter, die den Großteil der Blattmasse bei den meisten Pflanzen ausmachen und deren Hauptaufgabe die Photosynthese und Transpiration ist. Besonders für sie gilt der oben in den Abschnitten Anatomie und Morphologische Gliederung beschriebene Aufbau.Blütenblätter
Morphologisch betrachtet, ist eine Blüte ein Kurzspross, die an diesem Kurzspross sitzenden Blätter sind zu den Blütenblättern umgebildet: die Blütenhüllblätter sind entweder unterschiedlich ausgebildet als Kelchblätter (Sepalen) und Kronblätter (Petalen) oder einheitlich als Perigonblätter (Tepalen); nach innen zu folgen die Staubblätter und Fruchtblätter.Niederblätter
Niederblätter sind in der Regel klein und einfach gestaltet, vielfach schuppenförmig. Vielfach ist nur das Unterblatt ausgebildet. Meist sind sie nicht grün. An der Sprossachse stehen sie unterhalb der Laubblätter, daher der Name. Sie stehen entweder am Beginn des Grund- oder des Seitentriebes, bei Holzgewächsen stehen Niederblätter häufig als Knospenschuppen am unteren Ende des Jahrestriebes (nicht bei allen Gehölzen sind die Knospenschuppen jedoch Niederblätter). Hier wechseln sich Laubblatt- und Niederblattregion periodisch miteinander ab. Niederblätter finden sich auch an Rhizomen, unterirdischen Ausläufern. Auch die Zwiebelschuppen der Zwiebeln sind Niederblätter.Hochblätter
Als Hochblätter (Brakteen) bezeichnet man bei Pflanzen Tragblätter, die in ihrer Blattachsel eine Einzelblüte, einen Blütenstand oder einen Teilblütenstand tragen. Ein Tragblatt einer einzelnen Blüte nennt man Deckblatt. Als Hüllblätter (Involukralblätter) bezeichnet man Hochblätter, die meist zu mehreren einen Blütenstand umgeben. Ihre Gesamtheit nennt man Hülle (Involukrum). Die am Blütenzweig direkt auf die Braktee folgenden Blätter nennt man Vorblätter (Brakteolen).Häufig unterscheiden sich die Hochblätter von den normalen Laubblättern, z.B. durch eine auffällige Färbung. Von den Niederblättern sind sie nur die Stellung im Spross unterschieden. Häufig finden sich zwischen den Laub- und den Hochblättern Übergangsformen (Übergangsblätter).
Blattstellung
Hauptartikel: Phyllotaxis
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Beispiel für quirlständige Blattstellung bei Galium aparine (Klebriges Labkraut) Bildherkunft |
Blätter sind an der Sprossachse in gesetzmäßiger, artspezifischer Weise angeordnet. An jedem Knoten der Sprossachse können ein oder mehrere Blätter sitzen, es gibt vier Grundarten der Blattstellung:
- Bei der zweizeiligen oder distichen Blattstellung steht an jedem Knoten nur ein Blatt, Blätter aufeinander folgender Knoten sind um 180° verschoben, sodass sich an der Sprossachse zwei Längszeilen von Blättern ergeben. Vertreter sind viele monokotyle Pflanzen und Schmetterlingsblütler.
- Bei wechselständiger Blattstellung sitzt ebenfalls nur ein Blatt an jedem Knoten, der Winkel zwischen zwei Blättern ist aber von 180° verschieden, die Blätter stehen entlang einer Spirallinie. Diese Anordnung ist für dikotyle Pflanzen charakteristisch.
- Bei der gegenständigen Blattstellung stehen an jedem Knoten zwei Blätter. Bei der dekussierten oder kreuzgegenständigen Blattstellung sind aufeinander folgende Blattpaare jeweils um 90 Grad gedreht, stehen also im rechten Winkel übereinander. Es entstehen vier Längszeilen. Vertreter sind Lippenblütler, Nelkengewächse und Ölbaumgewächse.
- Bei quirliger Blattstellung stehen an jedem Knoten drei oder mehr Blätter, wobei die Blätter des nächstjüngeren Knotens auf Lücke stehen. Vertreter sind z. B. die Rötegewächse (Waldmeister).
Abwandlungen der Blätter
[[Bild:Xerophyten - Blattanatomie.png|thumb|350px|Blattanantomie von Xerophyten. Besonderheiten:C = verdicke Cuticula,
E = mehrschichtige Epidermis,
H = tote, epidermale Blatthaare,
P = mehrschichtiges Palisaden- und Schwammgewebe,
S = eingesenkte Spaltöffnungen
]] Wie bei der Wurzel und der Sprossachse sind auch die Blätter vielfach durch Metamorphosen abgewandelt, um entweder ihre ursprüngliche Funktion an bestimmte Umweltbedingungen angepasst zu erfüllen oder überhaupt andere Funktionen zu übernehmen.
Sonnen- und Schattenblätter
Sonnenblätter, d. h. Blätter, die dem vollen Sonnenlicht ausgesetzt sind, bilden häufig ein mehrschichtiges, kleinzelliges Palisadenparenchym aus. Die Interzellularen im Schwammparenchym sind schwach ausgebildet.Schattenblätter haben oft ein reduziertes Palisadenparenchym, die Blätter bestehen aus wenigen Zellschichten, die Zellen sind groß und besitzen wenige Chloroplasten. Das Interzellularensystem ist weiträumig, die Palisadenzellen sind kegelförmig. Die Wasserleitungsbahnen sind oft reduziert.
Besonders bei Bäumen (z. B. Rotbuche) treten Sonnen- und Schattenblätter an einer Pflanze auf. Sonnenblätter leiten aber auch zu den xeromorphen Blätter über, Schattenblätter zu den hygromorphen Blättern.
Xeromorphe Blätter
[[Bild:Hygrophyten - Blattanatomie.png|thumb|350px|Blattanatomie von Hygrophyten. Besonderheiten:E = gewölbte, papillenartige Epidermiszellen,
H = lebende, epidermale Blatthaare,
I = große Interzellulare,
S = herausgehobene Spaltöffnungen
]] Viele Pflanzen trockener Standorte reduzieren ihre Blätter vollständig oder wandeln sie in Dornen um, wie z. B. die Kakteengewächse. Dadurch wird die Oberfläche der Pflanze wesentlich reduziert und damit auch die Transpiration.
Zahlreiche Xerophyten behalten jedoch ihre Blätter, deren Aufbau aber stark in Richtung Transpirations-Verminderung abgewandelt ist. Xeromorphe Blätter sind meist derb-lederig (Hartlaubgehölze, wie etwa Lorbeer, Myrte und Ölbaum). Die Spaltöffnungen sind tief in die Blattoberfläche eingesenkt, die dadurch entstehenden Vertiefungen (Krypten) sind mit Haaren versehen, die die Luftkonvektion weiter behindern. Der substomatäre Interzellularraum kann mit Wachs verschlossen sein. Vielfach werden bei Trockenheit die Blätter eingerollt und so die Spaltöffnungen weiter eingeschlossen (z. B. Stipa capillata).
Die Epidermis besitzt eine verdickte Cuticula mit starker Wachseinlagerung. Vielfach sind die Blätter dicht mit toten Haaren besetzt. Dies führt zu einem geringeren Luftaustausch und zu einem deutlich feuchteren Mikroklima direkt an der Blattoberfläche.
Xeromorphe Blätter sind oft äquifazial aufgebaut. Auch das Nadelblatt weist einen typisch xeromorphen Bau auf, da die Nadelgehölze im Winter oft starker Frosttrocknis ausgesetzt sind.
Da eine Verringerung der Transpiration jedoch zu einer Überhitzung führen kann, stellen manche Pflanzen ihre Blätter senkrecht zur Sonneneinstrahlung, wie etwa manche australischen Eukalypten, die 'schattenlose Wälder' bilden.
Hygromorphe Blätter
Hygromorphe Blätter sind eine Anpassung an immerfeuchte Standorte. Zusätzlich zu den Merkmalen der Schattenblätter besitzen sie große, dünnwandige Epidermiszellen, die häufig Chloroplasten führen und nur eine dünne Cuticula besitzen. Die Spaltöffnungen sind oft über die Epidermis emporgehoben. Manchmal kommt auch aktive Wasserausscheidung (Guttation) über spezielle Drüsen vor.Nadelblatt
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Ein Zweig mit Nadelblättern. Picea glauca Bildherkunft |
[[Bild:Nadelblatt - Blattanatomie.png|thumb|350px|Blattanatomie eines Nadelblattes. Bezeichnung:
C = dicke Cuticula,
E = Epidermis,
F = totes Festigungsgewebe (Hypoderm),
H = Harzkanal,
H1 = Lumen (Hohlraum),
H2 = Drüsenepithel,
H3 = sklerenchymatische Scheide,
P = Armpalisaden-Parenchym,
S = eingesenkte Spaltöffnungen,
Sch = Schließzellen
]]
Die Nadelblätter der meisten Nadelholzgewächse (Pinophyta) sind großteils eine Anpassung an Trockenheit. Die meist immergrünen Bäume sind im Winter der Frosttrocknis ausgesetzt, d. h. durch den gefrorenen Boden kann die Pflanze kein Wasser aufnehmen und muss daher dem Wasserverlust über die Blätter entgegenwirken: Die Nadeln haben eine kleine Oberfläche, eine dicke Cuticula und die Spaltöffnungen sind in die Epidermis eingesenkt.
Nadelblätter weisen weitere charakteristische Merkmale auf. Sie sind äquifazial aufgebaut, Schwamm- und Palisadenparenchym sind nicht deutlich getrennt. Die Oberfläche der Mesophyllzellen ist durch leistenförmige Wandeinstülpungen vergrößert (Armpalisaden-Parenchym). Zwischen diesem Parenchym und der Epidermis liegt ein sklerotisches (totes) Festigungsgewebe, die so genannte Hypodermis, aus extrem dicken Zellwänden. Die Epidermiszellen sind meistens mit sekundären und tertiären Wandverdickungen ebenfalls fast komplett ausgefüllt und weisen lediglich schmale Verbindungskanäle zur Nachbarzelle auf. Im Mesophyll verlaufen in Längsrichtung meist Harzkanäle. Die ein bis zwei unverzweigten Leitbündel sind von einer gemeinsamen Leitbündelscheide, der Endodermis, umgeben. Der Stofftransport zwischen Leitbündel und Mesophyll erfolgt durch ein spezielles Transfusionsgewebe (Strasburger-Zellen) sowie durch kurze tote Tracheiden.
Weitere Metamorphosen
Dornen
Dornen dienen den Pflanzen zur Abwehr von Tieren. Blattdornen sind ein- oder mehrspitzige Umbildungen von Blättern oder Blattteilen aus sklerenchymatischem Gewebe. Die Dornen der Berberitze sind Umwandlungen des gesamten Blattes, sie treten an den Langtrieben auf. Nebenblattdornen (Stipulardornen) treten immer paarig auf und sind z. B. bei der Robinie zu finden.Ranken
Ranken dienen der Pflanze zum Halt an Stützen. Sie können von allen Grundorganen des Blattes abgeleitet sein. Bei der Erbse sind beispielsweise die Endfiedern der Fiederblätter umgebildet, während bei der Platterbse die Ranke durch die Blattspreite gebildet wird, während die Nebenblätter die Photosynthese übernehmen. Bei manchen Pflanzen wird der Blattstiel für das Ranken benutzt – diese winden sich um die Stütze (z. B. Kannenpflanzen oder Zaunwinde).Speicherorgane
An wasserarmen Standorten sind Blätter häufig zu wasserspeichernden Organen umgewandelt. Solche Blätter sind häufig äquifazial gebaut. An der Wasserspeicherung können entweder die Epidermis und subepidermales Gewebe beteiligt sein, oder es findet im Mesophyll statt.Wasserspeichernde Zellen besitzen immer sehr große Saftvakuolen. Sukkulente Blätter haben ein dickfleischiges, saftiges Aussehen. Pflanzen mit derartigen Blättern bezeichnet man als Blattsukkulenten. Wie auch bei der Sprosssukkulenz geht die Blattsukkulenz häufig mit dem CAM-Mechanismus einher. Typische Blattsukkulenten sind die Agaven oder die Hauswurz-Arten.
Auch Zwiebeln bestehen aus Blättern und dienen der Speicherung. Eine Zwiebel ist eine äußerst gestauchte, unterirdische Sprossachse, der schalenförmig übereinander liegende, dickfleischige Schuppenblätter aufsitzen. Diese Schuppenblätter gehen aus dem Blattgrund abgestorbener Laubblätter hervor und dienen der Speicherung von Reservestoffen. In den ungünstigen Jahreszeiten überdauert die Pflanze als Zwiebel. Zwischen den Schuppenblättern treiben Achselknospen bei Beginn einer neuen Vegetationsperiode zu neuen Vegetationskörpern aus und verbrauchen dabei die gespeicherten Reservestoffe. Neben der Küchenzwiebel sind Tulpen, Lilien und Narzissen weitere Beispiele für Zwiebelpflanzen. Zwiebeln kommen nur bei Monokotylen vor.
Phyllodien
Wenn der Blattstiel verbreitert ist und die Funktion der Blattspreite übernimmt, so spricht man von Phyllodien. In diesem Fall ist die Blattspreite meistens stark reduziert. Beispiele finden sich bei den Akazien, bei denen sich häufig mehrere Übergangsstadien von den typischen Fiederblättern bis hin zu spreitenlosen Phyllodien an einer Pflanze finden.
Blätter fleischfressender Pflanzen
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Eine Kanne der fleischfressenden Nepenthes sibuyanensis Bildherkunft |
Bei vielen fleischfressenden Pflanzen sind die Blätter zu Organen umgewandelt worden, mit denen Beute gefangen und absorbiert wird, je nach Gattung entweder als Klebe-, Klapp- oder Fallgrubenfalle. Dabei sind bei einigen Pflanzengattungen die Blätter auch zu, teils sehr schnellen, Bewegungen fähig (Sonnentaugewächse, Fettkräuter). Alle fleischfressenden Pflanzen sind in der Lage, mit der Oberfläche ihrer Fallen die gelösten Nährstoffe der Beute zu absorbieren, die im strengen Sinne karnivoren Pflanzen sind zusätzlich noch mit Drüsen auf der Oberfläche der Fallen versehen, durch die sie Enzyme ausscheiden, die die Beute auflösen.
Blätter der Epiphyten
Epiphyten wachsen auf Bäumen oder anderen Pflanzen und sind daher für ihre Wasser- und Nährstoffversorgung rein auf Niederschläge und Luftfeuchtigkeit (Nebel) angewiesen. Viele Epiphyten bilden mit ihren Blättern trichterförmige Rosetten, in denen sich Regenwasser ansammelt. In den Trichtern der Nestfarne, z.B. (Asplenium nidus), sammelt sich mit der Zeit sogar Humus an, ebenso in den Mantelblättern des Geweihfarns (Platycerium). Die Gattung Dischidia (Asclepiadaceae) bildet schlauchförmige Blätter, in denen sich Ameisenkolonien ansiedeln, die Erde einschleppen. In diese „Blumentöpfe“ wachsen Adventivwurzeln ein. Ähnliches gilt auch für viele Lithophyten.Die meisten (vor allem epiphytische) Bromeliengewächse, zum Beispiel Tillandsia-Arten, bilden spezielle Absorptionshaare (Saugschuppen) aus, mit deren Hilfe sie Wasser über das Blatt aufnehmen können.
Stoffaustausch über die Oberfläche
Die wichtigste Aufgabe der Blätter ist die Photosynthese, mit der der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid mit der Umgebungsluft einhergeht, und die Transpiration, also die Abgabe von Wasser an die Atmosphäre. Diese Vorgänge werden in den jeweiligen Artikeln genauer beschrieben. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Stoffe, die die Blätter über die Luft aufnehmen bzw. an die Luft abgeben können. Das Kapitel folgt: Horst Marschner: Mineral Nutrition of Higher Plants. 2. Auflage, Academic Press, London 1995, S. 116-30. ISBN 0-12-473543-6Austausch über die Spaltöffnungen
Über die Spaltöffnungen werden vor allem gasförmige und sehr flüchtige Substanzen aufgenommen. Die wichtigsten sind Schwefeldioxid, Ammoniak und Stickstoffdioxid. Ammoniak kann in Gebieten mit intensiver Tierhaltung 10 bis 20 % des Pflanzenstickstoffs liefern. Die Aufnahme von Ammoniak durch die Spaltöffnungen steigt linear mit der Außenkonzentration. Dasselbe gilt für Stickstoffdioxid. Schwefeldioxid führt in hohen Konzentrationen zur Schädigung der Photosynthese, geringe Konzentrationen können besonders bei Schwefelmangel im Boden zu besserem Wachstum führen.Pflanzen können aber über ihre Blätter auch Nährstoffe verlieren. So wurde der Verlust an Stickstoff durch die stomatäre Abgabe von Ammoniak für Reis auf 15 kg Stickstoff pro Hektar, für Weizen auf sieben kg Stickstoff pro Hektar berechnet, was in letzterem Fall 20 % der Düngergabe entsprach. Bei hoher Schwefeldioxid-Belastung geben Blätter Schwefelwasserstoff ab. Dies wird als Entgiftungsmechanismus gedeutet. Aber auch Pflanzen ohne Schwefeldioxid-Belastung geben flüchtige Schwefelverbindungen ab, für Hafer und Raps wurden Werte von zwei bis drei Kilogramm Schwefel pro Hektar errechnet. Pflanzen mit hohem Selen-Gehalt geben ebenfalls flüchtige Selen-Verbindungen, wie etwa Dimethylselen.
Aufnahme von gelösten Stoffen, Blattdüngung
Die Aufnahme von gelösten Stoffen über die Blätter ist bei Landpflanzen durch die Cuticula der Epidermis stark eingeschränkt. Niedermolekulare Verbindungen wie Zucker sowie Mineralstoffe und Wasser können durch hydrophile Poren die Cuticula passieren. Diese Poren haben einen Durchmesser von einem Nanometer, dadurch kann z. B. Harnstoff (Durchmesser 0,44 Nanometer) leicht passieren. Die Poren sind negativ geladen, so das Kationen leichter passieren können als Anionen. Damit wird z. B. Ammonium rascher aufgenommen als Nitrat. Poren treten besonders häufig in der Zellwand der Schließzellen auf womit die häufig beobachtete positive Korrelation zwischen der Anzahl der Stomata und der Nährstoffaufnahme aus flüssigem appliziertem Dünger erklärt werden kann.Die weitere Aufnahme in die Zelle verläuft gleich wie bei der Nährstoffaufnahme der Wurzeln über den Apoplasten. Die Aufnahmerate ist bei gleicher externer Nährstoffkonzentration jedoch bei Blättern aufgrund des zusätzlichen Engpasses der Cuticula wesentlich geringer als bei der Wurzel. Im Gegensatz zu Wurzeln wird die Ionenaufnahme von Blättern durch Licht gefördert. Die Aufnahmerate ist auch abhängig von der internen Nährstoffkonzentration, d. h. die Aufnahme ist bei Nährstoffmangel rascher.
In natürlichen Ökosystemen ist die Aufnahme von Nährstoffen nur bei Stickstoff und Schwefel von Bedeutung.
Blattdüngung führt den Pflanzen die Nährstoffe in der Regel rascher zu als herkömmliche Bodendüngung. Daher wird sie trotz mancher Nachteile in vielen Bereichen eingesetzt.
Zu den Nachteilen zählen:
- Abperlen von der hydrophoben Blattoberfläche
- Abwaschen durch Regen
- Bestimmte Nährstoffe wie Kalzium können von den Blättern nicht mehr in andere Pflanzenteile transportiert werden.
- Mit einer Blattdüngung kann nur eine begrenzte Menge an Nährstoffen aufgebracht werden (Ausnahme ist Harnstoff).
- Es kann zu Schäden am Blatt führen: Nekrosen und Verbrennungen.
Unter bestimmten Bedingungen ist die Blattdüngung dennoch von großer praktischer Bedeutung:
- Nährstoffmangel im Boden: Auf Kalkböden, die Eisen immobilisieren, kann Blattdüngung mit Eisen vor Chlorosen schützen. Dasselbe gilt für Mangan-Mangel. Bei Obstbäumen kann eine im Herbst applizierte Blattdüngung mit Bor vor Bormangel schützen.
- Trockene Oberböden: In semiariden Gebieten ist die Nährstoffverfügbarkeit durch die Austrocknung des Oberbodens oft drastisch reduziert. In solchen Fällen ist Blattdüngung effektiver als Bodendüngung.
- Während der Samenfüllung ist bei vielen Pflanzen die Wurzelaktivität reduziert. Auch hier kann Blattdüngung zu höheren Nährstoffgehalten und auch Ernteerträgen führen.
Bei der Bewässerung mit salzhaltigem Wasser kann es zu stark erhöhter Aufnahme von Chlorid und Natrium kommen. Dieser Effekt ist bei dieser Bewässerungsart stärker als es bei der Tröpfchenbewässerung der Fall ist.
Leaching
Der Verlust von organischen und anorganischen Stoffen durch Flüssigkeiten, besonders Regen und Bewässerung, wird meist mit dem englischen Begriff Leaching (Lecken, Auswaschen) bezeichnet. Man unterscheidet vier Arten:- Aktive Exkretion von Lösungen, z. B. die Exkretion von Salz durch Salzdrüsen in Halophyten.
- Exkretion von inorganischen Lösungen an Blattspitzen und -rändern durch Wurzeldruck: Guttation.
- Leaching aus verletzten Blattbereichen.
- Leaching aus dem Apoplasten von intakten Blättern.
Mit Ausnahme von Stickstoff und Schwefel überwiegt in natürlichen Ökosystemen das Leaching. Besonders hoch ist der Verlust in Gebieten mit starken Regenfällen. Für tropische Regenwälder wurden folgende Jahreswerte berechnet (in Kilogramm pro Hektar): Kalium 100-200, Stickstoff 12-60, Magnesium 18-45, Kalzium 25-29, und Phosphor 4-10. In gemäßigten Breiten fällt – verglichen mit den internen Blattgehalten – die hohe Leaching-Rate von Kalzium und Mangan auf. Diese Elemente sind nicht phloemmobil, d.h. sie sammeln sich in den Blättern an. Das starke Leaching wird als Strategie der Pflanzen gedeutet, zu hohe Konzentrationen zu vermeiden.
Neben Mineralstoffen können auch größere Mengen an organischen Verbindungen durch Leaching verloren gehen. Für Wälder der gemäßigten Breiten wurden Werte von 25 bis 60 Kilogramm Kohlenstoff pro Hektar und Jahr errechnet, für tropische Wälder schätzt man die Menge auf mehrere hundert Kilogramm.
Das Blatt als Lebensraum
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Minen in einem Rosskastanien-Blatt Bildherkunft |
Blätter enthalten als physiologisch sehr aktive Pflanzenteile (Photosynthese) in der Regel sehr viele Nährstoffe und sind daher eine sehr wichtige Nahrungsquelle für eine Unzahl von Tierarten. Etliche Tiergruppen benutzen jedoch die Blätter zugleich auch als Lebensraum. Hierzu zählen etwa die Blattminierer wie z. B. die Rosskastanienminiermotte. Dies sind Insekten, deren Larven Gänge im Inneren der Blätter fressen. Weitere Beispiele sind Blattroller (Familie Attelabidae), deren Weibchen Blätter einrollen und darin die Eier ablegen, so das die Larven geschützt sind und Gallwespen, die mit der Eiablage die Bildung sogenannter Gallen, Wucherungen des Pflanzengewebes, auslösen, von denen sich die Larven ernähren.
Blätter werden auch von einer Vielzahl von Pilzen befallen, wie etwa von Mehltau-, Brand- und Rostpilzen, die in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen große Schäden anrichten können. In Blättern leben auch oft endophytische Pilze, die zu keiner erkennbaren Schädigung der Pflanze führen.
Auf Blättern können wiederum andere Pflanzen leben, man nennt diese Lebensform Epiphyllie. Epiphylle Moose und Flechten sind besonders häufig in den tropischen Regen- und Nebelwäldern.
Referenzen
Fußnoten
Literatur
- W. Braune, A. Leman, H. Taubert: Pflanzenanatomisches Praktikum I. Zur Einführung in die Anatomie der Vegetationsorgane der Samenpflanzen. 6. Auflage, Gustav Fischer Verlag, Jena 1991, besonders S. 176-220, ISBN 3-334-60352-0
- Manfred A. Fischer (Red.): Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz 2005, bes. S. 72-84, ISBN 3-85474-140-5
- Stefan Klotz, Dieter Uhl, Christopher Traiser, Volker Mosbrugger: Physiognomische Anpassungen von Laubblättern an Umweltbedingungen. Naturwissenschaftliche Rundschau 58(11), S. 581–586 (2005), ISSN 0028-1050
- Klaus Napp-Zinn: Anatomie des Blattes - II. Blattanatomie der Angiospermen B: experimentelle und ökologische Anatomie des Angiospermenblattes, in: Handbuch der Pflanzenanatomie, Band VIII Teil 2 B, Verlag Borntraeger, Stuttgart 1988, 2. Lieferung, ISBN 3-443-14015-7
- U. Lüttge, G. Kluge, G. Bauer: Botanik – Ein grundlegendes Lehrbuch. 1. Aufl., 1. korrigierter Nachdr., VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim 1989, ISBN 3-527-26119-2
- Klaus Napp-Zinn: Anatomie des Blattes - II. Blattanatomie der Angiospermen B: Experimentelle und ökologische Anatomie des Angiospermenblattes, in: Handbuch der Pflanzenanatomie, Band VIII Teil 2 B, Verlag Borntraeger, Stuttgart 1988, 2. Lieferung, ISBN 3-443-14015-7
- P. Sitte, E. W. Weiler, J. W. Kadereit, A. Bresinsky, C. Körner: Strasburger – Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. 35. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-1010-X
- Schmeil / Fitschen: Flora von Deutschland und angrenzender Länder. 89., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Quelle & Meyer, Heidelberg/Wiesbaden 1993, ISBN 3-494-01210-5
Weblinks
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Blatt (Pflanze)
Phyllum??? Toll recherchiert!!!! Griechisch!!!!!!!
Kann mir mal einer sagen warum sich in der abstammung der pflanzen nadeln gebildet habn?? Hi
Ich habe die Entwicklung von Ahorn-(Acer)-Blättern mit meiner Digikam gemacht. Diese würden hier doch super reinpassen, oder? Lumbar 11:36, 19. Apr 2004 (CEST)
Bilder
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Beschreibung Bildherkunft |
Das Bild Blattaufbau eines Hygrophyten ist 1:1 von einer Kopiervorlage für Biologie abgezeichnet. Wer sie hat kann sich überzeugen: Biologie heute, Ökologie, Arbeitsblatt 5 Anpassungserscheinungen der Blätter an Standorten miz unterschiedlicher Wasserversorgung. copyright Schrödel Schulbuchverlag Gmbh, Hannover chaoslynx 21:18, 8. Mai 2006 (CEST)
- Was glaubst du eigentlich, wie viele Bücher solche oder ähnliche Abbildungen verwenden. Das fängt schon bei Schulbüchern (so auch meins) an... Selbst die Bezeichnung (falls diese überhaupt vorhanden ist) wird oft gleich aufgefasst. Ich meinerseits habe das Bild nicht aus diesem Buch abgzeichnet, zumal ich es weder besitze, noch in irgend einer Form ausgeliehen habe, sondern habe es aus meinem Biologiehefter abgezeichnet. An deiner Stelle würde ich mich mit solchen pauschalen Aburteilungen zurückhalten und nur wenn es dir als wirklich eindeutig erscheint (was hier wohl kaum der Fall sein kann) eine URV verkünden. So was ist absolut inakzeptabel!
- Hier mal noch einige Bücher die ebenfalls einen ähnlichen Blattquerschnitt veranschaulichen:
- Siegfried Brehme, Irmtraut Meincke (Hrsg.): Wissensspeicher Biologie, Berlin 1998, ISBN 3-06-011731-4 (Volk und Wissen Verlag) S. 342 --> ebenfalls sehr identisch
- Prof. Dr. Wilfried Probst, Petra Schuchardt (Hrsg.): Abiturwissen Biologie, Berlin 2004 ISBN 3-411-00222-0 (PAETEC) S. 397
- Brigitte Meinhard, Franz Moisl: Biologie 1. Genetik, Stoffwechsel, Ökologie, Freisingen 1995 ISBN 3-89449-201-5 (Stark Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG) S.206
- Du darfst gerne jetzt auch noch für diese Bücher und noch einige andere eine URV ankündigen. Wenn du alle herausgefunden hast sag mir bitte Bescheid. --Bgqhrsnog 17:54, 9. Mai 2006 (CEST)
- Dann verstehe ich aber immer noch nicht, warum die Verlage alle die gleiche Abbildung für sich lizensieren. Aber wenn du diese Abbildungen für rechtlich unsicher hältst, solltest du einen Löschantrag stellen. Ich habe nicht mal ansatzweise damit gerechnet, dass dem so ist. (Übrigens: gehe bei deiner Argumentation bitte nicht vom Alter deines Gegenübers aus, denn das schränkt die Sachlichkeit deiner Rhetorik ein und ist außerdem kein kausal schlüssiges Kriterium) --Bgqhrsnog 17:26, 17. Mai 2006 (CEST)
- Alter ist kein schlüssiges Kriterium aber ohne deinen Beitrag hier gelesen zu haben, habe ich daraus geschlossen, dass du deswegen möglicherweise die Darstellung aus einem Schulbuch übernommen hast. Ich werde einen Löschantrag stellen, sobald ich rausgefunden habe wo man das macht. Im übrigen kann man heutzutage auch Bilder digitalisieren, indem man sie zum Beispiel mit Vektorgraphikprogrammen bearbeitet s. z.B. hier inkscape. Dann entstehen auch keine blaustichigen Scans. --Chaoslynx 19:33, 17. Mai 2006 (CEST)
- Lieber Chaoslynx, ich freue mich schon auf die tollen Vektorgraphiken von den Blattquerschnitten, die Du der Wikipedia zeichnen wirst. Damit wären auch die URV-Probleme obsolet. Danke, Griensteidl 19:56, 17. Mai 2006 (CEST)
- Ironische Kommentare verdecken nicht, dass es sich wirklich um eine Urherberrechtsverletzung handelt, und die Vektorgraphik die ich meinte wäre einfach eine digitalisierte Form seiner Zeichnung gewesen, dh. ein Arbeitsschritt mehr. Allerdings hätte das auch nicht bedeutet das keine URV vorliegt, eigentlich hätte ich gedacht, dass in der Wikipedia sensibler mit Verstößen umgegangen wird. Bgqhrsnog hat zugegeben, dass er die Bilder aus seinem Biologieordner abgezeichnet hat, ich denke das genügt als Beweis.--Chaoslynx 17:10, 18. Mai 2006 (CEST)
- Das ist vollkommener Nonsens. Du legst dir die Sachverhalte wohl immer so zurecht, wie sie dir gerade passen, auch wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen. Ich habe zwar gesagt, dass die Zeichnungen aus meinem Biologiehefter stammen, aber nicht, dass ich sie von einer kopiergeschützten Vorlage abgezeichnet habe, denn auf der Kopie meines Hefters steht weder woher diese Abbildungen sind, noch dass sie irgendeinem Kopierschutz unterliegen. Wie willst du also beurteilen, dass sie genau von deinem Vorlageheft stammen, denn du hast auch zugegeben, dass es sich um allgemeine Abbildungen handelt. Im Übrigen habe ich den großen Interzellularraum über dem Stoma in der Zeichnung nicht falsch abgezeichnet, da er genau so in meinem Hefter abgebildet ist. Es kann sich also schon mal nicht um dein Vorlagebuch handeln. Anerkennen kann ich lediglich, dass es sich um eine rechtlich unsichere Zeichnung handelt, da sie ja von vielen Büchern verwendet wird. Du verkennst hier die Sachlage vollkommen und mich überkommt langsam auch der Verdacht, dass du mich hier aus mir unerklärlichen Gründen geziehlt anprangern willst. Mit der Sensibilität des Vorgehens meintest du wohl, dass man hier jeden verurteilt, der dir gerade mal nicht so passt? Solche Verhaltensweisen finde ich wahrlich bedauernswert.--Bgqhrsnog 17:30, 18. Mai 2006 (CEST)
- Was ist daran völliger Nonsense? Am besten fragst du mal denjenigen der dir das Blatt gegeben hat woher er es hat.... Nur weil das Copyright nicht angegeben ist heißt das nicht, dass es nicht besteht. Das ist genauso, wie wenn du Musik aus dem Internet runterlädst und sagst ich verletzte das Copyright nicht, weil es nirgendwo gestanden hat. Ich bestehe darauf, dass gerade auch weil du noch nichtmal eine Änderung vorgenommen hast, deine Zeichnungen nicht das Kriterium der Schöpfungshöhe erreichen (wie es z.B. der Fall wäre wenn du Prosa von z.B. Grass nimmst sie aber nicht original abdruckst sondern sie umwandelst). Ich bin sicher, dass einer der "Rechtsexperten", die es in der Wikipedia bestimmt gibt, mir zustimmen würden. Es geht hier nicht um einen persönlichen Angriff auf dich, sondern wirklich nur um die Sache selbst. Mein spezielles Anliegen an den Bildern und dem Artikel begründet sich dadurch, dass ich vor einigen Tagen versuchte ihn als Informationsquelle zu benutzen, ihn aber als unzureichend empfand, besonders was die Schaubilder anging, mich dann eben über Bücher und die englische Wikipedia informierte und ein paar Tage später in dem selben Artikel Bilder fand, welche ich nicht unschwer als die erkennen konnte, welche ich zuvor in einem kopiergeschützten Werk gesehen hatte. Solange du nicht zweifelsfrei beweisen kannst, dass deine Quelle wirklich Public Domain ist, was ich stark bezweifele, kannst du nicht einfach deine bloße Kopie unter eine solche stellen. Ich glaube das man das nicht deutlicher sagen kann und ich bin der Meinung du solltest einsehen, dass das Anfertigen der Zeichnungen möglicherweise viel Mühe bereitet hat, aber eben leider auf der Basis einer geschützten Vorlage stattfand.--Chaoslynx 21:19, 18. Mai 2006 (CEST)
- Damit sich das Problem nicht weiter langzieht wie ein Sahnebonbon auf dem Teppich werde ich deinen Forderungen folgen, denn es widert mich an permanent zu streiten. Aber mir ist dennoch ungewiss, woher diese Vorlagen kommen. Welche Änderung soll ich denn deiner Meinung nach vornehmen? Die Abbildungen entfernen? Ich weiß auch nicht wo man hier einen Löschantrag stellt.--Bgqhrsnog 21:39, 18. Mai 2006 (CEST)
- Ich werde mich in nächster Zeit bemühen eigenständige Darstellungen für einen Blattquerschnitt zu erstellen. Sobal ich was brauchbares habe, werde ich es zur Begutachtung vorlegen. Damit ich auch mal was konstruktives beitrage. --Chaoslynx 23:12, 18. Mai 2006 (CEST)
Nachdem die Bilder jetzt wieder drin sind habe ich mir erlaubt die Experten auf diese Diskussion hinzuweisen, so dass vielleicht schnell Klarheit anstatt eines Edit Wars entsteht. Zu finden ist das Ganze unter Urheberrechtsfragen. --Aragorn05 09:33, 20. Mai 2006 (CEST)
- Du solltest aber vllt. vermerken, dass ich sie rausgenommen habe.--Bgqhrsnog 09:39, 20. Mai 2006 (CEST)
- Die Bilder sind ja von Griensteidl wiedereingestellt worden, und sollten bis auf weiteres drinnen bleiben, damit Experten nicht in alten Versionen suchen müssen! --Aragorn05 11:55, 20. Mai 2006 (CEST)
- Könntest Du, Bgqhrsnog, bitte auf der oben genannten Seite nochmal erklären, wie die Bilder zustande kamen, also: Was war die Vorlage? Hast Du die Vorlage abgezeichnet und dann gescannt? --Aragorn05 16:15, 20. Mai 2006 (CEST)
grundlegendes
Finde, dieser Artikel müßte dringend überarbeitet werden; einmal aufgrund von Fehlern, dann aufgrund von ärgerlichen Unvollständigkeiten bzw. von zuviel Gewicht auf Unwichtigem;
hört sich für mich sehr nach Hausaufgaben aus der 10. Klasse an, was folgende url dann wohl leider auch bestätigt: http://www.referate-archiv....
- Diese "Schülerhausaufgabe" scheint wortwörtlich den alten Wikipedia-Artikel kopiert zu haben. Einige Schüler scheinen es sich heute sehr sehr einfach zu machen. Christopher 6. Jul 2005 19:25 (CEST)
habe dummerweise nicht gerade sehr viel Zeit, aber wohl später, um ein bißchen gradezubiegen...
Winter + Baum
Hallo ! ich vermisse hier einfachste Sachverhalte z.b das Baum (ist sicher eine höhere Pflanze) Blätter haben und die im Winter abfallen - sich wieder neu bilden ... usw Gruss --Lofor 11:40, 17. Mär 2005 (CET)
Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion (abgelehnt)
ein ganz solider Grundlagenartikel, wie ich finde.- pro, BS Thurner Hof 22:17, 4. Apr 2006 (CEST)
- Ich habe noch gelernt, dass Moose keine Blätter haben, da sie als Haploide keine den Sporophyten homologen Organe besitzen. Blattwachstum und die Blattanatomie sind sehr unterbelichtet, es fehlt auch der klassische Unterschied Licht-/Schattenblatt mit unterschiedlich ausgeprägtem Palisadenparenchym. Unter Nervatur wird nicht mal erwähnt, was die Nerven denn eigentlich sind und wozu sie dienen. Die "Teile" Blattgrund, Blattscheide, Nebenblätter, Stiel, Spreite und Nervatur sind in dieser Anordnung auch nicht wirklich richtig. Eine mögliche richtige Anordnung ist: Unterblatt am Blattgrund mit Blattscheide und Nebenblättern; Oberblatt mit Stiel und Spreite. Bei Speicherorganen wird zwar mal kurz das Wort äquifazial verwendet, aber weder dies noch uni- und bifazial erklärt. Mir sind die Lücken denn doch zu groß, daher trotz dem schon recht guten vorhandenen Teil ein Contra
Symbol oppose vote.svg
Bildherkunft . Vielleicht komm ich ja der Tage noch zum selber verbessern. --Griensteidl 23:20, 4. Apr 2006 (CEST)Contra
- contra Nichts über Keimblätter und ihre bedeutende Stellung in der Systematik (Einkeimblättrige/Zweikeimblättrige) oder über Primärblätter. Sehr wenig über das Innere des Blattes und seiner Funktionsweise, z.B. fällt bei der Nervatur nicht einmal der Begriff "Leitbündel", der Leser erfährt gar nicht, wozu diese dient. Viele Fachbegriffe sind unerklärt (nicht einmal verlinkt), die Bedeutung solcher Sätze wie "Solche Blätter sind häufig äquifazial gebaut." dürfte wohl nicht nur mir unklar sein und (mangels Verlinkung oder Kurzerklärung) bleiben. Einige ausgelagerte Teile wie Blattstellungen sollten zumindest in Kurzform präsent sein, ein fast ausschließliches Verlinken auf den Hauptartikel finde ich ungenügend. Es fehlen Infos zur Bewegung von Blättern (einige Karnivoren, aber auch z.B. die Mimose), zur Behaarung oder Nichtbehaarung (ist ja immerhin hie und da auch ein diagnostisches Merkmal) oder zur Nährstoffaufnahme (Blattdüngung / Vogelkot). Insgesamt hebt der Artikel sehr einseitig auf die Morphologie ab (das ist allerdings gut gemacht), geht aber zu wenig auf andere Aspekte ein. Wünschen würde ich mir auch noch: ein Diagramm, das den Aufbau musterhaft verdeutlicht (Blattgrund, -spreite, -stiel also markiert), ein durchgängiges Anführen des jeweiligen Fachbegriffes der Blattteile (also z.B. "Blattspreite (Lamina)", ist vereinzelt schon gemacht) und einen erheblich sparsameren Einsatz der Fettschrift. Insgesamt finde ich es aber sehr schön, daß allmählich auch die lang vor sich hin dümpelnden Grundlagenartikel zur Botanik vorankommen und gedeihen. Ich würde erst ein Review empfehlen und würde mich freuen, ihn dann wiederzusehen. Denisoliver 23:37, 4. Apr 2006 (CEST) nach Bearbeitungskonflikt
- kontra dito --Ixitixel 11:32, 5. Apr 2006 (CEST)
Moose
In der Einleitung heisst es, dass Moose keine Blätter bilden, sondern blattähnliche Gebilde (Analogien). Der Abschnitt Nieder-, Laub- und Hochblätter wiederspricht dem jedoch. Ganz tolle Arbeit die hier die letzten Tage/Wochen geleistet wird, ich wünschte ich hätte mehr Zeit im Moment! --Aragorn05 08:12, 21. Apr 2006 (CEST)
- Diesen Abschnitt muss ich noch umbauen, der Teil muss noch in Blattfolge und Nieder/Hochblätter getrennt werden. --Griensteidl 09:11, 21. Apr 2006 (CEST)
Review (3.-27. Mai)
Ich habe den Artikel nach der verunglückten Lesenswert-Kandidatur adoptiert und grundlegend um- und ausgebaut. Es sollte alles wesentliche drin sein. Hat jemand Blattquerschnitte (Nadelblatt, aber auch anderes), am besten als Zeichnung? Griensteidl 21:42, 3. Mai 2006 (CEST)
- Habe den Artikel während der Überarbeitung bereits beobachtet und er gefällt mir ausnehmend gut. Aber ein paar Kleinigkeiten gibts doch:
- im Text taucht der Begriff bifazial auf, ist aber weder erklärt noch verlinkt. Ebenso Interzellularräume, äquifazial, unifazial, dorso-ventrale Organisation, Blattprimordium exprimiert, proximo-distale Blattentwicklung, distal, interkalar. Da ist wohl der Pflanzenphysiologe mit dir durchgegangen ;) ?
- Die meisten dieser - morphologisch-anatomischen - Ausdrücke findest Du hier: Blatt (Pflanze)#Einteilung nach anatomischen Gesichtspunkten. Die anderen werde ich noch erklären.
- in englischen Texten finde ich gelegentlich den Begriff "Brakteole" (Variante der Nebenblätter?), für den ich nie eine Erklärung finden konnte. Wäre das evtl. sinnvoll und möglich im Text unterzubringen?
- Gemäß :en:Bract sind das nur kleine Brakteen/Hochblätter und die sind erklärt.
- Sollte/könnte man evtl. beim Thema Keimbätter auch auf kryptokotylare Keimung eingehen bzw. sie erwähnen?
- Den Begriff kenn ich nicht. Würde aber eher in Keimung passen? Bitte einbauen.
Das Thema Blättfärbungen fände ich auch wichtig, sowohl die Herbstfärbungen wie die "normalen" (gerade weil z.B. die Frage nach den Herbstfärbungen sicher eine häufig gestellte ist).Stimmt, fehlt. Wohin? Zu Wachstum und Lebensdauer? Ist eingefügt.
Wenn ich mich recht erinnere, ist da nur die Rotfärbung angesprochen. Es sollte noch eine Erklärung für panaschierte Blätter mit dazu (ein Satz dürfte da reichen). Gruss Martin Bahmann 08:42, 9. Mai 2006 (CEST)
- Ohne daß man es damit übertreiben sollte, sollte auch die Bedeutung der Pflanzenblätter als das wohl wichtigste Nahrungsmittel aller Lebewesen unseres Planeten Eingang in den Artikel finden, vielleicht auch noch andere Verwendungen (Färbemittel, Textilien, Medizin, etc.pp.).
- Muss das auch noch ich machen? die Kulturgeschichte des Blattes wollte ich eigentlich vermeiden.
Epiphyten wachsen auf Baumkronen? Nur auf Baumkronen?Natürlich nicht nur, jetzt steht eh auf Bäumen oder anderen Pflanzen.Den Satz Bestimmte Nährstoffe wie Kalzium können von den Blättern nicht mehr in andere Pflanzen transportiert werden. verstehe ich nicht, könntest du ihn umformulieren?Muss in andere Pflanzenteile heißen, sollte dann verständlich sein (einmal im Blatt, nie wieder raus).Ob der Bonsaisatz wirklich notwendig ist?Der war schon vor mir da, können wir gerne löschen. Ist raus.- Und zuletzt das dickste: es fehlt immer noch eine erklärende Übersicht über die Blatt(spreiten)formen. Begriffe wie linealisch oder breitlinealisch sind wohl nicht immer selbsterklärend. Hier würde ich darüber am ehesten Aufschluß suchen.
- Den Teil habe ich hier in diesem Artikel nicht ausführlicher gestaltet, sondern eher noch gekürzt im Vergleich zur Vorgängerversion. Eine Rohversion dessen, was Dir wohl vorschwebt, findest Du Griensteidl/Baustelle. Erklärungen und Graphiken fehlen noch. Das würde aber den Rahmen des Artikels Blatt sprengen. Den könnte man vielleicht als Blattformen o.ä. separat einstellen.
- Alles in allem aber ist der Artikel sehr schön geworden. Denisoliver 13:04, 4. Mai 2006 (CEST)
- Vielen Dank, Abarbeitung wird etwas brauchen, da ich am Wochenende auf Reisen bin. Einige Kommentare habe ich dazwischengequetscht. Griensteidl 20:45, 4. Mai 2006 (CEST)
Ich habe jetzt noch einen Blattquerschnitt (Hygrophyten) hinzugefügt. Zu überprüfen wäre noch, ob es dir so passt. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich noch einen zur xeromorphen Blattstruktur zeichnen. Dann hoffe ich, dass du bald bei Salzpflanzen mithelfen kannst! ;-)--Gruß, Bgqhrsnog 18:52, 5. Mai 2006 (CEST)
Wie versprochen meinen Senf zum Artikel. Leider habe ich heute - angesichts des Umfangs des Artikels aber nicht weiter verwunderlich - nur ca. 1/3 geschafft. Der Rest folgt hoffentlich in den nächsten Tagen, evtl. auch nur immer Kapitelweise. Ich habe einfach mal das runtergetippt, was mir so beim durchlesen aufgefallen ist.
- Bildmaterial:
Nur ein Foto eines Laubblattes. Sehr wenig, mindestens Laubblatt, Nadelblatt, einfaches, zusammengesetztes Blatt, Sonderformen (Blattmetamorphosen), evtl. versteinertes Blatt für kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Blattes? (commons hat da etwas Passendes :Image:Gingko_fossile-jurassique_0.png
Nur ein Foto von Blattmetamorphosen. Sukkulenz? Dornen, Ranken, Insektivoren (Fangblatt)...? Sollte in commons vorhanden sein. de-wikipedia hat dank Denis eine Menge guter Insektivorenartikel...
- Abbildungen generell:
Schematischer Aufbau Laubblatt passt sehr gut und ist natürlich ein absolutes Muss. Wichtig wäre noch eine Klammer um Palisadenparenchym und Schwammparenchym und der Oberbegrif (Mesophyll) dazu, da dieser auch im Text vorkommt. Schema Nadelblatt fehlt, erscheint mir aber wichtig, da teils abweichender Aufbau (typisches Armpalisadenparenchym, Harzgang...). Blatt-Typen im Querschnitt: Gute Abbildung, die Beschriftung der einzelnen Buchstaben auslagern in Text (einfach besser lesbar). Gliederung des Blattes: Sehr schematisch gehalten, da könnte man evtl. wesentlich mehr Begriffe erläutern (Blattspreite, Blattspitze, Blattrand, Blattrippen...).
- Generell:
- Ist jetzt in Evolution abgehandelt.
Seit wann gibt es im Pflanzenreich blattartige Strukturen bzw. Blätter wie wir sie kennen? Dank Versteinerungen (s.o.) könnte man hier 4-5 erklärende Sätze auch gut bebildern.* Einleitung:Blatt neben Spross und Wurzel Grundorgan höherer Pflanzen. Was ist mit der Blüte? Ab Magnoliophyta/Magnoliopsida gehört die Blüte ja zum Club. Kommt halt darauf an, ab wann man höhere Pflanzen definiert (ist auch eher ein weniger wichtiger Hinweis).Blüte ist kein Organ, sondern ein Kurzspross mit spezialisierten Blättern (wie unten auch bei Blütenblättern erläutert)- Touché! Ich sollte vielleicht erst mein zeug Korrektur lesen bevor ichs poste. Gruss Martin Bahmann 09:30, 9. Mai 2006 (CEST)
"Organtyp Phyllom". Besser "Organ Phyllom"?wird im Strasburger so genannt"Blätter sind stets seitliche Auswüchse an den Knoten der Sprossachse." => würde ich ergänzen: Knoten (Nodien). Lieber schreiben „normalerweise“ oder „in der Regel“. Es gibt IIRC auch Sonderformen, wo Blätter anders ansitzen und entstehen können.Letzter Satz der Einleitung etwas einkürzen oder unterteilen und roten Link vermeiden.* Anatomie"Bifaziales Laubblatt" => erläutern, ggfs. auch, warum sich die Erläuterungen an diesem Typ orientieren (wichtiger und weitverbreiteter Typ).bifazial nach unten zur Erklärung verlinkt, Häufigkeit erwähnt„Die Laubblattspreite ist von einer einschichtigen Epidermis umgeben.“ => dazu müsste Oma an dieser Stelle wissen, was eine Laubblattspreite ist. Kommt aber erst weiter unten. Evtl. besser: „Das Blatt schliesst nach aussen mit einem Abschlussgewebe, der Epidermis, ab.Cuticula: Evtl. besser: "...wasserundurchlässige Wachsschicht (Cuticula)...". Wie gesagt: Entscheiden, ob man primär deutsche Begriffe verwendet und den botanischen Begriff in Klammer und ggfs. verlinkt oder umgekehrt.„Die Zellen der Epidermis besitzen in der Regel keine Chloroplasten ...“ => Omatest: Was sind Chloroplasten? Evtl besser: Chloroplasten, d.h. Zellbestandteile, welche die Träger des für die Photosynthese wichtigen Chlorophylls sind. Die Chloroplasten mag ich nicht auch noch erkläruenFände ich aber sehr wichtig wenn dieser Begriff verwendet wird. Ich würde den Satz um den o.g. Teil ergänzen, Chloroplasten verlinken und das Thema damit als abgehandelt ansehen. Martin Bahmann 09:30, 9. Mai 2006 (CEST)
„Die von der Epidermis gebildeten Anhangsgebilde ...“ => Wortwiederholung!„Das Mesophyll bildet das Assimilationsgewebe...“ => Evtl. besser: "Als Mesophyll bezeichnet man ... . Es setzt sich in der Regel aus dem Palisadenparenchym und dem Schwammparenchym zusammen".Bessere Begriffserklärung!?„...die große Interzellularräume umgeben.“ => besser: "...die große Interzellularräume bilden". (diese werden ja erst durch die Lage der Zellen des Schwammparenchyms gebildet). Evtl. noch ergänzen: "Die Hauptaufgabe des Schwammparenchyms ist es, die Durchlüftung des parenchymatischen Gewebes zu gewährleisten. Aufgabe des Palisadenparenchyms ist dafür primär die Photosynthese."„Große Leitbündel sind oft von einer Endodermis umgeben“ => Sicher? Darf der Begriff Endodermis auch für ähnliches Gewebe im Blatt verwendet werden? Ich kenne die Verwendung des Begriffs lediglich aus der Wurzel.Ja, Strasburger dixit- OK, wenn das der Strasburger so sagt, sollte das stimmen. Martin Bahmann 09:30, 9. Mai 2006 (CEST)
„enden blind“ und „schlussendlich blind enden.“ => Wiederholung des Ausdrucks! noch nix besseres gefunden
Die Funktion der Leitbündel ist der Antransport von Wasser und Nährstoffen ins Blatt (über das Xylem) sowie der Abtransport von Photosyntheseprodukten aus dem Blatt (über das Phloem).* Einteilung nach anatomischen Gesichtspunkten„Die meisten Blätter sind bifazial gebaut, es ist eine Ober- und Unterseite ausgebildet.“ => Besser: "... d.h. es wird eine Ober- und Unterseite ausgebildet."„Bei dorsiventralen = normal bifazialen Blättern liegt das Palisadenparenchym oben (= dorsal = adaxial), das Schwammgewebe unten (= ventral = abaxial).“ => Das würde ich noch etwas einfacher versuchen zu erläutern. Evtl. Fachbegriffe rauslassen? Verwirren nur!?Abbildung: Wie oben geschrieben: Beschriftung der Abbildung evtl. in den Text übernehmen (bessere Lesbarkeit) Zumindest Buchstaben sind jetzt drin, Rest ist eher unüblich, nicht?
- Morphologische Gliederung
Foto von Nebenblätter wäre schön => sehr fotogen z.B. bei Geum urbane (Rosaceae) da fast laubblattartige Nebenblätter.Begriff Blattstielblatt => Beispiel nennen!Wie heisst denn der Teil des Blattes wo Blattstiel in Blattspreite übergeht? (gerade kein Strasburger da zum nachschauen)=Spreitengrund/-basis, ist drinBlattspreite als Überschrift würde ich noch ergänzen um "Blattnervatur" (auch wenns nicht stimmt, der Begriff ist nunmal jedem klar) „Die Blattspreite ist im Normalfall die Trägerin der Blattfunktionen Photosynthese und Transpiration.“ => Das würde ich umformulieren. Evtl. so (in etwa): „I, Gewebe der Blattspreite finden die pflanzenphysiologischen Prozesse Photosynthese und Transpiration statt“. Beides sind ja keine Funktionen der Blattspreite sondern diese ist lediglich der Ort, wo diese Prozesse größtenteils bei unseren blatttragenden Pflanzen stattfinden! Mit der Photosynthese hast Du nicht ganz unrecht, Transpiration tritt aber nur beim ganzen Blatt auf, nicht bei isolierten Teilen. Ich hab's mal so gelassen„An den meisten Blättern fällt die sogenannte Nervatur auf,...“ => Korrekterweise statt Blätter => Blattspreiten verwendenEs müsste noch klarer werden, dass Du mit Blattspreite im Folgenden das abhandelst, was viele unter Blatt(form) erwarten. Also Blattspreite = Blatt. Das müsste noch deutlicher rauskommen da mit Blattspreite nur die wenigsten Laien etwas anzufangen wissen.steht im ersten Satz!Den Begriff "Konsistenz" würde ich als Begriff für "ledrig", "sukkulent" usw. nicht verwenden (eher für fest, flüssig, gasförmig).Konsistenz wird zwar von Fischer, Exkursionsflora Ö verwendet, ich habs in "Beschaffenheit" geändert.- Beschaffenheit ist m.E. viel besser. Martin Bahmann 09:30, 9. Mai 2006 (CEST)
Zur Blattgliederung habe ich einige kleinere Änderungen direkt eingearbeitet. Schaus Dir einfach mal an. Hier z.B. das Bild eines Kastanienblattes (gefingert) oder eines Erbsen-/Wickenblattes wäre schön.
* Wachstum und Lebensdauer=> unterscheidet sich hinsichtlich der Anforderungen an den Leser natürlich ziemlich vom Rest, muss aber als Grundlagenkapitel so sein. Da fiel mir jetzt nicht allzu viel auf (eine Klammer habe ich aufgelöst).findet man eher selten, deshalb hab ichs reingetan.* Laubblätter„Dies sind die gewöhnlichen Blätter...“ => würde ich ersetzen durch etwas in der Art "Dies sind die Blätter, die den Großteil der Blattmasse der Pflanzen ausmachaen..."* Blütenblätter„...die an diesem Kurzspross sitzenden Blätter sind zu den Blütenblättern umgebildet: ...“ => Den folgenden Teil würde ich nochmal sauberer gliedern in Kelchblätter (Sepalen), Kronblätter (Petalen), alternativ dazu Perigonblätter (Tepalen), Staubblätter und Fruchtblätter.* Niederblätter„Unterende des Jahrestriebes“ => meinst Du damit das untere Ende des Jahrestriebes? Dann würde ich eher das verwenden.* BlattstellungHabe ich da etwas überlesen oder fehlt die gegenständige Blattstellung. Falls damit Punkt 1 der Aufzählung gemeint ist, sollte der Begriff unbedingt noch mit dazu.#3 gegenständig oder dekussiert- Dann würde ich das nochmal auftrennen. Erst gegenständig und dann die Besonderheit von Kreuzgegenständig bzw. dekussiert erläutern. So wird das etwas vermengt. Martin Bahmann 09:30, 9. Mai 2006 (CEST)
Gruss Martin Bahmann 21:28, 7. Mai 2006 (CEST) ergänzt: 10.05.
- Vielen herzlichen Dank für die Mühe. Ich werde die Dinge ab heute abend abarbeiten und die Kommentare hier nach Erledigung durchstreichen, um die Übersicht zu bewahren und damit ich weiß, was noch zu tun ist. Gruß Griensteidl 13:55, 8. Mai 2006 (CEST)
- Danke mir nicht zu früh, ich habe noch die Hälfte vor mir ;-) Ich habe auch direkt einige Änderungen am Artikel vorgenommen, nur zur Info. Gruss Martin Bahmann 13:59, 8. Mai 2006 (CEST)
- Bitte wenn möglich Stil, fehlende/falsche Info gleich selbst ändern. Photos/Graphiken werden länger brauchen. Zu
- Ich habe ja schon angefangen und werde auch weitermachen. Evtl. kann ich demnächst das ein oder andere Bild beisteuern. Martin Bahmann 09:30, 9. Mai 2006 (CEST)
Oft Mischmasch von deutschen Begriffen und botanischen Begriffen. Das sollte man vereinheitlichen! Mein Ziel war, den korrekten deutschen Begriff (in Klammer den lateinischen Ausdruck) bei Erstnennung, späterhin den deutschen Begriff, so der eindeutig ist, ansonsten den Fachbegriff zu verwenden. Muss wohl mal extra auf das durchschauen. Griensteidl 20:23, 8. Mai 2006 (CEST)
- Das meinte ich damit eigentlich auch. So nach dem Schema Deutscher Begriff (Botanischer Begriff) und sinnvoll verlinkt. Martin Bahmann 09:30, 9. Mai 2006 (CEST)
Jetzt ist noch eine Veranschaulichung für die Xeromorphen da... -- Bgqhrsnog 22:50, 8. Mai 2006 (CEST)
- Vielen Dank für die Mithilfe. Griensteidl 19:23, 9. Mai 2006 (CEST)
Ich habe jetzt mal etliche Photos (Geum mit Nebenblätter, gefiedert, hand- fußförmig, gelbes Blatt mit deutlichen Rippen, auch Metamorphosen) eingestellt. Eine Graphik mit den Teilen der Spreite folgt noch. Dann wäre mal das meiste abgearbeitet. Griensteidl 14:02, 14. Mai 2006 (CEST)
Ich habe jetzt den Rest des Artikels durchgeschaut und hier und da einiges direkt ergänzt. Das ein oder andere (eigene!) Photo kann ich noch ergänzen, da muss ich aber erst noch sichten. Ansonsten sieht das doch schon mal sehr rund aus. Gruss Martin Bahmann 11:48, 25. Mai 2006 (CEST)
Stoffaustausch über die Oberfläche
In dem Abschnitt funktioniert die ref in der Überschrift nicht. --80.135.15.222 18:10, 27. Mai 2006 (CEST) Mir scheinen beinah alle refs nicht zu funktionieren. Vielleicht hat sich der Server verschluckt und später klappt es wieder? --80.135.15.222 18:12, 27. Mai 2006 (CEST)
- Bei mir funktioniert es. Griensteidl 18:17, 27. Mai 2006 (CEST)
- Bei mir nicht, deshalb habe ich das nach Vorlage von Wikipedia:Quellenangaben geändert. Hoffentlich jetzt nicht nur bei mir. --80.135.40.6 09:18, 28. Mai 2006 (CEST)
Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion
Das Blatt ist neben der Sprossachse und der Wurzel eines der drei Grundorgane der höheren Pflanzen und wird als Organtyp Phyllom genannt. Blätter sind seitliche Auswüchse an den Knoten (Nodien) der Sprossachse. Die ursprünglichen Funktionen der Blätter sind Photosynthese und Transpiration.Nach Ausbau und ausführlichem Review sollte der Artikel die Hürde schaffen. Als Hauptautor ohne Votum. Griensteidl 13:03, 27. Mai 2006 (CEST)
- Pro
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Bildherkunft , fachliche Beurteilung ist mir nur laienhaft möglich, schon ein recht anspruchsvoller Artikel, liest sich für mich aber gut, Bebilderung finde ich sehr informativ und schön. Vielleicht die Einleitung noch ein klein wenig oma-konformer ("Photosynthese und Transpiration" evtl. erklären).. --Andante Andante 13:33, 27. Mai 2006 (CEST)Pro
- Done. Griensteidl 13:46, 27. Mai 2006 (CEST)
- Dickes Laien-Pro und Kompliment für diese umfangreiche Arbeit. Zum Inhalt beziehe ich mich mal den letzten Satz von Martin aus dem Review "Ansonsten sieht das doch schon mal sehr rund aus." und traue mich deshalb auch über einen Artikel abzustimmen, von dem ich ehrlich gesagt nur die Einleitung und die Illustrationen so richtig verstehe, ohne gleich den ganzen Nachmittag zu stöbern. Sag' noch einer hier, dass er die Medizin-Artikel zu abgefahren formuliert findet, den hier behalte ich im Gedächtnis!! Aber ich verstehe vollauf, dass das bei Grundlagenartikeln eben so ist und danke für das erkennbare Bemühen, uns "mitzunehmen". Gruß JHeuser 14:35, 27. Mai 2006 (CEST) (PS: hab KLA im Artikel nachgetragen)
- PRO, hier auch ein fachlich-kompetentes Pro! Was in den letzten Wochen an diesem Artikel gebastelt wurde ist echt erstaunlich, und lesenswert ist er nun auf jeden Fall! Bravo! --Aragorn05 17:26, 27. Mai 2006 (CEST)
- Wenn auch mit vereinzelten Komplikationen ;-) --Bgqhrsnog 18:00, 27. Mai 2006 (CEST)
- Wow, ääh, pro - fachlich super, vollständig und laientauglich - klasse Arbeit -- Achim Raschka 18:01, 27. Mai 2006 (CEST)
- PRO, sehr sexy mfg --Tigerente 18:30, 27. Mai 2006 (CEST)
- pro - Warum so bescheiden? Den Artikel nur unter "lesenswert" und nicht gleich unter "exzellent" zur Abstimmung zu stellen, ist m.E. ein bisschen viel Understatement! Einziger Kritikpunkt meinerseits ist das etwas unaufgeräumte Erscheinungsbild, bedingt durch eine vielleicht zu detaillierte (Zer-)Gliederung und manche unglücklich platzierte Abbildung.-- Fice 12:09, 28. Mai 2006 (CEST)
- Welche Gliederung wäre zu vereinfachen und welche Bilder sollten verschoben werden? Bitte hier weiterdiskutieren. Griensteidl 16:25, 28. Mai 2006 (CEST)
- Die Kapitelüberschriften dritter Ordnung etwa könnten stattdessen nur als fett formatiert werden und würden so aus der Gliederung verschwinden. Von den Bildplatzierungen wirken einige linksbündige etwas unruhig, insbesondere die Graphik "Blatt-Typen im Querschnitt", die dadurch die nachfolgenden Kapitelüberschriften "links überholt". -- Fice 12:27, 29. Mai 2006 (CEST)
- Die Bilder sind jetzt bis auf das Nadelblattbild, das wohl nicht stört, alle rechts. Die Überschriften sollten m.E. so bleiben, da es z.B. für Blattgrund, -stiel und Phyllodien keine Artikel gibt und man auf die Unterpunkte verlinken können sollte. Griensteidl 15:13, 29. Mai 2006 (CEST)
- pro - Fice hat recht, exzellent. Denisoliver 15:02, 28. Mai 2006 (CEST)
- Pro
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Bildherkunft , fachliche geschrieben. In der Zukunft wirde echt exzellent sein. --Lonardet 15:52, 1. Jun 2006 (CEST)Pro
contraDanke für die Hinweise auf die Baustelle. Super, und pro --Guisquil 08:34, 3. Jun 2006 (CEST) - (Mir fehlt ein ganz entscheidender Abschnitt: Blattbeschreibungen. Blattspreite wird auf Blatt (Pflanze) umgeleitet und dort steht dann fast gar nichts. Zumindest die Bezeichnungen der verschiedenen Formen (Lanzettförmig, herzförmig, pfeilförmig etc. werden unter etc. zusammengefasst) wären wichtig, schön auch die dazu passenden Schemata/Zeichnungen und Erklärungen, wie man die einen von den anderen unterscheidet. Ansonsten ist der Artikel sehr informativ und umfassend. --Guisquil 23:35, 28. Mai 2006 (CEST))- Die Beschreibung der Blattspreite und der verschiedenen Blattformen findest du unter Blatt (Pflanze)#Blattspreite, „Blattnervatur“ in ausreichender Breite, allerdings ohne Schemata. -- Achim Raschka 23:40, 28. Mai 2006 (CEST)
- Zu diesem, von mir im Review bereits monierten Punkt, ist ein eigener und sehr umfangreicher Artikel bereits in Griensteidls Mache (siehe Griensteidl/Baustelle). Schon der bisherige Umfang würde den hier zur Debatte stehenden Artikel definitiv sprengen, seine Auslagerung ist daher m.E. auch sinnvoll. Denisoliver 01:09, 29. Mai 2006 (CEST)
- Ich denke, das kann und soll ein Übersichtsartikel nicht leisten. Und wie von Denis bereits gesagt, ist der Punkt als eigener Artikel bereits in Arbeit. Da findet sich von digitat über cordat bis undulat und fimbriat alles was das Herz begehrt. Griensteidl 09:31, 29. Mai 2006 (CEST)
Was könnte ich bei diesem umfangreichen Artikel anderes als ein
ProSymbol support vote.svg
BildherkunftPro geben?--Schaufi 23:03, 29. Mai 2006 (CEST)
- pro - Justus Nussbaum 18:48, 31. Mai 2006 (CEST) Der Würdigung von Fice oben möchte ich ausdrücklich zustimmen. Sehr umfangreich, stark gegliedert.
- pro - Ich habe zwar auch öfters inhaltlich und reviewmäßig an dem Artikel rumgewurschtelt aber die Hauptarbeit lag klar bei dem Einsteller. Ich denke mal, ich darf deshalb ebenfalls abstimmen. Danach übrigens bitte eine Stufe höher einstellen. Gruss Martin Bahmann 20:33, 1. Jun 2006 (CEST)
- pro - Ich denke, wir sehen uns in der Exzellenzabstimmung wieder! lg -- Zirpe 20:52, 1. Jun 2006 (CEST)
- Pro
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Bildherkunft - ganz klar Cottbus Cottbus Cottbus/Bewertung 10:02, 2. Jun 2006 (CEST)Pro
Bildbeschriftung
Bei dem einen Bild handelt es sich um eine Picea glauca, eine Fichte, und nicht um eine Pinus glauca, eine Kiefer.
- Danke für den Hinweis. Griensteidl 17:55, 5. Jun 2006 (CEST)
Exzellenz-Kandidatur (erfolgreich)
Das Blatt ist neben der Sprossachse und der Wurzel eines der drei Grundorgane der höheren Pflanzen und wird als Organtyp Phyllom genannt. Blätter sind seitliche Auswüchse an den Knoten (Nodi) der Sprossachse. Die ursprünglichen Funktionen der Blätter sind Photosynthese (Aufbau organischer Stoffe mit Hilfe von Licht) und Transpiration (Wasserverdunstung, wichtig für Nährstoffaufnahme und -transport).
- pro - nach umfangreichem review und Um-/Ausbau gerade mit 14:0 als Lesenswerter Artikel gewählt worden. Potential für die Exzellenz ist mit Sicherheit ebenfalls vorhanden. Gruss Martin Bahmann 16:55, 3. Jun 2006 (CEST)
- Frage: Was soll bei :Bild:Blattbau.jpg "dicke, dünne Wachsschicht" bedeuten? --Phrood 17:27, 3. Jun 2006 (CEST)
- Da scheint mir die Bildbeschriftung etwas unglücklich gewählt zu sein. Die Cuticula (besagte Wachsschicht) kann entweder dick oder dünn ausgebildet sein. Gruss Martin Bahmann 18:14, 3. Jun 2006 (CEST)
- Text im Bild geändert. --Phrood 18:49, 3. Jun 2006 (CEST)
- pro - Denisoliver 21:32, 3. Jun 2006 (CEST)
- pro - toll, was aus dem Artikel geworden ist. --BS Thurner Hof 01:12, 5. Jun 2006 (CEST)
- pro wirklich sehr umfassend mfg --Tigerente 17:51, 5. Jun 2006 (CEST)
- Pro
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Bildherkunft Ich könnte mir allerdings noch ein gesondertes Kapitel zu Blattkrankheiten oder -missbildungen vorstellen. ("Blatt als Lebensraum" deckt ja schon einiges ab, aber ich will mehr dazu wissen.) Grüße, --Thomas_Goldammer Thomas_Goldammer/Thomas Goldammer/Bewertung 19:43, 6. Jun 2006 (CEST)Pro
- Während des review-Prozesses hatte ich mal kurz daran gedacht, Griensteidl ein Kapitel "Blatt als Nahrungsmittel" (o.ä.) vorzuschlagen aber dann dachte ich, dass ihn vielleicht mitten im bearbeiten des Artikels der Schlag trifft wenn er das liest und habs gelassen ;-) Ich denke mal, bei so einem Lemma muss man auf die ein oder andere Facette des Themas verzichten. Gruss Martin Bahmann 20:47, 6. Jun 2006 (CEST)
- Ich bin noch damit beschäftigt, die Wünsche aus der KLA zu befriedigen, siehe Blattform ;) Ich habe schon überlegt, wie man Krankheiten oder Nahrungsmittel einbauen könnte, mir fiel aber nichts ein, was nicht auf Geschwurbel rausläuft. Das passt wohl alles besser zu den jeweiligen Pflanzen. Griensteidl 23:35, 6. Jun 2006 (CEST)
- Pro
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Bildherkunft Klasse! -- Zirpe 07:55, 9. Jun 2006 (CEST)Pro
- Pro sehr schöner Artikel --Bradypus 08:24, 9. Jun 2006 (CEST)
- Laien-pro, hat mir bei den KLA schon ausnehmend gut gefallen. JHeuser 07:05, 11. Jun 2006 (CEST)
- Pro Ich würde jedoch die Evolution weiter nach hinten setzen, da tauchen zuviele unverlinkte Begriffe auf, die sich erst nach Studium des Folgekapitels Anatomie erhellen. --Uwe Gille Uwe Gille 12:26, 21. Jun 2006 (CEST)
Bildwarnung
Die unten genannten Bilder, die in diesem Artikel verwendet werden, sind auf Commons gelöscht oder zur Löschung vorgeschlagen worden. Bitte entferne die Bilder gegebenenfalls aus dem Artikel oder beteilige dich an der betreffenden Diskussion auf Commons. Diese Nachricht wurde automatisch von CommonsTicker erzeugt.-- DuesenBot 12:14, 25. Sep 2006 (CEST)- {{TickerEntry
Verhältnis Chloroplastenzahl im Schwamm- und Palisadenparenchym
Ich denke, dass das Schwamparenchym pro Zelle eher mehr Chloroplasten enthät als die Zellen des Palisadenparenchyms. Jedoch ist die Gesamtmenge des Chlorophylls durch die großen Interzellularräume insgesamt im Schwammparenchym viel geringer. Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 87.78.217.145 16:57, 29. Okt. 2006 - nachgetragen von Martin Bahmann 10:45, 1. Nov. 2006 (CET)
- So, hier auch die Antwort dazu: Bei einem "typischen" bifacialen Laubblatt wird das Palisadenparenchym in der Literatur (Strasburger: Lehrbuch der Botanik) generell als Chloroplastenreicher bezeichnet. Strasburger belegt das noch mit einem Beispiel: Bei Ricinus communis sind im Palisadenparenchym ca. 82% der Chloroplasten lokalisiert, im Schwammparenchym lediglich ca. 18%. Das mag Pflanzenabhängig mal etwas differieren oder sogar ausnahmsweise mal andersrum sein aber die generelle Aussage, dass das Palisadenparenchym den höheren Cloroplastenanteil aufweist, gilt. Auch das Zellvolumenverhältnis Palisadenparenchymzelle zu Schwammparenchymzelle dürfte dem entsprechen. Gruß Martin Bahmann 11:10, 1. Nov. 2006 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Blatt (Pflanze) und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).














