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Der Artikel Bomber gehört zur Kategorie: Militärischer Flugzeugtyp, Luftkrieg, Waffensystem (Luft)
Ein Bomber ist ein militärisches Flugzeug, das dazu dient, Bodenziele mit Fliegerbomben und Luft-Boden-Raketen anzugreifen.
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B-17 bei einem Angriff über Europa Bildherkunft |
Geschichte des Bombers
Die Anfänge
Erstmals kamen strategische Bomber im Ersten Weltkrieg zum Einsatz. Der erste offizielle Bombenangriff fand jedoch im Italienisch-Türkischen Krieg 1911 statt. Ein italienischer Aufklärer bewarf die türkischen Stellungen mit Granaten. Dabei war die moralische Wirkung größer als der Schaden, der durch die Granaten entstand. Anfangs waren allerdings nur Militärluftschiffe in der Lage, eine große Bombenlast über große Entfernungen zu tragen. Viele Nationen setzten sie ein, um militärische Ziele, aber auch Industrieanlagen oder Innenstädte anzugreifen. Sie konnten damals höher fliegen, als alle Flugzeuge oder Flugabwehrwaffen reichten. Dies sollte sich jedoch im Laufe des Krieges ändern. Im Juni 1915 gelang es erstmals einem englischen Jagdflugzeug, ein deutsches Luftschiff abzuschießen.Ab 1917 wurden in Deutschland als strategische Bomber Großflugzeuge, später auch Riesenflugzeuge gebaut. Dabei handelte es sich um viermotorige Doppeldecker, deren Spannweite über 40 Meter betragen konnte. Manche Bomber des Ersten Weltkriegs verfügten bereits über einen Abwurfmechanismus, mit dem die am unteren Flügel oder am Rumpf angebrachten Bomben ausgeklinkt wurden. Bomberangriffe wurden tags oder nachts durchgeführt und richteten sich unter anderem gegen Großstädte und Industrieanlagen, aber auch gegen feindliche Flughäfen und Bodenziele. Nach Kriegsende wurden viele Bomber für eine Nutzung im kommerziellen Luftverkehr umfunktioniert.
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Handley-Page O/400 der US-Army Bildherkunft |
Bomber des Ersten Weltkriegs:
- Zeppelin (Luftschiff)
- Schütte-Lanz (Luftschiff)
- Gotha G.III
- Gotha G.IV
- AEG G.IV
- Staaken R.III
- Handley Page O/400
- Vickers Vimy
- Caproni Ca.3
- Caproni Ca.42
- Sikorsky Ilja Muromez
Zweiter Weltkrieg
Im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges kam es im spanischen Bürgerkrieg 1937 erstmals zu taktischen Punktbombardements. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde lediglich versucht mit soviel Sprengkraft wie nur möglich eine Fläche total zu zerstören oder es wurden einfach blind Bomben abgeworfen. Diese vorrangig von England gegen Aufstände in seinen Kolonien angewandte Taktik sollte sich erst mit dem Aufbau der neuen deutschen Luftwaffe ab 1935 ändern, denn das militärische Konzept des Gefechts der verbundenen Waffen (Heer und Luftwaffe kämpfen in enger Verbindung durch am Boden mit den Heereseinheiten fahrenden Luftwaffenverbindungs- Führungsoffizieren) setzte eine punktgenaue Bekämpfung militärischer Ziele voraus. Aus diesem Grund ließ die militärische Führung nur zweimotorige, taktische Bomber z. B. Ju-88 bauen. Von 1940 bis 1941 griffen deutsche Bomber in Vorbereitung einer Invasion Südengland an Luftschlacht um England. Die größten Angriffe wurden gegen Industrie- und Hafenanlagen Coventry und London geflogen, jedoch wurden auch andere Städte wie Southampton oder Dover, die von strategischer Bedeutung waren, mehrfach bombardiert. Letztendlich führten jedoch vor allem die begrenzte Reichweite der Begleitjäger und die hohen Bomberverluste dazu, dass die Angriffe 1941 weitgehend eingestellt werden mussten. Ein strategisches Bomberkonzept mit seinen Flächenbombardements hat es in der Luftwaffe nicht gegeben und dadurch wurden nie viermotorige Bomber oder Langstreckenjäger in Erwägung gezogen. Mit fortschreitender Dauer des Krieges hat man sich zu Kleinserien von Fernkampfflugzeugen entschieden, die jedoch nur Provisorien blieben.Schon 1940 begannen die Briten Deutschland zu bombardieren. Da bei frühen Missionen bis zu 50% der Flugzeuge abgeschossen wurden spezialisierten die Briten sich auf die weniger verlustreichen Nachtbombardierungen. Wegen der geringen Treffergenauigkeit bei Nachtbombardierungen zur damaligen Zeit konnten nur Angriffe gegen große Flächenziele wie etwa Großstädte geflogen werden. Ab 1943 begannen die Amerikaner mit Tagbombardierungen auf Punktziele wie Fabriken und Verkehrsanlagen. Die amerikanischen Verluste in der Anfangsphase waren sehr hoch. Erst durch verbesserte Formationstaktik und vor allem Begleitschutz durch neuentwickelte Langstrecken-Begleitjäger ( ab 1944 ) wurde es für die Bomber möglich weiter und weiter in deutsches Kernland vorzudringen, wo ihre aus bis zu 1000 Bombern bestehenden Formationen bedeutende Erfolge errangen und für die Nationalsozialisten wichtige Rüstungsindustrie zerstörten. Besonders schwere Angriffe wurden u.a. gegen Köln (1942, erster 1000-Bomber Angriff), Hamburg, Dresden, Essen und Hildesheim geflogen.
Ein von den Briten eingesetzter Bomber war die Avro Lancaster. Die Lancaster war das Rückgrat der Bombenangriffe des Bomber Command gegen Deutschland. Sie setzte neue Maßstäbe bei Bombenlastkapazität und Transporthöhe. Für gewöhnlich trug sie 6350 kg auf 7300 Meter Höhe, doch sie konnte auch eine einzelne, 9980 kg schwere Bombe auf Ziele wie etwa Viadukte abwerfen. Hinzu kam eine Reichweite von über 4.000 km, die damals kaum ein anderer Bomber erreichte.
Die Bombardierung Japans durch US-Bomber begann Ende 1944 nachdem die Amerikaner die Pazifikinseln Saipan und Guam erobert und zu Luftstützpunkten ausgebaut hatten. Dabei wurden neuentwickelte Bomber vom Typ B29 mit sehr großer Reichweite eingesetzt. Als großes Hindernis bei der Bombardierung Japans erwies sich der dort auftretende starke Jetstream, ein bis zu 200 km/h schneller Höhenwind der präzise Bombenabwürfe aus großer Höhe unmöglich machte. Erst nachdem die B29-Bomber auf Nachtbombardierung aus niedriger Höhe ( 1500 Meter ) umgestellt wurden gelang es durch Flächenbombardierungen mit Brand- und Sprengbomben viele der meist in Holzbauweise errichteten japanischen Städte in Schutt und Asche zu legen. Da die USA bei einer Invasion auf japanischem Boden wegen der fanatisch selbstaufopfernden Kampfweise der japanischen Soldaten mit sehr hohen Verlusten rechneten, entschloss sich die US-Regierung zum Abwurf von Nuklearbomben auf japanische Städte. Am 6.8.1945 wurde die erste Nuklearbombe auf die Stadt Hiroshima und am 9.8.1945 eine zweite auf die Stadt Nagasaki abgeworfen.
Innerhalb des Zweiten Weltkrieges entwickelten sich die Anfänge der Marschflugkörper und Raketen als Bombenträger, die im weiteren Verlauf der Militärgeschichte einen Teil der Aufgaben von Bombern übernahmen, sie jedoch nicht vollständig ablösten.
Bomber des Zweiten Weltkriegs (Auswahl):
- Avro Manchester
- Avro Lancaster
- Vickers Wellington
- Boeing B-17
- Boeing B-29
- Consolidated B-24
- Heinkel He 111
- Heinkel He 177
- Junkers Ju 88
- Arado Ar 234
- Savoia Marchetti SM.79
- CRDA Cant Z.1007
- Piaggio P.108
50er bis heute
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Victor-Bomber der Royal Air Force Bildherkunft |
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Tupolew Tu-22 in Monino Bildherkunft |
Das Strategic Air Command der USA hatte im Kalten Krieg bis zu 2600 Bomber einsatzbereit, um Ziele in mehr als 6.400 km Entfernung mit konventionellen und nuklearen Bomben angreifen zu können. Die britische Royal Air Force unterhielt für diesen Zweck bis zu 280 strategische Bomber, die sog. V-Force.
Bomber des Kalten Krieges und von heute:
- Avro Vulcan
- Boeing B-47 Stratojet
- Boeing B-52 Stratofortress
- Convair B-58 Hustler
- Convair B-36
- Handley Page Victor
- Northrop B-2
- Rockwell B-1
- Tupolew Tu-95 Bear
- Tupolew Tu-16 Badger
- Tupolew Tu-160 Blackjack
- Vickers Valiant
Entwicklung der Technik
Bomberangriffe waren zunächst nur bei guter Sicht möglich. Im Zweiten Weltkrieg ermöglichten Leitstrahlverfahren, Funknavigation und Radar auch Angriffe nachts und bei geschlossener Wolkendecke. Später wurden Trägheitsnavigationssysteme eingeführt, die die Position eines Bombers mit großer Genauigkeit bestimmen konnten. Heutzutage wird das Ziel oft mit GPS geortet, so dass Bombenangriffe auch bei Bewölkung und nachts möglich sind.Eingesetzte Waffen
Zu den ersten Zielen von Bombern zählt meist die gegnerische Luftabwehr. Einige Bomber sind auch mit von Bordschützen bedienten Maschinengewehren oder Bordkanonen ausgestattet, trotzdem sind Bomber durch gegnerische Jagdflugzeuge leicht verwundbar und werden deshalb oft durch Begleitjäger eskortiert.Konventionell
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1960er Jahre: B-52 wirft Bomben auf Vietnam ab Bildherkunft |
Die Bomben werden von der Besatzung über dem Zielgebiet abgeworfen; dabei kann es sich um ungelenkte dumb bombs oder um präzisere, etwa lasergesteuerte, smart bombs handeln. Umstritten sind so genannte Bombenteppiche sowie Streubomben, welche am Boden in viele Sprengköpfe (bomblets) zerfallen, von denen oft einige nicht sofort detonieren und Zivilisten gefährden.
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Atombombe "Little Boy" auf einem Transportwagen kurz vor dem Abflug nach Hiroshima (13 kt Sprengkraft) Bildherkunft |
Frei fallende Nuklearbomben
In der Frühphase des kalten Kriegs war der Einsatz strategischer Bomber zentraler Bestandteil einer angedachten atomaren Kriegführung. Mit der Einführung und Weiterentwicklung von Interkontinentalraketen als Trägersystem wurde die strategische Bomberflotte zunehmend obsolet. Dennoch sind praktisch alle amerikanischen Bomber dafür ausgelegt, auch Nuklearwaffen ins Ziel zu tragen. Bei vielen modernen Nuklearbomben kann die Sprengkraft der nuklearen Explosion vom unteren Kilotonnenbereich für den taktischen Gefechtsfeldeinsatz bis zu mehreren Megatonnen zur Bekämpfung sogenannter "hardened targets" (z. B. unterirdische Kommandobunker, Raketensilos) eingestellt werden.Kurzstreckenraketen
Die mit nuklearen Sprengkopf bestückte Boeing AGM-69A SRAM (Short Range Attack Missile = Kurzstreckenrakete) wurde für kleinere Ziele, wie etwa Boden-Luft-Raketenabschussbasen konzipiert. Sie eignet sich dazu besonders gut, weil ihr Trägheitslenksystem nicht durch feindliche ECMs gestört werden kann. Die SRAM ist jene Art von Waffe, mit der man einem Krieg "begrenzen" könnte, weil sie sie auf militärische Ziele gerichtet wird. Sie würde jede Art von fixer Abwehr in einer bestimmten Gegend ausschalten und dem Feind keine Chance geben, zurückzuschlagen, z.B. gegen die B-1B die die SRAMs transportiert. Eine B-1B kann zwei Dutzend SRAMs an Bord nehmen. Jede ist 4,30 m lang, wiegt 1000 kg und trifft mit Mach 2,5 ihr Ziel. Wenn sie in großer Höhe abgefeuert wird, kann sie 200 km weit fliegen, aus geringer Höhe fliegt sie 56 km.Luftgestützte Marschflugkörper
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Marschflugkörper Boeing AGM-86 Bildherkunft |
Da von Bombern aus der Luft abgefeuerte Marschflugkörper (oder auch Raketen) weit entfernte Ziele erreichen können, besteht für die Bombermannschaft nur ein geringes Risiko.
Jene Marschflugkörper, die derzeit bei der US-Luftwaffe ausschließlich für die B-52 in Verwendung stehen, werden von Boeing produziert, wie zum Beispiel die Boeing AGM-86 Cruise Missile. Sie haben ihren eigenen Turbofan-Antrieb und rudimentäre Steuerelemente sowie elektronische Geräte, die mit Zielinformationen vorprogrammiert sind. Wenn sie abgefeuert sind, folgen sie automatisch (auch mit Hilfe von GPS) ihren Befehlen bis zum Ziel.
Einteilung
Spezialfälle von Bombern sind
- Strategische Bomber, z. B. die US-amerikanische Boeing B-52
- Jagdbomber, beispielsweise der europäische Panavia Tornado (auch taktischer Bomber genannt)
- Stealth-Bomber, z. B. die US-amerikanische Northrop B-2
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Fliegende B-2 Spirit der US Air Force Bildherkunft |
Im Zweiten Weltkrieg unterschied man:
- Leichte Bomber mit meist einem Motor, z. B. die Fairey Battle
- Mittlere Bomber mit meist zwei Motoren, z. B. die Junkers Ju 88
- Schwere Bomber (Viermots) mit meist vier Motoren, z. B. die Boeing B-29 Superfortress
- Sturzkampfflugzeuge, beispielsweise die Junkers Ju 87 Stuka
- Torpedobomber, z. B. die Fairey Swordfish
- Schnellbomber, z. B. die De Havilland D.H.98 Mosquito
- Schlachtflugzeuge - Erdkampfflugzeuge, die im frontnahen Bereich operierten, z. B. die Henschel Hs 123 oder die Il-2 Sturmowik
- Jagdbomber (Jabos), z. B. die Republic P-47
(Bis 1945 wurde Kampfflugzeug als Synonym für Bomber verwendet.)
Siehe auch
Luftkrieg, Kampfflugzeug, Tankflugzeug, Aufklärungsflugzeug, Liste von Flugzeugtypen, Listen zu Flugzeugen des Zweiten WeltkriegesLiteratur
- Wilfried Kopenhagen: Sowjetische Bombenflugzeuge, Berlin 1989, transpress-Verlag für Verkehrswesen, ISBN 3-344-00391-7
simple:Bomber
Diskussion der Autoren über den Artikel: Bomber
2. Weltkrieg
Der Abschnitt über den 2. Weltkrieg ist totaler Mist. Wertend, voller Legenden (Napalm) und in keinster Weise mit Literaturangaben belegt. Von 1940 bis 1941 griffen deutsche Bomber als Reaktion auf englische Angriffe auf Wohngebiete etliche Industriestädte in Südengland an. Was soll das denn? Der Angriff auf England aus der Luft war eine vorbereitende Massnahme zur Invasion und keine Vergeltungsmassnahme. Siehe den gleichnamigen Artikel zu Luftschlacht um EnglandGuter Artikel für den Anfang, jedoch sind m. E. viele wertende Passagen enthalten. Vielleicht könnte man die Formulierungen etwas versachlichen und problematische Begriffe ersetzen. --Sunshinemind 11:20, 16. Mär 2005 (CET)
Der Abschnitt über das "friedenstiftende SAC" ist gelinde gesagt, amerikanische Propaganda, und gehört absolut nicht in einen Fachartikel! Er unterstellt der Gegenseite Angriffsabsichten, was durch nichts bewiesen ist. Um nicht falsch verstanden zu werden, beide Seiten, Amerikaner wie Russen, haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten Großmachtpolitik betrieben. Doch die beiden je zum Einsatz gekommenen Atombomben wurden von den USA gegen ein bereits besiegtes Land eingesetzt. Hwarang 22.3.2005
Der Bereich des Kalten Krieges sieht jetzt ein bischen dünn aus. Vieleicht Könnte man noch ergenzen wieviele Bomber in der UDSSR und in England geflogen sind. MFG --212.6.85.31 13:38, 24. Apr 2005 (CEST)
- Ich habe jetzt mal die Anzahl der britischen Bomber ergänzt. Soweit ich weiß, war die sowjetische Bomberflotte kaum größer als die britische, da die Sowjets sehr schnell auf Interkontinentalraketen (see- und landgestützt) umstiegen, und die Bomber keine so große Bedeutung wie in den USA hatten. Mir fehlen da aber auch konkrete Zahlen. Heute hat Russland lediglich noch 75 - 80 Bomber. Gruß Albion 15:58, 24. Apr 2005 (CEST)
Weiß jemand genaue Zahlen über die sowjetische Bomberflotte? MFG --212.6.85.135 20:56, 6. Mai 2005 (CEST)
Deutsche Bomber im 2. Weltkrieg
Über deutsche Bomber/Bombardierungen ist im Abschnitt des zweiten Weltkrieg gar nichts zu lesen, obwohl Deutschland damit angefangen hat. Flugzeugtypen wären vielleicht noch interessant.
Eingesetzte Waffen
Eingesetzte Waffen
Der Teil mit den eingesetzten Waffen ist noch SEHR verbesserungswürdig. Vor allem die Beschränkungauf amerikanisches Gerät in den Teilen, welche sich mit Atomwaffen und selbstangetriebenen
Flugkörpern befassen, ist - wie ich finde - höchst unzureichend.
Außerdem enthält der Text einige fachliche Fehler:
-eine amerikanische Atombombe mit dem Namen B82 findet sich nirgends.
->Die einzige Atomwaffe, welche eine 82 in ihrem Namen hatte war meines wissens die W-82 - eine Artillerie-Granate mit einer Sprengkraft von <2Kt
Der Autor dieses Teils sollte sich auch überlegen, wieso die mit DAY-Möglichkeit ausgestattete B83 mehr wiegt als die angeblich 28Mt besitzende B82. (die unten erwähnte Mk-41 wiegt ungefähr 10500 lb =~5000kg, wie sollte die 28Mt B83 <1000kg sein?)
Ach ja, außerdem ließt man über die Mk-41 Bombe, dass sie die stärkste je von den USA in den aktiven Dienst übernommende Kernwaffe war (25 Mt).
->Was auch gegen die Existenz der B82 spricht.
Es wäre schön, wenn jemand diese Anregungen aufnehmen und in den Artikel reinbringen könnte; ansonsten mache ich das irgendwann nach den Klausuren.
Zwei sehr interessante Seiten, die sicher helfen:
http://nuclearweaponarchive...
www.fas.org









