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Boulevardjournalismus

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Journalismus, Fotografieren, Sex



Der Artikel Boulevardjournalismus gehört zur Kategorie: Journalismus, Zeitung, Zeitschrift
Als Boulevardjournalismus werden journalistische Tätigkeiten bezeichnet, die sich vorwiegend mit weniger anspruchsvollen Themen beschäftigen, die für Boulevardmedien interessant sind. Boulevardjournalisten sind vor allem auf der Suche nach Themen, die sich "emotionalisierend" präsentieren lassen. Eine ihrer Aufgaben ist es, aktuelle Ereignisse in unterhaltsamer Form aufzuarbeiten. Skandale und Skandälchen, Verbrechen und alles rund um das Thema Sex wird von ihnen verarbeitet. Häufig sind Prominente Thema des Boulevardjournalismus, das Neueste aus der VIP-Szene wird oft verarbeitet, Klatschthemen sind sehr beliebt.

Einige Boulevardfotografen leben von der in einigen Fällen schon als "spionageartigen Ausspähung" zu bezeichnenden Beobachtung von Prominenten (Paparazzi), die häufig ihre Opfer selbst in äußerst privaten, intimen Situationen fotografieren oder filmen, meist aus großer Distanz mit Teleobjektiven. Häufig werden private Details veröffentlicht, selbst wenn sie von dubiosen Quellen stammen oder es sich nur um Gerüchte handelt. Nicht selten wird daraus dann ein Bericht, der das Gehörte als Fakt darstellt.

Der Boulevardjournalismus ist umstritten. Kritiker werfen ihm vor, er gehe "über Leichen" und verletze im Interesse einer sensationellen Berichterstattung häufig die Persönlichkeitsrechte sowie die journalistische Ethik.

Der oft synonym verwendete englische Begriff "Yellow Press" leitet sich von dem ersten 1895 farbig gedruckten Cartoon The Yellow Kid ab, der in der von Joseph Pulitzer herausgegebenen "New York World" erschien und zum amerikanischen Synonym für die Sensationspresse wurde. Im britischen Sprachraum ist diese Bezeichnung dagegen unbekannt.

Weblinks

Artikel einer Studentin über Boulevardjournalismus

Siehe auch

Journalismus, Boulevardmedien, Regenbogenpresse, Mediendemokratie, Human Interest, Borderline-Journalismus


Diskussion der Autoren über den Artikel: Boulevardjournalismus


Redundanzen zum Artiekl Boulevardzeitung vorhanden!

Artikelkürzung bzw. Anpassung an Lemma

Ich schlage vor, diesen Artikel um die Details der Boulevardzeitungen zu kürzen und ausschließlich auf die Besonderheiten der boulvardjounalistischen Stilmittel hinzuweisen. In dieser Form wird ja der Journalismus nicht einmal im Einleitungssatz genannt, stattdessen wird auf die Printmedien eingegangen.

Gleichzeitig würde es Sinn machen, wenn der Artikel Boulevardzeitung zu Boulevardmedien verschoben wird, weil dann dort auf die speziellen Formate der einzelnen Bereiche Print und Rundfunk/Fernsehen eingegangen werden kann. Ich denke nicht, das jedes Format einen eigenen Artikel braucht, oder? Verweise bzw. weiterleitungen reichen doch aus. Ergänzer 11:17, 2. Mär 2006 (CET)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Boulevardjournalismus und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).