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Bundeswehr
Bundeswehr ist die Bezeichnung für die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland und ihre Verwaltung.
Struktur
Die Bundeswehr besteht aus den Streitkräften und der zivilen Bundeswehrverwaltung. An ihrer Spitze steht der Bundesminister der Verteidigung als Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt im Frieden. Im Verteidigungsfall geht die Befehls- und Kommandogewalt auf den Bundeskanzler über ( GG). Oberster Soldat der Bundeswehr ist der Generalinspekteur der Bundeswehr, der den Dienstgrad General trägt, jedoch nicht militärischer Oberbefehlshaber der Bundeswehr ist. Einen solchen kennt die Kommandostruktur der Bundeswehr nicht. Die Verantwortung für die Einsatzbereitschaft ihrer Bereiche haben die Inspekteure der Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine) und der militärischen Organisationsbereiche (Streitkräftebasis, Zentraler Sanitätsdienst).
Gemäß dem derzeit gültigen PSM (Personalstrukturmodell) 2010, soll die Bundeswehr bis 2010 eine neue Struktur mit einer Friedensstärke von etwa 250.000 Soldaten und 75.000 zivilen Mitarbeitern einnehmen. Während des Kalten Krieges verfügte die Bundeswehr über eine Sollstärke von etwa 495.000 Soldaten. Dabei handelt es sich um Wehrpflichtige (zur Zeit neun Monate Pflichtdienstzeit), um Berufssoldaten und um Soldaten auf Zeit.
Die Bundeswehr nahm nach der Wiedervereinigung rund 20.000 Soldaten der ehemaligen NVA der DDR auf. Außerdem wurde ein kleiner Teil des Materials der NVA übernommen und zum Teil bis heute weiter genutzt. Große Mengen der Bewaffnung und Ausstattung wurden hingegen verschrottet, verkauft oder verschenkt, so wie Panzer an die Türkei und kürzlich die letzten sechs MiG-29 der NVA-Luftwaffe an Polen. 39 Kriegsschiffe der Volksmarine kaufte Indonesien.
Seit 2001 ist die Bundeswehr uneingeschränkt für Frauen geöffnet. Zuvor durften sie nur im Sanitätsdienst der Bundeswehr (seit 1975 als Offizier, seit 1991 auch in der Unteroffiziers- und Mannschaftslaufbahn) sowie im Militärmusikdienst (ebenfalls seit 1991) beschäftigt werden. Mit der Ernennung zum Generalarzt (w) wurde Dr. Verena von Weymarn 1994 der erste weibliche General in der deutschen Geschichte. Ihr folgte 2006 Generalarzt Dr. Erika Franke, die damit 16 Jahre nach der Wiedervereinigung auch der erste Bundeswehrgeneral aus den neuen Bundesländern wurde. Derzeit leisten über 12.000 weibliche Soldaten ihren Dienst in der Bundeswehr. Davon befindet sich etwa die Hälfte im Sanitätsdienst. Insgesamt stellen sie damit einen Anteil von 6,2% der Berufs- und Zeitsoldaten. Dabei liegt ihr Anteil in der Marine bei 8,4%, im Heer bei 6,3% und in der Luftwaffe bei 4,9%. (Stand Januar 2005).[Frauen in der Bundeswehr]
Die Reservisten der Bundeswehr sind unter anderem in Heimatschutzbataillonen verplant, die im Verteidigungsfall (oder in anderen Notfällen) aufgestellt werden. Reservisten werden auch verstärkt in Auslandseinsätzen verwendet. Im Zuge der Umstrukturierung werden allerdings auch diese nicht-aktiven Truppenteile aufgelöst und die Reservisten zunehmend auf so genannten gespiegelten Dienstposten innerhalb der aktiven Truppenteile eingesetzt, wenn sie im Rahmen von Wehrübungen wieder in das Soldatenverhältnis berufen werden.
Innere Führung
Hauptartikel: Innere Führung
Der Begriff Innere Führung beschreibt die komplexe Führungskonzeption der Bundeswehr, er ist verbunden mit dem Leitbild des Staatsbürgers in Uniform. Das bedeutet, dass die Grundrechte des Soldaten nur so weit eingeschränkt werden sollen, wie es der militärische Auftrag erfordert. So ist das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung durch das Prinzip von Befehl und Gehorsam eingeschränkt (siehe: Vorgesetztenverordnung). Anders als Soldaten in vielen Ländern besitzen die Bundeswehrsoldaten das aktive und das passive Wahlrecht.
Die Innere Führung soll so die Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft gewährleisten. Sie wurde unter anderem durch den späteren General Graf Baudissin entwickelt und markiert einen bedeutenden Unterschied zu allen früheren deutschen Armeen. Zuständig für die Lehre, Kommunikation nach außen und die Weiterentwicklung ist das Zentrum Innere Führung.
Ein Merkmal der Inneren Führung ist das sehr weit gehende Beschwerderecht der Soldaten. Jeder Soldat kann sich in allen dienstlichen und verwaltungsrechtlichen Fragen auf dem Dienstweg (üblicherweise beim nächsten Disziplinarvorgesetzten, aber auch beim Wehrbeauftragten oder nächst höheren Vorgesetzten, der Beschwerende ist an keine Reihenfolge gebunden) beschweren, ohne dass ihm daraus Nachteile erwachsen dürfen. Dies bezieht sich sowohl auf Befehle, das Verhalten von Vorgesetzten und Gleichgestellten sowie auch Verwaltungsakte. Darüber hinaus hat jeder Soldat das Recht, ohne Einhaltung des Dienstweges eine Eingabe an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages zu richten.
Bundeswehrreform und Transformation
Die Bundeswehr hat sich in ihrer Geschichte immer wieder veränderten Bedingungen anpassen müssen. Während des Ost-West-Konflikts war das Bedrohungspotenzial des Warschauer Pakts bestimmend für die Struktur der Bundeswehr. Nach dessen Ende war deshalb eine Grundreform der Bundeswehr notwendig geworden. Dabei mussten anfangs die mögliche Restbedrohung aus dem osteuropäischen Raum und sich zunächst nur vage abzeichnende neue Aufgaben miteinander in Einklang gebracht werden. Auch die innenpolitische Diskussion in Deutschland, die sich unter anderem zwischen 1990 und 1994 in der so genannten out-of-area-Debatte niederschlug, stand einer schnellen und gründlichen Reform im Wege. Erst nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 über die Auslandseinsätze der Bundeswehr waren die Voraussetzungen gegeben, die Bundeswehr gezielt auf derartige Aufgaben auszurichten. Es blieb jedoch vornehmlich aus innenpolitischen Gründen zunächst bei einer Veränderung in kleinen Schritten.
Nach dem Regierungswechsel 1998 und den Empfehlungen der so genannten Weizsäcker-Kommission wurde der Umbau unter Bundesminister Scharping erheblich beschleunigt. Nicht alle Reformansätze haben sich indes als praktikabel und finanzierbar erwiesen. Der beginnende militärische Kampf gegen den Terror als Reaktion auf die Anschläge des 11. September 2001 haben zu weiteren Überarbeitungen der Reformen geführt.
Inzwischen ist die Erkenntnis erwachsen, dass es nicht mehr möglich ist, einen am Ende der Reform anzustrebenden dauerhaften Sollzustand zu definieren, wie es für frühere Bundeswehrreformen unter den fast statischen Bedingungen des Kalten Krieges typisch war. Eine von manchen erhoffte gründliche Reform, die alle Probleme der Bundeswehr auf einmal behebt, kann es nicht mehr geben. Das neue sicherheitspolitische Umfeld unterliegt schnell stattfindenden Wandlungen. Diesen Herausforderungen kann, so das neue Konzept, nur mit einem kontinuierlichen Anpassungsprozess begegnet werden. Dieser Prozess trägt die Bezeichnung „Transformation“. Die Transformation ist mehr als eine Verbesserung des Bestehenden, sie ist aber darüber hinaus auch mehr als eine reine Umwandlung. Die Weiterentwicklung der Bundeswehr wird in Zukunft also in einem Prozess ablaufen, der durch ständige Analyse und Evaluation aller entscheidenden Parameter eine Möglichkeit schafft, mit der die Bundeswehr ihre Einsatzfähigkeit in einem sich rasch verändernden Umfeld herstellen und aufrecht erhalten kann. Um das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in diesem Vorhaben zu unterstützen wurde das bisherige Zentrum für Analysen und Studien im Jahre 2004 in das Zentrum für Transformation der Bundeswehr (ZTransfBw) umgestaltet. Diese Institution dient dem BMVg als "Denkfabrik", die den Auftrag hat mit der Lieferung von entscheidungsrelevanten Informationen und Analysen zu politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen den Prozess der Transformation zu begleiten.
Der seit 1990 anhaltende Veränderungsprozess bringt für viele Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr erhebliche persönliche Belastungen mit sich. Die Menschen mussten teilweise mehrmals außer völlig neuen Aufgaben auch Standortschließungen, Beschwernisse durch Umzug und Umschulung oder die Veränderung persönlicher und familiärer Planungen bewältigen. Aufgrund dieser Unsicherheit stieg die Zahl von Eingaben der Soldaten an den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages deutlich an, ein Indiz für die derzeitige Verunsicherung vieler Menschen in der Bundeswehr. Zusätzlich zu schultern waren Kürzungen des Weihnachtsgeldes, Wegfall des Urlaubsgeldes und eine kontinuierliche Absenkung der Pension bei steigender Auftragslast durch Auslandseinsätze mit erheblichem Gefahrenpotential, zum Beispiel Minen, und oft unabsehbaren versetzungsbedingten (Standortschließungen) Umzügen mit allen daraus für die Familien entstehenden Belastungen.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Bundeswehr
Der ehemalige Panzergeneral Gerhard Graf von Schwerin wurde am 24. Mai 1950 Konrad Adenauers Berater in technischen Fragen der Sicherheit zur geheimen Vorbereitung des Aufbaus westdeutscher Streitkräfte. Am 26. Oktober 1950 berief Konrad Adenauer Theodor Blank zum Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen. Dieses Amt Blank wurde zur Keimzelle des späteren Bundesministeriums der Verteidigung.
Die Gründung der Bundeswehr und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik am 5. Mai 1955 führte zu erheblichen innenpolitischen Auseinandersetzungen, vor allem zwischen SPD und CDU über die Frage, ob es moralisch zu verantworten sei, dass Deutschland nach der Hitler-Diktatur jemals wieder über Streitkräfte verfügen sollte. Am 7. Juni 1955 wurde die Wehrverwaltung gegründet, am 12. November 1955 die ersten 101 Freiwilligen vereidigt.
Der Name "Bundeswehr" wurde auf Vorschlag des FDP-Bundestagsabgeordneten Hasso von Manteuffel, früherer Wehrmachtsgeneral der Panzertruppe, gewählt.
Die ersten Soldaten der Bundeswehr waren Offiziere und Unteroffiziere, die in der Wehrmacht gedient hatten. Im Jahr 1958 stammten 12.900 Offiziere aus der Wehrmacht. Alle Offiziere vom Oberst aufwärts wurden durch den Personalgutachterausschuss überprüft, ein Gremium aus 38 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung und nach Bestätigung durch den Bundestag ernannt worden waren. Auf den Vorwurf, alle hohen Offiziere hätten in der Wehrmacht gedient, antwortete Bundeskanzler Adenauer sinngemäß, die NATO nehme ihm keine 18-jährigen Generäle ab.
Die Bundeswehr sieht sich ausdrücklich nicht in der Tradition der Wehrmacht oder der NVA, sondern pflegt verstärkt ihre eigenen Traditionen als demokratische Armee aus mündigen Bürgern aus 50 Jahren Bundeswehrgeschichte. Als gültig Tradition werden aber auch Soldaten und Truppenteil vor 1945 betrachtet, sofern sie durch ihr Wirken beispielhaft für Freiheit und Recht eintraten. Als Haupttraditionslinien von vor 1945 gelten die preußischen Reformer zu Beginn des 19. Jahrhunderts und der militärische Widerstand gegen Hitler.
Parlamentarisch-politische Kontrolle
Die Bundeswehr untersteht dem Bundesminister der Verteidigung, einem zivilen Angehörigen der vom Deutschen Bundestag getragenen Bundesregierung. Der Verteidigungsminister ist der einzige Zivilist, der Soldaten Befehle erteilen kann. Dadurch wird das Primat der Politik, das heißt der Vorrang der Politik gegenüber dem Militär, sichergestellt. Dieses politische Primat erfordert, dass auch in der Bundeswehr das Prinzip von Befehl und Gehorsam gilt.
Obwohl die Bundeswehr Teil der Exekutive ist, hat der Bundestag bedeutende Kontrollrechte, und die Bundeswehr gilt als „Parlamentsarmee“. Das Parlament verfügt über Kontrollinstrumente mit gegenüber der Bundeswehr erheblich weiter gehenden Rechten, als es sie für andere Bereiche der Exekutive wie etwa der Bundespolizei, der Finanzverwaltung oder den Botschaften gibt. Es handelt sich dabei um die besonderen Rechte des Verteidigungsausschusses als Untersuchungsausschuss, um den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages und um die Sonderregelungen im Haushaltsrecht.
Der Verteidigungsausschuss
Während der Bundestag in allen anderen Angelegenheiten einen Untersuchungsausschuss einsetzen kann ( GG), kann sich der Verteidigungsausschuss selber zum Untersuchungsausschuss erklären ( GG). Das erlaubt es den Abgeordneten, jede bundeswehrinterne Sache, der der Ausschuss politische Bedeutung beimisst, mit allen Mitteln eines Untersuchungsausschusses, das heißt ähnlich einer staatsanwaltlichen Ermittlung, zu überprüfen, ohne dass das Bundestagsplenum eingeschaltet werden muss. Dadurch können die zuständigen Parlamentarier die Bundeswehr leichter überwachen, ohne dass die gegebenenfalls notwendige Geheimhaltung verloren geht.
Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages
GG bestimmt, dass zum Schutze der Grundrechte und als Hilfsorgan des Bundestages bei der Ausübung der parlamentarischen Kontrolle ein Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages berufen wird. Der Wehrbeauftragte ist also ein Organ des Bundestages, nicht der Bundeswehr oder der Bundesregierung. Er untersucht mögliche Verletzungen der Grundrechte der Soldaten und Verstöße gegen die Grundsätze der Inneren Führung und berichtet dem Bundestag. Außerdem ist er Petitionsinstanz für alle Soldaten, die sich ohne Einhaltung des Dienstweges unmittelbar an ihn wenden dürfen.
Sonderregelungen im Haushaltsrecht
Abs. 1 GG bestimmt: “Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. Ihre zahlenmäßige Stärke und die Grundzüge ihrer Organisation müssen sich aus dem Haushaltsplan ergeben.” Das bedeutet, dass die Stärke und Organisation der Streitkräfte jedes Jahr von neuem durch den Bundestag im Haushaltsgesetz festgelegt werden. Eine ähnliche Regelung gibt es für keinen anderen Bereich der Exekutive. Sie verhindert, dass der Verteidigungsminister die Streitkräfte vergrößert oder sie zu nicht vom Parlament gebilligten Zwecken umorganisiert.
Auftrag
Die Bundeswehr hat gemäß Abs. 1 Satz 1 GG den Auftrag, Deutschland und seine Verbündeten zu verteidigen („Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“). Deutschland und seine Staatsbürger gegen politische Erpressung und äußere Gefahr zu schützen, bei Katastrophen zu helfen, aus Notlagen zu retten und bei humanitären Aktionen zu unterstützen, die militärische Stabilität und die Integration Europas zu fördern sowie dem Weltfrieden und der internationalen Sicherheit im Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen zu dienen sind grundgesetzlich Nebenaufgaben, wenn sie auch in den letzten Jahren die Haupttätigkeit der Bundeswehr bilden.
Die Verteidigung der Bundesrepublik erfolgt dabei „nicht mehr nur in Hindelang, sondern auch am Hindukusch“ (Zitat des damaligen Bundesverteidigungsministers Peter Struck, 2003).
Bündnisfall
Mit dem Bündnisfall regelt der NATO-Vertrag im Artikel 5 in Verbindung mit GG eine weitere Einsatzmöglichkeit der Bundeswehr. Die Bundeswehr kann auch eingesetzt werden, wenn ein NATO-Bündnispartner angegriffen wird. Der Bündnisfall wurde seit seiner Festlegung erstmals nach dem 11. September 2001 erklärt.
Die Bundeswehr im Auslandseinsatz
Zunehmend wird die Bundeswehr auch zu friedenserhaltenden und -sichernden Maßnahmen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt. Bereits unmittelbar nach der Wiedervereinigung begann eine heftige Debatte über den Einsatz der Bundeswehr außerhalb des NATO-Vertragsgebiets (out-of-area-Debatte). Die ersten derartigen Einsätze waren 1991 eine Minenräumaktion der Marine nach dem 2. Golfkrieg im Persischen Golf und 1993 die Entsendung eines Feldlazaretts nach Phnom Penh im Rahmen einer UN-Mission. Es folgten Einsätze in der Adria (SHARP GUARD 1992–1996), in Somalia und auf dem Balkan im Rahmen der Einsätze IFOR und SFOR. Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Einsätze nach Maßgabe des Abs. 2 GG hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 geklärt. Darüber hinaus enthält dieses Urteil die Grundlegung für den Parlamentsvorbehalt für den Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte im Ausland. Im Schrifttum ist umstritten, ob dieser Vorbehalt durch das Urteil nur explizit klargestellt oder in extensiver Auslegung der Verfassung erst durch das Gericht "eingeführt" wurde.
1999 hat die Bundeswehr mit der Luftwaffe im Rahmen der NATO-Operation ALLIED FORCE mit etwa 500 Einsätzen zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an einem verfassungsmäßig und völkerrechtlich umstrittenen Krieg – dem Krieg gegen Jugoslawien – teilgenommen. Die völkerrechtliche Grundlage für den Einsatz war in der Fachdiskussion stark umstritten. Überwiegend wurde die Intervention von den verantwortenden Politikern als "humanitäre Intervention" bezeichnet und in der Hinsicht als gerechtfertigt angesehen. Die Legitimation der Beteiligung stützte sich besonders auf geheimdienstliche Informationen, die bei Kriegseintritt als fragwürdig galten. Die Teilnahme deutscher Streitkräfte an der Operation konnte bei Annahme des Rechtfertigungskonstruktes als verfassungsrechtlich zulässig angesehen werden: Es lag kein Angriffskrieg im Sinne des GG vor und die Teilnahme erfolgte im Rahmen eines Systems gegenseitiger und kollektiver Sicherheit, wie Abs. 2 GG es verlangt. Wird die Begründung der "humanitären Intervention" nicht geteilt, stellte die NATO-Intervention völkerrechtlich einen Angriffskrieg dar, wodurch die Beteiligung der BRD verfassungsrechtlich unzulässig war. Es schloss sich diesem Einsatz eine Beteiligung an der KFOR-Mission zum Schutz der Bevölkerung und der im Land tätigen Hilfsorganisationen an. Der Einsatz der internationalen Sicherheitspräsenz KFOR fußte von Anfang an auf einer Resolution des Sicherheitsrates (1244 (1999)).
Seit 2001 ist die Bundeswehr unter der Führung des Einsatzführungskommandos auch im Rahmen der Antiterrorkoalition eingesetzt. Ein Marinekontingent überwacht, abgestützt auf Dschibuti, das Seegebiet am Horn von Afrika; außerdem ist die Marine an entsprechenden NATO-Operationen im Mittelmeer beteiligt. Ein Heereskontingent ist in Afghanistan im Rahmen von ISAF aktiv und schützt seit November 2003 im Rahmen der Bildung eines regionalen Aufbauteams den Handel der Stadt Kunduz und Demilitarisierungsprogramme wie DDR (Disarmament, Demobilization and Restauration). Auch die übrigen Teile der Bundeswehr sind an diesen Operationen unterstützend beteiligt. Im Irak sind derzeit keine Soldaten der Bundeswehr eingesetzt, bilden jedoch in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten Polizei- und Milizkräfte der neuen irakischen Sicherheitskräfte aus.
Um der Gefallenen dieser Einsätze zu gedenken, bestehen in den Einsatzländern Ehrenmale der Bundeswehr. Auch gibt es Vorschläge, ein zentrales Denkmal in Berlin zu errichten.
Überblick über Auslandseinsätze der Bundeswehr
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Bundeswehrsoldaten der SFOR mit Transportpanzer Fuchs in Pale in Bosnien im Rahmen der Operation Joint Forge im Januar 2004 Bildherkunft |
- seit 1960 an mehr als 130 humanitären Hilfsaktionen. Darunter Hilfeleistungen von Luftwaffe und Sanitätsdienst für die durch ein Erdbeben im Februar 1960 zerstörte Stadt Agadir in Marokko.
- Januar 1965 - Erstmals Beteiligung an einer großen internationalen Hilfsaktion in Algerien. Hierzu bilden zwei Lufttransportgeschwader mit 12 Flugzeugen vom Typ "Noratlas" eine Luftbrücke.
- August 1976 - Katastrophenhilfe im norditalienischen Erdbebengebiet Friaul.
- November 1984 - Flugzeuge vom Typ "Transall" der Luftwaffe fliegen Versorgungsgüter in die Hungergebiete in Äthiopien.
- 1988-1989 - Transportflüge im Rahmen der UNTAG-Mission in Namibia.
- Juni 1990- Erdbebenhilfe im Iran – Ein Feldlazarett und 40 Sanitätsoffiziere und Sanitätssoldaten des Sanitätslehrbataillons 851 aus München werden in das Erdbebengebiet verlegt.
- 6. Januar 1991 - Verlegung von 18 Kampfflugzeugen des Typs "Alpha-Jet" auf den Fliegerhorst Erhac in der Türkei. Insgesamt 212 Soldaten der Luftwaffe sollen einen Beitrag zum Schutz der Türkei vor Angriffen aus dem Irak leisten.
- ab März 1991 im Rahmen der US-geführten "Operation Südflanke" Entsendung von Minensuchbooten ins Mittelmeer und später zum Minenräumen in den Persischen Golf (ca. 350 Deutsche, 7 Schiffe).
- April 1991 - Im Rahmen der "Operation Kurdenhilfe" versorgen Sanitätskräfte und Heeresflieger mit Transporthubschrauber vom Typ CH-53 kurdische Flüchtlinge im Iran und in Anatolien.
- 1991-1996 - Transport von UN-Waffeninspekteuren mit Transallflugzeugen und Hubschraubern im Irak im Rahmen der UNSCOM-Mission.
- November 1991 - Sechs, später 18 deutsche Sanitätssoldaten werden zur medizinischen Betreuung von Angehörigen der UN Advanced Mission in Cambodia (UNAMIC) in Kambodscha entsandt.
- 1992-1996 SHARP GUARD, Embargo gegen das ehemalige Jugoslawien in der Adria durch Marineverbände, stets zwei deutsche Fregatten oder Zerstörer, außerdem Flugzeuge.
- April 1992 - 1993 unter UN-Kommando: Entsendung von 140 weiteren Sanitätssoldaten, darunter 30 Sanitätsoffiziere, nach Phnom Penh zur medizinischen Betreuung von Angehörigen der United Nations Transitional Authority in Cambodia (UNTAC)
- 1993-1994 unter UN-Kommando: Teilnahme an UNOSOM, einer Stabilisierungsmission der UN in Somalia, siehe Deutscher Unterstützungsverband Somalia (ca. 1.700 Heeressoldaten unter anderem stationiert in Belet Huen, später außerdem vier Schiffe der Marine für die Rückführung aus Mogadischu). In Mombasa in Kenia wurden zwei Transportflugzeuge stationiert.
- 1994 - Beobachtermission in Georgien zur Überwachung des Waffenstillstandes in Abchasien im Rahmen von UNOMIG.
- 1995-1996 (UNPF) innerhalb Kroatiens mit ersten Maßnahmen nach Bosnien Herzegovina, abgelöst durch IFOR
- 1995-1996 unter NATO-Kommando: IFOR (Implementation Forces in Bosnia and Herzegovina), abgelöst durch SFOR
- 1996-2004 unter NATO-Kommando: SFOR (Stabilisation Force in Bosnia and Herzegovina), 1.700 Deutsche, abgelöst durch EUFOR
- 1999 unter NATO-Kommando: Teilnahme an Luftangriffen im Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (Kosovo-Krieg, Belgrad)
- 1999 unter NATO-Kommando: KFOR (Kosovo Force), bis 4.700 Deutsche
- 1999-2000 - Transportflüge und medizinische Versorgung in Osttimor.
- 2001 Operation „Essential Harvest“ in Mazedonien, Entwaffnung von albanischen Extremisten, 600 Deutsche
- seit 2001 Operation ACTIVE ENDEAVOUR im Mittelmeer zum Schutz des Seeverkehrs gegen terroristische Bedrohungen, deutsche Fregatten und Schnellboote
- Seit Januar 2002 unter US-Kommando: Operation Enduring Freedom als Teil des Kampfes gegen den Terrorismus mit zeitweise bis zu 4.900 deutschen Soldaten. Gegenwärtig im wesentlichen auf Marinepräsenz am Horn von Afrika reduziert (Beteiligung schwankend: 240 - 450 Soldaten).
- seit Januar 2002 ISAF-Einsatz in Afghanistan zur Friedenssicherung unter GBR (ISAF 1), TUR (ISAF 2) und GE/NL Kommando (ISAF 3). Seit ISAF 4 2003 unter NATO-Kommando.
- seit Dezember 2004 unter EU-Kommando: EUFOR (European Union Force in Bosnia and Herzegovina) etwa 1100 Deutsche
- Dezember 2004 AMIS (African Union Mission in Sudan) - Bereitstellung von Lufttransportkapazitäten für die Verlegung von Friedenstruppen der Afrikanischen Union in die sudanesische Krisenregion Darfur.
- Januar - März 2005 Humanitäre Hilfe in Indonesien - Einsatz von Sanitätskräften, MEDEVAC-Flugzeugen und dem Einsatzgruppenversorger "Berlin" nach der Flutwelle im indischen Ozean (ca. 385 Soldaten).
- seit April 2005 UNMIS (United Nations Mission in Sudan) - Entsendung von bis zu 75 unbewaffneten Militärbeobachtern in den Süden und Osten des Sudans zur Überwachung des Friedensabkommens.
- seit 31. Juli 2006 - Bundeswehreinsatz im Kongo 2006 - Entsendung von bis zu 780 Soldaten, davon 500 Einsatz- und 280 Unterstützungskräfte in die Hauptstadt Kinshasa und die Umgebung zum Schutz der Parlamentswahlen. Der überwiegende Teil bildet die Reserve in Gabun.
- seit September 2006 - Seeraumüberwachung vor der Küste des Libanons im Rahmen von UNIFIL II mit Fregatten, Schnellbooten und Hilfsschiffen unter deutscher Führung. Einschließlich Landkomponenten zur Versorgung und zur Unterstützung der libanesischen Kräfte ca. 1.400 Soldaten entsandt (Mandatsobergrenze 2.400).
Karte der momentanen Bundeswehr-Außeneinsätze
Organisation der Bundeswehr
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Organisationsbereiche im Geschäftsbereich des BMVg Bildherkunft |
Allgemeines
Das Hoheitszeichen der Bundeswehr und ihrer Teilstreitkräfte ist das Eiserne Kreuz.
Teilstreitkräfte (TSK)
Militärische Organisationsbereiche (TSK-übergreifend)
Wehrverwaltung
Die Verwaltung der Bundeswehr ist eine bundeseigene und bundesunmittelbare Verwaltung mit eigenem Verwaltungsunterbau und übernimmt gem. Art. 87b des Grundgesetzes die Bundeswehrverwaltung, die sich in den Rüstungsbereich und die Territoriale Wehrverwaltung untergliedert (Organisationsbereiche).
Die Bundeswehrverwaltung ist damit beauftragt den materiellen und personellen Bedarf der Streitkräfte zu decken. Insbesondere sind der Territorialen Wehrverwaltung Aufgaben des Wehrersatzwesens (Kreiswehrersatzämter) übertragen.
Ämter und Dienststellen der Bundeswehr
(Diese Liste enthält neben den Höheren Kommandobehörden und Bundesoberbehörden der Bundeswehr einige wichtige weitere Dienststellen. Weitere Dienststellen finden sich in den Artikeln über die verschiedenen Organisationsbereiche der Bundeswehr)
Fuhrpark
Der Fuhrpark ist zwar nicht homogen, jedoch relativ einheitlich gestaltet, sofern es sich nicht um Sonderfahrzeuge handelt, beispielsweise Bergungskräne. Auch Fahrräder, Motorräder und Anhänger zählen zum Fuhrpark, auch wenn diese nur in geringer Zahl vorhanden sind. Wesentliche Elemente sind jedoch Panzerfahrzeuge, geländegängige Fahrzeuge und Transportfahrzeuge aller Art.
Weitgehend mit den zivilen Fahrzeugen vergleichbare Fahrzeugmodelle des Alltagsbedarfs für Truppe und Verwaltung werden seit 2002 durch die BwFuhrparkService GmbH verwaltet.
Die Bundeswehr unterhält noch an einer ganzen Reihe von Standorten KFZ-Werkstätten, in denen zum Teil auch ausgebildet wird. Die Fahrzeuge sind bis auf wenige Ausnahmen mit Diesel-Motoren ausgerüstet.
Für die eingesetzten Modelle wird vom jeweiligen Hersteller eine mehrere Jahrzehnte lange Ersatzteil-Garantie eingefordert. Ebenso ist die in Deutschland ansässige KFZ-Industrie verpflichtet, in Friedenszeiten eine gewisse Prozentzahl an KFZ vorzuhalten, die in einem Spannungs- oder Verteidigungsfall abgefordert werden können.
Für Informationen über Fahrzeug-Kennzeichen der Bundeswehr siehe Kfz-Kennzeichen (Deutschland).
Liegenschaften
Die Bundeswehr verfügt über zahlreiche Grundstücke und Gebäude. Im Zuge der wiederholten Standortschließungen der Neuzeit und der Reduzierung auf 392 Standorte wurden jedoch zahlreiche Liegenschaften für eine andere, meist zivile Nutzung frei gemacht (Konversion) oder schlicht still gelegt.[Die Standorte der Bundeswehr]
Ausrüstung
Uniform
Für die Soldaten der Bundeswehr gibt es eine große Zahl unterschiedlicher Uniformen. Neben den Ausgehuniformen der Teilstreitkräfte gibt es verschiedenartige Arbeits- und Gefechtsanzüge und Sonderbekleidung für bestimmte klimatische Verhältnisse wie zum Beispiel Kälteschutzbekleidung. Siehe dazu den Fachartikel Uniform (Bundeswehr). Die Bestimmungen für die Uniformen der Bundeswehr sind ausführlich in der ZDv 37/10 "Anzugordnung für die Soldaten der Bundeswehr" festgelegt.
Waffen
Während der Grundausbildung werden die meisten Rekruten sowohl an Feuerwaffen als auch an Waffen mit Sprengwirkung ausgebildet. Die Standardwaffe der Bundeswehr ist das Sturmgewehr Gewehr 36 (G36), welches das alte Gewehr 3 (G3) weitestgehend abgelöst hat. Dazu kommt die Pistole 8 (P8), der Nachfolger der Pistole 1. Fahrzeugbesatzungen sind teilweise mit der Maschinenpistole 2 (MP2) ausgerüstet, die durch die Maschinenpistole 7 (auch: PDW) ersetzt werden soll. Die Bundeswehr verfügt auch über zwei Maschinengewehre, das schwere Maschinengewehr 3 (MG3) und das neuere und leichtere MG4, das das MG3 im abgesessenen Kampf ergänzen wird. Als Fahrzeugbewaffnung und auf Zugebene bleibt allerdings das MG3 erhalten. Waffen mit Sprengwirkung sind beispielsweise die Handgranate DM51, DM41 oder die Handflammpatrone, sowie die Granatpistole 40mm, oder Panzerabwehrwaffen wie die Panzerfaust 3 und die Lenkwaffe MILAN. Außerdem verfügt die Bundeswehr über die Leuchtbüchse (Carl Gustav), welche die Leuchtpatrone 84mm verschießt, um das Gefechtsfeld zu beleuchten. Explosive Granaten werden mit der Carl Gustav jedoch nicht mehr verschossen. Zusätzlich benutzen die Scharfschützen der Bundeswehr das Gewehr G22 der britischen Firma Accuracy International, das G82, welches von dem US Amerikanischen M82 abstammt, und eine modifizierte Variante des G3, das G3A3 ZF.
Waffensysteme/Fahrzeuge
Kernwaffen
Heute existieren in Deutschland schätzungsweise 150 Wasserstoffbomben in den Bunkern der Luftwaffenstützpunkte Ramstein (ca. 130) und Büchel (ca. 20). [Otfried Nassauer: US - Atomwaffen in Deutschland und Europa http://www.bits.de/public/s... Die Luftwaffe trainiert nur in Büchel im Rahmen der nuklearen Teilhabe den Einsatz von Kernwaffen durch Jagdbomber vom Typ Tornado. Diese Kernwaffen unterstehen aber den Amerikanischen Streitkräften und müssen im Kriegsfall erst durch den Präsident der Vereinigten Staaten freigegeben werden.
]Neuanschaffungen 2006
Die Bundeswehr plant für 2006 Neuanschaffungen im Gesamtwert von rund sechs Milliarden Euro. Die wichtigsten Ausgaben sind diese für neue Nachrichtensysteme und Satelliten.
Die Bundeswehr in der öffentlichen Kritik
siehe hierzu auch den Artikel Geschichte der Bundeswehr
Seit ihrer Gründung wird die Bundeswehr von einer kritischen Öffentlichkeit genau beobachtet. Dabei ging es in gleicher Weise um individuelles Fehlverhalten wie um die Institution Bundeswehr als Ganzes. Fehlentwicklungen wurden von Politik und Presse oft mit großem Echo in der Bevölkerung diskutiert. Die politische Debatte drehte sich in den Anfangsjahren um die Wiederbewaffnung selber, ab 1990 vor allem um die Auslandseinsätze.
Die Minister Franz Josef Strauß, Georg Leber, Gerhard Stoltenberg und Rudolf Scharping verloren wegen verschiedener Affären ihr Amt, auch Manfred Wörner stand kurz vor dem Rücktritt. Die Minister Theodor Blank und Rupert Scholz hielten sich nur kurze Zeit im Amt. Deshalb wird das Amt des Bundesministers der Verteidigung als Schleudersitz für Politiker angesehen.
In den 50er bis 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es eine breite Diskussion über das Verhältnis der Bundeswehr zur Gesellschaft. Aspekte der Diskussion waren die Herkunft vieler Vorgesetzter aus der Wehrmacht, die Anwendung der Inneren Führung und das Verhältnis der Bundeswehr zu den Gewerkschaften. Im Zusammenhang mit dem Gewerkschaftserlass bat zum Beispiel der damaligen Genaralinspekteur, General Heinz Trettner, 1966 um seine Entlassung.
In der Truppe erregten einige Fälle erheblichen Fehlverhaltens von Vorgesetzten und einzelnen Soldaten Aufsehen. Dazu gehören das Übungsunglück an der Iller 1957, die so genannte Nagold-Affäre, in jüngerer Zeit die Misshandlung von Soldaten in Coesfeld (2002) und Fotos von Soldaten mit Totenschädeln in Afghanistan. Immer wieder wurden auch Fälle von rechtsradikalen Äußerungen bekannt. Mit dieser Thematik hat sich auch der Verteidigungsausschuss als Untersuchungsausschuss intensiv befasst.
Die Diskussionen über Einsätze begannen Anfang der 1990er Jahre im Zusammenhang mit dem Adria-Einsatz der Marine in der NATO-Operation Sharp Guard ab 1992, dem Einsatz deutscher Offiziere in AWACS-Flugzeugen über dem Balkan 1993 und dem Somalia-Einsatz 1993/4. Diese so genannte out-of-area-Debatte endete mit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts am 12. Juli 1994. Später gab es vor allem im Zusammenhang mit dem Kosovo-Krieg 1999 und dem UNIFIL-Einsatz 2006 politischen Streit. Die rechtliche Zulässigkeit des Kosovo-Einsatzes wurde angezweifelt. Hinsichtlich des UNIFIL-Einsatzes gab es Unklarheiten über das Mandat und die Befugnisse der Deutschen Marine vor dem Libanon.
Verweise
Quellen
Literatur
- Detlef Bald: Die Bundeswehr. Eine kritische Geschichte 1955-2005. C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52792-2
- Heinz Karst: Die Bundeswehr in der Krise. Universtas, München 1997, ISBN 3-8004-1350-7
- Paul Klein, Dieter Walz (Hrsg.): Die Bundeswehr an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Nomos, Baden-Baden 2000, ISBN 3-7890-7013-0
- Der Reibert - Das Handbuch für den deutschen Soldaten. Mittler, Berlin 2001. ISBN 3-8132-0755-2
- Heinz Karst, Karlhelmut Schnell, Hansdieter Seidel: Taschenbuch für Wehrausbildung. Walhalla und Praetoria, Regensburg-München 1966 ff.
Weblinks
Wikilinks
Diskussion der Autoren über den Artikel: Bundeswehr
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Bild
Dem Artikel dieses Bild voran zu stellen ist in meinen Augen ziemlich tendenziös, wenn auch geschickt unterschwellig. LARS 14:19, 7. Dez 2004 (CET)
- Ich finde das Bild auch nicht gut. Besser wäre z.B. das Foto einer Kaserneneinfahrt oder von Soldaten bei einem Staatsakt. Wie siehts damit lizenzrechtlich aus? --Elwood j blues 19:17, 13. Dez 2004 (CET)
- Richtiger ist es die Dienstflage oder das Dienstwappen oder das sonstige amtliche Emblem der bewaffneten Organe der BRD abzubilden. Hyacinthe
- Spricht etwas gegen das offizielle Bundeswehr-Logo? Phrood 21:15, 8. Apr 2005 (CEST)
- Nicht als einzelbild. wär ein wenig zu einseitig. Als Zusatz befürworte ich das logo. Müsste nur jemand mal dem Presse- und Informationsstab mailen. vllt. haben die auch ein schönes Foto, das wir da einbinden können. Die Kameraden sind da immer recht freigiebig mit :) --Pixelfire (Pixelfire) 09:22, 9. Apr 2005 (CEST)
- Ein Schelm, wer böses dabei denkt :) Phrood 09:30, 9. Apr 2005 (CEST)
Wie sieht es denn in der Zwischenzeit mit der Suche nach dem Bw-Logo und einem besseren Photo aus? --Koffer 21:00, 27. Jun 2005 (CEST)
- Was ist denn mit der Bundesdienstflagge? Die an den Anfang? --King 15:03, 28. Jul 2005 (CEST)
- Die Bundesdienstflagge hat ja nur indirekt etwas mit der Bundeswehr zu tun.
- Das Bw-Logo hätte ich da. das ist kein Problem. Eine genehmigung vom Presse und Informationsstab wäre denk ich mal von Nöten. --Pixelfire Pixelfire 15:38, 28. Jul 2005 (CEST)
- Ich würde ja anfragen, ich habe aber keine Ahnung unter welchen Lizenzbedingungen das dann hier veröffentlicht würde... --King 15:57, 28. Jul 2005 (CEST)
Jetzt habe ich mal dieses Mauerbild entfernt und dem Artikel vier typische Bw-Bilder vorangestellt, nämlich Soldaten und Waffensysteme der drei TSK. Das ist zwar noch nicht ideal, aber das beste, was ich aus dem vorhandenen Bildmaterial machen konnte. Vielleicht bekommt jemand die Anordnung der Bilder und Objekte (Inhaltsverzeichnis, Bw-Kasten) noch etwas besser hin. Aber ich meine, dass eine solche Veränderung langsam mal nötig war.--KuK 14:18, 3. Sep 2005 (CEST)
Streitkräften und Bundeswehrverwaltung
Die Bundeswehr besteht aus den Streitkräften und der Bundeswehrverwaltung. Erst Streitkräfte und Bundeswehrverwaltung bilden die Bundeswehr. Dies ergibt sich so auch aus Artikel 87a und 87 b des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, wo die Aufgaben der Bundeswehr als Ganzes definiert werden.
Nazi-Generäle
solche unsignierten, dummen Hasstiraden sollten eigentlich kommentarlos gelöscht werden. Ich bin sicher, dahinter steckt ein frustierter ehemaliger Stasi-Offizier. -- 145.253.238.10 11:23, 26. Okt. 2006 (CEST)
... Die Bundeswehr wurde fast ausschließlich von Generälen, Offizieren und Unteroffizieren der Nazi-Wehrmacht aufgebaut, die der Nazi-Wehrmacht und dem deutschen Imperialismus bis zuletzt treu gedient hatten. 1958 stammten 12.900 Offiziere der Bundeswehr aus der verbrecherischen Nazi-Wehrmacht. ... Die in den 50er Jahren per Gesetz vorangetriebene Wiedereingliederung der alten Nazi-Beamten zu 90% betraf gerade auch den Polizeiapparat des deutschen Imperalismus. Diese personelle Kontinuität zeigte sich im Zusammenhang mit dem Verbot der KPD 1956, als gegen Zehntausende KPD-Mitglieder Ermittlungsverfahren durchgeführt wurden und diese zum Teil von den gleichen Polizeibeamten verhaftet oder zum Verhör gebracht wurden, die sie auch schon 1933 und während des Nazifaschismus abgeholt oder verhaftet hatten. ... Uber 90% der 1945 entlassenen Nazi-Beamten wurden rasch wieder in den Staatsapparat des westdeutschen Imperialismus integriert. Noch 1968 waren 520 Nazi-Diplomaten im Auswärtigen Dienst beschäftigt. (3) ... ( Quelle: http://www.free.de/schwarze... )
"der Nazi-Wehrmacht aufgebaut, die der Wehrmacht bis zuletzt ergeben waren". Diesen Satz verstehe ich nicht, bitte erläutern. Was ist die Nazi-Wehrmacht und was ist die Wehrmacht? --Geschichtsfan 19:55, 28. Mär 2004 (CEST)
- Im Gegensatz zur verbrecherischen Roten Armee des Verbrechers und Massenmörders Stalin war die Wehrmacht niemals Parteiorganisation. Daher ist die Bezeichnung "Nazi-Wehrmacht" oder "Nazi-General" dummes linkes Gewäsch. Ein General, dessen halbe Familie durch die lieben Polen zwischen 1918 und 1939 in den Provinzen Posen und Westpreußen ermordet und/oder vertrieben wurde, brauchte übrigens nicht Nationalsozialist zu sein, um im Zweiten Weltkrieg für Deutschland zu kämpfen. --84.167.189.224 11:31, 21. Dez 2005 (CET)
Ich habe den Satz "Die Tätigkeit des Personalgutachterausschusses war insofern erfolgreich, als die Bundeswehr später nicht durch Prozesse gegen ihre Angehörigen wegen Nazi-Verbrechen belastet wurde." gelöscht, da es so falsch ist. Der unbedingte Wille zur Wiederaufrüstung führender Kreise und eine weitverbreitete "Schlußstrich-Menatlität" führten dazu, daß die ehem. Hitler-Generäle in der BRD nicht angeklagt wurden. Der der sie als "Massenmörder" bezeichnete schon, vgl. Fall Lorenz Knorr: Die beleidigten Kriegsverbrecher
Interessanterweise haben beide Seiten das Knowhow der Wehrmacht-Generäle genutzt. In der DDR war das beispielsweise Pauli. --LC LC 00:23, 14. Jun 2005 (CEST)
Wer ist denn Pauli? Meinst Du vielleicht Paulus? --Koffer 00:47, 14. Jun 2005 (CEST)
NVA Übernahmen
Im Artikel wird immer wieder behauptet, dass die Bundeswehr wenige NVA-Soldaten übernommen hat. Tatsächlich waren das aber - wie auch immer in der sachlichen Version steht - zahlreiche Soldaten. Ich habe mich damals mit meinem Vater darüber unterhalten, der zu der Zeit noch Beamter im Bundesministerium der Verteidigung war und damals, als die NVA in die Bundeswehr eingegliedert wurde, in die Aussenstelle in Strausberg versetzt war. -- HaukeZuehl 17:17, 31. Mär 2004 (CEST)
- Die meisten Offiziere und alle Generäle der NVA wurden innerhalb weniger Monate entlassen, auch wenn ganz am Anfang mehr oder weniger viele übernommen worden waren.
Die Darstellung Die Bundeswehr nahm nach der Wiedervereinigung rund 20.000 Soldaten der ehemaligen NVA der DDR auf. ist mMn zu stark verkürzt. Tatsächlich wurden zum 03.10.1990 die verbliebenen 93.000 Mann der NVA darunter rd. 45.000 Offiziere und Unteroffiziere, der Rest waren Grundwehrdienstleistende, automatisch Angehörige des sog. "Bundeswehrkommandos-Ost". Daraus hatte ihr neuer Kdr. Schönbohm 50.000 _insgesamt_ zu machen. In die "richtige" Bundeswehr wurden ab Okt. 1992 6.000 Offiziere und 11.200 Unteroffiziere auf Zeit sowie 3.000 Offiziere und 7.600 Unteroffiziere als Berufsoldaten übernommen. Die Grundwehrdienstleistenden wurden "normal" weiter einberufen.
Im Ergebnis fanden von den Längerdienenden der NVA ca. 2.800 Offiziere und 5.700 Unteroffiziere ihren Platz in der Bundeswehr, wobei die meisten jedoch um einen oder mehrere Dienstgrade zurückgestuft wurden. Woher die "20.000" kommen ist mir unklar.
Links dazu: http://www.berliner-lesezei... sowie http://home.snafu.de/veith/...
--Peter
Die Übernahme von Soldaten der NVA in die Bundeswehr (Bw) erfolgte über ein Auswahlverfahren. Jeder Soldat musste sich für die Übernahme in die Bw als Soldat auf Zeit für 2 Jahre (SaZ 2) bewerben. Aus den Bewerbungen wurden Soldaten für feste Dienstposten und für Sonderaufgaben ausgewählt. Bei Sonderaufgaben ging es im speziellen um Sachen wie die Entsorgung und Übergabe von NVA-Technik, da die Bw dafür keine eigenen Spezialisten hatte. Mit Ablauf der SaZ 2-Zeit wurde über den weiteren Verbleib des jeweiligen Soldaten in der Bw entschieden, dafür war eine Weiterverpflichtung als SaZ oder BS. Übernommen wurde, wer sich in diesem Zeitraum bewährt und die erforderliche Sicherheitsüberprüfung bestanden hatte. Es konnten aber nur soviel Soldaten übernommen werden, wie Dienstposten eingerichtet worden waren. Solaten die für Sonderaufgaben übernommen wurden, konnten nur dann endgültig in der Bw verbleiben, wenn ein entsprechender Dienstposten frei wurde. Ich selber wurde auf diesem Weg als BS in die Bw übernommen werden.HansHenning 31. Aug 2005
Phnom Penh
Wer kann denn nun die Schreibweise der Hauptstadt Kambodschas mal festlegen. Ich kenn zig Varianten (und finde es toll, das jeder den Namen korrigiert...aber irgendwann ist mal Sense...) -> Phnom Penh
mmhh, im bundeswehr artikel vielleicht nicht das worauf man jetzt so achtet und mal ehrlich, wer ist so spitzfindig mit der hauptstadt kambodschas? man koennte ja in klammern auf unterschiedliche schreibweisen hinweisen oder sagen wer den namen so schreibt wie er da steht...falls wirklich jemand ernsthaft daran anstoss nimmt. Harlen 05:49, 16. Nov 2005 (CET)
territorial- und feldheer
muesste man nicht die unterscheidung territorial- und feldheer erwaehnen? ich weiss zuwenig darueber, um es selber einzustellen. Dbach
Sollte man auch. Viel weiss ich auch nicht, aber mal so aus der 'Hüfte geschossen': Das Feldheer untersteht der Nato direkt und wird somit in direkten Kampfhandlungen eingesetzt, während das Territorialheer auf Befehl des Bundesministers der Verteidung handelt und Aufgaben im 'Hinterland' übernimmt. Zu den Aufgaben im rückwärtigen Gebiet zählen Beispielsweise die Versorgung und Unterstützung des Territorialheeres, Objektschutzaufgaben sowie die Zusammenarbeit mit Kreis-, Bezirks- und Landesregierungen. Stichwort hier: Verteidungsbezirkskommandaturen und dgl.
Die Unterteilung in Territorial - und Feldheer ist meines Erachtens aufgehoben worden.
Die Beschreibung meines Vorgängers ist schon richtig.
Die Einheiten des Territorialheeres waren größtenteils nichtaktive Heimatschutzbattaione (HSchBtl.), die mit Reservistenaufgefüllt wurden. Aufgaben dieser sind vergleichbar mir Sicherheitsstaffeln der Lufftwaffe bzw. Marinesicherungsbattaionen.
'Aufgaben dieser sind vergleichbar mir Sicherheitsstaffeln der Lufftwaffe bzw. Marinesicherungsbattaionen.' Nicht ganz. Ich selbst war in einer teilaktiven Fernmeldeeinheit eingesetzt, die im alltäglichen Einsatz in einem Wehrbereichskommando bis hin zu 'Offshore'-Einsätzen geeignet war. Die Heimatschutzbatallione sollten - soweit ich mich erinnere - neben den bereits genannten Sicherungsaufgaben auch Ausbildung und Zuführung von 'frischen' Soldaten - Reservisten und andere Shanghaite - zu den Einheiten des Feldheeres sichern. Dem BM der Verteidigung unter[steht|stand] eine vollständige millitärische Infrastruktur, die durchaus auch Kampffähig [war|ist]. Wenn die Aufteilung Feld-/Territorialheer mittlerweile aufgehoben sein sollte - ich bin aus dem Thema vollständig raus, ist dies immer noch im zeitlich- geschichtlichen Ablauf erwähnenswert (Heeresreformen, grafische Übersichten in Form von Strukturdiagrammen - der BW vom Beginn über die jeweiligen Reformen bis zum heutigen Tag). Kann sich ausser mir eigentlich noch jemand an die Wallmeistertrupps erinnern?
Neutralität Fuhrpark
Was ist denn jetzt am Fuhrpark-Artikel nicht neutral? --Guidojurock 22:54, 16. Sep 2004 (CEST)
- Was da nicht neutral ist, weiß ich auch nicht, aber ich finde den Zusatz zum Artikel ziemlich unnötig. Das mag ja ein interessantes Thema für Logistiker sein, aber in einer Enzyklopädie sollte unter Fuhrpark nur stehen, WIE VIELE Fahrzeuge und WAS für Fahrzeuge die Bw hat. Die Logistik kann man in einem Satz abhandeln.--Moguntiner 00:09, 1. Okt 2004 (CEST)
Ob dieses Modell des "Out-Sourcings" Kosten sparen wird, ist sehr umstritten, denn den Rechnungen einiger Standortverwaltungen nach sind langfristig die Kosten durch die "BW Fuhrpark Service GmbH" erheblich höher als die eines traditionellen, bundeswehreigenen, Fuhrparks.
Das ist nicht neutral, man kann (evtl in einem eigenen Artikel über BWFuhrpark ) darlegen das es Kritkpunkte gibt, und eventuell Untersuchungen des Budnesrechnugshofes, oder irgendwas, aber diese (das folgende Wort passt hier) Latrinenparole hat ein einer objektiven Enzyklopädie nix zu suche; dennn woher weiss der AUtor den das das so ist?. Also evtl. eigen Artikel für Fuhrpark den aber Neutral. greetz VanGore 09:54, 1. Okt 2004 (CEST)
Mit der Ausgliederung und privatwirtschaftliche Führung kann der Fuhrpark und sein Personl flexibler eingesetzt werden -- es fällt weniger beamtentypischer Verwaltungsaufwand an. Wird im Wachdienst ja schon länger praktiziert.
Zum Fuhrpark selbst: Im Verteidigungsfall (heisst das noch so?) können ausser Personen auch Bau- und sonstige Fahrzeuge -- vornehmlich LKWs -- eingezogen werden. Ich habe leider keinen Spediteur mehr im Bekanntenkreis, aber vor gut zehn Jahren mussten die Spediteure einen Teil ihres Fuhrparks für eben den Ernstfall auf Anordnung der Kreiswehrersatzämter der BW zur Verfügung stellen. Von Zeit zu Zeit mussten die Fahrzeuge -- im Sinne einer Reserveübung -- auch mal vorgeführt werden. Der Fuhrpark besteht nicht nur aus dem bereits vorhandenen Fahrzeugen, vielmehr kann bei Bedarf der Fahrzeugpool aufgestockt werden.
Zentraler Sanitätsdienst und Streitkräftebasis
Da über diese beiden Bereiche noch einige Verwirrung zu herrschen scheint: Sowohl der Zentrale Sanitätsdienst als auch die Streitkräftebasis sind vollwertige Teilstreitkräfte der Bundeswehr. Die Begriffe "Teilstreitkraft" und "Organisationsbereich" sind hier weitgehend synonym. Siehe hierzu auch: Diskussion:Sanitätsdienst der Bundeswehr
Reicht das dort angegebene Material (und meine Aussage als Personalunterofiizier;-) ) oder soll ich mich nochmal um eine offizielle Stellungnahme seitens der Bw bemühen?--Thedude0001 02:41, 10. Okt 2004 (CEST)
Die bei Diskussion:Sanitätsdienst der Bundeswehr aufgeführten Quellen belegen mit Aussagen des Generalinspekteurs genau das Gegenteil dessen, was Thedude behauptet. Die erste Quelle lautet: "Zu den drei "klassischen" Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe und Marine gesellen sich inzwischen zwei weitere Bereiche". Es sind also eben keine Teilstreitkräfte sondern (Militärische Organisations-)Bereiche.
Die zweite Quelle beschreibt sehr gut, worin sich die TSK von den anderen Organisationsbereichen unterscheiden: Heer, Luftwaffe und Marine bleiben bestehen und sind weiterhin wichtige Träger der Einsätze.
Es wird also immer noch zwischen Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine) und Militäischen Organisationsbereichen unterschieden. Daneben gibt es übrigens auch zivile Organisationsbereiche wie etwa die Territoriale Wehrverwaltung. Das hat nichts mit "Vollwertigkeit" zu tun sondern mit verschiedenen sachlichen Faktoren z.B. auch der Personalführung. Während der Sanitätsdienst hier recht selbständig ist, sind die Verbindungen zwischen SKB und den TSK sehr viel enger. Wird z.B. über höhere Offiziere in der SKB entschieden, so redet der Inspekteur der entsprechenden TSK immer mit, nicht jedoch umgekehrt. Insofern bestehen Unterschiede, die sich unter anderem darin zeigen, dass es für SKB und Sanitätsdienst eben keine eigene Uniform gibt.
Deshalb habe ich die entsprechenden Aussagen zurückgesetzt.
--KuK 11:21, 10. Okt 2004 (CEST)
Wie schon gesagt, die beiden Quellen sind nicht das Gelbe vom Ei, ich bemühe mich mal Besseres zu finden. Stichwort "Territoriale Wehrverwaltung": Das ist kein "ziviler Organisationsbereich" sondern die in §87b GG festgelegte Bundeswehrverwaltung. In der territorialen Wehrverwaltung leisten durchaus auch Soldaten Dienst, hier von "zivil" zu reden ist also inhaltlich und sachlich falsch.
"Wird z.B. über höhere Offiziere in der SKB entschieden, so redet der Inspekteur der entsprechenden TSK immer mit"
Das ist so richtig. Es redet nämlich der Inspekteur der Streitkräftebasis mit. Nicht jedoch der Inspekteur des Heeres / der Marine / der Luftwaffe. SKB und ZSanD sind in allen Belangen (speziell auch der truppendienstlichen Führung und Personalführung) eigenständige Teilstreitkräfte!
Wenn es in Interviews um die neuen Teilstreitkräfte geht ist oft die Rede von den "Organisationsbereichen". Dies mag (gerade für Außenstehende, meist aber auch für Angehörige der Bundeswehr die sich nie näher mit Dingen der Personalführung / Personalbearbeitung herumschlagen durften) verwirrend sein. In diesem Zusammenhang ist dann aber auch die Rede von den "Organisationsbereichen Heer / Luftwaffe / Marine". Der Begriff des Organisationsbereichs ist weitestgehend synonym mit dem Begriff der Teilstreitkraft zu verwenden, er umfaßt nur einen etwas weiteren Raum als der der Teilstreitkraft.
Was die Geschichte mit der eigenen Uniform angeht so ist dies sicherlich auch eine Frage der Zeit und der Geldmittel. Die Strukturreform 5 stand von Anfang an unter dem Zeichen des Sparzwanges und es war auch von Beginn an klar daß keine zusätzlichen Mittel hierfür bereitgestellt werden können. Dies dürfte einer der Gründe sein warum keine eigenen Uniformen für die neuen TSKs eingeführt wurden. Ein anderer ist sicherlich auch die Zeit, die Reform wurde quasi "Hals über Kopf" in Kraft gesetzt und Auswahl- / Beschaffungsmaßnahmen der Bundeswehr dauern nunmal etwas länger. (Beispiel: Als am 01.04.2002 die Neuordnung der Laufbahn der Unteroffiziere in Kraft trat erfuhren Soldaten und Personalbearbeiter bis zur Kommandoebene Einzelheiten zuerst durch die Medien. Erste Vorabversion der entsprechenden neuen Vorschriften trafen erst im Juli in den Dienststellen ein.)
Wie gesagt, ein Themenbereich der sowohl innerhalb als auch außerhalb der Bundeswehr noch für einiges an Verwirrung sorgt. Ich versuche mal gute Quellen aufzutun und lasse bis dahin den Artikel in seiner jetzigen Form.--Thedude0001 12:33, 10. Okt 2004 (CEST)
Konnte doch nicht wahr sein daß ich das Papier nicht finde...
Neusausrichtung der Bundeswehr: Grobausplanung Ergebnisse und Entscheidungen (pdf, ca. 1MB
Das Schaubild auf Seite 8 zeigt die Neuaufstellung der Streitkräftebasis. Text dazu: "Die neuaufgestellte Streitkräftebasis wird seit 01.10.2000 durch einen Inspekteur mit eigenem Führungsstab geführt."
Im Schaubild auf Seite 11 wird verdeutlicht von woher die neuen TSKs ihr Personam beziehen.
Auf Seite 13 ist zu sehen wie die personelle Stärke der Teilstreitkräfte angedacht ist. Die Zahlen an sich sind zwar bereits veraltet, die Organisationsstruktur aber immer noch aktuell.
Die Broschüre wurde herausgegeben vom BMVg als erste information sowohl der Truppe als auch der Öffentlichkeit über die Neuausrichtung.--Thedude0001 13:21, 10. Okt 2004 (CEST)
Den Eifer verstehe ich nicht ganz. Dadurch, dass sie nicht als TSK bezeichnet werden, sind SKB und Sanitätsdienst doch nichts Minderwertiges.
Ich bleibe allerdings bei meiner Position, auch was die zivilen Organisationsbereiche betrifft. Die Wehrverwaltung nach Art 87b GG besteht aus den beiden zivilen Organisationsbereichen "Territoriale Wehrverwaltung" und "Rüstung". Sie unterstehen im Ministerium jeweils einem Abteilungsleiter, der mit den Inspekteuren (als militärischen Abteilungsleitern) auf einer Ebene steht (und auch das gleiche Gehalt bezieht: B 9). Neuerdings ist unter dem IT-Direktor im BMVg ein neuer Bereich entstanden in Form des IT-Amts. Alle dem Ministerium unterstehenden Bereiche sind Organisationsbereiche, jedoch sind nur Heer, Luftwaffe und Marine Teilstreitkräfte.
Die Uniformfrage ist auch keine Angelegenheit des Geldes sondern eine Führungsentscheidung. Es soll gerade keine Sondertruppe geschaffen werden, die sich von den die Einsätze tragenden TSK unterscheidet. Die Uniform der Heimat-TSK dient also der Integration genau wie der weiterhin große Personalaustausch zwischen SKB und den TSK. Das ist gewollt, damit die Angehörigen des unterstützenden Bereichs die von ihr unterstützte Truppe und ihre Besonderheiten kennen. Die Logistik der Marine muss nämlich in vielerlei Weise anders arbeiten als die des Heeres. Die SKB hat auch keine eigenen Offizier- und Unteroffizierschulen, an denen die allgemein-militärische Ausbildung bis zur Laufbahnprüfung stattfindet. Ein Soldat der Feldjägertruppe (komplett Teil der SKB), der Offizier oder Unteroffizier werden will, erhält z.B. seine allgemeine militärische Ausbildung beim Heer, nur die Fachausbildung bei der SKB.
Noch ein Hinweis zur SKB: der eigenständige Führungsstab der SKB, der oben genannt wird, besteht seit etwa zwei Jahren nicht mehr, er ist wieder Teil des Führungsstabes der Streitkräfte. Der Inspekteur ist zugleich einer von zwei Vertretern des Generalinspekteurs.--KuK 14:47, 10. Okt 2004 (CEST)
Meine 2c wären: Der Sanitätsdienst heisst: Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr (ZSanDstBw). Sollte evtl. auch im Bild geändert werden. Popels 08:57, 19. Mai 2005 (CEST)
Überarbeitungsbedarf
Leider ist der Artikel sehr unausgewogen, deshalb das Baustellenzeichen.
Im Einzelnen:
Die Geschichte der Bundeswehr umfasst mehr als das Bisschen Vorgeschichte mit dem Amt Blank. Hier sind die Ursachen für die Wiederbewaffnung (im Tausch gegen Souveränität) vor dem Hintergrund des Koreakrieges uvm. zu nennen. Außerdem hat die Bundeswehr seit 1955 fast 50 Jahre eigene Geschichte mit Ereignissen wie der Hamburger Sturmflut 1962, der Wiedervereinigung ("Armee der Einheit") und der Debatte um die Auslandseinsätze. Das alles könnte man geschlossen abhandeln
Dann gibt es ein Kapitel über die Struktur, wo jedoch kaum etwas steht, wie sich die Bundeswehr gliedert und früher gegliedert hat (z.B. Heeresstruktur 1 - x). Dann gibt es noch ein Kapitel Organisation, das sich mit anderen Themen befasst. Was soll hier der Unterschied von Struktur und Organisation sein?
Das Kapitel Innere Führung verdient deutlichen Ausbau. Das ist mehr als nur Grundrechtsschutz!
Wie schon oben angemerkt, ist das Fuhrparkthema nicht gerade enzyklopädisch. Die Vergabe von fünf- oder sechsstelligen Y-Nummern ist doch hier wohl etwas zu sehr im Detail. Und die Meinungsäußerungen zum Fuhrpark und zur Reform insgesamt sind eben Meinungsäußerungen und keine Sachdarstellung.
Es gibt so viele ehemalige und aktive Bundeswehrangehörige, dass es möglich sein sollte, diesen Artikel in eine vernünftige Form zu bringen.--KuK 20:13, 3. Nov 2004 (CET)
Seit der Version vom 19:07, 17. Dez 2005 [LINK] wurden einige Dienststellen getilgt, die Auswahl beiläufig als auf "einige wichtige" beschränkt tituliert. Wäre es nicht sinnvoll, ALLE Dienststellen in Form einer Liste unter einem gesonderten Eintrag aufzulisten? Das wäre für "Eingeweihte" sicherlich kaum Arbeit darstellen, würde aber den Benutzern das überblickartige Informieren und gezielte Auffinden von weiterführenden Informationen erheblich erleichtern...
- Schon mal in die Bundeswehr reingeschaut ? Dafür gibt es ja solche Kategorien ... --Denniss 01:06, 19. Dez 2005 (CET)
Bewaffnung
Ein bissel was über die Bewaffnung wäre auch nicht schlecht. MG42/3, P38/1/H&KUSP, MP1/Uzi, G1/G3/G36 und so. Leider habe ich nie "gedient", meine Information stammen daher aus dritter Hand. Allerdings kann ich Fotos und Details zu den einzelnen Waffen liefern, wenn wer anders einbringt, 'was genau' an verwendet wurde.Kar98 00:30, 7. Nov 2004 (CET)
Folter und Mißhandlungen durch die Bundeswehr
Im November 2004 wurde aufgedeckt, daß Wehrdienstleistende in Coesfeld von Offizieren mißhandelt worden sind. 217.184.98.16 15:27, 26. Nov 2004 (CET)
In der Bundeswehr hat es immer mal wieder Übergriffe gegeben. Der erste größere Skandal dieser Art war in den 60er Jahren die so genannte Nagold-Affäre, bei der wie in Coesfeld Ausbilder über das Ziel hinaus gegangen sind und dabei Gesundheit und Menschenwürde von unterstellten Soldaten verletzt haben.
Weil der Text im Artikel wie auch hier nicht korrekt ist, habe ich ihn aus dem Artikel entfernt. Es handelte sich nach jetzigem Stand nicht um Offiziere sondern um Unteroffiziere, ein Offizier soll seine Aufsichtspflicht verletzt haben. Das ist aber alles noch nicht geklärt und gehört deshalb auch noch nicht in einen enzyklopädischen Artikel. Statt dessen wäre ein Kapitel über das Verhältnis von Grundrechten und militärischen Pflichten interessant, in dem der Grundrechtschutz in der Bundeswehr gemäß den Prinzipien der Inneren Führung mit Stärken und Schwächen dargestellt wird.--KuK 20:06, 26. Nov 2004 (CET)
Folter, Mißhandlungen, Grundsatzfrage
Hallo zusammen, da derzeit immer wieder das Thema hier reinkommt, eine Grundsatzfrage. Gehört das hierher oder nicht?
Und um meine Meinung gleich dazuzuschreiben: Ich habe gedient und ich wurde nirgendwo so gut über meine Rechte aufgeklärt wie bei der Bundeswehr. Ich habe zwei erfolgreiche Beschwerden gegen Vorgesetzte wegen weit geringerer Vergehen geschrieben, die mir nicht geschadet haben. Ich halte die derzeitigen Misshandlungen für eine absolute Randerscheinung, die keineswegs dem Charakter der Bundeswehr entsprechen. Ich denke man erzeugt ein verzerrtes Bild, wenn man diesem Thema hier einen ganzen Absatz widmet.
Wie sehen das andere? --217.5.231.249 13:39, 29. Nov 2004 (CET)
- Ja das gehört hierher und für mich sind das keine Einzelfälle. --XXX 13:43, 29. Nov 2004 (CET)
- Nein, es gehört keinesfalls hierher. Der Artikel ist ein Hauptartikel, beschäftigt sich also mit den Grundlagen der Bundeswehr, nicht mit Tagesaktualitäten. Erwähnung kann das Thema an anderer Stelle finden, aber nicht hier. Misshandlungen wie die derzeit in die Presse gekommenen dürften wohl kaum als eine grundsätzliche Verhaltensweise der Bundeswehr angenommen werden. --Unscheinbar 13:46, 29. Nov 2004 (CET)
- Oh doch. --XXX 13:47, 29. Nov 2004 (CET)
- Auf den Nachweis bin ich gespannt. Die Untersuchungen haben eben erst begonnen. --Unscheinbar 13:50, 29. Nov 2004 (CET)
- Ich war jahrelang beim Bund und sprech somit aus Erfahrung.--XXX 13:57, 29. Nov 2004 (CET)
- Ich nehme also an, dass dies eine Meinungsäußerung ist. Zumal Deine Meinung definitiv nicht repräsentativ ist, wie ich bemerken möchte. Über Langeweile und Sinnlosigkeiten habe ich wirklich oft klagen hören. Über Misshandlungen nicht ein einziges Mal. --Unscheinbar 14:01, 29. Nov 2004 (CET)
gehört nicht in den Artikel. Wie schon meine Vorredner sagten: Ist keine grundsätzliche Haltung der Bundeswehr und die Ausreißer würden ein völlig verzerrtes Bild von ihr generieren. Nocturne 13:53, 29. Nov 2004 (CET)
- Ich bin auch schwer dafür, dass das zumindest erwähnung findet, dass ist ein massiver und auch international beachtung findender skandal! da immer mehr fakten auftauchen und auch in österreich ähnliche fälle bekannt wurden kann man nicht von irgendeinem kleinen zwischenfall sprechen! wenn das nicht im artikel ist ist er alles andere als objektiv! der artikel ist sowieso alles andere als kritisch! eigentlich gehört ein neutralitäts hinweis drauf ! Subversiv-action 10:00, 22. Dez 2004 (CET)
Vorgesetzte Unteroffiziere, die aus Fahrlässigkeit oder Gedankenlosigkeit Rekruten in lebensbedrohliche Situationen (z.B. Durchquerung eines Kanals mit vollem Gepäck und MG) getrieben haben, hat es in den letzten 30 Jahren immer wieder gegeben und wird es wohl leider auch immer wieder geben. Misshandlungen gibt es jedoch fast in jedem Lebens- und Arbeitsbereich. Ich erwarte also XXXs konstruktive Beiträge zum Thema Misshandlung im Bereich Ehe, Schule, Kirche, Büro... etc. --Herrick 14:13, 29. Nov 2004 (CET)
- Ich seh das genauso, wenn der Artikel wieder freigegeben wird, bin ich für die Wiedereinführung des alten Abschnitts, also dieser:
== Misshandlungen ==
Seid 2004 kommen immer mehr Affären um Misshandlungen bei der Bundeswehr zum Vorschein. So emittelte das Verteidigungsministerium im November in Bayern nach einer Eingabe aus Kempten wo Rekruten nach einem Nachtmarsch mit verbundenen Augen in einen feuchten, kalten Keller gesperrt worden sein sollen. Bislang waren Misshandlungen in Coesfeld und Ahlen (Nordrhein-Westfalen) bekannt geworden. Ein vierter Fall wird nach Angaben eines Sprecher des Verteidigungsministeriums, Norbert Bicher in Nienburg an der Weser untersucht wo Wehrdienstleistende in Nienburg an der Weser während einer nachgestellten Geiselnahme gefesselt wurden. Weitere Fälle werden erwartet.
- wir sind hier ja schließlich nicht in der Bundeswehr.
- Asserty001
Wenn dieser Absatz reinkommt sollte man der Ausgewogenheit halber noch 10 Absätze über die Rechte von Soldaten, das Beschwerderecht, den Wehrbeauftragten, den Vertrauensmann ... schreiben. Und an die Jungspunde hier: Die Schleifer von Nagold haben ihrerzeit wesentlich mehr Staub in der Öffentlichkeit aufgewirbelt (Todesfall!) und sind im Artikel nicht erwähnt. Um was es also hier geht ist Tagesgeschehen, dass in einem halben Jahr weder Frontal 21 noch Report oder den SPIEGEL interessiert. Die Videos von den besoffenen Rechtsradikalen bei der Bundeswehr interessieren heute auch niemand mehr. --217.5.231.249 14:44, 29. Nov 2004 (CET)
- Ich habe generell nichts dagegen, wenn ein allgemeiner Abschnitt zum Thema "Skandale bei der Bundeswehr" hier hinzugefuegt wird. Dabei sollten aber einzelne Skandale (insbesondere aktuelle Skandale) nicht zu sehr aufgebauscht werden. Zu einem solchen Abschnitt gehoeren aber auch die Rechte und Pflichten der Soldaten und dass diese Misshandlungen keineswegs an der Tagesordnung sondern wohl Einzelfaelle sind. – Srittau 21:26, 29. Nov 2004 (CET), der sich bei der Bundeswehr in dieser Hinsicht gut aufgeklaert fuehlte
- In dieser Form gehört der Absatz auf keinen Fall in den Artikel. mMn funktioniert das Beschwerdewesen bei der Bundeswehr sehr gut. Man könnte sicherlich einen Abschnitt Skandale hinzufügen, dieser sollte aber ganauso knapp und allgemein sein wie die anderen Teile des Artikels. In epischer Breite ausgewalzte Details (wie im vorgeschlagenen Text) sollten jedenfalls nicht vorkommen. --Qualle 21:47, 29. Nov 2004 (CET)
- Volle Zustimmung (unabhaegig davon, dass der Artikel natuerlich insgesamt einer Ueberarbeitung beduerfte). – Srittau 22:41, 29. Nov 2004 (CET)
- Alleine schon die Formulierung "weitere Fälle werden erwartet," ist absolut peinlich. Beruf verfehlt? Lieber Wahrsager? --Herrick 01:03, 30. Nov 2004 (CET)
Gute Idee mit den Skandalen. Mein Vorschlag, zum Absatz Innere Führung noch Skandale hinzufügen. Zum Verbessern bitte direkt editieren. --217.5.231.249 09:45, 30. Nov 2004 (CET)
Aus dieser ganzen Diskussion mit den vielen angesprochenen Themen wird klar, dass die ganze Thematik nicht in der notwendigen Tiefe in einem Artikel Bundeswehr abgehandelt werden kann. Das Thema Bundeswehr ist so umfangreich, dass man mehrere Spezialartikel für Einzelbereiche benötigt. Einige davon existieren schon, z.B. Innere Führung. Ein weiterer Artikel sollte sich mit der Geschichte der Bundeswehr befassen. Ich schließe mich der Auffassung vieler Historiker an, wonach die Geschichtsschreibung jeweils 30 Jahre vor dem aktuellen Datum endet. Was danach kommt, ist nicht Sache des Historikers sondern unterliegt noch der aktuellen, tagespolitischen Bewertung und Diskussion. Bei der Bundeswehr bietet es sich an, statt der 30-Jahre-Frist den Zeitpunkt der Wiedervereinigung als Schnitt anzusetzen (wie bei den Artikeln Bundesmarine und Deutsche Marine).
Ein Artikel "Bundeswehr (Geschichte)" sollte die Wiederbewaffnungsdebatte (einschließlich alternativer Konzepte, s. Kasten unten), die Frage der Atombewaffnung (seit Beitritt zum Nichtverbreitungsvertrag 1968 Geschichte) ebenso behandeln wie eine Anzahl politisch wichtiger Bw-Skandale (Fibag-Affäre, Spiegel-Affäre u.ä.), an denen Minister und hochrangige Offiziere beteiligt waren. Auch der Nagold-Fall gehört dahin. Was ich allerdings nicht für angemessen hielte, ist eine Skandalliste, in der noch ein paar stories aus der eigenen Dienstzeit erzählt werden.
Im übrigen sollte auch der sachliche Inhalt des Bundeswehr-Artikels ausgebaut werden, gegebenenfalls auch unter Auslagerung in Spezialartikel. Momentan ist hier mehr von Uniformabzeichen als von den militärstrategischen Hintergründen (Artikel: Militärstrategie?) die Rede, die bestimmend dafür waren, wie die Bundeswehr zu welcher Zeit organisiert und ausgerüstet war. Deshalb auch das Baustellenschild. --KuK 14:32, 24. Dez 2004 (CET)
- Sehr guter Vorschlag, bitte beachten: Geschichte der Bundeswehr --Suricata 12:02, 25. Jan 2005 (CET)
Es geht IMO weniger um ein Kapitel "Skandale", sondern um die Gefahren, die mit der neuen Rolle der Bundeswehr als Hilfstruppe im Antiterrorkampf der USA einhergehen. Selbstverständlich muss erwähnt werden, dass die Soldaten z.B. in Afghanistan auch in Situationen geraten können, wo sie ähnlich wie die US-Soldaten im Irak nur unzureichend drauf vorbereitet wurden und dann - aus Überforderung eventuell - eben auch Folter vorkommen kann. Das ist eben nicht spekulativ, sondern eine Erfahrungstatsache.
Und wenn nicht alles täuscht, dann haben die Ausbilder, die da angeblich oder tatsächlich misshandelt haben, dies eben auch im Rahmen solcher "Vorbereitungen" auf solche Auslandseinsätze getan. Ich finde, dass dieser Zusammenhang unbedingt genannt werden müsste.
Und dann lässt sich kaum übersehen, dass die Geschichte der Bundeswehr bisher völlig unzureichend und zu unkritisch dargestellt wird. Da gab es doch anfangs ganz andere Vorstellungen, Konzepte und Zweckbestimmungen als die, die sich heute durchgesetzt haben. Diesen Wandel müsste der Geschichtsteil besser nachzeichnen. Und auch die Opposition, die es gab, nicht nur auf SPD und einen Satz reduzieren. Die Wiederbewaffnung war immerhin ein Auslöser für die erste außerparlamentarische Opposition in der Bundesrepublik mit Fernwirkungen: Wurzel der Friedensbewegung z.B. ... Das Thema "Atombewaffnung" fehlt völlig, das Thema Kriegsdienstverweigerung auch, das Thema Rüstungsaufträge auch. Wegen solch gravierender Lücken kann dieser Artikel nicht als neutral gelten.
Wenn Bundeswehrangehörige "Staatsbürger in Uniform" sein sollen, dann müssten sie diesen gesellschaftlichen Kontext a) kennen, b) begrüßen, wenn er in einem Lexikonartikel über die Bundeswehr auch zur Sprache kommt. Jesusfreund (heute von fremdem PC aus, daher ohne Signatur)
- Wo gehobelt wird, falle Späne, im Krieg sterben Leute! Die sog. Folter hat im Artikel nichts zu suchen. In jeder Wehrmacht geht es ruppig zu, muss es auch, man wird dort zum Kämpfen und nicht zum Liebkosen ausgebildet. Umgekehrt etwa muss es die Krankenschwester etwas sachter angehen. Ich bin nicht gefoltert worden (es sei denn man bezeichnte exzessives ABC-Alarm-Üben als Folter, was die meisten Flachwichser von der ungedienten Journallie wohl tun würden, weil man daderweilen keinen Espresso schlürfen kann), zumal ich kaltes Wasser im Rücken nicht als Folter, sodern als Gaudi betrachte; unter Folter stell ich mir schon neckigere Dinge, wie Daumenschrauben, Schwedentrunk, Bäckertaufe und spanische Reiter vor. Die meisten teilnehmer der "Folteraktionen" waren eh Freiwillige - volenti non fit iniuria.In einen Artikel zu einer Wehrmacht gehört, der Aufbau, die Geschichte, die (gesetzlichen) Aufgaben, die bedeutendesten Einsätze, evtl. bedeutende Militärs (hat die BRD ja nicht gerade hervorgebracht), die Uniformierung, evtl. besonderes Zeremoniell. Skandale, so sie wirklich welche sind, können in einem Satz abgearbeitet werden und ggf. eigne Artikel bekommen. Hyacinthe
Innere Führung
Das Leitbild der Bundeswehr ist der Staatsbürger in Uniform der so genannten Inneren Führung. Das bedeutet, dass die Grundrechte des Soldaten nur soweit eingeschränkt werden sollen, wie es der militärische Auftrag erfordert. So ist das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung durch das Prinzip von Befehl und Gehorsam eingeschränkt (siehe Vorgesetztenverordnung). Anders als Soldaten in vielen Ländern besitzen die Bundeswehrsoldaten das aktive und das passive Wahlrecht. Die Innere Führung soll so die Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft ermöglichen. Die Innere Führung wurde schon beim Aufbau der Bundeswehr praktiziert (unter anderem durch General Graf Baudissin) und markiert einen bedeutenden Unterschied zu allen früheren deutschen Armeen.
Zuständig für die Umsetzung, Kommunikation nach Außen und die Weiterentwicklung ist das Zentrum Innere Führung.
Skandale
Durch die deutsche Vergangenheit und die große Bedeutung einer Armee unterliegt die Bundeswehr einem hohen öffentlichen Interesse. Durch den Wehrbeauftragten, die Vertrauensleute und eine gute Aufklärung der Soldaten über ihre Rechte und Pflichten soll Machtmissbrauch von Vorgesetzten und verfassungsfeindliche Gruppierungen innerhalb der Bundeswehr weitgehend ausgeschlossen werden. Trotzdem kam es zu vereinzelten Skandalen:
- 1963 Schleifer von Nagold – Im Juli 1963 brach ein 19-Jähriger Rekrut in einer Fallschirmjägereinheit in Nagold (Baden-Württemberg) nach einem Übungsmarsch in glühender Hitze bewusstlos zusammen und starb sieben Tage später. Mehrere Ausbilder wurden zu Haftstrafen verurteilt, darunter ein als Schleifer von Nagold bekannt gewordener Gefreiter. Die Einheit wurde am 29. Oktober 1963 aufgelöst.
- 1997 Videos in Hammelburg – Soldaten des Gebirgsjägerbataillon 571 aus Schneeberg (Sachsen) drehten in der Infanterieschule Hammelburg (Bayern) ein Video, in dem Erschießungen und Vergewaltigungen nachgestellt wurden. In der Infanterieschule wurden damals Soldaten auf den Bosnien-Einsatz vorbereitet.
- 2004 Folter- und Misshandlungsvorwürfe von Grundwehrdienstleistenden
Den Ansatz finde ich gut, helfe gerne beim Editieren, muss aber noch etwas mehr recherchieren. Deshalb hier nur erste Schritte. Außerdem brauchen wir dringend einen ausführlichen eigenen Artikel über die Innere Führung, die mehr ist als nur Grundrechtsschutz.--KuK 20:43, 30. Nov 2004 (CET)
- So ungefähr hatte ich mir das vorgestellt. Ich würde noch "wird weitgehend ausgeschlossen" relativieren: "soll weitgehend ausgeschlossen werden". – Srittau 23:48, 30. Nov 2004 (CET)
- Du relativierst doppelt. "wird weitgehend ausgeschlossen" oder "soll ausgeschlossen werden" reicht IMHO. Wenn man ein bisschen googelt bringt man letztendlich doch einen ganzen Artikel Skandale der Bundeswehr zusammen. Fände ich nun auch nicht so schlimm, und als vollständige Auflistung könnte man das auch neutral darstellen. --217.5.231.249 09:35, 1. Dez 2004 (CET)
Was ist besser: Skandale der Bundeswehr oder Skandale in der Bundeswehr? --217.5.231.249 09:35, 1. Dez 2004 (CET)
Eine vollständige Skandalliste wird es nicht geben, weil niemand sagen kann, was denn nun wirklich ein Skandal ist. Wie bezeichnet man denn die Ministerskandale (Strauß: Starfighter, Spiegel-Affäre, Fallex-Affäre; Leber: Rücktritt wegen MAD-Affäre; Wörner: Kießling-Affäre; Scharping: ???). Es gab auch diverse Generalsrücktritte und -entlassungen wegen verlorenen Vertrauens in die politische Führung (oder der politischen Führung): z.B. Generalinspekteur Trettner wg. Gewerkschaften, wenn ich das nicht verwechsele. Das muss man gut überlegen.--KuK 19:44, 1. Dez 2004 (CET)
Bevor ihr euch jetzt nur auf die Skandale stürzt würde ich empfehlen einen Artikel zu schreiben der dem Leser erklärt wie Militär/Bundeswehr und Demokratie zusammenfinden sollen. Da kann man dann schön die Utopie des Ministeriums (die in Sachen Folteraufklärung der Polizei irgendwie einen Schritt voraus sind) und dann einige (lies: drei oder vier) Skandale der Vergangenheit und Gegenwart gegenüber stellen. Was interessiert denn schon welche Hardware zum Auspeitschen der GWD verwendet wird? Ceterum censeo: Wer zum Bund geht ohne sich über seine Recht zu informieren (eigentlich ein Mangel in/VOR dem Wehrdienst) ist verdammt dämlich. --TomK32 WR Dig. 19:37, 2. Dez 2004 (CET) (TK32, einer der Nein sagte und wusste dass er damit locker durchkommt)
Ich war 4 Jahre (1988 - 1992) Ausbilder bei der Bundeswehr und habe somit Einblick in die Regeln und Beschränkungen gehabt denen dei Grundausbildung unterliegt.
Eine Grundforderung in der Grundausbildung besteht darin, das der Rekrut über seine Rechte und Pflichten aufgeklärt wird, bevor er weiß welchen Dienstgrad sein Vorgesetzter hat ( laut Vorschrift inerhalb der ersten Woche des Wehrdienstes ). Leider mußte ich sehr häufig feststellen, das der Wehrdienstleistende an diesen Informationen genauso wenig interessiert war, wie am Wehrdienst im allgemeinen. Ich habe aber noch keine andere Institution gefunden, die in einem ähnlichen Maße
über die Rechte einzelner aufklärt.
Die Ausbildung bei der Bundswehr ist durch Vorschriften und Gesetzte sehr stark reglementiert. Diesen Regeln liegt die Einstellung der inneren Führung zugrunde, das alle Bürger Deutschlands mit Freude zum Wehrdienst streben. Über den Wahrheitsgehalt dieser Annahme mag jeder selbst entscheiden.
Leider gibt es immer wieder Personen und Personengruppen, die die gegebenen Regeln missachten. Dies ist in zweierlei Hinsichts schlecht. Erstens für die betroffenen Soldaten, und zweitens für die Ausbilder, die sich an die Regeln halten (da ein Verstoß gegen das Regelwerk bisher immer zu einer Verschärfung der Regeln geführt hat).
Dieses Fehlverhalten (ich schreib jetzt nicht einzelner) ist leider menschlich, da eine Ausbildung immer nur so gut sein kann wie die Ausbilder, die sie durchführen. Die Bundeswehr ist aufgrund ihrer Struktur, Akzeptanz und Bezahlung nicht in der Lage dauerhaft hochwertiges Personal in großer Anzahl zu binden.
--S Hammer 13:24, 3. Dez 2004 (CET)
In keinem Fall halte ich "Skandale der Bundeswehr" für angebracht. Als Angehhöriger der Bw kann ich nicht Akzeptieren, daß diese Geschichten verallgemeinert werden. Weiterhin ist die Seriösität der Anschuldigungen noch nicht Festgestellt. Die Angelegenheit wird zZt durch die Medien beherrscht und gerade deshalb sollten wir hier von einem NPOV an die sache ran gehen.
Besonders ein Interview mit einem ehemaligen warf bei mir große Zweifel auf. (Aussagen: Der Wehrbeauftragte sei nicht für GWDL zuständig; er solle sich beim BMVg beschweren; es gäbe 3 BMVgs (Bonn, Berlin, Düsseldorf)).
Daß der Umgangston in Coesfeld sehr rau ist, wurde mir aus sicherer Quelle zugetragen. Daß es dort Mishandlungen gibt oder gab, konnte meine Quelle nicht bestätigen.
-- Pixelfire 01:06, 8. Dez 2004 (CET)
- Kann ich aus erster Hand bestätigen. -- Tobias Wolter 01:41, 8. Dez 2004 (CET)
- Was genau? --Pixelfire 12:29, 8. Dez 2004 (CET)
- Dass die vom Laster geschmissen wurden auf die Matratzen, einige dann teils schreiend ueber den Boden in den Keller gezogen wurden... Die Verletzungen einiger am nächsten Morgen (circa jeder aus meinem Zug, der dabei war, war danach erstmal zum SanBer). Aus zweiter Hand dann jeweils von den Betroffen, was ihnen wiederfahren ist. -- Tobias Wolter 13:33, 8. Dez 2004 (CET)
- @Pixelfire: Der Wehrbeauftrager des Bundestages ist für alle Soldaten zuständig, auch für Wehrpflichtige. Im 2003er Bericht zieht er sogar Beispiele die Erstverpflichtungsanträge betreffen. Die Eingaben aus den Mannschaftsrängen heraus machen fast ein Drittel aus.
- Genau diese Wiedersprüche meine ich ja. --Pixelfire 12:29, 8. Dez 2004 (CET)
- Ich denke eher dass derzeit in Sachen Foltervorwürfe einfach nur kurz die Zuständigkeiten sich geändert haben und Kläger sich direkt ans BMVg und die Ermittlungsbehörden wenden sollen. --TomK32 WR Dig. 09:37, 8. Dez 2004 (CET)
- Besagter Ehemaliger gab ja im Interview an, daß er die Engabe an den Wehrbeauftragten schon während seiner DIenstzeit, also auch bevor das bekannt wurde abgesendet hat. In jedem Fall ist der Wehrbeauftragte oder der DiVo gem. WBO der entgegennehmer der Eingabe/Beschwerde --Pixelfire 12:29, 8. Dez 2004 (CET)
- Diese "Skandale" sind vollkommen unabhängig davon, ob sich das wirklich so abgespielt hat. Es ging nunmal durch die Presse, damit ist es erwähnungswürdig. Wenn sich die Vorwürfe als nicht begründet herausstellen sollten, kann man das ebenfalls hinzuschreiben. – Srittau Srittau 10:12, 8. Dez 2004 (CET)
- Die Presse ist kein ordentliches Gericht. Und wir alle wissen, daß die medien hauptsächlich ihre eigenen Interessen wahren wollen. Und durch Skandale in den Streitkräften kann man nunmal Leute vor die Fernseher locken. Es schadet ja nicht bei den aktuellen Ereignissen abzuwarten, was die offiziellen Ermittlungen der Streitkräfte und der Strafverfolgungsbehörden ergeben, bevor wir hier eine Vorverurteilung treffen. --Pixelfire 12:29, 8. Dez 2004 (CET)
- Die (Nicht-)Verurteilung durch ein Gericht ist (abgesehen fuer den genauen Inhalt) fuer die Aufnahme des Punktes unerheblich. Es gab 2004 nunmal einen solchen Skandal. Ob der gerechtfertigt war oder nicht, kann dann in diesem Punkt erlaeutert werden. (Ich habe an die Formulierung im obigen Abschnitt mal -vorwuerfe angehaengt, um anzudeuten, dass die Geschichte keineswegs geklaert ist.) – Srittau Srittau 13:31, 8. Dez 2004 (CET)
Vielleicht sollte man nicht vergessen, dass es nicht nur Folter-Vorfaelle (bzw. Vorwuerfe) gab und gibt, sondern auch noch ganz andere Skandale. Siehe z.B. Aktion Deutsches Königsberg und Manfred Roeder. Krtek76 13:34, 22. Dez 2004 (CET)
- Und auch wenn es jetzt wieder heissen wird, dass einzelne Personen nicht fuer die gesamte Bundeswehr stehen koennen: Reinhard Günzel. Immerhin war dies nicht irgendein Rekrut, sondern ein wichtiger Entscheidungstraeger. Krtek76 13:40, 22. Dez 2004 (CET)
- Inzwischen hat der Artikel über Jürgen Rieger auch ein eigenes Kapitel Jürgen Rieger#Jürgen Rieger und die Bundeswehr, das gern noch ein wenig ausgebaut und mit Links unterlegt werden darf. Krtek76 14:07, 20. Jan 2005 (CET)
- Und noch eine interessante Persönlichkeit mit engem Kontakt zur Bundeswehr: Karl Richter (Publizist). Krtek76 18:32, 2. Feb 2005 (CET)
Reinhard Günzel ist in der Tat DER Beweis, dass die freie Meinungsäußerung innerhalb der Bundeswehr stärker eingeschränkt ist, als innerhalb der Wehrmacht zu Kriegszeiten. Dort waren "wehrkraftzersetzende" Äußerungen nach Militärstrafrecht NICHT strafbar, wenn sie nichtöffendlich geäußert wurden. "Nichtöffendlich" galten sogar Äußerungen, welche im Offizierskasino geäußert wurden. Günzel wurde wegen des Inhaltes eines PRIVATEN Brifes entlassen, in welchem er jemanden zu einer Rede gratulierte, die selber nach Feststellung der fuldaer Staatsanwaltschaft "nicht strafrechtlich relevant" war. Hierfür wurde Günzel nicht nur entlassen, sondern ihm wurde, wie einem Kinderschänder, "Dank und Anerkennung" in der Urkunde verweigert. Die Gleichschaltung der Meinung innerhalb der Bundeswehr hat mittlerweile gerade auch in der Generalität ein Stadium erreicht, welches das der Wehrmacht BEI WEITEM übertrifft. --84.167.189.224 11:49, 21. Dez 2005 (CET)
- Günzel hat keinen privaten Brief als Reinhard Günzel, sondern einen dienstlichen Brief als BG Günzel und Kdr KSK auf Bw Briefpapier mit Dienstgrad und Bezeichnung geschrieben. Weiterhin hat er nach SG §10(6) zurückhaltung zu wahren:
(6) Offiziere und Unteroffiziere haben innerhalb und außerhalb des Dienstes bei
ihren Äußerungen die Zurückhaltung zu wahren, die erforderlich ist, um das Vertrauen
als Vorgesetzte zu erhalten.
- --Pixelfire Pixelfire 09:09, 22. Dez 2005 (CET)
- Außnahmsweise muß ich einmal Pixelfire heftig widersprechen. Was BG Günzel geschrieben hat (und vor allem auf dem offiziellen Briefkopf) war reichlich ungeschickt (wäre er nicht ein verdienter General würde ich sogar "dumm" sagen), aber dennoch ist es eine Unverschämtheit jemanden dem noch nicht einmal ein Dienstvergehen nachgewiesen werden konnte (von einer Straftat ganz zu schweigen) trotz fast 40 Jahren treu geleisteter Dienste wie einen Verbrecher vom Hof zu schicken. Nette Begebenheit am Rande: Im Gegensatz zur deutschen Generalität, die es klaglos hingenommen hat als einer der Ihren unwürdig behandelt wurde habe deutsche Hauptgefreite immer noch Rückrat. Als nämlich (noch bevor das Verfahren abgeschlossen war) dem Kommandeursfahrer auf der Harthöhe sinngemäß gesagt worden sein soll: "Sie können jetzt alleine nach Calw zurückfahren, wenn das hier fertig ist steht BG Günzel kein Kommandeursfahrer mehr zu, er kann dann mit der Bahn zurückfahren." Soll der HG dem OTL sinngemäß geantwortet haben: "Wenn ich meinen Kommandeur hier her gefahren habe, dann werde ich ihn auch wieder zurückfahren, und wenn ich mir dafür auf eigene Kosten einen Mietwagen holen muß!" Sic transit gloria mundi. So weit sind wir schon gekommen in Deutschland, das deutsche/preussische Generale weniger Schneid besitzen als ihre Landser :-( --Koffer 14:38, 22. Dez 2005 (CET)
Was Herr Günzel dem Artikel zufolge "in einem Buch" schrieb, sollte im Sinne der gebotenen Quellentransparenz noch ausführlich referenziert werden, zum Beispiel durch die Eingliederung des Titels im Abschnitt Literatur sowie durch Nennung der Seitentahl. Die Erfüllung solcher enzyklopädischer Minimalanforderungen sollte eigentlich selbstverständliches Verhalten sein, und gerade von solch elitären Wikipedianern zu erwarten sein, die sich anmaßen, eine breitere Beteiligung am Bearbeiten des Artikels zu unterbinden...
Neutralität
da hier anscheinend mit allen Kräften versucht wird jegliche Kritik an der Bundeswehr aus dem Artikel draußen zu halten finde ich den Neutralitäts Vermerk mehr als angebracht! Sowohl der Folterskandal gehört erwähnt wie auch andere in der Diskussion schon vorgebrachte Schieflagen innerhalb der Bundeswehr! Ich möchte noch einen zusätzlichen anmerken, nämlich Verhältnis Bundeswehr + Rechtsextremismus! Würd auch bei der Überarbeitung mithelfen .. Subversiv-action 11:29, 22. Dez 2004 (CET)
- Dann mach doch einfach. Weiter oben auf dieser Seite befindet sich ja bereits ein ausdiskutierter Baustein zum Thema Skandale. Bisher hat den nur noch keiner in den Artikel eingebaut. Das einfache Einfügen irgendwelcher Weblinks hilft da nicht. Siehe auch Wikipedia:Verlinken. – Srittau Srittau 11:35, 22. Dez 2004 (CET)
- warum hilft es nicht, besser als das der artikel ohne jegliche kritik dasteht finde ich es allemal! ich hab das eher so ausgelegt, dass es von anderen leuten verhindert wurde, dass der ausformulierte teil eingebaut wurde, aber das war wohl eher vermutung ... ich werd mich einbringen ! was ist an den links auszusetzen ? Subversiv-action 11:41, 22. Dez 2004 (CET)
- Im Einzelnen:
- http://www.bundeswehrabscha... – dieser Weblink ist noch halbwegs ok, auch wenn dort kaum wirkliche Informationen zu finden sind – dies ist aber eigentlich der Anspruch an die Weblinks
- http://jungle-world.com/sei... jungle-world.com/ – beliebiger Artikel zu einem Aspekt der Diskussion um die Bundeswehr, zudem stark POV – die Weblinks sollen sich aber mit der Bundeswehr allgemein beschäftigen, nicht irgendwelche Tagespolitischen Ereignisse herausstellen
- http://www.spiegel.de/polit... – ditto, noch stärker Tagespolitisch
Insgesamt ist die Auswahl der Artikel stark POV angehaucht. Sollten diese Weblinks aufgenommen werden, müsste man auch Weblinks auf Artikel der Art "Bundeswehr für Blafasel-Arbeit ausgezeichnet", "Wehrbeauftragter sieht keine rechtsradikalen Strömungen in der Bundeswehr" etc. aufnehmen. – Srittau Srittau 11:51, 22. Dez 2004 (CET)
- ist mir schon klar, dass diese links nicht das ultimative sind! hab ich aber schon angeführt warum ich sie hinzugefügt habe weil ich den artikel einfach niht neutral halte, weil nur links zu irgendwelchen der bundeswehr nahestehenden bzw. ihr vorstehenden oder eigene bundeswehr seiten zu verlinken ist auch alles andere als neutral, dass ist dir schon klar oder ? Subversiv-action 11:54, 22. Dez 2004 (CET)
- Nun ja, um www.bundeswehr.de kommen wir nicht herum, da es die offizielle Seite des dargestellten Gegenstandes (Bundeswehr) ist, den Link zum Bundesministerium finde ich hier eigentlich überflüssig und die beiden anderen Seiten stellen neutral Fakten dar.
- Was an den Links auszusetzen ist? Es wird dadurch ein äusserst linker Einfluss auf den Artikel genommen. Es ist wenig sinnvoll jede Strömung die sich mit der Bundeswehr beschäftigt in die Weblinks aufzunehmen. Geschweige denn nur eine Seite. Das soll ja weder ein Webverzeichnis, noch ein Forum zur Meinungsbildung sein. Sondern eher eine neutrale Informationsquelle. --Pixelfire 13:49, 22. Dez 2004 (CET)
- das durch informationen die meinung verändert wird ist dir schon klar oder? und wenn du jegliche kritik an der bundeswehr versuchst rauszuhalten bildest du auch meinungen! finds recht traurig, dass von den menschen die anscheinend an diesem artikel arbeiten niemand es wert findet auf die kritik (die allgemeinere) eingeht, oder versucht den angeblich fertigen kritischen teil einzubauen !? Subversiv-action 22:47, 28. Dez 2004 (CET)
- Nicht wirklich. Reguläre neutrale Informationen sind Bewertungsfrei. Ich glaube die meisten hätten auch Probleme damit, wenn ich Links zu "Nazis pro Bundeswehr" oder ähnliches einfüge. Die Links gehören IMHO in einen eigenen Artikel (zB "Friedensinitiative" o.ä.). --Pixelfire (Pixelfire) 23:31, 29. Dez 2004 (CET)
Ich habe mir die Links zum Artikel mal angeschaut und auch die Kommentare hier dazu. "Reguläre neutrale Informationen sind bewertungsfrei": Aha.
- Also ist die Homepage der Bundeswehr natürlich völlig bewertungsfrei, die der "Inneren Führung" auch, die bunten Reklameseiten des Bundesverteidigungsministeriums auch, die der Wehrgesetze auch.
- "Bundeswehr abschaffen", eine Unterseite der DFG-VK (der ältesten antimilitaristischen deutschen Organisation, die es schon gut 70 Jahre länger gibt als die Bundeswehr) sind dagegen "äußerst linker Einfluss auf den Artikel" und werden mit "Nazis pro Bundeswehr" auf eine Stufe gestellt. - Also, werter Pixelfire: Wenn das die politische Bildung ist, die man bei der Bundeswehr erhält, dann ist damit der Beweis erbracht, dass diese wahnsinnig gefährlichen Links das Mindeste sind, was nötig ist!
- Und Sebari findet auf den Links keine Informationen. Komisch: ich schon. Unter "Archiv" von "bundeswehrabschaffen.de" findet man eine ganze Reihe mit natürlich kritischen, aber dennoch faktengestützen Aufsätzen zu verschiedenen umstrittenen Themen der Bundeswehrgeschichte.
- Der Spiegellink ist äußerst sachlich und überhaupt nicht POV, sondern nennt nur bisher bekannt gewordene Fakten und stellt sie in den Zusammenhang der üblichen Ausbildung für Auslandseinsätze: ist also sehr wohl themenrelevant und nicht nur kurzfristige Tagespolitik.
- Auch der Antifalink zu rechtsextremen Tendenzen bei einigen Generälen nennt Tatsachen. Wenn ein Wehrbeauftragter die nicht sehen kann, soll das ruhig auch im Artikel genannt werden, damit jeder das blinde rechte Auge bei solchen verantwortungslosen Verantwortlichen erkennt.
- Nur müssten dann auch linksextreme Tendenzen bei der Bundeswehr Erwähnung finden, damit NPOV wiederhergestellt ist. Ich darf pixelfire und sebari bitten, nach solchen zu suchen und sie beizufügen!
Wer die tatsächliche Problematik und Gefahren der "globalen Sicherheitspolitik", wie sie heute konzipiert ist, nicht sieht und nicht einmal leise Hinweise darauf erträgt, will Wikipedialeser anscheinend von jeglicher auch nur möglichen Kritik verschonen. Und genau diese Einstellung verhindert einen wirklich neutralen Artikel auf jeden Fall. Wer solche kritischen Fakten ausschließen möchte, ist bereits nicht mehr neutral. Denn es handelt sich nun einmal um Aspekte, die zur Bundeswehrgeschichte dazugehören. Bloß nicht Leser daran erinnern, wie umstritten die Entstehungsgeschichte der Bundeswehr war und ist? Das ist Geschichtsklitterung, und die steht gegen das Anliegen von Wikipedia. Ich werde mir diesen Artikel mal im neuen Jahr gründlich vornehmen, damit sich auch Wehrpflichtige, die sich nicht unbedingt 4 Jahre verpflichtet haben, und auch Verweigerer sich hier ansatzweise wiederfinden können. --Jesusfreund 02:55, 30. Dez 2004 (CET)
- Um die Seiten der Bw kommst du nicht drum herum. Das Thema ist die Bundeswehr und nicht deren politische Gegner.
- Natürlich kann ich das auf eine Stufe stellen. Und das habe ich hiermit getan. Und das hat nichts mit der politischen Bildung in der Bundeswehr zu tun, die du hier versuchst du verunglipfen, sondern mit meiner Überzeugung, die Informationen hier nicht als Mittel der linken oder rechten Meinungsmache zu nutzen.
- Hättest du dich vorher informiert, wüsstest du dass die politische Bildung in der Bundeswehr nicht dazu da ist, jungen Leuten eine Meinung vorzusetzen sondern sie dazu zu ermutigen und auszubilden, sich selber eine Meinung zu bilden.
- Oh ja.. ich sehe sie nurnoch.. Rechte und Neonazis... wohin das Auge blickt. Rechte tendenzen repräsentieren nicht die Mehrheitliche Meinung in der Bundeswehr. Und dort wo dies erkannt wird, und das wird es zwangsläufig, wird aufmerksam beobachtet und wenn nötig eingegriffen. Dass es fast keine Linken Bewegungen innerhalb einer Armee gibt, liegt, glaube ich, in der Natur der Sache. Und nur durch das Fehlen eines Linken Meinungsblockes bedeutet dies nicht, dass die gesamte Armee aus Rechten besteht.
- Auf deine "Änderungen" bin ich gespannt und werde diese ebenfalls aufmerksam beobachten, damit dieser Artikel einen NPOV erhält.
--Pixelfire (Pixelfire) 14:29, 30. Dez 2004 (CET)
Eine Werbe-, Repräsentations und Selbstarstellungsseite ist kein neutraler Standpunkt--Herr Andrax 19:17, 30. Jan 2005 (CET)
Ich würde mal sagen die Bundeswehr ist zu mächtig, als dass man hier auch nur die leiseste Kritik reinbekäme. Ist ja auch ne große Organisation. --80.137.150.184 18:33, 25. Jun 2006 (CEST)
- Ach komm, jetzt bitte nicht auch noch Verschwörungstheorien, dann fall ich echt vom Glauben ab. Die Wikipedia ist ein Nachschlagewerk, ein Online-Lexikon. Ich kenne kein Lexikon in dem ein politisch-ideologischer Diskurs ausgeführt wird über die Entstehung der Bw oder sonst irgendeines dieser Themen. Das ist NICHT Sinn und Zweck eines Artikels in einem Nachschlagewerk. Meinungen haben hier nichts zu suchen. Natürlich is es schwer Neutralität zu erreichen, falls das überhaupt möglich ist, aber nur, weil gewisse Personen nicht einverstanden mit der Bw sind, ist das KEIN Grund diesen Artikel in einen Gesinnungsdiskurs ausarten zu lassen.
- Außerdem sehe ich keine Anmerkung in diesem Artikel die ausdrücklich Pro-Bw ist, deshalb haben auch Anmerkungen, die Contra-Bw sind hier nichts zu suchen, denn gerade das würde mit Sicherheit eine Schieflage in der Neutralität dieses Artikels erzeugen. Wenn überhaupt könnte man dafür einen eigenen Artikel anlegen und diesen dann verlinken.
- Darüberhinaus sind die "Problematiken" der globalen Sicherheitskonzeption ebensowenig Thema dieses Artikels und haben zumindst HIER absolut NICHTS zu suchen, denn dieses Thema ist weitaus größer als die Bw und sollte in einem entsprechend übergreifenden Artikel behandelt werden.
--YP 19:22, 25. Jun 2006 (CEST)
Kürlich hatte ich hier einen diesbezüglichen Link eingebaut : [LINK] ... der wurde am Tag darauf von Benutzer:Pixelfire wieder restlos entfernt [LINK], sein Kommentar Das ZNBw ist ein Amt der Streitkräfte und keine TSK/OrgBer! ... vielleicht kann ein anderer Benutzer den Link sinnvoller einsetzen, damit der völlig verwaiste Artikel (!) Zentrum für Nachrichtenwesen der Bundeswehr auch eine Chance hat gefunden zu werden und in diesem Sinne konstruktiver für die Wikipedia arbeiten als Benutzer:Pixelfire ... Danke ... Hafenbar 14:19, 22. Dez 2004 (CET)
- Dann schreib den Link in einen sinnvollen Kontext und nicht wo hinein, wo er Inhaltlich schlichtweg falsch ist! --Pixelfire 14:25, 22. Dez 2004 (CET)
- Wenn ich es besser gewußt hätte, hätte ich das getan, mit Antworten wie Bau ihn inhaltlich richtig ein und dann ist das kein Thema. Das ZNBw ist aber wie gesagt kein OrgBer/TSK --Pixelfire 14:27, 22. Dez 2004 (CET) auf meiner Diskussionsseite kann ich allerdings wenig anfangen ... Das Projekt Wikipedia funktioniert indem man Miteinander und nicht Gegeneinander arbeitet, denk mal bitte darüber nach ... in der Hoffnung, das sich noch jemand findet, der das Zentrum für Nachrichtenwesen der Bundeswehr sinnvoll verlinkt verabschiede ich mich ... Hafenbar 14:43, 22. Dez 2004 (CET)
- Anstatt mich persönlich anzugreifen
"Unter sinnvoller Zusammenarbeit verstehe ich etwas anderes ... Hafenbar 14:21, 22. Dez 2004 (CET)"
- Hättest du ja auch nach meinen Intensionen fragen oder mich um Hilfe bitten können. DAS ist auch nicht der Weg!
- Es ist ja schade, daß der Artikel verwaist ist, aber dann musst du auch wissen was du willst, und nicht einfach einen Link reinwerfen und damit den Anschein erwecken, das ZNBw sei eine TSK oder ein OrgBer, was nicht zutrifft.
Hey, bleibt doch mal alle ein bisschen gelassener. Ich glaube nicht, dass hier irgendjemand irgendjemanden persoenlich angreifen wollte. Also, es gibt da einen verwaisten Artikel, der irgendwo in Bundeswehr eingebaut werden sollte. Vermutlich unter Organisation der Bundeswehr. Koennte man zu den Organisationsbereichen nicht einfach einen Satz (ausserhalb der Liste) einfuegen, a la: "Ausserdem gibbet da noch das ZNBw, da da und dafuer zustaendig ist, aber keinen Organisationsbereich und auch keine Teilstreitkraft darstellt." – Srittau Srittau 15:41, 22. Dez 2004 (CET)
- Hiermit geschehen. Habe im Organisationsabschnitt einen Unterpunkt Bundesämter der Streitkräfte hinzugefügt. Darunter eine kleine Auswahl an Ämtern. Vllt. schreibt ja dadurch mal jemand einen Artikel über das SKA oder HA :) --Pixelfire 17:27, 22. Dez 2004 (CET)
Langsam nimmt es überhand mit den Dienststellen. Die Bw ist ja nun auch keine kleine organisation. Vllt sollten wir uns auf einige Kriterien zur auswahl einigen. --Pixelfire (Pixelfire) 00:45, 14. Mai 2005 (CEST)
- Die organisatorische Gliederung der Bundeswehr entspricht in weiten Teilen der Organisation der Öffentlichen Verwaltung des Bundes. An deren Spitze stehen Oberste Bundesbehörden, das sind die Bundesministerien, das Bundeskanzleramt usw.. Darunter gibt es Bundesoberbehörden, das sind direkt dem jeweilegen Ministerium unterstehende Ämter und Behörden wie etwa das Bundesamt für Finanzen im Bereich des Bundesministers der Finanzen.
- Auch bei der Bundeswehr gibt es Oberste Bundesbehörden: das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) und das Bundesamt für Wehrverwaltung (BAWV) (Ob auch das IT-Amt ein Bundesoberbehörde ist, weiß ich nicht). Die entsprechenden obersten militärischen Dienststellen nennt man Höhere Kommandobehörden (HKB). In den militärischen Organisationsbereichen gibt es i.d.R. zwei HKB, ein Führungskommando und ein Amt (z.B. Heeresführungskommando, Heeresamt). Im Bereich der SKB gibt es drei HKB (Einsatzführungskommando, Streitkräfteunterstützungskommando, Streitkräfteamt). Insgesamt gibt es damit 11 militärische und 2-3 zivile Bundesoberbehörden. Meine Empfehlung ist, die Aufzählung an dieser Stelle auf diese 13-14 Behörden und Kommados zu beschränken und weitere Dienststellen nur in den eigenen Artikeln über die Org-Bereiche (TSK, San, SKB, Wehrverwaltung usw.) zu erwähnen.--KuK 10:48, 15. Mai 2005 (CEST)
- Das IT-Amt ist eine Bundesoberbehörde. Dein Vorschlag ist sehr gut und wenn niemand etwas anderes vorschlägt würde ich den gern übernehmen. Idealerweise wäre ja eine art Hierarchie mit unterstellungsverhältnis. --Pixelfire Pixelfire 15:16, 27. Jul 2005 (CEST)
Frauen in der Bundeswehr
Hallo,
hat jemand hier Informationen über Frauen in der Bundeswehr? Wie sich ihre Anzahl seit 2001 vergrößert hat? In welchen Bereichen sie eingesetzt werden usw.? Wäre meiner Meinung nach ein interessanter Bereich der durchaus einen eigenen Artikel verdient hätte, wenn sich ein Experte/Expertin in diesem Bereich findet.
Hilft diese Antwort erstmal?:
Die Bundeswehr hat folgende aktuelle Information veröffentlicht:
"Seit dem 1. Januar 2001 stehen Frauen alle Laufbahnen in der Bundeswehr offen. Mit Stand Dezember 2004 dienen insgesamt rund 12.000 Frauen in den Streitkräften der Bundeswehr. Das entspricht 6,3 Prozent aller Berufs- und Zeitsoldaten.
- Heer: ca. 7.200 Frauen (Gesamt: ca. 114.000 Berufs- und Zeitsoldaten)
- Offiziere: 600
- Unteroffiziere: 3.600
- Mannschaften: 1.100
- Anwartschaften* auf Offizier-, Unteroffizier- und Feldwebellaufbahn: 1.900
- Luftwaffe: ca. 2.350 (Gesamt: ca. 48.000)
- Offiziere: 240
- Unteroffiziere: 1.300
- Mannschaften: 210
- Anwartschaften* auf Offizier-, Unteroffizier- und Feldwebellaufbahn: 600
- Marine: ca. 1.600 (Gesamt: ca. 19.000)
- Offiziere: 150
- Unteroffiziere: 770
- Mannschaften: 180
- Anwartschaften* auf Offizier-, Unteroffizier- und Feldwebellaufbahn: 500
*) Inclusive Offizieranwärter im Sanitätsdienst im Dienstgrad Leutnant/Leutnant zur See.
- Sanitätsdienst: Etwa jeweils die Hälfte der in den Teilstreitkräften tätigen Frauen gehören dem Sanitätsdienst an.
Insgesamt liegt die Zahl bei rund 5.600 Frauen.
(Stand: Januar 2005)"
Weitere offizielle Informationen
--KuK 18:18, 4. Feb 2005 (CET)
- Danke für die schnelle Information! Wirklich interessant --Frantisek 10:22, 5. Feb 2005 (CET)
Nachdem es seit einiger Zeit schon Hubschrauberpilotinnen gibt (möglichweise auch Transall-Pilotinnen), gibt es seit neustem die erste Jet-Pilotin [LINK]. 217.86.8.13 13:12, 26. Okt. 2006 (CEST)
- Hier noch die Links dazu: Hubschrauberpilotion [LINK] und Transallpilotin [LINK] 217.86.8.13 13:35, 26. Okt. 2006 (CEST)
Aus der Lesenswert-Diskussion: Bundeswehr, 26. März
Habe ich zufällig gesehen und erschien mir recht gut. Für exzellent vielleicht zu wenig Bilder und thematisch zu fokusiert. --Zahnstein 15:31, 26. Mär 2005 (CET)
- pro --Zahnstein 06:28, 28. Mär 2005 (CEST)
- pro --Pixelfire (Pixelfire) 14:47, 28. Mär 2005 (CEST)
zum Namen Bundes-WEHR
Der Wortbestandteil "-wehr" sugeriert, dass sich hier der Bund wehrt. Vermutlich im Kriegsfall wehrt. Aber mit "wehren" haben die Auslandseinsätze ja nichts zu tun. Sollte man das thematisieren? NPD-Stammwähler Was ich meine ist: wäre nicht ein Nahme wie "Bundesheer" nicht viel passender für eine Bundesarmee, die nicht nur wehrt sondern auch im Ausland interveniert?
- Die Landesverteidigung ist war auch ja der Grund für die Aufstellung der Bw. Daß wir jetzt mehr und mehr in Außland kommen, hat mit der veränderten Weltpolitischen lage zu tun. Eine Diskussion darüber kannst du hier gerne führen. Einen Enzyklopädischen Wert erkenne ich hier nicht. --Gruß Pixelfire (Pixelfire) 10:48, 28. Apr 2005 (CEST)
- 1) wer ist "wir"? (Daß wir jetzt mehr und mehr im Ausland ...)
- 2) ändert sich die weltpolitische Lage nicht fortwährend?
- 3) ist eine "veränderte" weltpolitische Lage, was immer das sein Soll, ein Grund, von seinem "Wehr-"Auftrag abzuweichen?
- 4) Warum erkennst du hier keinen enzyklopädischen Wert? Gruß, NPD-Stammwähler
- zu 1) die Bundeswehr?!
- zu 2) natürlich. Und die Armee muss sich darauf einstellen.
- zu 3) Das ist zB der Zerfall der Sowjetunion. Wir sind nun, wie es immer so schön heißt, "von Freunden umzingelt". Eine Lokale Verteidigungsarmee wird somit zur Zeit nicht mehr benötigt.
- zu 4) weil du mir immernoch nicht darlegen konntest, was du überhaupt genau willst.
- --Gruß Pixelfire (Pixelfire) 19:52, 28. Apr 2005 (CEST)
Der Name Bundeswehr stammt im Übrigen vom FDP-Abgeordneten und Wehrmachtsgeneral Hasso von Manteuffel (Quelle). Ich habe das mal in den Text eingebaut. --Mogelzahn 12:39, 13. Mai 2005 (CEST)
Die Anfänge der Psychologischen Kampfführung der Bundeswehr liegen in den späten fünfziger Jahren. 1958 nahm Bundeswehroberst Axel Mittelstaedt an einer Ausbildung für Psychologischen Kampfführung in Amerik teil. Er wurde mit dem Aufbau der Psychologischen Kampfführung direkt nach seiner Rückkehr aus den USA beauftragt. Im "Field Manuel 33-5, Psychological Warfare Operations" der US-Armee sind die Ziele und Mittel der psychologischen Kriegsführung allgemein festgelegt.
(Die MFA möge diesen Artikel entsprechend weiter ausarbeiten)
Nur wenige wussten wirklich, was die Aufgaben und Ziele der Psychologischen Kampfführung der Bundeswehr waren. Sie war ein äusserst geheimnisumwitterter Apparat. Einblicke in diesen Apparat bekommt man, wenn man das Buch: Invasionsziel: DDR, Hrsg. Karl Heinz Roth, konkret Buchverlag-Hamburg, 1971 liest. Es werden der die Anfänge, der Aufbau, die Ziele der Psychologische Kampfführung der Bundeswehr anschaulich geschildert.
Uniformen der Marine
Zunächst einmal meinen Dank an DLiebisch für die Laufbahnabzeichen der Marine! Dadurch wird allerdings noch deutlicher klar, dass dieses Thema ausgelagert werden sollte in einen eigenen Artikel Bundeswehr (Uniformen) oder auch Uniformen (Bundeswehr)--KuK 23:16, 18. Jun 2005 (CEST)
- danke! die uniformen können meinetwegen ausgelagert werden. vielleicht auf Bundeswehr/Uniformen? --DLiebisch DLiebisch 00:17, 19. Jun 2005 (CEST)
- Empfehle die Einhaltung von Namenskonventionen, die keinen Schrägstrich ("/") vorsehen. Deshalb erscheint mir Uniform (Bundeswehr) als die beste Benennung.--KuK 00:32, 19. Jun 2005 (CEST)
- ok!--DLiebisch DLiebisch 00:41, 19. Jun 2005 (CEST)
- Sehe ich auch so. --Pixelfire (Pixelfire) 14:46, 19. Jun 2005 (CEST)
- habe das ganze mal in die tat umgesetzt. es müsste aber vielleicht der einleitungstext im neuen artikel noch mal überarbeitet werden. --DLiebisch DLiebisch 18:14, 20. Jun 2005 (CEST)
Schiessbefehl bei der Bundeswehr
Die meisten Bundeswehreinrichtungen und Kasernen drohen bei Überwinden der sie umgebenden Mauern und Zäune mit dem Gebrauch von Schusswaffen. Dazu sind dort sogar Hinweisschilder angebracht, die darauf hinweisen. Es gibt ferner weitere Anweisungen zum Schusswaffengebrauch gegen Einzelpersonen und Menschengruppen, zum Beispiel:
"1) Schußwaffen dürfen gegen einzelne Personen nur gebraucht werden, wenn dies den Umständen nach erforderlich ist und geschieht,
- um eine Person anzuhalten, die sich der Personenüberprüfung nach diesem Gesetz trotz wiederholter Weisung, zu halten oder diese Überprüfung zu dulden, durch Flucht zu entziehen sucht;
- um eine Person anzuhalten, die sich der vorläufigen Festnahme durch Flucht zu entziehen sucht, wenn sie bei einer Straftat im Sinne der Nummer 1 auf frischer Tat getroffen oder verfolgt wird;
- um eine Person an der Flucht zu hindern oder sofort wiederzuergreifen, die sich zur Personenüberprüfung nach § 5 oder wegen dringenden Verdachts einer Straftat im Sinne der Nummer 1 im Gewahrsam der Bundeswehr befindet oder befand.
Schußwaffen dürfen gegen eine Menschenmenge nur gebraucht werden, wenn von ihr oder aus ihr heraus Straftaten gegen die Bundeswehr unter Gewaltanwendung begangen werden oder solche Straftaten unmittelbar bevorstehen und Zwangsmaßnahmen gegen einzelne nicht zum Ziele führen oder offensichtlich keinen Erfolg versprechen." (Auszug aus "UZwBwG § 15 Schußwaffengebrauch gegen Personen" [LINK] ) Didi
- Ich bin über die rechtlichen Rahmenbedingungen des unmittelbaren Zwangs in der Bundeswehr durchaus informiert, aber das hat nichts mit dem Lemma zu tun. Wenn Dich das Thema interessiert (mich zumindest würde es interessieren), dann kannst Du ja ein Thema UZwGBw aufmachen. --Koffer 20:58, 27. Jun 2005 (CEST)
- PS "Schießbefehl" ist eine interessant-tendenziöse Bezeichnung für den unmittelbaren Zwang in der Bundeswehr.--Koffer 21:01, 27. Jun 2005 (CEST)
- Sehe ich auch so. Eine Behandlung jedes einzelnen Aspekts der Bundeswehr würde weit über das Lemma hinaus gehen. Eine Auslagerung ist da besser. Was NICHT hilft ist ein Edit-War. --Pixelfire (Pixelfire) 21:39, 27. Jun 2005 (CEST)
... macht IMHO nicht viel Sinn, sollte hier eingearbeitet, entlinkt und dann gelöscht werden ... Hafenbar 16:32, 28. Jun 2005 (CEST)
- Ich halte eine einarbeitung in den Artikel Bundeswehr nicht für sinnvoll. Sowas würde den Artikel zu sehr überladen. (s. eine Dishussion höher "Schiessbefehl bei der Bundeswehr" --Pixelfire (Pixelfire) 22:51, 28. Jun 2005 (CEST)
Neuer Link zur Offiziersausbildung der Bundeswehr: http://www.wikiwiki.de/neww...
hh
Weblinks
Mit einener kritischen Webseite kann ich ja leben. Ich hoffe nur, daß das ganze jetzt nicht wieder von Vorne anfängt und jeder, der eine Meinung (egal in welcher Richtung) zur Bundeswehr hat, diese hier in den Weblinks kundtun will. --Pixelfire Pixelfire 00:18, 5. Aug 2005 (CEST)
Kommentare zur Webverlinkung in diesem Artikel
Prinzipiell anerkannt.
Dennoch:
Revertierung im Falle der Bundeswehrkritik zur ursprünglichen _konkreten_ Seite,
da auf dieser lediglich Informationen gesammelt und aufgelistet wurden, wohingegen
auf der Homepage eine politische Agenda (Abschaffung der Wehrpflicht) verfolgt wird,
die über Information zum Thema BW hinausgeht und folglich hier nichts zu suchen hätte.
von IP-User (anm.v.pF)
Verschiebung
Warum wurde der Artikel verschoben? Es gibt keine "Deutsche Bundeswehr"! Das Attribut "deutsch" kommt nur bei der TSK Marine vor (und auch da nur drei-virtel offiziell). --Koffer 22:47, 12. Aug 2005 (CEST)
- Schweizer Armee, Österreichisches Bundesheer, US Army...
- Die Bundeswehr wird im Inland genauso als Bundeswehr bezeichnet, wie man in Österreich das "Österreichische" wegläßt, ist aber im Schriftverkehr mit dem Ausland durchaus gebräuchlich und nicht falsch. --Dingo 14:57, 13. Aug 2005 (CEST), Oberleutnant der Bundeswehr (aktiv)
- Das ist doch Unfug! Der Eigenname ist "Bundeswehr" und nicht "Deutsche Bundeswehr" im Ausland wird das (natürlich) mit German Armed Forces übersetzt oder (zur besseren Verständlichkeit mit "German Bundeswehr" etc. das ändert aber nichts am Lemma! Immerhin gilt das gleiche auch für z.B. den Bundeskanzler. Im Ausland heißt er regelmäßig German Chancelor, aber das Lemma ist natürlich nicht "Deutscher Bundeskanzler". Und nebenbei: Ich bin auch aktiver Oberleutnant und daher kenne ich sowohl die Gesetze als auch die Vorschriftenlage. --Koffer 15:16, 13. Aug 2005 (CEST)
- -PS und der Zusatz "(Deutschland)" zum Lemma Bundeskanzler gibt es auch nur wegen der mehrfachen Wortbedeutung (was bei "Bundeswehr" nicht der Fall ist) ...nicht das hier jemand auf die Idee kommt das Lemma nach Bundeswehr (Deutschland) zu verschieben! --Koffer 15:18, 13. Aug 2005 (CEST)
- Entweder wir diskutieren hier, oder wir beschimpfen uns. Bei einem davon mache ich mit. Deine Entscheidung. --Dingo 16:53, 13. Aug 2005 (CEST)
- Moment! Du hast doch damit angegeben, dass Du aktiver Offizier bist, oder?! Ich habe nur nachgelegt! Aber wenn es der Diskussion dient lösche ich gerne meinen Vorwurf... --Koffer 18:31, 13. Aug 2005 (CEST)
- Nein, ich habe nicht "angegeben", sondern eine Behauptung aufgestellt und erklärt, weshalb ich mich für kompetent fühle, diese Behauptung zu treffen. Ebensogut würde ich "Angeben", wenn ich in einem Artikel über BSD schriebe, daß ich Informatiker bin. "Nachgelegt" finde ich das nicht, auf Deiner Benutzerseite ist nur ein Redirect.
- Zum Thema. "Deutsche Bundeswehr" ist genauso ungebräuchlich wie "Österreichisches Bundesheer". Die Wikipedia wird (theoretisch) auch von nicht-deutschen Lesern aufgerufen (zumindest ist das ihr Anspruch). Den Ausdruck "Deutsche Bundeswehr" habe ich schon mehr als einmal gelesen, auch in offiziellen Schreiben und Umdrucken; falsch ist er also nicht, auch deshalb, weil die linkfixe, die Du gemacht hast, in keinem Fall von mir angelegt waren. Schließlich und endlich, als OLt weißt Du auch, daß bei der Frage, wer deutscher Bundespräsident sei, oft genug heute noch von einigen Rekruten "Weizsäcker", "Helmut Kohl" oder "Joschka Fischer" genannt wird. Es wird also sicher auch Leute in Deutschland geben, die "Bundeswehr" und "Bundesheer" nicht korrekt zuordnen können.
- Mein Vorschlag wäre, eines der berühmt-berüchtigten "Meinungsbilder" auszurufen, um festzustellen, ob in Streitkraftnamen das Land aufgenommen werden soll, oder ob man beide - Bundeswehr und Bundesheer, falls es noch weitere Fälle gibt, auch die - auf den "kurzen Namen" verschoben werden sollen. Ich habe weder mit der einen, noch der anderen Form ein Problem, nur soll es eine einheitliche Regelung sein. --Dingo 20:15, 13. Aug 2005 (CEST)
- Als OLt solltest das (selbstironische) Wortspiel "Koffer" als Benutzername für einen Offizier im 5. Offizierdienstjahr verstehen und daher auch erkennen, warum eine Umleitung nach Soldatensprache vorhanden ist. Wie auch immer...
- Inhaltlich: Österreichisches Bundesheer ist durchaus nicht unüblich, selbst der Titel der offiziellen Internetseite ist "Österreichs Bundesheer". Wenn Du dennoch damit unzufrieden bist, dann kannst Du ja dort eine Verschiebung durchführen, aber eine (von Dir ja behaupteter) Lemma-Fehler bei den Ösis ist kein Grund für eine Fehler bei der "Bundeswehr". Also nochmal der Eigenename der deutschen Streitkräfte ist "Bundeswehr" andere "Bundeswehren" gibt es nicht, eine Verwechslung ist also ausgeschlossen. Die einzige Möglichkeit ist das bisherige Lemma! Und ein Meinungsbild brauchen wir nicht, da die Tatsachen in diesem Fall absolut eindeutig sind (unklar ist es lediglich für Bundesheer, aber darum geht es ja hier nicht!).
- Außerdem möchte ich gerne den Umdruck als Quelle belegt haben (mir reicht die Bezeichnung alles andere überprüfe ich in der Vorschriftenstelle gerne selbst), in dem offiziell von "Deutscher Bundeswehr" gesprochen wird.
- Gibt es hier jemand außer Benuter:Dingo, der der Verschiebung etwas abgewinnen kann? --Koffer 20:59, 13. Aug 2005 (CEST)
- Bei dieser Verschiebung kann man nur den Kopf schütteln! Eine Bundeswehr gibt es nur in Deutschland, "Bundeswehr" ist auch die offizielle Bezeichnung. Bitte ganz schnell zurückverschieben!!!--KuK 15:35, 13. Aug 2005 (CEST)
- Da ja hier nun nach einem Meinungsbild gefragt ist - was mir auch sehr viel besser gefällt als die Polemik vorher - hier noch einmal mein Votum. Es ist in der Tat so, dass beide Bezeichnungen auch offiziell verwandt werden, allerdings mit einem deutlichen Schwerpunkt auf dem schlichten Begriff "Bundeswehr". Die Bezeichnung "Deutsche Bundeswehr" findet sich manchmal auf administrativen Dokumenten wie Bw-Rezepten, Transportscheinen oder ähnlichem. Deshalb empfehle ich, sich nach dem allgemeinen und üblichen Sprachgebrauch zu richten. Auch auf der Bw-Homepage heißt es immer nur Bundeswehr. Verwechslungsgefahr mit anderen Ländern wie bei Bundespräsident oder Bundeskanzler besteht bei Bundeswehr nicht. In Österreich verhält es sich übrigens meines Wissens anders, die dortigen Streitkräfte heißen offiziell "Österreichisches Bundesheer", auch die Abkürzung ÖBH ist gebräuchlich. Danach können wir uns nicht richten.--KuK 21:14, 13. Aug 2005 (CEST)
- Das mit der "offiziellen" Verwendung ist eigentlich kein Problem, denn nur weil (auch von amtlicher) Seite hin und wieder ein Verstoß gegen die Gesetzeslage begangen wird, erlangt dadurch die falsche Verwendung eines Terminus noch keine rechtliche oder inhaltliche Richtigkeit. Wennn auf Rezepten etc. "Deutsche Bundeswehr" angegeben ist, dann ist das ein eindeutiger Verstoß gegen die gesetzlichen Grundlagen und den hierin festgelegten Eigenamen (vgl. nur die wesentlichen gesetlichen Grundlagen der deutschen Streitkräfte - Soldatengesetz (SG), Gesetz über die Wehrpflicht (WPflG), Gesetz über den unmittelbaren Zwang in der Bundeswehr (UZwGBw)). --Koffer 21:55, 13. Aug 2005 (CEST)
- Zunächsteinmal schön, daß die Verschiebung dieses relativ wichtigen Artikels vorher hier diskutiert wurde. :( BTT: Die beschriebenen Objekte die die Aufschrift "Deutsche Bundeswehr" tragen sind IMHO die Ausnahme von der Regel. Weiterhin ist in allen mir bekannten Gesetzestexten, von der Trinkwasserverordnung bis hin zum Strafgesetzbuch die Bezeichung "Bundeswehr" zu lesen (vgl. Juris Suche "Bundeswehr" und "deutsche Bundeswehr" resp. "deutschen Bundeswehr". Da die Bezeichnung ausserdem als Eigenname nicht doppelt verwendet wird, bin ich für die Rückkehr zum Lemma "Bundeswehr". --Pixelfire Pixelfire 11:19, 14. Aug 2005 (CEST) Keine Abstimmung. --Dingo 22:31, 16. Aug 2005 (CEST)
Diskussion:Portal_Milit%C3%A4r#Benennung_von_Streitkr.C3.A4ften --Dingo 16:50, 14. Aug 2005 (CEST)
Contra
Contra
: Als nächstes kann man dann allen anderen einheimischen Begriffen das Wort Deutsch voranstellen: Deutsches Deutschland, Deutsches Drittes Reich, Deutsche DDR, Deutscher Kindergarten, Deutsche Wissenschaft, Deutsches Abitur, Deutsches Wetter, Deutsches Wasser ... 213.20.138.168 19:31, 15. Aug 2005 (CEST) Keine Abstimmung. --Dingo 22:31, 16. Aug 2005 (CEST)
Meinungsbild und Diskussion
Wenn kein weiterer Diskussionsbedarf besteht, werde ich (falls mir niemand zuvorkommt) morgen Nachmittag [[im Portal Militär ein vierzehntägiges Meinungsbild zu einer Namenskonvention beginnen. Wenn das abgeschlossen ist, wird es eingearbeitet und gegebenenfalls Bundeswehr gelöscht und dieser Artikel dorthin verschoben.
Gruß --Dingo 23:20, 16. Aug 2005 (CEST)
Vandalismus in englischer WP
@ alle Bearbeiter dieser Seite:
Seit einiger Zeit haben wir auf der englischen Seite Bundeswehr eine Art edit war mit einem anonymen IP-Nutzer 83.109.xxx.xx. Dieser Nutzer vertritt die Auffassung, die Bundeswehr sei der Nachfolger von Reichswehr und Wehrmacht. Er akzeptiert nicht, dass das eben nicht der offiziellen Tradition der Bundeswehr entspricht. Jegliche Änderungen, die die offizielle Traditionspflege der Bundeswehr beschreiben, setzt er zurück. Er hat sich auch auf eine Diskussion eingelassen - zum Teil auf deutsch - geht aber nicht auf Argumente ein, sondern kündigt letztlich an, auch künftig immer seine Einzelmeinung im Text wiederherzustellen. Pixelfire und ich haben seine Änderungen, die inzwischen den Charakter von Vandalismus annehmen, schon häufig wieder korrigiert, aber wir können das nicht allein. Manchmal gibt er vier Wochen Ruhe, dann ist er aber wieder da. Ich verschließe mich keiner inhaltlichen Diskussion, aber so geht es wirklich nicht.
Deshalb meine Bitte an alle englischsprachigen Mitarbeiter dieser Seite: Nehmt an der Pflege der englischen Seite teil. Als Nebeneffekt könnte der englische Artikel davon auch inhaltlich profitieren, denn besonders schön ist er nicht, außerdem bisher sehr kurz. --KuK 17:36, 9. Sep 2005 (CEST)
- Jetzt geht's da richtig rund: Unser Vandale hat sich unter zwei User-Namen als Sockenpuppe angemeldet: witakone und BoroughJohn. Ich habe die user entsprechend gekennzeichnet.--KuK 11:57, 5. Nov 2005 (CET)
- Aufpassen, der Nutzer (83.109.xxx.xx) treibt wieder sein Unwesen!--KuK 12:50, 21. Jan 2006 (CET)
- Wir haben da einen neuen "Mitarbeiter", der nicht bereit ist, Argumente anzuerkennen, nennt sich en:user:Ve3 und ist vmtl. mit den alten Vandalen nicht identisch. Auf seiner Diskussionsseite ist er schon von Vielen wegen seiner rücksichtslosen Art zu editieren und zu revertieren ermahnt worden.--KuK 15:01, 15. Jun 2006 (CEST)
Humanitäre Intervention im Kosovo
Der Absatz zum Kosovo-Krieg scheint mir ein wenig "unbalanziert". Ich habe versucht ein wenig Ausgewogenheit reinzubringen. Der folgende Satz ist sehr umstritten (siehe Kosovo-Krieg), da ein Großteil der Menschenrechtsverletzungen und Vertreibungen erst nach Beginn der Einsätze stattfand:
- "Durch den Einsatz wurde das menschenrechtswidrige gewaltsame Vorgehen gegen die überwiegend albanische Zivilbevoelkerung durch offizielle und inoffizielle serbische Kraefte im Kosovo beendet."
Auch sind die albanischen Akteure des Bürgerkries nicht genannt. Ich streiche diesen Satz, weil er einen komplexen Sachverhalt eindimensional schildert.
Das Konzept der humanitären Intervention ist stark umstritten, und zwar auch besonders in Bezug auf den Kosovo-Krieg. Es ist nicht davon auszugehen, dass sie als allgemeine Rechtfertigung angesehen wird. Ich habe daher den Absatz ein wenig relativiert. Auch kann nicht davon ausgegangen werden, dass aufgrund der UN-Resolution 1244, die nach der NATO-Intervention beschlossen wurde, der Angriffskrieg "völkerrechtlich relevant gebilligt worden" ist. Diesen Satz habe ich gelöscht. -- Anarchitect 21:57, 15. Sep 2005 (CEST)
Ausländische Staatsbürger in der Bundeswehr
Folgenden etwas deplazierten Text habe ich einmal hierher verschoben:
- "hallo dort habe ich eine Frage.
- das wurde in unserer Sprachwikipediaseite gebeten, die das bundeswer beschäftigt.
- War die Frage Dosenbürger, die sind nicht deutsch und nicht, lebt in Deutschland kann sich melden freiwillig\kann anschließen den bundweswer?"
Auch wenn ich nicht weiß, was ein Dosenbürger ist, vermute ich mal, dass jemand wissen will, ob ausländische Staatsbürger in der Bundeswehr dienen können. Das ist nicht möglich, alle Soldaten der Bundeswehr müssen bei Dienstantritt deutsche Staatsbürger sein. Die Möglichkeit, durch Wehrdienst die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, gibt es nicht.--BrotherM 09:14, 19. Okt 2005 (CEST)
- es gibt eine möglichkeit, als nichtdeutscher staatsbürger in der bundeswehr dienst zu leisten. allerdings nur über austauschprogramme zwischen den armeen. zumeist sind diese aktionen aber auf die offiziersdienstgrade beschränkt und zeitlich begrenzt (etwa ein viertel bis ein halbes jahr).--DLiebisch DLiebisch 10:50, 19. Okt 2005 (CEST)
Auch Ausländer können gemäß WPflG Dienst in den Streitkräften leisten:
§ 2 Wehrpflicht der Ausländer und Staatenlosen
(1) Ausländer, deren Heimatstaat Deutsche gesetzlich zum Wehrdienst verpflichtet, können unter den gleichen Voraussetzungen, unter denen Deutsche dort wehrpflichtig sind, durch Rechtsverordnung der Wehrpflicht unterworfen werden.
(2) Staatenlose können durch Rechtsverordnung der Wehrpflicht unterworfen werden, wenn sie ihren ständigen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben. Hat ein staatenloser Wehrpflichtiger seinen Grundwehrdienst abgeleistet, so hat er einen Anspruch auf Einbürgerung, wenn er seinen dauernden Aufenthalt im Inland hat. --Koffer 14:36, 21. Okt 2005 (CEST)
Frage: Wie ist das denn mit Doppelstaatlern, die die deutsche und eine andere Staatsangehörigkeit eines Landes, in dem Wehrpflicht besteht haben und die ihren Wehrdienst in dem anderen Land bereits absolviert haben? Wie ist es, wenn es in dem anderen Staat keine Wehrpflicht gibt (z.B. USA) aber ein Deutschamerikaner dort bereits freiwillig Dienst geleistet hat? Muss er dann bei der BW nochmal ran? Gamgee 23:44, 29. Mär 2006 (CEST)
- Antwort: wenn in einem anderen land ein vergleichbarer dienst geleistet wurde, wird man nicht mehr zum dienst herangezogen. (so war es zumindest 2003)--DLiebisch DLiebisch 00:39, 30. Mär 2006 (CEST)
Struktur
@ King. Zu deiner Frage. Weil warscheinlich militär und zivil strikt getrennt ist und das geschriebene so wie eine Meinungsbildung klingt. Was ja nicht sein darf! Es wäre natürlich hilfreich wenn der IP Löscher mal eine Begründung angibt. --Sonaz 23:17, 26. Jan 2006 (CET)
- Militärisch und zivil "strikt getrennt"? Was ist denn da strikt getrennt? Ob "eingekaufter" Psychologe oder "selbstgemachter" Arzt - beide verrichten den selben Dienst. Unterschied ist vielleicht die Besoldung und mit Sicherheit die Uniform. Und der Absatz stimmt doch auch so weit - wenn, wie in anderen Armeen, die zivilen Mitarbeiter Uniform trügen, hätten wir mehr Soldaten. Im prinzip nur eine Rechenaufgabe, mehr oder weniger sinnvoll, aber sachlich richtig. Oder übersehe ich da irgendwas? =) --King 13:54, 27. Jan 2006 (CET)
- Es stimmt nicht, dass es im Ausland grundsätzlich nur in geringerem Umfang Zivilpersonal in den Streitkräften gibt als in Deutschland. Viele ausländische Streitkräfte haben größere Anteile an zivilem Personal oder beschäftigen Vertragsfirmen für Aufgaben, die bei uns militärisch wahrgenommen werden, z.B. in der Ausbildung. Im Rahmen der Streitkräftereformen nach Ende des Kalten Krieges ist die Tendenz in dieser Richtung noch verstärkt worden. Deshalb ist die Aussage irreführend und sollte entfallen.--KuK 18:24, 27. Jan 2006 (CET)
Einsatz im inneren
Moin! Ich würde mir wünschen, dass die Sache, warum die Bundeswehr nicht im inneren eingesetzt werden darf, noch diskutiert wird. Also, was waren die Gründe, um diese Regelung zu treffen? -- iGEL·iGEL 10:23, 11. Feb 2006 (CET)
Erfahrungen während des Dritten Reiches und Furcht vor Missbrauch. Soldaten gegen Demonstranten ist schon immer der Alptraum von Demokraten gewesen. Heutzutage wird das Verbot nicht mehr nur mit der Vergangenheit begründet, sondern mit der untschiedlichen Ausbildung von Armee und Polizei. Die Armee kämpft ihre Gegner bis zum bitteren Ende nieder, während die Polizei grundsätzlich versucht Gegner (Straftäter) lebendig gefangen zu nehmen. - Navyman 17.02.2006
Bundeswehr Einkaufs Liste [sic!!]
Dieser Abschnitt ist ein komplettes Durcheinander. Hatte eben kurz vor, ihn zu loeschen, so ein Chaos aus unuebersetzten Fragmenten mit ein wenig HTML drin wollte ich nicht stehen lassen. Auch der Unterschied zwischen Verzerrung und Verzehr besteht. Retten oder loeschen? 134.83.1.225 01:16, 5. Mär 2006 (CET)
da war jemand schneller als ich :) Die Frage, ob es gerettet werden soll, lass ich mal hier stehen.
- Habs grade gelöscht... Hab in der Änderungszusammenfassung die selben Gründe angegeben wie du: Englisch, durcheinander, viel zu viel ("Wikipedia ist nicht der Bundeshaushalt"). --King 01:43, 5. Mär 2006 (CET)
- Wir sind hier nicht die Werbeabteilung der Bundeswehr. Mich intressiert die Liste und der Rest dafür nichts, besonders nicht diese ebenso ellenlange Liste der Einsätze, die überhaupt keinen Aufschluss über Umfang und Kosten gibt, also vollkommen wertlos ist. ("Wikipedia ist nicht der Bundeshaushalt") Ich lösche die aber auch nicht.
- Ich würde gerne hier lesen, wie sich die Einkäufe von SECHS MILLIARDEN EURO 2006 genau zusammensetzen. Für 5 Zeilen mehr muss man doch hier kein Aufstand machen, das wird deine Maus ja wohl noch überleben. Eins 02:04, 5. Mär 2006 (CET)
- Die Liste der Einsätze der letzten 50 Jahre (!) ist wohl nur Bedingt mit den Materialneuanschaffungen für 2006 zu vergleichen. Weiteres zum Thema habe ich auf deiner Diskussionsseite geschrieben. BTW: Es sind nicht 5 sondern 50 zeilen, und das macht sehr wohl einen Unterschied... --King 02:10, 5. Mär 2006 (CET)
Jetzt war DaB. schneller mit dem Revertieren: wollte zu der Sperrung durch mich noch schreiben: erstmal Übersetzen das ganze, dann einfügen wenn es auf Akzeptanz von beiden Seiten beruht. Platz zum Basteln: nach meiner Signatur ist genug vorhanden. --BLueFiSH ✉ 02:21, 5. Mär 2006 (CET)
- Für was? Diese Shoppingliste ist überhaubt nicht relevant und schon längst wieder veraltet. Zumal einige der Neuanschaffungen bitter nötig sind und schon längst geplant wurden. Noch in den Zeiten von Kohl. Vertrag ist nunmal Vertrag. Die Einkäufe vor 2006 hat auch niemand gejuckt, außer den Bund der Steuerzahler. Ex Verteidigungsminister Struck hatte selbst gesagt das einige Sachen die jetzt kommen schon vor Jahren bestellt wurden und die Beschaffung bzw Reduzierung nicht mehr rückgängig zu machen sei. --Sonaz 17:09, 6. Mär 2006 (CET)
Ergänzungswünsche
- hat derzeit einen LA, darum kann man damit auch noch abwarten. --BLueFiSH ✉ 14:40, 5. Mär 2006 (CET)
- Man sollte vielleicht erstmal warten ob man es überhaubt baut. Zur Zeit Diskutiert man ja darüber.--Sonaz 15:36, 5. Mär 2006 (CET)
Abschnitt "Waffen"
Im Abschnitt Waffen ist nur die leichte Infanteriebewaffnung beschrieben, es fehlt jedoch jeder Hinweis auf die wesentlichen Großwaffensysteme wie Panzer, Schiffe und Flugzeuge. Da man die hier nicht alle aufzählen kann, sollte auch auf die Handwaffen verzichtet werden. Vielleicht kann man ja eine neue Kategorie Waffen (Bundeswehr) aufmachen mit Unterkategorien für vorhandene und ehemalige Ausrüstung. Darauf und auf die Artikel der TSK könnte man an dieser Stelle verweisen. So wie jetzt sollte der Abschnitt jedoch nicht stehen bleiben.--KuK 10:34, 19. Mär 2006 (CET)
Bezeichnung
Mal eine Frage: Ist es eigentlich sinnvoll, im ersten Satz des Artikels zu schreiben: Bundeswehr ist die Bezeichnung für die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland und ihre Verwaltung?
Ebenso könnte man ja auch schreiben: Bern ist der Name der Hauptstadt der Schweiz, was ohne Zweifel richtig ist. Mehr Sinn ergäbe aber in dem Zusammenhang: Bern ist die Hauptstadt der Schweiz. Gamgee 11:52, 21. Apr 2006 (CEST)
- wie wäre es damit?
- Die Bundeswehr, das sind die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland und deren Verwaltung.
- --DLiebisch DLiebisch 12:13, 21. Apr 2006 (CEST)
- Das geht wirklich nicht: "Die Bundeswehr, das sind die...". Ich halte den jetzigen Text für besser.--KuK 16:54, 21. Apr 2006 (CEST)
OK, aber an dem "Bundeswehr ist die Bezeichnung..." störe ich mich immer noch; es soll ja in dem Artikel ja nicht primär um den Namen der Bundeswehr gehen, sondern um die Bundeswehr. Wie wäre es denn damit (nur eine Idee...):
Die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland (Heer, Marine und Luftwaffe) sowie deren Verwaltung tragen den Namen Bundeswehr
--Gamgee 22:47, 21. Apr 2006 (CEST)
- Diese Formulierung finde ich deshalb nicht gut, weil ein Artikel mit dem Begriff beginnen sollte, den er beschreibt. Deshalb ist der alte Text "Bundeswehr ist..." einfach besser. Es ginge auch noch "Als Bundeswehr bezeichnet man die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland und ihre Verwaltung." Die Aufzählung der einzelnen Elemente der Streitkräfte ist hier auch entbehrlich. Dann müsste man nämlich auch die Elemente der Verwaltung aufzählen.--KuK 11:21, 22. Apr 2006 (CEST)
- Das sehe ich genauso: Lemma immer an den Anfang. Trotzdem finde ich die aktuelle Version ganz ok, auch die frühere Fassung fand ich aber nicht schlecht. Dass es hier um die Bundeswehr geht und nicht um den Namen "Bundeswehr", das ist schon dadurch selbstverständlich, als dass das hier Wikipedia und nicht Wiktionary ist... Ich würde einfach die alte Version wieder herstellen. Die war schön kurz und knackig. --King 13:08, 22. Apr 2006 (CEST)
- Hab mal die wikis spezifiziert und das Lemma wieder nach vorne geholt. Denn ich finde auch, dass es dahin gehört. --GrummelJSGrummelJS 16:42, 22. Apr 2006 (CEST)
Die neue Formulierung ist wirklich nicht gut: Die Bundeswehr besteht nunmal aus Streitkräften und Wehrverwaltung. Jetzt wird die Verwaltung zur "Streitkraft der Bundesrepublik Deutschland" zugeschlagen. Das ist zumindest irreführend, wenn nicht inkorrekt. Ich verstehe nicht, was an der alten Formulierung auszustezen war. Natürlich ist Bundeswehr ein Name, warum kann man das nicht sagen?--KuK 17:26, 22. Apr 2006 (CEST)
- Vorher war es um längen besser. Die Bundeswehr ist nunmal bie Bezeichnung für....--Sonaz Sonaz 17:46, 22. Apr 2006 (CEST)
- Gegen die alte Variante habe ich auch nichts. --GrummelJSGrummelJS 17:57, 22. Apr 2006 (CEST)
Sonderregelungen im Haushaltsrecht
Die Regelungen des Grundgesetzes für den Verteidigungshaushalt unterscheiden sich von denen für die anderen Ressorthaushalte. Nur für die Bundeswehr ist festgelegt, dass sich ihre zahlenmäßige Stärke und die Grundzüge ihrer Organisation sich aus dem Haushaltsplan ergeben müssen. Eine solche Vorschrift gibt es für andere Organisationen des Bundes (z.B. Bundespolizei, früher auch Bundesbahn und Bundespost) nicht. Insofern ist Art 87a Satz 2 nicht einfach eine Bestätigung der Vorschriften des Art 110 GG, wo es keinerlei Regelungen für organisatorische Fragen gibt. --KuK 18:32, 21. Apr 2006 (CEST)
Benennung von Kasernen usw.
Es gibt keine Weisung aus dem Verteidigungsministerium alle Straßen, Kasernen usw. mit Namen die irgendeinen historischen Bezug haben umzubennen (Das gilt auch für die die nach Wehrmachtsangehörigen benannt wurden, Ausnahme Mölders --> Bundestagsbeschluss), das wurde inzwischen mehrfach dementiert. Dieses Gerücht kam auf als ein Kommandeur in Fürstenfeldbruck anfing alle Straßen in "Straße der Luftwaffe" umzubennen. Dies ist nach vielen Protesten wieder rückgängig gemacht worden. Der Kommandeur handelte hierbei eigenmächtig.... --Feldwebel 20:08, 7. Mai 2006 (CEST)
siehe auch / wikilinks
ich schlage vor, nur auf Bundeswehr zu verweisen und nicht 28391857 wiki-links aufzufuehren. jemand dagegen oder darf ich "aufraeumen"? -- 141.3.12.147 17:28, 12. Jun 2006 (CEST)
- Nun, das Problem besteht nicht in den Wikilinks, sondern darin, dass der Artikel ansich nichts als Übersichtsartikel taugt. Löschen der Wikilinks ist also nicht mehr als Kosmetik. Sinnvoller wäre, eine Auswahl an Aspekten zu treffen, die zur Bw wichtig sind, und dann konsequent einen Übersichtsartikel zu erstellen, der sinnvoll auf möglichst viele Aspekte/Artikel verweist. --King 17:43, 12. Jun 2006 (CEST)
- da stimme ich dir zu, aber das hat erstmal nix mit meiner frage zu tun, oder? beides sollte geschehen: 1. wikilink-liste kuerzen, 2. uebersichtsartikel erstellen. fuer erstes biete ich meine hilfe an. uebrigbleiben wuerden dann noch maximal:
- denn die anderen sachen sind alle in der kategorie bundeswehr (oder einer subkategorie) gewesen. imho koennten sogar noch mehr sachen raus, also
- jemand dagegen? -- 141.3.12.147 17:57, 12. Jun 2006 (CEST)
- aehm, ich mach das jetzt einfach. es kann ja notfalls (dann aber bitte hier begruendet) revidiert werden. -- 141.3.12.147 18:33, 12. Jun 2006 (CEST)
Transformation der Bundeswehr
Hallo. Ich suche Informationen zur Transformation der Bundeswehr. Vor ca. einer Woche gab es einen Beitrag in der Sendung "Monitor" hierzu. Ich habe erst mal nur folgendes im Netz dazu gefunden:
Deutsche Kriege für das "nationale Interesse"?
Peter Bürger 17.05.2006
Verteidigungsminister Jung will im Weißbuch den Auftrag der Bundeswehr neu definieren. Wegmarken einer Abkehr von der im Grundgesetz verankerten Friedensstaatlichkeit
Christian Ströbele von den Grünen ärgert sich, weil Minister Franz Josef Jung (CDU) für den Kongoeinsatz der Bundeswehr auch wirtschaftliche Interessen als Argument geltend macht. Der parlamentarische Staatssekretär Michael Müller (SPD) hält es immerhin "für falsch", der Bundeswehr die Sicherung des Zugangs zu Öl- oder Gasquellen als Aufgabe zuzuweisen. Unter den Bedingungen der Großen Koalition zeichnet sich eine neue deutsche Militärdoktrin ab, die – wenn sie sich durchsetzen sollte – auf eine Verfassungsänderung hinausläuft.
Für die Abkehr von der Beschränkung auf die Landesverteidigung hat die PR-Abteilung der Politik schon lange die schöne Wendung "Transformation der Bundeswehr" in Umlauf gebracht. Auf der Tagesordnung steht jedoch nichts weniger als ein Umsturz. Ganz offen ist im aktuellen Diskurs von deutschen Militäraktivitäten zur Wahrung nationaler Rohstoff- und Energieinteressen die Rede. Im Rückblick lassen sich viele vorbereitende Voten für diesen Verfassungsumsturz nachlesen. Die Frage ist: Werden die Sozialdemokraten mit im Boot sitzen?
Quelle: [LINK]
dort wiederum Quelle: [LINK]
Besonders interessant finde ich die Zeile
- Ganz offen ist im aktuellen Diskurs von deutschen Militäraktivitäten zur Wahrung nationaler Rohstoff- und Energieinteressen die Rede.
Gruß - --Berlina 21:56, 25. Jun 2006 (CEST)
- Als Lesetipp erstmal, was die Bundeswehr selbst dazu schreibt: hier zu lesen. --GrummelJSGrummelJS 22:12, 25. Jun 2006 (CEST)
- Die Transformation der Bundeswehr hat zunächst mal überhaupt nichts mit dem zu tun was der neue Verteidigungsminister in seinem Weißbuch gerne drinstehen hätte. Dieser Prozess wurde bevor diese Formulierungen und Ideen aufkamen angestoßen und deshalb liest man in den Grundsatzdokumenten zur Transformation der Bundeswehr (Weisung für die Weiterentwicklung der Bundeswehr, Verteidigungspolitischen Richtlinien und der Konzeption der Bundeswehr) nichts davon. Es ist jedoch richtig, dass die Transformation der Bundeswehr eine Abkehr von der reinen Landesverteidigung beinhaltet. Die Abkehr von der Landesverteidigung ist eine logische Konsequenz des Endes des Ostwestkonfliktes (egal, ob man das jetzt gut heißt oder nicht). Trotzdem sollte man hier sorgfältig trennen. Die Transformation der Bundeswehr beruht hauptsächlich auf den Möglichkeiten, die eine Vernetzung mit sich bringt (angestoßen durch die Transformation des US-Militärs [die übrigens schon VOR 9/11 weitgehend abgeschlossen war] und das hinüberschwappen dieser Transformation in die Bündnissysteme in denen die USA Mitglied ist. Der Prozess beinhaltet weit mehr und fußt auf eher anderen Überlegungen als der platten Reduktion auf "wir werden jetzt so wie die Amis mit ihrer Rohstoffsicherung durch Militär". --YP 02:40, 26. Jun 2006 (CEST)
- Es ging dem Fragesteller ja um die Transformation (siehe erste Zeile), deswegen auch Grummels Hinweis auf die Bw-Seite. Aber - was hat das hier mit dem Artikel zu tun? Diese Diskussionsseite ist - glaube ich - nicht dazu da, die deutsche Verteidigungspolitik zu beurteilen oder zu verbessern... --King 13:33, 26. Jun 2006 (CEST)
- Das ist mir schon klar, ich wollte nur den vom Fragesteller eingefügten Artikelausschnitt relativieren, denn im Internet findet man unglaublich viel Mist und Falschinformation über die Transformation von Streitkräften. Dazu gehören auch die in dem Artikelausschnitt unterstellten Verknüpfungen zwischen Transformation und Verfassungsänderung wegen Rohstoffsicherung. Das ist das Steckenpferd von Jung und nicht das der Transformation der Bundeswehr. Transformation bezieht sich nicht darauf für was man die Bw verwenden will, sondern darauf WIE (mit welchem Material, welchen Möglichkeiten) die Bw diesen oder jenen Auftrag durchführen kann. Außerdem habe ich zu Informationen über die Transformation der Bundeswehr die drei Grundsatzdokumente genannt und ich kann in meiner Antwort keinen Satz finden, der die Verteidigungspolitik beurteilt oder Vorschläge zu deren Verbesserung macht (deswegen extra keine Anmerkung, ob ICH die Abkehr von der Landesverteidigung gutheiße oder nicht). --YP 16:51, 26. Jun 2006 (CEST)
- Kein Problem, mein Hinweis richtete sich auch an den Anfragenden. --King 17:35, 26. Jun 2006 (CEST)
Hallo. Danke für die Quellen. Wie du, King, dir vielleicht jetzt also schon selbst beantworten kannst, vermisste "der Anfragende" eine Unterscheidung zwischen der Transformation der Bundeswehr an sich und den Plänen des Bundesministers für Verteidigung Franz Josef Jung wofür man die BW einsetzen könnte. Ich finde hierzu auch nichts auf der Seite über seine Person selbst (etwa unter "Politische Positionen"). Eine Klarstellung würde meiner Meinung nach gut in den Abschnitt "Die Bundeswehr im Auslandseinsatz" passen. Selbstverständlich nur um den Artikel zu verbessern, nicht etwa um eine Meinung zu äußern oder gar zu diskutieren. Gruß - --Berlina 11:47, 29. Jun 2006 (CEST)
- Hä? Du bist doch der Anfragende?! Der kopierte Beitrag mit der "sehr interessanten" Zeile haben mich dazu bewegt, von weniger einer Frage als der Feststellung eines Missstandes auszugehen. Wie die Klarstellung im Artikel aussehen soll, die du forderst, kann ich mich leider nicht vorstellen - sorry. --King 12:24, 29. Jun 2006 (CEST)
- Ach so, ich dachte das ging primär an meine Antwort. Auch wenn die Erstellung dieses Abschnittes der Diskussionsseite nicht um den Artikel an sich ging, finde ich trotzdem gut, dass es ihn jetzt gibt, denn man müsste sich dann doch mal darüber unterhalten, ob die Transformation der Bundeswehr in diesem Artikel abgehandelt wird oder in einem anderen. Abgesehen davon jedoch bedarf der Abschnitt "1.2 Bundeswehrreform und Transformation" noch etwas Überarbeitung.--YP 17:48, 26. Jun 2006 (CEST)
- Das stimmt - aber schlecht ist nicht nur dieser Absatz, der ganze Artikel könnte mal ne Überarbeitung vertragen, finde ich. Leider habe ich im Moment keine Zeit dazu, irgendwann lege ich da nochmal Hand an =) --King 21:43, 26. Jun 2006 (CEST)
- Und ich dachte, dass ich diesen Abschnitt so aus der ganz schlechten Ecke schon herausgeholt hätte mit meinem edit von vor ein paar Wochen. ;-) Davor war er geradezu haarsträubend, wenn man sich mit der Transformation der Bw auskennt. Ich nehm deine Aussage mal als Ansporn ^^ Allerdings muss man sich überlegen, ob man nicht mit einem Artikel zur Transformatin der Bw nicht zu sehr den Artikel http://de.wikipedia.org/wik... reproduziert (bei dem ich mich auch gezwungen sah korrigierend einzugreifen, denn da stand auch einiges an problematischer Information drin und ganz sauber ist er immer noch nicht). Vielleicht würde ein Verweis reichen und stattdessen Änderungen an dem NCW Artikel vorzunehmen (wenn du dich ebenfalls mit der Materie auskennst, könntest du ja auch auf den NCW Artikel mal ein Auge werfen). --YP 22:19, 26. Jun 2006 (CEST)
Auftrag
Im Artikel heißt es:
Die Bundeswehr hat gemäß Art. 87a Abs. 1 Satz 1 GG den Auftrag, Deutschland und seine Verbündeten zu verteidigen ("Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.").
Art. 87a Abs. 1 Satz 1 GG betont meiner Meinung nach zwei Dinge: Dass Deutschland (wieder) Streitkräfte hat und dass diese Verteidigungszwecken dienen. Vermutlich ist eine Interpretation des Art. 87a Abs. 1 Satz 1 GG mit dem Satz "... den Auftrag, Deutschland zu verteidigen" in der Tat zutreffend. Von Verbündeten ist aber weder hier noch in Art. 115a GG die Rede (Dort ist mehrmals von "Bundesgebiet" die Rede). Zur Definition des Auftrags der Bundeswehr ist daher sicherlich außerdem der Art. 24 Abs. 2 GG zu zitieren. Ich vermute, dass die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 einige Hinweise gibt, wie der Auftrag der Bundeswehr verfassungsrechtlich abzuleiten ist.
--Lolland 12:18, 29. Okt. 2006 (CET)
Bündnisfall
Im Artikel heißt es:
Mit dem Bündnisfall regelt der NATO-Vertrag im Artikel 5 in Verbindung mit Art. 115a GG eine weitere Einsatzmöglichkeit der Bundeswehr.
Das ist falsch. Art. 115a regelt den Verteidigungsfall, der vom Bundestag beschlossen wird. Auch wenn im Moment noch der Bündnisfall des Natovertrags eingetreten ist, hat das mit dem Verteidigungsfall nichts zu tun. M.E. wäre ein Verweis auf Art. 24 Abs. II GG (Einordnung in Systemen kollektiver Sicherheit) passender. Könnte das mal jemand ändern?--Kumara 22:06, 1. Jul 2006 (CEST)
- Ganz falsch ist es nicht. 24.II regelt, wie sich die Bundesrepublik in ein System kollektiver Sicherheit einordnen kann, äußert sich jedoch nicht zur Bundeswehr. Zur - recht schwammigen - Rechtfertigung der Bw Einsätze müssen beide GG Artikel und der NATO Vertrag herangezogen werden. Sanoj 15:55, 28. Jul 2006 (CEST)
Alexander Arndt
wollte diesen Artikel einstellen, aber Kamerad Jergen hat was dagegen. Vielleicht hilft mal jemand.
Sanitätsfeldwebel Alexander Arndt (* 1967; † 14. Oktober 1993 gefallen in Phnom Penh, Kambodscha) war der erste Tote der Bundeswehr bei einem Auslandseinsatz.
Er wurde während seines Einsatzes für UNTAC in Kambodscha von Unbekannten durch Pistolenschüsse auf offener Straße getötet.
(Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 84.191.210.193 (84.191.210.193 • Beiträge) 19:53, 5. Jul 2006)}
- 1. Keine Kategorien in der Diskussion. Desweiteren wird der Feldwebel schon erwähnt auf der jeweilige Beschreibung der Mission. Es gibt keinen Grund für einen extra Artikel. Dann müßten wir für alle einen erstellen. Er ist also nicht untergegangen, er hat seinen Platz in der Wiki. ps: Artikel von Oben nach unten versetzt. --Sonaz Sonaz 20:09, 5. Jul 2006 (CEST)
- Diese Diskussion wurde von Denniss einfach gelöscht! Das gehört sich aber nicht, er möge sich doch bitte um jene Dinge kümmern, mit denen er sich auskennt. -- Einen eigenen Artikel Alexander Arndt würde ich sehr begrüßen! Viborg 17:01, 6. Jul 2006 (CEST)
:Commons:Category:Military of Germany
Bitte mal mit Gedanken über die neue Strukturierung der Kategorie Military of Germany auf WikimediaCommons machen! Im Moment ein wirres Chaos! -- Burts Burts 13:41, 18. Jul 2006 (CEST)
psychologische betreuung?
gibt es in der bundeswehr ein amt für die psychologische betreuung von ehemaligen bundeswehrsoldaten? oder sind die soldaten auf sich allein gestellt? was geschieht mit den soldaten die während ihres auslandsaufenthalt traumatische dinge erlebt haben? werden die betreut? gibt es entschädigung? --84.135.126.168 15:41, 14. Aug 2006 (CEST)
- Alle Soldaten werden während der Einsätze truppenpsychologisch betreut. Nach der Rückkehr ist die Teilnahme an einem Nachbereitungsseminar zwingend vorgeschrieben. Bei dieser Gelegenheit sollen insbesondere traumatische Erlebnisse aufgearbeitet werden, sofern das nicht unmittelbar nach dem Ereignis erfolgt ist. Leidet ein Soldat an einer posttraumatischen Belastungsstörung, wird er medizinisch betreut. Wie bei jeder anderen gesundheitlichen Schädigung während des Dienstes hat der Soldat ggfs. Ansprüche auf Versorgung aus einer Wehrdienstbeschädigung.--KuK 17:34, 14. Aug 2006 (CEST)
Bundeswehr sieht sich ausdrücklich nicht in der Tradition der Wehrmacht
Ich kann mich noch gut eine Fernsehwerbung der Bundeswehr erinnern, in der davon gesprochen wird, dass "unsere Kameraden aus Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern,...usw WIEDER dabei sind." Das hörte sich in meinen Ohren so an, als das sich die Bundeswehr in der Tradition der Wehrmacht sieht. Was meint ihr? Diskussionsbedarf?
- Dir stößt das Wörtchen „wieder“ auf, oder? -- ZOiDberg (ZOiDberg·β) 03:04, 24. Sep 2006 (CEST)
- Unten dran geschnippelt. Nicht davor sondern immer drunter oder will sich die IP vordrängeln. --Sonaz Sonaz 03:08, 24. Sep 2006 (CEST)
@Zoidberg: Ja das mit dem "WIEDER" finde ich sehr merkwürdig, da die neuen Bundesländer bzw Kameraden aus diesen Ländern niemals "dabei" waren, ausser bei der Wehrmacht und Reichswehr. Das sich die Bundeswehr in der Tradition der Reichswehr sieht, könnte natürlich sein, es liegt ja von der Namensgebung her nahe.
@SONAZ: Sorry, wusste ich bisjetzt noch nicht :)
Die IP 25. September 2006 ,viel zu spät(CEST)
Kategorien
Diese Seite sollte der Kategorie "Deutsche Streitkräfte" hinzugefügt werden, was allerdings nicht funktioniert solange sie gesperrt ist.
- Sie ist halbgesperrt, also nur für unangemeldete oder neue Benutzer nicht editierbar, da hier gerne vandaliert wird (siehe Versionsgeschichte). Ich habe jetzt die Kategorie hinzugefügt. Danke für den Hinweis.
- Unter kannst Du eine Entsperrung dieser Seite beantragen. Ich halte das jedoch nicht für eine gute Idee. Gruß, -- ZOiDberg (ZOiDberg·β) 19:44, 29. Sep 2006 (CEST)
(Unfall-)Tote bzw. Gefallene
Wieviele Soldaten der Bundeswehr sind denn schon im Auslandseinsatz umgekommen? Kommen denn all unsere Jungs wieder heil nach Hause? Ich denke nicht! Warum werden sie nicht aufgelistet bzw. eine Zahl genannt? Ich streube mich gegen ein Ignorieren, ohne amerikanische Verhältnisse aufkommen zu lassen und jede Woche über neue Gefallene zu berichten, aber daß auch die Bundeswehr Opfer hat, sollte nicht einfach vergessen werden! Ein Nachtrag im Artikel wäre angebracht!
Absatz "Skandale"
Einer muss sich ja opfern, dann tu ich das mal... Ich bin mit dem Absatz "Skandale" (natürlich) nicht einverstanden. Diese Aneinanderreihung von (Zeitungs)zitaten erweckt den Anschein, die Realität besonders gut abzubilden. Allerdings ist fraglich, ob jede Zeitungsmeldung Platz in einem Lexikon haben sollte ("es existiert ein Video...") und weiterhin, ob die unkommentierte Darstellung nach einem bestimmten Gesichtspunkt ausgewählter Zitate den anspruch erheben kann, lexikalischer Text zu sein. Da selbst Hand anzulegen oder große Diskussionen zu führen, dazu habe ich weder Zeit noch Muße. Vielleicht bin ich ja auch der einzige der das so sieht. Sei's drum, meine Meinung habt ihr - vielleicht schreibt jemand ja was besseres. --King 18:15, 26. Okt. 2006 (CEST)
- +1 1. WP ist kein Pressespiegel. 2. leider auch net wirklich zeit.. --GrummelJSGrummelJS 18:34, 26. Okt. 2006 (CEST)
- Schließe mich meinem Vorredner an: Diese Pressestimmen haben hier nichts verloren. Wie bei allen aktuellen Themen ist große Vorsicht geboten, wenn man sie in einen allgemeinen Übersichtsartikel einbinden will. Meist ist es sinnvoll, ein paar Tage damit zu warten, damit man ein paar wichtige Kernfakten identifizieren kann, die dann in den Artikel aufgenommen werden. Ich schmeiße die Presse erstmal noch nicht raus, gehe aber davon aus, dass sie bald gegen etwas Besseres getauscht wird.--KuK 13:30, 28. Okt. 2006 (CEST)
Einerseits hat Wikipedia ein Akzeptanzproblem was die Richtigkeit der Informationen betrifft, anderseits soll hier genannte Quellen nicht akzeptiert werden. -- Nick64 01:08, 7. Nov. 2006 (CET)
- Das zu einem Beitrag über die Bundeswehr (leider) auch ein Absatz über Skandale und Affären gehört, kann ich nachvollziehen. Einen einzelnen, wenn auch aktuellen, in epischer Breite darzustellen, halte ich für falsch. In 50 Jahren Bundeswehr kommt da so einiges zusammen und würde hier den Rahmen sprengen. Sinnvoller wäre die Auslagerung Skandale und Affären in einen eigenen Beitrag. --JoHo1962 16:30, 28. Okt. 2006 (CEST)
Wie schnell aus einem so genannten Skandal eine vergessene Episode wird, zeigt allein diese Diskussionsseite: Wer sich die geringe Mühe macht, hier ein paar Absätze nach oben zu schauen, findet dort folgende Überschriften:
- Folter und Mißhandlungen durch die Bundeswehr
- Folter, Mißhandlungen, Grundsatzfrage
- Skandale
Da ist die z.B. das Thema Misshandlungen in Coesfeld ganz aufgeregt debattiert worden. Das müsse doch in den Artikel!. Nach kurzer Zeit hatten alle das Interesse daran verloren, weil nichts mehr in der Zeitung stand. Die ganze Debatte einschließlich Grundsatzdiskussion, wo denn derartige Skandale hingehören, hat damals vier Wochen gedauert. Inzwischen sind die Schuldigen bestraft worden, und die Sache damit abgearbeitet. Jetzt haben diejenigen, die wieder eine Skandal-Diskussion beginnen wollen, einen neuen Absatz hier in der Diskussion aufgemacht, weil sie sich an diese Ereignisse vor knapp zwei Jahren gar nicht mehr erinnern.
Wenn so genannte Skandale wirklich anhaltende Bedeutung für die Bundeswehr haben, gehören sie in den Artikel Geschichte der Bundeswehr. Da findet sich aber kaum etwas dergleichen außer zwei Vorfällen im Abschnitt "Kinderkrankheiten der Inneren Führung", die zu dauerhaften Konsequenzen geführt haben. Nicht einmal die Tatsache, dass etwa jeder dritte Verteidigungsminister (Strauß, Leber, Stoltenberg, Scharping und fast auch Wörner) wegen eines Skandals oder einer Affäre den Hut nehmen musste, wird erwähnt, weil auch das letztlich nur Episoden ohne langfristige Auswirkungen geblieben sind. Ich schlage vor, einen kurzen Abschnitt über die Leichenschändung im Artikel ISAF unterzubringen, wo bisher noch gar nichts steht, und die Pressesammlung hier zu entsorgen.--KuK 11:32, 29. Okt. 2006 (CET)
- Obwohl ich dir (euch) eigentlich grundsätzlich zustimme: Ich bin durchaus dafür, im Artikel "Bundeswehr" einen Absatz zu Skandalen unterzubringen. Allerdings sollte der eben das klarstellen, was uns klar ist, einigen BILD-Zeitungslesern (&Redakteuren?) aber wohl nicht: Es gab und gibt (auch schlimme!) Einzelfälle, grundsätzlich funktioniert Innere Führung & Co. aber (auch im int. Vergleich) sehr gut. Größeres kann dann auch ruhig mal namentlich erwähnt werden. Also: Wichtig ist, das alles im richtigen Kontext darzustellen! Übrigens: Im Artikel Geschichte der Bundeswehr fehlen so Sachen wie Starfighter etc pp nur, weil ich noch nicht zu gekommen bin, dazu mal was zu schreiben (wir befinden uns ja immer noch in den 50ern ;) --King 21:25, 29. Okt. 2006 (CET)
- In der jetzigen Form ist der Absatz unakzeptabel. Er entspricht in keiner Weise irgendwelchen wiki-Standards. Er ist weder logisch strukturiert noch sachlich. Statt dessen handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Pressemeldungen und Einzelbehauptungen. Ich werde den Absatz in Kürze rauswerfen, wenn sich nichts ändert. Ich habe nichts dagegen, Verfehlungen der Vergangenheit beim Namen zu nennen. Bei aktuellen Aktionen bedarf es aber eines größeren Abstands. Die Sache mit der Palme ist überhaupt nicht geklärt. Außerdem gab es kein "Kommando Günzel" usw..--KuK 09:59, 4. Nov. 2006 (CET)
- Den Absatz rauswerfen ist nicht angemessen, versachlichen dagegen schon. --Anton-Josef 10:21, 4. Nov. 2006 (CET)
Allein das Wort "Skandal" ist unsachlich. Was versteht man darunter? Im Artikel Skandal findet man folgende Definition: Ein Skandal (aus dem Französ.; v. griech. skandalon Fallstrick, Kieselstein) (verharmlosend: Affäre) ist das beabsichtigte oder irrtümliche Fehlverhalten angesehener Personen oder Institutionen, das mittels der Medien öffentlich gemacht wird und hohes Aufsehen erregt. Mit anderen Worten: Das Entscheidende ist, dass eine Sache von den Medien zu hohem Aufsehen gepuscht wird, unabhängig von der sachlichen Relevanz. Wikipedia ist jedoch eine Enzyklopädie und kein Boulevardblatt. Wie oben ausführlich dargelegt hat sich Vieles, was eben noch als Skandal daherkam, innerhalb kürzester Frist verflüchtigt. Wenn wir jeden Aufreger, der in einer über 300.000 Personen umfassenden Organisation vorkommt, als Skandal festhalten wollten, gäbe es eine unübersichtliche Liste von Ereignissen, die keinem weiterhilft.
Wichtig sind doch Vorkommnisse, die zu Folgerungen führen. Dazu gehören z.B. die Konflikte zwischen Generalen und politischer Leitung über die Betätigung der Gewerkschaften und die Auslegung der Inneren Führung in den 60er und 70er Jahren. Aber eine aufgemalte Palme, die nach allem was man hört auch noch ganz anders ausgesehen haben soll als die des Afrikakorps, ist kein Skandal. Selbst die Totenkopfbilder werden in der seriösen Presse als Missetat unreifer junger Leute abgetan, die im schlimmsten Fall zu islamistischen Hassausbrüchen hätte führen können. Inzwischen weiß man aber, dass diese Reaktionen in Afghanistan ausgeblieben sind, und spätestens damit ist das Schnee von gestern. Dieser ganze Absatz krankt, und ich wiederhole mich, daran, dass er tagesaktuelle Aufgeregtheiten in einen Grundsatzartikel einfügen will. Das sprengt jeden Artikel, und deshalb bleibe ich dabei, den Absatz hier zu entfernen und einzelne Sachinformationen in die Fachartikel (ISAF, UNIFIL) zu verschieben. Ich warte nur noch ein paar Stunden auf weitere Kommentare.--KuK 11:25, 4. Nov. 2006 (CET)
- Habe den Absatz umbenannt und neu formuliert. Ziel war es, alle relevanten Kritikbereiche, die die Bundeswehr in die negativen Schlagzeilen gebracht haben, in angemessenem Umfang anzusprechen. Details kann man sicherlich ergänzen. Z.T. fehlten mir einige genaue Daten, die es nachzutragen gilt. Ich hoffe, dass damit alle leben können, da die auch in früheren Diskussionen vermisste allgemeine Information über Affären und "Skandale" jetzt im Text steht.--KuK 17:20, 4. Nov. 2006 (CET)
- So kann sich das doch sehen lassen. Gute Arbeit. Kann natürlich noch hier und da ergänzt werden, aber das ist doch mal ne Grundlage. --GrummelJSGrummelJS 21:20, 4. Nov. 2006 (CET)
Da "Skandale" schon oben ein Punkt war habe ich diesen hier erst nicht gefunden. Aber oben wird schon erwähnt, dass hier versucht wird, alles kritische aus dem Artikel herauszuhalten. Die Bemerkung, dass alles nach ein paar Tagen wieder in Vergessenheit gerät ist ja wohl der Hohn. Die Überarbeitung ist als Ergänzung sicher sinnvoll. -- Nick64 01:04, 7. Nov. 2006 (CET)
- Du hast da, glaube ich, was grundlegendes nicht verstanden. *gähn* sorry, weder lust noch zeit zum streiten. Das ist doch kindisch: "Nööö, ich ignoriere die Argumente, nö, ich habe keine gesehn, nönö" --King 06:22, 7. Nov. 2006 (CET)
Migranten bei der Bundeswehr
Hat jemand hierzu Informationen? Insbesondere die Offiziersränge würden mich interessieren. Bisher habe ich nur diese Quellen gefunden: [LINK] [LINK] 217.86.30.163 17:16, 27. Okt. 2006 (CEST)
- Das wird schwer sein, denn alle Soldaten (mit wenigen theoretischen Ausnahmen von staatenlosen Wehrpflichtigen) sind (auch) deutsche Staatsbürger. Deshalb gibt es sicher keine offizielle Statistik über Soldaten mit Migrationshintergrund.--KuK 19:05, 28. Okt. 2006 (CEST)
Kernwaffen
In Deutschland sind keine Wasserstoffbomben gelagert, sondern taktische Atomwaffen.
Auch wenn diese Waffen schlimm genug sind, besteht doch ein gewaltiger Unterschied zu Wasserstoffbomben die bis zu 1000 mal
stärker sind und eigentlich ehr in die 50er und 60er Jahre gehören. Ich bezweifel, dass es heutzutage überhaupt noch funktionsfähige Wasserstoffbomnen gibt, da diese nur eine gewisse Haltbarkeit haben,
und zudem viel zu groß und teuer sind.
--84.60.55.63 16:21, 2. Nov. 2006 (CET)
- Kam jetzt nicht auch noch raus, dass die Bundesregierung während des Kalten Krieges ein großes Wörtchen mitzureden hatte wo die USA mit ihren Atomwaffen angreifen etc? Ich meine, ich kann mir dann auch nicht vorstellen, dass sich da was geändert hat, auch wenn es im gegensatz zum ersten keine Belege gibt. --134.147.117.52 18:37, 4. Nov. 2006 (CET)
- Das ist nichts, was jetzt rauskam, sondern schon lange offiziell bekannt. Es handelt sich um die so genannte Nukleare Teilhabe, die weiterhin fortbesteht.--KuK 19:38, 4. Nov. 2006 (CET)
Verteidigungsfall
Eine Frage zum Verteidigungsfall - sehr theoretisch, aber wie sähe eine Generalmobilmachung aus? Wieviele Reservisten könnten gezogen werden? Wie wäre das Procedere? Steht leider nichts zu im Artikel.--Mo4jolo Mo4jolo≡ Mo4jolo/Bewertung 01:42, 11. Nov. 2006 (CET)
Etat und Mannstärke sowie Entwicklung
Der Artikel sollte meiner Meinung gleich in der ersten Zeile die Zahlen zur Stärke (aktuell etwa 250.000 Personen) und den Etat (2005: 23,9 Mrd etwa 95.600 pro Nase, 2007: 28,4 Mrd) anbringen. Die Entwicklung Kosten und Personenanzahl sowie der Anteil am Haushalt auch über die Zeit scheinen mir ebenfalls sehr wichtig. Und warum wird die Aufrüstung der Kommunikation (Telefon, Computer, Netzwerke und Software) ca 7 Mrd. Euro kosten?
Für eine Übersicht der Ausgaben siehe Bundeshaushalt
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Bundeswehr und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 24.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
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