Toplinks zu diesem Thema:
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Der Artikel Chemie gehört zur Kategorie: Chemie
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Griechische Münze mit Demokrit und Atomdarstellung Bildherkunft |
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Spiritusflamme und ihr Spektrum Bildherkunft |
Bei chemischen Reaktionen werden Bindungen zwischen Atomen getrennt und neu gebildet, es findet also eine Stoffveränderung statt. Da die für die Chemie relevanten Eigenschaften der Atome fast ausschließlich in der Struktur ihrer Elektronen (Elektronenhülle) begründet liegen, können grundlegende Aufgabengebiete der Chemie auch als „Physik der äußeren Elektronenhülle“ betrachtet werden.
Alle Eingriffe, die die Art des Stoffes (Stoff = Substanz) unverändert lassen (z.B. Schmelzen, Erstarren), gehören zur Physik. Zur Kernphysik zählen Veränderungen am Atomkern.
Zu diesem Thema siehe auch den Artikel Grundlagen der Chemie und das Portal:Chemie in der Wikipedia.
Wortherkunft
Die Schreibung Chemie löste zu Beginn des 19. Jahrhunderts die seit dem 17. Jahrhundert bestehende als Chymie ab. Diese Chymie war wahrscheinlich eine Vereinfachung und Umdeutung der seit dem 13. Jahrhundert als Wort belegten Alchimie („die Kunst des Goldherstellens“), welches selbst eine mehrdeutige Etymologie aufweist, zu den Konnotationen vergleiche die Etymologie des Wortes AlchemieKluge Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 24. Auflage, ISBN 3110174731: Das Wort wurzelt wohl in arabisch al-kīmiyá, welches u. a. „Stein der Weisen“ bedeuten kann, eventuell aus altgriechisch χυμεία, chymeía, „die Gießung“, oder aus koptisch/altägyptisch kemi, „schwarz[e Erden]“. Vergleiche hierzu auch Kemet.Allgemeines
Die Chemie befasst sich mit den Eigenschaften der Elemente und Verbindungen, mit den möglichen Umwandlungen eines Stoffes in einen anderen, macht Vorhersagen über die Eigenschaften für bislang unbekannte Verbindungen, liefert Methoden zur Synthese neuer Verbindungen und Messmethoden um die chemische Zusammensetzung unbekannter Proben zu entschlüsseln.Obwohl alle Stoffe aus vergleichsweise wenigen „Bausteinsorten“, nämlich aus etwa 80 bis 100 der 118 bekannten Elemente aufgebaut sind, führen die unterschiedlichen Kombinationen und Anordnungen der Elemente zu einigen Millionen sehr unterschiedlichen Verbindungen, die wiederum so unterschiedliche Materieformen wie Wasser, Sand, Pflanzen- und Tiergewebe oder PVC-Kunststoff aufbauen. Die Art der Zusammensetzung bestimmt schließlich die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Stoffe und macht damit die Chemie zu einer recht umfangreichen Wissenschaft.
Fortschritte in den verschiedenen Teilgebieten der Chemie sind oftmals die unabdingbare Voraussetzung für neue Erkenntnisse in anderen Disziplinen, besonders in den Bereichen Biologie und Medizin, aber auch im Bereich der Physik und der Ingenieurwissenschaften. Außerdem erlauben sie es häufig, die Produktionskosten für viele Industrieprodukte zu senken. Beispielsweise führen verbesserte Katalysatoren zu einem geringeren Energieverbrauch oder ein neuer, billigerer Reaktionsweg ersetzt einen alten.
- Für die Medizin ist die Chemie bei der Suche nach neuen Medikamenten und bei der Herstellung von Arzneimitteln unentbehrlich.
- Die Ingenieurwissenschaften suchen häufig je nach Anwendung nach maßgeschneiderten Materialien (leichte Materialien im Flugzeugbau, beständige und belastbare Baustoffe, hochreine Halbleiter...). Die Suche nach solchen, sowie deren Synthese ist eine der Aufgaben der Chemie.
- In der Physik werden z. B. zur Durchführung von Experimenten oft hochreine Stoffe benötigt, deren Herstellung spezielle Synthesemethoden erfordert.
Wirtschaftliche Bedeutung der Chemie
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Hochhaus des Chemiekonzerns BASF Bildherkunft |
Chemie im Alltag
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Verbrennung: eine chemische Reaktion Bildherkunft |
Chemische Reaktionen im Alltag finden zum Beispiel beim Kochen, Backen oder Braten statt, wobei oft gerade die hier ablaufenden, recht komplexen Stoffumwandlungen zum typischen Aroma der Speise beitragen. Weiterhin wird Nahrung chemisch zerlegt und mit körpereigenen Abbauvorgängen in Bestandteile und auch Energie umgewandelt. Eine gut beobachtbare chemische Reaktion ist die Verbrennung.
Haarfärbung, Verbrennungsmotoren, Handy-Displays, Waschmittel, Dünger, Arzneimittel u.v.m. sind weitere Beispiele für Anwendungen der Chemie im alltäglichen Leben.
Im Alltag wird der Begriff 'Chemie' oft in einem eingeschränkten Sinn als Abkürzung für 'Produkt der chemischen Industrie' verwendet, zum Beispiel bei der 'Chemischen Reinigung': Diese reinigt Textilien mit (synthetischen) Lösungsmitteln. Der Reinigungsvorgang selbst ist in der Regel ein Lösen der Verunreinigung (beispielsweise eines Fettflecks) im Lösungsmittel und damit kein chemischer Prozess (Stoffumwandlung) im eigentlichen Sinne, sondern ein physikalischer Vorgang (Lösen). Im Gegensatz dazu ist das manchmal als 'Putzen ohne Chemie' gepriesene Auflösen von Kalkflecken mit Essig oder Zitronensaft sehr wohl ein chemischer Vorgang, da dabei festes Calciumcarbonat (Kalk) durch die Säuren zu löslichen Calciumsalzen und Hydrogencarbonat bzw. Kohlenstoffdioxid umgesetzt wird.
Chemie als Schulfach
Hauptartikel: Chemie für die SchuleEs ist Aufgabe des Chemieunterrichts, einen Einblick in stoffliche Zusammensetzung und in Vorgänge der Natur zu geben. Stoffumwandlungen in der belebten und unbelebten Natur beruhen ebenfalls auf chemischen Reaktionen und sollten als solche erkannt werden können. Ebenso sollte aus der Vermittlung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse Verständnis für die moderne Technik und eine positive Einstellung dazu aufgebaut werden, da doch gerade die Chemie durch Einführung neuer Produkte einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen des Menschen geleistet hat. Nicht zuletzt dient der Chemieunterricht auch dazu, die Schüler zu mündigen Verbrauchern zu erziehen.
Ansehen der Chemie
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Luftbild der Explosion in Ludwigshafen-Oppau, 1921 Bildherkunft |
Die Chemie hat in der Öffentlichkeit - auch aufgrund von Chemiekatastrophen und Umweltskandalen - ein relativ schlechtes Ansehen. Viele Fachleute empfinden dies angesichts des Nutzens und der allgemeinen Bedeutung der Chemie als nicht gerechtfertigt, weil in Europa unter anderem aufgrund der strikten Gesetzgebung (Chemikaliengesetz, Gefahrstoffverordnung) eine weitgehend sichere Handhabung von Chemikalien gewährleistet ist.
Um das Ansehen der Chemie zu verbessern wurde das Jahr 2003 von verschiedenen Trägerorganisationen zum „Jahr der Chemie“ erklärt.
Geschichte
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Die „alchemistischen Figuren“ des Nikolaus Flame Bildherkunft |
Hauptartikel: Geschichte der Chemie, Chronologie der chemischen Entdeckungen
Die Chemie in der Antike bestand im angesammelten praktischen Wissen über Stoffumwandlungsprozesse und den naturphilosophischen Anschauungen der Antike. Die Chemie im Mittelalter entwickelte sich aus der Alchemie, die in China, Europa und Indien schon seit Jahrtausenden praktiziert wurde.
Alchemie war die Untersuchung von Materie, wobei die Vorstellungswelt der Alchemisten nicht auf wissenschaftlichen Untersuchungen basierte, sondern auf Erfahrungstatsachen und empirischen Rezepten. Das Ziel ihrer Untersuchungen war eine Substanz mit dem Namen Stein der Weisen, die Stoffe wie Blei in Gold verwandeln sollte. Alchemisten führten eine große Auswahl Experimente mit vielen Substanzen durch, um diesen Stoff zu finden. Sie notierten ihre Entdeckungen und verwendeten für ihre Aufzeichnungen die gleichen Symbole, wie sie auch in der Astrologie üblich waren. Die mysteriöse Art ihrer Tätigkeit und die dabei fabrizierten farbigen Flammen, Rauch oder Explosionen führten dazu, dass sie als Magier und Hexer bekannt und teilweise verfolgt wurden. Für ihre Experimente entwickelten die Alchemisten die gleichen Apparaturen, wie sie heute noch in der chemischen Verfahrenstechnik verwendet werden.
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Albertus Magnus; Fresko (1352), Treviso, Italien Bildherkunft |
Ein bekannter Alchimist war Albertus Magnus. Er befasste sich als Kleriker mit diesem Themenkomplex und fand bei seinen Experimenten ein neues chemisches Element, das Arsen. Kein Alchimist hat allerdings je den Stein der Weisen entdeckt und im 17. Jahrhundert wurde die alchemistische Arbeitsweise durch wissenschaftliche Methodik ersetzt. Einiges vom Wissen der Alchemisten wurde von den ersten Chemikern verwendet, die ihre Arbeit auf logische Schlussfolgerungen ihrer Beobachtungen gründeten und nicht auf der Idee, beispielsweise Blei in Gold zu verwandeln.
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Justus von Liebig Bildherkunft |
Die Chemie in der Neuzeit erhielt als Wissenschaft entscheidende Impulse im 18. und 19. Jahrhundert: Sie wurde auf die Basis von Messvorgängen und Experimenten gestellt - den Gebrauch der Waage sowie die Beweisbarkeit von Hypothesen und Theorien über Stoffe und Stoffumwandlungen. Die Arbeiten von Justus von Liebig über die Wirkungsweise von Dünger begründeten die Agrarchemie und lieferten wichtige Erkenntnisse über die anorganische Chemie. Die Suche nach einem synthetischen Ersatz für den Farbstoff Indigo zum Färben von Textilien waren der Auslöser für die bahnbrechenden Entwicklungen der organischen Chemie und der Pharmazie. Auf beiden Gebieten hatte man in Deutschland bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine absolute Vorrangstellung. Dieser Wissensvorsprung ermöglichte es beispielsweise, den zur Führung des Ersten Weltkrieges notwendigen Sprengstoff statt aus importierten Nitraten mit Hilfe der Katalyse aus dem Stickstoff der Luft zu gewinnen (siehe Haber-Bosch-Verfahren).
Die Autarkiebestrebungen der Nationalsozialisten gaben der Chemie als Wissenschaft weitere Impulse. Um von den Importen von Erdöl unabhängig zu werden, wurden Verfahren zur Verflüssigung von Steinkohle entwickelt (Fischer-Tropsch-Synthese). Ein weiteres Beispiel war die Entwicklung von synthetischem Kautschuk für die Herstellung von Fahrzeugreifen.
In der heutigen Zeit ist die Chemie ein wichtiger Bestandteil der Lebenskultur geworden. Chemische Produkte umgeben uns überall, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Allerdings haben Unfälle der chemischen Großindustrie wie beispielsweise die von Seveso und Bhopal der Chemie ein sehr negatives Image verschafft, so dass Slogans wie „Weg von der Chemie!“ sehr populär werden konnten.
Die Forschung entwickelte sich um die Wende zum 20. Jahrhundert soweit, dass vertiefende Studien des Atombaus nicht mehr zum Bereich der Chemie gehören, sondern zur Atomphysik bzw. Kernphysik. Diese Forschungen lieferten dennoch wichtige Erkenntnisse über das Wesen der chemischen Stoffwandlung und der chemischen Bindung. Weitere wichtige Impulse gingen dabei auch von Entdeckungen in der Quantenphysik aus (Elektronen-Orbitalmodell).
Berühmte Chemiker
- Bedeutende Chemiker (chronologisch) (nach Geburtsdatum geordnet)
- Bedeutende Chemiker (alphabetisch)
- Bedeutende Chemiker (Kategorien) (nach den Fachgebieten geordnet, dort alphabetisch)
- Liste der Nobelpreisträger für Chemie, Nobelpreisträger
Fachrichtungen
Die Chemie wird aus traditionellen Gründen in die organische und anorganische Chemie unterteilt, wobei etwa um 1890 auch noch die physikalische Chemie hinzukam.Seit der Harnstoffsynthese 1828 von Friedrich Wöhler, bei der die organische Substanz Harnstoff aus der anorganischen Verbindung Ammoniumcyanat hergestellt wurde, verwischen sich die Grenzen zwischen Stoffen aus der unbelebten (den „anorganischen“ Stoffen) und der belebten Natur (den organischen Stoffen). So stellen Lebewesen auch eine Vielzahl anorganischer Stoffe her, während im Labor fast alle organischen Stoffe hergestellt werden können.
Die traditionelle, aber auch willkürliche Unterscheidung zwischen anorganischer und organischer Chemie wurde aber dennoch beibehalten. Ein Grund besteht darin, dass die organische Chemie stark vom Molekül bestimmt wird, die anorganische Chemie jedoch oft von Ionen, Kristallen, Komplexverbindungen und Kolloiden. Ein weiterer ist, dass sich die Reaktionsmechanismen und Stoffstrukturen in der Anorganik und Organik vielfach unterscheiden.
Eine weitere Möglichkeit ist es, die Chemie nach der Zielrichtung in die untersuchende, 'zerlegende' Analytische Chemie und in die aufbauende, produktorientierte Präparative- oder Synthetische Chemie aufzuspalten. In der Lehrpraxis der Universitäten ist die Analytische Chemie oft als Unterrichtsfach vertreten, während die Präparative Chemie im Rahmen der organischen oder anorganischen Chemie behandelt wird.
Es gibt natürlich noch weitere Fachgebiete, doch die hier geschilderten sollen einen groben Überblick verschaffen.
Für die entsprechenden Hauptartikel siehe Chemie in der Wikipedia.
Anorganische Chemie
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Phosphorsäure Bildherkunft |
Hauptartikel: Anorganische Chemie
Diese, auch Anorganik genannte Richtung, umfasst, einfach ausgedrückt, die Chemie aller Elemente und Verbindungen, die nicht ausschließlich Kohlenstoffketten enthalten, denn diese sind Gegenstände der organischen Chemie. Die anorganische Chemie beschäftigt sich beispielsweise mit Phosphorsäure, Silizium und anderen kohlenstofffreien Verbindungen, aber auch mit Kohlendioxid, den Säuren Cyanwasserstoff (Blausäure) und Kohlensäure sowie mit deren Salzen. Es gibt aber noch eine ganze Reihe von Verbindungen, beispielsweise Organometallverbindungen, die sich nicht so eindeutig zuordnen lassen.
In der Anorganik geht es um kleine Moleküle oder überhaupt um Salze bzw. Metalle, daher reicht eine Summenformel meist aus. In wenigen Fällen, wo es dennoch Isomere gibt, werden verständlicherweise wie in der organischen Chemie systematische Namen und Strukturformeln benötigt. Oft orientieren sich diese dabei sogar an denen von ähnlich aufgebauten Substanzen in der organischen Chemie (siehe beispielsweise Silane).
Historische Definition: Die Anorganische Chemie befasst sich mit den chemischen Elementen und Reaktionen der Stoffe, die nicht von organischem Leben (mit Hilfe der hypothetischen Lebenskraft) erzeugt werden.
Siehe auch zur anorganischen Chemie:
- Chemie der Metalle
- Chemie der Nichtmetalle
- Komplexchemie, einschließlich der Bioanorganischen Chemie
- Festkörperchemie
- Kristallographie
- Strukturchemie
- Metallorganische Chemie (steht zwischen Anorganischer und Organischer Chemie)
- Kolloidchemie
- Atmosphärenchemie
- Kosmochemie
Organische Chemie
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Kalottenmodelle einiger Kohlenwasserstoffe. Bildherkunft |
Hauptartikel: Organische Chemie
Die auch Organik genannte organische Chemie ist die Chemie des Elementes Kohlenstoff und seiner Verbindungen mit anderen Elementen. Durch dessen Fähigkeit, lange Ketten zu bilden, sowie durch die drei verschiedenen Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungsmöglichkeiten ( Einfach-, Doppel- und Dreifachbindung) sind in der Organischen Chemie wesentlich mehr und in der Regel komplexere Verbindungen bekannt als in der anorganischen Chemie. Durch die enorme Vielfalt an Ketten, Ringen und anderen Verbindungen enthält schon alleine die Chemie der Kohlenwasserstoffe eine gewaltige Zahl an unterschiedlichen Substanzen, die sich oft nur an einer einzigen Doppelbindung oder überhaupt nur an der Struktur unterscheiden. Hinzu kommt noch, dass häufig auch Fremdatome im Kohlenwasserstoffgerüst eingebaut sind. Um diese Unzahl an Verbindungen einwandfrei zu identifizieren, genügen keine Summenformeln mehr, was sich mit einem Beispiel leicht demonstrieren lässt:
C2H6O kann bedeuten:
Ethanol („Alkohol“):
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Ethanol.svg Bildherkunft |
Wie jeder durch bloßes Abzählen feststellen kann, stimmt die Summenformel für beide Substanzen, die allerdings sehr unterschiedlich sind, wovon man sich bei den entsprechenden Hauptartikeln überzeugen kann. Es sind insgesamt nur 7 Atome vorhanden, doch trotzdem ist eine Summenformel allein keine ausreichende Kennzeichnung mehr. Nun muss man sich nur noch zusätzliche Atome vorstellen, und das Chaos ist perfekt.
Aus diesem Grund gibt es die IUPAC- Nomenklatur, die jeder Substanz (auch jeder anorganischen) einen eindeutigen, systematischen Namen zuweisen, obwohl gerade bei organischen Stoffen oft Trivialnamen (gewohnte Bezeichnungen; z. B.: Essigsäure) vorhanden sind. Nach diesen Regeln wird die erste Substanz Ethan(C2H6) + ol (Endung für Alkohole, also -OH), also Ethanol, und die zweite Meth(Methyl (CH3-)) + oxy (-O-) + Methan, also Methoxymethan, genannt.
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Friedrich Wöhler Bildherkunft |
Historische Definition: Früher dachte man, dass organische Substanzen, wie schon das Wort „organisch“ sagt, nur von Lebewesen hergestellt werden könne. Man schrieb dies einer so genannten „vis vitalis“, also einer „Lebenskraft“ zu, die in diesen Substanzen verborgen sei. Diese Theorie war lange Zeit unangefochten, bis es Friedrich Wöhler 1828 gelang, erstmals eine anorganische Substanz im Labor in eine organische umzuwandeln. Wöhlers berühmte Harnstoffsynthese aus Ammoniumcyanat durch Erhitzen auf 60°:
OCN- [Formel]
Siehe auch:
Physikalische Chemie
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Walther Nernst Bildherkunft |
Hauptartikel: Physikalische Chemie
Bei der physikalischen Chemie handelt es sich um den Grenzbereich zwischen Physik und Chemie. Während in der präparativen Chemie (Organik, Anorganik) die Fragestellung z. B. ist: „Wie kann ich einen Stoff erzeugen“, beantwortet die physikalische Chemie stärker quantitative Fragen, z. B. „Unter welchen Bedingungen findet eine Reaktion statt?“ (Thermodynamik), oder „Wie schnell ist die Reaktion“ (Kinetik). Die an Bedeutung gewinnende theoretische Chemie, Quantenchemie oder Molekularphysik versucht, Eigenschaften von Stoffen, chemischer Reaktionen und Reaktionsmechanismen anhand von physikalischen Modellen, wie z. B. der Quantentheorie oder Quantenelektrodynamik und numerischen Berechnungen zu ergründen.
Die Physikalische Chemie wurde um 1890 vor allem von Svante Arrhenius, Jacobus Henricus van 't Hoff und Wilhelm Ostwald begründet. Letzterer war auch erster Herausgeber der 1887 gemeinsam mit van 't Hoff gegründeten Zeitschrift für physikalische Chemie und hatte in Leipzig den ersten deutschen Lehrstuhl für Physikalische Chemie inne. Das erste eigenständige Institut für Physikalische Chemie wurde 1895 von Walther Nernst, der sich bei Ostwald habilitiert hatte, in Göttingen gegründet. Weitere spezifisch der Physikalischen Chemie gewidmete Institute folgten dann in rascher Folge in Leipzig (1897), Dresden (1900), Karlsruhe (1903), Breslau, Berlin (1905) und andernorts.
Chemiker und Physiker, die vorwiegend im Bereich der Physikalischen Chemie tätig sind, werden auch als Physikochemiker bezeichnet.
Siehe auch zur physikalischen Chemie:
- Chemische Sensorik, z. B. Abgasanalyse mit der Lambda-Sonde;
- Elektrochemie (Elektrolyse, Batterien, Akkus, Brennstoffzellen, Galvanotechnik);
- Atmosphärenchemie, z. B. Ozonloch;
- Spektroskopie, z. B. zum Entwickeln neuer analytischer Verfahren;
- Phasenlehre: LCD-Flachbildschirme;
- Magnetochemie
Biochemie
Hauptartikel: Biochemie- Genetik
- Biotechnologie
- Medizinische Chemie
- Pharmazeutische Chemie
- Biomedizinische Chemie
- Chemische Evolution (auch: Kosmochemie und Planemo als möglichen Ort für Reaktionen einer Kosmochemie)
Theoretische Chemie
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Linus Pauling Bildherkunft |
Hauptartikel: Theoretische Chemie
Theoretische Chemie ist die Anwendung nichtexperimenteller (üblicherweise mathematischer oder computersimulationstechnischer) Methoden zur Erklärung oder Vorhersage chemischer Phänomene. Man kann die Theoretische Chemie grob in zwei Richtungen unterteilen: Einige Methoden basieren auf Quantenmechanik, andere auf der statistischen Thermodynamik. Wichtige theoretische Chemiker sind bzw. waren Linus Pauling, John A. Pople, Walter Kohn und John C. Slater. Siehe auch:
Analytische Chemie
Hauptartikel: Analytische Chemie- Qualitative Analyse mit Nachweisreaktionen und Kationentrenngang
- Quantitative Analyse
- Anorganische analytische Chemie
- Organische analytische Chemie
- Lebensmittelchemie
- Mikrochemie und Spurenanalyse
- Klinische Chemie (vergleiche Labormedizin) und Toxikologie
- Chemometrik
- Chromatographische Analysenverfahren
- Spektroskopische Analysenverfahren
Technische Chemie
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Fritz Haber, 1918 Bildherkunft |
Hauptartikel: Technische Chemie
Die Technische Chemie beschäftigt sich mit der Umsetzung von chemischen Reaktionen im Labormaßstab auf großmaßstäbliche Industrieproduktion.
Chemische Reaktionen aus dem Labor lassen sich nicht ohne weiteres auf die großindustrielle Produktion übertragen. Die technische Chemie beschäftigt sich daher mit der Frage, wie aus einigen Gramm Produkt im Labor viele Tonnen des selben Produktes in einer Fabrik entstehen.
Etwas abstrakter ausgedrückt: Die technische Chemie sucht nach den optimalen Bedingungen für die Durchführung technisch relevanter Reaktionen; dies geschieht empirisch oder mehr und mehr durch eine mathematische Optimierung auf der Grundlage einer modellhaften Beschreibung des Reaktionsablaufs und des Reaktors.
Vorbereitung→Reaktion→Aufbereitung
Nahezu jede Produktion in der chemischen Industrie lässt sich in diese drei Schritte gliedern. Zunächst müssen dabei die Edukte vorbereitet werden. Sie werden eventuell erhitzt, zerkleinert… oder komprimiert. Im zweiten Schritt findet die eigentliche Reaktion statt. Im letzten Schritt wird schließlich das Reaktionsgemisch aufbereitet. Mit der Vorbereitung und der Aufbereitung beschäftigt sich die chemische Verfahrenstechnik. Mit der Reaktion im technischen Maßstab beschäftigt sich die chemische Reaktionstechnik. Siehe auch:
speziellere Fachgebiete
- Bioanorganische Chemie
- Geochemie
- Kosmochemie
- Lebensmittelchemie
- Metallorganische Chemie (oder Organometallchemie)
- Supramolekulare Chemie
- Umweltchemie
- Wasserchemie
- Geschichte der Chemie
- Chemoinformatik
Quellen
Literatur
- Charles E. Mortimer: Chemie - Das Basiswissen der Chemie. Thieme 2003, ISBN 3134843080
- Eine Zusammenstellung von ausgewählten Beiträgen aus Spektrum der Wissenschaft: Digest: Moderne Chemie. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelberg, Juni 1995,
- Pedro Cintas: Der Weg zu chemischen Namen und Eponymen: Entdeckung, Priorität und Würdigung. Angewandte Chemie 116(44), S. 6012 - 6018 (2004),
- Joachim Kranz; Manfred Kuballa: Chemie im Alltag, Berlin, 2003, ISBN 3-589-21692-1
- Manfred Kuballa; Jens Schorn: Chemie Pocket Teacher. Cornelsen Verlag, Berlin, 1997, ISBN 3-589-20980-1
- Michael Wächter: Stoffe, Teilchen, Reaktionen. Verlag Handwerk und Technik, Hamburg 2000, ISBN 3-582-01235-2
- Basiswissen Schule Chemie (2. Auflage) Duden, IBSN: 3-89818-026-3
Weblinks
- Chemieportal mit Forum für Anfänger und Fortgeschrittene
- Portal mit Forum, Jobbörse und Buchbesprechungen
- Deutsches Chemie-Portal
- Netchemie - Chemie für Schule Studium und Alltag: Lexika, Versuche, Software und Forum
- Chemie im Alltag: Artikel und kostenlose Beratung rund um Themen der Chemie
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Chemie
Links
Hier hoffe ich mal, nichts falsch zu machen, ich habe noch nie in eine Wikipedia-Seite geschrieben. Ich fand im Artikel vor einiger Zeit unser Portal www.Versuchschemie.de im Artikel, unter den Weblinks, und hatte mich darüber gefreut. Jetzt ist der Link nicht mehr da, dafür aber der von Netchemie.de, einem noch sehr neuen Portal, das uns schon mit seiner aggressiven Eigenwerbung aufgefallen war. Kann man feststellen, wer unseren Link und möglichweise noch andere aus der Liste entfernt hat? Es grüßt admin@versuchschemie.de
Tip an den Vorposter: "~" viermal hinteneinander posten für die Unterschrift. Ich möchte mal einhaken: http://de.wikipedia.org/w/i... Hier steht was von Top-5-Links. Ich frage mich, was "Netchemie", gegenüber den anderen Seiten, welche gestrichen wurden, auszeichnet. Zudem ist die Frage, ob chemie.de wissenschaftlich relevant ist. Ich betrachte chemie.de als eine rein kommerzielle Spammerei mit "Nachrichten aus der Industrie" und bezahlten Produktvorstellungen. Ich würde daher als Ersatz von Netchemie und chemie.de vorschlagen, "chemlin.de" zu verlinken. Chemlin featured einige nicht-kommerzielle Nachrichten, TAUSENDE von Links, was chemlin.de zu einer wahrhaftigen "Meta-Seite" macht. Insofern: Top4 -> Top3 (bis noch was sinnvolles auftaucht...) Die Aenderung von netchemie.de zu chemlin.de sähe ich prioritär. Die Streichung von chemie.de ist diskutierbar. Ob Herr Prof. Reiser hier gefeatured werden muss, ist auch fragwürdig. Teflon00 01:21, 21. Aug 2006 (CEST)
- Links für pubertäre Chemie-Newbies mit Darstellungen interessanter Experimente:
kommerzielle Links in WikiChem (en.)
this discussion has been moved to Portal Diskussion:Chemie because of lack of relevance to this article. Please look there for further information.Diese Diskussion behandelt ein allgemeines Thema zur Chemie und keine konkreten Diskussionen zu diesem Artikel. Sie wird daher auf Portal Diskussion:Chemie fortgeführt. --Taxman Taxman/Bewertung 09:36, 13. Jun 2006 (CEST)
Winterspeck
etwas weiter unten einbauen bei Organische Chemie - Historische Definition
- Geschichte der Chemie: negatives Image der Chemie (wenn das überhaupt zutrifft) wäre nicht nur auf die paar Unfälle zurückzuführen sondern eher auf Nebenwirkungen von Medikamenten, Umweltverschmutzung, manche Lebensmittelskandale dhetc.; identische Argumentation findet sich nochmal unter "Ansehen der Chemie"
- Teilüberschrift "Mehratomige Ionen" unter "Bindungsarten" könnte zu dem falschen Eindruck führen, es gebe 4 statt 3 Grundtypen von Bindungen--Blech 21:38, 3. Jan 2006 (CET)
Danke für den Tipp, bin gerade am Realisieren --CHK 02:13, 4. Jan 2006 (CET)hj Erledigt --CHK 02:21, 4. Jan 2006 (CET)
Abgeschlossen Lesenswert-Kandidatur (gescheitert)
Chemie
- Pro
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Bildherkunft gut illustrierte(super Illu) --Neuer benutzer 07:16, 1. Jan 2006 (CET)Pro
- Neutral
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BildherkunftNeutral , weil selbst überarbeitet --CHK 09:18, 1. Jan 2006 (CET) PS: Könnte vielleicht irgend jemand ein Mal endlich die Ladungen bei den Reaktionsgleichungen hochstellen!?- Erledigt!--Zivilverteidigung 18:52, 1. Jan 2006 (CET)
- Pro
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Bildherkunft --Christian Gawron 13:35, 2. Jan 2006 (CET)Pro
- Pro
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Bildherkunft - Eindrucksvoller Überblick --Griensteidl 22:19, 2. Jan 2006 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft In Teilen zu unpräzise und meiner Meinung nach schlicht unfertig. Eher ein Fall fürs Review --Zivilverteidigung 01:47, 3. Jan 2006 (CET)Contra
- Pro
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Bildherkunft fürs Lesenswert reichts imho auf jeden Fall. --Taxman Taxman 01:49, 3. Jan 2006 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft Ein derart umfangreiches Thema wie "Chemie" muss ganz anders strukturiert werden (siehe z.B. engl. WP). Ein zusammenhängender Gesamt-Überblick über das Thema (Einordnung der verschiedenen Teil-Disziplinen etc.) fehlt. Dem ersten Kapitel "Grundlagen" fehlt es an Tiefe, elementare Begriffe wie z.B. "chemisches Gleichgewicht", "Reaktionsgeschwindigkeit", "Katalysator", Aussagen zur Energiebilanz usw. tauchen in dem "Grundlagen"-Kapitel nicht auf. --Belsazar 22:54, 3. Jan 2006 (CET)Contra
- Chemisches Gleichgewicht und Katalysator sind nun drin, Rest wird auch nicht lange dauern --CHK 02:28, 4. Jan 2006 (CET)
- Ich bin der Meinung das das im Artikel Chemie eigentlich nichts zu suchen hat. Als Beispiel kann hier der Artikel Physik dienen, da wird ja auch nicht die Klassische Mechanik erklärt. Imho sollte sich der Artikel darauf beschränken, darzustellen was unter "Chemie" zu verstehen ist, was es für Fachrichtungen gibt und warum das alles wichtig ist. Weitergehende Erklärungen kann man dann ja unter dem jeweiligen Lemma nachschlagen. --Zivilverteidigung 13:11, 5. Jan 2006 (CET)
- Pro
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Bildherkunft Mittlerweile lesenswert. --Blech 22:46, 4. Jan 2006 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft : Der Artikel wirkt bereits sehr umfangreich, hat aber Lücken auf der einen Seite und zuviel auf der anderen. Was auf jeden Fall noch fehlt ist, dem ganzen eine brauchbare Struktur zu geben, dann kann er hier wieder antreten. Den kompletten ersten Abschnitt sollte man meiner Meinung nach in einen Artikel Grundlagen der Chemie ausgliedern. Der Artikel Japanologie fängt ja auch nicht damit an, Japan zu beschreiben. Statt dessen sollte dort ein neuer, noch zu schreibender Abschnitt hin, der folgende Fragen klärt: Was ist Chemie? Womit befaßt sie sich? Warum betreibt man Chemie? Letztendlich das, was bisher im Abschnitt "Chemie als Wissenschaft" steht. Danach kommt dann die Bedeutung, dann die Chemie im Alltag, dann die Fachgeschichte, die ruhig eine Gliederung mit Unterüberschriften vertragen kann. Dann sollten die Fachrichtungen kommen, aber nicht als Linkliste, sondern als Artikelteil. Biochemie, Theoretische Chemie und Analytische Chemie brauchen einen eigenen Abschnitt. Ich mache mich mal daran, die angehängte Linkliste in den Artikel einzupflegen. -- Mkill 16:04, 5. Jan 2006 (CET)Contra
- Dito --Zivilverteidigung 16:40, 5. Jan 2006 (CET)
Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion (gescheitert)
- Neutral
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BildherkunftNeutral weil selbst vorgeschlagen, gute Gliederung, gut illustriert --82.149.119.171 16:43, 3. Mär 2006 (CET)- Contra
Symbol oppose vote.svg
Bildherkunft erst vor 8 wochen aus verschiedenen gründen gescheitert. jetzt gleicht das letzte viertel eer einem verkappten portal. die linksammlung würde der know-how-show alle ehre machen --Carroy 21:09, 3. Mär 2006 (CET)Contra
- Neutral
Symbol neutral vote.svg
BildherkunftNeutral mir scheint der Artikel etwas durchwachsen, insbesondere der Punkt Fachrichtungen weist meines Erachtens erhebliche qualitative Mängel und Lücken auf. --NEUROtiker 23:30, 3. Mär 2006 (CET)- Pro
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Bildherkunft imho für lesenswert ok Cottbus 05:47, 4. Mär 2006 (CET)Pro
- Contra
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Bildherkunft massig kleine edits seit der letzten Kandidatur, aber die großen Kritikpunkte sind noch da, zumindest die, die ich nicht selbst ausgeräumt habe. Was noch erledigt werden muss ist, die Linklisten unter Fachrichtungen durch Fließtext zu ersetzen, nur Hauptartikel verlinken reicht nicht. Wenn das jemand erledigt stimme ich pro. --Mkill 01:07, 7. Mär 2006 (CET)Contra
- Contra
Symbol oppose vote.svg
Bildherkunft Dito@Mkill; um die restlichen Fachrichtungen könnt ich mich demnächst mal kümmern...Zivilverteidigung 15:05, 8. Mär 2006 (CET)Contra
Kemi??
Spricht man das wirklich CKemie aus??
Thorsten
- Ja, laut Duden zumindest im süddeutschen und österreichischen Sprachraum. Ich kann mich auch noch erinnern, in Chemie (mit "Ich-Ch") haben wir auch Lehrfilme von Bayern-Alpha oder so geschaut, da hat der Chemiker auch über die Kemi gesprochen. --CyRoXX CyRoXX 19:47, 4. Mai 2006 (CEST)
- Unbedingt ! Und keinesfalls Schemie ! --Brisbard 21:12, 4. Mai 2006 (CEST)
Ich bin dafür, dass das "fälschlicherweise" bei der Ausprache herausgenommen wird und durch ein "auch" ersetzt wird, da es ebensoviele Menschen gibt, die "Chemie" und "Kemie" sagen. Je nach Region unterscheidet sich die Aussage, ist aber beidenfalls korrekt. Phil!
- Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun?
- Die Chemie [ˈçemi:] bzw. [ˈkemi:], fälschlich auch [ˈʃemiː].. auf Deutsch
- Die Chemie [Chemie] bzw. [Kemie], fälschlich auch [Schemie]...
- Die ersten beiden sind offenbar synonym in Gebrauch, Schemie aber anscheinend offiziell falsch. Also kann das doch auch so stehenbleiben, oder? --Taxman Taxman/Bewertung 14:59, 6. Mai 2006 (CEST)
- So isses ! Bassd alles ! --Brisbard 15:11, 6. Mai 2006 (CEST)
- Viele finden/fanden die phonetische Eindeutschung schemie des französischen Einwanderers ganz in Ordnung. Ein bisschen chaotisch war die Rechtschreibung ja: Chymie, Chimie, Chumie, Chomie ..., die dann durch ein "griechisches" Chemie ersetzt wurde, phonetische sich aber nur zögerlich und nicht flächendeckend durchsetzte. Auch hier gilt, wie für Iod/Jod, warum immer neue deutsche Sonderregeln? Diese deutschtümelnden Altphilologen, Neurer und Diskimminierer störten schon vor 200 Jahren, und waren und sind entsprechend beliebt. Die Rechtschreibreform lässt grüßen -- Thomas 19:58, 6. Mai 2006 (CEST)
Ja, Schemie ist auf jeden Fall falsch, aber ich meine nicht diese Aussprache, sondern das Ch von "Blech" zum Beispiel. Dann wäre das "Krankewage" statt "Krankenwagen" aus dem schwäbischen auch falsch, ist es aber in der entsprechenden Region nicht. Ich komme aus Berlin, dort sagen einige "Kemie" und andere "Chemie". Ich bitte also darum, dass "fälschlicherweise" zu entfernen und es so umzuformulieren, dass deutlich wird, dass die Aussprache regionsabhängig ist. (Ich weiß gerade nicht wie man die Signatur schreibt, aber mein Benutzername ist Phil!)
- Das geht mit „“ oder per Klick auf die vier Tilden in der Sonderzeichenleiste. --DerHexer DerHexer DerHexer/Bewertung 20:48, 8. Mai 2006 (CEST)
- Lieber Phil, es ist alles richtig, so wie es im Artikel steht ! Mich deucht, Du hast Schwierigkeiten mit der Lautschrift!? Das "fälschlicherweise" bezieht sich auf "SCHemie" :o) vg! --Brisbard 20:59, 8. Mai 2006 (CEST)
Huch, das glaube ich jetzt aber auch :-D Ich bin schon still ;-) Phil! 11:52, 9. Mai 2006 (CEST)
Die Aussprache Schemie ist defintiv flasch, es heißt ja auch Kristoph und Kristian und nicht Schristoph oder Schristian.--Dr. Manuel 20:34, 18. Jun 2006 (CEST)
Ich finde, dass "fälschlicherweise" herausgenommen werden sollte. Wenn eine breite Bevölekerungsgruppe eine bestimmte Aussprache hat, so kann dies nicht gleich falsch sein. Zudem wird mit durch "fälschlicherweise" impliziert, das all diejenigen, dei diese Aussprache haben, falsches Deutsch reden. Auch wenn die Aussprache mit 'SCH' nicht im Duden steht, heißt dies nicht, das sie falsch ist. Deutsch ist keine tote Sprache, wie Latein, sonder ändert sich laufend und der Duden ist nicht dazu da, den Menschen Deutsch beizubringen, sondern ist eine gemiensame Referenz "auf der Grundlage der amtlichen Rechtschreibung", also der geschriebenen Form und nicht der Gesprochenen. -- Hubert 12:50, 12. September 2006 (CEST)
Hallo Hubert: Falsches wird nicht dadurch richtig, dass "viele" es falsch machen: Schemie (als Aussprache) ist definitiv falsch und sollte nicht durch eine Wikpedia-Hintertür hoffähig werden - genausowenig wie Schina und schinesisch, Schile und schilenisch oder Schemotherapie und Schianti, Schikago und Schirurgie (Tip: öfter mal bei den Fernsehnachrichten zuhören!). Chemie und Kemie (wiederum als Aussprache) sind landsmannschaftlich unterschiedlich in Gebrauch, und zwar in der jeweiligen "Hochsprache" - also nicht etwa im Dialekt!--Dr.cueppers 19:44, 12. Sep 2006 (CEST)
- Ähm, zum Thema Schikago und falsch: Du solltest dir mal anhören... --TaxmanTaxmanTaxman/Bewertung 20:10, 12. Sep 2006 (CEST)
- Latein ist nicht ausgestorben (Vatikan und „lexicon recentis latinitatis“) und im Dialekt darf auch Schemie gesagt werden. Bekomme als Berliner kein (C)Kemi raus. --DerHexer (DerHexer, DerHexer/Bewertung) 21:01, 18. Sep 2006 (CEST)
Ich bin auch der Meinung, dass das fälschlicherweise herausgenommen wird. Ich komme aus Thüringen, ich kenne keinen, der nicht Schemie sagt. Abgesehen davon, ist die Ähnlichkeit von Chemie und Schemie sehr viel größer als zu Kemie. Kann es sein, dass Kemie eine rein westliche Aussprache ist? Denn es war vor der Wiedervereinigung so, dass Im Westen Kemie gesagt wurde und im Osten Schemie und jetzt kommt ihr und sagt uns, die wir diese Aussprache schon genauso lange haben, dass wir nicht Schemie sagen sollten, weil es falsch ist. Also wenn ein Großteil der Bevölkerung eine Wort genau so ausspricht, dann sollte es auch so richtig sein. Seit wann ist eine Sprache statisch. Sprachen verändern sich, dass heißt auch die Aussprache. Da könnte ich gleich eine völlig neue Sprache erfinden, die als Wörterbuch herausbringen und zu allen, die nicht so sprechen sagen, dass das falsch ist. 217.85.116.241 17:41, 11. Okt. 2006 (CEST)
- Kemie ist in Österreich üblich, in Westdeutschland kaum verbreitet, es wird nicht als fehlerhaft verstanden. Chemie ist korrekt, Schemie im sächsisch-thüringischen Sprachraum verbreitet und gehört - wie alle sprachlichen Eigenheiten in dieser Region - zum Dialekt. Damit meine ich auch diejenige "sächsische" Aussprache von solchen Leuten, die meinen, Hochdeutsch zu sprechen (ich gehöre auch dazu und habe eine Weile (1948-50) gebraucht, um im Westen nicht aufzufallen).--Dr.cueppers 18:30, 11. Okt. 2006 (CEST)
Ich finde, dass man sich an die Aussprache der Sprache halten sollte, aus der das Wort stammt, nämlich aus dem Griechischen. Deshalb ist Kemie genauso falsch wie Schemie. Und auch die Betonung auf der ersten Silbe ist falsch. Es heißt Che-'mie, nicht 'Che-mie (außer vielleicht in der Schweiz). Zur Aussprache des ch im Griechischen muß man wissen, daß sie sich dort nach dem danach folgenden Vokal richtet, nicht wie im Deutschen nach dem vorhergehenden. Im Deutschen gibt es ja auch das "vordere" ch wie in "ich" und das hintere wie in "ach". Im Griechischen gibt es entsprechend das "vordere" "chi"/"che" und das "hintere" "cho"/"cha".
schlecht
Naja an deinen Naturwissenschaflichen Kentnissen musst du noch arbeiten. Außerdem muss es für alle verständlich sein und nich nur für Experten.--Dr. Schlauberger 11:47, 14. Jun 2006 (CEST)
- Soso, und wen meinst Du jetzt? Aber wenn ich sehe, dass Du Schüler bist würde ich mich freuen, wenn Du hier eine Liste mit den Sätzen hinschreibst, die für Dich unverständlich sind. mfg, Taxman Taxman/Bewertung 11:51, 14. Jun 2006 (CEST)
- Schlauberger wurde inzwischen aufgrund seiner Beiträge als Vandale vorübergehend gesperrt. Konstruktive Kritik ist natürlich immer gern gesehen. --CyRoXX CyRoXX CyRoXX/Bewertung 22:46, 18. Jun 2006 (CEST)
weblinks mit Foren
- Chemieportal mit Forum für Anfänger und Fortgeschrittene
- Portal für Schüler und Studenten mit Forum, Jobbörse und Buchbesprechungen
- Netchemie - Chemie für Schule Studium und Alltag: Lexika, Versuche, Software und Forum
- Diese drei Weblinks enthalten Foren, die Links machen teils auch einen kommerziellen Eindruck. Bitte auch mal überprüfen und ggf. löschen - das will ich so ganz alleine nicht entscheiden
- --Dr.cueppers 17:09, 21. Aug 2006 (CEST)
- Die drei Links "mit Forum" oben ergänzt--Dr.cueppers 16:51, 22. Aug 2006 (CEST)
Historische Chemie-Literatur im PDF-Format herunterladen
- [Französische Nationalbibliothek (BNF)]
klicken - Nach "Mots du titre:" Wort aus Titel eintippen, z.B. "Berichte".
- Gewünschten Titel klicken, z.B.
- Jahrgang klicken (z.B. <1878.Juli-Dez.(Jg.11)>; evtl. zweimal bei schlechter Verbindung, bis der Button
erscheint) klicken (Download) - Voreinstellungen übernehmen (gesamtes Dokument im PDF-Format)
klicken (kleiner grauer Button) - Warten bis Datei bereitgestellt ist (gelbe Punkte wieder verschwunden)
(blau unterlegt) klicken (Download starten) - Warten bis das Herunterladen abgeschlossen ist (z.B. mit DSL ca. 10 Min.)
- Im Adobe-Reader
klicken, Dateiname eintippen (z.B."Ber_11_1878_Jul-Dez"),
- Vielen Dank für den Hinweis. Gibt es eine Liste der dort verfügbaren Publikationen? Könntest Du den Link vielleicht mit einer kurzen Erklärung unter Wikipedia:Public-Domain-Quellen eintragen? mfg, Taxman TaxmanTaxman/Bewertung 22:28, 23. Aug 2006 (CEST)
- Nach
unter "Listes de documents :" , ist eine Liste der wissenschaftlichen Zeitschriften zu finden. Habe den Link erstmal ohne weitere Erklärung unter Wikipedia:Public-Domain-Quellen eingetragen. MfG 217.224.174.29 17:30, 28. Aug 2006 (CEST)
Abschnitt Organische Chemie
Beim Durchscrollen des Artikels bin ich an den beiden Grafiken für Alkohol und Ether hängengeblieben, und habe mir gedacht, warum kann man nicht beide Strukturformeln gleich groß machen? Slpeter 13:31, 4. Okt 2006 (CEST)
- Die Bilder waren zwar beide 100px groß, allerdings mit unterschiedlichen Programmen erstellt. Dadurch sind Schriftart, Bindungen etc. unterschiedlich. Um das zu umgehen, müsste man die Strukturen im gleichen Programm gleich groß zeichnen. Dieser Mehraufwand lohnt sich m. E. nicht, da die Bilder, wie sie jetzt geändert wurden von der Größe her sehr ähneln. Grüße, --DerHexer (DerHexer, DerHexer/Bewertung) 14:45, 4. Okt 2006 (CEST)
- Jetzt sieht es gut aus. Slpeter 09:47, 5. Okt 2006 (CEST)
Für die entsprechenden Hauptartikel siehe Chemie in der Wikipedia
Der Sinn dieses Hinweises erschließt sich mir nicht, da es keinen entsprechenden Artikel gibt. --Schubbay 15:34, 18. Okt. 2006 (CEST)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Chemie und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).


















