Der Artikel Danegeld gehört zur Kategorie: Steuern und Abgaben, Wikingerzeit
Danegeld ist die Bezeichnung einer von den in England herrschenden Normannen erhobenen Grundsteuer, die vermutlich jährlich eingefordert wurde.
Der Begriff "Danegeld" tritt erstmals Ende des 11. Jahrhunderts auf und wurde bis ins 12. Jahrhundert verwendet. Die Bezeichnung beruht wahrscheinlich darauf, dass die Steuer ursprünglich (noch während der angelsächsischen Herrschaft) erhoben wurde, um Tributzahlungen zu bestreiten, die die dänischen Invasoren in England vom 9. bis zum 11. Jahrhundert verlangten.
Diskussion der Autoren über den Artikel: Danegeld
Die englische Seite zu diesem Stichwort weiß ausführlich zu berichten, von wem wann das Danegeld bezahlt worden sei und weist auf einen Runenstein bei Stockholm hin, wo jemand sich rühme, dreimal Danegeld erhalten zu haben. Der Text lautet freilich: "in ulfr hafir onklati * Þru kialtakat Þit uas fursta Þis tursti * Þa ---Þurktil * Þa kalt knutr", so dass im Altnordischen die Zahlung kialtakat geheißen hätte. Cethegus 22:54, 29. Mär 2005 (CEST) Der dänische Artikel zu Danegæld beruft sich auf Adam von Bremen. Es könnte sich also lohnen, der Sache mit der falschen Übernahme aus normannischer Zeit nachzugehen. --Cethegus
Die englische Version weist explizit auf einen Tribut an die Wikinger vor der Normannen-Zeit hin. Kann das jemand verifizieren? WS In russischer Sprache bedeutet Dan eine Tributzahlung allgemein. Einer der vielen Überreste aus der Vikingerzeit.
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Danegeld und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).

