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Begriffsklärungshinweis
Deutschland (amtliche Staatsbezeichnung: Bundesrepublik Deutschland) ist ein Bundesstaat und ein Mitgliedsland der Europäischen Union. Er liegt in Mitteleuropa und hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen.
Bundeshauptstadt und Regierungssitz ist Berlin; die meisten ministeriellen Arbeitsplätze und zahlreiche Bundesinstitutionen befinden sich aber in der Bundesstadt Bonn. Das politische System ist föderal und als parlamentarische Demokratie organisiert. Dieser Bundesstaat besteht aus 16 teilsouveränen Ländern. Deutschland ist mit über 82 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat der Europäischen Union. Die Bundesrepublik Deutschland ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO und der G8, sowie Gründungsmitglied der EU.
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Geografie
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Der Geysir Andernach, der höchste Kaltwassergeysir der Welt Bildherkunft |
Siehe auch: Geographie Deutschlands
Lage
Deutschland liegt in Mitteleuropa, zwischen 47°16′15″ und 55°03′33″ nördlicher Breite und 5°52′01″ und 15°02′37″ östlicher Länge. Im Norden grenzt Deutschland an Dänemark (auf einer Länge von 67 km), im Nordosten an Polen (442 km), im Osten an Tschechien (811 km), im Südosten an Österreich (815 km; ohne Grenze im Bodensee), im Süden an die Schweiz (316 km; mit Grenzen der Exklave Büsingen, aber ohne Grenze im Bodensee), im Südwesten an Frankreich (448 km), im Westen an Luxemburg (135 km) und Belgien (156 km) und im Nordwesten an die Niederlande (567 km). Die Grenzlänge beträgt insgesamt 3757 km.http://www.destatis.de/basis/d/geo/geogrent.php Während im Nordwesten die Küsten der Nordsee und im Nordosten die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen bilden, hat Deutschland im Süden Anteil an den Alpen.Exklaven und Enklaven
Bekannteste Exklave Deutschlands ist das am Hochrhein gelegene Büsingen, das zum Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg gehört. Sie ist 7,62 km² groß und gänzlich von den drei Schweizer Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich umgeben.Westlich der Vennbahn gibt es fünf Exklaven, die nur von der Bahnlinie, die belgischer Souveränität untersteht, von Deutschland getrennt sind.
Des Weiteren gibt es sogenannte funktionale Enklaven, wie das Kleinwalsertal oder Jungholz. Diese Täler gehören zu Österreich und sind auf dem Land- oder Wasserweg nur über deutsches Staatsgebiet erreichbar und gehören zum deutschen Zoll- und Postgebiet.
Mittelpunkt Deutschlands
Der geographische Mittelpunkt Deutschlands liegt nach dem Statistischen Jahrbuch Deutschland (Stand: 2000) in der Gemeinde Niederdorla im westlichen Thüringen auf halber Strecke zwischen Erfurt und Göttingen auf .Äußerste Landesstellen Deutschlands
Die nördlichste Landesstelle Deutschlands befindet sich nördlich List auf Sylt an der Halbinsel Ellenbogen, die nördlichste Festlandsstelle des deutschen Staatsgebietes liegt an der Westküste Schleswig-Holsteins am Rickelsbüller Koog. Das Haldenwanger Eck südlich von Oberstdorf (Bayern) in den Alpen bildet den südlichsten Punkt der Bundesrepublik Deutschland. Vom Ellenbogen bis zum Haldenwanger Eck sind es etwa 886 km (Luftlinie).Die westlichste Landesstelle Deutschlands befindet sich im Selfkant an der Grenze zu den Niederlanden nahe der Maas, die östlichste Landesstelle der Bundesrepublik liegt zwischen Neißeaue-Deschka und Neißeaue-Zentendorf in einer Flussschleife der Lausitzer Neiße. Von Isenbruch bis zur Flussschleife der Neiße bei Zentendorf sind es rund 636 km (Luftlinie).
Großlandschaften
Die landschaftlichen Großräume unterscheiden sich vor allem in der Abfolge von Nord nach Süd, da das Gelände nach Süden hin tendenziell höher und steiler wird. Der nördliche Teil Deutschlands, die Norddeutsche Tiefebene, ist ein hauptsächlich von den Eiszeiten geformtes Tiefland, an das sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge im Zentrum und in südlicheren Teilen des Landes anschließen. Insbesondere in Bayern, aber auch in Baden-Württemberg, gehen diese Landschaften in das relativ hoch liegende Nördliche Alpenvorland und dies wiederum in das Hochgebirge der Alpen über.Geologie
Deutschland ist geologisch vielgestaltig. Während die glazial geprägten Landschaften, die Flussniederungen und -becken erst ab dem Tertiär ihre Gestalt annahmen, sind die Mittelgebirge deutlich älteren Datums.Die kristallinen Rumpfgebirge (z. B. der Schwarzwald) sind bereits im Erdaltertum entstanden und bestehen hauptsächlich aus metamorphem und Tiefengestein wie Gneisen und Granit. Ähnlich alt ist das Rheinische Schiefergebirge, dessen Entstehung auf Silur und Devon zu datieren ist. An dessen Nordrand finden sich auch Formationen aus dem Karbon, in denen die gewaltigen Steinkohlevorkommen im Ruhrgebiet eingelagert sind.
Die süddeutsche Landschaft ist größtenteils auf die Entwicklungen im Erdmittelalter zurück zu führen: Während die Pfalz, Thüringen, Teile Bayerns und Sachsens geologisch im Trias gebildet wurden, ist die sich quer durch den süddeutschen Raum ziehende Schwäbische und Fränkische Alb ein Ergebnis der Auffaltung und Hebung von Meeresboden aus dem Jurazeitalter. Erstere Regionen weisen Sandstein, letztere Kalkstein als vorherrschende geologische Formation auf.
Aktiver Vulkanismus wird in Deutschland nicht beobachtet. Dennoch findet sich in einigen Gebieten vulkanisches Gestein aus früherer Aktivität, insbesondere in der Vulkaneifel und auf dem Vogelsberg in Hessen. In der Vulkaneifel gibt es Kohlenstoffdioxidquellen, die mit dem Geysir Andernach den höchsten Kaltwassergeysir der Welt ermöglichen. Auch Erdbeben mit schweren Folgen kommen praktisch nicht vor, da Deutschland vollständig auf der Eurasischen Platte liegt. Das Land wird daher nicht von Grenzen zwischen aneinander anstoßenden großen Platten der Erdkruste durchzogen. Dennoch ist der Rheingraben in Nordrhein-Westfalen als mäßig gefährdete Erdbebenzone eingestuft, die sich bis in die Nachbarländer Belgien und Niederlande erstreckt (siehe auch Erdbebengebiet Kölner Bucht).
Gewässer
Deutschland grenzt mit den Ländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein an die Nordsee. Diese ist ein Randmeer des Atlantiks. Zusammen mit dem Ärmelkanal ist die südliche Nordsee das am dichtesten befahrene Seegebiet der Erde. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein liegen an der Ostsee, einem Binnenmeer, das über den Skagerrak mit der Nordsee verbunden ist. Der Tidenhub an der Ostsee ist wesentlich geringer als an der Nordsee.Die deutschen Flüsse gehören zu sechs großen Flusssystemen, deren Einzugsbereiche fast die gesamte Fläche einnehmen. Diese sind der Rhein, die Donau, die Elbe, die Oder, die Weser, und die Ems. Der längste dieser Flüsse ist die Donau; sie ist mit 2845 km ab dem Zusammenfluss von Brigach, Breg und der Donauquelle in Donaueschingen beziehungsweise 2.888 km ab der Breg-Quelle am Rande des Schwarzwaldes nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa. Allerdings verläuft nur ein kleiner Teil der Donau-Gesamtstrecke durch Deutschland (647 km). Die Donau mündet ins Schwarze Meer.
Alle anderen deutschen Flüsse entwässern in die Nord- oder Ostsee. Der Abschnitt der Europäischen Wasserscheide durch Deutschland verläuft östlich des Oberrheingrabens über den Hauptkamm des Schwarzwaldes, danach folgt sie der Schwäbischen und Fränkischen Alb. Der Rhein ist von diesen Strömen derjenige, der die längste Strecke innerhalb Deutschlands zurücklegt: Von seinem 1320 km langen Flusslauf führen 865 km durch Deutschland. Er hat zudem für die Deutschen eine identitätsstiftende Rolle inne, die sich aus der Geschichte und zahlreichen Mythen und Sagen speist. Auch seine wirtschaftliche Funktion ist bedeutend: er ist eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas.
Die Elbe entspringt im Riesengebirge an der polnisch-tschechischen Grenze und mündet nach ungefähr 1165 km – davon 725 km in Deutschland – bei Cuxhaven in die Nordsee. Sie gehörte zeitweilig zu den am meisten mit Schadstoffen belasteten Flüssen Europas, doch mittlerweile hat sich die Wasserqualität deutlich verbessert.
Die Oderquellen befinden sich in den tschechischen Beskiden. Nach wenigen Kilometern überquert die Oder die polnische Staatsgrenze und fließt in ihrem Mittellauf durch Schlesien. In ihrem Unterlauf bildet sie die deutsch-polnische Grenze, um dann wieder auf polnischem Staatsgebiet bei Stettin in das Stettiner Haff zu münden. Als Swine fließt sie schließlich zwischen den Inseln Usedom und Wollin durch Swinemünde in die Ostsee.
Die Weser speist sich aus den Flüssen Werra und Fulda und entwässert den mittleren Teil Deutschlands. Die Einzugsgebiete von Oder und Ems liegen im äußersten Osten bzw. Westen.
Die Seen in Deutschland sind größtenteils in der Folge der Eiszeit entstanden, nach deren Ende sich ehemalige Gletschertäler (Gletscher- und Gletscherwasserabflussrinnen) teilweise mit Wasser füllten. Daher finden sich die meisten der großen Seen in ehemals von Inlandeis bedeckten Gebieten oder deren Vorland, insbesondere in Mecklenburg und dem Alpenvorland. Der größte mit deutschem Anteil ist der Bodensee, an den auch Österreich und die Schweiz grenzen. Der größte vollständig zu deutschem Staatsgebiet gehörende See ist die Müritz, die Teil der mecklenburgischen Seenplatte ist.
Siehe auch: Liste der Flüsse in Deutschland, Liste der Seen in Deutschland
Gebirge und Senken
Die Alpen sind das einzige Hochgebirge, an dem Deutschland Anteil hat. Hier befindet sich mit der Zugspitze (2962 m) der höchste Berg Deutschlands. Die Mittelgebirge nehmen tendenziell von Nord nach Süd an Höhe und Ausdehnung zu. Höchster Mittelgebirgsgipfel ist der Feldberg im Schwarzwald (1493 m), gefolgt vom Großen Arber im Bayerischen Wald (t 1456 m). Gipfel über 1000 m erreichen außerdem das Erzgebirge, das Fichtelgebirge, die Schwäbische Alb und als Sonderfall der Harz, der sich recht isoliert als nördlichstes Mittelgebirge in Deutschland mit dem Brocken auf 1142 m erhebt. Nördlich der Mittelgebirgsschwelle erheben sich nur noch vereinzelte Formationen über 100 m, von denen der Hagelberg im Fläming mit 200 m die höchste ist.Details finden sich in der Liste der höchsten Berge Deutschlands und der Liste der Gebirge Deutschlands.
Die niedrigste begehbare Landesstelle Deutschlands liegt bei 3,54 m unter Normalnull in einer Senke bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch (Schleswig-Holstein). Ebenfalls in diesem Bundesland befindet sich die tiefste Kryptodepression: Sie liegt mit 39,10 unter NN am Grund des Hemmelsdorfer Sees nord-nordöstlich von Lübeck. Die tiefste künstlich geschaffene Stelle liegt bei 293 m unter NN am Grund des Tagebaus Hambach östlich von Jülich in Nordrhein-Westfalen.
Inseln
Gemessen an der Küstenlinie verfügt Deutschland über eine beachtliche Zahl an Inseln. Diese sind in der Nordsee meist in Form von Inselketten dem Festland vorgelagert. Unterteilt werden sie in die nordfriesischen und die ostfriesischen Inseln, die Bestandteil des deutschen Wattenmeeres sind. Die zu Deutschland gehörenden nordfriesischen Inseln gehören zu Schleswig-Holstein und bestehen aus den größeren Inseln Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm sowie den wesentlich kleineren Halligen. Nordstrand ist seit der Eindeichung des Beltringharder Koogs eine Halbinsel. Sie stellen Festlandsreste dar, die durch Landsenkung und nachfolgende Überflutung von der Küste getrennt wurden. Die zu Niedersachsen gehörenden ostfriesischen Inseln sind von der Größe her sehr ähnlich. Bei ihnen handelt es sich um Barriereinseln, die durch die Brandungsdynamik aus Sandbänken entstanden. Größte dieser Inseln ist Borkum. Einen Sonderfall stellt die weiter in der Nordsee gelegene Insel Helgoland dar, deren Buntsandstein-Felsen vor mehreren Millionen Jahren entstanden sind. Die Insel Neuwerk wird weder zu den ost- noch zu den nordfriesischen Inseln gerechnet und gehört zum Land Hamburg.Die Inseln in der Ostsee liegen an der deutschen Boddenküste, sind tendenziell größer und weisen ein stärker bewegtes Relief auf. Die größte dieser Inseln und gleichzeitig größte deutsche Insel ist Rügen, gefolgt von Usedom, deren Ostzipfel bereits zu Polen gehört. Kleinere, aber bekannte Ostseeinseln sind Fehmarn, Poel und Hiddensee. Wie die Nordseeinseln sind auch die Ostseeinseln beliebte Reiseziele und von bekannten Seebädern gesäumt.
Auch in einigen deutschen Binnengewässern gibt es Inseln, von denen die bekanntesten Mainau, Lindau und Reichenau im Bodensee sowie Herrenchiemsee im Chiemsee sein dürften.
Siehe auch: Liste deutscher Inseln
Klima
Deutschland gehört vollständig zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas im Bereich der Westwindzone und befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem maritimen Klima in Westeuropa und dem kontinentalen Klima in Osteuropa. Das Klima wird unter anderem vom Golfstrom beeinflusst, der die klimatischen Werte für die Breitenlage ungewöhnlich mild gestaltet.
Extreme Wetterbedingungen wie lang anhaltende Dürren, Tornados, strenger Frost oder extreme Hitze sind vergleichsweise selten. Gelegentlich treten jedoch Orkane auf, die in den Jahren 2000 und 2002 zu schweren Schäden geführt haben. Regelmäßig ereignen sich auch Hochwasser, die nach intensiven Regenperioden im Sommer (Oderhochwasser 1997, Elbehochwasser 2002) oder nach der Schneeschmelze im Winter zu Überschwemmungen und erheblichen Zerstörungen führen können. Dass es am Rhein häufiger zu Hochwasser kommt, liegt wahrscheinlich an der im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Tulla durchgeführten Rhein-Begradigung, die weitgehend zur Beseitigung der früheren Rheinauen geführt hat. Dürren betreffen hauptsächlich den Nordosten Deutschlands, können zuweilen aber auch das ganze Land in Mitleidenschaft ziehen, wie zuletzt während der Hitzewelle 2003 und 2006.
Die Klimadaten betragen (gemittelte Werte der Jahre 1961–1990):
| Jahr | Mär–Mai | Jun–Aug | Sep–Nov | Dez–Feb | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
| T-mittel (°C) | 8,4 | 7,8 | 16,5 | 9,1 | 0,9 | −0,5 | 0,5 | 3,7 | 7,6 | 12,2 | 15,5 | 17,1 | 16,9 | 13,8 | 9,4 | 4,2 | 0,9 |
| T-min (°C) | 4,6 | 3,4 | 11,6 | 5,5 | −2,4 | −3,0 | −2,5 | 0,0 | 3,0 | 7,3 | 10,6 | 12,3 | 12,0 | 9,3 | 5,7 | 1,6 | −1,5 |
| T-max (°C) | 12,4 | 12,3 | 21,4 | 12,8 | 2,9 | 2,0 | 3,4 | 7,5 | 12,1 | 17,2 | 20,4 | 22,0 | 21,9 | 18,4 | 13,1 | 6,9 | 3,2 |
| T-Abstand (°C) | 7,8 | 8,8 | 9,8 | 7,3 | 5,2 | 5,0 | 5,9 | 7,4 | 9,1 | 9,9 | 9,8 | 9,7 | 9,8 | 9,0 | 7,5 | 5,3 | 4,7 |
| Frosttage | 103,9 | 27,5 | 0,7 | 16,9 | 58,7 | 21,0 | 19,3 | 16,4 | 9,0 | 2,2 | 0,3 | 0,2 | 0,2 | 0,8 | 4,5 | 11,6 | 18,4 |
| Regentage | 178,2 | 44,0 | 44,3 | 43,0 | 46,8 | 16,6 | 13,4 | 14,9 | 14,3 | 14,9 | 15,1 | 14,8 | 14,4 | 13,6 | 13,5 | 15,9 | 16,8 |
| Niederschlag (mm) | 700 | 163 | 221 | 166 | 150 | 51 | 40 | 48 | 51 | 65 | 77 | 72 | 71 | 57 | 50 | 58 | 59 |
| Luftdruck (hPa−1000) | 9,3 | 8,1 | 13,7 | 9,9 | 5,7 | 5,5 | 5,5 | 6,4 | 7,6 | 10,2 | 12,9 | 14,2 | 14,2 | 12,4 | 9,9 | 7,3 | 6,0 |
| Bewölkung (%) | 72,0 | 69,3 | 63,0 | 73,8 | 81,9 | 83,5 | 78,0 | 74,8 | 69,3 | 63,8 | 64,8 | 63,5 | 60,6 | 66,9 | 72,9 | 81,5 | 84,3 |
Quelle: Tyndall Centre for Climate Change Report
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Zusammenfluss von Rhein und Mosel bei Koblenz (Deutsches Eck) Bildherkunft |
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Kreidefelsen auf der Insel Rügen, 2003 Bildherkunft |
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Das Zugspitzmassiv von Westen Bildherkunft |
Die deutschlandweiten Klimamittel werden je nach Region teils erheblich über- oder unterschritten. Die höchsten Jahrestemperaturen verzeichnet Südbaden mit über 11 °C, während in Oberstdorf der Durchschnitt unter 6 °C liegt. Zudem zeichnet sich ein allgemeiner Trend zu höheren Temperaturen ab: Nach Angabe des Deutschen Wetterdienstes lagen bis auf 1996 in allen Jahren seit 1988 die Durchschnittstemperaturen über dem langjährigen Mittel von 8,3 °C, im Jahr 2000 wurden sogar 9,9 °C erreicht. Insbesondere die Sommer sind deutlich wärmer geworden. Zudem verfrüht sich der Frühlingseinzug im Schnitt um fünf Tage pro Jahrzehnt. Zugvögel halten sich fast einen Monat länger in Deutschland auf als noch in den siebziger Jahren.
Die tiefste jemals in Deutschland gemessene Temperatur betrug -45,9 °C und wurde am 24. Dezember 2001 am Funtensee registriert. Die bisher höchste Temperatur betrug 40,3 °C und wurde am 8. August 2003 in Nennig im Saarland erreicht.
Böden und Flächennutzung
Die Zusammensetzung und Qualität der Böden ist regional sehr unterschiedlich. In Norddeutschland bildet ein küstennaher Gürtel aus fruchtbaren Marschböden die Grundlage für ertragreiche Landwirtschaft, während die dahinter liegende, eiszeitlich geprägte Geest nur sehr magere Böden aufweist. In der Lüneburger Heide ist dieser durch jahrhundertelange Weidewirtschaft zum Podsol degeneriert, so dass Ackerbau kaum möglich ist. Sehr unergiebig sind auch die Gebiete der Alt- und Jungmoränenlandschaft, in denen sich Flugsand angelagert hat. Brandenburg beispielsweise wurde schon in historischer Zeit als des „Heiligen Reiches Streusandbüchse“ verspottet. Zwischen der Moränenlandschaft und der Mittelgebirgsstufe zieht sich von West nach Ost eine Reihe von Börden: In diesen Gebieten ist durch eiszeitliche Lössablagerungen äußerst fruchtbarer Boden entstanden. Dieser besteht zumeist aus Braunerden, im Osten teils auch aus Schwarzerden und wird in besonderem Ausmaße landwirtschaftlich genutzt. In den Mittelgebirgen herrschen magere Böden vor, die landwirtschaftlich nur extensiv bewirtschaftet werden. Die weitaus größte Fläche ist bewaldet. Ergiebige Böden finden sich in Süddeutschland insbesondere entlang der Flüsse Rhein, Main und Donau.
Insgesamt werden 53,5 Prozent der deutschen Fläche landwirtschaftlich genutzt, Wälder bedecken weitere 29,5 Prozent. Aufgrund hoher Bevölkerungsdichte und steigender Mobilität werden 12,3 Prozent als Siedlungs- und Verkehrsfläche genutzt (Tendenz weiterhin steigend). Wasserflächen kommen auf 1,8 Prozent, die restlichen 2,4 Prozent verteilen sich auf sonstige Flächen, zumeist Ödland.
Gegenwärtig gibt es 15 Nationalparks in Deutschland sowie zahlreiche Naturparks, Biosphärenreservate und Landschaftsschutzgebiete.
Flora und Fauna
Flora
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Eiche am Wegesrand Bildherkunft |
Da Deutschland in der gemäßigten Klimazone liegt ist seine Flora von Laub- und Nadelwäldern geprägt. Eine einzigartige Ausnahme zu dieser recht einheitlichen Flora bildet die weltbekannte Lüneburger Heide. Die Laubwälder bestehen meist aus Rotbuchen, daneben sind die heute selten gewordenen Auwälder im Bereich der Flüsse und Seen und Eichen-Buchen-Mischwälder typisch. Der Pionierwald wird, vor allem auf sandigen Flächen, vor allem von Birken und Kiefern gebildet. Allerdings werden die früher sehr verbreiteten Laubwälder mittlerweile oft durch Fichtenholzforste ersetzt.
Ohne menschlichen Einfluss würde Deutschland wie die meisten Länder der Erde auch hauptsächlich aus Wald bestehen. Neben den natürlich vorkommenden Pflanzen spielen heute eine Reihe von eingeführten Arten wie die Robinie eine zunehmende Rolle in der Vegetation. Nutzpflanzen sind unter anderem die aus Amerika eingeführte Kartoffel, der Mais und der Apfelbaum.
Fauna
Die meisten in Deutschland heimischen Tiere leben in den gemäßigten Laubwäldern. Im Wald leben unter vielen anderen Arten verschiedene Marderarten, Dam- und Rothirsche, Rehe, Wildschweine sowie Füchse. Biber und Otter sind seltener gewordene Bewohner der Flussauen.
Politik
Hauptartikel: Politisches System DeutschlandsStaatsorganisation
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Vertikale Verwaltungsstruktur Deutschlands Bildherkunft |
Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland ist Berlin. Nach Artikel 20 GG ist die Bundesrepublik Deutschland ein demokratischer, sozialer und rechtsstaatlicher Bundesstaat. Es gibt 16 teilsouveräne Länder, von denen fünf wiederum in insgesamt 22 Regierungsbezirke untergliedert sind. Die staatliche Ordnung regelt das Grundgesetz. Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident mit repräsentativen Aufgaben. Protokollarisch gesehen folgen ihm der Präsident des Deutschen Bundestages, der Bundeskanzler und der jeweils amtierende Bundesratspräsident, der gemäß Grundgesetz den Bundespräsidenten vertritt. Der Regierungschef Deutschlands ist der Bundeskanzler. Er (oder sie) besitzt die Richtlinienkompetenz für die Politik der Bundesregierung (Kanzlerdemokratie).
Als Bundesstaat ist Deutschland föderal organisiert, d. h. es gibt zwei Ebenen im Politischen System: die Bundesebene, die den Gesamtstaat Deutschland nach außen vertritt, und die Länderebene, die in jedem Bundesland einzeln existiert. Jede Ebene besitzt eigene Staatsorgane der Exekutive (ausführende Gewalt), Legislative (gesetzgebende Gewalt) und Judikative (rechtsprechende Gewalt). Siehe auch: Gewaltenteilung
Bundestag und Bundesrat entscheiden gemeinsam über die Gesetze des Bundes und haben die Befugnis mit Zweidrittelmehrheit in beiden Organen das Grundgesetz, die Verfassung Deutschlands, zu ändern. In den Bundesländern entscheiden die Länderparlamente über die Gesetze ihres Landes. Obwohl die Abgeordneten der Parlamente nach dem Grundgesetz nicht weisungsgebunden sind, dominieren Vorentscheidungen in den Parteien die Gesetzgebung.
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Bundespräsident Horst Köhler Bildherkunft |
Die Exekutive wird auf Bundesebene durch die Bundesregierung gebildet, die durch den Bundeskanzler geleitet wird. Auf der Ebene der Länder leitet der Ministerpräsident (bzw. der Bürgermeister der Stadtstaaten) die Exekutive. Die Verwaltungen des Bundes und der Länder werden jeweils durch die Fachminister geleitet, sie stehen an der Spitze der Behörden.
Wie in anderen Ländern auch, spielen Verbände im politischen System eine wichtige Rolle. Mit ihrer Lobbyarbeit versuchen sie, die Politik in die Richtung ihrer Interessen zu bewegen. Die Sinnhaftigkeit dieser Tätigkeiten ist nicht unumstritten und unterliegt häufiger Kritik, insbesondere der durch die Lobbyarbeit jeweils negativ betroffenen anderen Verbände.
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes. Die Obersten Gerichtshöfe des Bundes sind der Bundesgerichtshof mit Hauptsitz in Karlsruhe, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, das Bundesarbeitsgericht in Erfurt, das Bundessozialgericht in Kassel und der Bundesfinanzhof in München. Der Großteil der Rechtsprechung liegt in der Verantwortung der Länder. Die Bundesgerichte sind fast immer nur Revisionsinstanz und prüfen die Entscheidungen der Landesgerichte auf formale und materiale Rechtmäßigkeit.
Siehe auch: Grundgesetz
Staatsgebiet
Das Staatsgebiet der Bundesrepublik ergibt sich aus der Gesamtheit der Staatsgebiete seiner Länder. Anders als etwa in Australien (Capital Territory), Kanada (Territorien Kanadas) oder den Vereinigten Staaten von Amerika (District of Columbia) gibt es in Deutschland kein Gebiet des Bundes, das nicht zugleich Gebiet eines seiner Länder wäre (bundesunmittelbare Gebiete) und auch keine Gebiete eines seiner Länder, das nicht zugleich Bundesgebiet wäre (bundesfreies Gebiet).
Der Grenzverlauf des Bundesrepublik ist heute bis auf Teile des Bodensees geklärt.
Länder
| Bundesland | Hauptstadt | Fläche (km²) | Einwohner(2) | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Baden-Württemberg | Stuttgart | 35.751,65 | 10.717.000 | |||
| 2 | Bayern | München | 70.549,19 | 12.444.000 | |||
| 3 | Berlin | (1) | 891,75 | 3.388.000 | |||
| 4 | Brandenburg | Potsdam | 29.477,16 | 2.568.000 | |||
| 5 | Bremen | Bremen(1) | 404,23 | 663.000 | |||
| 6 | Hamburg | (1) | 755,16 | 1.735.000 | |||
| 7 | Hessen | Wiesbaden | 21.114,72 | 6.098.000 | |||
| 8 | Mecklenburg-Vorpommern | Schwerin | 23.174,17 | 1.720.000 | |||
| 9 | Niedersachsen | Hannover | 47.618,24 | 8.001.000 | |||
| 10 | Nordrhein-Westfalen | Düsseldorf | 34.042,52 | 18.075.000 | |||
| 11 | Rheinland-Pfalz | Mainz | 19.847,39 | 4.061.000 | |||
| 12 | Saarland | Saarbrücken | 2.568,65 | 1.056.000 | |||
| 13 | Sachsen | Dresden | 18.415,66 | 4.296.000 | |||
| 14 | Sachsen-Anhalt | Magdeburg | 20.445,26 | 2.494.000 | |||
| 15 | Schleswig-Holstein | Kiel | 15.763,18 | 2.829.000 | |||
| 16 | Thüringen | Erfurt | 16.172,14 | 2.355.000 | |||
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(1) Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg bestehen ausschließlich aus den gleichnamigen Städten; Bremen gilt ebenfalls als Stadtstaat, obgleich zum Land Bremen noch die Stadt Bremerhaven gehört. (2) Stichtag: 31. Dezember 2004 Die Nutzung der Fläche der Bundesrepublik Deutschland kann der Statistik entnommen werden. | |||||||
Parteienlandschaft
Bundestagsparteien
Im Deutschen Bundestag sind derzeit in fünf Fraktionen sieben Parteien vertreten: CDU, SPD, FDP, Die Linke.PDS, WASG, Bündnis 90/Die Grünen und CSUCDU/CSU
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CDU logo.svg Bildherkunft |
Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) wurde 1945 als überkonfessionelle Nachfolgepartei bürgerlicher und religiös geprägter Parteien gegründet. In ihr vereinigten sich vor allem Kräfte aus der Zentrumspartei. Sie war anfangs konservativ geprägt, ordnet sich heute allerdings eher der politischen Mitte zu. Mit der Ausnahme Bayerns ist die CDU im gesamten Bundesgebiet vertreten.
Die Christlich-Soziale Union (CSU) hat eine konservativere Ausrichtung, wirkt aber nur in Bayern. Sie bildet mit der CDU im Deutschen Bundestag eine Fraktionsgemeinschaft, zusammen werden sie „die Union“ oder auch „Unionsparteien“ genannt.
SPD
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SPD logo.svg Bildherkunft |
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) existiert einschließlich ihrer Vorläuferorganisationen seit 1863 und ist damit die älteste bis heute existierende politische Partei Deutschlands. Sie hat die Tradition der Sozialdemokratie begründet. Nach Verbot in der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie 1945 wiedergegründet. Sie versteht sich seit ihrem Godesberger Programm von 1959 auch offiziell nicht mehr nur als Arbeiterpartei, sondern als eine Volkspartei, die für breite Schichten wählbar sein will. Ihr Bekenntnis lautet „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“.
FDP
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FDP logo.svg Bildherkunft |
Die Freie Demokratische Partei (FDP) wurde 1948 gegründet und beruft sich in ihrem Selbstverständnis auf die Tradition des deutschen Liberalismus, der sich bereits 1861 mit der Deutschen Fortschrittspartei in Preußen als erste politische Partei Deutschlands im heute verstandenen Sinne organisiert hatte. Die moderne FDP steht insbesondere in Wirtschafts-, aber auch in Bürgerrechtsfragen für mehr Freiheiten und Verantwortung des Einzelnen, sowie für eine stärkere Zurückhaltung des Staates – insbesondere bei wirtschaftlichen Belangen. Sie war mit insgesamt 42 Jahren am längsten als kleinerer Koalitionspartner sowohl der CDU/CSU als auch der SPD an der Regierungsverantwortung der Bundesrepublik beteiligt.
Die Linkspartei.PDS / WASG
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Die Linke.PDS logo.svg Bildherkunft |
Die Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) war die Rechtsnachfolgerin der in der DDR allein herrschenden SED. Inhaltlich beruft sich die Partei, von kommunistischen Untergruppierungen abgesehen, auf demokratisch-sozialistische Ideale und steht damit am politisch linken Rand des Deutschen Bundestags. Bedeutendere Wahlerfolge für die PDS blieben zunächst auf Ostdeutschland beschränkt.
2005 wurde aus Protest gegen die Reformpolitik der rot-grünen Bundesregierung die Partei Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative (WASG) auf Initiative von Gewerkschaftern und enttäuschten vormaligen SPD-Mitgliedern gegründet. Für die Bundestagswahl 2005 öffnete die PDS ihre Listen für WASG-Mitglieder. Aus diesem Grund hat sich die PDS inzwischen in Die Linkspartei. umbenannt. Beide Parteien streben eine Vereinigung an, die im Juni 2007 abgeschlossen sein soll.
Bündnis 90/Die Grünen
Die Grünen entstanden als bundesweite Partei 1979/80 aus den damals neuen sozialen Bewegungen, beispielsweise der modernen Frauenbewegung, der Friedens- und der Ökologiebewegung der 1970er Jahre. 1983 zogen sie erstmals in den Bundestag ein. 1990 schlossen sie sich mit der ostdeutschen Bürgerbewegung Bündnis 90 zu Bündnis 90/Die Grünen zusammen.
Parteien außerhalb des Deutschen Bundestags
Rechte und rechtsextreme Parteien
Rechte und rechtsextreme Parteien waren, von der Deutschen Reichspartei im Ersten Bundestag (1949–1953) und zwei einzelnen Abgeordneten der Republikaner im Zehnten Bundestag (1983-1987) abgesehen, nie im Deutschen Bundestag vertreten, konnten aber auf Landesebene zeitweise in Parlamente einziehen. Eine relative Blütezeit erlebten sie Ende der 1960er und seit der Wiedervereinigung. Vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremer Bestrebungen beobachtetet werden z. B. Die REPs. Eine Wesensverwandschaft mit dem Nationalsozialismus bescheinigt der Verfassungsschutz der NPD, die im Rahmen des sogenannten „Deutschlandpakts“ mit der ebenfalls rechtsextremen DVU zusammenarbeitet. Vorrangig in den Neuen Bundesländern ist die dem rechten konservativen Spektrum zuzuordnende DSU aktiv.Andere
Es gibt zahlreiche regionale Parteien und „Splitterparteien“, deren politischer Einfluss auf Bundesebene aber durch die Sperrklausel der Fünf-Prozent-Hürde in der Regel auf außerparlamentarische Aktivitäten beschränkt ist. Die Ausnahmeregelung, über Direktmandate in den Bundestag einzuziehen, ist für diese ebenso fast unmöglich. Im Landtag von Schleswig-Holstein ist jedoch aufgrund einer Sonderregelung für die dänische Minderheit der Südschleswigsche Wählerverband gesetzlich von der Fünf-Prozent-Hürde befreit.In der Geschichte der Bundesrepublik gab es zwei Parteiverbote: Gegen die Sozialistische Reichspartei (SRP) 1952 und die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) 1956. Ein Verbotsantrag gegen die rechtsextreme NPD scheiterte 2004 vor allem wegen Koordinationsfehlern beim Bundesamt für Verfassungsschutz und den Verfassungsschutzämtern der Länder.
Nahezu allen einflussreichen Parteien stehen – mehr oder weniger selbständig – Jugendorganisationen zur Seite. Die wichtigsten sind die Junge Union (CDU/CSU), die Jusos (SPD), die Jungen Liberalen (FDP), 'solid - die sozialistische Jugend| (Die Linkspartei.) sowie die Grüne Jugend (Bündnis 90/Die Grünen).
Bei den Wahlen zu Kommunalparlamenten kandidieren neben Parteien auch unabhängige Wählergruppen.
Siehe auch: Politische Parteien in Deutschland, Geschichte der Parteien in Deutschland, Politisches Spektrum, Bundestagswahl 2005
Außenpolitik
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Neubau des Auswärtigen Amtes in Berlin, links davon der Altbau, die ehemalige Reichsbank Bildherkunft |
Die wichtigsten Leitlinien deutscher Außenpolitik sind die Westbindung und die europäische Integration. Deutschland hat am Aufbau europäischer Organisationen einen entscheidenden Anteil; Ziel war dabei auch, den Nachbarn Angst vor Deutschland zu nehmen und die Beschränkungen durch die Besatzungsmächte überflüssig zu machen. Die Bundesrepublik ist seit 1950 Mitglied des Europarates und unterschrieb 1957 die Römischen Verträge, den Grundstein für die heutige Europäische Union. Zentraler Aspekt für die Sicherheitspolitik und Ausdruck der Westbindung ist die Mitgliedschaft in der NATO, der die Bundesrepublik 1955 beitrat.
Während des Kalten Kriegs war der Spielraum deutscher Außenpolitik begrenzt. Als eines der wichtigsten Ziele galt die Wiedervereinigung. Militäreinsätze im Ausland kamen nicht in Frage. Laut Grundgesetz darf sich die Bundeswehr an Angriffskriegen nicht beteiligen, ihre Aufgabe besteht lediglich in der Landes- und Bündnisverteidigung. Durch die der sozialliberalen Koalition ab 1969 initiierte Ostpolitik unter der Devise Wandel durch Annäherung, die zunächst von wichtigen Verbündeten sehr skeptisch betrachtet wurde, konnten dennoch eigenständige politische Akzente gesetzt werden. Später wurde diese Politik als erfolgreich angesehen.
Seit der Wiedervereinigung hat Deutschland seine außenpolitischen Grundsätze erweitert und einen Weg zu größerer internationaler Verantwortung eingeschlagen. So nimmt die Bundeswehr seit 1991 mit Zustimmung des Bundestages und zusammen mit verbündeten Armeen an verschiedenen friedenserhaltenden und -erzwingenden Einsätzen auch außerhalb Deutschlands und des Territoriums der Nato-Verbündeten teil (Out-Of-Area-Einsätze).
Traditionell spielt Deutschland zusammen mit Frankreich eine führende Rolle in der Europäischen Union. Deutschland treibt die Bemühungen voran, über die Wirtschafts- und Währungsunion hinaus ein einheitliches und wirkungsvolles System der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik zu schaffen.
Weitere außenpolitische Ziele sind die Verwirklichung des Kyoto-Protokolls zum Klimaschutz sowie die weltweite Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofs. Bedeutendes Interesse hat Deutschland auch an einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts. Aufgrund der schwierigen Materie und den Begrenzungen deutscher Politik besteht der Beitrag vor allem in der Bereitstellung informeller Kontaktmöglichkeiten zwischen den beteiligten Parteien.
Die Bundesregierung lehnte den Irak-Krieg 2003 ab, da sie die Existenz von Massenvernichtungswaffen bezweifelte, eine diplomatische Lösung bevorzugte und um erhebliche Gefahren für die politische Stabilität des gesamten als fragil eingestuften Raumes fürchtete. Dafür wurde sie von wichtigen Verbündeten stark kritisiert. Zusammen mit den Verbündeten Großbritannien und Frankreich bemüht sich die Bundesrepublik, den Iran im Dialog dazu zu bewegen, auf die Weiterführung seines Atomprogramms zu verzichten.
Die Bundesregierung strebt einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an. Die Durchsetzung dieses Zieles wird jedoch aufgrund des Widerstands anderer, teils verbündeter Staaten erschwert und hat nur geringe Aussicht auf Erfolg. So würden zwar Frankreich und Großbritannien die G4 Staaten (Deutschland, Indien, Japan und Brasilien) grundsätzlich unterstützen; jedoch beziehen die USA zu einem deutschen Sitz bisher keine Stellung.
Militär
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Leopard 2A5 (Bundeswehr) Bildherkunft |
Hauptartikel: Bundeswehr
Nach ihrer Gründung 1949 hatte die Bundesrepublik Deutschland zunächst keine eigenen Streitkräfte. Unter dem Eindruck des Koreakrieges und der als aggressiv empfundenen sowjetischen Politik in Osteuropa trat die Bundesrepublik 1955 der NATO bei und stellte Streitkräfte auf. Nach der Wiedervereinigung wurden Teile der Nationalen Volksarmee der DDR in diese Streitkräfte eingegliedert.
Die als Bundeswehr bezeichnete militärische Gesamtorganisation besteht aus den Streitkräften und ihrer Verwaltung. Die Streitkräfte gliedern sich in die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine und die unterstützenden Organisationsbereiche Streitkräftebasis und Zentraler Sanitätsdienst.
In der Bundeswehr dienten im April 2005 257.000 Soldaten und 125.000 zivile Mitarbeiter. Seit 2001 haben auch Frauen uneingeschränkten Zugang zum Dienst in den Streitkräften. Ihr Anteil beträgt 6,2 % der Soldaten (Stand 2005). Die Bundesrepublik Deutschland gibt im Jahr 2006 27,9 Milliarden Euro für die Bundeswehr aus, was gemessen am BIP einen Anteil von ca. 1,3 Prozent entspricht. Im internationalen Vergleich gemessen an den absoluten Ausgaben belegt sie den sechsten Platz; im Vergleich zu den durchschnittlichen Ausgaben der NATO-Mitgliedsstaaten von 2,3 Prozent einen Platz im letzten Drittel.
Die Militärausgaben Deutschlands werden mitunter als zu gering angesehen, vor allem, da die Bundeswehr sich nach dem Kalten Krieg auf erheblich veränderte Aufgaben einstellen muss, mitunter werden die Ausgaben als zu hoch angesehen, insbesondere, da nach dem Kalten Krieg die traditionelle Bedrohungslage entfallen ist.
Es besteht grundsätzliche Wehrpflicht für Männer. Sie dauert neun Monate, wovon drei auf die Grundausbildung entfallen. Die Grundausbildung lässt sich aufteilen in zwei Monate „Grüne Ausbildung“ und einen Monat Spezialausbildung (Sanitätsausbildung, Panzerfahrerausbildung, etc.). Die restlichen sechs Monate werden in der Stammeinheit abgeleistet. Dort wird man normalerweise gemäß der erhaltenen Spezialausbildung eingesetzt. Alternativ kann als Ersatz ein Zivildienst (Dauer ebenfalls neun Monate), ein Auslandsjahr (zwölf Monate) oder eine mindestens sechsjährige Mitarbeit im Katastrophenschutz oder in der Feuerwehr abgeleistet werden.
Auf dem US-Stützpunkt Ramstein und dem Luftwaffenstützpunkt Büchel (in Rheinland-Pfalz) sind heute noch 150 US-amerikanische Atombomben Otfried Nassauer: US - Atomwaffen in Deutschland und Europa http://www.bits.de/public/s... stationiert, an deren Einsatzplanung Deutschland im Rahmen der nuklearen Teilhabe beteiligt ist.
Polizei und Geheimdienste
Siehe Hauptartikel:
Im weiteren Sinne auch:
Geschichte
Der Hauptartikel Geschichte Deutschlands vermittelt einen detaillierten Überblick. Zum mittelalterlichen Deutschland siehe Deutschland im Mittelalter. Für die Entwicklung der neuen deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg siehe die Artikel Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und Geschichte der DDR.
Frühgeschichte und Antike
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Karte der germanischen Stämme um 100 n. Chr. (ohne Skandinavien) Bildherkunft |
Die ältesten Siedlungsbelege auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland sind etwa 700.000 Jahre alt, seit rund 500.000 Jahren geht man von einer dauerhaften Besiedlung aus. In Deutschland existieren bedeutende Fundstätten aus der Urzeit: Nach dem Neanderthal in Mettmann ist der frühe menschliche Vertreter der Gattung Homo sapiens neanderthalensis, dem Neanderthaler, benannt. Diese wurden vor etwa 40.000 Jahren von dem zugewanderten Homo sapiens sapiens, dem modernen Menschen, verdrängt. In der Jungsteinzeit entwickelten sich Ackerbau, Viehzucht und feste Siedlungsplätze. Aus dieser Zeit sind einige bedeutende kulturelle Funde erhalten, wie etwa die Himmelsscheibe von Nebra, die darauf deutet, dass schon um 2000 vor Christus in dieser Region Astronomie betrieben wurde.
Erste schriftliche Erwähnung finden keltische und germanische Stämme bei den Griechen und Römern in der vorchristlichen Zeit. Um 500 vor Christus war das heutige Süddeutschland keltisch und das heutige Norddeutschland germanisch besiedelt. Die Germanen wanderten im Laufe der Jahrhunderte südwärts, so dass um Christi Geburt die Donau die ungefähre Siedlungsgrenze zwischen Kelten und Germanen war. Hierdurch gelangten keltische Orts- und Gewässernamen sowie keltische Lehnwörter in die germanischen Mundarten.
Von 58 v. Chr. bis etwa 455 n. Chr. gehörten die Gebiete links des Rheins sowie südlich der Donau zum Römischen Reich, von etwa 80 bis 260 n. Chr. auch der größte Teil des heutigen Baden-Württemberg südlich des Limes. Die Gebiete im heutigen Deutschland verteilten sich auf die Provinzen Germania Superior, Germania Inferior und Raetia. In diesem Gebiet gründeten die Römer viele Legionslager, die sich später zu Städten entwickelten. Wichtigste Städte zu römischer Zeit waren Köln, Trier (die älteste Stadt Deutschlands), Mainz und Augsburg. Zur Sicherung der Grenzen siedelten die Römer befreundete germanische Stämme in den Provinzen an. Außerdem wanderten Siedler aus anderen Teilen des Römischen Reiches, insbesondere aus Italien, ein und wurden westlich des Rheins und südlich der Donau sesshaft. Weitreichende Neuerungen, die auch das deutsche Vokabular beeinflussten, führten die Römer insbesondere in Hausbau, Handwerk, Wein- und Ackerbau sowie Verwaltung und Militär ein. Eine erste Geschichte Gesamtgermaniens verfasste der römische Schreiber Tacitus im Jahr 98.
Völkerwanderung und Frühmittelalter
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Die Gebietsaufteilung im Vertrag von Verdun (843) Bildherkunft |
Nach dem Einfall der Hunnen 375 und zeitgleich mit dem Niedergang Westroms ab 395 setzte die Völkerwanderung ein, in deren Verlauf die germanischen Stämme immer weiter nach Südwesten zogen. In die fast menschenleeren Gebiete des heutigen Ostdeutschland wanderten am Ende der Spätantike im 7. Jahrhundert bis zur Elbe-Saale-Linie slawische Stämme ein. Weite Teile der Bevölkerung der heutigen ostdeutschen Bundesländer waren daher bis ins hohe Mittelalter slawisch geprägt (Germania Slavica). Erst im Zuge der hochmittelalterlichen Ostsiedlung wurden sie assimiliert und akkulturiert. Sprachforscher schätzen, dass etwa ein Drittel der heutigen deutschen Familiennamen slawischen Ursprungs sind. Der Hauptteil West- und Mitteleuropas wurde vom Frankenreich eingenommen, das heutige Norddeutschland wurde von den Sachsen beherrscht.
Nach der blutigen Unterwerfung und Zwangsmissionierung der Sachsen unter Karl dem Großen erstreckte sich das Frankenreich bis zur Nordsee, der Eider und dem heutigen Österreich. Auf dem Höhepunkt der fränkischen Macht stellte Karl der Große einen Anspruch auf die Führungsmacht in Europa. 800 ließ er sich in Rom zum Kaiser krönen. Doch die Einheit seines Reiches währte nicht lange: Streitigkeiten unter seinen Nachfolgern bewirkten im Vertrag von Verdun (843) die Dreiteilung des Reiches in das ostfränkische Reich unter König Ludwig Germanicus (später: … dem Deutschen), das westfränkische Reich unter König Karl dem Kahlen und dem zwischen ihnen liegenden Königreich Lothars I., das den Namen Lotharingien erhielt. Das ostfränkische Reich bildete den groben geografischen Rahmen für das später entstehende Deutsche Reich.
Heiliges Römisches Reich (962–1806)
Hauptartikel: Heiliges Römisches ReichAls traditioneller Beginn der deutschen staatlichen Tradition wird oft der 2. Februar 962 angesehen, an dem Otto I. als erster ostfränkischer König in Rom zum Kaiser gekrönt wurde und damit das Heilige Römische Reich begründete. Als Anfang wird aber auch das Jahr 911 genannt, der Regierungsantritt Konrads I. als erster nicht-karolingischer Herrscher in Deutschland. Früher wurden auch der Vertrag von Verdun bzw. die Straßburger Eide von 843 genannt. Im 10. Jahrhundert wurde erstmals für das bisherige ostfränkische Reich auch der Terminus regnum teutonicum („Deutsches Reich“) verwandt. Aus dieser Fremdbezeichnung des Reiches entstand später die Bezeichnung Deutschland.
Die fränkischen Teilreiche waren schon zuvor unterschiedliche Wege gegangen: Während sich das ehemalige Westfränkische Reich, dessen romanisierte fränkische Bewohner, mit der Zeit zum französischen Zentralstaat entwickelte, blieb das ostfränkische Reich durch Territorialfürsten geprägt, die den Kaiser wählten und dadurch ihre Partikularinteressen geltend machen konnten. Obwohl die Kaiser des römisch-Deutschen Reiches wiederholt versuchten ihre Position zu stärken, blieb das Reich ein Verband souveräner großer, mittelgroßer und vieler Klein- und Kleinstterritorien sowie Freier Reichsstädte. Nach der Reformation und dem Dreißigjährigen Krieg, dem nach Opferzahl relativ zur Gesamtbevölkerung Deutschlands fatalsten Krieg, hatte der Kaiser nur noch eine überwiegend formale Machtstellung.
Im 17./18. Jahrhundert entwickelte sich nach französischem Vorbild der Absolutismus, der jedoch anders als dort nicht die Zentralgewalt, sondern einzelne (Landes-)Fürstentümer zu bürokratisch organisierten, modernen Staaten werden ließ. Manche Herrscher, insbesondere König Friedrich II. von Preußen, aber partiell auch seine kaiserlichen Dauerrivalen Maria Theresia, Franz I. und Joseph II., öffneten sich dem philosophischen Zeitgeist (Aufgeklärter Absolutismus).
Der Name des Heiligen Römischen Reiches änderte sich über die Jahrhunderte mehrfach. So wurde es im 12. Jahrhundert noch als „Heiliges Reich“ bezeichnet, ab Mitte des 13. Jahrhunderts als „Heiliges Römisches Reich“ und ab dem 15. Jahrhundert als Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation.
Der Weg zum deutschen Nationalstaat (1806–1871)
Dieser Zustand währte bis 1806, als Napoléon in seinen Eroberungskriegen Mitteleuropa überrannte und das schwache Reichsgebilde zum Einsturz brachte. Der letzte Kaiser des faktisch nur noch formell bestehenden Heiligen Römischen Reiches (deutscher Nation), Franz II., der erst 1804 auch Kaiser des österreichischen Vielvölkerstaates geworden war, musste die Reichskrone auf Druck des französischen Kaisers ablegen. Unter Napoléon Bonaparte wurde die Anzahl der deutschen Staaten durch Zusammenlegung erheblich verringert und auch viele Reichsstädte verloren ihre Unabhängigkeit (deren Zahl hatte zeitweise über 80 betragen). Diese neu zusammengesetzten Staaten wurden Rheinbund genannt, und waren von Napoléon abhängig.
Nach der Niederlage Napoléons restaurierte der Wiener Kongress (18. September 1814 bis 9. Juni 1815) weitgehend die alten Herrschaftsverhältnisse. Deutschland, schon vor dem Krieg ein Staatenbund, war nun - mit Ausnahme der preußischen Ostprovinzen und des bis 1864 in Personalunion mit dem Königreich Dänemark verbundenen Herzogtums Schleswig - im Deutschen Bund organisiert. Der Bundestag mit Sitz in Frankfurt am Main bildete das Entscheidungsgremium dieser losen Vereinigung von 38 deutschen Staaten unter Führung Österreichs. 1833/34 wurde der Deutsche Zollverein geschaffen, in dem das wiedererstarkte Preußen dominierende Macht war.
In der Ära des Vormärz bewahrte der Hochadel mit Hilfe einer in den Karlsbader Beschlüssen gipfelnden, konsequent betriebenen Repression und Restauration seine Macht, doch das deutsche Volk kam von den demokratischen und liberalen Ideen der Französischen Revolution nicht mehr weg. Daher trafen sich am 18. Oktober 1817 Studenten zum Wartburgfest, um Ideen auszutauschen, „Höhepunkt“ war die Verbrennung von Werken von Autoren, die gegen einen deutschen Staat waren, wie zum Beispiel Otto von Kotzebue. Zur zweiten Zusammenkunft trafen sich 1832 30.000 Leute aus allen Bevölkerungsschichten und aus allen Ländern zum Hambacher Fest. Dort wurden die Farben Schwarz-Rot-Gold gehisst, die später zu den Nationalfarben wurden.
Am 1. März 1848 begann mit der Besetzung des Ständehauses des badischen Landtags in Karlsruhe die Märzrevolution. Bis zum Ende der Märzrevolution kam es immer wieder zu militärischen Ausschreitungen. Die Märzrevolution fand im Deutschen Bund und den nicht bundesangehörigen Teilen des österreichischen Vielvölkerstaates und Preußens statt. Durch Aufstände der Bürger mussten viele erzkonservative Politiker ihren Platz räumen wie der österreichische Staatskanzler Fürst Metternich, der noch am Wiener Kongress die Monarchie nach Napoléons Abtreten mitrestauriert und die Epoche seitdem geprägt hatte. Unter dem Druck der revolutionären Ereignisse in Berlin seit dem 6. März 1848 gab der preußische König Friedrich Wilhelm IV. zunächst nach, machte Zugeständnisse und akzeptierte vorerst die Einrichtung der Frankfurter Nationalversammlung. Die von jener ausgearbeitete Paulskirchenverfassung, die Deutschland in eine geeinte konstitutionelle Monarchie umgewandelt hätte, und die ihm angetragene Kaiserkrone lehnte er ab.
Am 23. Juli 1849 wurden nach der Einnahme von Rastatt durch erbitterten Einsatz der preußischen Truppen die badische Revolution und die Märzrevolution beendet.
Schon bald nach der gescheiterten nationalen und liberalen Märzrevolution von 1848/1849 kam es zur Kollision Preußens mit der Großmacht Österreich um die Vormachtstellung im Deutschen Bund, die zum Deutschen Krieg von 1866 führte. Nachdem Preußen diesen Krieg für sich entschieden hatte, kam es zur Auflösung des Deutschen Bundes, zur Annexion seiner norddeutschen Kriegsgegner und dadurch zu einer weiteren Schrumpfung der Zahl deutscher Staaten.
Deutsches Kaiserreich (1871–1918)
Die anschließende Gründung des Norddeutschen Bundes unter preußischer Führung leitete die sogenannte kleindeutsche Lösung ein. Diese zielte entsprechend der Intention Bismarcks auf eine staatliche Einigung deutscher Einzelstaaten unter der Hegemonie Preußens ohne die damalige Großmacht Österreich. Das Deutsche Reich wurde nach dem gewonnenen Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal von Versailles ausgerufen.
Mit der Reichsgründung wurden Gebiete eingegliedert, die noch nie oder lange nicht mehr zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört hatten, sondern außerhalb des Reiches lagen. Dazu gehörten West-, Ostpreußen und Danzig, das überwiegend polnischsprachige Gebiet Posen und Schleswig. Frankreich trat (deutsch- und französischsprachige) Teilgebiete der Regionen Lothringen (nördliche und östliche Teile) und Elsass (ohne Belfort) ab, welche als direkt von der Zentrale verwaltetes „Reichsland Elsass-Lothringen“ ohne Gliedstaatrechte konstituiert wurden.
Als „ideeller Begründer des Deutschen Reiches“ wurde Otto von Bismarck, dessen vorrangiges Ziel die langfristige Hegemonie Preußens war, erster Reichskanzler. Seine antidemokratisch-konservative Grundhaltung verhinderte allerdings die Reichseinigung unter demokratischen Bedingungen und schuf die Voraussetzung dafür, dass in Deutschland Nationalismus und Demokratie einander fremd wurden. Er führte einen wenig erfolgreichen Kampf gegen die katholische Kirche im sogenannten Kulturkampf und danach einen weiteren gegen die Sozialdemokratie (siehe Sozialistengesetze).
Den Kampf gegen die Sozialdemokratie versuchte er mit der Sozialgesetzgebung abzufedern. Seine aggressiv-kriegerische Außenpolitik änderte sich ab der Reichsgründung zu einer Bündnispolitik, die basierend auf der Isolierung Frankreichs und der Saturiertheit Deutschlands ein vertraglich geregeltes defensives Bündnissystem in Europa schuf, wodurch eine halbhegemoniale Stellung des Reiches und Frieden in Europa gesichert wurden. Bismarck sah in Kolonien eine Gefahr des Status Quos in Europa. Wirtschaftliche Schwierigkeiten und Kolonialpolitik deutscher Kaufleute führten trotzdem dazu, dass eine Gruppe auf der Berliner Kongo-Konferenz Deutschland 1884 sich bei der Teilung Afrikas Gebiete zusprach und damit in den Kreis der Kolonialmächte eintrat, nachdem schon in den frühen 1880er Jahren deutsche Vereine Territorien in Afrika und Asien erworben hatten.
Im „Dreikaiserjahr“ 1888 kam Wilhelm II. an die Macht, der schon 1890 Bismarck zum Rücktritt zwang und die Außenpolitik in Richtung konfrontaler Großmacht- und Weltmachtpolitik änderte. Durch den neuen Kurs isolierte sich das Reich selber und ein neues Bündnissystem entstand. Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand löste im Jahre 1914 den Ersten Weltkrieg aus. Mehr als zwei Millionen deutsche Soldaten starben im Ersten Weltkrieg, rund 800.000 Zivilisten starben an Hunger.
Weimarer Republik (1919–1933)
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Deutsches Reich 1925 Bildherkunft |
Hauptartikel: Weimarer Republik
Mit der deutschen Kapitulation 1918 und der Novemberrevolution endete nicht nur der Erste Weltkrieg, sondern auch die Monarchie im Deutschen Reich (wie auch in Österreich-Ungarn). Der Kaiser dankte ab und das Deutsche Reich wurde zu einer parlamentarisch-demokratischen Republik. Im Versailler Vertrag wurde es von den Siegermächten zu großen Gebietsabtretungen gezwungen. Ferner wurden jährliche Reparationszahlungen festgelegt, die über einen Zeitraum von 80 Jahren gelten sollten. Der Vertrag, der nur widerwillig von der deutschen Delegation unterschrieben wurde, bedeutete für Deutschland eine Demütigung, die den Revanchegedanken Frankreichs – ausgelöst durch dessen Erniedrigung knapp 50 Jahre zuvor – umsetzte.
Bereits unmittelbar nach der Abdankung des Kaisers wurde am 9. November 1918 die Republik ausgerufen. Die Regierung bildete zunächst der Rat der Volksbeauftragten, unter dessen Verantwortung in Weimar eine Verfassung ausgearbeitet wurde, weswegen die Republik später Weimarer Republik genannt wurde. Noch im selben Jahr wurde die Kommunistische Partei Deutschlands gegründet, und im Januar 1919 die Deutsche Arbeiter Partei, die sich später in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte. Am 11. August 1919 trat die neue Reichsverfassung (Weimarer Verfassung) in Kraft.
Die Hypothek der Reparationszahlungen belastete von Beginn an das politische Klima der jungen Republik. Die von rechtsextremen Kräften verbreiteten Verschwörungstheorien (siehe Dolchstoßlegende) führten zu zahlreichen politischen Morden und Putschversuchen, von denen die wichtigsten der Kapp-Putsch 1920 und der Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 waren. Wichtige Vertreter der demokratischen Kräfte wie Matthias Erzberger und Walther Rathenau starben im Kugelhagel extremistischer Attentäter. Der erste Reichskanzler Philipp Scheidemann überlebte einen Anschlag nur knapp.
Zugleich verschärfte sich die wirtschaftliche Lage dramatisch. Die hohen Reparationszahlungen, die durch die Notenpresse bedient wurden, und die Konfiszierung von Rohstoffen durch französisches Militär kulminierten 1923 in einer Hyperinflation, die weite Teile des Mittelstands verarmen ließ, und bürgerkriegsähnlichen Zuständen, dem sogenannten Ruhrkampf. Die demokratiefeindlichen Tendenzen nahmen derart zu, dass man schon bald von einer „Demokratie ohne Demokraten“ sprach. Erst Mitte der 1920er Jahre erholte sich die Konjunktur, worauf sich auch die politische Stimmung verbesserte. In den kurzen „goldenen Zwanzigern“ blühte auch die Kultur auf und das mittlerweile über vier Millionen Einwohner zählende Berlin wurde zu einer der dynamischsten Städte Europas.
Ein jähes Ende erfuhr die Prosperität mit dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft im Gefolge des Schwarzen Freitags, als die New Yorker Börse zusammenbrach und die Weltwirtschaftskrise ausbrach. Zu deren Höhepunkt 1932 gab es in Deutschland mehr als sechs Millionen Arbeitslose, die größtenteils in Elend lebten. In der Folge fanden extremistische Parteien noch stärkeren Zulauf als zuvor, so dass es für die gemäßigten Parteien zunehmend schwieriger wurde, stabile Regierungen zu bilden. Nach dem Erdrutschsieg der Nationalsozialisten 1930 verfügten die Reichskanzler, die in rascher Folge wechselten, über keine parlamentarische Mehrheit mehr und regierten mit Hilfe von demokratisch nicht mehr legitimierten Präsidialkabinetten. Der Reichspräsident Paul von Hindenburg setzte seine Befugnis um, den Reichskanzler ohne Zustimmung des Parlamentes zu ernennen. Gesetze wurden nur noch per Notverordnung erlassen.
Auf den Straßen fanden immer häufiger gewalttätige Zusammenstöße zwischen den erstarkenden Kommunisten und Nationalsozialisten, was zu einem Gefühl großer Unsicherheit in der Bevölkerung führte. Die gleichzeitige Massenarbeitslosigkeit ließ Rufe nach einem starken Mann lauter werden, der an die guten Jahre des Kaiserreichs wieder anknüpfen sollte. Verschärft wurde die Stimmung durch die demokratiefeindliche Agitation von Alfred Hugenberg, dessen Medienimperium praktisch die gesamte öffentliche Meinung kontrollierte. Um eine weitere Stärkung der radikalen Flügelparteien zu verhindern, tolerierte die SPD im Reichstag weitgehend die auf Kürzung der Sozialausgaben basierende Spar- und Deflationspolitik des Reichskanzlers Brüning, welche aber die wirtschaftliche Krise noch weiter verschärfte. Dessen Nachfolger Franz von Papen setzte 1932 die bis dahin stabile Regierung in Preußen – dem damaligen „Bollwerk der Demokratie“ – im sogenannten Preußenschlag, gewissermaßen einem Staatsstreich von oben, ab und unterstellte den Freistaat über die Einsetzung eines Reichskommissars dem direkten Zugriff des autoritär geprägten Kabinetts. Dieses Vorgehen und eine krasse Unterschätzung der Nationalsozialisten bereiteten den Boden für die Machtübernahme durch die NSDAP, deren in der SA organisierten paramilitärischen Trupps nun ungehemmten Straßenterror verbreiteten.
Eine Abfolge dramatischer Ereignisse markierte das Ende der Weimarer Republik. Am 30. Januar 1933 ernannte Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Am 27. Februar kam es zum Reichstagsbrand. Hitler nutzte die Brandstiftung, um eine weitere Notverordnung zu verabschieden, die auf unbestimmte Zeit die Grundrechte außer Kraft setzte. Die nun folgenden Massenverhaftungen politischer Gegner, insbesondere Kommunisten und Sozialdemokraten, prägten das Vorfeld der Reichstagswahl am 5. März 1933. Trotz erheblicher Stimmengewinne verfehlte die NSDAP auch hier die absolute Mehrheit und ging daher ein Bündnis mit der reaktionär geprägten DNVP ein. Die endgültige Machtübernahme erfolgte fünf Tage später, als der neu zusammengetretene Reichstag mit den Stimmen der klerikalen und bürgerlichen Parteien das Ermächtigungsgesetz verabschiedete, welches Hitlers Regierung unumschränkte Macht zubilligte. Einzig die SPD stimmte gegen das Gesetz. Ein totalitärer, diktatorischer Unrechtsstaat war entstanden, der für die abscheulichsten Verbrechen verantwortlich werden sollte, die je von Deutschen begangen wurden.
Nationalsozialistische Diktatur (1933–1945)
Hauptartikel: Zeit des Nationalsozialismus
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Adolf Hitler (rechts) neben Benito Mussolini im besetzten Jugoslawien. Bildherkunft |
Die NSDAP errichtete im Deutschen Reich innerhalb kürzester Zeit einen totalitären Einparteienstaat, indem zunächst missliebige Personen aus allen staatlichen Organisationen entfernt wurden. Bereits 1933 wurde in Dachau das erste Konzentrationslager errichtet, in denen vor allem politische Gegner inhaftiert wurden. Außer Kommunisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern betraf dies auch kirchliche Vertreter, die sich der offiziellen Politik widersetzten. Eine Reihe von Direktiven sorgte für die völlige Gleichschaltung der öffentlichen Meinung im Sinne der NSDAP. Missliebige Publikationen wurden, beispielsweise in der öffentlichkeitswirksamen Bücherverbrennung, aus dem Verkehr gezogen und der gesamte Kunstbetrieb auf Parteilinie gebracht – unerwünschte Kunstwerke wurden für „entartet“ erklärt. Innerhalb kürzester Zeit durchdrang die Partei auch das Privatleben, indem die von Joseph Goebbels gesteuerte Propaganda allgegenwärtig wurde und bereits auf Kinder Druck ausgeübt wurde, den Parteiorganisationen beizutreten.
Persönlich sicherte sich Hitler ab, indem er auch innerparteiliche Gegner und ehemalige Weggefährten ermorden ließ. Im fingierten Röhm-Putsch ließ er am 30. Juni 1934 („Nacht der langen Messer“) den SA-Führer Röhm und eine Reihe innenpolitischer Gegner töten, woraufhin auch die ihm lästig gewordene SA entmachtet wurde. Stattdessen setzte er auf die ihm bedingungslos ergebene SS und die Reichswehr, deren Generalität auf ihn persönlich ihren Treueeid ablegte. Zur Bekämpfung jeglicher politischer Opposition und freier Meinungsäußerung wurde die Gestapo eingesetzt, die über eigene Gefängnisse und Folterkeller verfügte.
Von Beginn an verfolgte Hitler zwei Ziele: einen Angriffs- und Vernichtungskrieg zur Schaffung neuen „Lebensraumes im Osten“ und die Verfolgung der Juden, die mit Diskriminierung, Demütigung und Ausgrenzung begann und später im planmäßig angelegten, größten Genozid aller Zeiten, dem Holocaust, endete. Nachdem sich Hitler der Gefolgschaft des Militärs versichert hatte, begann schon ab 1934 die Ausrichtung der Wirtschaft auf einen bevorstehenden Krieg: Die Rüstungsausgaben wurden innerhalb kürzester Zeit auf gewaltige Summen getrieben. Arbeitsprogramme, eine enthemmt expansive Geldpolitik und Schuldenwirtschaft waren die wirtschaftspolitischen Instrumente hierfür. Die dadurch sinkende Arbeitslosigkeit wurde von der Bevölkerung begrüßt und als Einlösung wirtschaftlicher Versprechen aufgenommen.
Das Schicksal der Juden verschlimmerte sich kontinuierlich: 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze verabschiedet, die persönliche Beziehungen zwischen „Ariern“ und Juden als „Rassenschande“ brandmarkten und schwer bestraften. Juden verloren zuerst alle öffentlichen Ämter, wurden willkürlich verfolgt, bestohlen und erpresst und schließlich mit einem völligen Berufsverbot belegt. Die „Arisierung“ enteignete in großem Stil alle jüdischen Unternehmen. Immer häufiger wurden nun auch Juden in Konzentrationslager eingewiesen. Viele fassten den Entschluss zur Emigration, die meisten aber blieben in Deutschland, weil sie sich als Deutsche fühlten und ihre Heimat nicht verlassen wollten.
Die rassistische Weltsicht der Nationalsozialisten und ihre Bemühungen zur Züchtung einer „Herrenrasse“ betraf auch andere Bevölkerungsgruppen: Roma, Sinti und Jenische, Polen, Russen, Homosexuelle und Behinderte wurden ebenso Opfer von Repression, Gewalt und Mord.
Währenddessen feierte das Regime einige Propagandaerfolge. 1935 wurde das Saarland eingegliedert. 1936 zog das nationalsozialistische Deutsche Reich mit der Ausrichtung der Olympischen Spiele internationales Interesse und teilweise ungehemmte Bewunderung auf sich. Im gleichen Jahr wurde das entmilitarisierte Rheinland wieder besetzt. Die aggressive Expansion über die deutschen Grenzen hinaus begann mit dem Anschluss von Österreich im Jahr 1938, der unter dem Jubel großer Teile der Bevölkerung betrieben wurde, woraufhin Deutschland als „Großdeutsches Reich“ bezeichnet wurde. Im selben Jahr erreichte Hitler im Münchner Abkommen die Annexion des von Deutschen besiedelten Sudetenlandes.
Erst als die Deutschen im März 1939 auch in das restliche Tschechien einmarschierten und es als „Protektorat Böhmen und Mähren“ dem Reichsgebiet zuschlugen, erkannten die anderen Staaten den Fehler, den sie mit ihrer Beschwichtigungspolitik (siehe Appeasement) begangen hatten.
Als Deutschland schließlich am 1. September 1939 Polen angriff, war die Geduld der Alliierten erschöpft. Großbritannien und Frankreich erklärten Deutschland den Krieg. Der Zweite Weltkrieg forderte in sechs Jahren 55 Millionen Tote. Mit einer Serie taktischer Erfolge, die als Blitzkrieg in die Geschichte eingingen, gelangen Deutschland zunächst bedeutende militärische Erfolge. Polen wurde im Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin aufgeteilt, die Wehrmacht warf anschließend ihre Armeen nach Westen, überfiel die neutralen Staaten Luxemburg, Belgien und Niederlande und besetzte innerhalb von sechs Wochen Frankreich. Zu diesem Zeitpunkt erreichte Hitlers Popularität im Volk seinen Höhepunkt und das Deutsche Reich erstreckte sich nun vom Elsass bis nach Krakau.
Mit Kriegsbeginn war auch das Schicksal der Juden und der anderen verfolgten Minderheiten besiegelt. Die Ausreise wurde verboten, die Juden wurden in enge Ghettos gepfercht und gezwungen, einen Judenstern zu tragen. Bei unzureichender Verpflegung und ständig ausbrechenden Seuchen mussten sie Zwangsarbeit in der Kriegswirtschaft verrichten. Viele von ihnen starben an Entkräftung, Hunger oder Misshandlungen. 1942 wurde auf der Wannseekonferenz die völlige Vernichtung der Juden beschlossen, woraufhin die SS den Holocaust fabrikmäßig organisierte. Vor allem im besetzten Polen (Generalgouvernement) errichtete sie riesige Vernichtungslager, in denen die meisten Opfer, in Viehwaggons herangekarrt, sofort vergast wurden. Allein in Auschwitz-Birkenau ermordeten die Schergen auf diese Art über eine Million Menschen. Insgesamt beläuft sich die Zahl der Ermordeten auf geschätzte sechs Millionen.
Zwischenzeitlich hatte Hitler auch der Sowjetunion den Krieg erklärt (Russlandfeldzug 1941-1945). Im Juni 1941 marschierte das Heer scheinbar unaufhaltsam auf Moskau vor und wurde erst im Dezember gestoppt. Nachdem der Kriegsverbündete Japan im selben Monat die amerikanische Marine in Pearl Harbor überfallen hatte, erklärte Deutschland auch den USA den Krieg. Mangelnde Ressourcen und die Übermacht des Gegners ließen schon bald die Kriegswende eintreten. Als entscheidender Zeitpunkt wird gemeinhin die erbittert geführte und verlorene Schlacht um Stalingrad angeführt, die in der völligen Aufreibung der deutschen 6. Armee endete.
Je unvermeidlicher die Niederlage wurde, desto härter wurde die Politik nach innen geführt. Goebbels rief im Berliner Sportpalast 1943 den „totalen Krieg“ aus. Die gesamte Produktion wurde nun nur noch auf den Krieg ausgerichtet, während die deutschen Armeen an allen Fronten zurückwichen und unter dem Bombardement der Alliierten fast alle größeren deutschen Städte in Schutt und Asche sanken. Erst als die sowjetischen Armeen schon Berlin eingenommen hatten, nahm sich Hitler am 30. April 1945 in seinem Führerbunker das Leben. Die deutsche bedingungslose Kapitulation folgte am 8. Mai. Die überlebenden politischen und militärischen Hauptverantwortlichen wurden später in den Nürnberger Prozessen verurteilt.
Alliierte Besatzung (1945–1949)
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Die vier Besatzungszonen gemäß dem Potsdamer Abkommen (d. h. bereits ohne die von der Sowjetunion unter polnische und sowjetischer Verwaltung gestellten Ostgebiete) Bildherkunft |
Hauptartikel: Deutschland 1945–1949
Die alliierten Siegermächte, zunächst die USA, die Sowjetunion und das Vereinigte Königreich, später auch Frankreich, bemühten sich anfangs noch um eine gemeinsame Besatzungspolitik. Einig war man sich über eine Demilitarisierung und die sogenannte Entnazifizierung. Aber schon bei der Frage, was man unter einer Demokratie zu verstehen habe, zeigten sich erste Meinungsverschiedenheiten zwischen der Sowjetunion einerseits (siehe Volksrepublik) und den Westmächten andererseits.
Auf Betreiben Stalins, der Ostpolen annektiert und der Sowjetunion zugeschlagen hatte, wurden große Teile des deutschen Ostens als Ausgleich unter polnische Verwaltung gestellt, wobei Polen die Verwaltungsgebiete direkt als polnisches Staatsgebiet behandelte. So fielen Pommern, Schlesien und das südliche Ostpreußen an Polen, das nördliche Ostpreußen als Gebiet Kaliningrad an die Sowjetunion – ein Vorgehen, das von den Westmächten auf der Konferenz von Potsdam nur widerstrebend gebilligt wurde. Die meisten deutschen Bewohner im neuen Einflussbereich der Sowjetunion wurden aus Polen, der Tschechoslowakei, usw. vertrieben, ebenso wie die polnische Bevölkerung aus den polnischen Ostgebieten.
Im Kerngebiet des besiegten Deutschen Reiches entstanden die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) – wobei die Bundesrepublik sich als „identisch“ mit dem Deutschen Reich betrachtet. Diese politische Aussage wurde durch ein Verfassungsgerichtsurteil verfestigt (vgl. Deutsches Reich#Staatsrechtliche Fragen).
Die Republik Österreich wurde – abgesehen vom endgültigen Verlust Südtirols – in den früheren Grenzen wiederhergestellt. Die Grenzziehung der Länder in der Bundesrepublik Deutschland wurde teilweise durch die Grenzen der Besatzungszonen bestimmt, z. B. zwischen Niedersachsen und Mecklenburg bzw. Sachsen-Anhalt sowie zwischen Thüringen und Hessen.
Teilung und Wiedervereinigung (1949–1990)
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Territorien der beiden deutschen Staaten von 1949 bis 1990 und nach der Wiedervereinigung. Bildherkunft |
Hauptartikel: Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990) und Geschichte der DDR
Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23. Mai 1949 in den drei westlichen Besatzungszonen gegründet. Sie bestand zunächst aus den Bundesländern Baden, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. An diesem Tag wurde das Grundgesetz als Provisorium für eine Verfassung in Kraft gesetzt. Das Grundgesetz enthielt in der Präambel „(…) Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden“ ein „Wiedervereinigungsgebot“, an dem bis zur tatsächlichen Wiedervereinigung 1990 festgehalten wurde.
Die Gründung der DDR erfolgte vier Monate später, am 7. Oktober 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone. Sie bestand zunächst aus den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Berlin-Ost. Nach einer Verwaltungsreform 1952 entstanden daraus 15 Bezirke.
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Die Berliner Mauer am Bethaniendamm Bildherkunft |
Durch den Kalten Krieg, der die Welt ideologisch und wirtschaftlich zweiteilte, wurden die Deutschen in Ost und West physisch immer mehr getrennt. Die zunehmend undurchdringlichen Grenzbefestigungen bildeten einen von Churchill so bezeichneten Eisernen Vorhang, zogen sich quer durch Mitteleuropa und teilten Deutschland. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde auch Berlin endgültig geteilt.
Während in der DDR eine Planwirtschaft errichtet wurde, entschied sich die Bundesrepublik für die soziale Marktwirtschaft. Das einsetzende Wirtschaftswunder führte zu anhaltend hohen Wachstumsraten, Vollbeschäftigung und Wohlstand im Rahmen einer Wirtschaftspolitik, die unter dem ersten Kanzler Konrad Adenauer maßgeblich von dessen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard gesteuert wurde, der ihm 1963 ins Kanzleramt nachfolgte.
Die wichtigsten außenpolitischen Meilensteine dieser Ära waren die Westintegration – 1955 trat Westdeutschland der NATO bei – und die Beteiligung am wirtschaftlichen Zusammenschluss in Europa, der durch die Römischen Verträge 1957 einen entscheidenden Schub erhielt. Die DDR, in der auch nach einem Volksaufstand am 17. Juni 1953 die Politik der SED weitergeführt wurde, integrierte sich dagegen zunehmend in die osteuropäischen Systeme des Warschauer Pakts und des RGW.
Erst in den 1960er Jahren beschäftigten sich die Öffentlichkeit in der Bundesrepublik wieder intensiver mit der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur. Zur gleichen Zeit führten einige politische Affären und das Aufkommen kritischer Ideen insbesondere der Studenten zum Ruf nach einem tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel. Eine 1967 einsetzende Wirtschaftskrise und die massiven Studentenunruhen 1968 verstärkten den Eindruck eines politischen Notstands. Die 1966 gebildete große Koalition aus CDU und SPD verabschiedete eine Reihe grundlegender Gesetzesänderungen (Notstandsgesetze) und versuchte, sich mit Hilfe der Globalsteuerung an die wirtschaftlich schwierigeren Zeiten anzupassen.
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Willy Brandt, hier mit US-Präsident Nixon. Bildherkunft |
Mit dem Antritt der sozialliberalen Regierung unter Willy Brandt wurden eine Reihe sozialer, gesellschaftlicher und außenpolitischer Reformen umgesetzt. Die Ostpolitik, die auf Verständigung mit dem Warschauer Pakt setzte, führte zu außenpolitischer Entspannung (die im Kniefall von Warschau), deutsch-deutscher Annäherung und brachte Brandt 1972 den Friedensnobelpreis ein, wurde aber von Konservativen teilweise scharf kritisiert. Die Ölkrise 1973, die mit inflationären Tendenzen aufgrund hoher Tarifabschlüsse zusammenfiel, ließ die Regierung in die Krise geraten. Brandt trat nach der Aufdeckung einer Spionageaffäre um seinen Berater Günter Guillaume zurück.
Sein Nachfolger Helmut Schmidt hatte mit steigender Verschuldung und Arbeitslosigkeit, mehreren Wirtschaftskrisen und dem Terror der RAF zu kämpfen. Als Kanzler und Person bei den Deutschen geschätzt, verlor er jedoch den Rückhalt seiner Fraktion, die zunehmend gegen seine Unterstützung des NATO-Doppelbeschlusses opponierte.
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Das Brandenburger Tor nach dem Fall der Mauer. Bildherkunft |
Nach dem Auseinanderbrechen der Koalition gelang 1982 Helmut Kohl über ein konstruktives Misstrauensvotum die Wahl zum Kanzler. Er regierte länger als alle seine Vorgänger und gilt als Kanzler der deutschen Einheit. Diese wurde durch die veränderte politische Weltlage und die Veränderungen in der Sowjetunion (Glasnost, Perestroika) ermöglicht und maßgeblich von den Massendemonstrationen in der DDR vorangetrieben, welche schließlich in der Öffnung der Grenzen am 9. November gipfelten.
Nach den ersten freien Wahlen zur Volkskammer am 18. März 1990, die Kohls CDU mit Hilfe es Parteienbündnisses „Allianz für Deutschland“ gewann, war der Weg frei für die offizielle deutsch-deutsche Vereinigung. Diese fand im Einvernehmen mit den alliierten Vertretern im Rahmen der „Zwei-plus-Vier-Gespräche“ statt.
Von der Bonner zur Berliner Republik (1990–Gegenwart)
siehe: Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seit 1990Am 3. Oktober 1990 erfolgte der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Die Truppen der Alliierten verließen weitgehend das Land, die noch verbliebenen Militäreinheiten der Alliierten haben keinerlei Hoheitsbefugnisse mehr und unterliegen dem NATO-Truppenstatut. Das wiedervereinigte Deutschland erlangte damit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges seine volle staatliche Souveränität zurück.
Im Rahmen der Wiedervereinigung verpflichtete sich Deutschland zur Abrüstung auf zukünftig maximal 370.000 Soldaten. Territorial erkannte die Bundesrepublik im November 1990 endgültig die Oder-Neiße-Linie als völkerrechtlich verbindliche Grenze zu Polen an (umstritten, s. zum unverbindlichen Staatsvertrag: Oder-Neiße-Linie). Später (Januar 1997) folgten Deklarationen zur Aussöhnung mit der Tschechischen Republik.
Mit knapper Mehrheit (338 zu 320 Stimmen) beschloss der Bundestag am 20. Juni 1991, das Provisorium Bonn als Bundeshauptstadt aufzugeben und Regierung und Parlament nach Berlin zu verlegen. Der neue Sitz des Deutschen Bundestags ist das von Grund auf renovierte Reichstagsgebäude in Berlin, in dem erstmalig am 19. April 1999 eine Sitzung stattfand. Bereits früher (bis in die 1970er Jahren tagte dort das Plenum und einige Ausschüsse, auch der Bundespräsident wurde dort gewählt). Seit September 1999 ist die Bundesregierung endgültig in Berlin angesiedelt.
Die 1990er Jahre waren nach dem kurzen Boom der Wiedervereinigung von wirtschaftlicher Stagnation, Massenarbeitslosigkeit und Reformstau geprägt, weswegen die Regierung Kohl 1998 abgewählt wurde. Insbesondere der von Kohl versprochene baldige umfassende Wirtschaftsaufschwung in Ostdeutschland blieb aus.
Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte kam es mit der Regierungsbeteiligung von Bündnis 90/die Grünen in der Koalition mit der SPD unter Führung von Gerhard Schröder als Bundeskanzler zu einem grundlegenden Regierungswechsel im Sinne eines Richtungswechsels, an dem keine der in der vorhergehenden Legislaturperiode regierenden Parteien mehr beteiligt war. Diese Rot-Grüne Koalition wurde bei den Bundestagswahlen 2002 bestätigt.
Die Bundespolitik zur Jahrhundertwende ins 21. Jahrhundert war geprägt durch eine Reformpolitik. Rot-Grün setzte grundlegende Veränderungen in der Sozial-, Renten- und Gesundheitspolitik (vgl. Agenda 2010) durch. Tatsächlich gelang es, die Lohnnebenkosten stabil zu halten. Mit dem Ziel, die soziale Versorgung im zunehmend teuren Versorgungssystem für alle aufrecht zu erhalten, wurden private Zusatzversorgungslösungen propagiert (beispielsweise Riester-Rente).
Neue Konzepte, wie Zusatzzahlungen der Patienten bei der Krankenversorgung, sollten die ausgabenintensiven Krankenkassen entlasten, waren aber nicht populär. Das Thema Ökologie wurde stärker gewichtet, z. B. mit der Einführung der umstrittenen Ökosteuer auf den Energiepreis, den Beginn des Ausstiegs aus der Atomenergie oder Gesetzesinitiativen zur Reduzierung von Treibhausgasen. Mit bedingt durch die schon in den 1990er Jahren zugenommene Öffnung des Weltmarkts, die sogenannte Globalisierung, verstärkte sich die Debatte um die Lohnnebenkosten, da vor allem größere Unternehmen einen Teil ihrer Produktion in sogenannte Billiglohnländer verlegten, unter anderem, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. So blieb das Phänomen Massenarbeitsarbeitslosigkeit bestehen, obwohl es eines der Hauptziele der rot-grünen Regierung war, den negativen Trend auf dem Arbeitsmarkt aufzuhalten.
Außenpolitisches Aufsehen erregte Deutschland im Jahre 2003 während des Irakkrieges, an dem sich Deutschland nicht mit Kriegseinsätzen beteiligte. Dies führte zu Konflikten vor allem mit den USA, aber zu großen Sympathiebekundungen der deutschen Bevölkerung gegenüber Schröder, der als Friedenskanzler charakterisiert wurde.
Mit der starke Umwälzungen enthaltenden Hartz IV-Gesetzgebung von 2004, die das Ziel hatte, den Arbeitsmarkt zu beleben, indem der Druck auf die Arbeitslosen stieg, wuchsen die Proteste gegen eine – insbesondere durch die direkt Betroffenen – als sozial ungerecht empfundene Regierungspolitik, die in dieser Form von vielen Bürgern durch die SPD nicht erwartet worden war. Nach durch rot-grün verlorenen Landtagswahlen in den Jahren 2004 und 2005 stellte Bundeskanzler Schröder schließlich am 1. Juli 2005 im Bundestag die Vertrauensfrage nach Art. 68 GG mit dem Ziel, diese absichtlich zu verlieren. Daraufhin löste Bundespräsident Horst Köhler (CDU) den 15. Deutschen Bundestag auf und setzte Neuwahlen für den 18. September 2005 an. Da diese Wahl kein Ergebnis zugunsten eines politischen Lagers ergab und alle Versuche eine Dreiparteienregierung zu bilden scheiterten, einigten sich CDU/CSU und SPD auf Koalitionsverhandlungen, die zur Bildung einer Großen Koalition unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU) führten.
Bevölkerung
Demografie
Hauptartikel: Demografie DeutschlandsDeutschlands Geburtenrate ist eine der niedrigsten weltweit. Dieser Trend setzte sich auch in neuen Statistiken fort. Die Stadt Chemnitz hat sogar die niedrigste Geburtenrate einer Stadt weltweit.http://news.bbc.co.uk/2/hi/...
In der Bundesrepublik Deutschland leben auf der Fläche von 357.050 km² über 81 Millionen Einwohner. Das Land gehört damit zu den am dichtesten besiedelten Flächenstaaten der Welt. Etwa 75 Millionen Menschen (91 %) sind deutsche Staatsbürger. Von diesen haben wiederum sieben Millionen Bürger einen Migrationshintergrund, das heißt, sie sind
- im Land geborene oder seit langer Zeit in Deutschland lebende ehemalige Ausländer, die seit der Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts auf eigenen Antrag eingebürgert wurden, oder
- „Aussiedler“ bzw. „Spätaussiedler“ deutscher Nationalität, von denen die meisten aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion (51 %, umgangssprachlich meist als „Russlanddeutsche“ bezeichnet) und aus Polen (34 %) eingewandert sind. Zwischen 1950 und 2002 waren dies insgesamt 4,3 Millionen Menschen.
Die neun Prozent der Bevölkerung mit anderer Staatsangehörigkeit (ca. sieben Millionen Menschen) setzen sich aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammen. Etwa 1,7 Millionen sind türkische Staatsangehörige, die übrigen knapp 4,3 Millionen sind hauptsächlich EU-Bürger (2,1 Mio.), größtenteils aus Italien (0,5 Mio.), Griechenland (0,3 Mio.), Polen (0,3 Mio.) und Österreich (0,2 Mio.). Der Anteil der europäischen Staatsbürger aus Nicht-EU-Ländern (3,2 Mio.) hat sich durch Migration aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und aus dem ehemaligen Jugoslawien (1,0 Mio.; unter anderem durch Kriegsflüchtlinge) in den 1990er Jahren erhöht.
Die Zahl der gesamten polnischen Diaspora in Deutschland beläuft sich auf weit über zwei Millionen, wobei sich die meisten von ihnen seit langem in der lokalen Bevölkerung integriert haben.
Somit ergibt sich ein Gesamtanteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund von etwa 17 Prozent, ein Hinweis darauf, dass sich die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung einerseits verändert hat, dies aber andererseits nicht mehr über Nationalitäten erfasst werden kann. Ein gewisses Maß an Einwanderung wird von politischer Seite im Hinblick auf den Rückgang der Geburtenzahl und die daraus folgende negative demographische Entwicklung gewünscht, um die soziale Absicherung der Bevölkerung nicht zu gefährden.
Angestammte ethnische Minderheiten sind Dänen (je nach Quelle ca. 15.000 bis 50.000), Friesen (ca. 20.000), Jenische (ca. 412.000), Sorben (ca. 60.000) und Sinti (ca. 70.000).
Städte und Ballungsräume
Die fünf größten Städte sind (Stand Dezember 2005):- Berlin mit 3.392.425 Einwohnern
- Hamburg mit 1.738.483 Einwohnern
- München mit 1.288.307 Einwohnern
- Köln mit 975.907 Einwohnern
- Frankfurt am Main mit 651.087 Einwohnern
Für weitere Städte siehe: Liste der Städte in Deutschland, Liste der Großstädte in Deutschland
Die fünf größten Metropolregionen sind (Stand 1. Januar 2005):
- Rhein-Ruhr mit 11.785.196 Einwohnern
- Rhein-Main mit 5.822.383 Einwohnern
- Berlin/Brandenburg mit 4.262.480 Einwohnern
- Hannover-Braunschweig-Göttingen mit 3,9 Mio. Einwohnern
- Sachsendreieck mit 3,5 Mio. Einwohnern
Für weitere Ballungsräume siehe: Liste der Metropolregionen in Deutschland
Sprache
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Das heutige deutsche Sprachgebiet nach dem Zweiten Weltkrieg Bildherkunft |
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Das Gebiet der deutschen Mundarten vor dem Zweiten Weltkrieg Bildherkunft |
Hauptartikel: Deutsche Sprache
Die in Deutschland gebräuchliche Sprache ist Deutsch. Es ist Amtssprache, wird als Standardsprache in den überregionalen Medien und als Schriftsprache verwendet. Als Sprache des Alltags wird es in vielen Regionen fast ausschließlich gesprochen (oft regional leicht eingefärbt), während in anderen Regionen daneben eine der vielen deutschen Mundarten verwendet wird.
Neben der deutschen Sprache sind regional auch die Sprachen der seit langem in Deutschland ansässigen Minderheiten als offizielle Sprachen anerkannt, wie Dänisch, Friesisch und Sorbisch. Gleiches gilt für das Niedersächsische (Plattdeutsch), das teils als eigenständige Sprache, teils aber auch als niederdeutscher Dialekt betrachtet wird. Die Zahl der Sprecher dieser Gruppen ist jedoch vergleichsweise klein und tendenziell abnehmend. Diesem Trend soll durch Unterricht in Kindergarten und Grundschule entgegengewirkt werden. Sinti und Roma sprechen Romanes, Jenische ihre jenische Sprache.
Andere ehemals verbreitete Sprachen wie Moselromanisch (im 11. Jahrhundert ausgestorben), Polabisch (im 18. Jahrhundert ausgestorben) oder Jiddisch werden heute nicht mehr gesprochen.
Anders als in anderen Ländern gilt die Verwendung von Dialekten in Deutschland nicht überall als Makel, der das gesellschaftliche Fortkommen behindert. Stattdessen werden die Mundarten als kulturelle Bereicherung gesehen. Die bekanntesten Dialekte sind unter anderen Alemannisch, Badisch, Bairisch, Fränkisch, Hessisch, Schwäbisch, Niederrheinisch, Ripuarisch (häufig auch als Rheinisch bzw. Kölsch bezeichnet, was jedoch nur Untergruppen sind), Thüringisch und Sächsisch, Berlinerisch und Pfälzisch. Diese Dialekte können von Gemeinde zu Gemeinde leichte Nuancen aufweisen. Hochdeutsch als Alltagssprache wird regional im vergleichsweise begrenzten Raum Südniedersachsen zwischen Hannover und Kassel gesprochen, wo der niederdeutsche Dialekt im 20. Jahrhundert ausgestorben ist. Im norddeutschen Raum verwenden Angehörige der höheren Bildungsschichten seltener die regionale Mundart, während im süddeutschen Sprachraum selbst in akademischen Kreisen der Gebrauch des Dialekts üblich ist. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich in Deutschland viele Zuwanderer niedergelassen. Untereinander verwenden sie neben dem Deutschen noch häufig ihre Muttersprache, hauptsächlich Türkisch und Russisch.
Die deutsche Sprache war einst die Verkehrssprache von Mitteleuropa, Osteuropa und Skandinavien. Zeitweilig hatte Deutsch auch international eine gewisse Bedeutung als Wissenschaftssprache, bevor es von Englisch abgelöst wurde. In Europa ist es nach Englisch die am häufigsten unterrichtete Fremdsprache, weltweit liegt sie hier auf dem dritten Platz. Innerhalb der Europäischen Union ist Deutsch die Sprache mit den meisten Muttersprachlern, noch vor Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. Deutsch wird im Internet nach der englischen Sprache (50 Prozent aller Webseiten) am zweithäufigsten verwendet, denn acht Prozent aller Internetseiten sind in deutscher Sprache verfasst.
Einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Hochdeutschen leistete Martin Luther im 16. Jahrhundert mit seiner Übersetzung der Bibel. Johann Christoph Adelung veröffentlichte 1781 das erste große Wörterbuch. Jacob und Wilhelm Grimm begannen 1852 mit der Herausgabe des umfassendsten Deutschen Wörterbuchs, das 1961 vollendet wurde, aber seither einer Überarbeitung unterzogen wird. Die deutsche Rechtschreibung wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend normiert. Ein Durchbruch zu einer deutschen „Einheitsschreibung“ gelang mit dem „Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Konrad Duden (1880), das in der Rechtschreibreform von 1901 in leicht veränderter Form zur Grundlage der amtlichen Rechtschreibung erklärt wurde. Erst 1996 kam es zu einer erneuten Rechtschreibreform.
Die an Schulen vorrangig gelehrte Fremdsprache ist Englisch, gefolgt von Französisch und danach von Russisch. In den letzten Jahren ist auch Spanisch immer beliebter geworden.
Englisch ist heute in allen deutschen Ländern teilweise bereits ab der ersten oder dritten Grundschulklasse, spätestens aber ab der fünften Klasse der weiterführenden Schulen die erste Pflichtfremdsprache. Hiervon ausgenommen sind lediglich das Saarland, wo der Fremdsprachenunterricht nach wie vor mit Französisch beginnen kann sowie ein Teil Baden-Württembergs (im Wesentlichen die Landkreise entlang der französischen Grenze), wo Französisch als erste Fremdsprache ab der ersten Klasse unterrichtet wird. An einigen Gymnasien besteht die Möglichkeit, Latein oder Französisch als erste Fremdsprache zu belegen.
Religionen und Weltanschauungen
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Friedrich Nietzsche, atheistischer Philosoph Bildherkunft |
Hauptartikel: Religionen in Deutschland
In Deutschland gilt Religionsfreiheit, die als Menschenrecht im Grundgesetz verankert ist. Gleichwohl ist die Trennung von Kirche und Staat nicht vollständig: In vielen sozialen und schulisch-kulturellen Bereichen bestehen Verflechtungen, beispielsweise über kirchliche, aber staatlich mitfinanzierte Trägerschaft von Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Ebenso berufen sich einige deutschen Parteien auf die christliche Tradition des Landes. Die christlichen Kirchen besitzen den Status von Amtskirchen, sie sind demnach zwar keine staatliche Institution, aber Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Wie der größte Teil West- und Mitteleuropas ist das heutige Deutschland in einem bis zur heidnischen Antike zurückreichenden historischen und kulturellen Kontext christlich-abendländisch, aber ebenso aufgeklärt-wissenschaftlich geprägt. Dieser Prägung liegen Einflüsse aus der antiken griechischen und römischen Kultur ebenso zugrunde wie jüdische und christliche Traditionen, die sich seit Beginn der Christianisierung Nordwesteuropas, ab etwa dem 4. Jahrhundert, mit germanischen Traditionen vermischt hatten. Das Land wurde seit der fränkischen Zeit christianisiert. Die christliche Reformation begann Anfang des 16. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, angeführt von Martin Luther, Johannes Calvin und Ulrich Zwingli. Sie prägt die religiöse Landschaft im deutschen Sprachraum bis heute.
Die Mehrheit der deutschen Staatsbürger gehört einer christlichen Konfession an: Römisch-Katholische Kirche 31,5 Prozent (tendenziell überwiegend in West- und Süddeutschland), Evangelische Kirche in Deutschland (Lutheraner, Reformierte und Unierte) 31,1 Prozent (tendenziell vor allem in Nord- und historisch in Ostdeutschland), orthodoxe Kirche und orientalische Kirchen insgesamt 1,14 Prozent, Neuapostolische Kirche 0,46 Prozent und ein geringer Anteil von Angehörigen christlicher Freikirchen. Die Anzahl der Gottesdienstbesucher ist geringer. Durchschnittlich 3,8 Millionen Menschen besuchten 2004 die sonntäglichen Gottesdienste der Katholischen Kirche, eine Million jene der Evangelischen Kirche.
Etwa 31 Prozent der Bevölkerung gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Dies gilt insbesondere für das Gebiet der ehemaligen DDR (dort etwa 70 Prozent), da dort seitens der kommunistisch orientierten Regierung bis 1989 eine atheistische Weltanschauung propagiert und vermittelt (siehe Jugendweihe) und der Kirchenaustritt gefördert wurde. Im Westen war die Zahl der Kirchenaustritte geringer, so dass 2005 rund 80 Prozent der Bevölkerung einer Religionsgemeinschaft angehören.
Islamische Gemeinden zählen ca. 3,2 Millionen Mitglieder (3,9 Prozent der Einwohner) und sind vorwiegend ausländischer Abstammung, davon mittlerweile etwa 732.000 deutsche Staatsangehörige (knapp 0,9 Prozent der deutschen Staatsbürger); die Zeugen Jehovas zählen ca. 164.000 oder 0,2 Prozent der Bevölkerung.
106.000 Personen der Bevölkerung gehören jüdischen Gemeinden an. Seit den 1990er Jahren verzeichnen diese einen starken Zuwachs durch Zuwanderer aus Osteuropa, vor allem aus der Ukraine und aus Russland. Nach Frankreich und dem Vereinigten Königreich ist in Deutschland die drittgrößte jüdische Gemeinschaft Europas.
Von den Mitgliedern bestimmter christlicher Kirchen sowie der jüdischen Gemeinden erhebt der Staat traditionell eine Kirchensteuer und leitet diese an die jeweiligen Kirchen (bzw. an den Zentralrat der Juden in Deutschland) weiter.
Des Weiteren ist der Religionsunterricht laut Grundgesetz fakultatives, aber dennoch ordentliches Unterrichtsfach in den Schulen (mit Ausnahme weniger Länder wie Bremen, Berlin und Brandenburg). Dieser Unterricht wird oft von einem Vertreter einer der beiden großen christlichen Amtskirchen abgehalten.
Feiertage
In Deutschland gibt es neun bundesweit geltende gesetzliche Feiertage. Die meisten davon haben einen christlichen Hintergrund: Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag und die beiden Weihnachtsfeiertage. Feiertage ohne religiösen Bezug sind Neujahr, der Tag der Arbeit und der Tag der Deutschen Einheit.
Hinzu kommen Feiertage, die nur in einzelnen Bundesländern oder Regionen gültig sind. In einigen eher evangelisch geprägten Ländern ist dies der Reformationstag und in Sachsen außerdem der Buß- und Bettag, der in den anderen Ländern zu Finanzierung der Pflegeversicherung abgeschafft wurde, in den katholischen Ländern meist Heilige Drei Könige (nur Baden-Württemberg), Fronleichnam und Allerheiligen. Im Saarland und in Teilen von Bayern ist auch Mariä Himmelfahrt ein Feiertag, im Stadtkreis Augsburg wird zusätzlich das Friedensfest gefeiert.
Zusammen mit allen Sonntagen gelten die Feiertage als „Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“.
Wirtschaft
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Das Volkswagenwerk in Wolfsburg Bildherkunft |
Hauptartikel: Wirtschaft Deutschlands
Deutschland ist relativ rohstoffarm, seine Wirtschaft ist vorwiegend auf den industriellen und Dienstleistungssektor konzentriert. Große Flächen des Landes werden landwirtschaftlich genutzt, jedoch sind nur zwei bis drei Prozent der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig. Deutschland ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 2,2 Billionen Euro (Stand: 2004) die drittgrößte Volkswirtschaft und Industrienation der Welt.
Zudem ist Deutschland die weltgrößte Exportnation. Beim Lebensstandard liegt Deutschland laut dem Human Development Index auf Platz 20 in der Welt. In der EU nimmt Deutschland nach dem BIP je Einwohner den elften Rang ein.
Derzeit ist Deutschlands Wirtschaft durch eine für Deutschland ungewohnt hohe Arbeitslosigkeit, insbesondere in Ostdeutschland, und relativ niedrige wirtschaftliche Zuwachsraten gekennzeichnet (2003: −0,1 %, 2004: 1,6 %), die überwiegend auf stagnierende Binnennachfrage zurückzuführen sind. Im Außenhandel ist Deutschland dagegen sehr erfolgreich (Exporte 2000–2004: +49 %). Heute verzeichnet Deutschland höhere Exporte als jedes andere Land der Welt und wird daher oft mit dem Schlagwort „Exportweltmeister“ bezeichnet. Die Arbeitslosigkeit steigt seit der Ölkrise in 1970er Jahren von Konjunkturzyklus zu Konjunkturzyklus kontinuierlich an.
Die Suche nach der Ursache dieser Wirtschaftsmisere spaltet derzeit die Gesellschaft: Unternehmerverbände und neoliberale Ökonomen sehen den in Deutschland traditionell stark ausgebauten Sozialstaat als Verursacher der Wirtschaftskrise, da die geringen Lohnkosten in osteuropäischen Nachbarstaaten zur Verlagerung der Produktion verleiten, obwohl auch Länder mit einem ausgebauten Sozialstaat und einer hohen Staatsquote eine hohe Wirtschaftsdynamik aufweisen (Schweden, Finnland, Norwegen, Österreich).
Als Ursache gilt auch, dass die Staatsausgaben zu einem großen Teil über Sozialabgaben finanziert werden, die die Arbeitsplätze verteuern anstatt den Staat stärker über arbeitsplatzunabhängige Steuern zu finanzieren. Gewerkschaften und Globalisierungskritiker argumentieren mit keynesianistischen Modellen und behaupten, dass die Binnennachfrage durch Kürzungen im Sozialbereich geschwächt werde.
Zudem fehlte nach der Wiedervereinigung eine ausreichende ökonomische Basis für die politisch motivierte Angleichung ostdeutscher Löhne an das Westniveau.
Als weltweit konkurrenzfähigste Branchen der deutschen Industrie gelten die Automobil-, elektrotechnische, Maschinenbau- und Chemieindustrie.
Steuern
In Deutschland werden viele verschiedene Steuern erhoben. Neben verschiedenen Verkehrsteuern (z. B. Umsatzsteuer) erzielt der Staat einen Großteil seiner Einnahmen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag: hierzu zählen die Einkommen-, die Körperschaft- sowie die Gewerbesteuer.Insofern Produkte oder Dienstleistungen der Umsatzsteuer unterliegen, beträgt der Steuersatz in Deutschland 16 (allgemeiner Satz) oder sieben Prozent (ermäßigter Satz, z. B. Lebensmittel etc.). Zum 1. Januar 2007 wird der allgemeine Satz auf 19 Prozent erhöht werden. Umgangssprachlich bzw. EU-rechtlich wird die Umsatzsteuer auch Mehrwertsteuer genannt.
Soziales
In Deutschland ist die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter weitgehend verwirklicht. Auch bietet Deutschland seinen Bewohnern vergleichsweise umfangreiche rechtliche Ansprüche auf soziale Absicherung. Für Arbeitnehmer besteht eine Pflichtmitgliedschaft in der Sozialversicherung, die aus fünf sogenannten Säulen besteht: Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung. Diese soziale Grundsicherung wird grundsätzlich durch Beiträge der Versicherten finanziert, die Defizite allerdings durch Steuergelder ausgeglichen.
Ungeachtet dieser sozialrechtlichen Ansprüche lebten in Deutschland 2003 etwa 15% der Kinder bis 15 Jahre und mehr als 19% der Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren unterhalb der Armutsgrenze, wobei die Armut von Kindern in Deutschland nach UN-Angaben stärker wächst als in den meisten anderen Industrieländern. Auch die Zahl der funktionalen Analphabeten liegt in Deutschland noch immer, je nach Abgrenzungsmethode, zwischen etwa 6,5% und mehr als 11% der erwachsenen Bevölkerung.
Die Geschichte der Sozialversicherung beginnt im Kaiserreich. Spätere Regierungen haben sie nach und nach erweitert und um zusätzliche soziale Transferleistungen erweitert, wodurch heute ein großer Teil des Staatshaushaltes für Soziales verwendet wird.
Die Beitragshöhe für die gesetzliche Krankenversicherung bemisst sich in der Regel nach der Höhe des Einkommens, so dass sich selbst wenig Verdienende eine Krankenversicherung leisten können. Die Pflichtmitgliedschaft für die meisten Arbeitnehmer sorgt für eine breite Basis der Beitragszahler. Neben dieser gesetzlichen Krankenversicherung sind viele Deutsche meist höheren Einkommens über eine private Krankenversicherung abgedeckt. Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den höchst entwickelten der Welt, was sich in der international sehr niedrigen Rate der Kindersterblichkeit, der hohen durchschnittlichen Lebenserwartung sowie dem hohen Prozentsatz erfolgreicher Operationen zeigt.
Schwachpunkt ist die überwiegend unter Ausschluss von Wettbewerb organisierte, streng gesetzlich geregelte Systematik von Beiträgen, Vergütungen und Leistungen, die die Kosten seit Jahrzehnten treibt und zu Verschwendung, Abrechnungsbetrügereien und zu hohem Verwaltungsaufwand führt. Nach Vorstellungen von Reformern soll die kostengünstigere Gesundheitsvorsorge die Ausgaben für die teurere Behandlung reduzieren.
Deutschland verfügt über ein umlagenfinanziertes Rentensystem. Dies bedeutet, dass die jeweils arbeitende Bevölkerung durch ihre Beiträge die Zahlungen an die Rentner finanziert. Sobald die Beitragszahler in Rente gehen, sollen sie dann in den Genuss der Zahlungen kommen. Die Höhe der Rente bemisst sich nach der Höhe der Beitragszahlungen sowie den Beitragsjahren. Die Entwicklung der Renten ist dabei an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt. In den vergangenen Jahrzehnten hatte die Rentenversicherung umfangreiche Rücklagen gebildet, die jedoch von den Regierungen für versicherungsfremde Zwecke verwendet wurden. Als Ausgleich verpflichtete sich der Staat, die Finanzierung der Rente durch Steuern zu sichern. Die derzeit niedrige Geburtenrate sowie die hohe Arbeitslosigkeit stellen ein Problem für dieses Rentensystem dar.
Bedürftige, nicht arbeitsfähige Bewohner Deutschlands können Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Sie soll jedem Empfänger ein Leben in Würde ermöglichen.
Neben den vom Staat organisierten Transferleistungen der Bürger untereinander gibt es noch innerstaatliche Transferleistungen. Durch den Länderfinanzausgleich sind Bundesländer mit hohem Steueraufkommen dazu verpflichtet, einen Teil ihrer Einnahmen an schlechter gestellte Länder abzugeben, damit die Lebensverhältnisse in Deutschland nicht zu weit auseinander gehen. Durch den auf die Einkommenssteuer erhobenen Solidaritätszuschlag sollen die den neuen Bundesländern entstandenen teilungsbedingten Lasten gemildert werden.
Die umfassende Fürsorge des Staates hat eine Erwartungshaltung auf Seiten der Bürger hervorgebracht, der zur Folge der Staat zur Lösung aller sozialen Belange verpflichtet und in der Lage ist. Traditionelle soziale Systeme wie Ehe, Familie und Religion haben entsprechend an Bedeutung eingebüßt.
Verkehr
Aufgrund dessen zentraler Lage in Europa besteht in Deutschland ein sehr hohes Verkehrsaufkommen. Insbesondere für den Güterverkehr stellt es ein wichtiges Transitland dar. Dieser hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig von der Schiene auf die Straße verlagert, so dass die Bundesregierung 2005 eine Autobahnmaut für LKW eingeführt hat. Aber auch der Individualverkehr hat in einem Ausmaß zugenommen, dass auf deutschen Straßen ein im internationalen Vergleich sehr hohes Verkehrsaufkommen herrscht. Diese Entwicklung ist insbesondere zu Lasten des Schienenverkehrs gegangen: Aufgrund von Fehlendscheidungen der Deutsche Bundesbahn und der daraus resultierenden mangelnden Rentabilität sind vor allem Nebenstrecken sowie Güter- und Rangierbahnhöfe still gelegt sowie Personenfernverkehrsverbindungen eingestellt worden.
Auch für die Zukunft wird eine starke Zunahme des Verkehrs erwartet. Deshalb sieht der Bundesverkehrswegeplan 2003 im Zeitraum 2001–2015 ein Investitionsvolumen von insgesamt ca. 150 Milliarden Euro vor, um den erwarteten Zuwachs im motorisierten Personenverkehr um 20 Prozent (1997–2015) und im Güterverkehr um 64 Prozent (1997–2005) zu bewältigen.
Schiene
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ICE 3 bei Einfahrt nach Dortmund Bildherkunft |
Das Eisenbahnnetz der Deutschen Bahn AG ist in den vergangenen Jahren auf rund 36.000 Kilometer geschrumpft, allerdings wurde in das bestehende Netz wieder deutlich mehr investiert. Dem Rückgang des Eisenbahnverkehrs, besonders nach seiner Umstellung vom gemeinnützigen öffentlichen auf einen gewinnorientierten privaten Bahnbetrieb im Rahmen der Bahnreform ab 1993, steht ein starkes Wachstum des Straßen- und Luftverkehrs gegenüber. Heute ist die Deutsche Bahn bemüht, die Strecken in Ostdeutschland auszubauen und damit den Fernverkehr mit InterCity (IC)- und InterCityExpress (ICE)-Zügen noch effektiver zwischen den Metropolen im Westen und zu den Metropolen im Osten zu führen.
Um einen attraktiven Bahnbetrieb auf der Fläche kümmern sich insbesonders sogenannte Privatbahnen. Diese versuchen, die in den 1980er Jahren entstandenen Nachteile für Kommunen (v.a. Stillegungen) durch Reaktivierungen wieder auszubügeln. Nennenswert sind hier die Bestrebungen von Bundesländern, wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In den neuen Bundesländer hingegen, sieht die Situation anders aus: Aufgrund von Abwanderung und Städtesterben, aber auch Aufgrund des schlechten Zustands des Bahnkörpers dort, gibt es auf vielen Nebenbahnen Fahrgasteinbußen und daraus resultiernde Stilllegungen.
Siehe auch: Liste deutscher Eisenbahngesellschaften, Liste von Eisenbahnstrecken in Deutschland
Straße
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Verlauf der Autobahnen 1–9 Bildherkunft |
Der Straßenverkehr in Deutschland hat eine lange Tradition, denn die ersten Chausseen wurden bereits im 18. Jahrhundert erbaut. Die Erfindung des Automobils gab dem Straßenbau neue Impulse. Die erste Autobahn der Welt, die AVUS in Berlin, wurde 1921 in Deutschland gebaut. Der Straßenverkehr hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Eisenbahn als wichtigsten Verkehrsträger abgelöst. Deutschland besitzt eines der dichtesten Straßennetze der Welt. Das Bundesfernstraßennetz umfasste am 1. Januar 2005 12.174 Kilometer Autobahnen und 40.969 Kilometer Bundesstraßen. Weiterhin umfasste das überörtliche Straßennetz 86.736 Kilometer Landesstraßen und 91.588 Kilometer Kreisstraßen.
Im Jahr 2005 starben 5362 Menschen im Straßenverkehr. Um die Gefahren und Belastungen des Straßenverkehrs zu reduzieren, wurden in vielen deutschen Städten Fußgängerzonen, verkehrsberuhigte Zonen und Tempo-30-Zonen eingerichtet.
Siehe auch: Liste der Autobahnen in Deutschland
Luftverkehr
Der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt am Main ist das Drehkreuz der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa und der größte Flughafen Kontinentaleuropas. Der Flughafen München hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen, bleibt mit 26 Millionen Passagieren jährlich aber noch weit hinter Frankfurt mit 52,2 Millionen Passagieren zurück.
Mit rund 430 Flughäfen und Flugplätzen verfügt Deutschland über die größte Dichte an Start- und Landeplätzen weltweit. Siehe auch: Liste der Verkehrsflughäfen und Liste deutscher Flugplätze.
Seeverkehr und Schifffahrt
Es gibt in Deutschland ein gut ausgebautes Netz von Wasserstraßen für die Binnenschifffahrt. Die wichtigsten schiffbaren Flüsse sind Rhein, Main, Weser und Elbe. Bedeutende Kanäle sind der Mittellandkanal, der Main-Donau-Kanal, der Dortmund-Ems-Kanal, der Rhein-Herne-Kanal, der Nord-Ostsee-Kanal und der Elbeseitenkanal. Der Komplex der Duisburg-Ruhrorter Häfen ist mit einem Umschlang von mehr als 70 Millionen Tonnen der wichtigste und umschlagsstärkste Binnenhafen Deutschlands und zudem der größte Binnenhafen Europas. Der Mannheimer Hafen ist der zweitgrößte Binnenhafen Europas.
Auf Grund des überproportional hohen Außenhandelsanteils ist Deutschland in erheblicher Weise auf den Seehandel angewiesen. Es verfügt über eine Anzahl moderner Seehäfen, wickelt aber auch große Anteile seines Handels nach Übersee über die Häfen von Nachbarländern, vor allem der Niederlande, ab. Um künftig wieder größere Anteile in eigenen Häfen umzuschlagen, gibt es derzeit mehrere große Bauprojekte. Dazu gehört der Bau eines vierten Container-Terminals in Bremerhaven, die geplante – und sehr umstrittene – Vertiefung von Weser und Elbe und der neue Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Er wird als einziger echter Tiefwasserhafen in Deutschland ab 2010 die größten dann in Fahrt befindlichen Containerschiffe abfertigen können. Die drei umschlagstärksten Seehäfen in Deutschland sind Hamburg, Wilhelmshaven und Bremen mit Bremerhaven.
Kultur und Gesellschaft
Die deutsche Kultur hat sich, da Deutschland lange nicht als Nationalstaat existierte, über Jahrhunderte vor allem über die gemeinsame Sprache definiert. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der Begriff zunehmend auf Kulturbeiträge von Deutschen bzw. innerhalb deutscher Territorien bezogen. Daher sind viele Kulturschaffende zu ihrer Zeit nicht Deutsche im heutigen Sinne gewesen, an ihrer deutschen Identität bestehen aber keine Zweifel. Nicht wenige berühmte Vertreter aus Kultur und Wissenschaft waren allerdings zu ihrer Zeit in Deutschland selbst vornehmlich aus politischen oder religiösen Gründen verfemt; teilweise wurden sie ausgebürgert oder sahen sich zur Emigration veranlasst – unter ihnen beispielsweise Karl Marx, Friedrich Engels, Heinrich Heine, Kurt Tucholsky, die Literaten Thomas und Heinrich Mann, Albert Einstein und viele andere.
Vor 1871 war aufgrund mangelnder Identifikationsmöglichkeiten über gemeinsame staatliche Zugehörigkeit das kulturelle, aber auch wissenschaftliche Erbe ein wichtiges Element des deutschen Nationalbewusstseins. Aus dieser Zeit stammt der Begriff „Land der Dichter und Denker“, der noch heute patriotische Verwendung findet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland die weltweit führende wissenschaftliche Nation, die auch kulturell, etwa im Film, einen der vorderen Plätze einnahm.
Der personelle Aderlass durch Emigration ab der nationalsozialistischen Machtergreifung zerstörte diesen Status. Die Folgen sind in einigen Bereichen noch heute zu spüren.
Der Verbreitung der deutschen Sprache und Kultur in der Welt dienen die Goethe-Institute mit weltweit 128 Standorten.
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Johann Wolfgang von Goethe 1828, gemalt von Joseph Karl Stieler Bildherkunft |
Literatur
Die deutsche Literatur reicht zurück bis in das Mittelalter. Hier sind besonders Autoren wie Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach zu nennen. Das Nibelungenlied, dessen Autor unbekannt ist, ist ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur deutschen Literatur. Die auf ähnlichen Quellen basierende Thidrekssaga stammt aus dem nordeuropäischen Raum. Als die bedeutendsten deutschen Autoren gelten Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, Friedrich Hölderlin und Heinrich Heine sowie die Brüder Grimm; im 20. Jahrhundert waren deutsche Nobelpreisträger für Literatur Theodor Mommsen (1902), Paul Heyse (1910), Thomas Mann (1929), Hermann Hesse (1946), Heinrich Böll (1972) und Günter Grass (1999). Andere bedeutende Autoren sind u. v. a. Gottfried Benn, Bertolt Brecht und Arno Schmidt. Zu den einflussreichsten deutschen Philosophen zählen Gottfried Wilhelm Leibniz, Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche und Martin Heidegger.
Siehe auch: Deutsche Literatur, Liste der deutschen Nobelpreisträger
Musik
Auf dem Gebiet der Musik kann Deutschland viele klassische Komponisten mit Weltruf vorweisen. Die Berühmtesten unter ihnen sind Johann Sebastian Bach und der eigentliche Begründer der deutschen Musik aus der Klassik, der aus Bonn stammende Ludwig van Beethoven, sowie der Salzburger Wolfgang Amadeus Mozart. Weitere Komponisten von Weltrang sind Robert Schumann, Richard Wagner, Johannes Brahms, Richard Strauss, Georg Philipp Telemann, Max Reger, Carl Orff, Paul Hindemith und Hans Werner Henze.
Deutschland ist heute der viertgrößte Musikmarkt der Welt und hat auch die Pop- und Rockmusik, durch Künstler wie Herbert Grönemeyer, Nena, Dieter Bohlen und Xavier Naidoo, weitgehend beeinflusst. Auch bei der Entwicklung der elektronischen Musik haben Musiker aus Deutschland (insbesondere die Band Kraftwerk) bedeutende Pionierarbeit geleistet. Weitere deutschsprachige Exportschlager sind und waren Blind Guardian, Modern Talking und Rammstein. Rammstein ist die einzige Band die weltweit mit deutschen Texten dauerhaft in den Charts ist.
Malerei
Bedeutende deutsche Renaissancekünstler sind unter anderem Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach der Ältere, Matthias Grünewald, dessen Hauptwerk der berühmte Schongauer Altar ist, Hans Holbein der Jüngere und der wohl bekannteste unter ihnen Albrecht Dürer. Die bedeutendsten aus Deutschland stammenden Barockmeister sind Cosmas Damian Asam, sowie der in Siegen geborene, aber nach Antwerpen ausgewanderte Peter Paul Rubens. Weitere Künstler von Weltruf sind der Romantiker Caspar David Friedrich, der Surrealist Max Ernst, der Konzeptualist Joseph Beuys oder der Neoexpressionist Georg Baselitz.Architektur
Die Architektur trug ebenfalls Blüte in Deutschland. Stilistisch werden die Epochen, wie in anderen europäischen Ländern, in die Stilrichtungen Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus und Historismus unterteilt.
Romanik
Zeugnisse der Baukunst der Romanik finden sich im gesamten Land, viele Kirchen und Klöster wurden bereits in dieser Epoche gegründet. Die rheinische Romanik, deren Bauwerke wie z. B. der Dom zu Limburg oder die Stadtkirche zu Bacharach, brachte Bauten hervor, die oftmals farbig gefasst sind. Von besonderer Bedeutung sind zudem die Dome zu Aachen und Quedlinburg, aber auch der Dom zu Lübeck, der Dom zu Braunschweig, der Dom zu Ratzeburg, der Dom zu Trier, sowie der Dom zu Bamberg. In Sachsen-Anhalt findet man die Straße der Romanik.Gotik
Während der Gotik wurden die für viele Jahrhundert kühnsten Gebäude Deutschlands gebaut. In dieser Epoche begannen viele große Bauvorhaben, wie der Kölner Dom, er ist nach dem Mailänder Dom die größte gotische Kathedrale der Welt. Die Gotik drückte den tiefen christlichen Glauben der Deutschen in dieser Epoche aus. Die gotischen Kirchen waren noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die höchsten deutschen Gebäude, das Ulmer Münster hat mit 161 Metern den höchsten Kirchturm der Welt. Mit der Backsteingotik, die vom deutschen Ostseeraum aus ihren Einfluss verbreitete, entwickelte sich zudem eine Richtung der gotischen Kunst, die eine eigene Formsprache hervorbrachte. Städte wie Lübeck, Stralsund und Greifswald sind von ihr geprägt.Renaissance
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Das Augsburger Rathaus gilt als das bedeutendste Gebäude der Renaissance in Deutschland Bildherkunft |
Die Kunst der Renaissance erorberte Deutschland von Süden nach Norden. In München findet man mit St. Michael eine der ersten und größten Renaissancekirchen nördlich der Alpen. In Süddeutschland sind außerdem die Ruine des Heidelberger Schlosses, das Rathaus in Augsburg, teilweise die Residenz in München oder die Johannesburg in Aschaffenburg besonders erwähnenswert. [[Bild:Heidelberger_Schloss.jpg|thumb|left|Blick vom Philosophenweg auf das Heidelberger Schloss]] In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen finden sich im Bereich der Weser zahlreiche Schlösser und Herrensitze im Stil der Weserrenaissance. Ein hervorragendes Stadtbild im Stil der Renaissance haben die Städte Hameln und Lemgo. In Wolfenbüttel sind das Schloss der Welfen sowie die evangelische Stadtkirche Beatae-Maria-Virginis als besondere Beispiele der Renaissance erwähnenswert. In Thüringen und Sachsen sind viele Kirchen und Schlösser im Stil der Renaissance erbaut worden. So zum Beispiel die Wilhelmsburg mit Schlosskapelle in Schmalkalden, die Stadtkirche von Rudolstadt, das Schloss in Gotha, das Rathaus in Leipzig, das Innere des Chorraums des Freiberger Domes, das Schloss in Dresden oder der Schönhof in Görlitz. In Norddeutschland sind das Güstrower Schloss sowie die besonders reiche Innenausstattung der Stralsunder Nikolaikirche von Interesse.
Barock
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Die wieder aufgebaute Frauenkirche Bildherkunft |
Der Stil des Barocks ist im katholischen Deutschland in mehreren regionalen Stilrichtungen erhalten. Die bekanntesten Beispiele sind der pfälzische Barock, der bayerische Barock, der Dresdner Barock und der schwäbische Barock.
Bekannte Bauwerke des pfälzischen Barock sind die Würzburger Residenz mit dem Kaisersaal und dem Treppenhaus in Würzburg, die berühmte Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und das Schloss Weißenstein bei Pommersfelden. Die Hauptbaumeister waren Maximilian von Welsch, der berühmte Balthasar Neumann und Johann Lukas von Hildebrandt.
Bekannte Bauwerke des schwäbischen Barock sind das Schloss Ludwigsburg, die Benediktinerkirche Zwiefalten, die St. Peter- und Paulkirche Steinhausen, die der lieben Frau geweihte Kirche in Birnau. Die Hauptmeister sind Johann Baptist Zimmermann und Dominikus Zimmermann. Bekannte Bauwerke des bayerischen Barock sind die Benediktinerkirche in Ottobeuren, die Asamkirche in München, das Kloster Weltenburg und das Kloster Ettal. Bekannte Bauwerke des Dresdner Barock sind der Dresdner Zwinger, die Brühlsche Terrasse, die Augustusbrücke, die Hofkirche und die Dresdner Frauenkirche. Der Dresdner Barock beschränkte sich fast ausschließlich auf Dresden und Umgebung. Der Hauptmeister ist Matthäus Daniel Pöppelmann. Andere bekannte barocke Bauwerke sind das Neue Palais in Potsdam, das Schloss Charlottenburg in Berlin und das Schloss Augustusburg in Brühl.
Die Kunst des Barock endete mit dem Rokoko. Die Wieskirche, das Lustschloss Sanssouci oder die Amalienburg sind hier zu nennen.
Klassizismus
Der berühmteste Architekt des Klassizismus ist Karl Friedrich Schinkel, dessen Bauten diese Epoche prägen. Zu seinen Werken gehören das Altes Museum in Berlin und das Schloss Charlottenhof. In Süddeutschland ist Leo von Klenze tätig, hier findet sich zum Beispiel das Ensemble des Königsplatz in München. Zu den bekanntesten Profanbauten der Zeit gehören außerdem das Schloss Wilhelmshöhe und das Brandenburger Tor.Historismus
Zeugnisse des Historismus finden sich im ganzen Land, einige der bekanntesten Bauwerke Deutschlands stammen aus dieser Zeit, ebenso erhalten viele der Städte nun ihr modernes Gesicht. In der ganzen Welt kennt man die Schlösser Ludwig II., wie Neuschwanstein und Schloss Linderhof. In dieser Epoche wurde der Kölner Dom vollendet und Neubauten wie der Berliner Dom begonnen.Architekten der Neuzeit
Berühmte Architekten der Neuzeit sind unter anderem Walter Gropius, der Gründer des Bauhaus sowie sein Nachfolger als Direktor des Bauhauses und eine der prägenden Gestalten der Architektur der Moderne, Ludwig Mies van der Rohe.Popkultur, Buchmessen und Filmpreise
Seit ungefähr 1970 hat Deutschland eine blühende Popkultur, die nun vermehrt von der neuen alten Hauptstadt Berlin ausgeht, und eine selbstbewusste Musik- und Kunstszene (siehe z. B. Deutschrock). Die Frankfurter Buchmesse ist ein Treffpunkt der internationalen Literaturszene. Das größte Ereignis des deutschen Films ist die Berlinale. Siehe auch: Liste bedeutender deutscher Filme
Wissenschaft
Deutschland war und ist das Heimatland von bedeutenden Forschern aus allen Bereichen der modernen Wissenschaften. So begründeten Albert Einstein und Max Planck mit ihren Theorien die wichtigsten Säulen der modernen Physik, auf denen beispielsweise Werner Heisenberg und Max Born weiter aufbauen konnten. Davor wirkten Physiker wie Hermann von Helmholtz, Joseph von Fraunhofer, Gabriel Daniel Fahrenheit oder Johannes Kepler. Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte und untersuchte die nach ihm benannten Strahlen, die heute eine wichtige Rolle u. a. in der medizinischen Diagnostik und der Werkstoffprüfung spielen, und wurde der erste Physik-Nobelpreisträger überhaupt. Heinrich Rudolf Hertz schrieb wichtige Arbeiten zur elektromagnetischen Strahlung, die für unsere heutige Telekommunikationstechnik maßgeblich sind.
Die Chemie wurde u. a. von Otto Hahn, Justus von Liebig und Robert Bunsen bereichert.
Mit ihren erfolgreichen Erfindungen sind Namen wie Johann Gutenberg, Nikolaus August Otto, Werner von Siemens, Wernher von Braun, Gottlieb Daimler, Carl Benz, Rudolf Diesel, Konrad Zuse, Johann Philipp Reis und Ferdinand Graf von Zeppelin in den alltäglichen Sprachgebrauch eingegangen.
Auch viele bedeutende Mathematiker wurden in Deutschland geboren, wie Adam Riese, Friedrich Bessel, Richard Dedekind, Carl Friedrich Gauß, David Hilbert, Carl Gustav Jacob Jacobi, Felix Klein, Bernhard Riemann und Karl Weierstraß.
Weitere wichtige deutsche Forscher und Wissenschaftler sind Ernst Haeckel, Alexander von Humboldt, Hans Gerhard Creutzfeldt, Manfred von Ardenne, Robert Koch und Gottfried Leibniz.
Bildung
Hauptartikel: Deutsches BildungssystemDas Bildungswesen liegt in der Verantwortung der Länder, wird jedoch durch deutschlandweite Konferenzen der Kultusminister koordiniert. Je nach Land besteht eine neun- bis dreizehnjährige Schulpflicht. Der Besuch der allgemeinbildenden Schulen dauert mindestens neun Jahre. Danach können weiterführende Schulen bzw. berufsbildende Schulen besucht werden. Die meisten deutschen Länder haben ein Dreigliedriges Schulsystem mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Die Hochschulreife wird je nach Bundesland nach zwölf oder dreizehn Schuljahren erworben.
Praktisch alle jungen Erwachsenen besuchen nach der Schule eine weiterführende Bildungseinrichtung. Auszubildende in Betrieben besuchen an ein oder zwei Tagen in der Woche die Berufsschule. Studierende können zwischen universitären und anwendungsorientierten Hochschulen (Fachhochschulen) wählen.
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Aula der alten Universität Heidelberg Bildherkunft |
Auch die berufliche Weiterbildung spielt eine große Rolle. Für Arbeitslose stellt die Bundesagentur für Arbeit Weiterbildungsgutscheine bereit. Vor ihrer beruflichen Ausbildung können Jugendliche außerdem sogenannte Freiwilligendienste, wie ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr, absolvieren.
Beinahe regelmäßig erntet das Land in den letzten Jahren Kritik von der OECD für seine Bildungspolitik, da insbesondere die Schulerfolge von Kindern mit Migrationshintergrund unter dem Durchschnitt liegen (PISA-Studien). Entgegen den Reformbemühungen der letzten Jahrzehnte haben auch Arbeiterkinder weiterhin geringere Chancen, einen Gymnasial- oder Hochschulabschluss zu erreichen, als Kinder aus den Mittelschichten. Die Ausgaben für Bildung liegen im OECD-Vergleich unter dem Durchschnitt. Die schulische Förderung im Grundschulalter gilt als verbesserungswürdig, insbesondere was Betreuungsmöglichkeiten und gezielte Förderung schwächerer Schüler angeht.
Auch die universitäre Lehre gilt als verbesserungswürdig, wobei die Diskussion auch um eine stärkere Eigenbeteiligung der Studenten oder eine verstärkte Förderung durch den Bund kreist. Ein grundsätzliches Problem liegt in der Zuständigkeit der chronisch finanzschwachen Bundesländer für das Bildungssystem. Beinahe nur noch der Bildungsbereich bietet Möglichkeiten zu Haushaltseinsparungen, da andere Haushaltsposten gesetzlich festgeschrieben sind. Ansätze für eine Reform auf diesem Gebiet, die dem Bund mehr Befugnisse übertragen würden, sind bislang an politischen Erwägungen sowie der fehlenden Bereitschaft der Länder gescheitert, eigene Aufgaben abzugeben. Experten befürchten ein Zurückfallen des Landes in der Bildungspolitik und fordern einen massiven Umbau des Bildungssystems.
Medien
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Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD Bildherkunft |
Radio und Fernsehen sind auch von deutschen Erfindern geprägt worden. Bei Radio und Fernsehen gibt es neben den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wie den Landesrundfunkanstalten der ARD und dem ZDF auch private Anbieter, wie z. B. die ProSiebenSat.1 Media AG und RTL Group. Außerdem gibt es so genanntes Pay-TV, (wie z. B. Premiere). Die Versorgung der Bevölkerung mit Sendungen zu allen Themen erfolgte bisher über örtliche Kabelunternehmen, Satelliten und Rundfunk (UHF/VHF). Seit 2003 gibt es eine weitere Quelle: DVB-T, also digitales, terrestrisches Fernsehen. Die Signale werden per Funk über UHF/VHF-Kanäle versendet. Pro UHF-VHF-Kanal sind bis zu 4 Sender übertragbar, abhängig von der Datenrate. Für den Empfang benötigt man einen DVB-T-Receiver, unter guten Bedingungen kann man die bisherigen UHF/VHF-Antennen hierzu nutzen. In Deutschland werden etwa 30 DVB-T-Fernsehprogramme angeboten, die in den Ballungsräumen schon empfangbar sind. In einigen Gebieten wurden die bisherigen analogen, terrestrischen UHF/VHF-Sender bereits abgeschaltet. In den nächsten Jahren wird die Versorgung mit DVB-T ausgebaut. Unter anderem werden auch Radiosender ihre Angebote senden.
- siehe auch Fernsehen in Deutschland
Sport
Sport hat eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. 2006 waren etwa 27 Millionen Deutsche in 89.000 Sportvereinen organisiert und Deutschland ist dritter im ewigen Medaillenspiegel der olympischen Spiele.
Die beliebteste Sportart in Deutschland ist Fußball. Über sechs Millionen Mitglieder und 170.000 Mannschaften sind im Deutschen Fußball-Bund organisiert, der die Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 2006 ausrichtete und weltweit einer der größten und erfolgreichsten Sportfachverbände ist.
Eine beliebte Sportart ist außerdem Handball. Die Handballbundesliga wird oft als die beste Spielklasse der Welt angesehen.
Zu den ältesten Sportarten zählt das Sportschießen, welches mit 1,5 Millionen Mitglieder im deutschen Schützenbund organisiert ist. Man findet in nahezu jeder Stadt und jedem Dorf einen Schützenverein, diese Vereine brachten viele Teilnehmer und Sieger bei den Olympischen Spielen hervor.
Mittlerweile ist auch Basketball bei der jungen Bevölkerung sehr beliebt, jedoch hinsichtlich von TV-Zuschauerzahlen und Medienpräsenz nicht mit der Formel 1 beziehungsweise dem Fußball zu vergleichen. Auch Eishockey ist in Deutschland eine beliebte Mannschaftssportart. Tennis erlebte in den 1980er und 1990er-Jahren einen Boom, hat seitdem aber wieder etwas an Popularität verloren.
Neben Fußball ist der Motorsport mit der Formel 1 und der DTM sehr beliebt. Das liegt auch an den großen Erfolgen der deutschen Fahrer Michael Schumacher (7 Weltmeisterschaften) und in der DTM Bernd Schneider (5 Titel).
Große Erfolge konnten deutsche Sportler auch in anderen Sportarten erreichen, so im Fechten, Reiten, Rudern, Kanusport, Radsport, der Leichtathletik und im Schwimmsport.
Auch im Wintersport sind deutsche Sportler sehr erfolgreich. Im Bobsport, Rodeln, Biathlon, Langlauf und Eisschnelllauf konnten sie regelmäßig Medaillen in Welt-, Europameisterschaften und Olympischen Spielen gewinnen. Populäre Wintersportarten mit langer Tradition in Deutschland sind auch das Skispringen und der alpine Skisport. Die meisten Sportvereine sind im neuen Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zusammen gefasst.
Sehenswürdigkeiten
Deutschland verfügt über ein außerordentlich reiches kulturelles Erbe, das sich in zahlreichen architektonischen und künstlerischen Attraktionen manifestiert. So führt allein die UNESCO über dreißig deutsche Beiträge zum Weltkulturerbe auf, die auf 15 der 16 deutschen Länder verteilt sind. Die Liste wurde mit dem Aachener Dom 1978 eröffnet, jüngster Neuzugang war 2006 die Altstadt von Regensburg. Zudem führt die UNESCO mit der Grube Messel ein Weltnaturerbe auf.
Besonders hohe Besucherzahlen erreichen Sehenswürdigkeiten, die eine Vorstellung von deutscher Romantik erwecken und nicht zwingend als Weltkulturerbe ausgezeichnet sein müssen: So gehören die Schlösser Neuschwanstein und Heidelberg, die Walhalla, die mittelalterlichen Stadtkerne von Rüdesheim am Rhein und Rothenburg ob der Tauber zu den weltweit bekannten touristischen Zielen. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich aber auch Denkmäler und Stadtbilder aus der Zeit der industriellen Revolution. Geschlossene historische Stadtbilder sind insbesondere in deutschen Großstädten heute kaum noch anzutreffen, da der Zweite Weltkrieg und der Wiederaufbau der Nachkriegszeit einen Großteil der Kulturdenkmäler unwiederbringlich zerstört hat. Klein- und Mittelstädte mit weitgehend geschlossen Altstadtbildern sind allerdings insbesondere in Süd- und Ostdeutschland noch recht häufig anzutreffen.
Das höchste deutsche Bauwerk ist der Berliner Fernsehturm mit 368 m. Danach folgen die Langwellen-Sendemasten des Senders Donebach mit 363 m Höhe und der Richtfunkmast in Berlin-Frohnau mit 358,7 m Höhe. Das Ulmer Münster hat mit 161,53 m Höhe den höchsten Kirchturm der Welt. Mit einer strukturellen Höhe von 264 m ist der Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main das höchste Hochhaus.
Eine der größten touristischen Attraktionen ist das Oktoberfest in München (mundartlich auch d' Wiesn), das größte Volksfest der Welt. Weitere beliebte Feste sind der Karneval in Köln und Mainz und die Schwäbisch-alemannische Fastnacht.
Als Sehenswürdigkeiten zählen auch natürliche Formationen, die in Deutschland oft eine hohe kulturelle Bedeutung haben. So zählen die Kreidefelsen auf Rügen zu den Symbolen deutscher Romantik, seit sie von Caspar David Friedrich gemalt wurden. Naturattraktionen wie die Flusstäler von Rhein, Main und Mosel gewinnen durch ihre kulturelle Überformung (Weinbau, Dörfer, Schlösser) noch an touristischem Wert. {{Navigationsleiste |BILD=
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UNESCO-Logo Bildherkunft |
|TITEL=Welterbestätten in Deutschland
|INHALT=
Aachener Dom |
Dom zu Speyer |
Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz|
Wallfahrtskirche auf der Wies |
Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl |
Dom St. Mariae und Michaeliskirche in Hildesheim |
Das römische Trier (einschließlich der Igeler Säule, Igel), der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche in Trier |
Hansestadt Lübeck mit Holstentor |
Schlösser und Gärten von Potsdam (Schloss Sanssouci) und Berlin |
Abtei und Altenmünster des Klosters Lorsch |
Bergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar |
Bamberg, größter unversehrt erhaltener Stadtkern in Deutschland|
Kloster Maulbronn (Zisterzienserabtei) |
Stiftskirche, Burg und Altstadt von Quedlinburg |
Eisenhütte in Völklingen |
Grube Messel (Fossilfundstätte |
Kölner Dom |
Bauhaus-Stätten in Dessau und Weimar, wie Bauhaus Dessau, Kunstgewerbeschule Weimar |
Martin Luther-Stätten in Eisleben und Wittenberg |
Klassisches Weimar |
Museumsinsel in Berlin |
Wartburg bei Eisenach |
Dessau-Wörlitzer Gartenreich |
Klosterinsel Reichenau im Bodensee|
Zeche und Kokerei Zollverein in Essen |
Kulturlandschaft „Oberes Mittelrheintal“ zwischen Koblenz und Bingen am Rhein |
Die historischen Altstädte Stralsund und Wismar |
Kulturlandschaft Dresdner Elbtal |
Bremer Rathaus und Bremer Roland |
Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau |
Obergermanisch-Rätischer Limes |
Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof, Altes Rathaus, Dom, Steinerne Brücke
}}Museen
Deutschland hat mehr als 6000 Museen, wozu auch Sammlungen, Schlösser, Gärten und private Sammlungen gehören. Zu den größten und bekanntesten musealen Einrichtungen gehören das Deutsche Museum in München, weltweit größtes naturwissenschaftlich-technisches Museum, das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg mit einer der bedeutendsten Sammlungen deutschsprachiger Kultur und Kunst von der Vor- und Frühgeschichte bis zur unmittelbaren Gegenwart. Auch bildet Berlin mit der Museumsinsel und zahlreichen weltweit bedeutsamen Museen einen starken Schwerpunkt in der deutschen Museumslandschaft.
Küche
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Weißwürste mit Brezel und süßem Senf Bildherkunft |
Hauptartikel: Deutsche Küche
Die Deutsche Küche ist äußerst vielfältig und variiert stark von Region zu Region. Bekannt ist Deutschland vor allem für seine deftigen und schweren Gerichte wie Eisbein mit Sauerkraut, Grünkohl oder verschiedenen Eintöpfe. Dies ist mit Deutschlands relativ weit nördlicher Lage zu begründen, weshalb man vor allem im Winter auf ausreichende Kalorienversorgung achten musste. Aber auch sehr alte und einfache Speisen wie z. B. Armer Ritter sind Tradition. Die regionale Küche variiert jedoch stark und ist außerdem von den umliegenden Ländern beeinflusst.
Vor allem in Norddeutschland werden sehr viele Kartoffeln gegessen, im Süden kommen jedoch die traditionellen Knödel, Spätzle und Nudeln hinzu. Regionale Besonderheiten sind z. B. die Weißwurst in Altbayern, die Bratwurst der Franken, der Schwenkbraten im Saarland, die Maultaschen in Baden-Württemberg, Thüringer Rostbratwurst, der Saumagen in der Pfalz, in Hamburg, in Berlin und im Ruhrgebiet die Currywurst.
Heute machen sich in der deutschen Gastronomie ausländische Einflüsse bemerkbar. Beliebt sind so auch Pizza oder Spaghetti. Ferner gibt es auch viele griechische, indische und chinesische Restaurants. Außerdem sind inzwischen Fast-Food-Restaurants von den bekannten Fast-Food-Ketten in nahezu jeder Stadt vertreten. Der türkische Döner nimmt beim Fast Food inzwischen die Spitzenposition in Deutschland ein.
Getrunken wird in Deutschland viel Kaffee, im Norden auch Tee. Die Deutschen lieben außerdem ihr (regional ebenfalls verschiedenartiges) Bier sowie die verschiedenen Weinsorten (aus klimatischen Gründen ist der Weinanbau und -konsum im Westen und Süden verbreiteter als im Norden und Osten). Mineralwasser, meistens mit Kohlensäure versetzt, ist in Deutschland das beliebteste Getränk.
Ähnlich wie in anderen europäischen Staaten gibt es auch in Deutschland einen Trend weg von den traditionellen „schweren“ Speisen zu „leichterer“, fettärmerer Kost.
Fußnoten
Siehe auch
Weblinks
- deutschland.de mehrsprachiges Deutschland-Portal
- destatis.de Zahlen, Daten, Fakten über Deutschland vom Statistischen Bundesamt
- zeit.de Leben in Deutschland - Serie in 29 Teilen
- Wie Deutschland funktioniert, ein Handbuch für Migranten (mehrsprachig)
- cia.gov Dossier des CIA über Deutschland (engl.; enthält Informationen über Geografie, Einwohner, Regierung, Wirtschaft, Kommunikationswesen, Transportwesen und Militär)
- Amnesty International Jahresbericht 2005
- Wikitravel Deutschland
- Virtuelle Geographische Texte zu Deutschland
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- siehe auch Diskussion:Deutschland (Begriffsklärung)
- Archiv 1
Bundeskanzlerin Merkel
In der Tabelle steht unter Regierungschef: "Bundeskanzlerin SIDOl". Das hört sich irgendwie falsch an...dt. Philosophen
Mag bitte jemand im Abschnitt Kultur:Literatur die Philosophen Marx und Schopenhauer tauschen sowie Nikolaus von Kues einfügen. Danke 217.9.27.220 19:34, 3. Okt 2006 (CEST)Geschichte
"Der neue Sitz des Deutschen Bundestags ist das von Grund auf Reichstagsgebäude in Berlin, in dem erstmalig am 19. April 1999 eine Sitzung statt fand."Von Grund auf renoviert? Da ist wohl was verlorengegangen, oder? Kann das bitte jemand berichtigen. Yussuf 23:55, 11. Aug 2006 (CEST)
Zu viel Patriotismus?
ich finde der artikel liest sich teilweise wie der eines reiseveranstalters.. zb reichhaltiges kulturelles angebot, 30 mal weltkulturerbe..etc etc.. das könnte und würde wohl jeder über sein land sagen und weltkulturerbe:) mir kommt es manchmal vor als ob bald weltweit, alle 5 meter ein weltkulturerbe ist :)) ich denke das ist absolut durchschnittlich und italien,frankreich,england usw usw haben mindestens ebensoviele ich denke man könnte es etwas objektiver halten.
Fehler bei Details Flagge
statt Flagge Deutschlands ist hier der Link Wappen Deutschlands bitte korrigieren --89.58.3.39 11:28, 1. Aug 2006 (CEST)Tippfehler in "Deutsches Kaiserreich (1871–1918)" ?
Im 2 Absatz, Satz 2: "Dazu gehörten West-, Ostpreußen und Danzig, das überwiegend polnischsprachige Gebiet Posen und Schleswig."Schleswig ? Sollte das nicht Schlesien heissen ? Es muss Schlesien heissen, aber war das wirklich überwiegend polnischsprachig?
- nein, natürlich schleswig. also nordschleswig, das später an dänemark fiel. südschleswig gehört ja immer noch zu deutschland. --Neuroca 23:02, 2. Sep 2006 (CEST)
Staatsform
Föderalistisch ist gleichbedeutend mit bundesstaatlich. Bundesstaat ist ja in dem Artikel verlinkt und unter dem Link wird der Begriff Föderalismus nochmal genannt.--CedricBLN 14:03, 16. Mär 2006 (CET)Möglich, dass das der falsche Absatz ist, aber es heißt unter "Bundesgebiet", es gebe keine bundesfreien Gebiete. Im Artikel "Bayern" wird jedoch bereits ganz am Anfang auf die Existenz der bayerischen Besitzung Saalforste hingewiesen, die aufgrund eines 1829 geschlossenen bilateralen Vertrages auch heute noch Teil von Bayern ist, jedoch zu Österreich gehört. Wie verhält sich denn das? Lg Nuwanda
Staatsform
Wo fällt das Wort Föderalismus in Regierungs- oder Staatsform. Ich denke Bundesstaat allein reicht nicht, man kann dem Leser auch föderalistisch zumuten
Bundespolizei/BGS
Ein Hinweis auf die Bundespolizei/den BGS als Polizei des Bundes und im Hinblick auf die innere Sicherheit im Allgemeinen fehlt. Das sollte mal jemand schreiben, der Ahnung hat, wie die Bundespolizei genau in die Struktur des Bundes eingebunden ist. Halte das auf jeden Fall für wichtig. 82.207.243.32 19:10, 6. Jan 2006 (CET)
Teilung und Wiedervereinigung (1949–1990)
Im Kapitel Teilung und Wiedervereinigung (1949–1990) wird die Geschichte der beiden deutschen Staaten am Anfang gut beschrieben. Allerdings bricht die Geschichte der DDR dann leider plötzlich mit dem Volksaufstand am 17. Juni 1953 bzw. dem Mauerbau 1961 ab. Die DDR wird dann erst wieder bei der Wiedervereinigung 1990 erwähnt. Das ist natürlich bei dem Lemmata "Deutschland" so nicht haltbar. Bei diesem Lemmata muss sowohl die Geschichte der westlichen Besatzungszone / BRD als auch der sowjetischen Besatzungszone / DDR dargestellt werden. Wäre schön, wenn sich da jemand findet, der sich mit der Geschichte der DDR auskennt und die Lücke zwischen 1961 und 1990 füllen könnte. Der Artikel Deutsche Demokratische Republik#Geschichte kann dabei (hoffentlich) als Vorlage dienen. Ich bin mit der Materie leider zu wenig betraut. --Jeldrik 18:27, 12. Jan 2006 (CET)
- "Wiedervereinigung" ist doch eigentlich falsch: DDR ist beigetreten, sonst hätte man etliches erst wieder gesetzlich regeln müssen, u.a. GG (vgl. Präambel). --Wangen 16:46, 14. Jan 2006 (CET)
Das Stichwort heißt zwar Deutschland, gemeint ist aber die Bundesrepublik Deutschland, wie an der Fahne gleich oben zu erkennen ist. Die DDR-Daten haben also eigentlich hier überhaupts nichts zu suchen. Höchsten in Fällen wo die BRD direkt von politischen Entscheidungen in der DDR betroffen war. Saxo 21:13, 14. Jun 2006 (CEST)
- Dann ist das Lemma falsch, denn die "DDR" war auch Deutschland. --Rollo rueckwaerts 12:21, 1. Jul 2006 (CEST)
Änderung des 1. und 2. Absatzes
Die Eingangssätze sollten zum Thema hinführen, deshalb mein Änderungsvorschlag: ”Die Bundesrepublik Deutschland (Abk.: Deutschland) ist ein föderaler und demokratischer Bundesstaat in Mitteleuropa. Der Staat wurde 1949 im westlichen Teil des vormaligen Deutschen Reiches von mehreren deutschen Ländern gegründet und hat sich 1990 durch den Beitritt der vormaligen DDR nach Osten hin bis zur Neiße vergrößert. Der Staat hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und Niederlanden. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Staatsgrenzen.”Der Bundesstaat besteht aus 16 teilsouveränen Bundesländern. Hauptstadt und Regierungssitz ist seit 1990 Berlin; einige Bundesministerien befinden sich in der vormaligen (1949-1990) Bundeshauptstadt und heutigen Bundesstadt Bonn. Das Land besitzt eine Parlamentarische Demokratie und ist rechts- und sozialstaatlich organisiert. Deutschland ist mit mittlerweile über 82 Mio. Bewohnern, nach Russland, der bevölkerungsreichste Staat Europas und gehört mit zu den dichtbesiedelsten (Einwohner pro qm) Ländern der Erde. 80.143.232.32 17:38, 14. Jan 2006 (CET)
- Historisch eher ungenau, da die Bundesrepublik nie gegründet wurde, sondern die Bundesrepublik eine Teilorganisierung des Gebietes des Deutschen Reiches war. Siehe hierzu: Rechtslage des Deutschen Reiches. MfG --Willicher 02:15, 26. Sep 2006 (CEST)
Es wäre schön, wenn man in der Einleitung "EU" verlinken könnte: "Die Bundesrepublik Deutschland ist unter anderem Mitglied der Vereinten Nationen, der NATO und der G8, sowie Gründungsmitglied der EU." Kurz zuvor steht ja bereits, daß Deutschland Mitglied in der Europäischen Union ist, dort ist ein Hyperlink gesetzt. Inhaltlich stellt sich die Frage, ob man nicht lieber "Gründungsmitglied der EG" schreiben sollte, denn die EU besteht ja erst seit 1993, gemeint ist hier aber doch wohl, daß Deutschland zu den 6 Gründungsmitgliedern der EGKS von 1952, der E(W)G und Euratom gehört. Zumindest die E(W)G besteht weiterhin fort, so daß nicht gesagt werden kann, die EU sei Nachfolgeorganisation. MfG Wolff 17:09, 16. Nov 2006 (CET)
Die fünf größten Metropolregionen
Bin gerade darüber gestolpert... Die Liste der fünf größten Metropolregionen stimmt nicht so ganz, wenn man sie mit den Einwohnerzahlen der einzelnen Metropolregion#In Deutschland vergleicht. Mir ist aufgefallen, dass z.B. die Metropolregion Sachsendreieck oder die Metropolregion München mehr Einwohner haben als die an fünfter Stelle genannte Metropolregion Stuttgart. Das kann eigentlich nicht an einem abweichenden Erhebungsdatum liegen, da das Sachsendreieck mit ca. 3,2 Mio. Einwohnern in den letzten Jahren bestimmt keine bevölkerungsmäßige Explosion erfahren hat und deutlich vor der Region Stuttgart (mit 2,3 Mio. angegeben) liegt. Da ich über die Korrektheit der Zahlen leider keine Informationen habe, kann ich das nicht selber ändern. Vielleicht nimmt sich dem ja irgendwer an. -- 62.104.75.18 12:19, 15. Jan 2006 (CET)Muß das Hitler-Bild sein?
Muß hier wirklich das Hitler-Bild sein? Noch dazu in so staatsmännischer Pose. Bismarck fehlt ja auch. Und was ist mit Karl dem Großen? Denke, man kann eine andere Auswahl treffen. Gruß Mausch 21:16, 18. Jan 2006 (CET)
- Ja, das stimmt - Bismarck und Adenauer fehlen. Leo Navis 22:17, 18. Januar 2006
- Yep, und da wir hier keine "Liste der deutschen Staatsoberhäupter" haben und auch nicht haben wollen, sondern nur einige Illustrationen zu "Deutschland" müssen wir eine Auswahl treffen. Also Hitler raus. Übrigens finde ich reicht auch ein Bild von den Streitkräften, das müssen nicht zwei sein. Mausch 22:21, 18. Jan 2006 (CET)
- Zwecks Dokumentation gehört ein Bild Hitlers (muss nicht unbedingt dieses sein) als ein, wenn auch - und gerade - negativ prägendes Porträt der Zeitgeschichte, das eben auch für Deutschland steht, rein - dagegen jdf. aber auch eins von Buchenwald oder ähnlichem. Bismarck und Adenauer als Protagonisten der dt. Geschichte ebenfalls. Karl der Große gehört nicht in den Artikel, da er Kaiser des fränkischen Reiches nicht als Deutscher im heute geläufigen Sinn gezählt werden kann. --Ulitz 23:40, 18. Jan 2006 (CET)
- Hier war schon oft der Hitler drin und wurde wieder rausgenommen. Das gleiche gilt für KZ-Fotos, andererseits auch für Propagandafotos. Derzeit ist wieder Textwüste, weil alle Bilder entfernt wurden, aber mal ehrlich: Womit soll man das Geschichtskapitel 33-45 denn sonst illustrieren? Etwa mit einem Foto von der Wolfsschanze? Bürgerbräukeller? Mutterkreuz?--Bordeaux 09:17, 19. Jan 2006 (CET)
Ulitz und Bordeaux hätten dann recht, wenn dieser Artikel ein kompletter, illustrierter Geschichtsband Deutschlands wäre. Ist er aber nicht. Bilder können und sollen im Rahmen dieses Artikels den Schnellgallop der deutschen Geschichte exemplarisch illustrieren und können gar nicht vollständig sein. Da sie nicht vollständig sein können, frage ich mich, warum man dann ausgerechnet den Hitler reintun soll, was beim Durchscrollen so scheint, als sei er einer der großen Staatsmänner (noch dazu bei ausgerechnet diesem Bild, in staatsmännischer Pose). Ich empfinde das in diesem Zusammenhang als Huldigung und unnötig. Nicht, weil er drin steht, sondern weil er im Unterschied zu anderen drinsteht --> Draußen lassen! Mausch 09:41, 19. Jan 2006 (CET)
- Jetzt habe ich mir das betreffende Bild mal angesehen. Das fand ich auch immer unangebracht. Ich werde mal eines einstellen, das ich auf Commons gefunden habe.--Bordeaux 10:08, 19. Jan 2006 (CET)
- Oder wir stellen alternativ ein Bild eines großen Staatsmannes rein, Bismarck oder Brandt, z.B. Mausch 10:11, 19. Jan 2006 (CET)
- So, Hitler ist jetzt drin. Bismarck ist auf dem Reichsgründungsbild erkennbar, kann aber noch prominenter dargestellt werden. Brandt/Adenauer herzlich gern, da wäre sicher Platz für. Ich sehe mal im Bildfundus nach. (Wir müssen nur aufpassen, dass es andererseits kein Bilderbuch wird, strenge Zeitgenossen haben schon wiederholt Bilder aus "technischen Gründen" entfernt)--Bordeaux 11:04, 19. Jan 2006 (CET)
- Meiner Meinung nach sollte das jetzige Hitler-Bild zwar bestehen bleiben, allerdings gehört auch zu jedem anderen Abschnitt ein Bild hinein. Leider ist das momentan nicht der Fall. Zum Beispiel könnte man doch bei der Epoche nach der Wiedervereinigung ein Bild von Helmut Kohl hineinstellen. Ein Bilderbuch wird es dann noch lange nicht.
- Außerdem würde ich das Bild von Brandt durch eines von Adenauer ersetzen. Was haltet ihr davon? Lokalpatriot-Tegel 15:23, 12. Nov. 2006 (CET)
Laaaaaang
Wir haben hier einen mittlerweile wirklich guten Artikel vor uns...
So lang wie er ist, ist er meiner Meinung nach bereits ziemlich unübersichtlich.
Können wir ihn vielleicht aufteilen?
Die Unterabschnitte geben doch bereits eine brauchbare Struktur vor...
--Wurblzap 03:07, 20. Jan 2006 (CET)
- ... was im Prinzip darauf hinauslaufen könnte, den Text hier zusammenzustreichen und sich stärker auf die Hauptartikel zu stützen.
--Wurblzap 03:09, 20. Jan 2006 (CET) - Berechtigter Einwurf. Erst kürzlich wurde der Unterpunkt Architektur enorm mit Unter-Unter-punkten aufgepumpt und ist bis heute nicht angemessen befüllt worden. M. E. der erste Streichkandidat. Auch vorne (Exklave etc.) könnte man stauchen, ohne dass man sich fehlinformiert fühlte.--Bordeaux 11:33, 20. Jan 2006 (CET)
Exklave Mützenich
In Vennbahn heißt es: Der Monschauer Ortsteil Mützenich wurde durch diese Grenzziehung vollständig von Deutschland abgetrennt und wurde zu einer Enklave, das gleiche geschah mit Teilen von Roetgen (insgesamt entstanden so fünf Enklaven). Diese belgischen Enklaven sind doch damit deutsche Exlaven und gehören in den entsprechenden Abschnitt, oder?--134.130.4.46 13:07, 20. Jan 2006 (CET)
- Mützenich ist definitiv keine Exklave, da genügt ein Blick auf den Stadtplan. Die entsprechende Passage in "Vennbahn" ist daher irreführend. Ob die Strecke noch unter belgischer Verwaltung steht, weiß ich nicht; könnte sein. Aber En-/Exklaven im staatsrechtlichen Sinne gibt es in Monschau und Umgebung nicht.--Bordeaux 13:33, 20. Jan 2006 (CET)
- Exklaven bestehen gemäss amtlichen topografischen Karten Deutschlands und Belgiens 1:25'000 (Staatsgrenze links und rechts der Bahnlinie!). --Waage 09:04, 17. Sep 2006 (CEST)
Gründung Nationalstaat/Weim. Rep./BRD/...?
Hallo,
ich wäre dafür, die Staatsgründungsdaten in der Infobox ein bisschen aufzuräumen. Inzwischen steht dort sinngemäß:
- Gründung des Nationalstaats (1871)
- Gründung der ersten Republik (1918)
- Gründung des Staats von heute (Bundesrepublik, 1949)
- "Erweiterung" des Staats von heute (Beitritt der DDR, 1990)
- Ich kann den Löschgrund nun überhaupt nicht nachvollziehen. Kopfschüttel. --Anton-Josef 16:06, 30. Jan 2006 (CET)
- Auf die Idee, irgendwas zu löschen, kam ich deshalb, weil die Gründung der Weimarer Republik eben erst von Manecke hinzugefügt worden war. Sonst wäre ich gar nicht darauf aufmerksam geworden. Trotzdem meine ich, dass das für eine Infobox zu viele Termine sind. Bei "normalen" Staaten steht bei Staatsgründung, Unabhängigkeit etc. höchstens ein Datum in der Infobox. (Das "normal" in Anführungszeichen sagt schon: Ich möchte hier nicht um jeden Preis was löschen, weil ich auch weiß, dass man der ungewöhnlichen Geschichte Deutschlands nicht so einfach gerecht werden kann.) --Langec Langec 17:03, 30. Jan 2006 (CET)
Nationalstaatsgründung und Bundesrepublik muß m.E. nach drinnbleiben. Löschbar wäre Weimarer Republik und Wiedervereinigung, da sich hierbei staatsrechtlich nichts geändert hat. --Koffer 19:51, 17. Feb 2006 (CET)
Seht euch dazu bitte auch http://de.wikipedia.org/wik... an. --Shelm23 13:01, 18. Mär 2006 (CET)
1848er Revolution
Folgender Satz ist inhaltlich zumindest mißverständliche: "Durch Aufstände der Bürger mussten viele Monarchen ihren Platz räumen wie Fürst Metternich von Österreich, der 1813 noch am Wiener Kongress die Monarchie nach Napoléons Abtreten mitrestaurierte bzw. wiederaufbaute" Fürst Metternich war weder Monarch noch trug er den Titel "von Österreich". Er war Kanzler. Somit müßte es doch eher heißen das viele Staatsmänner zurücktreten mußten. Oder gibt es tatsächlich Beispiele für zurückgetretene Monarchen?
- Zurückgetretene Monarchen waren:
- -König Ludwig I. von Bayern (März '48) wegen der Affäre mit der Tänzerin Lola Montez (Nachfolger: sein Sohn Maximilian II.)
- -der behinderte Kaiser Ferdinand I. von Österreich (Dezember '48) wegen Regierungsunfähigkeit auf Druck von Ministerpräsident Fürst zu Schwarzenberg (Nachfolger: Ferdinands Neffe Franz Joseph I.).
- Ansonsten ist kein Monarch vom Thron gedrängt worden, und auf Druck des Volkes auch nur der Bayer. Wenn keiner widerspricht, sollte der Text demnächst geändert werden. Schon erstaunlich, dass sich diese Schnitzer hier so lange halten. Grüße, Baso 18:24, 5. Aug 2006 (CEST)
Frühzeitliche Geschichte
Hallo,
mich irritiert folgendes Zitat: "Die ältesten Siedlungsbelege auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland sind etwa 700.000 Jahre alt, seit rund 500.000 Jahren geht man von einer dauerhaften Besiedlung aus."
Ich konnte in anderen Wikipedia-Artikeln rund um das Thema Mensch keine Belege für solche Zahlen finden. Was ist die Quelle für solche Zahlen. In anderen Artikeln, zb China, Indien oder Iran, welche frühe Hochkulturen darstellen, wird sich lediglich auf belegbare oder geschätzte Ursprünge beschränkt, z.B. erste schriftliche Aufzeichnungen in China 3500v.Chr. Zahlen in einem Bereich von mehreren hundertausend haben den Beigeschmack von "höher, schneller, weiter", besonders da der "originale" Neandertaler zb. lediglich 40.000Jahre alt ist und andere Funde vom "Homo neanderthalensis" maximal auf 130000 Jahre hinweisen. Gibt es Belege für diese erstaunlichen Zahlen? 84.60.3.135 02:14, 1. Feb 2006 (CET)
Tippfehler
'Zum zweitem Zusammenkunft' muss heissen 'Zur zweiten Zusammenkunft'- Danke für den Hinweis, ich habe den Tippfehler bereinigt. Gruß, --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 02:27, 6. Feb 2006 (CET)
Sprachen
Hallo ich bin der Meinung das es oben geändert werden muss "Minderheitssprachen... sorbisch..." es heißt serbisch!!!!
- Nein, die Angabe ist korrekt. Siehe Sorbische Sprache. --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 15:27, 7. Feb 2006 (CET)
Rechtschreibung
Ist das Komma nach 1863 in dem Satz hier wirklich richtig?
Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) existiert einschließlich ihrer Vorläuferorganisationen seit 1863, und ist damit die älteste bis heute existierende politische Partei Deutschlands.
--Kirschblut 17:41, 7. Feb 2006 (CET)
Ich würde sagen: Nein! --Zacke 15:55, 10. Feb 2006 (CET)
- Erledigt. Gruß. --EBB EBB 16:49, 10. Feb 2006 (CET)
Wollt nur mal anmerken, dass man das Komma dort setzen kann, aber nicht muss. -- R.A.Y. 15:27, 24. Mai 2006 (CEST)
Laut Eigenwerbung ist die Deutsche Zentrumpartei (Zentrum) die "älteste deutsche Partei". Sollte man das evtl. berücksichtigen? [Benutzer:Aquinate|Aquinate] 19:10, 1. Okt 2006 (CEST)
Meiner Meinung nach sollte man Vorgängerorganisationen nicht für das Alter einer Organisation berücksichten. Die Zentrumspartei ist also die älteste. Gruß Lokalpatriot-Tegel 18:45, 26. Nov. 2006 (CET)
Die Angaben zur Sozialhilfe sind nicht mehr aktuell. Wo ist das Alg II ? Würde gerne ändern
Gebrüder Grimm
Im Artikel taucht der peinliche Fehler "Gebrüder Grimm" auf. Das ist inhaltlich falsch, da ausschließlich die Brüder (Jacob und Willhelm) Grimm gemeint sind. (von Benutzer:84.177.80.135 nachgetragen)Hallo .135,
"Gebrüder" ist schon richtig. Ist halt nur etwas veraltet. Bei den beiden Grimms war das bis vor einigen Jahren auch die gebräuchliche Bezeichnung. ERst in den letzten Jahren wollten die Verleger das wohl der unwissenden Jugend ;))) nicht mehr zumuten. --Wangen 22:38, 8. Feb 2006 (CET)
- Nein, das ist nicht richtig. "Gebrüder" würde alle männlichen Geschwister meinen, und das wären 5 und nicht 2. Die Beiden sind die "Brüder Grimm". 217.83.108.126 02:17, 25. Okt. 2006 (CEST)
- Wenn Du in Deutschland rumfragst, werden 99% Dir die beiden gemeinten Brüder als Antwort auf diese Bezeichnung nennen. Einer dieser Fälle, bei denen ich nach der Volksmeinung gehen würde und nicht nach der wissenschaftlich korrekten. ;-) --J. Patrick Fischer 14:40, 10. Nov. 2006 (CET)
"Aktueller Herrscher"
Es ist eine ganz merkwürdige Sache, die ich nun erwähnen möchte. Ich bin eigentlich gerade hier gelandet, weil ich herausfinden wollte, wer (wenn nicht die ganzen Sachen wie Weimarer Republik, 3tes Reich, BRD/DDR, Bundesrepublik dazwischen gekommen wären) eigentlich im Moment "rechtmäßiger" König/Kaiser/Reichsverweser (o.ä.) von Deutschland wäre.
Kann man das nicht irgendwo erwähnen? Ich habe ja auch keine Ahnung, aber kann man da nicht einfach die Nachfahren des Wilhelm II. "transitiv verarbeiten"?
Nur damit das mal erwähnt ist...
- Sorry, aber ist das dein Ernst? Es gibt solche Massen an selbsternannten "Reichskanzlern", das eine Erwähnung dergleichen nicht nur lächerlich sondern auch völlig destruktiv ist. Ansonsten: Monarchie haben wir nicht mehr, Deutsches Reich haben wir nicht mehr - jetzt ist BRD, was sonst? Unser rechtmäßiger "Herrscher" ist Angie. Leo Navis 09:51, 15. Februar 2006
- Horst Köhler
- Müsste aber der hier sein: Georg Friedrich von Preußen Im Artikel steht: "...wäre somit im Falle einer Wiederherstellung der Monarchie mit den althergebrachten Fürstengeschlechtern König von Preußen und erster Anwärter auf den deutschen Thron." http://www.preussen.de/de/f... --Kirschblut 22:09, 15. Feb 2006 (CET)
- Na und? Da niemand ernsthaft plant, eine Monarchie zu errichten, kannnst du das vernachlässigen. Leo Navis 11:24, 16. Februar 2006
- Zumal es pure Spekulation ist, zu sagen, in welcher Form eine Monarchie in Deutschland wiedererrichtet werden würde, und ob auch im Falle der „Wiederherstellung der Monarchie mit den althergebrachten Fürstengeschlechtern“ ausgerechnet das preußische Herrscherhaus wieder den deutschen Monarchen stellen würde. (um mal inhaltlich den Konjunktiv irrealis zu bemühen) --Alexander Fischer 18:40, 17. Feb 2006 (CET)
- Ich denke nicht, daß es sich um eine Spekulation handelt. Wenn jemals die Monarchie wieder hergestellt würde. Kommen nur drei bis vier Geschlechter in Frage. Käme eine Wiederherstellung mit den "alterhergebrachten" Geschlechtern, wären es zwangsläufig die Hohenzollern, da niemand anderes jemals Deutschland regiert hat. --Koffer 19:46, 17. Feb 2006 (CET)
- Da bin ich anderer Ansicht. Siehe unter Diskussion:Georg Friedrich von Preußen. --Alexander Fischer 20:20, 17. Feb 2006 (CET)
- Ich denke nicht, dass wir in absehbarer Zeit eine Monarchie bekommen werden. Wenn dann Demokratie oder Diktatur - die Monarchie ist in Deutschland nicht mehr, aus ziemlich guten Gründen. Leo Navis 13:13, 19. Februar 2006
- Wenn er es unbedingt will: It's me. Sag mit wohin ich Dir meine Kontonummer schicken kann, damit Du die fehlenden Tribute überweisen kannst. AV AV/Bewertung | Melden 11:30, 6. Sep 2006 (CEST)
Fehler
@Ich habe folgenden Fehler entdeckt: Die PDS ist .. Rechtsnachfolgerin der .. SED - diese Aussage ist falsch, da die SED nicht aufgelöst wurde, sondern sich lediglich umbenannt hat in PDS und insofern auch heute noch, nur unter einem anderen namen existiert!!!SRP
Ändert bitte mal jemand das Attribut rechtsradikal bei der SRP im Abschnitt Parteienlandschaft in nationalsozialistisch? Wie auch im SRP-Artikel nachzulesen ist, war die SRP direkte Nachfolgerin der NSDAP, sowohl politisch als auch von den Mitgliedern her. Das doch eher allgemeine, bisweilen auch zur tumben Schlägertruppe "verharmlosende" Wörtchen rechtsradikal ist zwar auch richtig, bezeichnet diese Partei aber IMHO weniger zutreffend als nationalsozialistisch, das sowohl die rechte Ausrichtung als auch den Ursprung der Partei vollkommen unzweifelhaft herausstellt. --84.245.183.96 20:29, 24. Feb 2006 (CET)
M.E. ist übrigens auch die FAP in den neunziger Jahren verboten worden. Aquinate 19:15, 01. Oct 2006 (CEST)
Jiddisch?
Romani und Sorbisch sind hier aufgeführte Namen, die neben Deutsch auch noch gesprochen werden. Jiddisch fehlt, oder?
- Nein, wie kommst du darauf? -- J budissin - J budissin - POST 13:25, 26. Feb 2006 (CET)
Wieso denn nicht? Durch die immer häufiger werdende Zuwanderung der Ostjuden müsste es doch schon einige Sprecher geben und müsste somit auch annerkannte Sprache in Deutschland sein, oder?
Ich glaube, die heutigen Ostjuden sprechen wohl eher russisch --Rita2008 00:01, 5. Apr 2006 (CEST)
Administratorennettiquette
Es gibt keine! -Dontworry 05:28, 9. Mär 2006 (CET)
- Na das ist mal eine Aussage. Möglichwerweise solltest du dir mal überlegen, ob es nicht wirklich so ist, dass deine Links irrelevant sind. Ausserdem wäre es sinnvoll zunächst eine Diskussion auf einer sachlichen Ebene zu suchen, bevor du hier persönlich wirst. --Pixelfire Pixelfire 09:52, 9. Mär 2006 (CET)
- Ich bin jederzeit bereit argumentativ zu diskutieren, kann aber nicht verstehen, wenn eine Admin - kraft seines Amtes - mich mit einem Schlagwort wie "nicht relevant" abbügelt und bei anderen Admins danach ein sogenanntes Rudelverhalten oder Wagenburgmentalität oder Seilschaftensyndrom einsetzt und alle anderen meinen ihm beistehen zu müssen! Es ist eben nicht jeder charakterlich so gefestigt, dass er die nötige Souveränität für sein Amt hat, um unvoreingenommen über einen Sachverhalt diskutieren zu können - bevor er ein u.U. vorschnelles Urteil fällt! Ich möchte daher hier auch eine Diskussion beginnen, die sich um einen Administratoren-TÜV bzw. eine demokratischere Bewertung der Administratoren als Ziel bemüht und - wie auch in anderen Bereichen bereits gefordert - für ein Bewertungsforum für Admins plädieren! Wobei es als Endziel dieser Diskussion erstrebenswert wäre (zumindest unter Beteiligung der registrierten user) auch eine Abwahl einzelner Admins zu erreichen (siehe auch Machtmissbrauch) -Dontworry 10:47, 9. Mär 2006 (CET)
- Eine Bewertung der Admintätigkeit ist angedacht und wird derzeit unter Brummfuss/Wahlen abschaffen diskutiert. Hier ist der falsche Platz dazu. Nebenbei bemerkt: dass du aus der Diskussion um auch aus meiner Sicht absolut irrelevanten Weblink eine Anklage gegen „Machtmißbrauch“ der Admins macht, halte ich für sehr weit hergeholt. „Nicht relevant“ wird als Begründung für einen revert jeden Tag dutzendfach geliefert. Soll man jede Änderung mit einem ausführlichen Diskussionsbeitrag begründen oder am besten vorher anfragen, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt? Das hier ist ein Wiki, da wird gelöscht, verändert und verschoben. Das ist kein Mißbrauch, sondern liegt in der Natur der Sache. --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 10:59, 9. Mär 2006 (CET)
- Der Eindruck würde bei mir und sicherlich auch bei anderen usern nicht entstehen, wenn es dem auslösenden Admin überlassen würde sich debattierend mit dem betroffenen user/n auseinanderzusetzen, anstatt dass sich immer wieder ein neuer Admin einmischt! Dontworry 11:07, 9. Mär 2006 (CET)
- In einer großen Community wie der Wikipedia steht es jedermann frei, sich zu solchen Themen zu äußern. Wenn du hier pauschal "die Admins" angreifst, dann musst du auch damit rechnen, dass sich "die Admins" zu deinen Vorwürfen äußern. --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 11:14, 9. Mär 2006 (CET)
- Binsenweisheiten müssen wir doch hier nicht austauschen? Die Admins - die ich meinte - halten sich bisher vornehm zurück! Das kann sicher gute Gründe haben (Bett oder Tiefschlaf). Ansonsten ist doch diese Diskussion ein schönes Beispiel für meine Vermutung der "Wagenburgmentalität" ("...um auch aus meiner Sicht absolut irrelevanten Weblink...") - Begründung der Irrelevanz: Fehlanzeige! -Dontworry 11:29, 9. Mär 2006 (CET)
- Eine eigene Meinung wirst du mir aber noch zugestehen? Oder ist das Wagenburgmentalität, sobald sie der eines anderen Admins auch nur ähnelt? Eine Begründung der Irrelevanz fällt mir tatsächlich schwer. Ähnlich schwer könnte ich begründen, warum ein Weblink auf eine Haustierseite hier nicht her gehört. Der Hinweis auf und unsere Richtlinie max. fünf Weblinks „vom Feinsten“ pro Artikel, welche hier schon arg strapaziert wird, wird dich sicher auch nicht von deiner Meinung abbringen. --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 11:48, 9. Mär 2006 (CET)
- Also - im Gegensatz zu Dir - hab ich schon eine (gute) Begründung für die wünschbare Einsetzung beider weblinks: Es sind die - meiner bescheidenen Meinung nach - einzigen Links über die man - ohne große Suchaktion - Zugriff auf sehr viele webcams in Deutschland hat, um aktuelle Infos (Wetter, Verkehr usw.) über Deutschland zu bekommen - sollte dies nicht der Sinn der Veranstaltung "Wikipedia" sein? Oder befinden wir uns hier in einer verbeamteten Richtlinienveranstaltung, wo man vor lauter Richtlinienbäumen (Vorschriften, Regel usw.) den Wald nicht mehr sieht? -Dontworry 12:12, 9. Mär 2006 (CET)
- Über den Sinn und Unsinn von Regeln brauchen wir nicht zu diskutieren, das führte nun wirklich zu weit. Zum Sinn der Enzyklopädie (bitte mal nachlesen, was das ist) gehört es hingegen nicht, alle möglicherweise interessanten und nützlichen Weblinks zum Thema Deutschland zu sammeln. Vor allem nicht um tagesaktuelle Informationen zu Wetter und Verkehr zu bekommen. Dafür gibt es besser geeignete Seiten. Ein enzyklopädischer Eintrag zum Thema Deutschland sammelt „gesichertes Wissen“ über Deutschland. Dieses Wissen wird von den diskutierten Weblinks nicht sinnvoll erweitert. Wikipedia sollte nicht mit DMOZ verwechselt werden, unsere Artikel sind keine Linklisten. --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 13:00, 9. Mär 2006 (CET)
- Ich sehe schon, die Diskussion läuft auf die vorbenediktinische - also ratzingersche - Dogmenauslegung hinaus! Wenn das natürlich ein Gottesgebot ist und ich damit das ganze Gebäude zum Einsturz bringen würde, werde ich natürlich hier nicht den Martin L. geben und mich still in meine Klause zurückziehen (mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa). -Dontworry 13:52, 9. Mär 2006 (CET)
- Na endlich. --Patrick Permien 19:09, 12. Mär 2006 (CET)
- Na, wie schön, dass Du hier auch noch mal zum Beinheben und Anpinkeln vorbeikamst!-Dontworry 02:02, 14. Mär 2006 (CET)
Webcams in den Weblinks
(verschoben von Head)
Hi, wenn es deine spärliche Zeit erlaubt, würde ich gerne erfahren weshalb
http://www.wetterklima.de/c...
und
http://www.netcamera.de/wcn...
keine Relevanz - in einer "Multimedia-Enzyklopädie" unter dem Stichwort "Deutschland" - haben (sollen)? (Es wäre doch sicher förderlich für das "Google-Ranking! ;-)
Wenn nicht dort, wo denn sonst? -Dontworry 08:44, 9. Mär 2006 (CET)
- Unter Webcam würd es vielleicht passen. Meinetwegen auch eine Seite mit Webcams in Köln im Artikel Köln. Aber die Webcamseiten in Deutschland zu verlinken, nur weil sie halt alle irgendwo in Deutschland stehen, ist so, als würde man http://www.flickr.com in Erde verlinken, weil dort Fotos aus aller Welt gezeigt werden. --Head 12:47, 9. Mär 2006 (CET)
- Ich weiß natürlich, dass es schwer ist etwas zuzugeben bzw. nachzugeben - ich war ja auch mal jung (und feurig) - aber Deine Begründung, wieso es bei Köln Sinn machen sollte und bei Deutschland nicht, scheint mir nicht von allzuviel Logik getrübt zu sein? Und schließlich sollte doch "Multimedia" auch multimedial sein, sonst könnten wir ja auch ein Buch zur Hand nehmen, wo "Brockhaus" draufsteht (wobei der Brockhaus Verlag inzwischen auch mit dem multimedialen Brockhaus wirbt!)? -Dontworry 13:08, 9. Mär 2006 (CET)
- Schau mal unter Wikipedia:Weblinks im Absatz Allgemeines. Ich finde nun mal, dass in diesem Artikel zu viele Weblinks sind und die Webcamlinks verzichtbar sind. Ist meine persönliche Meinung und die muss nicht jeder teilen, aber ich verstehe nicht, warum ich mich hier fürs Löschen rechtfertigen soll; wenn jemand neue Weblinks einstellt, muss er das ja auch nicht. --Head 13:51, 9. Mär 2006 (CET)
- Köln ist geographisch sehr begrenzt, der Artikel kleiner und viel weniger umfassend. Dieser Artikel muss alle Themen bezüglich unseres Landes abdecken. Webcams sind da einfach viel zu speziell, in diesem Artikel ist dafür kein Raum. Ich habe den Abschnitt Weblinks gerade zusätzlich entfettet, er ist jetzt immer noch vergleichsweise lang.--Berlin-Jurist 14:50, 9. Mär 2006 (CET)
- Bevor das Ganze zur absoluten Lachnummer wird ("...Dieser Artikel muss alle Themen bezüglich unseres Landes abdecken. Webcams sind da einfach viel zu speziell, in diesem Artikel ist dafür kein Raum...." - pass auf, dass beim staatstragenden bramarbasieren nicht ein Zacken aus Deiner Krone fällt!) und sich einige hier vor lauter Autosuggestion noch in eine Dauerstarre versetzen (weil ja eine Verlinkung zu einem "Zeit"-Artikel angeblich mehr Sinn macht, als 1-2 winzige Verlinkungen zu webcam-Adressen mit aktuellen Infos), können wir dieses Eisschaulaufen (Note 3-4) damit beenden! Ich bedanke mich für die aufgewandte Zeit und Mühe! -Dontworry 15:28, 9. Mär 2006 (CET)
Bombenterror
Ich vermisse eine Beschreibung des Völkermords an der deutschen Zivilbevölkerung durch die englische Luftwaffe in den Jahren 1942-45 im Geschichtsteil. Durch die vollständige Vernichtung von 100-150 deutschen Städten wurden >= 600000 Zivilisten getötet und unendlich wertvolle historische Altstädte und Kulturgüter ausgelöscht. Diese Angelegenheit wird im Hauptartikel in einem Nebensatz abgetan, während über die Untaten des Dritten Reichs lang und breit doziert wird. Der industrielle Bombenterror auf Deutschland war die größte Kulturvernichtung der Weltgeschichte, was im Artikel völlig unter den Teppich gekehrt wird.
Ebenso wird unterschlagen, dass die Zahl der deutschen Vetriebenen etwa 14 Millionen betrug, wovon ca. 1 Million bei der Vertreibung ums Leben kamen. Insgesamt erscheint mir dieser Abschnitt im Hauptartikel also zu einseitig verfasst. - 12. März 2006
- Der Völkermord an der deutschen Zivilbevölkerung von etwa 10.000.000 Menschen durch die Nationalsozialen ist weitaus relevanter. Die Vernichtung der deutschen Städte ware eine Gegenreaktion und hatte die Aufgabe Deutschlands zum Ziel und nicht dessen Vernichtung, daher handelt es sich hierbei nicht um einen Völkermord. --Webmaster@sgovd.org (Webmaster@sgovd.org) 11:59, 12. Mär 2006 (CET)
- Was Sie machen, ist Relativierung und Aufrechnung. Der Völkermord an den Deutschen war eben keine Gegenreaktion, sondern hatte die generalstabsmäßige Vernichtung eines Teils der deutschen Bevölkerung zum Ziel. Einige Zitate der Hauptverbrecher belegen dies (man beachte das Datum des ersten Zitats): "Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja, zu einer Wüste." (Churchill, Juni 1940) oder "das Ziel der kombinierten Bomberoffensive ... sollte unzweideutig dargelegt werden, als die Zerstörung deutscher Städte, die Tötung deutscher Arbeiter und die Unterbrechung zivilisierten Lebens in ganz Deutschland." (Harris). Die Verklärung dieser Taten als kriegsrelevantes Handeln oder sogar (wie bei Ihnen) "Gegenreaktion" auf irgendetwas ist nicht haltbar. Untaten des Dritten Reichs waren den Engländern zum damaligen Zeitpunkt schlicht egal, es ging Churchill/Harris nur darum, die deutsche Zivilisation auszulöschen. Dieser Genozid ist durch nichts entschuldbar und wird es auch nie sein. Und genau dieser Aspekt kommt im Hauptartikel leider nicht zur Sprache. - 131.152.159.22
Zur ip: Völkermord war es nicht, weil es nicht die juristischen Vorraussetzung eines Völkermordes erfüllt. Zu Webmaster@sgovd.org: Ein Vebrechen (wahrscheinlich sogar ein Kriegsverbrechen) war es dennoch. Man könnte es durchaus im Artikel wahrheitsgemäß schildern ohn damit eine Relativierung deutscher Verbrechen vorzunehmen. --Koffer 14:28, 12. Mär 2006 (CET)
Geographie Deutschlands
Ich arbeite zurzeit an dem Geographie Artikel. Ich denke, wenn der besser wird, kann man ihn hier als Hauptartikel nennen und dadurch hier Teile rausnehmen. --Zahnstein 12:45, 12. Mär 2006 (CET)
Kann es sein, dass die Einwohnerzahl Münchens um 100.000. zu viel hochgemogelt worden ist? War dort ein kleiner Lokalpatriot am Werk?
- Habe mal die Zahlen hiermit abgeglichen: Liste der größten Städte der EU - diese Zahlen sind recht aktuell und z.B. München hat wirklich weniger ;-) -- Marccc Marccc 17:00, 14. Mär 2006 (CET)
Kann man das noch reinschreiben: "Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 876 km, in Ost-West-Richtung sind es ca. 640 km." Hab ich im Geographieartikel ergänzt.
Gotik
Könnte man den gähnend leeren Abschnitt "Gotik" nicht mit einer leicht gekürzten Fassung von Gotik#Deutschland füllen? Xantener 17:14, 16. Mär 2006 (CET)
Wäre dafür, das Freiburger Münster aufzuführen, als einzige in der Gotik fertiggestellte Kathedrale. Und außerdem sollte die Turmhöhenliste weg - was spielt diese für eine Rolle? --141.70.115.58 02:38, 4. Aug 2006 (CEST)
Infobox abspecken
Nachdem ich nun schon mehrfach wirklich überflüssige und unnötige Informationen aus der Infobox ganz oben rechts im Artikel wegkommentiert bzw. gelöscht habe, diese aber immer wieder eingefügt wurden, würde ich gerne mal eine allgemeine Meinung dazu hören. Ich denke, dass diese Infobox nicht mehr und nicht weniger als einen groben Überblick über die wichtigsten Daten und Fakten zu einem Staat geben sollte, von daher können (und müssen) einige Punkte wegfallen. Dazu zählen meiner Meinung nach
- Regierungsform (da schon durch Staatsform abgedeckt)
- Gründung der Weimarer Republik (da nicht wirklich relevant)
- Wiedervereinigung mit dem Territorium der DDR (die Wiedervereinigung ist zwar ein wichtiger Punkt in der deutschen Geschichte, eine Datumsangabe halte ich allerdings für übertrieben, da darauf schließlich auch in anderen Artikeln eingegangen wird)
- Olympiakürzel (wer braucht das denn?)
- Strom (überflüssiger geht's kaum noch ...)
- Mobilfunktstandard (anscheinend geht es doch noch schlimmer ...)
- Fernsehnorm (setzt dem ganzen die Krone auf)
Exzellenz-Diskussion
Beginn der Kandidatur: 24.02.
Ich denke, dass der Artikel nicht "nur" lesenswert, sondern exzellent ist. Er ist sehr ausführlich, interessant und umfangreich.
- Contra
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Bildherkunft Hab nur mal bei einem oft gesehen Schwachpunkt bei Länderartikeln gekuckt, und der wie zu befürchten war, geht der Kulturteil gar nicht. Neben zwei einleitenden Sätzen über die man auch noch Streiten kann, nichts weiter als dass dem Leser möglichst viele Große Namen um die Ohren gehauen werden. Dazu passt dann auch irgendwie, dass der kulturelle und wissenschaftliche Kahlschlag, den die NS-Zeit über uns brachte, kein bißchen erwähnt wird. -- Southpark Southpark 07:36, 25. Feb 2006 (CET)Contra
- Contra
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Bildherkunft , allein schon, weil ein für Exzellenz kandidierender Artikel „abgeschlossen“ sein soll, oder? Das ist der hier aber nicht, und weil die Architektur der Gotik in Deutschland alles andere als nebensächlich ist... Ansonsten hat Southpark die klassische Achillesferse dieses Artikel-Typs schon aufgespürt: der Kulturteil ist, nichts für ungut, echt noch damn spooky. Dies umso mehr, wenn ich diese Stilblüte ernst nehme: Auf dem Gebiet der Musik kann Deutschland viele klassische Komponisten mit Weltruf vorweisen Echt wahr? Und die riechen noch gut, wenn man sie vorweist? --Rainer Lewalter 07:48, 25. Feb 2006 (CET)Contra
- :-) --Lienhard Schulz 07:55, 25. Feb 2006 (CET)
- Contra
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Bildherkunft Die Kultur sollte durch stilistische Einflüsse und Weiterentwicklungen, und nicht durch einzelne Personen beschrieben werden. Außerdem gefällt mir das uneinheitliche Layout und die Farbgebung der Karten nicht. --Phrood 09:58, 25. Feb 2006 (CET)Contra
- Hatten wir diese Kandidatur nicht erst vor kurzem? Kenwilliams QS - Mach mit! 14:10, 25. Feb 2006 (CET)
- War Ende Dezember Lesenswert-Kandidat. Die Koalitionsverhandlungen laufen übrigens immer noch (Kap. Geschichte, letzter Satz). Übrigens wüsste ich auch gerne, wie man das Kleinwalsertal auf dem Wasserweg erreicht. --Griensteidl 16:18, 25. Feb 2006 (CET)
- Contra
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Bildherkunft : ein langer, aber nicht exzellenter Artikel. Schon auf der Diskussionsseite finden sich viele Verbesserungsvorschläge, die noch nicht umgesetzt wurden. --Roosterfan Roosterfan Roosterfan/Eishockey-Bar 16:36, 25. Feb 2006 (CET)Contra
- Neutral
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BildherkunftNeutral Der Abschnitt Deutschland#Gotik ist leer. Schaengel89 Schaengel89 15:17, 26. Feb 2006 (CET)- Contra
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Bildherkunft der artikel wirkt wie von der Zentrale für politische Bildung oder so einer infobroschüre die manchmal in zügen ausliegen, äußerste unkritisch, noch sehr oberflächlich, ohne wärme, schwierige schwerpunktlegungen ... usw Nikelaos 02:41, 27. Feb 2006 (CET)Contra
- Pro
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Bildherkunft Ich denke das dieser Artikel zu den exzellenten Artikeln gezählt werden sollte, da er sehr umfangreich und informativ ist. Die Kritiken die hier angeführt werden sind sicherlich berechtigt, jedoch ist es fast unmöglich einen perfekten Artikel zum Thema: Bundesrepublik Deutschland bzw. Deutschland zu schreiben. Denn auch wenn alle Unterkategorien bis ins kleinste Detail ausgearbeitet wären, bei der Kategorie Geschichte oder auch Politik müsste man permanent "nachbessern", weil diese sich schließlich täglich ändern. Allen denen die diesem Artikel ein 'Contra' gegeben haben möchte ich sagen, dass Sie doch die von Ihnen bemängelten Textteile korrigieren bzw. verbessern sollten, und dem oder den Autor(en) die diesen Artikel geschrieben haben, möchte ich ein großes Lob aussprechen. -- MaxPro
- An der Geschichte ändert sich täglich etwas? --ALE! ALE! 09:17, 7. Mär 2006 (CET)
- Pro
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Bildherkunft Echt guter Artikel, Sehenswürdigkeiten zwar leicht einseitig, aber das richtet überhaupt nichts aus. Bloß blöd, dass man den Quelltext nur betrachten darf. Omnidom 999 12:57, 5. Mär 2006 (CET)Pro
- Pro
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Bildherkunft Hervorragender Artikel. Allerdings sollte er wirklich für kleinere Änderungen freigegeben werden können. --Troubleshooting 19:48, 7. Mär 2006 (CET)Pro
- contra - Viele Kritikpunkte aus der Lesenswert-Diskussion wurden nicht umgesetzt, es gibt immer noch Überschriften ohne Text. Generell sind die Themen ungleich gewichtet, Geschichte und Politik dominiert. Aber auch Geschichte ist sehr ungleich gewichtet. Man sehe sich nur Heiliges Römisches Reich (962–1806) an. Kultur ist knapp und ebenfalls ungleich: einige Architektur-Epochen sind wesentlich umfangreicher dargestellt als die gesamte Literatur oder Musik. Zudem beschränkt sich Kultur im wesentlichen auf Name-dropping. Medien bestehen anscheinend nur aus Fernsehen, sowas wie Zeitungen ist wohl unbekannt. Theater, Opernhäuser etc. gibt es anscheinend auch keine. Flora und Fauna ist äußerst knapp, bei Geographie würde man wohl nicht durchblicken, wenn man Deutschland nicht kennt. Bei den Klimadaten wüsste man gerne, worauf sie sich beziehen, doch wohl nicht auf ganz Deutschland? Dann wäre ihre Aussagekraft Null. Militär: Besteht in Deutschland Wehrpflicht, gibt es ein Berufsheer oder nur Fremdenlegionäre? Noch ein paar Stilblüten: UMTS schreitet voran, Doch das deutsche Volk kam von der Idee der Französischen Revolution nicht mehr weg. Bildung besteht zu über der Hälfte aus PISA, die grundlegende Struktur des Bildungssystem bleibt aber unklar. Genauso bleiben bei Staatsorganisation Kreise und Gemeinden unerwähnt, so wie die Begriffe Bundestag und Bundesrat als selbstverständlicht vorausgesetzt werden. --Griensteidl 21:22, 7. Mär 2006 (CET)
- Contra
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Bildherkunft , ein guter Artikel, aber eben nicht gut genug für das kleine grün-gelbe Symbol. Einige Schwachstellen sind meiner Meinung nach:Contra
- Geographie: Bei den Großlandschaften wären Höhenangaben sinnvoll. Bis zu welcher Höhe geht ein Tiefland, wie hoch ist ein Mittelgebirge und vor allem wie hoch ist „relativ hoch“? Bei „Inseln“ steht „gemessen an der Küstenlinie“ – hab ich das übersehen oder steht nirgendwo, wie lang die Küste nun eigentlich ist?
- Flora und Fauna: So artenarm ist Deutschland sicher nicht.
- Politik: Funktion von Bundestag und Bundesrat fehlt. Zur Rolle der Bundesländer könnte man noch etwas ergänzen (z.B. welche Kompetenzen fallen in den Zuständigkeitsbereich der Länder?).
- Geschichte: Die Varusschlacht hat nie stattgefunden. Im Heiligen Römischen Reich ist trotz seines mehr als 800jährigen Bestehens wenig geschehen. Die Reformation und der 30jährige Krieg stehen völlig zusammenhangslos da. Preußen erstarkt ohne vorherige Erwähnung nach der Niederlage Napoleons wieder. Die Französische Revolution schwebt ohne jeglichen Zusammenhang nach dem Wiener Kongress herum. Warum Bismarck der „ideelle Begründer des Deutschen Reiches“ war, wird aus dem Artikel nicht so recht ersichtlich. Aus einer Bildunterschrift lernen wir, dass Konrad Adenauer „erster“ „deutscher“ Kanzler war. Sein Nachfolger Bismarck war wohl nur noch für die DDR zuständig? Ich hab’s mal zu „erster Kanzler der Bundesrepublik“ geändert.
- Wirtschaft: Zu den Wirtschaftssektoren Landwirtschaft, Bergbau & Industrie und Dienstleistungen fehlt jeweils ein Kurzüberblick (historische und aktuelle Entwicklung, Bedeutung, Kernbereiche, Anteil an BIP & Beschäftigung). Was ist mit Tourismus? Energiewirtschaft wird nicht erwähnt, ich tippe auf Kerzen und Hamsterräder?
- Kultur: Hier sieht’s noch sehr dünn aus. Der Literatur-Abschnitt wird dem selbsternannten „Land der Dichter und Denker“ nicht gerecht. Das gleiche gilt für Malerei und Musik. Bei letzterem fehlt der Bezug auf die aktuelle Musiklandschaft; Kultur hört nicht bei klassischer Musik auf. Gotische Architektur? Tageszeitungen? Null. Nach welchen Kriterien sind eigentlich die Sehenswürdigkeiten ausgewählt? Ich vermute mal nach Größe bzw. Einwohnerzahl der Länder. Warum Hamburg dann zwei Bildchen, das kleine Niedersachsen aber nur eins bekommt und sich dies zur Strafe auch noch mit Schleswig-Holstein teilen muss, ist mir rätselhaft. In Sachsen scheint auch nur Dresden sehenswert zu sein.
- Fazit: Die Exzellenz-Kandidatur scheint mir doch arg verfrüht, da ist noch viel zu tun. Gruß - Jungpionier 16:20, 11. Mär 2006 (CET)
- Na aber hallo, wer sind wir denn, dass wir was anderes schreiben, als im Grundgesetz steht ;-)? Gold oder gelb, wenn es so im Gesetz steht muss es hier zwangsläufig auch so stehen. Oder? --Anton-Josef 17:23, 26. Mär 2006 (CEST)
- Ich habe das Bild beschrieben. In dem Bild ist es gelb. Und überall sonst ist es auch gelb ;) --Nerdi Nerdi 17:35, 26. Mär 2006 (CEST)
- Kann mich Anton-Josefs Meinung nur anschließen. Die korrekte Farbbezeichnung is Gold und nicht Gelb, auch wenn es immer mit Gelb dargestellt wird. Und das sollte man blinden Menschen nun mal nicht vorenthalten. --mfg, NickKnatterton - NickKnatterton 17:39, 26. Mär 2006 (CEST)
- Heraldisch korrekt heißt es eben Gold. Basta :) --Alexander Fischer 17:43, 26. Mär 2006 (CEST)
- So, jetzt ist es wieder gülden. --Nerdi Nerdi 18:37, 26. Mär 2006 (CEST)
- Ist doch alles schon wieder gut und der Staub hat sich auch schon gelegt;-).--Anton-Josef 18:57, 26. Mär 2006 (CEST)
- Es geht ja ums Prinzip. *aufreg* *explodier* ;-D --Pixelfire Pixelfire 20:44, 26. Mär 2006 (CEST)
- Prinzipiell ;) könntet ihr mir ja bei den Flaggen helfen, wenn ihr Lust habt: Wikipedia:Wikiprojekt_Wikipedia_f%C3%BCr_Blinde (Bildbeschreibunfen ganz unten) --Nerdi Nerdi 11:00, 27. Mär 2006 (CEST)
- naja...es gibt doch nicht nur von Geburt an Blinde oder von Geburt an Gehörlose - deswegen können solche Beschreibungen durchaus hilfreich sein. --84.58.197.102 17:27, 4. Apr 2006 (CEST)
- ...und das hat was genau mit der Flaggenfarbe zu tun? --Rollo rueckwaerts 12:26, 1. Jul 2006 (CEST)
- Traust du Google mehr wie den Geotypen, die auf Deutschlands Straßen stehen und Tag für Tag Deutschland vermessen? --BLueFiSH ✉ 16:28, 16. Apr 2006 (CEST)
- Wenig sinnvoll. Besser wäre die aktualisierung auf das IV. Quartal 2005. --Pixelfire Pixelfire 17:17, 24. Mai 2006 (CEST)
- Unter Keltische Sprachen#Auswirkungen auf andere Sprachen finden sich entsprechende Hinweise. Vielleicht liest Du das mal durch und machst dann ggf. einen Formulierungsvorschlag... --Abe Lincoln 13:41, 7. Mai 2006 (CEST)
- Dort ist, was das Deutsche angeht, einerseits von keltischen Orts- und Gewässernamen und andererseits von keltischen Lehnworten die Rede, daher schlage ich vor, den Satz durch die Formulierung "Es gelangten keltische Orts- und Gewässernamen sowie keltische Lehnwörter wie 'Eisen' oder 'Reich' in die germanischen Mundarten" zu ersetzen. --Bielohlawek 13:57, 7. Mai 2006 (CEST)
- Ok, so passts. --Bielohlawek 14:08, 7. Mai 2006 (CEST)
- Was ist denn mit Burg Hohenzollern? Gehört die nicht auch rein? --Mario-E. 14:43, 14. Mai 2006 (CEST)
- Es gibt so manches was man einfügen könnte. Vielleicht auch mehrere Galerien systematisch gegliedert. --RMSE RMSE 18:31, 16. Mai 2006 (CEST)
- So, ich hab mal die vorhandenen Abbildungen logisch und alphabetisch sortiert: RMSE/Deutschlands Sehenswürdigkeiten. In der nächsten Zeit werde ich die einzelnen Galerien (thematische Vorschläge gerne willkommen) auf 8 Mitglieder kürzen bzw. erweitern. Mehr als 5 Themen sollten wir allerdings IMHO nicht reinpacken. Über weitere Anregungen freue ich mich jederzeit. --RMSE RMSE 13:27, 30. Mai 2006 (CEST)
- Sehenswürdigkeiten sind jetzt überarbeitet, ich hoffe, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. --RMSE RMSE 19:32, 4. Jun 2006 (CEST)
- Gerne doch. Die Allianz-Arena ist architektonisch/technisch durchaus interessant, wenn du einen Vorschlag hast, spricht meiner Meinung nach aber auch nichts dagegen, wenn du die Arena dagegen austauschst. Nach einer derart regen Teilnahme, Vorschlägen und Wünschen war es leider schwer ein umfassendes Bild von allen technischen Meisterleistungen zu bekommen. Und die wirklich bekannten Sehenswürdigkeiten stehen halt nun mal alle in den eher größeren Städten. Prinzipiell steht auch nichts gegen eine gesunde Rotation der Abbildungen. Alte Abbildungen auskommentieren und neue einfügen. Mehr als 4 sollten es allerdings IMHO pro Rubrik nicht sein. --RMSE RMSE 21:50, 8. Jun 2006 (CEST)
- Gib hier doch einfach mal ein Fotobeispiel... Wie bereits geschrieben halte ich eine gesunde Rotation für akzeptabel (so wie es bisher auch läuft) - sofern die unbetrittenen Klassiker
- Königsschloss Neuschwanstein (Bayern)
- Brandenburger Tor (Berlin)
- Reichstagsgebäude (Berlin)
- Dresdner Frauenkirche (Sachsen)
- Ulmer Münster, Ulm (Baden-Württemberg)
- Kölner Dom, Köln (Nordrhein-Westfalen)
- Gedächtniskirche, Berlin
- Loreley-Felsen bei Sankt Goarshausen, (Rheinland-Pfalz)
- Deutsches Eck und dahinter die Festung Ehrenbreitstein, Koblenz (Rheinland-Pfalz)
- Siegessäule auf dem Großen Stern, Berlin
- nicht "wegrotiert" werden. --RMSE RMSE 16:29, 13. Sep 2006 (CEST)
- Naja, in dieser Tabelle stehen ja wirklich nur allgemeine Infos zum Klima. Einen eigenen Artikel, in den man die ganzen Details packen könnte, würde ich auch begrüßen. Aber was hier über unser Klima steht, sollte auch drin bleiben. Diese Mittelwerte sind genauso wie geographische Daten ein wichtiges Charakteristikum. --TP12 16:11, 1. Aug 2006 (CEST)
- Schon wieder überholt. Mecklenburg-Vorpommern will sich im Bundesrat der Stimme enthalten. Mehr als "sicherlich" ist die Einführung also nicht. Saxo 20:47, 14. Jun 2006 (CEST)
- Nunja. Da sie da ja formell von Philipp Scheidemann ausgerufen wurde, ist dieses Datum schon richtig. --Pixelfire Pixelfire 08:46, 1. Jun 2006 (CEST)
- Zum Zeitpunkt deines obigen Beitrags war es bereits seit 3 Minuten rückgängig gemacht :-) Es ist mal wieder irgendein Vandale unterwegs, dem langweilig ist... :( --C.Löser C.Löser 16:27, 4. Jun 2006 (CEST)
- Wieso sollte dies rückwirkend ein Ende haben? Die Bundesrepublik Deutschland hat die sogenannte "DDR" nie Völkerrechtlich anerkannt und für sich das Alleinvertretungsrecht und die Alleinvertretungspflicht für "Deutschland" in Anspruch genommen. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland "dröhnte" in der Präambel nicht nur von der Einheit, sondern sah im Gesetz selbst den Anschluß deutscher Gebiete zur Bundesrepublik Deutschland vor. Diesen Artikel hat die damalige "DDR" als "Joker" gezogen und ist per 3. Oktober 1990 der Bundesrepublik Deutschland beigetreten. Was soll dies jetzt an dem Alleinvertretungsanspruch rückwirkend ändern? Gulp 21:51, 14. Jun 2006 (CEST)
- Also seinen Alleinvertretungsanspruch (Hallstein-Doktrin) hat die Bundesrepublik schon in den 1960er Jahren im Rahmen der neuen Ostpolitik zugunsten eines "Wandels durch Annäherung" aufgegeben. Trotzdem sehe ich keinerlei Problem darin, hier etwas zur DDR-Geschichte stehen zu haben. --C.Löser C.Löser 21:57, 14. Jun 2006 (CEST)
- Sorry, lesen kannst Du? Weiter unten die links von Farino. Guckst Du?--Anton-Josef 14:05, 23. Jul 2006 (CEST)
- Und warum das? --Anton-Josef 09:37, 18. Jun 2006 (CEST)
- Großbritannien ist auch unter Vereinigtes Königreich anzutreffen. -- Faber-Castell Faber-Castell 12:39, 24. Jun 2006 (CEST)
- Wikipedia:Namenskonventionen#Länder bzw. Staaten
- Wikipedia:Namenskonventionen/Staaten
- Wikipedia:Meinungsbilder/Einheitliche Ländernamen
- Ich denke, es würde Sinn machen "Bundesrepublik Deutschland" zu nehmen. Denn der Begriff "Deutschland" ist ja nicht nur auf den heutigen Staat der Deutschen bezogen, sondern ist eher ein historischer Begriff. Denn auch die DDR war "Deutschland" ebenso wie das Dritte Reich, die Weimarer Republik, das Kaiserreich, der Deutsche Bund und auch wie das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. MfG --Willicher 14:25, 23. Jul 2006 (CEST)
- Diese Seite hat den Titel "Diskussionsseite", was bedeutet, die Diskussionsbeiträge anderer Nutzer zu lesen und entsprechend in den eigenen Beträgen darauf zu reagieren. So hat der Benutzer Farino recht eindeutig, mit den aufgeführten Links, dargelegt, das das Lemma wohl richtig ist. Vielleicht seit ihr einfach mal so freundlich und schaut euch da um. In diesem Fall ist die Aussage "Ich denke, es würde Sinn machen......" unnütz, denn es gibt eindeutige Regelungen, die mit einem Meinungsbild geschaffen worden sind. Freundliche Grüße. --Anton-Josef 15:48, 23. Jul 2006 (CEST)
- Wie bei fast jeder Regelung muss es hier möglich sein, auf Ausnahmen angemessen zu reagieren. Wie ich schon oben aufgeführt habe ist Deutschland mehr als nur das Staatssystem Bundesrepublik Deutschland. MfG--Willicher 11:34, 14. Sep 2006 (CEST)
- Ist es doch unter "Sport". Mehr gehört in den Hauptartikel --Pixelfire Pixelfire 09:28, 10. Jul 2006 (CEST)
- Kam von Willicher, der schon öfters negativ aufgefallen ist. Ich habe es mal rückgängig gemacht. --Sockenpuppengeschwaderkommandant 18:52, 16. Jul 2006 (CEST)
- Dieser Verleumdung widerspreche ich. Außerdem schaut mal in das Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Föderalismusrefom), dort wird der Artikel 22 geändert und zwar das mit der Bundesflagge wird Absatz 2 und in Absatz 1 wird die Bundeshauptstadt und die Kostenfrage geregelt. Also SoPuGeKo mal in Gesetzesmaterialien schauen und nicht so auf den Putz hauen. Außerdem halte ich deine Schmähkritik für absolut dreist und falsch. --Willicher 18:16, 18. Jul 2006 (CEST)
- Nachtrag: Wer immer noch der Ansicht ist, dass das falsch ist, der gucke mal hier: Die Föderalismusrefom. Die Föderalisreform wurde als Artikel 1 des Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes verabschiedet. MfG --Willicher 14:31, 23. Jul 2006 (CEST)
- Es stimmt, dass die Föderalismusreform in Absatz 1 des Artikel 22 eine Regelung zur Bundeshauptstadt eingefügt hat. Allerdings tritt die Änderung erst 2007 in Kraft. Bis dahin ist der der alte Art. 22, der keine Regelung zur Hauptstadtfrage enthät, geltendes Verfassungsrecht. Mit anderen Worten, wenn schon ein Verweis auf Artikel 22 in der Hauptstadtfrage, dann aber bitte mit Hinweis auf das geltende Recht.
- Es ist richtig so, wie es im Artikel steht. Ausführlich erläutert wird dies im Artikel Deutsche Nationalhymne.--Berlin-Jurist 14:17, 19. Jul 2006 (CEST)
- Sofern du dir inhaltlich sicher bist, würde ich die Regierungsform aus der Infobox rauslassen, da Infoboxen möglichst "genormt" werden sollten. --Daniel Mex 01:43, 31. Jul 2006 (CEST)
- Staatsform ist die der "Demokratische Bundesrepublik" wie der Name unseres Staates teilweise ja schon andeutet. MfG --Willicher 16:46, 6. Aug 2006 (CEST)
- Ah, hier ist was: Deutsche Kolonien. Baut den Link doch mal ein. --TP12 16:24, 1. Aug 2006 (CEST)
- Weiter oben war dieses Thema doch schon zweimal diskutiert worden?! Der Staat mit dem die Bundesrepublik Deutschland staatsrechtlich identisch ist wurde 1867 mit der Gründung des Norddeutschen Bundes geschaffen! --Koffer 23:47, 12. Aug 2006 (CEST)
- Weder noch, der Norddeutsche Bund war eher ein Staatenbund denn Bundesstaat, somit kann als Nachfolgestaat des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation nur die Reichsgründung von 1871 angesetzt werden. Zumal beim Norddeutschen Bund zu beachten ist, dass er eher aus dem Deutschen Zollverein hervorgegangen ist sowie als Produkt des innerdeutschen Krieges von 1866. Das Gründungsdatum der Bundesrepublik allein ist ausreichend, da dieser Staat eindeutig 1949 das Gebilde Deusches Reich ablöste. Auch wenn nach alliierter Rechtsauffassung zu Berliner Bahnanlagen (siehe dazu Deutsche Reichsbahn (Ostdeutschland) hilfsweise angenommen wurde, das Deutsche Reich sei nicht untergangen, sondern nur duch das Fehlen seiner Organe handlugnsunfähig. Immerhin satnd im Grundbuch als Eigentum Berliner Bahngeländes bis 1990 Deutsches Reich! Also kann die Bundesrepublik mit dem Deutschen Reich vor 1945/49 nicht identisch sein. Das Übernehmen von Gesetzen ist kein Kriterium, zumal der Code Napoléon bspw.im Linksrheinischen bis 1900 Gültigkeit als Bürgerliches Recht hatte.--Palü 01:38, 14. Aug 2006 (CEST)
- Interessanterweise sehe ich jeden Punkt anders ;-)
- 1. Die Verfassung des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reiches war fast identisch. Die "Gründung" des Deutschen Reiches erfolgte durch den völkerrechtlichen Beitritt der 3 (4?) süddeutschen Staaten zum Norddeutschen Bund.
- 2. Die Bundesrepublik löste das Deutsche Reich nicht 1949 ab. Sondern ist inhaltlich identisch und flächentechnisch teilidentisch mit dem Deutschen Reich, dies war nicht Meinung der Alliierten (die mit dieser Auffassung übrigens ein erhebliches Problem hatten), sondern Meinung der Bundesrepublik.
- 3. Lediglich politisch war 1949 ein Neuanfang. Rechtlich ging es unverändert weiter. --Koffer 23:44, 17. Aug 2006 (CEST)
- Wenn du was anderes siehtst, heißt es ja nicht, dass du es richtig siehtst. Deswegen ja auch ein ";-)" hinter meiner Aussage.
- Die "politische" Reichseinigung erfolgte in der Tat 1871, die staats- und völkerrechtliche Gründung erfolgte 1867.
- Die Eintragungen im Berliner Grundbuch sind deswegen vollkommen irrelevant, weil in Berlin die Alliierten ihre Besatzerrechte noch bis 1990 ausübten, vollkommen egal was das Völkerrecht und die deutsche Verfassungslage tatsächlich hergegeben haben mögen. --Koffer 13:32, 18. Aug 2006 (CEST)
- Deine Unterscheidung zwsichen völkerrechtlichen und politischen Einigung gefällt mir, das kann so in den Artikel, finde ich. Aber deine Einschätzung zu den Grundbucheinträgen teile ich nicht, weil das sehr brisant war. Immerhin versuchte die DDR sich in West-Berlin auf Reichbahngelände Hoheitsrechte anzumaßen, die ihr nicht zustanden, mit dem Hinweis, dies sei DDR-Territorium, was es nun nicht war. Und auch mit dem Hinweis auf den Grundbucheintrag der Areale, aber auch dem Verständnis, dass Reichsbahnvermögen durch die Alliierten beschlagtnahmt worden war und damit unter ihrer direkten Kontrolle stand, abgewehrt wurde. --Palü 17:16, 18. Aug 2006 (CEST)
- Helge auch. --Phantomkommando 21:27, 28. Nov. 2006 (CET)
- Nein denke ich nicht, ich ärgere mich auch manchmal schwarz, wenn der Rechner zuhause ewig am Laden ist, oder das Schreiben auch langsam dauert, aber auf Arbeit oder im IT-Café, wo schnelle Rechner sind, geht das dann ruckzuck. Ich meine, auch wenn die lahmen Enten zu bedauern sind, sollte dieser Umstand nicht zum Standard gemacht werden, welche Bilder und wieviele reindürfen. Ganz schlimm bei mir Libros Liste mit den Babelbausteinen, in der Zeit gehe ich Kaffee kochen und selbst das ist dann noch schneller. --Palü 18:07, 18. Aug 2006 (CEST)
- Das Thema Heiliges Römisches Reich hat einen eigenen Artikel. Das geht auch aus dem Abschnitt hervor. -- Hgulf 13:46, 26. Aug 2006 (CEST)
- {{TickerEntry
- Ist die Bundeszentrale für politische Bildung seriös genug ? [LINK]
- Oder das Bundesinnenministerium? [LINK] Im Übrigen halte ich auch den Zentralrat für seriös! --Horst 17:08, 5. Sep 2006 (CEST)
- Die unmöglichen, nicht mal mit der Lupe erkennbaren Dingens nennst Du hilfreiche Illustrationen? Es handelt sich wohl mehr um einen Lückenfüller, der die Tabelle "ausschmücken" soll. Die Landeswappen haben mit dem Artikel nichts zu tun, man findet sie in den Länderartikeln, in der Liste der Wappen in Deutschland und in der commons-Liste. Der unkundige Leser wird, wenn er Wappen sehen möchte, in den seltensten Fällen das Lemma "Deutschland" aufrufen. Stell Dir vor, jemand käme auf die Idee, in den Länderartikeln alle Kreiswappen und - noch schlimmer - in den Landkreisartikeln die Wappen aller Gemeinden einzubauen (das sind nicht selten mal 100 oder mehr). Ist übrigens auch schon vorgekommen. Für mich ein weiteres Beispiel für viele lesenswerte und exzellente Artikel, an denen nur noch gebuntet und gespielt wird. In diesem Sinne sollte man hoffen, dass bald die Stabilen Versionen kommen :-)) Rauenstein 12:34, 11. Sep 2006 (CEST)
- Zunächst erstmal möchte ich feststellen, dass ich es gut finde, dass Rauenstein nicht nur revertiert, sondern jetzt auch argumentiert, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass die Darstellungen bis zur Klärung hier erstmal im Artikel verblieben. Die kleinen Darstellungen wecken passives Wissen beim Benutzer ("Ach ja, Niedersachsen war das mit dem Pferd"). Das ist auch der Unterschied zu den Kreis- oder Gemeindewappen: deren Bekanntheitsgrad ist viel geringer. Rauenstein, ich habe gesehen, auf dem Geographie-Gebiet bist du wirklich Experte. Allerdings habe ich den Eindruck, dass du vielleicht ein klein wenig den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst. Glaub mir, ich bin noch nicht ewig dabei, aber immerhin schon etwas und lese viel hier, aber auf eine Liste der Wappen in Deutschland oder eine commons-Liste wäre ich nie gekommen. Bitte überfordere die einfachen Benutzer nicht, etwas mehr Wissen im allgemeinen Deutschland-Artikel schadet nicht, gerade, wenn es quasi keinen zusätzlichen Platz kostet.--Notebook 12:50, 11. Sep 2006 (CEST)
- Eure Argumente können mich leider nicht überzeugen. Ich hatte geglaubt, die Wappenlisten sind passé - das war vor einem halben Jahr. Das Theater geht also wieder von vorn los (deshalb auch mein etwas angefressener Ton). Es gab viele user, die das genauso sahen wie ich. Und mal ehrlich: Glaubt ihr wirklich, was ihr schreibt? Ein Leser mit Aha-Effekt beim Niedersächsischen Pferd - so er es denn als solches erkennt? Mit Eurer Argumentation könnten im Artikel jede Menge weiterer Listen, Tabellen und Bildchen eingestellt werden - die Landeswappen fehlen ja auch noch, warum nicht die Kfz-Kennzeichen oder Postleitzahlen? Es geht hier um das Lemma "Deutschland" - merkt das niemand? Wenn wir schonmal beim Rundumschlag sind: Das Bild der Autobahnen 1-9 ist so etwa das dümmste, was im ganzen Artikel zu finden ist. Die beiden Karten zu den Dialekten haben gravierende Fehler - aber ich werde mich hüten, das Zeug zu entfernen. Es lockert auf - und das ist die Hauptsache. @Schängel Die noch schlimmere Wappenorgie im Artikel Rheinland-Pfalz ist eben keine gängige Praxis - sieht man mal von diesem ähm Artikel ab, sondern eher ein abschreckendes Beispiel, wie Länder- und Landkreisartikel nicht aussehen sollen. Rauenstein 14:01, 11. Sep 2006 (CEST)
- Rauenstein hat alles Wichtige gesagt: Klicki-Bunt ist Kinderkram und als schlechtes Beispiel passt tatsächlich Rheinland-Pfalz. WP statt Jamba!! --Schiwago 15:09, 11. Sep 2006 (CEST)
- Bleibt mal sachlich. Mit persönlichen Schmähungen, Überheblichkeit und Polemik ist wohl niemandem geholfen. Wenn ihr euch mit eurer Meinung so eindeutig in der Mehrheit wägt, warum werdet ihr dann ausfallend?
- Natürlich ist es eine Frage des Abwägens. Ich persönlich würde mir aber bei jedem föderativen Staat der Welt - wenn ich mir eine Tabelle der Teilstaaten wünschen dürfte - dort auch die Wappen bzw. die Flaggen hinwünschen. Wenn dies in einer solche dezenten Form möglich ist. Rheinland-Pfalz halte ich allerdings auch für ein schlechtes Beispiel. --Abe Lincoln 15:23, 11. Sep 2006 (CEST)
- Siehe Schiwago, noch kann ich lesen. Dies soll ja wohl kein Bilderbuch werden. --Alma 18:33, 11. Sep 2006 (CEST)
- Mich laden diese Thumbs nicht zum Lesen ein, eher zum Glotzen (was ist das da für ein Wurmfortsatz?). Sie tragen überhaupt nichts zum Thema bei, sondern hemmen eher den Lesefluss. Wer sich für die Wappen interessiert, kann ja zum entsprechenden Artikel gehen: in Deutschland ist das Wappen von Deutschland, in Rheinland-Pfalz ist das Wappen von Rheinland-Pfalz, usw., und zwar in erkennbarer Größe. Und Rheinland-Pfalz ist wirklich ein GAU. --HaSee 18:57, 11. Sep 2006 (CEST)
- Ach wie schön das es so aufgeblähte Diskussionen um nichts gibt. Habt ihr nichts besseres zu tun, als euch über kleine Wappenbildchen aufzuregen. Als wenn die jemand wirklich stören würde und dann noch in einem Bereich, den sowieso keiner wirklich liest. Das nimmt euch doch keiner ab. Lesefluss stören? Welcher Lesefluss in einer Liste? Da ist eine kleine bebilderte Aufmunterung nur gut. Als wenn es den Untergang des Abendlandes bedeuten würde und dann noch dieser überzogene Vergleich mit Jamba. Ich bezweifele, dass die Jamba-Generation überhaupt weiß, was Heraldik ist. Im Mittelalter waren die schönsten und wichtigsten Bücher reich verziert und bebildert. Auch der Wikipedia tuen ein paar kleine Wappenbildchen sicher nicht weh. Außer man ist stur konservativ auf seiner Linie. Etwas Zeitgeist schadet da sicher nicht, und, damit das klar ist, damit ist nicht der Jamba-Zirkus gemeint. Schaut mal lieber, was in den einzelnen Bundesländer-Artikeln noch so zu tun ist und es ist eine Menge. Ich kümmere mich jedenfalls lieber darum. Die Wappenbildchen waren wirklich nur ein kleine Beigabe zur Auflockerung mehr nicht aber auch nicht weniger. Punkt! --Schaengel 19:28, 11. Sep 2006 (CEST)
- Sie sind viel zu klein, um irgend etwas sinnvoll zu erkennen.
- Der weitaus größte Teil der Leser kennt die Wappen nicht. Sie helfen ihm nicht beim Navigieren.
- Wer die Wappen kennt, braucht sie ebenfalls nicht zum Navigieren. Er erkennt das Gesuchte auch am Namen.
- Die Miniaturgrafiken werden als Farbrauschen wahrgenommen, das völlig vom eigentlichen Inhalt ablenkt. Es geht um Listen von Landkreisen oder Städten, nicht um Listen von Wappen.
- Artikel mit 44 oder mehr Miniaturgrafiken verlangsamen das Laden der Seite enorm. Für jede Grafik muss eine eigene HTTP-Anfrage gestellt werden. Längst nicht jeder hat DSL. Ladezeit und -volumen (bei 44 Grafiken rund 100 Kilobyte!) stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen.
- Beim Anklicken eines Wappens landet der Leser auf der „falschen“ Seite, nämlich beim Wappen, nicht bei der Stadt.
- Weg mit den Wappen, die stehen im falschen Artikel. --Steschke Steschke 20:19, 11. Sep 2006 (CEST)
- Sehr schade, dass die Bremser gewinnen. Die Wikipedia hat es jedenfalls nicht. Ach ja, die anderen Bundesländer-Artikel liegen immer noch brach, vielleicht könnt ihr mit der nun gewonnenen Zeit euch mal darum kümmern :-) --Schaengel 20:49, 11. Sep 2006 (CEST)
- Zwischendrängel: Mundartpoet bezieht sich auf [diese Version] vor der Wappenentfernung - man beachte die bis zu zehnmal verlinkten Wappen von Neustadt a.d.W. - alle mit 15px. Rauenstein 16:24, 12. Sep 2006 (CEST)
- Das Hauptargument bleibt das selbe wie schon vor Monaten: Icons sind immer dann sinnvoll, wenn sie dem Benutzer ermöglichen, Dinge wiederzuerkennen (bedeutet immer „speichern“) oder gleichartige Dinge schnell zu identifizieren (alle PDF-Dateien haben das selbe Icon). Das trifft hier nicht zu. Die weitaus meisten Leser kennen keines der Wappen. Außer, dass sie „hübsch aussehen“, bringen die Miniaturgrafiken keinen Mehrwert. Ein gutes Gegenbeispiel sind die Flaggen in Sportartikeln. Wichtigster Unterschied: Die Flaggen wiederholen sich. Man kann sofort erkennen, dass der FC Valencia zum größten Teil aus

Diskette
Bildherkunftspanischen Spielern besteht, selbst wenn man die anderen Flaggen nicht kennt. --Thiemo Mättig 10:45, 12. Sep 2006 (CEST)Flag of Spain.svg
Bildherkunft- Es sollte in diesem Zusammenhang auch auf das Wikipedia:Meinungsbilder/Piktogramme in Ortsartikeln vom April hingewiesen werden. Ein Meinungsbild über Flaggen (bei Städtepartnerschaften) und Wappenbildchen hätte vielleicht ähnliche Ergebnisse gebracht. Man sollte die Ablehnung der Wappenbatterien aber nicht mit Ablehnung von Textauflockerung verwechseln - dafür gibt es bedeutend bessere Stilmittel - wie es der Artikel "Deutschland" ja ansonsten zeigt. Rauenstein 16:24, 12. Sep 2006 (CEST)
- Danke an Rauenstein, die Wappen bringen keinerlei sinnvolle Mehrinformation für den Artikel - eine Textauflockerung funktioniert anders... --Roterraecher 21:06, 13. Sep 2006 (CEST)
Bundesrepublik Deutschland als Wortschöpfung?
Aus der Artikeleinleitung: "(die amtliche Staatsbezeichnung lautet Bundesrepublik Deutschland, was auf eine Wortschöpfung von Theodor Heuss zurückgeht)". Hier soll einem also gesagt werden, dass das Wort Bundesrepublik eine Schöpfung des Bundespräsidenten sein soll? Wie steht es denn mit der Bundesrepublik Äthiopien und der Bundesrepublik Komoren sowie der Bundesrepublik Nigeria? Soll da etwa auch Th.Heuss den Namen gestiften haben? - Wohl kaum. -- Faber-Castell Faber-Castell 20:55, 15. Sep 2006 (CEST)
- Da bin ich auch gerade drübergestolpert, aber vergleich mal die Lebensdaten von Th. Heuss (1884 - 1963) mit der Gründung der Bundesrepublik Äthiopien (1991) ;-) Ich bezweifle, dass es vor 1949 viele föderative "Bundes"republiken gab. --Androl 23:04, 16. Sep 2006 (CEST)
Städte und Ballungsräume
Moin moin! Ich glaube der Punkt Städte und Ballungsräume muß mal aktualisert werden. Wenn ich auf den Link unter den Ballungsräumen gehe, dann sehe ich völlig andere Zahlen. Vor allem fehlt in der Liste die Metropolregion Hamburg, obwohl sie ungefähr so groß ist wie Berlin/Brandenburg und mal eben ne knappe Million größer als das erwähnte "Sachsendreieck" und wirtschaftlich als eine der reichsten Regionen Europas auch nicht unbedeutend. Also: 1. Rhein-Rhur 2. Frankfurt/Main 3. Berlin/Brandenburg 4. Hamburg 5. Hannover-Braunschweig-Göttingen
Grüße aus Hamburg
Affen
Ich verstehe nicht warum man in diesem absurden Artikel nichts über den Mainauer Affen berichtet das ist im moment wohl das thema wo die welt bescfäftigt oder etwa nicht schaut ihr den alle nie CNN oder sonstige programme also bitte noch erwähnen und das mit dem Mainauer Affen würde ich sogar nocht einen extra Artikel dazu verfassen aber ich habe leider keine zeit dazu also bitte bitte bitte schreibt was dazu !!!!!!
Staatsform: Republik?
Ist Deutschland nicht eine Bundesrepublik
Revert Panoramabild Frankfurt
Ich wäre dafür das Bild wieder an die entsprechende Stelle des Artikels zu setzen. Wikipedia ist auch nicht unbedingt eine Enzyklopädie zum Drucken und jedem Nutzer, der diesen Wunsch hegt wird auch in der Lage sein das Bild selbstständig vor dem Drucken herauszunehmen, sollte es denn als notwendig erachtet werden. Für die Wirtschaft Deutschlands und ganz Europas ist Frankfurt meiner Meinung nach auch relevant genug um so ein Bild zu zeigen. Selbst wenn es für die Wirtschaft nicht derart relevant ist, ist es für Deutschland allgemein relevant, weil es eine große deutsche Stadtansicht zeigt und damit alle Städte Deutschlands stellvertretend mitrepräsentiert. --David Liuzzo 13:51, 18. Okt. 2006 (CEST)
- Also, als Kölner muss ich natürlich den Anspruch von Frankfurt, stellvertretend für die Städte Deutschlands zu stehen, auf`s Schärfste zurückweisen. Jedoch als Zubrot für den Wirtschaftteil finde ich das Panoramabild durchaus gewinnend und für die Deutsche Wirtschaftkraft ist Frankfurt sicher ein würdiger Stellvertreter :-) --Herr von Humboldt 14:07, 18. Okt. 2006 (CEST)
- P.S. Die weltweit bekanntesten deutschen Stadtansichten sind im Übrigen Berlin mit Brandenburger Tor und die Kölner Stadtansicht mit Rhein und Dom - nix Frankfurt.
- Also in meiner Erfahrung wird die Skyline von Frankfurt auf einer Stufe mit der Ansicht des Brandenburger Tors, oder von mir aus auch des Kölner Doms genannt (du bist bei letzterem leider etwas biased :) )- auch und insbesondere weltweit. Es hat also schon seine Relevanz.. ausser du kannst deine recht pauschale Aussage über die weltweit bekanntesten deutschen Stadtansichten quellenhaft belegen.
- Allerdings sollte der Artikel so gebaut sein, dass ein Druck ohne Änderungen von Nutzern zum Zwecke des Druckens möglich sein muss. Ein 2000px-Bild ist da ganz einfach mal total unangebracht - auf 500px skaliert bringt das auch nen guten Eindruck und kann bei Bedarf zwecks Vergrößerung/Originalgröße angeklickt werden. --Schmiddtchen Schmiddtchen 14:46, 18. Okt. 2006 (CEST)
- Kurzer Einschub: wer mich kennt, weiss, das ich (schon gar nicht aus einem überbordenen Lokalpatriotismus zu vagen Möchte-Gern-Äußerungen hinreissen lasse. Leider hab ich aus dem Stehgreif die Quelle nicht zur Hand - es gab aber 2003 wohl eine Studio der Deutschen Tourismusverbände oder ähnlichem (???) welche die bekanntesten deutschen Bauwerke bzw. Stadtbilder im Ausland sind :-) --Herr von Humboldt 23:39, 18. Okt. 2006 (CEST)
- OK, dann bin ich beruhigt ;) (Kenn dich ja nich, deswegen danke für den Hinweis ;) ) --Schmiddtchen Schmiddtchen 01:30, 19. Okt. 2006 (CEST)
- Schon o.k ;-) Dresden dürfte aber mit Frauenkirche auch ziemlich weit vorne liegen (wohl vor Frankfurt) Nur dürft ihr eure blöde Brücke nicht bauen; wir haben immerhin schließlich in Köln zusammen mit der Unesco auch die Hochhausorgie unserer Politiker gestoppt :-) --Herr von Humboldt 01:57, 19. Okt. 2006 (CEST)
- Jup, der Canaletto-Blick ist auch toll ;) Und hör bloß auf mit der Brücke - so ein hin und her hab ich noch nich erlebt ^^ Und mit dem neuen Stadion gehen jetzt die Knie-Schüsse schon wieder weiter :/ Köln hat da elegant die Kurve bekommen. --Schmiddtchen Schmiddtchen 10:21, 19. Okt. 2006 (CEST)
- Ich halte generell von diesen Großen Bildern nichts. Bei mir auf 1280x1024 wirken sie noch halbwegs gut, wenn der Scrollbalken auch hier schon stört, auf niedrigen Auflösungen sind sie aber vermutlich endgültig unangenehm, und wie gesagt für's Drucken ausgesprochen schädlich. Und IMHO haben sie auch in einem Lexikon einfach nichts zu suchen, die Bilder sollten stets ergänzend zum Text bleiben und nicht gegenüber diesem dominieren. Ob diese Bilder generell erwünscht sind oder nicht, müsste man aber, wenn neben mir noch mehrere Leute dagegen sind, mal zentral klären. In diesem Artikel kommt davon abgesehen aber noch dazu, dass das Bild nichtmal perfekt zum Kontext passt, es ist eben nur eine Skyline von Frankfurt und keine Illustration der deutschen Wirtschaft an sich. Würde nicht ein kleineres Bild eines speziellen Bankenturms reichen? Traitor 17:19, 18. Okt. 2006 (CEST)
Staatsform
"demokratischer, sozialer und rechtsstaatlicher Bundesstaat" mal bitte durch totalitären Bundesstaat ersetzen, darüberhinaus herrscht in der BRD eine parlamentarische Diktatur!
- Wenn Du das sagst, dann wird es wohl stimmen... --Rollo rueckwaerts 20:27, 20. Okt. 2006 (CEST)
Rollo, und wie soll uns so ein Beitrag nun weiterhelfen?! Kann sehr wohl gelöscht werden, da Forenmäßiger Beitrag. --Gabbahead. 02:38, 21. Okt. 2006 (CEST)
Bevölkerungsanzahl und Gesamtgrösse
Die Bevölkerungsanzahl der BRD beträgt laut statistischen Bundesamt 82,438 mio. Die Gesamtgrösse der BRD beträgt laut statistischen Bundesamt 357.092,90 km² Das könnte man vielleicht ändern. Ich kann das nicht. Bin noch neu hier und weiss nicht wie das funktioniert. Im vorraus Danke.Stefan1206 22:29, 31. Okt. 2006 (CET)- Wo steht das denn da genau? Die Angaben im Artikel kommen nämlich auch von dort: [LINK] und [LINK] --NickKnatterton - NickKnatterton 22:30, 31. Okt. 2006 (CET)
- Das steht auf der Seite "Statistiche Ämter Des Bundes und der Länder" www.statistik-portal.de/Statistik-Portal/de_jb01_jahrtab.asp MfG Stefan1206 22:42, 31. Okt. 2006 (CET)
- Die Seite gibt's leider nicht. --DaB. 22:57, 31. Okt. 2006 (CET)
- Probiers mal mit www.statistik-portal.de
Das ist die Startseite.Von da aus geht es dein weiter in den verschiedenen Menüs. Müsste eigentlich funktionieren. Good Luck MfG Stefan1206 23:05, 31. Okt. 2006 (CET)- Ist eingebaut, inkl. Referenzierung. Rauenstein 08:45, 1. Nov. 2006 (CET)
Feiertage
Ein Fehler ist mir aufgefallen: "Drei König" ist nicht nur in BaWü Feiertag, sondern auch in Bayern und in Sachsen-Anhalt. 17:24, 02.11.2006- gib deine quellen an und unterschreibe deine angabe dann wird dir bestimmt ein administrator antworten--[[Benutzer:84.165.83.125 01:29, 3. Nov. 2006 (CET)
- Wieso ausgerechnet ein Admin? Hier kann jeder antworten, der will. --Rollo rueckwaerts 17:49, 4. Nov. 2006 (CET)
Nummerierung Bundesländer
Nach welchem System werden den die Bundesländer auf der dazugehörigen Karte nummeriert? Das sieht ziemlich willkürlich aus.Könnte man das nicht nach Grösse oder Bevölkerung machen. Das könnte man dann auch auf die danebenstehende Karteübertragen. Wäre schön wenn sich ein Admin dazu äussern würde. MfG --Stefan1206 18:02, 3. Nov. 2006 (CET)- Die Länder sind offensichtlich alphabetisch sortiert. Dies ist die gängige Lösung in allen inhaltlich unsortierten Auflistungen von Bundesländern, die ich kenne.
- Nur mal nebenbei: in letzter Zeit sieht man öfter, dass die Stellungnahme von "Admins" gefordert wird - dazu ist zu sagen, dass in der Wikipedia Administratoren keine höhere Verantwortung für den Inhalt der Artikel tragen als jeder andere Nutzer. --Schmiddtchen Schmiddtchen 20:09, 3. Nov. 2006 (CET)
- mir war es nicht offensichtlich sonst hätte ich nicht nachgefragt.
- im übrigen werde ich fragen und anregungen von nun an allgemein und nicht speziell an admins richten.
- mfg
- --Stefan1206 16:25, 4. Nov. 2006 (CET)
- Sorry, das mit dem offensichtlich war dumm formuliert :/ --Schmiddtchen Schmiddtchen 16:53, 4. Nov. 2006 (CET)
- kein problem mfg--Stefan1206 00:12, 5. Nov. 2006 (CET)
Bildwarnung
Die unten genannten Bilder, die in diesem Artikel verwendet werden, sind auf Commons gelöscht oder zur Löschung vorgeschlagen worden. Bitte entferne die Bilder gegebenenfalls aus dem Artikel oder beteilige dich an der betreffenden Diskussion auf Commons. Diese Nachricht wurde automatisch von CommonsTicker erzeugt.-- DuesenBot 19:14, 4. Nov. 2006 (CET)- {{TickerEntry
Koordinate
Gibt es einen Grund, warum der Artikel auf diese Koordinate verweist? Es ist keine derjenigen, die bei Mittelpunkt Deutschlands angegeben sind. Kusma 16:39, 8. Nov. 2006 (CET)
Verweis auf Ranglisten
Bitte den Rang bei den Tabellenangaben Einwohnerzahl, Fläche und Bevölkerungsdichte zu Liste unabhängiger Staaten nach Einwohnerzahl, Liste unabhängiger Staaten nach Fläche und Liste unabhängiger Staaten nach Bevölkerungsdichte verlinken. 217.86.28.193 00:04, 11. Nov. 2006 (CET)
Staatsform und Regierungsform / Religionsgemeinschaften
Hallo, vielleicht kann mir mal einer helfen. Da ich neu bei der wikipedia bin und mir einiges nicht so einleuchtet. Wie ich sehe ist in unserem Deutschlandartikel ganz klar die Regierungsform und Staatsform angegeben. Nicht nur dies, sondern es ist auch das Wörtchen Staat vorhanden. Dieses ist jedoch im Kroatienartikel nicht vorhanden, besser gesagt auf Eigeninterpretation entfernt worden. Scheint irgendwie keinen demokratieliebenden Menschen zu interessieren. Wie auch unter den Statistiken zu den Religionsgemeinschaften ist offensichtlich auf die christliche Religionsgemeinschaft bezogen, erwähnt- diese seien als praktizierende Krichgänger nicht mit Zahlen zu errechnen. Könnte diese Aussage auch auf den Deutschlandartikel übertragen werden? Honigkuchenpferd 16:44, 11. Nov. 2006 (CET)
- "praktizierende Krichgänger" ist ein schöner Verschreiber. :-) --Rollo rueckwaerts 16:49, 11. Nov. 2006 (CET)
- Versteh ich nich.. wieso soll die Zahl der Anhänger einer Religion besser zählbar sein als die Anzahl der Leute, die in einen Gottesdienst gehen? Ich bezweifle, dass man weiß, wieviele Menschen "Christgläubige" sind. --Schmiddtchen Schmiddtchen 20:51, 11. Nov. 2006 (CET)
- Die Zahl der Katholiken und Protestanten ist genau zählbar, wegen de Kirchensteuer. Die Zahl der sonntäglichen Kirchbesucher ist geringer und der Pfarrer steht nicht mit einem Zähler am Kirchportal und meldet die Besucherzahlen dem Bischof. --J. Patrick Fischer 13:42, 12. Nov. 2006 (CET)
- Verstehe. Ich glaub aber auch hier nicht, dass allein die Tatsache, dass jemand Kirchensteuer zahlt, eine Aussage über seinen Glauben zulässt. Da es sich m.W. nach um eine "opt-out"-Steuer handelt (man muss also erklären, dass man keinen Kirchenzehnt zahlen möchte, da man kein aktiver Gläubiger ist), kann zwischen Faulheit zur Abmeldung, Unwissenheit über den Zahlungsgegenstand und Gewohnheit ("Meine Familie hat schon immer Kirchensteuer bezahlt") jede Menge Zahlen-Verfälschung liegen. Auf der anderen Seite gibt es vermutlich sehr viele Menschen, die einen Glauben besitzen, der mehr oder weniger stark ans Christliche Universum angelehnt ist, und die trotzdem keine Kirchensteuer bezahlen. Z.B. weil sie es nicht einsehen, oder es für sie aus konfessionellen Gründen nicht zutrifft, oder sie der Meinung sind, dass ihr Glaube das Finanzamt nichts angeht uswusf.
- Ich möchte behaupten, dass die Zahl der aktiven Kirchgänger einfacher zu ermitteln wäre (indem sich der Pfarrer mit nem Zählgerät an die Tür setzt von mir aus..) als die Zahl der "Christgläubigen". Eine aussagekräftige Verbindung Kirchensteuerzahler-Christgläubiger aufbauen zu wollen/sich darauf verlassen zu wollen, halte ich persönlich für einen Fehlschluss. --Schmiddtchen Schmiddtchen 14:41, 12. Nov. 2006 (CET)
- Erzähl das nicht uns, sondern dem Statistischen Bundesamt, das dieses Kriterium für seine Zahlen heranzieht. ;-) --J. Patrick Fischer 14:56, 12. Nov. 2006 (CET)
- (Bearbeitungskonflikt) @Schmiddtchen: Genau: in meiner Familie gibt es viele, die aus Protest keine Kirchensteuer zahlen, nicht zur Kirche gehen, usw., aber dennoch gläubige Christen sind. Ich als Nichtchrist und nicht getauft und konfirmiert, habe nicht schlecht gestaunt, als ich meinen ersten Lohn empfangen habe und ein Teil schon als Kirchensteuer abgeführt wurde. Sowas ist auch schon Moslems passiert. --Rollo rueckwaerts 15:00, 12. Nov. 2006 (CET)
Lokal-patriotismus
Als neuer Wiki leser hab ich zwar noch nichts beigetragen zu dem Inhalt dieses recht umfangreichen Werkes, trotzdem erlaube ich mir mal einen Rüffel zu verteilen.
Dieser Artikel stinkt förmlich vor lokaler Schönfärberei. Um sich über Deutschland zu informieren sollte man lieber die englischsprachige Wiki aufsuchen.
Nur mal als Beispiel: en Version:
- Rhein-Ruhr with 11,785,196 inhabitants - Frankfurt Rhein-Main Region with 5,822,383 inhabitants - Berlin with 4,262,480 inhabitants - Hamburg with 3,278,635 inhabitants - Stuttgart with 2,344,989 inhabitants
DE.
- Rhein-Ruhr mit 11.785.196 Einwohnern - Rhein-Main mit 5.822.383 Einwohnern - Berlin/Brandenburg mit 4.262.480 Einwohnern - Hannover-Braunschweig-Göttingen mit 3,9 Mio. Einwohnern - Sachsendreieck mit 3,5 Mio. Einwohnern
Wie ein unterschied in der Fläche der Brd entsteht muss mir auch mal jemand erklären! Area
- Total 357,050 km² (63rd) - Fläche (61.) 357.092,90[3] km²
Ich kann mich nicht an nennenswerte Gebietsgewinne in jüngsten Zeit erinnern.
BIP 2005 (geschätzt)
- Total (Nominal)(3.) $2.907 Mrd. - Total (PPP)(5.) $2.498 Mrd. - BIP/Einw. (Nominal)(17.) $35.075 - BIP/Einw. (PPP)(k.A.) $30.150
GDP (PPP) 2005 estimate
- Total $2.522 trillion (5th) - Per capita $30,579 (17th)
Die paar Millionen sind bestimmt die berüchtigten Peanuts.
The ten largest cities in Germany (population as of March 31, 2005):
- Berlin (capital of Germany) with 3,396,990 inhabitants - Hamburg with 1,744,215 inhabitants - Munich (in German: München) with 1,397,537 inhabitants - Cologne (Köln) with 975,907 inhabitants - Frankfurt am Main with 660,289 inhabitants
Die fünf größten Städte sind (Stand Dezember 2005):
- Berlin mit 3.392.425 Einwohnern - Hamburg mit 1.738.483 Einwohnern - München mit 1.288.307 Einwohnern - Köln mit 975.907 Einwohnern - Frankfurt am Main mit 651.087 Einwohnern
München verliert 109.230 Einwohner innerhalb von 9 Monaten Frankfurt 9.000 Hamburg ca. 6.000
http://www.muenchen.de/Rath... Einwohner 1,421 Mio. Ende 2005
Einwohner: 1.746.395 (30. April 2006) Laut wikipedia ist auch Hamburg nicht geschrumpft
Seeverkehr und Schifffahrt
"Der Komplex der Duisburg-Ruhrorter Häfen ist mit einem Umschlang von mehr als 70 Millionen Tonnen" Wer hat da wieder rumgefuscht?http://www.destatis.de/pres...
Binnenschiffahrt
- 1 Duisburg 49 242 - 2 Köln 14 976 - 3 Hamburg 11 177
Verkehrte Welt? Laut http://www.destatis.de/basi...
- Binnenschifffahrt Mill. t 236,8 - Seeverkehr Mill. t 281,0
Wiso geht es in dem Bereich Seeverkehr und Schifffahrt vornehmlich um den Bereich Binnenschiffahrt? ganz hinten wie kurz nochmal rangepappt wirkt der Satz "Die drei umschlagstärksten Seehäfen in Deutschland sind Hamburg, Wilhelmshaven und Bremen mit Bremerhaven." Schön das sie wenigstens erwähnt wurden!
Die Energie Politik taucht garnicht auf, obwohl Deutschland unter den Regenerativen Energien wohl einen Spitzenplatz ausmacht.
Für mehr hab ich nun keine Lust mehr.--Waxo Khana
- "Die drei umschlagstärksten Seehäfen in Deutschland sind Hamburg, Wilhelmshaven und Bremen mit Bremerhaven." - Wilhelmshaven vor Bremerhaven? Ist der JadeWeserPort schon gebaut worden? --Rollo rueckwaerts 16:43, 12. Nov. 2006 (CET)
- Unterschiedliche Zahlen sind nicht unbedingt ein Zeichen von Lokalpatriotismus, sondern zumeist die Folge unterschiedlicher Quellen, dazu kommen noch unterschiedliche Grundlagen der Berechnung. Es wäre natürlich gut, wenn die Quellen bei den Zahlen stehen. Wenn Du Fehler findest, ändere sie, dann aber am besten mit Quellenangabe. ;-) --J. Patrick Fischer 18:42, 12. Nov. 2006 (CET)
Wenn z.b. In München 100.000 Einwohner fehlen Oder der Duisburger Hafen statt 50 Millionen plötzlich 70 Millionen Tonnen Güter verschifft, im Artikel "Hafen" steht unter Duisburg sogar 90 Millionen! http://de.wikipedia.org/wik...
Ist es bestimmt nicht der Fehler verschiedener Berechnungsgrundlagen, ausser bei der einen Berechnung wurde das abfliessende Wasser mit zu der Tonnenzahl gezählt ;-) ausserdem kann ich nicht den Text verändern, da er gesperrt ist.--Waxo Khana
- Bitte Deine Beiträge nicht vergessen zu unterschreiben! Zumindest bei der Fläche Deutschlands kann es wirklich zu unterschiedliche Zahlen kommen. Beispiel die Daten des statistischen Bundesamtes: Bodenfläche insgesamt: 1996: 357 030; 2000: 357 031; 2004: 357 050. Grund dafüer sind unterschiedliche Definitzionen, wo z.B. das Meer anfängt und das Land aufhört (Ebbe/Flut). Sind Binnengewässer miteingerechnet? Werden Hanglagen senkrecht von oben gemessen oder schräg? Gab es Grenzbegradigungen, Verschiebungen von Grenzflüßen? Sind Teile von Inseln weggespült, angespült worden? Haben sich die Meßmethoden verändert/verbessert? Sind gerundete Zahlen einzelner Erhebungen einfach nur addiert worden oder wurde die Gesamtzahl direkt errechnet?
- Bei Bevölkerungszahlen: Ist die Wohnbevölkerung angegeben oder die angemeldete Bevölkerung? Wie werden kurzzeitige Bewohner (wenige Monate) aufgenommen? In welchem Monat wurde die Zahl registriert? Zählen Vororte mit oder nicht? Gerade bei München gibt es die Stadt München, den Landkreis München und das Einzugsgebiet.
- Ich gebe mal Deinen Hinweis weiter an die Wiki-Experten, vielleicht können die das genauer klären. --J. Patrick Fischer 15:07, 14. Nov. 2006 (CET)
Im Artikel "Hafen" hab ich es einfach mal mit Quellenangabe verbessert. --Waxo Khana
Parteienlandschaft
Die Parteien sollten nach ihrer Bedeutung (d.h. etwa Anzahl der Abgeordneten im Bundestag sortiert werden). Die CSU (mit 46 Mandaten die kleinste Fraktion) vor der SPD zu erwähnen ist Quatsch. Richtig wäre: SPD, CDU, FPD, Die Linke, Grüne, CSU. Gruss Fabrice 1.11.2006.Vorschlag für Alternativtext zum jetzigen:
Die Grünen wurden im Januar 1980 gegründet, nachdem eine Reihe von Grünen und Bunten Liste bei der Europawahl 1979 erstmals als "Sonstige politische Vereinigung" bei einer bundesweiten Wahl angetreten waren. Die Parteigründung erfolgte aus einem Zusammenschluss aus den damals neuen sozialen Bewegungen, beispielsweise der modernen Frauenbewegung, der Friedens- und der Ökologiebewegung der 1970er Jahre. 1983 zogen sie erstmals in den Bundestag ein. 1993 erfolgte der Zusammenschluss mit dem ostdeutschen Bündnis 90. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENstellten von 1998 bis 2005 gemeinsam mit der SPD die Bundesregierung. Derzeit hat die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 51 Abgeordnete. 2004 gründeten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gemeinsam mit weiteren 32 grünen Parteien aus Europa die Europäische Grüne Partei (EGP) und traten erstmals in der Geschichte des Europarlaments als politische Kraft mit einem gemeinsamen europäische Manifest und einer einheitlichen Wahlkampagne an. Die Heinrich-Böll-Stiftung ist die der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahestehende Stiftung.
Anmerkung: Das Parteilogo von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fehlt noch in der rechten Spalte. Dieses kann man unter folgendem Link runterladen: http://service.gruene-porta...
- Ich halte den Alternativtext für weniger geeignet. Die genauen Abgeordnetenzahlen, EU-Belange und nahestehende Stiftungen sind in diesem Überblick fehl am Platz und fehlen auch bei den anderen Parteien. Weblinks im Text sind generell nicht erwünscht.
- Dass das Logo fehlt, ist tatsächlich schade, bevor aber das verlinkte Bild, das offensichtlich unter keiner freien Lizenz steht, verwendet wird, würde ich unächst jemanden fragen, der sich damit auskennt.
- Außerdem: Bitte mit unterschreiben und neue Diskussionsbeiträge unten anfügen. --AndreasE AndreasE 16:26, 17. Mär 2006 (CET)
Ich finde es POV wenn die CDU als konservativ und die Republikaner als rechtsextrem gewertet werden. Es mag sein, dass beide Parteien der jeweiligen Einstufung in einigen Zeiten nahe gestanden haben, oder sogar genau dieser Wertung entsprochen haben (da denke ich vor allem an die CDU in den ersten 20 Jahren). Heute ist es aber falsch zu sagen, die REPs bilden eine rechtsexteme Partei und die CDU wäre konservativ. 81.209.225.255 15:28, 23. Okt. 2006 (CEST)
Außerdem war die SRP nicht rechtsradikal sondern rechtsextrem, sonst wäre sie nicht verboten wurden. Siehe Extremismus und Radikalismus!!! Lokalpatriot-Tegel 15:22, 29. Okt. 2006 (CET)
Im Text wird die Linkspartei als "am äußersten linken Rand" stehend (was übersetzt linksextrem bedeutet!) bezeichnet, die Republikaner hingegen als eine Partei der "gemäßigten rechten Richtung". Da ist ja wohl das Bezugssystem ziemlich verrutscht. SebK 15:19, 16. Nov. 2006 (CET)
Am "äußersten linken Rand" könnte man durch "am äußeren linken Rand" ersetzen, da gebe ich dir Recht. Das "gemäßigt" bei den REPs bezieht sich ja im Vergleich zu NPD und DVU. Und wenn du dir mal anguckst wie die Republikaner gegen NPD und DVU hetzen, ist die Formulierung durchaus berechtigt. Lokalpatriot-Tegel 22:29, 16. Nov. 2006 (CET)
Ich bin für folgende Änderungen:
Linkspartei: "Damit steht sie am linken Rand des im Bundestag vertretenen politischen Spektrums"
Begründung: 1. Außerhalb des Bundestages gibt es Parteien die weiter links stehen. 2. Ein Rand ist immer außen, deshalb drückt "äußerer Rand" nichts zuätzlich aus, abgesehen vieleicht von einer Abneigung gegen die Positionen der Linkspartei.
Republikaner: "Parteien die rechts von den im Bundestag vertretenen stehen, sind beispielsweise Die Republikaner und die DSU (...)"
Begündung: Damit vermeidet man den wertenden Ausdruck "gemäßigt". SebK 14:38, 17. Nov. 2006 (CET)Durch deine Vorschläge wird bloß folgendes erreicht: Die Linkspartei. ist einfach nur links, und die DSU und die Republikaner werden ohne entsprechenden Hinweis mal einfach auf die Stufe mit der NPD und der DVU gestellt. Wie schon oben erwähnt bin ich dafür, "am äußersten linken Rand" durch "am äußeren linken Rand" zu ersetzen, denn sonst hört es sich schon ein wenig nach "linksextrem" an, was POV wäre. Das "gemäßigt" mag zwar eine Wertung sein, allerdings eine neutrale und somit ist es berechtigt. Gruß Lokalpatriot-Tegel 01:20, 19. Nov. 2006 (CET)
Herr Lokalpatriot, wie wärs, wenn Du einfach mal ein paar Belege für die angebliche VS-Beobachtung der Linkspartei als Gesamtpartei (denn nur DARUM geht es hier!) vorbringst? Und verschone uns bitte mit Deinen spekulativen Einordnungen und Ansichten. Wenn Du die Linkspartei gerne in eine antidemokratisch-kriminelle Ecke drängen möchtest, dann mach das im Politikforum, aber nicht in der Wikipedia. --Phantomkommando 17:59, 21. Nov. 2006 (CET)
Ich habe und hatte nie die Absicht die Linkspartei. in eine "antidemokratisch-kriminelle Ecke" zu drängen. Das würde sich erstens gegen die NPOV-Bestimmungen richten und zweitens entspräche das nicht einmal meiner (völlig unrelevanten) eigenen Meinung. Fakt ist aber, dass sie durchaus verfassungsfeindlichen Linksextremisten in bestimmten Arbeitsgruppen "Unterschlupf" bietet. Und da sie hier (zurecht) länger beschrieben wird kann man dieser, für die Partei unschöneren, Sache durchaus ein kleines Sätzchen widmen, vor allem wenn bei den rechten und rechtsextremen Parteien der einzige Satz von der Einstufung des Verfassungsschutzes handelt. Gruß Lokalpatriot-Tegel 18:01, 26. Nov. 2006 (CET)
- Die Linkspartei wird vom Verfassungsschutz im Gegensatz zu NPD und REPs eben nicht als Gesamtpartei beobachtet, die VS-Beobachtung kleiner Untergruppen gehört daher nicht in die Partei-Kurzzusammenfassung des Deutschlandartikels. Dafür ist der Hauptartikel da, wo der VS-Geschichte auch ein eigener Unterpunkt gewidmet ist. --Phantomkommando 20:31, 26. Nov. 2006 (CET)
Gründung der Bundesrepublik
In der Tabelle auf der rechten Seite heisst es, die BRD sei am 23.5.49 gegründet worden. Ist aber so nicht richtig, an diesem Datum wurde lediglich das Grundgesetz verabschiedet. Die eigentliche Gründung der BRD war ein Tag später, am 24.5.1949.Beste Grüße, Alexander(Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 84.166.74.139 (84.166.74.139 • Beiträge) 21:42, 25. Nov 2006 (CEST)) -- Schmiddtchen Schmiddtchen 22:12, 25. Nov. 2006 (CET)
neues Parteilogo B90/Grüne
Die Grünen haben ein neues Parteilogo:
Das sollte mal geändert werden. --Karl, 134.130.4.46 20:38, 27. Nov. 2006 (CET)
- Hab's umgeändert.--Borheinsieg 20:43, 27. Nov. 2006 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Deutschland und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
Flaggenfarbe
Habe die Bildbeschreibung für das Wikiprojekt für Blinde eingefügt. Flagge Deutschlands#Farben sagt: Die "halboffiziellen" CMYK Werte für Gold sind an die Pantone orientiert und führen zu einem leicht zu hellen Gelbton.
Das "leicht zu helle" vergessen wir für die Bildbeschreibung. Ich bin für gelb, weil die Bildbeschreibung nicht durch den umgangssprachlichen Konsens beeinflusst werden soll. Nachher werden andere Flaggen "blutrot", "sonnengelb" und "grasgrün", weil das in dem land so üblich ist. Ich bin mir bewusst, dass es im Grundgesetz mit Gold steht, aber gold ist keine Farbe. --Nerdi Nerdi 17:01, 26. Mär 2006 (CEST)
Dass in der Heraldik Gold=Gelb, Silber=Weiß und Links=Rechts ist nunmal so. Und Blinde sind ja nunmal blind und nicht blöd. Also kann ich von jedem, ob nun sehend oder nicht sehend verlangen, dass man sich damit auseinandersetzt. Gruß Pixelfire Pixelfire 18:50, 26. Mär 2006 (CEST)Woher soll ein (von Geburt an) Blinder wissen, was der Unterschied zwischen Gelb und Gold ist? Und interessiert es ihn überhaupt? (Ich verstehe auch nicht, wieso bei Fernsehfilmen auf dem Hörfilmkanal für Sehgeschädigte solche Erläuterungen kommen wie "Sie zieht ein rotes Kleid an." oder "Er setzt sich auf eine blaue Couch." Und ich verstehe genauso wenig, wieso bei den Untertiteln für Hörgeschädigte solche Einblendungen kommen wie "Dramatische Musik". Für mich ist beides nicht nur überflüssig, sondern auch reiner Hohn, da jeweils der Geschädigte explizit auf die Eindrücke hingewiesen wird, die er nicht wahrnehmen (und auch nicht einordnen) kann. Aber das ist etwas anderes.) --Abe Lincoln 13:17, 28. Mär 2006 (CEST)
Teutonicorum heißt aber "von den Teutonen" (einem germanischen Stamm) - corum ist kein Nomen - und hat eigentlich mit der Entwicklung des Wortes Deutschland nichts zu tun - oder wenn schon, dann eher umgekehrt. Deutschland stammt im 15. Jh. von der früheren Pluralform diutschiu lant, d.h "deutsche Länder" - das ist im Artikel schon angedeutet. --Pfold 19:32, 28. Mär 2006 (CEST)
Sprache und Feiertage unter Kultur?
Sollte man wenn man schreibt: "Die deutsche Kultur hat sich, da Deutschland lange nicht als Nationalstaat existierte, über Jahrhunderte vor allem über die gemeinsame Sprache definiert." den Teil über die deutsche Sprache nicht eher dem Teil Kultur und Gesellschaft unterordnen? Feiertage gehören eigentlich auch zur Kultur, würde ich mal sagen. --Gruß Mario--
Nord-Süd-Ausdehnung
Die Nord-Süd-Ausdehnung Deuschlands kann nicht stimmen. Ich bin mit Google Earth auf 873km statt 886km gekommen.Neuer Text "Feiertage"
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und den Text der Feiertage mal neu geschrieben, ich würde den neuen Text gerne einbauen da ich ihn besser und ausführlicher finde. Hier:
"""Der oftmals als wichtigste angesehenste Feiertag in Deutschland ist der Tag der deutschen Einheit, welcher die Wiedervereinigung mit der ehemaligen DDR symbolisiert. Er wird am 3. Oktober gefeiert. An diesem Tag finden in vielen Großstädten Volksfeste statt, außerdem wird dieser Tag als Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland angesehen. Auch Neujahr und der Tag der Arbeit gehören zu den bekanntesten deutschen Feiertagen. Neujahr findet am 1. Januar um 0 Uhr des neuen Jahres statt, damit feiert man das neue Jahr. Es gibt überall große Feuerwerke und Feste, das Fernsehprogramm wird auf diesen Tag mit vielen Extrasendungen und Filmen eingestellt. Der Tag der Arbeit findet am ersten Mai statt, auch hier gibt es viele Feste in den Großstätten, allerdings passieren an diesem Tag deutlich mehr Verbrechen als sonst, dies hängt damit zusammen das man diesen Tag als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ versteht. Da Deutschland vorwiegend christlich-abendländisch geprägt ist haben die meisten Feiertage einen christlich-religiösen Hintergrund. Dazu zählen Ostern, Pfingsten und Weihnachten. An Ostern feiert man hierzulande die Auferstehung von Jesus Christus, dem Gründer des Christentums und „Sohn Gottes“. Es finden große Gottesdienste in evangelischen und katholischen Kirchen statt, außerdem werden in vielen Haushalten Eier farbig angemalt und verspeist, dazu gibt es oft Osterhasen aus Schokolade. Weihnachten feiert man am 24. Dezember des Jahres. Dabei versammelt sich meist die Familie bei einem Weihnachtsfestmahl, es werden Lieder gesungen, oftmals christliche und am Ende beziehungsweise am Anfang des Tages, dies ist von dem Familien abhängig, werden unter einem Weihnachtsbaum (meistens Tanne oder Kiefer) Geschenke verteilt und ausgepackt. In den eher evangelisch geprägten Bundesländern (meist nördlich) kommen zu den Feiertagen noch der Reformationstag und der Buß- und Bettag. In den eher katholisch geprägten Bundesländern (meist südlich) gehören Heilige Drei Könige, Fronleichnam und Allerheiligen zu den bekannten christlichen Feiertagen. Zusätzlich ist in allen Bundesländern jeder Sonntag auch ein „Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“. Bundesweit gibt es insgesamt neun gesetzlich geltende Feiertage."""
Meinungen?
--Mario-E. 17:45, 21. Apr 2006 (CEST)
Da es offensichtlich keine Einwände gibt, habe ich den Text nun eingefügt und in den Kulturbereich verschoben.
--Mario-E. 19:49, 22. Apr 2006 (CEST)
Unkritische Wiedergabe von Zahlen aus zweifelhaften Quellen
Unter "Die fünf größten Metropolregionen" sind offensichtlich Zahlen von world-gazetteer.com angegeben. In dieser zweifelhaften Quelle ist weder angegeben, was dort jeweils zu den Metropolregionen gerechnet wird (die offiziellen Abgrenzungen werden zumindest oft nicht verwendet), noch werden Quellen für die Bevölkerungszahlen angegeben, bzw. diese Quellen sind nachweislich falsch. So sollen Angaben zu deutschen Regionen aus der Volkszählung von 2003 stammen. Es gab in dem Jahr aber keine Volkszählung, die letzte war 1987. Laut world-gazetteer.com soll Alma die siebtgrößte deutsche Metropolregion sein, insgesamt soll es 19 geben, viel mehr als von der Ministerkonferenz für Raumordnung benannt wurden. Für Rhein-Ruhr sind 11.785.196 Einwohner für 2005 angegeben, unter Rhein-Ruhr steht 10.233.678 für Ende 2004, was, wenn man die Einwohnerzahlen der Gemeinden zusammenzählt, wohl eher stimmt. Dagegen ist die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen mit fast 4 Mio. Einwohnern bei world-gazetteer.com überhaupt nicht aufgeführt. --85.25.107.235 15:33, 23. Apr 2006 (CEST)
Keltische süddeutsche Dialekte
Im Artikel wird behauptet, dass "Sprachforscher" vermuten, dass die Eigenheiten der süddeutschen Dialekte auf keltische Einflüsse zurückgehen. Wer behauptet das denn und ist das eher eine Außenseiterposition oder wissenschaftlicher Mainstream? Ich lese davon heute zum erstenmal. Wenn sich kein Beleg findet, sollte man diese obskure Bemerkung besser entfernen.
BIP in US-Dollar!?!?!??
Also ich weiß ja nicht, auch wenn vielleicht die Quelle die Angaben in US-Dollar macht, finde ich, sollte man diese in Euro umrechnen - da die Dollarangeben ja auch wiederrum von Euro in Dollar umgerechnet wurden.--Mark1888 20:10, 2. Mai 2006 (CEST)
Wäre auch schön, wenn mal jemand die Daten zum BIP auf 2006 aktualisieren könnte... -- R.A.Y. 15:35, 24. Mai 2006 (CEST)
Die Angaben, daß Deutschland im Bruttosozialprodukt pro Kopf an 5. Stelle stehen soll, ist völlig falsch. Ich habe daher entsprechend korrigiert. Im Harenberg Aktuell 2007 werden hierzu folgende Aussagen getroffen. BNE/Kopf: 2004 in US-Dollar Finnland 32000 GB 33940 Irland 34280 Luxemb. 56230 NL 31700 Japan 37180 USA 41400 Öster. 32300 Island 38620 Lichtens. 40000 Norwegen 52030 Deutschl. 30120 --HorstTitus 10:15, 25. Aug 2006 (CEST)
Keltisches Substrat in süddeutschen Dialekten II
Folgender Satz lässt sich immer noch im Abschnitt "Frühgeschichte und Antike" finden: "Sprachforscher vermuten, dass viele Merkmale süddeutscher Dialekte auf keltischen Einfluss zurückgehen." Ich habe diese Behauptung schon etwas weiter oben zur Diskussion gestellt, aber offensichtlich interessiert sich niemand hier für das Thema. Da der Artikel gesperrt ist, führt das dazu, dass diese Aussage einfach so mitgeschleift wird. Daher nochmal: findet sich jemand, der diese These verteidigt? Welche Merkmale welcher süddeutschen Dialekte sollen auf keltischen Einfluss zurückgehen und wie umstritten sind solche Erklärungsansätze? --84.141.77.234 13:28, 7. Mai 2006 (CEST)
Habe es ungefähr so eingefügt... --Abe Lincoln 14:06, 7. Mai 2006 (CEST)
Sehenswürdigkeiten, insbesondere die Auswahl mit Fotos
Hallo beisammen, hat irgendjemand etwas dagegen, wenn ich die Auswahl der Fotos unter Sehenswürdigkeiten etwas umstelle? Ich dachte da an gleichmäßige Verteilung auf die verschiedenen Bundesländer und Sortierung nach Themengebiet (z.B. Burg/Schloss/Festung, Natur, Industrie/Technik, Neuzeit). --RMSE RMSE 19:03, 13. Mai 2006 (CEST)
unter Kultur findet man Alianzarena? - ich weiß nicht inweiweit das WM-fieber schon alle verblödet hat, aber das geht eindeutig zu weit! Es gibt in Deutschland wichtigere "Kulturdenkmäler" welche man darstellen kann;oder ist diese Sportarena technisch so brisant? ich persöhnlich empfinde das nur als Darstellung eines Bayernfans, welche eher im sportsektor aufgehoben ist. Wie wärs mal mit einem Kultur- oder Technikbeispiel aus Ostdeutschland oder aus dem Norden!. gruß jim_shady
Hallo, ich habe einen Änderungswunsch hinsichtlich der Bildauswahl bei Schlösser und Burgen. Sicher, die Bildauswahl ist schwer und Sehenswertes gibt es vieles, aber solltet ihr nicht die Wartburg mit aufnehmen? Sie wird im Allgemeinen wegen der Historie (Sängerkrieg, hl. Elisabeth, Luther, Burschenschaften) als die deutscheste aller Burgen angesehen. Schon wegen der Bibelübersetzung und der damit verbundenen Begründung einer einheitlichen deutschen Schriftsprache hat der Ort etwas Integrales für die deutsche Nation und geniesst einen hohen Bekanntheitsgrad.
Hier die aktuelle Top-50 der beliebtesten Plätze der Deutschen (ermittelt und ausgestrahl durch das ZDF): 1 Kölner Dom 2 Berlin, Brandenburger Tor 3 Lutherstadt Wittenberg, Schlosskirche 4 Münster, Prinzipalmarkt 5 Paderborn, Rathausplatz 6 Wuppertal, Schwebebahn 7 München, Hofbräuhaus 8 Hamburg, Hafen 9 Speyer, Kaiserdom 10 Quedlinburg, Altstadt 11 Sylt, Rotes Kliff 12 Dresden, Frauenkirche 13 Baden-Baden, Spielcasino 14 Tann, Historische Altstadt 15 Oberhof, Rennsteig-Arena 16 Görlitz, Altstadt 17 Bielefeld, Sparrenburg 18 Schloss Neuschwanstein 19 Passau, Inn-Ilz-Donaumündung 20 Nürnberg, Christkindlmarkt 21 Düsseldorf, Altstadt 22 Koblenz, Deutsches Eck 23 Worms, Jüdischer Friedhof 24 Rheintal 25 Weimar, Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek 26 Regensburg, Steinerne Brücke 27 Neuharlingersiel, Kutterhafen 28 München, Englischer Garten 29 Kassel, Herkules 30 Dortmund, Westfalenstadion 31 Mainzer Dom 32 Oberhausen, Gasometer 33 Saarbrücken, St. Johanner Markt 34 Kloster Eberbach 35 Erfurt, Krämerbrücke 36 Potsdam, Schloss Sanssouci 37 München, Oktoberfest 38 Rügen, Kreidefelsen 39 Nürburgring 40 Bayerischer Wald 41 Bremen, Rathaus und Roland 42 Königssee, St. Bartholomä 43 Glottertal im Schwarzwald 44 Teutoburger Wald, Hermannsdenkmal 45 Elbsandsteingebirge 46 Leipzig, Thomaskirche 47 Bodensee, Blumeninsel Mainau 48 Berlin, Museumsinsel 49 Stuttgart, Zoo Wilhelma 50 Zugspitze
Nur als Ideengeber für weitere Galeriemitglieder.
--RMSE RMSE 16:08, 23. Sep 2006 (CEST)
Umwelt
Hallo! In vielen anderen Länder-Artikeln steht etwas zur Umweltsituation. Leider nicht so hier... das erweckt für mich ein bischen den Eindruck, als müsse man die Umweltproblematik nur bei Entwicklungsländern erwähnen, da die BRD ja darüber hinaus ist... :) Vielleicht kann jemand mit dem entsprechenden Überblick ja einen kleinen Abschnitt hinzufügen - wäre auf jeden Fall interessant, da Deutschland in Umweltfragen international eine wichtige Position einnimmt. was ist mit der nürnberger burg warum ist sie nicht als foto dabei?
Jahresdurchschnitts Niederschlag
Hallo!
Mich würde, bei all den genauen Angaben aber doch mal der Jahresdurchschnitts Niederschlag interessieren ... Vielleicht bekommt man den ja raus!
Wäre toll, eure Wölfin
Gib mal ne gute Quelle an, dann kann man das anfügen. --Alex2007 13:33, 26. Mai 2006 (CEST)
Lage Deutschlands in Europa
Hi, ist es schon einmal jemandem aufgefallen, daß die politische Übersichtskarte augenscheinlich ein weiteres Land zwischen den Niederlanden und Belgien enthält. Es scheint der Rhein zu sein, der die Niederlande von einem unbekannten Land abtrennt. Da aber keine anderen Flüße gekennzeichnet sind, sollte man die Ungenauigkeit ausmerzen.
Klimadaten
Ich bin zwar generell Befürworter einer möglichst umfassenden Auflistung sämtlicher halbwegs relevanten Daten, aber die Tabelle mit den Klimadaten ist meiner Meinung vollkommen nutzlos. Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber ich bin stark dafür, dass diese Tabelle ausgelagert wird (Klima in Deutschland oder ähnlich). Ich denke Fakten über Luftdruck, Bewölkung und Frosttage sind nur für die interessant, die sich ganz speziell für das Klima interessieren, nicht für die, die allgemeine Informationen über die BRD wissen wollen. --Overseer 16:56, 22. Mai 2006 (CEST)Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer wird 2007 auf 19 Prozent erhöht, unter "Mehrwertsteuer" im Artikel steht noch, dass dies sicherlich geschehen würde
Gründung der Weimarer Republik
Wurde die Weimarer Republik wirklich am 9. November 1918, dem Tag, an dem der Kaiser abgedankt hat, gegründet. Ich persönlich würde die Gründung eher mit der Unterzeichnung der Verfassung durch Friedrich Ebert am 11. August 1919 verbinden. --Daniel Mex 00:04, 1. Jun 2006 (CEST)
Bundeskanzlerin Honecker
Könnte jemand bitte das Bild Honeckers (DVU) mit dem Merkels ersetzen?^^ bin zwar angemeldet aber weiß nicht wie man das ändert. schönen gruß
„Ehre und Stolz“ ???
Was ist denn das für ein Slogan „Ehre und Stolz“? Ich habe jetzt erstmal wieder den alten Slogan hergestellt und bitte um Quellenangaben. Klingt jedenfalls mehr als merkwürdig... --RMSE RMSE 18:31, 4. Jun 2006 (CEST)
Russlanddeutsche
In welchem Landkreis wohnen in Deutschland die verhältnismäßig meisten Russlanddeutschen?
Ich bin mir nicht sicher, aber in Cloppenburg leben rund 1/3 Spätaussiedler/Russlanddeutsche. Das ist schon beträchtlich.--Danyalov
Danyalov 11:25, 5. Jun 2006 (CEST)Bildergalerie der Sehenswürdigeiten
Der Bodensee ist zwar eine wichtige Sehenswürdigkeit Deutschlands, Östereichs und der Schweiz, und das Bild ist auch "schön", aber man kann an nichts den Bodensee erkennen. Es könnte jeder beliebige See bei Sonnenuntergang sein, überall. Ein Seebild mit irgendeinem Erkennungzeichen - z.B. Aussichtsturm FN, Felsen bei Überlingen, Fähren, irgendetwas was erkennen lässt das es der Bodensee ist wäre sinnvoller. Andererseits scheint es mir durch den Einleitungssatz doch fragwürdig. Kein Schweizer und kein Östereicher wird damit einverstanden sein den Bodensee als typisch Deutsch oder als schwäbisches Meer bezeichnet zu sehen. Immerhin ist nur ein Teil deutsch. Da scheint mir das Norddeutsche Wattenmeer viel eher typisch Deutsch zu sein. Das Watt ist schon etwas besonderes.89.55.177.217 23:00, 12. Jun 2006 (CEST)
DDR-Geschichte
Ich finde es ein bißchen befremdlich, daß in einem Artikel unter dem Stichwort Bundesrepublik Deutschland, Abschnitt Geschichte, immer wieder Sätze zur DDR-Geschichte auftauchen. Hat der Alleinvertetungsanspruch noch immer kein Ende? Saxo 20:44, 14. Jun 2006 (CEST)Nach "Bundesrepublik Deutschland" umbennen
Wie wäre es, wenn man den Artikel nach "Bundesrepublik Deutschland" umbennen würde? --Netkai 01:25, 18. Jun 2006 (CEST) ____ 23.07.2006: Ich fände es auch gut, wenn man die offizielle Staatsbezeichnung als Überschrift wählen würde!
Bitte mal folgendes lesen:
--Nils Burkhoff 19:55, 6. Aug 2006 (CEST)
Staatsverschuldung
was haltet ihr davon, unter dem BIP die Staatsverschuldung aufzuführen? ist ja schliesslich ein bedeutender Teil des deutschen Staatswesens... :-)Exakt meine Idee, wollte dieses gerade hier erfragen. Ich würde es durchaus als sehr sinnvoll sehen. Schließlich kann man dann simpel Vergleiche ziehen.
Wenn wir das bei Deutschland (BRD) machen dann auch bei jedem Staat. Eigendlich eine blöde Idee, hey macht euch mahl daran. --Nils Burkhoff 19:55, 6. Aug 2006 (CEST)
Fußball Weltmeisterschaft
Sollte die Fußball Weltmeisterschaft nicht in diesem Artikel erwähnt werden? ;o)
--89.57.211.227 23:19, 9. Jul 2006 (CEST)
Artikel 22 regelt nicht die Bundeshauptstadt
Der Artikel suggeriert, dass Artikel 22 des GG die Frage der Bundeshauptstadt regelt. Dies stimmt so nicht, dort heißt es lediglich "Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold." Die Frage nach Regierungssitz und Bundeshauptstadt wurde in einem einfachen Gesetz festgelegt.
9. November?
Vielleicht sollte bei der Grenzöffnung noch das Jahr stehen. An dieser und an mehreren Stellen fehlen mir die Daten, das macht zwar den Text lesbarer, aber man will ja auch nicht im Lexikon ständig hin und her blättern.
Nationalhymne
Mal eine Frage in die Runde. Ist es nicht so, dass durch Adenauer "Das Lied der Deutschen" als Nationalhymne als Gesamtes festgelegt wurde, man sich aber geeinigt hat lediglich die 3. Strophe zu singen? Somit müsste im Kasten oben rechts auf der Seite die Bemerkung "3. Strophe" neben der Nationalhymne entfernt werden.195.145.160.195Thomas195.145.160.195
Weltkulturerbe
Der Kölner Dom ist mittlerweile nicht mehr gefährdet
Zu Geschichte 2. Weltkrieg
Ich bin mir ganz sicher, dass Deutschland den Krieg gegen die Sowjetunion begonnen hat, ohne vorher den Krieg zu erklärenParteien
Ist dieser Satz ernst gemeint: Im deutschen Bundestag sind derzeit fünf Parteien vertreten. Und so ein Artikel soll „lesenswert“ sein???? --134.100.1.22 17:48, 25. Jul 2006 (CEST)
Stimmt. Es müsste heißen "Im deutschen Bundestag sind derzeit sechs Parteien vertreten", oder nicht? Denn CDU/CSU sind ja zwei Parteien, die jnur eine Fraktion bilden. Quelle: WIKIPEDIA ! --Upim 10:32, 26. Jul 2006 (CEST)
Büsingen
Bitte den Link "Büsingen" in "Büsingen am Hochrhein" ändern. Danke! --84.142.77.174 23:03, 26. Jul 2006 (CEST)
Plautdietsch
Von Plautdietsch wird keinen Meter etwas erwähnt. Diese Sprache hat immerhin 200.000 aktive Sprecher in Deutschland!
Flora und Fauna
Mich erstaunt, dass sich hier noch niemand über das Kapitel Flora und Fauna beschwert hat. In seiner jetzigen Form ist es dermaßen oberflächlich, laienhaft und beliebig, dass man sich einfach nur noch wundern kann! Ich empfehle die Löschung, da der Informationsgehalt gegen null tendiert und eine das Thema einigermaßen angemessen reflektierende Bearbeitung einen erheblichen Mehrbedarf an Zeit und Platz erfordern würde. -- Fice 15:21, 30. Jul 2006 (CEST)Staatsform
Die Parlamentarische Demokratie ist nicht die Staats-, sondern die Regierungsform. Das habe ich versucht zu ändern, was aber nur teilweise geklappt hat: "Parlamentarische Demokratie" wurde bei "Staatsform entfernt" aber "Reigerungsform: ..." nicht hinzugefügt. Technische Hilfe Bitte... --Boris R. 01:35, 31. Jul 2006 (CEST)3.7 Polizei und Geheimdienste
Merkwürdigerweise wird hier nur Polizei und BND genannt. Hier muß zwingend ein Verweis auf das Bundesamt für Verfassungsschutz, ggf. auf die 16 Landesbehörden für Verfassungsschutz, sowie den Militärischen Abschirmdienst erfolgen. Einen Geheimdienst vergessen? --PeterKolonien
Hallo! Mir fehlt im Artikel ein Hinweis (oder gar eine Auflistung), oder ein Link, über die deutsche Geschichte bezüglich der Kolonien. Zwar fällt das Wort im Text über das Kaiserreich aber mehr ist nicht zu finden. Hab ich da was übersehn?? Gibts vielleicht einen eigenen Artikel dazu, auf den man hinweisen sollte?? --TP12 16:19, 1. Aug 2006 (CEST)
Religionen in Deutschland
Der Artikel Religionen in Deutschland sollt mal gründlich überarbeitet werden. Ich habe damit schon mal angefangen. Genaueres unter der Diskussionsseite. Simon Mayer.
Ein Punkt der auch überarbeitet werden müssste: "Etwa 31 Prozent der Bevölkerung gehören keiner Religionsgemeinschaft an. [...] so dass 2005 rund 80 Prozent der Bevölkerung einer Religionsgemeinschaft angehören." Hier komm ich zusammen auf 111%. Und das dürfte wohl zu viel sein. Robert Kruse
Diese Zahlen sind nicht widersprüchlich! Die 31 % der -Gesamtbevölkerung- gehören keiner Religionsgemeinschaft an. 80 % der -Westdeutschen- aber doch. Oder: 20 % der Westdeutschen gehören keiner Religionsgemeinschaft an, im Osten sinds 70 %. Wenn man nun die 70 % und die 20 % in Beziehung setzt (je nach Bevölkerungszahl in Ost- und Westdeutschland), kommt man evtl. auf 31 % (ich kenne die Bevölkerungszahlen nicht genau). Daher könnten die Werte durchaus korrekt sein. --Manoftours 17:53, 14. Sep 2006 (CEST)
Sport
Mich überrascht es, dass soweng über den Schützensport geschrieben steht. Immerhin hat der deutsche Schützenbund 1,5 Millionen Mitglieder und dies ist auch noch ein sehr beliebter Sport. Es wäre schön, wenn man da mal nachhaken könnte.--Mario-E. 14:37, 3. Aug 2006 (CEST)
Jo, die Tauben- und Karnickelzüchter, die Kleingärtner und die Synchron-Schwimmer fehlen auch noch;-)--Anton-Josef 14:44, 3. Aug 2006 (CEST)
Wo ist dein Problem? In jedem Dorf gibt es einen Schützenverein, der Sport liegt auf Plat 4 der beliebtesten Sportarten in Deutschland und er hat eine der längsten Sporttraditionen überhaupt. Da wäre doch eine Erwähnung nicht zu verachten, oder? --Mario-E. 16:31, 6. Aug 2006 (CEST)
Gründungsdatum
Warum steht denn in der Übersichtsleiste zur Gründung "23. Mai 1949"? Erstens mal haben wir doch weiter oben festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt Deutschland (und um nichts anderes geht es doch in einem Artikel dieses Namens!) mit dem Norddeutschen Bund, also 1867, entstanden ist und dass 1949 nur eine Umstrukturierung erfolgt ist. Und überhaupt: Wenn der Staat mit seiner Verfassung entsteht, muss dann nicht als Gründungsdatum der BRD der 24. Mai 1949, also einen Tag später, angegeben werden?Also, ich würde vorschlagen die Stationen der deutschen Staatsgründung schleunigst wieder einzufügen! (Ich halte das für relativ unangreifbar)Chalco 23:50, 9. Aug 2006 (CEST)
Wäre ich allerdings auch stark für. Wenn nicht, würde ich das Datum des ersten deutschen Nationalstaates nehmen, also den 18. Januar 1871 als Gründung des deutschen Kaiserreiches. --Mario-E. 16:19, 9. Aug 2006 (CEST)
Besonders dann, wenn sich der Übersichtskasten auf die Bundesrepublik Deutschland bezieht? Dann sollte dort auf jeden Fall auch das Gründungsdatum der Bundesrepublik stehen. -- Uhr 10:27, 10. Aug 2006 (CEST)
Mit dem Vorschlag, dass das Datum der Gründung der Bundesrepublik UND dem Kaiserreich steht, bin ich einverstanden. --Mario-E. 13:39, 11. Aug 2006 (CEST)
Ich glaube, das Problem ist nicht die Frage, wann.. das ist in der Tat oben schon geklärt worden. Die jetzige Lösung halte ich nach wie vor für unbefriedigend, weil völkerrechtlich 1949 nichts gegründet wurde. Ich schlage folgendes vor (vielleicht mit dem jeweiligen Jahrestag:
Gründung: 1867 als "Norddeutscher Bund", 1871 "Deutsches Reich", seit 1949 "Bundesrepublik Deutschland".
Somit würde man auch die Tatsache umgehen, dass der deutsche Staat nie "Deutsches Kaiserreich" hieß! Ich verweise noch einmal darauf, dass keines der Daten stärker hervorgehoben werden sollte als das andere, da der 23. Mai 1949 allerhöchstens symbolische, nicht aber völkerrechtliche Bedeutung hat. Chalco 01:07, 14. Aug 2006 (CEST)
Wie wäre es mit: Gründung: 01.07.1867 als "Norddeutscher Bund", seit 18.01.1871 "Deutsches Reich", seit 23.05.1949 "Bundesrepublik Deutschland". --Koffer 01:23, 14. Aug 2006 (CEST)
Wenn du was anderes siehtst, heißt es ja nicht, dass du es richtig siehtst. Also, Gründungsdatum des modernen heutigen Detuschland wird allgemein 1871 angesehen, weil der NB eben die süddeutschen Staaten nicht umfasste. Die Bundesrepublik löste das Reich nicht ab. Denn das hörte am 23. Mai 1945 mit der Verhaftung des Dönitz-Regimes in Flensburg nicht auf zu existieren, sondern war handlungsunfähig. In den Grundbüchern der Bahnanlagen in Berlin (West) stand als Eigetümer nicht die Bundesrepublik, sondern das Deutsche Reich (Reichseisenbahnvermögen) und nicht die Bundesrepublik (Bundeseisenbahnvermögen), das erst ab 1990 bzw. 1994. Ab das wären BRD und DDR Rechtsnachfolger, also doch die BRD nicht vorher. Die BRD gab es vor dem 3. Oktober 1990! Dazu empfehle ich mal dieses Buch: Als der Osten durch den Westen fuhr -Die Geschichte der Deutschen Reichsbahn in Westberlin, Burghard Ciesla, Böhlau-Verlag, 2006, aber auch S-Bahnstudie Berlin-West - Zur Konzeption eines Westberliner Verkehsrverbundes, Andreas Müller, Verlag Peter Lang 1981. Ohne diesen Konstrukt hätten sich die Allierten in West-Berlin garnicht in Eisenbahnangelegenheiten durchsetzen können ggü der DDR. Und genau an dieser Frage macht sich das fest.--Palü 00:19, 18. Aug 2006 (CEST)
Musik
Nena, Xavier Naidoo, Herbert Grönemeyer und Dieter Bohlen sind im Ausland nur mäßig erfolgreich. Vielleicht sollte man noch die International erfolgreicheren Bands wie Scorpions, Guano Apes und Rammstein einfügen.--DanielMrakic 11:20, 10. Aug 2006 (CEST)
99 Luftballons war doch ein Welthit, und Dieter Bohlen war mit Modern Talking in Asien und Europa sehr erfolgreich. Ausserdem sind Scorpions und Guano Apes in Deutschland nicht so erfolgreich.--Louie 20:13, 13. Aug 2006 (CEST)
Mir scheint der Absatz ueber klassische deutsche Komponisten voellig unzulaenglich. Praegende Komponisten von europaeischem Rang wie Heinrich Schuetz Dietrich Buxtehude, Georg Friederich Haendel und Felix Mendelssohn Bartholdy, um nur einige zu nennen, fehlen. Zudem ist die Aufnahme Mozarts immerhin fraglich, da trotz gemeinsamer oesterreichisch-deutscher Vergangenheit der Lebens- und Wirkungskreis deutlich in Oesterreich war. Wird er in die Liste aufgenommen, duerfen etwa Heinrich Ignaz Franz von Biber, Gustav Mahler oder Anton Bruckner auch nicht fehlen.
Zum Thema Rammstein und Blind Guardian oder Rammstein möchte ich gern in Frage stellen, ob man diese nennen sollte. Ich halte sie für nicht repräsentativ, was nicht in erster Linie eine Frage der musikalischen Präferenzen ist. Aber: nennenswert sind in jedem Falle BAP aus Köln. Sie repräsentieren eine Zeit des politisch/musikalischen Umbruchs und des Zeitgeistes. Darüber hinaus sind sie deswegen interessant, da sie auschließlich in deutsch, mundartlichdeutsch (kölle) singen. Klar, Groenemeyer natürlich auch, ebenso Westernhagen Auch nach meiner Meinung ist die klassische Musik völlig unzulänglich behandelt. Was ist mit Karl-Heinz Stockhausen? Inspiration für viele Musiker – weltweit und genreübergreifend? Ferner ich denke auch an Paul Kuhn – unabhängig von dem Umstand der Tatsache, dass ihn bestimmt nicht jeder mag.
Marc Acardipane auch. --Gabbahead. 21:25, 28. Nov. 2006 (CET)
== Viele Bilder = lange Ladezeiten ==
Ich denke im Artikel sind zu viele Bilder, die Ladezeit bei einer schlechten Internetverbindung ist enorm. Man sollte vor allem die Galerien reduzieren, und mit einem Link auf die Bilder auf Commons hinweisen. mfg --Newsflash 17:55, 18. Aug 2006 (CEST)
Polizei und Geheimdienste
Bei ihrer Auflistung fehlt der MAD Militärische Abschirmdienst. Bitte um Ergänzung!
HRR
Der Abschnitt ist wirklich sehr jämmerlich, wenn man bedenkt dass das Reich ca. 850 Jahre dauerte. Bitte erweitern! Aleister Crowley 22:16, 25. Aug 2006 (CEST)Bildwarnung
Die unten genannten Bilder, die in diesem Artikel verwendet werden, sind auf Commons gelöscht oder zur Löschung vorgeschlagen worden. Bitte entferne die Bilder gegebenenfalls aus dem Artikel oder beteilige dich an der betreffenden Diskussion auf Commons. Diese Nachricht wurde automatisch von CommonsTicker erzeugt.-- DuesenBot 16:18, 27. Aug 2006 (CEST)Minderheitensprache Romani?
Hallo Horst, mag sein, dass der Zentralrat das so sieht, hast du denn einen Link, der von einer Landes- oder Bundesregierungsstelle kommt? Dieses ist seriöser. --Willicher 22:04, 4. Sep 2006 (CEST)
Stromversorgung
Ist es nicht ueberlegenswert bei allen Laender-Artikeln, die Daten der Stromversorgung(Volt/Hertz) mit anzugeben? --Edroeh 20:05, 5. Sep 2006 (CEST) P.S.: Gibt es eigentlich ein Portal fuer Laender/Staaten?
Wappen-Bilder in Länder-Tabelle
Ich halte die Wappen in der Tabelle im Abschnitt Deutschland#Länder für eine ausgesprochen angemessene und hilfreiche Illustration. Der unkundige Leser bekommt einen schnellen Überblick über die Vielzahl der Wappen in Deutschland. Rauenstein, ich kann nicht verstehen, wieso Du so vehement für deren Löschung eintrittst (vom abfälligen Ton mal ganz zu schweigen). Bitte drin lassen. --Abe Lincoln 11:49, 11. Sep 2006 (CEST)
Trotz Rauensteins etwas rüdem Ton muss ich ihm in jeder Hinsicht zustimmen. Die winzigkleinen Wappen bringen jede Menge Nachteile mit sich, aber so gut wie keine Vorteile. Im Einzelnen:
Nun ja, das sieht ja wohl nun doch nach mehrheitlicher Ablehnung aus. Schade. Wappen sind wieder weg. --Abe Lincoln 20:30, 11. Sep 2006 (CEST) PS: Ich hoffe nur, wir machen layout-technisch nicht irgendwann dem CIA World Factbook Konkurrenz, siehe hier. ;-)
Bei Pfalz (Weinbaugebiet) hat Geograv alias Rauenstein am 20. Jun 2006 ebenfalls die Thumbnails entfernt - als ob andere User für seine Augen-/Modem-/Bildschirmprobleme verantwortlich seien. Ich habe nach seinem zweimaligen groben Revert auf einen Edit-War verzichtet; der Artikel wurde am 10. Aug 2006 dennoch "lesenswert". Aber bessere Manieren, die könnte Rauenstein wirklich vertragen. Doch ich will Artikel schreiben und nicht mit mehr oder weniger Wohlerzogenen diskutieren... -- Mundartpoet Mundartpoet 21:50, 11. Sep 2006 (CEST)



































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