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Der Artikel Die Weltwoche gehört zur Kategorie: Antiquarische Zeitung, Schweizer Zeitschrift
Die Weltwoche ist ein Schweizer Wochenmagazin (früher eine Wochenzeitung).
Schwerpunkte der Berichterstattung liegen in den Bereichen Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Zahlreiche Kolumnen erweitern das Angebot.
Die wichtigsten Konkurrenten auf dem Schweizer Magazinmarkt sind das Facts, Das Magazin und die klar links positionierte Wochenzeitung.
Die Chefredaktion der Weltwoche wird interimistisch von Markus Somm geführt. Ab dem 1. Oktober 2006 soll der von der Berliner Tageszeitung Die Welt zurückkehrende Roger Köppel die Zeitschrift als Verleger und Chefredakteur übernehmen.
Geschichte
Die Weltwoche wurde 1933 von Manuel Gasser und Karl von Schumacher gegründet und hatte damals französische Wochenzeitungen zum Vorbild. Die antikommunistische Zeitung trat nach anfänglichen Sympathien für Hitler und Mussolini schliesslich vehement gegen den Nationalsozialismus ein und bot zahlreichen deutschen Autoren Asyl.Seit 2002 erscheint die Weltwoche nach zahlreichen Besitzerwechseln als Magazin, dessen Layout zahlreiche Preise gewinnen konnte. Unter dem neuen Chefredaktor Roger Köppel konnte sich das Blatt wieder als erfolgreiche Publikation etablieren. Die Auflage stieg bis Herbst 2003 von 84.000 auf 91.000 Exemplare und erzielte nach einer Verlustphase von rund zehn Jahren erstmals wieder operativen Gewinn, vor allem dank massivem Zugewinn auf dem Anzeigenmarkt.
Köppel galt kurzzeitig als Wunderkind des Schweizer Journalismus. Als teilweise problematisch erwies sich sein Entscheid, die linksliberale Weltwoche zu einem wirtschaftsliberalen und rechtsbürgerlichen Magazin umzugestalten. Das Blatt wurde zum Gegenstand öffentlicher Polemiken und Auseinandersetzungen, die Auflage ging zurück. Im Frühling 2004 wechselte Köppel als Chefredakteur zur deutschen Tageszeitung Die Welt, die rechtsliberale Ausrichtung wurde aber beibehalten.
Bei der Weltwoche übernahm Simon Heusser seinen Posten, doch kündigte er bereits im Juni 2005 wieder wegen „nicht überbrückbarer Differenzen in Führungsfragen“. Im September 2005 übernahm Jürg Wildberger die Chefredaktion der Zeitschrift. Er wurde am 21. Juli 2006 abgesetzt und durch seinen Stellvertreter Markus Somm ersetzt. Gleichzeitig wurde bekannt, dass auf den 1. Oktober 2006 wieder Roger Köppel Chefredaktor wird, der 60 Prozent der noch zu gründenden Weltwoche Verlags AG übernimmt. Die Jean Frey AG hält danach nur noch eine Minderheitsbeteiligung von 40 Prozent.
Weblinks
Diskussion der Autoren über den Artikel: Die Weltwoche
Dies hinderte jedoch nicht den Erfolg der Weltwoche, im Gegenteil, es hat neue Leser.
LOL. Und wieviele alte AbonnentInnen hat sie bei der Übung wohl verloren? Ich bin jedenfalls nicht die Einzige, die ihr Abonnement gekündigt hat, seit die WW zum Blick für Reiche degradiert ist. --Katharina 14:12, 22. Mär 2004 (CET)
Ich frage mich, was die Weltwoche in deutschen Zeitungsliste zu suchen hat. Wollen wir das in die Schweiz verschieben?
Uwe
Köppel galt kurzzeitig als Wunderkind des Schweizer Journalismus
ist das so? quellenangabe? --Nowherefast 17:06, 13. Jan 2006 (CET)
Die Weltwoche soll ein Nachrichtenmagazin sein??
Der Erklärungsversuch, warum die Weltwoche einen kurzen Einbruch erlitten hat, ist ziemlich dürftig. Das Blatt näherte sich schon vor dem Herbst 2003 der nationalkonservativen Linie der Schweizer Volkspartei an. Der Einbruch hat eher mit internen Streitigkeiten in der Redaktion zu tun, die im Weggang Köppels gipfelten. Das hat Roger Köppel übrigens auch an einem Vortrag gesagt, bei dem ich zugegen war.

