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Direct Connect

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Der Artikel Direct Connect gehört zur Kategorie: Peer-to-Peer
Direct Connect (DC) ist ein Peer-to-Peer-Protokoll, außerdem der Name eines Computerprogramms, welches dieses Protokoll implementiert. Schließlich wird auch das Filesharing-Netzwerk, welches die Benutzer durch ihre Teilnahme aufbauen, als Direct Connect bezeichnet.

Das Direct-Connect-Protokoll wurde von der Firma NeoModus Inc. entworfen. Außerdem entwickelte die Firma Server- und Client-Software, die dieses Protokoll verwenden, beide werden heutzutage allerdings nur noch von den wenigsten Benutzern verwendet. Bei DC handelt es sich um ein zentrales System. Es existiert ein Server, der sogenannte Hub, zu dem sich eine Reihe von Clients verbinden. Entweder verbindet sich der Benutzer, sollte er die Zieladresse wissen, direkt mit dem Hub, oder sucht sich einen aus einer der im Internet bereitstehenden diversen Hublisten aus. Neben den allgemeinen Hubs existieren auch noch solche, deren Benutzer sich vorrangig auf ein bestimmtes Themengebiet beschränken.

Einmal mit dem Hub verbunden, kann der Benutzer eines Clients zum einen an einem IRC-artigen Chat teilnehmen. Dabei existiert ein öffentlicher Kanal sowie die Möglichkeit, sich privat zu unterhalten. Außerdem kann der Benutzer Verzeichnisse freigeben (Sharing). Die darin enthaltenen Dateien können dann von jedem anderen Benutzer im Hub heruntergeladen werden. Die Betreiber des Hubs haben zusätzlich die Möglichkeit, den Hauptchat mit Skripten zu erweitern, wie zum Beispiel dem Benutzer zu ermöglichen, Statistiken über den jeweiligen Hub abzurufen. Dies wird jedoch nicht von jeder Client-Software unterstützt.

Der Benutzer muss festlegen, wie viele Uploadslots er bereitstellt. Die meisten öffentlichen Hubs setzen eine Mindestgrenze an Uploadslots fest (oftmals zwei oder drei, zusätzlich häufig noch einen weiteren für jeden Hub, mit dem der Benutzer gerade verbunden ist), ohne die dem Benutzer der Zugang verwehrt wird. Maximal einen dieser Slots kann dann ein anderer Benutzer in Anspruch nehmen, um eine Datei herunterzuladen.

Die Suche nach Dateien findet entweder über eine Suchanfrage nach Namen statt. Alternativ kann eine Liste aller freigegebenen Dateien eines Benutzers angefordert werden, um darin nach Interessantem zu stöbern.

Das System skaliert in der Praxis schlecht auf sehr große Benutzerzahlen. Die größten Hubs erreichen selten eine Anzahl gleichzeitig verbundener Benutzer von mehr als 6000. Allerdings können sich Hubs zusammenschalten. Dann werden Suchanfragen auch an Nachbarhubs weitergeschickt, um die Chance auf Treffer zu erhöhen.

Durch die Möglichkeit einer Passwortvergabe können mit DC geschlossene Gemeinschaften geschaffen werden. Alternativ wird der Zugang oft durch eine geforderte Mindestmenge an freigegebenen Daten (Minimalshare) erschwert. Eine weitere Möglichkeit zur Restriktion ist das Einschränken zulässiger Client-Verbindungen auf einen bestimmten IP-Bereich. So können dann beispielsweise nur Rechner aus einem lokalen Netzwerk auf den Hub zugreifen.

Durch das Wegnehmen des völlig freien Zugangs erhoffen sich manche Hubbetreiber außerdem, rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen. Auch in vielen DC-Hubs wird urheberrechtlich geschütztes Material getauscht. Von der Industrie bezahlten Fahndern wie den Mitarbeitern der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) soll durch die genannten Hürden der Zugang erschwert werden.

DC ist ein populäres System (in Norwegen war DC++ 2004 laut Google Zeitgeist der dritthäufigste Suchbegriff des Landes, Anfang 2005 befanden sich im gesamten DC-Netzwerk laut hublist.org rund 800.000 Benutzer in rund 5400 Hubs online). Es sind oftmals mehr als 10 Petabyte Daten in öffentlichen Hubs zu finden.

Siehe auch

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Direct Connect


Löschungen

Harmonica entfernte am 22. Jun 2005 die von mir hinzugefügten Links.

  • Ich sehe nichts schlechtes an einer ausführlichen Linkliste.
  • Es sind nicht wie behauptet alle links auf freshmeat vorhanden.
  • Die englische seite hat noch viel mehr Links und keinen stört es.
Ich habe die Clients und Server vorerst ohne Links, dafür aber mit zusatzinformationen wieder hinzugefügt. Das Wiederhinzufügen von Weblinks halte ich dennoch für sinnvoll.

--Phobie 01:32, 25. Jun 2005 (CEST)

Du magst nichts Schlechtes darin sehen, aber eine Linkliste gehört nun mal definitiv zu den Dingen in Wikipedia:Was_Wikipedia_nicht_ist. Dass Du die eigentlichen Hyperlinks entfernt hast ändert nichts daran (ich würde übrigens argumentieren: wenn schon Produktliste, dann auch mit Links; aber die Liste soll eben genau nicht hier rein), denn Punkt 7 (Wikipedia ist keine Datenbank.) greift immer noch.

Es steht in dem Abschnitt auch drin (unter 7.4.), dass man so etwas z.B. beim ODP eintragen kann. Oder eben Freshmeat.

Die deutsche Wikipedia ist übrigens nicht gleich der englischen. Ich weiß nicht, was bei denen üblich ist. Du wirst übrigens auch deutsche Artikel mit Linklisten finden, was aber nichts daran ändert, dass sie so nicht erwünscht sind.

Es geht darum, einen enzyklopädischen Artikel zu einem Thema zu schreiben, zu dem man bis zu fünf wirklich gute externe Links hinzufügt, falls vorhanden. Diese sollen über das hinausgehen, was der Artikel selbst leistet.

Sinnvoll fände ich es übrigens, zu den bedeutenden Clients eigene Artikel zu schreiben.--Harmonica 05:02, 25. Jun 2005 (CEST)

Eines ist sicher, kleinliche Regelkonformität führt zu hoher Qualität und viel Unmut. Destruktiv zu handeln ist einfacher und nicht immer der richtige Weg zum Ziel. Hättest du z.B. gleichzeitig mit der Entfernung der Links den schrecklich formatierten Text ein wenig ansehnlicher gemacht, währe die Aktion in einem ganz anderen Licht erschienen. Der zweiten Löschaktion hätte eine Diskussion darum vorausgehen müssen, denn Grund zu schnellem handeln gab es nicht. Es handelte sich ja schließlich eindeutig um Informationen und nicht um Werbung oder anderen Spam. Erst wenn du mindesten 5 mal so viele Inhalte erstellst wie du löscht kann ich das als angemessen ansehen. Den Hublistlink habe ich im Übrigen nicht gesetzt... --Phobie 01:46, 30. Jun 2005 (CEST)

Eines ist sicher, kleinliche Regelkonformität führt zu hoher Qualität und viel Unmut. Kleinliche Regelkonformität? Geht's noch? Die Regeln sind das Ergebnis ewig langer Diskussionen zwischen Wikipedianern, was man drinhaben will. Wer bist Du, das selbständig ändern zu wollen?

Destruktiv zu handeln ist einfacher und nicht immer der richtige Weg zum Ziel. Destruktiv? Ich habe unangemessene Änderungen zurückgenommen. Das ist konstruktiv. Du hast den Artikel schlechter gemacht, gemessen an den Regeln.

Hättest du z.B. gleichzeitig mit der Entfernung der Links den schrecklich formatierten Text ein wenig ansehnlicher gemacht, währe die Aktion in einem ganz anderen Licht erschienen. Nein, jede Änderung muß für sich allein Bestand haben. Wer nur "falsche" Teile löscht und sonst nichts macht erweist der Wikipedia auch einen guten Dienst. Übrigens hab ich den Artikel verfasst, insofern kann von reinem Löschen keine Rede sein. Was die schreckliche Formatierung angeht steht es Dir frei, sie zu verbessern. Oder ist das nur eine billige Retourkutsche, weil Du gesehen hast, dass der Artikel ursprünglich von mir verfasst wurde?

Der zweiten Löschaktion hätte eine Diskussion darum vorausgehen müssen, denn Grund zu schnellem handeln gab es nicht. Es handelte sich ja schließlich eindeutig um Informationen und nicht um Werbung oder anderen Spam. Unangemesse Änderungen kann man ohne Diskussion zurücknehmen. Darum sind sie ja unangemessen. Früher hab ich übrigens viel mehr auf Diskussionsseiten geschrieben, bevor ich geändert habe. Da kommt aber oft keine Antwort, deswegen ändere ich jetzt einfach so. Spart mir insgesamt viel Zeit, in der ich konstruktiv Artikel aufbauen kann.

Erst wenn du mindesten 5 mal so viele Inhalte erstellst wie du löscht kann ich das als angemessen ansehen. Das ist Deine persönliche Definition und kein Konsens in der Wikipedia. Jede Änderung, die den Artikel verbessert, ist eine gute Änderung, insbesondere auch Löschungen von unangemessenen Teilen. Da ich diesen Artikel ursprünglich geschrieben habe, dürfte sogar Deine selbstgemachte 5-mal-soviel-Regel Anwendung finden. Und in der Zeit, in der ich hiermit auf Deine recht unverschämten Anschuldigungen geantwortet habe, hätte ich auch noch Gott weiß was konstruktiv beitragen können. Du hast einfach die Regeln nicht gekannt und ärgerst Dich, dass Deine Arbeit umsonst war. Mich deswegen "destruktiv" zu nennen ist aber völlig unangemessen. Sag mir, wo ich falsche Änderungen gemacht habe, und ich bin der erste, der es wieder fixt.

Den Hublistlink habe ich im Übrigen nicht gesetzt... Hab ich das behauptet? --Harmonica 13:17, 30. Jun 2005 (CEST)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Direct Connect und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).