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Donau

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Der Artikel Donau gehört zur Kategorie: Exzellent, Flusssystem Donau, Fluss in Europa, Fluss in Baden-Württemberg, Fluss in Bayern, Fluss in Oberösterreich, Fluss in Niederösterreich, Fluss in Wien, Fluss in der Slowakei, Fluss in Ungarn, Fluss in Kroatien, Fluss in Serbien, Fluss in Rumänien, Fluss in Bulgarien, Fluss in Moldawien, Fluss in der Ukraine, Weltnaturerbe (Europa), Donau, Bundeswasserstraße

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Donauhauptstrom in Wien, im Hintergrund die UNO-City
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Die Donau in Regensburg (Steinerne Brücke)
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Zusammenfluss von Inn, Donau und Ilz in Passau
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Blick über die Donau vom Standpunkt Wien-Nussdorf
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Die Donau ist nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa. Ihre Länge, gemessen ab dem Zusammenfluss von Brigach, Breg und der Donauquelle in Donaueschingen, beträgt 2845 Kilometer; von der Breg-Quelle in Furtwangen an gerechnet sind es 2888 Kilometer. Nach Deutschland und Österreich durchfließt der Fluss noch acht weitere europäische Staaten und mündet im ausgedehnten Donaudelta in das Schwarze Meer.

Etymologie

Der rumänische Name der Donau lautet Dunărea, auf Bulgarisch, Serbisch und Kroatisch heißt sie Dunav, auf Ungarisch Duna, auf Slowakisch Dunaj, auf Englisch und Französisch Danube und auf Türkisch Tuna. Alle diese Namen stammen vom lateinischen Danubius ab, dem Namen eines römischen Flussgottes. Die Endung au entstammt dem germanischen ouwe (Aue, Fluss). Donau ist wie auch die Flussnamen Dnepr, Dnister, Donez und Don, möglicherweise iranischen oder keltischen Ursprungs. Die Namen könnten von den iranischsprachigen Skythen und Sarmaten, wie auch von den Kelten Osteuropas herkommen. Eine genaue sprachliche Zuordnung ist schwierig, da sowohl das Keltische wie auch das Iranische indogermanische Sprachen sind und das Wort „Fluss“ sowohl auf altiranisch (Avestisch) wie auch auf Keltisch „Danu“ heißt und beide Volksstämme bis zu Don und Donau vordrangen. Der deutsche Name gilt seit 1763. In früheren Urkunden wird die Donau „Tonach“ genannt, später auch „Donaw“.

Daneben gab es vor allem für die untere Donau die lateinische Bezeichnung Hister, Ister von griechisch Ἴστρος (Ístros), dieser Name wird bei Hesiod als Sohn des Okeanos und der Thetys bezeichnet (Theogonie 339), wird auch auf die keltischen Worte ys (schnell, reißend) und ura (Wasser, Fluss) zurückgeführt. Nach einer anderen Interpretation steht ys gleichzeitig für hoch und tief und bezeichnet damit die Vertikale. Im Bereich des früheren keltischen Siedlungsgebietes leiten sich, neben den alten Namen der Donau, eine Reihe von weiteren Namen für andere Flüsse von diesem Wort ab:

Hans Bahlow, der Autor des Werks Deutschlands geographische Namenswelt, geht davon aus, dass sich der Name von es, as oder os (Sumpfwasser) ableiten lässt. Dieses ergebe sich auch daraus, dass die Isère in Frankreich ein eher sumpfiger Fluss sei, wie es auch die Isar früher südlich von München gewesen sei. Eine weitere Interpretation bezieht sich auf eine hypothetische indogermanische Wurzel es oder is und leitet daraus eine generische Bezeichnung für „(fließendes) Wasser“ ab.

Die Donau in geowissenschaftlicher Sicht

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Die hydrografische Situation an der oberen Donau
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Das Jahrhunderthochwasser der Donau 1954 in Passau
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Hydrografie

Die Donau ist der einzige große europäische Fluss, der von Westen nach Osten fließt, erreicht nach 2.888 Kilometern in Rumänien und der Ukraine das Donaudelta und mündet dort ins Schwarze Meer. Anders als bei Rhein, Weser, Elbe und Oder werden die Kilometer der Donau und ihrer Nebenflüsse (z. B. Inn mit Salzach) flussaufwärts gezählt. Offizieller Nullpunkt ist der Leuchtturm von Sulina am Schwarzen Meer. Die Donau hat einen Einzugsbereich von ca. 795.686 km².

Die Nebenflüsse, die zur Wassermenge der Donau im Verhältnis am stärksten beitragen, sind:

  • die Iller, die mit 89,6 Prozent der Wassermenge der Donau ankommt, bei Hochwasser jedoch mehr Wasser einbringt
  • der Lech, der 65 % der Wassermenge der Donau nach dem Abflusswert, 100 % der Donau-Wassermenge jedoch nach ETA-Wert aufweist
  • die Isar mit 35 % der Wassermenge der Donau
  • der Inn, der während der starken Hochwässer im Frühsommer mehr Wasser als die Donau einbringt, die restlichen sieben Monate des Jahres über (Oktober bis April) aber hinsichtlich der Wassermenge von der Donau übertroffen wird
  • die Drau mit 40 % der Wassermenge der Donau
  • die Theiß mit 30 % der Wassermenge der Donau
  • die Save, die 35 % zur Wassermenge der Donau beiträgt und zugleich der wasserreichste Nebenfluss ist

Hierbei sind alle Angaben über die bayerischen Nebenflüsse auf der Seite des Hochwassernachrichtendienst Bayern des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft nachzulesen.

Faktoren wie etwa Schneeschmelzen und starke Niederschläge im Alpenraum begünstigen dabei das rapide Anschwellen des Flusses und die Entstehung von Hochwassern. Durch die zunehmende Regulierung des Flusses und die teilweise Zerstörung von Auen wurde dieser Effekt noch gesteigert und das Ausmaß der Hochwasser nahm im 20. Jahrhundert zu. Die Höchststände der letzten hundert Jahre waren die Hochwasser von 1954, 1988, 2002 und 2005. Das bisher schwerste Hochwasser im Frühjahr 2006 zwang zahlreiche serbische, rumänische und bulgarische Familien ihre Häuser für immer zu verlassen.

Geologie

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Der trockene Fluss an der Donauversickerung
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Obgleich die Oberläufe der Donau heutzutage verhältnismäßig kleiner sind, ist die Donau geologisch viel älter als der Rhein, mit dem ihr Einzugsgebiet im heutigen Süddeutschland konkurriert. Dies führt zu einigen Besonderheiten.

Der Rhein ist der einzige Fluss der Alpen, der nördlich in Richtung zur Nordsee fließt. Dabei nimmt er die nördlich abfließenden Wasser der Europäischen Wasserscheide auf. Diese teilt wie eine unsichtbare Linie Teile von Süddeutschland.

Noch vor der letzten Eiszeit begann der Rhein erst an der südwestlichen Spitze des Schwarzwaldes. Das Wasser der Alpen, das heute in den Rhein fließt, wurde damals in der Urdonau nach Osten getragen, die bis zur Rißeiszeit weiter nördlich im Tal der heutigen Altmühl und des Wellheimer Trockentals entlang der Linie WellheimDollnsteinEichstättBeilngriesRiedenburg floss. Die (heute wasserlosen) Schluchten in der jetzigen Landschaft der Fränkischen Alb sind Teile des Bettes dieses früheren Flusses, der erheblich größer war als die heutige Donau. Nachdem die Oberrheinische Senke gleichsam abgefressen worden war, änderte der größte Teil des Alpenwassers seine Richtung und speist heute den Rhein.

Es fließen bis heute Teile des Donauwassers durch den porösen Kalkstein der Schwäbischen Alb in den tiefer liegenden Rhein. Da diese große Menge unterirdischen Wassers sich zugleich mehr und mehr in den umgebenden Kalkstein frisst, wird angenommen, dass die obere Donau eines Tages völlig zugunsten des Rheins verschwinden wird.

Bei Immendingen kommt es im Flusslauf zur Donauversickerung. Hier versickert ein großer Teil des Donauwassers im Boden und gelangt über Höhlen im Karststein zum über 14 Kilometer entfernten Aachtopf, von wo aus das Wasser in den Bodensee und später in den Rhein gelangt. Bei sehr wenig Wasser kann es zeitweise auch zur kompletten Versickerung kommen; die Donau wird dann nur noch von den Flüsschen Krähenbach und Elta gespeist. Da dieses Trockenfallen des Flusses in den letzten Jahrzehnten rapide zugenommen hat, wird ein Teil des Donauwassers durch einen Stollen an der Versickerungsstelle vorbeigeleitet. Der Stollen und das zugehörige Wehr befinden sich hinter dem Ortsausgang von Immendingen, der Stollen selbst führt nach Möhringen. Eine weitere Donauversickerung, die zusätzliches Wasser unterirdisch zum Aachtopf führt, befindet sich bei Fridingen an der Donau.

Bis kurz hinter Wien hat der Strom eher Gebirgsflusscharakter, erst danach wandelt er sich allmählich zu einem Tieflandfluss.

Geografie

Zehn Länder haben Zugang zur Donau. Auf einer Länge von 1070,9 km (37 % der Gesamtlänge) ist der Fluss Staatsgrenze, wobei 4 Länder (Kroatien, Bulgarien, Moldawien, Ukraine) nur Zugang zu einer Flussseite haben.
Lage der Anrainerstaaten von der Quelle bis zur Mündung
rechtes Ufer Donau-
kilometer
linkes Ufer
Land Anteil in km Anteil in km Land
Deutschland 
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658,6 2888,77 687,0
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 Deutschland
2230,20
Österreich 
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357,5
2201,77
321,5
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 Österreich
1880,26
172,1
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 Slowakei
1872,70
Slowakei 
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22,5
1850,20
Ungarn 
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417,2
1708,20
275,2
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 Ungarn
1433,00
Kroatien 
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137,5 358,0
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Bildherkunft
 Serbien
1295,50
Serbien 
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449,9
1075,00
940,9
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Bildherkunft
 Rumänien
845,65
Bulgarien 
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Bildherkunft

471,6
374,10
Rumänien 
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Flag of Romania.svg
Bildherkunft

374,1
134,14
0,6
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Bildherkunft
 Moldawien
133,57
53,9
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 Ukraine
79,63
79,6
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 Rumänien
0,00
Anteil der Anrainerstaaten
  nach Strom
kilometer
rechtes Ufer beidseitig linkes Ufer
Land km % km % km %
Deutschland 687,00 658,6 23 658,6 36 687,0 24
Österreich 357,50 357,5 12 321,5 18 321,5 11
Slowakei 172,06 22,5 1 22,5 1 172,1 6
Ungarn 417,20 417,2 14 275,2 15 275,2 10
Kroatien 137,50 137,5 5 0,0 0,0
Serbien 587,35 449,9 16 220,5 12 358,0 12
Rumänien 1075,00 374,1 13 319,6 18 1020,5 35
Bulgarien 471,55 471,6 16 0,0 0,0
Moldawien 0,57 0,0 0,0 0,6
Ukraine 53,94 0,0 0,0 53,9 2

(Quelle: Donaukommission, Budapest, Januar 2000-März 2004)

Geschichte

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Ruinen des römischen Drobeta a. d. Donau
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Im siebten Jahrhundert vor Christus segelten die Griechen, die vom Schwarzen Meer her über die Stadt Tomis, das heutige Constanţa, kamen, flussaufwärts. Ihre Erkundungsreise endete am Eisernen Tor, einer felsigen Kataraktenstrecke voller Untiefen, deren gefährlicher Verlauf den griechischen Schiffen die Weiterreise über die Linie Südkarpaten und Serbisches Erzgebirge, an der heutigen Grenze von Rumänien zu Serbien, unmöglich machte.

Unter den Römern bildete die Donau fast von der Quelle bis zur Mündung die Grenze zu den heidnischen Völkern im Norden und war zugleich Route für den Truppentransport sowie für die Versorgung der stromabwärts gelegenen Siedlungen. Von 37 an bis zur Regierungszeit Kaiser Valentinians I. (364–375) war der Donaulimes mit gelegentlichen Unterbrechungen, etwa dem Fall des Donaulimes 259, die nordöstliche Grenze des Reiches. Die Überschreitung der Donau nach Dakien hinein gelang dem Imperium Romanum erst in zwei Schlachten 102 und 106 nach dem Bau einer Brücke 101 bei der Garnisonsstadt Drobeta am Eisernen Tor. Dieser Sieg über die Daker unter Decebalus ließ die Provinz Dacia entstehen, die 271 wieder verloren ging.

Im neunten Jahrhundert war die Donau Wanderweg für das asiatische Hirtenvolk der Magyaren, die donauaufwärts über die Zwischenstation des Chasarenreichs bis in das heutige Ungarn vordrangen und dort gemeinsam mit der slawischen Vorbevölkerung in den kommenden 150 bis 200 Jahren unter Stephan I. die heutige ungarische Nation begründeten.

Auch die bereits zwischen 1096 und 1099 beim ersten Kreuzzug vom Heer Gottfried von Bouillons genutzte Route Charlemagne zog sich von Regensburg bis Belgrad die Donau entlang. Rund 340 Jahre später verkehrte sich die Richtung, denn für das türkische Heer war die Donau auf ihrem Feldzug durch Südosteuropa die zentrale Route für den Transport von Truppen und Nachschub. Der Fluss ermöglichte es ihnen, rasch vorzurücken, bereits 1440 führten sie 2000 Kilometer hinter der Mündung die ersten Schlachten um Belgrad. Dessen Eroberung gelang allerdings erst 1521, schon wenige Jahre später, 1526, zerschlug das osmanische Heer in der ersten Schlacht bei Mohács (1526) das ungarische Königreich. Da König Ludwig II. dabei zu Tode kam, fiel Ungarn an das habsburgische Österreich. Dieser Moment gilt als der Keim der Donaumonarchie.

1529 erreichten die Türken mit Wien das Zentrum Mitteleuropas, wurden dort aber geschlagen. So war die Expansion der Osmanen entlang der Donau gestoppt und ab der Schlacht bei Mohács (1687) verloren sie allmählich wieder Land und Macht. Das allmähliche Zurückdrängen der Türken ging im wesentlichen auf die Initiative Österreich-Ungarns zurück, das daran erstarkte, zumal es gleichzeitig aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation verdrängt wurde. Neben den Österreichern sollte das Osmanische Reich weiterhin bis zum endgültigen Verlust seiner Balkangebiete durch die russisch-türkischen Kriege (1768–1774) und die Balkankriege 1912/13 der bedeutendste politische Faktor Südosteuropas bleiben. Die Donau war dabei nicht nur militärische und kommerzielle Hauptschlagader, sondern auch politische, kulturelle und religiöse Grenze zwischen Morgen- und Abendland.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 eine neue Regelung des Flussverkehrs in Angriff genommen, die das Pariser Abkommen von 1921 ablösen sollte. Zur Belgrader Konferenz, die 1948 abgehalten wurde, waren alle Anrainerstaaten außer den Kriegsstaaten Deutschland und Österreich zugelassen. Mit Unterzeichnung des fertigen Übereinkommens wurde zugleich ein Anhang signiert, der Österreich anschließend in die Donaukommission aufnahm. Die Bundesrepublik Deutschland konnte dem Übereinkommen und der Donaukommission als Resultat sowjetischer Vorbehalte gegen eine deutsche Mitbestimmung erst im März 1998 beitreten, fast 50 Jahre nach der Belgrader Konferenz.

Kulturgeschichte

Der zweitgrößte europäische Fluss hat in den Kulturen seiner Anrainerländer und darüber hinaus viele Spuren hinterlassen. Neben zahlreichen Sagen und Legenden haben sich auch Schriftsteller mit ihm auseinandergesetzt, von Ovid, der in der Tristia 3,10 den starken Eindruck besang, den die zugefrorene Donau auf ihn machte, bis zu Claudio Magris und Péter Esterházy, die sich am Ende des 20. Jahrhunderts mit dem Thema beschäftigten. Ihren berühmtesten kulturellen Widerhall fand die Donau in der Musik, im (ursprünglich mit einem anderen Text komponierten und uraufgeführten) Donauwalzer aus der Feder von Johann Strauß.

Verlauf der Donau

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Verlauf der Donau
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„Donauquelle“ Donaueschingen
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Die Donau entsteht 1,4 km östlich von Donaueschingen durch den Zusammenfluss der beiden Quellflüsse Brigach und Breg, gemäß dem Merksatz „Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“. Jedoch wird auch der Ursprung des in Donaueschingen entspringenden Donaubachs als Donauquelle bezeichnet, ebenso - als geografischer Ursprung - die Quelle der Breg in Furtwangen. Nähere Einzelheiten finden sich im Artikel Donauquelle. Da die Donau im Schwarzwald entspringt, und im Schwarzen Meer mündet, ist die umgangssprachliche Bezeichnung "Schwarzer Fluss".

Deutschland

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Die Donau an der Grossbruck in Tuttlingen
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In Deutschland fließt die Donau von ihrer Quelle bis zur deutsch-österreichischen Grenze über 687 Kilometer und ist damit der drittlängste Fluss Deutschlands. An ihren Ufern liegen als größte Städte Tuttlingen, Sigmaringen, Ulm, Neu-Ulm, Ingolstadt, Regensburg, Straubing und Passau. Von Ulm bis Kelheim ist die Donau Landeswasserstraße mit erheblichen Verkehrsbeschränkungen, von Kelheim bis zur österreichischen Grenze als Bundeswasserstraße öffentlicher Verkehrsweg. Siehe auch: Donauschifffahrt

Rechtsseitig der Donau fließen in Neu-Ulm die Iller, der Lech bei Marxheim (östlich von Donauwörth) und die Isar bei Deggendorf zu sowie in Passau der Inn; linkseitig die Wörnitz in Donauwörth, hinter Kelheim die Altmühl, bei Regensburg Naab und Regen. Ein bekannter Merksatz: „Iller, Isar, Lech und Inn fließen rechts zur Donau hin; Wörnitz, Altmühl, Naab und Regen kommen ihr entgegen.“ Dabei sind im ersten Teil des Merktextes die wirklich großen Nebenflüsse genannt; selbst der größte linksseitige Nebenfluss (Naab) bringt mit 40 m³/s gerade mal halb soviel Wassers wie der kleinste rechtsseitige Nebenfluss (Iller) mit. Auch zahlreiche kleinere Flüsse münden in die Donau, so zum Beispiel die Riß, die Roth, die Große Lauter, die Blau, die Günz, die Brenz, die Mindel, die Wörnitz, die Zusam, die Schmutter, die Paar, die Abens, die Große Laber, die Vils sowie Ilz, Erlau und Ranna.

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Die Donau in Ulm (vom Ulmer Münster aus gesehen)
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In Passau fließt zunächst die Ilz von links in die Donau und kurz danach von rechts der Inn zu. Das Wasser des Inns, das von den Alpen kommt, ist grün, das der Donau blau und das der aus einem Moorgebiet kommenden Ilz schwarz, so dass die Donau ein längeres Stück nach dem Zusammenfluss drei Wasserfarben (grün/blau/schwarz) aufweist. Auffallend ist dabei, wie stark das grüne Wasser des Inns das Wasser der Donau beiseite drängt. Dies hängt neben der zeitweise sehr großen Wassermenge des Inn hauptsächlich mit der stark unterschiedlichen Tiefe der beiden Gewässer (Inn: 1,90 Meter, Donau: 6,80 Meter) zusammen – „der Inn überströmt die Donau“. Zwar führt der Inn im Jahresmittel auch etwa fünf Prozent mehr Wasser als die Donau selbst; doch rührt dies hauptsächlich von den starken Hochwässern des Inns bei der Schneeschmelze her, während die Donau eine deutlich konstantere Wasserführung aufweist – sie führt die meiste Zeit des Jahres (sieben Monate, Oktober mit April) mehr Wasser mit sich.

Bedeutende Bauwerke entlang der deutschen Donau sind insbesondere die Erzabtei Beuron, das Fürstenschloss der Hohenzollern in Sigmaringen, das gotische Münster zu Ulm (Ulmer Münster) mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161,6 m), die unmittelbar am seichten Ufer errichtete Abtei Weltenburg und die Befreiungshalle, beide nahe Kelheim gelegen, die Steinerne Brücke und Dom St. Peter in Regensburg sowie die Walhalla bei Donaustauf etwa 10 km östlich davon. Zwischen der Abtei Weltenburg und Kelheim liegt der landschaftlich reizvolle und geologisch interessante Donaudurchbruch bei Weltenburg.

Österreich

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Krems an der Donau
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Stift Melk
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Eisstoß auf der Donau, im Januar/Februar 2006
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Kaum ein Land wird so eng mit der Donau in Verbindung gebracht wie Österreich, ob wegen des Donauwalzers oder ob des volkstümlichen Beinamens „Donaumonarchie“, den die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn auf Grund der etwa 1.300 km Donaukilometer erhielt.

Das heutige Österreich hat mit rund 350 Kilometern nur mehr einen sehr kleinen Anteil am Strom, unter den 10 Anrainern liegt es damit auf Platz 6. Allerdings entwässert beinahe das gesamte Staatsgebiet in die Donau (und damit in das Schwarze Meer). Nur das Gebiet des Bundeslandes Vorarlberg entwässert größtenteils in den Rhein (Nordsee), ein sehr kleines Gebiet in der Nordwestecke von Niederösterreich (Waldviertel) in die Lainsitz (Moldau > Elbe > Nordsee), und ein kleiner Teil des oberösterreichischen Mühlviertels ebenfalls in die Moldau. Wenige Kilometer hinter Passau liegt die deutsch-österreichische Grenze und kurz darauf folgt die Schlögener Schlinge, bei der der Fluss seinen Verlauf um 180 Grad ändert. Nach etwas über 70 Kilometern hinter der Grenze folgt Linz, die drittgrößte Stadt Österreichs, zu beiden Ufern der Donau. Vorbei an Mauthausen, Enns (Zuflussort des gleichnamigen Flusses) und Grein, wo die Donau ihre tiefste Stelle in Österreich aufweist, erreicht der Strom nach rund 90 Kilometern Melk mit seinem gewaltigen Stift und durchfließt auf den folgenden knapp 35 Kilometern eine der schönsten Donaulandschaften, die Wachau, die an Dürnstein vorüber bis Krems reicht; Anschließend durchquert sie das Tullnerfeld. Bereits nahe der Staatsgrenze zur Slowakei fließt die Donau durch die Hauptstadt Wien. Wien war über Jahrhunderte die größte und bedeutendste aller Donaustädte, muss diesen Rang allerdings mittlerweile mit Belgrad und Budapest teilen. Der Fluss machte die Stadt zu einem bedeutenden Handelszentrum, bis heute ist die Donau eine wichtige Handelsroute zwischen Ost und West. Um die Auswirkungen der Donau-Überschwemmungen in Wien zu vermindern, wurde der Fluss künstlich reguliert (siehe dazu: Donaucity, Neue Donau, Donauinsel, Alte Donau, Wiener Donauregulierung, Donaukanal).

Wichtige Zuflüsse der Donau in Österreich sind der Inn (rechts; an der Grenze zu Deutschland), die Aist (links), die Traun (rechts), die Enns (rechts) die Ybbs (rechts), die Traisen (rechts), der Kamp (links), die Wien (rechts), die Schwechat (rechts), die March (links) und die als ehemalige Grenze zu Ungarn (bis 1921) historisch bedeutsame Leitha (rechts), die aber erst in Ungarn die Donau erreicht.

Auf österreichischem Staatsgebiet liegen elf Donaukraftwerke.

Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau(IKSD) hat ihren Sitz in Wien.

Slowakei

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Donauufer in Bratislava
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Nur knappe 45 Kilometer von Wien entfernt, unmittelbar hinter der österreichisch-slowakischen Grenze, passiert die Dunaj die slowakische Hauptstadt Bratislava. Die Dunaj bildet zunächst kurz die Grenze zu Österreich, fließt dann durch die slowakische Hauptstadt und bildet schließlich die Grenze zu Ungarn.

Wichtige slowakische Orte neben Bratislava entlang der Donau sind vor allem Komorn Komárno (dt: Komorn), ein Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei, wo die Waag, der größte slowakische Fluss nach der Donau, in die Donau mündet und kurz vor der Staatsgrenze der letzte slowakische Donauort Štúrovo (dt: Parkan), wo noch die Hron (dt: Gran) in die Donau mündet und dann noch in allerletzter kleinere Donauort Chľaba, wo das Nebenflüsschen Ipeľ (slowakisch) bzw. Ipoly (ungarisch; dt: Eipel) in die Donau mündet.

Ungarn

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Donauknie bei Visegrád
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Entlang der Donau als ungarisch-slowakischer Grenzfluss liegt im Dreiländereck mit Österreich als erste bedeutende Stadt Győr (dt: Raab) an ihren Ufern. Hier mündet der Fluss Rába (dt: Raab) in die Donau.

Nahe der Mündung des Ipoly passiert die Donau bei Szob gänzlich die Staatsgrenze und ist nun von beiden Seiten ungarisch. Kurz darauf stößt sie auf das Börzsöny-Gebirge und wird von diesem zwischen die Gerecse- und Pilisgebirge im Süden gedrängt. Der Lauf der Donau wendet sich hier in einem spektakulären Landschaftsabschnitt am Donauknie bei Visegrád (dt: Plintenburg) um rund 90°, und sie fließt statt wie bisher von West nach Ost über rund 500 Kilometer strikt nach Süden.

Nach etwa 40 Kilometern durchfließt die Donau die mit 1,8 Millionen Einwohnern größte Stadt entlang ihres Laufs, die Hauptstadt von Ungarn, Budapest. Zugleich verlässt die Donau hier das ungarische Mittelgebirge und tritt ein in die Große Ungarische Tiefebene, deren westliche Grenze sie selbst markiert. Nachdem sie zahlreiche kleinere Städte wie Dunaújváros (Donauneustadt), Baja (Frankenstadt), Paks und Kalocsa (Kollotschau) passiert hat, verlässt sie kurz hinter Mohács das ungarische Staatsgebiet.

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Batina (Kroatien)
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Kroatien

Mit 137 Kilometern Gesamtlänge hat Kroatien den nach Moldawien kürzesten Anteil an der Dunav, die im Dreiländereck mit Ungarn und Serbien bei Batina beginnt. Der Fluss bildet die natürliche Grenze zwischen Kroatien und Serbien. Die bedeutendste kroatische Stadt an der Donau ist Vukovar (dt: Wulkoburg), das im Krieg mit Serbien schwere Schäden davontrug, aber auch Osijek (dt: Esseg) liegt donaunah, nur 20 Kilometer von der Mündung der Drau in die Donau.

Serbien

Anfangs teilt sich Kroatien (rechtes Ufer) die Donau mit Serbien (linkes Ufer). Bei Bačka Palanka macht die Donau einen Knick und durchquert dann Serbien in süd-östlicher Richtung, weg von der kroatischen hin zur rumänischen Grenze.
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Festung Golubac (Serbien)
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Nur 25 Kilometer, nachdem die Donau von Ungarn her die Grenze und den Grenzrevisionspunkt Bezdan gegenüber von Batina passiert hat, liegt die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges fast nur von Donauschwaben bewohnte Hafenstadt Apatin (dt: Abthausen), die erste größere serbische Stadt an der Donau.

Weiter stromabwärts passiert der Strom die Stadt Novi Sad (dt: Neusatz an der Donau), deren Brücken 1999 im Zuge des Kosovo-Kriegs schwer beschädigt wurden. Über sechs Jahre wurde der Verkehr zwischen den beiden Stadthälften über eine Pontonbrücke abgewickelt. Da diese nur dreimal pro Woche geöffnet wurde, stellte sie das bedeutendste Hindernis für den Schiffsverkehr entlang der Donau dar. Seit der Wiedereröffnung der Freiheitsbrücke am 11. Oktober 2005 ist die Donau wieder ungehindert befahrbar.

Nach noch einmal 75 Kilometern erreicht die Donau Belgrad, die mit knapp 1,7 Millionen Einwohnern drittgrößte Stadt an der Donau und mit 7.000 Jahren eine der ältesten ständig bewohnten Siedlungen an ihren Ufern überhaupt. Sie ist um den Zufluss der Save gebaut, ihr Kern ist die gewaltige Festung Kalemegdan auf einer Anhöhe über der Mündung.

Auf ihrem weiteren Weg durch Serbien fließt die Donau vorüber an den Industriestädten Pančevo mit dem Zufluss des Temesch und Smederevo, wo die Morava in die Donau mündet, bevor sie an der Ruine der serbischen Festung Golubac vorbei in die beeindruckende Donauschlucht das Eiserne Tor eintritt. Die Donau fließt als Grenzfluss zwischen Serbien und Rumänien bis zu den beiden Staudämmen Djerdap 1 und 2. Auf serbischer Seite befindet sich der Nationalpark Djredap.

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Eisernes Tor
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Rumänien

Auf rund einem Drittel ihrer Gesamtlänge, genauer 1.075 Kilometern, ist die Dunărea, wie sie in Rumänien heißt, rumänisch. Damit hat Rumänien den bei weitem größten Anteil am Strom. Die Donau ist für das Land anfangs Grenzfluss zu Serbien und Bulgarien, in der Gegend zwischen Baragan und Dobrudscha macht sie dann einen Knick nach Norden, um später als Grenze zur Ukraine ins Schwarze Meer zu fließen.

Noch vor dem spektakulären Eisernen Tor, vor der Entschärfung zu Beginn der 1970er Jahre der gefährlichste Teil der gesamten Strecke, beginnt ihr Verlauf südwestlich des Banater Gebirges, dort mündet bei Izlaz der Olt in die Donau. Nachdem sie Orşova erreicht hat, stößt sie durch den berühmten Donaudurchbruch und kommt nach Drobeta Turnu Severin. Nun macht der Fluss einen Knick nach Süden vorbei an Gruia, Pristol, Cetate und Calafat. Dann beginnt die Donau ihre 400 Kilometer lange Reise gen Osten als Grenze zu Bulgarien. Dabei fließt sie an den Städten Dabuleni, Corabia, Turnu Măgurele, Zimnicea, Giurgiu (direkt gegenüber auf bulgarischer Seite liegt die Stadt Russe), Oltenita, wo der Argeş in die Donau mündet, und Călăraşi vorbei. Nun begrenzt sie die Dobrudscha-Erhebung nach Westen hin, vorbei an Cernavodă, Topalu, Hirsova, Giurgeni und Gropeni, bis sie die beiden größeren Städte Brăila und Galaţi erreicht. Kurz dahinter wird sie wieder Grenzfluss zur Ukraine, um in Richtung Osten bald das Donaudelta zu erreichen; zuvor berührt sie aber noch die Städte Tulcea und Pardina.

Bulgarien

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Donauhafen Orjachowo
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Für Bulgarien bildet der Fluss die Grenze zwischen Rumänien und seinem äußersten Norden, nur das rechte Ufer ist hier also Teil Bulgariens. Entlang der fast 500 Kilometer langen Strecke existiert nur eine einzige Brücke; sie verbindet seit 1954 die größte bulgarische Donaustadt Russe mit dem rumänischen Giurgiu. Für Bulgarien hat der Fluss trotz seiner Länge eine geringere Bedeutung als für andere Länder. Da es sich um den einzigen schiffbaren Fluss des Landes handelt und dieser nur den vergleichsweise schwächer besiedelten äußersten Norden streift, hat er verkehrstechnisch eine nur regionale Bedeutung für das Land. Nur für die kleine Handelsflotte ist der Fluss von Belang. Von den 12 Donauhäfen sind Swischtow, Russe, Widin, Nikopol, Lom und Silistra die wichtigsten; als Grenzrevisionspunkt im Nordwesten ist darüberhinaus noch Orjachowo von Bedeutung. In der Stadt Swischtow erreicht die Donau auch ihren südlichsten Punkt, von hier an fließt sie allmählich nordwärts und verlässt dann hinter Silistra das bulgarische Territorium.

Moldawien

Der Anteil Moldawiens an der Donau ist der kleinste aller Anrainerstaaten. Nur auf einer Länge von 340 Metern stieß der südlichste Zipfel des Landes zwischen Rumänien und der Ukraine ursprünglich kurz hinter Galaţi bei Giurgiuleşti am Zufluss des Pruths in die Donau. 1999 überließ die Ukraine Moldawien in einem Gebietstausch weitere 230 Meter, so dass die heutige Gesamtlänge des moldawischen Ufers 570 Meter beträgt. Moldawien beabsichtigt, den Zugang zur Donau für den Bau eines umstrittenen Mehrzweckhafens zu verwenden (siehe unten).
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Donau bei Wilkowe, Ukraine
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Ukraine

Kurz hinter dem Zufluss des Pruths wird das linke Donauufer ukrainisch und der Fluss bildet die Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine. Die bedeutendsten ukrainischen Städte an der Donau sind Ismajil, Kilija sowie Wylkowe, wo der Bystre-Kanal beginnt. Hinter dem ukrainischen Abschnitt wird die Donau wieder rein rumänisch und mündet als Donaudelta von rund 800.000 ha Fläche (davon rund 680.000 ha rumänisch) in das Schwarze Meer.

Lebensraum Donau

Über ihre vielen hundert Kilometer hinweg passiert die Donau viele Landschaften und Klimazonen und verändert so mehrmals ihren Charakter, entsprechend vielfältig ist ihre Flora und Fauna. Trotz zahlreicher, teils schwerer menschlicher Eingriffe, ist die Donau in vielen Abschnitten noch immer außerordentlich artenreich, dazu hat insbesondere beigetragen, dass einige besonders sensible Lebensräume unter Schutz gestellt wurden.
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Äskulapnatter (Elaphe longissima)
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Fauna der Donau

Insgesamt sind über 300 Vogelarten an der Donau beheimatet. Die Donau ist eine der bedeutendsten europäischen Vogelzugstraßen und die an ihr gelegenen noch naturnahen Gebiete bilden oftmals wichtige Areale für Überwinterung, Brut und Rast, darunter auch für seltene Arten wie Uhu, Eisvogel, Seeadler, Schwarzstorch, Schwarzmilan und Steppenfalke. Herausragend sind dabei die Schutzgebiete Donauauen und Kopački rit, vor allem aber das Donaudelta.

So sind die Donauauen der Schnittpunkt des Gebietes Neusiedlersee, Donauraum und March und beherbergen vor allem im Winter sowohl große Mengen an Tieren wie Gänse, Seeschwalben, Gänsesäger, Schellenten, Limikolen, Stockenten, aber auch viele eher seltene Arten wie Schelladler, Fischadler oder Singschwäne.

Auch Kopački rit, ein noch unberührtes Sumpfgebiet an der Draumündung in die Donau im Nordosten Kroatiens ist ein wichtiges Überwinterungsgebiet; über 260 Vogelarten nisten hier, darunter auch so seltene wie der Seeadler. Zahllose weitere Arten nutzen es als Rast- und Überwinterungsgebiet.

Am wichtigsten für die Vogelwelt an der Donau ist das Donaudelta, ein zentraler Punkt der europäischen Vogelzugstraße und zugleich Übergangszone von europäischer und asiatischer Fauna. Weit über 300 Vogelarten rasten, überwintern oder brüten hier, darunter zum Beispiel Pelikane, Reiher, Löffler, Greifvögel oder auch die seltene Rothalsgans.

Typische Donaufische sind Barbe, Nase, Blaunase, Aitel, Hasel, Brachse, Karpfen, Güster, Hecht, Zander, Barsch, Aal, Schied, Huchen, Sterlet und Welse, sowie Bitterling, Gründling, Schleimpeitzger, Schrätzer, Zingel und Streber, wobei die Störartigen anders als früher durch den Bau der Staustufe am Eisernen Tor nicht mehr bis Wien gelangen können. Einige Arten sind gar in der Donau bzw. ihren Nebenflüssen endemisch, so zum Beispiel das Donaubachneunauge. Begünstigt durch verstärkten Landschaftsschutz und Renaturierungen von Donaueinzugsgebieten konnten seltenere Fischarten vor allem in Deutschland und Österreich wieder etabliert werden. So wurde der eigentlich seit 1975 ausgestorben geglaubte Hundsfisch (Umbra krameri), ein Hechtverwandter, 1992 wiederentdeckt und konnte im Rahmen von Nachzuchtprogrammen wieder angesiedelt werden. Im Donaudelta finden sich über 150 Fischarten, etwa Stör, Hausen, Karpfen, Wels, Zander, Hecht und Barsche.

Aber auch Säugetierarten wie Steinmarder, Edelmarder, Wiesel, Dachs oder gar Wildkatze, Biber und Otter sind hier heimisch, im Delta finden sich unter anderem Europäischer Nerz, Fischotter, Steppeniltis und Ziesel. Ebenso bietet die Donau zahlreichen Amphibien und Reptilien Raum, darunter Äskulapnatter, Westliche Smaragdeidechse, Mauereidechse, Ringelnatter, Glattnatter und Zauneidechse, Griechische Land- und Europäische Sumpfschildkröte sowie Endemiten wie dem Donau-Kammmolch. Eine besonders hohe Artendichte weist auch hier wiederum das Delta auf, siehe dazu auch [LINK].

Flora der Donau

Wichtige Baumarten der Weichholz-Auen sind die Silberpappel (Populus alba), am Oberlauf auch die Grau-Erle (Alnus incana) sowie die Silberweide (Salix alba). Für die Hartholz-Aue ist die Schmalblättrige Esche (Fraxinus angustifolia) erwähnenswert, die von Wien abwärts vorkommt, des Weiteren sind noch Feld- und Flatter-Ulme und Stieleiche belegt. In der Donau selbst finden sich seltene Wasserpflanzen wie die Wasserfalle oder Wasserschläuche.

Bedeutende Nationalparks und Reservate

Naturpark Obere Donau
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Donaudurchbruch Schwäbische Alb
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Zwischen Immendingen und Ertingen durchquert der Fluss den Naturpark Obere Donau. Die landschaftlich attraktiven Felsen im Donaudurchbruch Schwäbische Alb gehören zu den wenigen, natürlich unbewaldeten Pflanzenstandorten in Deutschland. Da dieser Untergrund sehr trocken ist und die Temperaturen stark schwanken, konnten sich viele sehr lichthungrige Pflanzen, teils als eiszeitliche Relikte, hier erhalten. So kommt es im Nationalpark zur ungewöhnlichen Kombination von mediterraner, alpiner und tundrischer Flora. Mit fast 750 Pflanzenarten, darunter einigen bedrohten oder vom Aussterben bedrohten, ist die Region, die von menschlichen Einflüssen weitgehend verschont blieb, eine der artenreichsten Baden-Württembergs.

Naturschutzgebiet Donauleiten
Das Naturschutzgebiet Donauleiten ist donauabwärts zwischen Passau und Jochenstein auf der linken, nördlichen Donauseite gelegen. Es handelt sich um eine sehr steile Abbruchkante, an der sich der Bayerische Wald gegenüber der Molassesenke des Alpenvorlandes um über hundert Meter gehoben hat. Durch die Exponierung gegen Süden wärmen sich Granit und Gneis dieser Donauhänge auf und sorgen für ein fast mediterranes Klima. Daher haben auf dieser Klimainsel viele Arten die Klimaverschlechterung der letzten nacheiszeitlichen Wärmeperiode überlebt. So gelten die Donauleiten in Deutschland als bedeutendstes Vorkommen der bis zu zwei Meter langen schwärzlich-grünen Äskulapnatter. Die Vielfalt an Insekten ist bemerkenswert: Schwalbenschwanz, Segelfalter und großer Schillerfalter können häufig beobachtet werden. Sogar Weißer und Schwarzer Apollofalter kommen noch vereinzelt vor. Aufgrund der Mischung von mageren, eher sauren Trockenstandorten an den Steilhängen und feuchteren Laub- und Eichenwäldern auf humosen Felsterrassen existiert eine abwechslungsreiche Flora, zu nennen sind etwa Alpenveilchen, Graslilien, Roter Fingerhut und Gelber Fingerhut, Seidelbast und Orchideen wie das Männliche Knabenkraut und das Waldvögelein. Allerdings ist die intensive land- und forstwirtschaftliche Nutzung für einen starken Rückgang dieser Arten verantwortlich. In den Auwaldbereichen finden sich wichtige Orchideenhabitate auf Trockenrasen-Brennen. Diese liegen ähnlich einem Kessel windgeschützt in den Donau-Auwäldern, die spezielle Lage bedingt sehr heisse und trockene Mikroklimen die den wärmeliebenden Orchideen entgegen kommt.
Nationalpark Donau-Auen
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Donauauen
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Eines der größten Auengebiete in Mitteleuropa sind die Donauauen nahe Wien bei Hainburg, dort erstreckt sich von der Lobau (noch auf Wiener Stadtgebiet) bis zur Einmündung der March der Nationalpark Donau-Auen, in dem rund 70 Fisch-, 30 Säugetier- und 100 Vogelarten leben.

Der Nationalpark Donau-Auen wurde nicht durch die Regierung Österreichs initiiert, sondern 1983/1984 durch Bürgerproteste vor dem beabsichtigten Bau eines Donaukraftwerks gerettet, der die Auen zerstört hätte. Dabei kam es zur spektakulären Besetzung der Hainburger Au durch mehrere tausend Menschen und einem von über 350.000 Menschen unterzeichneten Volksbegehren. Diese Bürgerbewegung gilt als die Geburtsstunde der österreichischen Grünen Partei. 1996 wurden die Auen zum Nationalpark erklärt.

Heute ist dieser Nationalpark durch die geplante Lobauautobahn bedroht. Sie soll großteils unter dem Nationalpark als Tunnel verlaufen, müsste aber zahlreiche Oberbauten aufweisen. Das für die Donau-Auen wichtige, heikle Grundwassersystem könnte durch den Bau gestört werden.

Nationalpark Donau-Eipel in Ungarn
Der Nationalpark Donau-Eipel, ungarisch Duna-Ipoly Nemzeti Park, umfasst das Börzsöny-Gebirge, das Pilis-Gebirge, das Visegrád-Gebirge, das linke Ufer der Eipel, die Szentendre-Insel und das linke Ufer der Donau in diesem Bereich mit dem Zentrum des Donauknies. Zweitausend verschiedene Pflanzenarten und einige tausend Tiergattungen leben im Nationalpark, darunter auch der endemische Piliser Lein.
Naturpark Kopački rit
Der Naturpark Kopački rit liegt am Zusammenfluss der Drau in die Donau in Kroatien. Die unberührten Sumpf, Moor- und Auengebiete sind Heimatstätte zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, darunter 260 Vogelarten. In den zahlreichen Seitenarmen leben 40 Fischarten. Der Naturpark Kopački rit ist nominiert für die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes.
Spezial-Naturreservat Deliblatska peščara
Das Spezial-Naturreservat Deliblatska Peščara befindet sich im Bezirk Južna Bačka in der Autonomen Provinz Vojvodina in Serbien. Es erstreckt sich zwischen der Donau, den Südkarpaten und dem Fluss Tamiš über 354 km und über eine Fläche von 30.000 Hektar. Das Reservat stellt ein wüstenartiges Phänomen dar, eine Sanddünenlandschaft mitten im Balkan, mit einer einzigartigen Orografie, Flora und Fauna in Europa. Daher wird es in Serbien auch umgangssprachlich Evropska Sahara (Europäische Sahara) genannt. Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Sanddüne mit Akazien und anderen Bäumen bepflanzt. Heute ist mehr als die Hälfte der Sandlandschaft bepflanzt und manche Teile sind reiche Saisonjagdorte. Die imposante Größe der Sandberge mit über 200 m über NN, ihre Schönheit, das ständige Wechseln der Blütenfarben der verschiedensten Pflanzenarten machen diese Düne sehr attraktiv für Besucher.

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Tabula Traiana
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Nationalpark Đerdap
Der Nationalpark Đerdap erstreckt sich entlang der Donau, von der Stadt Golubac bis zur Kleingemeinde Tekija, über eine Länge von 100 km und über eine Fläche von 63.680 Hektar. Das Einzigartige an diesem Park sind die riesigen Schluchten und Pässe durch die die Donau fließt. Đerdapska klisura wird der größte Pass bezeichnet, der gleichzeitig auch der größte Europas ist. Die tertiäre Flora, Vegetation und Fauna machen ihn zu einem einzigartigen Naturreservat. Die über 1100 Pflanzenarten, die hier zu finden sind, als auch Bären, Luchse, Wölfe, Streifenschakale, Schwarzstorche, einige Eulenarten und andere seltene Tiere bestätigen dies ebenfalls.

Trotz dieses Naturreichtums war der Mensch in diesem Gebiet stets präsent, was die zahlreichen Funde bezeugen. Lepenski Vir, Tabula Traiana und Traians Brücke sind nur einige der bedeutenden archäologischen Funde in diesem Nationalpark. Tragischerweise sind noch viele Funde auf dem Grund des riesigen Stausees des Eisernen Tores. Viele geborgene Funde finden sich im Museum Lepenski Vir.

Weitere serbische Nationalparks entlang der Donau: Spezial-Naturreservat Gornje Podunavlje, Nationalpark Fruška Gora

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Donaudelta Seitenarm
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Biosphärenreservat Donaudelta
Das Donaudelta, über 2000 Kilometer flussabwärts in Rumänien, ist das Mündungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer und – nach dem Wolgadelta – das zweitgrößte Flussdelta Europas. Es besteht aus drei Hauptarmen sowie unzähligen Seitenarmen, Röhrichten, schwimmenden Inseln, Altarmen und Seen, aber auch Auwäldern sowie extremen Trockenbiotopen auf Dünen. Kurz vor Tulcea teilt sich der Strom in zwei Arme nach Chilia und Tulcea, kurz hinter Tulcea teilt er sich erneut in zwei Arme nach Sulina und Sfântu Gheorghe Das 5.000 km2 große, weltweit einmalige Ökosystem ist Europas größtes Feuchtgebiet, es gilt als größtes zusammenhängendes Schilfrohrgebiet der Erde und ist der Lebensraum von über 4.000 Tier- und über 1.000 Pflanzenarten. Urtümliche Galeriewälder aus Eichen, Weiden und Pappeln säumen die Ufer des Donaudeltas.

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Donaudelta Ufer
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1991 erklärte die UNESCO das Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes, seitdem ist es Biosphärenreservat. Am 5. Juni 2000 verpflichteten sich die Regierungen Rumäniens, Bulgariens, Moldawiens und der Ukraine zum Schutz und zu der Renaturierung der Feuchtgebiete entlang der etwa 1.000 Kilometer langen unteren Donau. Dieser Grüne Korridor wurde damit zum größten grenzüberschreitenden Schutzgebiet Europas.

Nach der Jahrtausendwende entwickelte sich das Gebiet zunehmend zum Touristenziel. Allein zwischen Mai und Juli 2004 kamen fast 54.000 Gäste, was eine Steigerung von fast 50 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Von den Naturfreunden International wurde das Donaudelta zur Landschaft des Jahres 2007/2008 gewählt.

Schwerere ökologische Eingriffe

Wie viele andere Flüsse hat die Donau seit dem Beginn der Industrialisierung zahlreiche schwere Eingriffe durch Menschenhand erfahren. Nur 20 % der Überschwemmungsgebiete, die im 19. Jahrhundert existierten, sind heute noch vorhanden und nur noch die Hälfte des Flusslaufs kann heute noch als zumindest „naturnah“ bezeichnet werden.

Neben der zunehmenden Verschmutzung durch Industrie, Landwirtschaft, Tourismus und der Zuleitung von Abwässern sowie der Regulierung durch Wehre, Dämme, Staustufen und Kanäle, letzteres vor allem in Deutschland und Österreich, sind es vor allem Großprojekte, die dem Lebensraum Donau stark zusetzen. Da gleich 10 Staaten, darunter einige der ärmsten Länder Europas, zum Beispiel Moldawien, Rumänien, die Ukraine und Bulgarien ihre vor allem wirtschaftlichen Interessen am Fluss wahrnehmen und von seiner Lage profitieren wollen, ist ein grenzüberschreitender Schutz schwierig.

Das Kraftwerk „Eisernes Tor“
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Staudamm „Eisernes Tor“
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Im Jahr 1964 begannen das damalige Jugoslawien und Rumänien zwischen den Südkarpaten und dem Serbischen Erzgebirge an der Grenze von Rumänien zu Serbien mit dem gemeinsamen Bau eines Wasserkraftwerks, das 1972 eröffnet wurde. Die Talsperre mit zwei Schleusen ließ einen 150 Kilometer langen Stausee entstehen, der Wasserspiegel wurde um 35 Meter gehoben. Neben der Energiegewinnung wurde auch die Wasserstraße Donau ausgebaut und die Schiffdurchfahrt durch die Sprengung der Katarakte im Fluss erleichtert.

Für den Stausee, dessen Ausläufer bis Belgrad reichen, mussten unter anderem die Stadt Orşova und fünf Dörfer weichen und die seit 1669 von Türken bewohnte Insel Ada Kaleh wurde überflutet. Die meisten Türken verließen Rumänien und gingen in die Türkei. Insgesamt mussten 17.000 Menschen umgesiedelt werden, ihre angestammten und teils kulturell bedeutenden Wohnorte wurden vom Wasser begraben. Auch für die Umwelt hat die Errichtung des Damms Folgen gehabt, so können seither Störe nicht mehr zum Ablaichen die Donau hinaufschwimmen.

Um den kulturellen und ökologischen Schaden zu begrenzen, sind Objekte der Flora und Fauna, ebenso wie geomorphologische, archäologische und kulturhistorische Artefakte in zwei Nationalparks und Museen bewahrt worden, in Serbien im Djerdap Nationalpark, der seit 1974 besteht und 63.608 Hektar umfasst, und in Rumänien im Portile de Fier Nationalpark, der 2001 eingerichtet wurde und eine Fläche von 115.655 Hektar besitzt.

Gabčíkovo-Nagymaros
Im Budapester Vertrag vom 16. September 1977 vereinbarten die damalige Tschechoslowakei und Ungarn in Budapest den Bau eines riesigen Staustufenverbunds zwischen Gabčíkovo nahe Bratislava und Nagymaros in Ungarn zur Energiegewinnung, erste Planungen für das Projekt reichten zurück bis in das Jahr 1946.

Von dem Bau wurden von ungarischen und dann zum Teil auch von österreichischen Experten zerstörerische Auswirkungen auf die nahen österreichischen Donauauen, die Landschafts- und Siedlungsräume entlang der slowakisch-ungarischen Grenze sowie die Budapester Wasserversorgung befürchtet. Nachdem bereits seit 1983 die Arbeiten daran verlangsamt wurden, gründete sich 1984 in Budapest Duna Kör, der „Donau-Kreis“. Diese Umweltbewegung, die vielfach als Keim der „samtenen Revolution“ in Ungarn angesehen wird, fand starken Rückhalt in der Bevölkerung, 140.000 Menschen unterzeichneten ihre Petition gegen den Staudamm und 1988 kam es zu einer Demonstration mit rund 40.000 Teilnehmern vor dem ungarischen Parlament. Im Rahmen der politischen Erschütterungen des Ostblocks 1989 zog sich Ungarn dann unter dem Druck der Bevölkerung von dem Projekt zurück.

Die Tschechoslowakei bzw. ab 1993 die Slowakei betrieb den Weiterbau des Kraftwerks an einer anderen Stelle und verklagte Ungarn 1993 und erneut 1997 beim Internationalen Gerichtshof auch auf die Erfüllung des Budapester Vertrages von 1977. Ungarn warf nun der Slowakei zusätzlich vor, teilweise Wasser aus dem Grenzfluss in den neu gebildeten künstlichen Gabčíkovo-Kanal entzogen zu haben. Der Gerichtshof hat im Prinzip entschieden, dass der Vertrag von 1977 gilt und die beiden Länder vereinbaren sollen, wie sie ihn erfüllen. Die entsprechende Einigung ist bis heute nicht zustande gekommen. Durch diese Situation sind die Beziehungen zwischen Ungarn und der Slowakei bis in die Gegenwart belastet.

Hafen Giurgiuleşti
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Giurgiuleşti Oil Terminal Project
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1995 gründete die moldawische Regierung Terminal S. A., ein Joint-Venture mit griechischer Beteiligung zur Errichtung eines Hafens mit angeschlossener Ölraffinerie an ihrem Uferstück bei Giurgiuleşti. 1996 gewährte die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung einen Kredit über 19 Millionen Dollar und erhielt damit einen Anteil von 20 Prozent. 41 Prozent hält die moldawische Tirex-Petrol und 39 Prozent die griechische Technovax. Der Grundstein für den Bau wurde im November 1998 gelegt, seither kommt das Projekt allerdings nur sehr mäßig voran. Gegenwärtig versucht die moldawische Regierung ihren Anteil zu verkaufen, seit 2003 werden vor allem Interessenten aus Russland und Aserbaidschan genannt.

Da das Donaudelta sehr nahe ist, würden Einträge belastenden Materials insbesondere im Falle von Havarien schnell und unverdünnt dorthinein gelangen und das Schutzgebiet stark gefährden. Entsprechend führten diese Pläne zu Protesten durch Umweltschutzverbände, von der moldawischen Regierung werden sie aber konsequent weiterverfolgt.

Bystre-Kanal
Am 27. August 2004 wurde in der kleinen ukrainischen Stadt Wylkowe der Bystre-Kanal wiedereröffnet. Da er mitten durch das Naturreservoir des Donaudeltas führt und durch eine Senkung des Wasserspiegels eine irreparable Schädigung der einzigartigen Flora und Fauna nach sich ziehen könnte, protestierten zuvor unter anderem Umweltverbände, die rumänische Regierung und das EU-Umweltkommissariat gegen den Kanal. Die ukrainische Regierung entgegnete, dass hinter den Vorwürfen vor allem wirtschaftliche Interessen Rumäniens steckten, da dieses bisher eine Art Monopol auf den Schifffahrtsverkehr zum Schwarzen Meer hätte, verbat sich die „Einmischung in innere Angelegenheiten“ und begann ungeachtet aller Aufforderungen mit den Arbeiten.

Wirtschaftsraum Donau

Wassernutzung

Trinkwasser
Die Donau ist entlang ihres Laufes für rund 10 Millionen Menschen eine bedeutende Trinkwasserquelle. In Baden-Württemberg beliefert der Zweckverband Wasserversorgung den gesamten Raum zwischen Stuttgart, Bad Mergentheim, Aalen und dem Alb-Donau-Kreis mit Trinkwasser, von dem gut 30 Prozent (2004: 30 Millionen Kubikmeter) aufbereitetes Donauwasser sind. Auch Städte wie Ulm oder Passau verwenden großteils noch Donauwasser als Trinkwasser.

Österreich dagegen bezieht zu 99 Prozent sein Trinkwasser aus Grund- und Quellwasser, nur sehr selten, zum Beispiel während Hitzeperioden, wird Wasser der Donau entnommen, um daraus Trinkwasser zu gewinnen. Dasselbe gilt in Ungarn, das zu 91 Prozent Grundwasser verwendet. Auch die anderen Staaten entlang des Mittellaufs verzichten aufgrund der starken Verschmutzung auf die Verwendung von Donauwasser als Trinkwasser. Nur Orte an der Donau in Rumänien, wo der Strom wieder sauberer ist, versorgen sich noch weitgehend mit dem Wasser aus der Donau (Turnu-Severin, Donaudelta).

Wasserkraft
Fünf Anrainerstaaten der Donau beziehen nennenswerte Anteile ihrer Energie aus Wasserkraftwerken an der Donau, nämlich Deutschland, Österreich, die Slowakei, Serbien und Rumänien. Anderen Staaten fehlt zum Bau entweder die partielle territoriale Kontrolle über die Donau für autonome Bauten (Kroatien, Bulgarien und Moldawien verfügen jeweils nur über ein Ufer des Flusses), Wasserkraftwerksbauten sind politisch nicht durchsetzbar wie in Ungarn oder der Lauf der Donau gibt eine solche Verwendung schlicht nicht her, so in der Ukraine.

In Deutschland wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts erste Wasserkraftwerke gebaut, insbesondere in der Region der Oberen Donau, aber auch zum Beispiel bei Ulm. Allerdings erlangte die Donau als Energielieferant niemals die Bedeutung wie weiter flussabwärts, da sie vergleichsweise schwach und energiearm ist.

In Österreich hingegen ist die Situation bereits gänzlich anders, wenn auch der Bau des ersten Donaukraftwerkes Ybbs-Persenbeug erst relativ spät begann, nämlich 1953. Heute hat Österreich in Europa nach Island und Norwegen den höchsten Anteil an Wasserkraft überhaupt, auch im Donauraum ist Österreich führend, insgesamt werden rund 20 Prozent des öffentlichen Energiebedarfs durch die Donaukraftwerke gedeckt. Diese Entwicklung gilt allerdings nicht als durchweg positiv: Die reine Wasserkraft-Monokultur, die sich in Österreich insbesondere an der Donau konzentriert, die von der deutschen Grenze an, mit Ausnahme der Wachau, bis nach Wien mit Laufkraftwerken besetzt ist, verändert den Lauf und die Fließgeschwindigkeit des Gewässers und beeinträchtigt die reguläre Überflutung der ökologisch wertvollen Auwälder. Daneben bilden die Staustufen Barrieren für Fische und andere Lebewesen, die sich nicht mehr frei im Fluss bewegen können.

In der Slowakei ist die Wasserkraft mit gut 16 Prozent Anteil am Energiemix die zweitwichtigste Energiequelle nach der Braunkohle. Der größte Anteil davon, nämlich 11 Prozent der Gesamtproduktion der elektrischen Energie entstammt dem Wasserkraftwerk Gabčíkovo, das ursprünglich als Teil der Doppelstaustufe Gabčíkovo-Nagymaros in Kooperation mit Ungarn geplant war, aus dessen Bau sich Ungarn allerdings später zurückzog und das daraufhin von der Slowakei allein vollendet wurde.

Das bis heute größte Wasserkraftwerk Europas am Eisernen Tor wurde 1972 nach achtjähriger Bauzeit gemeinsam von Jugoslawien (heute Serbien) und Rumänien in Betrieb genommen. Bis heute stellt dadurch die Wasserkraft mit 37,1 Prozent (Serbien) bzw. 27,6 Prozent (Rumänien) eine der bedeutendsten Energiequellen der beiden Länder dar.

Schifffahrt

Hauptartikel: Donauschifffahrt

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Schubverband bestehend aus einem Containerschubkahn (auf dem Bild rechts) und einem Massengutschubkahn (links) auf der Donau in Linz.
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DDSG-Ausflugsschiff „Prinz Eugen“ in der Wachau
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Die Donau ist mit Fahrzeugen bis zur Größe der klassischen Ulmer Schachtel ab Ulm schiffbar. Darauf sind die 4 m x 22 m großen Schleusen sämtlicher Staustufen zwischen Ulm und Kelheim ausgelegt. Dieser Flussabschnitt ist Landeswasserstraße und mit motorisierten Fahrzeugen nur mit Sondergenehmigung zu befahren (Seite des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth über Schiffahrtshindernisse). Öffentlicher Verkehrsweg (in Deutschland Bundeswasserstraße) und mit größeren Schiffen befahrbar ist die Donau erst ab Kelheim (fast 500 Kilometer hinter der Quelle) über eine Gesamtstrecke von 2415 Kilometern bis zur Mündung. Mit dem Main-Donau-Kanal, welcher bei Kelheim in die Donau mündet, ist auch eine durchgehende Wasserstraße von der Nordsee über den Rhein und den Main bis ins Schwarze Meer gegeben.

Aus der Sicht der Donauschifffahrt wird die Donau in drei Bereiche eingeteilt:

  • Obere Donau von Kelheim bis Komárom/Komárno
  • Mitteldonau von Komarom/Komarno bis Turnu Severin
  • Untere Donau von Turnu Severin bis zur Mündung
Historische Schifffahrt an der oberen Donau

Die Donau ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten. Bereits in frühgeschichtlicher Zeit diente sie als Transportweg für Handelswaren wie zum Beispiel Pelze, die meist noch mit einfachen Flößen den Fluss entlang transportiert wurden. Bereits zur Römerzeit wurde Schifffahrt betrieben, wenn auch bis in die Neuzeit Boote, die nach dem langen und damals noch sehr gefährlichen Weg ihren Zielhafen erreicht hatten, häufig demontiert und als Bauholz verkauft wurden. Wenn mit dem beschwerlichen und langsamen Rückweg auf Schiffen nicht genug verdient werden konnte, wurde dieser vermieden. Typisch für die Donauschifffahrt waren deshalb einfache Schiffskonstruktionen wie Zillen (siehe auch Ulmer Schachteln) und Plätten, die am Oberlauf ab Ulm (am Inn ab Hall in Tirol) verkehrten, und den Holzverbrauch im Vergleich zum Bau von Flößen reduzierten. Größere Zillen mit Längen bis ca. 30 Metern und 2 Tonnen Zuladung, die sog. Kelheimer, oder Ulmer Ordinarischiffe wurden gelegentlich mit lohnender Ladung wie Wein, Salz u. ä. stromaufwärts zurückgezogen. In der Regel zog man jedoch nur kleinere Zillen mit den Habseligkeiten der Schiffer stromaufwärts.

Über die Jahrtausende konnten Boote stromaufwärts nur durch Treideln entlang der hier Treppelpfade genannten Leinpfade vorankommen. Dabei wurden die Boote zuerst von Menschen, ab dem 15. Jahrhundert zunehmend von Zugtieren stromaufwärts gezogen. Diese späteren Schiffszüge waren streng organisiert und umfassten bis zu 60 Pferde und ebensoviel Mannschaft, als Schiffe einen Kelheimer (Hohenau genannt) oder deren mehrere (Nebenbei) und stets mehrere Zillen und Plätten als Funktionsschiffe für Tauwerk, Pferde und Vorräte. Wegen des weit verästelten Flusssystems mit wechselnden Untiefen war ein solcher Schiffszug sehr langsam unterwegs. Oft kam man an einem Tag nur wenige Kilometer voran. Häufig musste mitsamt Pferden die Flussseite gewechselt werden, Wetter und Wasserführung behinderten das Vorankommen.

Dampfschifffahrt auf der Donau

Mit dem Aufkommen der Dampfschifffahrt und später der Lokomotiven begann der Niedergang der historischen Donauschifffahrt, die letzten Schiffszüge wurden um 1900 stromaufwärts gezogen. Im Jahr 1812 wurde in Wien das erste Donaudampfschiff in Betrieb genommen. Kurze Zeit später, im Jahre 1829, wurde die erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft ins Leben gerufen. Dadurch wurden die Schiffe schneller, zum Beispiel fuhr das erste Dampfschiff „Franz I“ im Jahre 1830 die Talfahrt von Wien nach Budapest in 14 Stunden 15 Minuten. Für die Bergfahrt von Budapest nach Wien benötigte er 48 Stunden 20 Minuten. Im September 1837 fuhr das erste Schiff, die „Maria Anna“ von Wien nach Linz. Eines der letzten Exemplare dieses Schiffstyps ist in Regensburg als Museumsschiff zu besichtigen (http://www.dsmr.de/). Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts war auch die Blüte der Kettenschiffe, die sich an einer zuvor fest in der Fahrrinne des Flusses verlegten Kette mit Dampfmaschinenkraft den Fluss „hinaufzogen“. Solche Ketten wurden zuerst für die Strecke Wien–Pressburg verlegt, 1891 aber auch bei Ybbs und Regensburg. Im Eisernen Tor (Djerdap) wurde im 20.Jh. bis zum Bau des Staudamms mit Lokomotiven getreidelt.

Donauschifffahrt heute

Neben knapp 100 Hotelschiffen, welche zu Mehrtages-Kreuzfahrten vorwiegend zwischen Passau, Budapest und dem Schwarzen Meer ablegen, gibt es viele Tagesausflugsschiffe, welche in Deutschland vor allem in Passau (Wurm & Köck) und in Österreich vor allem in der Wachau (DDSG) unterwegs sind. Außerdem gibt es unzählige kleine, private Sportmotorboote und Frachtschiffe.

rechtlicher Rahmen der internationalen Donauschifffahrt

Ursprünglich war die Donau ein offener Handelsfluss, nutzbar für jedermann, trotzdem nahm jedes Uferland Handelszölle. Im Pariser Frieden 1856 wurde das Recht des freien Handels auf der Donau erstmals kodifiziert und eine Europäische Donaukommission [LINK] gegründet. Angelehnt an die Bestimmungen der Wiener Kongressakte von 1815 zur freien Schifffahrt. 120 Jahre später, am 18. August 1948, wurde auf der Belgrader Konferenz in der „Konvention über die Regelung der Schifffahrt auf der Donau“ dieses Recht erneut festgeschrieben, das Befahren der Donau ist Schiffen aller Flaggen erlaubt, nur Kriegsschiffen fremder Flagge ist das Befahren der Donau untersagt. Die Einhaltung der Regeln und die Erhaltung der Schifffahrtstauglichkeit wird durch die Internationale Donaukommission [LINK] überwacht.

Holzschwemme

Im 18. bzw. 19. Jahrhundert diente die Donau als Transportweg für Holz aus dem Böhmerwald. Holzscheiter wurden vom Böhmerwald aus über den Schwarzenbergschen Schwemmkanal in die Große Mühl geschwemmt, dort aus dem Wasser gezogen, in Schiffe verladen und anschließend bis nach Wien transportiert, wo sie als Brennholz verkauft wurden.

Fischerei

Die Bedeutung der Fischerei, von der an manchen Orten im Mittelalter die ganze Bevölkerung lebte, ist im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen. In Deutschland ist nur noch ein einziger Donaufischer zwischen Straubing und Vilshofen aktiv. In Österreich hingegen wird in bescheidenem Maß noch um Linz und Wien gefischt, von größerer Bedeutung ist die Fischerei noch immer im Donaudelta.
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Weinberge bei Spitz (Wachau)
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Weinbau

In zwei (streng genommen drei) Staaten ist die Donau auch ein Weinanbaugebiet. Das qualitativ hochwertigste ist dabei die Wachau in Österreich, eines der besten mitteleuropäischen Weinbaugebiete überhaupt, dort werden hauptsächlich Grüner Veltliner, Riesling und Chardonnay angebaut.

In Ungarn wird Wein fast überall entlang der Donau zwischen Visegrád und der Südgrenze des Landes kultiviert, die Hauptstadt des ungarischen Weins war Vác. In der sozialistischen Ära verloren die früher berühmten ungarischen Weine stark an Qualität, seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebt der ungarische Weinbau eine Renaissance.

Das angesprochene dritte Weinbaugebiet liegt in Deutschland bei Bach an der Donau zwischen Regensburg und Straubing und ist eine wirtschaftlich unbedeutende Kuriosität, zugleich aber ein letztes Relikt der bis auf die Römer zurückgehenden, ursprünglich lebendigen Kultur des Baierweins an der deutschen Donau. Der Wein wird unter der Bezeichnung Regensburger Landwein vermarktet.

Tourismus

Neben vielen berühmten und sehenswerten Einzelzielen entlang der Donau sind zahlreiche Donaulandschaften und Nationalparks von touristischer Bedeutung, so zum Beispiel der Naturpark Obere Donau in Deutschland, die Wachau sowie der Nationalpark Donau-Auen in Österreich, das Eiserne Tor zwischen Serbien und Rumänien und das transnationale Donaudelta.

Insbesondere auf der nicht schiffbaren und daher verkehrsfreien oberen Donau gibt es die Möglichkeit zu Kanu-, Paddel- und Bootstouren.
Entlang der Donau führt der Donauradweg, ein Radfernweg, der besonders in Deutschland und Österreich stark frequentiert wird.

Auch der Flusskreuzfahrttourismus ist bedeutend, neben der vielbefahrenen Strecke von Wien nach Budapest fahren einzelne Schiffe auch von Passau bis in das Donaudelta und zurück. Zur Hochsaison befahren über 70 Kreuzfahrtschiffe den Fluss.

Siehe auch

Literatur

  • William Beattle (Hrsg.): The Danube, its history, scenery, and topography. Duchgehend illustriert von William Henry Bartlett. Goerge Virtue, London 1844. (online)
  • Panorama der Donau von Ulm bis Wien. Aufgenommen und gezeichnet von Bernard Grueber, Gestochen von Henry Winkles. Regensburg, Manz um 1870. Mit einer Einführung von Robert Wagner. Topographia Austriaca. Bd 5. Akadem. Druck- u. Verl.-Anst., Graz 1988. ISBN 3-201-01431-1, ISBN 3-201-01430-3
  • Walter H. Edetsberger: Im Bann der Donau. Eine Bootsreise von Münster zum Schwarzen Meer. Mainz 2001. ISBN 3-8311-3049-3
  • Walter H. Edetsberger: Ein Goldfisch im Schwarzen Meer. Mainz 2001. ISBN 3-8334-2745-0
  • Manfred Fiala: Die Donau. Eine Abenteuerreise von der Quelle bis zum Schwarzen Meer. Steirische Verlagsgesellschaft, Graz 2004, ISBN 3-900323-79-8
  • Herbert Lugschitz, Winfried Steininger: Am Strom entlang. Fahrradführer Donau. Wien bis Budapest. Moby-Dick-Verlag, Kiel 1999, ISBN 3-89595-028-9
  • Claudio Magris: Donau. Biographie eines Flusses. Hanser, München/Wien 1988, ISBN 3-446-14970-8
  • Dieter Maier: Die Donau. Natur, Kultur, Land und Leute. Edition Dörfler. Nebel-Verlag, Utting 2001, ISBN 3-89555-012-4 (Bildband)
  • Günter Schödl (Hrsg.): Deutsche Geschichte im Osten Europas. Land an der Donau. Siedler, Berlin 1995, ISBN 3-88680-210-8
  • Michael Weithmann: Die Donau. Ein europäischer Fluss und seine dreitausendjährige Geschichte. Pustet, Regensburg; Styria, Graz u. a. 2000, ISBN 3-7917-1722-7, ISBN 3-222-12819-7
  • Doris Sutter: Beluga geht durchs Nadelöhr - Mit dem Motorboot über Donau, Schwarzes Meer und Mittelmeer. traveldiary Reisebebuchverlag, Hamburg 2005. ISBN 3-937274-22-7

Weblinks

   

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Donau


Obere Donau

Hier gibt es Probleme: Der Begriff "Obere Donau" taucht zwei Mal auf, in unterschiedlichen Bedeutungen: einmal als Beschreibung der Donau von der Entstehung bis Ulm, und dann fuer die "schiffbare" obere Donau. Schoos, 2.1.2004

Die Reihenfolge der Städte Passau und Straubing müsste umgedreht werden, denn die Donau fließt erst durch Straubing und dann durch Passau. Ich kann das leider nicht selbst in Ordnung bringen, da mir das Know-How fehlt. MagausB 12.09.04

erledigt --Robert Kropf 07:01, 13. Sep 2004 (CEST)

Hallo, von einer Donaureise zurückgekehrt, würde ich den Artikel über die Donau, detaillierter auf ihren Verlauf eingehend und ihn mit zahlreichen Fotos illustrierend, gerne komplett überarbeiten und erweitern. Dazu scheint es mir sinnvoll, den bisher separaten Artikel Obere Donau in den Hauptartikel zu integrieren. Bestehen irgendwelche Einwände dagegen ? Denisoliver 09:51, 13. Sep 2004 (CEST)

Hallo Denisoliver, ich hatte diese Vorstellung auch schon mal, allerdings nur für den rumänischen Teil. Durch deine Donaureise (dessen Bilder ich übrigens sehr gelungen finde) bist du dazu geradezu prädestiniert! Wenn Du Hilfe (im rumänischen Teil) brauchen solltest, Nachricht genügt! Beste Grüße --EUBürger 10:33, 13. Sep 2004 (CEST)

urdonau

Also ich fände ja noch eine kleine Grafik zur Urdonau schick, man kann sich das anhand der verbalen Beschreibung immer schlecht vorstellen. --Philipendula 23:52, 30. Nov 2004 (CET)

Iller

Hallo, In dem Artikel wird die Iller als kleiner Nebenfluß bezeichnet. Dies ist meiner Meinung nicht richtig, da die Iller relativ viel Wasser in die Donau einbringt. Die Iller bringt das Wassr die Donau die Richtung!

Verständnisprobleme

Ich hab ein paar Verständnisprobleme mit diesem Artikel:

  • "Da der Rhein der einzige Fluss der Alpen ist, der nördlich in Richtung zur Nordsee fließt, teilt eine unsichtbare Linie Teile von Süddeutschland, welche als Europäische Wasserscheide bezeichnet wird."
    • Dieser Satz klingt so, als wäre die Flussrichtung des Rheins der Grund für die Wasserscheide. Ist es aber nicht eher umgekehrt die Wasserscheide der Grund für die Flussrichtung des Rheins?
  • "dazu haben insbesondere Unterschutzstellungen einiger besonders sensibler Lebensräume beigetragen."
    • Was sind "Unterschutzstellungen"?

Bitte klarstellen und ggf. korrigieren Flups 00:35, 11. Dez 2004 (CET)

quelle/brigach und breg

ist es nicht falsch, im einleitungssatz zu schreiben, dass die donau ihre quelle am rande des schwarzwaldes hat, wo doch die donau aus dem zusammenfluss von brigach und breg entsteht? --Esco 13:34, 11. Dez 2004 (CET)

auch ist die "donauquelle" in donaueschingen nicht symbolisch zu sehen, sondern schlichtweg eine erfindung eines machtgielen fürsten. das sollte hier auch genauer und detaillierter herausgearbeitet werden! 213.20.87.35

Wenn doch die Donau durch den Zusammenfluss zweier Flüsse entsteht, was ist dann auf dem Bild "Quelle der Donau" zu sehen? Die "Donauquelle" in Donaueschingen ist es ja auch nicht, wenn man mit dem anderen Foto vergleicht.

  Bild:Donauquelle1.JPG|Die Quelle der Donau
  Bild:Donauquelle.jpg|"Donauquelle" in Donaueschingen

Fischchen 10:43, 8. Aug 2005 (CEST)

ich war vor einige Jahre da, und sah mir die beide traurige monumente der " donauquelle" an. Kommt aber eine quelle aus dem erdreich in pristiner Schonheit, und nicht aus dumme humane bildhauerarbeiten.. Deshalb bin ich nach oben geklettert, oberhalb vom " brunnen" (linkes bild). 20 meter weiter fand ich eine feuchtwiese, aus denen ein klares wasser kam, umringt von wildblumen (Caltha palustris). Fuer mich ist das die wirkliche Donauquelle. Ich moechte gerne ein Bild hochladen, aber das ist leider nicht moglich. willem.overmars@wildernis.com

trinkwasser aus der donau

meines erachtens fehlt in diesem artikel noch, dass die landeswasserversorgung baden-württemberg teile ihres trinkwassers (~30%) aus donauwasser, das bei leipheim entzogen wird, gewinnt. --Esco 13:57, 11. Dez 2004 (CET)

Etymologie

Ich weiß es nicht hundertprozentig, aber ich meine, dass der Name Donau auf eine alte indogermanische Wurzel dana* für Fluss zurüchgeht. Der Flussgott Danubius hat daher wahrscheinlich auch seinen Namen. Da ich die genauen Zusammenhänge aber nicht kenne, will ich mal hier fragen. --Slomox Slomox 17:39, 12. Jan 2005 (CET)

Artikel teilen!

Ich wäre dafür diesen Artikel zu teilen, da er sehr lang ist. Am ehesten würde sich da imho der gesamte Bereich "Lebensraum Donau" für einen eigenen Artikel eignen. So bezieht sich der Artikel "Donau" auch mehr auf das eigentliche Lemma. Sollte innerhalb der nächsten 7 Tage niemand melden, werde ich mutig sein und es selbst machen. gruß Threedots 08:07, 28. Jan 2005 (CET)

Threedots, diese Teilung halte ich nicht für sinnvoll. Man sollte m.E. nach nur dann auslagern, wenn das ein sinnvolles, eigenes Lemma ergibt und der auszulagernde Teil selbstständig wirkt. Das sehe ich hier nicht so. Ganz im Gegenteil denke ich, das die Teile hier sehr aufeinander angewiesen sind. Der Artikel ist einfach so lang, weil das zu Wissende sehr umfangreich ist. Denisoliver 12:41, 28. Jan 2005 (CET)

Hi Denisoliver, hatte ich mir doch gedacht, dass du dich hier meldest (hast du meinen Beitrag auf deiner Benutzer-Diskussionseite gelesen?). Im Grunde sehe ich es genau so, nur wenn ausgegliederte Teil für sich einen Sinn ergibt - ausgliedern. Nun wenn der Abschnitt "Lebensraum Donau" so umfangreich wie in diesem Artikel ist, dann eignet er sich schon für einen eigenständigen Artikel. Das das Wissende umfangreich ist rechtfertigt imho nicht unbedingt einen riesigen Artikel, man kann ja nicht alle Informationen zu Deutschland in einem Artikel unterbringen, daher gibt es ja Politisches System Deutschlands, Wirtschaft Deutschlands und sogar mehrere zur deutschen Geschichte etc. Das Ziel ist es imo ja nicht das gesamte Wissen unter einem Lemma unterzubringen. Aber nun denn. Noch was anderes: Ich finde die Struktur insgesamt nicht besonders gelungen ich würde Die Unterpunkte von "1. Allgemeines" zu Überschriften erster Ordnung machen (1. Geografie 2. Geologie etc. statt 1.1 Geografie 1.2 Geologie etc.) und das was direkt unter "Allgemeines" steht zum Punkt "Namen" machen und den "Verlauf der Donau" weiter oben platzieren. gruß Threedots 11:23, 29. Jan 2005 (CET)

was die struktur angeht: allgemeines ist einfach bloss eine containerüberschrift. darin sollen informationen zu gebieten gesammelt werden, die sich aufgrund mangelnden umfangs (noch) nicht als eigenständige einheit eignen, thematisch aber auch nirgendwo sonst einzuordnen sind. daher bin ich prinzipiell doch für den erhalt dieses container, sonst entstehen schnell loose ends. allerdings können diese absätze natürlich wachsen und irgendwann dann auch ausgegliedert werden. so habe ich es jetzt -ich denke ganz in deinem sinne-, mit dem bereich wirtschaft gemacht und diesem dann auch die subsektion wassernutzung noch zugeordnet. der verlauf sollte m.e. jedoch ganz unten bleiben, er ist am speziellsten (und sehr langatmig) und da greift doch die regel "vom allgemeinen zum besonderen". gruß,Denisoliver 12:50, 31. Jan 2005 (CET) (p.s.: kartenmaterial brächte ich gern mit, wahrscheinlich komme ich aber diesmal nicht, sorry ....)

Das mit dem Wirtschaftsteil find ich gut so... das sollte imo auch mit "Geografie" etc. ich halte die Überschrift "Allgemeines" weiterhin einfach für unnötig. was meinst du mit loose ends? Schade das du wahrscheinlich nicht kommst - vergiss aber nicht dich hier auszutragen - wegen "reservieren" ;) gruß Threedots 13:53, 31. Jan 2005 (CET)

Mit loose ends meine ich, daß man dann hinterher eine Hauptüberschrift Etymologie mit 3,5 Zeilen Text, Kulturgeschichte mit 5 Zeilen Text und Geografie mit 13 Sätzen hat und diese durch diese Hauptüberschrift auf gleicher Stufe stehen hat mit den erheblich längeren Einträgen "Lebensraum" und "Verlauf", was ich in der Tat unverhältnismäßig fände. Der Königsweg wäre natürlich, wenn diese "kleinen" Teile ausgebaut würden, so daß sie eine Auslagerung wie bei "Wirtschaft" rechtfertigen, du bist herzlich eingeladen. Denisoliver 10:37, 1. Feb 2005 (CET)

Ich würde nach dem derzeitigen Stand die Wirtschaft und den Lebensraum auslagern. Vor allem mit den zugehörigen Fotos. Ich habe mir das jetzt einmal mit einem Modemanschluss angeschaut, das war schlichtweg ein Horror - da vergeht es jedem User, der keinen Breitband hat und den gibt es halt nicht überall. Auch das sollte man bei der Größe der Artikel berücksichtigen. -- gruß Karl Gruber 10:57, 1. Feb 2005 (CET)

Auch deswegen bin ich für die Auslagerung Threedots 11:01, 1. Feb 2005 (CET)

Guten Morgen Denisoliver, zu den loose ends: nun da bin ich wieder andrer Meinung (sieht ja fast aus, als wollte ich mich mit dir anlegen - dem ist aber nicht so): Die Haupt- u. Nebenüberschriften sollten ja nicht die Länge eines Absatzes beschreiben, sondern Struktur in den Text bringen. Nach dieser Logik müsste ja auch "Weblinks", "Literatur" etc. auch Unterpunkte von irgendetwas (wohl "Allgemeines") werden, da sie unverhältnismäßig kürzer als "Lebensraum Donau" sind. Den Königsweg werde ich gerne beschreiten, obwohl ich die "kleinen" Teile gar nicht so klein finde - aber z.Z. bin wie gesagt noch etwas mit der Donau-Karte beschäftigt. Substanziell werde ich also nicht so viel Text beisteuern... gruß Threedots 11:01, 1. Feb 2005 (CET)

@ k@rl:das mit dem modem ist kein argument (mehr). die diskussion um rücksicht auf langsame verbindungen ist zugunsten der enzyklopädischen vollständigkeit von artikeln längst geführt worden. der gebrauch eines modems im 21. jahrhundert ist eine selbstbeschränkung, die man nicht auf die schultern der websites verlagern darf, wir sind ja nicht mehr im arpanet. bevor wir die diskussion jetzt endlos lang hin- und herpladdern lassen, möchte ich euch bitten, euch mal Lange Artikel anzusehen. donau steht da auf platz 240 und ist damit gut dreimal so kurz wie artikel wie Erster Weltkrieg (154861 Byte) oder Kommunistische Partei (137867 Byte) und sechsmal kürzer als Liste der Städte und Gemeinden in der Slowakei (284212 Byte). unter den vielen vergleichbar langen artikeln sind auch überdurchschnittlich viele exzellente. die artikellänge halte ich also nicht für unüblich, eine teilung (die sich strukturell auch anbieten sollte, was ich hier nicht finde) für überflüssig. sollte allerdings eine teilung der anderen 240 artikel ebenfalls gefordert und realisiert werden (ein ansinnen, mit dem man sich gewiss freunde machen würde), ziehe ich mit Donau gerne mit.
ich habe mich jetzt soweit erklärt. da ich kurz vor diesem erneuten diskussionsbeitrag den artikel mit dem abschnitt bulgarien im verlauf m.e. vollendet habe, werde ich ihn jetzt wie ursprünglich geplant bei den Wikipedia:Kandidaten für exzellente Artikel einstellen. tragt bitte eure weiteren bedenken dort vor. sollte dem dort zugestimmt werden, setze ich es gern um. aktuell denke ich jedoch, daß eure position eine minderheitenposition ist und bleibe bei meiner auffassung. sorry, Denisoliver 12:17, 1. Feb 2005 (CET)
Wohl auf Anregung von AndreasPraefcke in der Abstimmung hast du die Überschriften nun (ihmo) sinnvoller angeordnet - Danke dafür :D gruß Threedots 17:56, 3. Feb 2005 (CET)
na, das geht nicht auf AndreasPraefcke's haut. drei sachen waren da ausschlaggebend: erstens: das du es zuvor schon gesagt hattest und dann sollte man seinen standpunkt noch mal überdenken (das ist halt nicht allein mein laden), zweitens: durch die tabelle zur flußlänge entstand ein abschnitt, der lang genug wurde für eine auslagerung und die abschnitte Hydrografie und Geologie gleich mitnehmen konnte. da ich morgen auch die geschichte noch einmal verstärken will, wird die auch für ne auslagerung und dann verblieben nur noch Etymologie und Kulturgeschichte, wahrlich zu wenig für eine struktur, also weg damit. und drittens: es ist nichts wahnsinnig wichtiges. da fällt ein kompromiß leicht :) Denisoliver 20:20, 3. Feb 2005 (CET)

Modems hat man meistens nicht aus Selbstbeschränkung, sondern weil entweder DSL nicht möglich ist, man als Sozialhilfeempfänger lieber in Lebensmittel investiert oder irgendwo in Zentralafrika lebt, wo der technische Stand u.U. etwas hinterherhinkt. Abgesehn davon verursachen zu große Artikel, die man ungewollt komplett laden muss, auch hohe Kosten für die Wikipedia und mieser Performance für die Benutzer. Zusammen mit anderem leistungsfressenden Schnickschnack ist das für mich ein Grund, von Spenden zugunsten der Wikipedia dringend abzuraten. Das Projekt ist offenbar viel zu reich.
Der Artikel hat inzwischen fast 800 KB (zusammen mit den eingebundenen Grafiken, zuzüglich Standarddateien und u.U. fehlender Komprimierung) erreicht (und ist auch bei den langen Artikeln schon auf Platz 182 aufgestiegen). Das ist für mich weit jenseits jeder Toleranz für eine normale Webseite und auch mit Standard-DSL ärgerlich (wobei der Engpass meistens eh beim Server liegt). --.x 06:35, 20. Feb 2006 (CET)

Diskussion aus der review

Donau, 29. November

mal abgesehen vom fehlenden bereich verlauf der donau/bulgarien: was kann man denn da noch verbessern ? Denisoliver 15:52, 29. Nov 2004 (CET)

Beim ersten Scrollen (lesen werde ich ihn heute wohl nicht mehr):
  1. Was ist "relativer Wassergewinn" und wieso liegt der bei einigen Zuflüssen über 100%, finde ich irritierend.
  2. Zur Flora und Fauna: Bleibt die während des gesamten Verlaufs gleich oder sind die aufgeführten Arten Beispiele aus bestimmten Regionen. Ich fände es besser, wenn man sagen kann, dass Art XY nur außerhalb von Deutschland, YZ nur in Bulgarien etc. nachgewiesen ist.
  3. Die Literatur mit nur einem Werk ist etwas extrem spärlich.
Eine umfassendere Kritik kommt im Laufe der Woche, versprochen -- Necrophorus 16:04, 29. Nov 2004 (CET)

  1. Die Einleitung finde ich a) inhaltlich zu kurz und b) auch grafisch unglücklich, weil die paar Worte neben dem großen Karten- und über dem Inhaltsklotz verloren wirken. Vorschlag:
  2. Die Donau ist mit etwa 2.857 Kilometern ab Donaueschingen beziehungsweise rund 2.890 ab ihrer Quelle am Rande des Schwarzwaldes nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa. Nach Deutschland durchfließt der Fluss acht weitere Europäische Staaten und mündet in der Ukraine in das Schwarze Meer. 1991 erklärte die UNESCO das ausgedehnte Donau-Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes, seitdem ist es Biosphärenreservat.
  3. Als Nicht-Donau-Kenner habe ich oben bei "Breg" zuerst gedacht, das sei ein Schreibfehler und meint Berg-Quelle, bis ich dann tief unten im "Verlauf" auf die Quelle stieß. Wenn man das wie beschrieben darstellt, hat der Laie hier gleich schon mal etwas Grundinfo und die Breg-Verwirrung bleibt ihm erspart. (Falls Du das so oder ähnlich nimmst, an die Entlinkung unten von Schwarzwald, Ukraine etc. denken.)
  4. Die Überschrift "Allgemein" finde ich ziemlich schrecklich - mir fällt aber erst mal auch nichts Besseres ein :-). (wenn schon, dann: Allgemeines ?)
  5. Was ist ein "größter relativer Wassergewinn"?? (relativer??)
  6. Obgleich die Oberläufe der Donau geologisch heutzutage verhältnismäßig kleiner sind ...... hiermit habe ich Verständnisprobleme. Dann "geologische Verwicklungen" ... der Ausdruck erscheint mir hier seltsam ( besser: "geologische Besonderheiten" ... ?)
  7. Satzbau/Stil: Noch vor der letzten Eiszeit jedoch, im Pleistozän, begann der Rhein erst an der südwestlichen Spitze des Schwarzwaldes, während das Wasser der Alpen, das heute in den Rhein fließt, nach Osten entlang der sogenannten Urdonau getragen wurde.
  8. Richtig interessant, der Geologie-Abschnitt.
  9. "Geschichte" Ich habe versucht, den Einletungssatz etwas flüssiger hinzubekommen. Zusätzlich sollte m.E. an dieser Stelle unbedingt kurz gesagt werden, was das Eiserne Tor ist, das die Griechen an der Weiterfahrt hinderte.
  10. Tourismus: "von Rang" klingt seltsam. Noch etwas zu den berühmten Donauradwegen?
  11. Bei "Lebensraum, Flora und Fauna" vielleicht etwas mehr zum Naturpark Obere Donau und zum Delta-Biosphärenreservat?
  12. Bei "Menschliche Eingriffe" bricht der letzte Satz mittendrin ab. (Wenn es sich auf die folgende Überschrift beziehen soll, kann man das so m.E. nicht machen, da sollte ruhig ausgeschreiben werden ... Kraftwerk ..., auch wenn es dann in der Überschrift sofort wieder kommt.)
  13. Bei Verlauf finde ich den nackten Ein-Wort-Link unter Bulgarien unglücklich. Ein, zwei Sätze wären m.E. besser. (sorry, steht oben, sehe ich gerade).

Insgesamt: Vollständigkeit und Schwerpunktsetzung kann ich als Donau-Laie nicht richtig beurteilen, der Beitrag kommt bei mir ausführlich, ansprechend und interessant rüber. Hinsichtlich der gelungenen Illustration könnte ggfs. noch überlegt werden, zur Auflockerung auch einmal ein oder zwei Bilder nach links zu stellen und auch in der unteren Partie mal wieder einem Bild ein paar pixel mehr zu geben. Glückwunsch zu der prima Arbeit. --Lienhard Schulz 15:59, 30. Nov 2004 (CET)

PS Das Bild Ruinen in Dobreta ist zweimal drin. --Lienhard Schulz 16:24, 30. Nov 2004 (CET)

literatur habe ich einige hinzugefügt, sprachliche überarbeitungen und die korrs teils wie vorgeschlagen sind erfolgt. zu den anderen sachen:
relativer Wassergewinn: das stammt noch aus der "urversion", bevor ich sie gekapert habe, aber diesen begriff und die zahlen werde ich mal zu klären suchen. ist wirklich komisch ...
donauradwege: stimmt, die fehlen noch, trag ich in tourismus nach.
lebensräume, flora und fauna: ist teils schon nachgetragen (neugliederung und zusammenfassung), naturpark obere d. folgt noch. zur flora und fauna: eine zumindest in den besonderheiten möglichst vollständige übersicht, die auch räumliche verteilungen berücksichtigt, kann ich mangels informationen nicht leisten. ich hatte schon mal wegen der extrem dünnen flora bei fx nachgefragt, der mir aber beschied, das dies ohne einen spezialisten extrem aufwendig und zugleich wenig ergiebig werde. trotzdem werde ich mal im portal lebewesen um hilfe bitten, vielleicht kommt da noch etwas zusammen. Denisoliver 00:48, 1. Dez 2004 (CET)

Nach dem ersten durchlesen: Geologie ist spannend aber sind alle geologisch interssanten Sachen wirklich nur in Deutschland? Geschichte hört irgendwann sehr früh auf - war da nicht mindestens noch was mit dem Jugoslawienkrieg und gesprengten Brücken, die den Schiffsverkehr mehrere Jahre lang massiv behinderten? Wie war das überhaupt im Kalten Krieg mit dem Schiffsverkehr - ich mutmaße, dass das Abkommen von 1948 was mit Kaltem Krieg zu tun hat, würde aber gerne mehr als Raten. Und gibt es nicht noch was zur Kulturgeschichte? Keine großen Romane die dort spielen? -- Southpark 14:12, 2. Dez 2004 (CET)

geologie: das mag wohl richtig sein, daß es auch wichtige sachen außerhalb deutschlands gibt, aber da fehlen (mir) einfach quellen.
jugoslawienkrieg und brücken: das steht bereits unter serbien/novi sad. da sich die folgen bis in die gegenwart ziehen, halte ich es für sinnvoll, die gesprengten brücken eher dort einzuordnen.
abkommen von 1948: ist unter geschichte nachgetragen und der text in weblinks verlinkt.
kulturgeschichte: ovid, esterhazy, magris und johann strauß in kleinem absatz nachgetragen. allerdings möchte ich diesen abschnitt nicht übermäßig ausbauen, da es sonst einfach endlos wird. Denisoliver 19:36, 13. Dez 2004 (CET)

1) Bei der Geschichte: Meines Wissens bildete die Donau nicht nur bis Dobreta, sondern auf ihrem gesamten Verlauf die Grenze des Römischen Reiches. Später haben sich die Römer in Rumänien und Deutschlad dann auch nördlich des Flusses vorgewagt.
2) Bei "Weinbau" wird der "Landkreis Bach an der Donau" erwähnt. Es gibt keinen Landkreis Bach an der Donau. --Steffen Löwe Gera 19:36, 7. Dez 2004 (CET)
danke. ist modifiziert (teils von anderer hand). Denisoliver 19:36, 13. Dez 2004 (CET)

Grundsätzlich gefällt mir der Artikel inhaltlich gut. Der Geschichtsteil scheint mir noch ein wenig zu dünn und strukturlos zu sein. Die Einleitung wird dem Fluss auch nicht gerecht, da könnte etwas "knackigeres" stehen. Bei dem Flussverlauf würde ich fast schon dazu raten das ganze ein wenig zu verkürzen. Mir kam es etwas zu langatmig vor. Die Bebilderung ist durchweg gelungen. --Guenny Guenny 16:00, 11. Dez 2004 (CET)
geschichte: der artikel kann und soll m.e. nur eine übersicht über geschichte an der donau enthalten. ein fluß mit rund 2900 km länge, derzeit 10 staaten und zahlreichen völkern ersäuft in geschichte, es ist nur ein überblick möglich, der als voraussetzung für die heutigen länder und ihre individuellen geschichten entlang der donau dient. griechen, römer, türken, 2. wk, das sind m.e. die wichtigsten stationen, sie finden sich dort. für konkretere kritik bin ich aber dankbar, ebenso für vorschläge, wie man die flußverlauf-info angemessen kürzen kann. Denisoliver 19:36, 13. Dez 2004 (CET)

Es könnte noch erwähnt werden, dass die Donau ab Passau das grünliche Wasser des Inns führt. Eventuell wäre hierzur ein (Luft)Bild hilfreich. -- Emerentia 17:48, 11. Dez 2004 (CET)

Der Artikel gefällt mir gut. Deshalb nur ein paar kurze Anmerkungen:

  • Kultur: Ist zwar, zumindest in meinen Augen (Ohren), Kitsch, aber der Donauwalzer könnte doch noch untergebracht werden? Joe Zawinul, eigentlich Jazzer, hat mit „Stories of the Danube“ seine erste (und bislang einzige) „klassische“ Symphonie komponiert. Daneben fehlen Informationen zur Rolle der Donau in alten Sagen (z.B. Donauweibchen, Wassergeister (Grimm), die Donau-Nixe Isa, eine Schwester der Loreley etc.), oder - wie Southpark schon anmerkte - Romanen.
Ich lese gerade das Buch: "Donau abwärts" von Péter Esterházy, wo ein Reisender den Lauf der Donau von der Quelle bis zum Meer geht und dabei allerlei Literatisches absondert. --Zahnstein 15:03, 12. Dez 2004 (CET)
wie bereits etwas höher erwähnt, habe ich etwas kultur nachgetragen. zawinul halte ich jedoch für off topic. Denisoliver 19:36, 13. Dez 2004 (CET)
  • Wirtschaft: Der Abschnitt zu den Kraftwerken scheint mir noch lückenhaft. Zumindest in Österreich werden rund 2/3 der el. Energie aus Wasserkraft gewonnen (EU-weit ein Spitzenwert). 25% (der gesamten Stromproduktion) stammen aus den 9 Laufkraftwerken entlang der Donau (Details).
  • Bilder: Grundsätzlich finde ich den Artikel schon sehr gut und umfassend bebildert. Schön wären noch ein paar ältere - historische - Fotos oder Gemälde. Z.B. Wien oder Budapest oder Belgrad etc. vor der Regulierung, alte Donaubrücken ...
  • Statistik: Weiß nicht, ob das wichtig ist, aber vielleicht wären ain paar Zahlen interessant: wieviele (große) Brücken gibt es? Wieviele (große) Laufkraftwerke und Staustufen? --Tsui 20:28, 11. Dez 2004 (CET)
gut, zu wirtschaft und statistik trage ich etwas nach. bilder wären ja schön, aber ich verfüge leider über nichts dergleichen. vielleicht hat jemand der österreicher mitautoren solche fotos im schrank ? Denisoliver 19:36, 13. Dez 2004 (CET)
Übrigens gibt es im Artikel Passau noch das eine oder andere Donaufoto! --Philipendula 00:56, 14. Dez 2004 (CET)

Der Artikel gefällt mir inzwischen gut. Allerdings finde ich die Angabe der zwei Längen 2.857 und 2.890 km in der Einleitung verwirrend, zumal im folgenden Abschnitt Allgemeines-Geografie die Angabe 2.852 km gemacht wird. Die Bedeutung der "symbolischen" Quelle in Donaueschingen wird auch erst viel später im Artikel kurz angesprochen. --AndreasE AndreasE 18:33, 27. Dez 2004 (CET)

Ich habe noch das Naturschutzgebiet Donauleiten dazugefügt (ist ein echtes!). Vielleicht ist es etwas zu weitschweifig. Kann gerne stilistisch verbessert werden. Frage: Ist eigentlich Elaphe longissima (Äskulapnatter) was Anderes als Zamenis longissimus longissimus? --Philipendula 02:09, 1. Jan 2005 (CET)

Bei "Fauna" stellt sich mir die Frage, welche Tiere man hier erwähnen sollte und welche nicht. bei Fischen keine Frage, auch bei Vögel ist es nicht unbedingt ein Problem, aber Säugetiere sind schon schwieriger: Wildkatze, Steinmarder und Dachs? Warum dann nicht Wildschweine und Rehe? :o) Ich würde vorschlagen nur Säugetiere zu erwähnen, die überwiegend direkt am Wasser leben, wie z.B. den Biber.

Sollten die unter "Nationalparks" aufgeführten Reptilien nicht auch unter Fauna erwähnt werden? Allerdings kommt dann gleich wieder die Frage "Alle Reptilien? Oder nur solche die z.B. ihre Nahrung im Fluß suchen oder das Wasser für ihren Nachwuchs brauchen? Schwierig...

Ein Teil der Fischfauna lebt ausschließlich in der Donau und z.T. auch in den Nebenflüssen so z.B. das Donaubachneunauge. Das ist auf alle Fälle Erwähneswert. --Berreu 18:08, 6. Jan 2005 (CET)

Beim Überfliegen ist mir aufgefallen, dass im Abschnitt 'Wassernutzung' nur der Unterabschnitt 'Trinkwasser' existiert. Entweder verzichtet man auf die Unterüberschrift, oder man füllt die auskommentierte Überschrift 'Wasserkraft' mit passendem Inhalt. -- Dishayloo [ +] 00:26, 27. Jan 2005 (CET)

zu 1. relativer Wassergewinn heißt wahrscheinlich um wieviel % des vorherigen Stroms (deswegen relativ) der neue strom mehr wasser führt -- Challe 21:44, 24. Mai 2005 (CEST)

Donauversickerung

Entspricht diese Karte der Donauversickerung [LINK] der Realität? Oder hat jemand treffendere Karten? Ich würde dies dann als Grundlage auch in die Donau-Karte einbeziehen. gruß Threedots 10:10, 2. Feb 2005 (CET)

Nachdem andere Karten ähnliches zeigen gehe ich mal davon aus das dies so richtig ist. Eine Frage hab ich dann aber noch: das :Bild:Karte Obere Donau.png zeigt eine gestrichelte Verbindung "Feldbergdonau" von der Wutach zum Rhein - existiert diese Verbindung noch und ist sie in einer Übersichtskarte erwähnenswert? --Threedots 14:53, 2. Feb 2005 (CET)

Tabelle der Donauabschnitte

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht was diese Tabelle bringt?

 Deutschland:     2888,77 - 2201,77 	687 km
 Strecke DE-A:    2230,20 - 2201,77 	

Was fängt man damit an? --Zahnstein 08:22, 4. Feb 2005 (CET)

Was man damit anfängt, ist jedem selbst überlassen. Die Tabelle listet die offizielle Länge der Donauabschnitte nach Ländern auf. Dabei werden die jeweiligen Donau-Kilometer wie auch die Gesamtabschnittslänge aufgeführt, unter Berücksichtigung auch von Grenzverläufen, an denen die Donau von zwei Staaten geteilt wird, z.b. von DE (Deutschland) und Oesterreich (A) auf den Donaukilometern 2230,20 - 2201,77. Ich wüsste gern, was daran unverständlich ist, insbesondere unter Berücksichtigung der Tabellenüberschriften. Vielleicht koenntest du konkreter werden ... Denisoliver 11:30, 4. Feb 2005 (CET)
Ich finde eine Tabelle von vielleicht 20 cm nicht gerade optisch reizvoll. Wie wärs als alternative Darstellung in den schon vorhandenen Überschriften einfach die Streckenkilometer dahinter zu schreiben? Also z.B. --Zahnstein 14:07, 4. Feb 2005 (CET)

Ich finde die Tabelle sehr gut und übersichtlich. Der Fluß ist wie bei vielen Grenzflüssen keinem Staat zugeordnet, sondern das linke Ufer gehört Land X und das recht eben Land Y. Daher gibt es ja für solche Flüsse auch besondere Bestimmungen (Konvention über die Regelung der Schifffahrt auf der Donau) die nicht unbedingt mit den von Land X oder Land Y identisch sind. Die Streckenkilometer könnte man ja zusätzlich auch in den Überschriften erwähnen (siehe auch Rhein gruß Threedots Threedots 14:13, 4. Feb 2005 (CET)

Das bedeutet Informationsverzicht aus ästhetischen Gründen, für eine Enzykloädie nicht gerade toll. Im übrigen ist die Tabelle als übersichtliche Darstellung der Abschnittslängen gewünscht worden, statt verteilter und teils monotoner Angaben im Fliesstext. Das zurückzudrehen scheint mir wenig sinnvoll, auch Threedots Anregung der zusätzlichen Info führt zu Redundanz. Wenn sie dir zu langweilig ist, dann kannst du sie einfach überblättern/scrollen. Ich werde mir allerdings nochmal die Stellung im Text ansehen, damit sie nicht direkt als Einstieg zu sehen ist. Denisoliver 14:16, 4. Feb 2005 (CET)

Woher stammen die Zahlen in der Tabelle? So durchfließt sie Deutschland beispielsweise laut Deutschlandportal ([LINK]) und Brockhaus auf 647 km Länge. Selbst wenn man die Länge auf der Grenze D-A subtrahiert, kommt man lt. Wikipedia noch auf 658 km. Mir geht's hier weder um Nachkommastellen, noch um „wer hat mehr Donau“, sondern schlicht um Verläßlichkeit. --Jailbird 20:23, 24. Jun 2005 (CEST)

jailbird, der text macht es doch mehr als deutlich, was die quelle ist, steht doch unter der tabelle: (Quelle: Donaukommission, Budapest, Januar 2000-März 2004). zitiert ist das nach http://www.danube-river.org... und was im brockhaus steht ist mir echt wurscht, denn die donaukommission rules. Denisoliver 23:07, 28. Jun 2005 (CEST)

Nun, da habe ich wirklich überhaupt nicht aufgepaßt weil aus mir schleierhaften Gründen nicht damit gerechnet eine Quellenangabe zu finden. Tut mir leid, ich gelobe Besserung. --Jailbird 01:52, 29. Jun 2005 (CEST)

na gut, und ich werd mich auch bemühen nicht mehr so garstig zu sein, sorry. Denisoliver 17:21, 29. Jun 2005 (CEST)

timeline

hmmm, also was die neue timeline angeht, bin ich nicht befriedigt. zwar finde ich eine grafische darstellung eine gute idee, aber: in dieser darstellung fehlen genaue angaben über die länge der einzelnen donauabschnitte. auch wirkt es so als käme nach beispielsweise rumänien (mit bulgarien) noch ein extraabschnitt bulgariens und die erneuten rumänischen abschnitte kurz vor der mündung ins schwarze meer und das delta werden auch nicht klar, was man bei einer grafischen darstellung wohl schon erwarten koennte. die idee finde ich zwar gut, aber die realisierung nicht ok, sorry. bitte überarbeite das erneut oder setz es zurück, ist meine meinung. Denisoliver 21:43, 7. Feb 2005 (CET)

Gut, habe den alten Zustand wieder hergestellt. --Zahnstein 22:08, 7. Feb 2005 (CET)

Verlauf der Donau== überarbeiten? ==

Zur Zeit ist der Abschnitt Flusslauf eingeteilt nach den Ländern, welche die Donau durchfließt. Dummerweise ist die Donau häufig auch Grenzfluss, was diese Beschreibung "ruckelig" macht: es werden z.B. erst einige hundert Kilometer die rumänische Donauseite beschrieben und man ist schon fast im schwarzen Meer da "fährt" man 1000 Km zurück und beschreibt die südliche Donauseite (Serbien, Bulgarien etc.).

Ich fände es besser wenn man diesen Abschnitt so schreibt, als säße man auf einem Donauschiff und "fährt" von der Quelle bis zum Schwarzen Meer. Als Einteilung könnte man die Einteilung der Schifffahrt (Obere, Mittlere u. Untere Donau) nehmen. Ich hab mich schon mal etwas versucht:

"

Mittlere Donau

... Das rechte Ufer ist hier kroatisch, das linke gehört zu Serbien. 25 Kilometer nachdem die Donau von Ungarn her die Grenze und den Grenzrevisionspunkt Bezdan gegenüber von Batina passiert hat, liegt die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges fast nur von Donauschwaben bewohnte Hafenstadt Apatin, die erste größere serbische Stadt an der Donau. Die bedeutendste kroatische Stadt an der Donau ist Vukovar, das im Krieg mit Serbien schwere Schäden davontrug, aber auch Osijek liegt donaunah, nur 20 km von der Mündung der Drau in die Donau.

Kurz darauf ist die Donau rein serbisch und passiert Novi Sad. Die Brücken über den Strom sind noch heute vom Krieg schwer beschädigt. Eine Pontonbrücke wickelt bis heute den Verkehr zwischen den beiden Stadthälften ab, da sie jedoch nur dreimal pro Woche geöffnet wird, stellt sie das bedeutendste Hindernis für den Schiffsverkehr entlang der Donau dar. Nach noch einmal 75 Kilometern erreicht die Donau Belgrad, die mit knapp 1,6 Millionen Einwohnern drittgrößte Stadt an der Donau und mit 7.000 Jahren eine der ältesten ständig bewohnten Siedlungen an ihren Ufern überhaupt. Sie ist um den Zufluss der Save gebaut, ihr Kern ist die gewaltige Festung Kalemegdan auf einer Anhöhe über der Mündung. Hinter Belgrad beginnt der große Stausee des Kraftwerks "Eisernes Tor". Im Verlauf des 150 km wird das linke Ufer rumänisch. Die Donau wird hier zwischen dem Banater Gebirges auf rumänischer und dem serbischen Erzgebirge gestaut, dieser Teil war bis zur Entschärfung zu Beginn der 1970er Jahre der gefährlichste Teil der gesamten Strecke. Nachdem sie Orşova erreicht hat, stößt sie durch den berühmten Donaudurchbruch und kommt nach Drobeta-Turnu Severin.

Untere Donau

Nun macht der Fluss einen Knick nach Süden. Hier streift der Fluss auf rumänischer Seite Gruia und Pristol auf serbischer Seite ist die einzige größere Stadt Prahavo, kurz vor der Mündung des Timok.

Ab hier ist das rechte Ufer nicht länger serbisch sondern bulgarisch. Kurz darauf macht die Donau bei Widin einen Knick und fließt nun etwa 400 km gen Osten. Der nächste größere Nebenfluss ist der Jiu. Danach streift der Strom die Städte Orjachowo (BG), Dabuleni (RO), Lom (BG), Corabia (RO), Nikopol (BG), Turnu Magurele (RO), Zimnicea (RO) und Swischtow (BG). Hier erreicht die Donau ihren südlichsten Punkt und fließt ab hier allmählich nordwärts. Zwischen dem rumänischen Giurgiu und der größten bulgarischen Donaustadt Russe befindet sich seit 1954 die einzige Brücke entland der 500 km langen Grenze. Bei Oltenita (RO) mündet von links der Argeş in die Donau. Hinter Silistra (BG) verlässt die Donau das bulgarische Territorium. ..."

was haltet ihr von einer solchen Beschreibung? gruß Threedots Threedots 15:46, 9. Feb 2005 (CET)

im grunde finde ich das sehr gelungen. insbesondere im deltabereich ist das von vorteil (allerdings auch nicht einfach). das einzige, was mir an obiger darstellung nicht ganz gefällt, ist die etwas grobe einteilung obere/mittlere/untere, da wären m.e. 5, 6 unterpunkte schon wichtig, damit die struktur etwas feiner bleibt. Denisoliver 19:29, 9. Feb 2005 (CET)

sehe ich genau so, die Einteilung ist etwas grob... es wären zwar 4 Abschnitte (von der Quelle bis Kehlheim, Oberer, Mittlere und Obere Donau) aber bei soviel Text müssten auf jeden Fall weitere Abschnitts-überschriften eingefügt werden... mhmm... ich werde den Text erstmal bei mir zuhaus umschreiben, vielleicht fällt mir dabei ja was ein... gruß Threedots Threedots 20:37, 9. Feb 2005 (CET)

okay, für den bereich nach silistra (wenn also die donau bg verlässt) bietet sich natürlich "das delta" oder ähnliches an. schön auch, dass du das umstrukturierst, ich bin der intensiven arbeit daran mittlerweile etwas müde, werde aber immer wieder drüberschauen. Denisoliver 21:49, 9. Feb 2005 (CET)

Jepp, "Quelle", "Eisernes Tor" und "Delta" eignen sich wohl am besten für Abschnittsüberschriften... wie gesagt ich werd das zuhaus vorschreiben und dann zum Wochenende (vielleicht schon mit der Karte) einfügen... gruß Threedots Threedots 22:34, 9. Feb 2005 (CET)

Bahlow und der Sumpf

Ich habe diesen Diskussionsbeitrag von dem Artikel Isar hier rüberkopiert, da er auch für diesen Artikel interessant ist. Viele Grüße --Berreu 11:50, 20. Feb 2005 (CET)

Die wahrscheinlich unwissenschaftliche Interpretation des Namens "Isar" als Sumpf ist ja schon "eingerahmt" durch genügend viele bessere Vermutungen. Trotzdem stelle ich sie hier nochmals in Frage, weil Hans Bahlow offensichtlich jeden geographischen Namen auf das Wort "Sumpf" zurückführt. Kritiker unterstellen, er wisse vorher schon, was rauskommen müsse, und suche dann nach dem "Sumpf", um ihn zu finden. Indizien:

Wenn diese Kritik stimmt, müssten wir fast schon in den Formatvorlagen für geographische Objekte vor diesen zweifelhaften Interpretationen warnen! ;-) Viele Grüße, Langec ☎ 11:50, 18. Feb 2005 (CET)

Namensgebung Inn/Donau

Vielleicht könnte man auch im Artikel die Frage klären, warum der Fluss ab Passau nicht Inn, sonder Donau heißt. Es gibt nämlich 2 Gründe die dafür sprechen würden: Der Inn führt mehr Wasser als die Donau; Der Inn ist ein "wilder Gebirgsfluss" - viele Flüsse werden eher nach einem "starken" Fluss aus Gebirgen als nach einem Fluss der im Flachland entsteht benannt. Der Grund für die Namensgebung ist doch die Länge, oder? Und genau dass sollte im Artikel mMn auch erklärt werden, und dann im Inn-Artikel gleich eingefügt werden. mysteryku 17:27, 12. März 2005

donauradweg

wir haben doch einen artikel über den donauradweg, warum ist der Donauradweg zwar genannt, aber nicht gelinkt?

ich würde eine nennung in der "siehe auch" liste vorschlagen.

Oder den Satz "...in Deutschland und Österreich ist die Donau darüber hinaus mit langen Radwegen gesäumt, die hervorragend für Radwanderungen geeignet sind." unter Tourismus etwa so zu formulieren "...in Deutschland und Österreich ist die Donau darüber hinaus mit langen Radwegen gesäumt, die hervorragend für Radwanderungen geeignet sind. Der bekannteste dürfte der zusammenhängende Donauradweg sein".

Bitte sagt mir wenn ich damit falsch liege, bin neu hier. --Challe 11:34, 22. Mai 2005 (CEST)

Doppelte Kapitel

Hallo, ist hier jemandem aufgefallen, daß die Unterpunkte 3, 4 und 5 mit den Unterpunkten 8, 9 und 10 identisch sind? 217.85.46.61 11:58, 22. Mai 2005 (CEST)

Exzellenz

Irgendetwas fehlt dem Artikel zur Exzellenz. Ich habs: die Archivierung der Abstimmung auf der Diskussionsseite des Artikels. --Saperaud [@] 02:49, 23. Mai 2005 (CEST)

nun, diese (neben der übernahme ins kandidaten-archiv) "zweite" archivierung ist relativ neu und war damals noch nicht üblich. was den status der exzellenz nicht berühren sollte. Denisoliver 10:32, 23. Mai 2005 (CEST)

Ort des 1. Bildes

Das erste Bild könnte auch direkt vor die Überschrift "Etymologie" gesetzt werden. Dadurch wäre der Platz neben dem Inhaltsverzeichnis genutzt. -- Gebu 14:41, 25. Mai 2005 (CEST)

bildereinsatz

in der letzten zeit kommt es im abschnitt verlauf der donau immer wieder zu hinzufügungen von bildern. viele dieser bilder sind zwar sehr schön, aber dadurch werden alle anderen bilder, die an den verlauf des textes inhaltlich ja angepasst sind, weit nach unten verschoben und so aus dem kontext gerissen. also zur erinnerung: dieser artikel ist keine galerie. ich bitte von neuplatzierungen abzusehen. Denisoliver 02:03, 5. Jun 2005 (CEST)

Schwarzer Fluss

Dieses Lemma bezeichnet Flüsse wie den Rio Negro (Amazonien). --Saperaud ☺ 18:29, 10. Jun 2005 (CEST)

Bild der Donauquelle

Warum wurde das Bild Donauquelle1 entfernt, und stattdessen nur die "falsche" Donauquelle abgebildet? --213.23.212.133 16:09, 29. Jun 2005 (CEST)

siehe oben unter "bildereinsatz": in der letzten zeit kommt es im abschnitt verlauf der donau immer wieder zu hinzufügungen von bildern. viele dieser bilder sind zwar sehr schön, aber dadurch werden alle anderen bilder, die an den verlauf des textes inhaltlich ja angepasst sind, weit nach unten verschoben und so aus dem kontext gerissen. also zur erinnerung: dieser artikel ist keine galerie. ich bitte dort von neuplatzierungen abzusehen. ich habe das entsprechende bild jetzt mal in den bereich geografie gestellt, der vorher arg kartenlastig war. ich hoffe, das geht ok ? Denisoliver 11:37, 30. Jun 2005 (CEST)

Navi

Ist eine Navigationsleiste der Donaunebenflüsse erwünscht?
Gruß, Ciciban 10:07, 22. Jul 2005 (CEST)

ich persönlich stehe dem neutral bis skeptisch gegenüber, soweit meine 2 cent. Denisoliver 11:35, 22. Jul 2005 (CEST)

Donauwörth

In Donauwörth mündet nicht die Lech sondern die Wörnitz in die Donau ...

Lechmündung präzisiert Kwerdenker 15:08, 7. Jan 2006 (CET)

Verständnisproblem Abschnitt "Geschichte"

Der letzte Absatz im Abschnitt "Geschichte" steht da etwas zusammenhanglos. Um was für eine "Regelung" geht es da? Was ist das "Pariser Abkommen" von 1921? Und was war überhaupt das Thema dieser "Belgrader Konferenz"? Ich habe den Eindruck, da fehlt einiges - der Abschnitt direkt davor bezieht sich noch auf die Türken vor Wien! 80.184.179.144 14:14, 7. Jan 2006 (CET)

Militärschifffahrt auf der Donau

Hallo! Da der Artikel bereits exzellent ist, möchte ich hier nicht groß herumpfuschen, aber ich fände es gut, wenn jemand ein paar Infos aus der k.u.k. Kriegsmarinegeschichte hier einfügen könnte. In diesem neuen Artikel existieren mehrere ausführliche Absätze zur "Donauflottille" der k.u.k. Marine. Die Donau spielte in einigen Schlachten und Kriegen daher tatsächlich keine unbedeutende Rolle (Bombardierung von Städten vom Fluss aus...siehe k.u.k. Marineartikel). SG -- Otto Normalverbraucher 19:04, 5. Feb 2006 (CET)

Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen

Es fehlt m.E. eine Erwähnung der seit langem hochumstrittenen Planungen zum Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen.--84.159.45.180 17:31, 15. Feb 2006 (CET)

Wasserführung des Lech

Habe gerade den Beitrag über die grössten Nebenflüsse korrigiert. Speziell geht es um die Bedeutung des Lechs, der angeblich deutlich mehr Wasser als die Donau führt. Das Gegenteil ist der Fall:

Gemäss dem Hochwassernachrichtendienst in Bayern (www.hnd.bayern.de, wie angegeben) des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft beträgt der mittlere Jahresabfluss des Lechs (im langjährigen Mittel) am Pegel Füssen 65,7 m³/s, in Landsberg 83,4 m³/s sowie am letzten Pegel Augsburg u.d. Wertach (u=unterhalb) 115 m³/s. Dies findet man alles durch Klicken auf die Pegel unter dem Punkt "Mittel-/Höchstwerte". Direkt daneben sieht man auch unter dem Punkt "Lagekarte/Bild", wo sich der Augsburger Pegel befindet: direkt nach dem Zusammenfluss mit der Wertach, noch vor der Autobahnbrücke. Eine wirkliche Schranke für den Gesamtabfluss des Lechs findet man aber leicht, wenn man den mittleren Abfluss der Donau in Donauwörth (192 m³/s) vom mittleren Abfluss in Ingolstadt (314 m³/s) abzieht: 122 m³/s. Habe zu meinen Korrekturen bereits zu Beginn meine Quelle angegeben -- eine glaubwürdigere als eine Seite des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft gibt es für mich zu diesem Zeitpunkt nicht. Woher hast Du deine Zahlen ? Wenn du diese Zahlen änderst, gib deine Quelle an.

Zusammenfassend führt die Donau bei der Mündung rund 190 m³/s, während der Lech nur rund 120 m³/s mitbringt. Das sind knapp 60%. OF

  • Moment mal!
Hier meine Quelle: Ich habe ein Bild gefunden, das den Lechabfluss oberhalb der Wertachmündung beschreibt (Orginalzusammenhang: www.bayern.de). Berechne ich den Durchschnitt, komme ich auf 138 m³/s. Mit den weiteren Zuflüssen von Wertach und Friedberger Ach, sowie den drei Augsburger Stadtbächen, 190 m³/s, wenn nicht sogar mehr. Rundet man das ganze stark ab ergeben sich 200 m³/s. ND Von "http://de.wikipedia.org/wik...

  • Wie bei "http://de.wikipedia.org/wik... beschrieben, gibt das Bild auf der Originalseite den Abfluss des Lechs in "Augsburg und.W." an, womit (trotz Rechtschreibfehler) nur der Pegel "unterhalb der Wertach" gemeint sein kann -- einen anderen gibt es in Augsburg nicht! (doch: im Stadtteil Haunstetten beim Wehr Hochablass) Desweiteren fliesst die Friedberger Ach in die Donau, also kommt da nix mehr dazu: da Schmutter und Friedberger Ach parallel zum Lech fliessen, kann kein Bach mehr in den Lech fliessen !! Also ergibt sich für 2002 ein Abfluss an der Mündung von 138 m³/s (akzeptiert),
über die letzten vierzig Jahre (1960-2003, www.hnd.bayern.de) allerdings im Mittel 115 m³/s. Da die Schwankungen von Jahr zu Jahr viel grösser als jeder mittelfristige Trend (Klimaerwärmung) sind,, sind die 115 m³/s wohl der richtige "richtigste" Wert. Also: 60 % OF

  • Wenn wir uns nach hnd-bayern.de richten, dann sind es 122 m³/s! Das kann man ganz leicht ausrechnen, indem man die mittleren Abflusswerte der Donau vor und nach dem Zusammenfluss mit dem Lech voneinander subtrahiert. Also sind es 65 %. ND

--.x 03:40, 20. Feb 2006 (CET)

Übrigens kann man den Abfluss des Lechs an der Mündung nicht einfach durch Differenz der Pegel Ingolstadt und Donauwörth ermitteln. Erstens liegen da außer dem Lech noch 1040 km² anderes Einzugsgebiet dazwischen (wenn ich die Zwischeneinzugsgebiete beim HND addier), was konservativ überschlagen (bei 500 mm abfließendem Jahresniederschlag) gut 16 m³/s ausmacht, und zweitens beziehn sich die dortigen Abflüsse auf eine andere (wesentlich längere) Jahresreihe (die unterschiedlichen Jahresreihen erschweren bzw. relativieren natürlich Vergleiche generell).

Außerdem wär noch zu erwähnen, dass der Klimawandel keineswegs zu höheren Abflüssen führen muss. Ganz im Gegenteil wird für große Teile Bayerns (wenn auch nicht unbedingt für die Alpen) eher mit abnehmenden Niederschlägen gerechnet (die allerdings ungleichmäßiger fallen und deshalb trotzdem Hochwasser begünstigen könnten). Zusätzlich führen die höheren Temperaturen dazu, dass mehr verdunstet und folglich vom gefallenen Niederschlag weniger abfließt. --.x 04:28, 20. Feb 2006 (CET)

Und nochwas: In den Artikeltext gehören keine Hinweise auf die Diskussionsseite. Wenn die Sachlage wirklich auch bei wissenschaftlicher Betrachtung strittig ist, gehört ein Hinweis darauf auf die Artikelseite selbst; sonst sollte dort einfach die fundierte Tatsache stehn, die gegebenenfalls zuvor auf der Diskussionsseite geklärt worden ist.

Ein »www.hnd.bayern.de« als Quellenangabe ist zu unkonkret. Soweit eine Quellenangabe nötig oder sinnvoll erscheint, sollte es auch ein richtiger Link auf die jeweilige Seite sein (sofern es eine Onlineressource ist). Bloß hab ich den Verdacht, dass beim HND gar keine solchen Angaben existieren und die wahre Quelle eigene Rechnungen auf Basis von Grunddaten des HND sind. Wenn das keine ganz trivialen und unstrittigen Rechnungen sind (und das sind sie hier offenbar nicht), kann man nicht einfach den HND als Quelle angeben. Die wesentlichere Angabe wär ohnehin die der zugrunde gelegten Jahresreihe. --.x 05:22, 20. Feb 2006 (CET)

  • Habe bei meinen Korrekturen jeweils die 115 m³/s aus der Jahresreihe 1960-2003 am Pegel Augsburg unterhalb der Wertach eingefügt; die 122 m³/s als Differenz der zwei Donaupegel hab ich nur angegeben, um zu zeigen, dass keine Ausleitungen (oder erst später einmündende Bäche) den wahren Abfluss an der Mündung noch deutlich erhöhen. Besagte Jahresreihe für den Augsburger Pegel findet man -- wie auch alle anderen Jahresreihen für Abflusspegel in Bayern -- ohne Probleme auf der offiziellen Seite des Hochwassernachrichtendienstes in Bayern(www.hnd.bayern.de): Einfach auf den Pegel auf der Karte klicken (ggf. erst auf entsprechenden Kartenausschnitt gehen); unter dem Punkt "Mittel-/Höchstwerte" findet man dann die klassischen hydrologischen Parameter NQ, MNQ, MHQ, HQ (niedrigster/höchster Abfluss) und vorallem den mittleren Abfluss MQ für das Sommerhalbjahr (135 m³/s in Augsburg), das Winterhalbjahr (95 m³/s) und das ganze Jahr (115 m³/s) -- was natürlich einfach das Mittel der beiden ist. In gleicher Weise findet man die 175 m³/s für die Isar (Plattling) und die 164 m³/s am letzten Mainpegel in Bayern (Kleinheubach). Mithin sollte die Quellenangabe "www.hnd.bayern.de" ausreichend sein. Aber gegen ein Verlinken hab ich natürlich auch nichts einzuwenden ... 12:12, 28. Feb 2006 (CET) OF

    • Ich muss hinzufügen, dass die Vils (laut hnd.bayern.de) einen Abfluss von 76,8 m³/s aufweist. Mit dem Wasser des Lechs an der nähesten Messstelle vor der Mündung, ergibt sich ein Abfluss von 121,6 m³/s ( 76,8 + 44,8 = 121,6 ). Warum sollte dann der Abfluss bei der Wertachmündung niedriger sein? Rechnen wir das Wasser des Lechs nach der Vilsmündung mit dem der Wertach zusammen, so ergeben sich 153,6 m³/s. Fehlt nur noch, dass der Lech Zwischen Füssen und Augsburg eine Strecke von 128 km zurücklegt und dabei andere Kleinflüsse (z.B. Halblech, Illach, Schönach,...), sowie viele andere Bäche und sonstige Kleingewässer aufnimmt. Außerdem muss der Lech bis zur Vereinigung mit der Donau noch 39 km zu schaffen hat. Auch wenn es nur noch 117,2 km² sind, kann auch dort noch etwas dazukommen. 190 m³/s sind also garnicht so falsch.

    • Weil ich allerdings glaube, dass du mir nicht glaubst, habe ich weitere Aspekte:
  1. Es kommen ja noch 117,2 Quadratkilometer Einzugsgebiet danach, was dem also kommt nix mehr dazu wiederspricht. Es münden tatsächlich noch mehrere Bäche zeischen der Friedberger Ach hinein.
  2. Was ich auch nicht verstehe ist, warum du von deinen ursprünglich gedachten 122 m³/s plötzlich abschweifst.

18:36, 2. März 2006 (CET) ND

Donau

Die Donau wird auch kanu- und rudersportlich genutzt. Seit 1956 gibt es die Tour International Danubien (TID). Anfangs wurde von Bratislava nach Budapest gepaddelt oder gerudert, im Laufe der Jahre wurde die Strecke immer mehr erweitert und die jährlich stattfindende Tour startet jetzt immer Ende Juni in Ingolstadt und endet Ende August/Anfang September in Silistra/Bulgarien (ca. 2100 km). Seit der 50. TID 2005 wird eine Deltafahrt bis Sf. Gheorghe angeboten. Näheres zur TID: www.tid-deutschland.kanu-bayern.de oder www.tid.at MfG Max Scharnböck TID-Referent des Deutschen Kanu-Verbandes

Geographie

I saw a fault by Geographie Lage der Anrainerstaaten von der Quelle bis zur Mündung in the "table/tabel (?)". Rumänien is metioned twice (Right bank).

Greets, User (nl) (ro)

I think it`s right because between the two parts of Rumania there are Moldawia and Ukrain. GreetsAlopex 07:01, 25. Mär 2006 (CET)

Niemand kann die kroatischen, ungarischen, usw. Namen aussprechen. Für eine bessere Lesbarkeit wäre es m.E. sinnvoll diese Namen in Klammern zu setzen und davor die deutsche Bezeichnung oder Übersetzung (wenn vorhanden).80.143.211.83 20:40, 5. Jul 2006 (CEST)

Wer ist niemand? Du meinst wahrscheinlich Du kannst sie nicht aussprechen.
Ich habe Deine Bearbeitungen jetzt umgekehrt: d.h. nicht revertiert, sondern die Namen in den Landessprachen - die ja auch mit Wikilinks auf die jeweiligen Artikel verweisen - in den Fließtext gestellt und die deutschen Bezeichnungen in Klammern danach. --Tsui 22:02, 5. Jul 2006 (CEST)

Klickbunti

Ich bitte dringend um "Normalisierung" der Tabellen. Der bunte Kram sticht in die Augen. Rauenstein 16:03, 13. Jul 2006 (CEST)

Österreich / Wasserscheide

"Nur das Gebiet des Bundeslandes Vorarlberg entwässert größtenteils in den Rhein (Nordsee) und ein sehr kleines Gebiet in der Nordwestecke von Niederösterreich (Waldviertel) in die Lainsitz (Moldau > Elbe > Nordsee)."

Meines Wissens verläuft die europäische Hauptwasserscheide auch durch Oberösterreich (irgendwo bei Bad Leonfelden); ein kleiner Teil von Oberösterreich entwässert also in die Moldau. --194.105.20.14 08:13, 15. Jul 2006 (CEST)

Offiziell steht zwar überall, dass die Lainsitz nach Norden fließt, aber laut Karte ist der Kettenbach, der durch Reichenthal fließt, auch ein Bach der in die Moldau fließt. Scheinbar durch seine geringe Größe wird er nirgends erwähnt. Auch bei Reichenthal selbst habe ich nichts gefunden. --Karl Gruber 08:49, 15. Jul 2006 (CEST)
Meines Wissens geht es da nicht um die Lainsitz, sondern die Entwässerung ist mehr oder weniger direkt in die Moldau. Ich habe es umformuliert. Einverstanden? --194.105.20.14 14:26, 17. Jul 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Donau und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).