Toplinks zu diesem Thema:
Unternehmen, Vergleich, Akademie, Otto, Arbeit, Bildung, Rahmen, Rolle, Russisch, Springbrunnen, Ast, Autor, Bankrott, Baukosten, Diplomarbeit, Globen, Gmbh, Ideal, Industriebau, Innenarchitektur, Innenausstattung, Kommissionen, Komponenten, Konkurs, Senioren, Shop, Sprache, Trade, Tschechisch, Verlag
Der Artikel Dresden gehört zur Kategorie: Ort in Sachsen, Dresden, Deutsche Landeshauptstadt, Ort mit Binnenhafen, Exzellent
Dresden (sorbisch: Drježdźany; abgeleitet aus dem altsorbischen Drežďany für Sumpf- oder Auwaldbewohner, tschechisch: Drážďany) ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Sie liegt nordwestlich des Elbsandsteingebirges und an der Nordabdachung des Osterzgebirges sowie am Übergang vom Ober- zum Mittellauf der Elbe in der Dresdner Elbtalweitung, der letzten durchbruchartigen Tallandschaft des Flusses.
Archäologische Spuren auf dem späteren Stadtgebiet deuten auf eine Besiedlung schon in der Steinzeit hin. In erhaltenen Urkunden wurde Dresden 1206 erstmals erwähnt und entwickelte sich seitdem zur kurfürstlichen und königlichen Residenz.
Dresden ist das politische und kulturelle Zentrum des Freistaates Sachsen. Es hat den Status einer kreisfreien Stadt, ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden und zahlreicher Hochschulen. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt circa 1852 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa und ist dadurch Verkehrsknotenpunkt und ein wirtschaftliches Zentrum. Zusammen mit den Ballungsräumen Chemnitz-Zwickau sowie Leipzig-Halle bildet dieser Ballungsraum die „Metropolregion Sachsendreieck“.
| Wappen | Karte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
|
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Bundesland: | Sachsen | |||||
| Regierungsbezirk: | Dresden | |||||
| Landkreis: | Kreisfreie Stadt | |||||
| Geografische Lage: | ||||||
| Fläche: | 328,30 km² | |||||
| Einwohner: | 500.068 (30. Juni 2006) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 1.523 Einwohner je km² | |||||
| Ausländeranteil: | 3,1 % | |||||
| Arbeitslosenquote: | 13,2 % (Oktober 2006) | |||||
| Höhe: | 113 m ü. NN (Altmarkt) | |||||
| Tiefster Punkt: | 101 m ü. NN (Cossebaude) | |||||
| Höchster Punkt: | 383 m ü. NN (Triebenberg) | |||||
| Postleitzahlen: | ab 01001 (Großempfänger/Postfächer) 01067–01326 (Bezirke) (alte PLZ: 8010–8090) | |||||
| Telefonvorwahlen: | 0351 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | DD | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 14 2 62 000 | |||||
| UN/LOCODE: | DE DRS | |||||
| Stadtgliederung: | 10 Ortsämter/9 Ortschaften | |||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Dr.-Külz-Ring 19 01067 Dresden | |||||
| Website der Stadt: | www.dresden.de | |||||
| Amtliches Mitteilungsblatt: | Dresdner Amtsblatt | |||||
| Politik | ||||||
| Oberbürgermeister: | Lutz Vogel (in Vertretung für Ingolf Roßberg (FDP, für Initiative OB für Dresden)) | |||||
| Regierende Parteien: | tagespolitisch wechselnde Mehrheiten des Stadtrats | |||||
| Fraktionen im Stadtrat: 70 Mandate | CDU Linke Bündnis 90/Grüne SPD FDP (inkl. DSU) Bürgerfraktion (darunter: Bürgerliste Freie Bürger Volkssolidarität) Fraktionslose (Nat. Bündnis) | Sitze: 21 17 9 8 6 (1) 6 (2) (2) (2) 3 | ||||
| Letzte Stadtratswahl: | 13. Juni 2004 | |||||
![]() |
|
Blick auf Dresden von Süd-Südosten bei Goppeln v.l.n.r. Räcknitz, Zschertnitz und Teile der Südvorstadt Bildherkunft |
Geographie
Dresden liegt beiderseits der Elbe zu großen Teilen in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge auf etwa 113 Meter über Normalnull.Dresden gehört naturräumlich daher strenggenommen im Norden und im Nordosten zum Westlausitzer Hügel- und Bergland. Im Süden kennzeichnen die Talausgänge der Erzgebirgsabflüsse und Hochlagen den Übergang zum Östlichen Erzgebirgsvorland (eingegrenzter als Dresdner Erzgebirgsvorland bezeichnet). Die Dresdner Elbtalweitung ist eine Untereinheit des Sächsischen Elblands. Vom Bundesamt für Naturschutz wurde Dresden vollständig der naturräumlichen Großlandschaft „D19 Sächsisches Hügelland und Erzgebirgsvorland“ zugeordnet. Dresden liegt am Übergang von Nordostdeutschem Tiefland zu den östlichen Mittelgebirgen.
Unter anderem wegen seiner landschaftlich reizvollen Lage am Fluss und seiner barocken und mediterranen Architektur sowie der klimatisch vorteilhaften Besonderheiten wird die Stadt auch „Elbflorenz“ genannt. Die höchste Erhebung des erweiterten Dresdner Stadtgebietes ist der 384 m hohe Triebenberg, der nördlich der Elbe liegt.
Die Stadt ist nach teils großflächigen Eingemeindungen, aber auch aufgrund der Siedlungsallokation, ihrer Fläche nach hinter Berlin, Hamburg und Köln die viertgrößte Großstadt Deutschlands.
Wichtige Flüsse in Dresden sind die Elbe, die die Stadt als einziges schiffbares Gewässer durchfließt, die Weißeritz und der Lockwitzbach, beides linke Nebengewässer der Elbe, die im Osterzgebirge entspringen, sowie die Prießnitz, ein rechter Nebenfluss der Elbe.
Siehe auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen
![]() |
|
In der Nähe der drei Elbschlösser gehen Dresdner Heide und Elbwiesen ineinander über Bildherkunft |
Natur
![]() |
|
Die Elbwiesen am Waldschlösschen mit Blick auf die Innenstadt Bildherkunft |
Dresden gehört nach großflächigen Eingemeindungen mit 63 % Grün- und Waldfläche zu den grünsten Großstädten in Europa. Die Dresdner Heide bildet eine geschlossene Waldfläche im Dresdner Norden. Im erweiterten Stadtgebiet gibt es vier Naturschutzgebiete mit einer Fläche von 331 ha, zwölf Landschaftsschutzgebiete mit mehr als 11.000 ha teilweise deckungsgleich mit neun FFH-Gebieten mit 1.800 ha Fläche. Zahlreiche denkmalgeschützte Gärten, Alleen und Parkanlagen sowie Friedhöfe bilden 110 Naturdenkmäler oder geschützte Landschaftsbestandteile.
Das Dresdner Elbtal als UNESCO-Welterbe Kulturgut drückt schon im Namen den Fokus auf der Bewahrung der kulturlandschaftlichen Elemente aus. Wichtiger Bestandteil sind daher die Natur- und Kulturräume der Elbwiesen auf beiden Seiten der Elbe entlang. Nur in der Innenstadt sind diese ufernahen Flächen unterbrochen und ziehen sich sonst fast 20 Kilometer durch das Stadtgebiet.
Klima
![]() |
|
Klimadiagramm von Dresden Bildherkunft |
Der größte Teil des bewohnten Stadtgebietes liegt im Elbtal; dort herrscht ein anderes Klima als in den Stadtteilen auf den Hängen und im Hügelland der näheren Umgebung. Dazu gehört auch Klotzsche mit der Wetterwarte auf 246 Meter über NN außerhalb des dichten Stadtgebiets, wo es erfahrungsgemäß das ganze Jahr über rund 1–2° Celsius kälter ist als in der Innenstadt.
Als Mittelwert der Periode 1961 bis 1990 betrug die mittlere Temperatur in Klotzsche im Januar −0,7° Celsius und im Juli 18° Celsius [http://www.dwd.de/de/FundE.... Sommer sind also in Dresden wärmer und Winter kälter, was typisch für den Übergangsbereich des Klimas ist, in dem Dresden liegt. Es ist anzunehmen, dass die Monatstemperaturen der Innenstadt im Vergleich mit südwestdeutschen Städten etwa ähnliche Werte aufzeigen. Vor allem im Sommer fällt die Lage Dresdens zwischen der sehr warmen Lausitz und dem kühleren Erzgebirge auf. Zwischen beiden Regionen können an einzelnen Tagen Temperaturunterschiede von etwa 10° Celsius herrschen: Die Dresdner Stadtgrenze ist dann in gewisser Weise auch eine Isotherme. Das Erzgebirge kann auf Dresden andererseits durch Föhn wärmend einwirken.
Die niederschlagärmsten Monate in Dresden waren zwischen 1961 und 1990 Februar und März mit etwa 40 mm Niederschlagshöhe. In den letzten Jahren hat sich diese Frühjahrstrockenheit gehäuft, wobei teilweise weniger als 10 mm Niederschlag im Monat fielen. Typischerweise fallen die meisten Regenmengen im Juli und August.
Hochwasserschutz
Hauptartikel: Hochwasserschutz in DresdenAufgrund der Lage Dresdens sowohl an Nebengewässern aus dem Osterzgebirge, als auch der Lage an der Elbe, musste Hochwasserschutz in der Entwicklung der Stadt berücksichtigt werden. Dazu wurden Freiräume belassen und Altarme weitestgehend baufrei gehalten. Zusätzlich zu dieser Retention gibt es Flutrinnen, die Wasser schneller abführen sollen. Systeme zur Hochwasserregulierung befinden sich dagegen kaum in Dresden, sondern im südlichen Erzgebirge und am Oberlauf der Elbe.
Umgebung
Nahe gelegene deutsche Großstädte sind Chemnitz (80 km südwestlich), Leipzig (100 km nordwestlich) und Berlin (200 km nördlich). 150 km südlich befindet sich die tschechische Hauptstadt Prag, die Goldene Stadt, 230 km östlich liegt Breslau (Wrocław) in Polen.In der Nachbarschaft liegen der Landkreis Kamenz mit der Stadt Radeberg, der Landkreis Sächsische Schweiz mit den Städten Pirna und Heidenau, der Weißeritzkreis mit der Stadt Freital und der Landkreis Meißen mit Moritzburg und der Stadt Radebeul. Alle erwähnten Städte grenzen direkt an Dresden und bilden den Kernraum des Ballungsraumes Dresden. Etwas weiter entfernt liegen Riesa und die Bergstadt Freiberg.
Stadtgliederung
![]() |
|
Stadtteile und Eingemeindungen Bildherkunft |
Dresden ist nicht nur durch die Eingemeindungen in den 1990er Jahren eine weitläufige Stadt mit unterschiedlichen Strukturen in den einzelnen Stadtteilen. Viele Stadtteile besitzen einen erhaltenen Dorfkern; einige sind vollständig dörflich erhalten. Andere prägende Strukturen sind die der Vorstädte und der Einzelbebauung durch Stadtvillen sowie die Plattenbauviertel. Es gibt auch zahlreiche Stadtteile, die verschiedene Strukturmerkmale teilweise in enger Nachbarschaft aufweisen. Zur ursprünglichen Stadt Dresden gehörten Stadtteile, die in der gegenwärtigen Struktur fast alle zu den Ortsämtern Altstadt und Neustadt gehören. Neben den innerhalb der Stadtfestung liegenden Teilen entstanden außerhalb der Stadtmauern, jedoch meist auf Dresdner Flur, Vorstädte, die auf Anweisung sächsischer Herrscher angelegt worden waren und zum Teil nach diesen benannt wurden. Die Antonstadt ist mittlerweile weitgehend unter dem Begriff Äußere Neustadt bekannt. Die anderen königlichen Vorstädte blieben dagegen als Begriff erhalten. Später wuchs die Stadt vor allem im 19. Jahrhundert, als weitere Dörfer dichter bebaut wurden. Der Begriff Vorstadt wurde später für weitere Stadtteile nicht mehr verwendet.
![]() |
|
Dresden Ortsamtsbereiche und Ortschaften Bildherkunft |
1958 bereits war das Stadtgebiet von Dresden in die fünf Stadtbezirke Mitte, Ost, West, Süd und Nord eingeteilt worden.
Dresden gliedert sich seit 1991 in zehn Ortsamtsbereiche und neun Ortschaften. Die Ortsamtsbereiche wurden aus dem Stadtgebiet vor 1990 gebildet, während die Ortschaften durch nach 1990 eingemeindete Flächen und Gemeinden abgebildet werden. Der Ortsamtsbereich mit der höchsten Bevölkerung ist der um Blasewitz, der flächengrößte der von Loschwitz. Die größte und bevölkerungsreichste Ortschaft ist Schönfeld-Weißig, die sich im Schönfelder Hochland erstreckt. Die Dresdner Innenstadt liegt in den Ortsamtsbereichen Altstadt und Neustadt.
Bei den neun Ortschaften, die teilweise auch aus mehreren Ortsteilen bestehen, handelt es sich um die erst Ende der 1990er Jahre eingegliederten, ehemals selbständigen Gemeinden. Eine Ausnahme ist der Ortsteil Kauscha, der, bis 1999 zu Bannewitz gehörig, dem Ortsamt Prohlis angegliedert wurde.
| Die 10 Ortsamtsbereiche und die 9 Ortschaften mit ihren zugehörigen Orts- und Stadtteilen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Ortsamt/Ortschaft | Einwohner (Hauptwohnsitz) (31. Dez 2003) | Fläche in km² | Dichte in Einw./km² | Stadtteile/Ortsteile |
| Altstadt | 47 811 | 17,00 | 2.812 | Innere Altstadt, Friedrichstadt, Johannstadt, Pirnaische Vorstadt, Seevorstadt und Wilsdruffer Vorstadt |
| Neustadt | 36 098 | 14,85 | 2.431 | Albertstadt, Äußere Neustadt, Innere Neustadt, Leipziger Vorstadt und Radeberger Vorstadt |
| Pieschen | 43 923 | 16,20 | 2.711 | Pieschen, Trachenberge, Mickten, Kaditz, Trachau und Übigau |
| Klotzsche | 19 469 | 27,10 | 718 | Klotzsche, Hellerau, Rähnitz und Wilschdorf |
| Loschwitz | 18 428 | 68,84 | 268 | Loschwitz, Weißer Hirsch, Rochwitz, Wachwitz, Niederpoyritz, Hosterwitz, Söbrigen, Oberpoyritz, Bühlau, Pillnitz und die Dresdner Heide |
| Blasewitz | 76 784 | 14,48 | 5.303 | Blasewitz, Striesen, Tolkewitz, Gruna, Dobritz und Seidnitz |
| Leuben | 36 198 | 13,05 | 2.774 | Leuben, Laubegast, Alttolkewitz, Kleinzschachwitz, Zschieren, Meußlitz, Großzschachwitz, Sporbitz und für Teile von Niedersedlitz und Dobritz |
| Prohlis | 54 292 | 21,10 | 2.573 | Großluga, Kleinluga, Kauscha, Leubnitz-Neuostra, Lockwitz, Nickern, Niedersedlitz, Prohlis, Reick, Strehlen, Torna und Teile von Mockritz |
| Plauen | 47 621 | 15,80 | 3.014 | Plauen, Südvorstadt, Coschütz, Gittersee, Kaitz, Kleinpestitz, Mockritz, Gostritz, Räcknitz und Zschertnitz |
| Cotta | 63 084 | 19,34 | 3.262 | Briesnitz, Kemnitz, Stetzsch, Cotta, Omsewitz-Burgstädtel, Leutewitz, Gorbitz, Wölfnitz, Löbtau, Naußlitz, Roßthal-Neunimptsch, Dölzschen |
| Altfranken | 1 093 | 1,28 | 854 | |
| Cossebaude | 5 237 | 8,04 | 651 | Gohlis, Niederwartha, Cossebaude, Neu-Leuteritz |
| Gompitz | 3 047 | 11,72 | 260 | Gompitz, Ockerwitz, Pennrich, Roitzsch, Steinbach, Zöllmen, Unkersdorf |
| Langebrück | 3 713 | 6,95 | 534 | |
| Mobschatz | 1 452 | 8,50 | 171 | |
| Oberwartha | 366 | 2,03 | 180 | |
| Schönborn | 501 | 5,20 | 96 | |
| Schönfeld-Weißig | 12 570 | 41,33 | 304 | Borsberg, Cunnersdorf, Eichbusch, Eschdorf, Gönnsdorf, Helfenberg, Malschendorf, Pappritz, Reitzendorf, Rockau, Rossendorf, Schönfeld, Schullwitz, Weißig und Zaschendorf |
| Weixdorf | 5 966 | 15,49 | 385 | Weixdorf, Marsdorf, Lausa, Friedersdorf und Gomlitz |
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Dresdens
![]() |
|
Form und Ausmaße der Stadtfestung um 1750 Bildherkunft |
Erste Siedlungen bestanden im Dresdner Raum bereits in der Jungsteinzeit. Die Furt durch die Elbe in Höhe der heutigen Altstadt bestand wahrscheinlich schon im frühen Mittelalter. Dresdens Besiedlung blieb trotz der lukrativen Lage an der Elbe und seiner fruchtbaren Böden aufgrund der starken Bewaldung problematisch.
Im Jahre 1206 wurde Dresden erstmals in einer erhaltenen Urkunde erwähnt. Diese Urkunde befasst sich nicht mit Dresden selbst, sondern mit einer Gerichtsverhandlung bezüglich der Schleifung der Burg auf dem Burgwartsberg bei Potschappel/Pesterwitz in Freital südlich von Dresden Das Geheimnis des Baches Zuchewidre. Sächsische Zeitung, 30. März 2006. Die damalige Bezeichnung war „Dresdene“; sie ist vermutlich vom slawischen Begriff „Drežďany“ („Auwaldbewohner“) abgeleitet, mit dem ursprünglich die Bewohner des Ortes bezeichnet worden waren. Auch eine Urkunde zur Verleihung der Stadtrechte ist nicht erhalten. In einer weiteren Urkunde 1216 wird Dresden bereits als Stadt erwähnt.
1350 wurde das rechtselbisch gelegene Dresden (Altendresden), die heutige Innere Neustadt, erstmals als selbständige Ansiedlung „Antiqua Dressdin“ erwähnt, die am 21. Dezember 1403 durch Wilhelm I. mit dem Stadtrecht beliehen wurde und erst am 29. März 1549 durch Kurfürst Moritz mit dem linkselbischen Dresden eine Einheit bilden sollte.
Bei der Erlangung des Stapelrechts am 17. September 1455 war Dresden noch eine recht unbedeutende Stadt, wurde jedoch nach der Leipziger Teilung der wettinischen Länder 1485 für Jahrhunderte herzogliche Residenzstadt der sächsischen Herrscher und erfuhr mit der Erhebung des wettinischen Herrschaftsbesitzes zum Kurfürstentum und Königreich eine Aufwertung als politisches und kulturelles Zentrum. Durch den Übergang der kurfürstlichen Würde innerhalb des Hauses Wettin (Wittenberger Kapitulation) wurde die Stadt zur Hauptstadt des wichtigsten protestantischen Landes innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In dieser Zeit wurden auch wichtige kulturelle Einrichtungen begründet, die bis in die Gegenwart die besondere Geltung Dresdens ausmachen.
![]() |
|
Stadtplan von Dresden um 1895 Bildherkunft |
Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dresden nie geplündert oder zerstört, aber durch Pest und Hunger sowie die allgemeine wirtschaftliche Stagnation in seiner Entwicklung gestört. Die Geschichte seit dem Dreißigjährigen Krieg ist dann sehr wechselvoll: Zum einen entstanden in Dresden die weltbekannten Bauwerke und Parkanlagen; auf der anderen Seite war Dresden in fast alle großen europäischen Kriege verwickelt und wurde dabei mehrfach in Mitleidenschaft gezogen.
1685 brannte Altendresden komplett ab. Es wurde hernach über mehrere Jahrzehnte wiederaufgebaut und erst 1732 als „Neue Königliche Stadt“ vollendet. Schon seit längerem wird der Stadtteil deshalb als „Neustadt“ bezeichnet. Unter August II., genannt „August der Starke“, errang Dresden die kulturelle Bedeutung, die es bis in die Moderne besitzt. Im Dezember 1745 wurde Dresden im österreichischen Erbfolgekrieg zum ersten Mal durch Preußen erobert. Erneut wurde es im Siebenjährigen Krieg 1756 durch Preußen eingenommen. Als sich die österreichische Armee der Stadt näherte, ließ der preußische Gouverneur sie teilweise abbrennen. 1760 belagerte Preußen Dresden erfolglos und beschoss dabei die Innenstadt. 1785 schrieb Friedrich Schiller die Ode an die Freude, die lyrische Vorlage für die Hymne der Europäischen Union, für die Tafel der Freimaurerloge in Dresden.
Im Frühjahr des Jahres 1791 wurde in Dresden beziehungsweise im nahe gelegenen Ort Pillnitz mit der Pillnitzer Deklaration ein Initial für die mehr als 150 Jahre währende Feindseligkeit zwischen Deutschland und Frankreich gelegt. Darin riefen die vornehmlich deutschen Monarchen die europäischen Mächte zur Zerschlagung der Französischen Revolution auf. Bereits in die Befreiungskriege gegen Napoleon war Dresden intensiv einbezogen. Im Jahr 1813 fanden zahlreiche vorentscheidende Schlachten der Völkerschlacht bei Leipzig um Dresden herum statt. Sachsen, und damit Dresden, kämpfte auf der Seite von Frankreich, die Stadt wurde durch die Franzosen weiter befestigt und durch deren Truppen geschützt.
![]() |
|
Blick auf Dresdner Altstadt mit Augustusbrücke um 1900 Bildherkunft |
Im weiteren 19. Jahrhundert blieb Dresden von Kriegen verschont und wurde Hauptstadt eines der – auch ab 1871 – stärksten Königreiche im Deutschen Reich. Vom Ersten Weltkrieg blieb die Stadt unberührt. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde Dresden Hauptstadt des Freistaates Sachsen.
Auch im Zweiten Weltkrieg sah es lange so aus, als würde Dresden von Kriegshandlungen verschont bleiben. In vier aufeinander folgenden nächtlichen Angriffswellen vom 13. bis 15. Februar 1945 wurden weite Teile des Stadtgebietes durch britische und US-amerikanische Bomber schwer beschädigt. Die Angriffe gingen als Luftangriff auf Dresden in die Geschichte ein. Die genaue Zahl der Opfer ist ungewiss. Sprach man früher in einzelnen – und bis heute noch unbeirrt in vielen rechtsradikalen – Publikationen von bis zu 350.000 Toten, so nimmt man in jüngerer Zeit Opferzahlen in Höhe von etwa 25.000 bis 40.000 Toten an. Dem Historiker Frederick Taylor zufolge geht die falsche Opferzahl auf eine Fälschung der Nazis selber zurück: Ihr wurde eine Null hinzugefügt, um in neutralen Medien und Ländern Stimmung gegen die Alliierten zu machen.
Offiziell anerkannt ist heute die Zahl von bis zu 35.000 Toten. Zu einer ähnlichen Zahl kommt auch eine wissenschaftliche Historikerkommission, die sich auf Initiative des Oberbürgermeisters Ingolf Roßberg unter dessen Leitung am 24. November 2004 konstituiert hatte mit dem Auftrag, die Zahl der Todesopfer während der Luftangriffe auf Dresden abschließend und umfassend festzustellen. Gleichgültig, welcher „plausiblen“ Opferspanne man für die Bombardierung der Elbmetropole am Ende zuneigt, stehen jedenfalls alle Zahlen im sechsstelligen Bereich inzwischen wissenschaftlich anerkannt als weit übertriebene Propagandabehauptungen fest.
Das ZDF zeigte 2006 unter dem Titel Dresden einen zweiteiligen Fernsehfilm zur Zerstörung der Stadt.
Dresden war seit Jahrhunderten ein militärisches Zentrum. Im Dresdner Norden wurde die Albertstadt als autarke Militärstadt angelegt, die unter den Nationalsozialisten weiter ausgebaut wurde. Zwischen 1939 und 1945 wurden auch KZ-Häftlinge, vor allem aus den Lagern in Auschwitz und Flossenbürg, in der Stadt in Baracken interniert. Sie arbeiteten in der Rüstungsindustrie Dresdens.
Nach 1945 standen in und um Dresden die 1. Gardepanzerarmee der Sowjetunion sowie die 7. Panzerdivision der Nationalen Volksarmee. Nie zuvor in Friedenszeiten standen so viele Truppen in Dresden wie zwischen 1945 und 1990. In den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung wurden alle Truppenteile verlegt oder aufgelöst.
Während der Zeit des Sozialismus wurden viele Reste der alten Stadt beseitigt. Ruinen des barocken Dresdens sowie Kirchen wurden gesprengt. Die unzerstörte äußere Neustadt blieb aufgrund von Bürgerprotesten erhalten. In Prohlis und Gorbitz entstanden Großsiedlungen in Plattenbauweise auf zuvor unbebautem Land. Die Johannstadt und andere Gebiete im Stadtzentrum wurden ebenso in Großblockbauweise überbaut. Nur wenige alte Gebäude wurden wieder hergerichtet, so der Zwinger, die Kathedrale und die Semperoper. Das zerstörte Stadtzentrum wurde nach den Idealen des sozialistischen Wohnungsbaus neu angelegt.
![]() |
|
Elbehochwasser im August 2002 Bildherkunft |
Nach der politischen Wende 1989 wurden nochmals einige alte Gebäude abgerissen. Viele andere wurden jedoch mit Hilfe steuerlicher Subventionen wieder hergerichtet. Viele Gebiete Dresdens gelten daher als Beispiele für die gelungene Restaurierung von Baudenkmälern und stehen als Gesamtensembles unter Denkmalschutz.
Im August 2002 wurde die Stadt von der sogenannten „Jahrhundertflut“ getroffen. Dabei überschwemmte die Elbe nebst mehrerer ihrer Nebengewässer die Stadt. Die Elbe erreichte einen Pegelstand, der die bis dato schwersten Hochwasser von 1784, 1799 und 1845 übertraf. Das Reparieren von Straßen und Infrastruktur dauerte nach dem Hochwasser bis in die Gegenwart an; betroffene Bauwerke waren wesentlich schneller wieder hergerichtet.
Im Jahre 2005 wurde nach zehnjähriger Bauzeit der Wiederaufbau der Frauenkirche im Rohbau fertiggestellt und die Kirche am 30. Oktober geweiht. Im Jahre 2006 feiert die Stadt ihr 800jähriges Bestehen (formal am Tag ihrer ersten urkundlichen Erwähnung). Aus diesem Anlass wurden unter anderem am 27. Mai von Bookcrossern im gesamten Stadtzentrum sowie im Stadtteil Neustadt 800 Bücher „freigelassen“.
Religionen
Hauptartikel: Religionen in DresdenIn Dresden gehören etwa 20.000 Menschen einer römisch-katholischen und etwa 75.000 einer evangelisch-lutherischen Gemeinde an. Dies entspricht einem Anteil von vier beziehungsweise 15 % an der Gesamtbevölkerung mit Erstwohnsitz in Dresden.
Die Reformation setzte sich in Dresden 1539 durch. Ab etwa 1571 vertrat die Stadt ein strenges Luthertum. Im Jahre 1661 gab es in Dresden erstmals wieder katholische Gottesdienste. Kurfürst Friedrich August I. veranlasste 1697 den Wechsel des Hofstaates zum katholischen Glauben, um zum polnischen König August II. gekrönt werden zu können. Die katholischen Gemeinden wurden erst 1807 den evangelischen gleichgestellt und blieben nach Mitgliederzahl bis heute eine kleine Minderheit. Ab 1949 trat die Mehrzahl der Dresdner aus der – meist evangelischen – Kirche aus. Der Anteil der evangelischen Kirchenmitglieder ging von etwa 85 % auf 22 % (1989) zurück. Seit 1980 ist Dresden erstmals in seiner Geschichte Sitz eines Bischofs, wobei die katholische Hofkirche zur Kathedrale des Bistums Dresden-Meißen erhoben wurde.
Die Stadtverwaltung schätzt die heutige Anzahl der Mitglieder von Freikirchen und nicht-christlichen Gemeinden auf etwa 5000 Menschen. Bis zu seiner Vereinigung mit der Apostolischen Gemeinschaft im Jahr 1994 hatte der seinerzeit etwa 1000 Mitglieder umfassende Reformiert-Apostolische Gemeindebund seinen Sitz in der Elbmetropole. Daneben leben in Dresden heute etwa 700 Juden.
Entwicklung des Stadtgebiets
Hauptartikel: Entwicklung des Dresdner Stadtgebiets für detaillierte Werte und Statistiken
![]() |
|
Bevölkerungsdichte der einzelnen Ortsamtsbereiche und Ortschaften Bildherkunft |
![]() |
|
Die landschaftliche Einbindung Dresdens und Grenzen urbaner Räume: Blick von der Frauenkirche flussaufwärts Bildherkunft |
Ursprünglich lag der älteste Teil der Stadt rechtselbisch, daher nördlich der Elbe. Den Stadtteil Altendresden gibt es nicht mehr. Nachdem er abbrannte, wurde er 1732 als Neue Königliche Stadt, später vereinfacht Neustadt, neu angelegt und ist mit der heutigen Inneren Neustadt deckungsgleich. Der Stadtteil südlich der Elbe wird daher mittlerweile als die historische Altstadt bezeichnet. Gleichzeitig hat sich damit die gesamte Stadt nach Süden verlagert. Auch die Tallage ist südlich der Elbe wesentlich flacher, was die starke Entwicklung dort begünstigte. Gerade aufgrund ihrer Tallage dehnt sich die Stadt nicht gleichmäßig aus, sondern folgt dem Tal in südöstliche beziehungsweise nordwestliche Richtung. Sowohl nördlich als auch südlich der Elbe wuchs Dresden zunächst durch Vorstädte, die anfangs der Stadtfestung vorgelagert waren.
Eingemeindungen von umliegenden Gemeinden gab es seit 1835, als Dresden sich nach Norden und Westen ausdehnte. Seitdem wurden 64 Landgemeinden, zwei Gutsbezirke und zwei Städte nach Dresden eingemeindet.
Landgemeinden, die in Dresden nach 1990 eingemeindet wurden, erhielten den Sonderstatus „Ortschaft“ innerhalb der kommunalen Struktur von Dresden. Die größte Eingemeindung dabei war die von Schönfeld-Weißig im Osten des Stadtgebietes.
Der Bereich Dresdens mit der dichtesten Besiedlung ist der Ortsamtsbereich Blasewitz. Dabei ist dichte Besiedlung nicht mehr Anzeichen für schlechteren Wohnraum, wie es zu Zeiten enger Hinterhofbebauung noch gelten konnte. Die Elbe wirkt im Bereich von Blasewitz als Grenze des urbanen Raums, weshalb diese dicht besiedelten und die quasi unbewohnten Flächen der Dresdner Heide sehr nahe beieinander liegen. Blasewitz selbst wurde erst 1921 an Dresden angegliedert, wobei zu jener Zeit schon weite Teile des heutigen Ortsamtsbereichs zur Stadt Dresden gehörten. Die Dresdner Heide liegt im Ortsamtsbereich Loschwitz, das mit 268 Einwohnern je Quadratkilometer das am dünnsten besiedelte Ortsamt Dresdens ist.
Wie feinstrukturiert und unterschiedlich die urbanen Räume Dresdens besiedelt sind, zeigt sich beim Vergleich von Äußerer und Innerer Neustadt. Die Äußere Neustadt ist mit mehr als 11.000 Bewohnern pro Quadratkilometer der am dichtesten besiedelte Stadtteil Dresdens, während die Innere (historische) Neustadt mit etwa 3.000 Einwohnern pro km² eine weit geringere Bevölkerungsdichte hat.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte Dresden zu den fünf bevölkerungsreichsten Städten in Deutschland. 1933 wurde mit 642.143 Einwohnern der höchste Wert in der Geschichte Dresdens gezählt. Durch den Zweiten Weltkrieg verringerte sich die Stadtbevölkerung bei der Zählung von 1946 auf etwa 468.000. Zwischenzeitlich wieder auf mehr als 500.000 Einwohner angestiegen, sank die Anzahl an wohnberechtigter Bevölkerung mit Erstwohnsitz durch Abwanderung und Suburbanisierung bis 1995 erneut auf etwa 469.000 Einwohner und damit auf nur knapp mehr als kriegsbedingt 1946. Danach wurde sie durch Eingemeindungen erhöht und steigt mittlerweile auch dauerhaft durch einen leichten Wanderungsüberschuss an. Die Einwohnerzahl betrug am 30. Juni 2006 genau 500.068(nur Hauptwohnsitze). Am 12. August 2006 wurde ein Neugeborener symbolisch als der 500.000. Einwohner der Stadt vom Oberbürgermeister begrüßt.
Namensherkunft
Neben dem Stadtnamen Dresdens sind auch die Stadtteilnamen fast ausschließlich slawischer Herkunft. Typische Endungen der Namen sind „-witz“ und „-nitz“. Die Endung „-witz“ entstand aus „wicz“ und bedeutet „Dorf“. Eine weitere Möglichkeit der Entstehung einer Endung auf „-itz“ begründet sich auf „icz“ für „Leute“ (eines Anführers). Während der germanischen Kolonisierung wurden die Endungen eingedeutscht. Interessant ist dazu auch ein Vergleich der tschechischen Ortsnamen, die in Regel noch eine deutsche Übersetzung besitzen (zum Beispiel Býčkovice – Pitschkowitz).Die sich teilweise stark veränderten Dorfnamen zeigten häufig persönliche Besitzverhältnisse an. Zum Beispiel wurde Leutewitz zuerst als Ludiwice (das „Dorf des/der Lud“) erwähnt. Bei anderen ähnlichen Stadtteilen könnten auch geografische Merkmale aufgezeigt worden sein.
Die Endung „-nitz“ hat verschiedene Hintergründe: Der Stadtteilname Kemnitz hat dieselbe Herkunft wie Chemnitz und stammt von „kamenica“, dem „Steinbach“, ab. Häufig entstand die Endung „-nitz“ aber erst durch Verkürzung des deutschen Namens. Pillnitz hieß ursprünglich „Belenewitz“ („Dorf des/der Belan“) und wurde dann verkürzt. Auch die Endung „-ritz“ ergab sich häufig schlicht durch Verkürzung.
Sehr wenige Ortsbezeichnungen wie Langebrück haben ihren Ursprung tatsächlich in der deutschen Sprache. Hosterwitz hat einen lateinischen Ursprung über das sorbische Wort „Hostis“ (Herberge). Die (neueren) Ortsbezeichnungen „Weißer Hirsch“ und „Wilder Mann“ gehen beide auf Gastwirtschaften zurück, die sich in diesen Randlagen der Stadt befanden.
Politik
![]() |
|
Das „Neue Rathaus“ (hier der Turm) ist der Sitz der Stadtverwaltung, der auf dem Bild fehlende Goldene Rathausmann war zur Zeit dieser Aufnahme für eine Rekonstruktion entfernt worden Bildherkunft |
Stadtverwaltung, -gremien und -politik
Die Fraktionen im Stadtrat (70 Mandate) nach der letzten Stadtratswahl am 13. Juni 2004
- CDU 21
- Linke 17
- Bündnis 90/Die Grünen 9
- SPD 8
- FDP (inkl. DSU) 6 (1)
- Bürgerfraktion (darunter: Bürgerliste, Freie Bürger, Volkssolidarität) 6 (je 2)
- Fraktionslose (Nat. Bündnis) 3
Der Oberbürgermeister leitet die Stadtverwaltung, verantwortet laufende Tagesgeschäfte und repräsentiert die Stadt. Er wird für eine Amtszeit von sieben Jahren direkt gewählt. Ihm unterstellt sind mehrere Bürgermeister für einzelne Fachbereiche. Der derzeitige Oberbürgermeister Ingolf Roßberg trat sein Amt am 1. August 2001 an, weshalb die ursprünglich nächste Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2008 gelegen hätte. Am 4. September 2006 wurde er wegen Untreue und Beihilfe zum Bankrott vom Landgericht Dresden zu einem Jahr und zwei Monaten auf Bewährung verurteilt. Ändert eine mögliche Revision das Strafmaß nicht auf unter ein Jahr auf Bewährung oder spricht ihn frei, muss er gemäß dem sächsischen Beamtengesetz sein Amt als Oberbürgermeister aufgeben. Roßberg ist seit dem 16. Mai 2006, nach der Zulassung des Gerichtsverfahrens, suspendiert und wird von Lutz Vogel, dem Bürgermeister für Kultur, vertreten.
Der Stadtrat definiert die Grundlagen nach der die Stadtverwaltung handelt und kann über Beschlüsse auch dem Oberbürgermeister Aufträge erteilen. Sofern einzelne Entscheidungen nicht im Kompetenzbereich des Oberbürgermeisters liegen, bestimmt der Stadtrat über Angelegenheiten der Stadt. In der Tat ist der Stadtrat wesentlich an Fragen der Stadtentwicklung beteiligt. Er nimmt, bezogen auf die Stadt, gesetzgebende Kompetenzen wahr, indem er Stadtverordnungen und Satzungen erlässt. Die Stadträte werden über ein Drei-Stimmen-System für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Im Stadtrat gibt es 70 Stadträte. Für Senioren und Ausländer in der Stadt gibt es Beiräte.
Kommunalpolitische Themen
![]() |
|
Dresden gleicht an vielen Orten (wie am Neumarkt und am Postplatz) einer großen Baustelle – daraus resultierend ist Stadtbau das wohl am häufigsten diskutierte Thema in Dresden Bildherkunft |
In den letzten Jahren und Monaten wurden mehrere Themen in der Dresdner Kommunalpolitik sehr kontrovers diskutiert: über den Bau einer weiteren Elbquerung, der Waldschlößchenbrücke, entschied ein Volksentscheid zustimmend. Da die Brücke im Weltkulturerbe Dresdner Elbtal liegen soll, wurde seitens der UNESCO geprüft, ob sie das Welterbe gefährdet. Die Stadtverwaltung musste Anfangs 2006 den für das Frühjahr angesetzten Bau der Brücke aussetzen, um die Entscheidung der UNESCO abzuwarten. Inzwischen liegt ein negativer Bescheid vor, und Dresden wurde auf die Rote Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Da sich darauf im Stadtrat jedoch weder die erforderlichen Mehrheiten für einen neuen Bürgerentscheid als auch für einen Baustart fanden, ist der Brückenbau inzwischen Gegenstand eines Rechtsaufsichtsverfahrens beim Regierungspräsidium.
Im März 2006 beschloss der Stadtrat von Dresden den Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft WOBA Dresden an die US-amerikanische Investmentgesellschaft Fortress Investment Group LLC. Dadurch wurde Dresden zur ersten schuldenfreien Großstadt Deutschlands, weil die eingenommenen 982 Millionen Euro zur Tilgung der 741,4 Millionen Euro Schulden verwendet werden konnten. Da die WOBA besonders viele Wohnungen des Sozialen Wohnungsbaus anbietet, ist der Verkauf umstritten und löste ein breites Medienecho aus. Grund für die Entschuldung durch den Verkauf war auch die hohe Zinsbelastung von 60 Millionen Euro pro Jahr, die die Einnahmen aus der WOBA um ein vielfaches übertrafen.
Weitere Themen sind der Neubau für die Staatsoperette und die Modernisierung eines der Stadien der Stadt. Bei letzterem gab der Stadtrat dem Oberbürgermeister Weisung für einen Auftrag an ein Konsortium, durch den keine Baukosten für die Stadt entstehen sollten. Es wurde ferner entschieden, das Rudolf-Harbig-Stadion auszubauen.
Räumliche Gliederung der Kommunalpolitik
Dresden ist in Ortsamtsbereiche gegliedert. Diese sind in Ortsteile beziehungsweise Stadtteile unterteilt und haben jeweils ein Ortsamt, sozusagen ein Rathaus vor Ort, sowie einen Ortsbeirat im Sinne von § 71 der Sächsischen Gemeindeordnung, der zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Ortsamtsbereich betreffen, vom Stadtrat und seinen Ausschüssen anzuhören ist. Vorsitzender des Ortsbeirats ist der Oberbürgermeister oder eine von ihm beauftragte Person. In der Regel ist dies der Ortsamtsleiter des Ortsamtsbereiches. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Ortsbeiräte werden vom Stadtrat von Dresden nach einem Parteien- und Listenproporz gewählt, der sich an den Wahlergebnissen bei der Stadtratswahl in den einzelnen Ortsamtsbereichen orientiert. Diese Mitglieder müssen ihren Hauptwohnsitz im jeweiligen Ortsamtsbereich haben.Nach 1990 eingemeindete Gebiete bilden in Dresden Ortschaften. Für die Ortschaften wurden insgesamt fünf Verwaltungsstellen eingerichtet. Die Ortschaft Altfranken wird jedoch vom Ortsamt Cotta mitverwaltet. Die Ortschaften haben jeweils einen Ortschaftsrat, der – im Gegensatz zu den Ortsbeiräten der Ortsamtsbereiche – direkt von den Bürgern der Ortschaft zeitgleich mit dem Stadtrat von Dresden gewählt wird. Jeder Ortschaftsrat wählt für seine Ortschaft einen Ortsvorsteher.
Historische Entwicklung
An der Spitze der Stadt Dresden gab es seit dem 13. Jahrhundert (1292) einen Rat mit einem Bürgermeister. Dieser wurde vom Rat gewählt und wechselte jährlich. Er war ehrenamtlich tätig. Nach Einführung der Allgemeinen Städteordnung des Königreichs Sachsen im Jahre 1832 gab es neben dem Bürgermeister noch gewählte Stadträte. 1853 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Bereits 1874 schied Dresden aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine „exemte Stadt“. In der gegenwärtigen Landesstruktur bezeichnet man solche Städte als „kreisfreie Stadt“. Sie blieb aber weiterhin Sitz der Amtshauptmannschaft Dresden sowie der Kreishauptmannschaft Dresden. Aus der Amtshauptmannschaft wurde später der Kreis Dresden, aus der Kreishauptmannschaft der Regierungsbezirk Dresden.Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Oberbürgermeister und Ratsherren entsprechend der Deutschen Gemeindeordnung von der NSDAP eingesetzt.
1945, nach dem Zweiten Weltkrieg, setzte zunächst die sowjetische Stadtkommandantur eine Verwaltung ein. Im September 1946 wurde als Stadtparlament eine Stadtverordnetenversammlung gewählt. Bei späteren Wahlen bis 1989 traten alle Parteien und Organisationen auf einer gemeinsamen Liste auf.
Nach dem Beitritt der DDR zur BRD wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Präsident beziehungsweise eine Präsidentin (ab 1990 Evelyn Müller, CDU). Aufgabe der Stadtverordnetenversammlung war es auch, den Oberbürgermeister zu wählen. Nach Einführung der Süddeutschen Ratsverfassung in Sachsen ist seit 1994 der nunmehr direkt vom Volk gewählte Oberbürgermeister auch Vorsitzender des Stadtrates.
Liste der Oberbürgermeister seit 1853
| 1853–1877 | Friedrich Wilhelm Pfotenhauer |
| 1877–1895 | Dr. Paul Alfred Stübel |
| 1895–1915 | Gustav Otto Beutler |
| 1915–1931 | Dr.-Ing. e. h. Bernhard Blüher |
| 1931–1933 | Dr. Wilhelm Külz |
| 1933–1940 | Ernst Zörner |
| 1940–1945 | Dr. Hans Nieland |
| 1945–1945 | Dr. Rudolf Friedrichs |
| 1945–1946 | Dr. Johannes Müller |
| 1946–1946 | Dr. Gustav Leissner |
| 1946–1958 | Walter Weidauer |
| 1958–1961 | Prof. Herbert Gute |
| 1961–1986 | Gerhard Schill |
| 1986–1990 | Wolfgang Berghofer |
| 1990–2001 | Dr. Herbert Wagner (CDU) |
| seit 2001 | Ingolf Roßberg (FDP, für Initiative OB für Dresden) |
Entwicklung des Wappens
Blasonierung: Gespaltener goldener Schild; vorn ein schwarzer Löwe, hinten zwei schwarze Pfähle.
Bedeutung: Der Löwe steht für die Markgrafschaft Meißen, die „Landsberger Pfähle“ für die Markgrafschaft Landsberg, beides Kernländer der Wettiner, welche die Stadt seit dem Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole sind bereits seit 1309 in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Ursprünglich waren die Pfähle blau (vergleiche auch die Wappen von Leipzig und Chemnitz), doch wurden sie später schwarz gefärbt, um Verwechslungen mit ebendiesen Städten zu vermeiden. Die Stadtfarben sind daher schwarz und gelb.
Bundestagsabgeordnete
Dresden teilt sich in zwei Bundestagswahlkreise auf. Der Wahlkreis 160 erlangte bei der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag im Jahre 2005 Berühmtheit, weil in ihm zwei Wochen später gewählt werden musste. Da das Ergebnis der anderen Wahlkreise bereits bekannt war, fiel das Ergebnis insbesondere durch die Überhangmandate sehr taktisch aus.Im Wahlkreis 160 ist Andreas Lämmel von der CDU gewählter Abgeordneter. Stärkste Partei wurde die SPD.
Der Wahlkreis 161 (Dresden II) schließt alle Stadtteile nördlich der Elbe und einige westliche südlich der Elbe ein. Er reicht aber auch aus der Stadt in den Landkreis Meißen. Abgeordneter dieses Wahlkreises wurde Arnold Vaatz von der CDU, die in dem Wahlkreis auch stärkste Partei wurde.
Städtepartnerschaften
Dresden unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
|
|
Kultur und Sehenswürdigkeiten
![]() |
|
Abendliche Elbe am Terrassenufer Bildherkunft |
![]() |
|
Blick auf Dresden bei Nacht Bildherkunft |
![]() |
|
Dresdner Semperoper Bildherkunft |
![]() |
|
Kulturpalast (an der Wilsdruffer Straße) Bildherkunft |
Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt von hohem internationalen Rang und ist Weltkulturerbestätte. Die Stadt besitzt kostbare Kunstsammlungen, bekannte Klangkörper und bedeutende Bauwerke aus zahlreichen Epochen und für verschiedenste Zwecke. Oft befinden sich kulturelle Einrichtungen in besonderen Bauwerken; der Übersicht halber, sind Bauwerk und Einrichtung in getrennten Kapiteln beschrieben, auch um die jeweilige Verknüpfung wiedergeben zu können. Zahlreiche Großveranstaltungen ziehen jedes Jahr viele Gäste aus dem In- und Ausland an. Nennenswert ist auch die Verzahnung von Kunst mit Wissenschaft und Technik, wie sie übergangslos in vielen Sammlungen erkennbar ist.
Theater und Bühnen
Die Sächsische Staatsoper Dresden im bekannten Bauwerk der Semperoper (siehe unten) wurde 1841 am jetzigen Standort gegründet. Das Bauwerk der Oper wurde in seiner Geschichte zweimal zerstört. Insgesamt war die Staatsoper in mehr als 50 Jahren ihrer etwa 160jährigen Geschichte gezwungen, an einem anderen Ort als der Semperoper zu spielen. In der Semperoper wurden Opern von Richard Wagner und Richard Strauss uraufgeführt. Das Orchester der Oper ist die Sächsische Staatskapelle (siehe unten).Das Staatsschauspiel Dresden betreibt das „Schauspielhaus am Zwinger“ (das „Große Haus“) und damit das größte Theater der Stadt. Weitere Theater des Staatsschauspiels sind das „Schlosstheater am Theaterplatz“ und das „Kleine Haus“. Ebenfalls am Theaterplatz befindet sich der Theaterkahn, eine Bühne auf einem Elbschiff.
Für die Staatsoperette Dresden wird seit Jahren nach einer Spielstätte in der Innenstadt gesucht. Derzeit ist ein Neubau am Wiener Platz, direkt am Hauptbahnhof, im Gespräch. Entgegen ihrer Bezeichnung als Staatseinrichtung ist die Stadt Dresden Besitzer und Betreiber der Operette.
Die bedeutenden Kabaretttheater der Stadt sind „Die Herkuleskeule“ und die Komödie Dresden.
Das Theater für moderne Formen von Aufführungen ist das Theater Junge Generation, zu dem auch ein Puppentheater gehört. Weitere Theater und Aufführungsstätten sind „Das Societaetstheater“, „die bühne“, „Das Projekttheater“ in der Dresdner Neustadt und das Theater „Wechselbad“. Auch die Kulturvereine „Mimenstudio Dresden e. V.“, „Kulturverein riesa efau“ und die „Motorenhalle – Projektzentrum für zeitgenössische Kunst“ zeigen Aufführungen.
Musik
In Dresden existieren mehrere berühmte Orchester.Die Sächsische Staatskapelle Dresden gilt als das älteste durchgängig musizierende Orchester der Welt und zählt nach wie vor zu den besten Klangkörpern überhaupt. Ihr Vorgänger, die Königliche Hofcantorey, wurde von Moritz von Sachsen bereits 1548 gegründet. Anfang des 17. Jahrhunderts begann die Staatskapelle Opernaufführungen zu begleiten und wurde später das Orchester der Sächsischen Staatsoper (Semperoper). Musikdirektoren waren unter anderen Carl Maria von Weber, Heinrich Marschner sowie als Assistent Richard Wagner. Ab 2007 wird Fabio Luisi Generalmusikdirektor.
Die Dresdner Philharmonie, das Konzertorchester der Stadt Dresden, wurde 1870 gegründet und ist ebenfalls international geachtet. Bis 1915 trug es den Namen „Orchester des Gewandhauses Dresden“. Chefdirigenten in jüngerer Zeit waren unter anderen Kurt Masur und Marek Janowski. Derzeitiger Chefdirigent ist Rafael Frühbeck de Burgos.
Die Dresdner Sinfoniker sind ein sehr junges Orchester, sie gründeten sich 1996. Das Sinfonieorchester trägt sich über die Mitglieder nahezu selbst. Es widmet sich ausschließlich der zeitgenössischen Musik abseits des normalen Konzertrepertoires sowie dem Crossoverbereich. 2004 wurde es mit dem Echo Klassik ausgezeichnet und vertonte zusammen mit den Pet Shop Boys den Film Panzerkreuzer Potemkin neu.
Weitere Orchester in Dresden sind das „ensemble courage“, ein Spezialensemble für zeitgenössische (Kammer-) Musik, 2004 mit dem Förderpreis der Stadt Dresden ausgezeichnet, und „sinfonietta dresden“, ein Kammerorchester mit vielfältigen Aufgaben im Dresdner Musikleben und einer eigenen Konzertreihe.
In Dresden haben auch zwei berühmte Chöre mit langer Historie ihre Heimat. Der Dresdner Kreuzchor (Capella sanctae crucis) ist der Knabenchor der Kreuzkirche. Der Chor ist etwa so alt wie die Stadt selbst und wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Der Knabenchor der Kathedrale (ehemalige Hofkirche) sind die Dresdner Kapellknaben.
Weitere Chöre in Dresden sind:
- Dresdner Kammerchor – international und in Dresden aktiver Chor mit dem Schwerpunkt Alte Musik, gegründet (1985) und geleitet von Hans-Christoph Rademann
- Philharmonischer Chor Dresden – 1967 gegründet, arbeitet hauptsächlich mit der Philharmonie zusammen, derzeitiger Leiter ist Matthias Geißler
- Knabenchor Dresden – gegründet im Jahr 1971 durch Studienrat Manfred Winter, geleietet von Matthias Jung
- Singakademie Dresden – einer der bedeutendsten Laienchöre Mitteldeutschlands, hervorgegangen aus dem 1884 gegründeten Dresdner Lehrergesangverein, bestehend aus Kinder-, Kammer-, Oratorien- und Seniorenchor, geleitet von Ekkehard Klemm
Museen und Galerien
![]() |
|
Brühlsche Terrasse mit Kunstakademie & Ausstellungsgebäude Bildherkunft |
![]() |
|
Blick in die Skulpturensammlung mit den vor der Flut ausgegliederten Gipsabgüssen Bildherkunft |
![]() |
|
Ausstellung der Rüstkammer Bildherkunft |
Staatliche Museen und Landesmuseen
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) enthalten die berühmtesten staatlichen Museen Dresdens. Zahlreiche einzelne Exponate ziehen international Besucher an oder werden weltweit an andere Museen und Ausstellungen verliehen. Eine zentrale Einrichtung der Kunstsammlungen wird wieder das Dresdner Schloss, das derzeit noch in Teilen aufgebaut wird. Neben diesem befinden sich noch zahlreiche Museen im Zwinger.
Die Gemäldegalerie Alte Meister befindet sich im Semperbau des Zwingers. Der Standort des Museums liegt dort seit 1855. Das berühmteste Exponat dieser Galerie ist die Sixtinische Madonna von Raffael, die ursprünglich 1512/13 als Altarbild gemalt wurde. Mit weiteren Werken unter anderen von Rembrandt, Rubens und Canaletto führt die Galerie Bilder der Renaissance und des Barock. Der Begriff „Alte Meister“ soll dabei die epochale Abgrenzung zu den Malern der Galerie Neue Meister späterer Epochen schaffen.
Zu den Neuen Meistern zählen Maler wie Caspar David Friedrich, Max Liebermann, Max Slevogt, Otto Dix und Künstler der Vereinigung Die Brücke. Damit führt die Galerie Werke der Romantik, des Impressionismus und des Expressionismus. Im Gegensatz zu den Alten Meistern hatten bei den Künstlern dieser Galerie sehr viele einen persönlichen Bezug zu Dresden, indem sie an der Kunstakademie studierten, lehrten oder in Dresden lebten. Die Galerie Neue Meister reißt als einziges großes Museum in Dresden die Moderne der Bildenden Künste an.
Eine weitere berühmte Einrichtung der SKD ist das Grüne Gewölbe. Es beherbergt den Schatz des ehemaligen sächsischen Königs. Der Schatz in Form von Schmuck und repräsentativen Ausstellungsstücken ist eine Sammlung europäischer Goldschmiedekunst und des Feinhandwerks. Besonders bekannt ist der Kirschkern, der mit zahlreichen menschlichen Köpfen beschnitzt ist. Insgesamt besitzt die Sammlung etwa 3000 Stücke, von denen bis Ende August 2006 baubedingt nur 1000 ausgestellt werden konnten. Seit 1. September 2006 befindet sich das Grüne Gewölbe jedoch wieder in den früheren, nach dem alten Vorbild renovierten Räumen im Schloss. Eng verbunden ist die Sammlung mit dem Münzkabinett und mit der Rüstkammer.
Ein besonderes Museum der SKD ist der Mathematisch-Physikalische Salon, der sich ebenfalls im Zwinger befindet. Er enthält mathematische und physikalische Instrumente aus der Zeit des Barock und der Aufklärung, aber auch Globen und astronomische Kartografien. Er ist eines der frühesten Zeugnisse für die Verbindung von Kultur und Wissenschaft in Dresden und wurde 1728 aus der allgemeinen Kunstsammlung ausgegründet. Die Grundlagen dieser Sammlung wurden dort schon Jahrhunderte vorher gelegt.
Weitere Einrichtungen der Kunstsammlungen sind das Kunstgewerbemuseum im Schloss Pillnitz, das Kupferstich-Kabinett, das Museum für Sächsische Volkskunst, die Porzellansammlung – eine Sammlung Meißner Porzellans –, die Puppentheatersammlung und die Skulpturensammlung.
Weitere Landesmuseen und Sammlungen des Landes in Dresden sind:
- Landesmuseum für Vorgeschichte
- Staatliche Naturhistorische Sammlungen Dresden
- Museum für Völkerkunde Dresden
- Universitätssammlung Kunst + Technik der Technischen Universität Dresden
- Verkehrsmuseum Dresden
Nationale Museen
Das Deutsche Hygiene-Museum dient seit seiner Gründung 1912 der gesundheitlichen, humanbiologischen und medizinischen Aufklärung der breiten Bevölkerung. Bekanntestes Exponat ist die Gläserne Frau, die einen plastischen Einblick auf alle inneren Organe zulässt.Im Norden der Stadt, in der ehemaligen Kasernenvorstadt Albertstadt, liegt das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Es wird derzeit nach Plänen von Daniel Libeskind umgebaut (siehe unten) und führt eine Sammlung von Waffen und Kriegsgeräten aus mehreren Jahrhunderten.
Städtische Museen
Das Stadtmuseum Dresden sitzt mit seiner Hauptstelle im Landhaus (dem ersten Tagungsgebäude für die Landstände) am Pirnaischen Platz. Diese Stelle enthält neben der städtischen Galerie Ausstellungen zur Stadtentwicklung. Weitere Museen des Stadtmuseums sind das Carl-Maria-von-Weber-Museum, das Kraszewski-Museum, das Kügelgenhaus (Museum der Dresdner Romantik), das Schillerhäuschen und das Heimat- und Palitzschmuseum.Die Technischen Sammlungen der Stadt Dresden liegen im Stadtteil Striesen und belegen den Ernemannbau, eine alte Fabrik für fotografische Apparaturen. Sie stellt technische Objekte der Industrialisierung, aber auch Rechen- und Datenverarbeitungsmaschinen aus. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf sächsischen Entwicklungen, die die Industrialisierung in Sachsen beeinflussten.
Weitere Museen
- Erich-Kästner-Museum
- Fahrradmuseum
- Gedenkstätte Münchner Platz Dresden
- Kleinbauernmuseum Reitzendorf
- Kulturverein riesa efau
- Buchmuseum
- Lichtdruck-Werkstatt-Museum
- Schulmuseum
Zeitgenössische Kunst in Dresden
Zeitgenössische Kunst ist in Dresden in folgenden nicht-kommerziellen Instituten und Galerien zu sehen:- Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst
- Motorenhalle – Projektzentrum für zeitgenössische Kunst
- Doppel.De – Autonome Projektgalerie Studierender der Hochschule für Bildende Künste Dresden
- 7 Stock – useful information
- Oktogon – Ausstellungsräume der Hochschule für Bildende Künste Dresden
Bibliotheken
![]() |
|
Die SLUB Dresden Bildherkunft |
Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB, siehe unten) befindet sich auf dem Campus der TU Dresden integriert im Süden der Stadt. Sie besitzt als Landesbibliothek das Pflichtexemplarrecht für in Sachsen vor allem in der Verlagsstadt Leipzig erschienene und erscheinende Bücher. Sie gehört mit etwa sieben Millionen Bestandseinheiten zu den größten Bibliotheken in Deutschland und entstand 1996 durch den Zusammenschluss mit der Universitätsbibliothek. In der Bibliothek befindet sich die Deutsche Fotothek. Gegründet wurde die Landesbibliothek als Hofbibliothek 1556.
Die Stadt selbst betreibt mit den städtischen Bibliotheken eine der am intensivsten genutzten Bibliotheken in Deutschland. Jährlich entleiht sie mehr als fünf Millionen Bücher und andere Medien. Sie unterteilt sich in 18 Stadtteilbibliotheken, 28 Haltestellen der Fahrbibliothek und eine Hauptstelle.
Kinos
![]() |
|
Schauburg Dresden Bildherkunft |
Dresden hat eine ausgesprochen vielfältige Kinolandschaft. Mit dem CinemaxX in Blasewitz, dem Metropolis am Waldschlößchen, dem UCI im Elbe-Park und dem UFA-Palast an der Prager Straße existieren insgesamt vier Multiplex-Kinos in Dresden. Besonders der UFA-Palast ist architektonisch interessant; der vom Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfene auffällige „Glaskristall“ (siehe unten) steht direkt neben dem derzeit nicht mehr als Kino genutzten und ebenso markanten „Rundkino“ aus DDR-Zeiten.
Trotz der Häufung von Multiplex-Kinos bestehen in Dresden weiterhin verschiedene Programmkinos und mit der Schauburg in der Neustadt auch ein großes „klassisches“ Kino. Trotz der Konkurrenz wurde beispielsweise die Schauburg wiederholt bei Umfragen eines Dresdner Stadtmagazins zum beliebtesten Kino gewählt. Unter den Programmkinos sind vor allem das Programmkino Ost, das Casablanca, das Kino im Dach, das Kino im Kasten und das Thalia zu nennen. Im Jahr 2006 wiedereröffnet wurde das Kino in der Fabrik (kurz KIF), das jedoch kein reines Programmkino ist. Erwähnenswert ist dessen ungewöhnliches Ambiente in einer ehemaligen Fabrik, das unter anderem durch eine ausgefallene Farbgebung besticht.
Bauwerke
![]() |
|
Schloss (rechts) und Hofkirche am Theaterplatz Bildherkunft |
![]() |
|
Brühlsche Terrasse mit Frauenkirche (noch im Aufbau) Bildherkunft |
Dresden ist berühmt als Stadt des Barock. Dabei hat sich im Bereich der Architektur der Dresdner Barock entwickelt. Die erhaltenen Bauwerke des Barock sind im Allgemeinen für sächsische Monarchen errichtet worden und teilweise auch dem Neobarock zuzuordnen. Für bürgerlichen Barock gibt es in Dresden wenige erhaltene Beispiele. Auf der anderen Seite werden viele Gebäude irrtümlich dem Barock zugeordnet. Weitere Bauwerke sind im Stil der Renaissance und der Klassik, vor allem aber im „Neobaustil“ des Historismus errichtet.
Kulturelles Erbe
Zum kulturellen Erbe gehört als Gesamteinheit das Weltkulturerbe Elbtal. Diese erst kürzlich von der UNESCO aufgenommene Weltkulturerbestätte wird jedoch im Moment dahingehend geprüft, ob sie durch den geplanten Bau der Waldschlößchenbrücke gefährdet ist. Im November 2005 äußerte sich der zuständige Direktor des Unesco-Welterbezentrums besorgt über die mögliche Beeinträchtigung der Landschaft. Weiterhin offen ist, unter welchen Voraussetzungen und ob es zum Bau der Brücke kommen wird, da der eigentlich für 22. März 2006 geplante Baustart ausgesetzt wurde. Am 25. August 2006 beschloss der Dresdner Stadtrat, dass der Antrag auf Planfeststellung für den „Verkehrszug Waldschlößchenbrücke“ zurückzuziehen sei und dass Alternativen für eine rechtlich zulässige Umsetzung des Bürgerentscheides vom 27. Februar 2005 für den Bau der Brücke zu prüfen seien, damit das Weltkulturerbe erhalten bliebe.Der eigentlichen barocken Zielsetzung einer Beherrschung der Natur und Einordnung in klare symmetrische Formen entgegengestellt, achtete man bei der Stadtplanung auf Freiräume für die Elbe. Die Elbe durchläuft die Stadt deshalb immer noch in weiten Mäandern. Dieser Umgang mit den elbnahen Räumen setzte sich dabei über Jahrhunderte bis in die Gegenwart durch. Zu diesem Kulturraum zählen auch bürgerliche und industrielle Bauwerke.
Die beiden kulturellen Wahrzeichen der Stadt sind die Semperoper und der Zwinger. Die Semperoper wurde von 1977 bis 1985 nach Originalplänen des zweiten Opernbaus (1878 bis 1945]]) von Gottfried Semper wiedererrichtet. Sie ist ein Bauwerk des Historismus und trägt vor allem Elemente der Klassik. Der Zwinger kann noch als im Original erhalten bezeichnet werden. Er wurde von 1711 bis 1722 im barocken Baustil als Ort für Feierlichkeiten verbunden mit Kunstausstellungen auf einer ehemaligen Bastion der Stadtfestung errichtet. Auf seiner Südseite blieben dabei Reste der Stadtmauer erhalten, in der sich das sehr bekannte Kronentor befindet, das der königlichen Krone nachempfunden ist. Als eines der ersten Gebäude wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und restauriert. Zusammen mit dem Italienischen Dörfchen und der Hofkirche (siehe unten) bilden Zwinger und Semperoper die architektonische Einheit des Theaterplatzes.
Die Brühlsche Terrasse erstreckt sich in der Innenstadt entlang des Elbufers. Sie ist eine Zusammenstellung aus mehreren Bauwerken und befindet sich auf der alten Stadtbefestigung etwa zehn Meter über der Elbe. Die Kasematten, die ehemaligen unzugänglichen Wehranlagen der Stadt, unter der Terrasse sind in Form eines Museums begehbar. Gebäude, die zur Brühlschen Terrasse gezählt werden, sind zum Beispiel das Albertinum, die Kunstakademie und die Secundogenitur, die ihren Namen daher erhielt, dass immer der zweitgeborene Sohn (lat. secundo) der sächsischen Könige dieses Gebäude als Ausgleich erhielt. Am östlichen Ende befindet sich die Jungfernbastei beziehungsweise der Brühlsche Garten.
Das Dresdner Residenzschloss war Wohnsitz der sächsischen Kurfürsten und später Könige. Es ist im Verlauf seiner Geschichte häufig erweitert und verändert worden. Es weist daher sehr viele Baustile in verschiedenen Flügeln und Teilen des Gesamtbauwerks auf. Die ältesten Strukturen lassen sich auf Stichen des 15. Jahrhunderts erkennen. Der Georgenbau ist dabei einer der wenigen erhaltenen Renaissancebauten in Dresden. Der Wiederaufbau des Schlosses begann 1986 und ist bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeschlossen. Als erstes eigenständiges Element der Schlossanlagen konnte der Stallhof fertiggestellt werden. Zur architektonischen Einheit des Schlossplatzes zählen noch die Hofkirche (siehe unten), der Fürstenzug und das erst Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Ständehaus.
Am Rand der Dresdner Innenstadt befindet sich der Große Garten, ein Park mit Merkmalen barocker Gartenbauweise und symmetrischer Wegführung, allerdings mit freien Verläufen von Bewaldung. In diesem befindet sich das Sommerpalais. Der Große Garten gehört nicht zum Weltkulturerbe.
Am Rande von Dresden, direkt an der Elbe, liegt das Schloss Pillnitz. Dieses besteht aus drei Palais im barocken und chinamodischen Baustil und wurde als Sommerresidenz genutzt. Das Palais an der Elbseite besitzt die berühmte Treppe zur Elbe, über die es möglich war, aus der Innenstadt per Gondel an diesem Schloss zu landen. In die europäische Geschichte ging es über die Pillnitzer Deklaration ein.
Kirchen und Synagogen
![]() |
|
Die Frauenkirche im Oktober 2005, wenige Tage vor der Kirchweihe Bildherkunft |
Das berühmteste Wahrzeichen der Stadt ist die Frauenkirche. Sie ist international bekannt als Mahnmal gegen Krieg und als Zeugnis von Versöhnung. Die Frauenkirche wurde nach ihrer Zerstörung am 14. Februar 1945 infolge der Luftangriffe auf Dresden und langjährigem Wiederaufbau, der sich wesentlich über Spendengelder aus der ganzen Welt finanzierte, am 30. Oktober 2005 geweiht. Mit ihrer hohen und breiten Kuppel beherrscht sie das Stadtbild, auf das man von der begehbaren Laterne an der Spitze einen Rundblick werfen kann. Das Original von George Bähr war eines der wenigen hervorragenden Beispiele für bürgerlichen Barock. Die Kirche wurde von 1723 bis 1743 erbaut und ersetzte einen romanischen Vorläufer. Die Bauzeit von 17 Jahren war für damalige Zeiten sicher sehr gut, wenn man bedenkt, dass der Wiederaufbau in der Moderne mit wesentlich besseren Kränen und Baugeräten etwa zehn Jahre dauerte. Die Kirche ist in ihrer alten Form wie in ihrem Neubau etwas mehr als 91 Meter hoch.
Durch den Wiederaufbau der Frauenkirche ist die katholische Hofkirche wieder die zweithöchste Kirche in Dresden. Sie wurde im Jahre 1751 der Heiligsten Dreifaltigkeit („Sanctissimae Trinitatis“) geweiht. Bereits nach dem Krieg wurde sie wiedererrichtet und 1964 zur Kon-Kathedrale (Mit-Kathedrale) erhoben. Durch den Umzug des Bischofs von Bautzen nach Dresden ist sie seit 1980 Kathedrale des Bistums „Dresden-Meißen“. Dresden gehört damit zu den wenigen Städten, in denen eine Kathedrale nicht die höchste Kirche ist.
Nach dem Krieg wurde die Sophienkirche, die am Postplatz in unmittelbarer Nähe des Zwingers lag, nicht wieder aufgebaut. Sie wurde trotz ihres guten Erhaltungszustandes im Rahmen der sozialistisch-antikirchlichen Einstellung der Staatsführung abgetragen. Sie war eines der wenigen Bauwerke der Gotik in Dresden.
Auch die in der Dresdner Südvorstadt gelegene Zionskirche – eine der jüngsten Kirchen Dresdens – fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1901 wurde die im Jugendstil errichtete Kirche schließlich im September 1912 geweiht. In der Bombennacht vom 13. Februar 1945 brannte das Gotteshaus völlig aus. In einer Baracke in unmittelbarer Nähe der Ruine fanden ab 1949 Aktivitäten der evangelischen Studentengemeinde statt, die die Räumlichkeiten ab 1956 mit der Zionsgemeide teilte. Im Juni 1981 wurde mit dem Bau der neuen Zionskirche in der Bayreuther Straße begonnen, der durch die Unterstützung der schwedischen Kirche möglich wurde. Die feierliche Weihe fand am 31. Oktober 1982 statt.
Zwei Kirchruinen in Dresden konnten vor einem Abriss bewahrt werden: Die im Neorenaissancestil errichtete Trinitatiskirche in Johannstadt und die St.-Pauli-Kirche im Hechtviertel. Der Turm der Trinitatiskirchruine und einzelne Räume wurden in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts, nach Enttrümmerung und Sicherung der Ruine, wieder ausgebaut. Heute dient sie der evangelisch-lutherischen Johanneskirchgemeinde Dresden-Johannstadt-Striesen wieder als Kirchenraum, dem Förderverein als Veranstaltungsort, unter anderem für Konzerte, und der Offenen Sozialen Jugendarbeit der Gemeinde als Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil. Die St.-Pauli-Kirche wird von einem gemeinnützigen Verein intensiv als Sommertheater genutzt.
Eine weitere bedeutende Kirche ist die Kreuzkirche, die jetzt am Altmarkt liegt (der Altmarkt war vor dem Krieg kleiner). Sie ist genau wie die meisten Dresdner Kirchen evangelisch und, wenn auch in anderer Form, schon seit dem 13. Jahrhundert überliefert.
Am südlichen Rand der Innenstadt liegt die Russisch-Orthodoxe Kirche. In der Inneren Neustadt befindet sich die Dreikönigskirche mit ihrem Totentanzrelief. Von 1990 bis 1993 war sie Sitz des sächsischen Landtags.
Die im Stadtteil Strehlen auf einer Anhöhe am Kaitzbach gelegene Christuskirche entstand in den Jahren 1902–1905. Erbaut von den Dresdner Architekten Schilling & Graebner, stellt sie eine der modernsten und kühnsten Kirchenbauten ihrer Zeit in Deutschland dar und wird der Reformarchitektur zugeordnet.
Die Synagoge in Dresden wurde während der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zerstört. Der Architekt des damaligen Bauwerks, das von 1838 bis 1840 erbaut wurde, war Gottfried Semper. Aus dem alten Gebäude konnte nur der Davidstern gerettet werden. Fast exakt am selben Ort entstand bis zum 9. November 2001 ein Neubau (siehe unten).
Moderne Bauwerke
![]() |
|
Die Neue Terrasse ist ein Ensemble der Moderne in Dresden Bildherkunft |
![]() |
|
Der dekonstruktivistische UFA-Kristallpalast Bildherkunft |
![]() |
|
Die neue Synagoge Bildherkunft |
![]() |
|
Das ehemalige Centrum-Warenhaus ist mit seiner „modernen“ Fassade ein berühmtes Beispiel für DDR-Architektur Bildherkunft |
Obwohl Dresden hauptsächlich für seine Bauwerke aus dem Barock beziehungsweise Historismus bekannt ist, befinden sich doch auch Baudenkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts in der Stadt. Die neudeutsche Romantik ist ebenso vertreten wie neoklassizistische Bauten und Gebäude der Gründerzeit, des Jugendstils und der Moderne wie Postmoderne. Teilweise bauen diese neuen Bauwerke auf Vorgängern auf beziehungsweise dienen der Erneuerung dieser Bauwerke. In der Gegenwart werden in Dresden wieder Projekte von international bedeutsamen Architekten durchgeführt.
Das Gebäude des Sächsischen Landtages besteht aus mehreren Flügeln. Der alte südliche, 1928 bis 1931 errichtete Teil, gehört dem Bauhaus-Stil an und beherbergt jetzt die Büros der Abgeordneten. Ursprünglich wurde das Gebäude als Landesfinanzamt errichtet und nach 1945 bis 1990 durch die SED-Bezirksleitung genutzt. Neu errichtet wurde der Glasflügel im Norden und die davorliegende „Neue Terrasse“ an der Elbe. Der Plenarsaal und die Räume für die Sitzung befinden sich den Fluss entlang in diesem Glasanbau. Ein weiteres Gebäude, das der Architektur der Weimarer Republik angehört, ist das 1930 eröffnete Deutsche Hygiene-Museum. Es befindet sich in Verlängerung der Hauptachse des Großen Gartens zwischen diesem und der Innenstadt. Der mehrflügelige Bau nimmt die Symmetrie des barocken Parks auf, ist also bewusst als modernes Bauwerk in die bestehende Stadtlandschaft integriert worden. Er trägt vor allem Stilelemente des späten Historismus und bedient sich als solches bei verschiedenen europäischen Baustilen.
Direkt gegenüber des Landtags befindet sich das Kongresszentrum der Stadt. Es soll die Innenstadt nach Westen hin abschließen, besteht zu großen Teilen aus Glas und nimmt in seiner Form der Fassade die Kurven des Flusses auf. Eine weitere Einrichtung für große Veranstaltungen ist der Kulturpalast, der von 1962 bis 1969 errichtet wurde. Er schließt den Altmarkt in Richtung der wiedererrichteten Frauenkirche ab und brach vor der Rekonstruktion der Kirche die Leere in der entkernten Stadt. Derzeit wird geplant und geprüft, wie das Gebäude erneuert werden kann, vor allem soll die schlechte Akustik verbessert werden. Das sonstige Umfeld am Altmarkt wurde durch Gebäude im Stil des Neoklassizismus errichtet.
In der nördlichen Albertstadt, dem ehemaligen Garnisonskomplex, befindet sich das Militärhistorische Museum der Bundeswehr. Dessen Bauwerk (das Arsenal), das 1875 das Albertinum in der Altstadt als Zeughaus ersetzte, wird derzeit nach Plänen von Daniel Libeskind erneuert und umgebaut.
Am 10. November 2006 wurde der nach Plänen von Norman Foster umgebaute und modernisierte Dresdner Hauptbahnhof wiedereröffnet. Wie schon beim Reichstag in Berlin oder dem British Museum wird dabei die alte Struktur und Beschaffenheit des Gebäudes mit neuen Materialien und Formen kombiniert. Das Hauptaugenmerk beim Hauptbahnhof lag auf der Erneuerung des Daches, das mit einem lichtdurchlässigen Teflon-Glasfaser-Gewebe belegt wurde. Dabei heben sich die filigrane Stahlkonstruktion der Bahnhofshalle und der schlicht fallende Stoff gegenseitig hervor. Durch die Dachform des reißfesten Stoffes ergeben sich weitere Einblicke in die Struktur der Stahlträger. Ebenfalls nach Bestrebungen von Foster wurde die lange Zeit mit einem festen Dachbelag überbaute Glaskuppel der Empfangshalle wieder lichtdurchlässig gestaltet. Das Gebäude ist dadurch insgesamt heller und transparenter geworden.
Direkt am Hauptbahnhof befindet sich das neuerrichtete Kugelhaus. Der Gedanke eines Hauses in Kugelform wurde erstmals 1928 in Dresden verwirklicht. Dieses Gebäude befand sich auf dem heutigen Gelände der VW-Manufaktur, auf dem bis zum Baubeginn der Fabrik das Messe- und Ausstellungsgelände lag. 1928 wurde das Kugelhaus als ein Teil dessen für Ausstellungszwecke davor errichtet. 1938 wurde es aus angeblich technischen Gründen abgerissen, wenngleich die Bauweise vorher mehrfach als undeutsch und entartet bezeichnet wurde. Das neue Kugelhaus, das eine reine Glasfassade besitzt, soll das Motiv der Kugel wieder aufnehmen.
Eines der umstrittenen Gebäude der Moderne in Dresden ist der UFA-Kristallpalast des Architekturbüros Coop Himmelb(l)au. Dieses mittlerweile bekannte Büro baute mit diesem Gebäude sein erstes großes Projekt. Es gehört trotz nutzungsbedingter Kompromisse zum Dekonstruktivismus, was vor allem am großen Glaskubus des Baus zu erkennen ist.
Weitere bekannte glasbetonende Bauwerke sind zum Beispiel das World Trade Center oder die Gläserne Manufaktur von VW, beide am so genannten „26er-Ring“ (Straßenzug um die Altstadt aus Ammonstraße, Wienerstraße, Lennéstraße und Güntzstraße) gelegen.
Zu den der Überbetonung des Glases entgegengestellten Bauwerken gehört die Synagoge, ein auch aufgrund der markanten Lage am alten Standort der 1938 in der Reichspogromnacht zerstörten Synagoge von Gottfried Semper direkt an der Elbe in seiner Gestaltung umstrittenes Gebäude. Sie besteht aus zwei Flügeln, dem Gebets- und Gemeinderaum. Der Gebetsraum ist nach außen fast völlig fensterlos. Auffällig an dem Gebäude sind die verdrehten senkrechten Kanten. Das Gebäude wurde 2001 zum Europäischen Gebäude des Jahres ernannt.
In der Auffassung von Glas sehr ähnlich ist die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek. Die Auslage- und Lesebereiche der Bibliothek liegen größtenteils unter der Erde. Die einzige echte Fassade des Bauwerks besitzen die beiden aufragenden Riegel, die wenig Fensterfläche aufweisen. Eine natürliche Beleuchtung der Bibliothek wird über Lichtschächte und das große Glasdach des zentralen Lesesaals erreicht. Die Innenarchitektur wirkt ruhig und gleicht der einer Klosterbibliothek mit sehr vielen Nischen, Galerien und Säulen.
Am Rande der Innenstadt befindet sich mit dem St.-Benno-Gymnasium einer der wenigen Schulneubauten Dresdens nach 1989. Auffällig ist vor allem die aufgelockerte und farbige Gestaltung des gesamten Baus.
Kritik am Städtebau
Die Stadtplanung und -entwicklung sowie der Städtebau in Dresden stehen häufig unter medialer und wissenschaftlicher Kritik. Der Dresdner Städtebau wird dabei auch häufig von überregionalen Zeitungen in ihren Feuilletons thematisiert und teilweise sehr negativ betrachtet. Tatsächlich ist die Stadtentwicklung in Dresden noch sehr dynamisch und nicht abgeschlossen, weshalb Kritik auch wirksam sein kann. Im Folgenden soll aus einem neutralen Standpunkt dargelegt werden, mit welchen Argumenten die Kritiken verbunden sind.
![]() |
|
Direkte Bezüge zwischen alter und neuer Architektur sind in Dresden durchaus zu finden Bildherkunft |
![]() |
|
Die postmoderne Treppe am barocken Landhaus ist bei der Dresdner Bevölkerung umstritten Bildherkunft |
Die Stadtplanung ist zur Zeit bemüht, einem historischen Stadtbild des Zentrums näherzukommen. Gegenwärtig läuft dieser Prozess insbesondere am Neumarkt mit dem Bau von Gebäuden beziehungsweise Fassaden nach historischen Vorbildern auf den Grundrissen Dresdens vor den Kriegszerstörungen. Ein überregional bekanntes Teilprojekt ist die Frauenkirche. Die vorgesehene Bebauung des Platzes entspricht weitgehend, wenn auch nicht vollständig, den Grundrissen unmittelbar vor der Zerstörung Dresdens. Das wiederaufgebaute „Hotel de Saxe“ war bereits 1888 abgerissen worden, um einem Gebäude der Post zu weichen. Die wiedererrichteten Gebäude Salomonis-Apotheke, Weigelsches Haus und Haus des Schwans hatten demgegenüber noch unmittelbar vor der Zerstörung am Neumarkt existiert.
Kritiker, in der Regel der Moderne verschriebene Architekten, werfen dem Vorhaben vor, nach Belieben in der historischen Bebauung zu selektieren. Befürworter sehen die Möglichkeit einer baulichen Aufwertung des Stadtzentrums, welches – unter anderem durch Plattenbauten – über Jahrzehnte verschandelt worden sei. Darüber hinaus ist der Wiederaufbau vieler Gebäude, die in Dresden während der Renaissance und des Barock entstanden und 1945 zerstört wurden, eine Chance, Dresden eine Altstadt zurückzugeben, die bisher (neben der historischen Altstadt) fehlte.
Die Bemühungen, moderner Architektur in Dresden Raum zu bieten, werden durch die Diskussionen um den Neumarkt kaum wahrgenommen. Dresden ist so in den Augen vieler Architekturkritiker die „Hauptstadt der Nostalgie“ (Zitat Die Zeit Christian Tröster: Wo die Moderne verbuddelt wird in: Die Zeit. Hamburg, 2002). Dabei wird darüber hinweggesehen, dass es in unmittelbarer Nähe der Elbfront der historischen Altstadt moderne Gebäude von europäischer Bedeutung gibt. Speziell Postmoderne Architektur versucht, auch in Dresden Motive, Fragmente und Stilelemente historischer Bebauung zu verwenden. Die Neue Terrasse nimmt klassische Formen der historischen Gebäude auf und überführt sie in moderne Sachlichkeit. Städtebaulich wurde damit ein Zusammenspiel von historischer und neuer Architektur erzeugt.
Der historische Wiederaufbau des Neumarktes ist in Architektenkreisen ebenso umstritten wie die moderne Bebauung des Wiener Platzes. Gestritten wird auch um den Abriss von Architektur aus den 1960er und 1970er Jahren, wie der des Centrum-Warenhauses an der Prager Straße, dass nach 1990 zu Karstadt gehörte und später als Hertie- und als zweites Karstadt-Warenhaus genutzt wurde. Das 1978 gebaute Gebäude besitzt eine auffällige wabenförmig strukturierte Metallfassade, die aber nicht unter Denkmalschutz steht. Es soll einer neuen Einkaufsmeile weichen.
![]() |
|
Wandbild mit sozialistischem Motiv „Der Weg der Roten Fahne“ am Kulturpalast Bildherkunft |
Befürworter eines Abrisses halten die ästhetische Wirkung des Centrum-Gebäudes, das in seiner Form austauschbar sei, für gering. Eine Bürgerinitiative und die Akademie der Künste setzen sich dagegen für den Erhalt des Gebäudes auf der Prager Straße ein. Die Prager Straße sei ein bedeutsames Beispiel der Bauperiode des „International Style“ in Europa, bemerkt die Klasse Baukunst der Akademie der Künste. Im Juni 2006 wurde bekannt, dass Peter Kulka den Fassadenwettbewerb um den Neubau gewonnen hat. In dessen Plänen werden 80 % der Wabenstruktur aufgenommen und erhalten. Weitere Vorschläge im Wettbewerb lassen erkennen, dass im Umgang mit modernen Elementen aus DDR-Zeiten ein Umdenken eingesetzt haben könnte. Christian Tröster: Meldung bei Baunetz.de vom 29.06.2006
Es bestehe auch die Sorge, dass die Moderne der 1960er Jahre ganz aus dem Stadtbild getilgt werde. Auch einzelne in Plattenbauweise errichtete Gebäude werden mit dem Argument, Sichtbeziehungen und Straßenzüge wieder herzustellen, abgerissen. Umfangreichere Rückbauten zur Verringerung des Leerstandes von Wohnungen gab es in den Plattenbausiedlungen Gorbitz und Prohlis. An ausgewählten Stellen wurden Wohnungen aber auch in ihren Grundrissen zeitgemäß umgestellt und sogar um Etagen erweitert, um mehretagige Wohnungen mit Dachterassen anbieten zu können.
Das Dresdner Straßennetz wird seit der Wende umfangreich saniert und ausgebaut. Kritiker bemängeln bei einigen Projekten den Verlust von Baumalleen, die mehr und mehr dem Verkehrsausbau weichen müssten. Weiterhin steht die einseitige Beschleunigung des Autoverkehrs in der Kritik, die umwelt- und finanzpolitisch fraglich sei und städtebauliche Probleme erwarten lasse (Diskussionen zur A 17, Königsbrücker Straße, Bergstraße, Waldschlößchenbrücke und Kesselsdorfer Straße).
Traditionell sind Dresdner Straßen mit großen Granitsteinen gepflastert. Die umfangreiche Beseitigung des Kopfsteinpflasters verringert die Lärmbelastung der Anwohner und fördert den Radverkehr. Gleichzeitig ist die Asphaltierung umstritten, da sie einen erheblichen Verlust für das Stadtbild darstellt und die Flächen stärker versiegelt (siehe Flächenversiegelung). In der Innenstadt wurden deswegen einige Straßen neu gepflastert (Sophien- und Königsstraße, Neumarkt, Postplatz).
Sehr früh wurden planmäßig mehrreihige Alleen angelegt, um den Zugtieren und Reisenden Schatten zu spenden, Hecken wurden angepflanzt. In der spätbarocken Epoche Dresdens rückten unter August dem Starken die gestalterischen Aspekte in den Vordergrund. In einer Stadtlandschaft zwischen sorgsam staffierten Elbhängen sollte die Elbe als Canal Grande fließen. Schon Daniel Pöppelmann legte Sichtachsen und Grünanlagen an, die Dresden in seine unverwechselbare liebliche Landschaft einbanden. Zu dieser Zeit wurde die Landschaft auch „romantisierend“ in Szene gesetzt und akzentuiert; zum Beispiel die künstliche Ruine auf dem Borsberg oder die Weinbergkirche in Sichtweite des Schlosses Pillnitz sowie die Kirche „Maria am Wasser“, malerisch an der Elbe gelegen.
Dieser Historismus setzte sich auch im 19. und 20. Jahrhundert fort, in denen sowohl repräsentative Bauten entlang der Elbe entstanden (Schloss Eckberg, Innenministerium, Finanzministerium, das Elbschlösschen (1945 zerstört), Waldschlösschen), und auch später im 20. Jahrhundert, als Gartendenkmäler am Königsufer wie der Rosengarten und der Staudengarten entstanden. In dieser Zeit wurden auch die Bürgerwiese angelegt und das ehemalige Jagdgehege Großer Garten als Park überformt und planmäßig Straßenbäume gepflanzt. Dresden war zur Jahrhundertwende eine Stadt der Gärten und Alleen (LH Dresden, 1998).
![]() |
|
Das Stadtbild weist nach wie vor Ruinen und Lücken auf (Kurländer Palais), die in den Augen vieler die Ästhetik einer geschlossenen Bebauung unterbrechen Bildherkunft |
Mit der Industrialisierung begann aber auch die Zerstörung dieses Bezuges der Stadt zur Landschaft, die sich, nach Ansicht von Kritikern, bis in die aktuelle Raumpolitik mit Brüchen fortsetze. Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept der Stadt werde das städtebauliche Ideal der europäischen Stadt der Gründerzeit postuliert (LH Dresden, 2001). Der Architekturkritiker Andreas Ruby behauptet, der „vegetative Charakter“ der Stadt werde durch etwas, das er als „urbane Pathosformeln des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet, überdeckt. Er fordert, sich von den, wie er es bezeichnet, „klassischen Leitbildern des Städtebaus“ zu verabschieden und Landschaft und Architektur „prinzipiell gleichwertig“ zu behandeln (Ruby, 2000).
Auf offene Ohren stößt er dabei bei Soziologen und Ökologen. Auch das Leitbild der europäischen Stadt der Gründerzeit sei vor allem aus Sicht der Stadtökologie nicht unumstritten. Durch die architektonisch bevorzugte Schließung von Lücken in geschlossener Gründerzeitbebauung, die in Dresden vor allem in den Stadtteilen Äußere Neustadt und der Friedrichstadt vorherrscht, kann sich das in Dresden stark ausgeprägte Stadtklima verschärfen. In manchen Sommernächten ist die Dresdner Innenstadt trotz Nähe zum Erzgebirge und großzügigen Elbwiesen um bis zu 10° Celsius wärmer als das Umland. Die angeführte Erklärung dafür ist, dass die bereits vorhandene Bebauung ein Einsickern von Frischluft behindert. Die nach der Wende durch den Zusammenbruch der Industrie verringerte Luftbelastung werde durch die dichtere Bebauung und durch die Zunahme des Straßenverkehrs wieder steigen, da der Luftaustausch vermindert wird und die staubfilternde Vegetation verringert wird. Insbesondere sind Verkehrsbauwerke in Kaltluftschneisen der Seitentäler, wie im Plauenschen Grund, problematisch.
![]() |
|
Blick vom südlichen Dresden-Plauen über die östliche Vorstadt und Blasewitz – Das Grün der Stadt konzentriert sich auf den Süden und Südosten der Stadt Bildherkunft |
Die ohnehin schlechte Freiraumversorgung in manchen Dresdner Stadtteilen (G. Gülzow, pers. Mitteilung; Rohde, 2002) könne sich durch den Druck der Bebauung weiter verschlechtern. Dresden sei zwar mit dem Großen Garten, den Elbwiesen und der Dresdner Heide eine statistisch „grüne Stadt“. Allerdings seien diese Freiräume relativ schlecht zu erreichen, da die Verkehrswege an vielen Stellen für Fußgänger und Radfahrer erhebliche Sicherheitsmängel aufwiesen und nicht barrierefrei seien (Rohde, 2002). Die Elbwiesen und insbesondere die Dresdner Heide besitzen, wenngleich sie auf Stadtgebiet liegen, mehr den Charakter von Naherholungsgebieten als den von Stadtparks beziehungsweise Erholungsflächen. Viele Spielplätze oder Grünanlagen würden schlecht gepflegt (Rohde, 2002). In den meisten Stadtteilen herrsche, der statistischen Versorgung zum Trotz, ein Mangel an erholungswirksamen Freiräumen.
Durch die Ausweisung von billigem Bauland im Einzugsbereich der Stadt und aufgrund des Mangels an Ruhe und Erholung sei der Abwanderungsprozess maßgeblich beschleunigt worden (LH Dresden, 2001 a). Nachteilig wirke sich dabei auch aus, dass mit Stadtteilen wie Laubegast, Blasewitz oder anderen im Südosten der Stadt solche in der Nähe der großen Parks und Erholungsgebiete lägen, die aufgrund ihrer leichteren Bebauung die an sich schon größeren Grünflächenanteile besäßen. Durch die heterogene Bebauung Dresdens seien auch die Grünflächen sehr unterschiedlich verteilt.
Dennoch müsse auch anerkannt werden, dass die Stadt- und Landschaftsplaner zuweilen sehr erfolgreich Industriebrachen in die Nutzung zurückführten und somit den Flächenverbrauch minimieren und attraktive Wohn- und Gewerbestandorte anbieten könnten. Auch gelinge es im zunehmenden Maße, Wohnumfelder zu verbessern (Wohnumfeldverbesserung), verwilderte Flächen von Müll beräumt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen oder der Natur zurückzugeben.
Brücken
Dresden, an der Elbe gelegen, weist mehrere Elbbrücken auf. Die berühmteste ist das Blaue Wunder (eigentlich Loschwitzer Brücke). Es gehört zu den technischen Sehenswürdigkeiten in Dresden und liegt etwas außerhalb der Dresdner Innenstadt zwischen Loschwitz und Blasewitz. Die Stahlfachwerkbrücke überspannt die Elbe über eine Länge von 141,5 m als einzige Brücke in Dresden ohne Strompfeiler.
![]() |
|
Das Blaue Wunder Bildherkunft |
![]() |
|
Die Marienbrücke Bildherkunft |
In der Innenstadt befinden sich vier Straßenbrücken und eine Eisenbahnbrücke:
Die Albertbrücke ist stromabwärts die erste Brücke. Sie wurde als letzte der alten Steinbrücken angelegt.
Die Carolabrücke folgt etwa 640 Meter weiter. Sie war ursprünglich eine auf steinernen Pfeilern ruhende Bogenbrücke mit Bögen aus Stahlfachwerk, wurde aber nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg durch eine Spannbetonbrücke ersetzt. Diese trägt mit der vierspurigen B 170 eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen der Stadt und zudem einen separaten Gleiskörper der Straßenbahn. Zu DDR-Zeiten trug sie den Namen Dr.-Rudolf-Friedrichs-Brücke.
Weitere 600 Meter weiter folgt die Augustusbrücke. Sie ist ebenfalls eine Stahlbetonbrücke, allerdings in Bogenbauweise und von außen mit Sandstein verkleidet. Sie ersetzte 1910 die barocke Augustusbrücke.
Die letzte Brücke im Stadtzentrum ist die Marienbrücke die eigentlich aus zwei Brücken besteht: flussaufwärts eine Straßenbrücke und flussabwärts eine fünfgleisige Eisenbahnbrücke. Da beide Brücken sehr nah beieinander liegen und ursprünglich Eisenbahn und Straße gemeinsam auf der stadtnäheren Brücke geführt wurden, werden beide Brücke oft in einem Atemzug genannt.
Zwischen den Brücken der Dresdner Altstadt knickt die Elbe auf einer Strecke von zwei Kilometern um etwa 90 Grad ab. Verlängert man die Brückenachsen gedanklich, treffen sie sich am Albertplatz, der bewusst als Fokus der Verkehrsachsen angelegt wurde. Aufgrund der zahlreichen Brückenpfeiler im Elbebogen gehört Dresden für die Binnenschifffahrt zu den schwierigsten Passagen des weitestgehend begradigten Flusses.
Weiter flussabwärts liegt die zwischen den Kriegen gebaute Flügelwegbrücke, die die Stadtteile Kaditz und Cotta verbindet. Die Brücke wurde kürzlich komplett erneuert und trägt nun sechs Autospuren der Westumfahrung Dresdens.
Weitere Brücken auf dem Dresdner Stadtgebiet sind die ebenfalls erneuerte Autobahnbrücke der A 4 sowie die Niederwarthaer Eisenbahnbrücke der Berlin-Dresdner Eisenbahn im äußersten Westen. Beide Brücken können auch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden.
Seit Jahren äußerst umstritten ist der Bau einer neuen Brücke östlich der Innenstadt, der Waldschlößchenbrücke. Zwar sprach sich ein Bürgerentscheid im Februar 2005 eindeutig für den Bau aus, dessen Verwirklichung ist aber weiterhin offen. Ende 2005 wurde bekannt, dass die UNESCO Probleme mit der Vereinbarkeit des Bauwerkes und dem Titel „Welterbe“ für das Dresdner Elbtal sieht, was zum Bürgerentscheid noch nicht bekannt war. Im Juli 2006 setzte die UNESCO das Elbtal auf die „Rote Liste“ des gefährdeten Weltkulturerbes und forderte Deutschland und die Stadt Dresden auf, das Bauwerk zu stoppen und nach alternativen Lösungen zu suchen. Der Dresdner Stadtrat verschob vorerst den Baubeginn und beschloss Verhandlungen mit der UNESCO. Der Freistaat hob diese Entscheidung wieder auf, so dass sich demnächst die Justiz mit der Brücke beschäftigen wird.
Eine weniger umstrittene Querung ist die in Bau befindliche Straßenbrücke zwischen Radebeul und dem Dresdner Ortsteil Niederwartha, die direkt neben der dortigen Eisenbahnbrücke entsteht und Radebeuls Autofahrer schneller zur A 4 bringen soll.
Für weitere Elbbrücken gab es bereits teilweise recht detaillierte Planungen, die später zugunsten der Waldschlößchenbrücke wieder aufgegeben wurden. Das sind die Brücke Erfurter Straße, die dritte Marienbrücke, eine Brücke am Thomas-Müntzer-Platz sowie in Niederpoyritz.
Technische Bauwerke
![]() |
|
Die Standseilbahn zu ihrem 110-jährigen Jubiläum Bildherkunft |
An den Elbhängen im Stadtteil Loschwitz befinden sich die Standseilbahn und die Schwebebahn. Die Standseilbahn verbindet Loschwitz über eine 547 Meter lange Strecke mit dem 95 Meter höher gelegenem Stadtteil Weißer Hirsch. Auf gegenüberliegender Seite des Nebentals des Loschwitzbachs verbindet die Schwebebahn die Stadtteile Loschwitz mit Oberloschwitz. Sie überwindet auf 274 Meter Länge 84 Höhenmeter. Beide Einrichtungen zählen weltweit zu den ersten ihrer Art; die Standseilbahn wurde 1895, die Schwebebahn 1901 als erste Bergschwebebahn der Welt eröffnet. Die Berghänge Dresdens machen eine Fahrt mit diesen zu den Dresdner Verkehrsbetrieben gehörenden Fortbewegungsmitteln sehr reizvoll. Die Hänge von Loschwitz gehörten vor 100 Jahren zu den teuersten Wohnflächen in Europa.
Nach 1905 entstanden unter dem Stadtbaurat Hans Erlwein zahlreiche Industriebauten, die bewusst so gestaltet waren, dass sie das Stadtbild in der Innenstadt so wenig wie möglich stören. Markantestes Beispiel dafür ist der Erlweinspeicher, der wenige Meter hinter der Semperoper liegt. Er gehört zu den ersten in Stahlbetonbauweise errichteten Gebäuden. Damit das zehngeschossige Gebäude nicht zu grob wirkt, hat Erlwein das Dach und die Fassade in kleinen Strukturen gebrochen. Im Frühjahr 2006 wurde der Umbau des Speichers in ein Hotel abgeschlossen. Weitere bedeutende Gebäude von Erlwein sind das Gasometer in Reick und der (neue) Schlachthof im Ostragehege, in dem sich seit 1999 die Messe Dresden befindet.
Der Alte Schlachthof liegt auf der anderen Elbseite in der Leipziger Vorstadt und wird als Veranstaltungsort für Konzerte genutzt.
![]() |
|
Yenidze, mit den charakteristischen Türmen Bildherkunft |
Ebenfalls mit Bewusstsein für ästhetisches Aussehen wurde die Tabakwarenfabrik Yenidze erbaut. Sie befindet sich in Sichtweite des Erlweinspeichers und wurde von 1908 bis 1909 im Stil einer Moschee errichtet und wird auch in der heutigen Zeit noch gerne für einen Sakralbau gehalten. Der Bau war damals aber insbesondere aufgrund der Distanz zur orientalischen Kultur äußerst umstritten. Seit seiner Restaurierung 1996 dient das Gebäude als Bürokomplex. Genau wie der Erlweinspeicher steht es unter Denkmalschutz.
An der Yenidze vorbei führt die Bahnstrecke zwischen Hauptbahnhof und dem Bahnhof Dresden-Neustadt. Sie wurde ähnlich wie die Berliner Stadtbahn auf Viadukten durch die enge Innenstadt gebaut. Bis zur Fertigstellung des durchgängigen Bahnsystems gab es zahlreiche Stichbahnhöfe wie den Leipziger Bahnhof und den Schlesischen Bahnhof auf Neustädter Elbseite sowie den Berliner Bahnhof, den Böhmischen Bahnhof und den Bahnhof der Albertbahn auf südlicher Elbseite, die mittels ebenerdiger Bahngleise lose verbunden gewesen waren, die wiederum die Straßenbrücke Marienbrücke für die Elbquerung nutzten. All diese Bahnhöfe konnten ab 1901 durch den Hauptbahnhof und den Bahnhof Dresden-Neustadt ersetzt werden. Zwischen den beiden Bahnhöfen wurde der Bahnhof Wettiner Straße (heute Dresden-Mitte) errichtet. Alle drei Bahnhöfe waren Hallenbahnhöfe.
Einmalig in seinem Aufbau ist der Hauptbahnhof: Der mittlere Teil ist als ebenerdiger Kopfbahnhof für Züge aus Richtung Leipzig, Nürnberg oder Berlin errichtet. Auf beiden Seiten gibt es aber durchgängige Hochbahnsteige Richtung Prag, mit jeweils zusätzlicher Bahnhofshalle. Das Empfangsgebäude befindet sich auf der Stirnseite des Kopfbahnhofteils zwischen den Durchgangsgleisen. Derzeit wird der Bahnhof vollständig umgebaut und erneuert.
Der Fernsehturm befindet sich am Rand des östlichen Hochlands und ist 252 Meter hoch. Er überragt die Stadt aufgrund der Berglage um etwa 370 Meter und wurde 1969 eröffnet. Bis 1991 befand sich eine gastronomische Einrichtung auf knapp 150 Meter Höhe, also etwa 268 Meter über der Stadt. Ebenfalls am Elbhang, wenngleich am südlichen im westlich gelegenen Ortsteil Cossebaude, liegt das Pumpspeicherwerk Niederwartha. Es wurde 1930 erbaut und besitzt eine Leistung von 120 Megawatt. Aus dem oberen Becken fällt das Wasser 143 Meter in das untere, das direkt an der Elbe liegt.
Weitere nennenswerte technische Bauwerke sind das Krematorium Tolkewitz, das Wasserwerk Saloppe und das Automatische Parkhaus Dresden-Neustadt, das im Rahmen der zur Fußball WM 2006 gestarteten Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ als einer von 365 repräsentativen Orten ausgezeichnet wurde.
Brunnen, Denkmäler und Skulpturen
![]() |
|
Goldener Reiter Bildherkunft |
Die bekannteste Skulptur in Dresden ist der Goldene Reiter, ein Abbild August des Starken auf seinem Weg als König von Polen nach Warschau. Es befindet sich auf der Hauptstraße in der historischen Neustadt. Der komplette Reiter und das Pferd sind mit Blattgold beschichtet. Original war die Plastik mit Kupfer beschichtet, das künstlich einen goldenen Glanz bekam.
Ganz in der Nähe des Goldenen Reiters befindet sich auch ein Denkmal für Augusts Hofnarren Joseph Fröhlich, und zwar an der Stelle, wo bis 1945 dessen Wohnhaus stand, das so genannte Narrenhäusel.
Aus Dankbarkeit, dass Dresden von der Choleraseuche verschont blieb, wurde der Cholerabrunnen 1846 auf dem Postplatz errichtet. Aus Platzgründen (der Postplatz war bereits um 1920 das Drehkreuz des Dresdner Straßenbahnnetzes) wurde er später etwas abseits des Platzes in die Nähe der Hofkirche verlegt. Er ist eines der wenigen Bauwerke der Neogotik in Dresden.
Am Albertplatz befindet sich ein 240 Meter tiefer artesischer Brunnen der ursprünglich der Trinkwasserversorgung in der damals stark wachsenden Antonstadt dienen sollte, dies aber nie erreichen konnte. Auf dem Albertplatz befinden sich die beiden Zierbrunnen „Stille Wasser“ stadtwärts links und „Stürmische Wogen“ auf dem parkähnlichen und kreisrunden Albertplatz, zwischen denen sich die Straßenbahnhaltestellen befinden. Ein historischer und ebenfalls sehr berühmter Springbrunnen in Dresden ist das Nymphenbad im Zwinger.
In Dresden befinden sich etwa 300 Brunnen, Wasserspiele und Fontänen. Darunter sind auch moderne Anlagen wie die „Pusteblumen“ auf der Prager Straße (diese sind den Springbrunnen aus sozialistischen Zeiten nachempfunden, die sich am selben Ort befanden) oder die Brunnen vor dem Hauptbahnhof, in denen sich das Glasdach der darunterliegenden Tiefgarage befindet.
Sonstige
- Japanisches Palais
- Luisenhof in Loschwitz
- Pfunds Molkerei
- Königsstraße
- Kunsthofpassage
- Gartenstadt Hellerau mit Festspielhaus
- Messe Dresden
- Sarrasani (zerstört)
- Schillerhaus (Dresden)
- Städtischer Heidefriedhof
Ausflugsziele/Erholung
Dresden besitzt sowohl auf eigenem Stadtgebiet als auch im Umland zahlreiche Ausflugsziele. Weite Teile der Stadt dienen der Naherholung; einige Stadtteile sind ehemalige Kurorte. Gerade der touristische Wert der Stadt ergibt sich aus der Nähe zu einigen für sich schon bekannten Regionen oder Bauwerken, wie zum Beispiel Schloss Moritzburg, Meißen oder auch der Sächsischen Schweiz (Elbsandsteingebirge) beziehungsweise dem Erzgebirge.In Dresden
![]() |
|
Palais im Großen Garten Bildherkunft |
Zentral auf Altstädter Elbseite liegt der Große Garten in dem der Zoologische Garten Dresden, die Parkeisenbahn (ehemalige Pioniereisenbahn), der Botanische Garten der TU Dresden und der Carolasee liegen. Der Große Garten ist fast rechteckig, 1,9 Kilometer lang und 2 Quadratkilometer groß. An den Großen Garten schließen weitere Parkanlagen wie die Bürgerwiese an.
Im Norden von Dresden liegt die Dresdner Heide. Sie bildet mit 50 Quadratkilometern etwa 15 % der heutigen Stadtfläche, liegt aber längst nicht mehr nur am Stadtrand. Sie wird von den Stadtteilen und Ortschaften Klotzsche, Weixdorf und Langebrück umfasst. Südlich schließen direkt an die Dresdner Heide die Elbwiesen an. Diese landwirtschaftlich genutzten, flussnahen Grünflächen durchziehen die gesamte Stadt und bilden damit etwa 5 % des Stadtgebiets. Direkt an die Elbwiesen schließen dabei verlandete Altarme der Elbe an, die ebenfalls weitestgehend Weideflächen, Feucht- oder Trockenwiesen geblieben sind.
![]() |
|
Die Elbwiesen und -schlösser Bildherkunft |
Etwa einen Kilometer flussaufwärts der Altstadt befinden sich die drei Dresdner Elbschlösser mit ihren Parkanlagen. Diese sind flussaufwärts Schloss Albrechtsberg, Villa Stockhausen (Lingner Schloss) und Schloss Eckberg. Sie bilden den Anfang des Dresdner Elbhangs, der ab dort bis zur Stadtgrenze im Osten verläuft. An diesen Hängen, die teilweise an die Dresdner Heide grenzen, befinden sich 22 Hektar Weinanbauflächen.
Der Schillergarten, eine alte Gaststätte in Blasewitz, liegt direkt neben dem Blauen Wunder. Bekannt ist Friedrich Schillers Verewigung der Tochter des damaligen Wirts als Gustel von Blasewitz in Wallensteins Lager. Der unmittelbar an das Blaue Wunder anschließende Schillerplatz ist eines der bedeutendsten Stadtzentren außerhalb der Innenstadt.
Zwischen Albertstadt und Antonstadt (auch bekannt als Äußere Neustadt) wurde der Alaunpark angelegt. Er ist nach dem Großen Garten der zweitgrößte öffentliche Park. Alle öffentlichen Grünanlagen (weitere große Parks sind der Schlosspark in Pillnitz und der Waldpark in Blasewitz) bedecken zusammen eine Fläche von fast 700 Hektar. Im Schlosspark Pillnitz befindet sich die Pillnitzer Kamelie. Der etwa 200 Jahre alte Baum gilt als älteste Kamelie in Europa. Besonders die Zeit der reichen Blüte des Baums zwischen Februar und April zieht viele Besucher an.
In der näheren Umgebung
![]() |
|
Jagd- und Barockschloss Moritzburg bei Dresden Bildherkunft |
Etwa 30 Kilometer südöstlich der Innenstadt von Dresden liegt die Felslandschaft der Sächsischen Schweiz mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz und weiteren Naturschutzgebieten. Am besten zu erreichen ist sie per S-Bahn. In der Sächsischen Schweiz wurde mit der Besteigung des Falkensteins bereits 1864 der Grundstein für den modernen Klettersport gelegt. Auf einem der Felsplateaus des niedrigen Gebirges liegt die Festung Königstein, die als größte Bergfestung Europas gilt. Am Rande des Elbsandsteingebirges in Heidenau liegt der Barockgarten Großsedlitz. Sehenswert ist auch die Altstadt von Pirna, das als Tor zur Sächsischen Schweiz gilt.
![]() |
|
Barockgarten Großsedlitz bei Dresden Bildherkunft |
Südlich und südöstlich von Dresden erstreckt sich das Osterzgebirge. Wichtige Ausflugsziele dort sind das Schloss Weesenstein im Müglitztal, südwestlich der Tharandter Wald und die Bergstadt Freiberg an der Silberstraße. Im Winter wird Dresden über Sonderzüge direkt mit dem Wintersportgebiet um Altenberg (Sachsen) verbunden.
Die Weißeritztalbahn, eine mit Dampfloks betriebene Schmalspurbahn durch das romantische Tal der Roten Weißeritz von Freital durch das Osterzgebirge nach Kipsdorf, ist seit dem Hochwasser 2002 außer Betrieb, der Wiederaufbau ist geplant. Sie passiert bei Dippoldiswalde die Talsperre Malter. Dieser Stausee ist einer der wenigen Badeseen in der Dresdner Umgebung.
Meißner Elbtal und Moritzburg
Im Nordwesten liegen die meisten Flächen des sächsischen Weinanbaugebiets. Sehenswerte Städte sind dort Meißen mit Dom und Burg und Radebeul mit seinem alten Dorfanger in Altkötzschenbroda, Schloss Wackerbarth und der Hoflößnitz. Zu einem der bekanntesten Bauwerke der Region gehört das Jagdschloss Moritzburg, das in einer weitläufigen Teich- und Waldlandschaft selbst in einem See liegt.
Beliebt ist die Fahrt durch die Moritzburger Teichlandschaft mit der ebenfalls mit Dampfloks betriebenen schmalspurigen Lößnitzgrundbahn von Radebeul über Moritzburg nach Radeburg.
Freizeit
Sportvereine
Sehr lange gab es in Dresden im Bereich Fußball zwei Vereine auf ähnlichem Niveau. Der 1. FC Dynamo Dresden spielte bis 1995 in der 1. Bundesliga, musste dann aber wegen Lizenzentzugs in die Regionalliga absteigen. Später wurde bei der Reform der Regionalligen der qualifizierende Platz verpasst, wodurch der Verein gezwungen war, in der Oberliga zu spielen. Die hohe Schuldenlage aus der Erstligazeit und die geringen Einnahmen dieser Spielklasse führten beinahe zum Konkurs des Vereins. Der zweite Verein ist der Dresdner Sportclub (DSC), der 1998 seine Fußballabteilung ausgegliedert hat und in Sachen Fußball auf die längere Historie zurückblicken kann. Während Dynamo Dresden zwischenzeitlich wieder in der 2. Bundesliga spielte, spielt der DSC in der Landesliga. Wesentlich erfolgreicher ist die Damenabteilung des DSC im Volleyball, die nach ihrem Aufstieg in die Bundesliga mehrmals Deutscher Meister wurde und im Europapokal spielte. Der derzeit am zweithöchsten klassierte Fußballverein in Dresden ist der FV Dresden-Nord.Erfolgreiche Sportvereine in anderen Sportarten sind die Dresden Monarchs, die in der ersten Liga des American Football spielen und die Dresdner Eislöwen, die den Aufstieg in die 2. Bundesliga des Eishockeys schafften. Die Abteilung Sledge-Eishockey (Dresden Cardinals) spielt in der ersten Liga.
Dresden ist zudem ein historisches Schachzentrum in Deutschland. Dem Dresdner Schachbund gehören mehr als zehn Schachvereine, teils mit langer Tradition, an; im Jahr 2008 wird in Dresden die Schacholympiade ausgetragen.
Im Breitensport sehr erfolgreich ist das Nachtskaten, das als erste Veranstaltung in dieser Art nächtliches Skaten auf verschieden Routen durch die Stadt ermöglicht. Diese Veranstaltungen finden den ganzen Sommer über statt.
Weitere Vereine sind:
- SG Motor Dresden-Trachenberge
- FV Dresden 06 Laubegast e. V.
- ESV Dresden Eisenbahner Sportverein
- Dresdner Eislauf-Club e. V. (Eislaufen)
- TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz e. V. (Tennis)
- Arnis Dresden e. V.
- DRK Wasserwacht Dresden
- SV Motor-Mickten e. V.
- Verein Kanusport Dresden (VKD)
Sportanlagen
![]() |
|
Das Rudolf-Harbig-Stadion Bildherkunft |
Die Dresdner Sportanlagen wurden in den letzten Jahren eher vernachlässigt. So investierte die Stadt zwischen den Zweitliga-Saisons von Dynamo Dresden etwa 500.000 Euro, um die zulässige Kapazität des Rudolf-Harbig-Stadion von derzeit etwa 23.000 Zuschauern zu halten. Auch die Möglichkeit, über die Fußballweltmeisterschaft 2006 ein Stadion zu modernisieren, wurde verpasst. Das Rudolf-Harbig-Stadion liegt am Großen Garten, etwas außerhalb in der östlichen Vorstadt.
Das zweite große Stadion ist das Heinz-Steyer-Stadion, das im Moment 5000 Zuschauer fasst. Es liegt in der Friedrichstadt direkt an der Marienbrücke, also sehr elbnah.
Während für die Eishockey-Mannschaften eine neue Eisporthalle gebaut wird, wurde allein über die Lage eines Stadionneubaus sehr lange debattiert. Durch den Aufstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2004 des 1. FC Dynamo Dresden setzte sich dessen Heimspielstätte, das Rudolf-Harbig-Stadion, als Standort für einen Neubau durch. Derzeit wird der Bau ausgeschrieben.
Weitere Anlagen sind die Mehrzweckhalle Bodenbacher Straße, die Anlagen im Ostragehege, in denen eine Leichtathletikhalle neuerrichtet und einige Tennisplätze hochwassersicher verlegt wurden, sowie die Schwimmhalle und die Wasserspringhalle an der Freiberger Straße. Im Stadtteil Seidnitz gibt es auch eine Pferderennbahn.
Nachtleben
![]() |
|
Der Studentenklub „Bärenzwinger“ liegt unter der berühmten Brühlschen Terrasse Bildherkunft |
Die Äußere Neustadt ist eines der größten erhaltenen Stadtgebiete der Gründerzeit in Deutschland. Gleichzeitig befindet sich dort das mit etwa 175 gastronomischen Einrichtungen größte Szene- und Kneipenviertel der Stadt. Hervorgegangen aus dem schlechten Zustand der Bausubstanz entwickelte sich dort eine alternative Kulturszene in der Stadt. 1989 bildeten einige Bewohner aus Protest eine Interessengemeinschaft gegen die schlechte Wohnraumsituation und Abrisspläne, riefen 1990 die Bunte Republik Neustadt aus und begründeten damit den Charakter eines Szeneviertels.
Es befinden sich dort zahlreiche Clubs, Bars und Kneipen in der höchsten Konzentration von Dresden. Der Zustand des Viertels hat sich in den letzten Jahren stark verbessert, weshalb er durch sein vielseitiges Kulturangebot zu den beliebtesten Wohngegenden junger Menschen in Dresden zählt. Das Spektrum der Lokale ist sehr vielseitig und reicht vom Rockclub bis zur Bluesbar.
Auf südlicher Elbseite, in der Nähe der Hochschulen, befinden sich die sechzehn Studentenklubs der Stadt. Die meisten werden vom Studentenwerk Dresden unterstützt, sind aber in der Regel selbständige Vereine. Bereits in den 1960er Jahren ins Leben gerufen, ist der „Bärenzwinger“ im Gewölbe der ehemaligen Kasematten unter der Brühlschen Terrasse einer der ältesten und einst bekannteste Studentenklub in Dresden. Die anderen Klubs liegen meist an, teilweise in den Wohnheimen sowie in den Mensen der Technischen Universität und der Hochschule für Technik und Wirtschaft. Seit der Verkleinerung des Bärenzwingers im Jahre 2000 zählen heute der „Klub Neue Mensa“ (KNM) und der „Club Mensa“ (CM) zu den bekanntesten Studentenklubs in Dresden.
Sehr bekannt ist der Jazzclub Tonne, der in seiner Geschichte in vielen Gewölbekellern Dresdens residierte und daher seinen Namen trägt. Seit dem Jahr 2000 befindet sich der Club im Keller des Kulturrathauses in der Inneren Neustadt.
Im als „Industriegelände“ bekannten Industriegebiet im Norden der Stadt haben nicht wenige Industriegebäude eine Umnutzung zu Discothek- und Konzertsälen erfahren, sodass sich in dem Gebiet mittlerweile an Wochenend-Nächten mehr Menschen aufhalten als an Arbeitstagen.
Zum Nachtleben gehören auch zahlreiche Konzertsäale und -häuser, die dauerhaft oder vorübergehend für Veranstaltungen mit Bühnen genutzt werden. Dauerhafte Konzerteinrichtungen sind der „Alte Schlachthof“, der bis zu 1800 Besucher fasst, der „Starclub“ in Briesnitz und die Freilichtbühne „Junge Garde“ im Großen Garten. Die Messe im „Neuen Schlachthof“, Teile der Elbwiesen und des Campus der Technischen Universität, aber auch das Kongresszentrum und der Kulturpalast werden nebensächlich für Konzerte genutzt. Bei den Filmnächten am Elbufer finden ebenfalls Konzerte mit sehr hoher Kapazität statt.
Regelmäßige Veranstaltungen
In Dresden finden das ganze Jahr über verschiedene Festivals und Großveranstaltungen statt. Insbesondere die musikalischen Veranstaltungen genießen internationale Bedeutung. Zudem gibt es in Dresden zahlreiche Stadtteilfeste mit verschiedenem Hintergrund.Frühjahr
Im April findet das Filmfest Dresden statt. Es ist ein bedeutendes Festivals für Animations- und Kurzfilm in Europa. Viel weiter reichende Tradition besitzen die Dresdner Musikfestspiele, deren ursprüngliche Vorläufer die Musikfeste des barocken Hofs waren. Sie sind als Veranstaltung klassischer Musik deutschlandweit bekannt.
1970 wurde das erste Internationale Dixieland-Festival ausgetragen. Mittlerweile gehört es zu den weltweit bedeutendsten Jazz- und Bluesveranstaltungen. Mit jährlich etwa 500.000 Besuchern ist es außerdem die größte Kulturveranstaltung in Sachsen. Elemente des Festivals wie die Jazzmeile, die sich quer durch die Stadt zieht, sind ohne Eintritt erreichbar. Der Hauptteil des Festivals findet aber auf viele Clubs und Bars verteilt statt.
Sommer
![]() |
|
Filmnächte am Elbufer, Freilichtkino und Konzerte Bildherkunft |
Gegenüber der Altstadtsilhouette von Dresden finden jedes Jahr die Filmnächte am Elbufer statt. Vor 15 Jahren, als die ersten Filmnächte stattfanden, dauerte die Veranstaltung zehn Tage. Mittlerweile ziehen 60 Tage lang Filme, Veranstaltungen und Konzerte 150.000 Zuschauer an, wodurch die Veranstaltung die größte ihrer Art in Deutschland ist.
Eine Veranstaltung mit politischem Ursprung ist die Bunte Republik Neustadt. Von 1990 bis 1993 bestand im Stadtteil Äußere Neustadt aus Protest gegen die maroden Wohnbedingungen die gleichnamige Mikronation. Bereits 1990 gab es ein entsprechendes Stadtteilfest, das weiterhin veranstaltet wird. 2001 und 2002 kam es während des Festes zu Ausschreitungen, während die letzten Jahre friedlich verliefen. Das Fest ist eines der alternativen Szenekultur geblieben.
Am rechten Elbufer entlang findet am Dresdner Elbhang alljährlich das Elbhangfest statt. Es erstreckt sich vom Stadtteil Loschwitz bis Pillnitz. Höhepunkt ist unter anderem eine Drachenboot-Regatta. Nach der Elbeflut 2002, die neben dem Stadtteil Kleinzschachwitz auch Laubegast einschloss, findet dort auf der anderen Elbseite das Inselfest statt.
Im Sommer finden auch zahlreiche Veranstaltungen in den Abend- und Nachtstunden statt. Ende Juni oder Anfang Juli laden die zahlreichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Dresden zur Langen Nacht der Wissenschaften ein. Die Veranstaltung kostet keinen Eintritt. Für die Hochschulen und Institute aber auch für die kooperierenden Technologieunternehmen bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, die eigenen Ergebnisse und Arbeiten einem großen Publikum vorzustellen. Kurze Zeit später findet die Museumssommernacht statt, in der zahlreiche Museen der Stadt besucht werden können.
Im August findet das Stadtfest Dresdens statt. Es erstreckt sich über die gesamte Innenstadt. Neben Live-Musik bietet es ein auf Familien zugeschnittenes Programm. Auch das Stadtfest zählt jährlich etwa 500.000 Gäste.
Weitere Festivals und Veranstaltungen im Sommer sind das Dresdner Kunstfest, die Kulturnacht und das Nachtskaten, das vielfach im Sommer freitags stattfindet. Dabei rollen mehrere tausend Inlineskater einen Parcours auf gesperrten Straßen durch die Stadt.
Herbst
Im Herbst findet das Volkstanzfest und Drehorgeltreffen statt. Weitere Veranstaltungen im Herbst sind die Tage der zeitgenössischen Musik und das Festival der Zauberkunst.Winter
![]() |
|
Striezelmarkt im Jahr 2003 Bildherkunft |
Während der Adventszeit findet in Dresden der Striezelmarkt statt. Dieser seit 1434 bestehende Weihnachtsmarkt ist einer der ältesten in Deutschland. Er wird auf dem Altmarkt errichtet und gehört zu den Touristenattraktionen in der Weihnachtszeit. Der Name des Marktes leitet sich von seinem Hauptprodukt, dem Dresdner Christstollen („Striezel“), ab. Ein Höhepunkt des Marktes ist das Dresdner Stollenfest.
Gleichzeitig mit dem Striezelmarkt findet jedes Jahr ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt im Stallhof des Dresdner Schlosses statt.
Am 13. Januar 2006 fand erstmals seit 67 Jahren wieder der Dresdner Opernball in der Semperoper statt, der jährlich im Januar wiederholt werden soll.
Im Februar findet das Fest sächsischer Puppen- und Marionettenspieler statt.
Kulinarische Spezialitäten
- Dresdner Christstollen
- Russisch Brot
- Dominosteine
- Dresdner Eierschecke
- Pflaumentoffel
Wirtschaft und Infrastruktur
Kennzahlen
Dresden bildet das Zentrum des gegenwärtig wirtschaftsstärksten Raums der neuen Bundesländer und gehört zu den wirtschaftlich stärksten Räumen in Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte im Jahr 2004 einen Wert von 15,2 Milliarden Euro. Das entspricht etwa 31.000 Euro pro Einwohner bzw. 52.500 Euro je Erwerbstätigen Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Pressemitteilung zu den regionalen Bruttoinlandsprodukten. Besonders hohen Anteil an der gesamten wirtschaftlichen Leistung hat das Verarbeitende Gewerbe. Allein die Unternehmen der Mikroelektronik in Dresden erreichten mehr als drei Milliarden Euro Umsatz.Die Arbeitslosenquote in Dresden schwankt zwischen 14 und 16 Prozent. Auch in den umliegenden Städten liegen die Arbeitslosenquoten noch zwischen 15 und 18 Prozent. Radebeul besitzt sogar eine niedrigere Quote als Dresden. Für die Stadt bedeutet dies, dass das Umland nicht zusätzlich belastend auf den angespannten Arbeitsmarkt wirkt. In Dresden arbeiten etwa 215.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Etwa 170.000 Arbeitnehmer leben mit ihrem Erstwohnsitz in Dresden. Dresden ist aber dennoch eine Einpendlerstadt.
Etwa 20 Prozent der Beschäftigten in Dresden besitzen einen Hochschulabschluss. Diese hohe Zahl und die hohe Anzahl der Einrichtungen der angewandten Forschung zeigen, dass sich die Dresdner Wirtschaft von dem strukturellen Prinzip der „Verlängerten Werkbank“ entfernt. Schwachpunkt der Dresdner Wirtschaftsstruktur bleibt aber die geringe Anzahl an Unternehmenszentralen in der Stadt. Alle Großansiedlungen der letzten Jahre sind zwar Unternehmen, die im Dresdner Handelsregister eingetragen sind, aber als Tochterunternehmungen dennoch abhängig bleiben.
Ansässige Unternehmen
![]() |
|
Gläserne Manufaktur von Volkswagen Bildherkunft |
In der Stadt sind vor allem Unternehmen aus dem Bereich Mikroelektronik, Informations- und Biotechnologie sowie Elektrotechnik tätig, die die Nähe der Universität und zahlreicher Forschungsinstitute nutzen. Die Kompetenzfelder der Stadt Dresden liegen in den Bereichen:
- Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie
- Neue Werkstoffe und Nanotechnologie
- Maschinen- und Anlagenbau/Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrttechnik
- Biotechnologie, Pharmazie und Impfstoffe
- Tourismus, Handel und Märkte
- Bildung, Kunst-, Geistes- und Sozialwissenschaften
Viele der Kompetenzfelder entstanden nicht erst in den letzten Jahren. Einige, wie zum Beispiel die Mikroelektronik, die schon vor 1989 in Dresden ein Zentrum besaß, wurden aber erfolgreich ausgebaut.
Durch die Möglichkeiten der engen Zusammenarbeit der Industrie mit den hier ansässigen Universitäten und Forschungseinrichtungen entwickelt sich Dresden immer mehr zu einem der führenden Zentren der Halbleiterfertigung in Europa. So entstanden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Fertigungsstätten führender Unternehmen wie AMD Saxony, Infineon und Qimonda. Auch viele Bereiche der Zulieferindustrie (Reinraumtechnik, Spezialmaschinenbau, Siliziumwafer) lassen sich in und um Dresden nieder, sodass in Anlehnung an das Silicon Valley in Kalifornien oft vom Silicon Saxony gesprochen wird.
Durch Forschungsarbeit im Bereich der Nanotechnologie und Werkstoffe, erhofft man sich, führender Wirtschaftsstandort der aufkommenden Nanoelektronik, die einen Quantensprung für die elektronische Datenverarbeitung darstellen wird, zu werden. Auch an der wirtschaftlichen Nutzung von besonderen elektromagnetischen Eigenschaften von Supraleitern (Meißner-Ochsenfeld-Effekt) wird gearbeitet.
Neben der Mikroelektronik- und Halbleiterindustrie ist auch die Softwareindustrie in Dresden vertreten, etwa durch die SAP SI AG (ein börsennotiertes Tochterunternehmen von SAP), ein Tochterunternehmen der T-Systems AG, die net-linx AG und die deutsche Niederlassung der polnischen Comarch Software.
Auch die Siemens AG hat nach der Wende in Dresden einen Standort errichtet. Der Konzern kaufte 1991 das Transformatoren- und Röntgenwerk „Hermann Matern“, das auf die Koch & Sterzel AG zurückgeht, von der Treuhand. Um dieses Werk herum im Dresdner Stadtteil Übigau übernahm der Konzern eine Grundstücksfläche von rund 350.000 Quadratmetern.
Volkswagen lässt in der Gläsernen Manufaktur verschiedene Luxusfahrzeuge (VW Phaeton und Bentley Flying Spur) des Konzerns herstellen. EADS besitzt in Dresden mit den Elbe Flugzeugwerken ein Tochterunternehmen insbesondere zum Umbau von Airbus-Flugzeugen. Der Standort ist auch an der Entwicklung des Airbus A380 beteiligt. Zum einen stammen Teile der Innenausstattung aus den Werken, zum anderen wird eine der beiden Materialtestprozeduren bei IABG/IMA durchgeführt. Viele Zulieferer der Automobilindustrie für elektronische Komponenten produzieren in Dresden. Ein Tochterunternehmen der Linde AG konzipiert und plant Anlagen der Pharmazie- und Chemieindustrie.
Im Bereich Pharma und Arzneimittel besitzt Dresden seit mehr als hundert Jahren eine bedeutende Rolle. Viele Verfahren zur industriellen Produktion von Arzneimitteln wurden in Dresden entwickelt und angewandt. Das Sächsische Serumwerk Dresden (als Teil des GlaxoSmithKline-Konzerns) ist ein international bedeutsamer Lieferant für Grippeimpfstoffe. So zählt zum Beispiel das US-amerikanische Gesundheitsministerium zu den wichtigsten Kunden. Auch die Arzneimittelwerke Dresden blicken auf eine lange Tradition zurück und gewinnen wieder an Bedeutung.
Dresden besitzt eine im nationalen Vergleich äußerst hohe Dichte von 26 Hotels der Ober- und Luxusklasse. Zusammen mit der Messe Dresden und dem neuen Kongresszentrum versucht sich die Stadt als Kongress- und Tagungsort zu profilieren. Als touristisches Ziel ist die Stadt weltweit bekannt. Die Kapazität von 87 Hotels mit etwa 13.000 angebotenen Betten wird derzeit durch neue Hotels ausgebaut. Jährlich besuchen etwa sieben Millionen Gäste die Stadt, von denen 1,1 Millionen durchschnittlich etwa zwei Tage in Dresden verbleiben. Diese Werte gehören gegenwärtig schon zu den Spitzenwerten in Deutschland und Europa. Die Bettenauslastung liegt dabei bei rund 50 Prozent. Der jährliche Umsatz durch Tourismus liegt bei etwa einer halben Milliarde Euro. Tourismus in Dresden wird stark durch Ereignisse im Kulturleben der Stadt gestützt. So besuchten im Jahr 2005 (dem Jahr der Eröffnung der Frauenkirche) 8,8 Millionen Gäste Dresden. Auch im Jahr 2006 wird durch die 800-Jahr-Feier und die Eröffnung des Grünen Gewölbes ein ähnlich hoher Wert erwartet.
Einzelhandel
Die größte Konzentration von Warenhäusern und Geschäften befindet sich in Dresden an der nördlichen Prager Straße und am Altmarkt im Stadtzentrum. Dort befinden sich die Filialen von Breuninger, C&A, Karstadt, Peek & Cloppenburg und anderen Warenhausketten und mit der Altmarkt-Galerie eines der großen Einkaufszentren der Stadt. Das Gebiet ist durch mehrere Straßenbahnhaltestellen erschlossen. Auch der Hauptbahnhof, am anderen Ende der Prager Straße, soll nach seiner Fertigstellung und der Bebauung des Wiener Platzes ein bedeutendes Zentrum des Einzelhandels sein. Das Parkplatzangebot wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche Tiefgaragen verbessert.Als Einkaufsstraße für hochwertige Güter und Luxusartikel hat sich dagegen die Königsstraße in Dresden-Neustadt etabliert. Eine ähnliche Struktur des Handels ist für die Bebauung am Neumarkt rund um die Frauenkirche vorgesehen. Geschäfte dieser Preisklasse sind stark mit dem Tourismus der Stadt verwoben.
Auch in alten Stadtteilzentren wie am Schillerplatz in Blasewitz wurden wieder bedeutende Einkaufszentren geschaffen. Andere Anlagen wie der Elbepark konzentrieren sich außerhalb der Innenstadt an Autobahnausfahrten und haben so einen deutlich überregionalen Einfluss. Der Preisdruck auf die Handelsflächen im Stadtzentrum durch große Einkaufszentren der Peripherie ist auch in Dresden spürbar und wird häufig kritisiert. In der Dresdner Innenstadt werden gerade einmal 22 Prozent des Umsatzes des Einzelhandels erzielt. Das ist vergleichsweise wenig, wenngleich in Dresden mehr Nebenzentren existieren.
Traditionsunternehmen/Ehemalige Unternehmen
![]() |
|
Das Sachsenwerk um 1900 Bildherkunft |
Eines der bekanntesten unter den ehemaligen Unternehmen Dresdens ist die Dresdner Bank, die am 12. November 1872 gegründet wurde. Bereits 1885 wurde die operative Geschäftsführung nach Berlin verlegt, bis 1950 blieb die Bank aber im Handelsregister der Stadt Dresden eingetragen.
Die Raddampferflotte, die von der Sächsischen Dampfschiffahrtsgesellschaft betrieben wird, gilt als die größte und älteste der Welt. Das älteste Schiff, der Raddampfer „Stadt Wehlen“, benannt nach dem Ort Wehlen in der Sächsischen Schweiz, ist dabei älter als 125 Jahre. Im Jahr fahren etwa 500.000 Passagiere auf den 13 Schiffen der Flotte.
Das seit Jahrzehnten internationale Unternehmen Melitta wurde am 15. Dezember 1908 mit 73 Pfennigen Eigenkapital von Melitta Bentz ins Dresdner Handelsregister eingetragen.
Mit dem Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) und dem VEB Kombinat Robotron begann 1961 die Zeit der Mikroelektronik in Dresden. 1989 waren etwa 4000 Angestellte beim Zentrum Mikroelektronik beschäftigt. Das ZMD firmierte von 1961 bis 1969 als Arbeitsgemeinschaft Mikroelektronik Dresden (AMD). Tatsächlich hat das ZMD, das sich mittlerweile auf integrierte Schaltkreise spezialisiert hat, in den letzten Jahren eine Auseinandersetzung um die Namensrechte mit AMD.
Der Maschinenbau in Dresden hat eine Tradition als direkter Zulieferer der ansässigen Industrien der Pharmazeutik, Optik und Lebensmittelherstellung. Die Historie setzte sich zuletzt bei den Spezialmaschinenbauern für Reinraumtechnik fort. Wettbewerbsvorteile konnte die Sächsische Industrie vor allem durch die Anwendung der Feinmechanik im Großmaschinenbau erlangen.
Die Elbe Flugzeugwerft, die heute als Elbe Flugzeugwerke firmiert, war schon sehr früh nach dem Zweiten Weltkrieg ein bedeutendes Werk des Flugzeugbaus auf dem Gelände der vormaligen Luftkriegsschule am Nordostrand des heutigen Dresdner Flughafens in Dresden-Klotzsche. In den 1950er Jahren entstand in dem Werk mit der BB-152 das erste deutsche Strahltriebwerksflugzeug für die Zivilluftfahrt. Das Projekt musste aber aufgrund mangelnder Nachfrage eingestellt werden.
Übersicht über die Historie einiger Traditionsunternehmen
| Firmenname | Gegründet | Gegenwärtiger Status | Branche |
|---|---|---|---|
Pharmazie und Kosmetik | |||
| 1882 | |||
| 1907 | |||
| 1910 | |||
| 1892 | |||
| 1924 | |||
Infrastruktur | |||
| 1872 | |||
| 1930 | |||
Maschinen- und Anlagenbau | |||
| 1955 | |||
| 1864 | |||
| 1898 | |||
| 1874 | |||
Optische Industrie | |||
| 1909 | |||
| 1889 | |||
| 1955 | |||
| 1926 | |||
Lebens- und Genussmittel | |||
| 1836 | |||
| 1883 | |||
| 1909 | |||
| 1876 | |||
Elektrotechnik und Mikroelektronik | |||
| 1904 | |||
| 1922 | |||
| 1903 | |||
| 1961 | |||
Dienstleistungen | |||
| 1872 | |||
| 1902 | |||
Andere | |||
| 1898 | |||
| 1890 | |||
| 1867 | |||
Verkehr
Straßenverkehr
![]() |
|
Namenerläuterung eines Straßennamens. Solche Schilder findet man häufiger in Dresden. Bildherkunft |
Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Dresden führt die Bundesautobahn 4 Richtung Erfurt beziehungsweise Görlitz. Von dieser zweigt im äußersten Norden der Stadt die Autobahn A 13 Richtung Berlin ab. Nahe der Stadt zweigt des Weiteren die A 14 nach Leipzig von der A 4 ab.
Die neue A 17 beginnt im Westen von Dresden und tangiert die Stadt südlich. Sie soll etwa ab 2008 durch das Erzgebirge bis nach Prag führen. Unter zwei Dresdner Stadtteilen verläuft die A 17 in Tunnels. Die Autobahn ist besonders bedeutend für den LKW-Fernverkehr in Nord-Süd-Richtung, konnte aber auch die Hauptstraßen der Stadt im Berufsverkehr entlasten, da sie parallel und nah zum Verdichtungsraum um Dresden verläuft und dadurch Pendlern aus Pirna und Heidenau nutzt. Kritisiert wurden die hohen Kosten der neuen Straße sowie die damit verbundene Förderung der Zersiedelung. Durch die neu erschlossenen Wohnungsstandorte würden langfristig neuer Pendlerverkehr erzeugt und Entlastungen wieder wettgemacht. Auch der Einfluss auf die Luftzufuhr der Stadt wurde kritisch gesehen.
Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: Die B 6, die B 97, die B 170, die B 172 und die B 173. Die Europastraße 55 umläuft mittlerweile die Stadt über die A 17 und soll bei Fertigstellung der Autobahn diese komplett bezeichnen. Derzeit wird noch die B 170 ab deren Autobahnauffahrt (Dresden-Südvorstadt) bis zur Grenze als Europastraße beschildert. Für die Stadt direkt gibt es acht Autobahnauffahrten. Sie gilt mit vielen vierspurigen Straßen und vergleichsweise hohen Reisegeschwindigkeiten inzwischen als autofreundlich.
Dresden liegt am Elberadweg, der 2005 vom ADFC zum beliebtesten Fernradweg Deutschlands gewählt wurde. Innerhalb der Stadt führt er jedoch nicht durchgehend die Elbe entlang. Das Radverkehrsnetz der Stadt ist noch sehr lückenhaft und von unterschiedlicher Qualität. Wegweiser für Radfahrer existieren nur an wenigen Stellen. In den deutschlandweiten Umfragen zur Radfahrfreundlichkeit (Fahrradklimatest) belegt Dresden regelmäßig einen der letzten Plätze.
![]() |
|
Westliches Vorfeld des Hauptbahnhofs Bildherkunft |
Öffentlicher Verkehr
Die Stadt liegt an den End- und Verknüpfungspunkten der Berlin-Dresdner Eisenbahn, der Leipzig-Dresdner Eisenbahn, der Albertbahn (nach Chemnitz, einem Teilstück der Sachsen-Franken-Magistrale, die bis Nürnberg verläuft), der Sächsisch-Schlesischen Eisenbahn (nach Görlitz und Breslau) und der Elbtalbahn (nach Děčín und Fortführung weiter nach Prag). Zudem führen mehrere kleinere Strecken in alle Richtungen. Gegenwärtig werden Linien im Fernverkehr nach Berlin und Hamburg, Leipzig, Frankfurt am Main und Köln, Chemnitz und Nürnberg sowie nach Prag, Wien und Budapest betrieben. Die beiden wichtigsten Personenbahnhöfe in Dresden sind der Hauptbahnhof und der Bahnhof Dresden-Neustadt. Andere Personenbahnhöfe, die früher der Anbindung der mittlerweile eingemeindeten Vororte dienten, werden meist als Haltepunkte für S-Bahn und Regionalbahn genutzt.
![]() |
|
Zug der Dresdner S-Bahn im Bahnhof Dresden-Niedersedlitz Bildherkunft |
Den Öffentlichen Personennahverkehr bedienen zwölf Straßenbahn- und über 30 Buslinien der Dresdner Verkehrsbetriebe AG sowie anderer Verkehrsbetriebe, so der „Hochlandexpress“, die Verkehrsgesellschaft Sächsische Schweiz oder der Regionalverkehr Dresden. In den 1920er Jahren gab es zwei konkurrierende Straßenbahnunternehmen. Bekannt ist Dresden auch für den zwischen 1931 und 1972 eingesetzten großen Hechtwagen. Schon in der Weimarer Republik gab es teilweise einen Dreiminutentakt. Seit der letzten Linienumstellung verkehren zwölf Straßenbahnlinien auf einem etwa 204 km langem Liniennetz, zu dem auch eine Strecke durch die benachbarten Städte Radebeul, Coswig und Weinböhla zählt. Diese Überlandbahn (Linie 4) ist mit 28,7 km auch die längste Linie im Dresdner Netz.
![]() |
|
Dresdner Straßenbahnwagen NGT6DD vor dem Zwinger Bildherkunft |
Die Dresdner Verkehrsbetriebe modernisieren seit Jahren ihr Netz und ihren Fuhrpark, der zu den modernsten in Deutschland zählt. An Wochenenden und Feiertagen sind im Normalfall ausschließlich Niederflurbahnen mit bequemen stufenlosen Einstiegen im Einsatz.
Den Übergang über die Elbe ermöglichen neben den Brücken (jeweils fährt auch mindestens eine Eisenbahn-, Bus- oder Straßenbahnlinie hinüber) auch drei Elbfähren: von der Johannstadt zur Neustadt, von Niederpoyritz nach Alttolkewitz sowie von Kleinzschachwitz nach Pillnitz.
Im Stadtteil Loschwitz gibt es außerdem eine Standseilbahn zum Nobelviertel „Weißer Hirsch“ sowie eine Schwebebahn nach Oberloschwitz, an deren Bergstation sich eine hervorragende Aussicht auf die Stadt und das südwestliche Umland bietet.
Bis 1975 fuhren in Dresden auch Oberleitungsbusse. Diese wurden durch Busse mit Dieselantrieb ersetzt. Zudem fuhren zwischen 1903 und 1904 in dem damals noch eigenständigen Ort Klotzsche die Oberleitungsbusse der Haide-Bahn.
![]() |
|
Flughafen Dresden Bildherkunft |
Auf der Elbe fahren die Raddampfer der Weißen Flotte und stellen ausschließlich touristisch genutzte Verbindungen elbaufwärts in die Sächsische Schweiz und elbabwärts nach Meißen bereit.
Im Norden von Dresden, in Klotzsche, liegt der Flughafen Dresden mit nationalen und internationalen Fluglinien. Er wurde nach der Wiedervereinigung saniert und hat daher gut ausgebaute Terminals sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Umstritten sind die Bestrebungen des Flughafens, den Nachtflugverkehr auszudehnen. Betroffen sind insbesondere die Anwohner der Gartenstadt Hellerau.
Güterverkehr
Dresden war und ist ein wichtiger Eisenbahnknoten im Güterverkehr, zu dessen Eisenbahnanlagen der Rangierbahnhof Dresden-Friedrichstadt in der seltenen Bauform des Gefällebahnhofes gehört. Durch die Automobilwerke des Volkswagen-Konzerns in Chemnitz, Zwickau, bei der tschechischen Tochter Škoda in Mladá Boleslav und in Dresden selbst kommt dem Güterbahnhof als Logistikzentrum eine wichtige Funktion zu. In der Regel wird in Dresden die Lokomotive gewechselt, da in Deutschland und Tschechien verschiedene Bahnstromsysteme betrieben werden. Täglich rollen etwa 200 Güterzüge über die Elbtalbahn von und nach Tschechien.
![]() |
|
CarGoTram Bildherkunft |
Dresdens Hafen liegt linkselbisch in Dresden-Friedrichstadt und ist ein Hafen der Elbe-Containerlinie und der Binnenschiffslinie ETS-Elbe. Eine Besonderheit stellt die CarGoTram dar, eine Straßenbahn für den Gütertransport, die die Gläserne Manufaktur von Volkswagen am Großen Garten bedient. Die Bahn wurde eingerichtet um die Innenstadt vor einer zusätzlichen Belastung durch LKW zu bewahren. Die Altstadt von Dresden liegt zwischen der Manufaktur und dem Logistikzentrum am Güterbahnhof in der Friedrichstadt.
Dresden liegt am Kreuzungspunkt der E 40 und E 55, zweier wichtiger Europastraßen. Über die A 17 ist es gelungen, den Güterfernverkehr gänzlich aus der Stadt zu verlagern. Alleine die E 55 nutzen täglich mehr als 2000 LKW.
Medien
Tageszeitungen
In Dresden erscheinen mit der Sächsischen Zeitung (SZ) und den Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) zwei traditionelle Tageszeitungen. Die seit 1946 erscheinende Sächsische Zeitung war zu DDR-Zeiten Organ der SED. Heute gehört sie mehrheitlich zu Gruner und Jahr.Die Vorläufer der DNN waren Zeitungen der NDPD, LDPD beziehungsweise CDU. Sie gehört heute zur Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft, die auch Gesellschafterin der Leipziger Volkszeitung (LVZ) ist. An der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft sind zu 50 % Axel Springer AG und zu 50 % das Medienbeteiligungsunternehmen der SPD, die Verlagsgesellschaft Madsack, beteiligt.
Weitere Zeitungen in Dresden sind die Dresdner Morgenpost (Gruner und Jahr) und die Lokalausgabe der Bild-Zeitung.
Sonstige Zeitungen und Zeitschriften
Das kostenlose Dresdner Amtsblatt (DDA) erscheint als Veröffentlichungsorgan der Stadtverwaltung wöchentlich. Da der erste Vorgänger bereits 1839 erschien, gilt es als dienstältestes Printmedium Dresdens.Dresdner Kulturmagazin (kostenlos) und Sax sind monatlich erscheinende Stadtmagazine mit Veranstaltungskalender. Das Gastronomiemagazin „Augusto“ erscheint jährlich. Weitere Magazine sind „Frizz“, „Spot“, „Skunk“, „Spiesser“, „Urania“, „ad rem“, „caz“ und „Prinz“, die teilweise werbefinanziert sind. Einige dieser Blätter sind auch in anderen deutschen Städten vertreten. Die „ad rem“ ist eine der größten unabhängigen regionalen Hochschulzeitungen Deutschlands und erscheint wöchentlich kostenlos an den sächsischen Hochschulstandorten Dresden, Görlitz und Zittau sowie mit der ersten Ausgabe eines jeden Monats zusätzlich auch in Freiberg.
Weiterhin werden in Dresden noch die kostenlosen Anzeigenblätter „Sächsischer Bote“ und „Wochenkurier“ verteilt. Die Sächsische Zeitung gibt außerdem die kostenlose „freitagSZ“ heraus. Des weiteren gibt es Anzeigenblätter für die jeweiligen Stadtteile, beispielsweise die „Leubener Zeitung“ für das Ortsamt Leuben.
Hörfunk und Fernsehen
![]() |
|
Das Landesfunkhaus Sachsen Bildherkunft |
Da Dresdner aufgrund der Tallage nur an wenigen Orten im Stadtgebiet überregional ausgestrahlte Rundfunkprogramme empfangen können, wurde 1969 der 252 Meter hohe Fernsehturm eröffnet, der heute noch in Betrieb ist.
In Dresden befinden sich ein Landesfunkhaus des MDR und zahlreiche Produktions- und Dienstleistungsunternehmen für die Hauptstelle des MDR in Leipzig. Es gibt außerdem mehrere private Radiosender, die ihr Programm aus Dresden senden. Neben Fernsehsendern in den einzelnen Stadtteilen und von Antennengemeinschaften gibt es das Dresden Fernsehen, als Sender für das gesamte Stadtgebiet. In Dresden beheimatet sind auch zwei SAEK (Sächsische Ausbildungs- und Erprobungskanäle) – ein schulisch spezialisierter SAEK im St.-Benno-Gymnasium und einer im Medienkulturzentrum Pentacon. Hier findet der interessierte Bürger offene Studios, zwei Magazine im Ballungsraumfernsehen in Dresden, Leipzig und Chemnitz und kann das Produzieren sowie Senden erlernen und auch auf Sendung gehen (eigener Radiosender NEON 425 auf 104,25 MHz im Dresdner Kabel).
Sonstiges
Während der DDR-Zeit konnten in Dresden keine westlichen Medien empfangen werden, weshalb Dresden auch den Namen Tal der Ahnungslosen bekam. Im Volksmund wurde der Name der ARD als Außer Raum Dresden gedeutet. Um dennoch westdeutsche Fernsehsender empfangen zu können, gründete sich 1988 eine Bürgerinitiative, die staatlich toleriert über Satelliten empfangene Signale westdeutscher Fernsehprogramme in kleinen Kabelnetzen verbreitete. Nach 1990 wurde das Kabelnetz sehr intensiv ausgebaut, weshalb die Einführung von DVB-T in Dresden sehr langsam läuft.Öffentliche Einrichtungen
Aufgrund ihres Status als Landeshauptstadt haben in Dresden zahlreiche Öffentliche Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts der Landesebene ihren Sitz, so der Sächsische Landtag, die Sächsische Staatskanzlei, alle Ministerien der Sächsischen Landesregierung, das Landeskriminalamt Sachsen und weitere Landesbehörden. In Dresden befindet sich ein Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks. Das Prinzip der räumlichen Trennung der Legislative und Exekutive von der Judikative wurde auch in Sachsen eingehalten, so dass sich außer dem Oberlandesgericht für die ordentliche Gerichtsbarkeit alle weiteren Landesgerichte in Leipzig, Chemnitz und Bautzen befinden.Des Weiteren ist Dresden Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Dresden. Dazu kommen noch Einrichtungen auf kommunaler Ebene, wie der Stadtrat, die Stadtverwaltung, eine größere Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit, eine Polizeidirektion oder das Amtsgericht. Die administrativen Aufgaben der Stadtverwaltung sind teilweise an Ortsämter abgegeben. Der Stadtrat nimmt lokale Aufgaben über Ortsbeiräte wahr. In Dresden gibt es eine Handwerkskammer und eine Industrie- und Handelskammer.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden ist der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost untergeordnet und hauptsächlich für die Elbe auf einer Länge von 290 km verantwortlich. Zur Bundeszollverwaltung gehören ein Zollfahndungsamt mit Sitz in Dresden. Das Hauptzollamt ist der Zoll- und Verbrauchssteuerabteilung (der Oberfinanzdirektion Chemnitz) unterstellt, die ebenfalls in Dresden sitzt.
In Dresden sind die Offizierschule des Heeres sowie die Verwaltung und der Stab eines Wehrbereichskommandos beheimatet. Zur Musterung und Betreuung Wehrpflichtiger gibt es ein Kreiswehrersatzamt.
Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk hat in Dresden eine Geschäftsstelle und einen Ortsverband.
Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen ist in Dresden mit einer Außenstelle vertreten.
Bildung und Forschung
Dresden ist schon traditionell geprägt als Standort wichtiger und zukunftsweisender Unternehmen und Institutionen, was den weiteren Ausbau zu einem der weltweit führenden Technologiestandorte fördert, aber als Kunst- und Kulturstadt auch den Bildenden Künsten und Geisteswissenschaften verpflichtet. Das Netzwerk aus Forschung, Wirtschaft und Kultur, die Verankerung von Wissenschaft in der breiten Bevölkerung sowie die wissenschaftliche Tradition und gegenwärtige Rolle Dresdens, haben dazu beigetragen, dass Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für das Jahr 2006 zur „Stadt der Wissenschaft“ ernannt wurde. Die damit verbundenen Veranstaltungen werden eng an das 800-Jahr-Fest der Stadt gebunden. In Dresden gibt es eine Eliteschule des Sports, das Sportgymnasium Dresden.Hochschulbildung und universitäre Forschung
![]() |
|
Hörsaalzentrum der TU Dresden Bildherkunft |
![]() |
|
Die Hochschule für Bildende Künste an der Brühlschen Terrasse Bildherkunft |
In Dresden existieren derzeit neun Hochschulen. Traditionell liegen deren Stärken und Bedeutungen einerseits in der Technik und Wirtschaft, andererseits in Kunst und Kultur. Insgesamt studieren mehr als 40.000 Menschen in Dresden. Die Hochschulen und deren Studenten werden durch das Studentenwerk Dresden betreut.
Die Technische Universität Dresden (TUD) gehört mit etwa 35.000 Studenten zu den zehn größten Universitäten in Deutschland. Sie ist eine Volluniversität. Ihr Campus liegt südlich der Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Eine Ausgründung der TU Dresden ist die Dresden International University (DIU), an der nur postgraduale Abschlüsse erworben werden können. Auch an der TUD wird jedes Semester eine Kinderuniversität in der Art einer Ringvorlesung zu verschiedensten Themen ausgetragen.
Die größte Fachhochschule in Dresden ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW). Die Hauptgebäude der HTW liegen direkt am Hauptbahnhof. Sie beherbergten bis 1992 die Hochschule für Verkehrswesen „Friedrich List“, die seit 1992 die gleichnamige Fakultät für Verkehrswesen in der TU bildet. Derzeit studieren etwa 5000 Studenten an der HTW.
Bedeutung im Bereich der Bildenden Künste besitzt die Hochschule für Bildende Künste (HfBK), die sich direkt in der Innenstadt an der Brühlschen Terrasse befindet. Ebenfalls in ihren Bereichen bedeutend sind die Palucca Schule Dresden – Hochschule für Tanz und die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ (HfM).
Weitere Hochschulen in Dresden sind die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit, die Fachhochschule der Wirtschaft Dresden und die Hochschule für Kirchenmusik.
Neben diesen Hochschulen existieren weitere wichtige Bildungsanstalten in Dresden. Die Staatliche Studienakademie Dresden (Berufsakademie) ist eine Zweigstelle der Staatlichen Studienakademie Sachsen. Die Sächsische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e. V. ist eine reine Fortbildungseinrichtung. Ebenfalls den höheren Bildungseinrichtungen kann die Offizierschule des Heeres zugeordnet werden, die traditionell die Offiziere des deutschen Heeres ausbildet.
Außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtungen
Fraunhofer GesellschaftDerzeit baut die Fraunhofer-Gesellschaft in Dresden mit ihren neun Einrichtungen und dem Institutszentrum ihren deutschlandweit größten Standort auf. Als führende Trägerorganisation der angewandten Forschung in Deutschland betreibt sie in ihren Instituten Vertragsforschung. Die Forschung der Fraunhofer-Einrichtungen ist für viele hoch technologisierte Unternehmen ein bedeutsamer Standortfaktor geworden. So betreibt die Gesellschaft – in die Anlagen des Infineon-Werks integriert – das Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien auch in enger Zusammenarbeit mit AMD.
Max-Planck-Gesellschaft
![]() |
|
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik Bildherkunft |
Die Max-Planck-Gesellschaft betreibt in Dresden seit 2001 das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI CBG). Seitdem hat es sich über Forschungsprogramme wie Molecular Bioengineering Dresden zu einem der weltweit führenden Institute im Bereich der funktionellen Genomik entwickelt. Etwa 300 Mitarbeiter arbeiten in diesem Institut.
Weitere Institute der Gesellschaft sind das Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe (MPI CPfS) und Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme (MPI PKS).
Wissenschaftsgemeinschaft „Gottfried Wilhelm Leibniz“
Die als Leibniz-Gemeinschaft bekannte Wissenschaftsgemeinschaft betreibt in Dresden schon seit einigen Jahren Forschungsinstitute verschiedener Disziplinen:
- Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden
- Institut für Polymerforschung Dresden e. V. (IPF)
- Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. (IÖR)
- Forschungszentrum Dresden-Rossendorf e. V. (FZD)
- Ifo Institut für Wirtschaftsforschung (Einzige Niederlassung mit Fokus der Wirtschaft in den Neuen Bundesländern)
Projekte
In Dresden finden an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen zahlreiche wissenschaftliche Projekte statt.Unter der Führung der TUD entsteht derzeit eines der wichtigsten Forschungszentren der Biotechnologie. Das Forschungszentrum „Regenerative Therapien“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 60 Millionen Euro gefördert. Es soll Erkenntnisse der Grundlagenforschung des Dresdner Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik nutzen und in enger Kooperation weltweiter Einrichtungen zum Beispiel der Harvard University arbeiten.
Das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme wirkt in Dresden insbesondere durch den Aufbau der Verkehrsinformationssysteme im öffentlichen Nahverkehr und im Straßenverkehr. Am Institut wird mit der Autotram ein automatisch geführter Bus entwickelt. Ein weiteres Projekt ist das ALLFA-Ticket.
Einrichtungen für Technologietransfer und Innovationsförderung
- Institut für Luft- und Kältetechnik (gemeinnützige Gesellschaft)
Erfindergeist und Patente
In Dresden wurden zahlreiche Produkte und Gegenstände erfunden oder das erste Mal zur Markt- beziehungsweise Serienreife entwickelt. In den letzten Jahren überwogen die ansässigen Forschungsinstitute und Hochschulen bei der Patentanmeldung.
In Dresden erfunden und entwickelt wurden:
- Bierdeckel
- Büstenhalter
- Kaffeefilter durch Melitta Bentz
- Odol (Mundwasser)
- Schuhcreme aus der Tube (Eg-Gü)
- Spiegelreflexkamera
- Teebeutel (Teekanne GmbH)
- Zahncreme
- Zigarettenfilter
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Zu den Ehrenbürgern der Stadt zählen neben Monarchen und Politikern insbesondere auch Wissenschaftler und Künstler, die in Dresden wirkten.
Die bekanntesten sind: der Wissenschaftler Manfred von Ardenne, die Tanzpädagogin Gret Palucca und der Musiker Richard Strauss. Adolf Hitler war während der Zeit des Nationalsozialismus ebenfalls Ehrenbürger der Stadt.
Siehe auch: Liste der Ehrenbürger von Dresden
Söhne und Töchter der Stadt
Zu den bekannten Menschen, die in Dresden geboren wurden, zählt der Maler Gerhard Richter. Er studierte an der Kunstakademie und zählt zu den bedeutendsten deutschen Malern der Nachkriegszeit. Der weltweit bekannte Autor Erich Kästner wurde in Dresden geboren und wuchs im Stadtteil Neustadt auf. Ebenfalls aus Dresden stammen der langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende Herbert Wehner und sein FDP-Kollege Wolfgang Mischnick. Auch in Dresden aufgewachsen ist der Fußballtrainer Helmut Schön, der die Auswahl der Bundesrepublik 1974 zur Weltmeisterschaft führte. Die Vorvorgängerin von Renate Schmidt im Amt der Bundesministerin für Familie, Christine Bergmann, wurde in Dresden geboren.
Weitere Personen, die längere Zeit in Dresden lebten und wirkten, waren Carl Gustav Carus, Heinrich von Kleist, Daniel Pöppelmann, Richard Wagner, Felix Draeseke, Otto Dix, Victor Klemperer und Carl Maria von Weber.
Siehe auch: Liste der Söhne und Töchter der Stadt Dresden
Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Dresden, bearbeitet von Barbara Bechter, Wiebke Fastenrath, Heinrich Magirius u. a., aktualisiert von Friedrich Kobler, Heinrich Magirius, Mathis Nitzsche und Hartmut Ritschel. Deutscher Kunstverlag, Berlin. 382 S. mit 40 Plänen und Grundrissen. ISBN 3-422-03110-3
- Evelyn Finger: Canaletto kaputt. in: Die Zeit. Hamburg 2005, 45
- Fritz Löffler: Das alte Dresden. Geschichte seiner Bauten. Seemann, Leipzig 1999. ISBN 3363000073
- Jürgen Helfricht: Astronomiegeschichte Dresdens. Hellerau-Verlag, Dresden 2001, ISBN 3910184766
- Jürgen Helfricht: Die Dresdner Frauenkirche. Eine Chronik von 1000 bis heute. Husum. Husum 2005 (4. Aufl.). ISBN 3898761223
- Jürgen Helfricht: Dresden und seine Kirchen. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2005, ISBN 3374022618
- Jürgen Helfricht: Dresdner Kreuzchor und Kreuzkirche. Eine Chronik von 1206 bis heute. Husum, Husum 2004. ISBN 3898761800
- Jürgen Helfricht, Ulrich Häßler: Kleines Dresden-ABC. Husum, Husum 2005. ISBN 3898761223
- Jürgen Helfricht: Die Wettiner – Sachsen Könige, Herzöge, Kurfürsten und Markgrafen. Sachsenbuch, Leipzig 2005, ISBN 3896640445
- Erich Keyser (Hrsg.): Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Bd 2. Mitteldeutschland. Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages. Kohlhammer, Stuttgart 1941.
- Landeshauptstadt Dresden: Flächennutzungsplan. Stadtplanungsamt, Dresden 1998.
- Landeshauptstadt Dresden: Integriertes Stadtentwicklungskonzept Dresden. Teil I. Analyse und Handlungsfelder. Stadtplanungsamt, Dresden 2001.
- Landeshauptstadt Dresden, Kommunale Statistikstelle: Statistische Mitteilungen. Dresden November 2001.
- Hans-Peter Lühr (Gesamtredaktion): Großstadt des Sozialismus? – Dresden in den siebziger Jahren. Hrsg. vom Dresdner Geschichtsverein e. V. 2005. Dresdner Hefte. Dresden 23.2005, 81. ISBN 3-910055-75-3
- Philipp Rohde: Freiraumentwicklung in Dresden-Neustadt/Trachenberge für die Erholung unter Berücksichtigung von naturschutzfachlichen Zielen Diplomarbeit Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, Dresden 2002.
- Andreas Ruby: Las Vegas an der Elbe. in: Die Zeit. Hamburg 2000, 46.
- Reinhard Spehr, Herbert Boswank: Dresden – Stadtgründung im Dunkel der Geschichte. Verl. DJM, Dresden 2000, ISBN 3980309118
- Kurt Vonnegut: Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug (1972).
Werke der bildenden Kunst
Image:Canaletto (I) 016.jpg|Bernardo Bellotto (Canaletto): Zwingerhof, von den Festungswerken aus gesehen (1752)
Image:Carl_Gustav_Carus_001.jpg|Carl Gustav Carus: Blick auf Dresden von der Brühlschen Terrasse (1830/31)
Image:Caspar_David_Friedrich_007.jpg|Caspar David Friedrich: Das Große Gehege (Ostra-Gehege) (1832)
Image:1956-GerhardRichter-Stadtbild.jpg| Gerhard Richter: Stadtbild (1956)
Fußnoten
Weblinks
- Dresden-Lexikon Informationen zu Stadt und Umgebung
- Informationen zu den einzelnen Stadtteilen, vielen Straßen und Bauten
- Moderne Architektur in Dresden
- Stadtwiki: Stadtwiki Dresden (werbefreies Informationswiki für die Region Dresden)
{{NaviBlock |Navigationsleiste Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen |Navigationsleiste Metropolregion Sachsendreieck }}
| Link=Wikipedia:Exzellente_Artikel} | Dieser Artikel wurde in die Liste exzellenter Artikel aufgenommen. |
en:Template:Featured eo:Ŝablono:elstara fr:Modèle:Article de qualité he:תבנית:ערך מומלץ it:Template:vetrina no:Mal:Utmerket pl:Szablon:Medal sr:Шаблон:Изабрани sv:Mall:utvald sq:Stampa:Perfekt th:Template:เป็นบทความคัดสรร vi:Tiêu bản:Chọn lọc zh:Template:特色条目
ast:Dresde nds:Dresden scn:Dresda simple:Dresden
Diskussion der Autoren über den Artikel: Dresden
!en:Template:Sprotectedja:Template:半保護
|
| Der Artikel {PAGENAME} wurde für nicht angemeldete und neue Benutzer gesperrt, da er regelmäßig und in größerem Umfang von Vandalismus betroffen war. Änderungen am Artikel können auf dieser Seite vorgeschlagen werden. Eine Entsperrung des Artikels kann bei den Entsperrwünschen diskutiert werden. |
Offizielle Homepage
Wer entscheidet eigentlich, dass die offizielle Homepage der Stadt Dresden www.dresden.de keine wichtige stadtrelevante Seite mehr ist? Sie steht zwar noch in der Tabelle oben, aber dort nur sehr versteckt. Außerdem kann mich mal jemand aufklären, wie und wo man Fragen an den entsprechenden Autoren richten kann. Vielleicht ist es hier völlig falsch! S.B.
- Üblicherweise auf den Diskussionsseiten des jeweiligen Benutzers! --Philipp Hertzog 15:36, 8. Feb 2005 (CET)
- Die Seite der Stadt ist m.E. sehr gut sichtbar über die Übersichtstabelle zu finden. Ich glaube nicht, daß man den Link zweimal setzen muß. Das hätte ich vielleicht in dem Versionskommentar besser herausstellen sollen. Aber für die anderen entfernten Links gilt, daß ich auf den dortigen Seiten keinen wirklichen Informationsgewinn sehen konnte. Das Sprachungeheuer "offizielle Homepage" habe ich jetzt auch gleich mal abgeändert. Es heißt ja auch nicht offizielle Anschrift der Stadtverwaltung oder offizielle E-Mail-Adresse. In der allgemeinen Formatvorlage für Städte und Gemeinden ist übrigens der Begriff "offizielle Homepage" auch nicht mehr zu finden. --Alexander Fischer 15:59, 8. Feb 2005 (CET)
Seit neuesten ist die Stadt Dresden (offiziell) auch über die Seite www.dresden.eu zu erreichen. Die alte Adresse www.dresden.de funktioniert weiterhin! Das gab jüngst die Stadt per Pressemeldung bekannt.
Geschichte (genauer: Luftangriffe auf Dresden, Februar 1945)
Dieser Beitrag hat nichts mit den Luftangriffen zu tun! Im Abschnitt zur Geschichte steht, dass Schillers "Oder an die Freude" in Dresden geschrieben wurde. Ich glaube jedoch, dass dies in Gohlis, einem damaligen Ort bei Leipzig, heute einem Stadtteil von Leipzig geschehen ist. Ich habe den Satz daher heraus genommen.- Die Ode an die Freude wurde für die Tafel der Freimaurerloge in Dresden geschrieben. Die jetzige Formulierung ist korrekter, zumal er die Ode nicht nur in Gohlis geschrieben hat. Geo-Loge 20:13, 6. Mär 2006 (CET)
---
Ich finde, dass die Geschichte Dresdens erweitert gehört. Wie durch die Medien aufgebauscht, sollte auch die Zeit während des Krieges näher erläutert werden. Vor allem die Alliierte Kriegsverbrechen der Bombardierung in den letzten Kriegsmonaten, die stattfanden. Immerhin hat sie das Stadtbild wortwörtlich "umgewühlt".
---
Der Meinung kan man sich nur anschließen. Warum wird der Link auf die Opferzahl ständig gelöscht? Ist die dortige Erwähnung von Werner Hofers Standardwerk zur Nazidiktatur ("Der Nationalsozialismus, Dokumente 1933 - 1945"), die wichtige Informationen zu den Opferzahlen enthält, nicht mehr politisch korrekt, weil die dort angegebene Opferzahl wesentlich von 25.000 abweicht? Wer den entsprechenden Link oder seine Inhalte löscht, scheint an einer Aufarbeitung der Nazizeit kein wirkliches Interesse zu haben!
---
Folgendes sollte doch erwähnt werden: Exakte Angaben über die Opferzahlen sind nicht möglich. Die Behörden müssen in der Stadt riesige Scheiterhaufen errichten, um die Leichenberge zu beseitigen. Die Luftschutzbunker werden zum Teil mit Flammenwerfern freigeräumt, da das warme Frühlingswetter im März/April 1945 die Leichen schnell in Verwesung übergehen lässt.
Der amerikanische Historiker Alfred de Zayas schreibt von 300.000 Opfern als absoluter Untergrenze. Die Dresdner Ordnungspolizei berichtet im Frühjahr 1945 von 202.040 geborgenen Toten - meist Frauen und Kinder; davon konnten nur etwa 30 Prozent identifiziert werden. Die Stadtverwaltung Dresden teilt am 31. Juli 1992 mit, dass die Opferzahl von 250.000 bis 300.000 realistisch sei. Die Angaben von weiteren Zeitzeugen bestätigen die genannten Zahlen. Nach Angaben des damaligen State Department gab es in Dresden 250.000 Tote. Der stellvertretende sowjetische Außenminister Wladimir Semjonow erwähnte ebenfalls diese Zahl, die auch in Werner Hofers Standardwerk über den Nationalsozialismus, „Der Nationalsozialismus, Dokumente 1933 – 1945“ genannt wird. Das Internationale Rote Kreuz berichtete von 275.000 Toten, während 1999 in der "Washington Post" sogar von 330.000 Bombenopfern geschrieben wurde. Die Welt (25. Januar 2005) nannte Dresden das „deutsche Hiroshima“.
- Ist beim Artikel Luftangriffe auf Dresden hinlänglich ausdiskutiert worden. Bitte dorthin wenden. --Nocturne 08:25, 14. Mär 2005 (CET)
- Die Zerstörung von Dresden beschwor einen Mythos, der für mich folgende Hauptgründe hat. Zerstörung wenige Wochen vor Kriegsende, Anwesenheit mehrerer Hunderttausender Flüchtlinge, Zerstörung eines hohen Prozentsatzes des Wohnungsbestandes, weitgehende Zerstörung des Zentrums einer weltberühmten Kulturstadt, weit entwickelte Bombardierungsstrategie. Um auf die Opferzahl zu schließen, muss man aber Folgendes wissen: Einzigartige, legendäre, orkanartige Sogwirkung des Feuersturms auf den Straßen. Das betrifft aber in extremer Form nur einen winzigen Bruchteil der Fläche. Dichteste Bebauung der Innenstadt, während Dresden sonst sehr weitläufig und locker bebaut ist. Ein teilzerstörtes Haus mußte oft komplett abgerissen werden. Wohnungen waren also nicht "im Moment des Einschlages" zerstört, obwohl über 70% irgendwelche Kriegsschäden hatten. Nur die klare Minderheit davon war aber total zerstört. Keller boten fast überall sehr gute Überlebenschancen, zumindest in aller Regel, selbst am schwerst betroffenen Postplatz, Waisenhausstraße, steht noch oft das Erdgeschoß ehemaliger Häuser. Die damaligen Bomben durchschlugen nur einige Stockwerke und setzten Brände, die Brandwirkung war für Dresden weiterentwickelt, dafür haben andere Städte noch mehr Bomben abbekommen, die lockeren Gebiete wurden weitestgehend verschont, weil die damaligen Bomben begrenztes Sprengvolumen hatten. Die Grunaer Straße wurde in Schutt und Asche gelegt und aus allen Perspektiven x-mal fotografiert. Die Wintergartenstraße brannte und Eisenzäune schmolzen. Um die Ecke sah es schon ganz anders aus, etwa so wie am Dresdner Schloß, das war typische Zerstörung. Ich halte 30.000-40.000 für realistisch, insbesondere aufschlußreich sind Bestattungszahlen, Vermißtenzahlen, Prozentsatz der Wiederaufgefundenen, man muß natürlich wissenschaftliche Arbeiten erkennen können und unvoreingenommen sein WOLLEN. Berlin etwa und andere Städte waren in weiten Teilen noch mehr zerstört. Es stimmt auch nicht, dass der Angriff auf Dresden für die Bevölkerung total überraschend war, man konnte sich jahrelang darauf vorbereiten, schon 1944 die ersten größeren Einschläge, Bombardierung Deutschlands seit 1941, auch wenn man natürlich auf eine Verschonung der Stadt hoffte. Viele erwarteten die Bomben natürlich lieber bei Bekannten am Rand als auf der Prager Straße, nicht jedem war das möglich. Da Dresden schwer von den Fliegern zu erreichen war, kam es fast als Letztes dran. Keine halbwegs größere Stadt wurde verschont und viele bekamen pro 1000 Einwohner wesentlich mehr Bomben. Eurofighter749
Eurofighters Informationen sind in weiten Teilen richtig, jedoch falsch bezüglich der strategischen Planung. Churchill und seine Genossen hatten, extra auf Wunsch Stalins, beschlossen, ein Fanal zum Abschluß zu setzen, ungeachtet dessen, daß Dresden völlig unwichtig für den Krieg oder eine Rüstungsindustrie war. Verbrecherisch war die Bombardierung allein schon deswegen, weil Dresden nach den Regeln des damals geltenden Kriegsvölkerrechts eine "offene, und unverteidigte" freie Reichsstadt war, in der es keine Flugabwehr gab und viele Gebäude mit Rot-Kreuz-Fahnen nach oben hin gut sichtbar gekennzeichnet waren. Außerdem war diese Tatsache, daß Dresden "Lazarettstadt" war, unverteidigt war und nach KVR zu schonen war, bis auf selbstverständlich kriegswichtige Einrichtungen, die es aber nicht gab, auch in Großbritannien bekannt gemacht worden. Ein absichtliches, vorsätzliches Ausmorden großer, wehrloser Menschenmassen also, zumal auch die Briten wußten, daß Dresden mehr als überfüllt war von flüchtenden Trecks aus dem Osten. Ein Fanal, wie auch in Japan, nichts anderes. 84.44.138.184 22:48, 8. Aug 2005 (CEST)
- Ohne hierauf inhaltlich eingehen zu wollen, möchte ich darum bitten, die Ereignisse des Februars 1945 in Dresden unter Diskussion:Luftangriffe auf Dresden auszudiskutieren. Hier bitte zu diesem Thema keine neuen Diskussionsbeiträge mehr einstellen. --Alexander Fischer 23:12, 8. Aug 2005 (CEST)
Dresden (Religionen)
An alle Dresdner Könnt ihr euch mal den Artikel und die Diskussion dazu anschauen? Emes 18:53, 12. Feb 2005 (CET)
Kleine Anmerkung zu den Katholiken: Die Hofkirche ist nicht zur Kathedrale geweiht sondern erhoben worden. -- Kurdirektor 17:56, 18. Aug 2006 (CEST)
- Hab jetzt auch mal gelesen, dass sie schon früher "Zur Heiligsten Dreifaltigkeit" hieß. Ich hatte angenommen, dass sie erst mit dem Status der Kathedrale diesen Namen bekam. Weiß jemand wie die Kirche zwischen 1918 und 1965 genutzt wurde? Geo-Loge 18:59, 18. Aug 2006 (CEST)
- Ist die Frage ernstgemeint? Sie war das was sie immer war, eine Kirche. Wiprecht 22:47, 18. Aug 2006 (CEST)
- Na sie war bis 1918 Kapelle des Hofs? Und dann wurde ja König und so abgesetzt und die Verwendung als Hofkirche wurde eingestellt. Die Frage ist jetzt, erhielt die Kapelle dadurch, schon vorher oder überhaupt eine Kirchgemeinde? Geo-Loge 23:56, 18. Aug 2006 (CEST)
- Sie ist keine Kapelle sondern eine ganz normale kath. Kirche. Die Bezeichnung "Hofkirche" bedeutet nur, das der König und der Hofstaat (der katholische Teil) dort zur Messe ging. Die Sophienkirche war gleichfalls (für den evqangelischen Teil) Hofkirche. Allerdings gibt es für Sachsen eine Besonderheit. Hier im Kernland der Reformation war alles Katholische verboten. Daher gab es keine Katholiken, mal abgesehen von einigen Diplomaten die eigene Kapellen hatten. Erst als August und sein Sohn Könige von Polen wurden, kamen verstärkt Katholiken, vorwiegend Polen, ins Land. Religionsausübung im Freien, wie z.B. Fronleichnamsprozessionen, war selbst dem Hof nicht erlaubt, daher hat die Hofkirche auch einen Prozessionsumgang im Hauptschiff, eine Besonderheit die eben diesem Sachverhalt geschuldet ist und sonst nirgends zu finden ist. Freie Religionsausübung wurde erst nach dem "Frieden von Posen" (1806) wieder zugestanden, jedoch erfolgte die konfessionelle Gleichstellung erst 1831 durch die Verfassung Sachsens. Nun wurde die Zahl der Katholiken in Dresden wieder größer und die Kirche somit auch zur Gemeindekirche.
- 1921, nach der Wiedererrichtung des Bistums, wird sie Probsteikirche.
- 1964 wird sie Konkathedrale (Mitkathedrale) des Bistums DD-Meißen.
- 1980 wird sie Kathedrale des Bistums DD-Meißen.
- Ja ich meinte Hofkapelle. Also ich nehme mal an, dass die Pfarrei als Kirchgemeinde auch vor und nach 1918 der "Nutzer" der Kirche war? Geo-Loge 01:10, 19. Aug 2006 (CEST)
- Genau, sie war quasi von Anfang an bis heute Pfarrkirche, wenn auch zu Anfang die Gemeinde, mangels Katholiken, nur aus dem König/Kurfürst und dessen Hofstaat bestand. Die anderen Funktionen wie jetzt z.B. "Bischofskirche" kamen dann im Lauf der Zeit noch hinzu. Wiprecht 01:22, 19. Aug 2006 (CEST)
Sonstiges
"Weitere stadtspezifische Begriffe; Begriffe ohne Artikel die oben nirgendwo reinpassten." - das heißt soweit ich weiß in der Wikipedia "Siehe auch", oder? --Gebu 06:39, 16. Feb 2005 (CET)
hier koennte z.b. auch mal eine erklaerung von der herkunft des begriffs "wilder mann" rein - ist eine frage, die sich dresdener immer wieder anhoeren muessen, weil z.b. eine abfahrt so heisst.
postgraduate schools
In den ersten Zeilen des Artikels steht nun seit einem halben Jahr "...und so genannte postgraduate schools ..."! Ich habe keine Ahnung was das ist und ob es so etwas in Dresden gibt. Meiner Meinung nach kann das raus. -- Stefan Kühn 09:28, 28. Feb 2005 (CET)
- google: "postgraduate Dresden" Das ist Studium für Studenten mit Diplom, zum Beispiel Master of Business Administration, oder spezielle Sachen für ausländische Studenten vor Rückreise in Heimatland (oft dritte Welt ) oder juristische Weiterbildung für Ings. Der Abschluß ist meist vom Wert her vergleichbar mit einer Promotion, oft steht zum Beispiel in Gesuchen "Promotion oder MBA". Ob es erwähnenswert ist, weiß ich auch nicht. Eurofighter749
Stadtgliederung
Ist es wirklich sinnvoll, jeden Ort zu verlinken oder reichen nicht auch die Stadtteile, die von der Stadt eingeteilt wurden? So wird die Tabelle nie "blau"...Dresden Land
- Was hat es mit dem Landkreis Dresden auf sich?
- Wann wurde er gebildet?
- Wann wurde er aufgelöst?
- An wen fielen seine Teile?
- Danke! -- Simplicius Simplicius 22:06, 19. Apr 2005 (CEST)
Einkaufsmöglichkeiten
Gehören nicht auch die Einkaufsmeilen mit zum Stadtleben von Dresden und sollten erwähnt werden? --Thobach 29.05.2005
- dagegen. jede größere stadt hat ihre meilen. und wiki ist sicherlich kein einkaufsführer. und reis, --Reiskocher 03:58, 21. Jun 2006 (CEST)
Blick über Dresden von Süden
Ausdrücklich OHNE böse Absicht unterstellen zu wollen, finde ich dieses Bild, was ja auch, wogegen keineswegs etwas zu sagen ist, sonst noch paarmal verlinkt ist, nicht besonders gelungen oder aussagekräftig, zumindest unter dem Dresden-Hauptartikel. Begründung: Es sind gerade die Wohnbedingungen in allen Preisklassen, die Dresden für die Bewohner und sonstigen Begutachter den besonderen Reiz geben, mehr noch als das historische Stadtzentrum. Ich meine, das ist eklatant wichtig zu wissen, um zu verstehen, was manche an Dresden am meisten mögen. Ich bin auch schon viel rumgekommen und beobachte sowas immer sehr, ich würde dieses als die überragende Kernkompetenz der Stadt bezeichnen, die manche Schwachpunkte im Zentrum in der Lage ist, auszugleichen.
Das kommt auf dem Bild meiner Meinung nach nicht annähernd rüber. Grund ist, daß es hauptsächlich nur die größeren Gebäude der Plattenbaugebiete Prohlis und Reick zeigt, und diese unmerklich hervorgehoben durch den Weitwinkel. Selbst von Gorbitz aus sind "schönere" Gesamtaufnahmen möglich. Man erwartet möglichst schön gemachte Aufnahmen und daß das Bild das bestmöglichte Nonplusultra sei. Der Blick enttäuscht sehr und ist auch wirklich nicht repäsentativ. Schon von unmittelbarster Nähe des dortigen Aufnahmestandpunktes, nämlich in Goppeln, wäre dank geschwungenerer Hügel im Vordergrund und anderer Bebauung ein "künstlicheres" Bild möglich, obwohl, das möchte ich betonen, das Bild in guter Absicht gemacht worden zu sein scheint, denn ich als Einwohner habe von genau dort auch schon fotografiert, mit mindestens ebenso miesem Erfolg. Auf dem Bild sieht es dann oft anders aus als vor Ort und ich kann mir gut vorstellen, daß der Fotograf sich jetzt etwas angegriffen fühlt, was wirklich nicht so gemeint ist.
Wenn man die Gegend insgesamt nicht kennt, vermittelt das Bild dank seiner Weite einen sehr kompletten Eindruck, aber den meisten Dresden-Freunden dürfte es fast schon weh tun, auch sehr wohl unter dem Gesichtspunkt, daß Wikipedia ein Lexikon sein sollte, was nicht nur ein Reiseführer sein soll, wenngleich ich dagegen zugebenermaßen nichts einzuwenden hätte. Ich habe erstmal die Himmelsrichtung auf von Südosten korrigiert. Ich mache nun folgenden Vorschlag. Da ich hier wohne, kenne ich mich etwas aus und finde sicher einen "günstigeren" Standpunkt, der auf Fotos besser rüberkommt und ebenfalls einen halbwegs kompletten Rundumblick aus Süden vermittelt. Ich könnte am Wochenende ein Gesamtblick über das Tal ebenfalls von Süden aus versuchen zu verbessern. Ich würde mich freuen, wenn dieser dann wenigstens als Erggänzung aufgenommen werden könnt. Wenn das Wetter es zuläßt, lade ich dann schonmal Sonntag ein anderes Bild von Süden aus hoch, welches sogar fast die gleichen Gebiete, nur aus etwas anderer Perspektive zeigt, und Plattenbauten keineswegs auspart oder aussparen könnte.
Interessierten an einem 360-Grad-Panorama über das Tal von besagtem Süden aus möchte ich den Fichteturm ans Herz legen. Dieser befindet sich in Dresden-Süd in Dresden-Plauen in einem Plattenbaugebiet und ist mit Linie 3 vom Hauptbahnhof in 9 Minuten (bis Cämmerswalder Straße und dann noch ein paar Meter die Serpentinenstraße hoch) sehr schnell und bequem zu erreichen. Eurofighter749
- Ich weiß nicht wo du da Prohlis oder Reick entdeckt hast - und damit die Weite die du in das Bild interpretiert hast? Im Vordergrund befindet sich Zschertnitz, die drei Hochhäuser, von denen das eine rot ist, gehören zum Studentenwerk. Das sind Studentenwohnheime, die sich am Zelleschen Weg, etwa 6 bis 7 km westlich von Prohlis bzw. Reick befinden. Gegen bessere Fotos kann man natürlich einwenden. Was ist nun an dem Bild doch etwas aussagekräftig: Das Bild soll zeigen wie schmal Dresden auch an seiner zentralen Stelle ist. Das man keine Feinheiten des Stadtbilds und nicht jede Wohnlage auffangen konnte, muss man da vielleicht verzeihen.
- Wie solll das Bild eigentlich vom Südhang des Elbtals aus gemacht in nordwestliche Richtung gemacht sein, wenn eben dieses Elbtal genau in diese Richtung läuft? Karte suchen. Babisnauer Pappel suchen. Frauenkirche suchen. Strich ziehen und man wird feststellen: Nord-Nord-Nord-West ist die Richtung des Bildes. Geo-Loge 00:58, 28. Jun 2005 (CEST)
- Der Server hat gerade gesponnen, ich war noch am editieren, denn ich hatte eine Klammer vergessen, pardon, das war sicher mißverständlich. Ich kenne die Gegend sehr gut, bin früher auch oft an der Babisnauer Pappel gewesen, die sich bei Lockwitz befindet, was hältst Du von Süd-Südost ? Denn Lockwitz ist doch ziemlich weit östlich des Zentrums. Du hast recht, die Hochhäuser von Zschwertnitz sind auch sehr gut auf dem Bild zu sehen. Es ist aber auch Reik und Prohlis ebenfalls vordergründig zu sehen. Mit "Dresden vom Süd-Südosten, v.l.n.r. Zschertnitz, Reick, Prohlis, in der Nähe Goppeln" (was auch noch nicht perfekt ist, aber besser als bisher allemal; schon Dein Eintrag im Vordergrund Zschertnitz war sehr stark verbessernd) kann ich aber nun sehr gut und allerbestens mit dem nun besser beschriebenen Bild leben. ;-) Ich habe bis 1996 in Prohlis gewohnt und entdecke auf dem Bild auch mein ehemaliges Wohnhaus. ;-) Eurofighter749
- Was Jägermeister alles so möglich macht ! Deine jetzige Variante mit Süd-Südosten und Südvorstadt ist mit Abstand die beste. So gefällt es mir sehr gut. Ich bin wirklich besoffen, das soll die Sache nur erklären. ;-) Eurofighter749
- Auf http://www.forum-dresden.de... kann sich wer will ne Ergänzung angucken, aber so wie es jetzt gebranntmarkt ist, nix mehr dagegen. *g*
- Ich finde das Bild auch absolut nicht "typisch" für Dresden. Man erwartet "ganz oben" im Artikel eher das, was jetzt mit "Brühlsche Terrasse mit Kunstakademie & Ausstellungsgebäude" unterschrieben ist. Diese Unterschrift ist auch etwas eigenartig und nur verständlich als Bezug zu dem jetzt daneben stehenden Artikel - aber Kunstakademie und Ausstellungsgebäude auf diesem Bild zu orten oder zu erkennen, ist auch dem Kenner kaum möglich, geschweige denn einem, der Dresden nicht kennt. Genau dieses Bild gehört eigentlich an den "Kopf" des Artikels, dann aber mit der Unterschrift "Panorama von Dresden mit Frauenkirche, Schloss, Hofkirche und Opernhaus" oder so ähnlich. In der Hoffnung auf Reaktionen....--Dr.cueppers 12:08, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Ich werkel gerade am englischen Artikel herum. Man kann es ja so wie dort lösen. Da ist eine der klassischen Ansichten als erstes Bild dargestellt. Geo-Loge 12:20, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Das ist genau dieses Bild - aber sooooooooooo mickrig! Klotzen - nicht kleckern:
![]() |
|
Frauenkirche Schlossturm Hofkirche Albertinum Kunstakademie/Ausstellungsgebäude Ständehaus Gemäldegalerie Semperoper Brühlsche Terrasse Augustusbrücke Bildherkunft |
Bitte nicht Canaletto! Es gibt ein Dresden nach Canaletto.. und das ist auch an der Elbfront ein ganz anderes... btw: Das Albertinum ist das Gebäude ganz rechts; das was jetzt als Albertinum beschriftet ist, ist das Ständehaus. Geo-Loge 17:51, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Geändert; Albertinum ganz rechts????? --Dr.cueppers 18:30, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Ich meine ganz links... im Osten natürlich. ;-) Geo-Loge 20:06, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Wenn ich genau hinsehe, merke ich aber, dass es nur ein Flügel der Kunstakademie ist. Dafür sieht man den Semperflügel zwischen Kirche und Semperoper. Geo-Loge 20:08, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Leerzeichen zur Strukturierung einer Bildunterschrift sind mal eine ganz schlechte Idee. Für mehr als eine Vorschau hier in der Diskussion sollte das Bild mit dieser Unterschrift nicht verwendet werden. --32X 23:25, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Wenn alle Texte drin sind und ihre Positionen genau stimmen und beschlossen wird, das Bild zu übernehmen, darf das dann 32X gerne ausführen.--Dr.cueppers 23:37, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Häh? Also nochmal genauer: Unterschiedliche Auflösungen und Schriftgrößen bei den Nutzern sorgen dafür, dass die Wörter an unterschiedliche Stellen gerückt werden, da helfen die Leerzeichen auch nicht weiter. Im übrigen halte ich das Bild für ungeeignet, weil die Baukräne im Hintergrund stören und dort nun auch nicht mehr stehen. --32X 23:54, 12. Okt. 2006 (CEST)
- Die Baukräne.. achherje... im Canalettobild steht glaube ich ein Baugerüst an der Hofkirche. Dass ist schon ziemlich lange weg... Baugerät gehört wohl zu Dresden dazu. Ich finde das Bild hat eben das Problem, dass es zu flach ist, damit erst etwa ab 350 bis 400 Pixel Breite wirkt und sich so für Infoboxen etc. disqualifiziert. Es gibt derzeit kein wirklich gutes Bild mit repräsentativem Gehalt das man hier verwenden kann. Der Blick von Außerhalb ist da eine Alternative. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich eventuell ein Bild von etwas weiter links von der Carolabrücke machen, dass flacher auf die Silhuette geht und damit nicht so breit wäre. Geo-Loge 00:32, 13. Okt. 2006 (CEST)
- Etwa in der Mitte der Carolabrücke bzw. etwas zur Altstadtseite hin dürfte das gut gehen, wenn man nicht gerade versucht, noch den Erlweinspeicher mit auf das Bild zu bekommen. Alternativ könnte es auch auf der neustädter Seite am Ufer vor der Staatskanzlei klappen, dann hätte man die Elbe und könnte ggf. mit den Elbwiesen einen Puffer für einen guten Höhenzuschnitt schaffen. Wenn nur meine Kamera nicht so schlecht wäre ... --32X 00:54, 13. Okt. 2006 (CEST)
Diskussion unter artverandtem Artikel "Elbflorenz"
Ich frag mal in die hier sicher breitere Community, was Ihr von meiner dort angestoßenen Diskussion haltet. Reiseführerfan Eurofighter749
wikiartikel auf en
Was ich gerade im englischen Artikel von Dresden las, haut mich um siehe: In an attempt to become one of Germany's cleanest cities, Dresden is even considering a DNA database storing profiles for all of the city's 12,000 registered dogs, to identify the creators of found excrements. http://en.wikinews.org/wiki...
Mit solchen ARtikeln kann man natürlich auch die Seiten füllen. Weiß jemand etwas über diesen Quatsch? Aprilscherz? ;-) --Rotkäppchen 14:02, 19. Jul 2005 (CEST)
- Ich glaube mich errinnern zu können, dass das mal ein Aprilscherz einer Dresdner Tageszeitung war... Geo-Loge 14:41, 19. Jul 2005 (CEST)
- Ein diesjähriger Aprilscherz der Dresdner Neuesten Nachrichten beschäftigte sich mit der DNA-Analyse von Hundekot. Allerdings lassen sich viele Quellen finden, die auf den angeblichen Beschluss des Ortsbeirats verweisen, die aus der letzten Märzwoche stammen. Die DNN haben auch in einem aktuelleren Artikel wieder darauf Bezug genommen. Es scheint also zu stimmen. Wenn es wirklich von enzyklopädischem Interesse ist, empfehle ich eine Anfrage bei der Stadt. --Martinroell 17:28, 19. Jul 2005 (CEST)
- Naja, man könnte mal in Dresden-Altstadt auf die bundesweite Öffentlichkeitswirkung des Ortsbeirates hinweisen... in den Hauptartikel zu Dresden würde ich das nicht setzen. --Alexander Fischer 16:42, 26. Jul 2005 (CEST)
Jubiläum 2006
Die 800-Jahr-Feier sollte mal Anlass sein, den Artikel ansehnlicher zu gestalten. Die meisten Listen lassen sich mit einigem Aufwand in lesbareren Fließtext umwandeln. Wenn so ziemlich alles entlistet ist, dann kann der Artikel ins Review. Ende September könnte man den Artikel allein mit mehr Fließtext bei den Lesenswerten vorschlagen. Sollte der Artikel das Potenzial haben, könnte man ihn so ausbauen, dass er am 31.03.2006 Artikel des Tages ist. Da ist der Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung. Das ist so mein Zeitplan und für das Vorhaben suche ich noch Mitstreiter. Geo-Loge 23:29, 6. Aug 2005 (CEST)- Gute Idee, soweit es die Zeit erlaubt, bin ich dabei. Die Listenmanie des Artikels ging mir eh schon auf die Nerven - und zudem werden die Listen immer länger...--Wahldresdner 12:42, 7. Aug 2005 (CEST)
- Vorteil wäre auch, dass man nicht aller 2 Stunden einen neuen (werbeartigen) Listeneintrag entfernen müsste. Geo-Loge 12:50, 7. Aug 2005 (CEST)
Danke schon mal an alle, die meine Beiträge endgültig in die deutsche Sprache einordnen und die zahlreichen Rechtschreibfehler beseitigen und beseitigt haben! Geo-Loge 22:55, 26. Aug 2005 (CEST)
Ich habe mir einmal erlaubt auf das Stadtjubiläum gleich am Anfang hinzuweisen. Die ganze Angelegenheit geht mir im großen Textumfang etwas unter. Für das Jahr 2006 kann man das dort obern stehen lassen. Leider kann kein offizielles Logo eingebunden werden, das die Nutzung nur für den Privatbereich vorbehalten ist. So habe ich mich auf den offiziellen Slogan beschränkt.--Pluspunkt 12:25, 21. Jan 2006 (CET)
- Der Artikel bleibt trotz Stadtjubiläum ein normaler Lexikoneintrag mit allgemeiner langfristiger Gültigkeit. Wenn am 31. März die Feierlichkeiten beginnen, ist der Artikel Artikel des Tages in der Wikipedia. Das ist, glaube ich, ausreichend. Geo-Loge 12:55, 21. Jan 2006 (CET)
Begründung für Stadtfläche
- Hallo Geo-Loge, Du kennst Dich sicher auch damit aus. Kann man in Dresden wirklich von großflächigen Eingemeindungen sprechen, um die realtiv große Stadtfläche zu erklären ? Ich meine nicht (abgesehen von der Heide). Mir fallen da keine so großflächigen jüngeren Eingemeindungen ein, von denen ich da ausgehen würde, und auch in der weiteren Vergangenheit gab es keine untypischen. Ich würde heute noch Radebeul eingemeinden. Ich denke, man sollte, wenn man es erklären will, eher von den wenigen hohen Häusern, der heute noch relativ dünn besiedelten Innenstadt und dem durchaus beliebten Wohnen am Rand schreiben. Beispielsweise ist ja Kleinzschachwitz noch sehr gut mit der Straßenbahn zu erreichen (obwohl es eine Weile dauert), die Eingemeindung von zum Beispiel Kleinzschachwitz ist ja nicht unüblich, wäre auch sonst überall eingemeindet worden. Es ist sogar, zumindest laut Umfragen, nicht laut Mietspiegel, das beliebteste Viertel überhaupt, während ich denken würde, Leipziger haben eindeutig mehr Präferenz für die quirlige City, Randlage ist schlecht, dann ziehen sie lieber gleich auf´´s Land. Eurofighter749
- Eurofighter, die vor wenigen Jahren erfolgten Eingemeindungen von Schönfeld-Weißig mitsamt dem ganzen Schönfelder Hochland (das alleine ist fast so groß wie die Heide), von Weixdorf oder Cossebaude würde ich schon als recht großflächig bezeichnen. Dresden ist damit immerhin eine der flächengrößten Großstädte Deutschlands geworden. Was Deine Beobachtungen zu Kleinzschachwitz und Innenstadtwohnen betrifft, so ist das eher immer noch eine Folge des Krieges. Dresden hat einfach weniger dicht bebaute erhaltene Innenstadtviertel im Vergleich mit Leipzig.--Wahldresdner 12:15, 30. Aug 2005 (CEST)
- Einverstanden. Da hast Du natürlich recht. Ja, und eben diese erstmal verblüffende Größe wird im Text durch großflächige Eingemeindungen erklärt. Ich würde mir, wenn völlig ahnungslos, darunter jedoch vorstellen, daß auf Teufel komm raus alles mögliche eingemeindet wird, was gar nicht mehr dazugehört. Das ist allgemein ein Trend, glaube ich, insofern mag das Argument zwar für das Schönfelder Hochland sogar zutreffen, aber sogar das ist nix Ungewöhnliches, obwohl es schon herausragt und gar nicht soviel ausmacht. Ich denke, alles spielt zusammen, auch das Dresden noch nie so viele hohe Häuser hatte, Leipzig war ja auch zerstört, hat nur nicht mehr soviel Lücken in der Innenstadt, Naja, ich schreib einfach mal los, da ist eh noch etwas Platz.
- @Eurofighter: Insgesamt waren es nach meinen eigenen Berechnungen ((Fläche des FNP von 2000)- (Fläche des FNP in den Stadgrenzen von 1996)= 9293,00 ha (Integriertes Stadtentwicklungskonzept und Flächennutzungsplan). Entspräche eine Steigerung auf ca. 145 % der Fläche. Es wäre aber sehr sinnvoll, wenn du deswegen noch mal auf dem Webangebot der Stadt www.dresden.de suchst und andere Quellen heranziehst. Gruß --Brummfuss 12:35, 30. Aug 2005 (CEST)
- Brummfuß, wir denken in verschiedenen Kategorien und Dimensionen. Ist aber kein Problem. 45% sind in diesem Zusammenhang, den ich meine, Peanuts. És geht hier doch um bis zu 450%. Die kann man nur ganzheitlich erklären. Eurofighter749 Ich bin von +maximal 25% ausgegangen und fand die nicht so allein entscheidend, weil ich die Fläche mit München verglichen hatte und auch etwa das Verhältnis zur Fläche von Leipzig falsch eingeschätzt hatte.
Sicher ist Dresden gerade im Vergleich zu München über viele Eingemeindungen "groß geworden". So darauf rumpochen würde ich jetzt aber nicht. Berlin ist nichts anderes als eine großflächige Eingemeindung, aber heute aufgrund der Bundesländergrenzen eingeschränkt. Aber alle anderen Städte unter den ersten 10 haben doch alle groß eingemeindet. Großflächige Eingemeindungen in Dresden gab es immer so im 20 Jahre Abstand (siehe Blasewitz, Niedersedlitz, Klotzsche). Viel interessanter finde ich in der hinsicht eine Grafik zur Bevölkerungsdichte und ein Kapitel zum Stadtbild, das doch etwas anders ist, als bei anderen Städten in ähnlicher Größe. Das es mit den Eingemeindungen insbesondere bei Weißig-Schönfeld bis heute Probleme gibt, sollte man zumindest mal erwähnen. Geo-Loge 18:16, 30. Aug 2005 (CEST)
- Es ist mir auch recht gleichgültig, ob jemand das großflächig nennt oder nicht. Mir kommt es darauf an, dass die überwiegend eingemeindete Fläche aus landwirtschaftlicher Fläche, Forst und Grünanlagen besteht. Dadurch ist das verwaltungsrechtliche "Stadtgebiet" nicht mehr gleichzusetzen mit der Ortsbezeichnung Dresden. Die Grenzen Der Bebauung sind deutlich enger als die verwaltungtungsrechtlichen. Daher ist die Aussage, "Stadtgebiet enthält viel (so und so viel %)landwirtschaftliche Fläche" oder "viel Wald" u.U. für ortsfremde missverständlich. Die Äcker liegen nämlich im wesentlichen außerhalb der Stadt. Die Stadt wird dadurch nur statistisch grüner. Ist mein anliegen verständlicher geworden? Gruß --Brummfuss 15:14, 31. Aug 2005 (CEST)
Apropos RADEBEUL eingemeinden!!! Hat da jemand eine Ahnung ob dies möglich oder vorgesehen ist?
Unternehmen mit hohem R&D-Anteil
Ich finde den Punkt nicht unbedingt sinnvoll. Was sind Unternehmen mit hohem Forschungs und Entwicklungsanteil? Welche sind das? Die Liste ist doch Quatsch, weil keiner Weis, wie hoch der Umsatz von Infineon und Co. in Dresden ist und wieviel sie hier forschen, hier forschen lassen und von hier aus woanders forschen. Alles nicht sauber: Viel mehr sollte auf die enge Verdrahtung von Fraunhofer-Instituten und Wirtschaft allgemein hingewissen werden. Hängt jemand an dem Kapitel? Geo-Loge 19:24, 30. Aug 2005 (CEST)Dresden erst seit 1806 Hauptstadt von Sachsen?
Ich habe die Aussage, Dresden wäre erst 1806 sächsische Hauptstadt geworden, gelöscht. Dresden war bereits seit Ende des 15. Jahrhunderts Residenz der sächsischen Herrscher und daran hat sich 1806 auch nichts geändert. Vielmehr wurde Sachsen 1806 zum Königreich erhoben und daher wurde Dresden Hauptstadt eines Königreiches. Aber an dem Umstand, daß es Residenz und politisches Zentrum war, gab es doch keine Veränderung. --Alexander Fischer 13:47, 4. Sep 2005 (CEST)
- So habe ich es im Geschichtsteil gefunden. 1806 wurde Sachsen ein Königreich, vorher gab es keine Hauptstadt in dem Begriff, wie man sie heute versteht. Das Dresden vorher schon Residenz des Kurfürsten war, steht ja im Text. Souverän war Sachsen und damit seine "Hauptstadt" aber erst 1806 durch den Zerfall des HRRdN. Geo-Loge 14:07, 4. Sep 2005 (CEST)
- Von Hauptstädten kann man vor 1806 eh in vielen Territorien überhaupt nicht sprechen, meist wurde von Residenzstädten gesprochen, ganz unabhängig von der Frage, wie souverän das jeweilige Gebiet war. Im HRRDN sprach man eh von souveränen Herrschern, wenn man die reichsunmittelbaren Gebiete meinte - zu denen das Kurfürstentum Sachsen natürlich gehörte. Insofern wäre die Formulierung, dass Dresden 1806 Hauptstadt des Königreichs wurde, korrekt, weil es vorher ja kein Königreich gab...--Wahldresdner 14:27, 4. Sep 2005 (CEST)
- Daß Dresden Hauptstadt des Königreiches Sachsen im Jahre 1806 wurde, ist natürlich richtig, aber daraus kann man nicht allgemein ableiten, daß es in diesem Jahr erst Hauptstadt wurde. --Alexander Fischer 15:09, 4. Sep 2005 (CEST)
- Naja, im Geschichtsartikel steht, Dresden wurde Königstadt. D.h. nichts anderes als, Dresden wurde Residenz eines Königs. - Es ist sicherlich schwierig, heutige moderne Kategorisierungen wie "Hauptstadt" auf die Realität eines frühneuzeitlichen Kurfürstentums zu übertragen, aber dann kann man m.E. den Beginn der Verwendung des Begriffes Haupstadt nicht einfach im Jahre 1806 ansetzen. Die herrschaftlichen Institutionen, wie sie damals existierten, dürften in diesem Jahr keine sprunghafte qualitative Veränderung im Sinne eines modernen staatlichen Verwaltungsapparates erlebt haben. Den Beginn in Richtung einer solchen Veränderung dürfte man erst mit dem Inkrafttreten der ersten sächsischen Verfassung im Jahre 1831 und weiterer Modernisierungen in der Verwaltung sehen, die sich aber dann noch jahrzehntelang hinzogen. - Mir ist bisher nirgendwo in einer landesgeschichtlichen Abhandlung die Formulierung begegnet, daß ein politisches Zentrum eines frühneuzeitlichen Territorialstaates, das als solches bereits längere Zeit existierte, irgendwann einmal offiziell und erstmalig zur Hauptstadt dieses Gebietes erklärt wurde. Mit den Funktionen als Residenz eines Herrschers und politischem Zentrum, war ein solcher Ort einfach so etwas wie eine Hauptstadt.
Man kann auch nicht so ohne weiteres sagen, daß die Gliedstaaten des HRR erst 1806 souverän wurden. Die größten Staaten wie Preußen, Österreich und Sachsen operierten im 18. Jahrhundert selbstständig in der europäischen Politik, ähnlich wie Frankreich und Großbritannien. - Die Existenz einer Hauptstadt steht und fällt doch nicht mit der Zugehörigkeit zum HRR, das mit heutigen staatsrechtlichen Kategorien wie Souveränität sowieso nur ganz schwer zu fassen ist... --Alexander Fischer 15:01, 4. Sep 2005 (CEST)
- 1806 wurde Dresden Hauptstadt eines vollen und formal souveränen Staates und daher Hauptstadt im heutigen Sinne des Wortes. Vorher war Sachsen im höherem Mass fremdbestimmt. Einher geht dies mit der Säkularisation also der Trennung von Kirche und Staat, und damit dem Übergang der vollen staatlichen Souveränität an die weltlichen Herrscher und Stände. Ich sehe kein Problem darin, zu sagen Dresden sei seit 1806 Hauptstadt. Vorher war Dresden Residenz und damit der Ort an dem der Kurfürst gerade mal wohnte, wenn nicht gerade Krieg, Kaiserwahl oder Sommer war. Geo-Loge 15:35, 4. Sep 2005 (CEST)
- Noch einmal, heutige Kategorien wie Souveränität sind einfach auf das Reich nicht so ohne weiteres anwendbar. Mal abgesehen davon, daß Sachsen ab 1806 wieder Mitglied eines anderen Staatenbundes wurde, dem Rheinbund. Ich bezweifle auch, daß die Autorität des Kaisers des HRR in Sachsen so groß war, daß man sagen kann, es wäre maßgeblich fremdbestimmt gewesen. Im Gegenteil wird der Grad der Fremdbestimmtheit zwischen 1806 und vielleicht 1812/13 durch Napoleon um einiges höher gewesen sein als der des römisch-deutschen Kaisers davor. - Da bestimmte kirchliche Machtbefugnisse in den protestantischen Gebieten bereits ab dem 16. Jahrhundert durch die jeweiligen Landesherrschaften übernommen wurde, kann ich das Argument der Säkularisierung so auch nicht wirklich gelten lassen. Zudem hat es doch bei den Herrschaftsinstitutionen in Sachsen im Jahre 1806 keine qualitativen Veränderungen gegeben. Worin soll sich denn die Rolle Dresdens geändert haben, nachdem der sächsische Herrscher, der dort seine Residenz hatte, nun den Titel König trug? Er hielt sich auch dort auf, "wenn nicht gerade Krieg ... oder Sommer war." (Kaiserwahl gabs natürlich keine mehr). Aber der Wandel in den Institutionen, die Modernisierung des Verwaltungsapparates, das sind langfristige Entwicklungen gewesen, die erst Jahre später einsetzten. --Alexander Fischer 16:15, 4. Sep 2005 (CEST)
- PS: Im übrigen können auch nicht-souveräne politische Gebilde so etwas wie Hauptstädte besitzen. --Alexander Fischer 16:16, 4. Sep 2005 (CEST)
- Geo-Loge, Dresden war vor 1806 nicht der Ort, an dem "der Kurfürst gerade mal wohnte". Auch vor 1806 gab es staatliche Strukturen, gab es Ämter und Behörden, eine kursächsische Kanzlei, undsoweiter - und die waren für Sachsen auch schon vor 1806 in Dresden angesiedelt. Was es in Sachsen zu regieren gab, wurde von Dresden aus gemacht, egal wo der Kurfürst sich grade herumtrieb. Die Souveränität des sächsischen Kurfürsten war vor 1806 mindestens so "gut" wie die des benachbarten Königs von Preußen oder des Kurfürsten von Baiern oder oder... seit dem Westfälischen Frieden 1648 hatten die reichsunmittelbaren Territorien des HRRDN die volle Souveränität und Bündnisfreiheit. Der Kaiser war nur noch, mit Verlaub, eine Art Frühstücksdirektor. Daher kann man für Dresden nicht sagen, es sei erst seit 1806 Hauptstadt von Sachsen. Ähnlich komisch wäre, zu sagen, München wäre erst seit 1806 Hauptstadt von Bayern.--Wahldresdner 22:41, 4. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe gerade gelesen, dass die Besitztümer des Bistum Meißen wesentlich früher säkularisiert wurden. Daher zieht die Säkularisierung nicht ganz. Wenn es vorher schon Gerichte, Ämter etc. gegeben hat, dann ist gut. Mir ist nicht bekannt, dass es vorher schon solche Strukturen gab, wie sie dann im Königreich festgelegt wurden. Geo-Loge 23:29, 4. Sep 2005 (CEST)
- Das stimmt, die relativ wenigen (im Vergleich bspw. mit den großen Territorien anderer Bistümer wie Köln oder Münster) Besitztümer des Meißner Bischofs (Stolpen, Hochstift Wurzen) fielen schon in der Reformation an Sachsen. Aber auch schon davor war Sachsen durch die Kurfürsten von Dresden aus verwaltet worden. Die Einteilung in Kreise (Kurkreis, Meißnischer Kreis, Neustädter Kreis, usw., wenn ich mich recht erinnere, war das schon im 16. Jhdt.) ist eine der ersten großen Verwaltungsreformen in Deutschland überhaupt gewesen. Spätestens mit dem endgültigen Umzug von Meißen nach Dresden (Ende des 15. Jhdts., unter Herzog Albrecht) bekam Dresden Hauptstadtfunktionen.--Wahldresdner 11:39, 5. Sep 2005 (CEST)
Abgrenzung der Äußeren Neustadt
![]() |
|
Antonstadt in Dresden hervorgehoben, Plan um 1895 Bildherkunft |
Ich habe mal zur Illustrierung des Artikels Dresden-Äußere Neustadt einen Ausschnitt des Stadtplanes von 1895 in den Commons hochgeladen, in dem ich die Antonstadt farblich von den umliegenden Stadtteilen hervorgehoben habe. Allerdings bin ich mir, auch nachdem ich das Dresden-Lexikon und einen Stadtplan von 1898 konsultiert habe, auf dem die Albertstadt als eigener abgetrennter Gutsbezirk eingezeichnet ist, nicht ganz sicher, was die Abgrenzung der Antonstadt nach Norden zur Albertstadt und nach Osten zur Radeberger Vorstadt betrifft. Die Begrenzung zur Stauffenbergallee, wie unter Dresden und Sachsen nachzulesen, halte ich für zu weit nach Norden vorgeschoben. Was haltet ihr von dem Plan? Ich wäre über mögliche Korrekturvorschläge dankbar. --Alexander Fischer 18:27, 8. Sep 2005 (CEST)
- Da kann man einfach mal den Themenstadtplan der Stadt Dresden empfehlen. Das ist zwar die heutige Einteilung aber historisch bedingt ist sie schon irgendwie. Geo-Loge 23:38, 15. Sep 2005 (CEST)
- Ein sehr schöner Plan. Die Abgrenzung ist o.k so (wenn man bedenkt, dass die Ortsbezeichnungen vor über 100 Jahren teilweise andere waren als heute); ich würde aber als östliche Grenze die Prießnitz annehmen - dahinter ist das Preussische Viertel. Die nördliche Grenze ist Heuzutage die Tannenstraße bzw. die Brücke über den Prießnitzgrund/Jägerstraße (nördlich Albertstadt). Oft wird auch noch das Gebiet östlich der Königsbrücker dazu gezählt, das stimmt aber genau genommen nicht. Gruß --Brummfuss 00:13, 16. Sep 2005 (CEST)
- Das stimmt so mit der Prießnitz. Auch die Stadt Dresden teilt die Stadtteile so ein, dass die Prießnitz die Grenze bildet. Geo-Loge 17:51, 16. Sep 2005 (CEST)
Diskussion aus dem Review
August 2005Ich habe angefangen im Bereich Bauwerke und Kultur den Artikel zu entlisten und bin dabei schon ein ganzes Stück vorangekommen. Jetzt will ich das was ich da so produziert haben validieren. Ich suche auch noch jemanden, der sich sehr gut mit den vielen Museen und Klangkörper in Dresden auskennt. Geo-Loge 12:44, 20. Aug 2005 (CEST)
- Ich versuch zu helfen, aber Wiki boykottiert meinen Browser. Die Einleitung jedenfalls muss schon erstmal überarbitetet werden:
- Dresden (sorbisch: Drježdźany; abgeleitet aus dem altsorbischen Drežďany für Sumpf- oder Auwaldbewohner) ist die Landeshauptstadt des
heutigenFreistaates Sachsen.Sie befindet sich circa 50 km nördlich der tschechischen Grenze, im östlichen Teil Sachsens., Sie leigt am Mittellauf der Elbe, nordöstlich des Elbsandtseingebirges und an der Nordabdachung des östlichen Erzgebirges in der Dresdner Elbtalweitung. - Bereits in der Steinzeit besiedelt
Ursprünglich Fischerdorf, Kaufmannssiedlung und Markgrafensitz,entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und königlichen Residenz. Dresden ist das politische Zentrum des Freistaates mit Sitz von Landtag und Landesregierung sowie zahlreicher anderer Landesbehörden. Eshat den Status einer kreisfreien Stadtist Sitz des Regierungsbezirks Dresden,besitzt eine Technische Universität sowie zahlreiche Fachhochschulen und „postgraduate schools“ und ist wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt ca. 1852 die Grenze von 100 000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Dresden bildet den Kern des gleichnamigen Ballungsgebietes in Mitteleuropa. Zusammen mit Chemnitz und Zwickau sowie Leipzig und Halle bildet dieser Ballungsraum die „Metropolregion Sachsendreieck“. - Mehr ändere ich direkt im Text. --Brummfuss 00:06, 22. Aug 2005 (CEST)
- Der Rest des Artikels ist ziemlich mäßig und ich werde ihngnadenlos eindampfen. Es ist z.B. vollkommen unnötig und auch unsinnig, jedes einzelne Kuhkaff im Umkreis aufzuzählen. Das hat die Stadt echt nicht nötig. --Brummfuss 00:19, 22. Aug 2005 (CEST)
- Die Einleitung wollte ich tatsächlich auch schon etwas verschlanken. Das Dresden 1852 die Grenze von 100,000 Einwohnern überschritt und Großstadt wurde ist eine formale Information die nicht unterschlagen werden darf. Aber vieles in der Einleitung muss wirklich raus. Ebenfalls mal umgeändert werden muss die Stadtteilübersicht: Die Stadt besteht aus Ortsämtern, Stadtteilen und Ortsteilen; man muss ja nicht jeden Ortsteil aufzählen, sondern sollte mal die offiziellen Bezeichnungen nutzen. So viel zum "eindampfen"... Geo-Loge 00:26, 22. Aug 2005 (CEST)
- So, hab die Einleitung etwas verknappt. Weitere Informationen sollten nicht entnommen werden, vielleicht kann man noch Sätze oder so zusammenführen. Geo-Loge 00:43, 22. Aug 2005 (CEST)
- Welche Infos noch in die Einleitung gehören, kann man ja enstscheiden, wenn die Informationen einigermaßen vollständig aussehen. Dresden hat eine lange Geschichte ausfzuweisen. Diese ist im Artikel bis jetzt lückenhaft. Man kann gerne Details erwähnen, wenn die wichtigsten Details einer jeglichen Epoche genannt werden. Ohne weiter zu recherchieren kann ich jetzt schon sagen, dass da ganze Jahrhunderte fehlen, z.B. die Zerstörungen vor dem zweiten WK. Also haben wir da noch eine ganze Menge zu tun. Gruß --Brummfuss 00:55, 22. Aug 2005 (CEST)
September 2005
Stand schon einmal im Review. Seit dem ist der Artikel noch einmal stark entlistet und ergänzt worden. Der Review soll jetzt quasi dem Feinschliff dienen; eventuell doch noch fehlende Bereich und Fakten können natürlich angesprochen werden. Geo-Loge 18:38, 28. Sep 2005 (CEST)
- Die Einwohnerzahl der Stadt Dresden überschritt ca. 1852 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. -> sollte geändert werden, oder ist Dresden jetzt weiblich? ;) (mein Browser streikt bei den reaktionsszeiten der WP und der größe der Seite) --Brummfuss 22:40, 28. Sep 2005 (CEST)
- Komisch, das passiert allen Leuten, die mit mir Artikel reviewen... unglaublich. Wird natürlich behoben. Geo-Loge 23:05, 28. Sep 2005 (CEST)
- die stadt dresden ist schon weiblich, also soweit vollkommen korrekt...--Aljaz cosini 05:22, 29. Sep 2005 (CEST)
- sehr ausfürlich, schöne Bebilderung, was ich mir aber überlegen würde: was passiert mit den Listen sonstige x am Ende einiger Kapitel. (u.a. Theater). Entweder (kurz) beschreiben oder die Liste ganz rausnehmen. Enzyklopädisch helfen die IMHO nicht weiter. --Schlendrian Schlendrian 15:49, 1. Okt 2005 (CEST)
- So ein wenig stehen sie noch zum Drübernachdenken ob die Elemente erwähnt werden müssen. Es bei Sonstiges einzuordnen finde ich irgendwie unaufgeräumt. Vielleicht kann man da ja auch noch Sätze wie "Desweiteren wären da noch X1, X2, X3 und X4." machen wenn es nicht zu viele Elemente sind. Geo-Loge 01:59, 2. Okt 2005 (CEST)
- ja, das klingt sinn- und auch liebevoller, am liebsten noch mit einem erklärernden Halbsatz pro Theater/... --Schlendrian Schlendrian 10:32, 2. Okt 2005 (CEST)
Namensherkunft aus dem Germanischen
Im Artikel wird erwähnt, das Dresden begrifflich auch aus dem deutschen "Drei Seen" abstammen könnte. Ich wäre bei solchen Theorien immer sehr vorsichtig, wenn es darum geht Ortsnamen nachträglich zu "germanisieren"; zumal See im Althochdeutschen Seo hieß, Drei dria. Für mich sieht es eher so aus, als ob Dresden heute klanglich sehr viel nahe am Drei Seen liegt, als damals: Bei meiner kleinen laienhaften Analyse kommt heraus das Dresden damals bei seiner Gründung Driaseos oder Driaseon gehießen haben müssten; zeitgleich wird Dresden aber als "Dresdene" wahrscheinlich "eingedeutscht" erwähnt, die Bewohner aber aus dem slawischen abgeleitet "Drezdzany" bezeichnet.Die Geschichte der Umbenennung von Kötzschenbroda in Radebeul zeigt wie radikal Nationalisten bei der Namensdeutung im slawischen Siedlungsraum ihre Finger im Spiel haben. Es wäre sehr gut wenn jemand die Theorie der "Drei Seen" bestätigen kann; ich finde dazu nicht mal einen Link im Internet. Ansonsten müsste man die Erwähnung dieser Theorie überdenken. Geo-Loge 12:42, 24. Sep 2005 (CEST)
- Ich würde empfehlen, diese Theorie vom Umfang ihrer Beschreibung zu reduzieren und sie deutlich als sehr spekulativ und bislang wissenschaftlich nicht anerkannt zu bezeichnen . Es ist wirklich eine sehr vage Theorie, von der ich mich zumindest erinnern kann, vor einiger Zeit dazu etwas in einer Dresdner Tageszeitung gelesen zu haben - aber dort wurde sie als hoch spekulativ bezeichnet, wenn ich mich recht erinnere. Also - drin lassen, aber deutlich die Problematik benennen, dass sie spekulativ und eindeutig eine Minderheitsposition in der Ortsnamensforschung darstellt.--Wahldresdner 14:49, 24. Sep 2005 (CEST)
- Die Herleitung aus dem Deutschen ist wissenschaftlich gesehen kompletter Unsinn. Das funktioniert hinten und vorne nicht; wo soll denn z.B. das zweite d herhkommen? In den drei Seen steckt ja nur eines drin... Die Bemerkung von Wahldresdner zeigt, wie gefährlich die bloße Erwähnung des Unfugs psychologisch ist: Weil den meisten Leuten die slawische Herleitung verständlicherweise unklar bleiben muss, merken sie sich höchstens die deutsche Erklärung. Manche erinnern sich dann wohl noch - wie Wahldresdner - daran, dass das Spekulation ist, aber viele nehmen's dann für bare Münze. So ein unwissenschaftlicher Nonsens gehört nicht in die Wikipedia. Ich habe das deshalb entfernt. --Seidl 20:43, 3. Okt 2005 (CEST)
- Es ist das Grundprinzip, wie oft bei "volksetymologischen" Herleitungen: Sie erscheinen plausibel, sind aber trotzdem falsch. Wenn sie sich genügend einbürgern, stabilisieren sie ein Wort (Maulwurf - nicht von Werfen mit dem Maul) oder führen sogar zu Rechtschreibänderungen (Tollpatsch, nicht von "toll" und "patsch") . --Hutschi 09:41, 4. Okt 2005 (CEST)
- Ich bin erst mal froh, dass es die Sprachwissenschaftler ähnlich sehen (ich hoffe meine Übersetzung ins Althochdeutsche war nicht völlig verkehrt). Ich hätte mir auch nie angemaßt, diese Theorie aus dem Artikel zu nehmen. Danke für die nun geschaffene Klarheit. Gruß, Geo-Loge 11:47, 4. Okt 2005 (CEST).
Wilder Mann
Ist "Wilder Mann" auch ein Stadtteil, wenn ja, wohin gehört er? -- Cherubino 12:57, 27. Sep 2005 (CEST)- Im strengen Sinne nicht, eher ein Viertel im Stadtteil Trachenberge. Ursprünglich ein Weingut, später Ausflugslokal; dann Name für eine Straßenbahnendstelle und einen Autobahnanschluss, schließlich für die ganze Gegend dort. --ALoK 15:49, 27. Sep 2005 (CEST)
- habs mal so etwa in Wilder Mann übernommen. -- Cherubino 19:02, 27. Sep 2005 (CEST)
Wilder Autor
Kann mal einer bitte, am besten derjenige, der ungefähr jedes zweite Wort- Der wilde Autor war ich; mir fiel auf, dass im Vergleich zu den Listen die wichtigen Schlagwörter unter gingen... wollte es einfach mal der Wirkung halber einstellen/ausprobieren und sehen wie's ankommt... hat mich ja zuletzt selber nicht mehr überzeugt. Aber jedes zweite Wort war's ja nun wirklich nicht. Danke für das Entfernen. Geo-Loge 16:10, 28. Sep 2005 (CEST)
Ich wuerde es ungemein begruessen, wenn jemand das Wort "Reichsprogromnacht" in "Reichspogromnacht" aendern wuerde. (unter "Kirchen und Synagogen").
- oh ja - und schon geschehen.--Bücherhexe 16:59, 13. Okt. 2006 (CEST)
Kritik am Städtebau
Dresden ist nicht gleich Dresden-Neustadt: Der Bereich bezieht sich sehr stark auf die Neubebauung von Freiflächen in den Gründerzeitvierteln der Stadt, was ja nur die Äussere Neustadt, die Friedrichstadt und dreieinhalb Häuser im Reststadtgebiet betreffen kann. Auch an der Erreichbarkeit der Grünflächen habe ich etwas verändert => Die Elbwiesen sind auf Grund ihrer Ausstreckung über mehr als 20 Kilometer sehr gut erreichbar. Auch die Dresdner Heide ist von der dicht besiedelten Äußeren-Neustadt gut zu erreichen; von der Südvorstadt eben nicht. Abgeschloßene Grünflächen sind eben selten überall.Der Bereich zum "Neohistorismus" (Aufbau des Neumarkts, "Verbannung" moderner Architektur) sollte ausgebaut werden; Teile zur Äußeren Neustadt könnte man auch in den Artikel dort verschieben. Was auch fehlt, ist das Problem der offenen (ungewollten) Flächen im Stadtbild (Wiener Platz, Dr.-Külz-Ring, Postplatz), dass ich nur mal dünn formuliert eingebracht habe.
Auch die "landschaftsarchitektonischen Aspekte" von Andreas Ruby sollten genauer erläutert werden; es ist völlig unklar, warauf sich diese Aspekte beziehen, ja nicht einmal was diese nun konkret für Dresden kennzeichnet. Geo-Loge 16:55, 28. Sep 2005 (CEST)
- Deine Statements/Änderungen sind mir irgendwie ein bißchen unangenehm. Ich arbeite jetzt seit 4 Jahren für das Umweltamt und das Stadtplanungsamt Dresden als selbstständiger Planer. Da du mich sehr oft berichtigen willst, hätte ich gerne mal von dir gewusst, Kraft welcher Ausbildung bzw. Tätigkeit du meinst, mehr zu wissen oder vieles besser zu wissen als ich. Ich bin gewiss kein Laie in meinem Fach und würde gerne wissen, mit welchem Kollegen ich hier eigentlich diskutiere. Könnte ja sein, dass wir uns kennen.
- Die Erreichbarkeit der Elbwiesen und der Dresdner Heide ist schlecht.
- Dresden auf sehr viel größerer Fläche aus Bebauung der Gründerzeit.
- --Brummfuss 19:19, 28. Sep 2005 (CEST)
- Berichtigen ist das falsche Wort: Ich finde die Passage irgendwie unkonkret und wollte das anmerken. Wäre ich fachlich in der Lage sie zu konkretisieren, hätte ich das getan, anstatt rumzunörgeln. Zu der Aussage, dass die Elbwiesen in der relativen Nähe vieler Stadtteile liegen und auf jeden Fall besser erreichbar sind, als die Heide und der Große Garten, stehe ich aber denoch (Fachliche Qualifikation: Karten- und Fahrplanlesen). Ich wüsste auch nicht, wie man die Erreichbarkeit verbessern könnte. Ich glaube nicht, dass wir uns kennen. Gruß, Geo-Loge 20:38, 28. Sep 2005 (CEST).
- Es gab mehrere Untersuchungen dazu. Ob du das "unkorrekt" findest oder nicht, es ist so. Du schmeisst hier andauernd irgendwelche Behauptungen rein, die nicht haltbar sind. --Brummfuss 22:02, 28. Sep 2005 (CEST)
- Welche Behauptungen denn? Wer behauptet denn, dass ich irgendwo "unkorrekt" geschrieben hätte? Entschuldige mal, aber deine Zitate sind auch nicht unbedingt... korrekt. Unkonkret heißt, dass ich die Passage zu abstrakt finde. Die Stadt hat im Stadtbild an verschiedenen Stellen verschiedene Probleme. Aber gleichzeitig werden die einzelnen Probleme pauschalisiert. Ich finde das Kapitel in seiner Art gut und KORREKT, nur eben schwer verständlich, wenn es nicht an Beispielen festgemacht ist. Geo-Loge 22:37, 28. Sep 2005 (CEST)
- Oh, pardon, ich hab mich verlesen (unkonkret steht da ja)... Zum Thema: Das sind aber jetzt keine Pauschlierungen. Es ist eben so, die Quellen habe ich jetzt angegeben. Es gibt auch noch mehr Quellen, aber bitte erspare mir das. Ich werde hier jetzt nicht deinetwegen die Untersuchungen en detail reintippen. Insowiet solltest du dir mal vorstellen, wie man z.B. mit einem Kind im Kinderwagen und das anderer "freilaufend" und dem dazugehörigen Gerassel "mal eben" von der Gutschmidstraße zu den Elbwiesen kommt (als Beispiel). Oder das gleiche meinetwegen von der Augsburger Straße in den großen Garten. Das *mal Eben* kannste dann achon mal knicken. Pech halt nur, dass außer Hundeklos oder mäßig spannenden Höfen kaum wirklich etwas größeres in Grün da ist - da fällt die Erholung halt flach. Bislang jedenfalls. Oder das es häufig so ist, dass die Kantesteine an Radwegen/und Kreuzungen 10 oder 15 oder 20 cm hoch sind; usw... Ich weiß, dass die Dresdner das nicht so gerne hören, es ist aber leider so. Hat wenig Zweck, dass im Artikel auszuwalzen. Du kannst auch einfach sagen, "dass verstehe ich nicht... das möchte ich belegt wissen..." anstatt dauernd den belehrenden und berichtigenden raushängen zu lassen (kommt ziemlich schlecht, v.a. wenn es dann nicht stimmt ;) Sorry, ich hatte den Eindruck, dass das mal gesagt werden musste.). Ich habe übrigens noch Quellen angefügt und den Text etwas modelliert. Noch irgendwo Probleme? --Brummfuss 23:16, 28. Sep 2005 (CEST)
- Na an einzelnen Beispielen ist das ganze wohl eher sinnlos zu erläutern: Wer an der Augsburger Straße wohnt, der geht halt in den Waldpark oder an die Elbwiesen... wer in Queens wohnt, geht auch nicht im Central Park joggen... oder fährt dann eben mit der U-Bahn hin... Es wohnen doch trotzdem mehr als 100.000 Menschen im direkten Einzugsbereich der Elbwiesen. Ich wohne so weit es geht von den Elbwiesen entfernt und bin trotzdem mit dem Fahrrad in 10 Min. da; wenn ich nicht gerade wieder über die Bordsteine gefallen bin. Jetzt wirst du sagen, ha, da hat er sich mit seinen Beispielforderungen selbst ein Bein gestellt: Nein. Es geht mir zum Beispiel um die Gründerzeitviertel; welche sind da gemeint? "Der Architekturkritiker Andreas Ruby behauptet, der vegetative Charakter der Stadt werde durch "urbane Pathosformeln des 19. Jahrhunderts" überdeckt. Er fordert, sich von den klassischen Leitbildern des Städtebaus zu verabschieden und Landschaft und Architektur "prinzipiell gleichwertig" zu behandeln (Ruby, 2000)." Was ist damit, speziell auf Dresden bezogen (ist das auf Dresden bezogen?), gemeint? Geo-Loge 23:41, 28. Sep 2005 (CEST)
- Ich habe das befürchtet. Da kann man sonst was anführen, du sagst immer "ja aber". Ich saug mir das nicht aus den Fingern und die Quellen sind auch angeführt. Deine Einwände dagegen sind völlig willkürlich und sachlich falsch, deswegen werde ich hier nicht weiter diskutieren. Die Kriterien der jeweiligen Erreichbarkeit der unterschiedlichen Freiraumkategorien und der Versorgung in m² Freiraum je Einwohner, aufgedröselt nach Nutzung, Entfernung und evtl Verkehrsanbindung, stammen von der ständigen Konferenz der Gartenbauamtsleiter beim deutschen Städtetag. Sie wurden in den Untersuchungen angewandt.
- Der Artikel von Ruby hat natürlich Dresden als Thema. Warum sollte ich ihn hier sonst zitieren? Gemeint ist u.a. das städtebauliche Leitbild der geschlossenen Gründerzeitbebauung. Vor einiger Zeit gab es den Artikel auch noch online. Ansonsten kannst du ihn dir vielleicht z.B. in der Uni-Bibliothek ausdrucken lassen. --Brummfuss 13:21, 29. Sep 2005 (CEST)
- Hier isser Wie ich jetzt beim erneuten Überflug festgestellt habe, lässt sich da vielleicht auch noch mehr rausziehen. --Brummfuss 13:39, 29. Sep 2005 (CEST)
- Weiter diskutieren? Mehr "Argumente" als das meine Einwände "unsachlich" und "fachlich nicht haltbar" wären, habe ich noch nicht gehört. Ich habe hier noch nie eine "Diskussion" erlebt, in der man mir gleich an den Hals gesprungen ist und meine fachliche Kompetenz erörtert haben wollte. Mir persönlich ist es egal, welche Qualifikation mein gegenüber hat, hauptsache sein Argumente sind stichhaltig. Bei allem Respekt vor deiner fachlichen Erfahrung im Dresdner Städtebau: Sind die schon unterwegs?
- Genau das was ich anfangs angesprochen habe, nämlich die Ausweitung der Thematik "Neohistorismus" und Umgestaltung der Innenstadt nach "alten" Plänen wird doch im Artikel der Zeit so wunderschön analysiert. Mal nebenbei zur "Zeit", dem Thema Architektur und der Uni-Bibliothek: Als damals die Uni-Bibliothek eröffnete, sprach die Zeit von der Verbannung der Moderne, die sich am Rande unter der Erde verstecken müsse, aus der Innenstadt. Kein Wort vom Ufa-Kristallpalast, von der Synagoge etc. Diese Zeitung hat eben ihre Art über den Dresdner Städtebau zu berichten. Anscheinend glaubst du nach wie vor, dass ich vieles an dem dort geschriebenen "fachlich" bemängel. Ich sag(t)e nur das einzelne Teile zu ungenau sind (Worauf sich Ruby bezieht - auf den Städtebau allgemein oder in Dresden speziell - kommt einfach nicht klar rüber) und ich habe gefordert die Thematik "ungewollte Lücken im Stadtbild" aufzunehmen. Die einzige Behauptung die ich aufgestellt habe, ist, dass die Elbwiesen gut erreichbar sind. Meine Begründung dafür sind etwa 115.000 Menschen die in Stadtteilen wohnen, die direkt an die Elbwiesen angrenzen. Auch die Erreichbarkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht so schlecht. Wenn man meint etwas sei schlecht, dann meint man auch, dass es besser ginge und mir ist nicht klar, wie das bei den Elbwiesen (und immobilen Grünflächen im Allgemeinen) gehen soll. Gruß, Geo-Loge 15:45, 29. Sep 2005 (CEST).
- Naja, es ist schon ne Frechheit, mit der fachlichen Kompetenz zu kommen, mag sein dass ich dich missverstanden habe. Mag sein, dass Einwürfe wie
- es gebe außerhalb der Neustadt und Friedrichstadt nur noch noch 3 Häuser aus der Gründerzeit in Dresden (unhaltbar)
- Ich wohne so weit es geht von den Elbwiesen entfernt und bin trotzdem mit dem Fahrrad in 10 Min. da; wenn ich nicht gerade wieder über die Bordsteine gefallen bin., oder fährt dann eben mit der U-Bahn hin... (unsachlich)
- =unsachlich+unhaltbar. Solche Diskussionsbeiträge kommen schon mal vor, sind aber nicht hilfreich.
- eigentlich nur heißen sollten,
- "erkläre mir bitte, wie die zitierten und angegebenen Hochschulen und Behörden mit ihren Veröffentlichungen und teilweise in ihren öffentlichen Planwerken sagen können, es gäbe einen Mangel an Erholungsflächen und die Erreichbarkeit sei schlecht, denn ich habe diesen Eindurck nicht."
- In diesem Fall beantworte ich deine Beiträge als sachliche Nachfrage gerne.
- Den Artikel von Ruby werde ich nicht weiter bearbeiten. Du kannst die Anmerkungen über die Moderne aber von mir aus auch einfügen. Ich weiß aber nicht genau, was du meinst. Ich gehe nicht davon aus, dass du den Artikel von Ruby fachlich bemängelst. Aber einen Satz vorher schreibst du selbst Diese Zeitung hat eben ihre Art über den Dresdner Städtebau zu berichten. Was willst du damit sagen und welche Rolle spielt das für unseren Artikel?
- Die Elbwiesen sind als Naherholungsgebiet sehr gut (extrem gut) Erreichbar. Sie übernehmen aber nur in unmittelbarer Nähe auch die Funktion von anderen Freiraumkategorien (Spielplätze, Ballspiel etc), die komplementär zur Erholung im Freiraum dazugehören aber auch und vorwiegend in der Nähe zum Wohnort angeboten werden sollen. Für die Naherholung, die eben ein mal oder wenige mal in der Woche über mehrere Stunden stattfinden kann (Wochenende), längere Wege in Kauf genommen werden können bzw. eine gewisse Entfernung sogar für manche Nutzungen wegen störender Einflüsse sinnvoll ist, als für einen Speilplatz, auf dem die dreijährige Tochter mit dem Dreirad fahren kann - was eben nur im unmittelbaren Wohnumfeld geht.
- Mit wohnungsnahen öffentlichen Freiräumen für die Erholung ist Dresden unterversorgt; das wurde mehrfach untersucht und ist teilweise auch so in quasi-politische Werke wie den Landschaftsplan übernommen worden. Man darf nicht den Fehler machen, jede baurechtlkich als "Grünfläche" zu bezeichnende Fläche auch automatisch als erholungswirksam einzustufen. Friedhöfe übernehmen andere Funktionen der Erholung wie ein Speilplatz - logisch ;), aber das wird in den Berechnungen gerne mal übersehen. Mit Freidhöfen ist Dresden gut versorgt. Darüber muss man gar nicht streiten. Gut, nicht überall. In einigen Quartieren gibt es sogar eine Überversorgung. Dass sind die, die eben am Heller oder direkt an der Heide, am Großen Garten usw. liegen. Das Grün ist eben schlecht verteilt. Die Situation bessert sich auch; v.a. bieten die Plattenbauten und Brachflächen Potenzial, was auch genutzt wird. Die Daten stammen aber von 2002 und sind daher noch nicht veraltet.
- Die Unterversorgung betrifft nicht nur die geschlossene Bebauung, sondern auch offene Bauweise mit Mehrfamilienhäusern ("Kaffeemühlen"). Hier sind die Hausgemeinschaften meist gut mit gemeinschaftlich nutzbaren Freiräumen versorgt. Bei Kleingärten gibt es sogar eine Überversorgung von 130%.
- Ein Kinderspielplatz soll zu Fuß in 5 oder 10 Minuten erreichbar sein, wenn er was nutzen soll. Stark befahrene Straßen (ist festgelegt mit kfz/tag), die man überqueren muss, werden freiraumplanerisch schon als Barrieren aufgefasst. Wenn z.B. Fußgängerampeln fehlen, kann das den Einzugsbereich eines Freiraums schon beenden, weil er für Kinder oder Geh- oder Sehbehinderte usw. nur noch unter großer Gefahr zu erreichen ist.
- Wenn du die Flächengröße untenstehender Freiräume nimmst, und auf die Einwohner im Einzugsgebiet betrachtest, sieht man ganz klar, dass die zugrunde liegenden Zahlen durchaus realistisch sind, weil eine intensivere Nutzung bereits die Vegetation stark beansprucht und diese Anlagen keine "Grünanlagen" mehr sind. Wie gesagt, sie stammen vom Städtetag bzw. von der LH Dresden. Wie gut die Zahlen zutreffen sieht man eben an "übernutzten" Grünanlagen wie Alaunplatz oder Schanzenstraße etc. Nach längeren Schönwetterperioden wächst dort kaum noch Gras, die Gehölzpflanzungen sehen auch sehr gerupft aus - im Wortsinn beschissen ;) .
- --Brummfuss 16:37, 30. Sep 2005 (CEST)
| Freiraumart (Bsp.) | Funktion | erford. Fläche/Freiraum | Richtwert für Entfernungen/Einzugsgebiet |
|---|---|---|---|
| Quartierspark | Spiel Kinder von 0 - 5 Jahre | bis 5000 m² | Rufweite, bis 200 m. |
| Stadtteilparks | Bewegungsspiele... stundenweise | bis 5 ha | 500 m |
| Stadtpark/Stadtteilpark | zus. raumgreifende Aktivitäten, Tageserholung | bis 15 ha | 1000 m |
| Naherholungsgebiete | zus. Reiten, Wandern etc., Wochenenderholung | über 15 ha |
Schön und Danke. Etwas anderes wollte ich gar nicht wissen. Das die Elbwiesen kein Kinderspielplatz sind, liegt auch an ihren Funktionen als landwirtschaftliche Nutzfläche etc. Würdest du zustimmen wenn ich sagen dass sie besser erreichbar sind? Sie liegen nun mal nicht am Rand, wie die Heide und oder eng abgeschnitten wie der Große Garten. Zur fachlichen Qualifikation: Dein letzter Beitrag zeugt von Fachwissen, nicht das Argumente-Tot-Schlagen per beruflicher Referenz. Mehr wollte ich nicht gesagt haben. Was mich anfangs störte war die generelle Kritik an der dichten Reihenbebauung in Dresden, die ja nun wirklich nur an wenigen Stelle existent ist. In der Sache schwebt mir schon seit längerem eine Karte zur Art der Bebauung in Dresden vor (nur grob für die Stadtteile). Wäre das an der Stelle hilfreich? Geo-Loge 17:09, 30. Sep 2005 (CEST)
- Ich hatte halt umgekehrt bei dir den Eindruck, dass du Argumente mit Spott totschlagen willst. Okay, dann wäre das erledigt.
- Was die LF angeht: Das Umweltamt hat Probleme, überhaupt noch jemanden zu finden, der die Elbwiesen mähen will. Die Agrarleute sagen, dass das Futter nichts taugt und auch zu viel Müll drin rum liegt, so dass die Stadt wahrscheinlich auch noch das Mähen bezahlen muss. Die Beweidung mit Schafen dürfte ja wahrscheinlich eh nur was für Idealisten und Subventionsempfänger sein.
- Die Formulierung über die Erreichbarkeit im Text kann vielleicht verbessert werden und muss es anscheinend auch, wenn sie so missverständlich ist.
- Eine Karte mit den Bebauungstypen halte ich für zu weitgehend, das ist schon sehr speziell. Wir sollten uns überlegen, ob und welche interessanten Details den Artikel spannender machen können. Ich habe noch etwas Bauchschmerzen bei der Liste der Bürgermeister oder Liste der Erfindungen. Gruß --Brummfuss 16:26, 1. Okt 2005 (CEST)
- Nein es sollte nicht spottisch gemeint sein. Selten/Manchmal/Hinundwieder neige ich zur ironischen Übertreibung, die aber nicht böse gemeint ist => Es war schon meine Schuld, dass wir so aneinander vorbei geredet haben. Geo-Loge 18:14, 1. Okt 2005 (CEST)
Bebauung von Baulücken und Stadtklima
Ich würde beim Klima nicht von "verschärfen" sondern eher von "verschlechtern" reden. Es ist eine Frage, ob die Dichtbebauung heute noch den Ansprüchen an eine moderne Stadtgestaltung entspricht - und ob überhaupt der Bedarf vorhanden ist. Durch eng stehende Häuser verschlechtert sich das Mikroklima und die Hauswände gestalten sich zu Schluchten, besonders wenn die Häuser hoch sind. Gut sieht man das am Beispiel der Südbebauung des Altmarktes. Wenn man dort als Fußgänger zwischen den Häusern durchgeht, bekommt man Beklemmungen. Eine Rolle spielt gegebenenfalls auch die zunehmende Flächenversiegelung und die Verringerung des Anteils an Bäumen und anderen Pflanzen. In einigen Gegenden Dresdens wurde es teilweise durch Dachbegrünung ausgeglichen. Der zunächst zu hoch eingeschätzte Bedarf ist am Beispiel des Wohn- und Gewerbegebiets Kaditz-Mickten zu sehen. Die dort geplante Fläche wurde fast nicht mit Wohnungen bebaut und als Gewerbeflächen entstanden in großem Maße Verkaufsflächen. Letztlich war das eine glückliche Fügung, denn es erwieß sich als Flutgebiet. (Das war von den neuen Planern nach der Wende vergessen und auch ich selbst habe es nicht beachtet, als wir im Ortsbeirat Pieschen die Planungen für das Gebiet betrachteten.) Die Elbwiesen sind zu einem erheblichen Maße auch gleichzeitig Hochwasserschutz. (So erreichte die Elbe knapp das Käthe-Kollwitz-Ufer (eine Straße), reichte aber nicht weiter. Wo näher an die Elbe oder tiefer gebaut wurde, war Überflutung. Als Qualifikation kann ich eine Ausbildung als Umweltberater mitbringen, weiter eine auf dem Gebiet der Elektronik, weiterhin langjährige Mitarbeit im Ortsbeirat Pieschen, zunächst als Mitglied, später als Stellvertreter. Wenn man Lücken zubaut, ändert man das Mikroklima. Wenn man Flächen versiegelt, tut man dasselbe. Bäume entfernen bedeutet mehr Feinstaub (zumindest im Sommer nehmen die Blätter viel davon auf.) Die weitgehende Verkleinerung der Brunnen auf der Prager Straße und die Neugestaltung veränderten das Klima. Enge Straßen verringern gegebenenfalls Luftaustausch und verändern das Mikroklima. Man sollte sich überlegen, was zugebaut wird und wo etwas offen bleibt. Auch, ob man wirklich noch viel dichter bauen will, wie auf der Prager Straße (durch Karstadt). --Hutschi 14:42, 29. Sep 2005 (CEST)
- Das ist richtig, wenn gleich eine Dachbegrünung z.b. mit Sedum das Mikroklima kaum messbar beeinflusst und daher ist eigentlich nur eine (schwer festsetzungsfähige) intensive Dachbegrünung (Wiese oder gehölze) als Minimierungsmaßnahme zu sehen, aber nicht als Ausgleich. --Brummfuss 16:37, 30. Sep 2005 (CEST)
Ökologen und Soziologen
Warum stehen Ökologen in Anführungszeichen und Soziologen nicht, hat das einen Sinn? Wenn nicht, dann bitte doch die Anführungszeichen löschen.
- Hab es geändert--Jochen Böttcher 14:19, 28. Feb 2006 (CET)
Drei Seen
Mhh... an dieser Stelle, v.a. die Aussage der drei Seen vor 800 Jahren würde ich gerne eine Quelle sehen. Ich hab das auch schon gehört, aber noch nicht so richtig nachgesucht, mangels Zeit. Ich finde auch, die Aussage ist schon sehr gewagt, so dass im Fließtext auch eine richtige Zitation stehen kann. Gruß --Brummfuss 23:16, 28. Sep 2005 (CEST)- Die Hinweise auf die drei Seen, habe ich damals aus der Einleitung übernommen bzw. blieben mir so im Gedächtnis... es gab damals neben anderen Seen, den Taschenbergtümpel, direkt zu Füßen des Taschenbergs, den Neuen See (Bis heute vorm Zwinger) und dem Alten See. Wie es in meine Augen mit den "Drei Seen" allgemein aussieht, habe ich weiter oben dargelegt. Ich bezweifel selber, dass an der Theorie etwas dran ist. Geo-Loge 23:50, 28. Sep 2005 (CEST)
- Nachtrag: Einen authentischen Link zu dem Thema konnte ich doch noch auftreiben: [LINK]
- Von dem Tümpel am Taschenberg habe ich auch schon gehört. Ich denke auch nicht, dass sich die Theorie beweisen lässt, oder ob überhaupt diese "drei Seen" (also eher Wasserlachen in der Aue) als gesichert gelten dürfen. Es gab sicher etliche Seen (Aue; Grundwasser...), daher zweifle ich an, dass die drei Seen ausreichend für die Namensgebung, gewesen sein könnten... Zum Link kann ich nicht viel sagen, da ich die Original-Quelle nicht aufrufen kann. Gruß --Brummfuss 13:34, 29. Sep 2005 (CEST)
- Sehe ich ähnlich; ich habe es mal rein sprachlich analysiert was irgendwie noch weniger Sinn ergab. Vor allem wenn man Richtung dem Wort "Tümpel" oder "Teich" geht, entfernt man sich deutlich Richtung "Lago". Sollte man das nun drin stehen lassen? Ich finde eher die lateinischen Herkunftstheorien erwähnenswert, weil sie sich wahrscheinlich auch über Register etc. nachweisen lässt. Geo-Loge 17:19, 30. Sep 2005 (CEST)
Exzellenz-Diskussion
Der Artikel wurde stark entlistet und an vielen Stellen umfangreich ergänzt. Stand nun schon 2 mal im Review. Der Schwerpunkt des Artikels liegt (selbstverständlich) im Bereich Kultur. Ich hoffe natürlich noch auf die ein oder andere Anregung. Geo-Loge 22:47, 4. Okt 2005 (CEST)- Abwartend. Sehr umfangreich, etwas korrekturlesen könnte vielleicht nicht schaden. Bitte Literatur nach Wikipedia:Literatur formatieren. -- Carbidfischer Carbidfischer/Wikiteria 21:43, 5. Okt 2005 (CEST)
- Ja, das läuft jetzt die ganze Zeit so nebenbei und auch schon seit Tagen. Ganz fehlerlos ist der Artikel rein orthografisch noch nicht. Aber wenn mir ein Fehler auffällt, wird er ausgemerzt. Die Formatierung fällt dann mal nebenbei ab. Geo-Loge 22:13, 5. Okt 2005 (CEST)
- Hab mir noch mal den ganzen Artikel zum Thema Rechtschreibung und Stil von oben bis unten angeschaut und noch einiges beseitigt. Wenn doch noch unpräzise, mehrdeutige oder fehlerhafte Passagen gefunden werden sollten, bitte mir mitteilen. Geo-Loge 19:53, 8. Okt 2005 (CEST)
- Pro vielleicht noch etwas bessere Stilistik und ggf. kleine Rechtschreibe- (Komma?)-Geschichten. Trotzdem unbedingt dafür. Acf 22:23, 5. Okt 2005 (CEST)
- Hab mich noch etwas mit der Rechtschreibung auseinandergesetzt, eindeutig Pro. -- J budissin - J budissin 11:55, 9. Okt 2005 (CEST)
- Pro Ich bin Einwohner und beobachte den Artikel, wenn auch immer nur flüchtig, nun schon sehr lange, er hatte Hochs und Tiefs, aber viele bemühte Nutzer. Er hat nun wirklich einen excellenten Stand erreicht, woran Geologe erheblichen Anteil hat. Steffen Kaufmann
AbwartendVom Umfang in den Infos auf jeden Fall exzellent. Was mich aber noch stört sind die vielen roten Links. Die sollten am besten erstmal rausgenommen werden sofern noch kein Artikel dazu besteht. Und die Sache mit dem Ortsbeirat gehört IMHO unter Politik, sowie die Historie der Politik eigentlich in einen separaten Teil (wurde bei Münster, wo ich momentan auch Hauptautor bin, auch angemahnt). Sollte man vielleicht überdenken. Und ganz wichtig: Es sind etliche male "heute" drin (siehe Wikipedia:Zu_vermeidende_Wörter). Sofern sich da was tut, gebe ich gerne ein Pro. --NickKnatterton 20:01, 17. Okt 2005 (CEST)
- Stimmt, das mit der ausgeprägten Benutzung des Wortes "heute" fällt mir auch gerade auf. Ist der Einwurf zur Historie der Politik im Artikel zu Münster bereits eingesetzt? Geo-Loge 22:54, 17. Okt 2005 (CEST)
- Ich hoffe ich habe das mit den Ortsbeiräten richtig verstanden und umgesetzt. Ich nehme an, du meinst, dass dieser Teil im Bereich Geografie deplaziert war. Der Artikel ist heute wieder eher gegenwärtig ;-). Geo-Loge 00:22, 18. Okt 2005 (CEST)
- Ja genau. Ortsbeiräte sind jetzt im richtigen Hauptkapitel. Zur Historie der Politik: Die ist in Münster soweit umgesetzt, dass der Teil, der die geschichtliche Entwicklung betrifft, in den Hauptartikel zur Geschichte der Stadt Münster ausgelagert wurde. Im Prinzip könnte man den auch unter ein eigenes Lemma stellen, aber dafür waren das dann etwas zu wenig Informationen wie ich finde. Konkret steht im Hauptartikel über Münster im Kapitel Politik nun, wie es zum heutigen Zeitpunkt aussieht, sprich wer regiert, wie wird gewählt, was sind die Aufgaben etc. --NickKnatterton 09:14, 18. Okt 2005 (CEST)
- Okay. Schön, dass ich es richtig verstanden habe. Bezüglich der roten Links kann ich nur sagen, dass viele der Links bereits einen anderen definierten Namen haben, als im Artikel angezeigt. Beispielsweise soll nicht ein Artikel Münzsammlung sondern "Münzsammlung (SKD)" (für Staatliche Kunstsammlungen Dresden) angelegt werden. So findet sich das an sehr vielen Stellen. Die Hoffnung ist eben, dass so weniger Artikel unter falschem Lemma entstehen. Andere beziehen sich auf Stadtteile, von denen noch sehr viele fehlen. Mal verlinken, mal nicht, sieht meiner Meinung auch eher schlecht aus. Fast alle anderen Punkte habe ich eingearbeitet. Jetzt muss man mir nur noch erklären, wie man Historie von geschichtlicher Entwicklung trennt. Ich finde die paar Sätze in dem Kapitel zur Entwicklung der Stadtpolitik aber nicht verkehrt. Geo-Loge 19:16, 18. Okt 2005 (CEST)
- Ach so, hmmmm, also bei den Stadtteilen hab ich das für Münster so gemacht, dass ich dafür erstmal Stubs angegelegt habe, sofern noch kein Lemma existierte. Dann sind die roten Links nämlich nämlich weg. Die andere große "rote Flut" ist ja noch die Liste der Oberbürgermeister. Die würde ich wirklich erstmal rausnehmen (die Wikilinks). Nochmal zur Politik: Ich habe alles, was nicht aktuell ist, ausgelagert. Sprich alles, was nicht mehr mit der aktuellen Situation übereinstimmt. Für Dresden würde es demnach beim Oberbürgermeister, Stadtrat und der Gliederung der Kommunalpolitik bleiben, die man dann direkt zusammenfassen könnte. Dann bleibt auch mehr Platz um auf das Zusammenwirken der genannten Stadtorgane einzugehen. --NickKnatterton 19:39, 18. Okt 2005 (CEST)
- Da ich gerade bei der Ergänzung der Wikilinks für die Parteien war, habe ich gleich noch einmal allgemein die Wikilinks durchgesehen, einige gelöscht und einige ergänzt. Prinzipiell finde ich es ausreichend, wenn nur der allgemeine Begriff verlinkt wird, bspw. "Münzkabinett" statt "Münzkabinett Dresden" oder "Landeskriminalamt" statt "LKA Sachsen" und habe es falls möglich so abgeändert. Die von dir Geo-Loge vorgeschlagenen und (evtl. auch vorgenommenen) Änderung der Wikilinks der Museen der SKD in "Name des Museums (SKD)" finde ich nicht gut, da auf einigen anderen Seiten die alten Links ohne dem SKD vorhanden sind, bspw. bei der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Wenn, dann müsste dies auch überall so geändert werden. Ich habe die Links mit dem aber SKD so gelassen wie sie sind. ;-) Fraglich ist auch, ob man zu jedem der derzeit vorhandenen roten Links einen Artikel schreiben will oder ob man nicht besser einen allgemeinen Begriff verlinkt bzw. auf den Link ganz verzichten kann. Uhyster 23:50, 15. Jun 2006 (CEST)
- Also ich habe die Anzahl des Wortes "heute" jetzt auf fünf im Text reduziert. Die Buchtitel in der Literatur liegen aber nicht in meinem Machtbereich... Geo-Loge 00:08, 19. Okt 2005 (CEST)
- Das ist klar, dass man die nicht rausbekommt. Ich habe mir die verbleibenden "heute"s mal angeschaut: Einige könnten einfach komplett weggelassen werden ohne Ersatz. Z.B. statt "Heute wird der Chor von Matthias Jung geleitet." kann man auch schreiben "Der Chor wird von Matthias Jung geleitet." - selber Inhalt, nur ohne heute. Oder statt "Die Kasematten unter der Terrasse sind heute begehbar." einfach nur "Die Kasematten unter der Terrasse sind begehbar.". Geht auch bei der Christuskirche und dem Alaunpark. Dann wäre nur noch einmal das "böse Wort" im Text.
- So jetzt sind nur noch an zwei Stellen "heute"s in dem Text vertreten. Sensationell wieviele Wörter es als Alternative gibt. Scheint hier aber so ein regionales Sprachphänomen zu sein, da es bisher keinem auffiel, dass das Wort fast in jedem dritten Satz stand. Geo-Loge 17:26, 19. Okt 2005 (CEST)
- Ich habe mir einfach mal erlaubt die auch noch zu ersetzen. Hoffe das geht in Ordnung! :) Wenn jetzt noch ein wenig mehr zur aktuellen Regelung neben der Geschichte in der Politik dazukommt gibts auch ein pro von mir. --NickKnatterton 19:57, 19. Okt 2005 (CEST)
- Ich habe Politik mal allgemein noch etwas überarbeitet und ergänzt. Sag einfach mal, was du drüber denkst. Geo-Loge 21:42, 19. Okt 2005 (CEST)
- Sieht schon gut aus. Würde nur noch die Beiden Kapitel Stadtverwaltung und Räumliche Gliederung der Kommunalpolitik nach oben stellen vor die historische Entwicklung und die Wahlmodalitäten und Dauer einer Amtszeit dort mit reinnehmen.
- So, das habe ich auch noch umgestrickt. Geo-Loge 22:14, 19. Okt 2005 (CEST)
- Prima! Habe da nix mehr zu kritisieren. Von daher jetzt Pro. --NickKnatterton 22:27, 19. Okt 2005 (CEST)
Dresdner Erfindungen
Also, ich hab da mal drübergeschaut und einige Ungereimtheiten festgestellt. Warum ist die Büroklammer eine Dresdner Erfindung, wenn man allerdings den Wiki-Artikel dazu nichts lesen kann???? Auch bei Zigarettenfilter fehlt mir so ein Verweis. Wie dem auch sei bin ich generell der Meinung die ganze Sektion sollte überarbeitet werden, da es definitiv einige weitere imposante Erfindungen aus Dresden gibt. Was meint ihr????Der Lodenmantel wurde ebenfalls in Dresden erfunden.
Massiver Lizenz-Verstoß durch Dresden-Wiki?
Ich bitte um Beachtung: Wikipedia:Projekte, die Wikipedia als Quelle benutzen#Dresden-Wiki. --Alexander Fischer 18:16, 5. Nov 2005 (CET)
Ich war mutig!
Frei nach Wikipedia:Sei mutig hab ich mich mal dran gemacht, den Artikel zu straffen, also einiges auszugliedern. Er war sehr lang, unübersichtlich und 130kb groß (vergleicht mal München, Hamburg etc.!). Hoffe dies stößt auf Zustimmung. --Philipp Hertzog 01:34, 6. Nov 2005 (CET)
- So weit ich das jetzt überblicke, sind die Bearbeitungen in Ordnung. Jedoch würde ich die Tabelle mit den Stadtteilen im Artikel belassen. Es macht keinen Sinn, wegen einer einzelnen Tabelle einen neuen Artikel anzulegen. Zudem ist viel mehr, als bisher im Abschnitt Stadtgliederung steht, zu dem Thema wohl auch nicht zu sagen. PS: Die Bürgermeisterliste bitte auch im Artikel belassen. Ein solcher Listenartikel existierte bereits über ein Jahr, dann gab es im Sommer 2005 einen Löschantrag darauf, die Liste wurde gelöscht, niemand der häufigen Bearbeiter des dresden-Artikels hatte aufgepaßt, die Bürgermeisetrliste war dann wochenlang nicht verfügbar und ich habe dann aus den Untiefen der Versionsgeschichte von Anno dazumals die Liste in den Dresdner Hauptartikel wieder eingefügt.--Alexander Fischer 01:47, 6. Nov 2005 (CET)
- So, ich habe die letzten beiden Bearbeitungen rückgängig gemacht. --Alexander Fischer 01:50, 6. Nov 2005 (CET)
- Hallo Alex, das find ich jetzt schon etwas verwirrend. Du schreibst, meine Bearbeitungen seien in Ordnung, dann machst Du sie rückgängig. Hm. Und wenn Du alles im Artikel belassen willst, dann wirds nicht kürzer. Ich bin das ganze ja nicht einfach so angegangen sondern habe mit anderen Städteartikeln verglichen. So gibt es etwa einen Artikel Hamburger Bürgermeister (der mehr als nur eine Liste ist, das wäre für DD auch schön), es gibt Bremer Ortsteile usw. Der Hauptartikel Dresden sollte einen Einstieg liefern, wer sich die Tabelle anschauen will, darf einmal mehr klicken, wer sich allgemein über Dresden informieren will, braucht sie nicht! Insofern bitte ich um Einsehen, dass der Artikel u.a. dadurch völlig überladen ist. Darf ich es wieder rück-rckgängig machen? --Philipp Hertzog 01:57, 6. Nov 2005 (CET)
Abgesehen von den bisherigen Auslagerungen wäre noch vieles zu erledigen: Die Listen der Institute, der Dinge die in Dresden erfunden wurden usw. Und vieles mehr wäre auszulagern und im Hauptartikel zu kürzen (Sehenswürdigkeiten usw.). Aber vielleicht seid Ihr ja anderer Meinung? Und ich kenne kaum einen Artikel, der so eine volle Quellen-Liste hat, darin solche Bestseller wie "Landeshauptstadt Dresden: Flächennutzungsplan" - müssen wir das aufführen??? --Philipp Hertzog 02:03, 6. Nov 2005 (CET)
- Zunächst: das "in Ordnung" bezog sich auf die Bearbeitungen vor der Ausgliederung, man kann sicher durch sprachliche Raffung den Artikel nochmal um einiges reduzieren. Ansonsten sind etwas mehr 100 KB für einen Städteartikel mit einem hohen Fließtextanteil m.E. schon okay. Es wird eben versucht, vieles, das mit Dresden zu tun hat, umfassend, aber nicht abschließend, darzustellen. Ich bin eben nicht der Ansicht, daß der Artikel überladen ist. Zudem reißen die einzelnen Abschnitte die einzelnen Themenfelder jeweils nur an. Man kann, wenn man etwas mehr dazu schreiben will, gerne dies in Form einer Langfassung als eigenen Artikel ausgliedern, aber so wie vorhin geschehen, bitte nicht. Zu den Bürgermeistern und der Stadtgliederung habe ich schon alles gesagt. - Bedenke bitte auch, daß der Hamburg-Artikel kein exzellenter Artikel ist und daher als Vergleichsobjekt nicht so ganz taugt. --Alexander Fischer 02:16, 6. Nov 2005 (CET)
- Noch etwas:Wenn schon Abschnitte ausgegliedert werden, dann möchte ich bitten, daß im Stadtartikel im entsprechenden Abschnitt hinterher eine Kurzfassung steht - und nicht nur ein siehe Hauptartikel zum Thema soundso - das macht den eigentlichen Stadtartikel auch nicht lesenswerter. - Quellen zu nennen, vielleicht sogar wissenschaftliche, kann nie falsch sein. Wenn allerdings bereits speziellere Artikel zu einem Thema existieren, könnte evtl. die entsprechende Beleg-/Literaturstelle aus dem Stadtartikel entfernt und in dem Unterartikel eingefügt werden--Alexander Fischer 02:24, 6. Nov 2005 (CET)
- PS: Falls ich vorhin etwas anmaßend erschien, bitte ich das zu entschuldigen, aber ich war von der Art und Weise, wie hier ersatzlos Abschnitte entfernt und ohne Autorennennung in neue Artikel überführt worden, ziemlich angefressen. --Alexander Fischer 04:14, 6. Nov 2005 (CET)
- Tja, vielleicht war ich zu mutig und dadurch zu radikal. Ich finde nach wie vor den Artikel zu lang, aber wenn ihn andere als exzellent gewählt haben, dann stemm ich mich nicht mit Gewalt dagegen. Insofern werd ich dann wohl zurückrudern und Löschanträge für meine neu angelegten Artikel stellen. --Philipp Hertzog 14:55, 6. Nov 2005 (CET)
- (Erg.: Wie ich sehe hast Du noch heute nacht ganze Arbeit geleistet. OK. Philipp Hertzog 14:57, 6. Nov 2005 (CET))
Frage WTC-Turm
Hallo, wer kann mir sagen, was der bei :Bild:Pano_elbe_near_dresden_001.jpg genannte Turm vom WTC in Dresden ist? Und welcher genau auf dem Bild. Markus 00:53, 23. Jan 2006 (CET)- Hallo, das WTC (World Trade Center) ist eine Art Geschäfts- und Bürokomplex grob in der Nähe des Hauptbahnhofes. Es fällt durch ein modernes Hochhaus auf, das in der von dir erwähnten Bildunterschrift scheinbar als Turm vom WTC bezeichnet wird. Wo er auf dem Foto ist, kann ich dir nicht genau sagen, da ich mir noch über den Blickwinkel im unklaren bin (kann aber auch an der Tageszeit liegen). Stattdessen hier ein Bild des Hochhauses von der offiziellen WTC-Webseite. --Schmiddtchen Schmiddtchen 01:54, 23. Jan 2006 (CET)
- Der Turm des Dresdner WTC ist sehr unscharf zu sehen. Von der grossen Esse in der Mitte nach rechts kommt zuerst der Rathausturm, dann weit hinten eine weitere Esse (HKW Reick??), dann als graues Viereck der Turm des WTC mit hellen Hochhäusern und einer kaum zu erkennenden weiteren Esse im Hintergrund, dann die schwarzen Doppeltürme der Strehlener Kirche. --Henristosch 02:09, 23. Jan 2006 (CET)
- Hallihallo, die letztere Beschreibung ist korrekt (wozu die Esse gehört, weiss ich aber auch nicht). Zum Blickwinkel: steht doch eigentlich auf der Seite --- aus Richtung Meißen elbaufwärts gesehen. Gruß --Olaf1541 19:47, 23. Jan 2006 (CET)
- Kopf->Wand* Danke, Olaf :) --Schmiddtchen Schmiddtchen 19:52, 23. Jan 2006 (CET)
Fernsehen
- Um dennoch westdeutsche Fernsehsender empfangen zu können, gründete sich 1988 eine Bürgerinitiative die toleriert über Satelliten empfangene Signale westdeutscher Fernsehprogramme ausstrahlte. [LINK] -- Das halte ich für falsch, jedenfalls wäre das eine absolute Neuigkeit für mich, und ich denke, ich war damals recht aufmerksam; eine Ausstrahlung gab es ganz bestimmt nicht. Richtig wäre jedoch, das es Antennengemeinschaften gegeben hat, Coschütz war meines Wissens recht früh dran, aber auch Gorbitz oder Klotzsche/Hellerau (Kopfstation Wasserturm). Aber eigentlich ist das wiederum auch nichts Dresden-typisches. Gerüchte über eine geplante Abstrahlung von ARD-ZDF über den Fernsehturm hat es auch gegeben, aber da denke ich war der Wunsch der Vater des Gedankens (schon alleine die lizenzrechtliche Lage hätte das nie erlaubt). --Olaf1541 18:26, 3. Feb 2006 (CET)
- Nach 1990 wurde das Kabelnetz sehr intensiv ausgebaut, weshalb die Einführung von DVB-T in Dresden sehr langsam läuft. [LINK] -- Das ist doch wohl wirklich ein Allgemeinplatz. --Olaf1541 18:26, 3. Feb 2006 (CET)
- Ich gebe Dir Recht. Es gab keine ausgestrahlten (!) Westprogramme, aber jede Menge kleine, tolerierte Kabelnetze. (Hätte es die Programme per Antenne gegeben, hätte das jeder Dresdner gewusst, und die Frage wäre hier nicht so lange offen geblieben.) Ich habe den Satz daher leicht geändert: statt "... ausstrahlte" steht nun "... in kleinen Kabelnetzen verbreitete." Nobidick 12:36, 22. Jun 2006 (CEST)
BRN
Unter [LINK] steht, die BRN sei 1988 gegründet, das halte ich für falsch. 1988 wären die mal einfach hops gegangen. Der Hauptartikel zur BRN sagt auch 1989. --Olaf1541 19:05, 3. Feb 2006 (CET)- Danke Geologe, ohne Quellen (die ich nicht habe) wollte ich selbst nichts ändern. Gruß --Olaf1541 14:32, 4. Feb 2006 (CET)
Heidefriedhof
Neuer Artikel Heidefriedhof - eventuell einarbeiten und verlinken, z.B. unter Sehenswürdigkeiten.Studentenclubs
Dresden gehört zweifelsfrei zu den Städten mit den meisten Studentenclubs. Das sollte man würdigen. Am besten im Abschnitt Hochschulen?? Der Club Bärenzwinger mag vielleicht der älteste Club in Dresden sein, ihn jedoch den Bekanntesten zu nennen finde ich vermessen. Ich denke das die aktive Studentenschaft durchaus ehr an die Clubs in den Mensen (KNM & CM) kennt.Außerdem schlechter Stil, wenn ich schreibe die Studentenclubs werden in der Regel vom Studentenwerk unterstützt sollte man nicht unbedingt DIE ausnahme nennen Club Bärenzwinger.
--Sebbî 13:31, 7. Feb 2006 (CET)
- Ich befürchte auch, daß der Bärenzwinger seit der Schließung der großen Tonne NICHT mehr der bekannteste und wichtigste Studentenklub DDs ist. -- Fragwürdig Fragwürdig 13:57, 7. Feb 2006 (CET)
- Macht doch einfach mal einen Vorschlag in dem Bereich. Wichtig ist, dass es neutral formuliert ist. Geo-Loge 20:40, 7. Feb 2006 (CET)
- Getan. Welche heute wirklich am populärsten/bekanntesten sind, kann ich nicht 100%ig beurteilen. Bitte ggf. korrigieren. Fragwürdig Fragwürdig 20:55, 7. Feb 2006 (CET)
- Die von dir genannten sind schon die bekanntesten. Danke für die Korrektur. Gruß, --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 21:02, 7. Feb 2006 (CET)
- Hilfe, jetzt sieht das so aus als hätte ich das genehmigt... ;-) Geo-Loge 21:28, 7. Feb 2006 (CET)
- Die Erwähnung der Studentenclubs ist unbedingt richtig und auch wichtig, da sie im Nachtleben tatsächlich eine Rolle spielen. Allerdings ist die Passage nicht gleichberechtigend für die konkurrenzfrei arbeitenden Clubs. Zum Zweiten ist das Phänomen Studentenclub als DDR-Relikt eine Besonderheit des Ostens [LINK] und in seiner Uneigennützigkeit nennenswert. Ich würde vorschlagen, langfristig a) die Studentenclubs innerhalb des StuWe-Artikels als Unterpunkt Kultur einzupflegen oder b) einen separaten Artikel über Studentenclubs allgemein anlegen -- Abadd0n 17:18, 5. Apr 2006 (CEST)
- Kein Problem: Machen und dann im Dresden-Artikel nen Hauptartikel-Babberl drüber ;-) Geo-Loge 20:53, 5. Apr 2006 (CEST)
Der Bärenzwinger ist nicht Dresdens ältester Studentenclub!!!! Der älteste Club ist der Gutzkow-Club auf der Gutzkowstr./Reichenbachstr., der bereits 1964 gegründet wurde. Der CB feierte dagegen in diesem Jahr den 38. Geburtstag, ist also vier Jahre jünger. Ob zwischen den beiden Clubs noch was dazwischen liegt, weiß ich nicht...ich glaube viele einrichtungen sind so um die 30 Jahre (Gag 18, Wu1, Wu5). Siehe auch im Internet [LINK] und [LINK] .--88.134.167.247 09:14, 6. Jul 2006 (CEST)
Vekauf Woba
Heute (09.03.2006) wurde im Stadtrat der Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft WOBA an den amerikanischen Investor Fortress beschlossen. Dresden wird dadurch mit einem Schlag schuldenfrei (als erste Großstadt Deutschlands), steht jedoch vor möglichen zukünftigen Problemen, vor allem was Wohnungen für sozial Schwächere betrifft.
Zudem schwillt auch weiterhin die Diskussion, wie mit dem überschüssigen Kapital verfahren werden soll. Von Teilen wird befürchtet, dass es vor allem in übergroße Infrastrukturmaßnahmen gesteckt werden soll, um die Industrie weiterhin bei der Stange zu halten. Wichtig wären jedoch auch Investitionen im Bereich Familie und Bildung.
Wie Dresden es versteht, in naher Zukunft mit den Verkaufserlösen hauszuhalten, wird möglicherweise einen großen Einfluss auf zukünftige Privatisierungen im komunalen Bereich haben.
Lieber WP-Nutzer, ich verstehe deine Zweifel und Einwände. Es ist immer schwer für die Bürger einer Stadt, sich teilweise in die Hände international tätiger Unternehmen zu begeben. In diesem Fall erachte ich diesen Schritt aber als notwendig und richtig. Wir können nicht bei allem, was wir tun Rücksicht auf "sozial Schwächere" nehmen. Das hat uns in der Vergangenheit oft gelähmt und behindert uns auch heute noch. Es gibt genügend Möglichkeiten, konstengünstig zu wohnen (beispielsweise in alten Plattenbauten). Von dem Verkauf der Woba an einen privaten Investor gewinnen alle. Dresden wird Schuldenfrei und die betroffenen Wohnungen werden aufgewertet. Ich halte es jedoch für falsch, das überschüssige Kapital sofort für Infrastrukturmaßnahmen auszugeben. Dieser nachfragepolitische Ansatz hatte bisher m.E. wenig erfolg. Das Geld sollte vielmehr für schlechtere Zeiten gespart werden. 80.141.80.35 10:35, 11. Mär 2006 (CET)
- Ich weiß jetzt nicht warum das hier diskutiert wird! Hier soll der Aufbau eines enzyklopädischen Artikels erörtert werden. Weder was die Stadt mit dem Geld machen könnte/müsste/sollte, noch ob der Verkauf gut oder schlecht war, gehört hierher. Es wurde kurz erläutert wieso der Verkauf umstritten ist und wieso die Stadt ihn vornehmen musste. Alles anders muss rückwirkend später beschrieben werden. Geo-Loge 10:50, 11. Mär 2006 (CET)
Hofkirche
Die Hofkirche heißt Hofkirche und nicht Kathedrale und auch nicht Dom! Sie hieß (im 20. Jh) auch noch nie so, ich weiß nicht warum seit ein paar Jahren damit angefangen wird! Ich bitte dringend die Bildunterschrift in Hofkirche zu ändern. Danke. -- Burts 17:05, 11. Mär 2006 (CET)
- Hallo Burt, zur Erklärung siehe den Artikel Hofkirche (Dresden). Ich habe die Bildunterschrift jetzt aber trotzdem geändert, da die Bezeichnung auch aus meiner Sicht gebräuchlicher ist. Grüße aus Löbtau, --NiTenIchiRyu NiTenIchiRyu 17:13, 11. Mär 2006 (CET)
- OK, das wusste ich nicht. Ich finde die Bezeichnugen aber trotzdem blöd, man sagt ja schließlich auch Semperoper und nicht sächsische Staatsoper (wenn man das Gebäude meint). -- Burts 18:54, 11. Mär 2006 (CET)
- Die Sächsische Staatsoper meint genauso wenig die Semperoper wie der Kreuzchor die Kreuzkirche; die Staatsoper gab es auch ohne Semperoper, als letztere noch zerstört war. Da die Staatskapelle die Staatsoper nicht braucht, um Musik zu machen, wird die Semperoper auch einfach mal nur für die Staatskapelle verwendet. Also nicht alle Begriffe in eine Korb werfen.
- Der Begriff Hofkirche ist streng genommen einfach falsch, weil das Gebäude nun mal Kathedrale S.s. Trinitatis heißt (es wurde auf diesen Namen geweiht) und als dieses genutzt wird. Seit 1917 ist ja nun obendrein nix mehr mit Hof. Vielleicht kann man auch mal prüfen, ob diese Volksbezeichnung überhaupt irgendwann mal richtig war. Gruß, Geo-Loge 19:26, 11. Mär 2006 (CET).
- Geologe, das ist ja alles richtig. Im alltäglichen Sprachgebrauch sagt aber kein Mensch "Kathedrale", auch in den meisten Reiseführern taucht der offizielle Name erst an zweiter Stelle auf. Mit "Katholische Hofkirche" weiß eigentlich jeder Dresdner, welches Gebäude gemeint ist - und mit "Trinitatis" verwirrt man nur, das verwechseln am Ende noch welche mit der Ruine der Trinitatiskirche in der Johannstadt... Also: Am besten "Hofkirche" verwenden, immerhin wurde das Gebäude zu diesem Zweck gebaut und blieb es auch bis 1918 (nicht 1917).--Wahldresdner 20:00, 11. Mär 2006 (CET)
- Ich habe ja auch nichts dagegen, die Bildunterschrift so zu verwenden. Im Fließtext wird ja erklärt, dass es eine Kathedrale ist. Aber für den Artikel zur Hofkirche wäre schon mal interessant, seit wann die Allgemeinheit die Kirche Hofkirche nennt, weil sicher auch die "Hofkirche" einen anderen Namen hatte, oder? Geo-Loge 20:34, 11. Mär 2006 (CET)
- Sicher hatte sie einen anderen offiziellen Namen. Aber sie ist speziell als Kirche für die katholisch gewordenen Wettiner gebaut worden, also von vorne herein als Hofkirche gedacht gewesen. Ich vermute daher, dass der Name im Prinzip seit ihrer Erbauung so verwendet wurde. --Wahldresdner 20:50, 11. Mär 2006 (CET)
Portal
Da für Leipzig ein Portal gegründet wurde, über das auch der Aufbau des Artikels Leipzig selbst sehr gut organisiert wird, frage ich mich, ob man für Dresden auch ein Portal aufbauen kann. Ich würde es aber besser finden, das Portal gleich für den gesamten Großraum Dresdens zu planan, also als Portal:Dresden – Oberes Elbtal (ein wenig nach Vorbild des Portals Frankfurt Rhein-Main) anzulegen. Ich will das jetzt aber nicht stumm aus dem Boden reißen, sondern wollte mir erst noch etwas Meinungen einfangen. Gute Artikel dafür wären ja da. Geo-Loge 18:16, 11. Mär 2006 (CET)
Ich fände ein solches auch sehr sinnvoll, Material ist genügend da. Aber wir wollen es beim Namen nicht übertreiben. Ich finde Portal:Dresden reicht aus - mehr klingt nach einem politisch korrektem Kompromiss. ;-) Rhein-Main ist als Begriff auch gängiger als Oberes Ebtal, oder?
Was man in der L-Stadt kann können wir schon lange... :) -- Burts Burts 01:48, 22. Mär 2006 (CET)
- Ich finde ein Portal für den ganzen Großraum sehr reizvoll... dann können wir es nicht schon lange sondern vor allem besser ;-). Ich finde das auch nicht politisch korrekt sondern einfach nicht so kleinkariert... Geo-Loge 08:03, 22. Mär 2006 (CET)
- Ich würde das Portal auch für Schmilka bis Meißen und Dipps bis Kamenz anlegen, also den Großraum Dresden. Das sollte die Nachbarkreise mit einschließen (MEI, DW, KM, PIR), den ganzen Regierungsbezirk Dresden (bis Görlitz) fände ich übertrieben. (dazu gibt es ja immernoch das Portal:Sachsen)
- Mich stört eben nur der Name Dresden – Oberes Elbtal. - Burts Burts 14:26, 23. Mär 2006 (CET)
- Genau wegen der Bezeichnung wollt ich ja fragen ;-) Regierungsbezirk wäre auch Quatsch und ist meinerseits nicht gemeint... Geo-Loge 18:25, 23. Mär 2006 (CET)
- Ich muss mich der Meinung von Burts anschließen. Der Name des Portals wäre schlicht und einfach Portal:Dresden und würde aber auch die angrenzenden Landkreise enthalten. Melesigenes 08:43, 24. Mär 2006 (CET)
- Mit dem Vorschlag Dresden - Oberes Elbtal hätte man aber eher auch eindeutig das Umland mit dabei. Der Begriff "Oberes Elbtal" (oft auch kürzer "Oberelbe") wird inzwischen vielfach verwendet, nicht nur von Tourismuswerbern. Und der Großraum besteht eben nicht nur aus der Stadt Dresden. Burts und Melesigenes möchte ich daher ausdrücklich widersprechen. --Wahldresdner 11:26, 24. Mär 2006 (CET)
- Da wäre mir die etwas kleinere Variante [LINK] lieber. Ich sagte ja oben schonmal MEI, DW, KM, PIR und dann käme halt noch RG dazu. Ich wohne im Moment nicht in Dresden selbst, sonder in FTL aber das mit unter Dresden zu packen fände ich OK.
- Ich denke aber auch, dass man sich im südlichen Weißeritzkreis eher mit Dresden, als mit Oberelbe idetifizieren kann. Denn gerade in den Randkreisen ist nicht mehr viel mit Elbtal! --Burts Burts 15:51, 24. Mär 2006 (CET)
- Also kommen auch die Bewohner aus dem Umland mit der zentralistischen Ausrichtung des Namens klar! ;-) Okay, dann kann man auch nur Portal:Dresden dazu sagen, aber dem Ballungsraum Thematisch viel Platz lassen. Ich denke das ist wichtig, da Dresden keine Stadt im Sand ist. Geo-Loge 18:00, 24. Mär 2006 (CET)
- Umland einschließen, aber nicht zu groß fassen. Ich denke die Lösung mit den Nachbarkresien ist gut. Für die anderen gibts ja das Portal:Sachsen. Aber man sollte sich natürlich nicht nur aus DD-Themen beschänken. -- Burts Burts 19:21, 24. Mär 2006 (CET)
- Der Ballungsraum Dresden ist schon allgemein gültig festgelegt und hat mit dem Regierungsbezirk nix zu tun. Geo-Loge 20:55, 24. Mär 2006 (CET)
Ich habe mal losgelegt! Dem Großraum Dresden habe ich viel Platz eingeräumt! Und ich muss sagen, dass ich selbst erstaunt war, wieviele Artikel da schon da sind... Geo-Loge 12:27, 26. Mär 2006 (CEST)
Seltsamer satz
Was bedeutet dieser Satz aus dem Abschnitt Brücken: „Vor den Füßen der Dresdner Altstadt zwischen den vier Brücken knickt die Elbe auf einer Strecke von 2 Kilometern um etwa 90 Grad ab.“ Was denn für Füße? So wie „am Fuße des Berges“? --Eryakaas 14:44, 31. Mär 2006 (CEST)
- Die Dresdner Altstadt liegt tatsächlich auf zwei
Bergen„Hügeln“. Geo-Loge 19:37, 31. Mär 2006 (CEST) - Ja, gern, aber vor den Füßen klingt trotzdem sehr seltsam, hab das so noch nie gehört. Müßte es dann nicht wenigstens am Fuße der Altstadt heißen? Ein Versuch: Zwischen den vier Brücken im Bereich der Dresdner Altstadt knickt ... usw. – Falls das inhaltlich so gemeint war (habs anfangs echt nicht kapiert!) und du nicht protestierst, schreib ich das morgen, äääh, heute, so rein. Gruß Eryakaas 00:53, 1. Apr 2006 (CEST)
- Ja klar; manchmal versteht man ja selber nicht, wie unverständlich das eigene eigentlich ist... oder so. Gruß, Geo-Loge 09:11, 1. Apr 2006 (CEST).
Tal der Ahnungslosen und Westfernsehen
Wer sich ausekennt, könnte vielleicht mal hier nachlesen. Danke! --Berlin-Jurist 14:52, 26. Apr 2006 (CEST)Regierende Parteien
Es gibt in Dresden keine regierenden Parteien (mehr). Der OB regiert im Rat mit wechselnden Mehrheiten. Und seine Beigeordneten sind FDP, CDU und parteilos (nix mit Freie Bürger und DSU). Bitte korrigieren.
Bürgermisterliste
Die Liste der Dresdner Bürgermeister würde ich auch wie vorgeschlagen an der Hamburger Bürgermeisterliste ausrichten. Dabei sollten vielleicht auch die fehlenden: Marcus Dornblüth, Friedrich August Ermel, Johann Georg Ferdinand Jacobi, Carl Christian Pohland, Burkhard Leberecht Behrisch, Hans Münzmeister, Philipp Strobel, Lorenz Busmann, Friedrich Bergmann, Balthasar Hübler usw. mit eingearbeitet werden.Bauwerkeliste
Da die Kapitel zu Gebäuden im Artikel sehr umfangreich sind (und das Portal unsortiert ist) würde ich nach Wiesbadener Beispiel eine Liste aufbauen, die Bauwerke sortiert und mit Randinformationen (Bauzeit, Architekten) darstellt. Ist das Okay oder braucht man diese Liste nicht? Geo-Loge 00:22, 9. Mai 2006 (CEST)Kostenlose Zeitungen
Der Abschnitt zu den Kostenlosen Zeitungen scheint nicht aktuell zu sein.
"Neben diesen kostenpflichtigen Tageszeitungen werden in Dresden noch die kostenlosen Anzeigenblätter „Sächsischer Bote“, „Wochenkurier“ sowie „SZ am Sonntag“ herausgegeben."
SZ am Sonntag gibts doch gar nicht mehr. Gemeint ist wahrscheinlich die "FreitagSZ". Kanns leider noch nicht selbst editieren. --Transistor 16:02, 11. Mai 2006 (CEST)
- Danke für die Änderung. Die Zeitung heisst aber wirklich freitagSZ (ohne s in der mitte und eigentlich auch mit kleinem freitag...ist aber auf der SZ Seite hier in Wikipedia ebenfalls falsch) Sächsische Zeitung --Transistor 09:58, 12. Mai 2006 (CEST)
Frizz statt Fritz
Das Stadtmagazin Fritz heißt nun Frizz. Hintergrund war wohl ein Rechtsstreit mit dem gleichnamigen Berliner Radiosender. (siehe auch: www.frizz-magazin.de)
Bildung
Sollte der Abschnitt "Bildung" nicht von "Wirtschaft und Infrastruktur" getrennt werden und ein eigenständiger Abschnitt werden?- Bildung ist soziale Infrastruktur und Forschung fließend mit Wirtschaft verbunden. Geo-Loge 18:15, 24. Mai 2006 (CEST)
--> AW@Geo-Loge: Dann könnte auch "Kultur (Museen, Theater etc.)" soziale Infrastruktur sein (bei Dresden ein separates Kapitel) bzw. "Bildung" könnte auch unter Kultur verzeichnet sein - wäre es deshalb nicht übersichtlicher ein separates Kapitel für Bildung und Forschung einzurichten? Bei anderen wichtigen Städten wie München, Leipzig oder Berlin ist für Bildung und Forschung ein separates Kapitel eingerichtet. Auch bei den englischen, französischen oder auch spanischen und polnischen Seiten ist für Bildung und Forschung in der Regel ein spezielles Kapitel eingerichtet. Im Artikel "Deutschland" steht Bildung sogar unter "Kultur und Gesellschaft" nicht als Unterpunkt des Kapitels "Wirtschaft und Infrastruktur".
- In Leipzig ist auch Verkehr in einem einzelnen Kapitel aufgeführt und damit Infrastruktur noch mehr verteilt. Gerade bei Forschung in Dresden ist der Übergang von der Grundlagenforschung bis in die Produktentwicklung von Unternehmen fließend, weshalb ich beides weniger auf Grund des Infrastrukturcharakters sondern mehr wegen dem wirtschaftlichen Wert in dem Kapitel besser finde. Was die Kultur betrifft: Die Einrichtungen sind tatsächlich Infrastruktur, dienen aber nur der Kultur die als immaginäres Gut wohl eher nicht Infrastruktur ist. Nun werden aber sowohl bei Bildung als auch bei Forschung "nur" Einrichtungen aufgezählt. Geo-Loge 00:28, 25. Mai 2006 (CEST)
Wappen
Hier haben sich einige Unkorrektheiten sachlicher und grammatikalischer Art eingeschlichen. Ich würde formulieren:
Bedeutung: Der Löwe steht für die Markgrafschaft Meißen, die "Landsberger Pfähle" für die Markgrafschaft Landsberg, beides Kernländer der Wettiner, welche die Stadt seit dem Mittelalter beherrschten. Beide Wappensymbole sind bereits seit 1309 in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Ursprünglich waren die Pfähle blau (vgl. auch die Wappen von Leipzig und Chemnitz), doch wurden sie später schwarz gefärbt, um Verwechslungen zu vermeiden. Die Stadtfarben sind schwarz und gelb.
- Ist so eingesetzt. Es gibt vom Wappen her keinen Zusammenhang mit dem Sächsischen Wappen? Geo-Loge 09:43, 27. Mai 2006 (CEST)
- Nein. Das heutige sächsische Wappen (fünf schwarze Balken im goldenen Feld mit schräg darübergelegtem grünem Rautenkranz) ist das des alten Kurfürstentums Sachsen(-Wittenberg), das erst 1423 wettinisch wurde.
Grünanlagen/Gartenkunst
Im Artikel steht zum Thema Grünanlagen/Gartenkunst: Dresden war zur Jahrhundertwende eine Stadt der Gärten und Alleen. In der Gliederung findet sich der Punkt Grünanlagen aber überhaupt nicht, einige sind versteckt unter "Ausflugsziele", andere tauchen verstreut sonstwo im Artikel auf, von einer wenigstens Kurzbeschreibung ist überhaupt nichts zu sehen (im Vergleich zu ellenlangen Absätzen über andere Themen). Könnte man das nicht besser strukturieren? Die bedeutende Dresdner Gartenkunst nur unter dem Aspekt Ausflugsziel/Erholung abzuhandeln ist ja wohl arg kurz gesprungen. Vielleicht auslagern in einen extra Artikel? --Greenhorn 21:47, 30. Mai 2006 (CEST)- Jetzt wo du es sagst... die Aussage ist ein Zitat. Der Ansatz eines ausgelagerten Artikels gefällt mir dabei besser: Im Artikel sind Grünanlagen, Gartenkunst und Natur einfach getrennt dargestellt. Ein geschlossener Ansatz bietet auch inhaltlich sehr viel an, so dass man das demnächst mal angehen kann. Geo-Loge 00:43, 31. Mai 2006 (CEST)
- Schon klar, dass das ein Zitat war. Aber es steht nun mal im Artikel so drin. Im Artikel sind Grünanlagen nicht nur "getrennt", sondern regelrecht versteckt! Z.B. unter "Kritik am Städtebau"! Ich bin auch für Auslagern eines ausführlicheren Artikels, aber das sollte dann ebenso bei einigen anderen Themen erfolgen, die im Hauptartikel derzeit ziemlich aufgebläht sind. Im Hauptartikel selbst sollte aber schon jeweils noch ein Kurzabriss (für den "eiligen Überblicksleser" :-))stehen. --Greenhorn 20:19, 31. Mai 2006 (CEST)
- Was augebläht ist, ist viel Ansichtssache... Das Kapitel Kultur ist wirklich sehr lang, was aber auch nicht verwundert. Ich überlege aber trotzdem schon sehr lange, wie man zwischen den Gebäudeteil und die einzelnen Artikel zu den Gebäuden eine Schicht einhängt. Das ist aber nicht so einfach. In dem Artikel stehen zwei, manchmal drei Sätze zu einzelnen Bauwerken, was sich eben aufsummiert. Überblicksleser finden hoffen durch das weitausgegliederte Inhaltsverzeichnis relevante Informationen. Bleiben wir bei Grünanlagen, wo man schon eher etwas in naher Zukunft machen kann. Geo-Loge 22:14, 31. Mai 2006 (CEST)
weitere Bilder
dieses Bild hat nicht mehr in den Artikel gepasst, ich fand es aber ganz gelungen und wollte es deshalb wenigstens in der Diskussion veröffentlichen.--Jazz-face 23:58, 2. Jun 2006 (CEST)
- Ja. Wie ich bereits in der Versionsgeschichte begründet habe, hat der Artikel einfach zu viele Bilder. Da nicht jeder Nutzer eine schnelle Internetverbindung hat, muss man irgendwann einschränken. Das Bild kann man zum Beispiel im Artikel Innere Altstadt (Dresden) verwenden (Hab es da mal eingesetzt, da dort sehr gut zu Wirtschaft passt). Wenn du deine Bilder in den Commons hochlädst, stehen sie nicht nur in anderen Wikipedien zur Verfügung, sondern können da auch in Galerien eingestellt werden. Gruß, Geo-Loge 00:17, 3. Jun 2006 (CEST)
- super, danke. Bin auch nicht gnatzig. Ich fand das Bild nur zu schade, um es in der Versenkung verschwinden zu lassen. --Jazz-face 00:19, 3. Jun 2006 (CEST)
- Kein Problem und ist auch zu verstehen. Gibt noch genug Artikel im Hintergrund, die auf Bilder warten. ;-)
(Historische) Industrie
kommt irgendwie zu kurz; die Liste der Traditionsunternehmen in allen Ehren, aber was ist z. B. mit Seidel und Naumann, mit Madaus oder Yenidze (richtig geschrieben?) und dem zugehörigen Bauwerk?
Ferner: Zur Klarheit schlage ich vor, im Listenkopf zu den Traditionsunternehmen ganz rechts nicht nur "Branche" zu schreiben, sondern "Branche, historisch", damit es weder ein Bearbeiter noch ein Leser auf die davorstehende Spalte des jetzigen Schicksals bezieht.
Es fehlt z. B. auch ein Hinweis auf die für Dresden wichtige Branche "Zigarettenmaschinen" - dazu habe ich schon in der (Fletcher-)Schule gelernt, dass in Dresden 80% des Weltbedarfs (!) hergestellt wurde.
Vorschlag für folgenden allgemein gültigen Satz zur Historie der sächsischen Industrie (gilt also z. B. auch für Chemnitz mit Webereimaschinen usw.): "Der sächsische Maschinenbau hat es frühzeitig verstanden, die Arbeitsweise der Feinmechanik im Großmaschinenbau anzuwenden". Das ist der Hauptgrund für die damaligen wirtschaftlichen Erfolge. --Dr.cueppers 18:02, 5. Jun 2006 (CEST)
- Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wie auch? Es hab ja zum Beispiel in der Optik eine Zeit lang eine große Anzahl kleine Unternehmen. Yenidze ist richtig geschrieben und f6 behandelt den Zigarettenhersteller.
- Eigentlich sollte sich die vorhergehende Spalte auf den gesellschaftsrechtlichen Status beziehen. Ich habe dort den Spaltennamen geändert um genau das besser herauszustellen.
- Zu Zigarettenmaschinen kann ich nichts sagen. Wurde das eventuell in das Kombinat Mikromat mit eingebastelt?
- Ich bitte dich die anderen beiden genannten Unternehmen einzusetzen, falls Status und Gründung bekannt. Geo-Loge 18:22, 5. Jun 2006 (CEST)
- Nun habe ich etwas gefunden, zwar nicht vollständig, aber sehr interessant: Staatsarchiv: [LINK] - in Langschrift http://www.sachsen.de/de/bf... wenn man die 9-8 am Ende variiert, erscheinen andere Kapitel. Einiges daraus trage ich ein, kenne aber den heutigen Status leider nicht! --Dr.cueppers 22:53, 5. Jun 2006 (CEST)-- Das dauert leider länger, ich bin eine Woche auf Reisen....--Dr.cueppers 14:03, 6. Jun 2006 (CEST)
- --------------------------
- Nachtrag: Nun hat es doch länger gedauert: Die Liste isr um ein paar mir wichtig erscheinende Firmen erweitert, ich habe auch im Internet noch Angaben zum weiteren Schicksal gefunden, zum Thema Zigarettenmaschinen aber leider nichts!--Dr.cueppers 22:34, 15. Jun 2006 (CEST)
Klima in DRESDEN eher atlantisch oder eher kontinental
Hallo, wer kann mir sagen, ob das Dresdner-Klima mehr unter atlantischem oder mehr unter kontinentalem Einfluss steht? Oder anders gefragt: Tritt im Dresdner Gebiet der atlantische Einfluss zugunsten des kontinentalen zurück oder umgekehrt? Liebe Grüße und vielen Dank --Mike Krüger, Mike Krüger 13:23, 9. Jun 2006 (CEST)
- Dresden hat ein kontinental geprägtes Übergangsklima und ist auf Grund seiner Tallage und der Lage im Lee der Mittelgebirge eher trocken mit kälteren Wintern aber auch wärmeren Sommern. Geo-Loge 13:27, 9. Jun 2006 (CEST)
Das Oskar Seyffert Museum
vermisse ich bei den Museen - oder erscheint das Museum im Jägerhof jetzt unter einem anderen Namen? Dann würde nur der Name Oskar Seyffert fehlen; der gehört einfach zu Dresden! --Dr.cueppers 15:26, 15. Jun 2006 (CEST)
- Das Museum für Sächsische Volkskunst ist im Artikel erwähnt. Wenn du mehr weißt, könntest du den Artikel ja anlegen. Im Bereich der Staatlichen Kunstsammlungen (Da gehört es mittlerweile dazu) ist sowieso noch ein großes Defizit! Gruß, Geo-Loge 15:30, 15. Jun 2006 (CEST).
- Leider bin ich dafür zu lange (60 Jahre) und zu weit (475 km) weg von Dresden und bin nur jedes Jahr für einige Tage dort (Klassentreffen) - ich war vor dem Krieg und jetzt vor einigen Jahren in dem Museum; das reicht aber nicht, um einen gültigen Artikel zu verfassen. Im Internet habe ich auch nichts Brauchbares gefunden. --Dr.cueppers 15:40, 15. Jun 2006 (CEST)
- Ja. Ich denke, wie bei so vielen Städten wissen die Besucher mehr über kleinere spezielle Museen als die Einheimischen. Geo-Loge 17:16, 15. Jun 2006 (CEST)
Literatur
Ergänzung / Neuerscheinung zu Dresdens Geschichte: Faszination Dresden - Streifzug durch die Jahrhunderte von Hans Joachim Kessler, Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2006, ISBN 3-8313-1507-8 -- Wolfkessler 21:59, 7. Jul 2006 (CEST)
DNA-Massenscreening
Würde mich freuen, wenn das Ergebnis der aktuellen DNA-Untersuchung in DNA-Reihenuntersuchung eingetragen werden könnte, wenn es vorliegt. -- Simplicius - Simplicius 22:40, 8. Jul 2006 (CEST)
- Ich glaube da gibt es Probleme mit dem Datenschutz. Geo-Loge 00:30, 9. Jul 2006 (CEST)
- Die Sache ist ganz einfach, dass es keine Negativ-Rückmelde gibt - 100 000 potentielle Vorladungen, ein Täter-DNA-Profil - das einzige Ergebnis, was es da gibt, ist, ob das Screening von Erfolg gekrönt war, oder nicht. Weiterhin hat laut DNN das zuständige LKA eine Testkapazität von 6000 Proben pro Monat - im Schnitt ist also mit über 8 Monaten zu rechnen, bis ein solches Ergebnis vorliegt. --Schmiddtchen Schmiddtchen 00:49, 9. Jul 2006 (CEST)
- Ich konnte mir eine scherzhafte Antwort einfach nicht verkneifen ;-) Ich sehe keine Relevanz für die Wikipedia. Für Wikinews ist das Ganze interessant, aber hier ist es durch den starken tagesthematischen Charakter und die sehr beschränkten langfristigen Auswirkung fehl am Platz. Zudem ist das Verfahren ja nicht mal auf Dresden begrenzt und dank Datenschutz wird man auch nicht wissen, wieviele Kandidaten in Dresden wohnen. Also zusammengefasst: Es lässt sich dazu keine relevante und vollständige Information für das Lemma Dresden formulieren. Geo-Loge 00:58, 9. Jul 2006 (CEST)
- Der Anfragende bezog sich auf das Lemma DNA-Reihenuntersuchung, nicht auf das Lemma Dresden. --Martinroell 10:33, 10. Jul 2006 (CEST)
Auslagerung von einigen Punkten
Ich muss eingestehen, dass der Artikel zu Dresden wohl eines der besten in der ganzen Wikipedia ist. Eines ist jedoch Fakt, er ist meines Erachtens schon allein aufgrund seiner Größe viel zu unübersichtlich. Das einzigste was man hier unternehmen kann (Straffungen sind schließlich schon durchgeführt worden) wäre es einzelne Punkte wie die Kultur in einen eigenen Wikipedia-Artikel auszulagern. Das verbessert nicht nur die Situation für Modem- oder Volumentarif-Nutzer sondern auch die Navigation und Leistung auf Handys, Organizern oder dem iPod. --Haeber 21:41, 11. Jul 2006 (CEST)
- Sehe ich auch so. Das Lemma „Kultur in Dresden“ finde ich etwas übertrieben, aber den Bereich Architektur kann man auslagern. Damit sind sehr viele Bilder verbunden, die derzeit zur Verständlichkeit gebraucht werden (Alleine 6 oder 7 Bilder der Modernen Architektur!). Ich werde mir einen entsprechenden Artikel ab September vornehmen ;-) Geo-Loge 21:51, 11. Jul 2006 (CEST)
- Da würde ich aber extrem vorsichtig vorgehen, denn immerhin zählt der Artikel zu den Exzellenten und genau dieser Status steht bei solch radikalen Änderungen auf dem Spiel. --NickKnatterton - NickKnatterton 21:54, 11. Jul 2006 (CEST)
- Im Moment stehen die Inhalte auf der Waage zwischen Übersichtsinformation und Detailinformationen. Ein genaues Vorgehen ist mir aber noch nicht eingefallen. Eventuell die Inhalte übernehmen, erweitern, umändern und dann die Orginaltexte verkürzen und auf die Kapitel im Auslagerlemma verweisen. Ich denke, dass geht und wird dann mit einem Review abgeschlossen. Aber im Moment wäre diese Projekt zu groß. Ich habe ja schon mit der Liste von Gebäuden in Dresden so meine Zeitnot (Mitautoren gesucht!). Genau diese Liste soll aber schon mal als erste Alternative zum vollständigen Artikel dienen. Geo-Loge 22:03, 11. Jul 2006 (CEST)
Springer und Madsack zu gleichen Teilen an der LVZ beteiligt (erledigt)
Kleiner Hinweis zur Dazugehörigkeit der Dresdner Neuesten Nachrichten: Die LVZ gehört nicht allein der A. Springer AG, die A. Springer AG und Madsack sind zu gleichen Anteilen an der LVZ beteiligt. Steht übrigens richtig bei dem Beitrag zur DNN...Schöne Grüße
- Danke für den Hinweis. Geo-Loge 23:31, 25. Jul 2006 (CEST)
Niedrigwasser
Ich könnte dieses Bild zur Thematik anbieten, falls sie behandelt wird.--Jazz-face 21:26, 30. Jul 2006 (CEST)
Im Artikel Elbe wird Niedrigwasser schon behandelt und mit einem anderen Bild illustriert. Ich schlage eine Verwendung bei Weiße Flotte (Dresden) vor, da das Schiff sehr gut getroffen ist. Geo-Loge 21:34, 30. Jul 2006 (CEST)
Arbeitest du das ein?? Du bist doch der Dresden-Experte ;-) Gruß, Jazz-face 21:36, 30. Jul 2006 (CEST)
- Der Fokus des Bildes liegt auf dem Schiff, das mit dem Niedrigwasser ist fast nur für Einheimische wahrnehmbar, zumal es eigentlich auch noch "geht". Ist jedes Jahr das selbe mit diesem gletscherlosen Mittelgebirgsfluss mit eigener Meeresmündung ;-). Ich bastel das mal bei der Weißen Flotte rein. Leider, leider ist der Schiffsname überdeckt, sonst wäre es ein sehr gutes Bild. Geo-Loge 21:47, 30. Jul 2006 (CEST)
- Vielen Dank! Gruß aus Staßfurt, Jazz-face 21:49, 30. Jul 2006 (CEST)
Bevölkerungswachstum im ersten und zweiten Quartal 2006
Das Statistische Landesamt hat die offizielle Einwohnerzahl für Dresden zum Stichtag 31. März 2006 veröffentlicht.
http://www.statistik.sachse...
Demnach ist die Einwohnerzahl Dresdens im ersten Quartal 2006 um beachtliche 3.929 auf 499.110 angestiegen. Das Überschreiten der Halbmillionen-Grenze in diesem Jahr dürfte zu erwarten sein. -- Rmuecklisch 14:47, 16. Aug 2006 (CEST)
Zum ersten Mal seit der Wende erreicht Dresden wieder die 500.000 Einwohnermarke. Am 22.August begrüßte der zu dem Zeitpunkt amtierende Bürgermeister Lutz Vogel den Säugling und dessen Eltern im Standesamt. -- 212.80.233.75 19:28, 22. Aug 2006 (CEST)
- Gibt es dazu eine Pressemeldung der Stadt? Klar war es schon, offiziell wäre es am besten. Und dann muss man auf die offiziellen Zahlen vom 31. Juli warten. Geo-Loge 23:36, 22. Aug 2006 (CEST)
- Also, dass ihn diesem Jahr 500 000 Einwohner erreicht werden, ist nunmehr klar. Bei Bevölkerungsentwicklung kann man den Satz deswegen schon schreiben. Im Spezialartikel bin ich auch schon darauf eingegangen. Ich wollte nur verhindern, dass dann wie bei Leipzig die nächsten Monate "500.000" in der Infoleiste steht. Geo-Loge 15:04, 23. Aug 2006 (CEST)
- Mir leuchtet der Sinn eines solchen Satzes nicht ganz ein. Bei einer Entwicklung wie der Weltbevölkerung z.B., die beständig steigt, mag eine solche Begrüßung ja noch Sinn machen, aber bei der Stadt wo es ein ewiges auf und ab, in nicht geringen Größenordnungen, gibt halt ich es für unangebracht. Nichtdestotrotz ist dieser Satz: "Am 12. August wurde ein Neugeborener als offiziell 500.000er Einwohner vom Oberbürgermeister empfangen." sehr unglücklich formuliert. "Neugeborener" und "empfangen" assoziiert ein Empfängnis/Geburt, und das würd ich eher von einer Mutter als von einem Bürgermeister erwarten. :-) Ich werd diesen Satz mal umfrmulieren, zumal auch die "Gegenwärtigzahl" von 490.000 so nicht mehr zum Gesamttext passt. Wiprecht 16:16, 23. Aug 2006 (CEST)
- Okay... deine Assoziation stimmt natürlich. Da hab ich mir mal eine 4-Sterne-Plus-Stilblüte erlaubt. Geo-Loge 17:52, 23. Aug 2006 (CEST)
- Was ofizielles zur halben Millionen: http://www.dresden.de/index...
Stadtführer
Ich habe in dem Bericht über das letzte Wiki-Treffen in Dresden gelesen, dass für die Dresden- Seite ein online-Stadtführer gesucht wird und möchte den Großen Stadtverführer Dresden unter www.stadtspiele-aktiv.de oder unter www.stadtspiele-verlag.de dafür anbieten. Auch wenn er formal etwas verspielt daher kommt, ist er seriös recherchiert, gut lesbar und inhaltlich mehrfach von der Presse getestet und für gut befunden worden. Seit wenigen Tagen steht er mit 104 Bildern und Texten komplett im Netz und kann benutzt werden. Ich würde mich freuen, wenn er irgendwie Aufnahme in die Wiki finden würde.
Mit freundlichen Grüßen Lutz Müller Stadtspiele-Verlag Wägnerstr. 13 d 01309 Dresden Tel. 03513101891
- „Ich würde mich freuen, wenn er irgendwie Aufnahme in die Wiki finden würde.“ Inwiefern in die Wiki eingehen? Was ist mit Dresden-Seite gemeint? Geo-Loge 12:46, 1. Sep 2006 (CEST)
- Wenn ich meine Interpretation anbieten dürfte: mit Dresden-Seite ist vermutlich das Lemma gemeint; unter in die Wiki eingehen verstehe ich eine Verlinkung. Auf den ersten Blick konnte ich auf den angegebenen Seiten aber nur Werbung für den genannten Stadtführer finden - auf der zweiten Seite gibt es zwar eine Rubrik "Stadtführer-online", aber ich kann keine Funktionalität entdecken. Zumindest nicht bezüglich Dresden, sondern nur den für Berlin.
- Herr Müller, wenn Sie eine Einbindung anbieten wollen, müssen Sie bitte hier an dieser Stelle einen konkreten Verweis auf die Startseite des Stadtführers, und nicht auf die allgemeinen Oberseiten Ihres Verlages.
- Über die letztendliche Relevanz und Eignung entscheidet dann natürlich die WP-Gemeinde.
- Bitte spezifizieren Sie auch, inwiefern Ihre Materialien "genutzt" werden können - sprechen Sie von einer Freigabe unter der WP-Lizenz GNU-FDL?
- Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Ihre Bemühungen um die Verbesserung der Wikipedia --Schmiddtchen Schmiddtchen 21:37, 1. Sep 2006 (CEST)
Schreibwettbewerb
Hallo.Hat irgendjemand etwaige Vorschläge über einen Artikel zu einem Dresdner Thema im laufenden Schreibwettbewerb? Beim letzten mal entstand mit Leuben ein lesenswerter Artikel. Das müsste dieses auch möglich sein. Geo-Loge 01:02, 2. Sep 2006 (CEST)
- Wie wärs mit dem Thema „Waldschlösschen“? --Greenhorn 14:11, 2. Sep 2006 (CEST)
- Wichtig ist dabei, dass viel Material zur Verfügung steht. Thematisch aber bestimmt interessant, da der Artikel Waldschlösschenbrücke bald lesenswert ist. Geo-Loge 15:06, 2. Sep 2006 (CEST)
Zur Albertstadt findet sich doch sicher auch jede Menge Material. Das wäre auch noch eine Idee und bietet sowohl mit Geschichte, als auch mit den bestehenden Gebäuden und deren Nachnutzung genug Stoff. Geo-Loge 01:08, 5. Sep 2006 (CEST)
- Ich werde mich der Albertstadt annehmen und würde mich auf Unterstützung freuen. Wenn zum Thema Waldschlösschen etwas entsteht, würde ich es auch unterstützen. Geo-Loge 12:31, 6. Sep 2006 (CEST)
Rosengarten
Im Text steht: Dieser Historismus setzte sich auch im 19. Jahrhundert fort, in dem sowohl repräsentative Bauten entlang der Elbe entstanden ... als auch später Gartendenkmäler am Königsufer wie der Rosengarten ..... Das ist in Bezug auf den Rosengarten etwas irreführend, denn der entstand erst im 20. Jahrhundert (1935/36). --Greenhorn 15:41, 3. Sep 2006 (CEST)
- Ich hab's umformuliert, das war so ja nicht gemeint, sondern eben später.... Wobei der Rosengarten an sich nicht sehr historisierend war, sondern viel mehr aus stadtplanerischer Sicht sich das ins-zentrum-rücken und die räumliche Inszenierung. Gruß --Brummfuss 16:01, 3. Sep 2006 (CEST)
Dresdens Weltkulturerbe - ext. Link?
Hi,
folgende Seite würde ich zur Aufnahme in die externe Linkliste Dresdens vorschlagen: Das Unesco Weltkulturerbe Dresdens
Schöne und informative Seite mit vielen tollen Fotos zum Thema Weltkulturerbe.
Gruß, Sume76
- Es gibt doch einen internen Link. Dort gibt es wiederrum Karten, Bilder, externe Links zu offiziellen Seiten, Organisation und anderen Angeboten. Die Seite ist auch was das Weltkulturerbe an geht sehr unvollständig. Geo-Loge 16:53, 5. Sep 2006 (CEST)
Ok, dann lassen wir's von mir aus. Infos gibt's schon haufenweise darüber, das weiß ich - mir ging's nur um ein paar einladende schöne Bilder zum Thema und...um meinen ersten allgemeinnützigen Beitrag für Wiki ;-) Gruß Sume
- Wenn du eine Seite mit guten Bildern vom Schloss Wachwitz oder vom Schloss Übigau hast, kann man diese locker verlinken. Solche Details sind wirklich knapp. Geo-Loge 22:06, 6. Sep 2006 (CEST)
"Nationales Bündnis" eine Fraktion
Ich bitte das "Natioanle Bündnigs" als Fraktion zu erwähnen, seit diesem Jahr ist der ehemalige Politiker der "Volkssolidarität" dem Bündnis beigertreten, welches nun aus 4 Personen besteht und damit den Status einer Fraktion hat. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 80.132.189.212 (80.132.189.212 • Beiträge) Schmiddtchen Schmiddtchen 14:03, 9. Sep 2006 (CEST))}
- Aus welchen Parteien besteht denn diese Fraktion? Bzw. wie heißt die Frakion? Geo-Loge 15:06, 8. Sep 2006 (CEST)
- Brauchts für den Fraktionsstatus nicht einen Stadtrat? --Schmiddtchen Schmiddtchen 14:03, 9. Sep 2006 (CEST)
? Die drei vom "Nationalen Bündnis" sind alle Stadträte und haben nun mit Werner Klawun (ebenfalls Stadtrat) eine Fraktion gegründet mit dem Namne "Nationales Bündnis Dresden". (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 80.132.132.90 (80.132.132.90 • Beiträge) Schmiddtchen Schmiddtchen 00:58, 10. Sep 2006 (CEST))}
- Gehe ich recht in der Annahme das 3 Stadträte der Fraktion „Nationales Bündnis“ zur NPD, einer zur Wählergemeinschaft Volkssolidarität gehören? Geo-Loge 16:14, 9. Sep 2006 (CEST)
Vandalismussperre
Habe Hinweis "Vandalismussperre" eingefügt. Der Artikel ist schon seit 3. März 2006 gesperrt. Hat man wohl vergessen. -- 84.189.197.163 19:55, 14. Sep 2006 (CEST)
Medien - Tal der Ahnungslosen
Ein anderer Ausdruck für das Westfernseh-freie Gebiet war "Tal der toten Augen".
- Hab ich noch nie gehört. Geo-Loge 01:06, 19. Sep 2006 (CEST)
- Mh, kenn ich aus dem Raum Ostthüringen, aber Auftreten nicht annähernd so häufig wie Tal der Ahnungslosen imho --Schmiddtchen Schmiddtchen 17:44, 19. Sep 2006 (CEST)
- „Tal der Ahnungslosen“ ist ein Begriff, der auch als Selbstbezeichnung gewählt wird und bis heute als selbst-humoristisch-kritisch im Wortschatz verblieb. Warum nicht auch „Tal der verstopften Ohren“ oder „Tal der erbärmlichen Antennenbastler“? :D Es gibt ja Tal der Ahnungslosen als Lemma. Wenn du noch mehr Derivate hast, kannst du sie ja dort einbringen. Vielleicht gab es da ja so in jeder Ecke der DDR eine eigene Erfindung oder Variante... Geo-Loge 17:59, 19. Sep 2006 (CEST)
- Wollt der IP ja quellentechnisch bloß unter die Arme greifen :D --Schmiddtchen Schmiddtchen 18:04, 19. Sep 2006 (CEST)
Änderung - Komma
Erstens: Kompliment, ein sehr gelungener Artikel. Als gebürtiger und lange dort gelebt habender Dresdner lese ich gern hier.
Zweitens: wegen der Vandalensperre kann ich es nicht selbst tun, bitte ändert eine Klitzekleinigkeit an folgender Stelle unter "Sonstiges":
Um dennoch westdeutsche Fernsehsender empfangen zu können, gründete sich 1988 eine Bürgerinitiative die toleriert über Satelliten empfangene Signale westdeutscher Fernsehprogramme in kleinen Kabelnetzen verbreitete.
Hinter Bürgerinitiative fehlt ein Komma. Nur eine Kleinigkeit, die mich aber stört :-)
Darüber hinaus würde ich das Wörtchen "staatlich" oder "staatlicherseits" vor toleriert einfügen, da das den offensichtlich gemeinten Sinn besser verständlich macht.
mfg (unangemeldet)195.145.160.195 15:57, 27. Sep 2006 (CEST)--
- Das ging schnell! Bedankt. (unangemeldet)195.145.160.195 08:36, 28. Sep 2006 (CEST)--
- Kein Problem: Für alle die den Artikel leider nicht bearbeiten können, gilt der Hinweis, dass viele Benutzer diesen Artikel beobachten und berechtigte Kritik so schnell wie möglich berücksichtigen. Gruß, Geo-Loge 10:21, 28. Sep 2006 (CEST).
Postleitzahlen
Ich hatte heute gestern 01001 als Start-PLZ eingetragen, zum einen weil es die niedrigste vergebene PLZ ist und zum anderen weil sie von der Stadtverwaltung verwendet wird. Der Edit wurde mit revertiert mit der Begründung "das sind doch Postfächer, oder?" [LINK]. Ich weiß es nicht, die Vermutung liegt allerdings nahe [LINK]. Mit der aktuellen Form
- ab 01001 (Postfächer)
- 01067-01326 (Bezirke)
- Nach Recherche:
- Die Post unterscheidet mit den Postleitzahlen neben den "Zustellkunden" noch zwischen "Großempfängern" und "Postfachkunden".
- Voraussetzung der Zuteilung einer "eigenen" Postleitzahl ist eine bestimmte Menge täglicher Post (und nicht das Mieten eines Postfaches). Solche Großempfänger (Behörden/Firmen/Organisationen) dürfen/sollen dann nur mit dieser Postleitzahl angeschrieben werden, d. h. ohne Straße und Hausnummer:
- Stadtverwaltung
- 01001 Dresden
- Die Postfachkunden eines "Postfachschrankes" haben eine gemeinsame PLZ und solche Adressen
- Fa. Müller
- Postfach 4711
- 010xx Dresden
- Briefe mit der "normalen" PLZ gehen an die der PLZ entsprechenden Zustellpostämter und werden vom Zusteller/(Briefträger) verteilt.
- Eine richtige(re) Kennzeichnung wäre also:
- ab 01001 (Großempfänger/Postfächer)
- 01067-01326 (Bezirke)
- --Dr.cueppers 17:08, 10. Okt. 2006 (CEST)
Marketing- oder Journalismus-Stil
"Bereits in der Steinzeit besiedelt und 1206 erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sich Dresden zur kurfürstlichen und königlichen Residenz."
- Die Analyse dieses grammatikalischen Ungetüms ergibt, dass Dresden schon in der Steinzeit besiedelt war - gemeint war aber wohl so ungefähr "Im heutigen Stadtgebiet wurden zwar schon Spuren aus steinzeitlicher Besiedlung gefunden, Dresden wurde jedoch erst 1206 urkundlich erwähnt und entwickelte sich zur kurfürstlichen und königlichen Residenz."
- Es ist eher ein Satz der möglichst knapp sein soll. Dein Satz ist natürlich auch korrekter, aber bitte im Sinne des Stils nicht "heute" (und Ableitungen daraus) verwenden! Geo-Loge 18:36, 10. Okt. 2006 (CEST)
- Auch sollte auf die Wertung wie "zwar" verzichtet werden. Ich schlage vor: „Archäologische Spuren deuten auf eine Besiedlung des gegenwärtigen Stadtgebiets schon in der Steinzeit hin. In den erhaltenen Urkunden wurde Dresden 1206 erstmals erwähnt und entwickelte sich seitdem zur kurfürstlichen und königlichen Residenz.“ Geo-Loge 18:39, 10. Okt. 2006 (CEST)
- Der Satz nimmt brauchbare Formen an. Aber trotzdem die rhetorische Frage, was der Unterschied ist zwischen der zu vermeidenden Verwendung von
- "heute" (und Ableitungen daraus)
- und
- gegenwärtig
- (grins). Also verbleibt wohl nur „Archäologische Spuren auf dem späteren Stadtgebiet deuten auf eine Besiedlung ..." - und so setze ich das jetzt ein!--Dr.cueppers 21:05, 10. Okt. 2006 (CEST)
- Heute ist ein ziemlich hässliches Wort... und es ist eine begriffliche Ableitung der Gegenwart und nicht umgekehrt: „Heute ist ein zeitlich bestimmender Begriff, der die Gegenwart beschreibt. Der Begriff wird verwendet, um die Gegenwart von der Vergangenheit („Gestern“) und der Zukunft („Morgen“) abzugrenzen.“ Strenggenommen ändert sich das Stadtgebiet nicht täglich, daher ist heute unpassend. Die Gegenwart ist zeitlich einfach weiter gefasst und umfasst z.B. auch die für den beschriebenen Sachverhalt vorhersehbare (chronologische) Zukunft und die (chronologische) Vergangenheit, die bezogen auf den Sachverhalt der (chronologischen) Gegenwart gleicht. Um mal etwas das Definitionendeutsch zu bemühen ;-) Geo-Loge 21:12, 10. Okt. 2006 (CEST)
- 1) Dass "Heute" ein hässliches Wort sein soll, höre ich zum ersten Mal - ist wohl Geschmackssache (worüber man bekanntlich nicht streiten sollte). Für mich sind hässliche Worte jedenfalls solche aus der "Fäkaliensprache".
- 2) Da definieren die verschiedenen Fachgebiete wohl etwas verschieden: Gegenwart ist in der Grammatik nur einen Augenblick lang ("jetzt") gültig, die restlichen 23 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden des "Heute" liegen entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft - da ist also "heute" der Begriff, der einen viel längeren Zeitraum umfasst als "Gegenwart".
- 3) Es ist nun wohl so formuliert, dass alle zufrieden sein können.--Dr.cueppers 11:52, 11. Okt. 2006 (CEST)
Weblinks
Würde gerne den Link zu Dresden auf der HP der Deutschen Zentrale Für tourismus installieren
- Dresden für Touristen Webseite der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.
- Das Informationsangebot ist meines Erachtens nicht so gut, wie z.B. das offizielle Angebot. Eventuell bei Wikitravel einstellen. Tourismusverbände, -träger, -vereinigungen und -vertriebsgesellschaften gibt es auf allen Ebenen von der Kommune bis zum Bund. Wikipedia ist aber ein allgemeines Lexikon, dass nicht alle im Sinne der Gleichbehandlung darstellen kann. Geo-Loge 15:20, 1. Nov. 2006 (CET)













































.jpg)




















