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Duisburg

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Der Artikel Duisburg gehört zur Kategorie: Ort in Nordrhein-Westfalen, Duisburg, Reichsstadt, Rheinland, Ort mit Binnenhafen
Stadtwappen Lage der Stadt
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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Duisburg
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Lage der kreisfreien Stadt Duisburg in Deutschland
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Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Regionalverband: Ruhr
Landschaftsverband: Rheinland
Gemeindeart: Kreisfreie Stadt
Geografische Lage:
Höhe: 31 m ü. NN
Fläche: 232,82 km²
Einwohner: 500.131 (April 2006)
Bevölkerungsdichte: 2154 Einw./km²
Postleitzahl: 47001–47279
Vorwahlen: 0203, 02065 (Rheinhausen), 02066 (Homberg), 02841 (Baerl), 02151 (Rumeln- Kaldenhausen)
Kfz-Kennzeichen: DU
Gemeindeschlüssel: 05 1 12 000
UN/LOCODE: DE DUI
Stadtgliederung: 7 Stadtbezirke
mit 46 Stadtteilen
Hausanschrift der
Stadtverwaltung:
Burgplatz 19
47051 Duisburg
Website: www.duisburg.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-duisburg.de
Politik
Oberbürgermeister: Adolf Sauerland (CDU)
Verwaltungshaushalt: 1,1 Mrd. € (2006)
Schuldenstand: ca. 1,6 Mrd. € (Januar 2006)
Bevölkerung
Arbeitslose: 38.550 (Sept. 2006)
Arbeitslosenquote: 15,7 % (Okt. 2006)
Ausländeranteil: 15,1 % (Januar 2006)
Altersstruktur:
0-5 Jahre: 5,2 %
6-17 Jahre: 26,2 %
18-60 Jahre: 42,4 %
ab 60 Jahre: 26,2 %
(Juli 2005)

Die kreisfreie Stadt Duisburg ([], umgangssprachlich auch []) liegt sowohl am Niederrhein als auch am westlichen Rand des Ruhrgebietes. Die Halbmillionenstadt ist die fünftgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens und gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf.

Die an der Ruhrmündung und dem Ausgangspunkt des Hellweges gelegene Stadt entwickelte sich bereits im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum, verlor jedoch im 13. Jahrhundert auf Grund der Verlagerung des Rheins, die die Stadt vom Strom abschloss, erheblich an wirtschaftlicher und politischer Bedeutung.

Im 19. Jahrhundert wuchs sie wegen ihrer günstigen Lage entlang des Rheins und der Nähe zu den Kohlelagerstätten im Ruhrgebiet auf der Basis der Eisen und Stahl erzeugenden Industrie zu einem bedeutenden Industriestandort.

Der Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als der größte Binnenhafen Europas. Er prägt das Bild der Stadt genauso wie die Eisen- und Stahlindustrie. Etwa die Hälfte des in Deutschland erzeugten Roheisens stammt aus den sechs Duisburger Hochöfen. Die traditionelle Stahlproduktion und Metallverarbeitung in Duisburg konzentriert sich zunehmend auf die Erzeugung von High-Tech-Produkten wie zum Beispiel Tailored Blanks für leichtere Automobile. Dennoch leidet die Stadt durch den Rückgang des Arbeitskräftebedarfs insbesondere in der Montanindustrie seit Jahrzehnten unter einer der höchsten Arbeitslosenquoten Westdeutschlands, allerdings mit rückläufiger Tendenz.

Mit der Gründung der Gesamthochschule Duisburg im Jahr 1972 – die mittlerweile in der Universität Duisburg-Essen aufgegangen ist – hat Duisburg auch als Wissenschafts- und Hightech-Standort Profil gewonnen. Gleichzeitig bleibt die Logistik ein wichtiges ökonomisches Standbein der Stadt am Schnittpunkt von Ruhrgebiet und Rheinschiene. Der Innenhafen Duisburg etabliert sich seit einigen Jahren als markanter Bürostandort am Wasser und sorgt für zunehmende Beschäftigung im Dienstleistungssektor.

Name der Stadt

Die erste Silbe des Namens der Stadt soll auf das germanische „dheus“ zurückgehen, was soviel wie „feuchtes Gebiet“ oder „Überschwemmungsgebiet“ bedeutet. Duisburg bedeutet demnach „befestigter Ort im Überschwemmungsgebiet“. Eine andere Deutung geht davon aus, dass der Name sich vom altdeutschen „duis“ = Hügel ableitet. Danach bedeutet Duisburg soviel wie „Burg auf dem Hügel“. Damit könnte die auf einer leichten Anhöhe über dem Rhein stehende ursprüngliche Hofanlage mit Graben, Wall und Palisadenzaun im Bereich des heutigen Rathauses gemeint sein. Duisburg ist nicht der einzige Ort in Europa mit diesem Namen. Ein heutiger Ortsteil von Tervuren in Belgien, der 1977 eingemeindet wurde, trägt denselben Namen. In der niederländischen Provinz Gelderland gibt es eine Stadt namens Doesburg. Auch ein Schiffskonvoi der italienischen Marine lautete auf den Namen Duisburg. Er wurde am 9. November 1941 von den Briten zerstört.

Geografie

Geografische Lage

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Lage der Stadt in Nordrhein-Westfalen
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Flächennutzung der Stadt Duisburg
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Duisburg liegt am Rande des niederbergischen Hügellandes, an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Das Stadtgebiet erstreckt sich zu beiden Seiten dieser Flüsse. Im Norden der Stadt münden die Alte Emscher und die Kleine Emscher in den Rhein.

In der Landesplanung ist Duisburg als Oberzentrum eingestuft. Als rheinische Stadt gehört sie dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) an, als Ruhrgebietsstadt ist sie Mitglied des Regionalverbands Ruhr (RVR).

Höchste Erhebung der Stadt ist der Standort Haus Hartenfels mit 82,52 m über NN, der tiefste Punkt liegt mit 14,85 m über NN in Duisburg-Walsum (Kurfürstenstraße). Die mittlere Höhenlage des Stadtkerns beträgt 33,5 m über NN (Duisburg-Mitte, Königstraße/Ecke Hohe Straße).

Nachbargemeinden

Die Stadt Duisburg grenzt im Westen und Norden an die Städte Moers, Rheinberg und Dinslaken im Kreis Wesel, im Osten an die kreisfreien Städte Oberhausen und Mülheim an der Ruhr, im Süden an die Stadt Ratingen im Kreis Mettmann, die kreisfreie Stadt Düsseldorf, die Stadt Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss und die kreisfreie Stadt Krefeld.

Die Stadt Duisburg hat sich bereits 1973 mit flussabwärts gelegenen Landkreisen zur Euregio Rhein-Waal zusammengeschlossen. Dazu gehören die niederrheinischen Kreise Kleve und Wesel, die Städte Arnheim und Nimwegen sowie einige grenznahe niederländische Provinzen.

Stadtgliederung

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Stadtbezirke in Duisburg
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Das Stadtgebiet Duisburgs besteht heute aus sieben Stadtbezirken:

Sie unterteilen sich in insgesamt 46 Stadtteile.

Siehe Liste der Stadtteile und Stadtbezirke von Duisburg.

Geschichte

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Huldigungs-Umritt Heinrichs II.
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Detaillierte Informationen finden sich im Artikel Geschichte der Stadt Duisburg.

Römische und nachrömische Zeit

Intensive Ausgrabungen haben eine feste Besiedlung des hochwassergeschützten „Burgplatzes“ bereits im ersten nachchristlichen Jahrhundert nachgewiesen. Die Römer unterhielten hier eine regelmäßige Präsenz zur Sicherung des Rheinübergangs und der Ruhrmündung, die den Legionen als Brückenkopf diente. Der „Alte Markt“ war seit dem 5. Jahrhundert der zentrale Handelsplatz der Stadt, die durch ihre Lage am Hellweg und an einer Rheinfurt ausgezeichnet war. Die erste schriftliche Erwähnung Duisburgs wird auf 883 datiert, Quelle ist die Chronik des Regino von Prüm: die Normannen beziehungsweise Wikinger erobern Duisburg und überwintern hier. Aufgrund der günstigen geographischen Lage Duisburgs auf einer Hochterrasse am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr hatte die Stadt eine strategisch wichtige Lage. Bereits um 740 wurde mit der Anlage eines Königshofes begonnen.

Mittelalter

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Duisburg im Mittelalter (Modellaufnahme)
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Stadtbefestigung
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Im 10. Jahrhundert erfolgt der Ausbau des Königshofes zu einer Königspfalz. Belegt sind mindestens 18 Königsaufenthalte in jenem Jahrhundert. 929 findet in der Stadt eine Reichssynode statt. 1002 trifft der Erzbischof von Köln auf Heinrich II. und wählt ihn zusammen mit dem Bischof von Lüttich zum König. Im Jahre 1173 bewilligte Barbarossa die Abhaltung von jährlich zwei vierzehntägigen Tuchmessen. Bis 1290 ist Duisburg reichsfreie Stadt, dann wird sie von König Rudolf von Habsburg gegen 2000 Silbermark an den Grafen von Kleve verpfändet.

In der Folgezeit wird Duisburg Mitglied der Hanse. Durch die Verlagerung des Rheins von der Stadt weg, die vor etwa 1000 Jahren geschah, und der im 13. und 14. Jahrhundert zunehmenden Verlandung des toten Rheinarms wurde die wirtschaftliche Entwicklung jedoch unterbrochen. Von der Kaufmannsstadt entwickelte sich Duisburg zur Ackerbürgerstadt. Die Duisburger Messen gehen im 14. Jahrhundert auf Frankfurt am Main über. Das Wirken von Gerhard Mercator und die Gründung der Universität im Jahre 1655 schufen die Anerkennung als „Gelehrtes Duisburg“ („Duisburgum Doctum“).

1666 fällt Duisburg mit dem Herzogturm Kleve an Brandenburg beziehungsweise Preußen. 1674 verbietet Kurfürst Friedrich Wilhelm der Stadt, sich weiterhin als Reichsstadt zu bezeichnen.

Neuzeit und Industrialisierung

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Duisburg um 1647
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Markt auf dem Duisburger Burgplatz, 1850
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Duisburg, Stadtmauer am Innenhafen
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Das Aufblühen von Tabak- und Textilmanufakturen im ausgehenden 17. Jahrhundert leitete eine Entwicklung ein, die schließlich mit der Hochindustrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ausbau der Rhein-Ruhr-Mündung zum größten Binnenhafen der Welt zur „Montanstadt“ führte. 1824 wird mit dem Bau der Curtius-Schwefelsäurefabrik die erste große Fabrik errichtet. 1846 wird Duisburg an die Köln-Mindener Eisenbahn angebunden. Große Industriewerke (unter anderem Thyssen und Krupp) siedelten sich nördlich und südlich von Duisburg an und bestimmten nach der Eingemeindung die Entwicklung der Gesamtstadt maßgeblich mit. Die Werke, die in der Nähe alter Siedlungsräume entstanden, zogen Arbeiter vom Niederrhein, aus dem Deutschen Reich, den Niederlanden, Österreich und Polen an. Es entstanden neue Siedlungen um die alten Kerne und die Einwohnerzahlen wuchsen rasant. 1904 wird Duisburg Großstadt. 1905 wird mit der Eingemeindung Ruhrorts und Meiderichs der Ruhrorter Hafen, dessen erstes Becken 1716 gebaut wurde, mit den Duisburger Häfen unter eine Verwaltung gestellt.

Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Nach Ende des Ersten Weltkriegs 1918 herrscht auch in Duisburg Anarchie. Es gibt wilde Streiks, Straßenschlachten und Feuergefechte zwischen rechten und linken Gruppierungen. Eine Hyperinflation enteignet den Mittelstand. 1921 folgt die Besetzung der Stadt durch Franzosen und Belgier. Zu Begehung des französischen Nationalfeiertags paradieren französische Truppen am 14. Juli 1922 durch die Straßen der besetzten Stadt. Im September des Jahres 1925 verlassen Franzosen und Belgier die Stadt, nachdem die deutsche Regierung den Dawes-Plan akzeptiert. Nach einer Phase der wirtschaftlichen Beruhigung gerät die Stadt bereits Ende 1929 in eine neue Rezession. Die Weltwirtschaftskrise zu Beginn der 1930er Jahre traf die Stadt besonders hart. Damals hatte sie mit 34,1 Prozent die höchste Arbeitslosenquote des deutschen Reiches.

1929 werden Duisburg und Hamborn zur Stadt Duisburg-Hamborn zusammengelegt. Bereits 1935 wird dieser gemeinsame Stadtkreis in Duisburg umbenannt.

In der Reichspogromnacht am 9. November 1938 zerstören Nationalsozialisten die große Synagoge in der Junkerstraße.

Zweiter Weltkrieg

In der Zeit von 1942 bis 1944 gab es in Duisburg ein Konzentrationslager. Dieses befand sich anfangs in Duisburg-Ratingsee, wurde aber 1943 in die bereits zerbombte Diakonenanstalt am Kuhlenwall verlegt. Zunächst war das Duisburger Lager ein so genanntes Außenlager des Konzentrationslager Sachsenhausen, später wurde das Duisburger Lager dem Konzentrationslagers Buchenwald unterstellt. Die Insassen kamen zwangsweise unter anderem zu Aufräumarbeiten nach Luftangriffen zum Einsatz.

Als bedeutender Standort der Chemie-, Stahl- und Hüttenindustrie war Duisburg ein regelmäßiges Angriffsziel alliierter Bomber. Dabei wurden nicht nur Häfen, Gleis- und Industrieanlagen, sondern auch gezielt die zivile Bevölkerung angegriffen. Als eine Einflugschneise zum Ruhrgebiet erlebte die Stadt daher ab 1942 praktisch täglich Luftalarme.

Nach offizieller Zählung der Duisburger Luftschutz-Polizei war die Stadt 299 Bombenangriffen ausgesetzt. Durch die immense Anzahl und Schwere der Angriffe wurde das alte Stadtbild ganz erheblich zerstört. Bei Kriegsende waren rund 80 Prozent der Wohngebäude zerstört oder stark beschädigt. In den Nachkriegsjahren mussten wesentliche Bereiche der Stadt einschließlich der Infrastruktur neu aufgebaut werden. Im Rahmen dieses Wiederaufbaus verschwanden viele weitere historische Merkmale, nicht nur in der Altstadt.

Detailliertere Informationen zum Zweiten Weltkrieg finden sich im Artikel Geschichte der Stadt Duisburg.

Nachkriegszeit und Gegenwart

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Überblick über den Ostteil und das Zentrum Duisburgs mit Sechs-Seen-Platte, Bettenturm der Sportschule im Sportpark Wedau, MSV-Arena, Salvatorkirche und Industrie im Norden
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Nach der Währungsreform ist die Stadt durch einen ungebrochenen Aufstieg in allen Lebensbereichen gekennzeichnet. Kohle und Stahl werden wieder die Motoren des Wiederaufbaus. Ende der 1950er Jahre zählt der Arbeitsamtsbezirk Duisburg kaum Arbeitslose. Die Wirtschaftskraft der Region Duisburg war überdurchschnittlich und lag um fast 50 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Es erfolgte ein gewaltiger Zustrom von Menschen in die Stadt. Bis 1961 schnellt die Einwohnerzahl auf 502.933 hoch. Trotz der Kohlenkrise, die im Jahre 1957 begann und die auch in Duisburg zur Schließung von Zechen führte, erlebte die Stahlindustrie in den 1960er Jahren eine gute Konjunktur. Vermehrt suchte die Industrie ausländisches Arbeitskräftepotential. Bedingt durch die rasante produktivitätssteigernde technologische Entwicklung im Bereich der Erzeugung von Eisen und Stahl sinkt aber in den 1970er Jahren die Zahl der Beschäftigten. 1975 werden die Orte Walsum, Homberg, Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen und Baerl eingemeindet. Ein symbolträchtiger Arbeitskampf in Rheinhausen, mit dem die Schließung des dortigen Krupp-Stahlwerks verhindert werden soll, erfasst ganz Duisburg und strahlt auf weite Teile des Ruhrgebiet aus. Doch letztlich bleiben die massiven Streik- und Protestaktionen erfolglos, und die Krupp-Hütte wird 1993 endgültig geschlossen. Duisburg, das 20 Jahre zuvor noch zu den deutschen Städten mit den höchsten Pro-Kopf-Steuereinnahmen zählte, hat aufgrund der einseitigen Industriestruktur nun mit erheblichen Standortproblemen zu kämpfen. 1988 gründen die Stadt Duisburg und die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer deshalb in einer gemeinsamen Initiative in einem bundesweit bis dahin einmaligen Modell die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH. Sie wird in sog. Public Private Partnership von verschiedenen Unternehmen und der Stadt getragen und finanziert. Sie soll u. a. helfen, den Flächenengpass im Stadtgebiet zu beseitigen und freigewordene Industrieflächen für neue Industrien und für die Ansiedlung von Dienstleistungs- und Transportunternehmen aufzubereiten. Doch die Unternehmensneuansiedlungen können den Verlust der Arbeitsplätze auch im neuen Jahrtausend nicht ausgleichen.

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Innenhafen, äußerer Bereich
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Innenhafen, innerer Bereich
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Besonders bedrohlich für die Stadt sind die erheblichen Kaufkraftverluste, die eine Folge der hohen Erwerbslosigkeit und des rasanten Bevölkerungsrückangs sind. Hinzu kommt die zunehmende Attraktivität benachbarter Niederrheinstädte für Einkäuferinnen und Einkäufer. Waren es früher die Anwohner des Niederrheins, die zum Einkaufen nach Duisburg fuhren, so blieben diese im Zuge der Stadtentwicklungen am Niederrhein zunehmend aus. Die Nachbarstadt Oberhausen konnte sich diesem Trend mit der Errichtung der Einkaufs-„Mall“ Centro erfolgreich entgegenstellen, was die Abwanderung von Kaufkraft aus Duisburg hinaus jedoch zusätzlich verschärfte. Auch in Duisburg war viele Jahre lang die vieldiskutierte Ansiedlung einer „Mall“ (Arbeitstitel: MultiCasa) am Hauptbahnhof in Innenstadtnähe geplant. Da der Stadtrat 2005 in einer umstrittenen Entscheidung beschloss, das Baugelände gegen den Willen des Investors als Sondergebiet auszuweisen, ist dieses Projekt vom Tisch. Zur Zeit wird ein kleiner dimensioniertes Einkaufszentrum mitten im Stadtzentrum gebaut. Zusammen mit dem neu erbauten City Palais, in dem nicht nur der Ersatz der Mercatorhalle Platz findet, sondern auch noch ein modernes Spielkasino, bilden diese beiden Gebäude den neuen Anziehungspunkt in der Stadtmitte. Am Rande der Innenstadt hat sich der Innenhafen als gelungenes Beispiel einer Stadtumgestaltung etabliert.

Eingemeindungen

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Entwicklung des Duisburger Stadtgebietes bis 1929
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Zu Beginn des 19. Jahrhundert bildete die Stadt Duisburg im Kreis Wesel im preußischen Herzogtum Kleve zusammen mit der als Enklave im Herzogtum Berg und im Landkreis Düsseldorf liegenden Ortschaft Wanheim-Angerhausen die Bürgermeisterei Duisburg. Unter den klevischen Städten zählte sie zur viertwichtigsten nach Kleve, Wesel und Xanten. Zum Stadtgebiet gehörten weitere Dörfer beziehungsweise Wohnplätze und Siedlungen, wie etwa Duissern, Feldmark – das heutige Dellviertel, Neuenkamp, das heutige Neudorf und Hochfeld. 1801 wurde das zu Moers gehörende Kasslerfeld nach Duisburg umgemeindet.

1815 kam die Stadt nach dem Zusammenbruch der französischen Herrschaft wieder zu Preußen und wurde im Zuge der Verwaltungsgliederung des Preußischen Staates 1816 dem neu gebildeten Landkreis Dinslaken im Regierungsbezirk Kleve in der Provinz Jülich-Kleve-Berg zugeteilt. Schon 1822/23 traten die erste Änderungen ein: Die beiden Rheinprovinzen wurden vereinigt, ebenfalls die Regierungsbezirke Kleve und Düsseldorf und aus den Landkreisen Dinslaken und Essen der neue Landkreis Duisburg gebildet. 1857 schied die Stadt Duisburg durch Einführung der Städteordnung aus der Bürgermeisterei Duisburg aus. Die Bürgermeisterei Duisburg-Land bestand danach nur noch aus der Ortschaft Wanheim-Angerhausen. Im Jahre 1873 wurde Duisburg kreisfrei und 1902 das mittlerweile zum Landkreis Ruhrort gehörende Wanheim-Angerhausen wieder mit der Stadt Duisburg vereinigt.

Danach folgten weitere Eingliederungen, und zwar:

  • am 1. Oktober 1905: die Städte Meiderich (Stadtrechte seit 1895) und Ruhrort (Stadtrechte seit 1857, mit der 1904 eingegliederten Gemeinde Beeck).
  • am 1. August 1929: die Stadt Hamborn (seit 1900 kreisangehörige Stadt im Landkreis Ruhrort, später Dinslaken und seit 1911 Stadtkreis) sowie die Ortschaften Rahm, Huckingen, Buchholz, Wedau, Bissingheim, Mündelheim, Großenbaum, Serm, Ehingen und Hüttenheim (alle Amt Angermund, Landkreis Düsseldorf). Die neugegliederte Stadt erhielt zunächst den Namen Duisburg-Hamborn, der 1935 in „Duisburg“ geändert wurde.
  • am 1. Januar 1975: die Städte Homberg (Stadtrechte seit 1921), Rheinhausen (gebildet 1923 aus den Bürgermeistereien Friemersheim und Hochemmerich, Stadtrechte seit 1934) und Walsum (Stadtrechte seit 1958), die Gemeinde Rumeln-Kaldenhausen (bis 1950 Amt Rumeln) sowie der Ortsteil Baerl der Gemeinde Rheinkamp (bis 1950 Bürgermeisterei Repelen-Baerl).

Duisburg-Hamborn

Duisburg-Hamborn war von 1929 bis 1935 der Name der heutigen Stadt Duisburg. Ihren Doppelnamen erhielt die neu gebildete Stadt 1929, als die beiden Stadtkreise Duisburg und Hamborn zusammen mit den im Süden liegenden Gemeinden zu einem neuen Stadtkreis vereinigt wurden. 1935 wurde die Stadt in Duisburg umbenannt. Schon vorher waren die Doppelnamen von Barmen-Elberfeld in Wuppertal und von Gelsenkirchen-Buer aufgegeben worden. 1940 wurde auch Krefeld-Uerdingen in Krefeld umbenannt.

Siehe auch: Einwohnerentwicklung von Duisburg.

Politik und Gesellschaft

An der Spitze der Stadt Duisburg stand schon seit etwa 1270 ein Rat und seit 1275 zwei Bürgermeister. Der Rat hatte zehn bis 22 Mitglieder. Der Wahlmodus für den Rat wurde mehrfach geändert. In der Regel wechselten seine Mitglieder jährlich am 10. August (Laurentiustag). Ab 1566 behielt sich der Herzog von Kleve das Recht, den Bürgermeister und zwei Räte selbst zu ernennen. Dennoch machte der Herzog hiervon kaum Gebrauch. Neben dem Rat taucht seit dem 15. Jahrhundert ein weiteres Gremium als Bürgerbeteiligung auf, der „Sechzehner“. Ihm gehörten je vier Vertreter der vier Stadtviertel an. Ein weiteres größeres Gremium war der „Vierundzwanziger“. Jedoch kann man bei beiden Gremien nicht von einer echten Bürgerbeteiligung im heutigen Sinne sprechen. Sie hatten meist nur beratende Funktion. 1713 wurde die freie Ratswahl vorübergehend aufgehoben. 1807 wurde in französische Zeit die Munizipalverfassung mit einem Munizipalrat eingeführt. Seit 1856 gab es „Stadtverordnete“, später Ratsherren. Die Leitung der Stadt übernahm in französischer Zeit der Maire, in preußischer Zeit ein Bürgermeister beziehungsweise später Oberbürgermeister.

Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein, und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten „Rat der Stadt“, dessen Mitglieder man als „Stadtverordnete“ bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1997 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt.

2004 wurde zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren ein Oberbürgermeister gewählt, der nicht der SPD angehört. Adolf Sauerland gewann im zweiten Wahlgang mit 61,2 Prozent gegen seine Vorgängerin Bärbel Zieling SPD.

In jedem Stadtbezirk gibt es eine Bezirksvertretung. Diese werden bei jeder Kommunalwahl neu gewählt. Vorsitzender der Bezirksvertretung ist der Bezirksvorsteher. Die CDU stellt seit der letzten Wahl vier Bezirksvorsteher: Katharina Gottschling (Rheinhausen), Hildegard Fischer (Homberg/Ruhrort/Baerl), Heinrich Klose (Stadtmitte), Arno Müller (Süd). Drei Bezirksvorsteher gehören der SPD an: Heinz Plückelmann (Walsum), Uwe Heider (Hamborn), Wilhelm Jankowski (Meiderich/Beeck).

Die Oberbürgermeister seit 1873

Die Oberstadtdirektoren 1946 bis 1997

Der Stadtrat

Der Stadtrat der Stadt Duisburg hat insgesamt 74 Mitglieder. Bei der letzten Wahl im September 2004 verteilten sie sich wie folgt auf die Parteien:
SPD CDU Grüne PDS-OL FDP PBP AMP REP DAL Gesamt
2004 28 27 7 4 3 2 1 1 1 74

Bereits kurz nach der Wahl ist die DAL in der CDU-Fraktion aufgegangen. Die AMP hatte zunächst mit der FDP eine Fraktion gebildet. Die Duisburger Pro Bürger Partei (PBP) hat sich 2004 von ihrer Bundespartei getrennt und in Bürger Union 2004 umbenannt. 2005 trennte sich die AMP von der FDP und bildet mit den Vertretern der Bürger Union eine gemeinsame Fraktion. Die PDS-OL heißt seit Ende 2005 „Die Linke. Offene Liste“. Im Sommer 2006 hat sich die FDP-Fraktion zerstritten, 2 Mitglieder bilden die FDP-Gruppe, ein FDP-Mitglied bildet zusammen mit einem früheren Mitglied der Bürger Union und der AMP die BL(Bürgerlich-Liberale)/AMP-Fraktion.

Somit sieht die aktuelle Sitzverteilung wie folgt aus:

SPD CDU Grüne Linke-OL FDP BU BL/AMP Gesamt
2006 28 28 7 4 2 2 3 74

Die CDU und die Grünen haben miteinander einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, besitzen jedoch auch zusammen mit dem Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) keine Mehrheit im Rat. Sie sind auf die fallweise Unterstützung weiterer Ratsmitglieder angewiesen.

Finanzielle Situation der Stadt

Ähnlich wie viele andere Großstädte steckt Duisburg seit Jahren in einer finanziellen Krise. So genannte Kassenkredite sollen eigentlich nur kurzfristige Engpässe vermeiden. Die gelegentliche Liquiditätsspritze wurde jedoch für zahlreiche Gemeinden zum Dauertropf.

Im Duisburger Entwurf für das Haushaltsjahr 2006 wurde als Höchstbetrag für Kassenkredite 1,25 Milliarden Euro festgelegt (0,7 Mrd. 2004). Durch die so genannte Haushaltsicherung soll die Neuverschuldung beendet werden. Das wird in Duisburg für 2013 bis 2019 angestrebt. Danach könnten Alt-Schulden abgetragen werden. Duisburg steht unter der Finanzaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf.

Demografie

Wie es bei nahezu allen Großstädten der Fall ist, so ist auch Duisburg in seinen heutigen Grenzen das Ergebnis mehrerer Gebietsreformen. Die Stadt war lange Zeit die zehntgrößte Stadt Deutschlands, da sie jedoch in den letzten 30 Jahren mehr als 17 Prozent ihrer Einwohner verloren hat, steht sie nunmehr hinter Leipzig auf dem 13. Platz. Noch Anfang der 1970er Jahre lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt etwa 650.000 Menschen.

Auf dem Gebiet vor den großen Eingemeindungen lebten am 31. Dezember 1974 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 428.594 Menschen. Bis heute ist die Zahl der dort lebenden Einwohner um 21 Prozent auf knapp 340.000 gesunken. Gegenüber 1961 ist das sogar ein Verlust von 32 Prozent.

Anfang der 1970er Jahre betrug der Anteil ausländischer Bürger nicht einmal sechs Prozent, heute beträgt der Anteil der Menschen mit ausländischem Pass bei etwa 15 Prozent. In den letzten zehn Jahren haben sich etwa 45.000 Menschen mit Migrationshintergrund einbürgern lassen. Insgesamt haben schätzungsweise 100.000 Duisburger einen Migrationshintergrund, was einem Anteil von einem Fünftel an der Bevölkerung entspricht.

Siehe auch: Einwohnerentwicklung von Duisburg.

Stadtwappen

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Stadtwappen der kreisfreien Stadt Duisburg
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Das Wappen der Stadt Duisburg zeigt in von Gold und Rot geteiltem Schild oben einen wachsenden, rot gezungten schwarzen Doppeladler, unten eine dreitürmige silberne gezinnte Burg. Die Stadtflagge ist weiß-rot belegt mit dem Wappen. Das Wappen wurde der Stadt am 31. Januar 1977 vom Regierungspräsidenten in Düsseldorf verliehen. Es ist jedoch bereits im Jahre 1527 bezeugt. Es kann teilweise als „redendes“ Wappen bezeichnet werden, denn die Burg weist auf den Namen der Stadt hin. Der Reichsadler deutet auf die Zugehörigkeit zum Reich und weist auf die ehemalige Reichsfreiheit hin, die jedoch bereits 1290 an die Herren von Kleve verpfändet war.

Das Wappen der Stadt Duisburg unterliegt einer kommunalen Wappensatzung. Zur Nutzung ist eine Erlaubnis erforderlich.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Duisburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
Portsmouth (Großbritannien), seit 1950
Calais (Frankreich), seit 1964
Lomé (Togo), von 1973 bis 2006
Wuhan (Volksrepublik China), seit 1982
Wilna (Litauen), seit 1985
Gaziantep (Türkei), seit 2005

Religionen

Duisburg gehörte im Mittelalter zum Bistum Lüttich, später zum Erzbistum Köln. 1543 wurde auf Beschluss des Rates der Stadt im evangelischen Sinne gepredigt und in den Folgejahren auch das Abendmahl in beiderlei Gestalt („Brot und Wein“) gefeiert, so dass bis 1555 die Reformation endgültig Fuß fassen konnte. Vorherrschend war das reformierte Bekenntnis. 1610 wurde der Synodalverband der reformierten Gemeinden Jülich, Kleve und Berg gegründet, zu dem auch die Gemeinde in Duisburg gehörte. Die Gegenreformation konnte sich nicht durchsetzen. 1727 bildete sich auch eine lutherische Gemeinde. Beide Konfessionen vereinigten sich 1891 zur unierten Gemeinde von Duisburg. In preußischer Zeit wurde Duisburg Sitz einer Superintendentur innerhalb Rheinischen Provinzialkirche der Evangelischen Kirche in Preußen, aus der später der Kirchenkreis Duisburg innerhalb der heutigen Evangelischen Kirche im Rheinland hervorging. Walsum gehört zum Kirchenkreis Dinslaken und das linksrheinische Duisburg zum Kirchenkreis Moers. Duisburg ist Sitz der großen evangelischen Hilfsorganisation Kindernothilfe.

Die nach der Reformation in Duisburg verbliebenen Katholiken gehörten weiterhin zum Erzbistum Köln. Nach dessen Auflösung 1801 kam Duisburg zum Bistum Münster. Seit 1958 gehören die zurzeit 36 Pfarrgemeinden der Dekanate Duisburg-Süd, Duisburg-Mitte, Duisburg-Ruhrort und Duisburg-Hamborn zum damals neu gegründeten Bistum Essen. Die 18 Pfarrgemeinden des linksrheinischen Dekanats Duisburg-West und des zum Dekanat Dinslaken gehörenden Pfarrverbands Walsum liegen im Bereich des Bistums Münster.

Die evangelischen und katholischen Gemeinden in Duisburg sind Mitglied in der 1993 gegründeten Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Duisburg. Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören darüber hinaus die Griechisch-Orthodoxe Kirche, die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche, die Armenische Apostolische Kirche, die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Freikirchen sowie die Apostolische Gemeinschaft an.

Die jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen zählt etwa 2.800 Mitglieder. Ihr neues Gemeindezentrum wurde 1999 am Innenhafen eröffnet.

Etwa acht Prozent der Duisburger Bürgerinnen und Bürger bekennen sich zum Islam. In einigen Stadtbezirken Duisburgs ist der Anteil der islamischen Bevölkerung wesentlich höher. Der Neubau einer Moschee im Stadtteil Marxloh hat durch das integrative Konzept und durch die Zusammenarbeit von Stadt und islamischen Religionsvereinen bundesweit für Aufsehen gesorgt.

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An der Ruhrmündung: Die Skulptur „Rheinorange“ von Lutz Frisch mit Rheinkilometerschild
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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Duisburg bietet ein großes Angebot an kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen. Herausragend wichtiges Ereignis sind die alljährlich seit 1977 (außer 2005) stattfindenden Duisburger Akzente, die sich jeweils mit einem kulturell aktuellen Thema auseinandersetzen, und das Traumzeit-Festival im Landschaftspark Duisburg-Nord. Überregional bedeutsam sind die im gesamten Ruhrgebiet stattfindende RuhrTriennale und das Klavierfestival Ruhr.

Von besonderer Bedeutung sind die Stätten und Aktivitäten der Industriekultur, die dem gesamten Ruhrgebiet ein neues Gesicht geben sollen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, ein ehemaliges Hüttenwerk in Meiderich, und der am Rande des Stadtzentrums gelegene Innenhafen sind die Duisburger Hauptattraktionen an der Route der Industriekultur.

Theater

Das 1912 im klassizistischen Stil erbaute Duisburger Stadttheater (Entwurf: Martin Dülfer) gilt als das kulturelle Zentrum Duisburgs. Es wird seit 1956 von der Deutschen Oper am Rhein zusammen mit den Duisburger Philharmonikern bespielt. Die Deutsche Oper am Rhein ist eine Theatergemeinschaft der Nachbarstädte Düsseldorf und Duisburg. Sie hat neben Oper und Operette/Musical auch Ballett im Programm. Bereits von 1887 bis 1921 bestand eine Theaterehe mit Düsseldorf. Diese wurde von einer eigenständigen Duisburger Oper und einer Theatergemeinschaft mit dem Schauspielhaus Bochum abgelöst, die bis 1935 bestand.
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Das Stadttheater
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Duisburg besitzt kein eigenes Schauspielensemble. Im Stadttheater werden Inszenierungen anderer Theater, insbesondere aus der Rhein-Ruhr-Region, gezeigt.

Weitere Theater sind die freie Schauspielbühne „Comödie Duisburg“, das Kleinkunsttheater „Die Säule“ im Dellviertel, die Kleine Bühne Friemersheim und das Kinder- und Jugendtheater „Kom’ma“ in Rheinhausen sowie die Meidericher Kleinkunstbühne.

Veranstaltungsorte

Hinsichtlich musikalischer und anderer Großveranstaltungen muss sich Duisburg den Vorwurf der Provinzialität gefallen lassen - Duisburg hat hier wenig zu bieten: Eine überregional beachtete Mehrzweckhalle fehlt. Die mittelgroße Rhein-Ruhr-Halle in Hamborn mit bis zu 4450 Sitzplätzen befindet sich nicht mehr auf dem neuesten Stand, wird immer weniger genutzt und ihre Zukunft bzw. möglicher Ersatz ist ungewiss. Gab es in der Vergangenheit nie, wie beispielsweise in Dortmund, Anstöße, eine Messe zu gründen, so stand jedoch einige Zeit lang der Bau einer Dauermesse für asiatische Produkte (Gate to Asia) auf dem Güterbahnhofsgelände im Raum.

1962 wurde die Duisburger Mercatorhalle in der Innenstadt eingeweiht, die kleineren Veranstaltungen Platz bot und 40 Jahre lang als die „gute Stube“ der Stadt galt. Die Duisburger Philharmoniker hatten hier ihre Spielstätte. Die Konzert- und Veranstaltungshalle wurde jedoch Anfang 2005 abgerissen, um Platz für das City Palais zu schaffen, einen am 21. April 2007 zu eröffenden Gebäudekomplex mit Kongress-, Konzert- und Veranstaltungszentrum, Gastronomie, Läden und Büros. Der Komplex wird auch Deutschlands größtes Spielcasino beherbergen.

Das Theater am Marientor (TaM) ist ein ehemaliges Musicaltheater („Les Miserables“) und wird heute für unterschiedlichste Bühnenveranstaltungen angemietet. Die Duisburger Philharmoniker nutzen es seit der Schließung der Mercatorhalle als Ausweichquartier.

Veranstaltungsorte in einer beeindruckenden Industriekulisse sind die Kraftzentrale, Gießhalle und Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord. In den Stadtteilen befinden sich außerdem die Rheinhausen-Halle, die Stadthalle Walsum und die Glückauf-Halle in Homberg-Hochheide. Regelmäßige Veranstaltungen finden in der Kulturzentrale HundertMeister im Dellviertel und im Pulp statt, dem „Event-Schloss“ in Hochfeld, ein 2002 zu einer mittelalterlich anmutenden Burg umgebautes Bahnhofsgebäude. Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt befindet sich auf der Börsenstrasse mit dem DJäzz ein weiterer Veranstaltungsort, der im Schnitt mit über 25 Veranstaltungen pro Monat aufwarten kann. Die inhaltliche Spannbreite reicht dabei von Jazzkonzerten über Sixties Soul und Independent Parties hin zu Ausstellungen renommierter Underground Künstler und Indymediafilmabenden.

Lichtspielhäuser

Das Filmforum am Dellplatz ist das älteste kommunale Kino Westdeutschlands. Es besitzt ein bedeutendes filmhistorisches Archiv. Alljährlich findet hier die Duisburger Filmwoche statt. Im Sommer nutzt das Filmforum die Gießhalle im Landschaftspark Nord als Freilichtkino. Mit dem Indykino besitzt die Stadt eine Kinokneipe, die in unregelmäßigen Abständen alternative Filme zeigt.

Auch vor Duisburg machte das Kinosterben der 1960er Jahre nicht halt. Ursprünglich gab es in fast jedem Stadtteil ein Lichtspieltheater. Zuletzt blieben mit dem „Europa“, dem „Gloria“ und dem „Residenz“ noch drei innerstädtische Kinozentren übrig. Auch wegen der Konkurrenz mit dem neuen UCI-Multiplex-Kino am Hauptbahnhof haben letztlich alles klassischen kommerziellen Lichtspielhäuser schließen müssen.

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Kantpark mit dem Lehmbruck-Museum im Hintergrund
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„Livesaver“-Brunnen in der Innenstadt
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Museen und Kunst

Das Wilhelm-Lehmbruck Museum – Zentrum Internationaler Skulptur ist in einem vom Sohn Lehmbrucks entworfenen Museumsbau von 1964 untergebracht. Es zeigt – ausgehend von dem Werk des Duisburger Künstlers Wilhelm Lehmbruck – eine europaweit einmalige Sammlung moderner Bildhauerkunst.

Neben dem verglasten Lehmbruck-Museum befindet sich ein öffentlicher Skulpturenpark mit 40 Plastiken. Der „Dialog zwischen Museum und Außenwelt“ soll sich in der angrenzenden Fußgängerzone mit seiner Brunnenmeile und den von Künstlern gestalteten U-Bahn-Stationen (unter anderem Gerhard Richter) fortsetzen. Ein auffälliges Wahrzeichen der Stadt ist der „Livesaver“-Brunnen mit einer sieben Meter hohen „Nana“-Figur von Niki de Saint Phalle. Sie steht auf einer von Jean Tinguely aus Schrottteilen konstruierten rotierenden Plattform.

Ebenfalls an den in Meiderich geborenen Lehmbruck (1881-1919) erinnert ein von der Stadt Duisburg vergebenes „Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium“ für junge Künstler, dessen Stipendiaten kostenlose Wohnateliers im historischen Dreigiebelhaus zur Verfügung gestellt werden.

Das Museum Küppersmühle für moderne Kunst präsentiert sich in einem von Herzog & de Meuron umgestalteten Innenhafen-Getreidespeicher. Die Sammlung Junge Kunst in den Räumen der König-Brauerei in Beeck, die Stiftung DKM am Innenhafen sowie die Cubus Kunsthalle beschäftigen sich ebenfalls mit moderner Kunst.

Das Kultur- und Stadthistorisches Museum befindet sich seit 1991 in einem ehemaligen Getreidespeicher am Innenhafen. Überregional bedeutsam ist die Mercator-Schatzkammer, eine Ausstellung über das Lebenswerk des Mathematikers und Kartografen Gerhard Mercator. Im selben Gebäude untergebracht ist das Museum Stadt Königsberg, das sich der Geschichte der alten ostpreußischen Stadt widmet.

Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt ist mit seiner umfangreichen Sammlung in einem ehemaligen Jugendstil-Hallenbad in Ruhrort/Laar untergebracht. Zum Museum gehören zwei historische Dampfschiffe, die im Ruhrorter Hafen ankern.

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Binnenschifffahrts-Museum
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Kleinere Museen sind das Haniel Museum in Ruhrort, das Lehrerhaus Friemersheim in Rheinhausen, das Niederrheinische Karnevalsmuseum am Mattlerbusch, das Naturwissenschaftliche Museum in Wedau, das Bienenmuseum in Rumeln-Kaldenhausen, das Radio-Museum in Ruhrort und das Bergbaumuseum Rheinhausener Bergbausammlung.

Das Atlantis Kindermuseum, untergebracht in einem Innenhafen-Getreidespeicher, ist eine naturwissenschaftlich-technische Erlebniswelt.

Bauwerke

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Die Salvatorkirche ist die evangelische Stadtkirche
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Das Duisburger Rathaus geht zurück auf den mittelalterlichen Könighof, der an derselben Stelle gestanden hat. Das heutige, im Stil der Frührenaissance (Historismus) errichtete Gebäude, wurde 1902 durch den Architekten Friedrich Ratzel fertiggestellt. Das erste Rathaus, das sich hier befand, stammte aus dem Mittelalter und wurde im Jahre 1361 zum ersten Mal erwähnt. Es wurde 1802 abgebrochen und am Ort des alten Gerichtshauses am Weinmarkt neu erbaut. 1843 wurde dieses Rathaus abermals durch einen Neubau an der heutigen Stelle ersetzt. Seit 1878 befindet sich auf der Mitte des Burgplatzes vor dem Rathaus der Mercatorbrunnen.

Die neben dem Rathaus stehende Salvatorkirche befindet sich ebenfalls auf dem Gelände des Königshofes. Hier stand erstmals im 9. Jahrhundert eine Kirche. Nach einem Brand im 13. Jahrhundert wurde 1415 der Neubau fertiggestellt. Seit 1571 ist die am Innenhafen gelegene Salvatorkirche evangelisch. In die benachbarte katholische Karmelkirche von 1961 sind Teile der im Krieg zerstörten Minoritenkirche von 1271 integriert worden. Zuvor gehörte diese Klosterkirche in den Komplex der im Krieg zerstörten ältesten katholischen Stadtkirche, der Liebfrauenkirche. Rathaus, Salvatorkirche und Liebfrauenkirche bildeten vor dem 2. Weltkrieg die typische Dreit-Türme-Silhouette der Stadt.

Die Liebfrauenkirche wurde nach dem Krieg an anderer Stelle inmitten des neuen Duisburger Stadtzentrums am Stadttheater wiederaufgebaut. Der außergewöhnliche und absolut sehenswerte doppelgeschossige Stahlbetonbau wird in die Kunstepoche des Brutalismus eingeordnet. Die Glasfenster, Baldachin und zahlreiche andere Einrichtungsgegenstände der Liebfrauenkirche stammen aus der Vatikankirche der Brüsseler Weltausstellung von 1958. Im Rahmen der schwierigen Finanzlage des Bistums Essen und der zu erwartenden zahlreichen Kirchenschließungen, ist es erstmalig im Bistum Essen gelungen, diese einzige Duisburger Zentrumskirche durch eine Bürgerinitiative langfristig durch das Errichten einer Stiftung zu sichern. Die in Gründung befindliche Stiftung "Brennender Dornbusch" (angelehnt an das einzigartige große Portalrelief der Kirche) möchte zukünftig zum "Dialog der Religionen" aufrufen. Die Liebfrauenkirche soll sich neben dem religiösen Leben zukünftig auch kulturellen Veranstaltungen öffnen.

1153 wurde die Marienkirche als erste Niederlassung des Johanniterordens in Deutschland errichtet. Der heutige klassizistische Bau geht zum größten Teil auf das Jahr 1802 zurück. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Kirche evangelisch.

Die Abtei Hamborn mit der Abteikirche St. Johann Baptist im Norden der Stadt geht auf das 11./12. Jahrhundert zurück, ein Vorgängerbau ist von 900. Die Abtei gehört zum Prämonstratenser-Orden. Die spätromanische katholische Pfarrkirche St. Dionysius in Mündelheim wurde 1221 erbaut.

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Jüdisches Gemeindezentrum
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Das 1999 fertiggestellte Jüdisches Gemeindezentrum (Architekt: Zvi Hecker) liegt im Innenhafen unweit der in der Pogromnacht 1938 zerstörten alten Synagoge von 1875. Sie gilt als ein herausragendes Beispiel zeitgenössischer skulpturaler Architektur.

Mit der Ditib-Merkez-Moschee in Marxloh entsteht zur Zeit die größte Moschee Deutschlands, die ein 34 Meter hohes Minarett und ein 23 Meter hohes silberfarbene Kuppeldach haben wird. Der Gebetsraum soll Platz für 1.200 Gläubige bieten.

Das am Rande des Innenhafens gelegene Dreigiebelhaus, errichtet 1536, ist das älteste noch erhaltene Wohngebäude Duisburgs. Der ältere Gebäudeteil des Amts- und Landgerichts Duisburg wurde 1876 im Stil der Neo-Renaissance fertiggestellt (Architekt: Paul Thomer).

Die von Herzog & de Meuron 1999 zum Museum umgebaute Küppersmühle von 1909 ist der architektonisch bedeutsamste Teil der Speicherzeile im Innenhafen.

Zwischen 1981 und 1991 wurden 23 Ziegel-Rundbauten – „Keksdosen“ – (Architekten: Peter Poelzig u.a.) errichtet. Sie sind die markantesten Gebäude der in Neudorf am Rande des Duisburger Stadtwaldes gelegenen Universität. Das im Universitäts-Stadtteil gelegene „Haus der Wirtschaftsförderung“, das Technologiezentrum und das Mikroelektronikzentrum wurden 1992 bis 1996 von Norman Foster errichtet.

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MSV-Arena
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Der südliche Stadteingang bei Huckingen: Quartier des Turniersiegers Italien bei der WM 2006
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Sport

Duisburg ist Sitz des Landessportbunds Nordrhein-Westfalen, des deutschen Kanu-Verbandes, des Westdeutschen- Fußball und Leichtathletikverbandes sowie weiterer überregionaler Sportverbände.

Gleich drei große Vereine haben die Duisburger Fußballtradition begründet: der Duisburger SV (der 1964 mit dem TuS Duisburg 48/99 zu Eintracht Duisburg fusionierte), die Sportfreunde Hamborn 07 und der Meidericher Spielverein. Nur letzterer hat 1963 den Sprung in die neue Bundesliga geschafft; dort erfolgte zwei Jahre später die Umbenennung in MSV Duisburg. Nach dem Umbau des alten Wedaustadions steht seit 2005 die moderne MSV-Arena mit einem Fassungsvermögen von 31.500 Zuschauern zur Verfügung. Ehemaliger Deutscher Meister und Pokalsieger ist der Frauen-Bundesligist FCR 2001 Duisburg (vormals FC Rumeln-Kaldenhausen).

Der Eissportverein Duisburg „Die Füchse“ spielt in der DEL. Im linksrheinischen Rheinhausen ist der traditionsreiche Handball-Regionalligist und ehemalige Bundesligist OSC 04 Rheinhausen beheimatet. Die Duisburg Ducks sind siebenmaliger Deutschen Meister im Inline-Skaterhockey und dreimaliger Europapokalgewinner. Die RESG Walsum ist im Rollhockey mit 16 Titeln deutscher Rekordmeister. Der Amateur Schwimm Club Duisburg (ASCD) gehört zu den besten Vereinen in der Deutschen Wasserball Liga. Jährlich im Frühjahr findet der Rhein-Ruhr-Marathon mit stetig steigenden Teilnehmerzahlen statt.

Bekannt geworden ist die Sportstadt Duisburg unter anderem durch die Ausrichtung von Kanu- und Ruderweltmeisterschaften auf der Regattaanlage an der Duisburger Wedau (siehe Sportpark Wedau), der Universiade 1989 sowie der World Games 2005.

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Landschaftspark Duisburg-Nord
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Speicherzeile im Innenhafen
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Erholung, Freizeit und Vergnügen

Der 1934 als Tierpark gegründete Zoo Duisburg gilt mit seinem Delfinarium und selten gezeigten Tieren wie Koalas, Wombats, Fossas und Flussdelfine als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Duisburg. Er ist der meistbesuchte Zoo Nordrhein-Westfalens.

Der Landschaftspark Duisburg-Nord auf dem Gelände eines ehemaligen Hüttenwerkes wurde im Rahmen der Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA) zu einem rund 200 Hektar großen Park neuen Typs entwickelt und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Klettern in alten Erzbunkern oder Tauchen im Gasometer.

Immer noch die herausragende Duisburger Sehenswürdigkeit sind die Duisburg-Ruhrorter Häfen. Sowohl der alte Ortskern des Hafenstadtteils Ruhrort als auch der Innenhafen wurden im Zuge der IBA Emscher Park saniert. Im Frühjahr, Sommer und Herbst starten ab Steiger Schwanentor im Innenhafen mehrmals tägliche Hafenrundfahrten durch Europas größten Binnenhafen.

Das Duisburger Nachtleben findet rund um den Innenhafen in teilweise historischen Speichergebäuden statt. Im Universitätsviertel mit der ältesten Duisburger Studentenkneipe Finkenkrug, die die größte Bierauswahl Nordrhein-Westfalens besitzt, und am Dellplatz findet man eine abwechslungsreiche Kneipenlandschaft. Bedeutend für das gesellschaftliche Leben sind der Duisburger Karneval und die Kirmes des Beecker Schützenvereins.

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Sechs-Seen-Platte: Masurensee
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Der Sportpark Wedau, die Sechs-Seen-Platte und der Duisburger Stadtwald sind als großes zusammenhänges Gebiet die wichtigste Grün- und Erholungsfläche der Stadt. An der Grenze zu Oberhausen lädt der Revierpark Mattlerbusch mit der Niederrhein-Therme zu Freizeitaktivitäten ein. Neben einer Vielzahl an Parks und Seen sind das Rheinhausener Toeppersee-Gebiet, der Baerler Busch sowie insbesondere die Ufer- und Auenlandschaft des Rheins wichtige Erholungsflächen.

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

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Plan der Duisburger Häfen
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Duisburg ist ein internationales Handels- und Logistikzentrum und hat einen optimalen Anschluss an das Straßen-, Schienen- und Wasserstraßennetz. Mit dem unmittelbar hinter der Stadtgrenze gelegenen Rhein-Ruhr-Airport „Düsseldorf International“, der acht Bahnminuten vom Duisburger Hauptbahnhof entfernt liegt, gibt es zudem eine direkte Flughafenanbindung.

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Im Duisburger Hafen
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Häfen

Der Duisburger Hafen „duisport“ gilt als der größte Binnenhafen Europas und als Sehenswürdigkeit der Stadt.

Er besitzt einen Seehafen-Status, da mit flussgängigen Seeschiffen im Linienverkehr Häfen in Europa, Afrika und im vorderen Orient bedient werden, und umfasst ein Freihafen-Gelände. Der Hafen ist ein sogenannter Seehafen-Hub.

Der Mittelpunkt des Hafens liegt noch heute im Bereich der Ruhrmündung, wo bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts der erste Ruhrorter Hafen geschaffen wurde. Jährlich werden dort rund 40 Millionen Tonnen Güter aller Art umgeschlagen. Über 20.000 Schiffe laufen pro Jahr den Hafen an. Kernstück sind die öffentlichen Hafenanlagen mit einer Ausdehnung von 740 Hektar, 21 Hafenbecken von über 180 Hektar ergeben eine Uferlänge von 40 Kilometer. Dazu kommt noch das Logport Logistic Center Duisburg mit 265 Hektar Fläche. Etliche Unternehmen verfügen darüber hinaus über private Hafenanlagen, so dass der Gesamtumschlag bei über 90 Millionen Tonnen liegt. Zum Vergleich: Hamburgs Umschlag liegt bei 115 Millionen Tonnen.

Straßen und Schiene

Schon vor über fünftausend Jahren zogen Reisende durch das Duisburger Gebiet und über die Rheinfurt zum Hellweg. Heute ist Duisburg ein Verkehrsknotenpunkt von europäischer Bedeutung, das durch zahlreiche Straßen, Schienenwege und Brücken erschlossen ist. Die ältesten Brücken sind die Eisenbahnbrücke Hochfeld–Rheinhausen, deren Vorläufer bereits 1873 entstanden ist, und die Friedrich-Ebert-Brücke zwischen Ruhrort und Homberg, die auf 1907 zurück geht.

In den 1930er Jahren wurde Duisburg durch die heutige A 3 (E 35) an das Autobahnnetz angeschlossen. Weitere Autobahnen sind die A 40 (E 34) (Ruhrschnellweg), die A 42 (Emscherschnellweg), die Stadtautobahn A 59 (Nord-Süd-Achse), die A 57 im Westen und die A 524 als südliche Anbindung an das Kreuz Breitscheid. Das Kreuz Kaiserberg (A 3/A 40) wurde als „Spaghettiknoten“ berühmt.

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Hauptbahnhof
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Bereits 1846 wurde Duisburg durch die Cöln-Mindener Eisenbahn an das Bahnnetz angeschlossen. 1886 entstand der erste „Centralbahnhof“ an der Stelle des heutigen Hauptbahnhofes, dessen Gebäude 1934 im Stile des Funktionalismus errichtet wurde. Er ist ein bedeutender Fernbahnhof, der unter anderem ICE-Linienverbindungen in Richtung Amsterdam, Berlin und München anbietet. Der zweitgrößte Duisburger Bahnhof, Rheinhausen, besitzt eine RegionalExpress-Anbindung. Darüber hinaus verfügt Duisburg über 15 kleinere Stationen, die von RegionalBahnen der DB, der Prignitzer Eisenbahn oder der S-Bahn angefahren werden. Diese Verbindungen bilden zusammen mit einer Stadtbahn-Linie, welche von der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) und der Rheinbahn AG betrieben wird, das Grundgerüst des Öffentlichen Nahverkehrs in Duisburg. Die früher als D-Bahn bezeichnete Überland-Straßenbahn nach Düsseldorf wurde im Innenstadtbereich zu einer U-Bahn ausgebaut, die 1992 eröffnet wurde. 2000 wurde diese Stadtbahn-Linie mit der Fertigstellung eines Tunnels unter Ruhr und Häfen bis nach Meiderich verlängert. Darüberhinaus betreibt die DVG Straßenbahnverbindungen Richtung Hamborn, Walsum/Dinslaken, Hüttenheim und Mülheim an der Ruhr sowie zusammen mit der Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG zahlreiche Buslinien.

Im Eisenbahngüterverkehr ist Duisburg nach Stilllegung seiner Rangierbahnhöfe Duisburg-Wedau und Duisburg Hbf/Güterbahnhof kein Eisenbahnknoten mehr, aber es besteht nach wie vor der „Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen“ bei der ThyssenKrupp AG als Europas größte Werksbahn.

Seit 1999 steuert die Deutsche Bahn AG aus der Betriebszentrale in Duisburg-Duissern den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen.

siehe Duisburg Hauptbahnhof.

Unternehmen

Duisburg ist bis heute das bedeutendste Zentrum der Stahlindustrie in Mitteleuropa und verfügt über die größte Ausdehnung an Produktionsstätten dieses Bereichs weltweit.

Mittlerweile stehen sämtliche der sechs im Ruhrgebiet betriebenen Hochöfen in Duisburg. Etwa die Hälfte des in Deutschlands erzeugten Roheisens und ein Drittel des Rohstahls werden in Duisburg produziert.

Steinkohle wird mittlerweile nur noch auf der Zeche Walsum abgebaut. Eine Vielzahl von Schachtanlagen, die zumeist im Duisburger Norden und dem heutigen Duisburger Westen lagen, sind seit den 1950er und frühen 1960er Jahren längst geschlossen.

Durch den Strukturwandel in der Stahlindustrie kam es zu einem erheblichen Arbeitsplatzabbau. Noch in den 1960er Jahren zählte die Stadt zu jenen mit den höchsten Pro-Kopf-Steuereinnahmen in der Bundesrepublik. Gab es damals noch fast 70.000 Stahlarbeiter, so sind heute davon lediglich 16.000 übrig geblieben.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist so von knapp 280.000 auf nur noch 150.000 gesunken, so dass die Stadt heute noch in Folge dessen unter einer überdurchschnittlichen Arbeitslosigkeit leidet.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze entspricht nicht einmal einem Drittel der Einwohner Duisburgs. Damit liegt die Stadt auf dem gleichen Niveau wie Essen (0,3 Arbeitsplätze pro Einwohner). In der Nachbarstadt Krefeld beispielsweise kommen 0,67 Arbeitsplätze je Einwohner. Sie hat damit absolut sogar mehr Arbeitsplätze als Duisburg.

Täglich pendeln 70.000 Arbeitnehmer nach Duisburg, während es 60.000 ins Duisburger Umland zieht. Die meisten Auspendler, etwa 15.000, haben ihren Arbeitsplatz in Düsseldorf, wo die Duisburger auch die größte Einpendlergruppe stellen.

Ihre ehemalige Funktion als zentrale Einkaufsstadt weit über ihre Grenzen hinaus hat die Stadt weitestgehend verloren. Seit Jahren wird ein Abfluss von Kaufkraft beklagt. Mit unter 100.000 Quadratmetern verfügt die Duisburger Innenstadt über eine vergleichsweise geringe Handelsfläche. Zur Zeit allerdings entstehen neue Handelsflächen, die die Quadratmeterzahl um etwa ein Fünftel erhöhen wird.

Heute prägen die chemische und die Papierindustrie, Unternehmen des Anlagen-, Maschinen- und Schiffbaus, Hersteller von Präzisionsinstrumenten sowie bekannte Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie die Wirtschaftsstruktur der Stadt. Traditionell in Duisburg ansässig sind auch große Dienstleistungsunternehmen aus den Bereichen Handel, Verkehr und Logistik.

Eine wichtige Funktion im Strukturwandel hat die Logistik. So entstand beispielsweise mit demr „Logport“ ein neues internationales Logistikzentrum. Dort stand bis 1993 das durch den Rheinhausener Arbeitskampf bundesweit bekannt gewordene Krupp-Stahlwerk.

Bereits 1987 wurde in Neudorf das Mikroelektronische Zentrum gegründet. Im heutigen „Tectrum“ werden in den früher von Daimler genutzten Gebäuden sowie in den den von Norman Foster entworfenen zwei Neubauten Büroräume, Produktions- und Laborflächen für Unternehmen aus allen Bereichen der Elektronik und ihrer Anwendungen angeboten.

Erste Erfolge im Bereich des Aufbaus einer mittelstandsorientierten Gründungskultur entstand mit der Ansiedlung der microTEC Gesellschaft für Mikrotechnolgie mbH. Im Jahr 2006 ist die Anzahl der im „Tectrum“ ansässigen Unternehmen bereits auf über 50 Unternehmen gestiegen. Die Unternehmen sollen mit industriellen Anwendungen von Mikro- und Nanotechnologien, sowie Informationstechnologien eine Basis für neue Arbeitsplätze in Duisburg bilden. Die Universität Duisburg-Essen sowie die angegliederten Institute bieten dabei direkte Anknüpfungspunkte.

Etwa ab Mitte der 1990er Jahre entwickelte Duisburg auch den Bereich unternehmensorientierter Dienstleistungen und wurde zu einer Art „Hochburg“ für Callcenter.

Große Unternehmen wie die Deutsche Bahn AG, Citibank und Dresdner Bank, aber auch der Internetdienstleister AOL sowie die sanvartis GmbH (ehemals Gesundheitsscout24) betreiben Callcenter in Duisburg zur bundesweiten Abdeckung ihrer Servicerufnummern. Hier finden mittlerweile gut 5000 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz.

Bedeutende Großbetriebe und Unternehmen in Duisburg

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Hüttenwerke Krupp Mannesmann am Rhein
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Medien

Zwei Tageszeitungen versorgten die Duisburger in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: die 1851 gegründete, 1941 untergegangene Rhein- und Ruhrzeitung und der Duisburger General-Anzeiger, der bis in die 1960er Jahre das wichtigste Tagesblatt für Duisburg und die Region blieb. Im Zuge der Konzentration im Pressewesens verschwand auch er.

Über das aktuelle Tagesgeschehen berichten heute die Duisburger Lokalredaktionen der beiden Tageszeitungen „Westdeutsche Allgemeine“ (WAZ) und „Neue Ruhr Zeitung“ (NRZ), deren Zentralredaktionen sich in Essen befinden, sowie die „Rheinische Post“ (RP) mit Hauptsitz in Düsseldorf. Außerdem gibt es eine WAZ-Stadtteilredaktion (in Kooperation mit der NRZ) in Hamborn, eine RP- und eine NRZ-Stadtteilredaktion (in Kooperation mit der WAZ) in Rheinhausen.

Am 1. April 1990 ging Radio Duisburg als erster Lokalsender in NRW auf Sendung. Der WDR (Hörfunk und Fernsehen) ist mit einem Regionalkorrespondenten in Duisburg vertreten. Ab 1. Februar 2007 startet im WDR Fernsehen eine "Lokalzeit Duisburg" aus dem noch zu gründenden Regionalstudio Duisburg am Innenhafen. Es soll die Region Niederrhein mit lokalen Fernsehnachrichten und -berichten versorgen.

Seit Anfang 2005 strahlt der Duisburger Sender Kanal Avrupa europaweit ein türkischsprachiges Fernsehprogramm aus. Der erste private lokale Fernsehsender in NRW, Studio 47 begann seinen Sendebetrieb – vorerst nur über Kabel – im März 2006.

Bildung und Forschung

Duisburg blickt auf eine jahrhundertealte Bildungstradition zurück. Mit dem Landfermann-Gymnasium besitzt die Stadt eine der ältesten Schulen in ganz Deutschland, deren Wurzeln auf die bereits vor 1280 als Schola Duisburgensis gegründete ehemalige Lateinschule zurückreichen.
  • Universität Duisburg-Essen, gebildet zum 1. Januar 2003 durch Vereinigung der Universitäten in beiden Städten: Die Duisburger Universität war 1972 als Gesamthochschule durch Zusammenschluss der Pädagogischen Hochschule und der Fachhochschule für Maschinenbau gegründet und 1980 in Universität – Gesamthochschule – Duisburg umbenannt worden. Von 1994 bis zur Vereinigung mit der Essener Universität trug sie den Namen Gerhard-Mercator-Universität Duisburg. Bereits von 1655 bis 1818 gab es in Duisburg eine Universität (siehe auch: Alte Universität Duisburg), die vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gegründet worden war.
  • Folkwang-Hochschule – Standort Duisburg: die Hochschule wurde 1927 in Essen als Folkwang-Schule für Musik gegründet und erhielt 1962 den Rang einer Musikhochschule. 1972 wurde diese mit den Konservatorien in Essen und Duisburg zur Staatlichen Hochschule für Musik Ruhr zusammengefasst.
  • Fachhochschule für öffentliche Verwaltung – Abteilung Duisburg
  • Fachhochschule für Oekonomie und Management - Standort Duisburg
  • Eine Reihe von Instituten, die an der Universität angesiedelt sind, prägen die Duisburger Forschungslandschaft: Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme (IMS), Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA), Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST), Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP), Salomon Ludwig Steinheim-Institut für Deutsch-Jüdische Geschichte e.V. (StI), Forschungsinstitut für wirtschaftliche Entwicklungen im Pazifikraum (FIP), Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT), Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalenwicklung (InKuR), Institut für Ostasienwissenschaften (InfO), Deutsch-Französisches Institut für Automation und Robotik (IAR)
  • Institut für Entwicklung und Frieden (INEF): diese Universitäts-Forschungseinrichtung geht auf eine von Willy Brandt gegründete Stiftung zurück

Bibliotheken

Mit fast 1.000.000 Medienbeständen zählt die Duisburger Stadtbibliothek zu den großen Stadtbüchereien Deutschlands. In den 1970er Jahren gab es ein umfangreiches Zweigstellennetz, das neben sechs Stadtbezirksbibliotheken auch viele Stadtteilbibliotheken umfasste. Im Zuge der Sparmaßnahmen sind heute sieben Stadtbezirksbibliotheken und sechs Stadtteilbibliotheken übrig gegblieben - die Zentralbibliothek in der Innenstadt verfügt über eine vergleichsweise umfangreiche Sammlung türkischsprachiger Literatur. Seit 1970 findet hier auch die Internationale Kinder- und Jugendbuchaussstellung (IKiBu) statt. Von besonderer Bedeutung sind auch die Universitätsbibliothek der Universität Duisburg-Essen und das Archiv der Stadt Duisburg.

Persönlichkeiten

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Dem Kartographen Mercator schuf man in Duisburg ein Denkmal
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Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Duisburg und Liste der Duisburger Persönlichkeiten.

Der mittelalterliche Geograph Gerhard Mercator, der 1594 in Duisburg gestorben ist, war einer der bedeutendsten Bürger der Stadt. Auch die Industriellen August Thyssen und der in Ruhrort geborene Franz Haniel haben Duisburg im 19. und 20. Jahrhundert entscheidend geprägt.

Berühmtester Duisburger Künstler ist der 1881 in Meiderich geborene Wilhelm Lehmbruck.

Der bedeutendste Politiker, der mit Duisburg in Verbindung steht, ist Dr. Karl Jarres, der fast 20 Jahre lang - von 1914 bis 1933 - Duisburgs Oberbürgermeister war und von 1923 bis 1925 das Amt des Reichsministers des Innern bekleidete und Vizekanzler in den Kabinetten Stresemann II, Marx I und Marx II war. Bei der Reichspräsidentenwahl 1925 erhielt Jarres im ersten Wahlgang die meisten Stimmen, zog jedoch im zweiten Wahlgang seine Kandidatur zugunsten von Hindenburg zurück.

Horst Schimanski, ein fiktiver Duisburger Kriminalkommissar, den Götz George seit 1981 verkörpert und der bis heute als Ruheständler aktiv ist, zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Duisburgern.

Literatur

  • Heinrich Averdunk, Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666); Duisburg 1894
  • ders. u. Walter Ring, Geschichte der Stadt Duisburg, Essen 1927; 2. Aufl. Ratingen 1949
  • Liselotte Cremer u.a. (Bearb.), Duisburg. Auswahlverzeichnis aus den Beständen des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek; Duisburg 1983
  • Evangelische Kirche in Duisburg; Duisburg (?) 1950
  • Ludger Heid u.a., Kleine Geschichte der Stadt Duisburg. Von den Anfängen bis zu den 80er Jahren; 4. unveränd. Aufl., Duisburg 1996
  • Günter von Roden, Geschichte der Stadt Duisburg, 2 Bde.; Bd. 1: Das alte Duisburg von den Anfängen bis 1905, 5. Aufl., Duisburg 1980; Bd. 2: Die Ortsteile von den Anfängen. Die Gesamtstadt seit 1905, 2. verbess. Aufl., Duisburg 1979

Weitere Literaturangabe finden sich unter Duisburg (Literatur).

Quellen

Weblinks

ksh:Duisburch nds:Duisborg simple:Duisburg


Diskussion der Autoren über den Artikel: Duisburg


ÖPNV

Soll ich die wichtigsten SPNV-Linien auflisten - genauso wie bisher für Aachen und Mülheim an der Ruhr (S. dort, wie es aussieht...)? Yopohari 09:13, 22. Jul 2004 (CEST)

Mach mal! -- makem

  Ich habe das mal endlich eingestellt. SKX 14.07.06

Wer hat die Linien wieder rausgenommen?--SKX 15:55, 7. Aug 2006 (CEST)

Ich glaube nicht, dass eine Komplettauflistung der RE-Linien inklusive Verlauf in einen Lexikonartikel über Duisburg gehört - es ist schließlich kein Fahrplan. Tabellarische Auflistungen sind hier eh nicht gerne gesehen. In den den letzten Anstrengung, den Artikel lesenswerter zu machen sind glücklicherweise viele Auflistungen verschwunden - und Text draus gemacht worden.--Smit 16:10, 7. Aug 2006 (CEST)

Tornado

Der Tornado ist kein in Deutschland bisher unbekanntes Phänomen. Laut Deutschem Wetterdienst gibt es im langjährigen Mittel ca. 20 bis 25 Tornados pro Jahr in Deutschland. Ich habe das abgeändert.

Aber wie viele dieser 20-25 erreichen die Tornado-Kategorie 2 und gehen durch eine Großstadt ? Ich hab den Tornado selbst in meinem Garten gehabt - war schon heftig.

Einwohnerentwicklung

Bitte nochmal drübergehen:
  • Chronologie 1714, danach 1700 ?
  • Einwohnerzahl am 31.12.1970 fällt etwas aus dem Rahmen (könnten vielleicht 100.000 mehr sein).
Übrigens bisher einer der besten Städte-Artikel. Gruss Geograv 03:14, 2. Aug 2004 (CEST)

Danke für den Hinweis: Die Zahl 1700 war ein typo, es musste 1770 heißen. Ich hab's bereits korrigiert. Die Einwohnerzahl 1970 ist aber in der Tat richtig. In vielen Städten sank die Einwohnerzahl zwischen 1960 und 1970 stark ab (u.a. "Pillenknick"). 1975 waren es dann wieder viel mehr, weil eine größere Anzahl umliegender Städte eingemeindet wurden. Die Einwohnerentwicklung stellt ja den jeweiligen Gebietsstand der Stadt dar und geht nicht vom heutigen Stadtgebiet aus. Martin W. Richter 09:44, 2. Aug 2004 (CEST)

10:32, 21. Feb 2006 89.50.174.160 (→Einwohnerentwicklung) Einwohnerentwicklung - woher kommen die 19%, siehe http://www.duisburg.de/stat... Es wird unterschieden zwischen Ausländern (kein deutscher Pass) 15% und Bevölkerungsanteil mit internationaler Herkunft (Abstammung) 19%. Es ist zu erwarten, dass der Ausländeranteil demnächst immer kleiner wird und der Bevölkerungsanteil mit internationaler Herkunft ständig weiter wächst. - Tenrix 84.62.148.14 13:26, 21. Feb 2006 (CET)

Nach der Umstellung des Internetauftritts der Stadt Duisburg ist wohl Schluss mit aktuellen Daten? http://www.duisburg.de/micr... - Tenrix - 84.63.146.197 18:08, 24. Mär 2006 (CET)

Duisburg soll die zwölftgrößte Stadt in Deutschland sein? Am 31.12.1995 war Duisburg laut http://www.citypopulation.d... auch schon an 11. Stelle, aber jetzt ist es offensichtlich an die 13. Stelle zurückgefallen, wenn die Angaben in Wikipedia stimmen. Nach diesen ist die aktuelle Reihenfolge bei den Einwohnerzahlen:

1. Berlin mit 3.396.531 (31. Oktober 2005),

2. Hamburg mit 1.738.483 (November 2005),

3. München mit 1.288.307 (31. Dezember 2005),

4. Köln mit 975.907 (30. Juni 2005),

5. Frankfurt am Main mit 651.087 (30. September 2005),

6. Stuttgart mit 591.572 (31. Januar 2006),

7. Dortmund mit 584.939 (1. August 2005),

8. Essen mit 584.295 (1. Januar 2006),

9. Düsseldorf mit 576.894 (30. September 2005),

10. Bremen mit 546.305 (1. Oktober 2005),

11. Hannover mit 515.772 (30. Juni 2005),

12. Leipzig mit 503.169 (01. März 2006),

13. Duisburg mit 500.914 (31. Dez. 2005).

88.72.192.36 03:24, 19. Mär 2006 (CET)

Jetzt ist es soweit. Ende Juni ist die Einwohnerzahl von 500.000 erstmals unterschritten worden. Bislang ist diese neue Zahl noch nicht veröffentlicht. Am 30.04.06 lag sie bei 500.131, im Mai 06 gab´s ein paar Einwohner mehr, um dann im Juni unter die 500.000er Schallmauer zu fallen. Hgc 20:45, 7. Aug 2006 (CEST)

S-Bahn Stationen

Im Artikel steht, Duisburg hätte nur 4 S-Bahn Stationen. Das ist so nicht richtig, denn ich kenne Dbg-Hauptbahnhof, Schlenk, Buchholz, Großenbaum und Rahm, weiß allerdings nicht wie die Stationen nach Hbf/Rahm heißen.

Diese fünf sind aber auch alle; nach Hbf kommt Mülheim-Styrum, nach Rahm Düsseldorf-Angermund. Jetzt kann man natürlich darüber streiten, ob man den Hbf mitzählen soll oder nur die vier reinen S-Bahn-Stationen, wo keine anderen Züge halten. M aus du 21:17, 12. Okt 2004 (CEST)

Dies stimmt so auch nicht ganz, denn es gibt noch S-Bahn-Stationen in Hochfeld und Rheinhausen, aber ein wirklich hervorzuhebendes Netz besteht in Duisburg nicht.

Welche S-Bahn hält denn in Hochfeld und Rheinhausen? Dort gibt es keine. Allerdings halten da Nahverkehrszüge. Die halten aber auch noch in Rheinhausen-Ost und es gibt auch noch die Nahverkehrsstrecke von Ruhrort nach Oberhausen, die auch noch Haltestellen in Duisburg hat. Und dann noch nach Moers und nach Entenfang. Aber alles keine S-Bahn. --Schnitte 13:38, 17. Apr 2006 (CEST)

2. Weltkrieg

Es wird detailiert über die Bombenangriffe berichtet, aber nicht über die Verschleppten und Hingerichteten Menschen durch die NS-Diktatur. Etwas Einseitig, oder? Hat jemand Informationen? --Prometoys 01:11, 3. Jan 2005 (CET)

Weiter unten hat bereits jemand den Band 49 der Duisburger Forschungen über Zwangsarbeit erwähnt. Ich habe den Band selber, und habe auch mit den Herausgeber geredet. Der Band ist natürlich wissenschaftlich geschrieben. Ausserdem gibt es eine im November 2005 erschienene Duisburg-DVD. Anfang der 90er Jahre hat es zwei Video-Filme gegeben, auf denen Videomaterial seit (ich glaube) 1905 bis 1964 (Queenbesuch und Moby Dick) zusammengestellt war. Diese Videos waren vergriffen, und sind jetzt als DVD neu aufbereitet worden. Darüberhinaus sind neue Filme eingearbeit, unter anderem eine Bahnfahrt aus den 40er Jahre am KZ-Aussenlage Ratingsee vorbei. Die Aufnahmen sind mit versteckter Kamera gefilmt worden - schon mutig und beeindruckend. Hgc 21:58, 2. Mai 2006 (CEST)

Wappen

Die hier verlinkte Abbildung des Wappens entspricht nicht dem neuesten Stand. Das Wappen wurde schon vor längerer Zeit (ich vermute anlässlich des Stadtjubiläums) dem Zeitgeschmack angepasst. Zur Information: Die aktuelle Version finden Sie unter: http://www.flaggen-server.d... . Der Seitenbetreiber lässt ausdrücklich Verlinkung zu, ich weiss jedoch nicht, wie die Stadtverwaltung dazu steht. --McWood 13:36, 14. Jan 2005 (CET)

Es ist jetzt bereits eine knappe Gereration her, dass die Wappendarstellung modernisiert wurde. Warum dauert das so lange, bis die Tatsache auch hier akzeptiert wird und die veraltete Version verschwindet?

Dies sehe ich genauso. Wieso wird das Wappen denn nicht ausgetauscht?

Parteien im Rat der Stadt

Im Rat der Stadt Duisburg sitzt nicht die PDS, sonder das Bündniss PSD-Offene Liste (PDS-OL). Dies wird häufig unterschlagen, macht aber doch einen Unterschied. Ich hätte das beinahe einfach geändert, aber der Link auf die PDS-Seiten wäre dann ja nicht mehr wirklich korrekt.

Kategorien

M.E. gehören die Unterabschnitte Gemeindereform und Einwohnerentwicklung nicht in die Kategorie "Geografie", sondern in "Geschichte".--Leser 21:29, 3. Mär 2005 (CET)

Gemeindereform würde ich auch unter Geschichte verbuchen, Einwohnerzahlen eher unter Geografie. Aber ich bin da kein Experte, warte lieber noch andere Meinungen ab. --Eike sauer 21:40, 3. Mär 2005 (CET)

Beides ist alles - Geografie ist schließlich eine universelle Wissenschaft, die alles mögliche umfasst. Mir erschien es sinnvoll, unter Geschichte die historischen Daten aufzuführen, unter Geografie eher die Strukturdaten. --Schrapers 22:30, 3. Mär 2005 (CET)

Bilder

Kann es sein, dass die Aufteilung der Bilder momentan ziemlich vermurkst ist? Die Einwohnerentwicklung Duisburgs ist bei "Duisburg-Hamborn" untergebracht und der Brückenturm fristet ganz unten sein kümmerliches Dasein. Kann man da nicht was ändern? --Pacifier 14:07, 27. Mär 2005 (CEST)

Klar. Ansonsten würde ich empfehlen: Sei mutig! -- Stahlkocher 14:42, 27. Mär 2005 (CEST)

Warum wird Duisburg wie "Düsburg" ausgesprochen?

Warum wird Duisburg wie "Düsburg" ausgesprochen? Liegt es an der relativen Nähe zu Frankreich? -- CdaMVvWgS 22:37, 24. Mai 2005 (CEST)

Hat mich auch schon gewundert. Frankreich kann´s nicht sein. Französisch beeinflusst mit seiner Sprachmelodie vielleicht das Monnemerische und das Saarländische. Das war´s aber auch schon. Sind ja doch ~200km bis Frankreich. Dachte es liegt an der Nähe zu Holland. Den Herrn Duisenberg spricht man aber Doisenberg. Ich vermute, dass es eine andere Variante (Kleverländisch ?) Platt ist als es die Niederländer sprechen. AlterVista 12:07, 26. Mai 2005 (CEST)

Duisburg wird auf Niederländisch "Döisbürch" ausgesprochen. Auch der Herr Duizenberg wird "Döisenberch" aufgesprochen. Spazzo 10:57, 29. Mai 2005 (CEST)

Vermutlich ist es eine Folge des ursprünglichen Namen von Duisburg der 800 n.Chr. "Oppidum Diusburh" lautete. Das "Dius" ist dabei wahrscheinlich eine Ableitung des germanischen "dheus" was für sinngemäß mit Überschwemmung übersetzt werden kann. Aus dem gesprochenen "Deus" wurde durch das späteren vertauschen der Buchstaben von "i" und "u" dann ein gesprochnes "Düis" MartinKl 03:15, 13. Jun 2005 (CEST)

Im allgemeinen wird Duisburg als Düisburch ausgesprochen. Alle Niederrheinischen - Niederfränkischen Sprachen wie das Kleverländische, aber auch das Mölmsche, gesprochen in Mülheim an der Ruhr, haben als besondere Kennzeichen, das man das G als CH (machmal auch als J) ausspricht. Bei Düisburch handelt es sich um die Reste dieser Sprache. Mit dem so genannten Ruhrdeutsch hat das Niederrheinische nichts zu tun.

Aufräumen

Folgende Personen werden noch zu den Persönlichkeiten einsortiert:

Paul Bäumer, Johannes Clauberg, Friedrich Arnold Hasenkamp, Johann Gerhard Hasenkamp, Karl Hofius, Friedrich Horn, Joachim Kroll, Emil Wilhelm Krummacher, Gottfried Daniel Krummacher, Friedrich Albert Lange, Johann Peter Lange, Johann Gottlob Leidenfrost, Andreas Mand, Daniel Morian, Alfred Preißler, Helmut Rahn, Günter von Roden, Dirk Stermann, Joseph Stoffels, Wilhelm Tenhagen, Heinz Trökes, Toni Turek, Heinrich Tussmann, Johann Hildebrand Withof, Artur Woll

--He3nry 15:17, 15. Jul 2005 (CEST)

Die, wo es sinnvoll erschien, ergänzt. --He3nry 15:39, 15. Jul 2005 (CEST)

  • Joachim Kroll war wohl vergessen worden, weil sich die Stadt seiner schämt. Aber eine "Duisburger Persönlichkeit" ist er trotzdem. Habe ich nachgetragen. --85.176.120.225 04:36, 17. Jul 2005 (CEST)
Joachim Kroll - Sohn der Stadt. Lustig! Lustig! Gab es da nicht noch so einen Sohn? Spazzo 00:17, 29. Jul 2005 (CEST)

Bei den "Söhnen und Töchtern" sollten vordringlich die genannt werden, die es wirklich sind - ansonsten nur wirklich überregional bedeutende "PERSÖNLICHKEITEN". Ansonsten gilt für den schon zu langen Duisburg-Artikel: Er muss gestrafft werden. Die Beschränkung auf die enzyklopädisch wirklich wichtigen Dinge ist notwendig. --Smit 00:32, 25. Jul 2005 (CEST)

Söhne der Stadt: Manfred Krug und Oswald Pohl. Relevant? --Usneoides 10:48, 15. Aug 2006 (CEST)

Unser Falschparker...

meint wohl, er könne die Praxis der Duisburger Verkehrsüberwachung torpedieren. Dass er keine Ahnung hat, sieht man aus seinen Selbsttherapieversuchen. Er spricht von einigen Millionen, die sich die Stadt ergaunert. Den würde ich dazu verdammen, jedes Schlagloch in der Stadt persönlich auszukitten, damit der mal merkt, was der Verkehr in einer Großstadt kostet. Spazzo 00:14, 29. Jul 2005 (CEST)

Unser Ordnungsamtchef...

meint wohl, dass alle Autofahrer so viel verdienen wie er selbst, und ihnen die durchschnittlich 50€ extra im Monat, die durch den exzessiven Knöllchenterror verursacht werden, scheißegal sind. Und die bösen Autofahrer verlangen dann auch noch, dass sie ihr Auto irgendwo parken können, und daß die Strassen repariert werden, obwohl sie ja so gut wie keine Kfz-Steuer und nur ganz minimale Mineralöl-,Öko- und Mehrwertsteuer zahlen. Wenn das Geld denn mal wenigstens auch für Strasseninstandhaltung investiert würde, oder vielleicht auch mal zusätzliche Parkplätze geschaffen würden. Stattdessen werden überall unnötige Parkverbotsschilder und Poller aufgestellt, 2m breite Fahradwege und nervige Verteilerkreise angelegt.Aber dringend nötige Reparaturen werden nicht durchgeführt. Was soll das? Was sind das für Verkehrsplaner hier in der Stadt?

Bevölkerungszahl - Bevölkerungsprognose 2020

 | Einwohner:
Prognose 2020 || 502.976 (31. Mai 2005)
469.000 (31. Jan. 2005) +

Änderung durch Hgc

 | Einwohner:
Stand 30.06.2005 || 512.090

  • In 3.9 Einwohnerentwicklung steht weiterhin die korrekte Zahl.

Radio Duisburg - Freitag, 20.01.06 - 13:30 Uhr:

"In unserer Stadt leben immer weniger Menschen.

Im letzten Jahr ist die Zahl der Einwohner in Duisburg um mehr als 2700 auf 501 000 gesunken. Dabei ist die Zahl der Duisburger mit deutscher Staatsangehörigkeit deutlich zurück gegangen, während der Ausländeranteil um 0,2 Prozentpunkte auf 15,1 Prozent anstieg. Die geringsten Verluste müssen die Stadtteile Alt-Walsum, Beeckerwerth, Huckingen und Mittelmeiderich hinnehmen. Diese scheinen nach wie vor als Wohnorte beliebt zu sein.

Als Verlierer zeigen sich nach der Auswertung des Duisburger Amtes für Statistik die Ortsteile Homberg, Hochheide, Obermeiderich, Marxloh und Rumeln-Kaldenhausen. Hier wanderten 2005 zum Teil mehr als 500 Einwohner ab."

Neben dem Problem sich auf die korrekte aktuelle Bevölkerungszahl zu einigen, wird bald die Frage auftauchen, wie die Bevölkerungsprognose 2020 hier dargestellt werden kann.

Da wird es von interessierter Seite heftigen Widerstand geben.

Gruß, Tenrix 84.62.158.213 14:46, 20. Jan 2006 (CET)

  • Die Quelle vom 30.06.2005 ist erstaunlicherweise natürlich auch das Amt für Datenverarbeitung uns Statistik in Duisburg.
In der Tat hat Radio Duisburg seit 13:30 die o.a. Nachricht gemeldet, und sie folgt gleich um 18:30 und 19:30 auch noch mal ;-). Äusserst spannend wird sich der Ausländeranteil in den kommenden Jahren entwickeln. Nach Unterlagen, die dem Rat der Stadt im Jahre 2004 vorlagen (Schulentwicklungsplan), wird sich der Anteil deutlich reduzieren. Nicht etwa, weil keine Ausländer mehr nachkommen, sondern weil dann viele die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Und die Statistik unterscheidet nicht nach deutsch B und deutsch B. Die Frage nach der korrekten Einwohnerzahl wird sich am Montag klären, jetzt, am Freitag, um 18:10 Uhr ist in der Verwaltung keiner mehr anzutreffen ...

Gruß, Hgc 18:13, 20. Jan 2006 (CET)

  • "3.10 Bevölkerungsprognose 2020
Das Amt für Statistik und Europa-Angelegenheiten hat der Verwaltungskommision 2004 eine 'stadttteilbezogene Bevölkerungsprognose für 2020' übergeben. Jetzt wurde der Oberbürgermeister Adolf Sauerland von der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit NRW aufgefordert, den interessierten Bürgern Einsicht zu gewähren." Wie schaut die Zustimmung zu diesen Eintrag aus? Wenn sich der Trend der letzten zehn Jahre fortsetzt, hat Duisburg in 2020 450.000 Einwohner. Der vom Rat zur Kenntnis genommene Pflegeplan 2005 macht eine Vorhersage von 472.000, bezieht sich aber auf NRW-Daten aus 1998. Die Kirchengemeinden haben die 'stadttteilbezogene Bevölkerungsprognose für 2020' eingesehen und schätzen die Zahlen im Vergleich zu eigenen Daten als geschönt an.

Gruß, Tenrix - 84.62.141.231 14:23, 21. Jan 2006 (CET)

Einwohner absolut in 2003: 506496 |

Einwohner absolut in 2005: 500342 |

Einwohner absolut in 2010: 485574 |

Einwohner absolut in 2015: 471694 |

Einwohner absolut in 2020: 457047 |

Gruß, Tenrix - 84.62.165.166 18:42, 11. Feb 2006 (CET)

  • Ich hab gehört, dass in den neuen offiziellen Statistiken der Stadt Duisburg zwischen Migranten und Bürgern internationaler Herkunft (z.B. Duisburger Westen 31 Prozent) unterscheiden wird. Wer kann sich da mal umtun? Nach der Reform des Stadt-Servers ist ja viel OnlineDatenMaterial verschwunden; das war übrigens keine Entscheidung der Politik! – Tenrix - 84.62.160.187 17:18, 15. Apr 2006 (CEST)

  • Es ist schon interessant, dass Daten zum Thema Ausländer und Mitbürger internationaler Herkunft aus dem Artikel verschwunden sind. Schöne Neue Wiki-Welt, Chicago-Verhältnisse in Duisburg :( - Hier nun Aktuelles: Das Amt für Statistik hat zusätzliche Angaben zur Bevölkerungstatistik (Stand 31.12.2005) veröffentlicht. Neben dem sonst angegebenen 'Ausländeranteil' wurden jetzt 'Mitbürger mit Migrantionshintergrund' (31,7%) gesondert ausgewiesen. Heute leben 75.572 Ausländer von den insgesamt 159.036 Migranten in Duisburg (500.914). Seit 1982 wurden 47.134 eingebürgert. Mitbürger mit Migrationshintergrund in Duisburg (in Prozent):
    • Bruckhausen => 82,6
    • Hochfeld => 63,5
    • Ober-Meiderich => 57,6
      | Wer hat eigentlich das Verschinden des bisherigen Materials auf dem Gewissen? - Tenrix - 84.62.183.233 22:38, 19. Apr 2006 (CEST)

Wenn wir die Einwohnerspalte schmaler machen und Einwohner abkürzen, passt eine vierte Spalte daneben. Dort kann die Quartalsentwicklung der Bevölkerungszahl dargestellt werden. - Tenrix - 84.62.156.1 08:11, 19. Mai 2006 (CEST)

Die Bürger

Innitiativen für Duisburg - Wendepunkt und Neubeginn | Wenn jemand auf die Idee kommt, einen Revert zu machen, kann auch überlegt werden, ob zukünftig Abschnitte eines Artikels bei Wikipedia in die Qualitätssicherung gesteckt werden können. Tenrix - 84.62.149.211 22:36, 22. Feb 2006 (CET)
Zunächst heisst es Initiative, zum anderen fehlt da jegliche Information... wenn wenigstens auch nur eine einzige Initiative aufgezählt würde könnte man es evtl stehen lassen, so aber gehört's nun wirklich nicht in einen Artikel. Gruß, Xantener 22:42, 22. Feb 2006 (CET)
Danke für den Hinweis und Kommentar: Bündnis für Familien wäre eine erste. Vielleicht kommt so Schwung für Lösungen auf. Probleme stehen ja genug im Artikel. - Tenrix, 84.62.149.211 22:54, 22. Feb 2006 (CET)
Kann ein Abschnitt eines Artikels von Wikipedia zur Zukunft beitragen? - Tenrix - 84.62.161.123 23:40, 18. Mär 2006 (CET)

Sport

Die tabellarische Übersicht über Top-Vereine finde ich gut. Aber. man sollte sich auf Begrenzungen einigen. Entweder nach Spielklasse (zB. nur 1.Liga, 2.Liga), nach Sportart (nur olympisch, und das sind schon viele). Als ich noch in einer Sportredaktion gearbeitet habe (1990/91) hiess es, dass Duisburg allein rund 40 Erstligateams stellt. Jetzt ist das Mengenproblem noch nicht da, aber es wird kommen, Hgc 17:26, 2. Mär 2006 (CET)

Da muss ich Dir recht geben. Wir sollten uns bei der Vereinstabelle auf eine Eintragungsbeschränkung einigen. Ich schlage vor, wir nehmen alle Vereine aus einer 1. und 2. bundesweiten Liga auf. In unserem Fall sind das der MSV, der FCR, der EVD und der ASCD. Ausnahme sind Besonderheiten wie bspw. ein eigenes Sportstadion (wie die Duisburg Dockers oder der Duisburger Kanuverband) Alle anderen Vereine müssten wieder entfernt werden. 80.141.76.10 16:24, 5. Mär 2006 (CET)

Wieso ist eigentlich der Marathon nirgends erwähnt? Diese jährliche überregionale Großveranstaltung sollte doch auch irgendwie genannt werden. Ich habe gerade nur keine Idee, wie ich das geschickt einfügen könnte. --SKX 08:49, 18. Jul 2006 (CEST)

Na, bei "Spocht" ;) - AlterVista 09:23, 18. Jul 2006 (CEST)

Arbeitsmarktzahlen

Wie steht Ihr zum Vorschlag, Arbeitsmarktzahlen zwölfspaltig darzustellen? Entwicklungen würden so erfasst.
1. Zeile: Jahreszahl von 1995 bis 2007
2. Zeile: Arbeitslosigkeit im Jahresschnitt in %
2a Zeile: Monate des vergangenen Jahres
2b Zeile: Arbeitslosigkeit zum Ende des Monats des Vorjahres in %
3. Zeile: Monate des aktuellen Jahres
4. Arbeitslosigkeit zum Ende des Monats in %

wie zum Beispiel in Der Stadtrat - Tenrix - 84.62.178.61 17:54, 1. Mär 2006 (CET)

Prinzipiell ist das eine sinnvolle Erweiterung. Aber es besteht die Gefahr, dass sich hier Statistik-Friedhöfe bilden. Ich weiss leider nicht so gut, wie die Tabelle produziert werden kann. Die Duisburger Agentur gibt monatlich eine Grafik heruas, die die AL-Zahlen der letzten Jahre graphisch darstellt. Die aktuelle Übersicht, also von gestern 28.02.06, liegt mir gerade vor und zeigt den Zeitraum vom 01.12.98 bis heute. Diese Grafik dürfte es von jeder Arbeitsagentur geben. Hgc 18:33, 1. Mär 2006 (CET)

Vielleicht findet sich ein interessierter FormatierungsSpezialist. (Prozente oder Absolutzahlen?) Ich habe oben noch die Zeile 2a und 2b eingefügt; dann gibt es zum Jahreswechsel nicht soviel Fummelei. - Tenrix - 84.62.175.170 17:01, 3. Mär 2006 (CET)

Weblinks

Ich habe hier ein interesanntes PDF-File über "Duisburg als Handels- und Hafenort im Mittelalter und der frühen Neuzeit" gefunden. Kann man das als Weblink angeben? --Zahnstein 05:23, 2. Mär 2006 (CET)

Brücken, Bäume, Kinder, Jugend, ...

Was ist denn an der Geschichte dran, Duisburg habe soviele Brücken wie Venedig? - Tenrix - 84.62.175.170 16:55, 3. Mär 2006 (CET)

Und was sollte daran so besonders sein? Venedig ist eine flächenmäßig sehr kleine Stadt, Duisburg eine große. Da ist es nicht schwer, mehr Brücken als Venedig zu haben. Auch Berlin hat mehr Brücken als Venedig. Allerdings gibt es einen anderen Superlativ: in keiner deutschen Stadt der alten Bundesrepublik gibt es so viele Straßenbäume wie in Duisburg.212.63.57.45 09:38, 22. Mär 2006 (CET)

und wo sind sie ? Bei Infrastruktur hab ich ein Loch gelassen G-Michel-Hürth 13:28, 25. Mär 2006 (CET)
"Kütt" - Machste was für die Bäume? ... und was ist mit Kinder und Jugend? - Tenrix - 84.62.166.94 22:04, 25. Mär 2006 (CET)
Nee Bäume kenn keine in DU, Kinder auch nicht aber die DU-Artikel habe ich gelesen und die Rheinbrücken daraus aufgebaut. Jetzt fehlen noch ein paar Bilder hier für DU, die Brückenartikel und den Abschnitt Rheinbrücken bei Rhein. Gibts denn nicht auch ein paar Semiprofis, die das haben und können ? G-Michel-Hürth 20:23, 3. Apr 2006 (CEST)
Es gibt Bäume in Duisburg Auch sog. Besondere. Ich habe vor ca. 10 Jahren mal mit der "Stiftung Deutscher Baum" (oder so ähnlich) zu tun gehabt. Und damals waren ein paar Duisburger Bäume in deren Liste vertreten.Hgc 19:56, 8. Apr 2006 (CEST) Danke an G-Michel-Hürth für den neuen Artikel Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke im Projekt Brücken in Duisburg – Tenrix – eben drum - 84.62.174.217 21:21, 5. Apr 2006 (CEST)
Wie verlinkt man eigentlich auf einen Absatz? - ... und als nächstes wären die Hafen- und Ruhrbrücken dran ;)

Abgebrochene Lesenswert-Diskussion

Scheint mir thematisch vollständig zu sein und beleuchtet ganz unterschiedliche Seiten der Stadt, die mit zahlreichen Vorurteilen zu kämpfen hat. - AlterVista 11:54, 4. Mär 2006 (CET)

  • contra duisburg ist wohl das kassel des ruhrgebiets... der artikel bietet eine gute arbeitsgrundlage. anfang sollte man mit der umwandlung der meisten listen in texte, entfernung dieser abartig hässlichen straßenschilder aus dem verkehr und keine links in überschriften--Carroy 13:26, 4. Mär 2006 (CET)

  • Abbildung
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    Contra

    Contra -- da stimme ich mit meinem Vorredner überein. Julius1990 14:38, 4. Mär 2006 (CET)

    • Abbildung
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      Contra

      Contra - ab ins Review damit --Schlendrian Schlendrian 15:46, 4. Mär 2006 (CET)

      • Beleidigt mir mein Duisburg nicht - meine Ma wurde dort in Hamborn geboren und ich habe viele schöne Erinnerungen an die Stadt. Duisburg ist eine uralte Hansestadt, hat eine tolle Kneipenszene am Binnenhafen und einen sehr schönen Zoo mit einer sehenswerten und artgerechten Koala-Anlage und - sehr selten in Deutschland - Wombats! Und in der neu gestalteten Innenstadt steht ein knallbuntes Riesenweib von Niki de Saint Phalle. Aber der Text ist so nix, komische Sprache und zu viele Auflistungen. Bin auch fürs Review und werde daran mitarbeiten. Daher noch contra (seufz).--Coolgretchen 19:37, 4. Mär 2006 (CET)coolgretchen
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        Contra

        Contra mit Bedauern. Aber die vielen Listen zeigen, was eigentlich möglich wäre. Und es gibt soviel Literatur! --Luha 19:51, 4. Mär 2006 (CET)

        So, habe ihn ins Review gepackt. Nach der Einstimmigkeit hier könnte man die Abstimmung eigentlich beenden. Soll man sie lassen, um noch ein wenig auf den Reviewprozess aufmerksam zu machen? - AlterVista 20:12, 4. Mär 2006 (CET)

          • finde ich, ja, lassen wir es noch ein wenig drin.--Coolgretchen 20:47, 4. Mär 2006 (CET)coolgretchen

        • auch
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          Contra

          Contra . Nur leider ist es hier nicht gern gesehen, Review und Abstimmung gleichzeitig laufen zu lassen. Daher entferne ich den Artikel hier jetzt ... Cottbus 05:15, 5. Mär 2006 (CET)

          Welches Image hat unsere Stadt?

          Bekannt wurde Duisburg durch Kneipenschlägereien??? Ist mir völlig neu!

          Ich habe den Eindruck, dass in dem Wikipedia-Artikel das Bild einer modernen und künstlerisch reichen Stadt wiedergegeben werden soll. Das finde ich gut. Wir sollten aber ernsthaft darüber nachdenken, ob damit wirklich das authentische Duisburg gezeigt wird. Es gibt Stadtteile wie Marxloh und Bruckhausen, die ein vollkommen anderes Stadtbild vorweisen können. Wir sollten nicht versuchen etwas vorzugeben, was wir nicht sind. Positive Beispiele für das Zulegen eines glaubwürdigen und originalen Images sind Städt wie Berlin, Detroit, Pittsburgh und Bochum. Duisburg besteht nicht nur aus Technologieparks und Grünanlagen. Wir haben eine sehr ausgeprägte Jugend- und Gangstakultur- warum kommt diese in unserem Wikipedia-Artikel nicht vor? Wenn es uns gelingt, dass häßliche, was Duisburg ausmacht, als schön darzustellen, müssen wir uns als Stadt nicht mehr hinter einem Lifesaver-Brunnen und dem Innenhafen verstecken. 80.141.76.10 16:38, 5. Mär 2006 (CET)

          Da fragst Du was... Ich kann da keine blitzschlaue und erschöpfende Antwort geben, nur ein paar Gedanken
          • Duisburg wird in den Medien tendenziell zu negativ dargestellt. Die ZDF-Geschichte mit Marxloh ist inzwischen wohl legendär. Bei Bedarf suche ich noch einen Link. Jedenfalls sollte man diese Klischees nicht stützen.
          • Die heutige Stadt Duisburg besteht eigentlich aus einer Reihe ganz unterschiedlicher Städte. Die Eingemeindung von Rheinhausen und wie kontrovers das verlief ist sicher noch präsent, aber wenn man sich die Unterschiede der Stadtteile Serm (dörflich, landwirtschaftlich), Rahm (Vorortcharakter, fast düsseldorfich), Huckingen (neu-bzw. post-industriell, bürgerlich), Großenbaum und Bucholz ((klein-)bürgerlich), Wedau (ist fast soetwas wie ein "Sportstadtteil"), Neudorf (urban), Dellviertel (studentisch, künstlerisch), Rheinhausen (Arbeiterviertel), Bruckhausen (schwerindustriell), Hüttenheim und Marxloh (extrem stark von Gastarbeitern und deren Nachkommen geprägt) etc. vor Augen führt, muss man sagen, dass man kaum eine Aussage treffen kann, die auf alle Stadtteile zutrifft.
          • Die Besiedelung des Südostens ist nach meiner Einschätzung in der Tat relativ locker mit viel Grün. Die Stadtteile selbst sind zum Teil zwar relativ dicht besiedelt, Regattabahn und Seen ziehen sich östlich des Kalkweges und östlich von Großenbaum jedoch sehr auflockernd über fast die Hälfte der Nord-Süd-Ausdehnung hin.
          • Was wirklich gruselg ist, ist, wie wenig Dusiburg aus seiner Position am Rhein macht. Der Innenhafen kompesiert das zwar, aber von Konstanz bis Düsseldorf machen eigentlich alle Rheinanliegerstädte etwas aus ihrer Lage (und zwar nicht nur industriell). In Duisburg hat man den Eindruck, dass der Rhein nur ein Verkehrsweg ist, der für Schiffe prima ist, für den Straßenverkehr und den Normalbürger jedoch nur ein Ärgernis.
          • Was Kunst und Kultur angeht, setzt Duisburg auf modernes. Lehmbruckmuseum und Küppersmühle beherbergen in der Hinsicht durchaus bedeutendes, der Lifesaver ist der erste Hinweis für den Fremden, dass dies soetwas wie ein Anliegen der Stadt ist. Ist auch logisch. Nachdem nahezu alles Historische aus der Stadt getilgt wurde und nachdem die Bergmann- und Stahlarbeiterkultur zu kurz existiert (hat), um auf Dauer identitätsstiftend zu tragen, hat Duisburg keine andere Chance als aus der aktuell entstehenden Hochkultur eine neue Identität zu stricken. Ob das funktionieren wird, weiß ich allerdings nicht.
          • Duisburg bezeichnet sich meiner Meinung nach zu Recht als "Sportstadt". Das gilt unabhängig vom Tabellenplatz und der Liga des MSV. - AlterVista 17:08, 5. Mär 2006 (CET)

          Ein paar Anmerkungen auch von mir:
          Abbildung
          Promenade in Ruhrort
          Bildherkunft

          • Die Position am Rhein wird meiner Meinung nach nur industriell wahrgenommen (Binnenhafen), es fehlt eine „Duisburger Rheinpromenade“ so wie sie Düsseldorf auszeichnet. Der Innenhafen kompensiert das nur zum Teil. Die Promenade am Ruhrorter Hafenmund von der Mühlenweide bis zur Schifferbörse ist zwar sehr interessant, mir gefällt sie, aber es fehlt die Gastronomie.
          • Kulturell im weiteren Sinne zählt mich noch die Route der Industriekultur zu den Highlights Duisburgs.
        • --Raymond 18:04, 5. Mär 2006 (CET)
        • Der alte Geist von Duisburg hat ausgehaucht und der neue ist noch nicht zu erkennen. Es muss ja nicht gleich Bilbao oder Pittsburgh als Vorbild sein, wenn es um Innovation geht. Duisburg-Wikipedia kann ja bei sich selbst anfangen und probeweise die Qualitätssicherung für einzelne Abschnitte eines Artikels einführen. Ich denke, da kommen manche zarte Keime zutage, die dann mit gemeinsamer Hege schnell gedeihen, wie es schon unter Die Bürger angedeutet wurde. Als zweites schönes Projekt könnte die IntegrationsInitiative dargestellt werden. - Tenrix - 84.62.174.153 15:47, 8. Mär 2006 (CET)

          Umwelt

          Wo passen Themen wie Kraftwerksbau, Feinstaub und Biotop-Verbund hin? - Tenrix - 84.62.141.45 22:54, 20. Mär 2006 (CET)
          „Umwelt“ ist schon das richtige Thema. Nach meiner Meinung gibt es drei Möglichkeiten.
          1. direkt vorne hinter Geografie, dann
          2. in den Bereichen Infrastruktur, Wirtschaft und Verkehr, oder
          3. als ganz neuer und dann vielleicht letzter Punkt.
          Ich bin da aber auch unsicher. Hgc 12:19, 21. Mär 2006 (CET)

          Vielleicht könnte man das mal beim WikiTreff Ruhrgebiet diskutieren. Das nächste Treffen ist ja am kommenden Samstag in Gelsenkirchen, Tenrix, wenn Du Interesse hättest ... Hgc 12:19, 21. Mär 2006 (CET)
          Der Termin kommt ein bisschen plötzlich für meine Frau ;-) wo stehen die Termine? - Tenrix - 84.62.191.82 13:41, 21. Mär 2006 (CET)

          Hier Wikipedia:Ruhrgebiet. Geht´s was linkiger?
          Klar: . --Raymond 21:22, 21. Mär 2006 (CET)

          Wie wär´s mit Natur und Umwelt in Postion 7 ? - Tenrix - 84.62.174.222 10:38, 26. Mär 2006 (CEST)

          Duisburg Tourist Information

          Vielleicht wird auch wegen des kommenden Ballereignisses dieser Abschnitt eingeführt; vorzugsweise an zweiter Stelle. - Tenrix - 84.62.191.82 13:51, 21. Mär 2006 (CET)

          Als Vorlage könnten Oxford und Machester dienen; das Tabellarische erleichtert dem Sprachunkundigen die Übersicht.

          Wo soll ich meine Besucher in Duisburg zuerst hinschicken? - Tenrix - 84.62.159.169 22:12, 23. Mär 2006 (CET)

          Zum Geldautomaten. Nein im Ernst. Das hängt natürlich von den Bekannten ab.
          Sind sie sportbegeistert, könnten sich MSV-Arena, Regattabahn und etliche andere Sportstadien anbieten.
          Stehen sie auf Kunst, dann Museum Küppersmühle, Lehmbruck-Museum.
          Historisches Kultur- und Stadthistorisches Museum.
          Einkaufen „CentrO“ - erst später CityPalais (2007) oder Forum Duisburg (2008).
          Im Sommer Zoo Duisburg, Sechs-Seen-Platte, Rheinaue Walsum.
          Essen, Trinken Dellplatz, Innenhafen, viele kleinere Quartiere ....
          also es gibt schon Möglichkeiten, Hgc 23:07, 23. Mär 2006 (CET)

          Also ich als jemand, "der nich von hier is, ne?" und daher das Programm noch mit den Augen des Fremden zusammenstellt habe folgendes Standardprogramm : Innenhafen (Küppersmühle, Stadtmusum, Gastronomie), Innenstadt (geht recht fix), Gasometer Oberhausen & Centro, LPN, Seenplatte, Düsseldorfer Altstadt (sorry), Kaiserswerth (sorry), Bergbaumuseum Bochum. Die Reihenfolge kann natürlich variieren, aber das ist so grob die Reihenfolge in der ich nachdenke. Das ist jetzt auch nicht alles Duisburg, aber ich glaube das ist mit ein Unterschied zwischen Alteingesessenen und "Neubürgern". Für letztere spielen die Stadtgrenzen, Lokalpatriotismus und alte Animositäten kaum eine Rolle. - AlterVista 23:23, 23. Mär 2006 (CET)

          Duisburg ist doch ein echter Knotenpunkt seit 5000 Jahren. Warum sollen wir uns nicht Empfehlungen Jenseits von Duisburg gönnen? - Tenrix - 84.62.174.217 21:34, 5. Apr 2006 (CEST)

          Gliederungsvorschlag:

          1. Überschrift: Tourismus-Interesse (also: Sport, Kultur, Sight-Seeing, Kulinarisches, ..., Jenseits von Duisburg)
          a-d: dann ca. vier ausgewählte Hits
          e: mehr (verlinkt auf den Abschnitt im Duisburg-Artikel)
          2. Überschrift
          ...
          { Jenseits von Duisburg fördert den Netzwerkgedanken, hihi :-) }
          Frau Schröder von Duisburg Marketing hilft gern, sagt sie. Tel. (0203) 305-2523 - Tenrix - 84.62.175.87 14:31, 24. Mär 2006 (CET)

          Welche vier SpitzenKneipen können empfohlen werden? Ist Schacht 4/8 eine? - Tenrix - 84.63.150.25 19:51, 17. Apr 2006 (CEST)

          WOW - um die vier Spitzenkneipen zu finden, sollten wir einen "Zug durch die Gemeinde machen". Erst einmal nur der Innenstadt-Bereich, dann später vielleicht noch die weiteren Stadtteile... zuletzt dann Walsum, dann können wir gleich bei der Fachklinik St. Camillus einkehren.. Hgc 21:49, 2. Mai 2006 (CEST)

          Also, wo sollen wir uns zuerst für Wikipedia opfern? - ein heroischer Selbstversuch, auch für Duisburg. - Tenrix - 84.62.182.85 23:02, 11. Mai 2006 (CEST)

          Das ließe sich ja klären beim nächsten oder übernächsten Ruhrgebietstreffen. Hgc 16:46, 12. Mai 2006 (CEST)

          Eingeschlafene Füße bei Wikipedia ?

          1. Geograhie, 2. Namensursprung, 3. Geschichte, 4. ... - Ist das unsere Stadt beim Aufbruch in die Zukunft? Ajh, die Menschen sind hier total nett. Wo ist der Fun bei Wikipedia, hier in Duisburg zu leben? - Tenrix - 84.63.129.84 20:20, 28. Mär 2006 (CEST) Gugg-kuk! Gibt es bei Wikipedia mehr Kontrolöre als Schreiber?

          Zukunft

          Aus dem Artikel: Halbmillionenstadt. Mmh?! Wie lange noch? Was bringt Schwung? - gerade auch hier bei Wikipedia ! - Tenrix - 84.63.134.79
          500.900 Ende 2005, bei einem jährlichen Verlust von ca. 2.500 (also 200 mtl) müßte es etwa Ende Mai soweit sein ... Hgc 17:41, 4. Apr 2006 (CEST)
          Sogar schon Ende April. Genaugenommen am 29., wenn man linear extrapoliert. Der Marathon findet also am ersten Tag mit weniger als einer halben Million Einwohner statt, nette "Festveranstaltung". - AlterVista 21:09, 7. Apr 2006 (CEST)
          BIP Duisburg - http://epp.eurostat.cec.eu.... - Tenrix - 84.63.145.34 20:25, 10. Apr 2006 (CEST)

          Ändert sich irgend etwas, wenn di Stadt keine "Halbmilionenstadt" mehr ist? 80.141.217.237 12:21, 1. Mai 2006 (CEST)

          ja, duisburg wird dann nach dinslaken eingemeindet. --Bärski Bärski 12:36, 1. Mai 2006 (CEST)

          Veröffentlichung der Stadt, Stand: 31.01.2006 -> 500.757 mit folgenden Einzelheiten
          • Deutsche 263 Geburten 486 Sterbefälle Zuzüge 732 Fortzüge 857 Saldo - 348 damit 425.127
          • Nicht-Deutsche 80 Geburten 19 Sterbefälle 478 Zuzüge 356 Fortzüge Saldo + 183 damit 75.630
          • Summe : 343 Geburten 505 Sterbefälle Zuzüge 1.210 Fortzüge 1.213 Saldo - 165 damit 500.757
        • Wenn also das negative Saldo bei -165 bleibt, dann sind´s noch 4,5 Monate von Januar gerechnet, also Ende Juni. Damit der Status einer Halb-Millionenstadt wieder erreicht wird, wird dann Dinslaken dem Stadtbezirk Walsum zugeschlagen. ;-)) Hgc 21:39, 2. Mai 2006 (CEST)
        • Mich interessiert, wie eine Entwicklung auf der Basis von Fakten wie bei Wikipedia Duisburg dargestellt, gfs. auch von Wikipedia zukunftsweisend begleitet werden kann; eine wikipedianische Kulturfrage. Interessant ist dazu die Mitteilung von Srbauer Srbauer __ tenrix - 84.62.188.24 20:23, 4. Mai 2006 (CEST)

          Die Schöpfung war nie objektiv. Seit Darwin geht es um: "Survival of the fittest." Nicht des Stärksten, sondern des Angepasstetens, interpretiert Gregory Bateson. Duisburg muss da noch kräftig lernen. Das ist auch eine Herausforderung an Wikipedia. Wird es eine Regionalisierung von Wikipedia geben? Dann würde Wikipedia mit sich selbst in den Wettbewerb eintreten - wie bei einem kritischen Thema Abo-Sharing. Was meint wohl Srbauer Srbauer dazu? - Tenrix - 84.62.152.65 22:49, 8. Mai 2006 (CEST)

          Ist Duisburg bei Wikipedia nur eine blasse Spurensammlung? Dortmund im Gegensatz dazu glänzt! Das Intro wurde in den letzten Wochen - vom (wikipedianischen) Geist dieses, unseres Duisburgs - historisch und beim Blick auf die Zukunft verwässert. - Tenrix - 84.62.161.125 00:51, 11. Jun 2006 (CEST)

          Freizeit und Vergnügen | war: Freizeiteinrichtungen

          Ich habe gerade die letzten Unterabschnitte gerafft [LINK] und habe in den Bemerkungen zur Änderung ganz vergessen einzutragen, dass ich den Verweis auf diese Schützenkompanie rausgenommen habe. IMHO gehört das eher in den Artikel zu Duisburg Buchholz und nicht in diesen Abschnitt. - Gruß Gesus 18:00, 7. Apr 2006 (CEST)
          Aus der Einrichtung wurde ... und Vergnügen. Wenn man dem WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz folgt, braucht das Ruhrgebiet etwas Neues jenseits von FunktionärsEliten in eigenem Saft. Vielleicht passt der Titel des Abschnitts so besser?
          Duisburg ist Fun - wegen der Burgfräulein ;-) oder ...! - Tenrix - 84.62.160.220 18:36, 14. Apr 2006 (CEST)

          Medien

          Auf der Duisburg-Seite steht : "Im Duisburger Stadtteil Homberg wurde das Konzept Stadtteil-Blogging Anfang 2006 ins Leben gerufen. Damit wurde die Grundlage zum partizipatorischen Journalismus / Bürgerjournalismus erweitert". Ist "Stadtteil-Blogging" noch als Medium zu verstehen ? Ich sehe die Gefahr, dass sich jedes gedruckte oder im Internet geschriebenes Werk (und das meine ich jetzt erst einmal wertfrei), z.B. Schülerzeitung, Kirchenblatt, Vereinszeit- und festschrift als Medium versteht ... Ich möchte hier keine Grenze vorschlagen, die sollte aber durch eine Diskussion entstehen - vielleicht gibt es bei anderen Artikeln schon Vorbilder bzw. Entscheidungen. Hgc 19:50, 8. Apr 2006 (CEST)
          "Stadtteil-Blogging" ist eine Innovation, die aus Duisburg stammt. Es ist ein Stück Zukunft der 'Peer to Peer'- Information und eine Alternative zur lokalen Berichterstatung zu den rückläufigen Print-Medien wie WAZ und NRZ. Von der WAZ - wie von Chefredakteur Ulrich Reitz geplant - gibt es bald eine Gratis-Zeitung für Duisburg. Die können wir dann wie eine Schülerzeitung getrost bei Wikipedia aufnehmen. Das gibt garantiert keine Diskussion. - Tenrix - 84.62.176.220 22:29, 10. Apr 2006 (CEST)
          Zu den neuen Duisburger Medien gehört auch www.duisboard.de sowie ein Stadtteil-Forum in Homberg. Das sind dann etliche hundert Leser am Tag. Das entspricht einer Einschaltquote bei Studio 47 von einigen Prozent. - Tenrix - 84.62.184.219 13:51, 11. Apr 2006 (CEST)
          Mag sein, aber gehörte soetwas nicht eher in ein Stadtwiki? Mal angenommen zwei Duisburger Medienorgane hätten beide gleichermaßen N Nutzer. Das eine bundesweit, mit einer natürlich geringen Quote, das andere vollständig und ausschließlich in Duisburg. Das letztere wäre das erfolgreichere, da es bei seiner Zielgruppe eine weitaus höhere Quote erreicht. Die Zielgruppe der Wikipedia sind jedoch die Leser in DACH. Folglich wäre das erstere Medium eher für Wikipedia relevant. Vielleicht ist es ja an der Zeit für ein eigenes "Ruhrwiki". Heute am Tag der Kulturhauptstadtentscheidung für 2010 wäre vielleicht sogar der goldrichtige Tag sich das vorzunehmen... Weiß jemand, wie das geht? ;) - AlterVista 14:19, 11. Apr 2006 (CEST)
          Mmh! Sehr interessant! Als Ein-Text-Verfahren bildet Wikipedia eine sich-selbst-läuternde Gruppe ab. Das Resultat wird im Konsens getragen. Der Schwerpunkt der Gruppe - das gewogene Zentrum - outet sich in der Beschreibung des War-, Ist- oder Wird-Zustands. Mit einem RuhrWiki zielten wir in die Zukunft. :-) Duisburg braucht Innovation: Gnade für das Stadtteil-Blogging ;-) - Tenrix - 84.63.148.106 20:46, 11. Apr 2006 (CEST)

          2. Weltkrieg

          Hallo,

          es ist richtig, daß aus der betreffenden Zeit bzw. aus den Jahren 1933-1945 viele wichtige Aspekte bislang nicht aufgeführt worden sind. Dazu müßten sich allerdings einmal diejenigen auf die Duisburg Seite bewegen, die über entsprechende Kenntnisse verfügen. Als ein wichtiger, mitunter sehr trauriger Aspekt der Zeit sei nur die Zwangsarbeit erwähnt. Hierzu ist bereits 2004 der Band 49 der Reihe "Duisburger Forschungen" von Kanther ISBN 3-87463-365-9 erschienen.

          Grüße, Eric

          Aussprache

          In der Aussprache steht Dy:sbrk, aber fehlt da nicht noch ein u zwischen b und r? Das r mag verschwinden, aber das u doch nicht. --Schnitte 13:44, 17. Apr 2006 (CEST)

          das "fehlende" u verschwindet nur auf deinem bildschirm. es steht ein IPA-symbol dort, was dein rechner offensichtlich nicht darstellt. tipp: unicode! --Bärski Bärski 13:59, 17. Apr 2006 (CEST)

          Review

          Nach einhelliger Meinung in der Abstimmung zu den Lesenswerten also hier nun Duisburg. - AlterVista 20:11, 4. Mär 2006 (CET)

          Review tut Not, aber die Grundlage ist gut. Zusätzlich zu den bereits in der Lesenswert-Diskussion aufgeführten Verbesserungsvorschlägen nur eine Bitte: Vor er Erklärung des Stadtwappens links klein das Wappen nochmals einblenden. Damit man nicht immer nach ganz nach oben zurückscrollen muß. --Presse03 23:07, 4. Mär 2006 (CET)

          • Stadtgliederung: Hamborn, Meiderich und insbesondere Ruhrort haben eine lange städtische Tradition, die in der Beschreibung etwas stärker berücksichtigt werden sollte.
          • Geschichte: Französische Truppen parodoieren nicht, sondern paradieren. Die stark zerstörte Altstadt wurde endgültig im Jahre 1950 durch autogerechte Stadtplanung vernichtet.
          • Religionen: In Duisburg lebten im 16. Jh. mehrere Konfessionen nebeneinander. Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (vor und nach 1933) könnte man etwas mehr schreiben.
          • Die Bevölkerungsprognose gehört als reine Spekulation nicht in diesen Artikel.
          • Städtepartnerschaften: Jeweils ein Satz zu den Partnerstädten (Portsmouth und Calais, Wuhan, Wilna und Gaziantep) wäre wünschenswert.
          • Bauwerke: Hier fehlt die Universität.
          • Verkehr: Der Hauptbahnhof Duisburg wurde 1931-34 erbaut. Außerdem existiert immer noch eine Bahnlinie von Ruhrort über Meiderich nach Oberhausen sowie mehrere ehemalige Trajekte (siehe auch Siehe auch), die später durh Brücken ersetzt wurden. Die Bundesstraße 8 und die Rheinbrücken könnten ebenfalls erwähnt werden.
          • --Kapitän Nemo 23:59, 4. Mär 2006 (CET)

          • Die nach dem Krieg stark zerstörte Altstadt wäre auch ohne Krieg bereits in den 40er Jahren umgestaltet worden. Duisburg hatte auch vor der Zerstörung keine schöne Altstadt.

          • Die Bevölkerungsprognose mag ja spekulativ sein. Aber sie ist eben über Duisburg gemacht worden.

          • Damit dies ein guter Artikel wird, muss das Typische und Spezifische der Stadt herausgearbeitet werden und das erreicht man nicht durch eine Aufzählung, was es dort alles gibt. Duisburg zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass es eine geographisch außerordentlich günstig gelegene Stadt ist, die allerdings auf Grund der politischen Entwicklung Deutschlands sich nie wirklich hat emanzipieren und ihre Position deshalb auch nie hat ausbauen können. Letztlich geriet die freie Reichsstadt nämlich unter die Räder der Machenschaften der deutschen Fürsten, denen wir letztlich auch die regionale Zersplitterung Deutschlands verdanken. (Ein ähnliches Beispiel bietet der heutige Stadtteil Kaiserswerth in Düsseldorf). Man geht in Duisburg behutsam mit der Rolle der Stadt um. Man weiß nämlich dort, dass man vor allen Dingen mit Voruteilen und mit einem negativen Image zu kämpfen hat und alles daran setzen muss, sich nicht unweigerlich der Lächerlichkeit preiszugeben. An Duisburg erkennt man, dass eine Stadt in Deutschland - anders als sonst in der Welt - nicht alleine durch wirtschaftliche Größe an Bedeutung gewinnt. Das ist es, was man am Ende an Hand des Beispiels Duisburg lernen kann.
          Overloper 10:54, 7. Mär 2006 (CET)

          Der Geschichtsteil sollte komplett in Fließtext umgearbeitet werden. IMHO. -- Stahlkocher 22:18, 7. Apr 2006 (CEST)

          Zumindest die Zahlen der Bevölkerungsprognosen sollten entfallen, der eindeutige Trend aber erwähnt bleiben. Bei dem genannten hohen Migrantenanteil sollten Schwerpunkte wie Hochfeld und Marxloh herausgestrichen werden. Dabei sollte auch erwähnt werden, dass in Medien und Politik Marxloh als Negativbeispiel für Einwanderunsgpolitik herangeführt wird („Ghettoisierung“). Gabs da nicht auch mal so eine Abstimmung gegen den Bau eine Moschee? Oder war das in Hamborn?
          Der Geschichtsteil sollte konsequent in Fließtext umgewandelt werden.--M. Yasan 10:57, 17. Apr 2006 (CEST)

          Bitte für das Bild :Bild:Duisburg-nrw.jpg PNG oder SVG verwenden. --Phrood 19:41, 27. Apr 2006 (CEST)

          • 1. Wo kann ich die Abstimmung und die Diskussion zur Kandidatur Duisburgs zu den lesenswerten Artikeln nachlesen?
          • 2. Ich würde mir wünschen, dass das Kapitel 7 (Natur und Umwelt) zu den Studien zur Schadstoffbelastung der Luft und der Böden eine Zusammenfassung macht und wenn möglich auch externe Links zu diesem Thema bietet.
          • 3. Die Bevölkerungsprognosen finde ich wichtig. Ein bischen beschreibender Text aus der Studie der Bertelsmann-Stiftung (falls ein solcher vorhanden ist?), Duisburg scheint Extremfall der Schrumpfenden Großstadt im postindustriellen Strukturwandel zu sein. --Duisburgerin 21:40, 2. Mai 2006 (CEST)

          Bei der Bevölkerungsprognose der Bertelsmänner sollte man vorsichtig sein. Ja, ich würde sie sogar als unseriös bezeichnen. 80.141.241.169 10:38, 7. Mai 2006 (CEST)

          Sie ist teils recht ungenau, zu trivial und schlampig recherchiert. So nach dem Motto: "Ach, über Jena hab ich doch mal was im Spiegel gelesen, da machen wir mal 10% Wachstumn bis 2020 etc." Aber ich verwende sie hin und wieder auch mal als Quelle. Ähm, was wollt ich noch... achja, Bevölkerungsprognosen generell vorsichtig behandeln. Man kann nie wissen, ob Frau von der Leyen noch irgendwas plant, oder die Stimmung positiv oder negativ umschwappt und die Leute plötzlich wieder Kinder kriegen. Bevölkerungsprognosen sind im Prinzip genauso wie die Sonntagsfrage. Es könnte hinhauen, es könnte aber auch völlig daneben liegen. --Michael Sander Michael Sander/Bewertung Michael Sander 21:12, 8. Mai 2006 (CEST)

          Die Größen der Bilder sollten einheitlich gestaltet werden. Möglichst ohne der Angabe von Pixeln.--83.135.155.0 15:49, 11. Mai 2006 (CEST)

          Persönlichkeiten

          Die neue Eintragung ```Franz Josef Antwerpes``` möchte ich mal zum Anlaß nehmen, zu fragen, ob es Regelungen über Persönlichkeiten gibt. Ich habe FJA mal selbst kennengelernt, als er in Duisburg tätig war. ABER dennoch glaube ich nicht, dass jeder, der sich in Duisburg aufgehalten hat, eingetragen werdemn muss. Wer weiß denn, zum Beispiel, dass Werner Müller, früherer Bundeswirtschaftsminister und jetzt Chef der Ruhrkohle AG, einmal zwei Semester an der Duisburger Uni studiert hat (es steht sogar auf der Wikipedia-Seite). Als ich ihn selbst vor einem Jahr daraufhin angesprochen habe, hat Müller selbst abgewiegelt, und er meinte, dass war ja nur `ne ganz kurze Zeit. W.M. sollte jetzt aber auch nicht auf der Seite Duisburger Persönlichkeiten stehen. Hgc 18:40, 6. Jun 2006 (CEST)

          Der Antwerpes war nicht einfach so in Duisburg "tätig". Er war Oberstadtdirektor, das heißt der Chef der Stadt Duisburg! Wenn das nicht wichtig ist, dann weiß ich auch nicht. 80.141.219.194 09:17, 8. Jul 2006 (CEST)

          Entlinken

          Zur Lesenswert-Diskussion fände ich ein Entlinken (Wikipedia:Verlinken#Daten verlinken) angemessen, gerade bei Jahreszahlen und den Lebensdaten der Persönlichkeiten. --Polarlys 17:51, 30. Jul 2006 (CEST)

          Gliederung

          Es erscheint mit sinnvoll, Museen und Kunst in einem Kapitel zu vereinigen. Und genauso auch Freizeit und Erholung - den eine Trennung wäre künstlich und ergäbe viele Überschneidungen. --Smit 11:03, 2. Aug 2006 (CEST) Ein Kapitel Musik, das nur ein einziges Thema (fast nur einen Satz) umfasst, kann man sich sparen. Da ist es wesentlich besser, dass Klavierfestival Ruhr im Vorspann zu erwähnen. --Smit 13:15, 4. Aug 2006 (CEST)

          Zoo-Parkplatz

          Ist das Biker-Treffen am Zoo wirklich lexikonwürdig (unter dem Stichwort "Duisburg")? Kaum. Anekdotische Infos wie "Einsturzgefahr der Brücke bei Massenandrang vor über 25 Jahren" sind es m.E. garantiert nicht. BTW: den Duisburg-Artikel fehlt es nicht an Detail-Infos, sondern an gewichtender Auswahl und insbesondere erklärenden Überblickskapiteln - etwa zur Sozialstruktur der Stadt früher und heute. --Smit 13:15, 4. Aug 2006 (CEST)

          Ja, richtig, das könnte man aber ruhig etwas netter sagen ...
          Kennst du schon Wikiquette und Wikiliebe?
          Liebe Grüße, 195.93.60.66
          Was der mit "kaum" oder "garantiert nicht" herumsülzt... Das ging damal durch die Presse. Wer weiß sonstwo, wo eine Brücke mal von der Polizei vor Einsturz hatte beschützt werden müsen? Relevant ist nicht nur, wenn sich in 2006 Madonna oder die Scorpions auf der Bühne in die Hosen machen. Es ist mit Tausenden Besuchern eines der allergrößten und auch ältesten Motorradtreffs in Europa. Wer da die Relevanz nicht erkennen mag... Knöppe auf den Augen? ...oder "der Geist, der stets verneint"? ... Kassander der Minoer 00:20, 5. Aug 2006 (CEST)

          Abbildung
          Ein Troll..?..
          Bildherkunft

          Klar ist das Motorradtreffen relevant. Und wo auch immer Musik "eingearbeitet" sei: Musik sollte unter Kultur ein eigenes Kapitel haben.
          Liebe IP, warum anonym? Beiße ich?... klar beiße ich. Bin gerade in meiner Trolle-bissigen Phase. Teils beiße ich da offenkundig erfahrene Wikipedianer. Haben aber einen Account mit roter Benutzerseite... Und vergreifen sich in der Tonlage der Zusammenarbeit, oder in den Spielregeln. Sind kurzab, machen unter den Mogelaccounts, was sie wollen. Klar kann man freundlicher sein. Ich bin auch erfolgreich im Zaume, nicht anzufangen. Lleine anpissige Verhaltensweisen aber fordern meinereinen schonmal raus. Wer sich einen roten Sockenaccount zulegt, der weiß das. Sie kriegen da nur, was sie selbst wollten, und was sie tun: Mißachtung. Dasselbe, was sie geben, eben. Und wie weit kommen wir hier, mit unverifizierten Wegwerf-Acocunts, und daraus betriebener Missachtung der mal gutwillig gespendeten Mitarbeit? Genau: wir kommen dahin, dass wir gute Mitarbeit wegwerfen. Smit ist ein Zweit-, Dritt- oder Siebtaccount. Solche Smits und seinesgleichen sollten sich hier verpissen. (Sorry, dass das hier mit Duisburg eher weniger zu tun hat.) Wollte helfen, dass der Artikel sein Papperl bekomme. Und was bekam ich? Löschen meiner Beiträge. Demotivieren. Man gibt sich Mühe, editiert, und ein nasehoher kleiner Sockenpuppenspieler haut es raus. Also, die stinkend roten Smitssocken hier raus. Meine Meinung. Kassander der Minoer 18:29, 5. Aug 2006 (CEST)

          Duisburger Musik fehlt

          Das Versenken des Musik-Abschnittes ist seitens Smit noch nicht erklärt. Keine Musik in Duisburg? Schande.... Zumal, da es nicht stimmt. Immerhin stand da mal was vom Klavierfestival Ruhr. Aber Smit hat´s vesenkt. Warum? Oder trollen wir da mal so´n büschen rum? "Der Geist, der stets verneint..." Ein Typ ohne Benutzerseite. Denke, wer da was wolle. (Trolle?) Der obere Hinweis auf eine Gliederung ist lachhaft. Musik gehört untrennbar zur Kultur; ein Städte-Artikel, dessen Schreibern nichts zur Musik eingefallen wäre, könnte m.E. in einem Jahr dann versuchsweise mal wiederkommen (...mit Musik). Kassander der Minoer 00:20, 5. Aug 2006 (CEST)
          Hallo Kassander, das Klavierfestival Ruhr steht - genauso wie auch das Traumzeitfestival, die Triennale, die Oper und die Philharmoniker - längst im Kulturabschnitt. Ein Kapitel "Musik", das NUR das Klavierfestival enthält, wäre hingegen m.E. grob falsch - denn es böte ein völlig irrigen Überblick über die Duisburger Musiklandschaft. Gruß --Schrapers 13:22, 5. Aug 2006 (CEST)

          Lesenswert-Diskussion 30. Juli - 6. August 2006

          Viele der Anmerkungen, die in einem schon länger zurückliegenden Lesenswert- und Review-Verfahren gemacht wurden, sind jetzt umgesetzt. Durch Straffungen ist der Artikel inzwischen deutliche lesbarer geworden. --Smit 15:52, 30. Jul 2006 (CEST)

          • contra. Trotz der Länge liest sich der Kulturteil absolut belanglos. Das ist fast nur Aufzählung in Textform. Vielleicht lieber was weglassen und dafür besser gewichten. Jahreszahlen bitte entlinken.--Alti hex vo binze 22:49, 30. Jul 2006 (CEST)
          • Pro. Absolutes pro. Wir sind hier bei "Lesenswert und nicht bei "Exzellent", da dürfen Mängel (siehe Text oben) vorhanden sein. Und so viele Mängel sehe ich gar nicht. Durchdacht aufgebaut und gut zu lesen. Überaus gelungene Einleitung mit einer knappen Darstellung der tatsächlich wesentlichen Aspekte. Sinnvolle Zusammenfassung aus dem Detailartikel zur Stadtgeschichte. Ausgesprochen gelungene Illustration mit den Rheinaufnahmen (auch der zugehörige Commons-Bilderbeitrag ist prima). Der vom Vorredner beanstandete Kulturteil ist m.E. eine Mischung aus Text und Listenform. Das finde ich hier insofern gar nicht schlecht, als es erstens die Uferlosigkeit verhindert und zum zweiten und vor allem fast alle knapp angerissenen Themen mit gelungenen Detailartikeln verlinkt sind. Und selbst Schimanski hat seinen Zweizeiler :-). Überlegen könnte man, ob man die Persönlichkeitslisten auslagert, muss aber nicht. Als in Duisburg aufgewachsener Wahlberliner, der immer noch einen kleinen Koffer in Düsbuch und gelegentlich ein Auge auf den MSV hat, bin ich mit der Darstellung hoch zufrieden und sehe sie eher in der Nähe der exzellenten Artikel als unter "Nicht-lesenwert". Allerdings: Als Nicht-Duisburg-Fachmann kann ich nicht beurteilen, ob Fehler oder auch gravierende Lücken vorhanden sind. --Berolina Berolina 12:00, 31. Jul 2006 (CEST)

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          Contra Links in Überschriften, ab dem Abschnitt Kultur ist der Text listenhaft bzw. es gibt nur Listen. Der Artikel ist meiner Meinung nach weit von der Auszeichnungswürdigkeit entfernt. Julius1990 12:04, 31. Jul 2006 (CEST)

          Kannst Du auch irgendetwas Inhaltliches zum Artikel sagen? Ist er inhaltlich Deiner Meinung nach auch weit von der Auszeichnungswürdigkeit entfernt? Wenn Dich die verlinkten Überschriften stören und sie sind tatsächlich nicht das Gelbe vom Ei, nimm sie doch einfach raus. --Berolina Berolina 12:11, 31. Jul 2006 (CEST)
          Ich habe mich doch nicht auf den Inhalt bezogen. Aber von der Form her ist er weit von den Lesenswertstandards entfernt. Bist du der Autor? Wenn ja, dann schau dir doch Mal ausgezeichnete Staädteartikel an. Dort siehst du wie es gemacht wird, und dann hat der Artikel auch Chancen hier. Julius1990 12:46, 31. Jul 2006 (CEST)
          Konkrete inhaltliche Tipps wären hilfreicher als egobashing, von der Form her ist der Artikel durchaus OK. Und ein "so siehst du es wie es gemacht wird" braucht doch wirklich keiner.--83.135.146.91 20:39, 1. Aug 2006 (CEST)
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          Contra Links in Überschriften wurden bereits in Review moniert, nichts ist passiert. Der Punkt wäre erledigt. Ähnlich wie im Wuppertalartikel wird Stadtentwicklung während Industrialisierung nicht deutlich, es wurden ein paar Fabriken gebaut, wo kamen Arbeiter her? Zuwanderung und städtische Reaktion darauf (Stadtplanung usw) Fehlanzeige. Völlig überflüssig die genaue Schilderung der Duisburger Granision in NS-Zeit (Eintrag ins goldene Buch). Wenn man hofft im Demographieteil etwas über Bevölkerungsentwicklung während Industrialisierung zu erfahren, wird man enttäuscht. Da fängt Bevölkerungsentwicklung erst 1970 (!) an + besteht vor allem aus Zukunftsprognonsen (wurde im Review auch bemängelt, aber auch hier ist nichts passiert). Zur historischen Dimension hilft auch Hauptartikel Bevölkerungsentwicklung nicht viel weiter ausser ein paar Zahlen steht da auch nicht viel. Kurz: Für eine von Industrialisierung geprägte Stadt, erfährt man über sozialgeschichtliche Entwicklung des 19./20. Jahrhunderts zu wenig.--Machahn 23:41, 31. Jul 2006 (CEST)

          Lies mal den Artikel Dortmund. Wieso ist der eigentlich lesenswert. Da fehlt doch auch alles, was du bemängelst.
          Liebe/Lieber Unbekannte/r, stimmt wohl, aber Dortmund steht hier nicht zur Debatte. Aber noch einmal ein Artikel über eine Industriestadt bei der Städtewachstum, Urbanisierung und Industrialisierung unterbelichtet sind, ist für mich problematisch. Da sich ja jetzt was am Artikel tut, mal abwarten - vielleicht passiert auch in dieser Hinsicht was und Votum kann sich schnell ändern.--Machahn 10:06, 1. Aug 2006 (CEST)
          Genau das vermisse ich an Dortmund. Auch der Artikel über eine Industriestadt ist vollkommen unterbelichtet hinsichtlich Städtewachstum, Urbanisierung und Industrialisierung.

          • Neutral: Bei den Religionen fehlt der Islam und das in einer Stadt die einen Stadtteil wie Marxloh besitzt.--83.135.180.37 14:06, 1. Aug 2006 (CEST)
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            Pro } Wie gesagt, es geht um "lesenswert", nicht "exzellent". Aber ist noch einiges zu tun, denn den Verbesserungsvorschlägen schließe cih mich an. --Eschweiler 17:55, 1. Aug 2006 (CEST)

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              Pro

              Pro } Der Artikel ist klasse. Ich habe gerade noch ein wenig Hand angelegt. Ich hoffe es findet eure Zustimmung.--Tbachner 21:34, 1. Aug 2006 (CEST)

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                Contra wegen der fehlenden Geschichte zur NS-Zeit. --Luha 13:27, 4. Aug 2006 (CEST)

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                  Pro

                  Pro } So ist der Artikel gut sortiert und absolut lesenswert. --Schrapers 23:36, 5. Aug 2006 (CEST)

                   Diese Diskussion ist beendet. --JHeuser 19:33, 6. Aug 2006 (CEST)

                  Verbände eine Stadt

                  Welchen Verbänden eine Stadt (Kreis) angehört, sollte generell im Kopf erscheinen. Es kann und sollte auch einheitlich Text sein. Eine Info weit unten im Text macht keinen sinn, das man diese Info suchen muss. Vielfach wird der LVR oder der LWL bewusst gelöscht. Man sollte sich an die Fakten halten. Gelsenkirchen z.b geröhrt dem LWL an.

                  Beispiel Duisburg: Die kreisfreie Stadt Duisburg liegt sowohl am Niederrhein als auch am westlichen Rand des Ruhrgebietes. Die Halbmillionenstadt ist die fünftgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens und gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf. RVR und LVR fehlen.

                  --Kamloh

                  Es fehlt tatsächlich im Kopf - und es ist auch gut so. Denn dort sollte möglichst knapp und treffend die Stadt charakterisiert werden, so wie sie sich darstellt. Die Mitgliedschaft in Verbänden gehört da bestimmt nicht - zumal es in der tabellarischen Übersicht schon drin ist. Beim Fließtext: ich füge das mal in die "Geografie" ein - dort steht ja auch schon die Euregio. Und eigentlich könnte auch der Reg.-Bez. dorthin verschoben werden. --Smit 21:27, 14. Aug 2006 (CEST)

                  Es sollte jedenfalls im Ruhrgebiet Einheitlich gestaltet werden. Die Schlechteste Lösung ist jedoch: RVR aufführen, LVR (LWL) nicht aufführen. Dieses wäre keineswegs Neutral, sondern Pro Ruhgebiet im sinne des RVRs.--Kamloh

                  Ruhrgebiets-Einheitlichkeit ist da kein Kriterium. Qualität ist das Kriterium. Und da orientiere ich mich liebe an Köln. Wobei: jetzt ist die Lösung ganz gut. RVR und LVR kommen sowohl in der Tabelle des Kopfes als auch im Text vor. Außerdem steht es im Text quasi ausformuliert: das Duisburg sowohl rheinisch ist als auch zum Revier gehört. --Smit 15:47, 15. Aug 2006 (CEST)

                  Das Duisburg sowohl rheinisch ist als auch zum Revier sehe ich als Mölmscher genauso. Manche Ruhris möchten leider aus dem Rheinischen Duisburg und dem Westfälischen Dortmund nur noch ein Ruhrpott a la Gelsenkirchen machen. Ergebnis ist, der RVR wird aufgeführt, der LVR aus Rheinischer Landesverband wird gelöscht. Wenn beide Verbände gleichberechtigt aufgeführt werden, oder auch nicht aufgeführt werden, damit kann ich als Rheinländer des Ruhrgebiets gut leben..--Kamloh

                  Einwohnerzahl und Gemeindefinanzierung

                  Der Kämmerer der Stadt sagt, dass die Finanzflüsse an die Stadt nicht an Schwellenwerte gebunden seien - siehe WAZ-Artikel. Der sollte es eigentlich wissen.

                  Duisburg fällt unter 500 000-Marke
                  11.08.2006 / WAZ-LOKALAUSGABE / DUISBURG
                  Einwohnerzahl sinkt seit Beginn der 90er Jahre. Kämmerer: "Gefühlte" Bevölkerung liegt weiterhin über der Halbmillionengrenze. Mehr Sterbefälle als Geburten. Abwanderung wird immer geringer. Neubaugebiete wirken
                  Dichte dunkle Haare hatte er schon, der winzigkleine Peter Hoffmann, als er 1958 als 500 000. Duisburger geboren wurde. Was aus dem Beeckerwerther Jungen geworden ist, wissen wir nicht, aber die Zahl 500 000, sie steht nicht mehr. Duisburg verliert Einwohner. "Diese Entwicklung geht schon etwas länger", erläuterte der städtische Kämmerer Dr. Peter Langner gestern gegenüber der WAZ. Bis 1992 habe es nur Bevölkerungszuwächse gegeben, damals vor allem durch Zuzüge aus der ehemaligen DDR und den Staaten Osteuropas: "Seitdem sinkt die Zahl." Die gute Nachricht: Seit der Jahrtausendwende halbierte sich der Einwohnerschwund. Die "gefühlte" Einwohnerzahl, so Langner weiter, liege aber auch weiterhin über der Halbmillionenmarke: Mitzählen müsse man nämlich auch die Menschen mit Nebenwohnsitz in Duisburg und der tägliche Einpendler-Überschuss von außerhalb, jeweils rund 10 000, so dass die Stadt täglich von 520 000 Menschen bevölkert sei. Auch die Millionenstadt Köln, so Langner, erreiche die Siebenstelligkeit nur durch Mitzählen der Zweitwohnsitze. Zwei Ursachen sieht der städtische Kassenwart für den Bevölkerungsrückgang. Seit 1969 gebe es in Duisburg mehr Sterbefälle als Geburten. Der "negative Bevölkerungssaldo" habe 2005 mit einem Minus von 1868 seinen bisher höchsten Stand erreicht, nachdem er Anfang der 90er Jahre noch bei rund 300 gelegen habe. Der Negativsaldo mache 70 % des Bevölkerungsverlustes aus, der im vergangenen Jahr bei 2750 gelegen habe. Langner: "Da kann man als Kommune auch nicht gegen anarbeiten." Anders beim zweiten Faktor, dem "Wanderungssaldo" durch Zu- und Wegzüge. Das Minus lag 2005 bei 965, die Tendenz gehe aber zu einer Verminderung der Abwanderung. Immer stärke mache sich "urbane Qualität" spürbar, die Menschen wieder stärker an die Stadt binde, anstatt sie weiter aufs platte Land ziehen zu lassen. Neubaugebiete wie Innenhafen oder Angerbogen oder das Baulückenprogramm zeigten Wirkung: "Da hat sich einiges getan." Wichtig sei es, Bauland zu familienfreundlichen Preisen anzubieten. "Finanzpolitisch ist die 500 000 übrigens keine magische Zahl", erläuterte Langner weiter. Bei der Berechnung der städtischen Geldzuflüsse von Land und Bund zähle jeder Einwohner in gleichem Maße: "Der Verlust des 500 001. Duisburgers tut genauso weh wie der des 499 999." Von Willi Mohrs

                  --Smit 15:57, 15. Aug 2006 (CEST)

                  Nur so nebenbei: Es hört sich schon sehr spitzfindig an, wenn der gute Herr von 499.999 und 500.001 spricht und dabei die magische Zahl 500.000, um die's ja eigentlich geht, aussen vor lässt. ;) Xantener 16:54, 15. Aug 2006 (CEST)

                  Warum nur die übereilte Korrektur meiner Ergänzung?
                  Die finanzielle Unterstützung (Schlüsselzuweisungen, siehe § 7ff. GFG 2006) von Großstädten durch unser Bundesland ist geregelt im GFG NRW siehe hierzu bitte folgende Quelle: http://www.im.nrw.de/gfg/GF... . In Anlage 2 zu § 10 Abs. 3 des GFG 2006 sind auch die relevanten Ausgangsmesszahlen in Abhängigkeit von der Einwohnerzahl zu finden. Nach aktuell geltender Gesetzeslage würden erst bei einem Unterschreiten von 482 500 Einwohnern geringere Finanzspritzen von der Landesebene zu erwarten sein. Insofern ist an die Äußerung des Kämmerers nicht völlig falsch oder besser bedingt richtig. Eric Zeppenfeld 19:06, 15. Aug 2006 (CEST)

                  O.k. - das habe ich jetzt auch im Gesetz gefunden. So stimmts. Gruß --Smit 19:18, 15. Aug 2006 (CEST)

                  Gliederung/Formatvorlage

                  Ich bin ja nicht grundsätzlich dagegen, wenn sich die Gliederung an der entsprechenden Vorlage orientiert. Aber am Ende ist es entscheidend, dass die Überschriften dem hier stehenden Text entsprechen. Und das heißt: wenn das Kapitel "Einwohnerentwicklung" nicht die Geschichte Duisburgs beschreibt, sondern nur die letzten wenigen Jahrzehnte erwähnt und ansonsten die Gegenwart und die Zukunft beleuchtet: dann passt es nicht unter "Geschichte" - sondern gehört zu "Gesellschaft". Gruß --Schrapers 09:43, 4. Sep 2006 (CEST)

                  Bilderwunsch

                  Hallo, vielleicht mag ja jemand die Statue Triestina von Marcello Mascherini auf der Königsstraße fotografieren und einstellen. Gruß, ReqEngineer ReqEngineer 22:23, 5. Okt 2006 (CEST)

                  Wikipedia Stammtisch

                  Hallo, schaut doch mal auf Wikipedia:Ruhrgebiet rein (diesmal wieder in Duisburg). Wir stimmen gerade einen Termin ab. -- Simplicius Simplicius



                  Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Duisburg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).