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Dune

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Der Artikel Dune gehört zur Kategorie: Dune, Literatur (20. Jh.), Literatur (Englisch), Romanzyklus, SF-Literatur

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Endlose Wüste - Dune
Bildherkunft

Dune (deutscher Titel Der Wüstenplanet) ist der Titel der ersten Folge einer Reihe von Science-Fiction-Romanen von Frank Herbert, und zugleich einer der Namen des Planeten Arrakis, auf dem die Handlung spielt. Dune gewann 1965 als erster Roman den Nebula Award. Ein Jahr später folgte der Hugo Award in derselben Kategorie. Bis heute verkaufte das Buch sich über zwölf Millionen Mal.

Der ursprüngliche Wüstenplanet-Zyklus von Frank Herbert wurde nach dessen Tode um bislang zwei zeitlich früher angesiedelte Romanserien erweitert: Die Frühen Chroniken, die einen direkten Vorspann bilden, sowie die ca. 10.000 Jahre vor den "Frühen Chroniken" angesiedelten Legenden. Autoren dieser neuen Serien sind Frank Herberts Sohn Brian Herbert und Kevin J. Anderson.

Die Wüstenplanet-Serie

Die chronologische Reihenfolge der Romane ist
  1. Der Wüstenplanet – Die Legenden
  2. Der Wüstenplanet – Die Frühen Chroniken
  3. Der Wüstenplanet (Original-Zyklus von Frank Herbert)

Ursprünglicher Dune-Zyklus von Frank Herbert

  • 1965 Dune (dt. Der Wüstenplanet)
  • 1969 Dune Messiah (dt. Der Herr des Wüstenplaneten)
  • 1976 Children of Dune (dt. Die Kinder des Wüstenplaneten)
  • 1981 God Emperor of Dune (dt. Der Gottkaiser des Wüstenplaneten)
  • 1984 Heretics of Dune (dt. Die Ketzer des Wüstenplaneten)
  • 1985 Chapterhouse Dune (dt. Die Ordensburg des Wüstenplaneten)

Die ersten drei Bände hängen zeitlich und in den Hauptpersonen eng zusammen, siehe Dune – die erste Trilogie. Der vierte Band ist einige Tausend Jahre in die Zukunft gesetzt, und die beiden letzten Bände bilden wiederum ein eng aufeinander abgestimmtes Paar. Ein siebter Band sollte die mit Heretics und Chapterhouse begonnene zweite Trilogie abschließen, Herberts Tod verhinderte dies.

Kevin J. Anderson und Herberts Sohn Brian Herbert haben angekündigt, zwei neue Bücher (Hunters of Dune und Sandworms of Dune) zu veröffentlichen. Diese sollen auf Frank Herberts Notizen zum siebten Buch basieren und die Wüstenplaneten-Saga damit abschließen. Hunters of Dune erschien am 22. August 2006 in den USA. Ein Erscheinungsdatum für den deutschsprachigen Markt ist noch nicht bekannt. Die Rechte wurden jedoch bereits an den Heyne Verlag verkauft.

Die frühen Chroniken und Legenden des Wüstenplaneten

  • 1999: Prelude to Dune: House Atreides (dt. Der Wüstenplanet – Die frühen Chroniken 1: Das Haus Atreides)
  • 2000: Prelude to Dune: House Harkonnen (dt. Der Wüstenplanet – Die frühen Chroniken 2: Das Haus Harkonnen)
  • 2001: Prelude to Dune: House Corrino (dt. Der Wüstenplanet – Die frühen Chroniken 3: Das Haus Corrino)
  • 2002: Legends of Dune: The Butlerian Jihad (dt. Der Wüstenplanet – Die Legenden 1: Butlers Djihad)
  • 2003: Legends of Dune: The Machine Crusade (dt. Der Wüstenplanet – Die Legenden 2: Der Kreuzzug)
  • 2004: Legends of Dune: The Battle of Corrin (dt. Der Wüstenplanet – Die Legenden 3: Die Schlacht von Corrin)

Die frühen Chroniken von Brian Herbert und Kevin J. Anderson bilden zusammen einen Handlungsbogen und erzählen die unmittelbare Vorgeschichte zum ersten Roman Der Wüstenplanet. Die Legenden gehen zu den Anfängen des Dune-Universums zurück, und versuchen, die Macht- und Gesellschaftsstrukturen zu begründen. Leider ist die Qualität dieser Bücher schwankend und bei weitem nicht mit den Originalen zu vergleichen. Dies könnte einerseits der Intention selbst geschuldet sein, aber auch damit zusammenhängen, dass Anderson ein reiner Sci-Fi-Autor ist.

Paul of Dune

Brian Herbert und Kevin J. Anderson haben inzwischen eine weitere Trilogie im Dune Universum bestätigt mit dem Titel Paul of Dune. In dieser Reihe werden verschiedene Zeiträume zwischen den bereits erschienenen Büchern aufgegriffen. Ein Band wird voraussichtlich die jungen Jahre von Paul aufgreifen, während ein anderer sich mit den Jahren zwischen der Wüstenplanet und Der Herr des Wüstenplaneten befassen wird und einen Einblick in die Entstehung von Irulans Geschichten liefert.

Inhalt

Erster Zyklus

Die ersten drei Romane (erster Zyklus) stellen eine als Gesamtwerk konzipierte Einheit dar.

Zeitlich ist die Handlung der Romane in einer unbestimmten fernen Zukunft angesiedelt. "Bezugszeitpunkt" ist die offizielle Gründung der Raumfahrergilde, die Handlung beginnt im Jahr 10190 n. G. (= nach Gilde).

Die Menschheit lebt in einem feudalen Imperium unter einem Kaiser (Padishah-Imperator) und lokalen (d. h. planetarischen) Fürsten auf einer Vielzahl von Planeten. Die Navigatoren der Raumfahrergilde stellen die schnelle und einzige Verbindung zwischen den Welten des Imperiums sicher. Daneben bilden die Techniker vom Planeten Ix (sprich: i-x) und der ausschließlich von Frauen gebildete Orden der Bene Gesserit wichtige Machtgruppen. Denkende Maschinen (Computer und Cyborgs) wurden vor langer Zeit in einem Krieg vernichtet (Butlers Dschihad) und dürfen seitdem nicht mehr eingesetzt werden. An ihre Stelle treten Menschen, die zu mathematischen Höchstleistungen konditioniert werden, sogenannte Mentaten.

Die Dune-Saga entfaltet sich in dem Konflikt zweier Fürstenhäuser, Atreides (gesprochen: A-tre-ides, nach dem legendären griechischen Ahnherrn Atreus) und Harkonnen, um die Herrschaft über den Wüstenplaneten (Arrakis, von den Fremen Dune genannt). Dieser ist aufgrund der nur dort zu findenden Droge „Melange“ (zu deutsch Mischung), auch bezeichnet als Spice (deutsch Gewürz), von herausragender Bedeutung: nur die „Melange“ ermöglicht den Navigatoren der Raumschiffe, die Verbindung zwischen weit entfernten Welten herzustellen, indem sie durch ihre hellseherischen Fähigkeiten die überlichtschnellen Schiffe sicher durch den Hyperraum steuern. Dabei "falten" die Navigatoren den Raum. Ohne „Melange“ käme somit die interplanetarische Raumfahrt zum Erliegen und das Imperium würde in einzelne unabhängige Sternensysteme auseinanderfallen. Daneben hat „Melange“ bewusstseinsverändernde und das Altern verlangsamende Eigenschaften und kann entsprechend der Dosierung zu leichten bis erheblichen Suchterscheinungen führen. Aus diesen Gründen ist die Herrschaft über den Wüstenplaneten von entscheidender Bedeutung. Der Romanzyklus beginnt mit der Übergabe des Wüstenplaneten als Lehen durch den Kaiser vom Haus Harkonnen an das Haus Atreides.

Siehe auch: Artikel zur ersten Trilogie.

Gottkaiser

Der vierte Roman der Serie spielt 3500 Jahre nach der Regierungsübernahme von Leto II., dem Sohn von Paul Atreides (Muad'Dib). Der Leser erfährt, dass Leto die Symbiose mit dem Sandwurm eingegangen ist, da nach seiner Vision die Menschheit sonst untergegangen wäre.

Ein wichtiges Motiv dieses Romans ist die Bedeutung der Religion. Leto erscheint gottgleich und wird von einer fanatischen Kirche verehrt. Ohne, dass es den Beteiligten klar wird, plant Leto seinen eigenen Tod, um die von ihm in Fesseln gelegte Menschheit wieder freizusetzen. Dieses Motiv eines sich für die Menschheit opfernden Gottes, ist aus verschiedenen Religionen bekannt. Auch geht Herbert der Frage nach: Wir glauben an Gott - an was glaubt Gott?

Der Roman endet, als Menschen, die genetisch bedingt außerhalb der Vision Letos stehen (Siona Atreides und Duncan Idahos Nachkommen), in die unbesiedelten Weiten des Universums aufbrechen und die Menschheit in die „Unendlichkeit“ verstreuen. Die Diaspora beginnt. Letos Plan, die Menschheit zu bewahren, gelingt.

Mehr im Artikel zum Gottkaiser.

Zweiter Zyklus

Der fünfte und sechste Roman bilden wiederum eine Einheit. Den geplanten Abschlussband konnte Frank Herbert nicht mehr vollenden.

Die Romane sind weitere 6.500 Jahre in die Zukunft gesetzt. Die Menschheit hat technische, biologische und psychologische Fortschritte gemacht, doch die zentrale Frage der vorigen Romane, das Überleben der Menschheit und die Frage, was es ausmacht, Mensch zu sein, kehrt wieder.

Das Universum wird nicht mehr von einem Kaiser regiert; unabhängige Gruppen (Bene Gesserit, Bene Tleilax, Geehrte Matres) ringen um die Vormacht, als die Rückkehr anderer Machtgruppen aus der Verstreuung das Gleichgewicht stört. Die Übermacht dieser Gruppen droht das Ende der Menschheit, einschließlich der Rückkehrer, einzuleiten. Beide Romane verfolgen die Anstrengungen der Bene Gesserit, in deren Rängen viele Nachkommen der Atreides sind, den Untergang abzuwenden.

Mehr im Artikel zur zweiten Trilogie.

Stil

Über weite Strecken sind die Romane von mystischen und philosophischen Reflexionen in Form von Dialogen oder inneren Monologen der Hauptfiguren geprägt. Auch sollte man diese Reihe eher als Philosophiestudien in eine gut durchdachte Sci-Fi-Story verpackt betrachten. Der Stoff galt deshalb lange Zeit als unverfilmbar. Zwar versuchten sich inzwischen mehrere Regisseure mit mäßigem Erfolg an der filmischen Umsetzung des Stoffes, aber bisher scheiterten alle an dessen komplexen und vielfältigen Handlungssträngen. Allgemein wird David Lynchs Erstverfilmung immer noch als beste, aber dem Anspruch des Romans auch nicht gerecht werdende Version angesehen, zumal aus kommerziellen Erwägungen der Produzenten große Teile des ursprünglichen Materials dem Schnitt zum Opfer fielen. Die DVD der 180 Min. TV-Version beinhaltet noch das meiste des ursprünglichen Materials, ist aber leider nicht von Lynch gutgeheißen worden. Auffallend im ersten Zyklus ist der häufige Gebrauch von Worten aus dem arabischen Sprachraum und Beschreibungen von religiösen Tendenzen, die eher dem Islam als dem Christentum zuzuordnen sind. Beim Gottkaiser des Wüstenplaneten gibt es starke Parallelen zum Christentum und im zweiten Zyklus gibt es große Teile, die auf das Judentum hindeuten.

Bezüge zum übrigen Werk

Motive der Dune-Romane finden sich in einigen im gleichen Zeitraum entstandenen kürzeren Romanen und Erzählungen Frank Herberts. Hier sind insbesondere Der Drache in der See (The Dragon in the Sea), Die Augen Heisenbergs (The Eyes of Heisenberg), Die Leute von Santaroga (The Santaroga Barrier) und Die Riten der Götter (The Godmakers) zu nennen.

Wiederkehrende Themen sind bewusstseinsverändernde Drogen (Die Leute von Santaroga) oder Fähigkeiten (Die Riten der Götter), die Frage nach einer stabilen Regierungsform (Die Augen Heisenbergs), genetische Manipulation oder die Züchtung von Übermenschen (Die Riten der Götter, Die Augen Heisenbergs) sowie eine von Frauen geleitete Geheimgesellschaft, die die Regierungsübernahme anstrebt (Die Riten der Götter). Jene Romane lassen sich als literarische Versuche deuten, in denen Frank Herbert seine Ideen entwickelte, bevor sie in sein Hauptwerk einflossen.

Rezeption

Dune gilt seit seinem Erscheinen als einer der besten SF-Romane aller Zeiten und genießt seitdem einen Kultstatus. Das hat mehrere Gründe. Herbert durchbrach das damals übliche Schema des Genres, das sich auf aktionsreiche Abenteuer, gespickt mit mehr oder weniger fantasievollen Schilderungen naturwissenschaftlich begründeter Phänomene, stützte. Stattdessen beschrieb er ein ganzes zivilisatorisches Universum bis in kleinste Details des täglichen Lebens, indem er globale Ereignisse und Entwicklungen seiner Zeit in eine ferne Zukunft extrapolierte. Vor dem Hintergrund des Widerspruchs zwischen Ökonomie und Ökologie als Leitmotiv entwarf er das Modell einer posttechnologischen Feudalgesellschaft mit stark mystifizierenden Elementen.

Die gesellschaftlich relevanten Themen seiner Zeit spiegeln sich direkt oder als Metaphern im Roman wieder: Die schnelle wissenschaftlich-technische Entwicklung, besonders der elektronischen Rechentechnik, rief irrationale Ängste vor der Machtübernahme durch Maschinen und Computer hervor. Damit einher gingen die umfassende Verschiebung und das Wegbrechen traditioneller Werte und religiöser Grundlagen. Vor dem Hintergrund der permanenten Drohung einer globalen Vernichtung durch die Atomwaffen des Kalten Krieges suchte die Jugendkultur Alternativen in östlichen Philosophien und Heilslehren, begleitet vom Konsum psychogener Drogen. Man begann, die ökologischen Auswirkungen der raschen und extensiven Industrialisierung zu hinterfragen. Feminismus, Gleichberechtigung und die neu zu definierende Rolle der Frau wurden zu heftig diskutierten Themen. Nicht zuletzt finden die tiefgreifenden philosophischen Grundsatzfragen, die der Quantentheorie innewohnen, ihren Widerhall.

Es ist leicht nachvollziehbar, dass ein mit solchen Zutaten gespickter Zukunftsroman schnell zum Kultbuch der revoltierenden Jugend in den späten Sechzigern avancierte.

Frank Herbert war vor dem Verfassen der ersten drei Dune-Bücher an Fragen der Wüstenbildung und Ökologie interessiert, und versuchte gleichzeitig, die Abhängigkeit der Menschheit vom Erdöl literarisch (in Form von Melange) zu fassen.

Die Vermischung ökonomischer und religiöser Faktoren auf dem Wüstenplaneten hat viele Parallelen mit der Situation im Nahen Osten.

Verarbeitungen

Verfilmungen

Die Romane wurden bereits mehrfach fürs Kino und Fernsehen adaptiert.

  • Für den Autor/Regisseur Alejandro Jodorowsky, der seit Mitte der 1970er-Jahre vergeblich an einer Verfilmung arbeitete, schuf der Schweizer Künstler H. R. Giger (der 1978 schon für den Film „Alien“ gearbeitet hatte) im Februar 1976 einige Gestaltungsstudien, die dann aber nicht übernommen wurden. Veröffentlicht wurden diese in seinem Buch „Necronomicon“ (ISBN 3855910197). Jodorowsky plante sogar, Salvador Dali für eine 100.000 Dollar Stundengage in seinem Dune-Projekt auftreten zu lassen. Giger beschäftigte sich in den wenigen fertiggestellten Zeichnungen mit dem Planeten der „Harkonen“ .

  • Für Jodorowsky schuf 1975 auch der US-amerikanische Künstler Chris Foss einige Gestaltungsentwürfe, die im Buch 21st Century Foss (ISBN 9063325711) mit einem Vorwort von Jodorowsky veröffentlicht wurden. Foss zeichnete überwiegend Raumschiffentwürfe für das Projekt.

Erfolgreiche Verarbeitungen des Themas werden in folgenden Artikeln beschrieben:

Hörspiel

Ein deutsches Hörspiel ist nicht bekannt, jedoch gibt es das Buch in einer Kurzfassung als Hörbuch. Im Englischen wurde der komplette Original-Zyklus von Frank Herbert verarbeitet.

Parodie: Der wüste Planet

Das englische Original, National Lampoon’s Doon, wurde 1984 veröffentlicht. Franz und Herbert – Der wüste Planet – Die Parodie von Ellis Weiner erschien 1985 in Deutschland.

Spiele

Computerspiele

Es sind mehrere Dune-Computerspiele erschienen:

Dune Generations, eine Verbindung aus Massive Multiplayer Online Roleplaying Game und Echtzeit-Strategiespiel wurde nicht fertiggestellt, da die Firma Cryo Interactive Entertainment geschlossen wurde.

Brettspiele
Es gab zwei strategische Brettspiele zu Dune. Das Brettspiel von Parker basiert auf dem Film von David Lynch.
Kartenspiel
Es erschien ein englisches Sammelkartenspiel zu Dune.
Rollenspiele
Mit Dune: Chronicles of the Imperium (2000) erschien ein englischsprachiges Rollenspiel zu Dune von Last Unicorn Games/Wizards of the Coast.
Browserspiele
Seit einiger Zeit gibt es ein Browser-Spiel für Dune, das über http://www.planetarrakis.de.vu erreicht werden kann.

Siehe auch

Figuren der Dune-Zyklen, Begriffe der Dune-Zyklen, Wikipedia:WikiProjekt Dune

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Dune


Dies ist die Diskussionsseite zum Artikel Dune. Hier sollen Verbesserungsvorschläge für den Artikel diskutiert werden.
  • Neue Beiträge bitte unten oder, falls bereits vorhanden, beim entsprechenden Unterpunkt anfügen.
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Kein SF-Roman

Eigentlich ist Dune gar kein Science-Fiction-Roman da er die Science(eng. Naturwissenschaft) vollkommen wegläßt. Die paar technischen Geräte die verwendet werden sind ganz einfach da und funktionieren. Des weiteren strotzt das Buch nur so von Schwertkämpfen, magischen Ritualen, Tierbezwingungen, Seherei, Duellen usw.. Der Roman ist eher Fantasy die zufällig auf einem anderen Planeten und in der Zukunft spielt. Generator 11:53, 14. Mai 2004 (CEST)

Letzter Kommentar Narretei

Dune ist wohl der wissenschaftlichste aller Future Histories; da er die Kybernetik als zu einer extrem frühen Zeit einbindet (z.B. Ornithopter), auch mit dem genilalen Umkehrschluß, daß Mentaten durch ihre Fähigkeiten zu menschlichen Maschinen werden. Weiters sind auch interessante Befunde über den Einfluß des Körpers auf das Bewußtsein, des Archtypischen auf das Denken etc. vorhanden...soziologisch einzigartig, die Eekenntnis, daß Zivilisation nach nur einer Generation wieder Anarchie oder Archaie werden kann. Letzlich im vorletzen Band wird die Erkenntnistheorie aufgegriffen, die die Beschränkheit der durch die Kapazität unserer Sinne vordefinierte Konstrukion unserer Welt und unseres Denkens thematisiert.

Danke auch dem Eintragenden, daß er darauf nun Bezug nimmt!

mailto:uwe_ebner@gmx.at

kann mich dem nur anschließen

Wer sich mit den vielschichtigen natur- und geisteswissenschaftlichen Themen befassen möchte - über das, was ein aufmerksamer Leser beim Lesen zunächst nur unbewußt aufnehmen wird - dem sei das Buch Frank Herbert von Tim O'Reilly empfohlen. Das Buch ist Science Fiction im besten Sinne!! JohannesMarat

Also ich kann in dem ganzen Text(ok den letzten Band hab ich nicht gelesen) nicht mehr soziologische Fiktionen als in z.B. Herr der Ringe. Jedes Buch das auch nur im entferntesten über Politik handelt hat soziologische Themen in Masse. Wenn man in dem Text die paar technischen Wörter einfach ersetzt(Schutzschild => magische Rüstung; Ornithopter(das sind doch diese Transportflugzeuge) => Flugdrachen; usw.) würde niemand mehr an SF denken. "Den Einfluß des Körpers auf das Bewußtsein" kann man übrigens schon bei Turnvater Jahn nachlesen.
P.S.: Ich halte die Etikette Science-Fiction für eine Beschreibung des Inhalts und nicht für ein Qualitätsurteil. Und ich finde man kann(besonders den ersten Teil) eher mit Lawrence von Arabien im Sagenland beschreiben als mit Vergleichen aus der SF-Literatur.Generator 10:17, 18. Mai 2004 (CEST)

Und wenn ich Messerschmitt und Stuka gegen Tie-Fighter sowie RAF gegen Rouge Squadron ersetze, habe ich dann Krieg der Sterne oder immer noch den 2. Weltkrieg?!?

Das was ich damit sagen will ist das Buch klassische Fantasy ist. Mit allem was dazugehört: Mystik, Schwertkämpfe, Zauberer und Hexen, Seher, Schwertkämpfe und andere Nahkämpfe, Gladitoren, Wilde Völker, Könige und Königssöhne, zu bändigende Monster, magische Tinkturen usw. Generator 09:03, 6. Jul 2004 (CEST)

und nicht zu vergessen: Schwertkämpfe ! ;-)
Was ich damit sagen will: Schubladendenken á la "Fantasy vs. SF" ist müßig. Die guten alten Krimis heißen heute auch neudeutsch "Thriller" (wobei ich das als unterhaltsame Bereicherung empfinde, weil es mich köstlich amüsiert, wie sich manche Ansagerinnen beim "tie-äitsch" die Zunge verknoten ;-); Ähnliches hat ja schon Loriot mit E.Hamann in einem klassischen Sketch thematisiert...), allerdings ändert das Etikett nichts an der Qualität des Inhalts. Es gibt gute und grottenschlechte Krimis und es gibt gute SF und solche von der Stange - für einigermaßen anspruchsvolle Konsumenten unverdauliche Konfektionsware. "Dune" gehört eindeutig zu den Klassikern des Genres, falls man es denn unbedingt einsortieren will. Unbestritten wird auch S. Lem - mehr noch als Herbert - der absoluten Spitzenklasse der eindeutig als "klassische" SF klassifizierten Trivialliteratur zugerechnet - und das obwohl viele seiner berühmten Werke (Beispiele: die Pirx-Geschichten, "Der Flop", die "Robotermärchen" etc...) sich weitaus freizügiger als Herbert im bizarren Märchenfundus bedienen, den menschliche Phantasie so reichhaltig zu produzieren im Stande ist. Dass er auch auch in Gehalt und Umfang Ehrfurcht gebietende ernsthafte literaturtheoretische Werke und eine Bestandsaufnahme der gesamttechnologisch-zivilisatorischen Entwicklung geschrieben hat, geht da meist unter. Wenn weitere Vergleiche herangezogen werden, entpuppt sich die Reduktion der SF auf gerade im Trend liegende pseudonaturwissenschaftliche Effekthascherei (erzeugt durch die Schwemme vorgeblich physikalisch "begründeter" Weltraumfilme mit Special Effects) als absurd. Obwohl "Star Trek" und "Star Wars" von den Verfechtern dieser Linie (der strikten Trennung SF/Fantasy) wohl unisono als Prototypen der SF (wissenschaftliche Fiktion !) eingestuft werden, haben sie doch, entkleidet aller populärwissenschaftlichen Schlagworte (die bei "ST" häufiger vertreten sind) ohne Bezug, weitaus weniger relevante prognostizierbare Substanz als z.B. die heute liebenswert-naiv anmutenden Visionen eines Jules Verne. Vieles davon ist heute Realität. Selbst K. Laßwitz´ zauberhafte Geschichten basieren oft auf verifizierbaren Naturgesetzen und erscheinen im Lichte späterer Erkenntnisse der Physik als weit vorausschauende Visionen - in viel größerem Maße als "moderne" SF-Filme. Es ist unsinnig, Schwertkämpfe und Drachen (übrigens in "elektrischer" Form auch bei Lem vorkommend) in die eine Schublade "Fantasy" einzuordnen, "Strahlenwaffen" und "Kristallwesen" aber in die andere "SF". Die bloße (z.T. inflatorische) Verwendung pseudowissenschaftlicher Begriffe und "Weltraum" machen aus einem reinen Märchen noch lange keine wissenschaftlich begründbare Fiktion, während das Fehlen solcher Zutaten aber durchaus eine stichhaltig begründete mögliche Zukunftsvision aus einer Story machen kann, wenn sie sich auf die Extrapolation gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen stützt und sich nicht nur auf den physikalisch-technologischen Aspekt beschränkt. Das "S" in SF darf nicht automatisch mit Naturwissenschaft/Technologie gleichgesetzt werden. Jede neue naturwissenschaftliche Erkenntnis tritt in Wechselwirkung mit sozialen, ethischen, politischen, philosophischen... Fragen und erzeugt dort gravierende Veränderungen, die widerum auf die Naturwissenschaft zurückwirken. Meines Wissens ist auch die Soziologie eine Wissenschaft (ein "S") und wenn Herbert den Schwerpunkt auf diesen Aspekt legt, zeugt das von einer umfassenderen Weitsicht als sie die meisten reinen "Laser-Antimaterie-SF-Autoren" an den Tag legen. Diesen begrenzten Horizont durchbrochen und das Bild einer Zivilisation in ferner Zukunft unter Einbeziehung aller relevanten Aspekte entworfen zu haben, ist das Verdienst von Herbert und somit verdient sein "Dune" das Prädikat "SF" vor allen anderen Werken mit ähnlichem Anspruch. 80.128.114.110 03:21, 16. Jul 2004 (CEST)
Star Wars wird nicht unisono als SF angesehen. Man unterscheidet auch oft "hard" SF - also SF-Literatur, die sich mehr um wissenschaftliche Korrektheit (d. h. bekannte Naturgesetze gelten im bisher beobachteten Parameterbereich, weitere Naturgesetze werden teilweise erklärt anstatt sich nur in magieähnlichen Effekten zu manifestieren) bemühen. Zur hard Science-Fiction zählt man auch Star Trek sicher nicht. 193.154.191.21 06:08, 18. Feb 2006 (CET)
Die Amis sind da immer wesentlich kreativer, was neue Begrifflichkeiten angeht, die nennen sowas wie Star Trek schon lange "Space Opera" und Star Wars "Science Fantasy"... -- Imladros 00:56, 28. Jul 2006 (CEST)

Bitte keine Haarspaltereien um Begriffe (Dune als Science Fiction)

Ich erinnere nur an einige wenige (natur)-wissenschaftliche Themen, die aktueller denn je sind und hier bereits behandelt wurden: die sog. künstliche Intelligenz und die Gendebatte. Ausserdem die Behandlung der Heisenbergschen Unschärferelation als nicht nur physikalisches Phänomen (ein Gedanke, den auch schon Niels Bohr vertreten hat). Im übrigen finde ich, dass solche Diskussionen für die Wikipedia nichts bringen. Interessant für den Leser eines Nachschlagewerkss ist nur, was ihm eine Information bringt. Die Frage, ob Dune SF ist, ist im übrigen völlig irrelevant, wenn der Autor dafür zwei der bedeutendsten SF-Preise bekommen hat und die Fachwelt ihn für den fast bedeutendsten SF-Autor hält. JohannesMarat 24.5.2004 12:40 MEZ

Im Usenet unter alt.fan.dune gab es hunderte dieser (sinnlosen) Diskussionen und ich will hier das ganze nicht unnötig aufheizen. Fakt (und relevant für Wikipedia) ist nunmal: Dune gilt allgemein als SF. Da kann ich Johannes voll und ganz zustimmen.

Jahreszahl

Um weiteren Änderungen an der Jahreszahl vorzubeugen: Laut englischem Wiki spielt Dune 10191 AG (After Guild). Um auf unsere heutige Zeitrechnung zu kommen, muß man 13200 Jahre hinzurechnen und landet somit bei 23391 n.Chr. --Zico 11:56, 30. Aug 2004 (CEST)

Lemma

Sollte das korrekte Lemma für diesen Artikel nicht „Der Wüstenplanet“ sein? Zwar kennen in diesem Fall viele den Originaltitel, aber der Einheitlichkeit halber sollte überall der deutsche Titel verwendet werden. Was meint ihr? MfG --APPER\APPER 02:52, 14. Nov 2004 (CET)

Der Wüstenplanet ist, wie auch oben schon erkenntlich, mit einem redirect versehen auf DUNE. Besser wäre es für die deutsche Wikipedia allerdings gewesen, es anders herum zu machen. Andere Filme/Bücher werden auch erst unter ihrem deutschen Titel gelistet. Könnte man noch zu dem deutschen Namen verschieben, wenn sich der Meinung noch mehr anschließen sollten und dann den redirect von Dune darauf setzen. --Wittkowsky 16:39, 18. Mär 2005 (CET)

Unter dem Lemma "Dune" werden hier eine ganze Reihe von Themen Dune betreffend abgehandelt ( alle Bücher, Filme, das Dune-Universum etc. ). Dies alles ist meiner Meinung nach unter dem Gesamtbegriff Dune durchaus besser aufgehoben als unter dem Titel des ersten Romans. -- Imladros 01:30, 25. Aug 2005 (CEST)

Fedaykin

Eine IP hat uns mit noch so einem überflüssigen SubStub beglückt - ich habe daraus gleich einen Redirect auf Dune gemacht. Wer Freude daran hat, kann den Inhalt verwerten: "Fedaykin ist das Todeskommando des Paul Muad'dib aus dem SciFi-Meisterwerk "Der Wüstenplanet" von Frank Herbert. Der Begriff entstammt dem arabischen Wort Fedayeen, was soviel heißt wie: "Der sich opfernde"." (Persönlich halte ich solches Abschreiben aus den SF-Büchern für überflüssig - und dies obwohl ich alle Teile von "Dune" gelesen habe. Ausserdem - bisher hat man es vermieden, den Artikel mit nichts erklärenden Details der Welt von Dune zu belasten - wieso sollte gerade ich damit anfangen?). AN 17:30, 24. Jan 2005 (CET)

Die Religion Den Teil bzgl. der Fedaykin kann solange weglassen, wie auf Gesellschaftsstruktur und Religion gar nicht eingegangen wird. Die Atreides sollen sich auf die alten Griechen und im speziellen auf Agamemnons als Ahnherren beziehen. Dies, in Dune ansatzweise zu erkennen, wird aber erst in den Chroniken näher dargelegt.

Religion und Gesellschaft. Das Imperium wird absolutistisch geleitet vom Padischah-Imperator (abgeleitet aus dem Farsi schah padi schah "König der Könige"). Als Machtausgleich soll zwar der Landsraat dienen, dieser stellt sich jedoch bzgl. des Imperator eher machtlos dar. Unabhängig vom Machtgefüge sind lediglich 'die Schwesternschaft der Bene Gesserit' sowie die 'Raumgilde', 2 Schulen die sich nach Bulter's Dschihad gebildet haben. Die Bene Gesserit konzentrieren sich dabei um mentale Fähigkeiten sowie die absolute Beherrschung des eigenen Körpers. Die Raumgilde befasst sich eher mit komplexen mathematischen Fähigkeiten.

Das Imperium besteht neben dem Imperator aus kleinen und hohen Häusern. Die kleinen Häuser sind ausschließlich auf einem Planeten zuhause und eher bedeutungslos (sozusagen die niedrigste Stufe der Aristokratie). Die hohen Häuser beherrschen jeweils einen Planeten und haben Sitz und Stimme im Landsraat. Die hohen Häuser haben das Recht Atomwaffen zu besitzen, deren Einsatz gegen Menschen jedoch in der GROßEN KONVENTION sehr restriktiv geregelt ist. Allgemein kann man von einem feudal-katholischen Herrschaftssystem sprechen, wie man es aus der eupopäischen Geschichte kennt. Im Unterschied behalten die B.G. Elemente der Sufi-Sekten.

Auf Arrakis jedoch haben die Fremen ein eindeutig dem Islam zuzuordnendes Gesellschaftsleben entwickelt, welches dann auch im Dschihad (wie er nach westlicher Auffassung zu verstehen ist) kulminiert.

---ich könnte mehr und sicherlich auch besser dazu schreiben, wenn ich meine Ausgabe von Dune, und damit auch das dazu gehörige Vorwort, zur Hand hätte. jedenfalls halte ich in der aktuellen Wiki-Fassung den Kommentar bzgl. religiöser Tendenzen sehr schlecht gelungen. eventuell könnte der Artikel auch noch etwas zur Wasserdisziplin (eine extreme Umgebung führt zu extremer Anpassung/ extremen Verhaltensregeln) beinhalten -- Cortadillo 10:20, 5. Sep 2005 (CEST)

Das ist ein typischer fall für Figuren der Dune-Zyklen oder so ähnlich, siehe WikiProjekt Dune. --Emes Emes 12:04, 26. Mär 2006 (CEST)

Lady Jessica und Baron Harkonnen

Innerhalb des Artikels kann man den Eindruck gewinnen, Lady Jessica und Baron Harkonnen hätten Paul gezeugt. Ist es nicht so, dass Baron Harkonnen der Großvater von Paul ist. Sagt nicht auch Alia Großvater zum Baron (der ihr ja des öfteren erschienen ist)? Ich bin mir nicht ganz sicher, aber wenn dem so ist, sollte man den Text unmißverständlicher gestalten.

Die Passage habe ich eingefügt. Ich weiß jetzt nicht mehr, in genau welchem Roman das angegeben wurde (kann z.B. auch erst am Ende der neuen Atreides-Chroniken von 1999 gewesen sein, nachdem der erste Sohn einem Mordanschlag zum Opfer fiel), aber es wird offenbart, dass Paul nicht der leibliche Sohn des Herzogs ist (zu sein scheint?). Da sollte sich noch mal jemand ranhängen, der das gerade erst gelesen hat. --Wittkowsky 16:29, 18. Mär 2005 (CET)

Jessica ist Tochter des Baron Harkonnen. Der Bene Gesserit Plan sah eine Züchtung der erhofften Tochter Jessicas mit dem Sohn des Baron Harkonnen vor. Aber da Paul ein Mann war (Jessica als Gene Besserit konnte das offensichtlich bestimmen), fiel der Plan ins Wasser... -- Schewek 22:06, 18. Mär 2005 (CET)

Soweit war mir das aus dem ersten Band auch noch in Erinnerung. Jessica konnte definitv das Geschlecht des Embryos ändern. Ich meine aber, in den Chroniken genaueres zu den Umständen des "Zustandekommens" von Paul gelesen zu haben, dass sich "etwas" unterscheidet, bzw. ergänzt wurde, zu der Schilderung im ersten Band (oder war das in der Fernsehverfilmung -grübel-? Ich werd' wohl doch nochmal reinsehen müssen...). --Wittkowsky 23:05, 18. Mär 2005 (CET)

Also ich meine weiterhin, dass Alia den Baron als "Großvater" bezeichnet. Diese "neuen Romane, welche noch vor dem eigentlich ersten Band angesiedelt sind, kenne ich nicht. In den beiden Lexika, die zu dem Zyklus erschienen sind ist jedenfalls nichts enthalten, das auf eine andere Version hindeutet.

In den Chroniken wird etwas über das Zustangekommen von Jessica geschrieben ("Wie kann der homosexuelle Baron H. eine Tochter haben"). Die Abstammung ist:
Eltern von Paul & Alia = Leto und Jessica
Großeltern von Paul und Jessica = (Letos Vater Paul(?), ?) und (Baron H., Unbekannte Bene G.)
Letos Vater heißt Paulus Atreides, seine Mutter ist Lady Helena Atreides. Jessicas Eltern sind Baron Harkonnen und die Ehrwürdige Mutter Helen Gaius Mohiam ( laut "House Atreides" ) . -- Imladros 02:59, 27. Mai 2005 (CET)
-- Schewek 15:32, 21. Mär 2005 (CET)
Zitat:"Wie kann der homosexuelle Baron eine Tochter habe?"
Gegenfrage:"Wie kann sich ein Mensch in eine Wurm verwandeln? Wie kann eine Frau das GEschlecht ihres Kindes bestimmen?"
"Wie kann der homosexuelle Baron eine Tochter haben?"
Die Lösung ist relativ einfach und wird in den Chroniken erzählt. Baron Harkonnen wird von einer Bene Gesserit zum Geschlechtsakt erpresst um an seine Gene zu kommen. Die Gegenleistung des Ordens (und damit das Druckmittel) ist das Stillschweigen um ein Raumschiff mit Unsichtbarkeits(tarnkappen)technologie.
Nur beim ersten Versuch betrügt der Baron mit Hilfe von Piter de Fries die B.G. Das aus Zeugung entstandene Kind ist nicht lebensfähig, woraufhin die Ehrwürdige Mutter Helen Gaius Mohiam ein zweitesmal den Baron besucht. Diesmal wird sie jedoch überraschend von Piter de Fries gelähmt, bleibt aber bei Bewusstsein. Der Baron vergewaltigt die erwührdige Mutter und hierbei wird Jessica gezeugt. G.H.M. kann sich nicht rühren ist aber bei vollem Bewusstsein. Als Rache am Baron für seine Tat infiziert sie ihn während des Geschlechtsaktes mit einem biologischen Gift, welches seinen Körperbau beeinflusst. Der Baron, vorher sehr körperbewusst, leidet nun seit dem unter Muskelschwund und gleichzeitiger unkontrollierbarer Fettleibigkeit. Piter de Fries und der Baron kommen später auf die Idee einer Vergiftung durch die Bene Gesserit. Diese Vergiftung mit biologischen Waffen verstößt genauso wie das Tarnschiff gegen die große Konvention, worauf ein Patt herrscht zwischen den "Hexen" und den Harkonnen. Keiner kann den anderen öffentlich bloßstellen und somit auch nicht erpressen. Cortadillo 17:11, 12. Nov 2005 (CEST)

Kleiner Fehler: Es ist keine Vergiftung, sondern sie aktiviert eine vorhandene, in seinen Genen "schlafende" Erbkrankheit!--Benny der 1. 00:42, 20. Jun 2006 (CEST)

An Schewek

In den Jahrtausenden, die die Schwesternschaft der Bene Gesserit um 10.000 nach dem Djihad existiert, hat der Orden Dinge gelernt, die unvorstellbar und daher nicht detalliert dargesteelt sind. Wie die Schwestern also über das Geschlecht des Nachwuchses entscheiden können, ist rätselhaft, zumal die Spermien das notwendige Chromosom in sich tragen. Ausser den B.G. kann zudem niemand entscheiden, ob das Kind nun eine Schwester oder ein Zuchtbulle(oder ein Kwisatz Haderach) wird. Selbst die Bene Tleilax, die Meister der Genetik sind, züchten in Axolotl-Tanks, und können auch im zweiten Zyklus die Wege und Methoden der B.G. nicht nachvollziehen. Sie bestimmen das Geschlecht anhand der Originalgene des Gholas. Der Mystizismus um die Methoden der B.G. macht die Sache meiner Meinung nach allerdings erst interresant.

Auslagerung der Filme

Ich habe mit der Auslagerung der Filme (Lynchs Version und die 2 Miniserien) auf eigene Lemmas begonnen. Zahllose Links in den Artikeln der unzähligen Schauspieler führen alle hierher, und die Übersichtlichkeit des Artikels selbst leidet meiner Meinung nach auch unter dem enormen Umfang. Vergleichbar wurde es jünst z.B. auch mit den "Der Pate"-Filmen gemacht. -- Imladros 01:34, 25. Aug 2005 (CEST)

Bessere Verfilmung

Nach welchen Kriterien kann hier von "besserer Verfilmung" (Lynch's Dune vs. Miniserie) gesprochen werden? Ich persönlich halte diese Wertung für unangebracht (gem. Wikis Neutralitäts-Richtlinie).

Hallo, auf welche Textstelle beziehst du dich? Ob eine Verfilmung "besser" ist als eine andere ist natürlich rein subjektiv. Man könnte aber anmerken, dass John Harrison sich mit der Miniserie stärker am Roman orientierte als Lynch mit dem Kinofilm.--MilesTeg 18:25, 3. Jan 2006 (CET)
Hallo MilesTeg, ich beziehe mich auf Punkt "1.4 Stil", bzw. folgenden Satz: Zwar wird David Lynchs Erstverfilmung immer noch als beste, aber dem Anspruch des Romans auch nicht gerecht werdende Version angesehen...--Carildor 09:41, 4. Jan 2006 (CET)

Weblinks-Differenzen

Zwischen Marrakesch und Jpp gibt's ja derzeit ein kleines Hin- und Her, was folgenden Weblink angeht: Wüstenplanet.de (deutsch).

Marrakesch stellt ihn ein, Jpp nimmt ihn mit Verweis auf die Wikipedia:Weblinks wieder raus. Wendet man diese konsequent an, müsste man Arrakee: Diskussions-Forum zum Duninversum (englisch) aber auch entfernen.--Melkor23 08:40, 23. Mär 2006 (CET)

Konsequent Wikipedia:Weblinks anwenden - das sind beides Links zu Foren und daher raus damit! --Btr 08:48, 23. Mär 2006 (CET)

Habe Übersichtsseite zu den Büchern und den Filmen mit Rezensionen jetzt auch entfernt. Die Website ist ziemlich veraltet.--Melkor23 09:04, 23. Mär 2006 (CET)

Gerade ist mir aufgefallen, dass die Filme eigene Artikel haben. Daher sind die IMDB-Links hier unsinnig.--Melkor23 09:47, 23. Mär 2006 (CET)

Habe mal das "sinnlos" bei DunePedia gelöscht. Ich bin dort auch Autor, und die Seite ist noch lange nicht fertig, und wir sind nur zu viert, und haben alle noch was anderes zu tun!--Benny der 1. 00:37, 20. Jun 2006 (CEST)

WikiProjekt Dune

Hi ihr Lieben

Ich habe ein WikiProjekt Dune gestartet und würde mich freuen, wenn ihr mitmachen würdet.

Ziel ist erstens, das Thema Dune (12 Bücher und drei Filme [habe ich einen vergessen?]) besser dazustellen und diesen Übersichtsartikel zu einem solchen zu machen, die genaueren Infos würden dann in entsprechenden Sammelartikel stehen--Emes Emes 12:02, 26. Mär 2006 (CEST)

Ja, ich würde schon mitmachen. Allerdings mache ich nebenbei auch noch beim WikiProjekt: Tolkiens Welt und der Ardapedia mit. Die neuen Bücher (Frühe Chroniken und Legenden) habe ich auch noch gar nicht gelesen. Aber Dune ist halt auch so cool.--Melkor23 18:15, 28. Mär 2006 (CEST)

abgeschlossene Lesenswert-Kandidatur (gescheitert)

Ich möchte den Artikel über Frank Herberts Dune-Zyklus als lesenswert vorschlagen. Er gibt einen umfassenden Überblick über das Thema und ist dennoch kompakt geschrieben und angenehm zu lesen.Cup of Coffee 19:26, 11. Apr 2006 (CEST)

Abbildung
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Contra

Contra : prinzipiell nicht schlecht, aber mir fehlt noch einiges:

  • keinerlei Bilder
  • keine weiterführende Literatur
  • wann wurden die deutschen Bücher herausgegeben (ISBN?)
  • Der Wüstenplanet I. Autorisierter Führer. Der Wüstenplanet II. Autorisierter Führer. Was ist mit den beiden Büchern
  • Name des Browserspiels
  • Name der beiden Brettspiele
  • der Soundtrack zum Film stammt von Toto
  • Gliederung: Stil und Bezüge sind eigentlich nicht Teil des Inhalts
  • warum sind am Anfang die erste und die zweite Triologie rot, ein eigenes Lemma dafür ware wohl zuviel
  • statt Verarbeitungen lieber Bearbeitungen, klingt besser
  • Weblinks: englische Links nur, wenn keine deutschen vorhanden sind
.....aber DU bist auf einem gutem Weg GMH 21:43, 11. Apr 2006 (CEST)

  • Contra Die kurzen Sätze im letzten Teil rechtfertigen keine Überschriften, der Stil lässt dort außerdem zu wünschen übrig, das kommt an als: "Und dann gibt es noch... und dann gibt es noch...". Die Rezeption ist mir zu dünn und zu allgemein, da läßt sich bestimmt noch konkreteres schreiben. Letzter Punkt: Ich finde es super traurig, dass es zwar die notorischen Sammelablagen Figuren der Dune-Zyklen, Handlungsorte usw. gibt, aber zu Büchern selbst, die immerhin völlig ungekünstelte Lemmata ergäben, keine Artikel existieren. Da wurden IMO die Prioritäten falsch gesetzt. --Elian Elian 03:04, 12. Apr 2006 (CEST)
  • Abbildung
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    Neutral Neutral Ich sehe durchaus Potenzial, der Antrag ist aber verfrüht--Emes Emes 08:17, 13. Apr 2006 (CEST)

    • contra mich hat insbesondere enttäuscht, daß der Artikel einem durchschnittlich unterrichteten SF-Freund wie mir nichts wirklich neues zu sagen hat. Ich hab mich selbst z.B. immer gefragt, was denn genau der Hintergrund und die genaue Bedeutung der Verwendung der ganzen arabischen Begriffe ist. Aber da führt mich der Text eben nicht weiter. Solche Anknüpfungspunkte sollten m.E. nicht nur kurz angerissen werden, sondern schon eine etwas detailliertere Behandlung erfahren. Denisoliver 08:55, 13. Apr 2006 (CEST)

    • Contra - ich finde es ebenfalls viel zu früh. Vieles wird ja angerissen, aber eine detailliertere Darstellung an der einen oder anderen Stelle (beispielsweise stärker auf die Stilelemente einzugehen [Rezeption von philosophischen Themen]; die anderen Handlungsstänge etc.) wäre bei diesem Thema ja mehr als wünschenswert. Ich weiß nicht, ob dies geschehen ist, aber das Buch über Herbert (von seinem Sohn) "Dreamer of Dune" wäre dazu vielleicht mit heranzuziehen (da beispielsweise die Dune Encyclopedia leider nicht deckungsgleich mit dem Kanon ist). Literatur existiert aber, wie schon gesagt. Ansonsten stimme ich auch Elian bzgl. der Lemmata zu. --Benowar 12:25, 13. Apr 2006 (CEST)

    • Zwei typische Probleme solcher Art Artikel sind hier vertreten: 1. Zu viel (relativ) Inhalt - zu wenig Fakten wie Übersetzungen. 2. Keine Quellen in der Rezeption - Privatmeinung?? Schlecht isser nich', aber auch noch lange nicht lesenswert. -- Thomas M. 12:45, 17. Apr 2006 (CEST)

    • Gleiche Kritik wie Denisoliver. Wo hat Herbert seine Inspiration her? Das ist doch das interessante! --Mkill 18:11, 17. Apr 2006 (CEST)

    Rezeption

    Die Kriegstaktik der Fremen mit den Selbstmordattentaten im Nahen Osten zu vergleichen halte ich für falsch. Der Vergleich zu den Kamikazeangriffen der Japaner würde besser passen. Selbstmordattentate werden im Frieden gegen Zivilisten verübt, Kamikazeangriffe im Krieg gegen Soldaten. Ich schlage vor diesen Absatz zu streichen.Randalf 15:10, 18. Apr 2006 (CEST)Randalf

    Ich finde diesen Einwand interessant, aber problematisch: wenn man's mal objektiv betrachtet, argumentieren die Freunde des Kamikaze-Gedankens mit "Ist ja Krieg"; wird man allerdings die Mehrheit aller Selbstmordattentäter fragen, würden die einem sicherlich erklären, sie wären auch im Krieg gegen einen Aggressor - Menschen sprengen sich nämlich nicht einfach so zum Spaß in die Luft, auch Moslems nicht, auch wenn viele das hierzulande viele zu denken scheinen. Insgesamt muss ich sagen, dass die Begriffe Selbstmordattentat und Kamikazeangriff zwar oft differieren, aber nicht klar voneinander zu trennen ist. Von daher ist fraglich, was ein Austausch der Begriffe objektiv bringt. -- Imladros 00:11, 17. Jun 2006 (CEST)

    Das Wort Selbstmordattentat wird heute eher negativ im Krieg gegen den Terror verwendet. Der Austausch dieses Begriffes würde klar stellen auf welcher Seite der Kultur die Fremen stehen. Sind es unkonventionelle Terroristen oder eine militärische Einheit.
    Der Unterschied zwischen einem Kamikazeattentäter und einem Selbstmordattentäter ist: Der Selbstmordattentäter wird meistens von Zivilisten ausgeführt oder von Personen, die nicht als Soldaten erkennbar sind und wieder meistens gegen Zivilisten geführt, weil die Soldaten aufgrund besserer Schutzmaßnahmen schlechter angreifbar sind. Das Selbstmordattentat ist somit ein Mittel der asymmetrischen Kriegsführung.
    Im Gegensatz dazu die japanischen Kamikazeangriffe: Soldaten, die als solche erkennbar sind und sich als solche deklarieren greifen eine deklarierte militärische Stellung.
    Gemeinsam ist für beide: Sie sagen "Ist ja Krieg" und greifen ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben andere an.
    Da das Machtgleichgewicht eindeutig zu gunsten der Fremen lag und deren Strategie und Taktik in all ihrem Tun eher einer militärischen Einheit entsprach als einer terroristischen Zelle schlage ich vor den Begriff zu wechseln.
    --Randalf Randalf Randalf/Bewertung Randalf/VertrauenRedir 10:36, 19. Jun. 2006

    Diverses

    Ich habe mal bei "the dragon in the sea" den korrekten deutschen Titel, Atom U-Boot 1881, hineingesetzt.

    Erster Zyklus

    Ich habe mal den Abschnitt dazu etwas überarbeitet. An dieser Stelle sollte jedenfalls auch für die, die die Bücher nicht kennen, Verständliches erscheinen. Der nachfolgende Abschnitt (Gottkaiser) ist für Nicht-Dunies völlig unverständlich (Ich kenn den Roman auch nicht). Da sollte mal jemand drübersehen. --UliR 00:23, 19. Aug 2006 (CEST)

    Lesreihenfolge

    Vielleicht bin ich ja auch blind (kommt öfter mal vor ^^), aber ich finde etwas sehr wichtiges nicht: nämlich Angaben zur empfohlenen Lesereihenfolge. Immer dann, wenn die Erscheinungschronologie nicht mit der Handlungschronologie übereinstimmt, wirds nämlich haarig. Erst Silmarillion oder erst Herr der Ringe - eine Glaubensfrage. Aber oft genug ist es eben auch eine Verständnisfrage... Ich habe bisher nur nur den allerersten Band (in der Erscheinungsreihenfolge ;p ) gelesen... -- Funji Funji 23:56, 25. Aug 2006 (CEST)

    Ich bevorzuge meistens die Erscheinungsreihenfolge, besonders weil ich bei neueren Werken nicht lange warte (Die Schlacht von Corrin hatte ich extra aus Amiland bestellt, weil sie in Europa noch nicht lieferbar war;-). Bei Herr der Ringe habe ich der kleine Hobbitt und Silmarillion aber erst nach dem Herrn der Ringe geleseen. Ich würde also keine Reihenfolge empfehlen--Emes Emes 09:48, 26. Aug 2006 (CEST)

    Gewürz

    In Star Wars ist immer von "Gewürz", "Gewürzschmugglern" etc. die Rede, womit nätürlich Drogen (-Händler) etc. gemeint sind. Hat das etwas mit Dune zu tun? --62.52.54.84 21:47, 2. Sep 2006 (CEST)

    Nein, die beiden Science Fiction - Romane haben keine Parallelen. --Randalf 10:00, 4. Sep 2006 (CEST)

    Die frühen Chroniken und Legenden des Wüstenplaneten

    Meiner Meinung nach sollte man die Passagen über diese Werke aus diesem Artikel entfernen. Eventuell kann man ja einen eigenen Artikel dazu schaffen. Begründung: Zwar spielen diese Romane im selben Universum wie Frank Herberts "Dune", aber niemand von uns kann sagen, in wieweit sie wirklich auf seinen Ideen beruhen. Iregndwie erinnert mich das alles ein wenig an Leichenfledderei. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 141.89.82.138 (141.89.82.138 • Beiträge) 04:40, 18. Nov. 2006 --Emes Emes) }
    Eigene Artikel sind schon geplant, trotzdem sollten die Bücher hier erwähnt werden--Emes Emes 09:45, 18. Nov. 2006 (CET)


    Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Dune und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).