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Edmund Hillary

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Der Artikel Edmund Hillary gehört zur Kategorie: Mann, Neuseeländer, Knight, Bergsteiger (Neuseeland), Geboren 1919
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Edmund Hillary in Warschau, 17. Juni 2004
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Edmund Hillary
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Edmund Hillary auf der Vorderseite des neuseeländischen 5-Dollar-Scheins.
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Sir Edmund Hillary K.G., KBE (* 20. Juli 1919 in Auckland) ist ein neuseeländischer Bergsteiger. Zusammen mit dem Sherpa Bergsteiger Tenzing Norgay gelang ihm am 29. Mai 1953 die Erstbesteigung des Mount Everests, des höchsten Bergs der Erde.

Er wurde als zweites von drei Kindern geboren und ging in Auckland zur Schule. Als Kind lernte er das Bergsteigen in den Neuseeländischen Alpen. Er besuchte zwei Jahre lang die Universität von Auckland, bevor er wie sein Vater Imker wurde. Im Zweiten Weltkrieg war er Navigator bei der Royal New Zealand Air Force. 1948 bestieg er mit Harry Ayres den Mount Cook erstmals über den Südgrat.

Hillary war 1951 Teil einer erfolglosen neuseeländischen Everest-Expedition. Am 29. Mai 1953 gelang ihm jedoch zusammen mit Tenzing Norgay die nachgewiesene Erstbesteigung des 8844 m hohen Mount Everest (Tschomolungma) als Mitglied einer britischen Expedition. Auf dem letzten Stück des Gipfelgrates überwand er als Seilerster eine hinderliche und gefährliche Steilstufe im Grat, die seither seinen Namen trägt, den Hillary Step: er riskierte, sich rückwärts gegen den Felsen in der Spalte mit der ostseitigen Wechte hochzuspreizen, die sich bei Pech lösen und ihn 3.000 Meter nach Tibet herunter auf den Kangshung-Gletscher hätte reißen können.

Tenzing und Hillary hielten auf dem Gipfel Ausschau nach Spuren einer eventuellen früheren Ersteigung durch die 29 Jahre zuvor, am 10. Juni 1924, in Gipfelnähe verschollene Seilschaft von George Mallory und Andrew Irvine, fanden jedoch keinerlei Spuren. Das bis heute andauernde Mysterium einer eventuellen früheren, tödlich geendeten Erstbesteigung kommentierte Edmund Hillary so, dass es nicht darauf ankomme, als erster oben zu sein, sondern auch lebendig wieder herabzukommen.

Die Nachricht von der erfolgreichen Everest-Ersteigung durch die britische Expedition erreichte am Vorabend der Krönung von Elizabeth II. London; beim Rückmarsch bereits erhielt Hillary aus London den ersten Brief, adressiert an "Sir Edmund Hillary K.B.E." (Knight of the British Empire): seine Ernennung zum Ritter des britischen Königreichs. Auf derselben Rückreise brach bereits in der nepalesischen Öffentlichkeit ein Streit aus, wer von der Zweierseilschaft denn nun zuerst oben war; die Nepalesen forcierten das Primat ihres Landsmannes Tenzing Norgay, den man zu einer Unterschrift unter eine entsprechende Erklärung hatte bewegen können. Tenzing und Hillary aber sagten immer aus, sie seien gemeinsam auf den Gipfel gegangen, und blieben lebenslang befreundet.

Wenige Monate später wurde Hillary von Königin Elizabeth II. von Großbritannien zum Ritter (Sir) geschlagen, Norgay verlieh sie die George Medal. Hillary wurde Mitglied im renommierten Londoner Travellers Club. Bei weiteren Expeditionen in den 1950er und 1960er Jahren bestieg er zahlreiche weitere Himalaya-Gipfel. Als Teil einer Trans-Antarktis-Expedition erreichte er im Januar 1958 den Südpol kurz vor Vivian Fuchs und führte damit nach Roald Amundsen und Robert Falcon Scott die dritte Expedition zum Pol.

Bis heute werden bergsteigerische Geschehnisse speziell am Mount Everest von Hillary in den Medien publikumswirksam kommentiert. Er geißelte den Anfang der 1990er Jahre sich entwickelnden Besteigungs-Kommerz am Everest, der 1996 und wieder 2006 vor allem hoch am Berg in der Todeszone zu Serien von Todesfällen führte, indem ungeeignete Leute mit zu hohem Ehrgeiz als Kunden von kommerziellen Everest-Expeditionsveranstaltern an den Berg gebracht würden. Zuletzt äußerte er sich im Mai 2006 negativ über einen behinderten Neuseeländer, der den Everest erstieg und zuvor beim Aufstieg hoch oben in der Todeszone einen fast erfrorenen Engländer liegenließ, der kurz darauf starb. Hillary bezeichnete öffentlich das Fortsetzen des Anstiegs und die unterbliebene Hilfe als Auswuchs extremen Ehrgeizes und beklagte den Verlust bergsteigerischer Tugend der Kameradschaft im ausufernden Kommerz, Egoismus und Überehrgeiz. Hillary gilt in Neuseeland als lebende Nationallegende und hat in sportlichen Fragen eine hohe Reputation. Er wurde international jedoch auch für teils als unbedacht bewertete Äußerungen kritisiert.

Im Jahr 1975 starben seine Frau Louise und die 16-jährige Tochter Belinda bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Kathmandu (Nepal). Das Paar hatte drei Kinder: Peter, Sarah und Belinda. Hillary ging 1989 eine zweite Ehe mit June Mulgrew ein, der Witwe seines ehemaligen Expeditionskameraden Peter David Mulgrew, der 1979 beim Air New Zealand Flug 901 ums Leben gekommen war, als das Flugzeug bei einem Rundflug über der Antarktis am Mount Erebus zerschellte.

Von 1984 bis 1989 war Sir Edmund Hillary Botschafter Neuseelands in Indien, Bangladesh und Nepal. 1995 wurde er in den Hosenbandorden aufgenommen. Drei weitere Auszeichnungen, die er erhalten hat: Hubbard-Medaille der Geographischen Gesellschaft der USA 1954, Ehrendoktorwürde der Victoria University of New Zealand 1989, Ehrenbürgerschaft Nepals 2003.

Hillary rief den „Himalayan Trust“ zur Unterstützung der nepalesischen Sherpas ins Leben. In der Folge konnten Krankenhäuser und Schulen in der nepalischen Khumbu-Region nahe des Everest, der Heimat der Sherpas, gebaut werden. Hillary bezeichnet diese Hilfe selbst als den wichtigsten Teil seines Lebens.

Literatur von Hillary

  • Ich stand auf dem Everest, Eberhard Brockhaus, Wiesbaden, 1959
  • Der Wettlauf zum Südpol, ECON-Verlag, 1961
  • From the Ocean to the Sky: Jet Boating Up the Ganges , Ulverscroft Large Print Books Ltd (November 1980) ISBN 0708905870
  • View From The Summit, 1999
  • Die Abenteuer meines Lebens, Verlag: Ullstein Hc (2001), ISBN 3550071523

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Edmund Hillary


Die Sherpa (Scherpa) sind ein tibetanischer Volksstamm, der während der vergangenen 500 Jahre in die nepalesische Khumbu-Region eingewandert ist. Es gibt etwa 60.000 Sherpas. Die Bezeichnung des Volks stammt aus dem Tibetischen; "shar" bedeutet Osten, die Nachsilbe "pa" bedeutet Volk.

Seit britische Extremsportler, Entdecker und Abenteurer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Männer aus dem Volk der Sherpa als Träger und Führer im Himalaya angeheuert haben, wird der Name Sherpa synonym für Träger im Hochgebirge gebraucht. Quelle: http://de.wikipedia.org/wik...

Weil ich das nicht wußte, habe ich lange geglaubt, Sherpa Tenzing Norgay, der zusammen mit Neuseeland Hilary den Mount Everest bestiegen hat, sei der Träger von Hilary gewesen und kein gleichberechtigter Bergsteiger. Austerlitz 88.72.20.141 17:11, 6. Okt 2006 (CEST)

Weitere Informationen über Sir Edmund Percival Hillary

http://www.areion.org/areio... Hier steht z.B. dass er und June Mulgrew 1981 geheiratet haben, und nicht 1989, wie es bei wikipedia (dt.) steht. Auch einige andere Daten differieren. Woher soll man wissen, was stimmt? Austerlitz 88.72.20.78 19:26, 17. Okt. 2006 (CEST)

Kleine Recherche

Junko Tabei

Als erste Frau auf dem Gipfel des Everest gilt die japanische Bergsteigerin Junko Tabei [LINK]. Sie erreichte den Gipfel zusammen mit ihrem Team am 16. Mai 1975. Austerlitz 88.72.13.226 08:24, 19. Okt. 2006 (CEST)

George Medal

http://en.wikipedia.org/wik...

Über Hillary's Sohn Peter

Versöhnung am Gipfel Mit einer gemeinsamen Tour gedenken die Familien Hillary und Norgay der Everest-Erstbesteigung , Berliner Zeitung vom 09.04.2002 88.72.3.53 17:17, 26. Okt. 2006 (CEST)
  • Zitat: Auch Hillary junior verdient mit Abenteuern sein Geld. Für einen Vortrag nimmt er zwischen 5 000 und 10 000 Euro. Erzählen kann der 47-Jährige einiges: Über seine Skitour zum Südpol etwa, bei der er vor gut zwei Jahren den den dreimonatigen Treck von Robert Scott (1911/12) wiederholte. Auch am Nordpol war er schon - mit dem Astronauten Neil Armstrong. Oder er erzählt über eine seiner 30 Himalaya-Expeditionen. 1990 stand er schließlich selbst auf dem Gipfel des Everest.

Allerdings gibt es auch Meldungen, die besagen,dass es Vater Hillary war, der mit dem Astronauten Neil Armstrong am Nordpol war, hier: In 1985, Hillary accompanied Neil Armstrong in a small, twin-engine ski plane over the Arctic Ocean and landed at the North Pole. He thus became the first man to stand at both poles as well as the summit of Everest.

Scheint mir in diesem Fall verläßlicher als die Berliner Zeitung. Austerlitz 88.72.3.53 17:29, 26. Okt. 2006 (CEST)

Nein, sie waren zu dritt, Edmund und Peter Hillary und Neil Armstrong: Landing small aircraft at the North Pole with Sir Edmund and astronaut Neil Armstrong.

  • [LINK]Peter Hillary Motivational Speaker

Das erste Buch von Sir Edmund Hillary

Edmund Hillarys Buch "Ich stand auf dem Everest" ist in deutscher Sprache erstmals 1957 im Eberhard Brockhaus Verlag, Wiesbaden, erschienen. Seitdem wurden mehrere Neuauflagen auch von anderen Verlagshäusern gedruckt. Die englischsprachige Originalausgabe wurde 1955 unter dem Titel "High Adventure" veröffentlicht. Die letzte englischsprachige Neuauflage ist erst 2003 erschienen. [LINK]

Ich wollte eine Liste sämtlicher von E.H. geschriebenen Bücher zusammenstellen, bin aber bisher daran gescheitert, weil ich wegen der verschiedenen Titel nicht erkennen konnte, was was ist.

88.72.28.171 16:59, 27. Okt. 2006 (CEST)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Edmund Hillary und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).