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Der Artikel Elektrotechnik gehört zur Kategorie: Elektrotechnik, Ingenieurwissenschaft
Elektrotechnik bezeichnet denjenigen Bereich der Technik, der sich mit allen Aspekten der Elektrizität befasst. Hierzu gehören die elektrische Energieerzeugung, die Energieübertragung sowie alle Arten ihrer Nutzung. Dies reicht von den elektrisch betriebenen Maschinen über alle Arten elektrischer Schaltungen für die Steuer-, Mess-, Regelungs- und Computertechnik bis hin zur Nachrichtentechnik. Die Elektrotechnik ist sowohl eine Ingenieurwissenschaft, die technische Anwendungen erforscht und umsetzt, als auch das Aufgabenfeld diverser Handwerksberufe.
Aufgabengebiete
Die klassische Einteilung der Elektrotechnik war die Starkstromtechnik, die heute als Energietechnik und Antriebstechnik erscheinen und die Schwachstromtechnik, die sich zur Nachrichtentechnik formierte. Als weitere Gebiete kamen die elektrische Messtechnik und die Regelungstechnik sowie die Elektronik hinzu. Die Grenzen zwischen den einzelnen Bereichen sind dabei vielfach fließend. Mit zunehmender Verbreitung der Anwendungen ergaben sich zahllose weitere Spezialisierungsgebiete. In unserer heutigen Zivilisation werden fast alle Abläufe und Einrichtungen elektrisch betrieben oder laufen unter wesentlicher Beteiligung elektrischer Geräte und Steuerungen.
Energietechnik
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Versorgungsleitung Bildherkunft |
Energietechnik (früher Starkstromtechnik) befasst sich mit Erzeugung, Übertragung und Umformung elektrischer Energie und auch der Hochspannungstechnik. Elektrische Energie wird in den meisten Fällen durch Wandlung aus mechanisch-rotorischer Energie mittels Generatoren erzeugt. Zur klassischen Starkstromtechnik gehören außerdem der Bereich der Verbraucher elektrischer Energie sowie die Antriebstechnik.
Antriebstechnik
Antriebstechnik, früher ebenfalls als "Starkstromtechnik" betrachtet, setzt elektrische Energie mittels elektrischer Maschinen in mechanische Energie um. Klassische elektrische Maschinen sind Synchron-, Asynchron- und Gleichstrommaschinen, wobei vor allem im Bereich der Kleinantriebe viele weitere Typen bestehen. Aktueller ist die Entwicklung der Linearmotoren, die elektrische Energie direkt in mechanisch-lineare Bewegung umsetzen, ohne "Umweg" über Rotationsbewegung. Antriebstechnik spielt eine große Rolle in der Automatisierungstechnik, da hier oft eine Vielzahl von Bewegungen mit elektrischen Antrieben zu realisieren sind. Für die Antriebstechnik wiederum spielt Elektronik eine große Rolle; zum einen für die Steuerung und Regelung der Antriebe, zum anderen werden Antriebe oft mittels Leistungselektroniken mit elektrischer Energie versorgt. Auch hat sich der Bereich der Lastspitzenreduzierung und Energieoptimierung im Bereich der Elektrotechnik erheblich weiterentwickelt.Nachrichtentechnik
Mit Hilfe der Nachrichtentechnik, auch Informations- und Kommunikationstechnik (früher Schwachstromtechnik) genannt, werden mittels elektrischer Impulse oder elektromagnetischer Wellen Informationen von einer Informationsquelle (dem Sender) zu einem oder mehreren Empfängern (der Informationssenke) übertragen. Dabei kommt es darauf an, die Informationen so verlustarm zu übertragen, dass sie beim Empfänger erkannt werden können. (Siehe auch Hochfrequenztechnik, Amateurfunk.) Wichtiger Aspekt der Nachrichtentechnik ist die Signalverarbeitung, zum Beispiel mittels Filterung, Kodierung oder Dekodierung.Elektronik
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Integrierter Schaltkreis Bildherkunft |
Die Elektronik befasst sich mit der Entwicklung, Fertigung und Anwendung von elektronischen Bauelementen wie zum Beispiel Kondensatoren und Spulen oder Halbleiterbauelementen wie Dioden und Transistoren. Die Mikroelektronik beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung integrierter Schaltkreise (ICs) aus Halbleiterelementen, zum Beispiel Hauptprozessoren.
Die Entwicklung der Leistungshalbleiter (Leistungselektronik) spielt in der Antriebstechnik eine immer größer werdende Rolle, da Frequenzumrichter die elektrische Energie wesentlich flexibler bereitstellen können, als dies beispielsweise mit Transformatoren möglich ist.
Die Digitaltechnik lässt sich insoweit der Elektronik zuordnen, als die klassische Logikschaltung aus Transistoren aufgebaut ist. Andererseits ist die Digitaltechnik auch Grundlage vieler Steuerungen und damit der Automatisierungstechnik verbunden. Die Theorie ließe sich auch der theoretischen Elektrotechnik zuordnen.
Automatisierungstechnik
In der Automatisierungstechnik werden mittels Methoden der Mess-, Steuerungs-, Regelungs- (zusammenfassend als MSR-Technik bezeichnet) und Digitaltechnik einer oder mehrere manuelle Arbeitsschritte automatisiert bzw. überwacht. Eines der Kerngebiete der Automatisierungstechnik ist die Regelungstechnik. Regelungen sind in vielen technischen Systemen enthalten. Beispiele sind die Regelung von Industrierobotern, Autopiloten in Flugzeugen und Schiffen, Drehzahlregelungen in Motoren, die Stabilitätskontrolle (ESP) in Automobilen, die Lageregelung von Raketen und die Prozessregelungen chemischer Anlagen. Einfache Beispiele des Alltags sind die Temperaturregelungen in Bügeleisen und Kühlschränken. (Siehe auch Sensortechnik.)
Theoretische Elektrotechnik
Die Basis der Theorie und Bindeglied zur Physik der Elektrotechnik sind die Erkenntnisse aus der Elektrizitätslehre. Die Theorie der Schaltungen befasst sich mit den Methoden der Analyse von Schaltungen aus passiven Bauelementen. Aufgebaut auf den Maxwellschen Gleichungen ist die Theorie der Felder und Wellen, kurz, die Theoretische Elektrotechnik.
Geschichte, Entwicklungen und Personen der Elektrotechnik
Die Anfänge der Elektrotechnik sind sicher in der Physik zu suchen, die sich aber spätestens zurzeit von Thomas Alva Edison und Werner von Siemens zu einer eigenen Disziplin entwickelt hat. Im Anfang standen Entdeckungen rund um die Elektrizität. 1752 erfand Benjamin Franklin den Blitzableiter und veröffentlichte 1751-53 die Resultate seiner Experiments and Observations on Electricity. 1792 machte Luigi Galvani sein legendäres Froschschenkel-Experiment. Von diesen Experimenten angeregt, baute Alessandro Volta um 1800 die so genannte Volta'sche Säule, eine erste funktionierende Batterie. 1820 machte Hans Christian Ørsted Versuche zur Ablenkung einer Magnetnadel durch elektrischen Strom. André Marie Ampère führte diese Experimente weiter und wies 1820 nach, dass zwei stromdurchflossene Leiter eine Kraft aufeinander ausüben. Ampère erklärte den Begriff der elektrischen Spannung und des elektrischen Stromes und legte die Stromrichtung fest.
Michael Faraday leistete einen großen Beitrag auf dem Gebiet der elektrischen und magnetischen Felder, von ihm stammt auch der Begriff der "Feldlinie". Die Erkenntnisse Faradays waren die Grundlage für James Clerk Maxwells Arbeiten. Er vervollständigte die Theorie des Elektromagnetismus zur Elektrodynamik und deren mathematische Formulierung. Die Quintessenz seiner Arbeit, die 1864 veröffentlichten Maxwellschen Gleichungen sind eine der grundlegenden Theorien in der Elektrotechnik.
Philipp Reis erfindet 1860 am Institut Garnier in Friedrichsdorf das Telefon und damit die elektrische Sprachübermittlung. Allerdings wurde seiner Erfindung keine große Beachtung geschenkt, so dass erst 1876 Alexander Graham Bell in den USA das erste wirtschaftlich verwendbare Telefon konstruierte und auch erfolgreich vermarktete.
Zu den Wegbereitern der "Starkstromtechnik" gehört Werner von Siemens, der 1866 das dynamoelektrische Prinzip entdeckte und daraus den ersten elektrischen Generator entwickelte. Elektrische Energie war das erste Mal in großer nutzbarer Menge vorhanden. 1879 erfand Thomas Alva Edison die Kohlefadenglühbirne und brachte damit das elektrische Licht zu den Menschen. In der Folge hielt Elektrizität Einzug in immer größere Bereiche des Lebens. Zur gleichen Zeit wirkten Nikola Tesla und Michail von Dolivo-Dobrowolsky, die Pioniere des Wechselstroms waren und durch ihre bahnbrechenden Erfindungen die Grundlagen der heutigen Energieversorgungssysteme schufen.
Erasmus Kittler begründete 1883 an der TH Darmstadt (heute TU Darmstadt) den weltweit ersten Studiengang für Elektrotechnik. Der Studiengang dauerte vier Jahre und schloss mit einer Prüfung zum Elektrotechnik-Ingenieur ab. 1885 und 1886 folgten das University College London (UK) und die University of Missouri (USA), die weitere eigenständige Lehrstühle für Elektrotechnik einrichteten. Die so ausgebildeten Ingenieure waren erforderlich, um eine großflächige Elektrifizierung zu ermöglichen.
Heinrich Rudolf Hertz gelang 1884 der experimentelle Nachweis der Maxwellschen Gleichungen. Er wies die Existenz elektromagnetischer Wellen nach, er ist somit der Begründer der Grundlagen der drahtlosen Informationsübertragung und damit auch der Nachrichtentechnik.
1896 führt Guglielmo Marconi über 3 km die weltweit erste drahtlose Funkübertragung aus. Basierend auf seinen Arbeiten sind ab 1900 erste Sende- und Empfangsanlagen kommerziell verfügbar. John A. Fleming erfindet 1905 die erste Radioröhre, die Diode. 1906 entwickeln Robert von Lieben und Lee De Forest unabhängig voneinander die Verstärkerröhre, Triode genannt, die der Funktechnik einen wesentlichen Impuls gab.
John Logie Baird baute 1926 mit einfachsten Mitteln den ersten mechanischen Fernseher auf Grundlage der Nipkow-Scheibe. 1928 folgte der erste Farb-Fernseher. Im selben Jahr gelang ihm die erste transatlantische Fernsehübertragung von London nach New York. Bereits 1931 war seine Erfindung jedoch veraltet, Manfred von Ardenne führte damals die Kathodenstrahlröhre und damit das elektronische Fernsehen ein.
1942 stellt Konrad Zuse den weltweit ersten funktionsfähigen Computer, den Z3, fertig. Im Jahr 1946 folgt der ENIAC (Electronic Numerical Integrator and Computer) von John Presper Eckert und John Mauchly. Die erste Phase des Computerzeitalters begann. Die so zur Verfügung stehende Rechenleistung ermöglicht es den Ingenieuren und der Gesellschaft, völlig neue Technologien zu entwickeln und Leistungen zu vollbringen. Ein frühes Beispiel sind das Apollo-Programm und die Mondlandung der NASA.
Die Erfindung des Transistors 1947 in den Bell Laboratories (USA) durch William B. Shockley, John Bardeen und Walter Brattain und der gesamten Halbleitertechnologie erschloss der Elektrotechnik sehr weite Anwendungsgebiete, da nun viele Geräte sehr kompakt gebaut werden konnten. Ein weiterer wesentlicher Schritt in diese Richtung war die Entwicklung der Mikrointegration, der Integrierten Schaltkreise (IC) und damit der heutigen Prozessorchips.
1958 erfinden und bauen G.C. Devol und J. Engelberger in den USA den weltweit ersten Industrieroboter. Ein solcher Roboter wird 1960 bei General Motors erstmals in der industriellen Produktion eingesetzt. Industrieroboter sind heute in verschiedensten Industrien, wie z.B. der Automobilindustrie, ein wichtiger Bausstein der Automatisierungstechnik.
Im Jahr 1968 erfindet Marcian Edward Hoff, bekannt als Ted Hoff, bei der Firma Intel den Mikroprozessor und läutet damit die Ära des PCs ein. Zugrunde lag Hoffs Erfindung ein Auftrag einer japanischen Firma für einen Desktop-Rechner, den er möglichst preisgünstig realisieren wollte. Die erste Realisierung eines Mikroprozessors war 1969 der Intel 4004, ein 4 Bit Prozessor. Aber erst der Intel 8080, ein 8-Bit-Prozessor, aus dem Jahr 1973 ermöglichte den Bau des ersten PCs, des Altair 8800.
Die Firma Philips erfindet 1978 die Compact Disc (CD) zur Speicherung digitaler Informationen. 1982 resultiert dann aus einer Kooperation zwischen Philips und Sony die Audio-CD. 1985 folgt die CD-ROM.
Im Jahr 1996 präsentiert die Firma Honda den weltweit ersten funktionsfähigen humanoiden Roboter, den P2. Einen ersten prototypischen humanoiden Roboter, der aber noch nicht voll funktionsfähig war, entwickelte bereits 1976 die japanische Waseda-Universität. Aus dem P2 resultierte der zurzeit aktuelle Android, Hondas ca. 1,20 m großer Asimo. Neben vielen elektronischen und elektrotechnischen Komponenten bestehen humanoide Roboter auch wesentlich aus mechanischen Komponenten, deren Zusammenspiel man als Mechatronik bezeichnet.
Elektrotechnik als Studienfach
Elektrotechnik wird an vielen Universitäten und Fachhochschulen als Studiengang angeboten. Es gibt auch Oberstufenzentren mit Spezialgebiet Elektrotechnik, wo man den erweiterten Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss oder das Fachabitur nachholen kann. Die Regelstudienzeit beträgt an der Universität 9 bis 10 Semester, an der Fachhochschule (FH) 7 bis 8 (incl. Praxissemester) Semester. Der Abschluss geschieht mit dem Diplom als Dipl.-Ing. oder Master of Science bzw. Dipl.-Ing. (FH). Mittlerweile ist es auch möglich den Bachelor of Engineering zu erwerben, dann beträgt die Regelstudienzeit nur 6 Semester. Das Studium der Elektrotechnik beinhaltet diverse themenverwandte Fächer: Grundlagen der Elektrotechnik, Physik, Höhere Mathematik, Netzwerk- und Systemtheorie, Regelungstechnik, Nachrichtentechnik, diverse Laborpraktika und Spezialisierungsfächer.Siehe auch
- Portal:Elektrotechnik
- Portal:Halbleiter
- Portal:Elektrotechnik/Liste elektrotechnischer Themen
- Liste elektronischer Bauteile
- Liste Persönlichkeiten der Elektrotechnik
- Liste der Messgeräte und Messverfahren
- Elektroindustrie
Literatur
- Manfred Albach: Grundlagen der Elektrotechnik 1. Erfahrungssätze, Bauelemente, Gleichstromschaltungen. Pearson Studium, München 2004, ISBN 3-8273-7106-6
- Manfred Albach: Grundlagen der Elektrotechnik 2. Periodische und nicht periodische Signalformen. Pearson Studium, München 2005, ISBN 3-8273-7108-2
- Lorenz-Peter Schmidt, Gerd Schaller, Siegfried Martius: Grundlagen der Elektrotechnik 3. Netzwerke. Pearson Studium, München 2006, ISBN 3-8273-7107-4
- Gert Hagmann: Grundlagen der Elektrotechnik. 11., durchges. Aufl., Wiebelsheim 2005, ISBN 3-89104-687-1
- Jens Heinich: Eine kurze Chronik der Funkgeschichte. Dessau: Funk Verlag Bernhard Hein, 2002. ISBN 3-936124-12-4
- Winfield Hill, Paul Horowitz: Die hohe Schule der Elektronik, Tl.1, Analogtechnik, Elektor-Verlag 2002 ISBN 3895760242
- Winfield Hill, Paul Horowitz: Die hohe Schule der Elektronik, Tl.2, Digitaltechnik, Elektor-Verlag 1996 ISBN 3895760250
- Kurt Jäger (Hrsg.): "Lexikon der Elektrotechniker", VDE-Verlag, 1996, ISBN 3-8007-2120-1
- Wolfgang König: "Technikwissenschaften", Chur: G+B Verlag Fakultas, 1995, ISBN 3-7186-5791-0
- Küpfmüller, Kohn: Theoretische Elektrotechnik und Elektronik (14. Aufl.) Springerverlag, ISBN 3-540-56500-0
- Pascal Leuchtmann: Einführung in die elektromagnetische Feldtheorie. Pearson Studium, München 2005, ISBN 3-8273-7144-9
- Helmut Lindner, Harry Brauer, Constanz Lehmann: Taschenbuch der Elektrotechnik und Elektronik. Fachbuchverlag Leipzig im Carl-Hanser-Verlag 1999, ISBN 3-446-210563
- Ulrich Tietze, Christoph Schenk: Halbleiter-Schaltungstechnik. (12. Aufl.) Springerverlag, April 2002, ISBN 3-54042-849-6
- Wolfgang Nerreter: Grundlagen der Elektrotechnik, Lehrbuch begleitend zum Bachelor-Studiengang Elektrotechnik, Carl Hanser-Verlag, München 2006, ISBN 3-446-40414-7 (Webseite zum Buch Grundlagen der Elektrotechnik)
Weblinks
- Linksammlung Elektrotechnik
- Elektrotechnik Forum
- Elektrotechnik Fachwissen
- Grunderklärungen - Rechenbeispiele - Funktionen - Schaltungen u.s.w. Alexander von Grambusch; (Elektrotechniker)
nds:Elektrotechnik
Diskussion der Autoren über den Artikel: Elektrotechnik
Mikroprozessor
Im Artikel steht das der Intel 4004 der erste Mikroprozessor überhaupt gewesen sein soll, die WP-Seite über den 4004 sagt aber was anderes:
Der Intel 4004 ist ein 4-Bit-Mikroprozessor des Mikrochipherstellers Intel, der 1971 auf den Markt kam. Er gilt als der erste Ein-Chip-Mikroprozessor, der in Serie produziert und am freien Markt vertrieben wurde. Meist wird er auch als erster Mikroprozessor überhaupt bezeichnet, was aber nicht richtig ist, da bei Texas Instruments bereits 1968 ein Mikroprozessor als Auftragsarbeit entwickelt wurde, der aber nie in Serie ging.
Wo gibt es ein gutes Einteilungsschema? http://www.vde.de/ ist nicht sehr ergiebig? --Tiago
Eine beliebige Auflistung der verschiedenen Einzelgebiete der Elektrotechnik läßt schnell den Überlick vermissen. Viel mehr würde ich eine Elektrotechnik ist mehr als eine "Technik", sondern heutzutage vielmehr eine ingenieurwissenschaftliche Disziplin. Dies findet sich z.B. auch in der Übersetzung ins Englische wieder ... denn Elektrotechnik heißt übersetzt einerseits "electrical engineering" und andererseits auch "electro-technics". Die englische Variante ist sehr nett geworden http://www.wikipedia.org/wi... und könnte sehr gut als Vorbild herangezogen werden. --Martin Haller
Hi Martin Was du schreibst ist völlig richtig. Die Elektrotechnik hat sich von der Physik abgekoppelt, weil dieses Gebiet wegen seines Umfangs zu groß geworden ist, um noch innerhalb der Physik Platz zu finden. Da dieser Teil der Physik eng mit unmittelbaren Anwendungen verbunden ist, versteht sich die Elektrotechnik als Ingenieurwissenschaft. Die Verbindung von Elektrizität, Magnetismus und Bewegung ist der Schwerpunkt der Elektrotechnik. Daraus ergeben sich dann Anwendungsgebiete wie Energietechnik, Nachrichtentechnik und Elektronik.
Zur Energietechnik gehören elektrische Antriebe und Generatoren. In den Bereich der Nachrichtentechnik fallen Hoch- und Niederfrequenztechnik, also Rundfunk, Richtfunk, Fernmeldetechnik. Der Elektronik fallen Bereiche wie Messtechnik, Steuerungstechnik und Chipdesign zu.
Das meiste, was ich hier geschrieben habe, finde ich nicht im Artikel... (GF)
Hi, ich hab gesehen, dass du Schaltbilder z.B. für den Hochpass gezeichnet hast. Womit hast du die erstellt? Ich habe mal ein paar Schaltsymbole gezeichnet, meinst du, daraus lässt sich was machen? (Vgl. z.B. Carry-Skip-Addierer.) Meinst du, wenn ich die noch fehlenden Symbole zeichne, können wir die in der Wikipedia benutzen, um ein einheitliches Bild für Schaltungen zu haben? --Head 00:08, 2. Okt 2003 (CEST)
Hallo. Ist mir jetzt echt peinlich, aber meine Schaltbilder sind auch handgemalt. Ich habe mal verschiedene Editoren ausprobiert, aber ich konnte mich nicht mit der Handhabung und/oder dem Resultat anfreunden. Jetzt bin ich wieder beim Pixeleditor Paint gelandet. Nur dann sieht es hinterher so aus, wie ich es haben möchte, und ich habe da einen gewissen ästhetischen Anspruch. Ich hatte mal eine Bibliothek, aus der ich mir die Schaltzeichen nur noch zusammenkopieren musste, aber die habe ich bei einem Festplattencrash verloren. Jetzt baue ich sie gerade wieder neu auf. Wenn du deine Schaltsymbole weiter ausbauen möchtest und sie auf den Server stellst, könnte ich sie mir runterladen und in meinen Zeichnungen auch verwenden. Wäre das okay? Das könnte dann zum Beispiel
so aussehen:
oder so:Einheitlichkeit in Wikipedia hätte natürlich Art. Aber es ist ein Gemeinschaftsprojekt, und man könnte auch die Auffassung vertreten, das darf auch zu sehen sein. Und wird wohl auch immer zu sehen sein. -- Honina 16:30 2003/10/02
- Ich hab's mal erweitert, wenn noch was fehlt oder du einen Verbesserungsvorschlag hast, sag bescheid. Dein Bild finde ich übrigens mit weißem Hintergrund besser, weil der Bildschirmhintergrund bei Artikeln ja auch weiß ist. --Head 18:37, 2. Okt 2003 (CEST)
Erstmal danke für die Symbole. -- Honina 23:50 2003/10/02
- Ich bin mir teilweise noch unsicher mit europäischen vs. amerikanischen Symbolen. Eigentlich sollten wir hier hier ja die europäischen benutzen. Wenn ich mir dann aber z.B. das amerikanische Trafo-Symbol (Wicklungen) und das europäische (Schwarzes Rechteck) angucke, ist das amerikanische doch viel deutlicher. Bei der Glimmlampe bin ich mir auch nicht so sicher, die gibt's noch als Kondensator mit Kreis drum und einem Punkt, der die Gasfüllung andeuten soll. Das ist es aber, was ich eigentlich mit dem "einheitlichen Erscheinungsbild" meinte: eine Spule sollte in der deutschen Wikipedia überall gleich aussehen, damit man nicht ständig umdenken muss.
- Noch was zu deiner "Unterschrift" auf den Bildern: Es ist hier unüblich (nicht verboten), solche Informationen auf die Bilder selbst zu schreiben. Dafür sind eigentlich die Bildbeschreibungsseiten da, also die Seiten, auf die man kommt, wenn man auf ein Bild klickt. Du könntest also z.B. auf die Seite :Bild:MeissnerOszillator.PNG etwas schreiben wie
Schaltschema eines Meissner-Oszillators, GFDL, selbstgezeichnet mit Symbolen von :Bild:Schaltsymbole.png
- Das hätte dann auch den Vorteil, dass jemand, der selbst ein Schaltbild zeichnen will, die Symbole findet.
- Und noch ein Tip: Auf Diskussionsseiten kannst du mit 4 Tilden () unterschreiben, dann werden Datum und Uhrzeit automatisch angehängt. --Head 18:24, 3. Okt 2003 (CEST)
Ungefähr so? :Bild:MeissnerOszillator.PNG ? Was die "Unterschrift" betrifft: Dass man seine Bilder zur freien Verfügung stellt, muss ja nicht heißen, dass man nicht trotzdem stolz auf sein Werk ist und es mit einer Künstlersignatur versieht, oder? Zur Einheitlichkeit: Wie ich schon sagte, es wäre zwar schön, aber vermutlich nicht durchzuhalten. Wenn ich auf die Quelle mit deinen Schaltsymbolen verweise und alle halten sich dran, dann ist das ja zumindest mal ein Schritt in diese Richtung. Mit den amerikanischen und europäischen Symbolen habe ich selber meine Probleme. Das fängt schon bei den Logik-Gattern an, wo ich die neue deutsche Welle richtig häßlich finde. Ich werde mich daran halten, so gut ich kann, aber sicherlich rutscht mir mal (z.B.) eine LED durch, die den Lichtpfeil auf der falschen Seite hat oder so. Andererseits: Wird jemand nach jeder neuen DIN alle schon vorhandene Bilder ändern? Geht jemand dabei und ändert alle Artikel auf neue Rechtschreibung? Ich glaube, das ist einfach nur ein Traum. Und auch ich sehe nicht, dass ich nochmal alle meine Bilder aktualisiere, wenn irgendein verwendetes Schaltsymbol sich als nicht normgerecht herausstellt. Ich habe sie nun gerade einmal überarbeitet mit deinen Symbolen. Die Welt besteht nicht nur aus Wikipedia, und ich habe noch was anderes zu tun. Honina 20:37, 3. Okt 2003 (CEST)
- OK, wenn's dir wichtig ist, lass die Signatur drin. Die Einheitlichkeit wäre halt schön, ist aber auch nicht so wichtig. Das Aktualisieren wäre IMHO gar nicht so wichtig gewesen, deine Symbole sahen eh fast genauso aus wie meine. Was die Normen angeht: früher oder später wird sich auch jemand finden, der die Zeichnungen anpasst, bei der neuen Rechtschreibung funktioniert das ja auch (du kannst einen Artikel in alter Rechtschreibung hier reinstellen, und einen Monat später ist er komplett umgestellt), und die Zeichnungen sind ja recht einfach zu bearbeiten. Naja, mach dir nicht zuviel Stress damit, wollte nicht nerven --Head 20:47, 3. Okt 2003 (CEST)
Hallo. Noch war's kein Nerv. Hat mich aber eine Nacht mit schlechtem Schlaf gekostet; wegen der Einheitlichkeit, meine ich. Du hast ja in deiner Symboltabelle auch sowohl die "deutsche" Spule (schwarz angemalter Widerstand) als auch die "amerikanische" (Schraubenlinie mit seitlichem Strich) drin. Wenn sie als Luftspule ohne Kern gewickelt ist, gibt es auch noch die Version Schraubenlinie ohne Seitenstrich. Nimm sie raus, und zumindest die, die sich an die Vorlage halten, werden sie nicht verwenden. Für meine Meissner-Schaltung habe ich mir die amerikanische rauskopiert. Ich frage mich warum. Erkenntnis: Das deutsche Symbol wirkt in seiner Massigkeit auf mich so schwer, dass ich darin unwillkürlich so eine fette Drossel von einem halben Kilo sehe, aber die Leichtigkeit einer HF-Spule mit vielleicht nur 10 Windungen sehe ich nur in dem gewickelten Fädchen. Nein, das ist keine Elektrotechnik, das ist Psychologie. Ich kann ja der Meissnerschaltung in diesem Sinne nochmal etwas mehr "Gewicht" geben. Mit fällt auf, dass wir in den Logik-Gattern zwar hier und da das neue deutsche Symbol (Klötzchen) zeigen, ansonsten aber meist das (viel schönere) alte (Halbkreis) benutzen. Ist das auch psychologisch? Richtiger wäre es sicherlich, nur noch die Klötzchen zu verwenden. Ich meine, Benutzer, die in Wikipedia was suchen, sollten ja nicht was Veraltetes finden. Allerdings auch nicht sowas, wie dieses widerliche grüne "XOR aus NAND-Gattern", das da im Moment in dem Artikel steht. Das schreit ja geradezu danach, es besser zu machen. Nur, womit? Mit alten deutschen, neuen deutschen oder amerikanischen NANDs? In deinen Schaltsymbolen ist übrigens auch eine Diode ohne durchgehenden Mittelstrich. Widerspricht die nicht auch der Norm? BTW: Wenn du noch ein bisschen malen magst (aber ebenfalls ganz stressfrei): Ich hätte gern ein Potenziometer mit 3 Anschlüssen (Wenn ich es male, ist es garantiert wieder nicht normgerecht, ich kenne zumindest 3 Varianten) und einen Fototransistor, gelegentlich einen Thyristor und eine LED, und irgendwann mal eine Röhrendiode und Triode. -- Honina 08:09, 4. Okt 2003 (CEST)
- Dass die ganzen Logikgatter die runde Form haben, hat den Grund, dass wir die letztes Semester so gelernt haben. Als ich gemerkt hab, dass sie veraltet sind, hatte ich keine Lust, sie alle zu ersetzen, auch weil ich die runden schöner finde. Was die Diode ohne Mittelstrich angeht: das soll laut unserer E-Technik-Skript das Symbol für eine ideale Diode sein. Ich hab noch ein paar Symbole gemalt, ob die irgendeiner Norm entsprechen, weiß ich nicht, ein paar hab ich irgendwo abgemalt und weiß noch nichtmal wozu die gut sein sollen ;)
- Wenn du irgendwas ändern willst, kannst du natürlich auch selbst in der Vorlage rumpinseln. Was die verschiedenen Symbole angeht (z.B. Spule, Glimmlampe): ich würde sagen, wir lassen erstmal die verschiedenen Varianten drin, wenn sich dann irgendwann die neuen Symbole durchgesetzt haben und auch in Schulen unterrichtet werden, ist es ja nicht so furchtbar umständlich, sie auszutauschen. Ich mach jetzt ein Bild für den Schwingkreis und zeichne die Spule auch als Spirale, weil da Nicht-E-Techniker eher erkennen, worum es geht. Vielleicht sollten wir diese ganze Diskussion auch nach Diskussion:Elektrotechnik verschieben, evtl. geben dann ja mal andere ihre Meinung ab. --Head 22:30, 4. Okt 2003 (CEST)
Gute Idee. Und danke fürs Symbole-Malen. -- Honina 02:57, 5. Okt 2003 (CEST)
Ich finde die neuen Bilder in Kondensator (Elektrotechnik) und Elektrischer Widerstand passen nicht. Die sind irgendwie reinkopiert, ohne das es wirklich Sinn macht. --Longamp 20:53, 7. Okt 2003 (CEST)
Ich kenn mich zwar nicht mit den Normgerechten Symbolen aus, mir ist allerdings das Spulensymbol mit Halbkreisen sehr geläufig. Außerdem stelle ich mir die Frage, ob die Symole verwischt werden sollen (Anti-aliasing). Alex42 02:20, 14. Dez 2003 (CET)
Ich habe, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen bzw die Navigation zu vereinfachen, angefangen, in die "Überthemen" (Elektrottechnik und die großen Unterthemen) jeweils als ersten Punkt eine "Schnellreferenz" einzubauen. Ist aber noch nicht ganz vollständig.
Das Kapitel "wichtige Personen" habe ich zu "Geschichte der Elektrotechnik" ausgebaut. Allerdings fehlt vor allem in der jüngeren Geschichte hier noch einiges. Gruß P. Phasenverschiebung 19:04, 12. Okt 2003 (CEST)Phasenverschiebung
- Die Schnellreferenz hat ja nun alle Oberbegriffe verlinkt, bis auf die Theorie der Elektrotechnik. Ich habe ein REDIRECT von Theoretische Elektrotechnik auf Theorie der Felder und Wellen angelegt.
- Soll Theorie der stehen bleiben, durch Theoretische ersetzt werden oder gar ein Link daraus gemacht werden? Mit dem Link wäre z.Z. das Problem, dass es sofort zur Theorie der Felder und Wellen weiterleiten würde.
- Oder sollten wir für den Oberbegriff Theoretische Elektrotechnik eine eigene Seite wie z.B. für Automatisierungstechnik haben? --Stfn 16:23, 12. Feb 2004 (CET)
Aufgabengebiete kürzen
Hallo, die informationen die auf dieser seite (Elektrotechnik allgemein) für die einzelenen aufgabengebiete eingetragen sind, sind zum teil mehr und ausführlicher als wenn man direkt die seite aufruft. Zum beispiel Antriebstechnik. Ich schlage vor auf dieser seite, die eigentlich mehr allgemein seien solle die einzelnen aufgabengebiete wesentlich knapper zusammen zu fassen und die informationen in die einzelnen unterseiten umzuverlagern. Gary Luck 00:09, 30. Jun 2004 (CEST)- Dafür Gary Luck 00:09, 30. Jun 2004 (CEST)













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