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Erdbeben

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Der Artikel Erdbeben gehört zur Kategorie: Geologie, Beben
Als Erdbeben werden messbare Erschütterungen der Erdoberfläche bezeichnet. Der deutlich größte Anteil aufgezeichneter Erdbeben ist jedoch zu schwach, um von Menschen wahrgenommen zu werden. Auch andere Bewegungen der Erdoberfläche, wie etwa durch Tidenhub oder durch Eigenschwingungen der Erde (Erdspektroskopie) sind nicht fühlbar, da sie zu langsam erfolgen oder zu schwach sind.

Starke Erdbeben können Häuser und Bauten zerstören, Tsunamis und Erdrutsche auslösen und dabei Menschen töten. Sie können die Gestalt der Erdoberfläche verändern und zählen zu den Naturkatastrophen.

Unterseeische Erdbeben werden auch als Seebeben bezeichnet.

Die Wissenschaft, die sich mit Erdbeben befasst, heißt Seismologie.

Abbildung
Panoramafoto von San Francisco nach dem Erdbeben 1906
Bildherkunft

Erdbebenherd

Durch den Vergleich der Laufzeiten der seismischen Wellen eines Erdbebens in weltweit verteilten Observatorien (Seismographen) kann im Rahmen der physikalisch bedingten Unschärfe auf die Position des Hypozentrums als Quelle der Wellen geschlossen werden. Das Hypozentrum wird entsprechend auch als Erdbebenherd bezeichnet. Der Ort auf der Erdoberfläche direkt über dem Hypozentrum heißt Epizentrum. Die Quelle der seismischen Wellen kann sich im Laufe eines Bebens verschieben, weshalb nach internationaler Übereinkunft die zuerst gemessene Position als Hypozentrum und die Position auf der Erdoberfläche darüber als Epizentrum definiert sind.

Die Bruchfläche, die das Erdbeben auslöst, wird in ihrer Gesamtheit als Herdfläche bezeichnet. In den meisten Fällen erreicht diese Bruchfläche die Erdoberfläche nicht, sodass der Erdbebenherd in der Regel nicht sichtbar wird. Im Fall eines größeren Erdbebens, dessen Hypozentrum in nur geringer Tiefe liegt, kann die Herdfläche bis an die Erdoberfläche reichen und dort zu einem deutlichen Versatz führen. Der genaue Ablauf des Bruchprozesses legt die Abstrahlcharakteristik des Bebens fest, bestimmt also, wie viel Energie in Form von seismischen Wellen in jede Richtung des Raumes abgestrahlt wird. Dieser Bruchmechanismus wird als Herdvorgang bezeichnet. Der Ablauf des Herdvorganges kann aus der Analyse von Ersteinsätzen an Messstationen rekonstruiert werden. Das Ergebnis einer solchen Berechnung ist die Herdflächenlösung.

Entstehung von Erdbeben

Erdbeben entstehen durch dynamische Prozesse der Erde. Eine Folge davon ist die Plattentektonik, also die Bewegungen der Lithosphärenplatten, welche die Erdkruste und den obersten Erdmantel umfassen.

Nach einem in den Medien gern rezitiertem Modell der tektonischen Beben kommt es insbesondere an den Plattengrenzen, wo sich verschiedene Platten auseinander (Spreizungszone), aufeinander zu (Kollisionszone) oder aneinander vorbei (Transformverwerfung) bewegen, zum Aufbau gewaltiger Spannungen innerhalb des Gesteins, wenn sich die Platten in ihrer Bewegung verhaken und verkanten. Wird die Scherfestigkeit der Gesteine überschritten, entladen sich dann plötzlich diese Spannungen durch ruckartige Bewegungen der Erdkruste und es kommt zum tektonischen Beben. Die dabei freigesetzte Energie kann die einer Wasserstoffbombe um das Hundertfache übertreffen. Da die aufgebaute Spannung nicht auf die unmittelbare Nähe der Plattengrenze beschränkt ist, kann der Entlastungsbruch in seltenen Fällen auch im Inneren der Platte auftreten, wenn das Krustengestein eine Schwächezone aufweist.

Eine Voraussetzung für das Auftreten von Erdbeben ist demnach das Vorhandensein spröden, bruchfähigen Gesteins. Die Temperatur nimmt zum Erdinneren hin jedoch stetig zu, wodurch das Gestein mit zunehmender Tiefe immer weniger spröde reagiert und schließlich deformierbar wird. Erdbeben sind daher meist auf die obere Schicht der Erdkruste beschränkt (siehe Hypozentrum). Manchmal lassen sich Beben bis in Tiefen von bis zu 700 km lokalisieren. Dieser scheinbare Widerspruch wird durch die Subduktion von Lithosphärenplatten erklärt: Kollidieren zwei Platten, wird die dichtere der beiden unter die leichtere gedrückt und taucht in den Erdmantel ab. Es wird postuliert, dass die Erwärmung des Gesteins der abtauchenden Platte (auch als Slab bezeichnet) wesentlich langsamer voranschreitet als deren Abwärtsbewegung und dass darum das Krustenmaterial bis in die oben genannte Tiefen bruchfähig bleibt. Die Hypozentren innerhalb der abtauchenden Platte würden somit Rückschlüsse auf die Position des Slab in der Tiefe erlauben (so genannte Benioff-Zone).

Das Modell der Benioff-Zonen ist eine mögliche Erklärung für Hypozentren in großen Tiefen, enthält aber die Gefahr einer zirkulären Argumentation: Um zu erklären, warum gewaltige Materialspannungen in großer Tiefe bei hoher Temperatur möglich sind, wird gesagt, dass die Temperatur in den Platten gar nicht so hoch sein kann, da sonst die hohen Materialspannungen nicht möglich wären.

Bei Erdbeben verschieben sich die tektonischen Platten, aber vielleicht ist das die Folge einer anderen, bisher unbekannten Ursache, und liegt nicht an gewaltigen Spannungen in den Platten, die sich über lange Zeit hinweg aufbauen. Infolge der Gezeiten arbeiten die Platten, was einen Aufbau von statischen Spannungen behindern würde. Erkenntnisse über die Ursache von Erdbeben könnten sich zukünftig aus einem Zusammenhang zwischen Erdbeben und dem Erdmagnetfeld ergeben. Ein Zusammenhang zwischen den fluiden Strömungen im Erdinneren, dem elektromagnetischen Feld der Erde und Erdbeben ist mit dem Modell der tektonischen Beben nur schwer herzustellen. Es bietet trotz aufwendiger Forschungen bisher keine Möglichkeit der Erdbebenvorhersage, ist damit nicht falsifizierbar und, zynisch gesagt, wissenschaftstheoretisch als Folklore einzustufen. Es entspricht andererseits den ergonomischen Bedürfnissen der Medien nach naiver Verständlichkeit und wurde durch die Berichterstattung der Massenmedien bei Naturkatastrophen ideologisiert.

Erdbeben können ferner z.B. durch den Aufstieg von Magma unterhalb von Vulkanen ausgelöst werden oder auch durch Förderung von z.B. Erdgas, da die Druckveränderung wiederum auch die Spannungsverhältnisse im Gestein beeinflusst. Weiter können Erdbeben auch durch einstürzende unterirdische Hohlräume im Bergbau entstehen (Gebirgsschlag). Sowohl vulkanische Beben als auch Gebirgsschläge sind jedoch von der Energiefreisetzung weitaus limitierter als tektonische Beben.

Erdbeben erzeugen verschiedene Typen von Erdbebenwellen, die sich durch die ganze Erde ausbreiten und von Seismographen (bzw. Seismometern) überall auf der Erde aufgezeichnet werden können. Die mit starken Erdbeben einhergehenden Zerstörungen (z.B. Gebäudeschäden, Spaltenbildung) an der Erdoberfläche sind auf die sogenannten Oberflächenwellen zurückzuführen, die eine elliptische Bodenbewegung auslösen.

Durch Auswertung der Stärke und Laufzeiten von Erdbebenwellen kann nicht nur die Position des Erdbebenherdes bestimmt werden, sondern es werden auch Erkenntnisse über das Erdinnere gewonnen. Die Positionsbestimmung unterliegt als Messung an Wellen der gleichen Unschärfe, die aus Wellenphänomenen in anderen Bereichen der Physik bekannt sind. Im Allgemeinen nimmt die Unschärfe der Ortsbestimmung mit zunehmender Wellenlänge zu, das bedeutet: Eine Quelle von langperiodischen Wellen kann nicht so genau lokalisiert werden wie eine Quelle von kurzperiodischen Wellen. Da schwere Erdbeben den größten Teil ihrer Energie im langperiodischen Bereich entwickeln, kann besonders die Tiefe der Quelle nicht genau bestimmt werden.

Die Seismogramme sind Aufzeichnungen der Erdbebenwellen.

Abbildung
Explosion Atombombe
Bildherkunft

(1) Atombombenexplosion auf Mururoa, 5. September 1995, Magnitude 4,8,

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Starkes Erdbeben
Bildherkunft

(2) Starkes Erdbeben bei den Nikobaren, 24. Juli 2005, Magnitude 7,3,

Abbildung
Tsunami-Erdbeben
Bildherkunft

(3) Erdbeben indischer Ozean ("Tsunami-Erdbeben"), 26. Dezember 2004, Magnitude 9,3 (nach neuesten Auswertungen sogar 9,4).

Die oben gezeigten Seismogramme sollen einen visuellen Eindruck unterschiedlicher Magnituden vermitteln und wurden nicht nach wissenschaftlichen Aspekten ausgewählt.

Durch unterseeische Erdbeben, bei der Eruption ozeanischer Vulkane oder durch unterseeische Erdrutsche können so genannte Tsunamis ausgelöst werden. Das ist dann möglich, wenn die vertikale Bewegung der Erdplatten mindestens vier Meter beträgt und die Erdstöße eine gewisse Stärke auf der Richterskala erreichen. Durch die plötzliche vertikale Verlagerung großer Teile des Ozeanbodens entstehen Wellen, die sich mit Geschwindigkeiten von bis zu 800 Kilometer pro Stunde fortbewegen. Auf dem offenen Meer sind Tsunamis kaum wahrnehmbar, gelangt die Welle jedoch in flacheres Wasser, kann sich der Wellenberg auf bis zu 100 Meter Höhe erheben. Am häufigsten entstehen Tsunamis im Pazifik. Deshalb besitzen die an den Pazifik angrenzenden Staaten ein Tsunami-Frühwarnsystem.

Historisches

Schon in der Antike fragten sich Menschen, wie Erdbeben und Vulkanausbrüche entstehen.

Man schrieb diese Ereignisse häufig Göttern zu (in der griechischen Mythologie dem Poseidon). Manche Wissenschaftler im alten Griechenland glaubten, die Kontinente schwämmen auf dem Wasser und schaukelten wie ein Schiff hin und her. Andere Leute glaubten, Erdbeben brächen aus Höhlen aus. In Japan gab es den Mythos von einem Drachen, der den Erdboden erzittern ließ und auch noch Feuer spie, wenn er wütend war. Im europäischen Mittelalter schrieb man Naturkatastrophen dem Wirken Gottes zu. Mit der Entdeckung und Erforschung des Magnetismus entstand die Theorie, man könne Erdbeben wie Blitze ableiten. Man empfahl daher Erdbebenableiter nach Art der ersten Blitzableiter.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts kam die heute allgemein anerkannte Theorie von der Plattentektonik und der Kontinentaldrift durch Alfred Wegener auf. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die Erklärungsmuster der tektonischen Beben verbreitet diskutiert. Bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts konnten allerdings keine Möglichkeiten zur Vorhersage von Erdbeben daraus entwickelt werden.

Standortabhängige Erdbebenstärke (Intensitäten)

Die erste international benutzte Skala zur Erfassung und Einschätzung von Erdbeben war die zwölfteilige Mercalliskala. Sie beruhte vor allem auf der subjektiven Einschätzung der Erdbebenstärke und auf Beobachtungen (Makroseismik) und war dementsprechend ungenau. Später wurde sie zur MSK-Skala und zur EMS-98 Skala weiterentwickelt.

Standortunabhängige Erdbebenstärke (Magnituden)

Erst durch die Entwicklung von Seismographen konnten Erdbeben objektiv gemessen werden. Die Erdbebenstärke wird im allgemeinen mit der von Francis Richter eingeführten Richterskala angegeben (Lokalbeben Magnituden). Aufgrund der Ausbreitungseigenschaften von Erdbebenwellen gibt es heute eine ganze Reihe von Magnitudenskalen (Momentenmagnitude, Oberflächenwellenmagnitude), die auch ab und zu zu Verwechslungen führen können. Wegen der unterschiedlichen Methoden, mit denen diese verschiedenen Magnituden berechnet werden, sind teilweise erhebliche Diskrepanzen insbesondere bei automatisierter Berechnung unvermeidlich.

Erdbebenstärke über physikalische Größen

Bei größeren Erdbeben wird teilweise auch die freigesetzte Energie oder der Versatz an der Erdoberfläche angegeben.

Isoseisten

Linien mit gleicher Bebenstärke (EMS-Skala)

Vorhersage

Abbildung
Zerrissene Bahn: Chuetsuerdbeben, Ojiya, Niigata, Japan, 2004
Bildherkunft

Die zeitlich und räumlich exakte Vorhersage von Erdbeben ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht möglich. Nach der gängigen Theorie des Spannungsbruchs tektonischer Platten sind die grundliegenden Prozesse des Spannungsaufbaus bis hin zum Entlastungsbruch des Gesteins von einer großen Zahl von physikalischen Parametern gesteuert. Die verschiedenen bestimmenden Faktoren sind qualitativ weitestgehend verstanden. Auf Grund des komplexen Zusammenspiels aber ist eine genaue Quantifizierung der Herdprozesse bislang nicht möglich, so dass üblicherweise nur Wahrscheinlichkeiten für das Auftreten eines Erdbebens in einer bestimmten Region genannt werden können.

Allerdings sind eine Reihe von Effekten bekannt, die oft im Vorfeld von Erdbebenereignissen beobachtet werden können und als Vorläuferphänomene bezeichnet werden. Einige davon äußern sich in der Veränderung geophysikalisch messbarer Größen, wie z.B. der seismischen Geschwindigkeit, der Neigung des Erdbodens oder die elektromagnetischen Eigenschaften des Gesteins. Andere Phänomene basieren auf statistischen Beobachtungen, wie etwa das Konzept der seismische Ruhe, wo in einer potentiell gefährdeten Region über einen längeren Zeitraum die seismische Hintergrundaktivität, also das stetige Auftreten kleinerer Beben, abnimmt und auf ein bevorstehendes größeres Ereignis hindeutet.

Sowohl messbare als auch statistisch erfasste Vorläuferphänomene variieren jeweils sehr stark in ihrem zeitlichen Verlauf (bis hin zu Jahren) wie auch in ihrer Größenordnung. In vielen Fällen bleiben einzelne oder mehrere dieser Effekte auch ganz aus. Zudem wäre der instrumentelle Aufwand, der für eine lückenlose Erfassung dieser Phämone erforderlich wäre, nicht realisierbar, so dass die Möglichkeit einer exakten Vorhersage von Erdbeben für die nächste Zukunft nicht zu erwarten ist.

Wiederholt wurde auch von ungewöhnlichem Verhalten bei Tieren kurz vor größeren Erdbeben wie auch bei Tsunamis berichtet. So konnte im Februar 1975 in der Volksrepublik China ein drohendes Erdbeben durch die Sensibilisierung der Bevölkerung in Bezug auf ungewöhnliches Verhalten der Tiere vorab erkannt werden. Allerdings zeigten sich z.B. beim Tangshan-Beben vom 27. Juli 1976, bei dem es mehrere hunderttausend Tote gab, im Vorfeld keinerlei Anzeichen von Verhaltensänderungen bei Tieren.

Gelegentliche Berichte von erfolgreichen Vorhersagen zeigen vor dem Hintergrund der Häufigkeit von Beben in der betreffenden Region in der Regel kaum statistische Signifikanz. So wurde z.B. von einem japanischen Wissenschaftler auf Grund eines elektromagnetischen Vorläuferphänomens für den Zeitraum 14. bis 19. September 2003 ein Erdbeben der Stärke 7 in Tokio vorhergesagt. Zwar trat am 20. September 2003 tatsächlich ein Erdbeben in Tokio auf, jedoch war die Magnitude um etwa 1,5 Größenklassen niedriger, was weniger als einem Hunderstel der vorhergesagten Energiefreisetzung entspricht. Ein weitaus stärkeres Beben (Magnitude 8), mit zwei starken Nachbeben (Mag. 5,8 und 7) ereignete sich eine Woche später, am 26. September, das Epizentrum lag jedoch in einiger Entfernung, ungefähr 80 km südöstlich vor der Küste der Hauptinsel Hokkaidō.

Wegen des volkswirtschaftlichen Schadens und eventueller Opfer (Massenpanik oder Massenhysterie) ist eine Frühwarnung der Bevölkerung vor einem einzelnen Erdbeben nur sinnvoll, wenn die Zahl der zu erwartenden Opfer des Erdbebens als sehr groß eingeschätzt wird, oder wenn das Erdbeben sehr genau in Raum und Zeit vorausgesagt werden kann. Das ist der jetzige Stand, der zur Zeit der oben erwähnten Beben in Japan beobachtet wurde. Sollten in Zukunft regelmäßige Erdbebenvorhersagen möglich sein, so wird sich die Bevölkerung ähnlich darauf einstellen, wie sie das heute bei extremen Wettervorhersagen tut.

Bekannte Erdbeben

Europa

Andere Kontinente

  • 0
Diese Vorlage erzeugt ein Leerzeichen in der Breite einer Ziffer und erlaubt damit die Ausrichtung von Zahlen, ohne Tabellen verwenden zu müssen. Sie macht sich dabei die typografische Regel zu Nutze, dass in normalen Schriften alle Ziffern von 0−9 die gleiche Laufweite haben.

Das folgende Beispiel verdeutlicht das. Die Eingabe

 
 
 

liefert folgende Ausgabe

{0}{0}1 - Einer
{0}10 - Zehner
100 - Hunderter

Damit können z.B. Jahreszahlen, die auch Jahre unter 1000 enthalten, bündig untereinander angeordent werden.

0

en:Template:0 526, 20. Mai, Erdbeben im heutige Syrien, die Stadt Antiochia wird weitgehend zerstört, bis zu 300.000 Tote

(Stand 15. November 2006)

Umfassende Aufstellung in der Liste von Erd- und Seebeben.

Stärkste gemessene Erdbeben

Nach Angaben des USGSUSGS: Largest Earthquakes in the World Since 1900; Stärke jeweils nach der Richterskala.

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border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
 ...

Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

Prettytable

en:Template:Prettytable

{Highlight} Highlight1 | {Highlight} Highlight1 |Bezeichnung {Highlight} Highlight1 |Ort {Highlight} Highlight1 |Datum {Highlight} Highlight1 |Stärke {Highlight} Highlight1 |Anmerkungen
1. Großes Chile-Erdbeben Chile 22.05.1960 9,5
2. Prince William Sound Alaska 27.03.1964 9,2
3. Erdbeben im Indischen Ozean vor Sumatra 26.12.2004 9,2 Nach neuesten Auswertungen (2006) langperiodischer Signale hatte dieses Beben sogar die Magnitude von 9,4.
4. Kamtschatka Russland 04.11.1952 9,0
5. Erdbeben vor Ecuador vor Ecuador 31.01.1906 8,8
6. Rat Islands Alaska 04.02.1965 8,7
7. Erdbeben vor Nord-Sumatra vor Nord-Sumatra 28.03.2005 8,6
8. Andreanof Islands Alaska 09.03.1957 8,6 Nach neueren Auswertungen, von 9,1 heruntergesetzt
9. Assam Indien 15.08.1950 8,6
10. Kuril Islands Kuril Islands 13.10.1963 8,5
11. Erdbeben in der Bandasee Indonesien 01.02.1938 8,5
12. Kamtschatka Russland 03.02.1923 8,5

Siehe auch

Literatur

  • Schneider, Götz: Erdbeben. Spektrum Akademischer Verlag 2004 ISBN 3-8274-1525-X

Quellen

Weblinks

scn:Tirrimotu simple:Earthquake zh-min-nan:Tē-tāng zh-yue:地震


Diskussion der Autoren über den Artikel: Erdbeben


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Auslagerung

Hi,
ich hab die Liet der Erdbeebn mal ausgelagert, weil wenn wir hier jeden tektonsichen furz aufschreiben, der schöne Artikel ausenrum untergeht.
Die Auswahl bekannter Erdbeben, ist von mir aus dem Gedächtniss selektiert. Kann sicherlich noch geändert werde, wobei ich nicht sicher bin was das Kriterium sein sollte (Stärke, Tote, Bekanntheit?). Aber es sollten nicht mehr als 5-10 Beispiele sein. greetz VanGore 10:41, 29. Nov 2004 (CET)

Hi, gute Idee, die Liste habe ich schon gesucht als ich das letzte Erdbeben in Italien nachgetragen habe. --Raymond 10:47, 29. Nov 2004 (CET)
In der Liste der Erdbeben steht für das vom 26.12.04 eine stärke von 9.3, bei den stärksten beben ists nur mit 9.0 eingetragen *verwirrtist*

Liste der Erdbeben

Zum Erdbeben von Peru 1746 habe ich in anderen Internetquellen eine stark abweichende Zahl von Toten (4800) gefunden. In fast allen Quellen, u.a. Brockhaus, wird ein Erdbeben in China 1556 mit ca. 850.000 Toten erwähnt, das dann das verlustreichste aller Zeiten wäre. Allerdings möchte ich den Artikel noch nicht dahingehend ändern, da ich noch nicht weiter recherchiert habe. Vielleicht weiss ja sonst jemand genaueres --Mevo 10:59, 5. Jan 2005 (CET)

Muss diese unschöne Auflistung eigentlich in dem Artikel verbleiben? Ich finde diese Liste recht unschön nud vfor allem auch zu lang. Am Ende kommt dann noch der Link auf die ausgelagerte, wesentlich umfangreichere Liste. Im Grunde ist diese gesonderte Liste doch völlig ausreichend, da ja alle genannten Beben dort auch gelistet sind. --Iwoelbern 21:16, 21. Nov 2005 (CET)

bekannte Erdbeben

Hallo Zusammen, im Artikel gibt es einen Abschnitt bekannte Erdbeben, stärkere Erdbeben sind in Deutschland zum Glück recht selten aber abundzu wackelt es doch z.B am 13.4.92 Epizentrum 4 km südwestlich von Roermond Stärke 6.0 [LINK], [LINK]. Da dies ein Erdbeben war was viele direkt gespürt haben schlage ich vor auch dieses "kleine" zu den Bekannten zu packen.--Dirk33 23:29, 23. Feb 2005 (CET) Aktuelle inoffizielle Erdbebenmeldung EurAsien, Schwerpunkt Deutschland. Um 20.30 Uhr war in Sueddeutschland ein sehr schwaches Erdbeben. Tagesdatum Samstag, den 12. November 2005 !

Weblinkzoo

Die Weblinks sind in ihrer Menge keinen mehr zu zu muten. Die Empfehlung von 3-5 wird hier deutlich überschritten. --Aineias Aineias 23:30, 21. Apr 2005 (CEST)

Absolute Zustimmung --Iwoelbern 01:44, 30. Mär 2006 (CEST)

Was tun: Untergliederung oder löschen? --Rufus46 10:07, 29. Aug 2006 (CEST)

ich wäre für Eindampfen auf ca. 7 links und den Rest löschen. 5 sollten eigetnlich laut eh maximum sein --Iwoelbern 11:15, 29. Aug 2006 (CEST)

Um mal einen Anfang zu machen: ich glaube nicht, dass es nötig ist, die USA-bezogenen Webseiten hier zu listen. Und auch die einzelnen Landeserdbebendienste müssen hier nicht aufgezählt. --Iwoelbern 11:28, 29. Aug 2006 (CEST)

Erdbeben, nicht Seebeben

Die Bezeichnung Seebeben ist rein umgangssprachlich und irreführend. Der korrekte Begriff ist grundsätzlich Erdbeben, auch wenn das Epizentrum im Bereich des Meeres liegt. Ich schlage die Änderung aller Verwendungen des Begriffes Seebeben in Erdbeben vor. Irgendwelche Einwände?

Ja, die Bezeichnung Seebeben weist darauf hin, daß es es sich bei diesem Erdbeben nicht um eines an Land, sondern unter der See handelt, bei dem die Gefahr z.B. von Tsunamis, also einem zusätzlichen Gefährdungspotential existiert. Wenn im letzten halben Jahr permanent von einem Erdbeben nach dem anderen bei Banda Aceh in den Medien die Rede ist, wird meist die Tatsache, daß diese Beben draußen im Meer vor der Küste stattgefunden haben, geschlabert. Der genaue Ort dieser Beben wird dann meist nur noch beiläufig in irgendwelchen Fachzeitungen und Webseiten erwähnt. Ohne den Begriff Seebeben geht der andere Wirkungsmechanismus in der durch Infotainment gekennzeichneten Medienlandschaft einfach verloren, bei der die Frage, wo Herr Kohl und Herr Grasser Urlaub machen und was der Reporter angesichts der Leichen und Zerstörungen fühlt, wichtiger ist. Ein Hinweis, das der wissenschaftliche Ausdruck Erdbeben alle seismologischen Schwingungen, also auch die auf dem Meeresgrund umfaßt und Seebeben kein wissenschaftlicher Ausdruck ist, kann Deine Bedenken ja durchaus berücksichtigen.--Rosa Lux 13:34, 11. Mai 2005 (CEST)

Naja, sehr viele Beben finden (täglich!) unter dem Meer statt, müssten deiner Meinung nach also als Seebeben bezeichnet werden. Nur geht von diesen Erdbeben i.d.R. keine zusätzliche, meist sogar eine deutlich geringere Gefahr aus. Andererseits hat es Beben gegeben, deren Epizentrum an Land lag, die jedoch trotzdem (durch unterseeische Hangrutsche) einen Tsunami ausgelöst haben, wie beim Ereignis in Neuguinea im Juli 1998. Auch deine Behauptung, dass in den Medien nicht korrekt über die Lage der Epizentren berichtet würde, ist schlichtweg falsch, sorry. In allen Medien konnte man zu den größeren Beben die bekannten Karten finden, die selbst in der Bild-Zeitung das Epizentrum ungefähr an der richtigen Position dargestellt haben. Im übrigen redet man doch auch nicht von Seegewittern o.ä., während Begriffe wie z.B. Seepferdchen etwas ganz meeresspezifisches beschreiben. Im Englischen gibt es übrigens auch nur den Begriff Earthquake und nicht etwas Seaquake.--up2date 16:28, 14. Mai 2005 (CEST)

Bedaure, aber Deine Ansicht, es gäbe im Englischen nicht so etwas wie den Begriff Seaquake ist schlichtweg falsch, sorry, aber ein Blick in mein Wörterbuch oder ins Wiktionary belegt das Gegenteil und zwar nicht aufgrund meiner Einträge. Was Dein Hinweis auf die Bild-Zeitung anlangt, bedaure ich, aber die lese ich nicht. In meiner Tageszeitung war allerdings von einem Erdbeben vor Bandah Aceh am 9. Mai 2005 die Rede, das Angst wegen neuer, befürchteter Verwüstungen verbreitet habe. Eine Karte war da nicht, das Epizentrum war nicht mal mit westlich oder östlich Sumatras angegeben. Man konnte auf die Idee kommen, das die Erde unter der Stadt "gewackelt" hätte. Ich habe Orte an der Algarve gesehen, die aufgrund des Tsunamis in Folge des Seebebens 1755 von der Küste einige km landeinwärts auf höhere Felsen verlegt wurden. Noch heute nach mehr als 8 Generationen hat man dort vor einem solchen Unglück großen Respekt! Kein Mensch würde dort auf die Idee kommen, wegen des geologisch gleichen Vorgangs ein Wort zu verwenden, das einen Ort an Land suggeriert. Was liegt Dir eigentlich daran, diesen im Artikel nur äußerst selten benutzten Ausdruck unbedingt auszumerzen, obwohl er in dem von mir oben angeführten Sinne durchaus weit verbreitet ist? Benennen wir jetzt z.B. auch Seeklima um, weil es kein wissenschaftlicher Ausdruck ist? --Rosa Lux 16:16, 15. Mai 2005 (CEST)

Es sollte in einem Projekt wie Wikipedia auch auf korrekte Terminologie Wert gelegt werden. Und Seebeben oder von mir aus auch Seaquake sind nun einmal umgangssprachliche Begriffe, die von Leuten verwendet werden, die die Bedeutung des Begriffes Erdbeben nicht verstanden haben. Ein Hinweis darauf ist angebracht, eine Verwendung solcher Begriffe sollte jedoch vermieden werden. Wird denn z.B. im englischen Wikipedia irgendwo der Begriff Seaquake verwendet? Nein, nicht einmal auf der englischsprachigen -Seite, und dass, obwohl es im Englischen den ebenso irreführenden Begriff Seaquake durchaus gibt, wie du richtig festgestellt hast. Auch auf den Seiten des [USGS] wird an keiner einzigen Stelle der Begriff Seaquake verwendet, auch nicht im Zusammenhang mit Tsunamis. Die Silbe Erd in Erdbeben bedeutet ebenso wie Earth in Earthquake eben gerade nicht, dass das Epizentrum "an Land" liegen muss, sondern dass sich die Quelle im Innern der Erde befindet, unabhängig davon, ob sich da an der Erdoberfläche Wasser befindet oder nicht. Der Begriff steht also überhaupt nicht im Widerspruch mit einem Epizentrum im Bereich des Meeres. Dein eigenes Missverständnis bezüglich eines Nachbebens bei Banda Aceh (welches eigentlich genau?) belegt doch, wozu die Verwendung des Begriffes Seebeben führt. Und gerade deshalb trete ich für die Änderung in Erdbeben ein.--up2date 17:47, 16. Mai 2005 (CEST)

Sorry, aber das mit meinem Mißverständnis kann ich so nicht stehen lassen. Ich schreibe "Nachbeben in Banda Aceh vom 9. Mai 2005" und Du antwortest "welches eigentlich genau". Unterliege ich da eigentlich einem Mißverständnis oder willst Du Dich mit der Argumentation nicht auseinandersetzen, weil Du sie sowieso für belanglos hälst, was der Belehrung mit "Bild-Zeitung" und "Seepferdchen" entspricht? Man kann durchaus die Plattentektonik begriffen haben, wenn man den Begriff Seebeben benutzt. Du fasst aber den Begriff "Erde" geologisch auf und beziehst "See" ausschließlich auf das Salzwasser. Das ist eine sehr fachspezifisch eingeschränkte Sichtweise, die offenbar nicht allgemeingültig ist. Man kann den Begriff Seebeben durchaus auch außerhalb der Geologie benutzen; es gibt nämlich noch andere Fachsprachen, die mit dem gleichen Begriff zu tun haben, z.B. Seefahrt oder Archäologie. Will man z.B. erfahren, ob Port Royal oder Mália einem Erdbeben, einem Vulkanausbruch oder einem Tsunami wegen eines Seebebens zum Opfer gefallen sind, dann macht diese Unterscheidung durchaus Sinn. In der Geschichte wird sogar der Begriff Seevölker benutzt, obwohl die betreffenden Völker nicht auf dem Meer gelebt haben. Beim Seehandel wird auch nicht mit Salzwasser gehandelt, er findet auch nicht im Meer oder darauf statt, sondern beschreibt einen Vorgang, bei dem das Risiko des Seetransports die entscheidende Rolle spielt. Mit Deinem Löscheifer erreichst Du wahrscheinlich nur, daß irgendeiner in ein paar Monaten, wenn wir die Seite nicht mehr auf unserer Beobachtungsliste haben, den Begriff Seebeben ahnungslos neu anlegt und genau das Gegenteil Deiner Absicht eintritt. Das halte ich nicht für sinnvoll. In Französisch gibt es die Vokabel "séisme océanique", in italienisch und spanisch "maremoto". In italienisch und spanisch sind die beiden Begriffe sogar in wikipedia [LINK] bzw. [LINK]. Den wiktionary-Hinweis auf seaquake auch noch zu löschen, ist doch wohl etwas kleinkarriert? Wann werden die Wörterbücher verbrannt, weil sie unwissenschaftlich sind? Warum die deutsche wikipedia als Enzyklopädie für Laien wissenschaftlich verengter als z.B. wikimedia [LINK] oder den Wissenschaftswebseiten [LINK] oder [LINK] oder [LINK] sein muß, erschließt sich mir nicht. --Rosa Lux 20:38, 30. Mai 2005 (CEST)

Es gab wie an jedem Tag seit dem 26. Dezember 2004 auch am 9. Mai 2005 mehrere Nachbeben im Bereich Nord-Sumatra. Du hast nicht geschrieben (z.B. unter Angabe der Uhrzeit), welches davon du meintest. Aber es war sowieso kein einziges davon so stark, dass relevante Medien darüber berichtet hätten. --up2date 20:42, 2. Juni 2005 (CEST)

Erdbebenstärke Sumatra

USGS sagt eben gerade, dass das Beben von Sumatra nicht das zweitgrößte Erdbeben der Menschheitsgeschichte sei, das mit 9,2 angegebene Alaska-Erdbeben sei stärker gewesen. Is the magnitude of the December 26th, 2004 Sumatra-Andaman Islands earthquake greater than 9.0? --Caterham 23:44, 13. Jun 2005 (CEST)

Diese Diskussion wird wohl nie ein Ende nehmen. Fakt ist, dass ein Vergleich mit Beben, die vor über 40 Jahren stattgefunden haben, schwierig ist. Die öfters in den Medien kursierende Magnitude von 9,3 lässt sich nur mit modernen Breitband-Seismometern überhaupt messen. Solche Registrierungen gibt es für das Alaska- ebenso wenig wie für das Chile-Beben von 1960. Der einzige seriöse Vergleich lässt sich also nur anstellen, wenn man Registrierungen der ab Anfang der 60er Jahre üblichen WWSSN-Seismographen simuliert. Dies ist mit modernen Breitband-Registrierungen problemlos möglich und man kommt dann auf eine Magnitude von 9,0. Andersherum (also die Simulation moderner Breitband-Registrierungen aus WWSSN-Seismogrammen) geht es leider nicht. Hätte man Breitband-Registrierungen für das Alaska-Beben zur Verfügung, dann würde sich daraus möglicherweise auch eine größere Magnitude ergeben. --Up2date 10:46, 3. Aug 2005 (CEST)

Was bei diesen leidigen Diskussionen um Magnituden auch immer wieder gerne vergessen wird sind die verschiedenen Magnituden-Skalen. Welche Magnitude wurde denn überhaupt benutzt? Lokal-Magnitude? Momenten-Magnitude? Das Sumatra-Beben wurde beim GFZ Potsdam damals mit einer Magnitude von ca. 7,5 gemeldet. Das war die Raumwellen-Magnitude... weicht, wie man sieht, deutlich von den über 9 ab, die aus der Lokal-Magnitude gewonnen wurde (und die in den Medien natürlich viel lieber präsentiert werden). --Iwoelbern 18:30, 10. Okt 2005 (CEST)

Grundsätzliches zur Erdbebenstärke

Ich vermisse bei der Betrachtung der Erdbebenstärke eine vernünftige Relation. Im Artikel nimmt die Intensitäten-Skala den größten Teil ein, während die Richter-Skala nur in einem kleinen Absatz behandelt wird. Und es wird auch nicht mit einem Wort erwähnt, dass es etliche verschiedene Magnituden-Skalen gibt (mb, MS, Mw, Ml...) Ich halte es für sinnvoll, den Abschnitt mit den Intensitäten weiter nach hinten zu rücken. Die Intensität ist eine reine Aussage über die Oberflächenwirkung eines Bebens und hat mit der physikalischen Stärke, also der freigesetzten Energie nicht viel zu tun. Der Satz über die physikalische Messung der Erdbebenstärke anhand des Versatzes an der Oberfläche ist ebenso überflüssig. Weitere Meinungen? --Iwoelbern 18:42, 10. Okt 2005 (CEST)

Genau meine Meinung. Leider steht der Einwand von Iwoelbern schon ziemlich lange im Raum, ohne dass sich was getan hat. Ich als unbedarfter Leser hab mich zuerst nur gewundert, als ich das mit den Erdbebenstärken gelesen hab. Ottonormalbürger kennt halt nur die Richterskala, dann liest er was über Stärke 12 und muss sich unwillkürlich am Kopf kratzen. Vielleicht könnte man da mal Klarheit schaffen. --Michael Knight 09:21, 13. Jan 2006 (CET)

Seebeben und ich bin auf'm Schiff

Hallo

Ist unter euch ein erfahrener Seebär? Wir fahren öfters mit einem 150m (Fähre) Schiff über die Adria. Zur Zeit sind ja Seebeeben im Ionischen Meer so richtig in.

Ist ein Seebeben mit der Stärke +/- 5.5 - 6 für ein Schiff eigentlich gefährlich?

Ein Beben - egal ob an Land oder am Meeresboden - ist für ein Schiff völlig ungefährlich. Das einzige, was gefährlich werden könnte, wäre ein Tsunami, der als Folgeerscheinung eines Bebens auftreten kann. Allerdings auch das nur in relativ flachen Gewässern, sprich: in Küstennähe und nicht auf hoher See. Ob im Mittelmeer ein Magnitude 6 Beben ausreicht, um überhaupt einen Tsunami auszulösen, wage ich allerdings zu bezweifeln, weiß es aber nicht hundertprozentig. In der Regel braucht es aber schon deutlich mehr Energie, bevor so etwas ausgelöst wird... -- Iwoelbern 16:50, 12. Apr 2006 (CEST)

Tiefbeben

Hallo, der Absatz über die Ursache von Tiefbeben ist - aus Sicht eines Geophysikers - mehr als obskur. Dass Tiefbeben nicht den tektonischen Beben zuzuordnen sind, lernt man in jeder Geophysik-Einführungsvorlesung. Wenngleich noch nicht hinreichend geklärt, so gibt es durchaus ernstzunehmende Ansätze zur Erklärung der Tiefherdbeben (Olivin-Spinell-Übergang), die erwähnesnwert sind. Der Begriff Folklore im Zusammenhang mit Erdbebenvoraussage stößt alle Geophysiker, die sich ernsthaft hiermit beschäftigen vor den Kopf.

Die Beziehung zwischen Erdbeben und Medien ist durchaus erwähnenswert aber m.E. besser in einem eigenen Kapitel aufgebhoben. MS, 10:00, 21. Jul 2006



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Erdbeben und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).