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Der Artikel Erwin Rommel gehört zur Kategorie: Militärperson im Nationalsozialismus, Heer, Deutscher, Mann, Geboren 1891, Gestorben 1944, Pour le Mérite (Militärorden), Ritterkreuzträger
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Erwin Rommel, 1941 Bildherkunft |
Johannes Erwin Eugen Rommel (* 15. November 1891 in Heidenheim; † 14. Oktober 1944 in Blaustein bei Ulm) war ein deutscher Heeresoffizier und seit 1942 Generalfeldmarschall. Während des Zweiten Weltkrieges befehligte er unter anderem die deutschen Truppen in Nordafrika (Afrikakorps) sowie um die Zeit des D-Days, der Landung der Alliierten in der Normandie, die Heeresgruppe B. Einerseits bewundert – besonders von den britischen Gegnern, die ihm den Beinamen Desert Fox (Wüstenfuchs) gaben, andererseits – vor allem im Oberkommando der Wehrmacht – beneidet und angefeindet, setzte der angeblich in das Attentat vom 20. Juli 1944 verwickelte Rommel seinem Leben selbst ein Ende, nachdem er im Auftrag Hitlers vor die Wahl gestellt worden war, vor dem Volksgerichtshof abgeurteilt zu werden oder sich selbst zu töten.
Erwin Rommel ist der Vater des langjährigen Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel.
Leben
Kindheit, Jugend und Eintritt in die Armee
Erwin Rommel wurde am 15. November 1891 in Heidenheim an der Brenz als zweiter Sohn des evangelischen Professors Erwin Rommel († 5. Dezember 1913), Rektor des Progymnasiums in Aalen, und dessen Frau Helene (geb. Luz) geboren. Seine Geschwister waren Gerhard, Helene und Karl. Eigenen Angaben zufolge verliefen seine ersten Jahre „besonders angenehm“, da er im großen Garten am Haus täglich spielen konnte. Eigentlich wollte er Flugzeugingenieur werden, doch sein Vater stellte ihn vor die Wahl, entweder Lehrer wie er selbst, oder Offizier zu werden. Rommel entschied sich für letzteres. Nach dem Ende des Realgymnasiums in Schwäbisch Gmünd trat Rommel als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment König Wilhelm (6. Württembergisches) Nr. 124 in Weingarten (Württemberg) ein.Im März 1911 lernte er bei einem Ball in der Danziger Kriegsschule die damals siebzehnjährige Lucia Maria Mollin („Lucie“) kennen, die er 1916 heiratete. Rommel verliebte sich jedoch auch in die zwanzigjährige Walburga Stemmer, mit der er eine Tochter namens Gertrud hatte. Dieses uneheliche Kind wurde zunächst geheim gehalten und später im Dritten Reich als seine Nichte ausgegeben. Mit seiner Ehefrau hatte Rommel einen gemeinsamen Sohn, Manfred, geboren am 24. Dezember 1928.
Rommel im Ersten Weltkrieg
Am 1. März 1914 wurde der damalige Leutnant Erwin Rommel zur 3. Kompanie des Württembergischen Feldartillerie-Regiment Nr. 49 nach Ulm versetzt. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914 wurde er zu seinem alten Regiment zurückversetzt und kämpfte gleich in den ersten Tagen des Ersten Weltkriegs im Raum Longuyon, an der Maas und westlich von Verdun. Im September 1914 erhielt er das Eiserne Kreuz zweiter Klasse, im Januar 1915 folgte das Eiserne Kreuz erster Klasse und die Beförderung zum Oberleutnant.Nach einer Verwundung wurde er als Kompanieführer der 9. Kompanie Infanterieregiment 124 in die Argonnen versetzt. Nach einer Verletzung am Bein kam er 1915 zum Württembergischen Gebirgsbataillon. Dort wurde er Kompanieführer. 1916 folgte die Verlegung an die rumänische Front und im Oktober 1917 nahm er als Oberleutnant an der Offensive der Isonzo-Front teil, bei der die italienischen Truppen eine schwere Niederlage erlitten.
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Erwin Rommel mit dem Pour le Mérite Bildherkunft |
In diesem Oktober 1917 erstürmte er mit seinen Soldaten den Monte Matajur in den Julischen Alpen, was den Höhepunkt seines Einsatzes im Ersten Weltkrieg darstellte. Hier zeigte sich auch zum ersten Mal Rommels außergewöhnliche Art, Krieg zu führen. Er unterstand dabei dem Kommando von Major Sproesser, dem Kommandeur des Württembergischen Gebirgsbataillons. Diese Offensive gilt als die erste erfolgreiche Umsetzung eines Blitzkrieg-Konzepts. Rommel erhielt für die Erstürmung des Berges den Orden Pour le Mérite. (Er musste sich allerdings beschweren, um diesen Orden zu erhalten, da eine andere Einheit fälschlicherweise zuerst den Erfolg für sich reklamierte). Sein Buch über diesen Angriff unter dem Titel Infanterie greift an, hatte 20 Jahre später großen Erfolg; ein aufmerksamer Leser war Hitler.
Im Januar 1918 wurde Rommel zum Generalkommando 64 und damit in den Stabsdienst versetzt, wo er im Oktober noch zum Hauptmann befördert wurde. Er kehrte dann zum Infanterieregiment Nr. 124 nach Weingarten zurück.
Zwischen den Weltkriegen
Im März 1919 wurde Rommel als Hauptmann zur Sicherungskompanie 32 nach Friedrichshafen versetzt und wurde am 25. Juni 1919 vorläufiger Kompaniechef in der Württembergische Reichswehr-Brigade, 1. Württembergisches Schützen-Regiment 25, I. Bataillon. Im Frühjahr 1920 wurde er gegen Aufständische im Münsterland und in Westfalen eingesetzt. Von 1921 bis 30. September 1929 war Rommel Chef einer Schützenkompanie im Infanterieregiment 13 in Stuttgart und Ludwigsburg.Im Oktober 1928 starb Walburga Stemmer an einer Lungenentzündung, so dass sich von da an Rommel und seine Frau Lucie um seine uneheliche Tochter Gertrude kümmerten. Rommel allerdings bezeichnete Gertrude in der Öffentlichkeit immer als seine Nichte. Im Dezember 1928 wurde sein Sohn Manfred Rommel geboren.
Im Oktober 1929 wurde Rommel Lehrer an der Infanterieschule in Dresden. Im Oktober 1933 wurde er zum Major befördert und zu den Goslarer Jägern versetzt um das Kommando des III. Bataillons des Infanterieregiments 17 zu übernehmen. Mündlichen Überlieferungen zufolge hat Rommel in Goslar den pensionierten General Ernst von Oven vor SA-Männern geschützt, indem er einen Maschinengewehrposten in Ovens Treppenhaus postierte. Oven wurde von den SA-Männern bedroht, weil er trotz Boykott in jüdischen Geschäften eingekauft hatte.
Im September 1935 wurde Rommel im Rang eines Oberstleutnant zum Leiter der neuen Infanterieschule in Potsdam ernannt. Hier entstand 1937 das Buch Infanterie greift an, welches eine halbe Million mal verkauft wurde und auch die Aufmerksamkeit Adolf Hitlers erregte. Weitere Stationen seiner Karriere waren im Oktober 1938 die Beförderung zum Oberst, seine kurzzeitige Ernennung zum Kommandeur des Führer-Begleitbataillons und die Übernahme der damaligen Kriegsschule (heute wieder: Theresianische Militärakademie) in Wiener Neustadt im November 1938 als Kommandeur.
Rommels Rolle im Zweiten Weltkrieg
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde Rommel zum Kommandanten des Führerhauptquartiers ernannt, das während des Polenfeldzuges in einem Eisenbahnzug untergebracht war. Rückwirkend zum 1. August 1939 wurde Rommel zum Generalmajor befördert. Der Zug folgte dem Frontverlauf und Rommel begleitete Hitler oftmals bei Ausfahrten mit dem Auto vom Zug zu den Führungsstäben der Truppenteile. Er hatte somit direkten Kontakt mit Hitler.Nach dem Polenfeldzug kam Hitler Rommels Wunsch, eine Panzerdivision zu führen, nach. Rommel wurde von Hitler im Februar 1940 zum Kommandeur der 7. Panzerdivision ernannt. Er hatte bis dato keinerlei praktische Erfahrung in der Führung einer Panzereinheit, bewies jedoch, dass er über die notwendigen Kenntnisse in der Blitzkriegstaktik verfügte, die er schon intuitiv während seiner Operationen im Ersten Weltkrieg in der Infanterie angewendet hatte. Während des Westfeldzugs operierte seine Division so schnell, dass selbst das eigene Oberkommando nicht immer wusste, wo sie sich gerade aufhielt. Deshalb erhielt sie den Beinamen Gespensterdivision. Hier ist anzumerken, dass die Division stark in die Länge gezogen wurde, weshalb sogar Rommels Stab zeitweise nicht wusste, wo sich ihr Kommandeur befand.
Anders als die meisten anderen Divisionskommandeure der Wehrmacht hielt sich Rommel immer in der Nähe der Front auf. „Wo Rommel ist, ist vorn.“ – Dieses Sprichwort prägte sich seinen Soldaten schon vom ersten Kampftag an ein. Als Führungspanzer diente ihm während des gesamten Frankreichfeldzuges ein Panzerkampfwagen III („Kommandowagen“), mit dem er in dieser Zeit 36 feindliche Panzerwagen abschoss. Rommel scheute auch nicht, unter feindlichem Feuer höchstpersönlich einen Angriff zu leiten, wie bei der Brücke von Chenterfontaine, wo er sich unter französischem MG- Beschuss mit einer Handvoll Infanteristen zur anderen Uferseite vorkämpfte.
Rommels Einheit forcierte die Maas, durchbrach die Maginotlinie und stieß an den La-Bassée-Kanal vor. Dort bekam er am 26. Mai das Ritterkreuz verliehen und wurde zum Generalleutnant befördert.
Rommels Einsatz in Nordafrika
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General der Panzertruppe Erwin Rommel mit der 15. Panzerdivision zwischen Tobruk und Sidi Omar in Nordafrika 1941 Bildherkunft |
Im Februar 1941 bekam Rommel den Befehl, mit dem Afrikakorps ihren Bündnispartner Italien bei seiner Verteidigung zu unterstützen. Rommels Einheiten überrannten während des Afrikafeldzugs nahezu die gesamte Cyrenaika, verdrängten die Briten aus Benghasi und kesselten im April des gleichen Jahres die Festung Tobruk ein – entgegen der Absprache mit dem OKH und ohne den italienischen Befehlshaber General Gariboldi zu informieren. Sein Vormarsch endete erst, als er mangels Nachschub stehen bleiben musste. Am 20. März 1941 wurde Rommel für seine Verdienste in Libyen mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet.
Im Juli erfolgte schließlich die Beförderung zum General der Panzertruppe. In den folgenden Monaten brachten seine Truppen mehrere britische Offensiven zum Erliegen. Das Tagessoll an Nachschub für die italienischen und deutschen Truppen belief sich auf rund 5.000 Tonnen – eine Menge, die zu keinem Zeitpunkt erreicht wurde. Rommel hatte von Beginn an ein recht gespaltenes Verhältnis zu dem Bündnispartner Italien und vermutete, dass italienische Kommandostellen die Auslaufzeiten der Nachschubschiffe an die Engländer verrieten. Möglich wäre jedoch auch, dass die Engländer durch die Entschlüsselung des Enigma-Codes an ihre Informationen kamen.
Rommels Situation wurde jedoch hauptsächlich durch die deutsche Führung, insbesondere durch Hitler selbst, erschwert, die Afrika nur als Nebenkriegsschauplatz betrachteten, und die Nachschublieferungen vorrangig in den Osten kamen, wo seit Mitte des Jahres 1941 das Unternehmen Barbarossa lief.
Die britische Großoffensive Crusader am 19. November 1941 zwang Rommel zum ersten Mal zum Rückzug. Daraufhin verkürzte er die Nachschublinien, führte Verstärkung herbei und bluffte die Engländer. Er ließ Panzerattrappen auf Volkswagen montieren, die ständig im Kreis fuhren. Die dabei aufgewirbelten Staubwolken sollten das Herannahen eines großen Panzerverbandes anzeigen, woraufhin die Briten ihren Kampf abbrachen und sich zurückzogen. Dadurch stand er im Januar 1942 wieder in dem Gebiet, von dem aus sein Afrikafeldzug Anfang 1941 begonnen hatte.
Ab Januar 1942 arbeitete Rommel zugleich an dem Ausbau seines Afrikakorps zu einer Panzerarmee. In Folge dessen konnte er wieder erfolgreich zum Gegenangriff übergehen und letztendlich die 1. britische Panzerdivision einkesseln. Wegen dieser strategischen Leistung erhielt er am 20. Januar 1942 die Schwerter zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und zwei Wochen später die Beförderung zum Generaloberst.
In den folgenden Monaten des Jahres 1942 eroberte Rommel durch seine Offensive das gesamte, zuvor verloren gegangene Gebiet zurück und hisste am 21. Juni 1942 die deutsche Flagge über der Festung Tobruk (Stichwort „Rommel-Schnaps“). Dafür wurde Rommel zum Generalfeldmarschall befördert und war mit 51 Jahren der jüngste dieses Ranges in der Wehrmacht.
In Marsa Matruk schloss er vier britische Divisionen ein, woraufhin die britische Flotte vorsorglich bereits mit der Räumung des Hafens von Alexandria begann. Rommels Truppen rückten schließlich bis El Alamein in Ägypten vor. Die Folge waren hoffnungslos überdehnte Versorgungswege, ein Mangel an Material und die physische Ermüdung der Soldaten. Die deutschen Nachschubwege wurden zudem von Malta aus von den Briten bekämpft. Rommel verfügte nur noch über 70 Panzer. Die Landung der Amerikaner in Afrika und die sich langsam erholende britische Armee wendeten das Blatt. Die Erfolge gegen die Nachschublinien beruhten zum großen Teil auf entschlüsselten Funkbotschaften der deutschen Verschlüsselungsmaschine Enigma durch Bletchley Park, teilweise kamen hier auch Verdachtsmomente auf. Im Oktober 1942 begannen die Alliierten unter General Bernard Montgomery ihre Gegenoffensive, dabei besaßen die Briten rund 150.000 Mann, 1.000 Panzer und Flugzeuge. Rommel musste den Rückzug antreten. Am 3. November besaß das Deutsche Afrikakorps noch 24 Panzer. Die Hälfte der Mannschaften und der Artillerie war verloren. Der Großmufti von Jerusalem bot Rommel an, alle „Mohammedaner“ in Nordafrika gegen die Anglo-Amerikaner zu mobilisieren und einen Partisanenkrieg gegen sie zu führen. Dafür wollte er die Zusicherung Hitlers und Mussolinis, nach dem Kriege Nordafrika zu entkolonialisieren. Dieses Angebot war in Rommels Strategie ein Faktor – aber Hitler lehnte aus Rücksicht auf Mussolini ab.
Am 11. März 1943 wurden Rommel für seine Erfolge mit dem Afrikakorps die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern verliehen. Einen Monat später wurde er auf Befehl von Hitler aus dem Kessel, in dem sich das deutsche Afrikakorps nun befand, ausgeflogen, um ihm eine Niederlage zu ersparen. Am 12. Mai kapitulierte das deutsche Afrikakorps (rund 120.000 Mann) vor den britischen und US-amerikanischen Truppen in Tunis.
Krieg ohne Hass
Bis heute herrscht unter den meisten Fachleuten die Ansicht vor, der Kampf des Afrikakorps gegen die britische 8. Armee sei ein „ritterlicher Kampf“ und beiderseits ohne Hass gewesen. Dies wird kaum bestritten und wird durch Zeitzeugen beider Seiten bestätigt. So vereinbarte man regelmäßig Kampfpausen, um die Verwundeten zu versorgen. Dabei wurden auch die Verwundeten des Gegners versorgt, je nachdem wo sie lagen. Ähnliches wurde auch von der Schlacht um Monte Cassino berichtet. In den Kampfpausen kam es zu nahezu kameradschaftlichem Umgang der Gegner (Zigarettenaustausch usw.). Dies ist beispiellos, nicht nur für den Zweiten Weltkrieg. Es mag wohl auch daran gelegen haben, dass Deutsche und Engländer kein „richtiges“ Feindbild gegeneinander hatten, ganz im Gegensatz zu Deutschland/Sowjetunion.Besonders bedeutsam aber war die Befehlsverweigerung Rommels gegenüber Hitler, deutsche Gefangene zu liquidieren, die sich zuvor auf die Seite der Engländer geschlagen hatten. Für diese „Ritterlichkeit“ und auch für seine brillante Kriegsführung war Rommel auch von den Alliierten geachtet und sogar beliebt. Winston Churchill „grüßte“ ihn gar in einer öffentlichen Ansprache.
Rommel in Italien
Rommel war vom 20. Mai bis zum 12. Juli 1943 Leiter des nach ihm benannten Arbeitsstabes und mit den Vorbereitungen für die deutschen Gegenmaßnahmen beim erwarteten Kriegsaustritt Italiens befasst. Als im Juli die Alliierten in der Operation Husky auf Sizilien landeten, wurde Erwin Rommel das Kommando über die Heeresgruppe B übergeben. Nach dem Sturz Mussolinis im August besetzte Rommel mit seinen Truppen Italien, um bei einer alliierten Invasion die Gegner zurückzuschlagen. Ab September übernahm Rommel den Oberbefehl über die Einheiten in Norditalien. Am 3. September 1943 landeten alliierte Truppen auf italienischem Festland. Vier Tage später, also am 8. September, folgte der italienische Waffenstillstand.Ab Herbst 1943 führte die Wehrmacht in Italien einen „schmutzigen“ Krieg: Am 23. September 1943 gab Rommel, der den ehemaligen italienischen Verbündeten überaus kritisch gegenüberstand, die Weisung:
- „Irgendwelche sentimentalen Hemmungen des deutschen Soldaten gegenüber badogliohörigen Banden in der Uniform des ehemaligen Waffenkameraden sind völlig unangebracht. Wer von diesen gegen den deutschen Soldaten kämpft, hat jedes Anrecht auf Schonung verloren und ist mit der Härte zu behandeln, die dem Gesindel gebührt, das plötzlich seine Waffen gegen seinen Freund wendet. Diese Auffassung muss beschleunigt Allgemeingut aller deutschen Truppen werden.“
Von Kriegsverbrechen auf Grund direkter Weisung oder mit ausdrücklicher Billigung Rommels ist nicht bekannt.
Rund 1.070.000 entwaffnete italienische Soldaten wurden allerdings im Arbeitseinsatz für die Kriegswirtschaft zwangsverpflichtet. Rommels Befehl vom 1. Oktober 1943 hierzu:
- „Dieser Krieg ist ein totaler Krieg. Soweit die Männer Italiens nicht mehr die Gelegenheit haben, mit der Waffe für die Freiheit und Ehre ihres Vaterlandes zu kämpfen, haben sie die Pflicht, ihre volle Arbeitskraft in diesem Kampf einzusetzen.“
Am 19. Oktober 1943 wurde Rommel versetzt, da man ihm Pessimismus vorwarf.
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(v.l.n.r.) Johannes Blaskowitz, Erwin Rommel, Gerd von Rundstedt Bildherkunft |
Einsatz am Atlantikwall – Invasion in der Normandie
Im November 1943 erhielt Rommel als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B auch das Kommando über den Atlantikwall an der französischen Atlantikküste. Rommel ging davon aus, dass der Feind, im Falle einer Invasion in der Normandie, direkt am Strand mit Panzern zurückgeschlagen werden müsste. Doch wegen Meinungsverschiedenheiten mit von Rundstedt über den Ort der alliierten Landung, wurde diese Taktik nicht umgesetzt. Für den 6. Juni 1944 wurde vom deutschen Wetterdienst ein Unwetter vorausgesagt, was eine alliierte Invasion unmöglich erscheinen ließ. Zudem hatte Rommels Frau Lucie an diesem 6. Juni ihren 50. Geburtstag. Rommel entschied sich, zu seiner Frau zu fahren. Folglich befand sich Rommel am Tag der Invasion, dem D-Day, bei seiner Frau in Deutschland. Außerdem befanden sich der Befehlshaber der 7. Armee, Generaloberst Friedrich Dollmann, bei einem Planspiel in Rennes und der Kommandeur des I. SS-Panzerkorps, Oberstgruppenführer Sepp Dietrich, in Brüssel. Kurz nach der Invasion, am 17. Juli, wurde Rommel bei einem amerikanischen Tieffliegerangriff schwer verwundet. Er musste somit den Oberbefehl über die Heeresgruppe niederlegen. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er von Mitgliedern der Wehrmachtsführung der Mittäterschaft beschuldigt, vor allem von Oberstleutnant Dr. Cäsar von Hofacker, der dies unter Folter aussagte.Rommel und der Widerstand gegen Hitler
Rommel zählte nicht zum Widerstand, der das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 plante und ausführte. Er gehörte allerdings zum weiteren Kreis der grundsätzlich in die Verschwörung eingeweihten höheren Offiziere.Im Zusammenhang mit der Frage wie weit Rommel inhaltlich in den Widerstand eingebunden war, ist eine Stellungnahme von Rommels Witwe erhellend, die im September 1945 unter anderem sagt: „Ich möchte nochmals feststellen, dass mein Mann nicht an den Vorbereitungen und der Ausführung des 20. Juli 1944 beteiligt war, da er es als Soldat ablehnte, diesen Weg zu beschreiten.“ Melchior von Schlippenbach, ein Offizier Rommels erinnert sich jedoch an folgende Worte, die Rommel in einer Unterhaltung einmal herausgerutscht seien: „Glauben Sie nicht, es wäre besser gewesen, es hätte am 20. Juli geklappt?“ Der Rommel-Porträtist Ralf Georg Reuth (siehe Literaturliste) urteilt dagegen: „Den Eid zu brechen und sich gegen den Mann zu verschwören, der ihn zum Feldmarschall erhoben hatte, entsprach nicht seinem Verständnis von Treue.“
Es gab jedoch (allerdings sehr unterschiedliche) Interessen, Rommel mit dem Widerstand in Verbindung zu bringen. So hätten prominente Widerständler den „Faktor Rommel“ gern genutzt, obwohl sie in ihm den Hitler-Protegé sahen. Es wurden auf den populärsten deutschen Soldaten und weltweit neben Hitler zweitbekanntesten Deutschen zwei Offiziere angesetzt, die ihn für den Widerstand gewinnen sollten:
- sein neuer, im April 1944 zu ihm versetzter Stabschef Generalleutnant Hans Speidel sowie der von General Karl-Heinrich von Stülpnagel aus der Pariser Verschwörerzentrale des Oberbefehlshaber West eigens zum Sondieren zu Rommels Stab entsandte
- Oberstleutnant von Hofacker, der bei Rommel eintraf, als das Datum des beabsichtigten Attentats bereits feststand.
Stülpnagel und Hofacker wurden nach dem gescheiterten Attentat Opfer der brutalen Rache Hitlers. Der gefolterte und später hingerichtete Hofacker hatte aber Rommel belastet. Speidel (von 1957 bis 1963 Oberbefehlshaber der alliierten Landstreitkräfte in Mitteleuropa und maßgeblich beteiligt an reibungslosen Integration der Bundeswehr in die NATO) konnte sich retten, indem er bei den auf das Attentat folgenden Verhören und (Ehrengerichts-)Verfahren angab, Rommel über die Pläne informiert und darauf gesetzt zu haben, mit dieser Meldung an seinen militärischen Vorgesetzten seine Pflicht getan zu haben.
Speidel hat nach dem Krieg abgestritten, Rommel belastet zu haben. Er gab auf die Frage, weshalb er habe überleben können und Rommel nicht, an: Der zu dem Zeitpunkt schon zum Tode verurteilte, bereits gefesselte und „von Spuren körperlicher Züchtigung gezeichnete“ Hofacker habe die ihn, Speidel, belastenden Aussagen bei einer Gegenüberstellung zurückgenommen. (Randbemerkung: Auch Rommels Nachfolger als Befehlshaber der Heeresgruppe B, Hans von Kluge, wurde von Speidel bearbeitet. Kluge wollte vor allem nach dem Scheitern des Attentats nichts damit zu tun haben. Er geriet in zusätzliche Schwierigkeiten Hitler gegenüber, weil er militärisch nicht erfüllen konnte, was gewünscht war und starb, nachdem er Zyankali genommen hatte.)
Da Rommel unter anderem auch auf der Liste des führenden Widerständlers und früheren Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler als möglicher Nachfolger Hitlers als Reichskanzler geführt wurde, hatten Rommels Feinde (und Neider) im Oberkommando der Wehrmacht genügend gegen ihn in der Hand.
Dabei hatte Rommel noch wenige Wochen vor dem Attentat einen von ihm als gar nicht notwendig und eher als ganz unsoldatisch erachteten, erneuten Treueschwur der Feldmarschälle pro Hitler unterschrieben. Er hatte am 1. Oktober 1944, zwei Wochen vor seinem erzwungenen Suizid, ein Schreiben an Hitler, in dem er sich – nichtsahnend – für seinen militärischen Untergebenen Speidel verwandte, noch einmal mit einem absoluten Loyalitäts-Bekenntnis abgeschlossen (Schluss: „Nur ein Gedanke beherrscht mich immer, zu kämpfen und zu siegen für unser neues Deutschland. Heil, mein Führer.“).
Dennoch: Rommel wurde in den Strudel der Ereignisse gezogen. Immerhin war er einer der wenigen Generäle, die nach der Invasion 1944 die Aussichtslosigkeit der Lage erkannten und sich nicht scheuten, dies auch deutlich zu sagen. Als feststand, dass die Alliierten sich festgesetzt hatten und nicht mehr zu vertreiben waren, schrieb er Hitler einen Bericht, in dem er ihn aufforderte, politische Konsequenzen aus der aussichtslosen Lage zu ziehen. Es gibt Anzeichen, dass er entschlossen war, notfalls sogar eigenständig zu kapitulieren. Seine Verwundung kurz vor dem 20. Juli 1944 beraubte ihn seiner Handlungsfreiheit. Als er sich mit Verweis auf seinen Gesundheitszustand weigerte, wie befohlen am 10. Oktober nach Berlin zu kommen, nahmen das diejenigen, die von einer vermeintlichen Beteiligung Rommels am Widerstand erfahren hatten, die Absage als weiteres Indiz und Eingeständnis seiner Schuld.
Rommels Tod und dessen Inszenierung
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Das Grab Rommels im Friedhof von Herrlingen (Blaustein) Bildherkunft |
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Rommels Totenmaske Bildherkunft |
Am 14. Oktober 1944 trafen die Generäle Burgdorf und Maisel vom OKW bei ihm in Herrlingen ein. Sie stellten ihn vor die Wahl, sich vor dem Volksgerichtshof zu verantworten oder durch Suizid sein Leben zu beenden und seiner Familie die Sippenhaftung zu ersparen. Daraufhin tötete sich Rommel mittels einer Giftkapsel selbst. Sein Adjutant Hermann Aldinger gab später über diese Vorgänge Auskunft.http://aldingers.org/contri...
Rommels Tod wurde von der Propaganda als Folge des Tieffliegerangriffs hingestellt. Am 18. Oktober 1944 wurde er nach einem Staatsakt in Ulm (aufgebahrt im Ulmer Rathaus) in Herrlingen, Gemeinde Blaustein, im Friedhof der St. Andreaskirche beigesetzt. Heute befindet sich das Grab, wo auch Rommels Ehefrau später beigesetzt wurde, unter einer Baumgruppe unterhalb der Kirche. Rommels Grab wird von einem hölzernen Grabmal geschmückt, auf welchem der Name eingeschnitzt ist. Auf dem Grabmal thront eine Abbildung des Eisernen Kreuzes, welche die ganze Umgebung dominiert.
Mit seinem Tagesbefehl förderte Hitler den Heldenkult:
- „Mit ihm ist einer unserer besten Heerführer dahingegangen. Sein Name ist im gegenwärtigen Schicksalskampf des deutschen Volkes der Inbegriff für hervorragende Tapferkeit und unerschrockenes Draufgängertum. Das Heer senkt vor diesem großen Soldaten in stolzer Trauer die Reichskriegsflagge. Sein Name ist in die Geschichte des deutschen Volkes eingegangen.“
- „Der unermüdliche Kämpfer war erfüllt von nationalsozialistischem Geist, der die Kraftquelle und Grundlage seines Handelns bildete. Sein Herz gehörte dem Führer. Das deutsche Volk aber hat in einer geradezu einmaligen Art den Generalfeldmarschall Rommel geliebt und gefeiert. Sein Leben für Deutschland hat durch die Berufung zur großen Armee seine Krönung erfahren. … Mein lieber Rommel, Ihr Heldentum weist uns allen erneut die Parole: Kampf bis zum Sieg!“
Zusammenfassung
Mindestens drei Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Rommel eher unkritisch gesehen, wurde er eher verehrt. Dabei ist festzustellen: Lange Jahre sind Dokumente, darunter auch Personalakten mit Fakten, welche durchaus eine differenziertere Sicht auf den hochrangigen Offizier erzwungen hätten, gar nicht zur Kenntnis genommen worden. Es wurden eher Legenden weitergestrickt.Rommel wird noch heute bewundert für seine taktische Verwegenheit, seine Führungspersönlichkeit und seine überraschenden militärischen Züge im Zweiten Weltkrieg.
Kritisiert wird sein Ungestüm, seine Sturheit bei Lagebeurteilungen, die viele Soldaten das Leben kostete, und seine manchmal übertriebene militärische Sichtweise, vor allen Dingen seine Unkontrollierbarkeit, die er in Afrika und Frankreich mehrfach unter Beweis stellte. Dies überforderte, besonders in Afrika, häufig die Nachschubwege. Zeitgenossen beschrieben ihn bisweilen als „Nur-Soldaten“, der nie bereit war, über private Dinge zu sprechen. Für schwierige Lagen, als „Feuerlöscher“, war Rommel einer der besten Männer der Wehrmacht – aber als Führer eines großen Verbandes in konventionellen Lagen war er des öfteren überfordert.
Seine spektakulären Erfolge und seine Verdienste als Organisator müssen daher in Relation zu seinen Defiziten gesehen werden, da er viele Entscheidungen ohne Absprache traf und dies unzureichend begründete - er verursachte viele logistische Probleme, die nur schwer und unter größten Anstrengungen gelöst werden konnten (Truppen- und Materialversorgung). Seine Operationen schienen manchmal wenig geplant, schlecht koordiniert und dilettantisch vorbereitet. So zum Beispiel beim ersten Angriff auf die Festung Tobruk, wo über 1.200 ihm unterstellte Soldaten ihr Leben verloren. Ihm wird vorgeworfen, wenig Sinn für gesamtheitliches Planen und Koordinieren aller Stabsabteilungen (von G1 bis G4, also von Personaleinsatz bis Versorgung) gehabt zu haben. Im Widerspruch zum traditionellen Offizier-Kodex wollte er Fehler in seinem Kommandobereich nicht verantworten, sondern wies (nach „oben“) die Schuld Untergebenen zu. Andererseits reichte er Lob nicht nach unten weiter, sondern schrieb Erfolge Unterstellter sich selber zu.
Einerseits stilisierten vor allem die Briten (aus Eigeninteresse) ihn zum „Wüstenfuchs“, und die NS-Propaganda feierte den erfahrenen Generalfeldmarschall als „Volkshelden“. Andererseits meinten führende Widerständler, Rommel für ihre Ziele gewinnen zu können. Am Ende gelang es, den General bei „seinem“ Führer in Misskredit zu bringen. Dazu hatte er selbst beigetragen. Er hatte sich Neider und Gegner in der Wehrmachtsführung geschaffen sowie mit Gegenvorstellungen zu militärischen Optionen sogar Hitler persönlich ungehalten gemacht. Es kam seinen Gegnern dann zupass, Rommel in die Nähe des Kreises der Widerständler und des Attentats vom 20. Juli 1944 rücken zu können.
Dies führte zu seinem erzwungenen Suizid im Oktober 1944.
Die Bundeswehr ehrte Erwin Rommel 1961 mit der Benennung der Generalfeldmarschall Rommel-Kaserne in Augustdorf, der Generalfeldmarschall Rommel-Kaserne in Osterode/Harz und der Rommel-Kaserne in Dornstadt bei Ulm nach ihm. Auch die Bundesmarine taufte einen in der Zwischenzeit außer Dienst gestellten Zerstörer der Lütjens-Klasse auf den Namen Rommel. Des Weiteren sind Straßen in zahlreichen deutschen Städten nach Erwin Rommel benannt, z.B. in seinem letzten Wohnort Blaustein-Herrlingen (die Erwin-Rommel-Steige, früher Wippinger Steige, an der sein Wohnhaus lag) oder auch in Erlangen.
Bis heute treffen sich an Rommels Grab jeweils an seinem Todestag Veteranen der Wehrmacht, sowie der Alliierten.
Auszeichnungen
- Bayrisches Militärverdienstkreuz 2. Klasse
- Österreichisches Militärverdienstkreuz 3. Klasse
- Italienische Tapferkeitsmedaille in Silber
- Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938 mit Spange Prager Burg
- Medaille zur Erinnerung an die Heimkehr des Memellandes
- Ehrenkreuz für Frontkämpfer
- Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen in Gold mit Brillanten (ehrenhalber)
- Ärmelband „Afrika“
- zweimalige Nennung im Wehrmachtsbericht
- Verwundetenabzeichen in Silber
- Panzerkampfabzeichen in Silber
- Eisernes Kreuz (1914) 2. und 1. Klasse
- Eisernes Kreuz (1939) 2. und 1. Klasse (Wiederholungsspange)
- Pour-le-Mérite 10. Dezember 1917
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten
Zitate
- Wenn man dadurch nichts gewinnen kann, dann sollte man nicht dafür kämpfen.
- Nur durch blanke Überlegenheit in allen militärischen Belangen hat man noch lange keinen Krieg gewonnen.
- Vergießt Schweiß, kein Blut!
- Geführt wird vorne.
Werke
- Erwin Rommel: Infanterie greift an. Voggenreiter, Potsdam 1937
- Erwin Rommel: Krieg ohne Hass. Hrsg. von Lucie-Maria Rommel u. Fritz Bayerlein. Verlag Heidenheimer Zeitung, Heidenheim/Brenz 1950
Literatur
- Desmond Young: Rommel, der Wüstenfuchs, Universitas, München 1997, ISBN 3-800-4133-02
- Paul Carell: Die Wüstenfüchse, Herbig, München: 2003, ISBN 3-776-6234-03
- Maurice Philip Remy: Mythos Rommel, List, München 2004, ISBN 3-548-6038-58
- David Fraser: Rommel, die Biographie, Siedler, Berlin 2001, ISBN 3-572-01282-1
- Wolf Heckmann: Rommels Krieg in Afrika: Wüstenfüchse gegen Wüstenratten, Lübbe, Bergisch Gladbach 1976, ISBN 3-7857-0186-1
- Charles Douglas-Home: Rommel, List, München 1974, ISBN 3-471-77772-5
- Ronald Lewin: Rommel, Kohlhammer, Stuttgart 1969
- Hans von Luck: Mit Rommel an der Front, Mittler, Hamburg et al. 2001, ISBN 3813207390
- Guido Knopp: Der Jahrhundertkrieg : Die Atlantikschlacht, der Wüstenkrieg, der Bombenkrieg, Ullstein, München 2003, 3-548-36459-4
- Ralf Georg Reuth: Erwin Rommel. Des Führers General, Piper, München 1987, ISBN 3-492-15222-8
- David Irving: Rommel. Eine Biographie, Hoffmann und Campe, Hamburg 1978.
Filme
- Rommel, der Wüstenfuchs, (The Desert Fox), USA 1951, mit James Mason als Rommel
- Fünf Gräber bis Kairo (Five Graves To Cairo), USA 1943 mit Erich von Stroheim als Rommel
- Mythos Rommel
Weblinks
- http://www.waffenhq.de/biog...
- http://www.z-rommel.de/erwi...
- http://www.panzerlexikon.de...
- http://www.lexikon-der-wehr...
{{Personendaten|
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simple:Erwin Rommel
Diskussion der Autoren über den Artikel: Erwin Rommel
Der Artikel muss dringend auch sprachlich überarbeitet werden und sollte etwas distanzierter und krtischer gehalten werden. Beispiel: "Als Führungspanzer diente ihm während des gesammten Frankreichfeldzuges ein Panzerkampfwagen III "Kommandowagen", mit dem der in dieser Zeit 36 feindliche Panzerwagen abschoss." Der Panzerbefehlswagen III hatte wie alle Befehlswagen nur eine Dummy-Kanone - und mit der kann man keinen Gegner abschiessen...
Da sich niemand zu dem Ultimatum gegenüber dem A.H. geäußert hat nehme ich es mal raus. --Heliozentrik 20:05, 8. Mai 2005 (CEST)
- Das ist ok! Es ist ja einiges an dem Artikel gemacht worden. Kann der Bewertungsbaustein jetzt raus? Ich hab jedenfalls die Zusammenfassung mal gestrafft und versucht, tatsächlich zusammenzufassen, was drüber steht. Auch habe ich versucht, kritischer und distanzierter zu sein. Nur so eine der merkwürdigen Redewendungen: Da stand, Rommel habe 1.200 Mann verloren. In Wirklichkeit haben 1.200 Männer ihr Leben verloren. Gruß an alle Heinzkoch Heinzkoch 16:30, 31. Mai 2006 (CEST)
ganz schön schwierig
Im Artikel taucht zweimal der Ausdruck "schwierige Rolle" auf. Was ist eine schwierige Rolle? Wenn der E.R. in bestimmten Situationen eine aus heutiger Sicht negative oder umstrittene Rolle gespielt hat, sollte sich der Verfasser auch zu dieser Aussage durchringen. Oder (noch besser) der Artikel wird von allen direkten oder indirekten Wertungen befreit. Wertungen kann jeder Leser für sich selbst vornehmen. M.E. würde das dem an sich lesenswerten Artikel gut tun.Kennt jemand eine historische Quelle für die Aussage im Artikel dass E.R. dem A.H. ein Ultimatum gestellt hätte? --Heliozentrik 18:52, 26. Apr 2005 (CEST)
Hallo: In diesem Artikel kann man von "Verteidigungsmaßnahmen an der franz. Atlantikküste" lesen. Haben die deutschen Truppen sich in Frankreich verteidigen müssen oder bemühte man sich die eigenen Stellungen im fremden Land zu halten? Verteidigung hört sich so nach rechtmäßigem Handeln an!!!Osterheck 18:03, 27. Dez 2003 (CET)
Verteidigung ist ein eder Gefechtsarten Verteidigung, Verzögerung und Angriff, in diesem Zusammenhang neutral. MatthiasKabel 12:47, 8. Apr 2004 (CEST)
Manche der Zitate sind mir leider unbekannt. Sollte man evtl. Quellenangaben dazuschreiben?! --Sandstorm 22:44, 19. Sep 2004 (CEST)
Es böte sich eventuell auch an die Zitate in Richtung wikiquote auszulagern?! --DomoK 15:19, 24. Mär 2005 (CET)
Lesenswertkandidatur
Erwin Rommel, 24. April
Pro Guter Artikel! -- John N. John N. Beiträge 16:27, 24. Apr 2005 (CEST)Die Argumente der Nachredner haben mich überzeugt: contra Grüße, John N. John N. Beiträge 10:48, 25. Apr 2005 (CEST)
- contra und zwar deutlich, am liebsten sogar ein Doppelcontra, wenn das möglich wäre. Grund: Der Artikel ist eine Beweihräucherung und Lobhudelei, hat mit kritischer Distanz nichts zu tun und ist zudem stilistisch teilweise grottig bis holprig. Rommel wird nur in seiner (vermeintlichen?) Heldenrolle dargestellt, dies zudem in sehr militaristischem Jargon. Noch ein kleines Beispiel für stilistische Unzulänglichkeiten: Da werden z.B. Muslime als "Mohammedaner" bezeichnet - eine falsche und für Muslime geradezu beleidigende Bezeichnung. Aber größtes Manko ist, dass keinerlei Einordnung des Mannes in den Nazi-Unrechtsapparat erfolgt. Was wusste er von den Verbrechen der Nationalsozialisten? War er womöglich gar beteiligt? Ein angebliches Ultimatum an Hitler wird angesprochen - belegt oder gar ein wenig ausgeführt wird diese Sache nicht. Kein einziges seiner Zitate wird belegt. Dies sind nur ein paar Beispiele für die wissenschaftlichen Unzulänglichkeiten des Artikels. Solch ein Artikel ist nicht lesenswert, sondern dort gehört der Überarbeiten-Baustein gesetzt! --Legalides 22:04, 24. Apr 2005 (CEST)
- Contra Neben den bereits genannten Punkten - diese Lobhudelei ist in einer Enzyklopädie einfach nur deplatziert - noch eine Anmerkung: eigenartigerweise wird der Einsatz Rommels in Norditalien 1943 (Entwaffnung der it. Truppen, Partisanenbekämpfung, Massaker von Boves) mit keinem Wort erwähnt.--Tsui 23:09, 24. Apr 2005 (CEST)
- Contra - Die Zeit vor dem ersten Weltkrieg, immerhin 23 Jahre und damit fast die Hälfte seines Lebens, fehlt völlig (z.B. Informationen über Elternhaus, Geschwister, Schulzeit, Studium/ Ausbildung usw.). Und Ausdrücke wie "spektakulär" oder "instinktiv" gehören meiner Meinung nach nicht in einen Enzyklopädie-Artikel über ein militärisches Thema. Dazu kommen sprachliche Unzuänglichkeiten wie z.B. unvollständige Sätze ("1921 zunächst Kompaniechef im Infanterieregiment 13 in Stuttgart und Ludwigsburg.") und Wiederholungen (z.B. "... wurde ..." oft mehrfach nacheinander). Und Aussagen wie "An der Spitze seiner Division stürmte Rommel über die Maas, durchbrach die Maginotlinie und stieß an den La-Bassée-Kanal..." sind auch für meinen Geschmack zu unkritisch formuliert. --UW 23:24, 24. Apr 2005 (CEST)
Lieber Herr --UW ich verweise darauf das dieses Proplem von nichtneutral in wikipedia zu groß geschrieben wird ich sage ihnen etwas das was sie so als nicht neutral hingestellt haben nehmlich das:An der Spitze seiner Division stürmte Rommel über die Maas, durchbrach die Maginotlinie und stieß an den La-Bassée-Kanal.....,geht auf eine tatsache das rommel selbst im frankreichfeldzug wirklich absolut an der spitze seiner divisionen war denn er selbst hat 20 panzer in frankreich abgeschossen und dieses stießm an den la bassée-kanal ist normales militärdeutsch sie werden keinen general oder offizier sehen der nicht so redet ich geben nun zwei zitate aus anderen disskusionen die genau des enthalten was ich von wikipedia halte:
1. okok es is nicht ganz neutral was da steht aber wie bezeichnet ihr dann die stellen auf neutraler ebene ihr schwingt große reden das es nicht neutral is t was da steht aber anstatt ihr rumzureden lieber selbst in die hände nehmen den von nix kommt nix hab schon viele disskusionsruden hier in wikipedia gesehen und von denen ich nicht sehr beeindrunkt war denn ihr reden immer von nicht neutral aber nicht mal die frankfurter allgemeine ist ganz neutral oder andere sachen weder der schiri im fußbal noch zeitungen sind zu 100%(auch nicht die schweiz is neutral zu 100%) neutral .den eine absolut neutraler text gibt es nicht oder ich hab keine gesehen in meine 78 (!) jahren auserdem is neutralität sache der ansichtsform für die eine neutral für die anderen nicht neutral des ist wie bei den kriegsverbrechen (pardon das ich auf so was zurückgreifen muss) die nazi´s dachen sie machen das richtige und sind die befreier die amerikaner sagen das is abscheulich was die machen und böse wer hat nun recht ?????????????......wenn ihr nun sagt die ami´s haben recht wart ihr nicht neutral ihr hab stellung bezogen...wenn ihr den deutschen recht gebt hab ihr das gleiche gemacht un versucht mal diesen thema neutral zu sehen und dann wenn ihr jetzt meine kritik neutral und ohne stellungzubeziehen verstanden habt und begriffen hab könnt ihr von neutral und nicht neutral unterscheiden...ach noch was auf neutraler ebene kann mann keine krieg erzählen den dadurch verliert der krieg seinen schrecken
2. es erklärt doch alles das das eine ideeele verteidigung ist und damit nicht neutral sein kann weil es ja dem leser auch klar machen soll wie diese verteidigung aussah welche parolen genannt wurden oder auch was die dazu verleitete ich finde es ist ein guter artlikel und hier handelt sich es um ein proplem das ich schon in diskusionrunde anderer artikel gesehen hab. hab viele wollen neutrale texte schaffen aber mann kann einen krieg nicht neurtal erkären es hört sich zu harmlos an wie in diesem text entscheidet selbst was hört sich besser an und vermittelt einen besseren eindruck:die offensive wurde mit verlusten von über 100000 menschen zurückgeschlagen oder die offensive wurde mit sehr schweren und schrecklichen verlusten von über 100000menschen leben zurückgeschlagen nach meiner überzeugung ist beides neutral aber für viele ist das eine neutraler als das 2. obwohl das zweite mehr dazubetragen könnte den menschen zu begreifen wieschlimm krieg ist wenn ihr wirklich unneutrale texte sehen wollt dann müsst ihr blos auf die artikel wie kumunismus oder nationalsozialismus weil das ja ideen sind die nicht neurtal sein können weil jede erklären könnte dazu bewegen das leute sich diesen ich sag mal "richtungen" zu bekennen desweiteren ist es auch so das ich kenns mir nicht mehr verkneifen.. das gesammte wikipedia beschäfftigt sich so sehr mit neuralität das es seinen eigentlichen ziele wie aufkläreung und verhinderung von missverständnissen fast aus den augen verliert natürlich bin ich dagegen das detwas hier in wikipedia stehn: wird wie die vollkommende vernichtung der juden entspricht der guten und ehrenhaften ideeologie der rechtschaffenen bürger die in der tollen NSDAP die wunderbare rassenlehre umsetzten
dasa erste ist aus der schlacht an der weichsel
des zweite us der geistigen landesverteidigung der schweiz
Aus dem Review
PRO Ich stehe grundsatzlich kritisch all dem gegenueber was wahrend des 3.Reichs passiert ist. Oftmals hat man hierzu die Gelegenheit, viele Nationalsozialisten ausfindig zu machen, die Verbrechen begangen haben, diese womoeglicherweise nicht bereuen etc. etc. Es ist allerdings auch anzunehmen, dass es (auch in der Fuehrungskaste der Wehrmacht) Menschen gab, die sich zwar zunaechst beweihraeuchern liessen, die Graeueltaten, das Unrechtsregime nud die menschenverachtende Vorgehensweise von Hitler, Goebbels, Himmler und Co. aber erst (sehr) spaet erkannten. Die Auffassung von einem damaligen Ehrgefuehl, Vaterlandstreue und Pflichterfuellung ist fuer viele unserer Generation schwer nachzuvollziehen. Demnach sollte man die Massstaebe heutiger Zeit nicht mit der damaligen ansetzen. Ich habe nunmehr, mehr als 5 Biographien Erwin Rommel gelesen. Sollte dies fuer manche zu schwierig sein, ist zusammenfassend zu erwaehnen, dass er einer der wenigen "menschlichen" Offizieren war, die es in der Wehrmacht gab. Leider war er seinem Vorgesetzten gegenueber nicht standhaft genug, dies war auf jeden Fall eine Schwaeche, haette aber auf jeden Fall seinen Tod bedeutet. Noch so ein Fall, der mir am Herzen liegt um zu untermauern, dass ich hier nichts verherrlichen moechte. Stauffenberg, wird immer als heroisch dargestellt. Seine Absichten waren auch ehrenvoll, jedoch haftet immer dieser fade Beigeschmack an, er wollte mit seinem Attentat lediglich verhindern, dass Besitztuemer der aristokratischen Fuehrungsriege in Ostpreussen an die rote Armee faellt, indem er einen Separatfrieden mit den Westmaechten schliessen wollte.
Ich habe mal die Lesenswert-Abstimmung (zu finden auf der Diskussionsseite des Artikels) hier rausgenommen, da es sonst nur verwirrt. --W.wolny - W.wolny 19:13, 27. Apr 2005 (CEST)
- Contra - falls ich hier was zu melden habe. Schließe mich der Meinung von Legalides in allen Punkten an. Statt eines Reviews oder Lesenswert-Abstimmung wäre hier mE ein Hinweis auf fehlende Neutralität angebracht. Beispiele: "außerordentliche Leistung", "spektakulären Erfolge", "seine Verdienste", "taktische Erfolge", "gilt als Meister des Hinterhalts" usw.usw.usw. Der Artikel quillt förmlich über von solchen Lobeshymnen. "...KONNTE er mehrere britische Offensiven zum Erliegen bringen..." Merkt Ihr was? Er KONNTE! Vielen Dank auch Herr Rommel! Nee Leute, das taugt so nicht. Normalerweise mache ich mir die Mühe, in Review-Artikeln Rechtschreibung, Grammatik, Ausdruck zu verbessern - in diesem Falle nicht. -- PaulaK 16:07, 26. Apr 2005 (CEST)
- Hi Martina. Sorry, du hast das hier falsch verstanden. Das ist der Review zur Verbesserung des Artikels. Du brauchst hier nicht abstimmen. Aus deinen genannten Gründen steht er hier. Vorher war er "versehentlich" in der Abstimmung für die lesenswerten Artikel. Trotzdem Danke für deine Anregungen. Wir arbeiten daran. Gruß von --W.wolny - W.wolny 19:10, 27. Apr 2005 (CEST)
Doch lesenswert
Ich möchte demnächst diesen Teil löschen und bitte um Diskusion:
Mündlichen Überlieferungen zufolge hat Rommel in Goslar den pensionierten General Ernst von Oven vor SA-Männern geschützt, indem er einen Machinengewehrposten in Ovens Treppenhaus postierte. Oven wurde von den SA-Männern bedroht, weil er trotz Verbot in jüdischen Geschäften eingekauft hatte.
- Da sich niemand äußert, habe ich es mal auskommentiert. Ist wohl eher eine Legende. --Heliozentrik 19:59, 15. Jun 2005 (CEST)
Ich bitte alle interessierten auch hierüber um Diskusion, ist das Geschwurbel oder belegbar:
Dafür sorgten in den meisten Fällen italienische Kommandostellen, die den Engländern die genauen Auslaufzeiten der Nachschubschiffe verrieten. Dies wurde sehr bald dem Befehlshaber des Afrikakorps bekannt. Schon bei den ersten Begegnungen mit hohen italienischen Offizieren erlebte Rommel eine Überraschung: die Unbekümmerntheit, mit der sie die Lage beurteilten, und die Rücksichtslosigkeit gegenüber ihren Truppen ließ ihn skeptisch werden.
Die Erfolge gegen die Nachschublinien beruhten zum großen Teil auf entschlüsselten Funkbotschaften seitens Bletchley Park, teilweise kamen hier auch Verdachtsmomente auf.
Ziel: der Artikel ist (jetzt) lesenswert--Heliozentrik 23:22, 27. Mai 2005 (CEST)
toller Mann das?
hab mir den Artikel gerade frisch durchgelesen und finde ihn schon mehr als bedenklich "lobhudelnd". Im Prinzip nix zu seinen direkten Bezügen zum DRITTEN REICH. Was hier dargestellt wird ist eine militärische Karriere ohne jeden Bezug zu dem WAS er da eigentlich so heldenhaft verteidigt hat. Vielleicht sollte über den Artikel nochmal einer gehen, der nicht zum Erwin-Rommel-Extrem-Fanclub gehört.
Was mich aber noch mehr aus den Socken hebt als der Artikel ist die Bennenung von was-weiß-ich-noch-alles in Deutschland nach ihm. Warten wir jetzt aufs "Erwin-Rommel-Einkaufszentrum"? (natürlich mit angeschlossener Kriegsspielzeug-Abteilung in Übergröße für die lieben Kleinen...)??? -- 84.57.204.95 22:57, 11. Jun 2005 (CEST)
- Kanst du konkret sagen, was mit was-weiß-ich-noch-alles in Deutschland gemeint ist?--Heliozentrik 13:34, 15. Jun 2005 (CEST)
Einsatz in Italien
Ich verstehe den Ansatz auch auf Rommels Verantwortung als militärischer Führer für Kriegsgreul im ihm unterstellten Bereich hinzuweisen, aber diese umfangreiche Schilderung von Kriegsverbrechen gehört doch in einen eigenen Artikel und hat doch nur ansatzweise etwas mit dem Lemma zu tun?! Mein Vorschlag: Kürzen auf einen vernünftigen Absatz ohne dabei die bereits vorhandene Kritik herunterzuspielen. --Koffer 23:27, 14. Jun 2005 (CEST)- Gerade dieser Absatz ist m.E. wesentlich für die Ausgewogenheit des Artikels--Heliozentrik 23:35, 14. Jun 2005 (CEST)
- Ich will nicht die kritischen Stellen tilgen, aber zwei lange Absätze mit fast 300 Wörtern befassen sich mit einem Thema, das, selbst ausweißlich des Textes, nur etwas mit der Verantwortung Rommels als höherer Truppenführer zu tun hat. Das kann man ohne Problem auf einen Absatz kürzen, ohne irgendetwas für den Artikel und die hier vollzogene kritische Würdigung Rommels inhaltlich zu kürzen. --Koffer 23:57, 14. Jun 2005 (CEST)
- Ja, mach mal, evtl. wird's halt wieder geändert. nur etwas mit der Verantwortung Rommels als höherer Truppenführer: das nur ist leider auch wieder problematisch..--Heliozentrik 00:47, 15. Jun 2005 (CEST)
Held und Widerstandskämpfer oder Nazimonster?
Ich finde, zwischen den Punkten Einsatz am Atlantikwall und Rommels Tod und dessen Inszenierung sowie im Resümee Rommels Lebens Werden zwei Fragen unzureichend erörtert.
Erstens: Welche Rolle spielte Rommel im Widerstand des 20. Juli?= Dazu heißt es: "Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 wurde er von Mitgliedern der Wehrmachtsführung der Mittäterschaft beschuldigt ..." Weiter heißt es: "Von Hitler und seinen Beratern wurde mehrfach angezweifelt, ob Erwin Rommel tatsächlich loyal zur Regierung stehe oder ob er nicht doch im Verborgenen Umsturzpläne mit anderen "Feinden" schmiede. Besonders unterstützt wurde diese - unberechtigte - These von hochrangigen Wehrmachtsoffizieren, teils aus Neid, teils aus Karrieregründen, teils aus berechtigter Kritik."
Das ist mir zu flüchtig. Ich kann mir kaum vorstellen, daß Hitler, der immer charismatische Persönlichkeiten brauchte, um sie dem Volk als Kriegshelden unterzujubeln, einfach so auf Anzeige anderer, hier ungenannter Offiziere und "Berater" einen seiner Besten zum Selbstmord zwingt. Auch Hitler wußte, daß es Neid und Mißgunst unter seinen Paladinen gab; er hat ja seine Herrschaft von der ersten Stunde an praktisch darauf aufgebaut.
Wenn ich es richtig sehe, gibt es zwei grobe Linien: die einen sehen in Rommel einen General, der zumindest als Mitwisser und "passiver" Angehöriger des Widerstandes für ein besseres Deutschland sein Leben riskiert und verloren hat. Die anderen sehen in Rommel einen deutschen General wie andere auch, der ehrgeizig und rücksichtslos seinen Dienst versehen, seinen Vorteil gesucht und gegenüber dem verbrecherischen Regime die Augen verschlossen hat.
Beide Seiten stellen Rommel so hin, wie sie ihn für ihr Geschichtsbild brauchen und stellen sich somit in unglückliche Tradition zu Hitler selbst.
Ich würde mir wünschen, daß Rommels Rolle im Widerstand und die Gründe für seinen Tod genauer herausgestellt werden, möglichst in einem eigenen Gliederungspunkt. Ich arbeite z. Zt. daran und bitte um Beteiliung. Denn der Nachkriegs- Mythos Rommel beruht z. T. auch auf seinen Tod als Beschuldigter des 20. Juli. Nur deshalb konnte eine Kaserne nach ihm benannt werden: Eine "Guderian-Kaserne" oder "Rudel-Kaserne" gibt es, soweit ich weiß, nicht. Das Kriegsschiff wurde übrigens inzwischen ausgemustert; das PzGrenBtl 12, das vormals in der GFM Rommel- Kaserne in Osterode stationiert war, existiert meines Wissens auch nicht mehr.
Zweitens: Man sollte genau herausstellen, wer noch am Mythos Rommel gezimmert hat: Nämlich die Engländer. Diese haben Rommel - wie die Deutschen im Allgemeinen - immer als stärker und besser dargestellt, als er wirklich war, um die eigenen Unzulänglichkeiten zu entschuldigen und den eigenen Sieg umso größer aussehen zu lassen. Man lese nur die Rommel-Biographie von Desmound Young.
Wie gesagt, ich freue mich über Vorschläge, Hinweise und rege Beteiligung. --Professor Abronsius 21:49, 21. Aug 2005 (CEST)
- Tja, da Rommel ja nicht dem Krieg nicht mehr lebte und in den ersten Jahren nach dem Krieg keine vernüftige Zeugen- und Quellenarbeit möglich war hat es ja eine Weile gedauert, aber heute ist die wissenschaftliche Lage doch weitgehend eindeutig: Rommel wußte vom Widerstand, hat ihn aber nicht aktiv unterstützt. Als es heiß auf heiß kam war er eh nicht handlungsfähig. Wie er nach einem erfolgreichen Attentat gehandelt hätte ist nur Vermutung, aber angesichts seiner in der Zeit nach Nordafrika zunemehmend, drastischen Ablehnung Hitlers wohl zustimmend. Seine Position zu Hitler ging von Zustimmung über Skepsis bis schließlich Ablehnung schrittweise über. In Kriegsverbrechen war Rommel nie direkt involviert, an der Ostfront hat er nie gedient. Ihm ist keine Beteiligung am "Kommisar-Befehl" oder der Judenverfolgung nachzuweisen. Eine Beteiligung an der Partisanenbekämpfung ist nur kurze Zeit und nur geringfügig in Italien vorhanden gewesen. --Koffer 22:50, 21. Aug 2005 (CEST)
Lesenswert-Diskussion
Der Wüstenfuchs- Pro
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Bildherkunft eindeutig lesenswert.Osiris2000 23:53, 26. Sep 2005 (CEST)Pro
- pro liest sich gut, auch wenn ich mich in dem Themenbereich nicht auskenne. --Kurt seebauer 14:58, 27. Sep 2005 (CEST)
- pro faktenreich und ausgewogen, lesenswert.--Heliozentrik 13:15, 29. Sep 2005 (CEST)
- Contra kurze verständliche Sätze (pro). Aber Behauptungen die einfach nicht belegt werden im Text. Wenn man sagt auf der einen/anderen Seite, dann muss man auch sagen wer soetwas sagt. Liesel Müller sagt auch manchal etwas aber das interessiert mich nicht! "Andere Quellen sehen diese Vorwürfe allerdings etwas anders." danach wird eine Erwähnung genannt, die nicht einmal einen Literaturverweis hat. Ich habe genau an dieser Stelle aufgehört zu lesen. Sind die Zitate nicht auf Wikiquote? Braucht es wirklich 9 Zitate im Artikel? mfg --Paddy 04:25, 30. Sep 2005 (CEST)
- Artikelinhalte und Quellenangaben sind ein allgemeines Thema (s.a. Wikipedia:Quellenangaben), man sollte es nicht an diesem einen Artikel festmachen.--Heliozentrik 09:12, 30. Sep 2005 (CEST)
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft Antifaschist 666 16:33, 30. Sep 2005 (CEST)Pro
Einsatz in Nordafrika
Dieser Satz erscheint mir nicht schlüssig:Die Erfolge gegen die Nachschublinien beruhten zum großen Teil auf entschlüsselten Funkbotschaften der deutschen Verschlüsselungsmaschine Enigma durch Bletchley Park, teilweise kamen hier auch Verdachtsmomente auf. Worauf beziehen sich die Verdachtsmomente? --Schubbay 21:08, 14. Dez 2005 (CET)
- Vielleicht bezieht sich das darauf, dass auch Rommel von brit. Spionen und entschlüsselten Nachrichten profitierte (s. Kahn, The Codebreakers) und diese nun enttarnt, bzw. die Nachrichten besser gesichert wurden? -- 85.179.11.219 17:03, 30. Aug 2006 (CEST)
Erster Weltkrieg
Die beiden Sätze in der Reihenfolge sind irgendwie redundant glaub ich (2ter Absatz):Nach einer Verwundung wurde er als Kompanieführer des 9. Infanterieregiments 124 in die Argonnen versetzt. Nach einer Verletzung am Bein kam er 1915 zum Württembergischen Gebirgsbataillon. Dort wurde er Kompanieführer
- Na, dann ändere es doch! "This is a wiki, dummy!" ;-) Freundliche Grüße, Unscheinbar 22:48, 16. Dez 2005 (CET)
Italienischer Verrat
Bis zur Aufdeckung des britischen Ultra-Secret (Bletchley Park) Anfang der 1970er Jahre haben fast alle Militärhistoriker die These vom "italienischen Verrat" vertreten und so steht es (oder wird es nahegelegt) in allen zeitgenössischen Geschichtsbüchern, Romanen und sonstigen Abhandlungen über den Krieg in Nordafrika. Der Teil über den Krieg dort wurde in diesem Artikel ganz offensichtlich von einem dieser "Werke" einfach abgekupfert, was aufzeigt, dass hier wirklich keine Experten am Werk waren. Seit über 30 Jahren ist bekannt, dass die italienischen Kommandostellen NICHTS an die Alliierten verrieten, sondern dass die alliierten Entzifferungsspezialisten das Geheimnis der Enigma (Maschine) genau kannten. Dies war nicht nur der Grund für die Versenkung der Nachschubkonvois im Mittelmeer, sondern auch für etliche Niederlagen der Deutschen und Italiener zwischen El Alamein und Tunis. Falls es noch nicht bekannt ist: die gesamte Weltkriegshistoriographie musste wegen Bletchley Park und dem Ultra Secret umgeschrieben werden. Es wäre an der Zeit, auch diesen Artikel hier auf den Stand von 1975 zu bringen...Wo steht denn etwas über den vermeintlichen italienischen Verrat? --Koffer 12:24, 13. Jan 2006 (CET)
- 4.1 Einsatz in Nordafrika (nicht zu übersehen). Es wird zwar im weiteren Verlauf etwas relativiert, aber nie herausgearbeitet, was wirklich war. Der Verratsvorwurf bzw Verdacht bleibt weiter so stehen (den Hinweis auf Bletchley Park habe ich im Artikel in Klammern ans Ende gestellt).
Märchen und Mythen
- Rommel war ein begnadeter Selbstdarsteller.Soviel Rummel wie um seine Aktivitäten hat kein anderer gemacht. Vor allem die Briten stilisierten ihn zum Über-Menschen, um ihre eigenen Fehler zu kaschieren. Goebbels brauchte diesen Rommel für seine propagandistischen Ziele.
- Rommel war ein glühender Hitler-Verehrer. Bis zu seinem Tode. Siehe den Brief vom 1. Oktober 44, 14 Tage vor seinem erzwungenen Suizid.
- Rommel war kein untadeliger Offizier. Er wurde getadelt. Er reklamierte zum Beispiel positive Taten Untergebener für sich, und dort, wo Untergebene Fehler machten, zeigte er mit dem Finger auf sie, anstatt - wie es Offizier-like wäre - die Verantwortung zu übernehmen.
- Der Nimbus Rommel verführte die Widerständler, den "Faktor Rommel" für ihre Ziele zu nutzen.
- Rommel mochte die aristokratische Offizier-Kaste (zum Beispiel im Oberkommando der Wehrmacht) nicht. Er griff sie in Gesprächen an und überhob sich, wollte vieles besser wissen. Dabei wähnte er sich (zu) lange Hitlers Protegierung sicher. So schuf er sich Neider, Feinde.
- Rommel hatte große Schwächen in der Führung. Die da und dort als bewunderswerte Tapferkeit ausgelegte Attitüde, auch in höheren Funktionen oft in vorderster Linie aufzutauchen, war in sofern nachteilig, als er dann fernmeldetechnisch nicht selten stunden- in Ausnahmefällen tagelang gar nicht zu erreichen war, also Lageberichte nicht bekam und auch als militärischer Führer für anstehende Lagebeurteilungen und Führungsentscheidungen ausfiel. Was ihm offenbar abging, war auch der Bereich G4 (Logistik). So wollte er "Rußland" von der Südflanke her ("durch die Hintertür") angreifen und damit den Ostfeldzug unterstützen. Dabei wären die Nachschubwege so überdehnt gewesen, dass die Nachschub-Lkw den Sprit, den sie den Panzern zuliefern hätten sollen, selbst hätten verbrauchen müssen, um überhaupt dahin zu kommen, wo sie hin sollten. Nein, die Lkw wären selbst nicht bis dahin gekommen, geschweige denn ein Panzer.
Das alles ist im Artikel zu verarbeiten, auch, wenn es bis heute vielen nicht passt, wenn Rommel vom Sockel geholt und seine Person etwas kritischer betrachtet wird. Die vielfältigen Mythen und Märchen müssen ja nicht weiter gepflegt werden. Lasst uns gemeinsam dran schaffen. OK? Heinzkoch Heinzkoch 14:09, 16. Jan 2006 (CET)
Bezug Bundeswehr
Die Bundeswehr hat ja Kasernen und ein Kriegsschiff nach Rommel benannt. Was sind die Gründe dafür? Vielleicht kann man das auch hier unterbringen. Dick Tracy 15:37, 16. Jan 2006 (CET)
Zu der Zeit, als die Einrichtungen so getauft wurden, wurde Rommel alles andere als kritisch gesehen. Noch Ende des vorigen Jahrhunderts meinte ein Tübinger Oberschulamtsleiter ins Gästebuch der Herrlinger Rommel-Gedenkstätte (heute Rommel-Museum) schreiben zu müssen, Rommel könne jungen Menschen in der Demokratie Vorbild sein (sinngemäß, aus der Erinnerung zitiert). Wieviel Rommel-kritische Biografien gibt es denn? Vieles wurde geschrieben, ohne einschlägige Quellen eingesehen zu haben. Im übrigen befasse man sich mal mit General Speidel. Im Zusammenhang mit Rommel bezüglich des 20. Juli kompromittierenden Aussagen fällt immer sein Name. Er war Rommels letzter Stabschef in Frankreich, ein Mann, der selbst hart am Schicksal der Männer des 20. Juli vorbeischrammte, sich mit der Ausrede rettete, er habe seinem Vorgesetzten Rommel von den Attentatsplänen Meldung gemacht und damit seiner Pflicht genüge getan, nichts ahnend, dass Rommels seinerseits nicht nach oben gemeldet haben würde. Speidel wurde - wie manch anderer - wieder General in der Bundeswehr, war gar Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre NATO-Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte Mitte. Man kann mir jetzt vorwerfen, ich sei geschmacklos, aber in einem freien Lande muss es gestattet sein zu spekulieren, ob solche Männer nicht vielleicht gesteigertes Interesse haben mussten, ihr womöglich schlechtes Gewissen mit solchen Aktivitäten zu entlasten. Gradheraus: Wir alle haben Glück, in eine ganz andere Zeit geboren zu sein. Wir haben sich nicht das Recht, mit Steinen oder gar Dreck zu werfen. Insofern ist Ihrer Aufforderung, lieber Dick Tracy nicht so leicht nachzukommen. Heinzkoch Heinzkoch 19:52, 16. Jan 2006 (CET)
Selbstmord
Warum wurde Rommel zum Selbstmord gezwungen? Kann man das hier auch ausführen? Dick Tracy 15:38, 16. Jan 2006 (CET)
Im Artikel werden die Hintergründe meiner Ansicht nach genügend ausgeführt. Der Suizid war unter den gegebenen Umständen ein für einen Charakter wie Rommel selbstverständlicher Schritt. Der Ehrenkodex! In einer Niederlage sich selbst töten oder getötet werden - das war hier wie "im Felde" die (in Offizierkreisen nicht selten diskutierte) Frage. Er wählte die erstere, soldatischere Variante. Für ihn hatte dieser Schritt einen Sinn: Er bewahrte Frau und Sohn vor Verfolgung und Sippenhaft - und sich selbst vor dem, was bespielsweise dem ins Attentat verwickelten General von Stülpnagel widerfahren war, der nach einem Selbsttötungsversuch mit der Waffe schwer verletzt war, gesund gepflegt, dann vor Gericht gezogen, für unehrenhaft erklärt, zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Vom dramatischen Abschied berichtet Rommels Witwe unter anderem mit folgenden Worten: "...Auf die Frage, was denn los sei, antwortete mein Mann geistesabwesend: In einer Viertelstunde bin ich tot. Er werde im Auftrag des Führers vor die Wahl gestellt, sich entweder vergiften zu lassen oder vor das Volksgericht gestellt zu werden. Er werde der Beteiligung des 20. Juli bezichtigt..." Nach dem Tod Rommels wurde der Leichnam ins Ulmer Reservelazarett gebracht, wo "Tod durch Herzversagen" festgestellt wurde. Rommel bekam ein Staatsbegräbnis. Auch sonst wurde von offizieller Seite alles getan, um den Schein zu wahren. Keiner der aktiv Beteiligten hatte auch nur das geringste Interesse, dass herauskam, welche Hintergründe der plötzliche Tod hatte. Heinzkoch Heinzkoch 19:35, 16. Jan 2006 (CET)
Rommel ein NS-Opfer?
Darf das wahr sein? Ich denke, das ist ein absoluter Missgriff. Ich habe es gelöscht! Heinzkoch Heinzkoch 20:34, 16. Jan 2006 (CET)
Überarbeiten
Ich habe mal den Überarbeiten-Baustein eingefügt. Ich habe jetzt etwas über die Hälfte genau durchgelesen, dabei fiel mir auf, dass der Text ziemlich zusammengewürfelt wird. Teilweise Wiederholungen, hier und da noch was eingeschoben und teilweise einfach schlechter Stil. Ich habe erst in einer Woche wieder wirklich Zeit. Vielleicht hat bis dahin jemand anderes Lust, den Artikel stiltechnisch zu überarbeiten. Sehr viel ist es nicht, aber es stört trotzdem ;) --StYxXx StYxXx 20:04, 28. Jan 2006 (CET)- Kommentar aus artikeltext verschoben --Jergen Jergen 19:32, 10. Mär 2006 (CET)
- Der Text ist in entscheidenen Pukten auch längst überholt und falsch, zum Beispiel hier:
- "Rommel zählte nicht zum Widerstand, der das Attentat auf Hitler am 20. Juli (1944) plante und ausführte. In dem Zusammenhang ist ein Statement von Rommels Witwe erhellend, die im September 1945 unter anderem sagt: "Ich möchte nochmals feststellen, dass mein Mann nicht an den Vorbereitungen und der Ausführung des 20. 7. 1944 beteiligt war, da er es als Soldat ablehnte, diesen Weg zu beschreiten." Rommel-Porträtist Ralf Georg Reuth (siehe Litaraturliste) urteilt: "Den Eid zu brechen und sich gegen den Mann zu verschwören, der ihn zum Feldmarschall erhoben hatte, entsprach nicht seinem Verständnis von Treue.""
- Rommel wußte sehr wohl lange Zeit von der geplanten aktion. Das Buch "Mythos Rommel" stellt dies sehr anschaulich dar. Bitte gleich mit überarbeiten.
Man sollte vorsichtig sein, solches zu fordern. Wenn man sich umtut bei den Rezensionen zum Buch des Autors Maurice Philip Remy ("Mythos Rommel") stellt man fest, das da weniger einhellig gejubelt wird. Es gibt Aussagen wie: Viel Neues habe Remy nicht beigetragen. Oder: Remy halte es für "wahrscheinlich", dass Rommel von den Umsturzplänen im Zusammenhang mit dem 20. Juli 44 gewusst habe; allerdings zitiere Remy auch Quellen, die genau das in Frage stellen. Immerhin kann auch das Protokoll des Rommel-Adjudanten Hauptmann Hermann Aldinger zitiert werden, demzufolge Rommel kurz vor seinem erzwungenen Suizid knapp und bündig feststellt hat: "Ich bin nicht beteiligt am Attentat. Ich habe in meinem ganzen Leben dem Vaterland gedient und das Beste getan." Wir sind alle auf Sekundärquellen angewiesen. Nach meinen umfangreichen Recherchen als Journalist meine ich weiterhin, dass der Artikel in diesen Passagen korrekt ist. Wer anderer Meinung ist, sollte das hier in der Diskussion zunächst anbieten und dabei eindeutig Quellen nennen. Schaffen wir gemeinsam daran, den "Überarbeiten"-Baustein überflüssig zu machen. Heinzkoch Heinzkoch 00:19, 1. Jun 2006 (CEST)
Überarbeiten rausgenommen
Jetzt hab ich mir mal erlaubt, den "Überarbeiten"-Baustein rauszunehmen. Styxx, ich hoffe, Du bist auch einverstanden. Ich spreche Dich direkt an, weil Du im Januar den Baustein eingestellt hattest. Immerhin wurde in der Zeit bis heute eine Unmenge dran gearbeitet. Wenn jetzt noch "Lücken" da sein sollten, kann man das ja hier zur Diskussion stellen. Ich werde weiterhin recherchieren und immer mal wieder was beitragen. Einiges, was nicht im Artikel steht, habe ich in den Beiträgen 12, 13 und 14 dieser Diskussion ausgeführt. Ich hoffe, dass bei zukünftigen Arbeiten am Artikel darin aufgeführte Fakten berücksichtigt würden. Herzliche Grüße an alle Heinzkoch Heinzkoch 01:04, 1. Jun 2006 (CEST)
Pour Le Merite
Im Artikel steht, dass Rommel für die Eroberung des Monte Matajur den Pour Le Merite bekommen hat. Ist ja auch soweit richtig, aber ich finde das die Art und Weise, wie er ihn bekommen hat zu kurz kommt. Nämlich musste Rommel sich den Orden über den Beschwerdeweg erkämpfen. Am 26.Oktober 1917 hatte Rommel den Berg gestürmt. Dennoch bekam ein gewisser Leutnant Schnieber von der 4. Kompanie des Königlich Preußischen 4. Oberschlesischen Infanterie-Regiments Nr.63 die hohe Auszeichnung. Rommel war schockiert von diesem Vorfall und legte offiziell Beschwerde ein. Ich finde, dass das Erwähnung finden sollte.
- Ist im Artikel knapp in ner Klammer erwähnt ;) Allerdings nicht so ausführlich, z.B. nicht, wer genau den Orden zuerst bekam. Vervollständige es doch bitte! Freuen uns immer über fleißige Mitarbeiter :) --StYxXx StYxXx 21:03, 25. Mär 2006 (CET)
Hab grad mal in "Hitlers Krieger", Guido Knopp, München, 1998 ISBN 3-442-15045-0 nachgelesen. Der Pour le Merite war nicht nur gerechtfertigt. Schnieber hat den Orden beansprucht für eine Leistung, die ihm nicht gebührt. Das sich der damalige Rommel - vielleicht auch aus seinem persönlichen Verständnis für Kaiserreich und seinem eigenen Nationalgefühl hinstellt und sagt ich will den Orden haben, halte ich für mehr als normal. Das ihm dann von anderer Seite vorgeworfen wird aus reiner Eitelkeit gehandelt zu haben ist ebenfalls verständlich. Den Orden hat er so jedenfalls verdient. --Arne Hambsch 01:30, 9. Jul 2006 (CEST)
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- Vorerst auskommentiert. --StYxXx StYxXx 01:13, 1. Sep 2006 (CEST)
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, wenn man das nachschlägt, gibt Wikipedia an, dass dieses Abzeichen nur einmal an verliehen worden ist. Unzwar an Herman Göring und nicht Erwin Rommel. Wer hat jetzt recht?
- Der Satz in Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ist etwas missverständlich. Das Ritterkreuz wurde 7.818 (andere Quellen sprechen von 7.813, aber wohl weitegehend die gleiche Größenordnung) mal verliehen. Das, was Göring bekam war das Großkreuz des Eisernen Kreuzes - und das wurde im zweiten Weltkrieg anscheinend wirklich nur einmal vergeben. --StYxXx StYxXx 23:55, 7. Nov. 2006 (CET)
Krieg ohne Hass?
My apologies for writing in English, but as my German language skills are basic at their best I thought it better.
I would very much like to know the sources the section «Krieg ohne Hass» are based on.
Please respond in English, and thanks in advance.
--Varyag 12:48, 11. Nov. 2006 (CET)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Erwin Rommel und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).







