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Der Artikel Fettsäuren gehört zur Kategorie: Stoffgruppe, Öl und Fett
Fettsäuren ist eine Gruppenbezeichnung für Monocarbonsäuren, also Verbindungen, die aus einer -COOH Gruppe (Carboxylgruppe) und aus einer unterschiedlich langen und strukturierten – aber fast ausschließlich unverzweigten – Kohlenwasserstoffkette bestehen. Die Namensgebung Fettsäure geht zum Einen auf die chemische Eigenschaft der Carboxylgruppe zurück, nämlich sauer zu reagieren. Zum Anderen geht der Name auf die Entdeckungsgeschichte dieser Alkancarbonsäuren als Bestandteil von natürlichen Fetten zurück. Aus dieser Sicht werden Fettsäuren zu den Lipiden gezählt.
Allgemeines
Fettsäuren unterscheiden sich durch die Anzahl der C-Atome (Kettenlänge), sowie der möglichen Anwesenheit, Anzahl und Position von Doppelbindungen. Man kann Fettsäuren aufgrund ihrer Kettenlängen in niedere (bis 7 C-Atome), mittlere (8–12 C-Atome) und höhere (> 12 C-Atome) Fettsäuren einteilen. Die historische Namensgebung als Fettsäure impliziert, dass eine individuelle Verbindung einmal eine Komponente eines Fettes gewesen sein muss, um eine Fettsäure zu sein. Dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall. Unter diesem Begriff werden heute Verbindungen chemischer Ähnlichkeiten gesammelt. So kann auch Essigsäure als eine Fettsäure aufgefasst werden.Natürliche Fettsäuren bestehen in der Regel aus einer geraden Zahl von Kohlenstoffatomen und sind unverzweigt. Die Kohlenstoffkette muss mindestens vier C-Atome lang sein, somit ist die Buttersäure die einfachste natürliche Fettsäure. Verbindungen mit Doppelbindungen sind vergleichsweise weniger häufig. Man nennt sie ungesättigte Fettsäuren. Die Doppelbindung ist in der Regel cis-konfiguriert. Liegen mehrere Doppelbindungen vor, sind diese durch mindestens eine CH2-Gruppe voneinander getrennt.
Essentielle Fettsäuren sind für einen Organismus Fettsäuren, die er nicht aus anderer Nahrung synthetisieren kann. Für den Menschen sind all jene Fettsäuren essentiell, die mindestens eine Doppelbindung distal (von der Carboxylgruppe weg) von C9 haben.
Die Natrium- oder Kalium-Salze der höheren Fettsäuren sind die Seifen und werden als Tenside verwendet.
Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren
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Sowohl Myristinsäure (eine gesättigte Fettsäure) als auch Myristoleinsäure (eine ungesättigte Fettsäure) haben 14 Kohlenstoffatome. Myristoleinsäure weist im Gegensatz zur Myristinsäure eine cis-Doppelbindung auf. Bildherkunft |
Eine gesättigte Fettsäure ist eine Fettsäure, die keine Doppelbindungen aufweist. Die gesättigten Fettsäuren bilden eine sogenannte homologe Reihe mit der Summenformel CnH2n+1COOH.
Ungesättigte Fettsäuren besitzen eine oder mehrere Doppelbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen der Kette. Da in natürlichen Fettsäuren die Doppelbindungen meist in der cis-Konfiguration vorliegen, entsteht ein Knick von etwa 30° in der Kohlenwasserstoffkette. Dadurch ist die Van-der-Waals-Wechselwirkung zu anderen Molekülen abgeschwächt und der Schmelzpunkt verringert. Einige ungesättigte Fettsäuren sind für den Menschen essentiell (lebensnotwendig), da sie vom menschlichen Körper nicht synthetisiert werden können. Dazu zählen Fettsäuren, die Doppelbindung(en) an bestimmten Positionen tragen, sogenannte Omega-n-Fettsäuren. Hierbei steht n für eine Zahl und beschreibt die Position der Doppelbindung. (Siehe auch: Omega-3-, Omega-6- und Omega-9-Fettsäure).
Neben ungesättigten Fettsäuren in der cis-Konfiguration kommen in der Natur auch Fettsäuren in der trans-Konfiguration vor. Umgangssprachlich werden diese Verbindungen auch Transfettsäuren genannt. Transfettsäuren fallen als Nebenprodukt bei der Margarineherstellung an, bei denen gesundheitsschädliche Eigenschaften vermutet werden.
Verzweigte Fettsäuren
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Phytansäure (3,7,11,15-Tetramethylhexadecansäure) Bildherkunft |
Phytansäure (3,7,11,15-Tetramethylhexadecansäure) ist eine verzweigtkettige Fettsäure, die als Abbauprodukt des Chlorophylls auftritt. Die Unfähigkeit zum Abbau dieser Fettsäure führt zu Morbus Refsum
Liste von Fettsäuren und kürzerer Monocarbonsäuren
| gesättigte Fettsäuren und Monocarbonsäuren | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zahl der C-Atome : Doppelbindungen | Trivialname | Bruttoformel | Stellung der Doppelbindungen | Vorkommen | Schmelzpunkt | Chemische Bezeichnung |
| 1:0 | Ameisensäure | HCOOH | - | Weitverbreitet, in fast allen Organismen | 8 °C | Methansäure |
| 2:0 | Essigsäure | CH3COOH | - | Essig (durch Oxidation von Ethanol) | 16,2 °C | Ethansäure |
| 3:0 | Propionsäure | C2H5COOH | - | -24 °C | Propansäure | |
| 4:0 | Buttersäure | C3H7COOH | - | Schweiß, Fäkalien | -8 °C | Butansäure |
| 5:0 | Valeriansäure | C4H9COOH | - | Baldrianwurzel, Holzessig | -35 °C | Pentansäure |
| 6:0 | Capronsäure | C5H11COOH | - | Milchfett, entsteht bei Buttersäuregärung | -4 °C | Hexansäure |
| 7:0 | Önanthsäure | C6H13COOH | - | als Ester im Kalmusöl | -7,5 °C | Heptansäure |
| 8:0 | Caprylsäure | C7H15COOH | - | Milchfett, Kokosfett | 17 °C | Octansäure |
| 9:0 | Pelargonsäure | C8H17COOH | - | ätherisches Öl von Pelargonium roseum, Käse, Fuselöl, Wein | 12,5 °C | Nonansäure |
| 10:0 | Caprinsäure | C9H19COOH | - | Tier- und Pflanzenfette | 31 °C | Decansäure |
| 11:0 | Undecylensäure | C10H21COOH | - | Rizinusöl | 24,5 °C | Undecansäure |
| 12:0 | Laurinsäure | C11H23COOH | - | Milchfett, Pflanzenfette | 43,2 °C | Dodecansäure |
| 14:0 | Myristinsäure | C13H27COOH | - | Milchfett, Fischöl, Tier- und Pflanzenfette | 53,9 °C | Tetradecansäure |
| 16:0 | Palmitinsäure | C15H31COOH | - | Tier- und Pflanzenfette | 62,8 °C | Hexadecansäure |
| 17:0 | Margarinsäure | C16H33COOH | - | Tier- und Pflanzenfette | 61,3 °C | Heptadecansäure |
| 18:0 | Stearinsäure | C17H35COOH | - | Tier- und Pflanzenfette | 69,6 °C | Octadecansäure |
| 20:0 | Arachinsäure | C19H39COOH | - | in geringen Mengen in Pflanzensamen und Tierfetten | 75,4 °C | Eicosan-/Icosansäure |
| 22:0 | Behensäure | C21H43COOH | - | in geringen Mengen in Pflanzensamen und Tierfetten, bei Morbus Gaucher | Docosansäure | |
| 24:0 | Lignocerinsäure | C23H47COOH | - | einige Pflanzenfett, Bestandteil der Sphingomyeline | Tetracosansäure | |
| 26:0 | Cerotinsäure | C25H51COOH | - | Bienenwachs, Carnaubawachs, Montanwachs, Wollschweiß | Hexacosansäure | |
| einfach ungesättigte Fettsäuren | ||||||
| Zahl der C-Atome : Doppelbindungen | Trivialname | Bruttoformel | Stellung der Doppelbindungen | Vorkommen | Schmelzpunkt | Chemische Bezeichnung |
| 11:1 | Undecylensäure | C10H19COOH | 10 | 24,5 °C | 10-Undecensäure | |
| 16:1 | Palmitoleinsäure | C15H29COOH | 9 | Milchfett, Depotfett der Tiere, Fischtran, Pflanzenfett | Delta-9-cis-Hexadecensäure | |
| 18:1 | Ölsäure | C17H33COOH | 9 | in allen Naturfetten | 16 °C | Delta-9-Octadecensäure |
| 18:1 | Elaidinsäure1 | C17H33COOH | 9 | im Fett von Wiederkäuern | 44–51 °C | trans-Delta-9-Octadecensäure |
| 18:1 | Vaccensäure | C17H33COOH | 11 | cis-Delta-11-Octadecensäure | ||
| 20:1 | Icosensäure | C19H39COOH | 11 | in Rapsöl | 16 °C | |
| 22:1 | Cetoleinsäure | C21H41COOH | 11 | Pflanzenöle | ||
| 22:1 | Erucasäure | C21H41COOH | 13 | Rapsöl | ||
| 24:1 | Nervonsäure | C23H47COOH | 15 | |||
| mehrfach ungesättigte Fettsäuren | ||||||
| Zahl der C-Atome : Doppelbindungen | Trivialname | Bruttoformel | Stellung der Doppelbindungen | Vorkommen | Schmelzpunkt | Chemische Bezeichnung |
| 18:2 | Linolsäure | C17H31COOH | 9, 12 | Pflanzenöle | -5 °C | Oktadecadiensäure |
| 18:3 | Linolensäure | C17H29COOH | 9, 12, 15 | einige Pflanzenöle, insbesondere Leinöl | -11 °C | Oktadecatriensäure |
| 20:4 | Arachidonsäure | C19H31COOH | 5, 8, 11, 14 | Tierfette, Fischtran | ||
| 20:5 | Timnodonsäure | C19H29COOH | 5, 8, 11, 14, 17 | Fischöle | ||
| 22:5 | Clupanodonsäure | C21H33COOH | 7, 10, 13, 16, 19 | Fischöle | ||
| 22:6 | Cervonsäure | C21H31COOH | 4, 7, 10, 13, 16, 19 | |||
1Anmerkung: Die Elaidinsäure (das trans-Isomere der Ölsäure) entsteht bei der Fetthärtung zur Herstellung von Margarine durch partielle Hydrierung mehrfach ungesättigter Fettsäuren. In der Natur kommt sie im Fett von Wiederkäuern (Milch, Butter, Rindertalg) vor, da deren Pansenorganismen ebenfalls hydrierende Enzyme besitzen.
Stoffwechsel
Fettsäureabbau
Fettsäuren werden als Triglyceride im Fettgewebe gespeichert. Bei Bedarf, der durch die Botenstoffe Adrenalin, Noradrenalin, Glucagon oder ACTH angezeigt wird, findet dort eine Lipolyse statt.Die freien Fettsäuren werden dann im Blutkreislauf zu den energiebenötigenden Zellen transportiert, wo sie zuerst unter ATP-Verbrauch an Coenzym A (CoA) gebunden (aktiviert) werden. Diese Reaktion wird durch die Hydrolyse des dabei entstehenden Pyrophosphats zu zwei Phosphaten (Pi) vorangetrieben.
- [Formel]
Danach werden sie durch das Enzym Carnitin-Acyltransferase I an Carnitin gebunden und in die Matrix der Mitochondrien transportiert, wo sie durch Carnitin-Acyltransferase II wieder an CoA gebunden werden.
In der Matrix des Mitochondriums findet dann die β-Oxidation der Fettsäuren zu Acetyl-CoA statt, welches im Citratzyklus weiterverwendet werden kann, um ATP zu gewinnen. Bei längeren Hungerperioden oder unausgewogener Ernährung mit sehr wenig Kohlehydraten, wie z. B. der Atkins-Diät, werden die Fette stattdessen zu Ketonkörpern verstoffwechselt.
Zusätzlich zur mitochondrialen Fettsäureoxidation findet auch in den Peroxisomen eine Verwertung von Fettsäuren statt. Vor allem sehr langkettige Fettsäuren werden meist dort zuerst verkürzt, ehe sie in den Mitochondrien weiterverarbeitet werden können. Diese peroxisomale Funktion ist erheblich. Ein Ausfall führt zu Adrenoleukodystrophie.
Fettsäuresynthese
Die Fettsäuresynthese erfolgt im Gegensatz zum Abbau im Cytosol. Bei höheren Organismen sind alle dafür notwendigen Enzyme in einem einzigen Enzymkomplex, der Fettsäure-Synthase zusammengefasst.Dazu wird zuerst Malonyl-CoA aus Acetyl-CoA unter ATP-Verbrauch durch Carboxylierung gebildet. Dieses wird dann zu Malonyl-ACP umgewandelt, denn im Gegensatz zum Abbau dient bei der Synthese Acyl carrier protein (ACP) statt CoA als Carriermolekül. Die Nachfolgende Kondensationsreaktion ist im Grunde eine Umkehr der Fettsäureoxidation.
Literatur
- W. H. Kunau: Chemie und Biochemie ungesättigter Fettsäuren. Angewandte Chemie 88, 97 (1976)
- J. Ernst, W.S. Sheldrick und J.-H. Fuhrhop: Die Strukturen der essentiellen ungesättigten Fettsäuren. Kristallstruktur der Linolsäure sowie Nachweis für die Kristallstrukturen der Linolensäure und der Arachidonsäure. Z. Naturf. 1979, 34b, 706-711
- P. Nuhn, M. Gutheil, B. Dobner: Vorkommen, Biosynthese und Bedeutung verzweigter Fettsäuren Fette-Seifen-Anstrichmittel 87, 135 (1985)
Weblinks
- http://www.biologie.uni-ham...
- 30 seitiges pdf über Fettsäuren von Akad. Dir. Dr. Otto Vostrowsky der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Fettsäurezusammensetzung wichtiger pflanzlicher und tierischer Speisefette und -öle
Diskussion der Autoren über den Artikel: Fettsäuren
Als Versuchsballon habe ich eine Tabelle eingefügt. Eine Spalte ist noch frei. vieleicht ergibt sich noch was (z. B. Schmelzpunkte). -Hati 15:12, 5. Apr 2004 (CEST)
Wer mag noch die Transfettsäuren erwähnen ? m.
Abbildung Decansäure
Warum fehlt ein H am 10. C-Atom? Die Darstellung der abgekürzten Schreubweise mit R1 ist falsch. Da dürfen keine "leeren" Bindungsstriche stehen. Außerdem ist der Index unnötitg. -Hati 08:28, 2. Mai 2005 (CEST)Grund Flüssigkeit Öle
Meiner Meinung nach liegt der flüssige Zustand der Fette mit ungesättigten Fettsäuren nicht an schwächeren Van-der-Waals-Kräften, sondern daran, dass wegen der Knicke keine optimale Packung erfolgen kann, also die VdW-Kräfte sich auf mehr Nachbarmoleküle verteilen. Zoelomat 18:30, 23. Jun 2005 (CEST)- Die Wirkung der VdW-Kräfte ist direkt proportional zur Packungsdichte: je größer di Packungsdichte, desto stärker die zwischenmolekulare Bindung; die Knicke verhindern eine größere Packungsdichte. -Hati 13:34, 24. Jun 2005 (CEST)
- Das hieße ja, Öle hätten eine geringere Dichte als feste Fette. Kann es sein, dass die größere Zahl an Nachbarn zumindest eine Nebenursache ist? Zoelomat 14:21, 24. Jun 2005 (CEST)
So mit abstand betrachtet, meinen wir wohl eh das selbe. Was meinst du aber mit dass die größere Zahl an Nachbarn zumindest eine Nebenursache ist? -Hati 16:57, 8. Sep 2005 (CEST)
- Hallo Hati, nimm zum Beispiel eine Packung Spaghetti. Da berührt jede über die volle Länge 6 andere, wenigstens idealisiert. Wenn du sie rausnimmst, alle an ein bis zwei Stellen biegst (vorher einweichen und nachher trocknen lassen ;-) und sie dann in einen Topf wirfst, dann entsteht ein wirrer Haufen. Dieser enthält viel Luft (also geringere Dichte), aber eine kleinere Berührungsflächen zu dafür mehr anderen Spaghetti, und insgesamt eine kleinere Gesamtberührungsfläche. Zu jedem einzelnen Nachbarn sind die Bildungskräfte jedenfalls geringer.
- So stelle ich mir das in meinem Kopf vor.
- Und da scheint es mir plausibel, dass eine geordnete Packung, von der Dichte erst mal abgesehen, stabiler ist als eine ungeordnete. Zoelomat 18:05, 13. Sep 2005 (CEST)
Informationen hinzugefügt
Argh, da verliert man echt die Lust auf Wikipedia! Hab gestern in dem Artikel über Fettsäuren einige falsche Einträge verbessert, und heut früh seh ich daß ein Spaßvogel das ganze wieder rückgängig gemacht hat. Nennt sich dann "revert editvandalismus".
Was für ein vollkommener Blödsinn! Edidvandalismus, ich glaubs nicht. Die Informationen die ich hinzugefügt habe sind aus Römpp Online und Beilstein Reaction Database. Ist also garantiert richtig.
Die Aussage, daß Elaidinsäure kein Naturprodukt wäre ist vollkommen falsch. Rindviecher sind Naturprodukte, und da kommt das Zeug schließlich vor.
Und daß ich für selbige Säure einen Schmelzbereich und keinen Schmelzpunkt angegeben habe liegt daran, daß in der Literatur unterschiedliche Werte angegeben sind.
- Dein Ärger ist verständlich - der "Spaßvogel" war ich - und es tut mir leid, dass ich Dich so verärgert habe. Das Problem ist, dass nicht alles was "verbessert" wurde, auch richtig ist. Schemlzbereich gibt es bei Kunststoffen, nicht bei Säuren, die eine definierte Molekülstruktur haben. Warum sie augerechnet bei der Elaidinsäure so hoch sein soll, sollte wenigestens in einer Fußnote erklärt werden. Dort könnt man auch kurz die Literaturproblematik hinschreiben. Auch die Quelle, dass Elaidinsäure bei Rindern vorkommt, wäre interessant gewesen. - Auch wenn der Zorn groß war, signieren wäre schön - mit sollte das kein Problem sein. -Hati 12:17, 22. Dez 2005 (CET)
Schon ok. Was mich geärgert hat war nur, daß meine Änderungen gelöscht wurden, ohne daß sie überprüft wurden. Man möge mir verzeihen wenn ich die Quellen nicht angegeben habe, ich kenne mich mit dem Bearbeiten von Wiki-Artikeln noch nicht so aus. Das mit dem Schmelzbereich kommt wohl daher, daß jeder der einen Schmelzpunkt bestimmt, die Säure selbst isoliert/herstellt und entsprechend auch unterschiedliche Reinheitsgrade erreicht. (Schmelzpunkterniedrigung) Außerdem kann man bei ungenauem Arbeiten auch leicht Fehler bei der Bestimmung des Schmelzpunktes machen. Es ist übrigens bei extrem vielen Substanzen so, daß die Literaturangaben der physkalischen und chemischen Werte starke Schwankungen aufweisen. Zu den Quellen: Das mit den Rindern stammt aus Römpp Online Chemie Lexikon, Version 2.9. Den Schmelzbereich habe ich ebenfalls von dort entnommen. Außerdem habe ich die Schmelzpunkte noch in Beilstein PlusReactions 2004/2005 nachgeschlagen, da mir der breite Schmelzbereich auch merkwürdig vorkam.
- Danke, dass Du dich der Sache nochmals angenommen hast. -Hati 13:32, 23. Dez 2005 (CET)
- Zu Schemlzbereich gibt es bei Kunststoffen, nicht bei Säuren, die eine definierte Molekülstruktur haben. - also es ist durchaus üblich Schmelzbereiche anzugeben - das gibt nur die Beobachtung wieder, dass der Übergang flüssig -> fest über einen etwas größeren Temperaturbereich beobachtet wurde. Hat sicher schon jeder selbst bei seinen Produkten beobachtet, der schon einmal in einem OCI (organische Chemie I) Praktikum gekocht hat... dort wird nämlich nur über Schmelzpunkt oder Brechungsindex charakterisiert. Auch Chemikalienkataloge geben entsprechend Schmelzbereiche an, etc. Iridos 22:14, 9. Sep 2006 (CEST)
Fettsäuren unverzweigt?
Der Artikel widerspricht sich: Am Anfang steht FS seien unverzweigte Monocarbonsäuren, unter natürliche FS steht (3. Absatz), diese seien meist unverzweigt. Wie ist nun die Definition von FS? --NEUROtiker 16:28, 14. Jan 2006 (CET)
- Praktisch alle Fettsäuren sind unverzweigt. Die zweite Definition ist also richtig. Da die verzweigten und die nicht aliphatischen Fettsäuren aber eine enorm untergeordnete Rolle spielen, ist dieser Widerspruch nicht sonderlich schwerwiegend.
Toter Weblink
Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!
- http://www.organik.uni-erla...
- In Fettsäuren on Sun Jan 22 02:34:23 2006, 404 Not Found
- In Fettsäuren on Sun Jan 29 22:11:19 2006, 404 Not Found
--Zwobot 22:11, 29. Jan 2006 (CET)
Fettsäureketten
Kennt sich jemand mit folgenden Fettsäuren aus?
- MCT - mittelkettige Fettsäuren (medium chain triglycerides) http://www.sportmedinfo.de/...
- LCT - langkettige Fettsäuren
Passt das in diesen Artikel?
- Hallo, ich denke, das gehört eher in den Artikel Triglyzeride, eventuell auch in einen eigenen (siehe BKL: MCT). Ich selbst höre das erste Mal von diesen MCT (was übrigens für mittelkettige Triglyzeride steht). Die Informationen auf der von dir angegebenen Seite scheinen recht ordentlich zu sein, habe mir allerdings nicht alles durchgelesen und ich denke, dass aufgrund der Art der Quelle Vorsicht walten zu lassen ist! Vielleicht finde ich demnächst Zeit, mich etwas mehr damit zu beschäftigen. MfG, --NEUROtiker (NEUROtiker) 01:14, 4. Apr 2006 (CEST)
Omega-∞-Fettsäure
Omega-∞-Fettsäure redirected zu diesem Artikel - was ist das? --Abdull 11:38, 19. Mai 2006 (CEST)
Versaticsäure?
Das ist wohl eine (iso-)Decansäure, heißt auch Neo-Decansäure. Ist das auch eine Fettsäure? Vermutlich nur synth. erstellt. Habe nur einen Epoxyether gefunden unter CAS 26761-45-5; 2,3-Epoxypropylneodecanoat (Quelle ESIS)
MfG
--Uwe 11:14, 10. Aug 2006 (CEST)
Monocarbonsäuren
Würde vorschlagen, den Artikel in Monocarbonsäuren umzubenennen und einen Verweis von Fettsäuren zu legen (oder wenn's sein muß den Verweis auch umgekehrt). Der Monocarbonsäuren-Artikel ist nur ein Stub und die paar Zeilen an Mehrinformation könnten hier auch noch aufgegnommen werden. Ich habe mal die Tabelle erweitert und dabei auch die Kohlenstoffketten von Länge 1-3 ergänzt. Sollte Monocarbonsäuren ein eigener Artikel bleiben sollen, gehören die natürlich eher dorthin - dann sollte man allerdings gleich zumindest alle gesättigten Carbonsäuren dorthin verschieben... (Jedoch sind natürlich *alle* Fettsäuren auch Monocarbonsäuren, so dass die Aufteilung auch dann konterintuitiv ist). Wer ist dafür/dagegen und warum? Iridos 00:41, 10. Sep 2006 (CEST)
- Dagegen diesen traditionellen Begriff/diese trad. Klassifizierung aufzuweichen, weil (Mono-)Carbonsäure auch aromatische C-Gerüste enthalten können. Beispiele: Benzoesäure, Salicylsäure und Nicotinsäure. Richtig ist deine Anmerkung: Fettsäure sind auch Monocarbonsäuren. Monocarbonsäure sind auch Fettsäuren ist aber falsch. -- Thomas 10:30, 10. Sep 2006 (CEST)
- Ok, da hast du natürlich recht - an Benzoesäure etc. hatte ich in dem Moment nicht gedacht, da ich gerade vorher den Monocarbonsäure angeschaut hatte und dort nur Fettsäuren vorkommen (induzierte Blindheit, hehe...). Dann vermute ich, es ist wirklich am besten Ameisensäure bis Propansäure hier in der Tabelle mit anzuführen - einen Verweis bei Monocarbonsäuren habe ich bereits eingefügt. Iridos 14:18, 10. Sep 2006 (CEST)
- Um das Thema Carbonsäuren, haben sich viele Artikel wie Fettsäuren, Monocarbonsäuren, Dicarbonsäuren, Alkansäure, Alkensäure, organische Säure und Harzsäure entwickelt. Einige dieser Artikel sollten meiner Meinung nach nur eine kurze Begriffsklärung, Beispiele entsprechend der chemischen Palettenbreite (z.B. aromaten/aliphaten) und klare Verweise auf die Hauptartikel wie Carbon- und Fettsäuren enthalten. Bemerkungen über Synthese u.ä. halte ich für unnötig. Unnötig lange Artikel bilden eher Sackgassen für Leute, die sich informieren wollen. Kurze Artikel zur Begriffsklärung halte ich jedoch für wichtig, da in bestimmten (halbchemischen) Gebieten diese Begriffe verwendet werden. (Der recht holprige Artikel Säuren bietet übrigens wenig Zugang zum Thema Carbonsäuren.) Roland.chem
- Naja, allgemeine Artikel wie Fettsäuren, Dicarbonsäuren etc. sollten wirklich nicht für einzelne Substanzen zu sehr ins Detail gehen, sondern bloss über Dinge schreiben, die der Substanzklasse gemein sind. Vergleichende information, wie hier in der Tabelle finde ich eigentlich ganz nützlich, ansonsten ist für eine Substanzsammlung der Einzelartikel wohl eher eine Kategorie:Monocarbonsäuren angebracht, auf die der Artikel ja verweisen könnte. Iridos 14:18, 10. Sep 2006 (CEST)
- Bitte nicht! Ich sehe schon wieder ganze Schüler- und Studentengenerationen alle Monocarbonsäurn als Fettsäuren bezeichnen. Der Artikel heißt Fettsäuren nicht Monocarbonsäuren. Da muss sich eine andere Lösung finden lassen. Z.B Basisrtikel Organische Säuren mit Grundsätzlichem wie Protolyse, Induktive und Mesomere Effekt etc. von dort dann auf die Spezialartikel verweisen. -Hati 15:52, 10. Sep 2006 (CEST) - ... und siehe da, den Artikel gibt es schon, aber ziemlich entwicklungsbedürftig. -Hati 15:54, 10. Sep 2006 (CEST)


