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Der Artikel Fortschrittliche Volkspartei gehört zur Kategorie: Deutsche Partei (historisch)
Die Fortschrittliche Volkspartei (FVP) war eine linksliberale und bürgerlich-demokratische Partei, die am 6. März 1910 aus dem Zusammenschluss der Freisinnigen Volkspartei, der Freisinnigen Vereinigung und der Deutschen Volkspartei entstand.
1912 schloss die Partei mit den Sozialdemokraten ein umfassendes Stichwahlabkommen. Die Mitglieder der FVP stammten vor allem aus dem kleinen und mittleren Bürgertum. vgl. Karlheinz Reich, Die Liberalen Parteien in Deutschland 1918-1933, S. 13
Bereits 1918 löste sich die Fortschrittliche Volkspartei während der Novemberrevolution wieder auf und schloss sich mit dem linken Flügel der Nationalliberalen Partei zur Deutschen Demokratischen Partei (DDP) der Weimarer Republik zusammen.
Ziele
Die Fortschrittliche Volkspartei trat u. a. ein für:- Parlamentarisierung des Deutschen Kaiserreiches
- Beseitigung des preußischen Dreiklassenwahlrechts
- Trennung von Staat und Kirche
- Gleichberechtigung aller Bürger
- gerechte Einteilung der Wahlkreise
Wichtige Mitglieder
Quellen
Literatur
- Karlheinz Reich: Die liberalen Parteien in Deutschland 1918 bis 1933, Herausgeber Jungdemokraten - Landesverband Niedersachsen, Osnabrück 1979
Wahlergebnisse
Bei den Reichstagswahlen 1912 bekam die Partei 12,3 Prozent der Stimmen, d. h. 42 Sitze.
Diskussion der Autoren über den Artikel: Fortschrittliche Volkspartei
"...war eine linksliberale und bürgerlich-demokratische Partei..." und später: "Ihre Politik war wirtschaftsliberal geprägt..."
Wie kann eine linksliberale Partei wirtschaftsliberal geprägt sein? Bzw. sollte es dann nicht gleich allgemein liberal heißen? Sonst macht die Unterscheidung imo wenig Sinn. --C.Löser C.Löser 17:11, 14. Mai 2006 (CEST)
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Fortschrittliche Volkspartei und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).

