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Frankreich

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Der Artikel Frankreich gehört zur Kategorie: Staat, Frankreich

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Karte von Frankreich mit den wichtigsten Städten und Flüssen
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Frankreich (amtlich République française, Französische Republik, Kurzform franz.: La France) ist ein demokratischer, zentralistischer Einheitsstaat im Westen Europas. In Europa grenzt es an Belgien, Luxemburg, Deutschland, die Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an den Atlantik mit dem Ärmelkanal und an das Mittelmeer. Neben dem Territorium in Europa gehören zu Frankreich Überseegebiete in der Karibik (u.a. Saint-Martin, das eine Landgrenze mit dem niederländischen Sint Maarten aufweist), Südamerika (Französisch-Guayana, das Landgrenzen zu Brasilien und Surinam hat), vor der Küste Nordamerikas, im Indischen Ozean und in Ozeanien. Frankreich ist ein Mitglied der EU.

Geographie

Hauptartikel: Geographie Frankreichs

Insgesamt hat das „französische Mutterland” in Europa eine Fläche von 543.965 km². Frankreichs Landschaftsbild prägen überwiegend Ebenen oder sanfte Hügel im Norden und Westen. Der Rest ist gebirgig, Hauptgebirge sind die Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg Frankreichs und höchster Berg der Alpen ist der Mont Blanc (4.808 Meter). Aufgrund seiner Form wird Frankreich auch als l'Hexagone (Sechseck) bezeichnet.

Die mit Abstand wichtigste und größte Stadt in Frankreich ist die Hauptstadt Paris mit rund 12 Millionen Einwohnern in der Agglomeration (Region Île-de-France). Die Großräume um Marseille, Lille und Lyon haben ebenfalls mehr als eine Million Einwohner.

Größte Städte

(Einwohner März 2006)
  1. Paris - 2.125.246 im Großraum 14.000.000
  2. Marseille - 808.050 im Großraum 1.200.000
  3. Lyon - 445.452 im Großraum 1.400.000
  4. Toulouse - 390.350 im Großraum 745.000
  5. Nizza - 342.738 im Großraum 430.000
  6. Nantes - 270.251
  7. Straßburg - 264.115
  8. Montpellier - 225.392
  9. Bordeaux - 215.363
  10. Rennes - 206.229

Siehe auch: Städte in Frankreich, Nationalparks in Frankreich

Geschichte

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Staatswappen unter den Königen von Frankreich
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Hauptartikel: Geschichte Frankreichs

Durch die Französische Revolution 1789 wurde die mehr als 1.200 Jahre währende Monarchie gestürzt. So begann eine Periode des Umbruchs, in der wechselnd republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen herrschten. Seit der Niederlage Napoleons III. im Jahre 1870 ist Frankreich Republik.

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg war Frankreich einer der Hauptgegner Deutschlands. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Frankreich seine größten Kolonien Vietnam und Algerien nach kriegerischen Auseinandersetzungen. Seit 1958 (Fünfte Republik) hat der Präsident umfassende Exekutivgewalt. Beim europäischen Einigungsprozess spielt Frankreich heute gemeinsam mit Deutschland eine tragende Rolle.

Politik

Politisches System

Frankreich ist eine zentralistisch organisierte Demokratie mit einem semi-präsidentiellen Regierungssystem. In der Verfassung der V. Republik nimmt der direkt durchs Volk gewählte Staatspräsident eine starke Stellung ein. Er ernennt den Premierminister und (wiederum auf Vorschlag des Premierministers) die Minister, hat gegenüber Gesetzbeschlüssen des Parlaments ein Veto-Recht und kann die Nationalversammlung auflösen. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, der Nationalversammlung (Assemblée Nationale) mit 577 vom Volk gewählten Abgeordneten und dem indirekt gewählten Senat mit 331 (nach Abschluss der Senatsreform 2010: 346) Mitgliedern.

Siehe auch: Politisches System Frankreichs, Französische Regierung, Francophonie, französische Präsidenten, französische Premierminister, Cohabitation, Finanzministerium, Staatspräsident (Frankreich)

Aktuelle politische Lage

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Sitzverteilung in der französischen Nationalversammlung 2002–2007
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Momentan stellt die Partei UMP unter Führung des früheren Wirtschaftsministers und aktuellen Innenministers Nicolas Sarkozy mit 363 Sitzen die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung.

Am 29. Mai 2005 wurde die neue EU-Verfassung mit 54,87% Gegenstimmen von der Bevölkerung abgelehnt. Darauf trat die Regierung des seit 2002 amtierenden Premierministers Jean-Pierre Raffarin zurück. Als neuer Premierminister wurde Dominique de Villepin eingesetzt.

Ab dem 27. Oktober 2005 wurde Frankreich von einer Welle gewalttätiger Ausschreitungen heimgesucht. Zunächst waren nur die Pariser Banlieue betroffen, später gab es Unruhen in vielen Großstädten des Landes wie Lille, Rouen, Nizza oder Marseille. Auslöser war der Tod zweier Jugendlicher im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois, die sich vor der Polizei in einem Starkstromhaus verstecken wollten. Die Regierung hatte bis zum Januar 2006 den Notstand verhängt und es somit den Präfekten der Départements ermöglicht, in besonders stark betroffenen Gebieten Ausgangssperren zu verhängen. Ein Mensch kam bei den Ausschreitungen ums Leben, viele wurden schwer verletzt.

Außen- und Sicherheitspolitik

Frankreich war 1949 Gründungsmitglied des Nordatlantikvertrages (NATO) und erhielt militärischen Schutz durch die USA. Mit der Machtübernahme von de Gaulle 1958 änderten sich die Beziehungen zu den USA und zu der von den USA dominierten NATO. Unter de Gaulles Führung entwickelte sich Frankreich 1960 zu einer Atommacht und verfügte ab 1965 mit der Force de Frappe über Atomstreitkräfte, die zunächst 50 mit Atombomben (Kernwaffen) ausgestattete Flugzeuge in Dienst stellte. 1968 hatte Frankreich bereits 18 Abschussrampen für Mittelstreckenraketen aufgestellt, die 1970 und 1971 mit Atomsprengköpfen ausgestattet wurden. In den 1970er Jahren erweiterte Frankreich ihre Atommacht auch auf See. Vier Atom-U-Boote verfügen über je 16 atomar bestückte Mittelstreckenraketen.

In der aktuellen Außenpolitik bemüht sich Frankreich um ein gutes Verhältnis zu seinem Nachbarn Deutschland (siehe auch „Kerneuropa“) und steht mit diesem gemeinsam der Vormachtstellung der USA mit einer gewissen Skepsis gegenüber. Diese Skepsis führte 1966 zum Austritt Frankreichs aus der militärischen Organisation der NATO, wobei es im politischen Teil weiterhin integriert bleibt, als auch zu vielen anderen Eigeninitiativen Frankreichs in weltpolitischen Entscheidungen.

Hinzu kommt ein Engagement auch nach Ende der Kolonialherrschaft in Afrika, wo Frankreich bis heute in vielen Ländern die bestimmende Ordnungsmacht geblieben ist.

Frankreich ist zudem ständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat mit Vetorecht.

Die Todesstrafe wurde in Frankreich 1981 abgeschafft.

Siehe auch: Fremdenlegion, Gendarmerie Nationale

Administrative Gliederung

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Administratives System Frankreichs
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Frankreich ist in 26 Regionen aufgeteilt, welche sich ihrerseits in 100 Départements untergliedern. Zweiundzwanzig dieser Regionen befinden sich im europäischen Kernland (France métropolitaine), darunter auch die Mittelmeerinsel Korsika, welche allerdings als collectivité territoriale einen Sonderstatus hat. Die übrigen vier Regionen bestehen aus jeweils nur einem Département und werden daher Départements et régions d'outre-mer (D.R.O.M.) genannt (bis zur Verfassungsänderung 2003 Départements d'outre-mer, Abk. D.O.M.). Im Deutschen spricht man von Überseedépartements. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Guadeloupe (971), Martinique (972), Französisch-Guayana (973) und La Réunion (974).

Abgesehen davon gibt es

Die D.R.O.M. sind wie das französische Kernland Teil der EU, für die T.O.M. gilt das nicht. Auch in Frankreich erlassene Gesetze gelten in den T.O.M. nur, wenn dies ausdrücklich erwähnt ist.

Siehe auch: Liste der französischen Regionen, Liste der französischen Départements (nach Regionen geordnet)

Bevölkerung

Zum 1. Januar 2004 wurde die Bevölkerung, einschließlich der Menschen in den Überseegebieten, auf 61,9 Millionen geschätzt. Nach Deutschland nimmt Frankreich in der EU den zweiten Platz bei der Bevölkerungszahl ein. Innerhalb der EU hat Frankreich einen Bevölkerungsanteil von 13 %. Aufgrund der deutlich günstigeren demographischen Entwicklung (Geburtenrate und daraus folgendem Altersaufbau der Bevölkerung) rechnen Bevölkerungswissenschaftler aktuell (2005) damit, dass Frankreich in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts eine größere Bevölkerungszahl als Deutschland aufweisen wird, wenn dieses nicht kurzfristig seine Geburtenrate deutlich erhöht oder massive Steigerungen bei der Zuwanderung verzeichnet.

Im Jahre 2003 kamen auf 792.600 Geburten 560.300 Sterbefälle, das entspricht einen Überschuss von 232.300 Personen. 2004 betrug die Geburtenrate 1,9. Am Stichtag 1. Januar 2004 waren 16,2 % der Bevölkerung älter als 65 Jahre, gegenüber 14,6 % im Jahre 1994. Im selben Zeitraum ist der Anteil der unter 20-Jährigen von 26,7 % auf 25,3 % gesunken.

2003 wurden 280.300 Ehen geschlossen, das sind 6.000 (-2,1 %) weniger als 2002, wobei das Durchschnittsalter bei den Männern 30,4 Jahre und bei den Frauen 28,3 Jahre betrug.

Die Kindersterblichkeit beträgt zur Zeit 4,29 ‰.

Der durchschnittliche männliche französische Staatsbürger hat eine Lebenserwartung von 76,7 Jahren, während die Frauen auf 83,8 Jahre kommen.

Bildungswesen

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Schulsystem in Frankreich
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Wie in fast allen europäischen Staaten (Ausnahme: z. B. Deutschland) herrscht eine Bildungspflicht, die im Ggs. zur Schulpflicht auch durch Hausunterricht (Homeschooling) oder durch selbstständiges Lernen abgegolten werden kann. Die Zahl der unbeschulten Kinder und Jugendlichen wird gegenwärtig auf etwa 10.000 geschätzt. Der Staat bietet folgende Schulformen an:

  • Vorschule: Maternelle
  • Grundschule: école élémentaire
  • weiterführende Schulen: collège (das mit dem brevet abgeschlossen wird), gefolgt von
    • lycée
    • lycée professionnel
    • oder CFA für Auszubildende in Betrieben
  • Hochschulreife:
    • baccalauréat nach insgesamt 12 Schuljahren; nach elf Schuljahren wird je nach Schulzweig (naturwissenschaftlich, wirtschaftlich oder literarisch) schon ein Teil der Prüfungen bewältigt
    • baccalauréat professionnel nach 13 Schuljahren für Abgänger des lycée professionnel oder des CFA
  • Studium (1. und 2. Jahr):
    • Normalweg: DEUG
    • Eliteweg: classe préparatoire (zur Vorbereitung auf Grande école)
  • Studium (3. und 4. Jahr):
  • Studium (5. Jahr):
    • DESS oder DEA. Letzteres dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse)

Im Zuge der europaweiten Harmonisierung der Studienabschlüsse im Rahmen des Bologna-Prozess wird auch an französischen Hochschulen das System LMD eingeführt. LMD bedeutet, dass nacheinander die Licence bzw. Bachelor (nach 3 Jahren), der Master (nach 5 Jahren) und das Doktorat (nach 8 Jahren) erworben werden können. Die bisherigen nationalen Diplome (DEUG, Maîtrise, DEA/DESS) werden an manchen Universitäten übergangsweise noch bescheinigt, fallen ab Ende 2006 aber weg.

Siehe auch: Schulsystem in Frankreich, Liste der Bildungsminister von Frankreich, Liste der Universitäten in Frankreich, École Polytechnique (Paris), Kindergeld, Hochschulsystem in Frankreich

Sprachen

traditionelle Sprachen

Die wichtigsten, traditionell im heutigen Frankreich beheimateten Sprachen und Hauptdialekte sind:

Daneben existieren in Nordfrankreich mehrere enger mit dem Französischen verwandte romanische Oïl-Sprachen, die teilweise als französische Dialekte angesehen werden: Picard, Normannisch, Gallo, Poitevin-Saintongeais, Champanois und Morvandiau.

neue Sprachen

Die Einwanderer verschiedenster Nationen, vor allem aus Portugal, Osteuropa, dem Maghreb und dem restlichen Afrika haben ihre Sprachen mitgebracht. Die Zahl der Einwanderer aus arabischen Ländern wird auf 4,5 Millionen geschätzt. Im Unterschied zu den traditionellen Sprachen konzentrieren sich diese Sprechergemeinden besonders in den großen Städten, sind aber keinem genau abgrenzbarem geographischem Gebiet zuzuordnen.

siehe auch: Minderheiten in Frankreich, Französische Sprachpolitik

Religionen

Frankreich ist offiziell ein laizistischer Staat, das heißt, Staat und Religionsgemeinschaften sind vollkommen voneinander getrennt. Da von staatlicher Seite keine Daten über die Religionszugehörigkeit der Einwohner erhoben werden, beruhen alle Angaben über die konfessionelle Zusammensetzung der Bevölkerung auf Schätzungen oder den Angaben der Religionsgemeinschaften selbst und weichen deshalb oft erheblich voneinander ab, weshalb auch die folgenden Zahlen mit Vorsicht zu behandeln sind. 83 % der Franzosen sind katholisch (also etwa 51 Mio.) und etwa 8 % Muslime (etwa 4,8 Mio.). Daneben gibt es protestantische und jüdische (3. Rang nach Israel und USA) Minderheiten, die zusammen etwa 4 % ausmachen. 5 % gehören keiner Religion an, Tendenz davon steigend. Das sind jedoch ebenfalls Schätzungen.

Wirtschaft

Traditionell ist in Frankreich die Wirtschaftspolitik von vergleichsweise starken staatlichen Eingriffen gelenkt. Hier spielt die historische Rolle des Merkantilismus – im Speziellen des Colbertismus – im Land eine Rolle.

Frankreich ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Ein staatlicher Mindestlohn, der SMIC, sichert den Angestellten einen Stundenlohn von derzeit 8,03 Euro. Schlüsselindustrien, besonders die Energiewirtschaft, sind bislang unter staatlicher Kontrolle. Frankreich ist ein bedeutender Produzent von Atomstrom, und Deutschland einer seiner wichtigsten Kunden. In Frankreich wird ca. 80 Prozent der Elektrizität mit Atomkraftwerken produziert. Damit hat Frankreich neben Litauen momentan (Anfang 2005) den höchsten Prozentsatz an Atomstromproduktion der Welt. (Siehe auch: Liste der Kernkraftanlagen)

Wein steht aufgrund der zahlreichen Weinbaugebiete in der französischen Ausfuhrliste an fünfter Stelle: nach Autos, Flugzeugen, pharmazeutischen Produkten und Elektronik. Auch der Tourismus spielt eine große Rolle.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Durchschnitt der Jahre 1995 bis 2005 um 2,1% jährlich und erreichte 2005 den Wert von 1.689,4 Milliarden Euro. Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Frankreich einen Index von 111.4 (EU-25:100) (2003).Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25[LINK]

Die Erwerbstätigenstruktur hat sich gegenüber früher grundlegend gewandelt. So arbeiteten 2003 nur mehr 4 % der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei, in der Industrie waren es 24 %, wohingegen 72 % im Dienstleistungsbereich tätig waren.

Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Frankreichs (2003): Es exportiert 14,9 % seines Exportvolumens nach Deutschland, das seinerseits am Import mit 19,1 % beteiligt ist.

Die Inflationsrate betrug 2,1 % (2004).

Die Arbeitslosenzahl belief sich im Januar 2005 auf 10 %, das sind 2.716.000 Erwerbslose.

Die größten französischen Unternehmen 2003 (ohne Banken und Versicherungen)

  1. Total – Umsatz 104,7 Mrd. € – 111.000 Beschäftigte
  2. Carrefour – Umsatz 70,5 Mrd. € – 419.000 Beschäftigte
  3. PSA Peugeot Citroën – Umsatz 54,2 Mrd. € – 200.000 Beschäftigte
  4. France Télécom – Umsatz 46,1 Mrd. € – 222.000 Beschäftigte
  5. EDF – Umsatz 44,9 Mrd. € – 167.000 Beschäftigte
  6. Suez – Umsatz 39,6 Mrd. € – 171.000 Beschäftigte
  7. Les Mousquetaires – Umsatz 38,4 Mrd. € – 112.000 Beschäftigte
  8. Renault – Umsatz 37,5 Mrd. € – 160.000 Beschäftigte
  9. Publicis Groupe – Umsatz 32,2 Mrd. € – 35.000 Beschäftigte
  10. Saint-Gobain – Umsatz 29,6 Mrd. € – 172.000 Beschäftigte
  11. Groupe Auchan – Umsatz 28,7 Mrd. € – 156.000 Beschäftigte
  12. Veolia Environnement – Umsatz 28,6 Mrd. € – 257.000 Beschäftigte
  13. Centres Leclerc – Umsatz 27,2 Mrd. € – 84.000 Beschäftigte

Verkehr

Straßenverkehr

Ein dichtes Autobahnnetz verbindet in erster Linie den Großraum Paris mit den Regionen. Dabei wurde in erster Linie das auf Paris zu laufende Netz der Nationalstraßen ausgebaut. Nach und nach werden auch Querverbindungen zwischen den einzelnen Großräumen geschaffen. Die meisten Autobahnstrecken werden privat betrieben, an Mautstellen müssen alle Benutzer Maut zahlen. Nur wenige Abschnitte sind mautfrei, zum Beispiel im Bereich der Großstädte oder die neue A75. Dabei gilt wiederum die Ausnahme, dass bestimmte, besonders aufwändige Autobahnabschnitte auch innerhalb des Großstadtbereichs Maut kosten (z.B. Nordumgehung von Lyon oder A14 bei Paris).

Siehe auch: Liste der Autobahnen in Frankreich

Schienenverkehr

Der öffentliche Nahverkehr ist in großen Zentren hervorragend ausgebaut. In Paris ist kein Ort weiter als 500 Meter von einer Station der Métro entfernt. Auch in anderen Städten werden die U-Bahnen mit großem Aufwand ausgebaut, zum Beispiel in Lyon, Lille, Marseille oder Toulouse. Außerhalb der großen Zentren wird der Nahverkehr hingegen nur spärlich betrieben.

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Das französische TGV-Netz
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Landesweit wurde seit Anfang der 1980er Jahre das Netz des Hochgeschwindigkeitszugs TGV konsequent ausgebaut. Er ist der erfolgreichste Hochgeschwindigkeitszug Europas. Das Netz wird weiter ausgebaut und erreicht dabei auch zunehmend die Nachbarländer. Für Deutschland ist vor allem der Neubau der Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Est européenne Richtung Straßburg und Süddeutschland beziehungsweise Richtung Saarbrücken und Mannheim relevant. Der Thalys verbindet Paris mit Brüssel, Aachen und Köln.

Seit 2003 muss die Staatsbahn SNCF sich privater Konkurrenz stellen. De facto hat sie aber landesweit noch ein Fast-Monopol.

Siehe auch: Schienenverkehr (Frankreich)

Kultur

Frankreich leitet seinen Rang in Europa und der Welt auch aus den Eigenheiten seiner Kultur ab, die sich insbesondere über die Sprache definiert (Sprachschutz- und -pflegegesetzgebung). In der Medienpolitik wird die eigene Kultur und Sprache durch Quoten für Filme und Musik gefördert. Frankreich verfolgt in der Europäischen Union, der UNESCO und der WTO mit Nachdruck seine Konzeption der Verteidigung der kulturellen Vielfalt („diversité culturelle“): Kultur ist keine Ware, die schrankenlos frei gehandelt werden kann.

Landesweite Pflege und Erhalt des reichen materiellen kulturellen Erbes wird als Aufgabe von nationalem Rang angesehen. Dieses Verständnis wird durch staatlich organisierte oder geförderte Maßnahmen, die zur Bildung eines nationalen kulturellen Bewusstseins beitragen, wirksam in die Öffentlichkeit transportiert. Im jährlichen Kulturkalender fest verankerte Tage des nationalen Erbes, der Musik oder des Kinos beispielsweise finden lebhaften Zuspruch in der Bevölkerung. Großzügig zugeschnittene kulturelle Veranstaltungen entsprechen dem Selbstverständnis Frankreichs als Kulturnation und von Paris als Kulturmetropole. Die Förderung eines kulturellen Profils der regionalen Zentren in der Provinz wird verstetigt.

Siehe auch: Liste französischer Schriftsteller, Liste französischer Komponisten, Burgen und Schlösser in Frankreich

Nationalparks

Die heutigen Nationalparks haben eine Gesamtfläche von 992.000 ha. Die Kernbereiche, die rund 371.000 ha ausmachen, stehen unter strengem Schutz.

Es gibt 30 regionale Naturparks, die eine Fläche von 5.020.000 ha haben:

  • Naturreservat Cap Sizun
  • Regionalpark Armorique
  • Naturreservat Les Sept lles
  • Naturreservat Cap Frehel
  • Naturreservat Pointe d' Arcay
  • Naturreservat Golfe du Morbihan
  • Regionalpark Briere
  • Naturreservat Baie de Bourgneuf
  • Naturreservat St. Denis-du-Payre
  • Naturreservat Baie de l' Aiguillon
  • Naturreservat Banc d' Arguin
  • Vogel-Naturreservat Marquenterre
  • Naturreservat Vallee de La Grande Pierre et de Vitain
  • Naturreservat Le Lac de La Foret d'Orient
  • Pyrenäen -Nationalpark
  • Regionalpark Vosges du Nord
  • Regionalpark Volcans d'Auvergne
  • Nationalpark Cevennen
  • Naturreservat und Vogelschutzpark Villars-les-Dombes
  • Regionalpark Pilat
  • Regionalpark Vercors
  • Naturreservat Aiguilles Rouges
  • Naturreservat Marais du Bout du Lac d' Annecy
  • Nationalpark Vanoise
  • Nationalpark Ecrins
  • Regionalpark Luberon
  • Nationalpark Mercantour
  • Naturreservat und Regionalpark Camargue
  • Nationalpark Port-Cros
  • Korsischer Regionalpark
  • Scandola Naturreservat
  • Korsischer Nationalpark

Sport

Die populärste Sportart Frankreichs ist der Fußball. Als identitätsstiftendes Band gerade zwischen den verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen Frankreichs gilt die französische Fußball-Nationalmannschaft. Die so genannte équipe tricolore trägt ihre Heimspiele meist im Stade de France in Saint Denis bei Paris aus (siehe auch: Fußball in Frankreich). Aktuell stellt Olympique Lyon den französischen Fußballmeister.

Vor dem Zweiten Weltkrieg galt Rugby Union als populärste Sportart in Frankreich, bis es nach und nach vom Fußball abgelöst wurde. Heute ist Rugby hauptsächlich noch in den südwestlichen Regionen ein weitaus beliebterer Sport. Die höchste Liga ist die Top 14 (siehe auch Rugby Union in Frankreich).

Weitere populäre Sportarten sind der Radsport (insbesondere im Juli, während der dreiwöchigen Tour de France), Leichtathletik, Formel 1 (Großer Preis von Frankreich in Magny Cours) und Tennis (French Open in Paris).

In Frankreich fanden bereits mehrmals Olympische Spiele statt: Sommerspiele 1900 und 1924 in Paris, Winterspiele in Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992.

Siehe auch: Skigebiete in Frankreich

Medien

Die wichtigsten französischen Printmedien sind die nationalen Tageszeitungen:
  • Le Monde (Linksliberal, Druckauflage 2003 ca. 500.000 Exemplare)
  • Libération (linksorientiert, 200.000 Exemplare)
  • Le Figaro (konservativ, Auflage: 450.000 Exemplare)
  • Les Echos, La Tribune (Wirtschaft, 180.000 bzw. 125.000 Exemplare)
  • L'Humanité (kommunistisch, 74.000 Exemplare)
  • La Croix (katholisch, 114.000 Exemplare)
  • L'Equipe (Sport, 485.000 Exemplare)

Die wichtigsten Nachrichtenmagazine in Frankreich:

  • Le Nouvel Observateur (400.000 Exemplare)
  • L'Express (400.000 Exemplare)
  • Le Point (400.000 Exemplare)
  • L'événement du Jeudi

Größte Regionalzeitung ist die Ouest France mit einer Druckauflage von 900.000 Exemplaren.

Bedeutend ist auch das jeweils mittwochs erscheinende Investigations- und Satireblatt Le Canard enchaîné mit einer Auflage von 550.000 Exemplaren.

TV
Wie in vielen anderen europäischen Ländern besteht auch in Frankreich eine Co-Existenz von öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern. Zur 1992 gegründeten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt France Télévisions gehören die Sender France 2, France 3, France 4, France 5 und France Ô.

Des Weiteren gibt es mit TV5 und ARTE zwei weitere Sender, an denen France Télévisions beteiligt ist. TV5 ist ein französischsprachiges Gemeinschaftsprogramm der Staaten Frankreich, Belgien, dem französischsprachigen Teil Kanadas und der Schweiz. ARTE ist ein deutsch-französischer Sender, der von ARTE France zusammen mit den deutschen Rundfunkanstalten ARD und ZDF betrieben wird. France Télévisions ist darüber hinaus an dem Nachrichtensender EuroNews beteiligt.

Der größte Fernsehsender Frankreichs ist der Privatsender TF1, der bis 1987 noch öffentlich-rechtlich war. TF1 ist außerdem alleiniger Gesellschafter des Sportsenders Eurosport.

Für Dezember 2006 planen TF1 und France Télévisions den Start des französischen Nachrichtensenders France24.

Bibliotheken

Die Bibliotheken sind weitgehend Mediatheken und verzeichnen in den vergangenen 15 Jahren verdoppelte Nutzerzahlen (2005: 21 Millionen; 1989: 10,5). Mehr als 40 Prozent der Franzosen über 15 Jahren sind eingeschriebene Bibliotheksgänger und leihen zu 90 Prozent Bücher aus. Im Angebot sind meist auch CDs und DVDs und Internetnutzung. (Quelle: F.A.Z. 6. Juni 2006)

Feiertage

Hauptartikel: Feiertage in Frankreich {Tausendfach verwendet}>

border="2" cellspacing="0" cellpadding="4" rules="all" class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1" style="margin:1em 1em 1em 0; border-style:solid; border-width:1px; border-collapse:collapse; empty-cells:show; "


Dies ist die vorrangig zu verwendende Formatvorlage für generell alle Tabellen. Ein Verwendungsbeispiel findet sich auf der Diskussionsseite.

Für zusätzliche CSS-Parameter kann ein Vorlagenparameter angegeben werden, Beispiel:

 
 ...

Für links- und rechtsseitig Ausgerichtete Tabellen siehe Vorlage:Prettytable-L und Vorlage:Prettytable-R.

Siehe auch: Hilfe:Tabellen, Abschnitt Tabellen in Wie gute Artikel aussehen.

Prettytable

en:Template:Prettytable

1. Januar Neujahr
1. Mai Tag der Arbeit/Maifeiertag
8. Mai Tag des Friedens
7 Wochen nach Ostern Pfingstmontag
10 Tage vor Pfingsten Christi Himmelfahrt (jour de l'Ascension)
14. Juli Tag des 14. Juli („Fête nationale“) - Jahrestag des Sturms auf die Bastille 1789
15. August Maria Himmelfahrt
1. November Allerheiligen
11. November Waffenstillstand von Rethondes zur Beendigung des 1. Weltkrieges
25. Dezember Weihnachtsfeiertag

Militär

Die Französischen Streitkräfte (Les forces armées françaises) sind eine Berufsarmee mit 350.000 Männern und Frauen unter Waffen. 20.000 Soldaten sind inkl. Gerät in den Überseedepartements und -territorien stationiert, weitere 8.000 in afrikanischen Staaten, mit denen Verteidigungsabkommen vereinbart wurden. Die Streitkräfte teilen sich dabei in die drei klassischen Sektoren Heer (Armée de Terre), Luftwaffe (Armée de l'air), Marine (Marine Nationale) sowie die Nuklearstreitkräfte (Force de dissuasion nucléaire) mit ca. 348 - 350 Sprengköpfen. Des Weiteren gehört die Gendarmerie Nationale ebenfalls zum französischen Militär.

Siehe auch

Literatur

  • Alfred Pletsch: Länderkunde Frankreich. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 2. Auflage 2003, ISBN 3534116917
  • Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main, 1995 ISBN 3-596-10860-8
  • Bernhard Schmidt, Jürgen Doll, Walther Fekl, Siegfried Loewe und Fritz Taubert: Frankreich-Lexikon. Schlüsselbegriffe zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Presse- und Bildungswesen. 2. überarbeitete Auflage 2005, 1224 Seiten, ISBN 3-503-06184-3
  • Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34793-3
  • Informationen zur politischen Bildung Nr. 265 Frankreich (2004) mit Karten, auch online einsehbar, www.bpb.de (mit Literatur, www-adressen)
  • Adolf Kimmel, Henrik Uterwedde (Hrsg.), Länderbericht Frankreich ebd., Schriftenreihe Band 462, 2. Aufl. 2005, ISBN 3893315748
  • Karl Stoppel La France. Regards sur un pays voisin. Eine Textsammlung zur Frankreichkunde Lernmaterialien, in frz.Sprache (Für Oberstufen) Ditzingen: Reclam, 2000

Weblinks

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Flag of France.svg
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Portal:Frankreich

Quellen

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Frankreich


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Behauptung

"Frankreich bezeichnet sich selbst oft auch als Grande Nation." Diese Behauptung entbehrt jeder Grundlage. Man möge einmal nach Grande Nation googlen - es finden sich praktisch nur deutsche Seiten. Die permanente Bezeichnung für Frankreich z.B. während der Fußball-WM 2006 macht diesen Ausdruck auch nicht richtiger. Auch hier wird auf diesen Irrtum hingewiesen: http://cms.ifa.de/index.php...

Wahrscheinlich wurde diese Floskel von Napoleon erfunden und von de Gaulle kopiert, doch offensichtlich sagt dies in Frankreich niemand mehr.

Gemeinsame Grenze zum Königreich der Niederlande

Niederländische Antillen ungleich Niederlande. Drei Staaten (NL, NLAnt, Aruba), die ein Königreich bilden. Vielleicht vergleichbar Großbritannien, Nordirland, Insel Man usw. Deshalb grenzt F nicht an die NL.

Fragen zu den Sprachen:

  • Sind die nordfranzösischen Sprachen wirklich welche? Oder sind das eher Dialekte? Wo sind die Unterschiede zum Akademie-Französisch? Gibt es eine literarische Tradition?
  • Was ist der Unterschied zwischen Provencal und Okzitanisch? Oder wie ist das eine dem anderen zugeordnet?

--Zenogantner

ich sehe das anders: die Niederlande besteht aus den drei Teilen: NL-Antillen, Aruba und eben den Niederlanden in Europa.
So steht es auch im Artikel Niederländische Antillen: "1954 wurde den Niederländischen Antillen vollständige Autonomie in Bezug auf interne Angelegenheiten gewährt. Für Außenpolitik und Verteidigung sind jedoch weiterhin die Niederlande zuständig." Das sagt schonmal aus, dass sie vor 1954 voll integrierter Bestandteil der Niederlande waren und nur jetzt Autonomiestatus bekommen haben. Das ist ähnlich wie mit Südtirol von Italien, oder das Baskenland... Die Insel Man dagegen hingegen, oder die Kanalinseln haben überhaupt nichts mit dem Vereinigten Königreich zu tun, sondern sind der britischen Krone unterstellt...

Ich denke mal es unumstritten, dass eine Grenze zum Königreich der Niederlande besteht.

Ich denke dies sollte durchaus nochmal diskutiert werden --Thommess Thommess 22:05, 31. Jan 2005 (CET)

Dienstag, 07.03.2006 13:55 Uhr

zu den Sprachen:

  • Die Unterscheidung zwischen den Langues d'oil (hier: Oil-Sprachen) und Langue d'oc (Provencal/Okzitanisch) ist eine recht alte. Ob es sich dabei um Dialekte handelt, ist linguistisch nicht immer einfach zu entscheiden (ich bin selbst kein Linguist, deshalb überlasse ich die Entscheidung anderen).
    • Meinte hier die Oil-Sprachen. Das ist mir naemlich nur als eine Oil-Sprache (naemlich Franzoesisch) bekannt. --zeno
  • Regierungsamtlich werden sie (sogar das keltische Bretonisch oder das Elsässerdeutsch) wie Dialekte behandelt. Das ist allerdings nicht linguistisch, sondern mit der frz. Sprachdoktrin begründet. In Belgien haben einige der Oil-Sprachen/Dialekte (Wallon, Picard) das (meines Wissens allerdings noch nicht umgesetzte) Versprechen der Verwendung als Behördensprachen erhalten. Das spräche für eine Behandlung der Oil-Sprachen als Sprache.
Auch in Frankreich gewinnen Regionalsprachen wie das Gallo, eine Oil-Sprache, mittlerweile an Bedeutung.CarstenK 15:58, 11. Nov 2003 (CET)

laut französischer wikipedia sind die oil-sprachen dialekte, die alle zu den galloromanischen sprachen gehören, darunter auch das wallonische u.a. nordfranzösischen varietäten. das standardfranzösisch hat sich ja auch mehr oder weniger aus dem damaligen sprachgebraucht des pariser dialektes weiterentwickelt und wurde dann gefestigt. die südlichen varianten wie etwa okzitanisch oder provencalisch sind eine eigene romanische sprachfamilie, zu denen beispielsweise auch die sprache im aosta-tal italiens gehört. davon abgesehen existiert in frankreich sowieso viel weniger eine dialekt-kultur wie es in deutschland üblich ist, die abweichungen von der standardsprache sind geringer und die "echten" regionalsprachen wiederum unterscheiden sich sehr stark vom hochfranzösischen. worin das begründet ist, sollte ein experte mal genauer erläutern. bisher hat sich dazu überraschenderweise noch gar kein linguist hier geäußert. das sind wie gesagt nur angaben aus der anderen wikipedia, die dort recht übersichtich aufgeführt sind unter "langues romanes". einfach mal nachschauen, ob ich mich auch nicht geirrt habe :-)

 --pikku

ich habe die Erwähnung der Wahlen vom März 2004 entfernt, da sie im konkreten Zusammenhang missverstänlich ist. 2004 fanden keine Wahlen zur Nationalversammlung statt, sondern nur zu den Regionalräten, die allenfalls indirekt Einfluss auf die Zentralregierung haben. Moi

Hallo
zu den Sprachen:
ich finde, es sollte oben im Text noch "Elsässisch" hinzugefügt werden. Soweit ich weiß, wird im Elsass entweder französisch oder elsässisch gesprochen. Deutsch auch verstanden, aber seltener gesprochen. Und es heißt nicht "elsässerdeutsch", sondern einfach elsässisch/alsacien.

zu den Sportarten:
es fehlt das Pétanque-Spiel! - Dieses Spiel hat zwar keine internationale Bedeutung wie der erwähnte Fußball und der Radsport, aber national ist es viel verbreiteter. Oder ist Pétanque keine Sportart?:)
Daniela

Karte

Es ist zwar schön, dass bei der neuen Karte Französisch-Guayana dabei ist, aber sollte der Ausschnitt nicht besser direkt in der Ecke sein, vor allem so, dass die Grenzen des Kernlandes weiterhin frei sichtbar sind. --Tzzzpfff 12:42, 11. Mai 2004 (CEST)

Ich habe dies versucht. Das Problem ist, dass die Ecken schon besetzt sind: links durch Spanien und rechts durch Korsika. Wenn ichs über Spanien mache, ist Spanien ganz verschwunden, ebenso Korsika. Dann lieber in den Atlantik.
Die oberen Ecken passen meiner Meinung nicht für einen Kartenausschnitt. Die einzige Überlegung wäre, den Ausschnitt weiter nach links zu versetzen. --Grüße --Thommess 15:12, 11. Mai 2004 (CEST)

Zum Unterschied Okzitanisch/Provençal:

Man bezeichnet als Okzitanisch alle südfranzösischen Dialekte (ausser dem Gaskonischen), und Provençal ist eine davon. Dennoch ist der Unterschied sehr umstritten, und der jetzige Trésor dóu Félibrige hat als Untertitel "embrassant les divers dialectes de la langue-d'oc moderne", d.h. "die diversen Dialekte berücksichtigend". Hier sei noch hinzugefügt, dass die Provence und die "eigentliche" Occitanie im Südosten bzw. Südwesten Frankreichs sind.

Bevölkerung

Was soll denn das sein (Indochinesisch? Latein mit Teutonisch?) Hier hat jemand doch tatsächlich jemand aus dem CIA-Faktbook wörtlich abgeschrieben! (Siehe Versionen) Abgesehen davon, dass das vermutlich eine URV war, ist das ganze ethnologisch gesehen, na ja, sagen wir mal äußerst ungenau. Dieser Abschnitt bedarf dringend einer sachkundigen Überarbeitung! --Dundak 08:00, 7. Aug 2004 (CEST) Ach ja, und wo gibt's eigentlich Slawen in Frankreich? Vielleicht muss man ja nicht jeden Quark aus dem Netz abschreiben! --Dundak 08:09, 7. Aug 2004 (CEST)

100 Punkte. - Hatte ich extra so reingesetzt, hörte sich gut an, das Thema fehlte und im CIA-Faktbook stand totat was anderes bei den Germanen.

Hi Dundak Indochina war ja mal eine Kolonie der Franzosen. Also Asiaten aus Kambodscha, Laos und Vietnam. Zitat: Die Zahl der Immigranten infolge der expandierenden Wirtschaftsentwicklung und der Kolonialkriege in Algerien und Indochina von 1,8 Millionen im Jahre 1954 auf 3,4 Millionen im Jahre 1975. - Die in jüngster Zeit Immigrierten nehmen statistisch gesehen einen vergleichsweise geringen Raum ein, jedoch nimmt die Zuwanderung aus Südostasien und der Türkei stetig zu. Vor allem aber sind die Einwanderungszahlen aus den subsaharischen Ländern Westafrikas seit 1990 kontinuierlich gestiegen; sie machen fast ein Zehntel der eingewanderten Bevölkerung aus. siehe auch; [LINK] Kommen also noch Westafrikaner mit in die Statistik. Schwarzafrikaner weniger.

Moin Dundak, Mit Slaven müssen die polnischen Einwanderer, bzw. Einwanderer aus Osteuropa gemeint sein. Mit Latein soll wohl mehr der südländische Typ gemeint sein, also Spanische und Italienische Einwanderer. Rolling Thunder

Hi Rolling Thunder, sicher gibt es den einen oder anderen eingewanderten Slawen, es ist doch aber nicht so, dass sie deswegen als ethnische Gruppe von irgendwelcher Relevanz wären. Ich kenne z.B. einige Rumänen, die in Paris leben, ohne dass deine zitierte Quelle auch die Rumänen getrennt ausweisen würde. Und dein CIA-Handbook disqualifiziert sich in ethnologischer Hinsicht ziemlich durch Termini wie "teutonic" (siehe mein Beitrag weiter oben) --Dundak 12:05, 8. Aug 2004 (CEST)

  • Eine alte Immigration aus Polen gibt es in Frankreich bis dem zweiten Weltkrieg. Überhaupt sind die Polen im Norden eingezogen, da es Arbeit in der Kohlindustrie gab.

Im Text steht, 91% der Bevölkerung wären Franzosen und direkt darunter wird eine Abgrenzung zu Bretonen, Korsen, Arabern etc gemacht. Das kann ja wohl nicht ganz stimmen - wenn ich Elsässer, Lothringer, Juden, Normannen (weshalb werden letztere nicht aufgeführt?), Basken und die vorher genannten zusammenzähle, komme ich auf eine Zahl jenseits der 20%--Tuck2


Zitat: "Aufgrund der deutlich günstigeren demographischen Entwicklung..." Was soll daran günstig sein, wenn die Bevölkerung, vor allem nordafrikanische Einwanderer und deren Nachkommen, sich dermassen schnell vermehren? Wachstum um jeden Preis??? Objektive Artikel bedürfen solch wertender Aussagen nicht. "Demographische Entwicklung" reicht vollkommen.

Erweiterung

Meint ihr man könnte noch eine kleine Zusammenfassung zur französischen Geschichte erstellen; vielleicht wäre es sinnvoll auch bei anderen Themen sich in kurzer Form noch einmal darüber auszulassen anstatt sofort auf die eigentliche Hauptseite zu verweisen.

Antarktis

In der Antarktis soll meines Wissens momentan kein Staat Staatsgebiet beanspruchen können, insofern dürfte Frankreich in der Antarktis tätig sein, aber kein Gebiet dort zum Staatsgebiet zählen dürfen??

Freundlichen Gruß BerndB 00:04, 6. Sep 2004 (CEST)

Tut es aber doch - siehe Französische Süd- und Antarktisgebiete. 1001 13:11, 6. Sep 2004 (CEST)

Ja, soweit hast Du recht: es sind Inseln (!!) in der Antarktis-Nähe, soweit oki doki. :-) Mein Wissen war nur, dass auf dem antarktischen Kontinent nach bislang eingehaltenen internat. Verträgen kein Staat territoriale Ansprüche geltend machen solle. Das ist - so scheint´s auch - ein Auslaufmodell: zu gierig sind die sog. Großmächte nach den Naturschätzen unterm ewigen Eis.

Die Antarktis also - der "Wiki"-Kontinent? Gemeinsames Vermächtnis der Menschheit an die Enkel und Ur-Ur-Enkel? So soll´s wohl nicht mehr lange sein... ;-((

Freundlichen Gruß BerndB 14:57, 6. Sep 2004 (CEST)

Frankreich versus Französische Republik

Der offizielle Name des Staates lautet "Französische Republik". Müsste daher nicht eine Weiterleitung von Frankreich auf Französische Republik erfolgen und nicht umgekehrt? -- Sciurus 23:19, 7. Nov 2004 (CET)

Frankreich hiess nicht immer "Französische Republik". Ausserdem ist "Frankreich" der bei weitem öfter gebräuchliche Name für das Land. Die politische Natur des Landes (die Staatsform) ist nur ein Aspekt, wenn auch der erstgenannte in einem Wiki-Artikel. In dem Artikel wird ja auch auf französische Kultur, Geografie, Geschichte usw. eingegangen (und niemand würde dies die "Kultur der französischen Republik" nennen). Eine in anderen Artikeln auch gebrauchte Wendung ist:

Frankreich (offiziell/eigentlich: Französische Republik) ist ein demokratischer Staat in Westeuropa. (...)

--Benzh 18:43, 13. Feb 2005 (CET)

Französische Landschaftsnamen

Existiert in der Wikipedia eigentlich eine Liste der traditionellen französischen Landschaftsnamen wie Brie, Bigorre, Cevennes, Perigord? --Philipendula 14:18, 12. Nov 2004 (CET)

Es existiert der Artikel Historische Provinzen Frankreichs. Die Liste dort sollte eigentlich nur diejenigen Territorien enthalten, die vor 1789 einen eigenen Rechtsstatus hatten bzw. eigene Verwaltungseinheiten bildeten. In der ersten Tabelle dort sind aber vermutlich auch andere Landschaftsnamen enthalten, da ich die Namen aus fr.wikipedia und en.wikipedia übernommen habe und in den dortigen Artikeln leider zwischen rein geographischen traditionellen Landschaftsnamen und ehemals politisch relevanten Territorien nicht unterschieden wird. 1001 16:55, 25. Nov 2004 (CET)

noch mal Sprachen

Ich hab so meine Probleme mit dem Satz:

"Außerdem ist anzumerken, dass viele Franzosen generell Schwierigkeiten mit Fremdsprachen haben."

Was ist denn das für eine Aussage? Ich finde, der Satz gehört hier nicht rein. -- Dominik

Stimmt, denn sonst müsste man ihn z.B. in den Artikel Deutschland in umformulierter Form auch reinschreiben. 1001 19:29, 8. Dez 2004 (CET)

So, ich habe diesen problematischen Satz entfernt. Sollange niemand eine Quelle vorweisen kann diese Aussage als Fakt darstellen kann, bleibt dieser Satz gelöscht. -- Freedomsaver 21:47, 8. Dez 2004 (CET)

der satz musste raus, auf jeden fall. aber ich bin mit dem sprachen-absatz in der momentanen form auch nicht so zufrieden. da gab es meines wissens früher mal eine bessere version, die man nach den zahlreichen veränderungen wohl schwer wiederfinden wird. die franzosen machen sich ja selbst gern einen kopf drum, welchen stellenwert nun genau welche sprache/dialekt/idiom haben soll. nachdem ich mich mittlerweile an der uni mit dem thema beschäftigt habe, bin ich der meinung, man sollte die oil-sprachen wirklich nicht mehr als eigene sprachen aufführen. da kann man sich vielleicht ein wenig an das in frankreich verbreitete "parler régional" anlehnen und es einfach "regionale varietäten" nennen? soweit ich erfahren habe ist man sich wohl selbst unter den gerne mal zerstrittenen linguisten einig, dass die langue d'oc eine eigene sprache ausmachen, die langues d'oil aber nicht.
einfach sachlich falsch ist übrigens, dass elsässisch "im elsass und in lothringen" gesprochen wird. außer in ein paar dörfern spricht kein lothringer elsässisch. vielmehr gibts dort noch fränkische dialekte (siehe Lothringisch (Fränkisch) ), die dem elsässischen genausowenig ähnlich sind wie kölsch und baslerdütsch. wenn flämisch genannt wird (zu recht!), sollte mit einer deutlich größeren sprecherzahl auch das lothringische aufgeführt werden. kann ich ja bei gelegenheit ergänzen. noch ein wort zum thema karte: ich bin in sachen bildbearbeitung nicht so bewandert und werde mich mit forderungen zurückhalten. meine idee wäre aber, wenn das machbar ist, die départements d'outre-mer einfach in der datei als kästchen unten anzuhängen. wenn guayana drauf ist, muss nämlich der vollständigkeit halber auch martinique, réunion und guadeloupe dahin. werden dann zwar nur kleine fleckchen, wäre aber korrekter. oder aber man lässt guyana raus und beschränkt sich aufs "metropolitane" frankreich (festland und korsika). einwände oder weitere vorschläge? 217.231.252.88 sorry, war nicht eingeloggt, hier mit signatur: Pikku 20:48, 13. Dez 2004 (CET)

Die Angaben zu den Sprecherzahlen halte ich für stark übertrieben: jeweils eine Million Sprecher für Bretonisch und Deutsch? Das Elsass hat gerade mal 1,7 Millionen Einwohner, und ich habe noch keine Quelle gefunden, in der dem Bretonischen mehr als 300000 aktive Sprecher zugeschrieben wurden.

Das stimmt wohl so, wie du sagst. Die Franzosen erheben natürlich keine Sprecherzahlen, da das der Doktrin von der Unteilbarkeit der Republik widerspräche, und die Zahl der Bretonischsprecher geht ohnehin langsam gegen Null, wenn man die Leute berücksichtigt, die Bretonisch als Muttersprache haben und es geläufig verwenden. --Seidl 11:48, 7. Okt 2005 (CEST)

wie kommt denn polnisch in die liste der sprachen in frankreich? meines wissens ist es keine der einheimischen sprachen, die in der französischen charta zum schutz der "langues de France" aufgeführt ist. trotz der historischen verbindungen zu polen bleibt das polnische doch eine einwanderersprache. oder hab ich was verpasst? Pikku 14:03, 27. Nov 2005 (CET)

ich habs mal vorerst wieder rausgenommen, weil es meiner meinung nach nicht in die reihe der sprachen gehört, die in frankreich beheimatet sind. falls mir da etwas entgangen ist, lasse ich mich gern eines besseren belehren, bis dahin ist es wohl besser, wir behalten die klare trennung zwischen einwanderersprachen und einheimischen sprachen. Pikku 19:11, 5. Dez 2005 (CET)

Schulsystem

Die Bezeichnung "Abitur" für das Baccalauréat ist nicht korrekt. Abitur und Bac sind die deutsche bzw. französischen Zeugnisse der Hochschulreife (oder Reifezeugnis). Ich rate dazu, einen dieser beiden Begriffe zu verwenden, auch in anderen Länderartikeln. --Benzh 18:50, 13. Feb 2005 (CET)

Absolut. Dem kann ich nur zustimmen. Eine einfache Übersetzung hakt etwas, wenn man sachlich beschreiben möchte, vor allem, da das Bac zwar dem Abitur entspricht, aber keineswegs eine Form des Abiturs ist. Es ist also ein Fehler, in der Beschreibungsebene. Sonst müsste im Artikel von Deutschland auch "Abitur: Abitur" stehen, was ja sehr seltsam anmutet. Ich finde den Vorschlag von Benzh sehr gut. --Dr. Kyohei Yam 13:47, 5. Mär 2005 (CET)

Ich hab mal versucht, diese Schwierigkeiten mit der Formulierung zu umgehen. Der Begriff "Hochschulreife" ist wohl ein günstiger Oberbegriff, der die für Deutschland spezifische Bezeichnung Abitur vermeidet, und die Bezeichnung "baccalauréat" ist trotzdem drin. Im Übrigen sollte man vielleicht mal ein bisschen genauer beschreiben (collège und lycée) und die Rechtschreibung im Abschnitt zu überprüfen, ich glaube einige Wörter sind noch unpräzise. Was haltet ihr davon? - Die Landkarte find ich übrigens immer noch unvorteilhaft, da kam irgendwie noch nichts Konstruktives zustande. Pikku 20:59, 5. Mär 2005 (CET)

Ich habe das Schulsystem etwas korrigiert, denn "weiterführende Schule: collège und lycée" klingt für mich so, als ob es 2 verschiedene Möglichkeiten gäbe, zwischen denen man wählen müsste (wie in Deutschland: Haupt- und Realschule oder Gymnasium). Des weiteren gibt es nicht nur das baccalauréat als solches, sondern auch das baccalauréat professionnel, welches erst nach 13 Schuljahren erreicht werden kann bei vorherigem Besuch des lycée professionnel (welchem in Frankreich eine sehr viel größere Bedeuting zukommt, als in Deutschland). Das CFA (Centre de formations des apprentis) gehört in Frankreich auch zur Sekundarstufe II (enseignement secondaire), sollte daher auch erwähnt werden. Der Satz "DESS oder DEA, dient auch zur Auswahl für eine eventuell sich anschließende Doktorarbeit (thèse)" ist für mich auch missverständlich. Ich verstehe darunter, dass das DESS oder das DEA zur Doktorarbeit berechtigt. Doch nur das DEA berechtigt hierzu. Des weiteren habe ich den Hinweis zur Umstellung auf das LMD-System aktualisiert. -- Mifrank 03:13, 2. Mai 2005 (CEST)

Karten

Habe mal die Lagekarte in ihrer Größe belassen und die Restkarten verkleinert. Manchmal denk ich, diese 'Templates' sind bald größer, als der eigentliche Artikel. Auch beeinträchtigt das Daruntersetzen einer weiteren Karte oft den Text und spaltet ihn.

Die verkleinerten Karten mit den Details kann man ohne Probleme per Mausklick erreichen. Bei Nichtgefallen bitte revert. Nergal 7. Jul 2005 14:40 (CEST)

Muselmanen in Frankreich :

Heute, es gibt + 10 % von Muselmanen in Frankreich (mit 6 millionen muselmanen). Ein Franzose, 9. Dienstag, August 2005.

Was ist ein Muselmane? 84.191.46.140 23:09, 26. Nov 2005 (CET)

=> Muselmann 84.191.46.140 23:12, 26. Nov 2005 (CET)

Gibt es für die Aussage, dass 10% der Französischen Bürger Moslems sind, eine verlässliche Quelle? --Einar Moses Wohltun 10:56, 18. Jan 2006 (CET)

Frankreich und die Politik

Hätte bei diesem Absatz nicht auch etwas über den allgemeinen anti-amerikanismus gasagt werden mussen? Und wenn ich zusätzlich anmerken darf: Was völlig dumm ist, da sie sich mit ihrem retter (WK-II) anlegen und mit der momentanen Weltmacht!

Abgesehen davon, dass die WP kein Diskussionsforum ist, frage ich dich: Und, was haben sie zu befürchten? -- J budissin - J budissin 18:35, 11. Jan 2006 (CET)

Zum Thema Antiamerikanismus gibt es nicht hinzufügen. Anfang des XX. Jahrhunderts ist die deutsche und österreichische Presse viel mehr US-feindlich als die französische. USA bleibt für viele Franzosen trotz einer gewissen Konkurrenz ein Muster, das gute Argumente gegen die Staatsaussen- und innenpolitik bietet. Die Deutschen sollten ihre Vorurteile endlich angesichts der neueren französischen Generation korrigieren. Deutschland hat auch den militären Einsatz in Irak sehr stark kritisiert... (wiki fr, user : Oktavian--85.178.56.67 11:49, 29. Jul 2006 (CEST))

DIE KOLONIALGESCHICHTE FEHLT KOMPLETT!!!

Verbesserungsvorschläge

Insgesamt ist dieser Artikel noch unvolständig, aber ansatzweise schon ganz OK. Ich würde hier gerne eine rege Diskussion beginnen in der Schritte zur Verbesserung des Artikels besprochen und koordiniert werden. Ein gutes neues Jahr. Deutschlandartikelveränderer

Hallo, hier bin ich nochmal! Ich habe ein paar Vorschläge zusammengeschrieben. Man muss fast alle Abschnitte noch ausbauen.

1. Geschichte: Schon ganz gut, aber der im Abschnitt selbst stehende Überblick über die Geschichte Frankreichs ist noch etwas sehr zu dünn

2. Das gesamte Teilgebiet der Politik, vor allem die geradige politische Lage ist noch sehr unverständlich. Zum Beispiel wird nicht erwähnt was für wichtige Parteien es gibt und ihre Pläne, Ausrichtung und Ideologie wird ebenfalls nicht beschrieben

3.Die Demographie ist noch sehr listenhaft.

4.Das Bildungssystem ist auch noch sehr ausbaufähig, zwar sind die wichtigsten Informationen enthalten, aber sie sind nur ohne Erklärung und sehr listenhaft.

5. Kunst und Kultur ist noch sehr schlacht behandelt.

6. Militär ebenfalls

7. Einen sehr guten Einfall finde ich die Liste der größten Unternehmen Frankreichs. Komisch finde ich aber, dass diese Listen ohne Banken und Versicherungen ist. Diese werden insgesamt überhaupt nicht behandelt

8. Bei Sport fehlen sämtliche sportliche Erfolge.

9. Feiertage, Nationalparks und Medien sind sehr listenhaft

10. Kulinarisches und Flora und Fauna fehlen vollständig, sehr bedauerhaft.

Na ja, nicht verzweifeln, der Artikel muss nur etwas flüssiger werden und etwas leserlicher, sowie ausführlicher und weniger listenhaft, dann ist er befriedigen. Um ihn lesenswert zu machen müsste man auch noch ein paar Bilder einfügen Deutschlandartikelveränderer

Ich muss da Herrn Deutschlandartikelveränderer recht geben. Ich mein zu Frankreichs Geschichte kann man ja wohl mehr beitragen, außer zu der Revolution. Kayserli

Im Übrigen fehlen ALLE Flüsse Frankreichs, sollte nicht vergessen werden

Na, ja Architektur fehlt noch vollständig. Viele Grüße! Deutschlandartikelveränderer

Militär: Hier müsste dringend das Atomprogramm erwähnt werden, weil zur Zeit von besonderer Presentheit. Sport: Eine Aufzählung der sportlichen Erfolgeim Fussball und in anderen Sportarten würde nicht schaden. Die Französische "Bundesliga" wird ja im verlinkten Artikel schon ausführlich beschrieben, aber eine´kleine Übersicht im Landesartikel wäre hilfreich. Flüsse, Gewässer: Werde mich mal ransetzen. Architektur: Das finde ich besonders schlimm, dass hier alles was mit bildenden Künsten zu tun hat, nicht erwähnt wird, wobei Frankreich doch so ein kulturelles Land ist. Deutschlandartikelveränderer

Toter Weblink

Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!

  • http://www.lesvilles.de/
    • In Frankreich on Sun Jan 22 03:20:41 2006, Socket Error: (110, 'Die Wartezeit f\xc3\xbcr die Verbindung ist abgelaufen')
    • In Frankreich on Sun Jan 29 23:04:20 2006, Socket Error: (110, 'Die Wartezeit f\xc3\xbcr die Verbindung ist abgelaufen')

--Zwobot 23:04, 29. Jan 2006 (CET)

Vandale

Hier war ein Vandale am Werk und hat den Text bis auf die Flaggen gelöscht. Ich habe den Text wiederhergestellt Velbert2 07. März 2006 14.01 Uhr

Ethnische Gruppen

Als Franzose stört mich der Absatz „Ethnische Gruppen“ schon in seiner Bezeichnung, da eine Volkszählung nach Ethnien-/Rassen- zugehörigkeit oder Religionzugehörigkeit in Frankreich nicht möglich ist. Franzosen sind einfach Alle, die die französische Staatsbürgerschaft besitzen. Ich sehe also die „Franzosen“ nicht als eine ethnische homogene Gruppe. Ich würde es besser finden, wenn man zwischen historischen Bevölkerungsgruppen (romanische Völker, Bretonen, Basken, etc.) und moderne Einwanderungswellen (Polen, Italiener, Nord-Afrikaner, etc.) unterschieden würde. Außerdem bilden in der heutigen Frankreich Franzosen nord- und schwarz- afrikanischer Herkunft eine wichtige Gruppe, viel wichtigere als die Sinti und Roma. in diesen Zusammenhang verstehe ich auch den Artikel Franzosen nicht, der alles durcheinander bringt, Zeit und Raum, Sprache, Nation, Ethnien...
Malassn 00:37, 10. Mär 2006 (CET)

Als anderer Franzose stört es mich ja auch. Man ist Franzose nach dem Territorialprinzip eher als nach dem Abstammungsprinzip. Frankreich bezieht sich auf keine Ethnie sondern auf ein geographisches Raum mit einer einzigen offiziellen Sprache und gemeinsamen republikanischen Institutionen. Das steht in der Verfassung.

Einheitsstaat

Ist Frankreich heute wirklich ein zentralistischer Einheitsstaat? Ist es nicht so, dass die Dezentralisierungsreformen in den 80er Jahren Frankreich zu einem dezentralisierten Einheitsstaat gemacht haben?

Oh ja, Frankreich ist noch immer ein zentralistischer Einheitsstaat. Ich habe gerade eine sehr umfangreiche Facharbeit zu dem Thema geschrieben, von daher habe ich mich umfassend damit befasst. Trotz aller Dezentralisierungsbemühungen (die bisher übrigens meist weniger zu einer Dezentralisierung, als vielmehr zu einer weiteren Stärkung der Zentrale geführt haben), ist und bleibt Frankreich ein zentralistischer Einheitsstaat (auch, wenn in Artikel 1 der Verfassung etwas anderes suggeriert wird). Abgesehen davon halte ich "dezentralisierter Einheitsstaat" für unsinnig, da diese beiden Wörter wie Antonyme zu behandeln sind, also einen Gegensatz ausdrücken. --Shelm23 19:45, 15. Mär 2006 (CET)

Aschkenasim und Sefardim

Ich glaube, dass nur in Südfrankreich Sefardim-Juden leben und im übrigen Land Aschkenasim-Juden!? Stimmt das? Simon Mayer

Nein, es stimmt gar nicht. Der größte Teil der französischen Juden kommt ursprünglich aus Nordafrika und wohnt überwiegend landesweit in den grossen Städten, überhaupt in Paris und seinen Vorstädten. (wiki fr, user:Oktavian--85.178.56.67 11:49, 29. Jul 2006 (CEST)).

Kultur

Der Abschnitt ist ja wohl ein Trauerspiel und eine Beschämung der frz. Kultur. Bezeichnend, dass die sooooo wichtige Karte des TGV-Streckennetzes hier hereinragt. Ein ganz trauriger --Herrick 15:08, 29. Mär 2006 (CEST)

Schon wieder die Pseudo-Demokratie

Frankreich ist eine Demokratie? Wo denn? Dürfen die Bürger die Geschicke des Landes steuern? Es ist verdammt nochmal eine Republik, wie eigentlich jedes Land, das mit "Demokratie" tituliert wird!--83.78.109.95 22:23, 21. Apr 2006 (CEST)

auch wenn diese bemerkung wahrscheinlich polemisch gemeint war: da hat wohl mal wieder jemand nicht so recht den unterschied zwischen staats- und regierungsform verstanden. davon abgesehen - ja, in juristischer hinsicht steuern die bürger die geschicke des landes, indem sie die entscheidungsbefugnis per wahl delegieren (nach deutschem rechtsverständnis stichwort "legitimationskette") und ist somit eine demokratie. ohne das jetzt auswalzen zu wollen, und obwohl selbstverständlich das verhältnis zwischen bürger und politischer klasse in frankreich sehr diskutabel ist, sind solche hinweise nun doch nicht sonderlich hilfreich für die entwicklung des artikels, oder? Pikku 22:31, 22. Apr 2006 (CEST)

Wahlspruch

Liberté, Egalité, Fraternité – Ja, den Spruch kenne ich auch, und ich erinnere mich, dass er seinen Ursprung in der Revolution hat. Aber: Die Erwähnung in der Infobox erweckt den Eindruck, der Staat Frankreich habe so etwas wie einen "offiziellen Wahlspruch". Allerdings wird das nirgends im Artikel erwähnt. Es wäre eine erwähnenswerte Sonderheit, wenn der Staat Frankreich einen Wahlspruch hätte, der etwa mit dem Rang einer Nationalhymne vergleichbar wäre, was dann auch im Artiekl erwähnt gehört. Kann das jemand aufklären? Wenn es sich tatsächlich nur um den Slogan aus der Revolution handelt, ohne dass dieser einen offiziellen Status hätte, dann wäre es wahrscheinlich besser, den "Wahlspruch" aus der Infobox zu entfernen. --ThePeter 23:21, 9. Jun 2006 (CEST)

Bitte sehr: Art. 2 der Verfassung von 1958 sagt: "La devise de la République est 'Liberté, Egalité, Fraternité'". --Seidl 20:23, 10. Jun 2006 (CEST)

Zur Religion: Das: Es gab Religionskriege in denen der Papst zur Zielscheibe der mittelalterlichen Schwulenverbindung (le sallopp)wurde und brutal entzweigeteilt wurde. halte ich für schwachsinn, den ein vandale hier eingefügt hat. bitte korrigieren.

Nachbarländer

Müßte nicht auch die Nachbarschaft zu den Kanalinseln erwähnt werden?--217.86.55.95 20:37, 13. Aug 2006 (CEST)

Dann müsste man genau so gut die Nachbarschaft zum Vereinigten Königreich, zu jeder Menge Inselstaaten in der Karibik, zu Kanada und zu sonstigen Gebieten angeben, deren Hoheitsgewässer an jene Frankreichs grenzen. Wäre doch leicht übertrieben. Es redet ja auch niemand von Schweden als deutschem Nachbarstaat … --Shelm23 08:30, 14. Aug 2006 (CEST)

Feiertage

der 8. Mai ist mitnichten der "Tag des Friedens" ... Französisch: "Fête de la Victoire" : "Tag des Sieges" Hier wird die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands an eben diesem Tage im Jahre 1945 "gefeiert".

www.frankreicherleben.de

Vorschlag zur Ergänzung der Weblinks: www.frankreicherleben.de Deutschsprachiges Frankreich-Magazin

Aktuelle politische Lage

Letzter Satz: "Ein Mensch kam bei den Ausschreitungen ums Leben, viele wurden schwer verletzt." würde ich ergänzen mit "mehrere Zehntausend Fahrzeuge wurden auch in der Pariser Innenstadt in Brand gesteckt."

Ist gut gelungen

Diese Diskussion ist sehr gut gelungen!!!!!!!!!!!!!

Frankreich

Frankreich hatte im Juli 2005 60.656.178 Einwohner.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Frankreich und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).