Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten
 
Friedrich August III. (Sachsen)

Toplinks zu diesem Thema:
Verlag



Der Artikel Friedrich August III. (Sachsen) gehört zur Kategorie: Mann, Deutscher, König (Sachsen), Wettiner, Geboren 1865, Gestorben 1932

Abbildung
Friedrich August III. (in Paradeuniform), 1912
Bildherkunft

Abbildung
Friedrich August III. (in feldgrauer Uniform)
Bildherkunft

Friedrich August III. (* 25. Mai 1865 in Dresden; † 18. Februar 1932 in Sibyllenort) war von 1904 bis 1918 der letzte König des Königreiches Sachsen.

Er war der Sohn des Königs Georg und verheiratet mit Luise von Toskana, die ihm sechs Kinder gebar und ihn dann, schwanger mit dem siebten, im Dezember 1902 verließ. Die Ehe wurde am 11. Februar 1903 geschieden.

Die Sächsische Friedrich-August-Medaille wurde vom König am 23. April 1905 gestiftet "zur Anerkennung verdienstlicher Leistungen bei Mannschaften vom Feldwebel abwärts und diesen im Range gleichstehenden Zivilpersonen im Kriege und Frieden."

Am 13. November 1918 dankte Friedrich August III. auf Schloss Guteborn bei Ruhland ab. Der häufig angeführte Ausspruch des Monarchen "Macht doch Eiern Dreck alleene!", kann historisch dabei nicht gesichert belegt werden. Nach der Abdankung zog er sich zurück auf seine schlesische Besitzung Schloss Sibyllenort im Landkreis Oels. Er starb in Sibyllenort. Sein Leichnam wurde nach Dresden überführt und hier am 23. Februar 1932 in der Gruft der Hofkirche beigesetzt.

Kinder

Kinder von Friedrich August III. und Luise von Österreich-Toskana (1870-1947)

Literatur

  • Frank-Lothar Kroll, Die Herrscher Sachsens, Markgrafen, Kurfürsten, Könige 1089–1918, C.H. Beck-Verlag, 2004, 377 Seiten., Leinen, EUR 24.90, ISBN 3-406-52206-8
  • Luise von Toscana, frühere Kronprinzessin zu Sachsen: Mein Lebensweg, Luise von Toscana, 1919
  • Sachsens letzter König, Friedrich August III., Walter Fellmann, Berlin 1992
  • Die Albertinischen Wettiner, Geschichte des sächsischen Königshauses 1763/1932, Albert Prinz von Sachsen/ Herzog zu Sachsen, Gräfelfing 1995
  • Die Wettiner in Lebensbildern, Albert Herzog zu Sachsen, Graz-Wien-Köln 1995
  • Macht euern Dreck alleene!, Anekdoten von Sachsens letztem König, Friedrich August III., Hans von Reimann, Berlin 2001
  • Louisa of Tuscany, Ex-Crown Princess of Saxony: My own Story, London 1911
  • Erika Bestenreiner: Luise von Toskana. Skandal am Königshof, Piper, München 2000, ISBN 3-492-23194-2

Weblinks

{{Personendaten |NAME=Friedrich August III. |ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=letzter König des Königreiches Sachsen |GEBURTSDATUM=25. Mai 1865 |GEBURTSORT=Dresden |STERBEDATUM=18. Februar 1932 |STERBEORT=Sibyllenort }}


Diskussion der Autoren über den Artikel: Friedrich August III. (Sachsen)


Wurde er wirklich in Sibyllenort begraben?- nicht nach Dresden überführt? benutzer alexvonf

Markgraf Max Emanuel war nicht Chef des Hauses Wettin. Chef des Hauses Wettin ist das jeweilige Familienoberhaupt des ehem. großherzoglichen Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach. Grüße Benutzer Alexvonf.

Siehe dazu auch Leipziger Teilung und Ernestiner.--Hannes2 Hannes2  15:51, 12. Feb 2006 (CET)

Bezog sich der Auspruch "Macht doch..." nicht auf irgendwelche politischen Ämter in der Weimarer Republik, die ihm angeboten wurden?



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Friedrich August III. (Sachsen) und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).