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Gotha

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Der Artikel Gotha gehört zur Kategorie: Ort in Thüringen, Ehemalige deutsche Landeshauptstadt, Ehemaliger Residenzort in Thüringen, Landkreis Gotha
Wappen Karte
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Wappen der Stadt Gotha
Bildherkunft

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Deutschlandkarte, Position von Gotha hervorgehoben
Bildherkunft

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Landkreis Gotha
Geografische Lage:
Höhe: 330 m ü. NN
Fläche: 69,52 km²
Einwohner: 46.896 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 675 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99867
Vorwahl: 03621
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 029
Adresse der Stadtverwaltung: Hauptmarkt 1
99867 Gotha
Website: www.gotha.de
E-Mail-Adresse: info@gotha.de
Oberbürgermeister: Knut Kreuch (SPD)

Gotha ist die Kreisstadt des Landkreises Gotha im Freistaat Thüringen. In Gotha leben zur Zeit etwa 47.000 Einwohner.

Geographie

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Orangerie
Bildherkunft

Gotha liegt im Süden des Thüringer Beckens in einer ebenen Landschaft, die etwa 300 Meter Höhe erreicht. Etwas südwestlich von Gotha beginnt der Thüringer Wald.

Angrenzende Gemeinden sind im Norden Bufleben, Goldbach und Remstädt, im Osten Friemar, Seebergen und Tüttleben, im Süden Emleben, Günthersleben-Wechmar und Leinatal und im Westen Trügleben, Aspach (Thüringen) und Hörselgau. Sämtliche Gemeinden gehören zum Landkreis Gotha.

Stadtgliederung

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Stadtteil/
Ortsteil
Fläche
(km²)
Einwohner
Mitte 1,02 4.605
Nord 8,42 3.957
Ost 10,80 3.921
Oststadt 1,45 3.856
Süd 7,06 4.035
West 3,13 10.119
Weststadt 1,56 7.256
Gotha (Kernstadt) 33,44 37.749
Boilstädt 4,02 884
Siebleben 12,56 5.394
Sundhausen 11,94 1.576
Uelleben 7,37 777
Gotha (gesamt) 69,53 46.380

Quelle: Stadtverwaltung Gotha, Zahlen zum 31. Dezember 2004

Geschichte

Gründung

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Gothardusbrunnen
Bildherkunft

Gotha wurde erstmalig in einer am 25. Oktober 775 in Düren ausgestellten Urkunde erwähnt. Darin übereignet Karl der Große dem Kloster Hersfeld unter anderem den Zehnt von den Ländereien, Wald und Wiesen der villa Gothaha (= gutes Wasser). Die Beziehungen zu Hersfeld dürften auch Grund für die Übernahme des Stadtheiligen St. Gothardus (siehe Wappen), eines ehemaligen Abtes von Hersfeld und späteren Bischofs von Hildesheim, gewesen sein. Eine ältere Siedlung ist jedoch anzunehmen. Im Gebiet von Gotha wurde, archäologisch nachgewiesen, bereits seit langem gesiedelt.

Mittelalter

Gotha entwickelte sich als Marktort an der Kreuzung der Via Regia bzw. Hohen Straße (West- Ost-Richtung, heutige B7) und einer Verbindung von Mühlhausen über Bad Langensalza zu einem alten Übergang über den Thüringer Wald bei Oberhof (Nord-Süd-Richtung, B247). Sie lag im Schutz der Burg Grimmenstein, einer Festung der Ludowinger. Über längere Zeit war der Waidhandel Basis eines gewissen Wohlstandes. 1369 wurde unter Landgraf Balthasar von Thüringen der Leina-Kanal angelegt, eine auch heute noch betriebene Wasserversorgung der Stadt über mehr als 12 km, die darin begründet lag, dass es in Gotha keine natürlichen Flüsse gab. Die starke Festung Grimmenstein wurde im Ergebnis der Grumbachschen Händel geschleift. Im 17. Jahrhundert wurde Gotha Residenz des aufgeklärten, protestantischen Herzogtums Sachsen-Gotha (seit 1826 in Personalunion mit Sachsen-Coburg). Die Herzöge schufen einen in Verwaltung, Wirtschaft und Finanzen vorbildlichen Staat. Ergebnisse waren auch eine erste Schulpflicht für Mädchen und Jungen, die Wirkung des Pädagogen Andreas Reyher (Gothaer Schulmethodus als erste Schulordnung) und der Beginn naturwissenschaftlicher Sammlungen. Das Hoftheater (heute Ekhof-Theater, zu Ehren seines Mitbegründers Conrad Ekhof) wurde in einen Ballsaal des Schlosses eingebaut und wirkte als erste Bühne mit festem Ensemble noch lange in die Entwicklung der deutschen Theatergeschichte.

18. und 19. Jahrhundert

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Haus der Versicherungsgeschichte
Bildherkunft

Die verschiedenen Interessen der Herzöge begründeten den Ruf als eine Stadt der Naturwissenschaften und Künste. So war es möglich, dass namhafte Wissenschaftler und Künstler an den Hof gezogen wurden (siehe auch unter → Persönlichkeiten). Unter Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg wurde die Schlossbefestigung aufgehoben. Ein Park nach englischem Vorbild entstand. Aus Privatmitteln des Herzogs wurde eine moderne Sternwarte finanziert, die nach testamentarischem Wunsch als sein einziges Denkmal erhalten werden sollte. 1785 wurde der geographische Verlag Justus Perthes gegründet, in dem auch der Gothaer Adelskalender (Der Gotha) erschien. Ernst-Wilhelm Arnoldi begründete durch die Gothaer Feuerversicherungsbank 1820 (heute: Gothaer Allgemeine Versicherung AG in Köln) und die Lebensversicherungsbank 1827 (heute: Gothaer Lebensversicherung AG in Göttingen) das moderne Versicherungswesen der „Versicherung auf Gegenseitigkeit“, aus denen der heutige Konzern Gothaer Versicherungsbank VVaG in Köln entstand. Somit ist Gotha als Entstehungsort der heutigen deutschen Versicherungswirtschaft anzusehen. 1847 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz (zunächst die Strecke Leipzig - Frankfurt (Main)). Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha vertrat konsequent die preußische Einigungspolitik. Als Fürsprecher bzw. Protektor der Sänger, Turner, Schützen, Jäger und studentischen Burschenschaften erlangte er eine gewisse Popularität. 1849 fand in Gotha das Nachparlament statt. Aus liberaler Überzeugung wurde eine fortschrittliche Verfassung zugelassen und verkündet, die „gesamtdeutsche“ Kongresse wie die Gründung des Deutschen Schützenbundes 1861 oder die Vereinigung der Arbeiterparteien von Ferdinand Lassalle und August Bebel zur „Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands“, der späteren SPD, ermöglichten. Auf der Grundlage des Schulgesetzes des Großherzogs Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha, § 41, entstand durch August Köhler eine Ausbildungsstätte erstmalig auch für Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen. Köhler gründete 1863 den „Deutschen Fröbelverein“ für Thüringen, aus dem 1872 der „Allgemeine Fröbelverein“ und ein Jahr später der „Deutsche Fröbelverband“ hervorging. Alle beschäftigten sich mit den Lehren des deutschen „Urpädagogen“ Friedrich Fröbel. 1878 wurde in Gotha das erste deutsche Krematorium errichtet.

20. Jahrhundert

Begünstigt durch die guten Verkehrsbedingungen entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Standort des Maschinenbaus, der Druckindustrie und der Verarbeitung landwirtschaftlicher Rohstoffe. Schon früh wurde die Fliegerei als sich rasant entwickelnder Zweig erkannt (Fliegerstadt Gotha). 1910 entstand bei Gotha am Südhang des Kleinen Seebergs ein Flugplatz mit Luftschiffhallen, ein Militärflugplatz und ein Betrieb begann bereits vor dem Ersten Weltkrieg mit der Herstellung von Flugzeugen. Die als GOTHAS bekannten Bombenflugzeuge führten die ersten Luftangriffe auf eine Großstadt (London) im Ersten Weltkrieg aus. Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und der Abdankung des Herzogs im Rahmen der Novemberrevolution kam es zu einer politischen Radikalisierung, die 1920 (Kapp-Putsch) und 1923 (Reichsexekution) zu bewaffneten Kämpfen führte. Gotha war bereits 1918 und auch in den darauffolgenden Jahren das Zentrum der Kämpfe zwischen Linken und Konservativen Kräften in Thüringen. Sie war die einzige Stadt Thüringens in der es damals zu blutigen Gefechten kam. Mit Beginn der Wiederbewaffnung wurde die Flugzeugproduktion in der Gothaer Waggonfabrik wiederaufgenommen. Außerdem wurde ein Kampfgeschwader der Luftwaffe aufgestellt.

Bei Annäherung amerikanischer Verbände 1945 wurde durch den Stadtkommandanten Josef Ritter von Gadolla durch ein Kapitulationsangebot eine weitere schwere Zerstörung der Stadt und unnötige Verluste verhindert. Im Juli wurde entsprechend alliierter Vereinbarungen die amerikanische Besatzung durch sowjetische Truppen ersetzt. Gotha wurde Teil der Sowjetischen Besatzungszone.

Nach der Verwaltungsreform in der DDR war Gotha Kreisstadt im Bezirk Erfurt. Nach Demontage und Wiederaufbau blieb das Profil der Stadt als Industriestadt (insbesondere Fahrzeugbau, Druckereien (insbes. Kartographie), Gummiindustrie, Lebensmittel) erhalten. An die Tradition als nichtuniversitäres Bildungszentrum von überregionaler Bedeutung (gesamte DDR) konnte angeknüpft werden (Fachschulen für Finanzen, Transport- und Betriebstechnik, Bauwesen, Ingenieurpädagogen, Kindergärtnerinnen und Krankenschwestern). Außerdem blieben die Museen (Schloss-, Regionalkunde-, Naturkundemuseum), die Landes- und Forschungsbibliothek, Archive und wichtige Sehenswürdigkeiten erhalten, obwohl auch hier einige Exponate durch die Besatzungstruppen in die Sowjetunion überführt wurden. Mit Studenten wurde teilweise eine Bevölkerungszahl von etwa 60.000 Einwohnern, dem historischen Höchststand, erreicht.

Die Deutsche Wiedervereinigung wurde in Gotha aktiv durch Montagsdemonstrationen ausgehend von Friedensgebeten herbeigeführt. Höhepunkt war der Auftritt von Willy Brandt auf dem Hauptmarkt vor Tausenden Zuhörern und die friedliche Besetzung der Kreisdirektion der Staatssicherheit.

Eingemeindungen

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Rathaus
Bildherkunft

Am 1. Juli 1994 wurden Boilstädt und Uelleben eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Im Jahre 1975 erreichte die Bevölkerungszahl der Stadt Gotha mit fast 60.000 ihren historischen Höchststand. Inzwischen ist die Einwohnerzahl jedoch wieder gesunken. Seit der Wiedervereinigung 1990 hat die Stadt wegen der hohen Arbeitslosigkeit und dem Geburtenrückgang bis 2005 etwa 10.000 Einwohner verloren.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. 1818 handelt es sich um eine Schätzung, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

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Jahr Einwohner
1818 12.000
1. Dezember 1834 ¹ 13.155
3. Dezember 1861 ¹ 16.600
3. Dezember 1864 ¹ 18.000
3. Dezember 1867 ¹ 19.100
1. Dezember 1871 ¹ 20.600
1. Dezember 1875 ¹ 22.900
1. Dezember 1880 ¹ 26.525
1. Dezember 1885 ¹ 27.802
1. Dezember 1890 ¹ 29.134
2. Dezember 1895 ¹ 31.700
1. Dezember 1900 ¹ 34.651

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Jahr Einwohner
1. Dezember 1905 ¹ 36.893
1. Dezember 1910 ¹ 39.553
1. Dezember 1916 ¹ 36.256
5. Dezember 1917 ¹ 36.102
8. Oktober 1919 ¹ 39.500
16. Juni 1925 ¹ 45.780
16. Juni 1933 ¹ 47.848
17. Mai 1939 ¹ 54.830
1. Dezember 1945 ¹ 55.528
29. Oktober 1946 ¹ 57.639
31. August 1950 ¹ 57.414
31. Dezember 1955 57.809

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Jahr Einwohner
31. Dezember 1960 56.278
31. Dezember 1964 ¹ 57.192
1. Januar 1971 ¹ 57.010
31. Dezember 1975 58.761
31. Dezember 1981 ¹ 57.573
31. Dezember 1985 57.591
31. Dezember 1988 57.365
31. Dezember 1990 54.525
31. Dezember 1995 51.505
31. Dezember 2000 48.376
31. Dezember 2004 47.205
31. Dezember 2005 46.896

¹ Volkszählungsergebnis

Politik

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Museum der Natur
Bildherkunft

Stadtrat

Stadtratsvorsitzender ist Johannes Kaschub (CDU), stellv. Stadtratsvorsitzender ist Bernd Fundheller (Die Linke.PDS).
  • CDU Fraktion (30,9 % - 12 Sitze)
  • Die Linke.PDS Fraktion (24,7 % - 10 Sitze)
  • SPD Fraktion (17,3 % - 6 Sitze)
  • FWG Fraktion (13 % - 5 Sitze)
  • BI Fraktion (5,1 % - 2 Sitze)
  • Parteilose (1 Sitz)

Bürgermeister

  • Jobst Brengebier (um 1512)
  • Georg Dasch (um 1548)
  • Werner Kukulenz (1990 - 1994)
  • Volker Doenitz (SPD) (1994 - 2006)
  • Knut Kreuch (SPD) (seit 2006)

Wappen

Der Hauptschild des Wappens besteht aus zwei Feldern, das obere Feld in Gold, das untere Feld ist vierfach von Schwarz und Rot geteilt.
Auf der Herzstelle des Hauptschildes befindet sich der Heilige Gotthard im Bischofsornat, auf der mit Löwenköpfen und -beinen verzierten goldenen Kathedra sitzend. Der Thronsessel ruht auf einem Podest in Weiß.
Über der purpurnen Kasel trägt er das weiße Pallium mit dem über die Brust herabhängenden Streifen, auf dem vier schwarze Kreuze eingewebt sind.
Die auf dem vom Heiligenschein umgebenen Haupte des Bischofs aufgesetzte Mitra ist mit liturgischen Attributen versehen; in der rechten Hand hält er den Krummstab, in der Linken einen Kodex, die Bibel.
Im Oberfeld des Hauptschildes sind dargestellt: Eine über der Gestalt des Heiligen schwebende fünftürmige rote Mauerkrone und der Duktus des Schutzpatrons; in drei Zeilen stehen rechts die Buchstaben S. GOTE, links die Buchstaben HARDVS (S. Gotehardus).
(Auszug aus der Hauptsatzung der Stadt Gotha, §3 Wappen, Flaggen, Dienstsiegel)

Städtepartnerschaften

  • Abbildung
    Flag of Poland.svg
    Bildherkunft
    Kielce (Polen) seit 1997
    • Abbildung
      Flag of the United States.svg
      Bildherkunft
      Gastonia (USA) seit 1993
      • Abbildung
        Flag of Slovakia.svg
        Bildherkunft
        Martin (Slowakische Republik) seit 1997
        • Abbildung
          Flag of France.svg
          Bildherkunft
          Romilly-sur-Seine (Frankreich) seit 1960
          • Abbildung
            Flag of Germany.svg
            Bildherkunft
            Salzgitter seit 1988

            Kultur und Sehenswürdigkeiten

            Bauwerke

            Abbildung
            Schloss Friedenstein
            Bildherkunft

            Abbildung
            Schloss Friedrichsthal
            Bildherkunft

            Wahrzeichen von Gotha ist das Schloss Friedenstein mit Schlosspark und begehbarer Kasematte. Im Westflügel des Schlosses befindet sich das Ekhof-Theater als ältestes vollständig erhaltenes Schlosstheater der Welt mit originaler barocker Bühnenmaschinerie. Im Schlosspark befindet sich das Naturkundemuseum, welches unter anderem eine Ausstellung zu urzeitlichen Sauriern beinhaltet.

            Direkt vom Schloss aus gelangt man entlang der Wasserkunst in die historische Altstadt und zum Rathaus. Ausgehend vom Hauptmarkt erblickt man schon die Stadtkirche St. Margarethen auf dem Neumarkt.

            Weitere Sehenswürdigkeiten Gothas sind die Orangerie mit dem Schloss Friedrichstahl am Rande des Schlossparks und die Thüringerwaldbahn, mit der man auch zur Pferderennbahn auf dem Boxberg gelangt.

            Gotha besitzt außerdem das älteste Krematorium Europas und das Maria-Magdalenenhospital.

            Die ehemalige Gaststätte Tivoli Gotha ist das Gründungshaus des unmittelbaren Vorläufers der SPD (mit Ausstellung). In Gotha befindet sich des weiteren die Gründungsstätte des Deutschen Schützenbundes mit dem denkmalgeschützten Schützenhof.

            Regelmäßige Veranstaltungen

            Das wichtigste in Gotha stattfindende Fest ist das Gothardusfest. Es wird alljährlich an einem Wochenende Anfang Mai begangen und erinnert an den heiligen Gothardus, einen Mönch aus der Frühzeit des Bestehens der Stadt. Das Gothardusfest setzt eine mittelalterliche Tradition, die bereits 1442 in einer Schützenordnung beurkundet ist, fort. Das Fest dauert drei Tage und bietet vielfältige Veranstaltungen wie Märkte und Konzerte. So wird beispielsweise zu Beginn des Festes an einem Freitag ein großes Höhenfeuerwerk an der Orangerie veranstaltet und die Wasserkunst auf dem Hauptmarkt wird nach winterlicher Pause wieder in Betrieb genommen. Des Weiteren findet am darauffolgenden Tag traditionell ein Festumzug statt, bei dem sich Vereine aus und um Gotha dem Publikum vorstellen können. „Hauptakteure“ des Gothardusfestes sind der heilige Gothardus und der Landgraf Balthasar, die jedes Jahr von Schauspielern nachgespielt werden

            Musik und Unterhaltung

            Wirtschaft und Infrastruktur

            Abbildung
            Marstall
            Bildherkunft

            Verkehr

            Im Gothaer Bahnhof laufen aus vier Richtungen Eisenbahnstrecken ein: in Ost-West-Richtung verläuft die Bahnstrecke Erfurt-Bebra, auf der die ICEs von Dresden/Berlin nach Frankfurt am Main sowie die in Gotha haltenden ICs von Berlin über Halle und Kassel nach Düsseldorf verkehren. Nach Norden zweigt sich die Bahnstrecke Gotha-Leinefelde ab, an der der Goather Ostbahnhof liegt. In südlicher Richtung führt die Ohrabahn über Ohrdruf nach Gräfenroda (dort besteht Anschluss nach Würzburg).

            Im Sommerfahrplan 2006 werden folgende Linien durch Gotha geführt:

            Die Stadt und ihr engeres Umland verfügen über ein Straßenbahnsystem, zu dem auch die Thüringerwaldbahn gehört.

            Straßenverbindungen:

            Luftverkehr:

            der nächste Verkehrsflughafen ist der Flughafen Erfurt etwa 15 km östlich

            Ansässige Unternehmen

            • Maschinenindustrie
            • Fahrzeugbau-Zulieferer
            • "Schmitz-Gotha Fahrzeugwerke GmbH", (ehemals Gothaer Waggonfabrik)
            • Gotha Druck - Bogen- und Rollenoffset
            • ZF Gotha GmbH
            • ZF Achsgetriebe GmbH
            • Gothaer Werkzeugbau
            • Brauerei Gotha GmbH
            • Klett-Perthes Verlag GmbH
            • Thüringer Weinkellereien GmbH Gotha
            • Thüringer Wurst und Schinken GmbH
            • Gothaplast, Verbandpflasterfabrik GmbH
            • Gothaer Kerzenfabrik GmbH
            • Spanplattenwerk Gotha GmbH
            • C&P Stahlmöbel (Möbel für Menschen)

            Öffentliche Einrichtungen

            • Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung (VLF) Thüringen
            • Unfallkasse Thüringen

            Bildung

            Durch Herzog Ernst dem Frommen wurde im 17. Jahrhundert die Schulpflicht für Fünf- bis Zwölfjährige eingeführt und das Gothaer Gymnasium gegründet. Heute besitzt Gotha sieben Grundschulen, vier Regelschulen, eine Gesamtschule, vier Gymnasien (Arnoldi-Gymnasium, Gymnasium Ernestinum, Herzog-Ernst Gesamtschule und das Gustav-Freytag-Gymnasium im Vorort Siebleben) eine Fachschule und eine Fachhochschule, außerdem Förderschulen, die Volkshochschule und Musikschulen.

            Persönlichkeiten

            Literatur

            • Heiko Stasjulevics: Gotha, die Fliegerstadt, 2001. ISBN 3-934748-69-4
            • Manfred Strumpf: Gothas astronomische Epoche, Horb am Neckar 1998 ISBN 3-89570-381-8
            • Gothaischer Genealogischer Hofkalender, Verlag Justus Perthes, Gotha 1913
            • Augenzeugenberichte: Das Herzoglich Sachsen-Coburg-Gothaische Infanterieregiment 1866, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2002, ISBN 3-936030-10-3
            • Kahnert: Die Kriegsereignisse des Jahres 1866 im Herzogtrum Gotha und die gothaischen Turner zur Zeit des Treffens von Langensalza 1866, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2002, ISBN 3-934748-76-7
            • Hans Walther: Strassenchronik der Stadt Gotha - einschliesslich der Vororte Siebleben, Sundhausen, Beilstedt, Uelleben, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2. Auflage 2005, ISBN 3-934748-26-0
            • Günter Walter: Aquädukt und Bahnhof Leinakanal in Thüringen bei Gotha 1844-1994, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2005, ISBN 3-937135-50-2

            Weblinks


            Diskussion der Autoren über den Artikel: Gotha


            Gotha/Schulen (gelöscht)

            Wikipedia ist kein Adressbuch. --AHZ 15:16, 27. Mär 2005 (CEST)

            • Löschen --Steschke Steschke 20:55, 27. Mär 2005 (CEST)

            • Löschen, eigentlich sogar Schnellöschen, da hier Wikipedia quasi als Webspace für Schulverwaltungen missbraucht wird. -- Hunding 16:40, 28. Mär 2005 (CEST)

             gelöscht -- MaclemoMaclemo


            Übernommen aus Wikipedia:Löschkandidaten/27. März 2005 --Hegen 16:37, 7. Apr 2005 (CEST)

            Medien in Gotha

            Ich suche Informationen zu Medien in Gotha, also Radio, Zeitschriften, Zeitungen, etc. Also alles wo man Werbung platzieren kann. Währe toll wenn das jemand nachtragen könnte. Cheers, --Jpkoester1 10:02, 2. Jun 2005 (CEST)

            Gründung

            Gotha wurde erstmalig im Breviarium Lulli als villa gotaha (=gutes Wasser) erwähnt. Aus dieser Urkunde leiten viele Orte des hessisch-thüringschen Raumes ihre Ersterwähnung her. Daher datiert man die Gründung auf 775.

            Alter Passus wurde vor Neufassung hierher ausgelagert. --Hejkal Hejkal 11:20, 13. Jul 2006 (CEST)


            Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Gotha und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).