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Der Artikel Guantanamo-Bucht gehört zur Kategorie: Abhängiges Gebiet (Vereinigte Staaten), Geographie (Kuba), Militärische Einrichtung (Vereinigte Staaten), Ort mit Seehafen
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Lage der Bucht Bildherkunft |
Die Guantánamo-Bucht (spanisch Bahía de Guantánamo) ist eine 20 Kilometer breite und acht Kilometer lange Bucht des Karibischen Meeres im südlichen Teil Kubas. Sie trägt den Namen der zwölf Kilometer nördlich gelegenen Stadt Guantánamo. Im deutschen Sprachraum ist auch die englische Bezeichnung Guantanamo Bay geläufig, die dann aber zumeist auf den gleichnamigen Stützpunkt des US-Militärs zielt, der im südlichen Teil der Bucht – rund 15 Kilometer außerhalb der Stadt – liegt. Die Bucht hat einen sehr tiefen Hafen und ist gut für U-Boote und große Schiffe geeignet.
Vorgeschichte
Bereits im Kolonialzeitalter stand die Guantánamo-Bucht im Fokus militärstrategischer Überlegungen. So wurde die Bucht zum Schauplatz eines britischen Landeunternehmens im Verlauf des so genannten „War of Jenkins' Ear“ (1739–1742). Im Rahmen eines Versuches, den westlich der Bucht gelegenen spanischen Hafen Santiago de Cuba einzunehmen, nutzte das eingesetzte britische Expeditionskorps die geographischen Vorteile der Bucht zunächst für die Landung ihrer Infanterie (23. Juli 1741). Als sich später herausstellte, dass ein Angriff über Land wegen der Unpassierbarkeit des einzigen Weges nach Santiago unmöglich war, reklamierten die Briten die Bucht für sich und benannten ihren Ankerplatz nach dem zweiten Sohn des damaligen englischen Königs „Cumberland Harbour“. Ihr weiter im Landesinneren gelegener Lagerplatz sollte zu einer dauerhaften britischen Befestigung auf Kuba ausgebaut werden und hieß – zu Ehren des Königs selbst – Georgetown. Nachdem die britischen Truppen infolge von Tropenkrankheiten während ihres mehrmonatigen Aufenthaltes stark dezimiert worden waren, gaben sie das Unternehmen auf, zerstörten Georgetown wieder und verließen die Insel im Dezember 1741.Bis 1897 versuchten die USA der damaligen Kolonialmacht Spanien die gesamte Insel Kuba abzukaufen. Im Jahre 1898, während des Spanisch-Amerikanischen Krieges, besetzten die USA die Guantanamo-Bucht, da sich dort eine bedeutende Hafenanlage befand. Durch den Pariser Frieden vom 10. Dezember 1898 erlangte Kuba die Unabhängigkeit, geriet aber in politische und wirtschaftliche Abhängigkeit der USA. Diese übten ihre Kontrolle und Vorherrschaft durch die Einsetzung proamerikanischer Präsidenten und Diktatoren und mehrere militärische Interventionen aus (unter anderem 1899–1903). Von Januar 1899 bis Mai 1902 stand die Insel unter US-amerikanischer Militärverwaltung. 1901 wurde der so genannte Platt Amendment in die Verfassung Kubas aufgenommen. Dieser schränkte die Souveränität des Landes erheblich ein. Er gewährte den USA ein Interventionsrecht im Falle innerer Unruhen und sah die Abtretung kubanischen Territoriums als Flottenbasis vor.
Geschichte des US-Militärstützpunktes
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Eingang der US-Militärbasis Bildherkunft |
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Karte des Stützpunkts Bildherkunft |
Am 23. Februar 1903 wurde von der verfassunggebenden Versammlung Kubas aufgrund des Platt-Zusatzes ein Leihvertrag mit den USA vereinbart. Kuba trat das Gebiet für 99 Jahre ab, wobei es das Recht für die freie Durchfahrt kubanischer Handelsschiffe eingeräumt bekam. Das gepachtete Gebiet ist 117,6 km² groß (heute mit Flughafen und Befestigungsanlagen ausgestattet). Ebenfalls in diesem Vertrag enthalten war ein weiterer Hafen in Bahía Honda, der aber schon 1912 an Kuba zurückgegeben wurde. Bis 1934 bezahlten die USA 2.000 US-Dollar pro Jahr als Pachtgebühr.
Im Jahr 1934 wurde der kubanische Präsident Grau San Martín abgesetzt, der Vertrag wurde aufgehoben. Nach einer Erneuerung des Vertrages im gleichen Jahr blieb nur Abschnitt 7 über das Recht der Nutzung der Bucht als Marinestützpunkt erhalten. Weiterhin wurde der Leihvertrag nachträglich auf unbestimmte Zeit verlängert. Ab dem Jahre 1938 wurde die Pachtgebühr auf 4.085 US-Dollar erhöht.
Seit der Revolution 1959 und der Machtergreifung Fidel Castros akzeptiert Kuba die amerikanische Präsenz auf kubanischem Boden nicht mehr und fordert die Rückgabe der Bucht. Kuba bestreitet die Gültigkeit des geänderten Vertrages, da er durch militärischen Druck zustande gekommen sei. Die Pachtzahlungen der USA sollen von Kuba angeblich auch nie angerührt worden sein.
Die Bucht ist immer wieder Ausgangspunkt einer großen Zahl von Kubanern für ihre Flucht in die USA. Die kubanische Regierung stellt wohl auch deshalb immer wieder klar, dass die nicht rein militärische Nutzung als Aufnahmelager für Flüchtlinge und Gefängnis für Terroristen oder der Betrieb kommerzieller Einrichtungen (eine Filiale von McDonald's und eine Bowlingbahn) einen Vertragsbruch darstellen. Der Vertrag schreibt eine Beschränkung auf militärische Nutzung vor.
Da Kuba den US-Stützpunkt in den 1960er Jahren vom Strom- und Wassernetz abkoppelte, wird dieser seither von den USA aus mit Schiffen und Flugzeugen versorgt. Eine Meerwasserentsalzungsanlage produziert Trinkwasser. Ein 28 Kilometer langer Grenzzaun mit 44 Türmen sowie ein Minenfeld umschließen die Bucht.
Die ursprüngliche militärische Bedeutung des Stützpunktes für die USA als Nachschubbasis für den Kohle-, Wasser- und Munitionsbedarf der Dampfschiffe der US-Flotte ist mit Ende der Dampfschifffahrt nicht mehr gegeben. Die jüngste Nutzung als Gefangenenlager hängt damit zusammen, dass die zivile Gerichtsbarkeit der USA auf das vom Militärrecht bestimmte Gelände außerhalb des US-Territoriums keinen unmittelbaren Zugriff hat.
Internierungslager Camp X-Ray und Camp Delta
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Luftbild der US-Basis Guantanamo Bay Bildherkunft |
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Eingang zum Camp Delta Bildherkunft |
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Ein Arrestblock für 48 Personen im Camp Delta, Januar 2003 Bildherkunft |
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Häftlinge bei ihrer Ankunft im Januar 2002 Bildherkunft |
Das erste amerikanische Lager in Guantánamo hieß Camp X-Ray (engl.: Röntgenstrahlen, X-Ray nach der NATO-Buchstabiertafel) und bestand vom 11. Januar 2002 bis zum 29. April 2002. Es konnte maximal 320 Gefangene aufnehmen. Deshalb wurde es am 28./29. April durch das wesentlich größere Lager Camp Delta ersetzt. Insgesamt wurden nach der US-amerikanischen Invasion in Afghanistan im Jahr 2002 über 1.000 Personen als mutmaßliche Mitglieder aus den Reihen der Taliban und der Al-Qaida nach Guantanamo Bay verbracht, wo ihnen ihre Rechte als Kriegsgefangene verwehrt blieben. Stattdessen werden sie als so genannte unlawful combatants (ungesetzliche Kombattanten, sinngemäß ungesetzlicher Kämpfer) in besonderen Lagern des Stützpunkts interniert. Ob Camp Delta als Konzentrationslager klassifiziert werden kann, ist strittig. Die Einstufung als ungesetzliche Kombattanten scheint mit Völkerrecht und Menschenrechten nicht vereinbar.
Im November 2003 kamen in der weltweiten Presse Gerüchte auf, dass nach Guantanamo Bay auch Kinder und Jugendliche, die während des Afghanistan-Krieges (2002) gefangen genommen wurden, verschleppt worden seien. Auch ihnen sei der Zugang zu einigen grundsätzlichen Menschenrechten verwehrt geblieben. Im Januar 2004 wurden drei inhaftierte Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren nach Afghanistan zurückgebracht und freigelassen. Sie seien "keine Gefährdung mehr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten". Von insgesamt 200 entlassenen Gefangenen wurden etwa zehn später beim Kampf gegen die multinationalen Truppen in Afghanistan und Irak erneut verhaftet.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), die einzige humanitäre Organisation, welche befugt ist, das Gefangenenlager regelmäßig aufzusuchen, hat nach Berichten der New York Times bereits im Juli 2004 in einem vertraulichen Bericht an die US-Regierung die angewandten Verhörmethoden als Folter bezeichnet und die Haftbedingungen scharf kritisiert. Auch in wiederholten Medienberichten ist von Folter und unmenschlicher Behandlung die Rede, vgl. z. B. den Bericht in faz.net.
Die zuständigen US-Behörden bestritten die erhobenen Vorwürfe regelmäßig, indem sie sich auf die Visiten von Vertretern des Roten Kreuzes beriefen, während das IKRK die Richtigkeit der Informationen weder bestätigen noch dementieren kann, weil die Vertraulichkeit der Berichte Voraussetzung für die Durchführung der Visiten ist.
Noch immer sind 510 Menschen inhaftiert, denen sowohl der Kriegsgefangenenstatus als auch jeglicher Rechtsbeistand verweigert wird. Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichts der USA im Juni 2004 müssen die Gefangenen die Möglichkeit haben, ihre Inhaftierung zu überprüfen. Bis zur Beendigung der Überprüfung Ende Januar 2005 wurde der Status in 327 Fällen bestätigt. Bei den restlichen Inhaftierten steht die Entscheidung noch aus. Präsident Bush kündigte mehrmals an, das Gefangenenlager zu schließen sobald das Oberste Gericht über den Ort der Strafprozesse entschieden habe.
Joyce Hens Green [LINK], Richterin am District Court für den District of Columbia, hat in ihrem Urteil [LINK] vom 31. Januar 2005 die Praxis der Inhaftierung ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren als illegal und als Verstoß sowohl gegen die Genfer Konventionen als auch gegen die Verfassung der USA bezeichnet. Inzwischen ist auch eine Grundsatzentscheidung des Supreme Courts ergangen, → Hamdan gegen Rumsfeld.
Am 15. Februar 2006 fordert erstmals seit der Errichtung des Lagers die UN-Menschenrechtskommission in einem Sonderbericht [LINK] die Auflösung des Lagers. Die Gefangenen seien unverzüglich einem fairen Gerichtsverfahren zuzuführen oder freizulassen. In dem Bericht ist auch von Folter die Rede. Kritisiert werden der Einsatz von Hunden und Zwangsernährung hungerstreikender Gefangener. Bisher weigern sich die USA allerdings, dieser Aufforderung nachzukommen und berufen sich darauf, dass sich der Bericht auf selektive Wahrnehmungen stütze. Zwangsernährung als Beispiel für Folter heranzuziehen, sei befremdlich, wenn durch die Maßnahme das Leben des Inhaftierten geschützt werden solle.
Am 18. Mai 2006 brach nach mehreren Suizidversuchen eine Revolte der Gefangenen aus, die von den Wachen niedergeschlagen wurde. 14 saudische Gefangene wurden am 5. Juni freigelassen und nach Saudi-Arabien geflogen. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums kamen zu diesem Zeitpunkt noch etwa 120 der verbleibenden rund 450 Gefangenen für eine Freilassung in Frage.
Bisher (Juni 2006) wurden 310 Häftlinge wieder freigelassen.
Am 29. Juni 2006 hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschieden, dass die Militärtribunale im Gefangenenlager Guantanamo nicht rechtens sind. Sie verstoßen gegen die Genfer Konvention, das US-Militärrecht und die amerikanische Verfassung. Präsident George W. Bush habe seine Kompetenzen überschritten, urteilten die Richter im Prozess um Salim Ahmed Hamdan, der von Lieutenant Commander Charles Swift vertreten wurde.
Herkunftsländer Häftlinge (April 2006)
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Offizielles Foto der US-Marine aus dem Camp X-Ray Bildherkunft |
| Herkunftsland | Anzahl der Gefangenen |
|---|---|
| Saudi-Arabien | 132 |
| Afghanistan | 125 |
| Jemen | 107 |
| Sonstige (38 Länder) | 293 |
Folter
Anfang 2004 bestätigte ein Pentagon-Bericht die Foltervorwürfe. Genannt wurden:- Drohung von Vernehmungsbeamten gegenüber einem Häftling, seine Familie zu verfolgen
- Verkleben des Mundes eines Häftlings mit Klebeband wegen des Zitierens von Koranversen
- Verschmieren des Gesichts eines Häftlings unter Angabe, die Flüssigkeit sei Menstruationsblut
- Anketten von Häftlingen in fetaler Position
- fälschliche Angabe von Vernehmungsbeamten als Mitarbeiter des Außenministeriums
- Koran-Schändungen
Darüber hinaus wurde die Praxis des so genannten Waterboardings als gängige Verhörmethode bezeichnet, bei der eine Person unter Wasser gehalten werde, um den Eindruck des Ertränkens zu erzeugen. Guantanamo wird von der US-Regierung durchaus als „rechtloser Raum“ angesehen. Die Insassen werden ohne vorangegangene Gerichtsverhandlung festgehalten.
Selbstmorde und Selbstmordversuche von Gefangenen
Am 10. Juni 2006 gab die Lagerleitung bekannt, dass drei namentlich nicht genannte Gefangene (zwei aus Saudi-Arabien, einer aus dem Jemen) Suizid durch Erhängen begangen haben. Laut BBC kommentierte Konteradmiral Harry Harris Jr., der Lagerkommandant, dies mit der Bemerkung: „Sie haben keine Achtung vor dem Leben, weder vor unserem noch vor ihrem. Ich glaube, es war kein Akt der Verzweiflung, sondern ein Akt der asymmetrischen Kriegsführung gegen uns.“ Siehe auch Süddeutsche Zeitung vom 12. Juni 2006. Am Wochenende gab das Pentagon die Namen der Verstorbenen bekannt: Mani bin Shaman bin Turki al-Habardi, 30, und Yasser Talal Abdulah Yahya al-Zahrani, 22, (Saudi-Arabien) sowie Ali Abdullah Ahmed, 33 (Jemen). Die Lagerleitung weist Vorwürfe mangelnder Aufmerksamkeit damit zurück, dass die Selbstmörder ihre Aktion listig verborgen hätten.Den Selbstmorden vorausgegangen waren 41 von der Lagerleitung mit zum Teil 18-monatiger Verzögerung bekannt gegebene Selbstmordversuche.
Der Fall Murat Kurnaz
Die Süddeutsche Zeitung berichtete sueddeutsche.de:Verhörtourismus: Mit dabei im rechtsfreien Raum am 15. Dezember 2005 über die Vernehmung des in Bremen geborenen türkischen Staatsbürgers Murat Kurnaz, der seit 2001 in Guantanamo Bay festgehalten wurde, durch den deutschen Nachrichtendienst. Die Karlsruher Bundesanwaltschaft stellte bereits im Frühjahr 2002 ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein, weil es „keinen Hinweis auf radikal-fundamentalistische Vorgangsweisen“ gäbe. So sah es auch die Richterin in Washington (D.C.). Kurnaz hatte sich schon seit 2001 im Camp befunden und wurde nach Angaben seines amerikanischen Anwalts vom US-Militär „physisch, psychisch und sexuell gefoltert“. Da Murat Kurnaz kein deutscher Staatsbürger ist, hatte die deutsche Bundesregierung nur sehr begrenzte Möglichkeiten, selbst einzuschreiten. Die Türkei schien sich nicht um die Freilassung von Murat Kurnaz zu bemühen. Kurnaz war kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 nach Pakistan gereist, um eine Koranschule zu besuchen. Die dortigen Koranschulen gelten als Kaderschmieden der Taliban. Am 24. August 2006 wurde der Gefangene nach fünf Jahren Haft schließlich freigelassen und ist am gleichen Tag auf dem Militärflughafen in Ramstein eingetroffen. Interview in der ARD bei Beckmann ARD bei Beckmann: Murat Kurnaz. Bericht in der Tagesschau tagesschau.de: Kurnaz' Anwalt erhebt Vorwürfe gegen Rot-Grün. Bericht in der Zeit zeit.de: Verlassen in Guantánamo.Liste bekannter Gefangener
- Salim Ahmed Hamdan, siehe dazu Hamdan gegen Rumsfeld
- Murat Kurnaz, gefangener türkischer Staatsbürger, aufgewachsen in Bremen
- Mullah Abdul Salam Zaeef, ehemaliger Talibanbotschafter in Pakistan, Entlassen September 2005
- im September 2006 von CIA-Gefängnissen nach Guantanamo verlegte Gefangene:
- Ramzi Binalshibh
- Chalid Scheich Mohammed
- Abu Zubaydah
- Gouled Hassan Dourad, gebürtiger Somali von der "Al-Ittihad al-Islami", der Verbindungen zur al-Qaida nachgesagt werden.
- Baschir Bin Lap (alias "Lillie"), gebürtiger Malaysier soll Mitglied der Terrororganisation Jemaah Islamiya sein.
- Riduan Isamuddin Hambali, gebürtige Indonesier soll von der Terrororganisation Jemaah Islamia sein.
- Ahmed Chalfan Ghailani, gebürtiger Tansanier.
- Abd al-Rahim al-Naschiri, gebürtiger Jemenit ist seit November 2002 in US-Gewahrsam.
Siehe auch
Filme
- „The Road To Guantánamo“ Wettbewerbsfilm auf der Berlinale 2006, Michael Winterbottom. Spielfilm basierend auf wahrer Begebenheit.
- „This is Camp X-Ray“. Dokumentarfilm von Damien Mahoney 2005.
- „A Few Good Men“. Militärgerichts-Spielfilm von Rob Reiner (1992) über die Misshandlung/Mord eines US-Marines in Guantanamo Bay durch Kameraden.
Literatur
- Roger Willemsen: Hier spricht Guantánamo. Roger Willemsen interviewt Ex-Häftlinge., Zweitausendeins, 2006. ISBN 3-86150-757-9
- Christian Tomuschat: Internationale Terrorismusbekämpfung als Herausforderung für das Völkerrecht., DÖV (Die Öffentliche Verwaltung) 2006 (Heft 9), S. 357-369.
- Conradin Wolf: Ausnahmezustand und Menschenrecht. Labor, 2005, ISBN 3-03726-202-8
- David Rose: Guantánamo Bay: Amerikas Krieg gegen die Menschenrechte. Verlag S. Fischer, Frankfurt am Main 2004. ISBN 3-10-066300-4
- Dorothea Dieckmann: Guantánamo. Klett-Cotta. 160 Seiten. ISBN 3-608-93599-1
- Alfred de Zayas: Wem gehört Guantánamo Bay? – Die Rechtslage um den Stützpunkt der Vereinigten Staaten. F.A.Z. vom 29. Dezember 2003, S. 36
- Vgl. zur (Teil-)Publikation der Verhörprotokolle durch das Pentagon neben anderen Zeitungsartikeln die F.A.Z. Nr. 58 vom 9. März 2006, S. 5
Weblinks
Allgemein:
- Internet-Auftritt der Militär-Basis "U.S. Naval Station Guantanamo Bay."
- Virtual 3D Walkthrough durch eine Rekonstruktion des Gefangenenlagers Camp Delta (vom Kunstprojekt Zone*Interdite) (Windows Installations-Datei 13 MB)
- Erklärung der kubanischen Regierung zur Guantánamo-Frage. 11. Januar 2002
- Bisher geheime Verhör- und Ermittlungsakten der Militär-Basis veröffentlicht am 3. März 2006 (Teilpublikation des Pentagons nach Anordnung eines New Yorker Bundesrichters)
- Liste mit 558 Namen von Gefangenen
Medienberichte:
- Rotes Kreuz kritisiert Kinderhaft in Guantánamo, Süddeutsche Zeitung, 27. November 2003
- Cuba? It was great, say boys freed from US prison camp, The Guardian, 6. März 2004
- Linda Staude: Vertraulicher Bericht des Roten Kreuzes: "Guantanamo ist 'eine Form der Folter'.", ARD-Studio, New York, 30. November 2004
- Amnesty International: Guantánamo and beyond: The continuing pursuit of unchecked executive power. (engl.) - 13. Mai 2005
- Florian Klenk: Operation Nasenschlauch: UN-Ermittler untersuchen neue Vorwürfe aus Guantánamo – und werden von den USA daran gehindert, Die Zeit, Nr. 48, 24. November 2005
- Florian Klenk, Ulrich Ladurner: Verlassen in Guantánamo - Der Bremer Murat Kurnaz sitzt seit vier Jahren ohne Anklage im US-Lager auf Kuba Die Zeit, Nr. 50, 8. Dezember 2005
- Ronald D. Rotunda: Frische Datteln für die Häftlinge, Süddeutsche Zeitung, 2. Januar 2006 (über den Häftlingsalltag in Guantanamo)
- Richard Herzinger vs. Alan Posener: Pro & Contra: Soll Guantánamo geschlossen werden?, Welt am Sonntag, 18. Juni 2006
- Tagesschau.de vom 29. Juni 2006: Guantanamo-Tribunale sind illegal
- The Road to Condemning Guantanamo (Post-World War II Revisionism and the European Zeal to Shut Down Guantanamo) by John Rosenthal (Claremont Institute)
Quellen
Diskussion der Autoren über den Artikel: Guantanamo-Bucht
"inhaftiert" ist das eig ein Rechtsbegriff?
"inhaftiert" ist das eig ein Rechtsbegriff, oder gehört hier gefangen gehalten?
Vertrag zwischen USA und Kuba
Aus dem
- "Dieser wurde im Februar 1903 bis 2003 von Kuba an die USA verpachtet. 1934 wurde der Vetrag durch US-amerikanischen Druck auf "ewig" nachträglich abgeändert."
Kann mir jemand sagen, inwieweit die USA Druck ausgeübt haben? Ich halte das für etwas fraglich; die damalige Regierung war sowieso sehr US freundlich, Druck wird da wohl kaum notwendig gewesen sein. Auch google hat nichts zu Tage gefördert. -- Marco Krohn 20:28, 14. Aug 2003 (CEST)
w:Illegal_combatant bzw. Kombattanten vs Genfer Konvention
Also, w:Illegal_combatant hat mit Genfer Konvention nix zu tun, oder?--Nerd
- Die Genfer Konvention und hier insbesondere die dritte Genfer Konvention erläutert wie Kriegsgefangene zu behandeln sind. Kriegsgefangenen Status kann man nur erlangen, wenn man Kombattant (siehe w:Combatant) ist bzw. war. Die amerikanische Regierung behauptet nun, dass die Kämpfer der Taliban nicht Kombattanten waren, sie also folglich auch nicht als Kriegsgefangene nach der Genfer Konvention gelten. Z.B. müssen Kombattanten eine Uniform tragen und müssen ihre Waffen immer offen zeigen, was wohl im Falle der Taliban oftmals nicht zutrifft. Formal kann ich diese Argumentation nachvollziehen, d.h. ich halte das amerikanische Vorgehen für rechtmäßig, heiße es aber nicht gut.
- Zur Unterscheidung: Kombattanten (siehe oben), Nicht-Kombattanten (Zivilpersonen, medizinisches Personal, Militärseelsorger etc.), illegale Kombattanten (bewaffnete, die an Kämpfen teilnehmen, aber nicht den Kombattanten Status haben, z.B. Söldner).
- siehe auch: w:Prisoner of war
- Zu deiner Frage: Kombattanten haben etwas mit der GK zu tun, wer kämpft und nicht Kombattant ist, hat gemäß GK keinerlei Rechte. Hoffe das hilft weiter -- Marco Krohn 15:11, 15. Aug 2003 (CEST)
- ... wer kämpft und nicht Kombattant ist, hat gemäß GK keinerlei Rechte. Steht das so drinnen. Also sagt die GK: nur die, die in der GK aufgezählt sind, genießen bestimmte Rechte. Anscheinend. --Nerd aha, schade das bei w:Illegal combatant die GK nicht erwähnt wird. --Nerd
Nach nochmaligen sorgfältigen Lesen bin ich mir nicht mehr so sicher, ob meine ursprüngliche Interpretation richtig ist.
- Kombattant (Kämpfer in Uniform etc.) => Kriegsgefangener - unstrittig
- Nicht-Kombattant (Zivilisten, Sanitäter etc.) => dafür gibt es Regelungen - unstrittig
- Kämpfer, die nicht Kombattanten sind - umstritten (ich hätte erwartet, dass diese keine Rechte haben, aber es scheint so, als wenn dir GK sagt, dass diese dann unter das Zivilrecht fallen. Der Begriff "illegaler Kombattant" wurde von den Amerikanern geprägt).
Aus w:Illegal_combatant: "Under this Convention and other treaties, the established approach is that a person is either a civilian tried under civilian law or a combatant treated as a prisoner of war."
Aus [LINK] der GK III (Artikel 2): "(1) Persons taking no active part in the hostilities, including members of armed forces who have laid down their arms and those placed ' hors de combat ' by sickness, wounds, detention, or any other cause, shall in all circumstances be treated humanely, without any adverse distinction founded on race, colour, religion or faith, sex, birth or wealth, or any other similar criteria. To this end, the following acts are and shall remain prohibited at any time and in any place whatsoever with respect to the above-mentioned persons:
(a) violence to life and person, in particular murder of all kinds, mutilation, cruel treatment and torture;"
- Ob die Gefangen in Guantanamo jetzt Kombattanten oder Nicht-Kombattanten sind, sei mal dahingestellt. Daraus geht aber nicht hervor, daß sie überhaupt keine Rechte haben. Für sie gilt dann immer noch die Allg. Erklärung der Menschenrechte und dort heißt es:
- "Artikel 9
- Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.
- Artikel 10
- Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht."
- Das völlig rechtlose Subjekt, wie es die Regierung der USA mit den Gefangenen in Guantanamo geschaffen haben, läßt sich rechtmäßig, d.h. im Sinne irgendeines Gesetzes oder einer Verfassung, nicht begründen und ist Ausdruck des Ausnahmezustandes, in dem REcht und Gesetz suspendiert sind, den die Regierung der USA im Kampf gegen "den Terrorismus" geschaffen haben. Captain-C 14:41, 17. Mai 2004 (CEST)
Die im Zuge des Afghanistan Krieges festgenommenen Personen erhielten zum Teil einen neu geschaffenen Sonderstatus, der in den Genfer Konventionen nicht berücksichtigt ist. Die in den Genfer Koventionen bezeichnete Unterteilung bezieht sich auf:
POW - prisoner of war - bezeichnet Angehörige einer Armee souveräner Staaten, die sich durch Tragen von Uniform oder Abzeichen kennzeichnen.
Illegal Combatant - Söldner, Aufständische, nicht identifizierbare bewaffnete Teilnehmer an kriegerischen Auseinandersetzungen.
Für beide Gruppen sehen die Genfer Konventionen spezifizierte Grundrechte vor. Im Unterschied zum POW darf der illegal combatant von sogenannten 'secret military commissions' verhört werden. Auch die im Verhör zugelassenen Methoden unterscheiden sich von denen, die für POW's vorgesehen sind.
Für Guantanamo Bay (auch 'Camp X-Ray') genannt, erließ die US amerikanische Regierung unter Präsident Bush eine 'presidential directive', also eine Verordnung des Präsidenten. Diese besagt, dass die in Afghanistan festgenommenen Kämpfer weder POW noch illegal combatant Status erhalten sondern unter der neuen Definition 'suspected Terrorist' inhaftiert und verhört werden. Damit sind diese Gefangenen aller in den Genfer Konventionen verzeichneten Rechte beraubt. Ausgenommen davon sind die Taliban Kämpfer, die den Status 'illegal combatant' erhielten. Kämpfer der Taliban galten weder als Soldaten einer staatlichen Armee, noch trugen sie einheitliche Uniformen. Ein Kernpunkt der Bush-Direktive war, dass er die Existenz einer staatlichen afghanischen Armee komplett abstritt. Alle anderen Kämpfer wurden Al-Quaida zugeordnet und erhielten den 'suspected terrorist' status.
Der von vielen Regierungen und Organisationen scharf kritisierte Sonderstatus ist zudem heftig umstritten, weil die Zuordnung der in Afghanistan gefangen genommenen Kämpfer außerordentlich schwierig war: 1)Keiner der Kämpfer trug Uniform 2)Die Kämpfer der Nordallianz, die sich aus Verbündeten diverser Warlords formierte, wechselten im Verlauf des Krieges mehrfach die Seiten. Heute gegen die Taliban und mit den USA, morgen dagegen. 3)Ein Großteil der Zivilbevölkerung und auch Angehörige von Hilfsorganisationen waren im Alltag bewaffnet, schlicht um dort zu überleben. Viele wurden in Kämpfe verwickelt. 4)Es existierten nur sehr lückenhafte Rekrutierungslisten oder Dokumente, die bescheinigen welche Person für die Taliban, die Polizeitruppen oder für ganz andere Vereinigungen kämpften.
Angesichts solcher Zustände wird angezweifelt, dass eine Unterscheidung zwischen Taliban und anderen Kämpfern überhaupt möglich war. Die Zuordnung des Begriffes 'illegal combatant' oder 'suspected terrorist' zu einer Person erscheint also willkürlich.
Um in Guantanamo Bay als 'suspected terrorist' inhaftiert zu sein, ist dazu die Staatsangehörigkeit irrelevant. Der Status bezieht sich nicht nur auf Kämpfer mit afghanischem Pass. Ungefähr 36 verschiedene Nationalitäten sind in Guantanamo Bay inhaftiert.
Die Zahlen der inhaftierten Personen und deren Staatsangehörigkeit schwankten immer wieder. Von ca. 650 Häftlingen sollen 619 wenigstens nach Nationalität identifiziert sein. Da aber in Afghanistan ebenfalls Camps unterhalten werden, die 'illegal combatants' oder 'suspected terrorists' beherbergen, ist ungewiss, wie viele davon zusätzlich nach Guantanamo ausgeflogen wurden oder werden. 28.09.2004 Tat
Ist der Satz Seit Januar 2002 werden hier Taliban- und al-Qaida-Kämpfer so noch aufrecht zu erhalten ? Muß man nicht vielmehr davon ausgehen, dass dies nicht vollständig zutrifft ? --217.94.159.41 20:59, 28. Nov 2004 (CET)
"Guantanamo Bay, der US-amerikanische Marinestützpunkt, liegt 15 km entfernt von der Stadt. Seit Januar 2002 werden hier mutmaßlicheTaliban- und al-Qaida-Kämpfer unter den schwer kontrollierbaren Bedingungen eines rechtsfreien Raumes inhaftiert und nach Auffassung des Internationalen Roten Kreuzes gefoltert."
Sollte da nicht noch etwas wie: "Aussagen freigelassener Häftlinge deuten darauf hin, dass die Gefangenen in Guantanamo unschuldige Opfer der amerikanischen Willkür sind" hinzugefügt werden?
Der Begriff "illegaler Kämpfer (Kombatant)" wurde nicht von den USA geprägt, sondern völlig frei erfunden. 16.dez04 maze
Laut Aussagen mehrerer ehemaliger Häftlinge, deren Glaubwürdigkeit als äußerst zweifelhaft angesehen werden kann, und des Internationalen Roten Kreuzes, soll es Fälle von "Folter" gegeben haben. Ob der Folterbegriff für härtere Verhörmethoden gilt, ist umstritten. Wer sagt denn, daß die Glaubwürdigkeit der ehemaligen Häftlinge zweifelhaft ist? Ist das, was die USA über deren angebliche "Terroraktivitäten" behaupten etwa glaubwürdiger?
- Hmm, irgendwie kapiere ich nicht, worauf du, Anonymus, dich beziehst. Ein derartiger Satz, wie der kursiv gedruckte, kommt doch in dem Artikel überhaupt nicht vor.--Legalides 23:43, 2. Apr 2005 (CEST)
- Der Satz kommt schon vor, habe ihn selbst eingefügt. @ Anonymous: Ich denke schon, dass die älteste Demokratie der Welt glaubwürdiger ist, als diejenigen Individuen, die leider von Kindheit an indoktriniert wurden den Westen zu hassen, ja. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Satz so sehr USA-positiv ist, wie du ihn verstehst, zumal ich doch die Frage, ob der Folterbegriff gelten kann, offen gelassen habe. Gruß BladeRunner99 12:56, 10. Apr 2005 (CEST)
- Öhm, ich habe das nochmal gecheckt und den Artikel durchsucht. Der Satz kommt nicht vor. Es sei denn, die Suchfunktion in Firefox funktioniert nicht richtig. Und er sollte so auch nicht drinstehen, denn er verkürzt. Nicht nur irgendwelche vermeintlich unglaubwürdigen Häftlinge sprechen von Folter, sondern die New York Times unter Berufung auf das IKRK. Das sind doch rech zuverlässige Quellen, denke ich. Der zweite Satz ist unpräzise und trägt nichts zu dem Artikel bei - was bitte sind "härtere Verhörmethoden"? Es ist nach der UN-Anti-Folter-Konvention ganz klar, dass einige der sog. "härteren Verhörmethoden" Folter sind - z.B. Schlafentzug, Scheinhinrichtungen, etc. Was davon von den USA in Guantanamo praktiziert wird, ist unklar. Nicht aber die Tatsache, dass derartige Methoden Folter sind. Deswegen ist es gut so, dass der Satz nicht vorkommt. --Legalides 15:12, 10. Apr 2005 (CEST)
- Ach das ist sehr interessant! Die Diskussionsseite des Artikels http://de.wikipedia.org/wik... führt hierher! Das ist mir auch gerade erst aufgefallen! Wenn Du dir die meinem Edit vorhergehende Version anschaust, wirst du wissen, warum ich das geändert habe. Tu Dir keinen Zwang an, dort etwas Objektivität hereinzubringen, kann sein, dass ich in dem Bezug sehr vorbelastet bin ;) BladeRunner99 22:36, 10. Apr 2005 (CEST)
- Ich habe den Redirect dort gelöscht - das war unheimlich irreführend. Im Artikel habe ich kurzerhand auf den zu diesem Thema sehr ausführlichen Artikel Guantanamo-Bucht verwiesen. Ich danke, es genügt, wenn hier eine umfassende Darstellung des Lagers stattfindet. Ein einfacher Verweis im anderen Artikel vermeidet da doppelte Editierarbeit. Ich hoffe, das stößt auf allgemeines Einverständis.--Legalides 23:47, 10. Apr 2005 (CEST)
Satzstreichung zum Kauf der Guantanamo-Bucht
Ich habe folgenden Satz "Die USA versuchten bis 1903 die Guantanamo-Bucht zu kaufen, was Kuba aber ablehnte." aus dem Artikel entfernt.Dieser Fakt scheint aufgrund der von mir detaillierter ausgeführten Geschichte dieser Zeit nicht wirklich logisch. Kuba stand bis 1903 faktisch unter der Verwaltung der USA. Warum hätten sie die Bucht in dieser Zeit kaufen sollen. Zudem wurde durch den Platt-Zusatz die Abtretung von kubanischem Territorium zur Nutzung als Militärbasis festgeschrieben. Das mit diesem Territorium die Guantanamo-Bucht gemeint war, steht wohl außer Frage. --Trainspotter 15:23, 14. Mai 2005 (CEST)
Georgestadt oder Georgetown?
Ihr weiter im Landesinneren gelegener Lagerplatz sollte zu einer dauerhaften britischen Befestigung auf Kuba ausgebaut werden und hieß – zu Ehren des Königs selbst – "Georgestadt". Nachdem die britischen Truppen infolge von Tropenkrankheiten während ihres mehrmonatigen Aufenthaltes stark dezimiert worden waren, gaben sie das Unternehmen auf, zerstörten Georgestadt wieder und verließen die Insel im Dezember 1741.Georgestadt? Doch wohl eher Georgetown oder wie? --Hypnosekröte 13:22, 3. Sep 2005 (CEST)
- Habe das geändert (auf Georgetown). --Tsui 13:34, 3. Sep 2005 (CEST)
Bitte keine willkürlichen Änderungen – die korrekte Bezeichnung lautet „Georgestadt“. Zur Erinnerung: Georg II. wurde in Herrenhausen bei Hannover geboren. Wer sich genauer informieren möchte, dem empfehle ich Richard Harding, Amphibious warfare in the eighteenth century. The British Expedition to the West Indies, 1740–1742, Woodbridge [u.a.] 1991. Auf Seite 128 geht Harding auf die näheren Umstände der Gründung von Georgestadt ein: „Wentworth's camp was being solidly constructed along regular military lines, and was named Georgestadt in honour of the king. The river was named Augusta, after the Princess of Wales, Vernon renamed the Cumberland harbour after the king's second son [...]“. Trotzdem danke für die aufmerksame Lektüre. --Frank Schulenburg 13:00, 14. Sep 2005 (CEST)
Begriff: Konzentrationslager oder Gefangenenlager
Gerade hat eine IP "Gefangenenlager" zu "Konzentrationslager" geändert. Zuerst wollte ich reverten, dann habe ich mir jedoch erstmal die Definition durchgelesen:Ein Konzentrationslager ist eine Einrichtung, um politische Gegner oder missliebige Menschen aus ethnischen, religiösen oder sozialen Gruppen festzuhalten und zu isolieren. Dies geschieht meistens auf unbestimmte Zeit durch bürokratische, administrative Verwaltungsakte, ohne Gerichtsurteil, ohne die Möglichkeit einer Rechtsvertretung, Verteidigung oder gar des Widerspruches und der Haftprüfung.
Trifft in sofern: Es werden zahlreich Menschen interniet, ohne dass ihnen Rechte zugestanden werden. Allerdings werden sie noch eher gezielt festgehalten, was bei Konzentrationslagern nicht unbedingt so war, aber auch nicht zwingen für die Definition notwendig ist. Konzentrationslager müssen ja nicht wie im dritten Reich aussehen um solche zu sein.
Ein Internierungslager dient der Kontrolle über politische Gegner oder als politisch unzuverlässig geltende Bevölkerungsgruppen. Ein Kriegsgefangenenlager hat den Zweck der Unterbringung gefangener Soldaten gegnerischer Streitkräfte. Nach der Genfer Konvention haben Internierte und Kriegsgefangene humanitäre Mindestrechte und dürfen auch nicht zur Arbeit gezwungen werden.
Da die genfer Konventionen dort nicht gelten, handelt es sich aber auch nicht um ein normales Kriegsgefangenenlager. In sofern stellt sich jetzt die Frage, wie man es einordnet. Ich würde es als Grenzfall bezeichnen. Es scheint wohl von der Sichtweise abzuhängen: Verbündete der USA und sie selbst bestreiten, dass es ein KZ ist. Kritiker dagegen sprechen sehr wohl davon (siehe auch Konzentrationslager#USA). IMHO wäre also Konzentrationslager ebenfalls gültig. Gefangenenlager könnte durchaus beschönigend wirken. --StYxXx StYxXx 23:46, 5. Dez 2005 (CET)
Guantanamo-Bay is more frequently called a 'concentration camp' than 'detention camp', particularly in the USA (Google Search 12/07/2005). Although the term "Konzentrationslager" may hurt German feelings, it's more appropriate than the euphemism 'Gefangenenlager'. Ralph John
Der Begriff "Konzentrationslager" mag in seine Wortstämme und Begrifflichkeiten zerlegbar sein, er ist und bleibt aber dennoch hauptsächlich ein untrennbar mit dem Nationalsozialismus verbundener Begriff. Das "KZ" ist eben nicht ein willkürlich einsetzbarer Begriff für jede Form von Internierungslagern, sondern das Synonym für industriellen Massenmord und politische Verfolgung unfassbaren Ausmaßes. Bei aller Kritik am Vorgehen der USA - wer den begriff KZ genau in diesem Zusammenhang benutzt, will GERADE diese Assoziationen wecken. Dies ist an Zynismus nicht zu überbieten und treibt den Antiamerikanismus auf die Spitze.
- "Antiamerikanismus" ist ein Kampfbegriff der McCarthy-Ära und wird deshalb in den USA kaum noch benutzt, außer von einigen religiösen und politischen Extremisten. Schön, dass du dich geoutet hast.
- Mal abgesehen davon, dass Deine Vermutung historisch nicht ganz richtig ist. Lager, die als Konzentrationslager zu bezeichnen sind, gab es schon seit dem 19. Jahrhundert. Und den Begriff Concentration Camp bereits seit dem Burenkrieg. Also bedeutet Konzentrationslager nicht gleich nationalsozialistische Todesmaschinerie. Bei der Abkürzung "KZ" sieht das schon anders aus, die wurde aber im Artikel wohl nicht verwendet. --Trainspotter 22:59, 19. Feb 2006 (CET)
- Konzentrationslager hat nicht automatisch etwas mit Massenmord zu tun. Auch muss eine politische Verfolgung nicht solche Ausmaße erreichen wie im dritten Reich. Ich empfehle den Artikel Konzentrationslager zu lesen. Naja, ich schreib ja bereits weiter oben was dazu. Mit "Konzentrationslager" verbindet in Deutschland wegen der Aufarbeitung die NS-Herrschaft, aber Gefangenlager hört sich tatsächlich irgendwie beschönigend an. --StYxXx StYxXx 20:46, 29. Mär 2006 (CEST)
- Konzentrationslager hatten die Amis auch während des zweiten Weltkrieges. Man frage mal die japanischstämmigen Amerikaner zu dieser Zeit. Nur komisch, dass man immer nur denkt, die Deutschen hatten Konzentrationslager. Für den Begriff des Massenmordes mit einem KL, wird im allgemeinen der Terminus Vernichtungslager genutzt. KL ist für Guantanamo passend wie die Faust aufs Auge. Welche "Merkmale" muss Guantanamo denn noch bringen, um ein "vollwertiges KL" zu sein???
Ich habe es mal im Artikel auf Konzentrationslager geändert - warum die Sache nicht beim Namen nennen? Ich denke, es gibt niemanden, der ernsthaft behaupten will, Guantanamo ist kein Konzentrationslager.
Update zu Kuriosa: Der Deutsche Murat Kurnaz seit 4 Jahren in Guantanamo-Bay gefangen
Die Süddeutsche Zeitung berichtete[LINK] am 15. Dezember 2005 über die Vernehmung des in Bremen geborenen Deutschen Murat Kurnaz durch den deutschen Nachrichtendienst, der seit 2001 in Guantanamo Bay festgehalten wird. Die Karlsruher Bundesanwaltschaft stellte bereits im Frühjahr 2002 ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein, weil es "keinen Hinweis auf radikal-fundamentalistische Vorgangsweisen" gebe. So sah es auch die Richterin in Washington. Trotz dieser Entscheidungen kam es bis heute nicht zur Freilassung des Bremers. Der Bremer Murat Kurnaz lebt jetzt seit vier Jahren im Käfig und wurde nach Angaben seines amerikanischen Anwalts vom US-Militär "psychisch, seelisch und sexuell gefoltert". Die deutsche Bundesregierung sieht trotz der festgestellten Menschenrechtsverletzung tatenlos zu und besteht nicht auf das bestehende Auslieferungsabkommen zwischen der BRD und den USA, um den Deutschen Murat Kurnaz wieder nach Hause bringen zu können.- Ich versuche noch, das Aktenzeichen der Karlsruher Bundesanwaltschaft festzustellen. Zwischenzeitlich bin ich überzeugt davon, dass Murat Kurnaz ein eigener Artikel auf Wikipedia wert ist. Schliesslich passiert das nicht alle Tage, dass ein Bremer nach Guantanamo-Bay verschleppt wird.
- Rechtsanwalt des Bremers Murat Kurnaz ist Herr Bernhard Docke.
- Zur Frage der Staatsbürgerschaft vs. Deutscher, siehe Diskussion auf Artikel von Kurnaz. Diskussion:Murat_Kurnaz#Staatsb.C3.BCrgerschaft
Überschriften zur Diskussion zwecks besserer Übersicht
Zu den hier interessanten Diskussionsthemen habe ich sauberere Überschriften hier reingestellt.5 % von 200? Die Zahl 10 wäre hier angebracht.
Überschrift "Kuriosa" geändert
Habe den Punkt "Kuriosa" in "Miszellen" (Verschiedenes) umbenannt. Der Eintrag darunter und die gesamte Thematik der Internierung in G. Bay ist wohl nicht ganz passend mit einem Wort wie "kurios" umschrieben, daher das wertungsfreie Miszellen. --Kleiner Junge 11:42, 14. Feb 2006 (CET)
Sorry, hatte mich nicht eingeloggt, daher war der Eintrag nur als IP verändert worden. Trotzdem halte ich meinen Einwand für gerechtfertigt und setze mich weiterhin für Miszellen oder einen ähnlichen Begriff ein, um den Begriff Kuriosa zu vermeiden. Ich will aber auch keinen Edit-War lostreten, bin aber trotzdem enttäuscht, dass der Eintrag sofort wieder revertiert wurde. --Kleiner Junge 11:45, 14. Feb 2006 (CET)
Ich habe die Ueberschrift noch einmal von Koriosa in "der Fall Murat Kurnaz" geaendert. Mein Fremdwoerter-Duden sagt, eine Kuriosum sein eine "Merkwuerdigkeit, Besonderheit, ausgefallene Sache". Das ganze Kapitel G.B. ist aber eine Besonderheit, daher scheint mir eine andere Ueberschrift angebracht. Cxxl 19:43, 18. Feb 2006 (CET)
Das finde ich absolut akzeptabel. Eine weitaus bessere Überschrift als Kuriosa. Kleiner Junge 15:25, 20. Feb 2006 (CET)
Zuviele Weblinks?
Laut dem hier sollen es nicht mehr als fünf Weblinks sein, ich zähle aktuell runde 10. Vielleicht gehören die mal gründlich ausgemistet oder wenigstens irgendwie gegliedert, so scheint mir das wirklich zu viel zu sein. Gruß --Spuerhund 15:53, 17. Feb 2006 (CET)
Camp X-Ray
Jemand (Tobias Schmidbauer und mehrer IPs) ändern immer die Überschrift von "Internierungslager Camp X-Ray" in "Internierungslager Camp X-Ray (April 2002 geschlossen)". Insgesamt wurde die Überschrift schon 4 Mal geändert und jedes Mal ohne Begründung und ohne Quellen für ihre Behauptungen anzugeben. Vielleicht wäre es eine gut von denen die diese Überschrift verändern, mal zu begründen wieso sie dies immer machen. -Sgt bilko 21:34, 19. Feb 2006 (CET)
--Weil sonst der Leser denken könnte, das Camp X-Ray wäre noch existent, Herr bilko. --Tobias Schmidbauer 12:33, 21. Feb 2006 (CET)
-- So lange wie noch Personen dort festgehalten werden, ist es auch nicht geschlossen. Weitere Reverts betrachte ich als Vandalismus. Das hat augenblicklich zu unterlassen! Mr. Mancala 19:41, 4. Mär 2006 (CET)
Selbst wenn es geschlossen wäre, gehört diese Info in den Text und nicht in die Überschrift. Mit Schmidtbauers Argumentation könnte ich die überschrift auch in "Camp X-Ray (benutzt rosa Toilettenpapier)" ändern. So gesehen müsste dann der ganze Absatz nur aus einer Überschrift bestehen, die alle Infos enthält.
- Momentan ist dieser Passus im Artikel enthalten. Auf was bezieht sich die Feststellung "2002 geschlossen"? "Campieren" die Gefangenen seit diesem Zeitpunkt "illegal" auf Guantanmo oder wurden die von den US-Regierungsstellen dort vergessen, oder wurde das Camp nur umbenannt? Könnte jemand klarstellen was mit "geschlossen" in diesem Zusammenhang gemeint ist. --62.47.36.221 14:49, 5. Mär 2006 (CET)
- Die Gefangenen wurden irgendwann in andere Camps verlegt. Wir entschuldigen, dass zurzeit kein Wikipedia-Autor bereit ist, diesen katastrophalen und nicht unbedingt aktuellen Artikel zu überarbeiten. --Tobias Schmidbauer 15:16, 5. Mär 2006 (CET)
- Lasst euch nicht verrückt machen. Schmidbauer ist ein Vandale, dessen Sperrung soeben beantragt wurde. Mr. Mancala 19:44, 5. Mär 2006 (CET)
Neues Buch
Neues Buch, link fehlt: "Hier spricht Guantanamo": http://www.zweitausendeins.... Warum darf man die Seite nicht mehr editieren?- siehe Hinweis hier ganz oben. --BLueFiSH ✉ 20:38, 23. Mär 2006 (CET)
Status
Im Artikel steht, dass die in Guantanamo gefangenen dorthin "verschleppt" worden seien. Ich denke hier trifft man mit dem Verb, wo man das passende Subastantiv, das den faktischen (nicht von derBush-Regierung pseudo-rechtlich hingedeichselte) Status korrekt widergibt: Die Gefangenen in Guantanamo sind "Entführte". Straf- oder Kriegsgefangene sind es jedenfalls nicht. Untersuchungshäftlinge können es wegen der Dauer von mittlerweile vier Jahren auch nicht sein. Und eine geschlossene psychiatrische Anstalt ist es auch nicht. Bleibt also nur, dass es Entführungsopfer sind. In Guantanamo zeigt sich das HIV einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Dort wenden sich ihre Abwehrkräfte letztlich gegen sich selbst unter dem Vorwand Feinde zu bekämpfen und für Sicherheit zu sorgen. Das betrifft und bedroht alle Mitglieder einer solchen Gesellschaft(sordnung), da ist Klartext (allerdings keine Polemik) gefragt und nicht juristische Spitzfindigkeit, Diplomatensprech oder Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten einiger Bürger des großen Verbündeten. - AlterVista 20:58, 11. Apr 2006 (CEST)So funktioniert HIV nicht. Hätten Sie erst den Artikel in der Wikipedia dazu gelesen, so würden Sie wohl nicht solchen Unfug schreiben. --84.146.133.114 22:14, 11. Apr 2006 (CEST)
- Pardon, dann ersetzen Sie das. Sie dürfen sich hier eine aussuchen. - AlterVista 22:29, 11. Apr 2006 (CEST)
Lasst euch nicht verrückt machen. AlterVista ist ein Vandale, dessen Sperrung soeben beantragt wurde. Aids wird nicht von HIV verursacht. --Mr. Mancala 22:18, 11. Apr 2006 (CEST)
- Hierzu erlaube ich mir anzumerken, dass das eine Lüge ist. - AlterVista 22:29, 11. Apr 2006 (CEST)
In den Artikel Autoimmunkrankheit hat eine anonyme IP folgendes geschrieben:
Irrtümlicher Weise wird auch AIDS häufig als Autoimmunerkrankung bezeichnet. Auslöser der Krankheit ist jedoch das HI-Virus.
Warum wird der Artikel nicht gesperrt? Die IP schreibt das immer wieder rein, obwohl auf der Diskussionsseite einstimmig beschlossen wurde, dass HIV eine Erfindung der Republicans ist, um wiedergewählt zu werden. --Mr. Mancala 22:37, 11. Apr 2006 (CEST)
- Das war keine IP, sondern Pagan.poet. Grüße nach Neustadt, AlterVista 22:47, 11. Apr 2006 (CEST)
Lest mal bildhafter Vergleich oder Metapher 138.89.56.7 15:49, 1. Jun 2006 (CEST) Dieter
Eigentlich geht die Problematik hier viel tiefer. Auch wenn man mich hier in der Luft zerreisst, groesseres Unrecht durch grosses Unrecht vermeiden, ist hier der blinde Teil des Johari-Fenster, der auch erwaehnt gehoert bei einer umfassenden pro und contra Darstellung. Aufgrund des Schocks und der Revancheforderungen haette es warscheinlich oft stark emotionale Urteile gegeben, die das Ansehen eines bestimmten Landes noch mehr geschaedigt haetten. 138.89.56.7 15:49, 1. Jun 2006 (CEST) Dieter
Der Fall Murat Kurnaz
Am Ende des Beitrages steht: "psychisch, seelisch und sexuell gefoltert", meines Erachtens müsste anstelle von psychisch (seelisch) das Wort physisch (körperlich) stehen. Oder gibt es einen Unterschied zwischen psychisch und seelisch, wenn ja bitte ich um Aufklärung.--Don giovanni 10:07, 12. Jun 2006 (CEST)
- Habe das erledigt. --Popp 11:04, 12. Jun 2006 (CEST)
Schreibweise
Aus Respekt vor dem kubanischen Territorium und der spanischen Sprache sollte man den Akzent nicht weglassen. Wer Café schreiben kann, kann auch Guantánamo schreiben. Wir sollten uns mit den Amerikanern und ihrem dämlichen Plattmachen fremder Sprachen und Kulturen nicht so schnell gemein machen.
Blah....... Zum Titel: Eine tatsächliche Unsitte ist es, den englischen Namen mit einem Bindestrich zu verbinden, bzw. die Wäörter wie deutsche Wörter zu behandeln. Guantanamo-Bucht ist deutsch und damit in Ordnung, Guantanamo-Bay ist Denglisch (diesmal mit einer umgekehrten Beeinflussung ;-) ) und daher falsch. --Raubtierkapitalist/Test 22:20, 14. Jun 2006 (CEST)
- Deswegen, und aufgrund der Artikel-Einleitung, habe ich nach Guantanamo-Bucht verschoben. --AndreasE AndreasE 11:21, 20. Jun 2006 (CEST)
Quellen angeben!!
Die Wikipedia braucht unbedingt bessere und umfangreiche Quellenangaben, um seriöser zu werden (in der englischen Version tw. besser).
Vor allem himmelschreiend in diesem Artikel hier ist folgender Abschnitt:
'Sie seien "keine Gefährdung mehr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten"'
Also bitte, wenn man schon zitiert, dann MUSS einfach die Quelle angegeben werden. Das wird doch sicher wohl in irgend einer Online-Zeitung stehen.
Pentagon-Bericht
"Anfang 2004 bestätigte ein Pentagon-Bericht die Foltervorwürfe. Genannt wurden:
...
Darüber hinaus wurde die Praxis des so genannten Waterboardings als gängige Verhörmethode bezeichnet"
Etwas zweideutig. Wurde Waterboarding vom Pentagon-Bericht genannt, oder von jeman anderem?
Selbstmorde oder zu Tode gefoldert?
Benutzer Biomenne hat folgende Passage im Abschnitt Selbstmorde und Selbstmordversuche von Gefangenen mit der Begründung "Der Beleg der Folterung ist zu diffus" entfernt:
- Es besteht allerdings auch der Verdacht, dass die Häftlinge zu Tode gefoltert worden sind.1
Von einem Beleg wird hier überhaupt nicht gesprochen, es steht nur da, daß ein Verdacht besteht. --HAH 00:04, 6. Jul 2006 (CEST)










