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Gudea von Lagasch

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Der Artikel Gudea von Lagasch gehört zur Kategorie: Mann, König (Sumer), Exzellent
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Dioritstatue Gudeas aus Girsu, um 2120 v. Chr., heute im Louvre
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Gudea (zur besseren Einordnung auch Gudea von Lagasch genannt) war ein Stadtfürst (Ensi) des sumerischen Staates Lagasch, der nach gegenwärtigem Forschungsstand wahrscheinlich um 2141 v. Chr. bis ca. 2122 v. Chr. regierte. Andere Datierungen gehen von den Jahren 2122 v. Chr. bis 2102 v. Chr. oder 2080 v. Chr. bis 2060 v. Chr. aus.

Gudea, der in der neueren Literatur gelegentlich auch als Priesterfürst oder Priesterkönig bezeichnet wird, war der dritte und bedeutendste Ensi der zweiten Dynastie von Lagasch während der Gutäerherrschaft in Sumer und Akkad. Er ist durch mehrere überlieferte Statuen, die überwiegend aus Diorit hergestellt wurden, sowie durch diverse Inschriften auf Zylindern und Kegeln – hier vor allem Bauhymnen – die bekannteste sumerische Persönlichkeit und eine der bekanntesten Personen der Geschichte Mesopotamiens überhaupt.

Die Situation in Sumer vor Gudea

Hauptartikel: Sumer und Lagasch

Die Situation des südlichen Mesopotamien – das später einmal Babylonien heißen sollte und zur Zeit Gudeas „Sumer und Akkad“ genannt wurde – war am Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. von kriegerischen Auseinandersetzungen und Instabilität geprägt.

Nach mehreren hundert Jahren eines zumeist kriegerischen Konfliktes zwischen dem Staat von Lagasch und dem Stadtstaat Umma um den Grenzverlauf zwischen beiden Gebieten und um die Nutzung von Wasser und Weideland konnte der Ensi Ummas, Lugalzagesi, um 2280 v. Chr. (neuere Literatur nennt eine Zeit um 2425 v. Chr.) den Konflikt zu Ummas Gunsten entscheiden. Sein Sieg war so weitgehend, dass er Girsu und Lagasch zumindest zum Teil zerstören konnte.

Etwa 75 Jahre nach diesen für Lagasch katastrophalen Ereignissen wurde die traditionelle Lebensweise der Sumerer stark beeinträchtigt. Es folgte eine Phase der Fremdherrschaften. Erst hatten die aggressiven Nachbarn der Sumerer, die Akkader, für etwa 150 Jahre die Oberhoheit über Sumer inne, danach für etwa 100 Jahre die Gutäer aus dem Zagros-Gebirge im benachbarten iranischen Hochland. Diese hatten zwar die Herrschaft der Akkader beendet, übten jedoch ihrerseits in der Folgezeit die Oberherrschaft über Sumer aus. Städte wie Ur und Uruk waren gezwungen, sich den Gutäern unterzuordnen.

Lagasch jedoch scheint eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt zu haben, auch wenn die Gutäer zumindest nominell die Oberherrschaft über Lagasch ausübten. Schon unter Gudeas Vorgänger Ur-Baba konnte Lagasch seinen Einfluss wieder auf weite Gebiete Sumers ausdehnen und den Einfluss der Gutäer und der sumerischen Stadtstaaten zurückdrängen.

Trotzdem scheint Ur-Baba, wie auch später Gudea, ein gutes Verhältnis zu den Gutäern gehabt zu haben. Die Machtverhältnisse in Sumer waren nach einer langen Epoche von Kriegen ungeklärt, viele Städte waren verwüstet und die Infrastruktur weitgehend zerstört. In dieser prekären Situation kam der Restaurator Gudea an die Macht.

Gudeas Herkunft und Legitimation

Über Gudeas Herkunft ist nichts bekannt. Er folgte Ur-Baba, dem Vater seiner ersten Frau Ninalla, auf dem Thron Lagaschs nach. In Inschriften beschreibt er sich als den, „der keine Mutter hat, der keinen Vater hat“. Dabei dürfte es sich jedoch um eine religiös-politische Aussage mit dem Zweck handeln, seine persönliche Schutzgöttin Nansche zu seiner Mutter zu erheben und sich damit in eine gottähnliche Position zu bringen. So bezeichnete er sich in einer Inschrift als „Gott von Lagasch“.

Unklar ist, ob er zu seiner zweiten Frau Ninimgina eine zweite monogame Beziehung oder ob er mehrere Frauen gleichzeitig hatte, von denen nur eine als „regierende“ Königin fungierte, wie es in der anschließenden Ur-III-Zeit üblich war. Gudea stellte sich selbst als den vom Stadtgott Ningirsu berufenen „Hirten“ für das Land Sumer dar: „...recht(mäßig)e Hirte, der aufgrund des beständigen Wortes (seines Stadtgottes) Ningirsu ... ins Innere berufen wurde.“. Gudea ist ferner der erste fassbare Herrscher der Geschichte, der sich als „rechtmäßig“ und „weise“ darstellen lässt, eine Tradition, die bis in die Neuzeit beibehalten wurde. Aus ungeklärten Gründen ist die zweite Dynastie von Lagasch – und damit auch Gudea – nicht auf der sumerischen Königsliste verewigt, obwohl sie offensichtlich von weitaus größerer Bedeutung war als viele andere dort aufgeführte Dynastien.

Gudea als Bauherr, Friedens- und Kriegsfürst

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Gudea auf dem Fragment einer gebrochenen Stele, gefunden in Girsu, heute im Louvre
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In seinen Inschriften beruft sich Gudea darauf, nur den Göttern gefällige Werke getan zu haben. In seiner recht langen und für die ansonsten recht kriegerische Zeit relativ friedvollen Regierungszeit tat sich Gudea vor allem als Bauherr von Tempeln (von denen vor allem der Eninnu-Tempel, der zentralen Ningirsu-Tempel in Girsu, zu nennen ist), als Förderer des kultischen Dienstes und als Förderer des Handels (Diorit aus Magan (wahrscheinlich heute im Oman), Zedern aus dem Amanosgebirge/Libanon und Platanen vom oberen Euphrat) hervor. Überhaupt gab es unter Gudea ein sehr weit verzweigtes Handelsnetz, das bis nach Dilmun (das heute wohl in Bahrein zu suchen ist) reichte. Mit den Gutäern scheint er Handelsabkommen getroffen zu haben, die den Durchzug seiner Karawanen nach Norden und Nordwesten sicherstellten. Möglicherweise erkannte Gudea symbolisch sogar die Oberhoheit der Gutäer über seinen Staat an. In der Praxis scheinen sich beide Reiche jedoch eher ergänzt als beherrscht zu haben.

Besondere Bedeutung kommt in Gudeas Regierungszeit dem erwähnten Bauprogramm zu. In vielen Städten ließ er Tempel restaurieren oder neu bauen. Allein in Girsu sollen 15 Tempel entstanden sein. Er ließ Kanäle erneuern und förderte diverse Bauprojekte, um die zum Teil zerstörten Städte und die zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen. So ist es nicht verwunderlich, dass einer seiner Beinamen – in Anlehnung an eine seiner Statuen – „der Architekt mit dem Plan“ lautet. Die Bauhymnen, die zu diesem Anlass verfasst wurden, gehören zu den bedeutendsten Zeugnissen der sumerischen Literatur. Die bekannteste, 1363 Zeilen umfassende Tempelbauhymne auf den beiden „Zylindern von Gudea“, die aus Anlass der Erbauung des Eninnu-Tempels verfasst wurde, schildert, wie Enlil Ningirsu ermuntert, sich einen Tempel errichten zu lassen. Dieser erscheint daraufhin Gudea im Schlaf, gibt Gudea den Bauplan und beauftragt ihn, den Tempel zu errichten. Nachdem Gudea seinen Traum wie üblich zunächst deuten ließ, begann er unverzüglich damit, diesen Tempel zu bauen. Die festliche Einweihung mit der Segnung des Tempels, Ningirsus und Gudeas durch Enlil krönte Gudeas nächtliche Eingebung.

Auch wenn sich Gudea als Friedensfürst darstellte, kam es unter seiner Regentschaft zu Kriegen, so etwa gegen das in Elam liegende Land Anschan im iranischen Hochland. Nur über diesen Kriegszug liegen uns heute Berichte aus Inschriften vor. Auch hier stellt sich Gudea als gottgefällig dar und berichtet von der Kriegsbeute, die er in Ningirsus Tempel Eninnu gebracht hat. Andere Aktionen, wie das „Öffnen der Wege vom Oberen bis zum Unteren Meer“ – also die Öffnung von Handelswegen vom Mittelmeer zum Persischen Golf – waren wohl kaum ohne Waffengewalt zu bewältigen. Die alten Städte Nippur (religiöser Mittelpunkt Sumers) und Uruk wurden von Lagasch abhängig. Lagasch selber befand sich unter der Oberhoheit Urs, faktisch jedoch war die Stadt unter Gudea selbstständig. Es spricht einiges dafür, dass auch Ur unter dem Einfluss Lagaschs stand, immerhin setzte er Enanepada, eine der Töchter seines Vorgängers und Schwiegervaters Ur-Baba, als Hohepriesterin ein (es ist wahrscheinlich, dass dies jedoch schon Ur-Baba selbst getan hatte). Wie groß der Einfluss Gudeas war, ist daran ablesbar, dass man seine Statuen nicht nur auf dem Gebiet Lagaschs gefunden hat, sondern auch in Ur, Uruk, Adab und Nippur. Auch zu Eridu scheint Gudea ein gutes Verhältnis gehabt zu haben.

Resümierend lässt sich feststellen, dass Gudeas Politik davon geprägt war, eine lockere Oberhoheit über die sumerischen Stadtstaaten auszuüben, ohne dass er dabei versucht hätte, die Städte wirklich aktiv zu regieren, wie es die Könige von Akkad getan hatten. Das hätte auch Gudeas restaurativer Einstellung widersprochen, da diese davon geprägt war, die alte sumerische Ordnung – zu der eben auch die Stadtstaatlichkeit gehörte – wiederherzustellen. Es dürfte sich eher so verhalten haben, dass die Vormachtstellung Lagaschs als Handelszentrum, für die Gudea verantwortlich zeichnete, die einigende Klammer Sumers war. Die Handelsbeziehungen, die Lagasch unterhielt, machten den Staat wohlhabend. Erst dadurch konnte Gudea seine Förderung von Wissenschaften, Künsten und den Ausbau der Infrastruktur finanzieren.

Gudea als Restaurator sumerischer Traditionen

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Der Staat von Lagasch
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Wie schon in der frühdynastischen Zeit wurde unter Gudea der Staat Lagasch vor allem vom Dreistädtebund Girsu, Lagasch und NINA-Siraran gebildet. Residenz und Kultzentrum war nicht die namengebende Stadt Lagasch, sondern die Stadt Girsu. Der Ort E-Nim-MAR.KI-Gu'aba war der Seehafen Lagaschs. Insgesamt variierte die Größe des Landes immer wieder. Nach heutigen Schätzungen übte Gudea die Oberherrschaft über ein Gebiet mit 17 Städten, rund 160.000 Hektar Fläche und mehr als 200.000 Einwohnern aus. Der jahrhundertelang ausgetragene Streit zwischen Lagasch und dem Stadtstaat Umma um den Verlauf der Grenze zwischen beiden Staaten, der um 2280 v. Chr. sogar zur Zerstörung Girsus geführt hatte, scheint zur Zeit Gudeas keine Rolle mehr gespielt zu haben.

Gudeas Regentschaft stand am Ende der akkadischen Epoche Mesopotamiens. Das vormals mächtige Reich von Akkad war wieder zu einem Stadtstaat geschrumpft. Gudea nutzte die Gelegenheit und versuchte, die alte sumerische Kultur zu erneuern. Er förderte die sumerische Sprache, die sumerische Literatur und die übrige sumerische Kultur. Auch die schon erwähnten Tempelbauten gehörten zu seinem Restaurationsprogramm, das sich nicht nur auf den Bau von Gotteshäusern beschränkte, sondern sich auch in der Förderung des alten sumerischen Glaubens ausdrückte. So wurden unter Gudea diverse religiöse Texte kodifiziert und in eine Form gebracht, in der sie die mesopotamische Religion – sowohl der Babylonier als auch der Assyrer – in den nächsten knapp 2000 Jahren prägen sollten. Alles in allem kann man Gudeas Grundhaltung als sehr konservativ bezeichnen. Auch in der Außendarstellung ging er andere Wege als die kriegerischen akkadischen Fürsten. So ist wohl auch die verklärende Selbstdarstellung als Friedensfürst zu verstehen, obwohl dieser Anspruch nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmte. Auch die Verwendung des alten Titels Ensi – obwohl dieser eigentlich hinter einem Königs- oder Hohepriestertitel zurückstand – ist ein Zeichen für diese Rückbesinnung und Anknüpfung an die alten sumerischen Traditionen. Hier kann man zusätzlich eine weitere demütige Verbeugung vor den Göttern erkennen. Jedoch ist auch Akkadisches erhalten geblieben (siehe unten).

Gudea-Statuen

Von besonderer Bedeutung und Bekanntheit sind die Statuen, die Gudea darstellen. Die meisten Statuen – manche in stehender, manche in sitzender Positur – stellen Gudea als Beter dar. Nur eine Statue, N, zeigt ihn eine Flasche haltend, aus der Fruchtbarkeit spendendes Wasser fließt. Die Echtheit dieser Statue wurde oft angezweifelt, da eigentlich nur Götter so dargestellt wurden und weil hier anders als üblich Calzit verwendet wurde. Auch stilistisch gibt es Unterschiede zu den anderen Statuen. Allerdings spricht die korrekte sumerische Inschrift für eine Echtheit der Statue. Zumeist waren die Statuen bestimmten Göttern gewidmet, meist Gottheiten, die für Lagasch besonders wichtig waren, wie der Staatsgott Ningirsu oder dessen Frau, die Stadtgöttin von Lagasch und Girsu, Baba. Nach aufwändigen Zeremonien galten die Statuen zur sumerischen Zeit als Abbild des Dargestellten, der auf diese Weise auch nach seinem Tod und seiner posthumen Vergöttlichung weiter verehrt werden konnte. Dass Gudeas Statuen nach seinem Tod Opfer dargebracht wurden, konnte mit mehrfach gefundenen Opferlisten belegt werden.

Auf der anderen Seite waren die Statuen aber auch Platzhalter als Beter in Vertretung des Gudea selbst. Auf der wohl bekanntesten Statue, dem so genannten "Architekten mit dem Plan" – so benannt, weil der sitzende Gudea hier einen Plan auf dem Schoß liegen hat – kann man Folgendes lesen: „Aus dem Bergland Magan hat Gudea den Diorit herabgebracht und zu einer Steinstatue geformt. nannte er ihr (der Statue) als Namen>. Dies hat er der Steinstatue als Auftrag übergeben. Diese Statue – weder Edelmetall noch Lapislazuli ist es, weder Kupfer noch Zinn, noch Bronze wird jemand diesem Werk applizieren. Sie ist aus Diorit! Am Wassertrinkort möge sie aufgestellt sein. Mit Gewalt kann sie niemand zerstören! Statue, dein Auge ist das des Ningirsu.“ Doch ausgerechnet der ersten dieser Statuen, die man fand, war der Kopf abgeschlagen worden.

Der im Text beschriebene Wassertrinkort war der Ort im Eninnu, an dem traditionell die Herrscher und Würdenträger des Staates Lagasch verehrt wurden. Die Statuen waren in der Regel etwa lebensgroß (nur Statue, D, ist größer). Die chronologisch wohl früheren Statuen wurden noch aus lokalen Steinsorten (Alabaster, Kalkstein, Speckstein) geschaffen. Spätere Statuen konnten aus Diorit gemacht werden, weil sich die Handelspolitik des Gudea nun auszahlte. Die Statuen aus Diorit waren im Schnitt auch ein wenig voluminöser als die Statuen aus leichter zu bearbeitendem Gestein.

Zudem waren die Statuen ein Bindeglied zwischen sumerischer Tradition und akkadischem Erbe. Von den Akkadern wurden die individuellen Züge und die Muskelstruktur übernommen. Die Statik und Blockhaftigkeit der Figuren, welche die echten Körperproportionen negieren, gehen auf sumerische Traditionen zurück. Augenfällig ist auch die proportionale Überbetonung des Kopfes sowie die Darstellung eines kahlgeschorenen Kopfes oder eines Kopfes mit einem großen Kopfschmuck aus Spiralen (wohl aus Pelz, manchmal als Turban bezeichnet). Auch diese Elemente lassen sich wieder auf ältere sumerische Traditionen zurückführen, denn typisch für akkadische Darstellungen waren volles Haupthaar und ein langer, welliger Bart. Stilistisch ist Gudea ansonsten bei fast allen Statuen in derselben Weise dargestellt, nur bei einer Statue (M) trägt er keine sumerische Bekleidung, sondern ist in der Tradition der akkadischen Könige gekleidet.

Die Statuen sind auch in anderer Hinsicht von elementarer Bedeutung. Die erste von ihnen (A) wurde von Ernest de Sarzec in Girsu ausgegraben (wie auch B bis K). Auch ein Großteil der anderen wurde von Sarzec oder während späterer Grabungskampagnen in Girsu entdeckt (M bis Q in einer Grabungskampagne 1924). Ein Großteil dieser Statuen, die heute zum Teil im Louvre in Paris aufbewahrt werden, wurde auch vom französischen Archäologen Léon Heuzey ausgegraben. François Thureau-Dangin nutzte nicht zuletzt die darauf befindlichen umfangreichen Texte zur Entzifferung der sumerischen Sprache und etablierte damit die Sumerologie als eigenständige Unterdisziplin der Altorientalistik. Diese Inschriften lieferten das erste große Textkorpus, mit dessen Hilfe die sumerische Grammatik und diverse Wörter rekonstruiert werden konnten.

Nummer Material Größe
Positur
Herkunft
gewidmet
Heute zu finden
A Diorit 1,24 -- Girsu Ninhursanga/Nintu Louvre
B Diorit 0,93 sitzend Girsu Ningirsu Louvre
C Diorit 1,40 stehend Girsu Inanna Louvre
D Diorit 1,53 sitzend Girsu Ningirsu Louvre
E Diorit 1,40 stehend Girsu Baba Louvre
F Diorit -- sitzend Girsu Gatumdu Louvre
G Diorit -- stehend Girsu Ningirsu Louvre
H Diorit 0,77 sitzend Girsu Baba Louvre
I Diorit 0,45 -- Girsu Ninhursanga/Nintu Louvre
J Diorit -- -- Girsu Ningizzida Louvre
K Diorit 1,24 stehend Girsu Ningirsu Louvre
L -- -- -- -- -- (Kudurru)
M Alabaster 0,42 stehend Girsu Geschtinanna Brüssel (Detroit)
N Kalzit oder Steatit -- stehend Girsu Geschtinanna --
O Steatit? 0,63 stehend Girsu Geschtinanna Kopenhagen
P Diorit 0,44 sitzend Girsu Ningizzida New York
Q Diorit 0,33 sitzend Girsu Ningizzida --
R Diorit 0,185 -- Kunsthandel -- Harvard (Nammaha)
S Kalkstein -- stehend -- -- Soclet-Statue, Louvre
T -- 1,24 -- -- -- Golenishev collection
U Dolerit 1,01 stehend -- Ninhursanga/Nintu British Museum
V Dolerit 0,74 stehend -- -- British Museum
W Diorit -- -- -- -- --
X Diorit -- -- -- Meslamta'ea --
Y Kalkstein -- -- -- Ningirsu --
Z Diorit -- -- -- -- --
AA Kalkstein -- -- -- -- --

Bei zwei Statuen (L und R) gibt es Zweifel, ob es sich bei der dargestellten Person wirklich um Gudea handelt. Es herrscht in der Literatur zudem nicht immer Einigkeit über die Anzahl der gefundenen Statuen, über die Fundorte und den heutigen Aufenthaltsort. Es wird auch berichtet, dass viele der Statuen in den Kunsthandel kamen. Wenn man sich die weltweite Verbreitung der Statuen M bis Q aus der 1924er Grabungskampagne vor Augen hält, muss man wohl annehmen, dass damit diese Statuen gemeint sind.

Fazit und Ausblick

Wahrscheinlich schon gegen Ende der Regentschaft Gudeas, mindestens jedoch kurz danach, wurde Sumer durch Ur-Namma ein letztes Mal für etwa 100 Jahre unter der Regentschaft der Herrscher von Ur (Ur-III-Zeit) geeint. Auch diese Herrscher förderten zumindest zu Beginn eine Rückbesinnung auf die altsumerische Kultur (Sumerische Renaissance genannt). Der Staat Lagasch und seine Städte hatten zu dieser Zeit bereits für immer ihre Bedeutung verloren. Die Herrschaft Gudeas war ein letzter Höhepunkt des einst so bedeutenden sumerischen Staates. Doch auch die Herrscher von Ur scheiterten mit ihrer konservativen, restaurativen Politik. Das Rad der Zeit konnte nicht mehr zurückgedreht werden und die Einflüsse, denen die Sumerer ausgesetzt waren, konnten nicht mehr rückgängig gemacht werden. Die Entwicklung, die nicht zuletzt durch äußere Einflüsse wie Akkader, Gutäer, Elamiter und Namaden in Gang gebracht wurde, konnte durch restaurative Bemühungen nicht mehr aufgehalten werden. Es hatte sich ein neues Menschenbild entwickelt, das der sumerischen Kultur und Tradition widersprach. Eine Koalition aus Elamitern und Aramäern zerstörte 100 Jahre nach der Herrschaft Gudeas das letzte sumerische Reich und machte den Weg für eine neue Epoche der mesopotamischen Geschichte frei: die Zeit der Babylonier. Diese adaptierten einen Großteil der sumerischen Kultur und Religion und entwickelten sie weiter.

Eines der eindrücklichsten Beispiele für den nachhaltigen Einfluss Sumers dürfte darin bestehen, dass die sumerische Sprache noch fast 2000 Jahre als Gelehrtensprache in Benutzung sein sollte. Gudea war mit seinem Versuch, die alte sumerische Kultur zu erneuern, trotz vorübergehender Erfolge aus heutiger Sicht gescheitert. Jedoch waren nicht zuletzt die Impulse, die Gudea der sumerischen Kultur in deren Endphase gab, ein Grund für die hohe Wertschätzung, die die Sumerer noch über Jahrhunderte genießen sollten. Schließlich fanden sowohl Gudea als auch der von ihm errichtete Tempel Eninnu Eingang in das kulturelle Gedächtnis der Menschheit - beide und die Entstehungsgeschichte des Eninnu finden noch 300 Jahre nach Gudeas Tod im Codex Hammurapi Erwähnung.

Die Gudeastatuen scheinen selbst noch in parthischer Zeit eine gewissen Verehrung genossen zu haben. Im Palast des Adad-nadin-ahhe in Girsu, der ins zweite Jahrhundert v. Chr. datiert, sind viele der Statuen ausgegraben worden und fanden sich dort in den Repräsentationsteilen des Gebäudes. Sie scheinen diese Räume also geschmückt zu haben. Dies bezeugt noch für die parthische Zeit ein lebhaftes Interesse an der sumerischen Vergangenheit und an Gudea.

Datierungen und Chronologie

Beim derzeitigen Stand der Forschung ist es nicht möglich, genauere Angaben über die Datierung bestimmter Ereignisse der sumerischen Geschichte zu machen. Selbst chronologische Abläufe sind nicht immer eindeutig zu rekonstruieren. Zudem gibt es in der Altorientalistik mehrere verschiedene Ansätze zur Chronologie. Daraus ergeben sich die eingangs genannten recht unterschiedlichen Angaben zur Regierungszeit Gudeas und weitere divergierende Daten.

Quellen

  • Adam Falkenstein, Wolfram von Soden: Sumerische und akkadische Hymnen und Gebete, Artemis, Zürich-Stuttgart 1953, S. 137-182 (Tempelbauhymne Gudeas) (Bibliothek der alten Welt)
  • Edmond Sollberger, Jean-Robert Kupper: Inscriptions Royales Sumeriennes et Akkadiennes, Les Éditions du Cerf, Paris 1971 ISBN 2204035734
  • Rykle Borger (Hg.): Texte aus der Umwelt des Alten Testaments: Bd. 1., Rechts- und Wirtschaftsurkunden: Historisch-chronologische Texte. Lfg. 4. Historisch-chronologische Texte 1, , Gütersloher Verlags-Haus, Gütersloh 1984 ISBN 3-579-00063-2
  • Christel Butterweck u.a.: Texte aus der Umwelt des Alten Testaments: Bd. 2., Religiöse Texte. Lfg. 4. Grab-, Sarg-, Votiv- und Bauinschriften, Gütersloher Verlags-Haus, Gütersloh 1988 ISBN 3-579-00069-1
  • Horst Steible: Die neusumerischen Bau- und Weihinschriften I-II, Steiner, Stuttgart 1991 (Freiburger altorientalische Studien, Bd. 9) ISBN 3-515-04250-4
  • E. Jan Wilson (Hg.): The Cylinders of Gudea. Transliteration, translation and index, Butzon und Bercker, Kevelar - Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn 1996 (Alter Orient und Altes Testament, Bd. 244) ISBN 3-7666-0005-2, ISBN 3-7887-1573-1

Literatur

Allgemeines

  • Leo Oppenheim: Ancient Mesopotamia. Portrait of a Dead Civilisation, 2. Auflage, Chicago University Press, Chicago/London 1977, ISBN 0226631877
  • Andrea Becker: Neusumerische Renaissance?, in Baghdader Mitteilungen 16 (1985), 229-316
  • Arno Klose: Das "Palais" auf Tell A von Girsu - Wohnstätte eines hellenistisch-parthischen Sammlers von Gudeastatuen, in Bagdhader Mitteilungen 31 (2000), 377-426
  • Piotr Steinkeller: The Date of of Gudea an his Dynasty, in Journal of Cuneiform Studies 40 (1988), 47-53
  • Helmut Uhlig: Die Sumerer. Ein Volk am Anfang der Geschichte, Lübbe, Bergisch Gladbach 1992, 3. Auflage 2002, ISBN 3-404-64117-5.
  • Hans J. Nissen: Geschichte Altvorderasiens, Oldenbourg, München 1999 (Oldenbourg Grundriss der Geschichte, Band 25), ISBN 3-486-56373-4.
  • Gebhard Selz: Sumerer und Akkader. Geschichte, Gesellschaft, Kultur, C.H. Beck, München 2005 (C.H.Beck Wissen), ISBN 3-406-50874-X.

Archäologie und Gudea-Statuen

  • André Parrot: Tello, vingt campagnes des fouilles (1877–1933), Albin Michel, Paris 1948
  • Flemming Johansen: Statues of Gudea. Ancient and modern, Akademisk Forlag, Kopenhagen 1978 (Mesopotamia 6) ISBN 8750017810
  • Gudrun Golbow: Zur Rundplastik des Gudea von Lagasch, Profil-Verlag, München 1987 (Münchener vorderasiatische Studien, Bd. 5) ISBN 3-89019-186-X
  • Horst Steible, Versuch einer Chronologie der Statuen des Gudea von Lagas, in: Mitteilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft 126 (1994), 81-104.

Sprache

  • Adam Falkenstein: Grammatik der Sprache Gudeas von Lagas, I Schrift- und Formenlehre, II Syntax,Pontificium Institutum Biblicum, Rom 1949/1950

Weblinks

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|ALTERNATIVNAMEN=Gudea von Lagasch |KURZBESCHREIBUNG=König des sumerischen Staates Lagasch am Ende des 3. Jahrtausend v. Chr. |GEBURTSDATUM= |GEBURTSORT= |STERBEDATUM= |STERBEORT= }}

   

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Exzellent

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Gudea von Lagasch


Folgende Punkte bedürfen noch der kurzen Erläuterung oder sinnvolleren Einbindung in den Text:

  • "Bauhymne" erklären

  • "Ur-III-Zeit" erklären

  • "(wie noch zu lesen ist)" - was soll das dem Leser hier sagen?

Vorsicht mit vorsichtigen Formulierungen wie "scheinte" bzw. "ist möglich" - solche Vagheiten wollen begründet sein, eben warum dieses oder jenes nur so scheint, bzw. möglich aber eben nicht gesichert ist. Wenn die Fachwelt sich darauf beschränkt, zu vermuten, interessiert genau das den Leser zurecht am meisten. --Zerofoks 22:11, 31. Okt 2005 (CET)

Ironischerweise sind das Formulierungen, zu denen mir von anderen Seiten geraten wurde - und eben nicht absolute Aussagen zu treffen ;) Kenwilliams 22:33, 31. Okt 2005 (CET)
Apropos "Ironischerweise" - das solltest du rausnehmen bzw. im Text umformulieren, denn die Ironie ist ein Stilmittel von Äußerungen und nicht von geschichtlichen Ereignissen, es sei denn du bist erklärter Anhänger des Weltgeists oder sonstiger höherer Mächte (die religiös verbrämten Amerikaner sehen das mitunter etwas anders bzw. lockerer, muß man ja aber nicht nachmachen). --Zerofoks 21:47, 1. Nov 2005 (CET)

Jap, stimmt. Mach ich. Kenwilliams 23:31, 1. Nov 2005 (CET)
Ich habe die Ironie zwar drinnengelassen aber es umformuliert und sie damit erklärt. Kann man das so lassen? Kenwilliams 23:36, 1. Nov 2005 (CET)

Nun, die neue Formulierung sagt eigentlich genau dasselbe, nur mit anderen Worten. Ironie im eigentlichen Sinn wäre nur gegeben, wenn der Verfasser des vorgehenden Textes gewußt hätte, daß die Statuen später zerstört würden.
Daß Wunsch & Wirklichkeit hier in einem komischen oder gar absurden Widerspruch zueinander stehen, ist wohl bemerkenswert, doch ist das eben noch keine Ironie (dafür braucht es nunmal den Doppelsinn einer Aussage mit entsprechender Intention des Aussagenden). Ich habe den Teil jetzt einfach mal entschärft, hoffe dem Text damit keine Gewalt angetan zu haben. --Zerofoks 21:05, 2. Nov 2005 (CET)

Ich kenne mich leider nicht gut genug aus, um das zu machen, aber nochmal: Die "scheinen"-Sätze sind relativierende Aussagen und suggerieren dem Leser, die Tatsachen sprächen zwar für eine bestimmte Behauptung, es gäbe aber gleichzeitig Zweifel an dieser. Diese Abschnitte sollten deshalb begründet werden (mindestens das für, optimalerweise auch das wider, von wegen NPOV), z.B. in der Form "Lagasch jedoch scheint seine Eigenständigkeit bewahrt zu haben, weil (Begründung) (...) Allerdings sprechen andere Funde für (gegenteiliger Sachverhalt)" oder "Lagasch jedoch scheint seine Eigenständigkeit bewahrt zu haben. Dafür spricht unter anderem, daß (Begründung)"

Der Satz "Die Statuen A bis K müssten sich im Louvre in Paris befinden." ist ebenfalls schräg: Der Louvre ist doch kein Archiv einer Geheimpolizei. Entweder kann man dort bestimmte Gegenstände finden oder eben nicht. Eine Klarstellung wäre hier fällig. --Zerofoks 12:03, 5. Nov 2005 (CET)

Ich kann es aber nicht sagen. Ich weiß nur, daß bei den ersten Ausgrabungen ein Großteil der Statuen ausgegraben wurden. Und ich weiß, daß sich die Meisten im Louvre befinden. Aber ich kann nur Vermuten, daß dieses es sind (es ist recht sicher - aber schwören kann ich es nicht - zumal ich in einem Buch gelesen habe, daß ein Großteil der Staatuen im Kunsthandel gelandet sind).

Und mit "müßte", "sollte" und "scheint"-Formulierungen MUSS man leider bei einem solchen Thema leben. Es ist schlicht und einfach beim derzeitigen Forschungsstand nicht mit Sicherheit zu sagen. Das ist eben nicht die Geschichtsschreibung der Frühen Neuzeit oder so. Selbst Klassische Antike und Mittelalter sind da ganz anders. Sogar die Geschichte Babyloniens und Assyriens. Ich halte mich aber damit auch an die Fachliteratur. Man muß - das ist auch legetim - bei vielem Vermuten. Diese Vermutungen sind dann natürlich meist nicht aus der Luft gegriffen. Nur habe ich eben auch nur einen begrenzten Zugriff auf die Forschungsergebnisse. Ich will mich aber auch hüten hier Dinge als gesichert darzustellen, die nicht gesichert sind. Bei einem Artikel zu einer solchen Problematik muß man sowas leider hinnehmen. Ich würde auch viel lieber Zementierte Aussagen treffen. :( Kenwilliams 15:05, 5. Nov 2005 (CET)

Lesenswert-Diskussion Nov. 2005

So, da ich mehrere gute Kritiken bekmmen habe und im Review nicht wirklich neue Erkenntnisse dazu gekommen sind, werfe ich den Artikel einfach mal in die Löwengrube ;). Eine Bemerkung vorweg: Kritisiert wurdes bisher ein paar Formulierungen, die ich - so hoffe ich einmal - verbessern konnte. Zum anderen wurde kritisiert, daß ich des öftern in der Möglichkeitsform schreibe: "müßte", "sollte", "scheint". Dies ist aber - und ich hoffe mal, daß das auch so verstanden wird - der Quellenlage geschuldet. Auch wenn Gudea eine der bekanntesten Personen der Altmesopotamischen Geschichte ist, gibt es doch recht wenige Quellen, man kann es eben nicht mit einer Biografie einer neuzeitlichen, ja nichteinmal mittelalterlichen oder antiken Person vergleichen. Solche Formulierungen sind oft Analogien zu ähnlichen Entwicklungen u.s.w. geschuldet - also durchaus ein Mittel der Forschung. Zumal die Historiker immer Probleme damit haben, archäologische Erkenntnisse als Hieb- und Stichfest hinzunehmen. Aber genug geseiert, zum Artikel:

Gudea von Lagasch war ein sumerischer Stadtfürst des Staates Lagasch am Ende des 3. Jahrtausend v. Chr. und damit auch am Ende der sumerischen Epoche.

Als Autor enthalte ich mich natürlich und bin wirklich gespannt auf die Resonanz (und hoffe mal, daß überhaupt was kommt). Kenwilliams 22:07, 6. Nov 2005 (CET) PS: Dank an mehrere Leute (ich zähle lieber nicht auf, weil ich sonst welche vergesse ;)) - wenn ihr das nicht gegengelesen hättet, könte ein Legastheniker wie ich hier keine Artikel verzapfen ;) Kenwilliams 00:07, 7. Nov 2005 (CET)

  • pro³- Beeindruckend!, und hat mir persönlich auch Spass beim Lesen gemacht. Warum nicht gleich exzellent? -- Bottomline 22:18, 6. Nov 2005 (CET)
Danke :) - aber erstmal abwarten, was die anderen sagen ;). Erstmal hier anfangen, das ist schon völlig OK. Kenwilliams 22:56, 6. Nov 2005 (CET)

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    Pro

    Pro - Find ich sehr gut, gerade auch wegen der vielen "müßte", "sollte", "scheint". Was wissen wir den wirklich über diese Leute? Ich befürchte sehr wenig. Deshalb finde ich es immer besser, wenn man sagt, was man nicht weiss, als wenn man Sachen vorgibt, die gar nicht bewiesen sind. Udimu 23:51 6.Nov. 2005 (CET)

    Danke - von dir bedeutet das ne Menge, immerhin hast du gewisse Ahnung von der Materie. :) Kenwilliams 00:07, 7. Nov 2005 (CET)

    Ich bin derjenige, welcher wegen dieser Konjunktiv-Konstruktionen rumgestänkert hat. Finde diese immer noch nicht gelungen (s. Diskussionsseite des Artikels), aber so oder so: Lesenswert ist der Artikel allemal, von mir also auch ein pro --Zerofoks 07:47, 9. Nov 2005 (CET)

    • pro - gefällt mir sehr gut und ich würde ebenso wie Bottomline die Exzellenzfrage stellen. Gruß -- Achim Raschka 07:57, 7. Nov 2005 (CET)
    Wenn ihr weiter mit Pro-Stimmen kommt ganz sicher *g* Kenwilliams 09:44, 7. Nov 2005 (CET)

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      Pro

      Pro - ganz klar. Eins nach dem anderen, da hat Kenwilliams schon recht, erstmal lesenswert werden, dann weiter zu den Exzellenten --Geos 10:23, 7. Nov 2005 (CET)

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        Pro --very impressive, Mr. Williams. Lesenswert machen und zu den Exzellenten weiterreichen! --DieAlraune DieAlraune 13:21, 7. Nov 2005 (CET)

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          Pro - Einen Einzelaspekt der sumerischen Geschichte schön herausgearbeitet, viel Informatives in klar gegliederter Form und gut lesbar, ein gut geschriebenes Kapitel "Fazit und Ausblick" .....da gibt man gerne ein pro. Gruss Martin Bahmann 09:28, 8 November 2005 (CET)

          • pro - sehr guter und informativer Beitrag. Hinsichtlich Exzellenz hätte ich zur Zeit Schwierigkeiten, da mir der Stil phasenweise ein wenig sehr erzählerisch-aufsatzmäßig (z.B. Dabei blieb es nicht) vorkommt. --Lienhard Schulz 13:11, 8. Nov 2005 (CET) PS (Sätze wie Dabei blieb es nicht) können in der Regel ersatzlos gestrichen werden - der Leser merkt dann schon, dass es dabei nicht blieb. --Lienhard Schulz 13:11, 8. Nov 2005 (CET)

          Reviewdiskussion

          Ich habe jetzt eine Menge Herzblut und Zeit in den Artikel investiert und weiß aber nicht, ob jetzt noch groß was geändert werden muß. Ich habe schon einige Leute drüberlesen lassen und bin soweit es eben ging auf ihre Vorschläge eingegangen. Jetzt hoffe ich mal, daß hier noch etwas Feedback kommt. Solange der Review läuf, kümmere ich mich um Rote Links im Artikel. Kenwilliams 12:37, 1. Nov 2005 (CET)

          Hoi, schöner Artikel, ich hätte da nur zwei paar Fragen und/oder Gedanken: Woher stammen die Regierungsdaten, ist die genaue Länge seiner Regierungszeit bekannt? Das würde ich zumindest, erwähnen: 'Gudea hat nach Quelle X, XY Jahre lang regiert' Einmal heisst es: südlichen Mesopotamien – das später einmal Babylonien heißen sollte. War ‚Babylonien’ jemals ein offizieller Name (unter Hammurabi, oder später)oder nennen Wir, also die modernen Historiker, es so? Udimu 12:44 1.Okt 2005 (CET)

          Babylonien war Name einer persischen Satrapie und einer römischen Provinz und schon vorher Name den die Griechen Südmesopatamien gegeben haben (der Norden war Assyrien). Es ist für die Zeit Gudeas eine anachronistische Bezeichnung, weil Babylons große Zeit erst noch kommt. Allerdings wird die Bezeichnung selbst in der Forschung zur Kennzeichnung des Gebites benutzt. Gebräuchlicher ist allerdings zumindest für das 3. vorchristliche Jahrtausend "Sumer und Akkad". Ich wollte es aber beides zur Orientierung derer im Text stehen haben, die mit der Materie nicht ganz so vertraut sind.

          Die Regierungsdaten stammen aus verschiedenen Fach- und Sachliterarischen Werken. Sie sollten nur zur Orientierung dienen, da man schlicht und ergreifend keine wirklich genaue Aussage treffen kann. Vieles ist Vermutung. Manches kann man im Vergleich mit anderen Ereignissen halbwegs einordnen. Aber man weiß etwa nichteinmal, ob die bedeutende Ur-III-Zeit schon während Gudeas Regentschaft über Lagasch begann - und er damit ein Zeitenosse Ur-Nammus war - oder ob dieser erst nach seiner Zeit anzusetzen ist. Kenwilliams 16:42, 1. Nov 2005 (CET)

          Exzellenz-Diskussion

          Nachdem der Artikel bei der Wahl zu den "Lesenswerten Artikeln" so gut abgeschnitten hat und mir mehrfach nahegelgt wurde, daß ich es gleich bei den Exzellenten weiterversuchen soll [LINK], mache ich das hiermit. Der wenigen Kritik die im Review kam bin ich so gut ich konnte nachgegangen, der wenigen Kritik bei der Lesenswert-Kandidatur auch. Bezüglich der Kritik von Lienhard Schulz zu einigen Formulierungen: Ich habe das verbessert, was er direkt angemahnt hat. Ansonsten bitte ich darum, daß diese Dinge gleich im Artikel verbessert werden. Danke.

          Gudea von Lagasch war ein sumerischer Stadtfürst des Staates Lagasch am Ende des 3. Jahrtausend v. Chr. und damit auch am Ende der sumerischen Epoche Altmesopotamiens.

          QS - Mach mit! 17:03, 12. Nov 2005 (CET) Als Autor logischerweise

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          Neutral Neutral - und (an)gespannt ;) Kenwilliams QS - Mach mit! 15:37, 12 November 2005 (CET)

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            Contra

            Contra : "Mit dem südlichen Mesopotamien – das später einmal Babylonien heißen sollte und zur Zeit Gudeas „Sumer und Akkad“ genannt wurde – war es nicht zum Besten bestellt." - So fängt für mich ein Roman an, aber kein Enzyklopädieartikel. --Zivilverteidigung 16:53, 12. Nov 2005 (CET)

            Umformuliert. Kenwilliams QS - Mach mit! 17:04, 12. Nov 2005 (CET) PS: Ich war selber nicht ganz Glücklich mit der Formulierung - und wie schon eingangs gesagt, ich bin auch sonst dankbar, wenn eventuelle kleine stilistische Fehler behoben werden. Kenwilliams QS - Mach mit! 17:50, 12. Nov 2005 (CET)

            • Abwartend - Ich bleibe dabei: Die ganzen Formulierungen ála "es scheint, daß" etc. wollen begründet werden. Wenn irgendwelche Forschungsergebnisse umstritten oder zweifelhaft sind, dann will ich als Leser erklärt bekommen, warum dem so ist. Und das Argument mit "die Forschung in dem Gebiet ist halt größtenteils auf Mutmaßungen angewiesen" lasse ich nicht gelten: Dann müßten diese Formulierungen überall im Artikel stehen, nicht nur an ein paar ausgewählten Stellen. --Zerofoks 19:31, 12. Nov 2005 (CET)

            Tja, ich kann nicht mehr tun, als versuchen es dir zu Erklären. Wenn du die Erklärungen nicht akzeptieren willst, kann ich es nicht ändern. Du kannst eben nicht Ansprüche an einen solchen Artikel stellen wie an einen Artikel, der spätere Paersonen behandelt. Und Solange in der Forschung diese Formulierungen benutzt werden, kann ich sie nicht als falsch ansehen oder gar ignorieren. Kenwilliams QS - Mach mit! 19:44, 12 November 2005 (CET)

            Aber das sind doch keine besonders großartigen Ansprüche: Ich möchte lediglich gesagt bekommen, warum man an mancher Stelle nur vermutet, während man sich an anderer Stelle doch offensichtlich sicher ist. Deine Erklärungsversuche haben mir noch nicht diese Disparität erleuchten können. So wie es sich mir zur Zeit darstellt, ist es wohl so, daß die Forschung einfach aus einer Laune heraus manchmal sagt: "Das ist Fakt" und manchmal genauso aus dem Bauch heraus "Naja, so genau weiß man's nicht" behauptet... --Zerofoks 20:02, 12 November 2005 (CET)

            Ich werde hier keine Theoriefindung veranstalten. Ich habe aus diverser Literatur alles zusammengesammelt, was es zu finden gab. Wenn es genauere Erklärungen gab, habe ich diese weitergegeben. Ansonsten nehme ich das hin, was derzeitiger Forschungsstand ist. Wenn keine genaueren Angaben im Artikel stehen, werde ich nicht vermuten. Aber ich werde es auch nicht weglassen. Jedoch ist es im Artikel durch die von dir bemängelten Formulierungen gekennzeichnet. Und ich werde mich hüten das so abzuändern, daß es wie gesichert aussieht. Nur nochmal soviel: Das sind keine Spekulationen - sondern wissenschaftliche Rekonstruktionen, die man vor allem über Vergleiche oder Logik geschaffen hat. Es ist ganz einfach und banal - es ist nicht möglich es anders zu machen. Ich lasse gerne mit mir über andere Formulierungen reden. Bei diesen geht es nicht. Und sollte das am Ende möglicherweise der Grund eines Scheiterns hier sein, muß ich damit Leben. Aber das ist jetzt die einzig mögliche Darstellung dieses Sachverhaltes. Ich kann es nicht ändern. Kenwilliams QS - Mach mit! 20:15, 12. Nov 2005 (CET)

            Ich will ja auch keine Theoriefindung. Ich möchte nur Begründungen, auch für bloß logische Rekonstruktionen. Das muß möglich weil nachvollziehbar sein. Wenn diese Begründungen nicht gegeben werden können, würde ich auch der Fachliteratur nicht vertrauen, wenn sie diese nicht vorweisen kann. Und ja, ich würde das dann rausnehmen oder zumindest umformulieren, so daß klar ist, daß (und auch warum und wie) selbst die aktuelle und professionelle Forschung in diesem oder jenen Punkt spekuliert oder meinetwegen auch konstruiert, d.h. daß die Forschung das eben an diesen Stellen nicht anders kann - aber bitte nicht so darstellen, als wären diese Vermutungen der Weisheit letzter Schluß. Der objektiv gehaltene Ton des Artikels wird in diesen Punkten einfach nicht einer sachlichen Darstellung der Forschungsergebnisse im Sinne des interessierten Lesers gerecht. --Zerofoks 20:29, 12. Nov 2005 (CET)

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            Neutral Neutral Schön, schon, das Literaturverzeichnis aber bitte nochmal nach den den Wiki-Regeln unter Wikipedia:Literatur formatieren. 132.230.108.15 13:56, 14. Nov 2005 (CET)

            Bitte was ist? Ein Scherz, oder? Kenwilliams QS - Mach mit! 14:04, 14. Nov 2005 (CET)

            Ne, kein Scherz: Das Literaturverzeichnis ist uneinheitlich! Mal mit Ort und Verlag, mal nur Ort. Das müsste vereinheitlicht werden. --132usw... 17:41, 14. Nov 2005 (CET)

            Zufrieden? Kenwilliams QS - Mach mit! 19:29, 14. Nov 2005 (CET)

            Jetzt

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            Pro

            Pro , aber bitte noch bei E. Sollberger, J.-R. Kupper (nur Paris wäre uneinheitlich) Verlag nachtragen und Vornamen wären auch bei den anderen Titeln noch schön. 132usw...

            Ich versuche es. Aber vor allem bei älteren Titeln ist es nicht immer leicht, sowas rauszufinden. Ich bemühe mich. Kenwilliams [[Wikipedia:Qualitätssicherung|<font color=#66CDAA>QS - Mach mit!</font>]] 11:52, 15. Nov 2005 (CET)
            Hat ne ganze Stunde gedauert - aber ich habe doch wirklich alle 5 Namen und den Verlag gefunden *g* Kenwilliams QS - Mach mit! 12:51, 15. Nov 2005 (CET)

            Dank an Lienhard Schulz, der den Artikel jetzt nochmal sprachlich überarbeitet hat. Kenwilliams QS - Mach mit! 19:44, 15. Nov 2005 (CET)

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            Pro

            Pro - als Laie bekommt man einen guten Überblick über Gudea. --Tolanor von Preto (Tolanor von Preto) Mach mit! 01:02, 17. Nov 2005 (CET)

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            Pro

            Pro Tut mir fast leid, dass ich diesen wunderbaren Artikel nicht so auf dem Schirm hatte, weil ich in Zamonien beschäftigt war :-) Vielleicht war ich auch ein wenig konsterniert angesichts der Exzellenzdiskussion, wie sie bis jetzt hier verläuft. Mein Eindruck ist, dass zum einen der Literaturverzeichnis-Kreuzzug von 132usw... und die ausführliche Diskussion von Zerofoks sicher beide ehrenwert sind, aber doch die Perspektive zugunsten von Nebensächlichkeiten verschieben. Zugegeben, ich bin kein Fachmann, aber zur Problematik, die Zerofoks aufmacht, fällt mir als erstes gleich das schöne Zitat ein: in some loftily esoteric sense that may of course be true, but.... Die Fragen für mich sind- ist es erheblich und wird hier nicht doch eine dem Kontext unangemessene, vielleicht sogar gänzlich unerfüllbare Anforderung an den Artikel gestellt? Vor allem scheint mir doch erwähnenswert, dass der Gudea-Artikel die Lesenswert-Diskussion mit Glanz&Gloria bestanden hat und seitdem noch verbessert wurde, wozu gewiss auch die beiden angesprochenen Mitdisputanten ihren Beitrag geleistet haben. Aber ist es nicht so, dass der Beitrag wirklich darin brilliert, einer Person einer längst vergangenen Epoche und ebendieser Epoche erstaunlich viel lebendige Facetten abzugewinnen? Dass angesichts der zeitlichen Distanz alle Fakten auf etwas wackeligen Beinen stehen, ist doch überhaupt nicht vermeidbar; wenn wir die Herangehensweise von Zerofoks konsequent anwenden, würden alle Beiträge zur Geschichte der alten Hochkulturen ziemlich dürr und hölzern ausfallen. Und es ist doch nun beileibe nicht so, dass Kenwilliams hier anhand historisch völlig ungesicherter Aussagen munter-fantasievoll drauflosschwadroniert, oder? -- Bottomline 06:08, 17. Nov 2005 (CET)

            Öhm, ich bin immer noch der Ansicht, daß Relativierungen begründet gehören. Andererseits hätte ich aber auch nichts dagegen, wenn der Artikel mit Exzellenz ausgezeichnet wird. Wollte nur alles an Kritik nochmal loswerden, was ich hatte. Ansonsten ist der Artikel ja tipptopp. --Zerofoks 19:31, 18. Nov 2005 (CET)

            Von mir ein (Laien)

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            Pro

            Pro . Wir reden hier über die ersten Hochkulturen der Menschheit. Dass vieles im Nebel der Geschichte verborgen bleibt, ist klar. Ich finde Kens Herangehensweise daher durchaus auch enzyklopädisch legitim, aus Fakten und (plausiblen) Mutmaßungen ein Bild des guten Gudea zu formen, das uns Leser umfassend informiert, ergänzt um ein vorbildliches Fazit, wie ich es mir für manch andere historische Person auch wünschen würde. Wenn Gudea nun noch sprachlich weiterhin mit etwas Wikipolitur auf Hochglanz bebracht wird, dann spricht für mich nichts gegen die Exzellenz. --DieAlraune [[Benutzer Diskussion:DieAlraune|<sup>(?!) </sup>]] 08:12, 17. Nov 2005 (CET)

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            Pro Habe mir noch extra noch einmal die Regeln durchgelesen, was ein exzellenter Artikel ausmacht und kann da nur sagen: ja der Artikel ist sehr gelungen. Als jemand, der (fast) vom Fach kommt, hätte ich zwar gerne Fussnoten, die gibt es in Wikipedia aber nicht. Zwei Sachen interessieren mich aber dennoch (eher persönlich), und immer wieder: Wie lange hat Gudea nun regiert, gibt es dazu Aufzeichnungen oder werden ihm in der Forschung pauschal ca. 20 Jahre zugeschlagen? Bei einigen der Statuen wird kein Standort angegeben. Woher sind diese Figuren überhaupt bekannt? Udimu 9:35, 17. Nov. 2005

            Die Regierungszeit kann nur geschätzt werden. Man hat zwar gewissen Anhaltspunkte für den Anfang der Regentschaft, weiß aber nichts über das Ende. Da kann mann nur wieder vergleichend sagen, dann und dann lebte er noch, dann und dann war er schon nicht mehr da. Problem dabei - aus der späteren Zeit ist wieder ertwas weniger Quellenmaterial bekannt. Es fehlen Konigsinschriften, die angeben, wann sein Nachfolger ihm auf dem Thron folgte. Und bei den Statuen ohne Ortsangabe konnte ich auch mit Nachforschungen nicht rausfinden, wo sie sich befinden. Möglicherweise im Irak (und wo sie dann dort nach den Chaos hinkamen, will ich lieber nicht wissen). Oder sie landeten im Kunsthandel. Man kann nur sagen, daß sie wohl eher nicht in einem der großen museen stehen. Irgendwie scheinen sie für die Forschung nach ihrer Auffindung "verschütt" gegenagen zu sein. Kenwilliams QS - Mach mit! 12:54, 17. Nov 2005 (CET)

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              Pro ganz klar, huhu Leute, der Mann hat vor mehr als 4000 Jahren regiert, da gibts leider nicht die hundertprozentigen Fakten mit je 10 Literaturquerverweisen und Hoffotograph; dann lieber auf die Unsicherheiten hinweisen, als eine Pseudogenauigkeit an den Tag legen --Geos 13:09, 17. Nov 2005 (CET)

              • pro - wie ich bereits in der Lesenswert-Kandidatur bemerkte halte ich als Laiwe den Artikel für sehr gut - auch nachdem ich ihn jetzt nochmals gelesen habe. Die sprachlichen Veränderungen haben ihm auf jeden Fall gut getan. -- Achim Raschka 13:17, 19. Nov 2005 (CET)

              • Erstmal noch neutral. Lesenswert ist der Artikel allemal, auch gut illustriert und angenehm frei von Rechtschreibfehlern, dazu solide Literatur- und Quellenhinweise, aber zu einem exzellenten Artikel fehlen für mich noch ein paar Kleinigkeiten; insgesamt ist der Stil an einigen Stellen noch etwas salopp, was zwar manchmal recht anschaulich ist, aber auch schonmal die Grenze des enzyklopädischen Stils streift; dann ist der Abschnitt über die Statuen für meinen Geschmack im Verhältnis zum Gesamtartikel etwas überproportioniert, auch wenn die zugegebenermaßen eine bedeutende Quelle sind; ich denke nicht, dass man Konjunktive und Formulierungen wie "es scheint" und "möglicherweise" in jedem Fall begründen muss - die Unsicherheiten etwa in der Chronologie oder im Verhältnis zu den Gutäern sind für mich ausreichend nachvollziehbar herausgearbeitet, in manchen Fällen eher noch Dinge als gesichert hinstellend, wo ich angesichts der dürren Quellenlage für diese Zeit noch Restzweifel hätte (z.B. die Identität Magan=Oman und Dilmun=Bahrain). Da lässt sich noch ein bisschen dran feilen, denke ich.--Proofreader 03:32, 29. Nov 2005 (CET)

              Also zumindest bei Magan und Dilmun kann ich dir entgegenkommen und das etwas neutraler formulieren. Kenwilliams QS - Mach mit! 23:17, 29. Nov 2005 (CET)

              Getan. Das mit den Statuen ist so eine Sache. Eigentlich habe ich mich schon kurz gefaßt und könnte da noch einiges mehr bringen. Es würde wiederum einen eigenen Artikel aber nicht lohnen, weil Statuen und Person in der Forschung verquickt sind und einander bedingen. Gudeaforschung fußt auf drei Säulen: Gudea, Gudea-Zylinder und Gudea-Statuen. Ich denke mal, das ganze wirkt auch mehr als esist, wegen der Tabelle. Vieleicht setzte ich mich mal drann, wenn ich die Muße habe und verkleinere das. Kenwilliams QS - Mach mit! 22:58, 30. Nov 2005 (CET)

              Harvard (Nammaha)

              Zu finden in Harvard (Nammaha). Frage: Was ist damit gemeint? Harvard University? Harvard (Massachusetts)? Harvard (Iowa)? Was ist Nammahe? Bitte exakten Link angeben. So zeigt es nur auf die BKL. Peter200 20:05, 31. Aug 2006 (CEST)

              Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Gudea von Lagasch und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).