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Gymnasium

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Der Artikel Gymnasium gehört zur Kategorie: Gymnasiales System, Bildung (Deutschland), Bildung (Schweiz), Mittelschule (Schweiz)

Ein Gymnasium (latinisierte Form des griechischen γυμνάσιον) ist eine weiterführende Schule. Der Beginn und die Länge der Ausbildung in einem Gymnasium hängt vom jeweiligen Schulsystem ab.

Historisches

Im alten Griechenland war ein gymnásion ein Ort der körperlichen und geistigen Ertüchtigung für die männliche Jugend, wobei der körperliche Aspekt aber im Vordergrund stand. In den Gymnasien wurde nackt trainiert, was noch in der Herkunft des Wortes wie auch bei Gymnastik von "gymnázesthai" (= mit nacktem Körper turnen) deutlich wird.

Die Anfänge des gehobenen Unterrichts der Neuzeit waren im Mittelalter Klosterschulen und Stadtschulen. Dabei handelte es sich meist um kirchliche Einrichtungen, die vor allem der Ausbildung angehender Priester dienten. In protestantischen Gebieten wurden mit der Reformation im 16. Jahrhundert häufig auch diese Schulen zu Lateinschulen umgestaltet. Die Schulaufsicht wechselte damit zu den Landesfürsten oder den Räten der Stadt. Hauptziel der Schulausbildung blieb weiterhin der Erwerb lateinischer Sprachkenntnisse.

Erst im 18. Jahrhundert wurden auch moderne Sprachen und Naturwissenschaften Unterrichtsfächer in der Schule.

Siehe auch: Liste der ältesten Schulen im deutschsprachigen Raum

Bundesrepublik Deutschland

In der Bundesrepublik Deutschland besteht das Gymnasium im Rahmen des dreigliedrigen Schulsystems. Andere Schulformen (z. B. Berufskollegs) benutzen die Bezeichnung Gymnasiale Oberstufe. Mit der Bezeichnung Höhere Schule war früher ausschließlich das Gymnasium gemeint; heute schließt die umgangssprachliche Bezeichnung auch andere Schulformen ein. Ein Gymnasium für Mädchen hieß früher Lyzeum.

In Deutschland beginnt das Gymnasium in den meisten Bundesländern mit der Klasse 5 (Sexta), in Berlin und Brandenburg nach Beendigung der sechsjährigen Grundschule. In Niedersachsen gab es seit Mitte der 1970er Jahre bis zum 1. August 2004 eine Orientierungsstufe in Klasse 5 und 6 für alle Schüler. Die Gymnasien begannen in dieser Zeit erst mit Klasse 7.

Die reguläre Dauer der Ausbildung an einem Gymnasium bis zum Abitur betrug in der Regel neun Schuljahre (Abschluss 13. Jahrgangsstufe). In einigen östlichen Bundesländern blieb es auch nach dem Beitritt zur Bundesrepublik bei 8 Schuljahren, Abschluss nach Klasse 12. Seit 2004 stellen auch die anderen Bundesländer auf das achtjährige Gymnasium um. In Rheinland-Pfalz gibt es seit dem Abiturjahrgang 2002 nach einer verkürzten Schulzeit das Abitur nach 12,5 Jahren Gesamt-Schulzeit.

Je nach Schulfinanzierung oder Personalaufwandsträger wird zwischen staatlichen, kommunalen und privaten (auch: kirchlichen) Gymnasien unterschieden. Von den privaten bzw. kirchlichen Gymnasien führen staatlich anerkannte zur Abiturprüfung, staatlich genehmigte dagegen nicht. Aufgrund der Schulfinanzierungsgesetze werden aber alle privaten Gymnasien zu etwa 85% aus öffentlichen Geldern finanziert.

In der DDR (1949–1990) gab es kein Gymnasium – an diese Stelle trat die Erweiterte Oberschule (EOS).

In Deutschland gibt es derzeit 3.139 Gymnasien (15 weniger als im Vorjahr) mit 2,32 Millionen Schülern (32.000 mehr als im Vorjahr). (Statistisches Bundesamt, Stand 2003/04) Die Schüler werden in 61.209 Klassen von 155.100 Lehrern (davon ca. 73 % Frauen) unterrichtet (Statistisches Bundesamt, Stand 2002/03).

Siehe auch: Deutsches Bildungssystem

Schweiz

In der Schweiz wird das Gymnasium in einigen Kantonen als Kantonsschule bezeichnet, in anderen aber als Gymnasium. Französischsprachige Kantone nennen das Gymnasium Gymnase, Collège (Kollegium) oder selten noch Lycée (Lyzeum) in Anlehnung an die französische Schulform. Siehe Kantonsschule.

In der Schweiz gibt es derzeit 170 Gymnasien mit 63.400 Schülern (Stand 2003). Seit 1993/1994 ist der Frauenanteil grösser als der Männeranteil und beläuft sich mittlerweile (Stand 2003/2004) auf 56 %. 2004 wurden rund 16.000 Maturitätszeugnisse ausgestellt (Daten IDES 2004/2005).

Siehe auch: Schulsystem in der Schweiz

Österreich

In Österreich wird der Teil der allgemeinbildenen höheren Schule (AHS), der humanistische Fächer als Schwerpunkt hat, als Gymnasium bezeichnet. Daneben gibt es das Realgymnasium und das wirtschaftskundliche Realgymnasium, bei denen die Unterschiede in den einzelnen Schwerpunkten jedoch nicht sehr groß sind.

Das Gymnasium ist in zwei Abschnitte mit jeweils vier Jahren gegliedert:

  • Unterstufe (5. bis 8. Schulstufe)
  • Oberstufe (9. bis 12. Schulstufe)

In einem Gymnasium werden sowohl Unter- als auch Oberstufe angeboten, in einem Oberstufenrealgymnasium nur die Oberstufe. Sowohl Unter- als auch Oberstufe sind in Klassen gegliedert. Die Nummerierung der Klassen beginnt üblicherweise mit jeder Schule neu, das heißt die 5. Schulstufe im Gymnasium entspricht der 1. Klasse.

Der Übertritt von der Hauptschule in ein Gymnasium ist möglich, wenn der Schüler die Fächer Deutsch, Mathematik und lebende Fremdsprache in der besten Leistungsgruppe besucht hat und alle anderen Fächer mit "befriedigend" (3) oder besser beurteilt wurden.

In der 5. Schulstufe wird als erste lebende Fremdsprache meist Englisch gelehrt. Im humanistischen und neusprachlichen Profil wird diese in der 7. Schulstufe durch eine zweite Fremdsprache ergänzt (Latein, Italienisch oder Französisch) oder man wählt jenen Schulzweig, der sich mehr auf Mathematik und die Naturwissenschaften bezieht (Realgymnasium). Die Unterstufe des Realgymnasiums entspricht von den Fächern her weitgehend der Hauptschule.

Zu Beginn der Oberstufe wird in allen Zweigen eine weitere Sprache angeboten - eine zweite Sprache im Realgymnasium, eine dritte in neusprachlichen und humanistischen Gymnasien. Dabei handelt es sich meist um die Sprachen Französisch, Italienisch, Latein oder Spanisch, im humanistischen Gymnasium Altgriechisch. Ab der 10. Schulstufe können die Schüler außerdem eigene Schwerpunkte setzen. Dazu müssen sie ein begrenztes Stundenkontingent in Wahlpflichtgegenstände investieren.

In der 11. und 12. Schulstufe können sich die Schülerinnen und Schüler üblicherweise zusätzlich zwischen den Fächern "Musikerziehung" und "Bildnerische Erziehung" entscheiden. Diese Entscheidung ist wichtig, wenn man in einem dieser Gegenstände maturieren will. In jenem Fach, das man nicht wählt, kann man auch keine Matura machen.

In den 1960er Jahren waren Bestrebungen im Gange die normale AHS auf neun Jahre auszudehnen. Dies wurde auch zwei Jahre durchgeführt. Dieses Vorhaben wurde dann aber wieder aufgegeben.

Eine Sonderform stellen in Österreich Gymnasien des Schultyps „Werkschulheim“ (Realgymnasium mit handwerklicher Ausbildung) dar, die in der gymnasialen Oberstufe eine parallele Handwerksausbildung vermitteln. (Wie z.B. das Werkschulheim Felbertal und das Evangelische Gymnasium mit Werkschulheim in Wien).

Die Notenskala in Österreich umfasst fünf Noten: sehr gut (1), gut (2), befriedigend (3), genügend (4), nicht genügend (5).

In Österreich gibt es derzeit 327 Gymnasien, Realgymnasien und Oberstufenrealgymnasien.

Siehe auch: Schulsystem in Österreich

Italien

Im deutschsprachigen Raum der Republik Italien, also in Südtirol, gibt es drei Arten von Gymnasium:

  • Das Humanistische Gymnasium legt seinen Schwerpunkt auf Sprachen.
  • Das Pädagogische Gymnasium hat seinen Schwerpunkt im Pädagogischen Bereich.
  • Das Realgymnasium hat seinen Schwerpunkt im Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Bereich.
Alle drei Gymnasien haben gemeinsam, dass sie eine gute Basis an Allgemeinwissen vermitteln, Latein lehren und auf ein weiterführendes Studium ausgerichtet sind.

Liechtenstein

Liechtenstein unterhält das Liechtensteinische Gymnasium.

Siehe auch: Schulsystem Liechtensteins

Frankreich

In Frankreich führt das sogenannte Lycée zum Baccalauréat, welcher für unterschiedlichste wissenschaftliche Fächer sowie berufliche Tätigkeiten herausgegeben wird. In Frankreich verfügen deshalb rund 40 Prozent der arbeitstätigen Bevölkerung über einen solchen Abschluss. Das Besondere am französischen System ist, dass der Baccalauréat trotz gymnasialer Ausbildung ein Universitätsschulabschluss ist: Die Abschlussprüfungen werden von der Universität geleitet, und die Prüfungsleistung hat erhebliche Konsequenzen auf das spätere Studium.

Niederlande

Siehe auch: Schulsystem in den Niederlanden

Fachrichtungen

Nach den Fachprofilen unterscheidet man traditionell das

  • Humanistische Gymnasium (kurz HG) mit Schwerpunkt bei den alten Sprachen (Latein, Altgriechisch). Das Interesse am altsprachlichen Unterricht nimmt zur Zeit wieder zu, Lehrer unterrichten teils fachfremd. (FAZ, 21. April 2006).
  • Neusprachliche Gymnasium (NG) mit Schwerpunkt bei den neuen Sprachen (früher auch Athenäum genannt) - siehe auch bilingualer Unterricht. Manchmal auch je nach erster Fremdsprache mit NGE (Englisch), NGL (Latein) oder NGF (Französisch) abgekürzt.
  • Mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium (MNG, früher: Realoberschule oder Oberrealschule, in Österreich Realgymnasium, in Bayern seit 2003: Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG), da Mathematik in allen Fachprofilen gleich intensiv unterrichtet wird)
Häufig sind das mathematisch-naturwissenschaftliche und neusprachliche Profil kombiniert. In manchen Bundesländern (zum Beispiel Nordrhein-Westfalen) ist diese Unterteilung offiziell aufgehoben und lebt höchstens insoweit fort, als einige Traditionsschulen im Rahmen der allgemeinverbindlichen Regelungen ein eigenes Profil pflegen, zum Beispiel nur Latein als erste Fremdsprache anbieten. In anderen Bundesländern werden die Fachprofile durch unterschiedliche Stundentafeln mit Leben gefüllt. In Bayern sind Humanistisches und Neusprachliches Gymnasium zum Sprachlichen Gymnasium zusammengefasst.

Spezielle Profile haben das

  • Europäische Gymnasium mit Schwerpunkt auf Sprachen, drei Fremdsprachen werden gelehrt, eine vierte ist als Wahlpflichtfach möglich
  • Musisches Gymnasium (MuG) mit Schwerpunkt auf Deutsch, Kunst und Musik mit einem Pflichtinstrument
  • Musikgymnasium
  • Sportgymnasium
  • Sozialwissenschaftliche Gymnasium (SWG)
  • Wirtschaftswissenschftliche Gymnasium (WWG)
sowie

Im Gegensatz zum Unterricht in den Gymnasien ist die Fachoberschule mit dem Abschluss der Fachhochschulreife oft praxisnäher und stärker berufsbezogen.

Gliederung

Der gymnasiale Bildungsgang gliedert sich in

Die Klassen 5-6 haben als in manchen Bundesländern als Orientierungsstufe einen Sonderstatus, der den Wechsel zwischen verschiedenen Schulformen erleichtern soll.

Nach überwiegender Nomenklatur gliedert sich die Sekundarstufe I in

In Österreich unterscheidet man ebenfalls nur Unterstufe (5-8) und Oberstufe (9-12). In Hessen dagegen heißen in offiziellen Texten die Klassen 5-10 Mittelstufe, da der Begriff Unterstufe als deutsche Übersetzung von "Primarstufe" angesehen wird. In Hamburg erstreckt sich die Unterstufe traditionell von der 5.-6.Klasse, daran schließ sich die Mittelstufe an.

Wer die 10. Klasse des Gymnasiums erfolgreich abschließt, erwirbt in einigen Bundesländern neben der Berechtigung zum Besuch der Oberstufe (Oberstufenreife) auch den mittleren Schulabschluss der Realschule (Mittlere Reife) ohne weitere Abschlussprüfung, in anderen Bundesländern muss dafür eine Externenprüfung an einer Realschule abgelegt werden.

Die Sekundarstufe II bildet die gymnasiale Oberstufe; sie ist als Kurssystem ausgestaltet.

Die Oberstufe enthält neben der 11. Klasse auch die Kollegstufe, in der die Schüler ihre Schwerpunkte auf ein Haupt- und ein Nebenfach legen können. Diese beiden Fächer werden auch mit besonderem Augenmerk in der Abiturprüfung abgefragt. Hauptvorteil der Schwerpunktsetzung ist für die meisten Schüler die Abwahl einer Fremdsprache oder einer Naturwissenschaft. In Rheinland-Pfalz nennt man die Oberstufe Mainzer Studien-Stufe, in der als Besonderheit die Leistungskurse schon ab Klasse 11 beginnen und ab 11/2 ins Abitur eingehen. Es gibt hier drei Leistungskurse von denen einer zum Abitur hin auf Grundkurs abgestuft wird.

Bezeichnungen der Jahrgangsstufen

An den deutschen Gymnasien wurden die Jahrgangsstufen 5 bis 13 (bzw. 12) des Gymnasiums mit absteigenden lateinischen Zahlwörtern bezeichnet, wobei von der Abschlussklasse aus gezählt wurde.

Diese Zählweise wird heute meistens nicht mehr praktiziert. Eine Ausnahme bildet Schleswig-Holstein.

Wissenswertes

Gymnasiallehrer werden in Österreich (bis 1918 auch im Deutschen Reich) meist mit "Professor" angeredet, obwohl diese Bezeichnung streng genommen pragmatisierten (verbeamteten) Lehrern vorbehalten ist. Diese Anrede war lange noch auch in Bayern üblich ("Klassprofessor"), ist aber nach 1968 allmählich untergegangen.

Siehe auch

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Gymnasium


Statistische Daten

ich hab mal die nichtvorhandenen statistischen Daten in Kommentarzeilen gesetzt. -- Fristu 14:30, 27. Aug 2003 (CEST)

Zusehr auf Bayern Bezogen

Also, ich finde es schade, dass dieser Artikel sehr auf Bayern bezogen ist. In Niedersachsen ist das alles sehr anders! Ich finde es zu verwirrend alle Punkte nocheinmal in einer anderen Version drunterzuschreiben. Das wäre zu unübersichtlich und zu lang. Ich würde vorschlagen, manche Sachen einfach wegzulassen. Was denkt ihr?

Devilygirly 18:26, 30. Sep 2003 (CEST)

Welche Sachen würdest du denn weglassen? Grundsätzlich bin ich eher dagegen Geschriebenes zu löschen, wenn es nicht fundamental falsch ist. Es gibt einige Leute, die Interesse haben sich nicht nur allgemein über Gymnasien zu informieren, sondern auch speziell über den Verlauf des Gymnasiums in einem Bundesland (z.B. Umzug in ein anderes Bundesland).
Es stimmt natürlich schon, dass es mit jedem hinzugefügten Bundesland etwas unübersichtlicher wird, aber warum sollte man diese Informationen nicht in eigene Artikel auslagern und referenzieren? Vorerst würde ich aber alles in einem Artikel belassen. Ein weiterer Absatz über den Verlauf des Gymnasiums in Niedersachsen verwandelt die Seite nicht gleich in ein Chaos ;-)
Ähnlich verhält es sich wohl mit dem Artikel über das Abitur, dass momentan auch wesentlich von der bayerischen Seite geprägt ist. Vielleicht erweitert jemand den Artikel um das Abitur in anderen Bundesländern, da momentan fast alle schulischen Angelegenheiten unter nicht in die Bundeszugehörigkeit fallen und deshalb nicht einheitlich geregelt sind... Leider!
Hirschi 11:08, 1. Okt 2003 (CEST)

Na dann werde ich mich mal an die Arbeit machen! ;-) Devilygirly
Apropos: Gilt meine Änderung von heute nur für Bayern?

G8

Warum steht in dem Artikel nur wenig über die Einführung von G8? Jubu 11:08, 8. Apr 2004
Weil zu dem damaligen Zeitpunkt noch relativ wenig über die G8 bekannt war und zum anderen weil "uns" dieses System nicht tangiert. Dazu sollte eigentlich noch etwas geschrieben werden, aber ich halte mich da zurück, weil mir in dem Punkt die Hintergründe fehlen. Vielleicht kannst du ja dazu etwas beitragen? - Hirschi 21:40, 8. Apr 2004 (CEST)

  • Vieleicht findet sich jemand, der aus einigen (guten) alten Versionen, zusammen mit der aktuellen Version den Artikel noch mal neu zusammensetzt und überarbeite - am besten Offline und ausdrucken. So eben mal was dazu schreiben.. . .. die Letzten Änderungen waren zwar kein Verlust, aber den Gewinn konnte ich auch nicht entdecken. -- Aineias 10:26, 29. Apr 2004 (CEST)
 - Die Schweiz ist ganz raus,

Ab sofort gibt es einen eigenen Artikel zum achtjährigen Gymnasium. --Maracuja 12:20, 17. Okt 2004 (CEST)

Die "klassischen" Bezeichnungen für Klassen

Könnte mal jemand die früher üblichen Bezeichnungen für die einzelnen Klassen in den Artikel übernehmen? Mir schwirren da noch so die Begriffe "Prima" "Sekunda" "Oberprima" oder so im Kopf rum. --Blubbalutsch 12:10, 29. Mai 2004 (CEST)

Danke an 134.60.220.1 für die klassischen Bezeichnungen! --Maracuja 14:02, 29. Aug 2004 (CEST)

Von mir auch Danke :-). --Blubbalutsch 14:32, 29. Aug 2004 (CEST)

Veraltet? An meiner ehem. Schule sind die Bezeichnungen noch heute üblich, andere Schulen der Umgebung müßte ich mal nachfragen. Ein_anderer_Name (nicht eingeloggt)

Herzliche Einladung

Der starke Bezug betrifft meiner Ansicht nach weniger Bayern als Österreich. Deshalb ist jeder Fachkundige eingeladen, die Balance zwischen den Gymnasien (auch den österreichischen und schweizerischen) herzustellen. Vielleicht sollte der allgemeine Teil (der für ALLE Gymnasien gilt) von einem speziellen Teil (gegliedert nach den einzelnen Bundesländern) getrennt werden.

--Maracuja 17:43, 15. Jul 2004 (CEST)

Gliederung: LKs und GKs

Ich finde, dass der letzte Teil von 'Gleiderung' über die verschiedenen Möglichkeiten zur Schwerpunktsetzung und zur Abwahl etwas zu speziell ist... Vor allem, was die Anzahl der zu belegenden Kurse angeht. Als Baden-Württemberger vermisse ich vor allem genaueres zur neuen Oberstufe. Bei uns wurden Begriffe wie Leistungs- und Grundkurs durch so wohlklingenden Namen wie 'Kernkompetenzfachfremdsprache' ersetzt! ;-) Da das ganze sowieso im Artikel Reformierte Oberstufe sehr ausführlich geschildert wird, fände ich, dass es sowieso vielleicht sinnvoller wäre, diesen Teil des Artikels zu streichen und stattdessen einen Verweis einzufügen. Diesen vielleicht auch etwas kontraproduktiven Schritt werde ich mir aber nicht anmaßen.. ;o) Ich füg jetzt mal nur einen Verweis ein! --DeCoolRuler 18:13, 21. Jul 2004 (CEST)

"frühere" DDR

Diese Bezeichnung ist sachlich totaler Quatsch. Leider ist sie aber zum offiziellen Sprachgebrauch gemacht worden. Logisch ist es, von einem "früheren" Objekt zu sprechen, wenn es unter anderem Namen noch existent ist. Das ist aber im Falle der DDR seit dem 3.10.1990 nicht der Fall. Die sogenannten Neuen Bundesländer jedenfalls sind auch territorial nicht deckungsgleich mit der DDR, von den gesellschaftlichen Verhältnissen und der vorhandenen Bevölkerung ganz zu schweigen. Sinnvoller wäre es, wenn überhaupt nötig, von der "damaligen" DDR zu sprechen, um den zeitlichen Bezug herzustellen, doch das geht auch anders. In der Regel weiss der normale Bürger, dass die DDR heute ein historischer Begriff mit konkretem Regional- und Zeitbezug ist, und wenn er's nicht weiss, kann er ja über die Verlinkung nachschlagen.
Im vorliegenden Fall kann man das ja mit der Zeiteingrenzung machen. HeBB 16:16, 14. Okt 2004 (CEST)

Ich bekenne mich schuldig, stimme Dir zu und bin mit der Änderung einverstanden. Das Wort 'ersetzt' ist in diesem Satz noch unglücklich. Faellt Dir dazu eine bessere Formulierung ein? Libelle63 16:57, 14. Okt 2004 (CEST)

Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, denn der offizielle Sprachgebrauch ist ja so unsinnig. Für das Wort "ersetzt" wüßte ich erst mal nichts Besseres, da die EOS ja anstelle des Gymnasiums eingerichtet worden war und das sagt das Wort ja aus. HeBB 08:05, 15. Okt 2004 (CEST)

Biotechnologisches Gymnasium

Kann mal jemand von der Fachgruppe diesen Artikel wikizifieren, sonst wird der nämlich gelöscht. -- Hunding 15:34, 22. Okt 2005 (CEST)

Älteste Gymnasien

Ich habe mal eine Liste der ältesten Schulen im deutschsprachigen Raum erstellt. Obwohl auch die nicht vollständig ist, sieht man dort, daß die Liste in diesem Artikel hier absolut zufällig zusammengestellt worden ist. M.E. sollte sie hier einfach weg. --Stullkowski 13:28, 9. Mai 2006 (CEST)

Moin Stullkowski,

Was ist dann aber mit der sicherlich ebensowenig sinnvollen Übersicht ältester Schulen in Österreich? Ich fand die Übersicht ältester Gymnasien in Deutschland schon sehr interessant, da mir nicht bekannt war, wann welche Schule gegründet wurde und mein ehemaliges Gymnasium zu den ältesten zählt. Mag diese Liste auch rein zufällig zusammengestellt worden sein, Schulen die bislang nicht dort aufgeführt waren könnten immer noch hinzugefügt werden.

Mit dem jetzigen Zustand ist ein Bruch im ganzen Artikel. Nach meiner Auffassung sollten die Übersichten für Deutschland und Österreich an den Schluß des Artikels "Gymnasium", und zwar nicht als Linkzeile, sondern als offen sichtbare Liste. Nur so kann das "Zufallsprodukt" auch Schritt für Schritt ergänzt werden.

Grüße, Eric

Den Bruch sehe ich natürlich auch. In die "Liste" wurde hier aber nur nach dem Zufallsprinzip eingetragen, so daß eine Schule aus dem 15. Jahrhundert als eine der zehn ältesten in Deutschland erschien. Ich habe die Liste deshalb rausgenommen, damit hier endlich mal ein Text entsteht. Solange dort nur eine Handvoll Schulen aufgezählt wurden, hat das das ja offensichtlich verhindert. Für Österreich und die Schweiz ist die Aufzählung wenigstens als Fließtext formuliert. Wenn ich die Zeit finde, schreibe ich was - in der Liste der ältesten Schulen im deutschsprachigen Raum habe ich auch schon einen ausführlichen Einführungstext geschrieben. Das ist ja eigentlich nicht so schwer... --Stullkowski 09:37, 30. Mai 2006 (CEST)


Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Gymnasium und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).