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Der Artikel Höhle gehört zur Kategorie: Geologie, Physische Geographie, Höhle
Eine Höhle ist ein natürlich entstandener unterirdischer Hohlraum, der groß genug ist, um von Menschen betreten zu werden und länger als fünf Meter ist. Diese Definition des Begriffs Höhle aus der Speläologie (Höhlenkunde) unterscheidet sich somit vom umgangssprachlichen Gebrauch.
Definition
Höhlen, im Sinne dieses Artikels, sind ausschließlich natürlich entstandene Hohlräume. Demnach sind künstlich durch Eingriffe des Menschen entstandene Hohlräume wie z. B. Bergwerke, Luftschutzstollen , Wohnhöhlen etc. keine Höhlen. In letzter Zeit wird dafür immer häufiger der Begriff Subterranea benutzt, der eigentlich von dem lateinischen Wort für unterirdisch abgeleitet ist, aber in dieser Form bisher zumeist im Englischen verwendet wird.Entstehung
Höhlen entstehen durch geologische Prozesse.Man unterscheidet:
- Primäre Höhlen: Darunter versteht man gleichzeitig mit dem sie umgebenden Gestein entstandene Höhlen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Lavahöhlen, oft kleinere Hohlräume, die durch Gasblasen in erstarrender Lava entstanden sind. Meist werden diese Hohlräume nur durch Zufall geöffnet. Es gibt aber auch viele Kilometer lange Lavahöhlen.
- Sekundäre Höhlen: Darunter versteht man Höhlen, die später als die das sie umgebende Gestein entstanden sind. Unter diese Kategorie fallen Höhlen, die durch Korrosion (chemische Verwitterung) und Erosion (mechanische Verwitterung) oder Tektonik (Bewegungen der Erdkruste bzw. von Gesteinsschichten) entstanden sind. Hier finden sich die Höhlen, die für den Höhlenforscher vorwiegend Objekte seiner Forschungen sind. Die meisten dieser Höhlen entstehen durch eine Kombination von Korrosion und Erosion, gelegentlich auch durch tektonische Einflüsse.
Hierbei kann man unterscheiden:
- Phreatische Höhlen: Diese sind gänzlich von Wasser ausgefüllt, z. B. Quellhöhlen.
- Aktiv vadose Höhlen: Diese sind noch regelmäßig von Wasser durchflossen, die Höhlenbildung in diesen Teilen ist noch nicht abgeschlossen.
- Inaktiv vadose Höhlen: Diese sind trocken, hier ist die Höhlenbildung abgeschlossen.
In großen Höhlensystemen, solchen mit großen Höhenunterschieden, kann man alle drei dieser Erscheinungsbilder antreffen. Die tiefsten Teile sind oft komplett unter Wasser, die mittleren Etagen sind von Wasser durchflossen und die höchsten sind trocken. Hier setzt auch der langsame Verfall der Höhle ein: Teile der Decke können einstürzen. Geschieht dies knapp unter der Erdoberfläche, so kann man dies an Hand von Dolinen (Einsturztrichter) erkennen.
Höhlenarten
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Die Höhle Ogof Craig A Ffynnon in Wales Bildherkunft |
Um Höhlen in Hinblick auf ihre Befahrbarkeit (und die notwendige Ausrüstung hierzu) zu klassifizieren kann man verschiedene Höhlenarten unterscheiden. In der Praxis sind viele Höhlen Mischungen aus diesen Arten.
- Horizontalhöhlen: Das Gangsystem ist überwiegend horizontal.
- Schachthöhlen: Das Gangsystem ist überwiegend vertikal.
- Wasserhöhlen auch Aktive Wasserhöhlen: Wesentliche Teile der Höhle werden ständig mit Wasser durchflossen. Das betrifft vor allem talnahe Höhlensysteme.
- Eishöhlen: Wesentliche (immer eingangsnahe) Teile der Höhle sind vereist. Das betrifft üblicherweise hochalpine Höhlen.
- Lavahöhlen: Dies sind Höhlen vulkanischen Ursprungs
- Gletscherhöhlen: Höhlen in Gletschern, sie entstehen durch Spaltenbildung und durch Schmelzwasser.
Weitere Höhlenarten wären z.B. Brandungshöhlen, Winderosionshöhlen etc.
Sogenannte Halbhöhlen sind zumeist nur durch Erosion entstandene Ausbrüche in Felswänden, welche nur sehr geringe Länge aufweisen. Meist ist für den Besuch solcher "Höhlen" nicht einmal eine künstliche Lichtquelle notwendig. Von großer Entfernung sehen solche Halbhöhlen oft aus wie Portale normaler Höhlen. Halbhöhlen wurden in früheren Zeiten auch gelegentlich als Wohnhöhlen benützt, bis in jüngere Zeiten auch von Jägern oder Wilderern.
Von einem Höhlensystem spricht man im Zusammenhang mit längeren Höhlen, bei denen man einen "Hauptgang" und einige "Nebengänge" unterscheiden kann. Auch wenn es gelingt, zwei oder mehrere Höhlen zusammenzuhängen, kommt diese Bezeichnung zum Tragen. In letzerem Fall bleiben zumeist die Namen der einzelnen Höhlen erhalten und man spricht dann beispielsweise vom "Bergerhöhlen-Platteneckeishöhlen-Bierloch-System", welches ursprünglich aus drei eigenständigen Höhlen im Tennengebirge in Salzburg bestand.
Rekorde
Die folgenden Daten sind möglicherweise nicht aktuell. Das liegt unter anderem daran, dass es oft länger dauert, bis Forschungsergebnisse publiziert werden. Da Höhlenforschung fast ausschließlich von Menschen betrieben wird, die dies in ihrer Freizeit ihrem Hobby nachgehen müssen, dauert auch die Auswertung und Dokumentierung der gewonnene Daten oft länger. Es ist üblich, Daten erst dann zu publizieren, wenn eine gewissenhafte Vermessung der entdeckten Höhlen bzw. Höhlenteile erfolgt ist. Nicht immer werden die erforschten Räume sofort vermessen.Auch sollten die genannten Rekorde nicht im sportlichen Sinn verstanden werden. Die Erforschung einer sehr langen Höhle kann sich, sofern sie eine größere Anzahl von Eingängen aufweist, wesentlich einfacher gestalten als die einer Höhle die wesentlich kürzer ist, aber nur eine einzige Zugangsmöglichkeit hat. Auch hat das Erforschen tiefer Schächte seit Einführung der Einseiltechnik seinen Schrecken verloren, jedenfalls von oben her. Andererseits stellt das Aufsteigen in einer Höhle von unten her immer noch extrem große Anforderungen an die Leistung der Forscher und die Menge des benötigten Materials.
Zur Zeit (November 2006) gilt als:
Längste Höhle der Welt: Mammut-Höhle, Mammoth-Cave-Nationalpark in Kentucky, USA, Länge rund 590 km
Tiefste Höhle der Welt: Voronya-Höhle in Georgien, Tiefe ca. 2164 m
Größte Eishöhle der Welt: Eisriesenwelt bei Werfen im Bundesland Salzburg, Österreich, Gesamtlänge ca. 42 km, der Eisteil hat eine Länge von ca. 1 km
Größter Höhlenraum der Welt: Sarawak-Chamber, mit einer Ausdehnung von ca. 600 m Länge, 400 m Breite und fast 100 m Länge in der Sarawak-Höhle auf Borneo
Tiefster Direktschacht der Welt: In der Jama Velebita, Kroatien, 513 m
Längste Höhle Deutschlands: Hölloch am Hohen Ifen in Bayern, ca. 9,7 km
Tiefste Höhle Deutschlands: Riesending am Untersberg in den Berchtesgadener Alpen in Bayern, 914 m
Längste Höhle Österreichs: Hirlatzhöhle am Dachstein in Oberösterreich, ca. 95 km
Tiefste Höhle Österreichs: Lamprechtsofen in den Leoganger Steinbergen in Salzburg, ca. 1600 m, Gesamtlänge ca. 50 km. Der Lamprechtsofen galt viele Jahre, bis zur Entdeckung seines oberen Einganges als "Höchste Höhle der Welt". Sein unterer Eingang ist fast der tiefste Punkt der Höhle.
Längste Höhle der Schweiz: Hölloch, Moutatal, Schwyz, ca. 194 km
Nutzung
Höhlen dienten, zumindest in Europa, nie dem dauerhaften Aufenthalt von Menschen etwa als Wohnstätte. Dazu sind die klassischen Höhlen zu kalt, zu feucht und möglicherweise auch zugig. Insofern sind Höhlenmenschen eine Fiktion. Gleichwohl wurden Höhlen von vorzeitlichen Menschen aufgesucht, weil sie sporadisch als Kultstätte genutzt, ggf. sogar dazu hergerichtet wurden. (Höhlenmalerei)Höhle als Motiv
Häufig tauchen Höhlen als Motiv in Mythen, Träumen oder Märchen auf. Nach der analytischen Psychologie in der Tradition Carl Gustav Jungs handelt es sich hierbei um eine besondere Ausprägung des sog. Mutterarchetyps.Literatur
- Ernst Waldemar Bauer: Wunderwelt der Höhlen. 2. überarbeitete Auflage 2002, ISBN 3-7628-0565-2
- Günter Behm-Blancke: Höhlen Heiligtümer Kannibalen. Hsrg. v. Dingsda-Verlag Querfurt, Leipzig 2005, ISBN 3-928498-86-X
Filme
- Planet Erde. Höhlenwelten. Großbritannien, Dokumentation, 45 Min. Ein Film von Alastair Fothergill, Produktion: BBC, 2006 (Inhaltsangabe der ARD)
- Wunder der Erde und weitere Filme von Ernst Waldemar Bauer
Siehe auch
- Durchgangshöhle
- Grotte
- Höhlenfund
- Höhlentauchen
- Mischungskorrosion
- Tropfstein
- Liste der Schauhöhlen in Deutschland
- Liste der Höhlen
Weblinks
- Verband der Österreichischen Höhlenforscher
- Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher
- Schweizer Gesellschaft für Höhlenforschung
- Liste der längsten und tiefsten Höhlen der Welt
- Liste der längsten und tiefsten Höhlen Deutschlands
- Michael Diefenbachs Homepage über Höhlenforschung
- Bibliographisches Bulletin der Speläologie (BBS) - stellt jährlich eine weltweite Übersicht über die speläologische Literatur dar.
Diskussion der Autoren über den Artikel: Höhle
Was ist mit Körperhöhlen ?? RolfS 15:27, 1. Nov 2003 (CET)
Re: Körperhöhlen
Aus meiner Sicht bräuchte man den Begriff Körperhöhlen hier nicht aufführen, da sie in keiner Relevanz mit dem eigentlichen Suchbegriff "Höhle" steht. --Clue4fun 05:29, 7. Aug 2004 (CEST)
Auflistung von Höhlen
Wie groß / darf der Umfang der Höhlenliste sein ? Nur die Größten, Bekanntesten ?? Wenn man hier tatsächlich "loslegt", dann wird der Umfang sicherlich zu groß werden. Aus dem Stehgreif könnte ich hier sicherlich 30 - 40 Höhlen aufführen, die sicher nennenswert währen. Schönes Wochenende --Clue4fun
Da die Liste der Höhlen inzwischen den Umfang der eigentlichen Information des Artikels weit übersteigt, werde ich sie in Liste der Höhlen auslagern. Die dortige Entwicklung bleibt abzuwarten. Ich würde erst mal nicht allzu restriktiv vorgehen und dort gegebenenfalls eine Untergliederung vornehmen. --Hans-Peter Scholz 14:05, 4. Apr 2005 (CEST)
Körperhöhlen & Auflistung von Höhlen
- den Bezug auf Körperhöhlen halte ich auch für irrelvant
- bei der Auflistung von Höhlen würde ich zumindest alle Schauhöhlen entfernen für die es keine Wiki-Seite gibt, da es hierfür eine sehr gute komplette Webseite gibt: http://www.showcaves.com/ge...
Speleo 19:05, 15. Dez 2005 (CET)
Höhlen auf anderen Himmelskörpern
Gibt es auf anderen Himmelskörpern Höhlen?
Es gab mal einen Vortrag von H.W. Franke über "Höhlen auf dem Mars".--Hoehlenfrank 18:56, 15. Dez 2005 (CET)
Schlotte
Bei Recherchen über Gipshöhlen bin ich -vor allem im Harzer Raum- immer wieder auf den Begriff der "Schlotte" gestoßen. So ist die Wimmelburger Schlotte westlich von Eisleben als längste Gipshöhle Deutschlands in den Statistiken geführt.
Weiß irgendjemand, wie der Begriff "Schlotte" exakt definiert ist? Ich bekomme es nämlich immer wieder mit widersprüchlichen Aussagen zu tun. Mit den im Artikel erwähnten "Kalkschlotten" jedenfalls haben die im Gipskarst entstandenen Schlotten offenbar nichts zu tun. ---Norbert 21:44, 26.März 2006
Ordnung
Habe einmal versucht etwas Ordnung in diesen Artikel zu bringen. Kann aber noch verbessert bzw. ergänzt werden... Blaumilch, 07. Nov 2006- Hallo Blaumilch, schön das sich jemand um den Artikel kümmert. Eine Frage: Lagerst du den Text aus, für einen anderen Artikel, oder hast du den Abschnitt nur gelöscht weil er nicht so rellevant für den Artikel ist? Gruß -- Rainer Lippert 20:36, 7. Nov. 2006 (CET)
- Ordnung ist in dem Artikel dringend nötig, aber: "...Höhlenforscher kaum von Interesse..." und deswegen gleich die komplette Systematik der Höhlen über Board werfen? Desweiteren wurden Fachbegriffe weggelassen usw. - der Artikel ist jetzt anders aber nicht besser! Sorry! Speleo 21:14, 7. Nov. 2006 (CET)
- Der Artikel ist nicht nur nicht besser, sondern sogar deutlich schlechter geworden. Ich plädiere daher für eine Wiederherstellung des Ursprungsartikels.Biss01 16:14, 8. Nov. 2006 (CET)
Aaaaalsooo: ich fand gerade die Systematik als sehr "Kraut und Rüben" durcheinander. Man kann sicher einiges, was ich jetzt weggelassen habe wieder hinzufügen, aber dann bitte übersichtlich und in einer geeigneten Reihenfolge. (Leider hab ich nicht ewig Zeit, sonst würde ich schon gemacht haben.) Ich bin außerdem eher der Meinung, man sollte den Artikel erst einmal eher "einfach", für den Laien leicht verständlich halten und Spezielleres auslagern. Ich lade alle Kritiker ein, selber geeignet weiterzuarbeiten! Dass der Artikel, so wie ich ihn (mühsam) umgestaltet habe "anders aber nicht besser" ist, kann ich insoweit nachvollziehen, als er sicher Erweiterungsbedürftig ist, dass er jetzt "schlechter" sein soll kann ich nicht gelten lassen. Nebenbei: Ein gutes Buch, auch was die Systematik anbelangt, ist das Buch über Höhlenkunde von Hubert Trimmel, leider hab ich es nicht mehr... Gruß, Blaumilch, 9. Nov. 2006
- Hallo Blaumilch oder Blaumich? Kleine bitte an dich vorneweg. Beiträge mit vier Tilden () Unterschreiben, fällt anderen dann leichter. Mir hat der Abschnitt Höhlenarten z.B. gut gefallen, hätte aber noch etwas ausgebaut gehört, dass es nicht so Absatzmäßig ist. Ich sehe aber auch, dass du heute wieder einige Ergänzungen gemacht hast. Es bietet sich unter Umständen auch an, wenn man die Absicht hat, einen Artikel komplett zu überarbeiten, diesen Zunächst auf eine Unterseite, in deinem Fall Blaumilch/Spielwiese zu kopieren, wo man ihn dann ungestört von anderen Benutzern, über einen längeren Zeitraum bearbeiten kann. Das ist nicht als Kritik gedacht, nur einen Hinweis. Ich selber mache so etwas auch auf meiner Unterseite. Viele Grüße -- Rainer Lippert 17:08, 9. Nov. 2006 (CET)
- das der alte Artikel nicht besonders war, sind wir uns ja einig. Aber: 1. Fachbegriffe wie vadose wurden ja erklärt - du lässt solche und andere vorhandene Informationen einfach unter den Tisch fallen 2. der Artikel lautet Höhle und nicht Höhlen in denen ich forsche z.B. "Brandungshöhlen, Winderosionshöhlen...kaum von Interesse" und "Primäre Höhlen...klassischen Höhlenforscher weniger interessant." - nicht neutral und sehr subjektiver Schreibstil. Speleo 17:27, 9. Nov. 2006 (CET)
Danke für die Rückmeldungen und Tipps. Die "Tilden" muss ich auf meiner Computertastatur erst suchen.... Dass mit "vadose" usw., da wollte ich erst nachschauen (in Trimmels Höhlenkunde - muss ich ausleihen) und mir ausserdem überlegen, wo ich das konkret einbaue. Zum Thema "nicht neutraler" Schreibstil: Die primären Höhlen (im Lavagesteinen) sowie Brandungshöhlen, Winderosionshöhlen sind meines Erachtens nach interessante Forschungsobjekte für Geologen, für "klassische" Höhlenforscher sind sie insoferne wenig interessant, als dass die halt sehr kurz sindund man dafür oft nicht einmal die Höhlenausrüstung (mit Licht etc.) braucht. (ich kenn ein paar Brandungshöhlen an der Südküste der Türkei, da bin ich einfach so durchgeschwommen...) Für den "klassischen" Höhlenforscher sind halt doch die ganz "normalen" (sekundären) Höhlen im verkarstungsfähigem Gestein. Wenn ich in die Höhlenkataster diverser Höhlenvereine schaue, da gehts eben doch zu praktisch 99,9% um eben solche.... Die meisten Höhlenforscher sind eben die "klassischen", dieses Wort habe ich deshalb gewählt, um mich eben nicht dem Vorwurf der Subjektivität auszusetzen. Gruß, Blaumilch (mit "l"), das nächste mal mit Tilden... 9. Nov. 2006
- Ich betrete auch nur noch Höhlen, wenn sie einige Kilometer lang sind. ;-) Aber hier gehts um die enzyklopädische Abhandlung von Höhle und dazu gehört die vollständige neutrale Gliederung aller Höhlen (und dazu gehören nunmal auch Brandungshöhlen usw.). Auch wenn die meisten ("klassischen") Höhlenforscher Karst-Forscher sind, so mußt du dich damit abfinden, das es auch andere auf dieser Erde gibt. Und erkläre mal bitte unseren Kollegen auf Island und Haiwaii das ihre kilometerlangen Lavahöhlen uninteressant sind (99,9% in deren Kataster). Viel Spass! Betrachte mal den Artikel Höhle nur als geologisches Objekt und nicht so aus der Sichtweise eines alpine Höhlenforschers. Dann siehts du schon was ich mit neutral meine. Speleo 00:03, 10. Nov. 2006 (CET)
- Hallo Blaumilch, dachte mir auch "Blaumilch", da du aber oben mit "Blaumich" unterschrieben hast, habe ich eben Nachgefragt. Die Tilden befinden sich zwischen dem "Ü" und der Enter/Return-Taste. Musst du mit "Alt Gr" ansteuern. Gruß -- Rainer Lippert 20:03, 9. Nov. 2006 (CET)
Danke, bei mir ist die Tilde mit der Tastenkombination alt und n ansteuerbar (habe einen Mac), nach längerem Ausprobieren hab ichs endlich entdeckt. Werde jetzt probieren ob es geht! .... ohje, geht nicht, naja, werde versuchen, mich anderweitig schlau zu machen.... Gruß, B.
- Hallo Blaumilch, die Absicht war gut, das Ergebnis leider weniger. Von daher kann ich der Kritik von Speleo nur zustimmen. Wer den Artikel über "Höhlen" in einer Enzyklopädie liest, muss auch die Begriffe "vados" oder "phreatisch" im Zusammenhang mit der Höhlensystematik erläutert bekommen. Diese einfach wegzulassen, halte ich - gelinde ausgedrückt - für problematisch. Wer von den Lesern keine Fachausdrücke mag und sich nicht sonderlich für die Höhlenklassifizierung interessiert, scrollt eben weiter. Aber einfach rauswerfen?
- Auch die anklingende Subjektivität gefällt mir nicht. Ob jemand Brandungshöhlen interessant findet oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. In einer Enzyklopädie sollten solche Wertungen nicht auftauchen (Ich zum Beispiel finde Brandungshöhlen durchaus nicht uninteressant).
- Bedenklich finde ich auch, dass Du es Dir mit dem Hinweis "Man kann sicher einiges, was ich jetzt weggelassen habe wieder hinzufügen, aber dann bitte übersichtlich und in einer geeigneten Reihenfolge. (Leider hab ich nicht ewig Zeit, sonst würde ich schon gemacht haben.)" doch ein wenig leicht machst. Wenn Du Dir die Zeit nimmt, einen Artikel zu verändern, muss Du Dir doch auch die Zeit nehmen können, auf Anmerkungen und Kritik zu reagieren und die erforderlichen Nachbesserungen entsprechend vorzunehmen...Biss01 14:49, 10. Nov. 2006 (CET)
Guuuut, ich werde sicher nachbessern (hatte ich von anfang an vor). Hoffe dass ich diese woche trimmels "höhlenkunde" bekomme, da ich doch vorher einige spezielle sachen nachschlagen möchte. Mich hat an dem ursprünglichen artikel nur der "kraut und rüben zustand" so gestört, dass ich vielleicht etwas zu schnell geschossen habe. Gruß, --Blaumilch 11:19, 13. Nov. 2006 (CET)


