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Der Artikel Habsburg gehört zur Kategorie: Habsburger
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Flagge der Habsburger. Sie wurde bis zum Österreich-Ungarischen Ausgleich auch als Flagge des Kaisertums Österreich verwendet, danach Flagge der österreichischen Reichshälfte in Österreich-Ungarn Bildherkunft |
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„Habsburger Pfau“ mit den Wappen der Herrschaften des Hauses Habsburg, 1555 Bildherkunft |
Die Habsburger sind ein führendes europäisches Adelsgeschlecht. Mitglieder der Dynastie herrschten jahrhundertelang über Österreich, Schlesien, Böhmen und Ungarn. Neben den Luxemburgern stellten sie die meisten römisch-deutschen Könige des Spätmittelalters. Von 1438 bis 1740 gehörten alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches dem Haus Habsburg an; von 1745 bis 1806 dem Haus Habsburg-Lothringen. Im 16. und 17. Jahrhundert herrschte das Geschlecht auch über die Königreiche Spanien und Portugal, im 18. und 19. Jahrhundert über das Großherzogtum Toskana und andere Teile Oberitaliens. Von 1804 bis 1918 stellten die Habsburger die Kaiser von Österreich. Als Stammsitz des Geschlechts gilt die Habsburg im Aargau (Schweiz).
Geschichte
Frühe Habsburger
Rekonstruktion
Die früheren Generationen der Habsburger lassen sich einerseits nur auf Grund genealogischer Aufzeichnungen rekonstruieren, die 1160 erstellt worden sind, und andererseits auf Grund eines gefälschten Testamentes eines Werner I. (*1030; †1096). Gefälscht daher, weil das Testament auf 1027 datiert ist; jedoch vermutlich um 1085 geschrieben wurde. Habsburgische Stammbaumforscher arbeiteten schon um 1500 komplette Stammbäume von ihrem Geschlecht aus. Diese frühen Genealogien führen römische Adlige, Priamos von Troja (Sohn Jupiters) oder König Artus als direkte Vorfahren an. Daher sind derartige Angaben mit „äußerster Vorsicht zu genießen“.Stammväter
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Stammbaum der Habsburger Bildherkunft |
Guntram der Reiche (†973) soll nach den 1160 erstellten Stammbäumen der Acta Murensia der Stammvater sein. Eine andere Quelle erwähnt einen Guntram, der Graf am Oberrhein gewesen sein soll. Wenn es die gleiche Person ist, dann könnten die Habsburger aus dem elsässischen Herzogsgeschlecht der Etichonen mit Besitz im Elsass und im Breisgau kommen.
Von Guntram dem Reichen ist dokumentiert, dass er einen Sohn namens Lanzelin oder Kanzelin, Graf von Altenburg (im heutigen Kanton Aargau, oder vielleicht Altenburg im Klettgau), hat. Er wird mit einem Landolt, Graf im Thurgau, in Verbindung gesetzt. In neuerer Zeit wird jedoch immer mehr gezweifelt, ob diese dieselben Personen seien.
Um 1027 gründete der Enkel Guntrams Radbot (*985; †1045) das Benediktinerkloster Muri, sein Bruder Rudolf das im Oberelsass sich befindende Kloster Ottmarsheim. Als Herrschaftsmittelpunkt wurde um 1020 von Radbot oder von einem Werner I. (*1030; †1096) die Burg Habsburg, welche sich in der gleichnamigen heutigen Schweizer Gemeinde Habsburg befindet, errichtet. Die Habsburger hatten auch weitere Burgen errichtet. Otto, Graf von Habsburg (†1111) war der erste der Familie, der sich von Habsburg nannte. Im 11. und 12. Jahrhundert bauten die Habsburger ihre Territorien aus. Sie erwarben Vogteien und Grafschaftsrechte. Sie wurden so Landgrafen im Oberelsass und Vögte des Straßburger Hochstifts und beanspruchten das Erbe der Kyburger, so dass sie Ländereien im Zürigau, in Schwyz, Unterwalden, im Aargau und in Uri erobern konnten.
Linienteilung und Aufstieg zum König
Die erste Hausteilung fand im frühen 13. Jahrhundert statt. Albrecht IV. war der Begründer der älteren Linie und Rudolf III. der der Habsburg-Laufenburgischen Linie. Durch die Konkurrenz entstand eine räumliche Trennung. Obwohl Rudolf III. nicht zu einer Nebenrolle verdammt wurde, gelang es ihm nicht, ein eigenes Herrschaftszentrum in der Innerschweiz aufzubauen. Spätere Versuche wurden häufig von der älteren Linie durchkreuzt.Der Sohn Albrechts IV. Rudolf IV. dagegen konnte sein Reich systematisch ausbauen. Er konnte seine Herrschaft auf den Schwarzwald ausdehnen. Durch das Kyburger Erbe konnte er zudem die Ost- und Nordostschweiz für sich beanspruchen. Er wurde zu einem mächtigen Herren in Südschwaben. Seine Ernennung zum römisch-deutschen König 1273 als Rudolf I. besiegelte seinen Erfolg.
Nach der Wahl Rudolfs I. zum römisch-deutschen König etablierten die Habsburger mit dem Erwerb der Herzogtümer Österreich und Steiermark (durch Belehnung der Söhne Rudolfs) eine bedeutende Hausmacht. Mit weiteren Gebietszuwächsen im Osten und dem Verlust der althabsburgischen Besitzungen in der Schweiz im 14. und 15. Jahrhundert verlagerte sich das Machtzentrum endgültig in das österreichische Gebiet.
Die Habsburg selbst ging 1415 an die Eidgenossen. Dennoch blieben die Beziehungen der Habsburger zu ihrem früheren Kernland eng. Dies zeigte sich unter anderem am Kloster Muri und an der Abtei Königsfelden.
Europäische Großmacht
Das Fürstenhaus Habsburg war für mehrere Jahrhunderte das dominierende Adelsgeschlecht in Mitteleuropa; es stellte von 1282 bis 1453 die Herzöge und von 1453 bis 1780 die Erzherzöge von Österreich.Die Nichtberücksichtigung im Kreis der Kurfürsten in der Goldenen Bulle veranlasste Herzog Rudolf IV. 1358/59 zu einer Fälschung, dem Privilegium Maius, in dem er den Erzherzogstitel, der später für die Habsburger charakteristisch wurde, für sich beanspruchte.
Nach der Wahl König Albrechts II. 1438 stellten die Habsburger - mit Ausnahme Kaiser Karls VII. (1742–1745) - alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bis zu dessen Ende 1806.
Glückliche Familienverbindungen und unvorhersehbare Todesfälle brachten den Habsburgern im auslaufenden 15. Jahrhundert das Herzogtum Burgund und danach die Kronen Spaniens, Königreich Böhmens und das Königreich Ungarn. Mit den Nachfolgern von Kaiser Karl V. teilten sich die Habsburger in eine spanische und in eine deutschsprachige Linie. Nach dem Erlöschen der spanischen Linie konnten die österreichischen Habsburger nur einen kleinen Teil des spanischen Erbes gewinnen. 1740 starb auch die österreichische Linie und somit die Dynastie im Mannesstamm aus. Durch die Ehe der Erbtochter Maria Theresia mit Franz Stephan von Lothringen nannte sich die Dynastie nun aufgrund der Pragmatischen Sanktion "Habsburg-Lothringen." Diese Linie regierte von 1765 bis 1806 das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.
1804 errichtete Kaiser Franz II. (I.) das österreichische Kaisertum bzw. Kaiser Franz Joseph I. ab 1867 die Österreichisch-Ungarische Monarchie, die mit dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 zerfiel.
Österreichisches Kaiserreich
1804 begründete Kaiser Franz II. als Franz I. das Kaisertum Österreich als eine Reaktion auf die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im Zuge der napoleonischen Expansion (Rheinbund) und zum Erhalt seiner Kaiserwürde.
Habsburger nach 1918
Familienoberhaupt ist seit dem 20. November 1930 Otto von Habsburg (* 1912), der älteste Sohn von Kaiser Karl I. (1887–1922).Genealogie
Vorfahren
Habsburgische Stammbaumforscher arbeiteten schon um 1500 komplette Stammbäume von ihrem Geschlecht aus; diese zeigten, dass römische Adlige, Priamos von Troja (Sohn Jupiters) oder König Artus ihre direkten Vorfahren seien. Daher sind diese Angaben mit Vorsicht zu genießen. Historisch fundierte Ergebnisse über die Stammbaumverhältnisse sind nicht vorhanden. Einzig die Namen lassen sich belegen.- Guntram der Reiche (†973; nicht verifizierbar)
- Lanzelin von Altenburg (†991, erwarb gewaltsam Ländereien, worauf die Burg Habsburg gebaut wurde)
- Radbot (*985; †1045, mutmaßlicher Erbauer der Burg Habsburg); Gattin war Ita von Lothringen
- Werner I. (*1030; †1096)
- Otto, Graf von Habsburg (†1111, nannte sich um 1100 zum ersten Mal als von Habsburg)
Herzöge von Österreich
siehe dazu die Liste der Markgrafen und Herzöge von Österreich im Mittelalter sowie die Listen der Habsburgischen Nebenlinien in Innerösterreich und Tirol.Römisch-deutsche Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg
- Rudolf I., König 1273, † 1291
- Albrecht I., König 1298, † 1308
- Friedrich der Schöne, König 1314, † 1330
- Albrecht II., König 1438, † 1439
- Friedrich III., König 1440, Kaiser 1452, † 1493
- Maximilian I., König 1486, Kaiser 1508, † 1519
- Karl V., König 1519, Kaiser 1520, abgedankt 1556, † 1558
- Ferdinand I., König 1531, Kaiser 1556, † 1564
- Maximilian II., König 1562, Kaiser 1564, † 1576
- Rudolf II., König 1575, Kaiser 1576, † 1612
- Matthias, König u. Kaiser 1612, † 1619
- Ferdinand II., König u. Kaiser 1619, † 1637
- Ferdinand III., König 1636, Kaiser 1637, † 1657
- Ferdinand IV., König 1653, † 1654
- Leopold I., König u. Kaiser 1658, † 1705
- Joseph I., König 1690, Kaiser 1705, † 1711
- Karl VI., König u. Kaiser 1711, † 1740
Römisch-deutsche Kaiser und Könige aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Franz I. Stephan, König u. Kaiser 1745, † 1765
- Joseph II., König 1764, Kaiser 1765, † 1790
- Leopold II., König u. Kaiser 1790, † 1792
- Franz II., König u. Kaiser 1792, abgedankt 1806, † 1835
Österreichische Kaiser aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Franz I., Kaiser 1804–1835
- Ferdinand I., Kaiser 1835–1848 (abgedankt, † 1875)
- Franz Joseph I., Kaiser 1848–1916
- Karl I. Kaiser 1916–1918 (1918 Ausrufung der Republik, jedoch keine Abdankung, † 1922)
Könige von Spanien aus dem Haus Habsburg (Casa de Austria)
- Philipp I. 1504–1506 (König von Kastilien)
- Karl I. war Karl V. (HRR) 1516–1556
- Philipp II. 1556–1598
- Philipp III. 1598–1621
- Philipp IV. 1621–1665
- Karl II. 1665–1700
Die spanischen Habsburger als Könige von Portugal
- Philipp I. (Filipe I.) war Philipp II. (Spanien) 1556–1598
- Philipp II. (Filipe II.) war Philipp III. (Spanien) 1598–1621
- Philipp III. (Filipe III.) war Philipp IV. (Spanien) 1621–1640
Großherzöge der Toskana aus dem Haus Habsburg-Lothringen
- Franz Stephan 1737–1765
- Leopold I. war Leopold II. (HRR) 1765–1790
- Ferdinand III. 1790–1800, 1814–1824
- Leopold II. 1824–1849, 1849–1859
- Ferdinand IV. 1859
Herzöge von Modena aus dem Haus Habsburg-Lothringen bzw. Habsburg-Este
Herzogin von Parma aus dem Haus Habsburg-Lothringen
Kaiser von Mexiko aus dem Haus Habsburg-Lothringen bzw. Habsburg-Iturbide
Kaiserin von Brasilien aus dem Haus Habsburg-Lothringen
Maria Leopoldine, geborene Erzherzogin von Österreich, Tochter von Kaiser Franz II./I. und dessen 2. Gemahlin Maria Theresia von Neapel - Sizilien (1797-1826)
Literatur
- Die Habsburger. Ein biographisches Lexikon, Brigitte Hamann (Hrsg), Wien/München 1996 (3.Auflage).
- Die Habsburger. Eine Europäische Familiengeschichte, Brigitte Vacha (Hrsg.), Graz/Wien/Köln 1992.
- Richard Reifenscheid: Die Habsburger in Lebensbildern. Von Rudolf I. bis Karl I., Wien 1990 (4. Auflage).
- Karl Vocelka/Lyenne Heller: Die Lebenswelt der Habsburger, Kultur- und Mentalitätsgeschichte einer Familie, Graz/Wien/Köln 1997.
- Karl Vocelka/Lyenne Heller: Die private Welt der Habsburger. Leben und Alltag einer Familie, Graz/Wien/Köln 1998.
- Adam Wandruszka: Das Haus Habsburg. Die Geschichte einer europäischen Dynastie, Wien 1989 (7.Auflage).
- Heinz-Dieter Heimann: Die Habsburger - Dynastie und Kaiserreiche, München 2004 (2. Auflage).
- Henry Bogdan: Histoire des Habsbourg : des origines à nos jours. Paris : Perrin, coll. « Tempus », n° 107, 2005. 425 pp., 18 cm. ISBN 2-262-02376-X.
Siehe auch
- Liste der römisch-deutschen Herrscher
- Stammtafel der Habsburger
- Kaiser von Österreich
- Liste der ungarischen Herrscher
- Liste der böhmischen Herrscher
- Liste der Herrscher Spaniens
- Liste der Herrscher der Toskana
- Liste der Herrscher von Parma
- Genealogisches Handbuch des Adels
- Österreichische Kaiserhymnen
- Habsburg (Burg), die Burg der Habsburger in der Gemeinde Habsburg, Schweiz
- Habsburg-Laufenburg, eine Seitenlinie im 13. und 14. Jahrhundert.
- Habsburger Lippe
Weblinks
- Artikel Habsburg, von im Historischen Lexikon der Schweiz
- „Erzherzog Dr. Otto von Habsburg“ (Autorisierte Ehrenseite)
- Die frühen Habsburger
- Stammbaum der Habsburger (bis Maria Theresia)
- The Hapsburg Monarchy (Wickham Steed, 1913)) eLibrary Austria Project (englisches E-Book)
- Stammtafel der Habsburger in der Renaissance in Bildern
als:Habsburger
Diskussion der Autoren über den Artikel: Habsburg
Schwarz-gelbe Flagge der Habsburger - wer kann das bestätigen? Zumindest die Flagge Österreichs ist meines Wissens seit dem 13. Jahrhundert das heute noch bekannte rot-weiß-rot. Ansonsten kenne ich als Wappenschild der Habsburger den roten Löwen auf goldenem Grund. --Beckstet 18:36, 31. Jul 2005 (CEST)
- Schwarz-gelb sind die Farben der Habsburger siehe hier unter Österreich [LINK] mfg --Menze 14:27, 3. Aug 2005 (CEST)
- Meines Wissens nach war Schwarz-Gelb die Farben des Heiligen Römischen Reichs. Als dann
- Kaiser Franz II. 1806 das HRR faktisch auflöste, blieb die Reichsflagge beim Haus Habsburg. --Trutzi 11:23, 8 November 2005 (CET)
Die Farben der Habsburger waren rot-gold. Sie leiten sich aus dem Wappen der Familie Habsburg ab: ein roter, blau bekrönter und bewehrter Löwe in Gold.
Die Fraben schwarz-gold gehen tatsächlich auf das Heilige Römische Reich zurück, und zwar auf dessen Wappen: ein schwarzer Doppeladler in Gold. Nach der Auflösung des Reichs 1806 behielten die Habsburger den schwarzen Adler im goldenen Feld als Wappen bei und belegten ihn mit den Wappen ihrer Territorien. Bis 1918 war die Fahne (nicht das Wappen!) des österreichischens Teils der Monarchie (ausgenommen Ungarn) schwarz-gold. Ausgenommen davon war die Marinefahne die rot-weiß-rot/grün war. Die Fahne der österreichischen Reichshälfte darf nicht mit dem Wappen des Erzherzogtum Österreich bzw. dem Haus Österreich (die Herrscherfamilie über Generationen) verwechselt werden. Die waren natürlich immer rot-weiß-rot. So zeigte der Mittelschild des kleinen und mittleren Wappen der Monarchie: Habsburg (der rote Löwe in Gold) - Österreich (rot-weiß-rot)- Lothringen (in einem schrägrechts balken drei rote Adler in Gold).
Sparte 10. Dezember 2005, 21:36
ROT-WEISS-ROT war nur die Kriegsflagge, die bei kriegerischen Auseinandersetzungen geführt wurde, wie zB auf den Kriegsschiffen von Admiral Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lizza. Rot-weiss-rot stammt von den Kreuzzügen wo irgend ein österr. Herzog vor Accon so viele Heiden gemetzelt hat, dass nur noch die Stelle wo der breite Waffengürtel war weiss blieb, also ziemlich martialisch die Geschichte. Die imperialem Farben des Österreichischen Kaiserreiches waren Jahrhundertelang Schwarz-Gold(Gelb) und dazu der Doppeladler. Man muss die Hausfarben der Habsburger mit jenen des Herzogtums Österreichs und jenen des österreich/ungarischen Kaiserreiches auseinanderhalten. Die Farben Deutschlands, das es bekanntermassen erst seit Ende des 19.Jhdts gibt (und dessen zertrittene Füstenhäuser 300 Jahren lang der österr.Kaiser zum Kaiser des hl.röm.Reiches deutscher Nationen gewählt hatten) waren SCHWARZ-WESS-ROT. Schwarz-rot-gold wurde im übrigen auch von der österreichischen Marine im 19.Jhdt geführt, als sie zB die Preussen gegen die Seeblokade der Dänen verteidigt hatten. Die heutige deutsche Flagge wurde später dann halt mangels historischer Identität von den Habsburgern annektiert, um etwas hl.deutsches Reich Touch vorzugaukeln, und auch noch mit einem (einköpfigen) Bundesadler garniert. Genauso wurde einfach die Melodie der alten österreichischen Kaiserhymne (die eine Text wie "god save the queen" hatte) in die derzeitige deutschen Bundehymne umfunktioniert. ROT-WEISS-ROT war nur die Kriegsflagge, die bei kriegerischen Auseinandersetzungen geführt wurde, wie zB auf den Kriegsschiffen von Admiral Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lizza. Der vorstehende Beitrag stammt von 193.171.77.1 - Du solltest deine Beiträge mit vier Tilden unterschreiben; außerdem wurde der Beitrag ans Ende der Diskussion verschoben, da er mitten in die Diskussion hinein platziert wurde und man dieser dann nicht mehr folgen kann. --Neroclaudius 15:38, 29. Aug 2006 (CEST)(CEST)
Ich möchte dich bitten, bei Diskussionen die Gepflogenheiten einzuhalten (Unterschrift, Reihenfolge). Der Erläuterung von Sparte ist eigentlich nichts hinzuzufügen, dein leger gehaltener Vortrag strotzt aber nur so von Fehlern: Rot-Weiss-Rot und Akkon/Blut/Gürtel etc. ist nur ein Legende; jahrhunderte lang waren Schwarz und Gold die imperialen Farben des Öst. Kaiserrreiches: dieses gab es nur 114 Jahre; Öst.-Ungarn war zusammen kein Kaiserreich; nur Kurfürsten nicht alle deutschen Fürsten wählten seit 1356 d. Kaiser; Schwarz-Rot-Gold gab es seit den Befreiungskriegen, Schwarz-Weiss-Rot ist die Farbe des Nordeutschen Bundes und des Deutschen Kaiserreiches (ab 1871); die schwarz-rot-gold Flagge wurde nicht von den Habsburgern annektiert, sondern der deutsche Krieg war im rechtlichen Sinn eine Bundesexekution des deutschen Bundes (unter der Präsidialmacht Österreich), der diese Flagge hatte. Zu diesem dubiosen Geschwätz über die Hymne, siehe Österreichische Kaiserhymnen. Letztendlich bringen uns solche Diskussionsbeiträge, die zu allem ihr Geschwafel dazugeben, aber fachlich entweder ungenau (weil man einen legeren unwissenschaftlichen Ton wählt: touch, vorgaukeln usw.) oder völlig falsch, sind nicht weiter. -- Neroclaudius 16:07, 29. Aug 2006 (CEST)
Wäre schön, wenn jemand, der sich mit der neuen Namensvergabe für die Artikel der Herrscher auskennt, hier mal aktualisieren würde.
Ist vor mir wirklich keinem aufgefallen, daß die Ländernamen teilweise grotesk falsch übersetzt waren? Übrigens hatte auch die englische Originalseite Fehler (maclemo)
Woher ist »Erzherzog Dr. Otto von Habsburg« ein Erzherzog? Hat er in irgendeine Adelsfamilie eingeheiratet?
Also im Ernst: nach §2 des Gesetzes »vom 3. April 1919 über die Aufhebung des Adels, der weltlichen Ritter- und Damenorden und gewisser Titel und Würden« in seiner geltenden Fassung ist die Führung aufgehobener Adelsbezeichnungen mit einer Geldstrafe bis zu 20 000 Kronen oder Arrest bis zu sechs Monaten bedroht.
- Jetzt ist er wohl kein Erzherzog mehr, aber bis 1919 war er einer, also ist die Benennung nicht ganz falsch. --
– HokanomonoHokanomono 10:27, 17. Apr 2004 (CEST)
Der Eingangstext wurde von mir überarbeitet bzw. m.E. sinnvoll erweitert. Epsonl
Da er deutscher Staatsbürger ist, darf er sich nach deutschem Recht diesen Titel geben, was natürlich keine Sonderstellung zu folge hat. 213.47.242.14 20:00, 8. Jun 2005 (CEST)
- Darf er nicht. Bei "uns" ist er als Otto von Habsburg bekannt. Titel wie Herzog usw. wurden in Deutschland Teil des Nachnamens; siehe etwa Ernst August Prinz von Hannover oder Otto Graf Lambsdorff. --62.143.116.43 20:56, 6. Mär 2006 (CET)
Vielleicht sollte sich hier jemand mal wirklich mit dem Thema befassen!
Otto wählte bereits in den 50er Jahren als Künstlernamen "Otto von Habsburg" und ist unter diesem Namen auch 20 Jahre im Europa-Parlament gewesen.
Lediglich in der "Republik" Österreich wird dieses von vielen nicht akzeptiert.
Aber selbst Bundeskanzler Schüssel sprach ihn am 20.11.2002 mit "Otto VON Habsburg" an, Kardinal Schönbohm und Valery Giscard d´Estaing sogar mit "Kaiserliche Hoheit". Nur ein paar Habsburg-Kannibalen verweigern ihm weiterhin jedwede Ehrung.
- Ah, Künstler, so wie »Herbert von Karajan«… Sei 's drum.
- Als Europaparlamentarier kann man ihn respektieren, aber königliche Ehren? Er ist nicht mehr Thronfolger, so war nunmal die Geschichte.
- (Für die Übersicht ist es in Wikipedia-Diskussionen üblich mit (User-)Namen und Datum zu "signieren".)
- – HokanomonoHokanomono 14:28, 17. Apr 2004 (CEST)
- Ehrung? Wofür? scnr. --62.143.116.43 20:56, 6. Mär 2006 (CET)
Unabhängig davon, daß der Adel natürlich abgeschafft ist, nennen sich aus Tradition alle Mitglieder des Hauses Habsburg-Lothringen "Erzherzog".
Ganz oben steht: Habsburg (auch Hapsburg). Habsburg mit "p"? Das stimmt doch nicht, und wenn doch, möchte ich bitte den Beweis sehen. Aber ich hab noch nie Hapsburg gelesen.
- Hapsburg ist die englische Bezeichnung. --Maxl 22:57, 22. Apr 2005 (CEST)
Im 10. Jahrhundert ließ sich ein Adelsgeschlecht im heutigen Kanton Aargau in der Schweiz nieder und verwaltete seine Ländereien in der näheren Umgebung, die es erworben hatte. Wie erworben? Wenn jemand das weiß, bitte die Information vervolltändigen! ;) --Maxl 22:57, 22. Apr 2005 (CEST)
"...Guntram der Reiche oder sein Sohn Kanzelin von Altenburg erwarb im Aargau das heutige Eigenamt. Zu umfangreichem Grundbesitz kam Kanzelin von Altenbrug in Muri durch Missbrauch der Schirmherrschaft über eine lokal begüterte Adelsfamilie und durch die gewaltsame Vertrei-bung freier Bauern. Das begangene Unrecht und die Fehde, die zwischen Radbot und Rudolf, den Söhnen Kanzelins, um den Besitz von Muri ausbrach, führte 1027 als Sühneakt zur Gründung des Klosters Muri, einer Stiftung von Radbot und seiner Gattin Ita von Lothringen. Durch die Klostergründung konnte sich Radbot seine Ansprüche auf Muri über die Klostervogtei sichern; zugleich gewann er die Unterstützung kirchlicher Würdenträger, mit deren Hilfe der Streit zwischen den verfeindeten Brüdern beigelegt werden konnte.
Im Zuge der Herrschaftsbildung und nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit der Klosterstiftung in Muri wurde auf dem Wülpelsberg im Eigenamt um 1020/30 die Habsburg errichtet. Frühere chronikalische Überlieferungen erwähnen als Erbauer der Habsburg Radbot und seinen Verwandten Bischof Werner von Strassburg. Nach dem Tode Radbots und seines Bruders Rudolf, fiel das gesamte Erbe an Radbots Sohn Werner I.
Otto II., der Sohn Werners I., nannte sich um 1100 als Erster der Familie Graf von Habsburg. Im Aargau noch im Schatten mächtiger Dynastien stehend, profitierten die Habsburger 1173 vom Aussterben der Lenzburger. 1108 nannte sich das Geschlecht erstmals von Habsburg. 1273 wurde Graf Rudolf von Habsburg zum deutschen König gewählt. " Quelle www.habsburg.ch
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Der Eingangstext wurde von mir überarbeitet bzw. m.E. sinnvoll erweitert. Epsonl 16:24, 28.10.05
Überarbeiten
der Artikel hat bisher keinen Text, bzw. die Geschichte der Habsburger fehlt völlig
habe eine Einleitung verfasst, die auf die ganze Zeitspanne habsburgischen Wirkens eingeht; die vorherige ging nur bis 1500, ließ also die Blütezeit der Habsburger völlig weg; aufgrund des langen Zeitraums war eine kürzere Einleitung nicht möglich, wenn man versucht zumindest die wichtigsten Geschehnisse auch in der Einleitung anzuführen.
der Artikel selbst beschränkt sich derzeit auf die habsburgischen Herrscherlisten; hier sollten wir eine andere Überschrift finden, da es sich bei diesen Listen eindeutig nicht um Genealogie handelt.
habe einige Überschriften eingefügt, und die bisher vorhandenen Textfragmente, die teilweise (völlig unpassend) von meinem Beitrag auf der Diskussionsseite: Otto Habsburg herüberkopiert wurden, vorübergehend aufgeteilt bzw. wenn sie in diesem Kontext sinnlos waren entfernt;
die Überschriften sind momentan nur einmal als grobe Gliederung gedacht;
aufgrund der Grösse des Themas, wird es einige Zeit dauern, bis über die gesamte Zeitspanne ein guter Artikel entsteht; wobei das Ziel in erster Linie die Darstellung dynastischer Aspekte (z.b. die mehrfachen Teilungen, Habsburger nach 1918 uvm.) und nicht eine elendslange Einzelgeschichte der einzelnen Länder sein sollte, die es ohenhin schon gibt. -- Neroclaudius 05:36, 2. Nov 2005 (CET)
Stammbaum
Wappen
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Hipperrische Wappen Bildherkunft |
Das nebenstehende Bild (ein Gemälde des 18. Jh.) wird in einem Auktionskatalog als "habsburgisch/spanisches Wappen" bezeichnet. Vielleicht kann es ja jemand genauer identifizieren und in einen passenden Artikel einbauen. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 18:33, 7. Feb 2006 (CET)
von wo ist das genau? es handelt sich hier jedenfalls nicht um ein gängiges habsburgisches wappen: das ursprüngliche habsburgerwappen zeigt einen roten blaugekrönten und blaubewehrten löwen auf goldenem grund; ab dem spätmittelalter wurde auch das österr. länderwappen (bindenschild) als familienwappen verwendet (seit dieser zeit "haus österreich"); ab max. I. wurde das wappen v. burgund dazugefügt, später auch kastilien u . lothringen; nach dem aussterben der habsburger 1740 wurde das lothringische wappen bestandteil des genealogischen wappen: das hauswappen zeigte ab diesem zeitpunkt in der mitte einen silbernen querbalken im roten feld (f. österr.), rechts den roten blaugekrönten und blaubewehrten löwen in goldenem feld (f. habsburg), links ein roter rechter schrägbalken in goldenem feld, darauf drei gestümmelte silberne adler (f. lothringen) --> dieses sollte im artikel verwendet werden, da es das bekannteste ist und auch sehr häufig auf bauwerken anzutreffen ist.
dieses wappen auf dem bild von dir scheint den österreichischen bindeschild und die 3 goldenen lilien auf blauen grund der bourbonen zu vereinen; es ist naheliegend, dass es irgendwie mit spanien im 18.jh in zusammenhang steht (bourbonen folgten habsburger nach). werde das recherchieren. dass es unmittelbar mit den habsburgern in zusammenhang steht halte ich aufgrund der bourbonischen lilien aber eher für ausgeschlossen. -- Neroclaudius 21:12, 7. Feb 2006 (CET)
"Künstlername" Habsburg
Von wegen "Künstlername" Otto von Habsburg:
Nach der Abdankung der Habsburger 1918 war den Mitgliedern des Hauses Habsburg die Einreise nach Österreich verboten, enteignet etc ...
In Österreich war nach 1945 nicht nur die Aufhebung des Einreiseverbots ein Streitthema zwischen den Parteien, sondern auch die Frage, wie der Familienname des Sohnes von Kaiser Karl nach österreichischer Rechtssprechung tatsächlich lauten muss. Denn die Adelsbezeichnungen waren in Österreich - im Gegensatz zu Deutschland - abgeschafft und verboten worden.
Im Streit um Ottos Namen wurden die österreichischen Gerichte bemüht: Otto Habsburg wurde kritisiert, weil tatsächlich die männliche Linie der Habsburger mit Maria Theresia ausgestorben war. Seither hieß die Dynastie Habsburg-Lothringen - nach der Vaterlinie hätte also Otto tatsächlich "Otto Lothringen" heißen müssen/sollen/können. Da sich die Habsburger auch die dynastische Bezeichnung "Haus Österreich" gegeben hatten, wurde sogar die Variante "Otto Österreich" diskutiert - die aber den republikanisch gesinnten Österreichern besonders nach NS-Zeit und Besatzungszeit nicht mehr zuzumuten war.
Letztlich legte ein österreichisches Gericht die Bezeichnung "Otto Habsburg" fest.
Da Otto Habsburg seinen ständigen Wohnsitz in Bayern hat und für Deutschland / Bayern seinen Sitz im Europarat hatte, konnte er sich nach deutschem Recht "Otto von Habsburg" nennen - die republikanische Anrede in Österreich ist offiziell nach wie vor "Otto Habsburg". Inoffiziell wird er nach seinem "Europarats-Namen" auch in Österreich bereits häufig "Otto von Habsburg" genannt. Immerhin hieß "Herbert von Karajan" in Österreich trotz Adels-Verbot nie "Herbert Karajan".
Nachzulesen ist dies alles in mehreren Werken der österreichischen Zeitgeschichte-Forschung.
Mit besten Grüßen
Otto Klambauer
--194.232.90.43 17:45, 16. Mär 2006 (CET)
deutsches Fürstengeschlecht
Irgendein Depp löscht doch immer wieder die Bezeichnung der Habsburger als „deutsche Fürsten”. Er möge doch bitte den nachfolgenden Artikel hierzu lesen: „..die phantomatische österreichische Nation” http://www.suedtirolernachr... Soll ich jetzt schreiben, irgend ein so ein Depp unterschreibt nicht? aber ich trage sie nach 20:16, 7. Mai 2006 80.143.244.176 --Karl Gruber 20:31, 7. Mai 2006 (CEST)- Nur weil es diese Zeitung schreibt, diese schreibt auch Sommerlochdiskussion. --Karl Gruber 20:33, 7. Mai 2006 (CEST)
- diese diskussion ist rein ideologisch motiviert, da die jeweilige bezeichnung an den tatsachen nichts ändert. warum wählt man nicht eine kompromißversion, die die tatsachen etwas genauer ausführt, wie dies z.b. beim Welfen-artikel gehandhabt wurde. z.b. die habsburger waren ein ursprünglich deutsches, spater führendes europäisches adelsgeschlecht (oder so ähnlich); -- Neroclaudius 23:41, 8. Mai 2006 (CEST)
- Ich finde die derzeitige Fassung gut und bin gegen eine Veränderung. Man sollte auch nicht vergessen, dass die Habsburger eigentlich auch Schweizer sind. Sie waren also schon immer eine wahrhaft europäische Familie. --Gledhill 23:59, 8. Mai 2006 (CEST)
- war nur ein lösungsvorschlag; ich finde die derzeitige version auch in ordnung, es werden in der einleitung ohnehin noch alle herrschaftsgebiete genau ausgeführt. offensichtlich ideologisch motivierte ip´s sehen das anders (der artikel hätte ohnehin genügend schwächen, wo diese ihre energie hinwenden könnten). habe erst jetzt die anderen änderungen von 80.143.244.176 gesehen, die eindeutig einen ideologischen hintergrund haben, weshalb ich unter diesen umständen auch keinen kompromiss mehr für nötig halte. für das mittelalter, auf das sich das deutsch ja nur beziehen kann, wäre aber der hinweis auf die schweiz nicht nötig, da diese ja zu diesem zeitpunkt auch teil des hrr war. -- Neroclaudius 00:40, 9. Mai 2006 (CEST)
- Letzteres ist natürlich klar. Das HRR hatte allerdings auch nur wenige gemeinsame Institutionen, man vergleiche dies etwa mit der heutigen EU, die diesbezüglich deutlich mehr Gemeinsamkeiten aufweist. Deshalb ist IMHO eine Gleichsetzung von HRR und "Deutschland" oder von "zum HRR gehörig" und "deutsch" nicht zulässig, zumal dabei auch im 19. Jahrhundert entstandene nationale Kategorien und Ideen rückwirkend angewandt werden. Zu diesem Zeitpunkt jedoch, als die Vorstellungen von Nationen und Nationalstaaten aufkamen, existierte das HRR schon längst nicht mehr. --Gledhill 01:27, 9. Mai 2006 (CEST)
- eine gleichsetzung von hrr und deutsch ist tatsächlich problematisch, insbesondere wenn man den nationsbegriff des 19. jh zugrundelegt und wenn man auch nichtdeutschsprachige teile des reiches einem "deutschtum" einverleibt. in zeitgenössischen kategorien wäre es aber kein problem einen adeligen aus dem heutigen schweizer raum als einen deutschen zu bezeichnen. es ist eigentlich auch unzulässig die bezeichnung späterer staaten auf einem gebiet rückwirkend anzuwenden: die schweiz entwickelte sich ja erst gegen die habsburger. als die schweiz auch staatsrechtlich eigenständig wurde, hatten die habsburger dort schon lange keine besitzungen mehr. diese diskussion passt aber eigentlich nicht mehr hier her, sie zeigt aber wie schwierig das ganze unter rein historischen gesichtspunkten ist. ich will gar nicht daran denken so etwas mit jemanden zu diskutieren der dann noch die fakten hinter seine deutschtümelnde ideologie stellt, weshalb ich mit dem europäisch sehr gut leben kann. -- Neroclaudius 02:12, 9. Mai 2006 (CEST)
@Nercolaudius: Wir sollten doch hier einfach bei den historischen Fakten bleiben, alles andere ist doch nur Selbsttäuschung (ich zitiere aus dem o.g. Artikel): „Die Habsburger, die über Jahrhunderte hinweg von Wien aus den Vielvölkerstaat regierten, waren deutsche Fürsten und haben dies immer deutlich betont. Sie blieben es auch, als sie 1806 den Titel als römische Kaiser deutscher Nation ablegen mußten. Im Reiche der Habsburger erlebte die deutsche Kultur einen ihrer Höhepunkte, sie prägte dieses Staatsgebilde, ohne die Rechte der anderen Völker einzuschränken. Nicht nur die Treue zum Herrscherhaus, sondern auch die Besinnung auf gemeinsame Werte waren der entscheidende Kitt dieser Gemeinschaft.” 80.143.236.240
- aha; und was ist mit jenen Habsburgern die von Madrid aus ein Weltreich regierten und unter denen die spanische Kultur einen Höhepunkt erreichte? -- Neroclaudius 18:50, 17. Mai 2006 (CEST)
Die Bezeichnung „europäisch” ist so nichtssagend wie ”waren Weltbürger”. 80.143.236.240
@Benutzer Neroclaudius und Benutzer Gledhill: Mit Ideologie kommt man nicht weit! Auf der Austria-Forum-Seite hat Johannesbär die österreichische Geschichte nochmals deutlich erklärt (siehe auch Diskussionsforum Mozart). Er sagte u.a.: Das geschichtliche Wissen vieler Österreicher erinnert an nordkoreanische Verhältnisse. Ich denke, damit hat er recht - insbesondere bei euch beiden. Der Artikel von Johannisbär ist eine gute Ergänzung von: http://www.suedtirolernachr... Der vorstehende Beitrag stammt von 195.145.160.203 - Du kannst deine Beiträge mit vier Tilden unterschreiben. Nichtsignierte Beiträge werden in Hinkunft gelöscht, da sonst die Diskussion im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar ist.-- Neroclaudius 12:19, 17. Mai 2006 (CEST)
- @ ip´s: ich habe zunächst einen Kompromissvorschlag gemacht; erst nachdem ich bemerkt habe, welch Geistes Kind eure anderen Änderungen sind, bin ich zum Schluß gekommen, dass ein von euch offensichtlich im Sinne des Nationalismus des 19 Jh. verstandenes "deutsch" hier kein Kompromiss sein kann, wobei sich dieses deutsch ja ohnehin nur auf das Mittelalter beziehen kann. Eure nationalstaatliche Sichtweise wird durch die Aussage "europäisch" sei nichtssagend erneut bestätigt; eine solche Sichtweise ist aber für das Mittelalter nicht anwendbar.
- grundlegendes: einen - noch dazu anonymen - Artikel der Südtiroler Nachrichten hier als Referenz anzuführen ist lächerlich. Der Nächste kommt mit der Waldviertler Rundschau oder mit der Spatzenpost. Massstab ist die fachhistorische Literatur und in dieser wird eine Rückprojektion nationaler Kategorien aus dem 19. Jh. auf das Mittelalter einhellig abgelehnt. Wir haben es hier auch nicht nötig uns von Johannisbären Geschichte erklären zu lassen (als gäbe es eine wahre Version, die dieser sein Eigen nennen kann - Wahrheit ist eine Kategorie der Religion, nicht der Historiographie). Wenn sich ein Würschtel, das seine historischen Kenntnisse aus Zeitungen bezieht, anmasst zu behaupten, meine historischen Kenntnisse erinnern an norkoreanische Verhältnisse, ist das für einen Historiker doch eher zum schmunzeln. -- Neroclaudius 15:22, 17. Mai 2006 (CEST)
- @Ich sags mal so Benutzer Neroclaudius: Von Geschichte besitzt du entweder nur Halbwissen oder du denkst einfach nur in einer bestimmten ideologischen Richtung. Leider gibt es auch Historikern davon mehr als genug (wohl weil sie meinen, die Wahrheit verträgt nicht jeder). Schön, dass du die Ausführungen von Joh. auch gelesen hast - kannst sie aber auch in fachhistorischer Literatur nachlesen. Meine Sichtweise ist überhaupt nicht ”nationalistisch” - so etwas interessiert mich überhaupt nicht!!! Ich bin ein eiserner Verfechter von Demokratie und sehr Wahrheitsliebend, und ich rede nicht um den heißen Brei herum und ich mag auch keine Geschichtsverdrehungen, auch nicht von jemandem, der vorgibt ein Historiker zu sein. Ich vertrete allein die Auffassung, wenn schon eine Enzyklopädie, dann muß dort auch die Wahrheit geschrieben sein. Natürlich hat der Autor der Südtiroler Nachrichten hier die Wahrheit geschrieben - du willst es nur nicht zugeben! In diesem Sinne einen schönen Tag noch! 195.145.160.203
- dieser Zeitungs-Artikel hat überhaupt nicht die Habsburger zum Thema, sondern beschäftigt sich mit der Frage, ob es eine österreichische Nation gibt (wobei er auch in dieser Frage eine Minderheitenposition vertritt, was aus südtiroler Sicht aber verständlich ist). Er erwähnt nur die "von Wien aus regier[enden]" Habsburgern; der wp-Artikel hat aber das gesamte Haus Habsburg zum Thema. Die spanischen Habsburger als deutsche Fürsten zu bezeichnen ist jedenfalls ein Schwachsinn, weshalb ab der frühen Neuzeit das europäisch jedenfalls stimmt. Die deutschnationalen Änderungen von 80.143.236.240 sind jedenfalls nicht dazu angetan, das deutsch in die Einleitung zu schreiben, da es in der von ihm verwendeten Form auf das Mittelalter, auf das sich das deutsch in erster Linie beziehen muss, nicht anwendbar ist.
- Noch einmal: Nicht Zeitungsartikel oder Diskussionsbeiträge in Foren von Johannesbären sind der Massstab, da nicht nachvollziehbar ist, woher sie ihre Erkenntnisse beziehen. Wobei nicht einmal aus den johannisbärischen Ergüssen hervorgeht, dass die Habsburger ausschließlich deutsche Fürsten gewesen seien; seine historischen Aussagen sind allgemein bekannt, seine Analyse zur österreichischen Nation werden deshalb von der Mainstream-Forschung abgelehnt, da ihnen der Nationsbegriff des 19. Jh zugrundeliegt. Du solltest die "Österreich eine eigene Nation"-Diskussion aber von der Fragestellung zu den Habsburgern entkoppeln, da der Habsburger Artikel sich auf einen 1000jährigen Zeitraum bezieht, die Nationsdiskussion aber erst im 19. Jh. beginnt. Allgemein werden geschichtliche Aussagen anhand der Quellen überprüft ob sie richtig oder falsch sind, Wahrheit ist ein Begriff der Religion. Da du behauptest, das von dir Vertretene kann in der Fachliteratur nachgelesen werden, bitte ich um Zitate. (wobei für die lexikalische Darstellung nur allgemein anerkannte Werke relevant sind) -- Neroclaudius 18:42, 17. Mai 2006 (CEST)
- Dem ist nichts hinzuzufügen, Neroclaudius. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 19:12, 17. Mai 2006 (CEST)
@:Wozu brauchst du Zitate, entweder du bist ein Historiker, dann kennst du die Quellen oder du bist nur ein Geschichtsamateur, dann solltest du dich weiterbilden. Aber schau dir doch mal u.a. die folgende Webseite an: 1. Franz II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches - ELibraryAustria www.literature.atIm Cache Da steht u.a.: „Franz II. Joseph Karl (* 12. Februar 1768 in Florenz; † 2. März 1835 in Wien), deutscher Fürst aus dem Hause Habsburg-Lothringen war von 1792 bis 1806 der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation; er rief 1804 das Erzherzogtum zum Kaisertum Österreich aus und sich selbst als Franz I. (1804 bis 1835) zum Kaiser von Österreich.”
„Daher soll die Verwendung der Begriffe "Deutsch" oder "Deutscher" in diesem Artikel nicht irgendeine Staatszugehörigkeit implizieren, sondern die Zugehörigkeit zu einer Sprach- und Kulturtradition, ..” Österreichische Literatur - ELibraryAustria www.literature.at/elib/www/ wiki/index.php/Österreichische_Literatur -
Liebe Nachwelt! Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet als wir sind bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen! Albert Einstein, 1953
Nicht unterschrieben von 80.143.212.225.
@ ip: natürlich habe ich die gängige Literatur griffbereit, euer Schwachsinn ist darin allerdings nicht zu finden, weshalb ich gerne zitate gesehen hätte; ich werde auch hiermit diese diskussion beenden, da ich besseres zu tun habe, als mich mit rechten Proleten zu unterhalten, die von der Materie keine Ahnung haben. Allein die Tatsache dass euch als Referenz nur hps einfallen, die wissenschaftliche Literatur euch aber absolut fremd ist, spricht für sich. -- Neroclaudius 17:34, 18. Mai 2006 (CEST)
- Neroclaudius, vergiss es, er kapiert's nicht. Das "deutscher Fürst aus dem Hause Habsburg" heißt doch genau das: das war ein deutscher Fürst (was ja aber auch nur heißt: Fürst im Verbund des HRR deutscher Nation), andere Habsburger waren z. B. eher "spanische Fürsten/Könige". Q. e. d. --AndreasPraefcke AndreasPraefcke 17:36, 18. Mai 2006 (CEST)
Franz II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches - ELibraryAustri http://www.literature.at/el...
„Die kaiserliche und königliche (k.u.k.) Doppel-Monarchie Österreich-Ungarn (1867 bis 1918) war ein Vielvölkerstaat in Mitteleuropa unter der Herrschaft der deutschen Habsburger. In ihrem Reich lebten Deutsche, Italiener, Kroaten, Ungarn, Polen, Rumänen, Ruthenen (Ukrainer), Slowenen, Tschechen und weitere Volksgruppen.” http://www.literature.at/el...
@Neroclaudius: ”..die wissenschaftliche Literatur euch aber absolut fremd ist, spricht für sich.” Ich weiß ja nicht, von welcher Art wissenschaftlichen Literatur du sprichst aber bedenke, Romane sollte man nicht unbedingt als wissenschaftliche Literatur bezeichnen. Im übrigen, dies hier soll eine Enzyklopädie sein, aber du möchtest lieber um klare Sachverhalte drumherum reden, zeigt mir, dass du die Angelegenheit aus einer persönlichen ideologischen Sichtweise heraus betrachtest. Wenn du aber historische Wahrheiten als „rechte Parolen” bezeichnest, dann sind also Unwahrheiten „linke Parolen” und damit für dich akzeptabel? Du bist mir schon ein toller Hecht - auf jeden Fall kein Historiker!80.143.213.58 6.7.06




