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Der Artikel Hanna Reitsch gehört zur Kategorie: Pilot, Segelflieger, Deutscher, Geboren 1912, Gestorben 1979, Frau
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Leben
Hanna Reitsch träumte bereits als Kind von der Fliegerei; als Traumberuf gab sie „fliegende Missionsärztin“ an. Wenn sie schulfrei hatte, fuhr sie mit dem Rad nach Grunau zum Segelflugplatz. 1931 absolviert sie ihr Abitur, anschließend besuchte sie die „Koloniale Frauenschule“ in Rendsburg. Ab 1932 studierte sie Medizin in Berlin und Kiel. Neben ihrem Studium machte sie 1932 den Segel- und den Motorflugschein in Berlin-Staaken. Noch im selben Jahr stellte sie ihren ersten Rekord auf: den Dauer-Segelflugrekord für Frauen (5,5 Stunden in der Luft).
1933 wurde Hanna Reitsch von Wolf Hirth gebeten, als Fluglehrerin an seiner neuen Segelfliegerschule in Hornberg bei Schwäbisch Gmünd zu arbeiten. Von 1933-1934 nahm sie an einer Forschungsexpedition in Brasilien und Argentinien teil und brach ihr Studium nach vier Semestern zugunsten der Fliegerei ab. Vom Juni desselben Jahres an arbeitete Hanna Reitsch als Testpilotin für die „Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug“ in Darmstadt. 1936 brach sie mit 305 Kilometern den Frauen-Streckenweltrekord im Segelflug.
Im Jahr 1937 wurde Reitsch von Ernst Udet als Versuchspilotin an die „Flugerprobungsstelle der Luftwaffe“ in Rechlin am Müritzsee berufen. Dort hatte sie die Gelegenheit, Stukas, Bomber und Jäger zu testen. Als erste Frau der Welt wurde sie im selben Jahr von Udet zum Flugkapitän ernannt. Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg, die erste Lufthansa-Pilotin, erhielt diesen Titel einige Monate nach Reitsch verliehen. Ebenfalls im Jahr 1937 überflog Hanna Reitsch als erste Frau der Welt die Alpen im Segelflug. Ebenfalls als erste Frau flog sie den von Henrich Focke gebauten Hubschrauber Focke Wulf 61, mit dem sie 1938 in der Deutschlandhalle in Berlin den ersten Hallenflug der Welt mit einem Hubschrauber wagte. Nebenbei siegte sie im „Deutschen Segelflug-Strecken-Wettbewerb“ auf der Strecke Sylt-Breslau (Schlesien).
Ein Jahr später, 1939 stellte Hanna Reitsch den Frauen-Segelflugweltrekord im Zielflug auf. Als Versuchspilotin flog sie im selben Jahr den für die deutschen Luftlandetruppen bestimmten Großsegler DFS 230 ein. Mit der Dornier Do-17 und der Heinkel He 111 führte sie Versuche durch, um herauszufinden, ob die Stahlseile britischer Ballonsperren mit einem vor dem Bug des Flugzeuges angebrachten Gerät zerschnitten werden konnten.
1942 flog Reitsch in Augsburg das erste Raketenflugzeug der Welt, die Messerschmitt Me 163 Komet, und nahm an Tests der bemannten Fieseler V1 teil.
Ab dem Winter 1943/44 setzte sie sich für die Entwicklung der Selbstopfer-Flugzeuge ein. Dieses Projekt, das sie am 28. Februar 1944 Hitler unterbreitete, sah bemannte Bomben vor, bei denen der Tod des Piloten in Kauf genommen wurde, ähnlich dem japanischen Tokkōtai („Kamikaze“).
Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Testpilotin der deutschen Luftwaffe wurde Reitsch mehrmals schwer verletzt. Für ihren Einsatz erhielt sie unter anderem das Eiserne Kreuz erster und zweiter Klasse (das EK I als einer von nur zwei Frauen in der deutschen Geschichte) und das „Goldene Militärfliegerabzeichen mit Diamanten“.
Am 26. April 1945 flog sie mit dem Generalobersten Robert Ritter von Greim, der bei dem Unternehmen verwundet wurde, in das von den Russen bereits eingeschlossene Berlin. Von Greim wurde von Hitler zum Generalfeldmarschall und Nachfolger Görings als Chef der Luftwaffe ernannt. Reitsch wollte Hitler überreden, sich ausfliegen zu lassen. Hitler lehnte ab und gab ihr ein Gift, mit dem sie sich umbringen sollte, sofern sie es nicht schaffte, aus Berlin wieder heraus zu fliegen. Nur mit Mühe konnte Reitsch Berlin verlassen, geriet jedoch im Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Nach dem Zweiten Weltkrieg durften deutsche Staatsbürger vorerst nicht mehr fliegen - außer, nach wenigen Jahren, im Segelflug. 1952 wurde Hanna Reitsch bei den Segelflug-Weltmeisterschaften in Spanien Dritte (als einzige Frau, die an dem Ereignis teilnahm). Ab 1954 arbeitete sie erneut als Testpilotin in Darmstadt, diesmal bei der neu gegründeten Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL).
Im Jahr 1959 reiste sie auf Einladung von Premierminister Jawaharlal Nehru nach Indien, um dort ein Leistungssegelflugnetz aufzubauen. 1961 wurde sie von Präsident John F. Kennedy zu einem Besuch im Weißen Haus eingeladen.
Von 1962 bis 1966 weilte Reitsch in Ghana, wo sie eine Segelflugschule aufbaute, die sie anschließend leitete. In den 1970er Jahren errang sie mehrere Rekorde in verschiedenen Kategorien.
Hanna Reitsch flog bis zu ihrem Lebensende. Sie starb 1979 67jährig in Frankfurt am Main an akutem Herzversagen. Auf dem Kommunalfriedhof Salzburg ist sie im Grab ihrer Familienangehörigen beigesetzt.
Fliegerische Leistungen
- 1932: Dauer-Segelflugrekord für Frauen (5.5 h)
- 1936: Frauen-Streckenweltrekord im Segelflug (305 km)
- 1937: erste Alpenüberquerung im Segelflug durch eine Frau
- 1938: erster Mensch der Welt, der einen Hubschrauber in der Halle fliegt
- 1939: Frauen-Segelflugweltrekord im Zielflug
- 1952: Dritter Rang an den Segelflugweltmeisterschaften in Spanien
- 1955: Deutscher Segelflugmeister
- 1956: Deutscher Frauen-Segelflug-Streckenrekord (370 km)
- 1957: Deutscher Frauen-Höhensegelflugrekord (6.848 m) (1. Diamant zur Gold-C)
- 1960: 300km-Dreiecksflug (2. Diamant zur Gold-C)
- 1970: Deutscher Frauen-Segelflugrekord über 500km (3. Diamant zur Gold-C), sowie Deutsche Meisterin im Deutschen Segelflug-Wettbewerb (Damenklasse)
- 1971: Weltmeisterin an der Hubschrauber-Weltmeisterschaft (Damenklasse)
- 1972: Deutscher Frauen-Segelflugrekord im Geschwindigkeitsflug über die 300 Kilometer-Dreiecksstrecke
- 1977: Deutscher Frauen-Segelflugrekord im Ziel-Rückkehr-Flug über 644 Kilometer
- 1978: Frauen-Segelflugweltrekord
Ehrungen und Auszeichnungen
- 2. WK: EK 1 als erste Frau und Goldenes Militärfliegerabzeichen mit Diamanten
- 1972: Ehrenmitglied der Society of Experimental Test Pilots in Kalifornien und "Pilot des Jahres 1971" beim International Order of Charakters
- 1975: Internationale Kette der "Windrose"
Bücher
- Fliegen - Mein Leben (1951)
- Ich flog für Kwame Nkrumah (1968)
- Das Unzerstörbare in meinem Leben (1975)
- Höhen und Tiefen - 1945 bis zur Gegenwart (1978)
Literatur
- Rolf Italiaander: Drei deutsche Fliegerinnen: Elly Beinhorn, Thea Rasche, Hanna Reitsch; 3 Lebensbilder. Berlin: G. Weise, 1940, 92 S.
- Bertold K. Jochim: Hanna Reitsch. Die erste Testpilotin der Welt. Rastatt in Bade : Pabel, 196, 192 S.
- Robert H. Drechsler: Hanna Reitsch. Des Ikarus' deutsche Schwester. Dokumentation. Wien: Verein zur Förderung Volkstreuen Schrifttums in Österreich, 1980, 304 S.
- Dennis Piszkiewicz: From Nazi test pilot to Hitler's bunker.,The fantastic flights of Hanna Reitsch. Westport, Connecticut; London: Praeger, 1997, 149 S., ISBN 0-275-95456-0
Weblinks
{{Personendaten|
NAME=Reitsch, Hanna
|ALTERNATIVNAMEN= |KURZBESCHREIBUNG=deutsche Flugpionierin und Fliegerin |GEBURTSDATUM=29. März 1912 |GEBURTSORT=Hirschberg im Riesengebirge, Schlesien |STERBEDATUM=28. August 1979 |STERBEORT=Frankfurt am Main }}
Diskussion der Autoren über den Artikel: Hanna Reitsch
Bei dem Thema Alpen fehlt ein Eintrag von Leuten/Personen die, die Alpen überquert haben. Daher müsste ein Verweis auf diesen Thema hier von dem Thema "Alpen" eigentlich vorhanden sein. Da ich nicht schreibe, schlage ich vor, jemand eröffnet eine Unterrubrik in dem Thema Alpen, die darüber handelt, wer diese als erstes irgendwie überquert hat.--84.166.4.15 15:20, 26. Aug 2005 (CEST)
Nationalsozialistin
Ein bisschen zu begeistert von der "tollkühnen" und erfolgreichen Pilotin, die als erste Frau dies und jenes geschafft hat. Sogar die Sache mit dem EK scheint hier eine dolle Sache! Immerhin wird erwähnt, dass sie sich für Selbstmordeinsätze deutscher Flieger stark machte. Ansonsten wäre vielleicht noch einzuweben, dass sie eines der prominentesten Pin-up-Girls für die Naziideologie war und eine begeisterte Anhängerin Hitlers. --Khero So, 26. Sep 2004 (CEST)
- Natürlich ist "die Sache mit dem EK" eine tolle Sache. Was glaubst du denn? (Wobei es für eine Enzyklopädie freilich irrelevant ist, was du davon hältst.)217.85.124.6 15:33, 9. Aug 2006 (CEST)
Junge, wenn Du ihre Bücher gelesen hättest, wüsstest Du, daß Hanna Reitsch keine begeisterte Anhängerin des Nationalsozialismus war und auch keine "Hitler-Verehrerin", sondern nur ihr Vaterland liebte, so wie jeder andere Bürger irgend einer Nation sein Land auch. Und dafür war sie eben auch bereit zu sterben. (Artikel entsprechend abgeändert.)
@84.56.149.124 / 84.56.156.143: Du solltest vielleicht nicht nur ihre Bücher lesen. Deine Edits habe ich im Artikel rückgängig gemacht. Khero 11:23, 5. Mär 2006 (CET)
@Khero, deine Einlässe sind mir sehr ideologisch. Das scheint durch nichts belegbares begründet zu sein. Deshalb Version vom 5.3.06 wieder hergestellt.
@Quaxmann: Dass sie eine überzeugte Nationalsozialistin und Verehrerin des "Führers" war, ist sattsam bekannt, geht aus allen ernst zu nehmenden und nicht von ihr selbst stammenden Biografien hervor und hat von meiner Seite her nichts mit Ideologie zu tun. Für meine Begriffe ist das anders bei Versuchen, ihre Einstellung zum Nationalsozialismus zu verharmlosen. Wenn man eine bekannte Nazi als Nazi bezeichnet, hat das nichts mit POV zu tun. Aber ich will mich hier nicht auf einen Editwar mit IPs und Unsignierten einlassen. Viel Spaß beim Relativieren von "Selbstopfer"-Plänen mit denen sie es anscheinend nur gut mit dem geliebten Vaterland meinte. Khero 13:29, 13. Mär 2006 (CET)
Was hat ihre politische Einstellung mit ihren Leistungen zu tun? Diese ständigen Antifa-Blockwarte bei Wikipedia sind unerträglich. Wie wäre es, sich einmal mit der unreflektierten Einseitigkeit etwa der Artikel zu Che Guevara und ähnlicher roter Ikonen zu befassen, die ja jedweder Sachlichkeit Hohn sprechen.
Ich grüße Euch, ich bin ebenfalls der Meinung, dass Hanna Reitsch keine Verehrerin des NS-Systems war. Natürlich stand sie so weit wie es nötig war hinter dem System und hinter einigen Grundzügen auch, doch es war ihre Leidenschaft fürs Fliegen, die sie leitete und das sollte nicht negativ gedeutet werden und erstrecht nicht mit Hitler in Verbindung gebracht werden. Sie ist unumstritten eine Persönlichkeit, die man sich,gerade als Frau,als Vorbild nehmen kann.
Ich finde die Diskussion katastrophal. Dass hier von "Antifa-Blockwarten" die Rede ist, natürlich ohne Signatur, ist unter aller Kanone. Auch ich bin, möchte ich mal behaupten, ein guter Deutscher, und möchte aus dieser Perspektive klar sagen: Der Nationalsozialismus hat Deutschland immens geschadet! Was Hannar Reitsch da mit Selbstmordwaffen verteidigen wollte, war nicht Deutschland, sondern ein menschenverachtendes System. Leidenschaft fürs Fliegen?!? Wenn ich mich in eine Bombe setze, um andere Menschen und mich selbst umzubringen? Danke, da bleibe ich lieber am Boden der Tatsachen. --Bernardoni 20:37, 15. Nov. 2006 (CET)
- Aus heutiger Sicht ist es "ein menschenverachtendes System" gewesen, aus damaliger und Reitschs Sicht war es aber ihr Vaterland. Und für das hatte sie sich patriotisch eingesetzt. Ein Nazi ist man erst, wenn man die NS-Ideologie begrüsst und mehr oder weniger ein Judenhasser ist, aber NICHT, wenn man sich fürs Vaterland einsetzt! Sie wäre die selbe Patriotin und Flieger-Ass gewesen, wenn das Deutsche Reich damals nicht unter dem Nationalsozialismus gestanden wäre. Auch wenn es Zitate geben soll, wo angeführt wird, sie habe an den Nationalsozialismus (was damals politisch mehr oder weniger "state-of-the-art" war) geglaubt, so läßt sich daraus IMMER NOCH NICHT schlussfolgern, dass sie auch dessen Rassenideologie begrüsst habe. Fazit: Sie war keine Nationalsozialistin (was man unter heutigen Gesichts- und Anklagepunkten darunter versteht), sondern eine Patriotin oder Nationalistin, die fürs Vaterland - wie allgemein jeder andere deutsche Soldat, egal welcher politischen Ausrichtung auch - gekämpft hatte. --Orangerider 15:12, 29. Nov. 2006 (CET)
Grab
"Nach Auskunft des Frankfurter Bestattungsamtes ist Hanna Reitsch nicht in Frankfurt am Main begraben/bestattet.Wer kann hier Angaben über ihren Bestattungsort machen?"
Solche Anfragen gehören nicht unbedingt in den Artikel, oder? Im übrigen ist sie meines Wissens neben ihren Eltern in Salzburg bestattet worden. Khero 22:41, 14. Jul 2005 (CEST)
Hanna Reitsch ist in Salzburg auf dem Zentr.-Friedhof bestattet. Ich kannte sie persönlich und habe einige Urlaube und Flieger-Treffen mit ihr erlebt. Neben ihrer Fliegerleidenschaft hat sie sich in Frankfurt sehr um soziale Probleme gekümmert und verdient gemacht. Sie ist eine Frau, der alle Hochachtung gebührt! Benutzer: Sailor 15.03.2006
EK
Ich meine gelesen zu haben, daß es noch eine Frau mit EK I gibt.--Tresckow 03:46, 31. Jul 2006 (CEST)
Neutralität
Da die obige Diskussion zu keinem Ergebniss führte, sich die NAzivergangenheit von Hanna Reitsch jedoch nicht abstreiten lässt., habe ich den Artikel auf die Seite für Neutralitätsprobleme gesetzt. --Oliver Tölkes 11:25, 3. Aug 2006 (CEST)Also ich kann in dem Artikel kein Neutralitätsproblem entdecken. Kleiner Tipp für Khero und Konsorten: Vielleicht solltet ihr eure eigene Internetenzyklopädie aufmachen, unter dem Namen "Bolschewikipedia"! :-)212.202.251.162 10:44, 9. Aug 2006 (CEST)
Sehe auch kein Neutralitätsproblem. Ihre "Nazivergangenheit" ergibt sich ja zwangsläufig daraus, dass sie im 2. Weltkrieg als Fliegerin auf deutscher Seite tätig war und dass sie das war wird im Artikel ausführlich erwähnt.217.85.124.6 15:37, 9. Aug 2006 (CEST)
Sehe ebenso kein Neutralitätsproblem. Der Artikel ist wertneutral geschrieben, beschreibt die Person ohne etwas dazuzudichten oder wegzulassen. --Quaxmann 16:07, 10. Aug 2006 (CEST)
Doch, ich denke schon der Artikel ist zu unkritisch. Ich bin zwar kein Experte, habe nur den Englischen und den Deutschen Artikel gelesen. Die "grosse Zeit" von Hanna Reitsch war aber offenbar schon in der Nazizeit (das müsste auch in der Einleitung vom Artikel stehen). Und offenbar war sie eben eine führende "Vorzeigeperson" für Nazideutschland. Das ist wichtig. --Ch.Zalka 83.76.125.180 21:33, 11. Aug 2006 (CEST)
Verstehe gar nicht, was an dem Artikel auszusetzen sein soll. Natürlich sind wieder einmal die selbsternannten Nazi-Austreiber-Netzwerke am Werk, die bei Wikipedia wie die Heuschrecken über die Artikel herfallen, bis sie endlich in ihrem Sinne dastehen.
Ich weiß gar nicht, warum hier um die ideologische Einstellung von Hanna Reitsch so gestritten wird. Wenn ein Mensch kurz vor Kriegsende ins besetzte Berlin fliegt, um Hitler zur Flucht zu überreden, dann dürfte ihre Nähe zum Nationalsozialismus wohl nicht zu leugnen sein. Das schmälert aber ihre fliegerischen Leistungen in keinster Weise. Im Übrigen sehe ich es nicht als Aufgabe von WIKIPEDIA an, die charakterlichen Stärken und Schwächen einer Person aufzuzeigen, sondern wertneutral zu berichten. Gedanken kann sich schließlich jeder selbst machen.
Da kann ich nur zustimmen. Der Artikel schildert lediglich den Lebenslauf ohne dabei etwas zu bewerten. Die Aussage, dass sie als erste und einzige Frau einen bestimmten Orden verliehen bekommen hat, stellt doch noch keine Wertung dar. Einzig ihr "Rettungsversuch" für A. Hitler hat mich etwas stutzen lassen, da ansonsten keinerlei Bezug zur NSDAP oder deren führenden Mitgliedern genannt wird. Vielleicht kann man da noch das ein oder andere Detail hinzufügen.--Samael99 13:34, 18. Sep 2006 (CEST)
Ich empfehle den englischen Artikel über Hanna Reitsch. Insbesondere die dort zu findenden Zitate sprechen eine deutliche Sprache: "Ich schäme mich nicht, zuzugeben, daß ich an den Nationalsozialismus geglaubt habe." "Ich trage nach wie vor das Eiserne Kreuz mit Diamanten, das Hitler mir verliehen hat." "Viele Deutsche fühlen sich schuldig wegen des Krieges. Aber sie erklären nicht, welche Schuld wir teilen - (den Krieg) verloren zu haben." MfG (C.L.)

