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Harvard University

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Der Artikel Harvard University gehört zur Kategorie: Universität in Massachusetts
Harvard University

Präsident Derek Bok
Art privat
religiöse Zugehörigkeit keine
gegründet 1636
Ort Cambridge, Massachusetts, USA
Studenten 19.731 (2004)
Lebende Studenten (Aktuelle + Ehemalige) ca. 270.000 (2004)
Nobelpreise 41 (2004)
Beschäftigte ca. 10.000
jährl. Haushaltsbudget 2,6 Mrd US-$ (2004)
Stiftungsvermögen 29,2 Mrd US-$ (2006)
Stammkapital 62,6 Mrd US-$ (2006)
Campus-Umgebung städtisch

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Blick auf den Campus: Massachusetts Hall, Sitz des Universitätspräsidenten
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Annenberg Hall
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Science Center
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Die Harvard University (kurz Harvard) ist eine US-amerikanische Universität im Stadtteil Cambridge der Stadt Boston, Massachusetts an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Die rennomierte Hochschule wurde im Jahr 1636 gegründet und ist damit die älteste Hochschule des Landes. Die Harvard University gehört zu der sog. „Ivy League“ wie mehrere Eliteuniversitäten im Nordosten der USA. Weiterhin ist sie Gründungsmitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.

Die Universität ist mit einem Stiftungsvermögen von 25,9 Milliarden Dollar die reichste Universität der Welt. Ihren Wohlstand verdankt sie den Investmentstrategien des Jack R. Meyer, ehemals Präsident und CEO der Harvard Management Company (HMC).

Geschichte

Im Jahre 1636 als College gegründet, das zwei Jahre später den Lehrbetrieb aufnahm. Der englische Geistliche John Harvard aus Charlestown vererbte ihm nach seinem Tod im gleichen Jahr (1638) seine vollständige Bibliothek sowie die Hälfte seines Grundbesitzes. Das College wurde daraufhin 1639 nach ihm umbenannt. 1780 wurde das College zur Universität. Die Bezeichnung "College" ist für deren älteste Abteilung noch heute erhalten.

Organisation

Die Harvard University verfügt über eigene Studentenwohnheime und ein Wahlsystem, durch das die Studenten ihre Kurse teilweise selbst bestimmen können. Daneben existiert ein Pflichtprogramm zur Begabtenförderung. Zu den Präsidenten der Hochschule gehörte der Chemiker und Bildungspolitiker James Bryant Conant.

Am Harvard College, der ältesten Abteilung der Universität, kann man den Abschluss des Bachelor of Arts (B. A.) oder Bachelor of Science (B. S.) erhalten. Obwohl die Studentenschaft in Harvard heute aus Studierenden beider Geschlechter besteht, existierte ursprünglich eine Studieneinrichtung nur für Frauen, das Radcliffe College. Erst 1975 schaffte Harvard die Zulassungsbeschränkung für weibliche Studenten ab. Die Zulassungskriterien zählen zu den härtesten der USA: Nur etwa 10 Prozent der Bewerber werden angenommen.

Fakultäten

Zur Universität Harvard gehören u. a. Fakultäten für Geistes- und Naturwissenschaften, Zahnmedizin, Pädagogik, Recht und Medizin. Außerdem sind Institute angegliedert, die spezielle Studiengänge etwa für Ostasienstudien oder Russlandstudien anbieten.

Insgesamt gibt es zehn Fakultäten mit 160 verschiedenen Fachrichtungen:

1 Künste und Wissenschaften Faculty of Arts and Sciences (FAS)
2 Medizin Harvard Medical School
3 Wirtschaftswissenschaften Harvard Business School
4 Design Graduate School of Design
5 Theologie Harvard Divinity School
6 Pädagogik Harvard Graduate School of Education
7 Politkwissenschaften John F. Kennedy School of Government
8 Rechtswissenschaften Harvard Law School
9 Radcliffe Institute for Advanced Study
10 Öffentliche Gesundheit Harvard School of Public Health

Weitere Einrichtungen

Harvards Bibliothekssystem ist das älteste in den Vereinigten Staaten. Zusammen mit dem angegliederten Institut bildet es den größten universitären Bibliothekskomplex der Welt. Augenblicklich umfasst die Harvard-Bibliothek mehr als 14,5 Millionen Bände, Manuskripte und Mikrofilme. Das Hauptgebäude ist die Widener Library.

Zu den ausländischen Harvard-Institutionen gehört etwa die Villa I Tatti in Settignano (Italien), der ehemalige Wohnsitz des Kunstkritikers Bernard Berenson (heute ein Universitätszentrum für Studien der Renaissance). Auch das internationale Salzburg Seminar mit Sitz in Schloss Leopoldskron, Salzburg, wurde 1947 von Harvard-Studenten ins Leben gerufen.

Im ersten Jahr wohnen die Studenten in den Wohnheimen des Harvard Yard, einem umgrenzten Gebäudekomplex des frühen 18. Jahrhunderts. In den zwölf Wohnheimen der Universität wohnen Studierende des zweiten, des vorletzten und des letzten Studienjahres. Jedes Haus wird nach einem hervorragenden ehemaligen Studenten oder Verwalter benannt. Hier leben annähernd 350 Studierende und eine Gruppe von Tutoren, die jeweils eine Gruppe von Studenten betreuen.

Sport

Die Sportteams der Harvard University werden Crimson genannt. Die Hochschule ist Mitglied in der Ivy League. Im Harvard-Stadion mit mehr als 38.000 Sitzplätzen finden Spiele in American Football statt. Der traditionelle Sportkonkurrent von Harvard ist die Universität Yale.

Sehenswürdigkeiten auf dem Campus

Auf dem Harvard-Gelände befinden sich auch verschiedene Museen und Sammlungen, unter ihnen das Fogg Art Museum, das europäische und amerikanische Gemälde, Skulpturen und Drucke des 18. und 19. Jahrhunderts enthält.

Berühmte Persönlichkeiten

In Harvard studierten u.a. die Theologen Increase Mather und Cotton Mather, die Philosophen William James, Ralph Waldo Emerson, Charles S. Peirce, Henry David Thoreau sowie die Schriftsteller James Russell Lowell, Robert Frost, Wallace Stevens und T. S. Eliot. Sechs US-Präsidenten haben in Harvard (College) studiert: John Adams, John Quincy Adams, Rutherford B. Hayes, Theodore Roosevelt, Franklin D. Roosevelt, und John F. Kennedy. Zu den prominenten deutschen Absolventen gehört der politische Journalist Josef Joffe.

Literatur (Auswahl)

  • John T. Bethell: Harvard Observed. An Illustrated History of the University in the Twentieth Century. Harvard University Press, Cambridge Massachusetts 1998, ISBN 0-674-37733-8
  • Andrew Schlesinger: Veritas. Harvard College and the American experience. Dee, Chicago 2005. ISBN 1-56663-636-1
  • John Trumpbour (Hrsg.): How Harvard Rules. Reason in the service of empire. South End Press, Boston 1989, ISBN 0-89608-284-9

Weblinks

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Diskussion der Autoren über den Artikel: Harvard University


Kambrücke

Kambrücke ist die deutsche Übersetzung für Cambridge.

Schreibweise

Anders als der englische Name "Harvard University" schreibt sich die deutsche Übersetung meines Erachtens mit Bindestrich, da deutsche Hauptwörter nie ein Leerzeichen enthalten. Man kann sich natürlich fragen, ob man den Artikel lieber unter "Harvard University" unterbringen sollte und mit "Harvard-Universität" und "Harvard Universität" drauf umleiten sollte, damit ihn auch jeder findet. Ich denke aber, dass es bei Universitäten durchaus üblich ist, den Namen zu übersetzen. Dort dann wie gesagt meines Erachtens mit Bindestrich. Stern 23:45, 8. Apr 2004 (CEST)

mmh, ich fasse das "Universität" ja als teil des eigennamens auf. schon allein auch deshalb weil "university" (englisch) nicht unbedingt dasselbe ist wie universität (deutsch) und dann kommen wir gleich zum nächsten problem. "Harvard University" = Harvard-Universität (mit bindestrich) oder "Universität Harvard" (ohne). "University of Oxford" = "Universität Oxford" oder "Universität von Oxford" oder gar "Osford-Universität". - lass das doch mal bei den namenskonventionen diskutieren, so steht jede uni ganz woanders (und wenn dann schon spanische, französisch etc. kommen.. wo soll denn die ENA (Ecole National...) hin? "Nationale Schule?" -- Southpark 23:59, 8. Apr 2004 (CEST)

Logo

Wieso ist das Logo gelöscht worden ? darum--Cwagener 09:55, 2. Feb 2005 (CET)

George W. Bush

George W. Bush war doch ein Yalie (Yale University)? Er war doch nie in Harvard??? --83.99.52.164 13.03.2005
Machte in Yale seinen Jaja Bachelor und in Harvard seinen MBA --Cwagener 20:27, 13. Mär 2005 (CET)

Symbologie

Gibt es einen Lehrstuhl für Symbologie? Matt1971 ♫♪ 13:53, 25. Feb 2006 (CET)
Den Studiengang, den Lehrstuhl (etc.) für Symbologie gibt es nicht. In mehreren Interviews wurde von Sachverständigen und Harvard-Professoren bestätigt bzw. erläutert das es 1. keinen Lehrstuhl für Symbologie gibt und 2. nicht einmal ein Studiengang existiert der ein solches Fach beinhaltet. Allerdings wurde in einem Interview mit einer Professorin ein Studiengang erwähnt bzw. der Studiengang erwähnt der dem am Nahesten kommt. Leider fällt mir der Name nicht ein. --SpencerHill 09:57, 12. Jun 2006 (CEST)

Religion wird wieder Pflichtfach in Harvard

http://www.kath.net/detail....

Als Akademiker müssen wir uns nicht mit Religion beschäftigen, wenn wir nicht religiös sind. Aber als Menschen und Entscheidungsträger da draußen in der Welt müssen wir uns damit auseinander setzen, begründete Alison Simmons, Philosophie-Professorin und Kommissionsmitglied den Entscheid.......--Bene16 11:39, 8. Okt 2006 (CEST)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Harvard University und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).