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| Haushund | ||||||
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| Systematik
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||
| Canis lupus familiaris | ||||||
Der Haushund (Canis lupus familiaris) ist ein Haus-, Heim- und Nutztier aus der Familie der Hundeartigen bzw. Echten Hunde (Canidae).
Anatomie
Fachspezifische Benennungen
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Zähne
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Zahnformel des Hundes Bildherkunft |
Das bleibende Gebiss der Hunde hat 42 Zähne. Es hat in jeder Kieferhälfte 3 Schneidezähne (Incisivi, I), einen Eck- oder Hakenzahn (Caninus, C) und 4 vordere Backenzähne (Prämolaren, P). Im Oberkiefer gibt es 2, im Unterkiefer 3 hintere Backenzähne (Molaren, M).
Jeweils einer der Backenzähne ist besonders kräftig und wird als Reißzahn (Dens sectorius) bezeichnet. Im Oberkiefer ist es der P4, im Unterkiefer der M1, also immer der drittletzte Zahn. Beide greifen wie eine Schere ineinander und dienen zum Zerreißen von Fleischstücken.
Die Zahnstellung ist bei den einzelnen Hunderassen sehr variabel. Beim Normaltyp (also dem des Wolfes entsprechend, z. B. Deutscher Schäferhund) greifen die Schneidezähne des Unterkiefers unmittelbar hinter die des Oberkiefers. Bei kurzköpfigen (brachyzephalen) Rassen, wie Deutscher Boxer und Pekinese, ist der Unterkiefer deutlich länger als der Oberkiefer (Mikrognathie), so dass die unteren Schneide- und Eckzähne deutlich vor denen der oberen stehen (Vorbiss, Brachygnathia superior). Bei Rassen mit langem und schmalen Schädel (dolichozephal), wie Barsoi, Whippet und Collie, sind die Verhältnisse umgekehrt (Mikrogenie). Diese Rassen zeigen einen Hinter- oder Rückbiss (Brachygnathia inferior).
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Milchzahnformel Bildherkunft |
Hunde werden zahnlos geboren. Die ersten Milchzähne erscheinen mit den Eckzähnen ab der 3. Lebenswoche. Mit etwa 6 Wochen ist das vollständige Milchgebiss mit 28 Zähnen ausgebildet. Der P1 und die hinteren Mahlzähne besitzen keine Milchzahnvorgänger. Der Zahnwechsel zum bleibenden Gebiss beginnt bereits ab dem 3. Lebensmonat bei den Schneidezähnen, etwa einen Monat später brechen P1 und M1 (die ja keinen Milchzahnvorläufer besitzen, also nicht wechseln) durch, ab dem 5. die übrigen. Der Zahnwechsel ist im siebten Monat abgeschlossen.
Die Sinne
Ohren
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Quelle
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Die Leistungsfähigkeit des Ohrs ist hoch entwickelt. Es kann höhere Frequenzen wahrnehmen als das des Menschen, im Idealfall:
- Mensch ~ 20-20.000 Hz, maximale Empfindlichkeit im Bereich zwischen 1.000 bis 4.000 Hz
- Hund ~ 15-50.000 Hz (nach anderen Quellen bis 100.000 Hz), maximale Empfindlichkeit bei 8.000 Hz
Die beweglichen Ohrmuscheln des Hundes lassen ihn Geräuschquellen zudem besser dreidimensional orten als ein Mensch das könnte. Eine Geräuschquelle kann ein Hund mit einer Abweichung von maximal 2% erkennen (beim Menschen ist die Abweichung größer als 15%). Für die Bewegung des Hundeohres sind 17 Muskeln verantwortlich. Selbst Hunde mit Schlappohren sind in der Geräuschortung nur knapp den Stehohrigen unterlegen.
Die Ohren sind neben der Hörfähigkeit auch wichtig als "Signalgeber" für die optische Kommunikation, die Stimmung des Hundes wird so signalisiert. Diese Signalwirkung ist im sozialen Zusammenleben der Hunde untereinander äußerst wichtig. Hier gibt es Probleme bei besonders langhaarigen und schlappohrigen Hunden.
Hunde sind im Übrigen auch in der Lage, über etwa 25 m Infraschall
Augen
Früher ging der Mensch von der Annahme aus, dass Hunde nur Graustufen, "schwarz-weiß" sehen könnten. Nach genaueren Untersuchungen wurde diese Meinung revidiert: Hunde sehen Farben - aber etwas anders als der Mensch.
Das Auge des Hundes enthält wie bei allen Säugetieren zwei verschiedene Lichtrezeptoren: die einen, die Stäbchen, sind für das Sehen von Graustufen zuständig. Die anderen, Zapfen genannt, für das Sehen von Farben. Die Stäbchen sind sehr viel zahlreicher und benötigen zudem für ein Signal an das Gehirn viel weniger Licht. Die Zapfen sorgen für das Farbensehen, aber nur bei ausreichender Beleuchtung. Das trifft auch auf den Menschen zu: In der Dämmerung sehen auch wir nur in Graustufen. Bei Hunden ist (wie auch bei den meisten anderen Säugetieren, aber nicht beim Menschen) der Augenhintergrund „verspiegelt“ (diese Schicht wird Tapetum lucidum genannt), sodass einfallendes Licht vom Hintergrund des Auges reflektiert wird und die Stäbchen so noch einmal trifft. Hunde können in der Dämmerung daher sehr viel besser sehen als Menschen.
Die Zapfen sind jeweils auf einen bestimmten Spektralbereich spezialisiert, beim Menschen sind es 3 unterschiedliche Rezeptoren, für die Farben Rot, Gelb und Blau, aus deren 3 Farbsignalen das Gehirn den Gesamtfarbeindruck bildet.
Der Hund hat nur 2 unterschiedliche Zapfentypen, die für Gelb und Blau empfindlich sind. Dadurch wird nur ein Teil des menschlichen Farbspektrums abgedeckt: Rot ist eine Farbe, die der Hund nicht kennt. Das Farbensehen der Hunde ist sogar etwas in Richtung Ultraviolett verschoben, endet aber durch den fehlenden Rot-Rezeptor bei Gelb.
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Sehvermögen und höchste Farbempfindlichkeit bei Mensch und Hund Bildherkunft |
Es gibt aber noch andere, gravierende Unterschiede: Das Hundeauge ist im Bereich 430 nm, dem Blaubereich, am empfindlichsten, das menschliche Auge im Bereich grün/gelb, 550 nm. Die Sehschärfe ist vermutlich geringer als beim Menschen und auf Bewegung optimiert, stillstehende Dinge werden durch das Gehirn unterdrückt, also kaum wahrgenommen. Der Grund dürfte darin liegen dass sich die Beute des Wolfes bewegt, sie wird darum optisch selektiert.
Das Sichtfeld des Hundes ist wesentlich größer als das des Menschen, es beträgt etwa 240 Grad im Gegensatz zu 200 Grad bei Menschen. Der Bereich, in dem Mensch und Hund dreidimensional sehen können, ist mit 120 Grad gleich groß.
Nase
Die Nase, das Riechorgan des Hundes, ist wesentlich empfindlicher als beim Menschen. Grob zu erkennen ist das schon an der Anzahl der Riechzellen, wobei es aber zwischen den Hunderassen erhebliche Unterschiede gibt. Ganz grob kann man sagen: Je länger die Hundeschnauze, desto besser das Riechvermögen. So hat z. B. der Mensch 5 Millionen Riechzellen, der Dackel 125 Millionen und der Schäferhund 220 Millionen. Für seine Riech- und Spürfähigkeiten ist der Bloodhound als "Nonplusultra" bekannt.
Zur Beurteilung der Riechleistung reicht das aber bei Weitem nicht aus: Messungen haben ergeben, dass das Riechvermögen des Hundes etwa eine Million mal besser ist als das des Menschen. Der Hund kann in kurzen Atemzügen bis zu 300 mal in der Minute atmen, so dass die Riechzellen ständig mit neuem "Material" versorgt werden.
Das wichtigste „Riechorgan“ ist das Gehirn, hier werden die eintreffenden Daten verarbeitet und ausgewertet. Dabei ist zu beachten, dass Hunde „Stereo" riechen können, die Nase kann also „rechts und links" differenzieren, ähnlich wie beim Sehen. Auf diese Weise ist der Hund fähig, die Richtung einer Spur zu beurteilen und selbst eine alte Spur zu verfolgen. Das Riechhirn ist im Vergleich zum Menschen riesig: Allein 10% des Hundehirns ist dafür zuständig, beim Menschen sind es nur 1 %. Der Mensch nutzt diese besondere Fähigkeit des Hundes als Spürhund in vielen Bereichen. Bei dieser Fähigkeit muss unterschieden werden zwischen der „mechanischen“ Spur und der Duftspur. Heute ist es üblich, den Hund (im speziellen Hundesport: z. B. Schutzhund) auf die mechanische Spur zu trainieren, also auf den Geruch von Verletzungen des Erdbodens, wie geknickte Pflanzen und so weiter. Eine kreuzende, zur gleichen Zeit angelegte Spur kann so zu einer Fehlsuche führen, da beide Spuren gleichwertig für den Hund sind. Für die Fährtenarbeit der Polizei ist diese Vorgehensweise untauglich. Hier werden die Hunde auf die Geruchsspur trainiert, also das verstärkt, was der Hund auch natürlich machen würde. Diese Spur driftet aber durch äußere Einflüsse wie durch den Wind von der „mechanischen“ Spur ab, sammelt sich an windstillen Stellen, wird an windigen Ecken stark verdünnt. Die Spur ist für den Hund eindeutig, weil jeder „Duftspender“ eine eindeutige „Geruchsfarbe“ hat. Sehr gute Spürhunde können eine solche Spur noch nach Tagen eindeutig aufnehmen und verfolgen, auch mitten durch eine Stadt, mitten durch viele parallele und kreuzende Fremdspuren.
Hunde „schmecken“ Gerüche auch über das Jacobsonsche Organ (Vomeronasalorgan), welches sich im Gaumen befindet. Dieses transportiert die aufgenommene Information sofort an das Limbische System. Es ist für die Entstehung von Gefühlen, das Triebverhalten und für die Bildung von Hormonen verantwortlich.
Fortpflanzung
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Hündin mit Welpen Bildherkunft |
Der Eintritt der Geschlechtsreife wird beim weiblichen Hund durch die erste Läufigkeit gekennzeichnet, die im Alter von 7 bis 11 Monaten auftritt. Rüden erlangen ihre sexuelle Kompetenz in etwa dem gleichen Alter. Kleinere Hunde werden im Allgemeinen früher geschlechtsreif als Hunde großer Rassen.
Hunde unterliegen einer ausgeprägten, etwa halbjährlichen Brunstperiodik. Mit einem durchschnittlichen Läufigkeitsintervall von 5 bis 7 Monaten zählen sie zu den saisonal diöstrischen Tieren.
Der Sexualzyklus ist in 4 Phasen unterteilt. Mit dem Beginn der Vorbrunst (Proöstrus) kommt es zu einem Anschwellen der Vulva und dem Austritt von blutigem bis fleischwasserfarbigem Sekret, welches die Hündin für Rüden attraktiv macht. Eine Deckbereitschaft ihrerseits ist jedoch noch nicht gegeben. Die Dauer der Vorbrunst beträgt - individuell unterschiedlich - 4 bis 21 Tage. Ihr schließt sich die Brunst (Östrus) an, welche von Deckbereitschaft der Hündin und Fruchtbarkeit gekennzeichnet ist. Der Scheidenausfluss wird heller und die Hündin „präsentiert“ sich den Rüden. Die Phase der Brunst beträgt 2 bis 12 Tage. Zusammen mit der Vorbrunst wird sie als Läufigkeit bezeichnet. Hieran schließt sich der Metöstrus an, in dessen Verlauf über eine Dauer von 9-12 Wochen Rückbildungs- und Regenerationsvorgänge an der Gebärmutter erfolgen. In der vierten Phase (Anöstrus) fehlt jegliches Anzeichen sexueller Aktivität. Dieser Abschnitt dauert 2 bis 6 Monate.
Beim Deckakt des Hundes kommt es zum bemerkenswerten Verhalten des „Hängens“. Auf die Penetration der Hündin hin kommt es zu einer starken Anschwellung des sogenannten „Knotens“ (anatomisch Bulbus glandis) des Rüden, welcher die verdickte Basis der Eichel mit einem Schwellkörper darstellt. Dies hat den Effekt, dass der Penis „verkeilt“ wird und sich die beiden Tiere nicht voneinander trennen können. Folglich steigt das männliche Tier nach der Ejakulation von seiner Partnerin herunter und dreht sich im Regelfall um 180°, sodass beide Tiere über eine Dauer von bis zu 30 Minuten mit den Hinterteilen einander zugewandt verbunden bleiben.
Die durchschnittliche Trächtigkeitsdauer der Hündin beläuft sich auf 63 bis 65 Tage, die Anzahl der Welpen schwankt etwa zwischen 3 und 12 Tieren.
Sozialisation
Auch bei Hunden wird der Begriff Sozialisation verwendet, um die Prägung auf Umweltreize während der ersten Lebensmonate zu beschreiben. Nur gut sozialisierte Hunde können später gut sozialverträgliche Hunde werden. Die folgenden Punkte sollte jeder Hundehalter mit seinem Welpen beachten:
- Sozialisation mit Artgenossen (Erlernen zwischenhundlicher Kommunikation)
- Sozialisation mit anderen Tieren (Katzen, Meerschweinchen, Vögel, Pferde usw.)
- Sozialisation mit fremden Menschen
- Gewöhnung an Umweltreize wie Martinshorn, Fahrradklingeln, Flugzeuge, Knallgeräusche (Silvesterknaller) sowie Gewöhnung an Menschenansammlungen, Verkehrsgetümmel usw.
Die Entwicklung jedes Hundes wird überwiegend von seiner Sozialisation und Erziehung bestimmt. Unzureichend sozialisierte Hunde haben Schwierigkeiten, sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden. Sie neigen zu ängstlichem oder aggressiven Verhalten und anderen Verhaltensstörungen. Ein sorgfältig sozialisierter Hund hingegen hat gelernt, friedfertig und aufgeschlossen mit fremden Personen, Kindern und anderen Haustieren umzugehen. Die wichtigste Sozialisierungsphase des Hundes erstreckt sich in etwa von der zweiten bis zur 15. Lebenswoche. Viele Hundevereine bieten entsprechende Kurse an, die „Welpenspielstunden“ oder „Prägungsspieltage“ genannt werden. Eine zweite wichtige Sozialisierungsphase ist die Pubertät. Neben der allgemeinen Sozialisation auf Umweltreize kann problematisches Verhalten auch durch ungünstige Lernerfahrungen in einzelnen Bereichen (z.B. Balljunkie) entstehen.
Lebenserwartung
Grundsätzlich werden kleine Hunde älter als große. So können Rassen wie der Dackel ein Alter von bis zu 15 Jahren erreichen, in Ausnahmefällen gar 20 Jahre. Größere, schwere Rassen, wie etwa die Deutsche Dogge werden kaum älter als 9 Jahre. Laut Guinness-Buch der Rekorde liegt der Rekord, den ein Mischlingshund, der in Australien als Schäferhund arbeitete, erreichte, bei 29 Jahren.Abstammung
Es ist mittlerweile erwiesen, dass sich der Haushund aus dem Wolf entwickelt hat. Noch bis vor kurzem hielt man den indischen Wolf (Canis lupus pallipes oder Canis lupus lupaster) für den Stammvater, dessen Äußeres dem einiger anderer Hunderassen ähnlich erscheint. Inzwischen wurde genetisch der gemeine graue Wolf (Canis lupus lupus) als Urvater bestätigt. Damit scheidet auch die indische Unterart als möglicher Stammvater aus. Untersuchungen der Mitochondrien-DNA von Wölfen und Hunden in den USA zeigten, dass die genetischen Unterschiede zwischen verschiedenen Wolfpopulationen durchschnittlich 0,16% betrugen. Der genetische Unterschied zwischen Wolf und Kojote betrug etwa 3,1%, der Unterschied zwischen Hund und Wolf (Grauwolf) dagegen nur 0,2%.Die auf Konrad Lorenz zurückgehende Vermutung, dass der Haushund vom Goldschakal (Canis aureus) abstammt, gilt durch diese Forschungen sowie die Untersuchungen von Erik Zimen und Alfred Seitz als überholt.
Hunde und Wölfe
Hunde und Wölfe sind auch miteinander fruchtbar.
In seinem Buch "Der Hund" beschreibt der Verhaltensforscher Erik Zimen ausführlich seine langjährigen vergleichenden Beobachtungen an Königspudeln und Wölfen sowie an deren Mischlingen (den sog. Puwos) und an den Nachkommen aus der Verpaarung von "Puwo" mit "Puwo".
Auch in der Praxis der Hundezucht wurde immer wieder versucht, Hunderassen durch das Einkreuzen von Wölfen zu „verbessern“, wie beim Saarloos-Wolfhund, beim Tschechoslowakischen Wolfhund und in Italien mit dem Lupo Italiano. Die Erwartungen konnten bei allen diesen Versuchen nicht erfüllt werden.
Bisher ging man davon aus, dass die Verhaltensunterschiede zwischen Wolf und Hund zu groß seien, als dass es in der freien Natur zu Mischpaarungen kommen könne. Ein zusätzliches Hemmnis ergibt sich aus den Fruchtbarkeitszyklen: Wolfsrüde und Wölfin sind nur einmal im Jahr fruchtbar. Dies unterscheidet vor allem den Wolfsrüden vom Rüden des Haushunds.
Trotzdem kam es beispielsweise 2004 bei nach Deutschland eingewanderten Wölfen zu einer Verpaarung mit einem Hund, weil die Wölfin keinen Partner fand.
Urtümliche Hunde
In vielen Ländern existieren Hunderassen, die als Urtypen der ersten Hunde gelten können. Nach einer Unterteilung wie sie von Dr. Roos, dem wissenschaftlichen Leiter der Haustierbiologischen Station, vertreten wird, gehören dazu einmal die Schensihunde, wie sie zum Beispiel in der Äquatorialgegend Afrikas anzutreffen sind. Es sind vor allem braun-gelbe Hunde, die sich lose den Menschen angeschlossen haben und unter anderen Abfall vertilgen und somit in diesem Klima eine wichtige hygienische Aufgabe übernehmen. Nach seiner Ansicht war mit ihnen Entwicklung solcher Hunde die Domestikation abgeschlossen, es folgte die bewusste Zucht nach ausgewähltem Verhalten, wesentlich später auch nach Schönheit.
Direkt aus solchen Schensihunden wurden zum Beispiel der Basenji und der Chow-Chow gezüchtet - beide Rassen sind vom FCI anerkannt und mit einem Rassestandard versehen. Auch der Dingo, der vor mehreren tausend Jahren in Australien verwilderte und sich wieder Richtung Wolf entwickelte, wird zu den Schensihunden gezählt. Er ist als eigenständige Rasse vom FCI nicht anerkannt, wohl aber von einem australischen Zuchtverband. Biologisch wird der Dingo nicht zu den Haushunden (Canis lupus familiaris) gezählt sondern bildet neben dem Haushund eine eigene Unterart (Canis lupus dingo).
Mit dem Begriff „Landschläge“ bezeichnet Dr. Roos die ersten Hunde, die im Folgenden auf bestimmte erwünschte Eigenschaften hin gezüchtet wurden. Zu diesen Hunden werden unter anderem die Herdenschutzhunde oder auch die altdeutschen Hütehunde (Harzer Fuchs und andere) gezählt. Aus diesen Landschlägen stammen so gut wie alle heutigen Hunderassen, die einem bestimmten Rassestandard entsprechen müssen und im Aussehen nicht so variabel sind wie die Landschläge. Ein jüngeres Beispiel ist der Deutsche Schäferhund, der um 1900 aus altdeutschen Hütehunden gezüchtet wurde.
In einigen islamischen Ländern haben wir schließlich eine besondere Situation. Die Hundewelt ist hier in zwei Klassen aufgeteilt: der gewöhnliche Hund gilt bei vielen unrein, wird eher verachtet, der Windhund aber, also ein Jagdhund gilt neben dem Pferd als hoch angesehen. Die bestehenden „Landschläge“ vermischten sich wieder. Da diese Hunde ein Leben am Rande der menschlichen Gesellschaft führen müssen, wurde für sie der auch Begriff Pariahunde gewählt. Als vom FCI anerkannte und mit einem festene Rassestandard versehende Hunderasse existiert der Kanaanhund als israelisch/arabische Hunderasse.
In Deutschland wird das Verhalten dieser „ursprünglichen Hunde“ zum Beispiel auf der Haustierbiologischen Station Wolfswinkel (von Eberhard Trumler gegründet) erforscht. Hier leben unter anderem Dingos und Straßenhunde aus islamischen Ländern.
Domestikation
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Altägyptische Darstellung Bildherkunft |
Die Klärung der Abstammung des Hundes vom Wolf warf gleichzeitig die Frage nach dem Alter unserer Hunde neu auf: Aufgrund diverser Knochenfunde waren die Hundeforscher bislang überzeugt, die Zähmung und Domestizierung der Rudeltiere hätte vor 14.000 bis 18.000 Jahren stattgefunden (Ende des Pleistozän). Genetische Studien deuten auf mehrere, voneinander unabhängige Domestikationen.
Archäologische Befunde
Aus der spätpaläolithischen Fundstelle Eliseevichi 1 in der zentralrussischen Ebene (Region Brjansk) sind Hundeknochen bekannt, die auf 13.000–17.000 BP datiert werden. Die Fundstelle liegt im Dnjepr-Tal am Sudost, einem Nebenfluss der Desna. Die Fauna wird durch Mammutknochen (Mammuthus primigenius) dominiert und datiert in die letzte Stufe der Waldaj-Eiszeit. Kulturell wird sie dem Epi-Gravettien zugerechnet. Die Siedlung wurde zwischen 1930–40 durch K. M. Polikarpovitch ausgegraben. Zwischen 1935 und 1936 wurden zwei komplette Hundeschädel ergraben (MAE 447/5298, ZIN 23781/24). Der erste lag an einer Herdstelle, ein weiterer in einer Behausung aus Mammutknochen. Die Hunde hatten eine kurze Schnauze und waren ca. 70 cm hoch.Ein sehr altes Skelett eines morphologisch domestizierten Hundes stammt aus dem Doppelgrab von Oberkassel, das dem Magdalénien zugerechnet wird.
Seit dem Mesolithikum sind Hundebestattungen üblich, zum Beispiel in der skandinavischen Ertebølle-Kultur (Skateholm).
Genetik
Doch dann warf eine genetische Studie - publiziert in der wissenschaftlichen Zeitschrift Science - diese Thesen über den Haufen. Durch eine Erbgutanalyse von Hund und Wolf sind schwedische und amerikanische Evolutionsbiologen zur Überzeugung gelangt, dass der Ur-Hund zwar tatsächlich vom Wolf abstammt, doch schon vor rund 135.000 Jahren geboren worden ist, womit er rund zehnmal älter wäre, als bislang angenommen.Traditionelle Hundeforscher zeigten sich - nicht ganz überraschend - von der neuen Studie brüskiert. „Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Wölfe schon so früh domestiziert wurden“, sagte der Schweizer Kynologe und Buchautor Hans Räber. „Man müsste archäologische Funde haben, und die haben wir nicht.“... „Und nicht einmal bei den ältesten, rund 14.000 Jahre alten Ausgrabungen“, so Räber, „sei es immer klar, ob es sich um Wölfe oder Hunde handle“.
Joakim Lundeberg vom Königlichen Technologie-Institut in Stockholm, einer der Autoren der genetischen Studie, ist da anderer Meinung: „Die frühen Menschen waren nomadische Jäger und Sammler“, sagte der Biochemiker. „Weil damals keine Friedhöfe existierten, sei es nicht zwingend, Hundefossilien neben solchen von Menschen zu finden.“
Eine interessante Idee vertritt Gregory Acland, Veterinär an der Cornell University in Ithaca, USA. Er meint, dass nicht der Mensch auf den Hund kam, sondern umgekehrt. Schenkt man ihm Glauben, verfügte der damalige Mensch noch gar nicht über die intellektuellen Fähigkeiten, den Hund zu domestizieren, da er selbst „noch nicht vollständig domestiziert“ war. Der frühe Hund fand in der Nähe des Homo sapiens eine ökologische Nische und „verhaustierte“ sich so selbst. Er profitierte von den Abfällen, die in der Nähe der Menschen für ihn abfielen und machte sich seinerseits nützlich, indem er „seine“ Menschen vor Feinden warnte und beschützte und auch bei gemeinsamen Jagdausflügen hilfreich war. Dieser Theorie nach handelte es sich also von Anfang an um eine Art Symbiose. Der Homo sapiens wanderte jedoch erst vor 100.000 Jahren im Nahen Osten ein, und konnte dort mit Wölfen in Kontakt geraten, so dass es auch denkbar wäre, dass der Wolf sich zuerst an die Lagerstätten der Neandertaler gesellte. Nichtsdestotrotz: Jahrzehntausende (vor 35.000 Jahren) danach brachten Menschen den hundeähnlichen Wolf nach Europa. Das äußere Erscheinungsbild des Hundes blieb lange wolfsähnlich, weshalb sich auch keine „hundstypischen“ Knochenfunde aus dieser Zeit finden. Erst als der moderne Mensch sesshaft wurde, begann er den Hund züchterisch gezielt nach seinem Nutzwert zu verändern.
Nach einer anderen und von Dr. Roos, dem wissenschaftlichen Leiter der Haustierbiologischen Station Wolfswinkel, vertretenen Theorie schloss sich der Wolf keinesfalls freiwillig dem Menschen an, da er sich selbständig wahrscheinlich viel besser hätte ernähren können. Dr. Roos geht davon aus, dass die frühen Menschen manches Mal selber hungerten und ihre Fleischabfälle kaum zur Ernährung der Wölfe ausreichten. Wahrscheinlich aber holten sich diese Menschen Jungtiere als Fleischvorrat in ihre Gruppe und wiederholten dies je nach Bedarf, da sich die Wildtiere wahrscheinlich nicht unter diesen Bedingungen der Gefangenschaft vermehrten - wie ja auch aktuell immer noch von verschiedenen Zootieren bekannt. Dem Menschen kam aber zu Gute, dass es unter diesen Wildtieren hellere Farbvarianten gab - z. B. weiße Tiere, die auch heute noch in bestimmten Kulturen als heilig angesehen werden (Beispiel: weißer Elefant in Indien), oder Tiere mit hellen Flecken. Diese Farbvarianten beruhen auf einer genetischen Information, die ebenfalls dafür sorgt, dass weniger Adrenalin gebildet wird. Also waren dieser Tiere ruhiger und weniger schreckhaft als ihre normalfarbigen Verwandten, sie litten weniger unter Stress und konnten sich in Gefangenschaft vermehren. Ende des 20. Jahrhunderts wurden auf Grund dieser Erkenntnisse in Deutschland Hirsche erfolgreich domestiziert.
Die Domestikation des Hundes ist einzigartig weit entwickelt. Er ist das Tier geworden, das am besten mit dem Menschen kommunizieren kann. Untersuchungen am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig wiesen nach, dass Hunde bereits genetisch bedingt menschliche Zeichen interpretieren können, die selbst Menschenaffen erst nach langem Training lernen.
Zucht
Im Verlauf der Mensch-Hund-Beziehung haben sich, regional und nach den Umwelt- und Lebensbedingungen, unterschiedliche Hunderassen herausgebildet. Der Mensch hat es verstanden, den Hund für unterschiedliche Aufgaben durch Züchtung und entsprechende Hundeerziehung zu nutzen. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) ist die größte internationale Dachorganisation, unter deren Führung nationale Gruppierungen die Standards der unterschiedlichen Hunderassen festlegen.Einteilung der Zuchthunderassen
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Mischling Bildherkunft |
Vornehmlich nach ihrem Verwendungszweck werden folgende Hundetypen unterschieden:
- Hütehunde (beispielsweise Altdeutsche Hütehunde, Collie, Border Collie), Treibhunde (beispielsweise Appenzeller Sennenhund, Rottweiler), Hirtenhunde (beispielsweise Kuvasz) und Herdenschutzhunde (beispielsweise Maremmano).
- Haushunde im engeren Sinne (beispielsweise Landseer, Neufundländer, Leonberger, Berner Sennenhund) und Hofhunde (beispielsweise Hovawart, Entlebucher Sennenhund).
- Stallhunde (beispielsweise Pinscher und Schnauzer) und Wachhunde (beispielsweise Deutscher Spitz).
- Gesellschaftshunde (beispielsweise Havaneser, Papillon) und Begleithunde.
- Jagdhunde für unterschiedliche Jagdarten und Beutetiere darunter Schweißhunde, Stöberhunde, Vorstehhunde und Retriever und Erdhunde und Bracken sowie Laufhunde (beispielsweise Windhunde wie der Azawakh).
Daneben sind weitere unsystematische Bezeichnungen wie Arbeitshunde beziehungsweise Gebrauchshunde, Kampfhunde, Schutzhunde, Wachhunde, primitive oder ursprüngliche Hunde bis hin zu Schoßhunden üblich.
Eine kynologische Systematik der Hunderassen wird von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) gepflegt, die derzeit 336 Rassen anerkennt (Stand: 12/2005). Diese Systematik ist allerdings sehr willkürlich und berücksichtigt nicht den Grad der genetischen Verwandtschaft zwischen den einzelnen Rassen. Im FCI-System werden alle anerkannten Hunderassen in 10 Gruppen eingeteilt, die wiederum in verschiedene Sektionen unterteilt sind:
- Gruppe 01: Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde) [LINK];
- Gruppe 02: Pinscher und Schnauzer - Molossoide - Schweizer Sennenhunde und andere Rassen [LINK];
- Gruppe 03: Terrier [LINK];
- Gruppe 04: Dachshunde [LINK];
- Gruppe 05: Spitze und Hunde vom Urtyp [LINK];
- Gruppe 06: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen [LINK];
- Gruppe 07: Vorstehhunde [LINK];
- Gruppe 08: Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde [LINK];
- Gruppe 09: Gesellschafts - und Begleithunde [LINK];
- Gruppe 10: Windhunde [LINK].
Daneben gibt es in der FCI-Systematik eine Reihe so genannter vorläufig angenommener Rassen [LINK].
Außerhalb dieser Systematik gibt es noch über hundert weitere, jedoch von der FCI nicht anerkannte Rassen sowie eine Reihe als ausgestorben geltender Rassen wie Basset d'Artois, Braque Belge und Harlekinpinscher, die aus der FCI-Systematik gestrichen wurden.
Neben den eigentlichen Hunderassen gibt es auch noch Bastarde beziehungsweise Mischlinge und verwilderte Haushunde, wie beispielsweise der Dingo (Canis lupus f. dingo).
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Golden Retriever im Gras Bildherkunft |
Einige Hunderassen
Zu den kleinsten anerkannten Hunderassen zählt der Chihuahua (FCI-Nr. 218) mit einem Gewicht von 0,5-3,0 kg und einer Widerristhöhe von unter 20 cm; zu den größten Hunderassen zählen die Deutsche Dogge (FCI-Nr. 235) mit einer Widerristhöhe von mindestens 80 cm bei Rüden und der Irish Wolfhound (FCI-Nr. 160) mit bis zu 95 cm; zu den seltenen Rassen zählt der Curly Coated Retriever.Qualzuchten und Verstümmelungen
Bei einigen Rassen geht die Zucht so weit, dass die Hunde gesundheitliche Probleme erleiden, wie Kurzatmigkeit oder Augenprobleme oder dass der Geburtsvorgang nicht mehr natürlich ablaufen kann, wie z. B. bei der Englischen Bulldogge der Fall. Bei anderen wurden die natürlichen Merkmale maßlos übertrieben: Faltenbildung (Shar Pei), Fellstruktur usw.Derartige Zuchtziele bezeichnet man heute als Qualzucht, wobei die Abgrenzung sehr schwierig ist, da schwer zu sagen ist, ab wann ein Hund durch bestimmte körperliche Merkmale gequält ist. Ein Verbot ist wegen dieser Definitionsfragen und auch der Meinung einiger Züchter, die mit ausgefallenen Rassen und extremen Züchtungen ihr Geld verdienen, schwer durchzusetzen. Grenzwertig ist z. B. auch der aktuelle Zuchtstandard des deutschen Schäferhundes: Die in den letzten 50 Jahren in Mode gekommene stark abfallende Rückenlinie führt häufig zu Hüftgelenkproblemen (Hüftdysplasie), ein Leiden, das Schäferhunde noch in den 1940er Jahren sehr selten hatten.
Das Ende 2005 verabschiedete neue Tierschutzgesetz der Schweiz könnte aus diesem Grunde zum Verbot einiger Rassen führen. Ähnliche Gesetzesänderungen sind auch in EU-Staaten geplant. Rassen, bei denen oft fälschlicherweise von Qualzucht gesprochen wird, sind beispielsweise der Xoloitzcuintli oder Mexikanische Nackthund, der als gesunder und besonders langlebiger Hund zu den ältesten Hunderassen zählt. Wenn einigen Nackthunderassen jedoch zusätzlich zum Haarkleid auch wichtige Zähne fehlen und diese Hunde teilweise weder Knochen noch hartes Futter fressen können, ist die Grenze zur Qualzucht eindeutig überschritten.
Der Chihuahua stand kurz vor dem Urteil Qualzucht, da die Hündinnen zu klein waren und meist Totgeburten erzeugten. Schließlich wurde ein Mindestgewicht für diese Zwerge vorgeschrieben.
Nutzung
Gebrauchshunde
Unter Gebrauchshunden versteht man Hunde, die Menschen bei ihrer Arbeit unterstützen, gewissermaßen „berufstätige“ Hunde. Am bekanntesten sind wohl die landläufig „Polizeihunde“ genannten Hunde im Behördendienst. Hier werden sie zur Spurensuche, zum Auffinden von Drogen, Waffen, Sprengstoff usw., aber auch auf der Streife und zur Bewachung eingesetzt.
Manche Hunderassen eignen sich als Blindenhunde, viele können auch als Rettungshunde oder Therapiehunde ausgebildet werden.
Jagd
Die Begleitung bei der Jagd war wahrscheinlich die erste und über lange Zeit wichtigste Nutzung von Hunden. Die dazu notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten hatten die Tiere von ihren Vorfahren, den Wölfen, geerbt, so dass dazu keine besonderen züchterischen Leistungen nötig waren. Erst viel später wurden spezielle Jagdhund Rassen gezüchtet. Für die Treibjagd benötigte man beispielsweise Hunde, die schnell laufen konnten, während kleine Hunde (Dackel, Terrier) leicht in Fuchs- oder Dachsbaue eindringen konnten.Hunde der Hirten
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Hirte mit Hütehunden Bildherkunft |
Wachhund
Alle Hunderassen können als Wachhund eingesetzt werden, indem man ihren natürlichen Instinkt ausnutzt, das Rudel zu alarmieren, wenn Gefahr droht. In den Städten waren es naturgemäß eher die kleinen Hunderassen wie der Spitz, während auf dem Land wegen der höheren Abschreckungswirkung auch große Hunderassen zum Einsatz kamen. Häufig wurden jeweils zwei Hunde gehalten: kleine Hunde, die über eine niedrige Reizschwelle verfügten und das Herannahen eines Fremden meldeten, sowie große Hunde, die bereit waren, Haus und Hof zu verteidigen.Zugtier
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Berner Sennhund Bildherkunft |
Die Nutzung von Hunden als Zugtier des armen Mannes war bis in das 20. Jahrhundert hinein weit verbreitet. Große Hunde sind anatomisch besser zum Ziehen von Karren und Schlitten geeignet als z. B. Pferde. Ein Zughund kann bis zum drei- bis fünffachen seines Körpergewichtes ziehen, so fand er auch bis ins 20. Jh. beim Militär Verwendung als Soldatenhund. In nördlichen Ländern und in Sibirien werden Hunde wie der Husky oder der Samoyede auch heute noch als Schlittenhunde eingesetzt. Diese Hunde zeigen im Rudel und im Gespann ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das dem des Wolfsrudels ähnelt. Das wird von den Züchtern ausgenutzt. So gibt es beispielsweise spezielle Hündinnen, die als „Kindergärtnerin“ die Erziehung der Welpen übernehmen. Mit den Menschen kommunizieren hauptsächlich die Leithunde.
Freizeitgestaltung
Aufgrund seiner sozialen Anpassungsfähigkeit ist der Haushund das mit dem Menschen am vielfältigsten verbundene Tier. So verbringen viele Menschen heute mit ihrem Hund ihre Freizeit und betreiben dabei auch Hundesport. Nicht selten fungieren die Tiere sogar als einzige soziale Beziehung ihres Besitzers. Leider kommt es durch die hierbei häufig auftretende Vermenschlichung der Hunde oft zu gravierenden Haltungsfehlern, wobei die natürlichen Bedürfnisse der Tiere missachtet werden.Kampfhundproblematik
Zu allen Zeiten wurden Hunde auch im Krieg für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt. Später züchtete man bestimmte Rassen als Kampfhunde, für Kämpfe mit anderen Tieren, aber auch gegeneinander (siehe Artikel Kampfhunde). Derzeit (2005) ist das Thema "Kampfhund" in Deutschland sehr umstritten. Umgangssprachlich werden bestimmte Rassen pauschal als gefährliche "Kampfhunde" eingestuft, ohne dass dieser Einteilung wissenschaftlich belegbare Kriterien zugrunde liegen. Kritiker dieser Einstufung benutzen vorwiegend die Begriffe Listenhund, Anlagehund, Kategoriehund oder soKa (sogenannter Kampfhund) . Die als Argument angeführte Behauptung, dass einige Hunderassen eine genetisch bedingte verminderte Beißhemmung hätten, ist aus wissenschaftlichen Gesichtspunkten falsch. Unter Beißhemmung versteht man das natürliche Verhalten eines Hundes oder Wolfes, welches die Aggressivität innerhalb des Rudels begrenzt. So gibt es in Wolfsrudeln und auch unter Hunden nur selten tödlich verlaufende Kämpfe, da die Tiere beispielsweise durch Unterwerfungsgesten ihre Rangordnung festlegen. Diese Muster sind im Welpenalter erlernt und können bei fehlender Sozialisation der Tiere gezielt unterdrückt werden, ein Effekt, welcher auf alle Hunderassen zutrifft. Inwieweit die Veranlagung zu derartigen Verhaltensstörungen auch vererbt werden und damit gezielt herausgezüchtet werden kann, ist strittig. Da „Kampfhunde“ im kriminellen Milieu den Charakter von Statussymbolen haben, werden Welpen hier teilweise gezielt auf diese Verhaltensstörung trainiert und auch bei der Zucht selektiert, um die soziale Stellung ihrer Besitzer zu unterstreichen.Ausgangspunkt der kritischen Medienberichterstattung und der skeptischen Haltung der Öffentlichkeit gegen die „Kampfhunde“ sind immer wieder - teils tödliche - Unfälle mit Vertretern dieser Rassen. Nach absoluten Zahlen aus den Statistiken der Bundesländer, werden die meisten Beißunfälle in Deutschland jedoch durch Schäferhunde verursacht, welche man nicht zu den „Kampfhunden“ rechnet. Andererseits sollen Hunderassen wie der Pitbull, durch die enorme Kraft ihrer Kiefermuskeln auch bereits bei versehentlichem Biss stärkere Verletzungen hervorrufen als andere Hunde gleicher Größe. Daher haben sie das Potential, besonders bei unsachgemäßem Umgang, zu einer erheblichen Gefahr zu werden. Solche Hunde stellen spezielle Anforderungen an ihre Haltung und Erziehung und benötigen einen verantwortungsbewussten Halter - so der Gesetzgeber. Diese Aussagen konnten bisher aber nicht belegt werden, anerkannte Wissenschaftler angefangen von Günther Bloch über Dorit Urd Feddersen-Petersen bis Erik Zimen bestätigen, dass sie dafür keine Anhaltspunkte haben, noch dass es Messungen der Beißstärken überhaupt gibt.
Pelzlieferant
Begehrt ist im nördlicheren Asien auch das Fell des Hundes als Pelz. Hundefell wurde auch in Europa unter diversen Phantasienamen wie „Gaewolf“ verkauft, allerdings nicht expressis verbis als Hundefell sondern als „echter Pelz“ deklariert. In Deutschland würde die fehlende Kennzeichnung gegen eine Handelsvereinbarung, welche die maßgeblichen Industrie-, Groß- und Einzelhandelsverbände, aber auch der Verbraucherschutzbund selbst, erarbeitet haben, verstoßen: die RAL-Vereinbarung RAL 075 A3. Dort heißt es in Paragraph 4.1. wörtlich: „Pelze und Pelzwaren sind grundsätzlich mit dem zoologischen oder dem im Rauchwarenhandel üblichen Namen des Tieres zu bezeichnen, aus dessen Fell sie gearbeitet sind.“ Die Nichtbeachtung solcher Vereinbarungen wird von Gerichten als Verstoß gegen die Vorschriften des lauteren Wettbewerbs gesehen – nach Auskunft des RAL-Institutes gelten sie etwa als „freiwillige Gesetze, die sich die Wirtschaft selbst gibt“. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts war auch Hundeleder bei Kürschnern für bestimmte Artikel, wie Handschuhe, sehr begehrt. In Brasilien werden Hundefelle, insbesondere die der Dackel, zum Bespannen einer bestimmten Reibetrommel, der Cuíca, verwandt.Fleischlieferant
In Jäger- und Sammlerkulturen wurden Hunde in Notzeiten oder als Spezialität gegessen. Es gab auch spezielle Rassen, die zu diesem Zweck gezüchtet wurden (unter anderem bei den Sioux). Auch der Bernhardiner wurde früher vor allem gegessen. In Deutschland ist das Schlachten von Hunden seit 1986 verboten, die gleiche Regelung gilt für die übrige EU.siehe Hundefleisch
Haltung
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Riesenschnauzer Bildherkunft |
2004 lebten in Deutschland etwa 5 Millionen Hunde, in der Schweiz etwa 440.000 und in Österreich etwa 550.000. Nach der Hauskatze ist der Hund damit das meist gehaltene Haustier.
Hunde werden in Deutschland zu den Kleintieren gerechnet. Sie werden im Normalfall als einzelne Individuen oder in kleinen Gruppen in unmittelbarer Nähe des Lebensraumes ihrer Besitzer gehalten. Dies kann zum einen die Wohnsphäre des Besitzers selbst sein, daneben ist jedoch auch die Haltung im Freien (im Zwinger oder in Anbindehaltung) durchaus üblich. Alle drei Formen der Haltung bergen die Gefahr nicht tierschutzgerechter Unterbringung der Tiere in sich.
Ernährung
Eine vollwertige Ernährung der Hunde erfolgt am einfachsten über die Verfütterung kommerzieller Hundefuttermittel. Obgleich der Anteil von Futtermittelallergien in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat, stellt diese Fütterung die Versorgung der Tiere mit essentiellen Nahrungsbestandteilen am einfachsten sicher. Einige Hundehalter sind der Ansicht, dass eine Hundeernährung mit Frischfleisch, Innereien, Knochen, Gemüse und Kräutern, ergänzt mit wertvollen Pflanzen- und Fischölen (siehe auch BARF), besser sei. Ernährungsphysiologisch zumindest fragwürdig ist die Ernährung durch hauseigene Speisereste, da hierdurch Mangelzustände hervorgerufen werden können.Viele menschliche Nahrungs- und Genussmittel sind für Hunde mehr oder wenig giftig. Als Beispiel sei hier Schokolade angeführt. Das Theobromin in der Schokolade ist für Hunde in größeren Mengen sehr gesundheitsschädlich und kann in Einzelfällen auch zum Tode führen. Die letale Dosis beträgt 100 mg Theobromin/kg Körpergewicht, bereits geringere Mengen führen aber zu Vergiftungserscheinungen, die sich in Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Muskelkrämpfen und Harninkontinenz äußern können. Wann diese gefährliche Dosis erreicht wird, ist sehr umstritten und zudem abhängig von der Schokolade, resp. von deren Art. Es kann davon ausgegangen werden, dass ein mittelgroßer Hund (25 kg) mehrere Tafeln Milchschokolade fressen muss, bevor es wirklich gefährlich wird. Allerdings kann das Theobromin auch gespeichert werden, darum muss man auch bei regelmäßiger Verabreichung von kleinen Mengen aufpassen. Ebenfalls giftig für Hunde sind Speisezwiebeln, so dass Speisezwiebeln enthaltende Essensreste nicht an Hunde verfüttert werden dürfen.
Erkrankungen
Häufige Krankheiten
Das Spektrum der beschriebenen Hundeerkrankungen ist überaus reichhaltig und in seiner Vielfalt mit Erkrankungen des Menschen durchaus vergleichbar. Ausgesprochen häufige Hundekrankheiten sind:- Sinnesorgane: Gehörgangentzündung (Otitis externa), Grauer Star, Bindehautentzündung, PRA (Progressive Retinal Atrophy, Netzhautdegeneration)
- Verdauungsorgane: Zahnstein, Magendrehung (bei großen Rassen), Futtermittelunverträglichkeiten, akute Resorptionsstörungen (Durchfall), Parasitenbefall (Hundebandwurm)
- Atmungsorgane: Rhinitis, sekundäre Tumorerkrankungen der Lunge
- Herz-Kreislaufsystem: Herzerweiterung (dilatative Kardiomyopathie, v. a. bei großen Rassen), Herzklappenerkrankungen (vor allem kleine Rassen)
- Harn- und Geschlechtsorgane: Niereninsuffizienz, Gebärmuttervereiterung (Pyometra), Prostatavergrößerung
- hormonelle Störungen: Zuckerkrankheit, Funktionsstörungen im Bereich der Schilddrüse (Hypothyreose) und der Nebennieren (Hyperadrenokortizismus), Scheinträchtigkeit
- Nervensystem: Epilepsie, Störungen der Nervenfunktion durch Bandscheibenvorfall (vor allem bei Rassen mit relativ langem Rücken, beispielsweise Teckel), Fibrokartilaginöse Embolie (Sonderform des Rückenmarkinfarkts)
- Haut: Atopische Dermatitis, Demodikose, Malassezien-Dermatitis, Tumore der Milchdrüse
- Bewegungsapparat: Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED), Kreuzbandriss
- Infektionen: Gegen einen Großteil der früher seuchenhaft aufgetretenen Erkrankungen wie Parvovirose, Staupe oder auch Tollwut sind die meisten Hunde durch Impfungen geschützt. In den letzten Jahren nimmt der Anteil der Infektionen durch Reisekrankheiten (Leishmaniose, Babesiose, Dirofilariose oder auch der von Zecken übertragenen Borreliose erheblich zu.
Genetische Defekte
Bei einigen Hunderassen ist die Gefahr genetischer Defekte gegeben. Diese werden besonders durch die ständige Einkreuzung des gleichen Genmaterials begünstigt, wie es bei der Zucht in isolierten Gebieten, wie Inseln, der Fall ist. Aber auch zur Erreichung von "Zuchtzielen" wurden und werden manchmal genetische Defekte bewusst ausgenutzt bzw. in Kauf genommen. Bekannt sind hier z. B. die Hüftgelenksdysplasie (HD), die Ellbogengelenksdysplasie (ED), die sogenannte Dackellähme oder der Merle-Faktor (ein genetischer Farbdefekt, welcher sich durch eine als Tigerschecke bezeichnete Grauscheckung auszeichnet). Die Gelenksveränderungen sind hauptsächlich auf das "Schönheitsideal" im Bezug auf den Körperbau, z. B. den schräg abfallenden Rücken des Schäferhundes oder den überlangen Rücken des Dackels zurückzuführen. Folgen derartiger Gendefekte können von Schmerzen bei der Bewegung bis hin zu völliger Lähmung führen. Ein weiterer durch Zucht entstandener Defekt am Knochengerüst ist das weniger bekannte Wobbler-Syndrom. Dies tritt vor allem bei langhalsigen Rassen wie dem Dobermann und der Deutschen Dogge auf und bezeichnet mindestens einen deformierten Halswirbel (meistens C7). Der deformierte Wirbel ist instabil. Dies kann im schlimmsten Fall zur Verengung des Rückenmarkskanal führen und dadurch zur Lähmung der Vorderbeine.Weniger bekannt ist ein Gendefekt der speziell bei Langhaarcollies entdeckt wurde, aber auch bei mit Collies verwandten Rassen wie beim Australian Cattle Dog und bei zahlreichen anderen britischen Hütehunderassen auftritt. Dieser Defekt, der MDR1-Defekt, verhindert die Synthese eines bestimmten Eiweißes. Das Eiweiß spielt eine wichtige Rolle bei der Entgiftung. Es ist u. a. für die Blut-Hirn-Schranke wichtig, wo es dafür sorgt, dass bestimmte medizinische Wirkstoffe nicht in das Gehirn gelangen können. Fehlt das Eiweiß, kann das Tier an bestimmten Medikamenten sterben. Dieses Eiweiß kommt aber auch in vielen inneren Organen (Leber, Niere...) vor. Hier ist noch nicht weiter bekannt, welche Folgen sein Fehlen haben kann. Auch Zusammenhänge mit Todesfällen nach einer Narkose werden diskutiert.
Rechtliches
Hundesteuer
Die Haltung von Haushunden ist in der Bundesrepublik Deutschland steuerpflichtig (im Gegensatz zu der von Katzen oder Pferden). Die Hundesteuer wird von der Gemeinde in unterschiedlicher Höhe erhoben und durch eine Steuerplakette nachgewiesen. Manche Gemeinden fordern, dass die Plakette gut sichtbar am Hund zu befestigen ist. Eine Verpflichtung zu bestimmten Impfungen (Tollwut) gibt es in den meisten Bundesländern nicht. Detaillierte gesetzliche Regelungen, beispielsweise zum Leinenzwang, zum Entfernen von Hundekot auf öffentlichen Plätzen oder zur Haltung von so genannten Kampfhunden sind landesspezifisch.Registrierung
Für Haushunde besteht seit einigen Jahren die Möglichkeit der Implantation eines Chips, der die Identifikation des Tieres ermöglicht. Zum Auslesen der Transpondernummer des Tieres wird ein Lesegerät benötigt über welches in der Regel Tierärzte, Tierheime und Polizeidienststellen verfügen. Einige nichtkommerzielle Organisationen wie Tasso e.V. betreiben zentrale Registrierungsstellen für entlaufene und aufgefundene Hunde; hier kann auch die Chipnummer des eigenen Tieres registriert werden. Diese Nummer ist weltweit einmalig und erlaubt im Gegensatz zur Tätowierung eine sichere Identifizierung des Hundes.Grenzübertritt
Bei Grenzübertritt muss seit 2004 in EU Europa ein Heimtier-Ausweis zur Identifikation mitgeführt werden, weiterhin muss ein Chip implantiert sein, dessen Nummer im Heimtierausweis vermerkt ist. Die Chippflicht gilt für alle Hunde und ist nicht wie bei den "Listenhunden" größenabhängig. Bis zum Jahre 2011 gilt übergangsweise auch die Tätowiernummer. Sinn ist der Kampf gegen die Tollwut.Sonstiges
In Deutschland gibt es keinen offiziell anerkannten Hundeführerschein, auch wenn dies von einigen Hundeschulen suggeriert wird. Die Ausbildung zum Begleithund ist ebenfalls weder vorgeschrieben, noch gesetzlich geregelt; die Begleithundeprüfung kann an verschiedenen Einrichtungen abgelegt werden, dabei ist auf die Anerkennung durch die zuständigen Dachverbände der jeweiligen Hundeschule zu achten. Rettungshundeprüfungen können nur in einer zugelassenen Rettungshundestaffel abgelegt werden.Kulturgeschichte
In den eng verwandten, aufeinander aufbauenden Religionen des Judentums, Christentums und des Islams ist der Hund im Allgemeinen nicht besonders angesehen. Zumeist wird vom Hund in verächtlicher Weise gesprochen und er muss als schlechtes Beispiel herhalten. Im Islam wird insofern stärker differenziert. Völlig anders steht man dem Hund etwa im ostasiatischen Kulturraum gegenüber.
Jüdischer Glaube
Christentum
Den Hund kennt die Bibel als Begleittier des Hirten (Hiob 30, 1; Jesaja 56, 10f.), vor allem aber als herrenlos herumstreunend und darum als Bild für eine niedrige, verachtenswerte Kreatur (z. B. Prediger 9,4) und als Schmähung (z. B. 2. Buch Samuel 3,8) Beispiele aus der Einheitsübersetzung:- 2Mo 22,30: Als heilige Männer sollt ihr mir gehören. Fleisch von einem Tier, das auf dem Feld gerissen wurde, sollt ihr nicht essen; ihr sollt es den Hunden vorwerfen.
- 5Mo 23,19: Du sollst weder Dirnenlohn noch Hundegeld in den Tempel des Herrn, deines Gottes, bringen. Kein Gelübde kann dazu verpflichten; denn auch diese beiden Dinge sind dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel.
- 1Sam 24,15: Hinter wem zieht der König von Israel her? Wem jagst du nach? Einem toten Hund, einem einzigen Floh!
- 2Sam 3,8: Da wurde Abner sehr zornig über die Frage Ischbaals und sagte: Bin ich denn ein Hundskopf aus Juda? Ich erweise dem Haus Sauls, deines Vaters, und seinen Brüdern und Verwandten auch heute mein Wohlwollen und habe dich nicht in die Hände Davids fallen lassen. Und du willst mich jetzt wegen eines Vergehens mit dieser Frau zur Rechenschaft ziehen?
- 2Sam 9,8: Da warf sich Merib-Baal (vor ihm) nieder und sagte: Was ist dein Knecht, dass du dich einem toten Hund zuwendest, wie ich es bin?
- 2Sam 16,9: Da sagte Abischai, der Sohn der Zeruja, zum König: Warum flucht dieser tote Hund meinem Herrn, dem König? Ich will hinübergehen und ihm den Kopf abschlagen.
- 1Kön 16,4: Wer vom Haus Bascha in der Stadt stirbt, den werden die Hunde fressen; und wer auf dem freien Feld stirbt, den werden die Vögel des Himmels fressen.
- 1Kön 21,19: Sag ihm: So spricht der Herr: Durch einen Mord bist du Erbe geworden? Weiter sag ihm: So spricht der Herr: An der Stelle, wo die Hunde das Blut Nabots geleckt haben, werden Hunde auch dein Blut lecken.
- 1Kön 21,23 Und über Isebel verkündet der Herr: Die Hunde werden Isebel an der Mauer von Jesreel auffressen.
- 1Kön 22,38 Als man im Teich von Samaria den Wagen ausspülte, leckten Hunde sein Blut, und Dirnen wuschen sich darin, nach dem Wort, das der Herr gesprochen hatte.
- Hi 30,1 Jetzt aber lachen über mich, die jünger sind als ich an Tagen, deren Väter ich nicht für wert geachtet, sie bei den Hunden meiner Herde anzustellen.
- Ps 59,7 Abend für Abend kommen sie wieder, sie kläffen wie Hunde, durchstreifen die Stadt.
- Spr 26,11 Wie ein Hund, der zurückkehrt zu dem, was er erbrochen hat, so ist ein Tor, der seine Dummheit wiederholt.
- Pred 9,4 ja, wer würde da ausgenommen? Für jeden Lebenden gibt es noch Zuversicht. Denn: Ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe.
- Jes 56,11 Aber gierig sind diese Hunde, sie sind unersättlich. So sind die Hirten: Sie verstehen nicht aufzumerken. Jeder geht seinen eigenen Weg und ist ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht;
- Jes 66,3 Man opfert Rinder - und erschlägt Menschen; man opfert Schafe - und erwürgt Hunde; man bringt Speiseopfer dar - und auch Schweineblut; man spendet Weihrauch - und preist einen Götzen. Wie diese Menschen ihre eigenen Wege wählen und an ihren Götterbildern Gefallen haben,
- Jer 15,3 Vier Plagen biete ich gegen sie auf - Spruch des Herrn: Das Schwert zum Morden, die Hunde zum Fortschleifen, die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes zum Fressen und Vertilgen.
- Mt 15,26 Er erwiderte: Es ist nicht Recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den Hunden vorzuwerfen.
- Mt 15,27 Da entgegnete sie: Ja, du hast Recht, Herr! Aber selbst die Hunde bekommen von den Brotresten, die vom Tisch ihrer Herren fallen.
- Lk 16,21 Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren.
- Off 22,14.15: Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.
- Sir 13,18 Lebt etwa die Hyäne mit dem Hund in Frieden und der Reiche in Frieden mit dem Armen?
- Sir 26,25 Eine unverschämte Frau wird wie ein Hund geachtet, eine schamhafte fürchtet den Herrn.
Mit dem Übergang vor allem nach Europa änderte sich das Hundebild. In frühen Darstellungen symbolisierte der Hund die Treue.
Hinsichtlich der Wertschätzung des Hundes gibt es im Christentum so etwas wie ein Nord-Südgefälle: Je weiter südlich, in Richtung Mittelmeer, umso schlechter sind Hunde angesehen und umso schlechter werden sie auch behandelt.
Islam
Über die Unreinheit von Hunden gibt es drei unterschiedliche Lehrmeinungen:
- der Hund ist rein
- der Hund ist gänzlich unrein
- nur der Speichel des Hundes ist unrein
Der letzte Punkt ist der am häufigsten vertretene. Aber keine Regel ohne Ausnahmen: von Jagdhunden, also von den Windhunden, apportierte Beute gilt als rein, obwohl sie der Hund in der Schnauze zurückgebracht hat.
Für den täglichen Umgang mit Hunden im Islam kann gesagt werden, dass Hunde, die gebraucht werden (Hirtenhunde, alle Gebrauchshunde) ein gewisses Ansehen haben, schließlich erfüllen sie eine wichtige Aufgabe. Der vor allem der Jagd dienende Windhund etwa ist hoch angesehen und gilt nach dem Pferd und dem Kamel als das edelste Tier. Der gemeine „Straßenhund“ hingegen wird aber verachtet. Im Islam gelten Tiere als unrein, die sich von Abfall ernähren, so gelten die vom Menschen gefütterten „Nutzhunde“ nicht als unrein, die Hof- und Strassenhunde dagegen schon. Der Hund gehört auch zu den Tieren die ins Paradies aufgenommen werden.
Der Prophet Mohammed sagte:
'Ein Mann ging seines Weges und fühlte großen Durst. Als er zu einem Brunnen kam, stieg er hinab, stillte seinen Durst und kam wieder herauf. Da sah er einen Hund, dessen Zunge heraushing und der den Schlamm leckte um seinen Durst zu stillen. Dem Mann wurde bewusst, dass der Hund den gleichen Durst empfand, wie er selbst. Er stieg nochmals in den Brunnen herab, füllte seinen Schuh mit Wasser und gab es dem Hund zu trinken. Für diese Tat vergab Gott ihm seine Sünden.
Der Prophet wurde gefragt: 'Gesandter Gottes, werden wir für unsere Güte gegenüber Tieren belohnt?' Er sagte: 'Es gibt eine Belohnung für die Güte gegenüber jedem Lebewesen.' Aus den Hadithsammlungen von Buchari, Muslim, Tirmidhi und Bayhaqi.
Eine besondere Ehre gebührt dem Hund, weil er den Schlaf der Siebenschläfer bewachte (siehe Koran 18 Al-Kahf bis 18:22) Die Geschichte erzählt von sieben jungen Männern, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden und Schutz in einer Höhle suchten. Einer von ihnen hatte seinen Lieblingshund "Kitmir" dabei. Dem Koran zufolge wachte dieser treue Gefährte 309 Jahre über die Schlafenden, bis zum Ende der religiösen Verfolgung. Dafür erhielt der Hund Kitmir Einlass ins Paradies.
aus 'deutsche Übersetzung des Koran
- 7:161 Al-A'raf
Und hätten Wir es gewollt, hätten Wir ihn dadurch erhöhen können; doch er neigte der Erde zu und folgte seiner eigenen Neigung. Er gleicht daher einem Hunde: treibst du ihn fort, so hängt er seine Zunge heraus; lässt du aber von ihm ab, so hängt er auch seine Zunge heraus. Gerade so ergeht es Leuten, die Unsere Zeichen leugnen. Darum erzähle (ihnen) die Geschichten, auf dass sie sich besinnen mögen. [7:176] - 18. Al-Kahf
Du könntest sie für wach halten, aber sie schlafen; und Wir ließen sie sich auf die rechte Seite und auf die linke Seite drehen, während ihr Hund seine Vorderpfoten auf der Schwelle ausstreckte. Hättest du sie so erblickt, hättest du gewiss vor ihnen die Flucht ergriffen, und es hätte dir vor ihnen gegraut. [18:18]
(...)
(Manche) werden sagen: "(Sie waren) drei; ihr vierter war ihr Hund", und (andere) werden sagen: "(Sie waren) zu fünft, ihr sechster war ihr Hund", indem sie in Unkenntnis herumraten, und (andere) sagen: "(Es waren) sieben; ihr achter war ihr Hund." Sprich: "Mein Herr kennt ihre Zahl am besten. Niemand weiß sie, bis auf einige wenige." So streite nicht über sie, es sei denn, (du hättest) einen klaren Beweis, und suche keine Kunde über sie bei irgendeinem von ihnen (zu erlangen). [18:22]
Ostasien
In China steht man dem Hund weitgehend pragmatisch gegenüber. Er wird weder verehrt noch verachtet, in manchen südlichen Provinzen dient er sogar als Speise.In der Symbolik steht er für den Westen, den Herbst sowie mitunter auch für Reichtum. Auch kommt ihm eine gewisse Rolle im Bereich des Exorzismus zu: Dem Volksglauben nach müssen Dämonen, die mit Hundeblut bespritzt werden, ihre wahre Gestalt offenbaren. Der Hund ist das 11. Tier im chinesischen Tierkreis.
Politiker und ihre Hunde
Viele Politiker zeigen und zeigten sich mit ihren Hunden, um von sich ein positives Bild in der Öffentlichkeit zu projizieren. Der Auftritt von Politikern mit Hunden oder anderen Haustieren ist insofern ein Mittel der Public Relations. Es sollen beim Betrachter die positiven Emotionen, die z. B. der Hund weckt, auf die Person des Politikers übertragen werden.
So hatten viele Präsidenten der Vereinigten Staaten Hunde, mit denen sie sich oft öffentlich zeigten. Präsident George W. Bush veröffentlichte sogar zum Weihnachtsfest ein Video über seinen Hund und Franklin D. Roosevelts Fala wurde Protagonist eines eigenen Films und in einem Denkmal verewigt. Auch der französische Präsident François Mitterrand nahm zu nahezu jedem öffentlichen Auftritt seinen Hund mit.
Manche Historiker sehen auch in den vielen veröffentlichten Fotos von Adolf Hitler mit seinem Hund Blondi den Versuch der Propaganda, den "Führer" wärmer und menschlicher wirken zu lassen.
In England wird ein Politikstil, der vor allem Angriffe auf den politischen Gegner zum Gegenstand hat, als Rottweiler politics bezeichnet.
Siehe auch
- Bellen, Hundekrankheiten, Liste der Hunderassen
- Schulhund, Therapiehund, Beschwichtigungssignale
- Wachhund, cave canem
- Hundewache
Literatur
- G. Nobis: Die Wildsäugetiere in der Umwelt des Menschen von Oberkassel bei Bonn und das Domestikationsproblem von Wölfen im Jungpaläolithikum. Bonner Jahrbücher 186, 1986, 367–76
- S. Olsen: Origins of the domestic dog: The fossil record. University of Arizona Press, Tucson 1985
- Michail V. Sablin und Gennady A. Chlopachev: The Earliest Ice Age Dogs: Evidence from Eliseevichi 1. Current Anthropology 2002, 759 ff.
- C. Vila et al.: Multiple and ancient origins of the domestic dog. In: Science 276, 1997, 687–89
Weblinks
- Hundezeitung Älteste und umfangreichste werbefreie Online-Zeitung zum Fachthema Hunde; über 1.500 Fachartikel
- Haustier-Register Deutschlands, Tasso e.V.
- Großes Portal rund ums Thema 'Hund'
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Haushund
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Domestikation/Genetik
Die überraschenden Ergebnisse, dass bei Erbgutanalysen anscheinend bereits eine wesentlich längere Zeit seit der Domestikation vergangen ist, als man bisher angenommen hat, lassen sich nicht nur bei Hunden feststellen. Leider ist mir die betreffende Literaturstelle entfallen. Zumindest ist die Fachwelt anscheinend mittlerweile der Ansicht, dass die Domestikation zu verstärkten Mutationen führt und die Ergebisse somit entsprechend bewertet werden müssen. Das sollte zumindest erwähnt werden!--87.193.11.204 18:53, 17. Sep 2006 (CEST)Laut Ray and Lora Coppinger ( Die Hunde von Pemba ) ebenso wie Eric Ziemen (Beobachtungen in Ostafrika )fand die Domestikation ( Zähmung) NICHT durch den Menschen statt, sondern "freiwillig". Der Wolf schloss sich dem Menschen an! Energetisch wurde dies erst dadurch möglich, dass bei einzelnen - noch juvenilen - Wölfen ( als Zivilisationsfolger) die Fluchtdistanz zum Menschen niedrig war.
Präriehunde
Präriehunde sind doch Nagetiere. Gibt es vielleicht verwilderte Haushunde in den USA, die so genannt werden? Ist mir nicht bekannt.RudeBosko 13:12, 9. Dez 2003 (CET)
- Präriehunde umfassen laut Encarta 2002, "[...] fünf hundeähnliche Arten kleiner, bodenbewohnender Nagetiere [...]". Der "Große Brehm ordnet sie in seiner typischen Pseudosystematik in Nähe der Hunde ein, wobei damit wohl eher die Familie der "Hundeartigen" (Canidae) gemeint sein dürfte.
Systematik
Die exakte Systematik sieht etwa so aus: ...- Ordnung: Carnivora (Raubtiere)
- Unterordnung: Fissipedia (Landraubtiere)
- Familie: Canis - Canidae (Hundeartige) - 35 Arten / Caninae (Echte Hunde).
- Arten: Canis lupus (Wolf), Kojoten (Canis latrans), Schakale, Füchse, Dingos (Canis lupus f. dingo), Rothunde und Canis lupus familiaris (Haushund).
- Rassen ...
Wir sollten vielleicht mal versuchen, die Abgrenzung von umgangssprachlicher Terminologie und korrekter Systematik deutlicher zu machen. Ich weiss auch nicht genau, wie beispielsweise Mischlinge (z.B. die momentan modischen Wolfshunde, wo wieder Wölfe eingekreuzt wurden) oder verwilderte Hunde in der biologischen Systematik abgebildet werden. Wenn das niemand aus dem Kopf parat hat, werde ich da mal nachforschen. --Asb 16:41, 9. Dez 2003 (CET)
Penis des Hundes
Hallo 80.121.251.114, zu Deiner Veränderung bezüglich des "Hängens": weder existiert ein "Knoten" am Penis, erst recht nicht am Ansatz, und schon gar nicht kann man ihn als pauschal "tennisballgroß" bezeichnen. Damit Du mir glaubst, Erklärung etwas ausführlicher: Bei der Kopulation von Caniden schwillt der Schwellkörper (Corpus cavernosum) der Eichel des Rüden (Glans penis) an und verkeilt sich im oberen Teil der Vagina kurz hinter dem Muttermund (proximaler Bereich der Vagina, Insemination in die portio vaginae cervicis, siehe auch Penis, Besonderheiten in der Tierwelt). Bei dem ominösen "Knoten" handelt es sich um die paarigen Schwellkörper des Rüden, die im unerigierten Zustand gut tastbar sind und deshalb von Besitzern auch häufig mit den Hoden verwechselt werden. Er befindet sich tatsächlich am Ansatz des Penis, verstreicht aber bei eintretender sexueller Erregung. Habe den Artikel folglich zurückgesetzt. nix für ungut --Kalumet 22:32, 28. Jul 2004 (CEST)Ich wollte auch auf das hinweisen, was Kalumet schrieb. Ich denke, viele Fehler stammen da aus Übersetzung. Im Englischen heißt das "Hängen" tied (so, als hätte man die Hunde zusammengebunden :) ). Der kurze Schwellkörper hinter der Penisbasis heißt knot (dt.: Knoten) und ist der einzige Schwellkörper im Penis des Hundes. Er ist übrigens eine erogene Zone und entspricht in dieser Funktion der Eichel. Man könnte noch etwas über die Hautfalte bzw. -"Tasche" ("sheath", was (Schwert-)Scheide entspricht) schreiben, in der der Penis normalerweise aufbewahrt wird. Ist die Anatomie der Reproduktionsorgane eigentlich bei allen Caniden ähnlich? Dann könnte man diesen Teil des Artikels doch verschieben. --Himmelsfisch 20:05, 13. Jan 2005 (CET)
Vorschläge für Ergänzungen
Vielleicht sollte noch ein Hinweis zur Anschaffung von Hunden, Hundezucht und der Problematik der Hundefabriken hinzugefügt werden? --Tom m 12:13, 2. Aug 2004 (CEST)Hallo 82.83.246.36, deine neuen Änderungen waren zwar sehr informationsreich, aber trotzdem würde ich empfehlen, dir dein Werk vor dem Absenden nochmal kurz durchzulesen, da waren einige Schreib(/Tipp)- und Satzbaufehler drinnen. Natürlich dennoch danke für die neuen Absätze ;) Soll nur ein kleiner Tipp sein. --Ph0 03:54, 22. Mai 2005 (CEST)
Hunde/Wölfe
Servus, Kreuzungen zwischen Hunden und Wölfen wurden 2004 nachgewiesen ... ???? Hallo! Kreuzungen zwischen Hunden und Wölfen gibt es seit der Genese des Hundes und nicht erst, seit ein Forscher eine solche in Brandenburg festgestellt hat!!! Ich habe mir erlaubt, den Artikel umzuschreiben!! Gruß Radelbeckerbesser geworden ist nicht, im gegenteil! o, das mit nachgewiesen ist nicht geschickt geschrieben (daher rev.) den tschechischne wolfhund als beispiel zu nehmen ist ja ok (es gibt noch andere...) aber diese verpaarung geschah nicht "freiwillig" in der freien wildbahn, es gibt auch verpaarungen von hund und kojote (NICHT in der freien wildbahn) unter laborbedingungen. den wolfhund als studienprodukt so hinzustellen wie du schreibst ist nicht ok, heute nicht mehr! das die haltung problematisch ist? ok! das gilt aber auch für viele andere hunderassen. --Caronna 10:48, 24. Jan 2006 (CET)
... und dennoch ist es Fakt, dass seit Menschengedenken die Verpaarung von Hunden und Wölfen (auch ohne menschliches Hinzutun) in freier Wildbahn stattfindet und somit der Hinweis auf die Tatsache, dass man bislang davonausging, dass dies nicht möglich sei, nicht korrekt ist. Nix für ungut, ich gehe mal auf Quellensuche! Gruß Radelbecker
schon klar! und doch nicht! es finden verpaarungen statt und es hat sie immer gegeben, aber lange nicht so häufig wies möglich gewesen wäre! experten vermuten das es nur zu verpaarungen kommt durch eine mangelsituation, wen nicht genug paarungsparner da sind. es ist nun mal ein tatsache das wolfsbluf bei hunden so gut wie nicht voekommt, umgekehrt ist genau so. hund und wolf leben seit jahrzehn (hundert?)tausenden auf dem gleichen gebiet.ok das nachgewiesen könnte mensch falsch verstehen, zu dieser verpaarung ist es gekommen weil ein wölfin alleine unterwegs was und keinen wolfspartner finden konnte, einfach weil keine partner das waren (dann hat si halt einen hund genommen...) 2005 hat sie dann einen partner gefunden, der neue wurf ist rein wolf. --Caronna 17:51, 24. Jan 2006 (CET) Wer einmal erlebt hat ( im Tierpark ), wie sich Wolf und Hund gegenüberstehen (Hund als Fressfeind des Wolfes), der weiss, dass nur unter AUSNAHMESITUATION ( Labor z.B. oder s.o.)eine Verpaarung zwischen Wolf und Hund zustande kommt. ( Beutefixieren des W., Einfrieren unter Zittern des Hundes (obwohl dieser mindestens 10kg schwerer)
Bilderkritik (nicht erledigt)
Ich will mich ja nicht aufregen... aber die Bildunterschrift "Hund mit Haus im Hintergrund" erscheint mir zumindest fragwürdig. Wenn wir es schon auf die triviale Tour machen wollen, dann doch lieber mittels eines besseren Rhythmus: "Haus mit Hund (Haus: Hintergrund)."--Kalumet 00:14, 5. Aug 2004 (CEST)
- Ist es sinnvoll ein Bild eines Exemplars einer recht seltenen Hundrasse für den Artikel zu nehmen? Ich würde dazu tendieren, ein Bild einer der häufigsten Hunderassen in deutschland einzufügen. Wie wäre es mit einem Schäferhund- oder golden-retriever Bild? Zudem ist das Bild ziehmlich schlecht. --Nerdi Nerdi 19:31, 25. Mär 2006 (CET)
Hund & Mensch
Ist hier jemand an Texten zur Mensch-Tier-Beziehung interessiert? Z. B.: Bessere Lernerfolge bei Kindern mit Hund. Hunde senken Blutdruck. Pubertierende mit Hund haben deutlich weniger Suizid-Gedanken, etc. Geoffrey
Hütehund
Hütehund ist ein Zirkelbezug. Wo ist der Unterschied zwischen den im Artikel beschriebenen Hütehunden und den Hirtenhunden? Mag das jemand auflösen? Thomas Springer 10:25, 6. Sep 2004 (CEST)- hab grad den Herdenschutzhund gefunden - der scheint gar nicht beim wauwau verlinkt. Thomas Springer 10:30, 6. Sep 2004 (CEST)
Der Herdenschutzhund bewacht die Herde vor Feinden ( Wölfe, Bären usw.) Einen Unterschied zwischen Hüte,- und Hirtenhund gibt es meines wissens nach nicht!
--Thyson 15:40, 21. Aug 2005 (CEST)
Diskussion aus dem Review
von IP-User auf die Reviewseite gestellt -- Necrophorus 17:37, 19. Aug 2004 (CEST)- Da fehlt noch sehr viel; beispielsweise ist der Abschnitt zur Ernährung noch irreführend knapp, wie ich gerade fesstellen musste (zugegebenermaßen gibt es aber auch nur wenig brauchbare Literatur dazu), Genealogie, Physiologie und Wahrnehmung (d.h. Sinnesorgane des Hundes) wird nur gesteift oder fehlt ganz, dasselbe gilt beispielsweise für Aufzucht/Erziehung, Zuchtwesen in Deutschland und anderen Ländern, Hundeorganisationen und -verbände, politisch-soziale Probleme (Kampfhunde, Leinenzwang) sowie Stellung des Haushundes in Kunst, Literatur, Märchen und Sagen usw. An dem Artikel ist noch sehr viel zu arbeiten. --Asb 10:16, 28. Aug 2004 (CEST)
Neues Foto
Hallo,da ich in letzter Zeit bei Bildänderungen und Bildbeiträgen kleinere Dispute mit anderen Nutzern hatte, hier eine Begründung. Den Saluki habe ich gewählt, weil er nach neuesten genetischen Analysen eine der ursprünglisten Hunderassen, neben verschiedenen orientalischen und asiatischen Windhundrassen, dem Chow-Chow, Shiba Inu und den Schlittenhunden, ist. Bei den anderen Bildern der hier aufgezählten Hunderassen fand ich die Qualität, also Auflösung, Ausschnitt etc., nicht so gut oder der Lizenzstatus ist noch ungeklärt. Somit hoffe ich, dass die Änderung allgemein auf Zustimmung stößt. -- Zwoenitzer 14:38, 10. Nov 2004 (CET)
Unrichtigkeiten gelöscht
Ich sah mich leider gezwungen ;-) eine falsche sachen zu berichtigen z.b.: qualzucht ist in D nicht so verboten wie es beschrieben wurde, und eine beißhemmung kann nicht abgezüchtet werden weil sie eh erst erlernt werden muß.gruß --Caronna 15:09, 26. Apr 2005 (CEST)
- Es wird Dir zwar wieder nicht gefallen, aber ich habe den "Kampfhundeabschnitt nochmal bißchen geändert. Ich glaube nicht, daß man so absolut sagen kann, daß das soziale Verhalten nur erlernt und nicht auch vererbt ist, habe die Aussage also etwas entschärft. Daß die Problematik problematisch ist, ist klar, aber irgendwie paßt die Überschrift jetzt nicht mehr in die Gliederung. Punkt 6 ist "Nutzung von Hunden", da paßt 6.5 "...problematik" nicht. Entweder müßte man den Abschnitt verschieben - vielleicht unter "Hundehaltung in Deutschland", aber dann fehlt diese Nutzungsvariante, die es ja offensichtlich gibt, oder man nennt die Überschrift wieder um ... Wie wäre z.B. "Kampfhunde und sogenannte "Kampfhunde"" Was meinst Du? --Schmidti 19:09, 2. Mai 2005 (CEST)
Wer ist denn auf die Idee gekommen, den Rhodesian Ridgeback bei Qualzuchten aufzuführen (Fellstruktur etc.) Ich habe mir erlaubt, dieses Beispiel zu löschen, da es weitaus signifikantere Rassen gibt, deren Physis hier erläutert werden könnte, die Thematik aber mit den eingestellten Beispielen bereits umfassend behandelt ist. Bin kein RR-Besitzer oder Lobbyist; das ist einfach zu weit hergeholt! 16.01.2006 16.01.2006 radelbecker
Hallo
zum Rhodesian Ridgeback
obwohl die bemerkung nicht von mir stammt:
leider stimmen die angabe, von wegen qualzucht! ich halte es zwar auch für eine grenzfall, aber es kommt durch den ridge zu einwachsungen und damit verbundenen entzündungen, auch mit der wirbelsäule kann es zu problemen führen.
leider hab ich im moment keine quelle zur hand, habe es aber von mehreren seiten gehört.
ich finde es im übrigen richtig das du den satz gelöscht hast.
Gruß aus der Eifel Steffen (caronna) (verschoben hierher von Benutzerseite:Radelbecker. 13:18, 17. Jan 2006 (CET)
- Hallo Caronna, ich gebe Radelbecker recht. Der Dermoidsinus des Rhodesian Ridgeback ist zwar beschrieben, ist als Erkrankung bei der Rasse aber längst nicht bei jedem Hund zu finden (auf jeden Fall seltener als z.B. eine HD beim DSH oder typische Erkrankungen anderer Rassen) und kann mMn daher in dieser Rubrik ruhig wegfallen. Viele Grüße --Kalumet Kalumet 13:18, 17. Jan 2006 (CET)
Literaturvorschlag
Hallo beisammen, insgesamt schöner Artikel, und wird sicher im Laufe der Zeit noch besser, aber eine Frage hab ich doch: Übersehe ich etwas oder gibt es tatsächlich gar keine Literaturliste? Würde sicherlich aufwertend wirken. Ein Vorschlag von mir: "So kam der Mensch auf den Hund" von Konrad Lorenz, der hervorragende Wissenschaftler schreibt prägnant und gut lesbar. Gruß Peter 213.20.162.237Stimmt, prägnant + gut lesbar. Allerdings sind - aus heutiger Sicht - auch einige Fehler drin.Lesenswert-Kandidatur
Haushund
-
Neutral: Sieht nicht schlecht aus. Scheint lesenswert zu sein. --84.177.203.89 00:34, 18. Jul 2005 (CEST)
- Contra
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Bildherkunft Alles, was Sie schon immer über Haushunde wissen wollten. Nein, dieser Artikel ist sehr informativ und sicherlich gut geeignet, um Informationen für ein Referat zu sammeln, aber lesenswert ist er gar nicht. Ich lese doch nicht eine dreiviertel Stunde lang einen totlangweiligen Artikel über Haushunde. Gibt es außer Haushunden eigentlich noch andere Hunde (Laienfrage)? Cocyhok 02:03, 18. Jul 2005 (CEST)Contra
- Hunde :-) -- Southpark 02:05, 18. Jul 2005 (CEST)
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft absolut Norro 11:26, 18. Jul 2005 (CEST)Pro
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft informativ und auch lesenswert --Vonsoeckchen 12:44, 18. Jul 2005 (CEST)Pro
- Neutral
Symbol neutral vote.svg
BildherkunftNeutral noch keine endgültige Meinung : informativ und spannend ist der Artikel, aber da ich glaube es fehlt dem Artikel die Struktur. Der Artikel sollte sich in erster Linie an andere Lebewesen-Artikel haten und erst mal alle relevanten Informationen zum Tier selber erst mal listen. Dadurch, dass Thema sehr populär ist - habe ich einen höheren Anspruch an die Qualität. Formatierungsfehler sollten auch nicht mehr drinnen sein. --Atamari Atamari 20:40, 18. Jul 2005 (CEST)- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft - ja, Struktur und Formatierung vertrügen die eine oder andere Verbesserung. Lesenswert ist der Artikel dennoch. --Superbass 22:26, 18. Jul 2005 (CEST)Pro
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft --Zwt 04:58, 21. Jul 2005 (CEST)Pro
- Pro
Symbol support vote.svg
Bildherkunft eigentlich ein sehr guter und ausführlicher Artikel, mich verwundern jedoch die ausführlichen Informationen - wären die nicht eher auf dem Artikel "Hunde" angebracht? --Benji 12:12, 22. Jul 2005 (CEST)Pro
- nicht so einfach: z.b. füchse gehören auch zu den Hunden. wies bei den restlichen mit z.b.den sinnen aussieht und wie weit die sich vom haushund unterscheiden kann ich nicht sagen.--Caronna 16:33, 21. Aug 2005 (CEST)
- ansonsten neutral... vielse steht schon an anderer stelle, anderes ist nict ausgereift, z.b. kampfhund...--Caronna 16:33, 21. Aug 2005 (CEST)
LINKS
Habe den Link zu Hundefeind.de gelöscht. Grund: Die Seite geht weit über Satire hinaus - vom Vergiften bis zum schlachten der Hunde usw. --Thyson 08:54, 25. Sep 2005 (CEST)
Lieber Kalumet,
die Hundekrankheiten sind unter einer eigenen Seite zusammengefaßt. So wie sie hier stehen, wird es unübersichtlich, vor allem, wenn ich noch einiges dazufügen werde. Ein Nachschlagewerk soll sich nicht in Details verlieren, sondern separate Seiten zu Spezialthemen anbieten. Bitte mir den Link dazu wenigstens nicht zu löschen. --Mariah
Meine Revert von heute
die Neuspeicherung wurde zunächst vom SPamschutzfilter der WP unterbunden. Als Spam wurde ausgewiesen. Ich habe daher diesen Weblink rausgenommen.--Zaungast 20:19, 2. Jan 2006 (CET)
Quelle Artikel Abstammung
(Quelle: 1993er Ausgabe des "Mammal Species of the World", des Referenzwerkes der Smithsonian Institution zur Klassifizierung und geographischen Einordnung der Säugetiere dieser Welt. Dieses Werk wird in Zusammenarbeit mit der American Society of Mammalogists und der International Commission on Zoological Nomenclature erarbeitet und herausgebracht.)
auskunft
Bekannt sind mir die Begriffe - Rüde für den männlichen Hund und - Welpe für das Hundebaby. Wie aber heißt die Hündin in dieser Fachsprache? Hans-Joachim Schulz
Fähe? scheint auch für hündin/wölfin manchmal gebraucht zu werden, ich kannte es vorher auch nur für die füchsin Caronna 18:10, 26. Jan 2006 (CET)
Hündin = Hündin Fähe = Fuchshündin, seltener für Hündin bei anderen wildlebenden Hundeartigen --Murx Pickwick 20:55, 4. Feb 2006 (CET)
Impfungen
"Eine Verpflichtung zu bestimmten Impfungen (Tollwut) gibt es in den meisten Bundesländern nicht" das impliziert m.E., dass es zumindest ein Bundesland mit Impfpflicht gäbe. Das bestreite ich jetzt mal. Hat jemand Fakten? Wünschenswert wäre es natürlich, aber dann sollte man das so schreiben und nicht einen anderen Anschein erwecken. --Hundehalter 23:14, 29. Jan 2006 (CET)
Eine Verpflichtung zur Tollwutimpfung besteht nach Bundesrecht nicht. 1. ist es nämlich nirgends explizit gefordert, und 2. wird in der Tollwutverordnung darauf eingegangen, Zitat: § 8 Schutzmaßregeln für den gefährdeten Bezirk
(3) Im gefährdeten Bezirk dürfen Hunde und Katzen nicht frei laufen gelassen werden. Hiervon ausgenommen sind Hunde, die nachweislich unter wirksamem Impfschutz stehen und die von einer Person begleitet werden, der sie zuverlässig gehorchen, sowie Katzen, die nachweislich unter wirksamem Impfschutz stehen. Viele Grüße --Kalumet Kalumet 11:46, 30. Jan 2006 (CET)Dabei nicht vergessen: Bei Grenzübertritt besteht Impfpflicht gegen Tollwut Caronna 17:03, 30. Jan 2006 (CET)
Änderungen von IP 195.3.113.136
Bitte IP Änderungen erst hier diskutieren. Bis dahin lass bitte das laufende Wiedereinfügen. Für mich formulierst du einseitig, nicht neutral. Deine Position kann man ja vielleicht nachvollziehen, aber hier ist eine Enzykolpädie. --Wangen 00:44, 12. Feb 2006 (CET)
Pitbulls
Analog zu den genetisch hochgezüchteten Kampfhunden der Pitbulls und anderen wäre ein Vergleich angebracht, die Offroad-Autos ("Geländewagen"), die meist kaum im Gelände fahren, als Pitbull-Autos zu bezeichnen."der beste Freund des Menschen"
Ich finde, die Formulierung ist deutlich POV und sollte entfernt werden.
Hunde als Nahrung
"Trotzdem wird der Verzehr von Hunden in manchen Gegenden der EU, etwa in Südtirol, wenn nicht geduldet so doch übersehen" Das wäre mir absolut neu und lebe seit 25 Jahren in Südtirol. Bitte Quelle angeben oder entfernen. unbekannter Nutzer
Also ich habe auch schon gehört, dass es im Süden von Baden-Würtemberg und in der Schweiz üblich wäre Hunde zu essen. Rolz-reus 18:43, 16. Mär 2006 (CET)
ich habe gehört, daß hunde im saarland, hessen, und niedersachsen gegessen wurden. ..................... was ich damit sagen will solche geschichten werden immer wieder über "nachbarn" erzählt, wenn man das buch "die spinne unter der yukkapalme" gelesen hat, glaubt man nicht eine ................
Gangarten
Der Mensch hat zwei Gangarten, das Pferd üblicherweise drei. Weiß jemand wie es beim Hund aussieht? Rolz-reus 18:43, 16. Mär 2006 (CET) Beim Hund gibt es als Wolfserbe zusätzlich den Passgang. Manche Hunde-Individuen neigen dazu, andere zeigen ihn garnicht. Er wird teilweise als "Schongang" verstanden. Ist in zahlreichen Rassezuchtvereinen allerdings "unerwünscht" und wird auf Ausstellungen "ungern" gesehen, was sich auf die Bewertung auswirkt, weshalb "Aussteller" gerne ihren Hunden den Passgang abtrainieren. Als Begründung für die Ablehnung des Passganges wird Ästhetik angeführt. Biomechanische Untersuchungen konnten Nachteile bisher nicht belegen.Weblinks
Bei den Weblinks nach verfahren.
"Dog Genome Project", die Internationale Hundezüchterliste, das Portal www.SARDOG.de, die Rettungshundestaffel aus Hessen, sleddicap.com.
Diese Links habe ich entfernt, da jeder einzelne mindestens eine der "Keine ...Links" Kategorien der Weblink-Konventionen erfüllt hat. Es geht um den Haushund, also will man Informationen über den Haushund hören, und keine Hundezüchterliste, keine Berichtsseite einer rettungshundestaffel etc.
Die verbliebenen sind teilweise gut, teilweise entsprechen sie nicht ganz den Konventionen, aber haben doch etwas nützliches. Zitat: Die goldene Regel der Wikipedia zum Thema Weblinks ist: Bitte vom Feinsten. Nimm nicht irgendwelche Links zum Thema, sondern wähle das Beste und Ausführlichste aus, was im Netz zu finden ist. Fünf externe Links sollten nach Ansicht vieler in der Regel zu einem Thema genügen. Ist das hier erfüllt? --Nerdi Nerdi 19:27, 25. Mär 2006 (CET)
Sozialisation des Hundes
Ich finde, im Artikel fehlt etwas zum Verhalten des Haushundes gegenüber dem Menschen: Ist der Haushund wie der Wolf ein Rudeltier? Folgt der Hund seinem "Herrchen", weil er es als Alphamännchen betrachtet? --Drifty 11:40, 9. Apr 2006 (CEST)
Verhalten, Intelligenz, Kunst...,Domestikation...,Literatur und Co.
Der Artikel ist bis jetzt in Teilen der direkten "Konkurrenz" des Artikels über die Hauskatze nicht gewachsen.
- Es fehlen Informationen über das Verhalten der Hunde untereinander und zum Menschen und über seine Intelligenz.
- Zudem habe ich nichts über den Haushund in Kunst, Literatur und Film (Lassie!) erfahren.
- Auch wurden keinerlei Literaturangaben (Quellenangaben) gemacht.
- Außerdem stört mich, dass die Links unter Siehe auch nicht an passender Stelle in den Text eingebaut sind.
- Zudem werden kaum (außer im Kapitel über "Politiker und ihre Hunde") keine berühmten Hunde erwähnt.
- Zuletzt könnte man wenigstens ansatzweise noch über Haltung und Erziehung des Hundes sowie über Rechtliches informieren.
- Außerdem wird nirgends konkret (unter Domestikation) erwähnt, welche spezielle Bedeutung der Hund z.B. in der Steinzeit, im Mittelalter, im Zeitalter der Aufklärung usw. hatte und in welchen Nuancen sich das Verhältnis zum Hund geändert und in der schriflichen und mündlichen Überlieferung(Geschichten, Mythen, Märchen beziehungsweise Redensarten und Sprichwörter) gezeigt hat.
In den letzten Tage habe ich die Gliederung wikifiziert und Wiktionary sowie Wikiquote eingefügt. (Ansonsten war ich Hauptautorin an den Artikeln Bernstein, Kanarienvogel, Koala, Hauskatze und beschränke mich seit letzterem auf Betreunung und Verbesserung anderer Artikel ohne mich intensiv reinzuhängen(gleich Haupt- oder auch gleich Mitautorenschaft).) Vom Haushund verstehe ich nicht allzu viel. Darum hoffe ich, dass sich welche finden, damit der Artikel wieder neu befruchtet wird.--84.177.225.165 21:51, 14. Apr 2006 (CEST)
- Hallo... wer auch immer...
- deine anmerkungen zu fehlenden teilen ist nicht ganz begründet: sie sind zumindest inteiel Ausgelagert, haben also eigene artikel. Ich fürchte wenn alles da rein käme würde der artikel einfach zu lang. mal sehen ob sich die angesprochenen stellen von hier logisch verlinken lassen. meiner ansicht nach ist das "thema" haushund sehr viel umfangreicher als das der Hauskatze. wenn du lust hast schau mal dort: (hattest du es schon gefunden? Caronna/hund) das sind so die vorarbeiten zu einem portal haushund, ich bin noch am sammeln und planen. (wäre übrigens nett wenn du dich richtig bei wikipedia anmelden würdest, so wäre ein diskussion einfacher) Gruß aus der Eifel Caronna 12:17, 22. Apr 2006 (CEST)
- ich hab mir mal gerade die hauskatze durchgelesen: ohne zweifel: der artikel ist lesenswert, ist sehr gut, auch wenn einiges überflüssige und triviales drin ist, und einiges falsches wie zucht (von wegen es gäbe kein bastarde, die brgründung ist blödsinn, anscheinend konnte wer mit dem begriff rasse nichts anfangen ein bastard ist im tierreich immer die vermischung zweier rassen, und das es katzenrassen gibt, gibt es auch bastarde) Caronna 12:38, 22. Apr 2006 (CEST)
Hundeshows und-schönheitswettbewerbe
Ich vermisse in disem Artikel, der zwar ausführlich über Züchtungen berichtet, entsprechende Informatioenen über Hundeshows und -schönheitswettbewerbe in dem Kapitel zur Zucht. Da bin ich sicher nicht die/der einzige.--84.177.201.145 19:02, 15. Apr 2006 (CEST)
Wissenschaft und Hund
In folgenden Weblinks steht einiges aus der Wissenschaft, was sich auf Hunde bezieht und teilweisein den Text eingebaut werden sollte. Ein Link befasst sich mit den Erbkrankheiten.
Ein anderer Link enthält allgemeine wissenschaftliche Studien Ein weiterer Link befasst sich damit, wie der Hund den Menschen versteht. Diese Weblinks habe ich von der Hauptseite entfernt, da dort nur Webaddressen genannt werden sollten, die sich ausführlich mit dem Thema Haushund befassen und sich nicht wie die oben genannten Links auf Details beschränken. Letztere gehören auf Diskussion:Haushund, also auf diese Seite.--84.177.203.33 00:20, 17. Apr 2006 (CEST)Infos zu Entwicklung der Welpen, Domestikations-geschichte fehlen
Im Kapitel Fortpflanzung vermisse grundsätzlich Informationen über die körperliche Entwicklung der Welpen. Zudem werden zwar verschiedene Arten der Sozialisation aufgezählt, aber nicht ausführlich beschrieben.
Das Kapitel Domestikation ist auch noch unbedingt auszubauen. Welche Bedeutung der in der Frühzeit, in der Antike, im Mittelalter,... bis heute in Europa, Asien, Afrika, Amerika (und Australien) hatte, wird nicht einmal angesprochen.--84.177.223.236 01:08, 21. Apr 2006 (CEST)
erstmal: danke für die anregungen...ich schau mal was ich machen kann ;-) allerdings: die bedeutung des hundes in der frühen menschheitsgeschichte ist wohl fast so was wie kaffeesatzleserei...jagt, wach und hunde zum schmusen wirds immer gegeben haben.... der stellewet des hundes in verbindung mit dem mesnchen.. das wird schwirig... und weltweit? wäre thema für ein buch. Gruß aus der Eifel Caronna 10:25, 22. Apr 2006 (CEST)
URV-Frage
Caronna und Uwe, könntet ihr diese Posse beenden? Erst einmal an Caronna: Es ist sehr wohl eine URV, wenn man Sektionen aus einem anderen Artikel per Copy and Paste übernimmt, ohne die Autoren zu benennen. Die Informationen hier stehen ja, wie du wissen solltest, nicht im Public Domain, daher ist es eine GFDL-Verletzung, die Autoren ungenannt zu lassen. An Uwe: Wenn du einen so prominenten Artikel mit einem URV-Vermerk überschreibst, solltest du danach weitere Schritte folgen lassen. Eine Möglichkeit wäre die Löschung der entsprechenden Version(en) durchzuführen oder zu veranlassen. Einen Artikel als URV zu kennzeichnen und dann nichts weiter zu tun, ist durchaus nicht im Sinne des Erfinders. --Baldhur 11:06, 28. Apr 2006 (CEST)
- Es sollte doch ausreichen, wenn das ganze jetzt als Der Edit http://de.wikipedia.org/w/i... stammt aus dem Artikel Zahnformel - Autoren: http://de.wikipedia.org/w/i... in der History gekennzeichnet ist. --Gunter.krebs Gunter.krebs 11:18, 28. Apr 2006 (CEST) Hauptautor des entsprechendes Absatzes in Zahnformel war Uwe Gille [LINK]
Abgeschlossene von April 2006 (erfolgreich)
- Contra Im Juli 2005 zu den Lesenswerten gewählt, erfüllt er nun IMHO nicht mehr die Kriterien für diese Auszeichnung. Die Struktur wurde inzwischen deutlich verbessert, aber dennoch fehlen wesentliche Themen wie das Verhalten des Hundes im Allgemeinen, aber beispielsweise auch eine vernünftige Darstellung der Entwicklung der Welpen. Während die evolutionäre Abstammung gut erläutert ist, fehlt bei diesem Haustier die Domestikationsgeschichte. Weitere Kritikpunkte finden sich auch noch auf der Diskussionsseite des Artikels. Insofern wird der Artikel nach den gestiegenen Anforderungen für "Lesenswert" nicht mehr seinen Anforderungen gerecht und sollte überarbeitet werden.--84.177.223.236 01:28, 21. Apr 2006 (CEST)
- Contra sehe ich genauso. Außerdem fehlen Angaben zur Literaturzu Haushunden und die populärsten Hunderassen in Deutschland und anderen Ländern. -`lüis´- 17:27, 24. Apr 2006 (CEST)
- Pro der Artikel hat sich eher verbessert Caronna 10:17, 22. Apr 2006 (CEST)
- pro solange der rest nicht grundlegend falsch ist, sehe ich die abwahl eher als kontraproduktiv an. --Carroy 12:19, 22. Apr 2006 (CEST)
NeutralSymbol neutral vote.svg
BildherkunftNeutral Ich finde den Artikel im grossen und ganzen ganz gut aber auch mir fehlt einiges zum Sozialverhalten des Hundes. Auch wenn Hunde bei uns eher einzen gehalten werden, gibt es dennoch Sozialverhalten. Das wird kaum angesprochen. Erik Zimen und Dorit Urd Feddersen-Petersen werden erwähnt aber zu diesem Thema zu wenig herangezogen. ups hatte signatur vergessen --Apodemus 18:00, 23. Apr 2006 (CEST)- Pro
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Bildherkunft schöner und absolut lesenwerter Artikel. Jeder anderen Enzyklopädie wäre er exelent. Verdammt können wir nicht einfach mal unsere Standarts halten. Anstatt sehr gute Artikel noch besser machen zu wollen, und dabei die Messlatte ständig erhöhen, sollten wir schlechte Artikel verbessern, bzw. beeits gute und sehr gute herausheben. --Aineias Aineias 14:39, 23. Apr 2006 (CEST) en:Wikipedia:Good articles/NominationsPro
- Pro
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Bildherkunft sehe ich genauso Antifaschist 666 15:40, 23. Apr 2006 (CEST)Pro
- Pro
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Bildherkunft , für mich ein sehr schöner Artikel --F.H. 18:44, 23. Apr 2006 (CEST)Pro
- Pro
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Bildherkunft Julius1990 18:52, 23. Apr 2006 (CEST)Pro
- das Sozialverhalten fehlt in der Tat und die Körpersprache ist durchaus ein spannendes und wichtiges Thema. Dennoch ist der Artikel sehr ausführlich und durchaus lesenswert. Ich meine mich zu erinnern, dass bei Lesenswert auch Mankos enthalten sein dürfen, es geht ja schließlich nicht um Exzellenz. Demnach gebe ich dennoch ein Pro
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Bildherkunft , würde mich aber über ein Kapitel über das Verhalten freuen. --Pharaoh han 02:06, 25. Apr 2006 (CEST)Pro
- Kontra --Uwe Gille Uwe Gille 04:01, 26. Apr 2006 (CEST)
Ich will ja nicht päbstlicher als der Pabst sein, aber hier wurde am 17.1. von Caronna ein Text von mir aus Zahnformel wörtlich herüberkopiert, ohne die Quelle zu nennen [LINK], sowas ist auch nach GNU-FdL eine URV!(mittlerweile gelöst). Es gab haarsträubende Fehler (ein paar habe ich auf die Schnelle korrigiert) und darüber hinaus auch typografische Mängel (fehlende Leerzeichen etc.). Das Sozialverhalten fehlt, die Erkrankungen bedürfen auch einer Überarbeitung, der Artikel sollte mal ins Review. --Uwe Gille Uwe Gille 04:01, 26. Apr 2006 (CEST) - Pro
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Bildherkunft - ist für mich lesenswert Priwo 20:13, 26. Apr 2006 (CEST) Bleibt mit 8 Pro zu 3 Contra lesenswert. -- Dr. Shaggeman Dr._Shaggeman 13:33, 28. Apr 2006 (CEST)Pro
Abstammung/Domestikation
Eine Frage zur Abstammung: Gerade gestern habe ich auf einem Vortrag vom wissenschaftlichen Leiter der Trumler-Station gehört, Vorfahren der Hunde wären doch die Wölfe Indiens gewesen. Dr. Roos hat auch deutlich den Hang, den imposanten nordischen Wolf als Stammvater anzusehen, kritisert. Was sagt denn nun die Genetik? Außerdem unterscheidet er nach der Domestikation zwischen Schensi- und Pariahunden, benutzt die Begriffe nicht synonym, sowie Landschlägen. Dies werde ich einarbeiten. KrisOhren
Kann jemand zufällig eine Quelle nennen für die Behauptung, dass Hunde über einen Abstand von 25 Metern, Frequenzen von 1-2 Hz wahrnehmen können? Obarskyr 10:33, 17. Jun 2006 (CEST)Urtümliche Hunde
ich hab mal den überarbeitenbaustein eingefügt. grund ist das begriffswirrwar von pariahunden und schensihunden. wenn ich so das internet durchstöbere komme ich zu dem ergebnis das dingos als nachkömmlige von pariahunden bezeichnet weden, gängig ist auch das schensihunde als urtümliche hunde des hackbaugürtels bezeichnet werden. das mit den landschlägen gefällt mir auch nicht so wies da steht. Caronna 22:13, 19. Jul 2006 (CEST)Hunde-Newsgroups
Kann jemand bitte mal so etwas hinzufügen? Danke!
--- Hunde-Newsgroups ---
Das deutschsprachige Usenet stellt für die Diskussion rund um Hunde die folgenden Newsgroups bereit:
- de.rec.tiere.hunde
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Haushund und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).
- Kontra --Uwe Gille Uwe Gille 04:01, 26. Apr 2006 (CEST)
- das Sozialverhalten fehlt in der Tat und die Körpersprache ist durchaus ein spannendes und wichtiges Thema. Dennoch ist der Artikel sehr ausführlich und durchaus lesenswert. Ich meine mich zu erinnern, dass bei Lesenswert auch Mankos enthalten sein dürfen, es geht ja schließlich nicht um Exzellenz. Demnach gebe ich dennoch ein
















