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Hinduismus

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Chamundi-Tempel in Mysore
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Vaishno Devi Bhawan, ein hinduistisches Kloster in Darbar, Jammu, Jammu und Kaschmir, Indien (Himalaya)
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Der Hinduismus (Sanskrit: हिन्दू धर्म: , auch सनातन धर्म und वैदिक धर्म Vaidika Dharma) ist mit etwa 900 Millionen Anhängern die (nach Christentum und Islam) drittgrößte Religion der Welt und hat seinen Ursprung in Indien. Seine Angehörigen werden Hindus genannt. Gläubige Hindus verstehen ihre Religion oft auch als Lebensart. Die ältesten heiligen Schriften des Hinduismus sind die Veden.

Die Bezeichnung Hinduismus ist erst spät entstanden und war anfangs eine von außen herangetragene Sammelbezeichenung für die Anhänger verschiedener religiöser Richtungen auf dem indischen Subkontinent, die nicht Moslems, Christen, Juden, Buddhisten oder Jainas waren. Der Begriff entwickelte aber eine beträchtliche Eigendynamik und wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unter englischsprachigen zur Eigenbezeichnung, bald auch zur Identität und zeigte mit der Entwicklung der Hindutva sogar Ansätze einer Ideologisierung. Abweichend vom oben gesagten definiert die indische Verfassung den Hinduismus jedoch so, dass er auch den Jinismus, Buddhismus und Sikhismus umfasst.

Der Hinduismus ist deshalb eine Religion, die aus verschiedenen Richtungen mit recht unterschiedlichen Schulen und Ansichten besteht. Es gibt kein gemeinsames für alle gleichermaßen gültiges Glaubensbekenntnis. Nur einzelne Richtungen gehen auf einen bestimmten Begründer zurück. Da es sich beim Hinduismus um unterschiedliche religiöse Traditionen handelt, gibt es auch keine zentrale Institution, die Autorität für alle Hindus hätte. Die Lehren über spirituelle Belange und sogar die Gottesvorstellungen sind in den einzelnen Strömungen sehr verschieden, selbst die Ansichten über Leben, Tod und Erlösung (Moksha) stimmen nicht überein. Die meisten Gläubigen jedoch gehen davon aus, dass Leben und Tod ein sich ständig wiederholender Kreislauf (Samsara) sind, sie glauben an die Reinkarnation. Für den persönlichen Glauben haben religiöse Lehrer (Gurus) oft einen großen Stellenwert. Trotz aller Unterschiede können Hindus der verschiedenen Richtungen weitgehend gemeinsam feiern und beten, wenn auch ihre Theologie und Philosophie nicht übereinstimmt. "Einheit in der Vielfalt" ist eine oft verwendete Redewendung zur Selbstdefinition im modernen Hinduismus.

Geschichte des Hinduismus

Vedische Zeit

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Pilger beim Bad im Ganges in Varanasi
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Nach einer Theorie, die von Max Müller aufgestellt wurde, wanderten um 2000 v. Chr., am Ende der Indus-Kultur, arische Stämme nach Nordindien ein, die den weiteren kulturellen Verlauf maßgeblich prägten. Einige indische Historiker sind jedoch der Meinung, dass die Arier ein schon ansässiger Stamm gewesen seien, der zu dieser Zeit die Oberherrschaft erlangen konnte.

Zu den ältesten erhaltenen Schriften Indiens gehören der Rig Veda, der Sama Veda, der Yajur Veda und der Atharva Veda sowie einige astronomische Texte. Die ältesten indischen Texte können nicht mit Bestimmtheit datiert werden. Sie erlauben einen Einblick in das frühe religiöse Leben, das von Tier- und Pflanzenopfern, rituellen Waschungen und Hymnen an die Götter bestimmt war. Noch heute im Hinduismus bekannte Götter (Vishnu, Brahma, Saraswati) werden dort bereits verehrt, wenngleich sie damals noch nicht zu den Hauptgottheiten zählten.

  • Der Rig Veda enthält Hymnen, um die Götter zu preisen und anzurufen. Er ist von allen Vedas der älteste, die anderen drei Veden entlehnen etliche Inhalte aus dem Rigveda.
  • Der Sama Veda besteht aus Gesängen, die die Opfer musikalisch begleiten.
  • Der Yajur Veda enthält Prosaverse, die bei Opferriten rezitiert werden.
  • Der Atharva-Veda enthält Mantras und Beschwörungen gegen Feinde und Krankheiten sowie Gebete zur Vergebung für Fehler während der Opfer.

Die frühe vedische Religion kannte keine Tempel oder Götterbilder. Die Götter wurden durch Feueropfer angebetet, man bot Opfergaben des heiliges Safts Soma, Ghi (Butterschmalz), Milch, Brot und manchmal Fleisch der Tiere dar.

Der Hinduismus ist eine Verschmelzung von mehreren verschiedenen religiösen Systemen: die altindischen Religionen und die Religion der vermutlich aus dem Norden eingewanderten Arier. Große Teile der Urbevölkerung Indiens, deren Geschichte weitgehend im Dunkeln liegt, wurde wahrscheinlich im Laufe der Zeit immer weiter in den Süden verdrängt. Aus dieser Kultur könnten Elemente wie die Verehrung von Göttinnen, heiliger Tiere und der Lingamkult stammen. Im Rigveda (auf ca. 1200 v.Chr. datiert, Datierung unsicher) der Arier hingegen werden die Götter teilweise als personifizierte Naturkräfte beschrieben, die Texte erzählen von Gold, Rindern und Kämpfen und fragen nach dem Wesen des Göttlichen. "Dem, das Eine Wahrheit ist, geben die Weisen viele Namen, sie nennen Es Agni, Yama, Matarishvan." (Rigveda 1,164,46)

Zeit der Upanishaden

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Hare Krishna Mantra
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In der nächsten Entwicklungsstufe (ca. 800 v.Chr) erhielt die Brahmanenkaste durch komplizierte Rituale einen hohen Grad an Einfluss. Eine Neuausrichtung beginnt in der Zeit der Upanishaden (700 v. Chr. bis 500 v. Chr.). Sie wird bereits sichtbar in den Brahmanas und den Aranyakas und zeigt sich dann in der Philosophie der Upanishaden. Die Unterteilung in diese drei Textgattungen folgt der indischen Tradition, allerdings sind die Grenzen zwischen diesen Textsorten fließend. Die Brahmanas entwickeln eine komplizierte Opfertheologie, die Aranyakas ("Wald- oder Wildnisbücher") behandeln Geheimlehren, die nicht in den Siedlungen, sondern außerhalb (eben im Wald) diskutiert wurden, und die Upanishaden enthalten mystische Spekulationen. Sie umfassen etwa 250 Schriften, die über mehrere Jahrhunderte entstanden sind und Themen wie Wiedergeburt, Yoga und Karma ansprechen. Insbesondere die 13 vedischen Upanishaden haben den späteren Hinduismus geprägt.

Klassische Zeit

Das Ende der Upanishadenzeit wird oft als ein Einschnitt angesehen: Die Zeit davor wird in der Indologie gewöhnlich Brahmanismus genannt, und Hinduismus bezeichnet dann ausschließlich die nachfolgende Zeit. Seit 500 v.Chr. erfuhr der Hinduismus wahrscheinlich seine bis heute überlieferte wesentliche Ausgestaltung. Die Sprache der Überlieferung war Sanskrit, eine indogermanische Sprache, verwandt mit den europäischen Sprachen. Als Hauptgötter galten nun Brahma, Vishnu und Shiva und es wurden Tempel gebaut, Götterstatuen aufgestellt und viele Kult- und Weihehandlungen entstanden.

Krishna und Rama, nach Hinduglauben menschliche Verkörperungen des Gottes Vishnu, erscheinen in der epischen Literatur zwischen 200 v. Chr. und 400. Das Ramayana und das Mahabharata sind umfangreiche und noch heute vielgelesene Dichtungen dieser Periode. Der wichtigste Teil des Mahabharata ist das Lehrgedicht Bhagavad Gita. In diese Zeit fällt auch die Ausformung einer Vielzahl von Glaubensrichtungen, die einzelne Götter speziell verehren (beispielsweise Shaktismus, Shivaismus und Vishnuismus) sowie eine Kodifizierung der brahmanischen Lehre im Dharma Sutra und dem Dharma Shastra.

Seit dem 4. Jh. v. Chr. verloren die hinduistischen Religionen durch den Buddhismus zwar Anhänger, sie gingen jedoch nie ganz unter und wurden erst im 4. Jh. von den damaligen Königen wieder bevorzugt. Die darauf folgende Zeit von 400 bis 1000 ist durch die Puranas und eine Vielzahl historischer, mythologischer und lehrender Schriften charakterisiert. In diese Zeit fällt auch der Beginn tantrischer Traditionen.

Im 8. Jh. gründete der Philosoph Shankara die ersten hinduistischen Orden.

Die islamische Invasion

Seit dem 8. Jahrhundert griff der Islam auf den indischen Subkontinent über und dominierte im 16. und 17. Jahrhundert unter dem Mogulreich. Im Punjab entstand der Sikhismus.

Der Niedergang des Mogulreiches fiel mit der Ankunft der East India Company zusammen, die den Hinduismus mit christlichem und abendländischem Gedankengut konfrontierte.

Neohinduismus

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Krishna mit Gopis (Hirtenmädchen) und Gopas (Hirtenjungen)
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Im 19. Jh. entstanden in Indien verschiedene religiös-soziale Reformbewegungen, die aus der Begegnung Indiens mit Europa hervorgegangen sind. Das Kastensystem oder die Tradition der Witwenverbrennung wurden auch innerhalb des Hinduismus verstärkt hinterfragt. Im Zuge dieser Entwicklung begannen Hindus sich als Einheit aufzufassen (was vorher nicht in dem Maße der Fall gewesen war). Von Anfang an war der Neohinduismus mit den Unabhängigkeitsbestrebungen verbunden. Die christlichen Missionare in Indien bewirkten weniger ein Konvertieren zum Christentum als eine Auseinandersetzung mit der eigenen Religion. Die Übersetzungen der europäischen Indologen von Sanskrit in Englisch in gedruckter Form hatten zur Folge, dass das traditionelle Schriftgut auch in Indien einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wurde.

Mehrere Organisationen formierten sich in dieser Zeit. Der Brahmo Samaj (gegründet 1828 von Ram Mohan Roy in Kalkutta) entwickelte einen monotheistischen Ansatz und sah im absolut formlosen Brahman den einen und einzigen Gott, das höchste Wesen. Der Arya Samaj (gegründet 1875 von Dayananda in Mumbai) wollte den Hinduismus von späteren Einflüssen befreien, die er als Verfälschungen ansah, wie z.B. den Puranas. Er lehnte den Polytheismus und das Kastensystem ab und sah nur den Veda als Quelle der Offenbarung an. Beide Organisationen wandten sich gegen die Bilderverehrung und strebten soziale Reformen an.

Nach dem Vorbild der christlichen Mission gründete Swami Vivekananda 1897 die Ramakrishna-Mission, mit dem Ziel die Lehre des Vedanta, den er als Vollendung der Religionen betrachtete, auf der ganzen Welt zu verbreiten. Sein Lehrer Ramakrishna vertrat die Ansicht, alle Religionen der Welt verkündeten dieselbe Wahrheit, die Vielfalt der Religionen sei jedoch nur Schein (Maya). Die Rede Vivekanandas vor dem "Weltparlament der Religionen" 1893 in Chicago, in der er erstmals den Hinduismus als Universalreligion vorstellte, war die erste Gelegenheit, bei der sich der Hinduismus außerhalb Indiens präsentierte.

Die Unabhängigkeitsbewegung Indiens unter Mahatma Gandhi mit seinem gewaltfreien Widerstand, trug zu einem größerem Interesse an hinduistischen Traditionen in der westlichen Welt bei.

Verbreitung

Der Hinduismus ist heute in Indien, Nepal, Bangladesch, Sri Lanka, Bali und selbst in Mauritius, Südafrika, Fidschi, Singapur, Malaysia, Trinidad und Tobago verbreitet sowie in Europa besonders in Großbritannien. Dies erfolgte größtenteils durch Händler und indische Arbeiter, die im 19. und 20. Jahrhundert einwanderten. In Nepal ist der Hinduismus schon seit dem 4. Jh., in Bali seit dem 9. Jh. präsent. In beiden Ländern spielte bei der Verbreitung des Hinduismus die Flucht von Hindus vor islamischen Eroberungen eine Rolle, in Nepal ab dem 10. Jh. (aus Nordindien) und in Bali im 15.Jh (aus Java).

Formen des Hinduismus

Der Indologe Axels Michaels unterscheidet drei Formen hinduistischer Religion:

  1. Brahmanischer Sanskrit-Hinduismus: eine polytheistische, ritualistische, brahmanische Priesterreligion mit Berufung auf die Veden als Autorität. Diese Religion steht im Vordergrund der meisten Abhandlungen über den Hinduismus und wird von den meisten Bevölkerungsgruppen als am prestigeträchtigsten anerkannt.
  2. Hinduistische Volks- bzw. Stammesreligionen: polytheistische, teilweise animistische Religionen mit lokalen, gemeinschaftlichen und kastenübergreifenden Festen und Verehrungsformen sowie orale Traditionen oder Texte in den Volkssprachen. Diese Religionen haben eigene Priester und nur lokal verehrte Gottheiten, einschließlich vergöttlichter Helden und Geister, von denen Menschen besessen werden können. Die Verehrungsformen gelten dem Brahmanischer Sanskrit-Hinduismus oft als unrein.
  3. Sektenreligionen: Vishnuitisch: Srivaishnava, Pancaratra, Ramanandi, Naga, Tyagi etc. Shivaitisch: Dashanami, Natha, Pashupata, Aghori. Synkretisch: Arya Samaj, Brahmo Samaj, Ramakrishna und Vivekananda etc. Missionierende Guru-Religionen: Maharishi Mahesh Yogi, Sathya Sai Baba, Mata Amritanandamayi etc.

Die polytheistische Interpretation der 1. Form ist allerdings nicht allgemein anerkannt, da gerade im brahmanischen Hinduismus von einem allumfassenden Gott (Brahma, Aussprache ähnlich "Bromho") die Rede ist. Aus ihm entstand die Dreiheit von Schöpfer (Brahma, Aussprache ähnlich "Bromha"), Erhalter (Vishnu) und Zerstörer (Shiva). Die im bekannten Pantheon existierenden "Götter" werden dagegen lediglich als Inkarnationen dieser Dreiheit und somit letztlich von Brahma interpretiert.

Glaubensrichtungen und Lehre

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Opfergaben an Ganesha
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Der Hinduismus kennt keine gemeinsame Gründerperson. Jede Glaubensrichtung hat eigene nur für sie verbindliche heilige Schriften: z.B. Vishnuiten das Bhagavatapurana, Shaktianhänger das Devi Mahatmya, einem puranischem Werk zur Verehrung der Göttin. Dagegen gelten die Veden mit den Upanishaden und die Bhagavad Gita (als Bestandteil des Mahabharata) als die grundlegenden Heilige Texte für alle Hindus.

Entgegen dem ersten Anschein ist der Hinduismus keine polytheistische Religion. Die westliche Religionswissenschaft und die Indologie bezeichnet ihn als Henotheismus, da alle Götter - je nach individueller Glaubensausrichtung - Ausdruck des einen höchsten persönlichen Gottes oder auch der unpersönlichen Weltseele (Brahman) sein können.

Im Hinduismus wird der Kosmos als geordnetes Ganzes angesehen, der vom Dharma, dem Weltgesetz, welches die natürliche und sittliche Ordnung darstellt, beherrscht wird. Die Zentren der hinduistischen Religiosität sind neben dem eigenen Haus die Tempel. Einer der größten Tempelkomplexe und Pilgerzentren ist Tirumala Tirupati in Südindien. In Nordindien zieht die heilige Stadt Varanasi am Ganges immer wieder Unmengen von Pilgern an.

Gottesbild

Die verschiedenen hinduistischen Traditionen und Philosophien vertreten verschiedene Gottesbilder, sie sind letztlich dem Einzelnen überlassen. Die Hauptrichtungen sind jedoch Shivaismus, Vishnuismus sowie Shaktismus, die aber wiederum völlig verschiedene Gottesvorstellungen beinhalten. Brahma, Shiva und Vishnu werden auch als Dreiheit Trimurti, dargestellt. Die Verehrung von Shiva und Vishnu, jeweils in unzähligen verschiedenen Formen und Namen, ist weit verbreitet. Brahma dagegen ist nur noch in der Mythologie präsent, in der Verehrung spielt er fast keine Rolle mehr, seine Stelle nimmt seine Shakti ein, Saraswati. Daneben gibt es aber unzählige andere Manifestationen z.B. den elefantenköpfigen Ganesha, der als Sohn von Shiva und Parvati gilt sowie Hanuman, der Diener Ramas, der wiederum ein Avatar von Vishnu ist. Es gibt auch eine große Zahl weiblicher Gottheiten, die entweder als 'Große Göttin' (Mahadevi) autonom auftreten wie etwa Durga oder als Gemahlinnen bzw. weibliche Seite der männlich gedachten Götter gelten, z.B. Sarasvati und Lakshmi. Die meisten Gläubigen gehen davon aus, dass die Anbetung eines jeden Gottes dem Anbeten des höchsten Göttlichen entspricht, da alle Erscheinungsweisen des Einen seien. Andere dagegen verehren das Höchste nur in einer Form, wie etwa viele der Anhänger Krishnas, und betrachten die anderen Götter als ihm untergeordnete Devas. Das Verehren des Göttlichen in Bildern dient dazu, dem Gläubigen zu helfen, Gott in einer einfacheren Weise anzubeten. Viele Hindus lehnen jedoch die Verehrung des Göttlichen in dieser Form strikt ab.

Hinduistische Theologie

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Hinduistischer Tempel in Chidambaram (Indien)
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Es ist begrifflich verwirrend, das deutsche Wort "Gott" in Bezug auf den Hinduismus zu verwenden. Manche Strömungen des Hinduismus glauben an einen Obersten Gott, benannt als Ishvara (wörtl.: der Höchste Herr). Es gibt auch ihm unterstellte Wesen, die Devas genannt werden. Sie können als Götter, Halbgötter, Engel, Geist oder himmlische Wesen zwischen dem Ishvara und den Menschen betrachtet werden. Eines der wichtigste Konzepte jedoch ist das Brahman - der höchste kosmische Geist.

Brahman ist die unbeschreibbare, unerschöpfliche, allwissende, allmächtige, nicht körperliche, allgegenwärtige, ursprüngliche, erste, ewige und absolute Grundregel. Es ist ohne einen Anfang, ohne ein Ende, in allen Dingen versteckt und die Ursache, die Quelle und das Material aller bekannten Schöpfung, selbst jedoch unbekannt und doch dem gesamten Universum immanent. Die Upanishaden beschreiben es als das Eine und unteilbare, ewige Universalselbst, das in allem anwesend ist und in dem alle anwesend sind.

Von manchen Richtungen wird der Ishvara (oberster Herr) als die manifestierte Form von Brahman gesehen. Die Illusionskraft, die das Brahman veranlasst als die materielle Welt, die einzelnen Seelen und der Ishvara gesehen zu werden, wird Maya genannt. Alle Devas des Hinduismus gelten dieser Sichtweise zufolge als die weltlichen Äußerungen des einen Ishvara.

Nach Auffassung des Advaita Vedanta ist der Mensch in seinem innersten Wesenskern mit dem Brahman identisch und diese Identität gilt es zu erkennen. Advaita Vedanta (Nichtdualität) ist die Lehre Shankaras (788-820 n. Chr), die auf diese Erkenntnis der Einheit zielt. Nach Lehre des Vishishtadvaita (qualifizierter Monismus) von Ramanuja dagegen ist Gott alles was existiert, es besteht jedoch ein qualitativer Unterschied zwischen Individueller Seele und höchstem Gott. Am anderen Ende des Spektrums steht die rein dualistische Philosophie des Dvaita Vedanta des Madhvas, die streng zwischen Seele und Gott unterscheidet. (siehe: Indische Philosophie)

Die heiligen Schriften

Die vier Veden (bestehend aus dem Samhitas und drei Schichten Kommentaren, nämlich den Brahmanas, Aranyakas und den Upanishaden) sind die höchsten heiligen Texte des Hinduismus. Sie werden Shruti genannt, was "das Gehörte" bedeutet (von den Rishis, den Weisen, direkt von Gott). Alle weiteren heiligen Texte werden Smriti (Gedächtnis) genannt und werden als von menschlichem Ursprung angesehen. Zur Smriti zählen z.B. Ramayana, Mahabharata, Bhagavad Gita und die Puranas. Die Veden galten früher als geheim und sind schwierig zu verstehen. Die Smritis sind hingegen einfacher und populärer und werden von den meisten Hindus gelesen.

Hauptrichtungen

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Hinduistischer Schrein in Varahi (Gujarat)
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Die wichtigsten Strömungen innerhalb des Hinduismus sind der Vishnuismus und der Shivaismus. Vishnuiten glauben, dass ihr höchster Gott Vishnu sich in zehn Inkarnationen (Avatara) in der Welt manifestiert hat. Vishnu inkarniert sich vor allem dann in der Welt, wenn die kosmische Ordnung (Dharma) gefährdet ist und durch einen göttlichen Helden wieder ins Reine gebracht werden soll. Zu den zehn Inkarnationen zählen auch Rama und Krishna. Die Idee der Inkarnationenlehre ist, dass Vishnu das höchste göttliche Prinzip ist, das alle anderen Gottheiten und die materielle Welt hervorbringt. Einige Schulen des Vishnuismus verkörpern eine monistische Sichtweise, die der Vedanta-Philosophie entspricht. Andere dagegen vertreten eine monotheistische Sicht, z.B. viele Anhänger Krishnas. Im Vishnuismus spielt die Hingabe an einen persönlichen Gott (Bhakti) meist eine größere Rolle als im Shivaismus.

Die Shivaiten glauben, dass Shiva das höchste Wesen ist, das alle anderen Götter an Macht überragt und sie zudem erschaffen hat. Shiva ist der Gott der Asketen, der im Himalaya meditiert, und in periodischen Zyklen die Welt zerstört, um sie Kraft seines Yogas wieder neu zu schaffen. Shiva wird, mit Ausnahme des Nataraj, nicht figürlich, sondern in seinem Symbol, dem Lingam, verehrt. Shivaiten können Dualisten, wie im Shaiva Siddhanta, oder Monisten im Sinne Shankaras, oder auch Tantriker, wie im Shivaismus Kashmirs sein. In manchen Strömungen des Shivaismus spielt Yoga eine sehr große Rolle.

Neben Shivaismus und Vishnuismus spielen auch noch die Richtungen des Tantra und des Shaktismus eine Rolle im Hinduismus.

Wiedergeburt und Erlösung

Götter, Menschen und Tiere durchwandern nach hinduistischer Glaubensvorstellung in einem durch ewige Wiederkehr gekennzeichneten Kreislauf Samsara die Weltzeitalter Yuga. Während des Lebens wird je nach Verhalten gutes oder schlechtes Karma angehäuft. Dieses Gesetz von Ursache und Wirkung von Handlungen beeinflusst nach hinduistischer Vorstellung zukünftige Reinkarnationen und die Erlösung (moksha), das Aufgehen des Atman (Atman ist das innewohnende Brahman). Es ist nur bedingt zu vergleichen mit der Seele, da die Seele etwas Individuelles (also bei jedem verschieden) und das Atman immer das gleiche ist im "kosmischen Bewusstsein" (Brahman). Die persönliche Erleuchtung ist der Endpunkt der Entwicklung des Geistes und je nach Realisation des Suchenden kann diese durch die klassischen vier Methoden erreicht werden: 1. Bhakti Yoga, die liebende Verehrung Gottes, 2. Karma-Yoga dem Weg der Tat, 3. Jnana Yoga, dem Weg des Wissens, 4. Raja Yoga, dem "Königsweg" des Yoga.

Die heilige Kuh und vegetarische Nahrung

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Heilige Kuh mit Göttern in ihrem Körper
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Möglicherweise auch als Reaktion auf den Vegetarismus im Buddhismus und auf die gestiegene Bedeutung von Ahimsa, der Gewaltlosigkeit, forderten die hinduistischen Schriften verstärkt Verzicht auf den Verzehr von Fleisch. In vedischen Zeiten waren die Lebensumstände noch völlig anders. In einigen Schriften gibt es Hinweise, dass Fleisch, selbst Rindfleisch, gegessen wurde, wobei es sich aber stets um das Fleisch von Opfertieren gehandelt haben dürfte.

Allgemeiner Vegetarismus ist jedoch für Hindus weder eine Forderung noch ein Dogma, jedoch wird die vegetarische Lebensweise als die ethisch höhere angesehen, da Fleisch ein Produkt der Tötung ist und nicht sattvic (rein). Vegetarier sind in allen Bevölkerungsschichten zu finden, besonders wird der Verzicht aber von Brahmanen erwartet. Prinzipiell lehnen aber fast alle Hindus den Genuss von Rindfleisch ab.

In der indischen Mythologie finden sich vielfältige Bezüge zur Kuh (Go). Von Krishna wird gesagt, er sei einerseits ein Govinda (Kuhhirte) und andererseits ein Gopala (Beschützer der Kühe). Seine Gefährtin Radha ist eine Gopi (Hirtenmädchen), Shivas Reittier ist ein Bulle (Nandi).

Siegel aus vergangenen indischen Kulturen (Indus-Kultur) lassen darauf schließen, dass Kühe schon vor mehr als viertausend Jahren einen besonders hohen Stellenwert hatten. Die wichtigsten Wurzeln für die Verehrung sind jedoch die Veden, in denen immer wieder das Bild der Kuh als göttliches Wesen auftaucht. Trotzdem wurden Rinder in Indien zur Zeit des Neolithikums uneingeschränkt geopfert und verspeist. Warum und wann sich dies änderte ist unklar. Der Kulturanthropologe Marvin Harris führt die Tatsache auf veränderte ökonomische Rahmenbedingungen zurück: Mit dem Aufkommen des Staates und einer größeren Bevölkerungsdichte konnten nicht mehr genügend Rinder gezüchtet werden, um sowohl als fleischliche Nahrungsquelle als auch als Zugtiere genutzt zu werden. Möglicherweise war das einer der Gründe, dass die Tötung von Kühen auch als Opfertier für Hindus ein absolutes Tabu wurde und ihr Fleisch bis heute nicht gegessen wird. Interessanterweise waren es gerade die früher für die rituelle Rinderschlachtung verantwortlichen Brahmanen, die sich später am stärksten für den Schutz der Rinder einsetzten.

Ethik und Soziologie des Hinduismus

Kastensystem

Die Zugehörigkeit zu einer Kaste hat für indische Hindus trotz Abschaffung des Kastensystems in der Verfassung weiterhin große soziale Relevanz. Grundsatz der Kastenordnung ist, dass die Lebewesen von Geburt an nach Aufgaben, Rechten, Pflichten und Fähigkeiten streng voneinander getrennt sind. Für die einzelnen Kasten (Varnas) gibt es unterschiedliche spezielle religiöse und kultische Vorschriften, die sich in allen Bereichen des Lebens äußern. Die Durchführung der Pflichten , die jeder Kaste in ihrem spezifischen Lebensstadium obliegt, ist ihre unbedingte Pflicht (Dharma); Übertretungen werden als Versäumnis der Pflichten und folglich als schlecht (Adharma) angesehen. Was von jedem Menschen erwartet wurde, war, dass er den spezifischen Pflichten seiner Kaste folgte, seine Lebenswünsche befriedigte und die Freuden des Lebens genoss. Die Gesellschaft war in vier Kasten eingeteilt , deren Aufgaben idealer Weise folgende waren: 1. Brahmanen Sie studierten die heiligen Schriften der Veden; erteilten geistliche Unterweisung und führten die rituellen Opfer aus. 2. Kshatriyas, die Kriegerkaste Sie sollten die Schwachen schützen, als Könige gerecht regieren und den Brahmanen Schutz und Ermunterung bei ihren gelehrten und priesterlichen Arbeiten gewähren. 3. Vaishyas, die Kaste der Händler und Hirten sollten den Reichtum des Landes durch Handel und Landwirtschaft vermehren. 4. Shudras, die dienende Kaste Sie setzten sich aus der Bevölkerung der Nicht-Aryas zusammen und sollten als Bedienstete für die Brahmanen, Kshatriyas und Vaishyas arbeiten.

Unterhalb der vier Hauptkasten sind die Dalits (früher als Unberührbare bezeichnet), die für minderwertige Arbeiten wie Toilettenreinigen und Straßenkehren zuständig sind. Um die Stellung der Dalits zu verbessern, hat die Regierung eine beträchtliche Anzahl von Arbeitsplätzen im Öffentlichen Sektor für sie vorbehalten. (Lonely Planet (11th Edition, S. 58 ) Die Kasten sind wiederum unterteilt in Tausende von "Familiengruppen" oder soziale Gemeinschaften, die Jati genannt werden. In sie wird ein Individuum hineingeboren und sie sind manchmal - aber nicht immer - mit einer beruflichen Tätigkeit verbunden. Obwohl das Kastenwesen im Hinduismus entstanden ist, wird es dort auch von anderen Religionen praktiziert. So hat die Christianisierung das Kastenwesen nicht immer überwunden. Noch heute müssen in vielen Kirchen Indiens Angehörige der unteren Kasten hinten sitzen.

Rolle der Frau

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König Rama, seine Frau Sita und der affenköpfige Gott Hanuman
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Die Rolle der Frau im Hinduismus hat über die Jahrhunderte und Jahrtausende eine kontinuierliche Entwicklung durchgemacht und muss immer auch im Zusammenhang mit den jeweiligen Lebensumständen sowie der verschiedenen hinduistischen Kulturen gesehen werden. Einerseits verboten einige Gesetzgeber den Frauen das Lesen der Veden, einige Hymnen des Rigveda jedoch wurden von Frauen geschrieben, und in der Brhadaranyaka Upanishad finden wir einen Dialog zwischen der gelehrten Tochter von Vachaknu Gargi und Yajnavalkya. Aus dieser Zeit ist auch die Sitte des Svayamvara überliefert, wörtlich "Selbstwahl": Frauen am Königshof wurden nicht einfach verheiratet, sondern wählten den Bräutigam aus den in Frage kommenden Kandidaten selbst aus.

Ein zentrales Ritual, das Upanayana (Initiationsritus für Knaben) ist von frühester Zeit an jedoch nur männlichen Angehörigen der oberen Kasten vorbehalten. Es ist diese kultische Handlung, die einen Menschen zum "Dvijati" werden lässt, zum "Zweimalgeborenen". Nach der natürlichen Geburt stellt das Upanayana die kulturelle Geburt dar.

Eine wichtige Rolle im hinduistischen Frauenbild stellt Sita dar, die Gattin Ramas aus dem großen Epos Ramayana. Das Bild der opferbereiten Gattin stellt für viele noch heute das Modell der idealen Frau dar. Sie wurde dadurch zum wichtigen Thema im indischen Feminismus und in der modernen indischen Literatur.

Einerseits kann man aus heutiger Sicht bemängeln, dass hinduistische Traditionen Frauen oft nicht die Rechte zugestehen, die ihnen aus moderner Sicht zustehen würden. Andererseits war etwa Professor H.H. Wilson der Ansicht, dass Frauen in keiner anderen antiken Nation in so großer Achtung standen wie bei den Hindus.

Mutterschaft
Eine der Hauptaufgaben der Frau im Hinduismus ist die Mutterschaft. Jedes Stadium der Schwangerschaft bis hin zur Geburt wird begleitet von sakramentalen Riten zum Schutz und zu körperlichem und geistigem Wohlergehen von Mutter und Kind. Früher sollten Frauen möglichst viele Söhne bekommen, da diese die Sicherheit und das Überleben der gesamten Familie garantieren konnten. Obwohl Hindus die Töchter nicht generell geringer schätzen, gelten sie doch zu oft auch heute noch in manchen Familien als Belastung, da sie bei ihrer Hochzeit die Mitgift mitbringen müssen und die Familie durch Mitgiftzahlungen für zu viele Töchter auch verarmen kann. Dieses Problem führt zu einer hohen Abtreibungrate bei weiblichen Föten. Viele moderne Hindus, besonders in den Städten, freunden sich allmählich mit dem Gedanken an, dass auch eine Tochter ihre Eltern im Alter versorgen kann.

Familie

Normalerweise ist in der traditionellen Familie der Vater das Oberhaupt. Er trifft alle wichtigen Entscheidungen, beispielsweise über Geldangelegenheiten, Hochzeit usw. - zumindest soll es nach außen hin so aussehen. Traditionellerweise ist die Mutter-Sohn Bindung die engste im indischen Familiensystem. Meist wohnt der Sohn mit seiner Ehefrau im Haus der Eltern, wenn die räumlichen Verhältnisse dies zulassen. Bei den Töchtern jedoch ist auch heute noch meist von vorneherein klar, dass sie das Haus verlassen werden, um in die Familie des Ehemannes zu ziehen. Dies ist nicht einfach für die junge Ehefrau. Sie ist diejenige in der Familie mit den wenigsten Rechten, ihr Status verbessert sich oft erst, wenn sie Kinder (am besten einen Sohn) bekommt. Ältere Frauen, d.h. Schwiegermütter, haben oftmals einen sehr soliden Status und sind mit genügend Autorität ausgestattet. Eine soziale Rolle, die im Hinduismus traditionell nicht sehr angesehen ist, ist die der unverheirateten Frau. Ledige Frauen wohnen in Indien meist nicht alleine, sondern weiter im Haushalt der Eltern. Das Verhältnis zwischen Ehegatten ist in erster Linie von Pragmatismus geprägt. Bei einer "arranged marriage" sucht die Familie jene Person als Ehemann bzw. Ehefrau aus, die in Bezug auf Bildung, Status etc. am ähnlichsten ist. Die Liebe kommt später, sagt man in Indien. Das sei wie ein Topf Wasser, den man auf den Herd stelle und der eben erst später zu kochen anfange. Sogenannte "love marriages" sind jedoch heute immer häufiger.

Das Ideal ist ein vierstufiges Lebensmodell, das vorsieht, nach den Schülerjahren eine Familie zu gründen und erst nachdem die Kinder erwachsen geworden sind, sich zurückzuziehen und sich intensiv religiösen Studien und der eigenen Erlösung zu widmen.

Literatur

  • Georg Feuerstein: "Tantra - The Path of Ecstasy", Shambhala, ISBN 1-57062-304-X
  • David Frawley: "Die spirituelle Praxis des Vedanta", Windpferd, ISBN 3-89385-412-6
  • Helmuth von Glasenapp: "Der Hinduismus - Religion u. Gesellschaft im heutigen Indien", 1922
  • Jan Gonda: "Die Religionen Indiens I, Veda und älterer Hinduismus". Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 1978
  • Jan Gonda: "Die Religionen Indiens II, Der jüngere Hinduismus". Kohlhammer Verlag, Stuttgart, 1963
  • Vanamali Gunturu: Hinduismus. Diederichs, 2002, ISBN 3720523446
  • Wilfried Huchzermeyer: Die heiligen Schriften Indiens - Geschichte der Sanskrit-Literatur. edition sawitri, Karlsruhe 2003, ISBN 3-931172-22-8
  • Linda Johnson: "The Complete Idiot's Guide to Hinduism", Alpha, ISBN 0-02-864227-9
  • Kim Knott: Der Hinduismus - Eine kurze Einführung. Reclam, Ditzingen, 2000, ISBN 3150180783
  • Axel Michaels: Der Hinduismus: Geschichte und Gegenwart. München: C.H. Beck, 1998
  • Hans Wolfgang Schumann: Die großen Götter Indiens. Grundzüge von Hinduismus und Buddhismus. Diederichs, 2004, ISBN 3896314297
  • Heinrich Zimmer: "Philosophie und Religion Indiens", suhrkamp taschenbuch, ISBN 3-518-27626-3
  • Heinrich Zimmer: "Indische Mythen und Symbole", Diederichs Gelbe Reihe, ISBN 3-424-00693-9
  • S.N. Dasgupta: "Indische Mystik", Adyar, ISBN 3-927837-64-4

Siehe auch

Weblinks


Diskussion der Autoren über den Artikel: Hinduismus


Ihr könnt es bitte translozieren, wenn ihr wollt, kenne mich mit dem ganzen Technikkram nicht aus.

Was ich an dem Artikel nicht gelungen finde ist der Absatz über die Dalits. Davon ab, dass der Lonely Planet wohl schlecht als Quelle für einen enzyklopädischen Artikel herangezogen werden kann, finde ich "Früher als unberührbar bezeichnet" (wobei das Englische Original "formaly known as untouchables" ein wenig mehr Interprätationsspielraum läßt) reichlich unpräzise. Dalits wurden bzw. werden als Unberührbare behandelt, aber soweit mir bekannt - mag einer der gebürtigen Inder hier dies verifizieren - läßt sich keine der gängigen Bezeichnungen dieser Gruppe wirklich mit "unberührbar" übersetzen. Wenn, ist diese Bezeichnung wohl eher außerhalb Indiens verbreitet (gewesen) Diese vermeintliche Spitzfindigkeit ist aber wichtig um den entsprechenden Passus der Indischen Verfassung, der zwar "the practice of untouchability" untersagt, aber gerade nicht die Unterteilung der Gesellschaft in Kasten in Frage stellt, zu verstehen. Schließlich geht der Absatz mehr auf die gesellschaftliche Stellung ein, als auf die religiös-kultische Bedeutung des Phänomens. Die Gesellschaftliche Stellung wie auch der Hinweis auf die Quote in öffentlichen Ämtern gehört m.E. in den Hauptartikel "Dalit".

Das soll der Hinduismus sein?!

"Nur einzelne Richtungen gehen auf einen bestimmten Begründer zurück, z.B. gehen Anhänger Krishnas davon aus, dass Krishna in prähistorischer Zeit tatsächlich lebte und ihren Glauben begründet hat"

Wie bitte was?!

Krishna ist die 8. Inkarnation Gottes. Sein Gesetz ist für Hindus die perfekte Religion, da die 9. Inkarnation, nämlich Buddha, lediglich alle schon vorhandene Spiritualutät wiederbelebte und die 10. und die letzte Inkarnation in unserem Zeitalter, das Ende der Welt einleiten wird.

Unter Hindus zweifelt niemand dran, dass Krishna einmal auf Erden lebte.

Der ganze Artikel ist sowas von Hindufeindlich, wie alle anderen westlichen Informationen über den Hinduismus auch!! :(

Anstatt zehn mal zu sagen, dass alle Hindus keine gemeinsame Glaubensbekenntnis haben, könntet da doch lieber stehen: DER HINDUISMUS IST NICHT FUNDAMENTALISTISCH.

"Abspaltungen" bzw. andere Sichtweisen und Theologien konnten so Jahrhunderte lang und immer noch friedlich nebeneinander existieren. Im Gegensatz zu anderen Religionen, die bei geringster Abweichung von der Normvorstellung der jew. Kirche Blutbäder veranstaltet haben.

Könnte mir bitte mal jemand erklären, wie man bei wikipedia sachen ändert?

danke.

Das ist ganz einfach, jeder kann einen Artikel editieren. Es wäre dennoch ratsam sich anzumelden, und wenn Du das bereits bist, deine Kommentare zu unterzeichnen, indem Du machst. Lies bitte auch , wo alles über Neutralität steht. Mach einen Konkreten Vorschlag, welche Formulierung Du durch welche andere Formulierung ersetzen willst. Du kannst etwas im Artikel ändern, und dann Deine Änderung hier begründen. Ausserdem solltest Du Kommentare unten schreiben und nicht mitten auf der Seite. -- hanuman[[User

Ok, vielen Dank für den Hinweis. Ich werde mal gleich nach meiner Klausurphase hier mitmachen!

Zu deinem Einwand,Maya: 1. Heisst es "Schaiviit" und 2. Hindus betrachten sich als Monotheisten. In der Bhaagwad Gita sagt Gott: Ich bin Shiv und ich Brahma.(Die genauen Versnummern suche ich dir noch raus) Die dreifaltigkeit Gottes im Hinduismus ist gekennzeichnet durch die drei Energien Brahma, Vishnu und Shiv. Das heisst aber nicht, dass Hindus nicht an die Unteilbarkeit Gottes glauben.

Der Glaube an Vishnu im strengen Sinne ist kein Widerspruch zu dem Glauben an Shiv. Ausserdem, und da entschuldige ich mich, ist das Wort "Gesetz" auch nicht wirklich eloquent, da es im Hinduismus keine Gebote oder drgl. gibt, weil der Hinduismus nicht fundamentalistisch ist.

Es ist schwer den monotheistischen Charakter des Hinduismus zu verstehen, aber nicht unmöglich. Wenn man es allerdings nicht versteht, sollte man auch keine Texte über den Hindusimus verfassen. ;)

Beste Grüße, Ne-el.

Erstens habe ich den Text nicht verfasst (nur kleinere Ergänzungen), zweitens ist das ungefähr das, was Indologen dazu zu sagen haben und drittens gibt es über die Glaubensinhalte im Hinduismus auch unterschiedliche Meinungen, sowie Schulen und Systeme. Ob das ganze nun monotheistisch ist oder nicht, darüber habe ich überhaupt nicht gesprochen. Es ging nur darum, daß eben unterschiedliche Richtungen unterschiedliche Gottheiten als das Höchste ansehen.--Maya 23:06, 15. Jun 2006 (CEST)

P.S.: Die Bezeichnung Shaivas ist soweit ich weiß genauso gebräuchlich wie Shaivit oder Shivait.

RICHTIG!!

Es gibt unterschiedliche Schulen, Gurukul’s genannt, die die Schriften anders auslegen. Das ist in anderen Religionen auch der Fall.

Das heißt aber nicht, dass man irgendetwas erfindet und dies als die ultimative Wahrheit hinstellt. Besser wäre zu sagen: Über diese und jene heilige Schrift gibt es die und die Interpretation.

Und die „Gottheiten“ sind als Manifestationen Gottes zu betrachten, als verschiedene Energien Gottes. Des einen, wahren Gottes.

Dies ist jedem Hindu auf der Straße bewusst!! Es sollten zu einem von den Medien in solch gewaltiger Weise verstelltem Thema wie Hinduismus auch nur Hindus herangezogen werden. Kein westlicher Indologe wird es gerecht mit allen Vorurteilen gegenüber dem Hinduismus zu klären !!

Ne-el

Ja, was die Schulen und die Gottheiten angeht, hast du sicher recht. Bist du denn Hindu? Ich meine in der Kultur aufgewachsen und nicht Konvertit, oder zumindest des Sanskrit mächtig? Ich kenne übrigens einige Hindus, die gegen den Artikel überhaupt nichts einzuwenden haben.--Maya 23:45, 15. Jun 2006 (CEST) 23:43, 15. Jun 2006 (CEST)

Ja, ich bin Hindu. In Indien aufgewachsen. Ich spreche Hindi und Punjabi und verstehe Sanskrit. Seit der 11. Klasse, als wir den Hinduismus an meiner Schule im Ethik Unterricht hatten, bin ich auch Hinduismus Student.

Ich kenne meine Kultur und meine Religion und ich weiß, woher ich komme. Und ich kann eines mit Gewissheit sagen: Der Hinduismus ist nicht so primitiv, wie er im christlich geprägten Westen dargestellt wird!!

Kleine Randbemerkung zu den Indologen: Sie sind keine Hinduismus Spezialisten. Indien ist ein sekuläres Land und neben dem Hinduismus gibt es eine ganze Fülle anderer Religionen in Indien. Deswegen sind Indologen wohl eher kein Bezugsmaß, wenn es um den Hinduismus geht.

Je öfter ich den Artikel lese, desto mehr Ungereimtheiten finde ich. Was soll beispielsweise die Sektion „Familie“ ?

Die Familienstrukturen ändern sich immer im Laufe der Geschichte. Das Familienleben en detail ist im Hinduismus nicht „geregelt“. Rangbedingungen, wie Mutter und Vater ehren usw. gibt es sicherlich. Aber all die Punkte, die dort stehen, passen wohl eher in einer sozi – Studie oder so was.

Ne-el.

Na ist doch primstens, dann kannst du den Artikel ja grundlegend überarbeiten :-) Ich glaube übrigens nicht, daß hier irgendjemand den Hinduismus für primitiv hält, ich jedenfalls nicht, für mich ist es eine der faszinierendsten Religionen, die ich kenne. Was die Wissenschaftler angeht, es gibt schon einige die Ahnung haben, z.B. kenne ich einen Religionswissenschaftler, der Jahre in Indien zugebracht hat und den Hinduismus studiert hat, aber viele sind das wohl nicht.--Maya 00:19, 16. Jun 2006 (CEST)

Hinduismus ist keine Religion

Zum Artikel: der Hinduismus ist keine Religion, sondern eine Fremdbezeichnung verschiedener verwandter Religionen. In Indien werden alle diejenigen als Anhänger des Hinduismus eingestuft, die keiner der anderen Religionsgemeinschaften zugehören. [Quelle: Axel Michaels: Der Hinduismus, ich glaub ich Verlag Beck, München, 1998, zweite Auflage 2001?]

Zu den Hindu-Religionen gehören: [Religion der Industalkultur, bis ca. 1750 v.Chr.], Vedische Religion, Brahmanismus, Shivaismus, Vishnuismus, Shaktismus, monistischer Advaita-Vedanta. [Quelle: Hans Waldenfels (Hg.): Lexikon der Religionen. Phänomene - Geschichte - Ideen, Verlag Herder, 4.Auflage 1999.]

Wie auch in China gibt es aber keine bindende Religionszugehörigkeit (wie das zum Beispiel in Europa der Fall ist: hier ist man entweder katholisch oder evangelisch (oder sonstwas), aber nicht beides gleichzeitig - in Indien ist das nicht so streng zu trennen...

Ich find den Artikel zum Hinduismus nicht so gut. Erstens befasst er sich zu zwei Dritteln mit der Wahrnehmung des Hinduismus (bzw. hinduistischer Sekten: TM, Osho...) im Westen, zweitens wird meines Erachtens zu stark darauf rumgeritten, dass der H. eine "Gurureligion" sei, was immer das ist. Meines Wissens haben die meisten Hindus keinen Guru, und sehen das nicht als Problem. Gurus sind für die Erlösung eines Hindus nicht notwendig.

Ich wär dafür, weite Teile des Artikels unter Guru einzutragen, und hier stärker auf Lehren, Geschichte und aktuelle Situation der Hindu-Religionen einzugehen.

Jonas kork (das hatte ich Ende Februar eingetragen --Jonas kork 11:59, 1. Mai 2004 (CEST))

Wurzeln im Veda

Soweit mir bekannt ist, haben sowohl der Buddhismus als auch der HInduismus
ihre Wurzeln im Veda, wo auch das Sanscrit bzw das Deva Nagari herkommt.

Der Buddhismus ist - wie auch der Jainismus - als Gegenentwurf zum Hinduismus entstanden. Zentrale Vorstellungen des Hinduismus werden abgelehnt (wie zum Beispiel die Idee einer individuellen Seele, atman: Der Buddhismus spricht vom an-atman, vom Nicht-selbst: die Überzeugung, eine Seele, ein atman zu haben, ist eine Illusion). Während im Hinduismus heute der Veda immer noch als heilige Schrift verehrt wird, hat er für Buddhisten keine Bedeutung.

gruß, jonas

das mit dem veda als heilige schrift ist so nicht richtig (zumal der begriff "heilige schrift" problematisch ist, und bücher werden wohl nur von den sikhs verehrt): es gibt strömungen, die den veda schlichtweg ablehnen. dazu sollte noch bemerkt werden, dass der hinduismus eben KEINE RELIGION ist, so verrückt das klingen mag. der begriff hinduismus wurde von außen an die vielfältigen geistesströmungen des indischen subkontinents herangetragen (erstmals durch alexander den großen) und ist etwa so sinnvoll, als würde man alle paartausend indischen gewürzmischungen unter "curry" subsummieren (was der ignorante europäer ja immer noch tut...). eine der sechs großen strömungen des hinduismus etwa ist sankhya, welches die existenz jedweder gottheit und die autorität des veda ABLEHNT! am sinnvollsten ist es wohl, den hinduismus als einen prozess nebeneinander existierender denksysteme religiöser, philosophischer und wissenschaftlicher art zu begreifen... eine wichtige bemerkung zum schluss: es gibt NICHTS, das alle hindus verbindet, nicht der veda, nicht irgendeine glaubenspraxis, nicht einmal konzepte wie atman o.ä. (sankhya zum beispiel operiert mit den konzepten "purusha" und "prakriti", und lässt den atman außen vor). es gibt viele elemente, die jeweils größere gruppen verbindet, und fließende übergänge zwischen diesen, aber keinen kleinsten gemeinsamen nenner.

richtig. und am atheistischen samkhya erkennt man sehr gut, dass der hinduismus keine religion ist

Ursprung auf dem indischen Subkontinent

Hinduismus ist die einzige Religion, die ihren wahren Ursprung auf dem indischen Subkontinent hat.

Wo ist der Buddhismus entstanden? --Zenogantner 23:56, 17. Dez 2003 (CET)

Wie der Artikel deutlich machen sollte, entstehen auch in der Gegenwart immer noch neue Religionen ("Sekten") auf dem indischen Subkontinent. Und selbst, wenn man sie nicht mitrechnet, gibt es mehrere Religionen, die dort entstanden sind. Und wenn man ganz perfide ist, könnte man argumentieren, dass nicht mal der Hinduismus, geschweige denn eine der "Folgereligionen", seinen "wahren Ursprung" in Indien hat... Oder vielleicht der Shivaismus, über den Umweg zu Rudra? :-) Jonas kork 17:00, 14. Apr 2004 (CEST)

NPOV-Warnung

Habe gerade eine NPOV-Warnung eingefügt. Der Artikel ist besonders im unteren Teil apologetisch und distanzlos. Schlage vor: umarbeiten oder wegschnippeln. 82.83.135.14 15:34, 29. Mär 2004 (CEST)

Habe selbige nach Überarbeitung entfernt. -- AlexR 18:33, 13. Apr 2004 (CEST)

Zum NPOV: ich finde immer noch, dass wir die diversen "Neuen Religiösen Bewegungen", "Sekten" oder wie man sie auch nennt, in eigene Artikel verfrachten und hier nur knappe Verweise lassen sollte. Der Artikel ist immer noch stark geprägt von der westlichen Wahrnehmung des Hinduismus. Ich faends besser, es differenzierter zu sehen: Begriffsgeschichte Hinduismus (Wie kann man behaupten, den Hinduismus gaebe es seit viertausend Jahren, wenn es das Wort erst ca 170 Jahre gibt?), Geschichte der Hindu-Religionen: die großen Linien (mit Verweisen zu Einzelartikeln: Vedische Religion, Shivaismus, Bhakti etc.pp.) und die neueren Bewegungen (ISKCON, Osho usw. - ebenfalls mit Verweisen). Dann koennte man Geschichte des Hinduismus integrieren (bzw. dort die entsprechenden Erweiterungen einfuegen). In der neueren Geschichte kenne ich mich fast gar nicht aus, zur aelteren koennte ich was schreiben, wenn ich mehr Zeit haette... -- Jonas kork 16:45, 14. Apr 2004 (CEST)

Unhaltbares

"Im Gegensatz zu den anderen großen Religionen, bei denen ein Mittler zwischen Gläubigen und göttlicher Kraft fungiert, wie zum Beispiel der Rabbi im Judentum oder der Priester im Katholizismus, ist dieses Konzept im Hinduismus nicht vorgesehen."

Ist so unhaltbar, da Katholizismus und Judentum hiermit nicht korrekt beschrieben sind. Die Abgrenzung des Hinduismus müsste schon etwas besser begründet werden. -- 84.57.69.121 09:40, 17. Okt 2004 (CEST)

Hinduismus - monotheistisch?

Der Hinduismus ist im Grunde eine monotheistische Religion, und der Gott wird Brahma genannt, aber es gibt im Hinduismus ja den Glauben an die Reinkarnation daher kamen durch den Gott Brahma noch die anderen Götter Vischnu und Shiva und so weiter. Hinduisten können sich meistens auch nicht Gott richtig vorstellen, deshlab teilen sie ihn in verschiedene Karismas.

 Gruß Zahra

schwachsinn, der hinduismus nicht mal eine religion in unserem sinne (samkhya ist atheistisch), und der monotheismus ist eine von esoterikern oft verbreitete "alles ist ja irgendwie in einer großen göttlichkeit"-attitüde, die mehr mit ethnoromantik als mit tatsachen zu tun hat.

Was soll denn bitte "in unserem Sinne" sein? Da es atheistische Religionen gibt ist der Hinduismus im Sinne der Religionswissenschaft durchaus eine Religion, auch Samkhya (sieht man z.B. an der Erlsöungslehre und dem Glauben an Reinkarnation).--Maya 22:28, 6. Apr 2006 (CEST)

Hinduismus und Trinität

Im Hinblick auf den Hinduismus von "Ebene der Trinität" oder gar "Trinität" zu sprechen, scheint angesichts dieses theologisch besetzten Begriffes unhaltbar zu sein. - Gruß, P.David

shakti enstspricht sicherlich nicht der shekina oder dem heiligen geist, da shakti eine kinetische energie ist, die auch die substanz des universums ist, also ein prinzip der immanenz. außerdem sind im monotheismus shekina und heiliger geist, soweit ich weiß, teile des gottes, während shakti und shiva komplementäre, gleichberechtigte prinzipien sind. shakti ist nicht teil shivas.

außerdem frage ich mich, weshalb hier parvati mit natur gleichgesetzt wird. parvati ist eine eigenständige göttin, die auch einen geistaspekt hat, da sie als mahayogini und große asketin gilt, die dem shiva gleichkommt. beide werden auch als komplementäre und gleichberechtigte prinzipien gesehen und darüber hinausgehend hängt es von der ausrichtung in bezug auf Shivaismus, Shaktismus und Vishnuismus ab, was genau die einzelnen prinzipien bedeuten, das ist nicht so einfach festzulegen. im shaktismus erscheint die shakti als höchstes prinzip, auch des geistes, dem alle götter, auch shiva und vishnu, entstammen. man sollte also die gleichsetzung parvatis mit der natur etwas abändern, das ganze scheint mir von einer europäischen perspektive aus geschrieben, mann =geist, weib= natur-Maya 20:15, 23. Mär 2005 (CET)

Da fehlt aber noch was...

Ich als Laie finde diesen Artikel etwas unzureichend und teilweise uninformativ. Zum einen wird das Kastensystem (das zentral im Leben eines Hindu ist) nur am Rande behandelt und die Hauptkasten werden nicht erwähnt. Ich denke auch nicht, dass diese in einem einzelnen Artikel für sich stehen sollten, sie sind zu sehr mit der Religion verknüpft. Dann habe ich als Hobbyautor ganz erstaunt festgestellt, dass die Wikipedia mit Satzfragmenten arbeitet. Stellenweise liest sich der Artikel wie eine Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert! Und das ist doch sicherlich nicht in eurem Interesse, oder? Dritter Punkt: Ist es nicht widersprüchlich, dass einerseits die "vergleichsweise hohe Rolle der Frau" gelobt wird, während einen Absatz weiter von Mehrabtreibungen von Töchtern die Rede ist, weil eine Tochter einem "weniger bringt"? Da sollte noch mehr darauf eingegangen werden! Soweit meine Anregungen, viele Grüße --Corporate world 16:03, 12. Apr 2005 (CEST)

Verbesserungswürdig

Ich finde den Artikel ebenfalls lückenhaft und ziemlich verbesserungswürdig; der Hinduismus ist immerhin eine der ältesten (und auch kompliziertesten) Religionen und ihm gehören doch rund 800 Millionen Menschen an. Ich denke auch, dass die Philosophie(n) des Hinduismus sich besser zusammenfassen liessen. Damit, dass der Begriff "Hinduismus" eine Fremdbezeichnung ist und zudem eh etwa aus dem 19. Jahrhundert stammt, gehe ich vollkommen konform. Dass man in Indien alle "nicht-angehörigen einer anderen Religion" als Hindus bezeichnet finde ich allerdings etwas kritisch (siehe Diskussion ganz oben). Gibt es Belege dafür? Würde mich interessieren.

Verbesserungswürdig: Religionsgeschichte. Kein Wort davon, dass sich der Hinduismus zuerst aus der vedischen Phase zum Brahmanismus entwickelt hat und der heutige Hinduismus ein Kompromiss ist. Der Brahmanismus war zu abgehoben und anderen Religionen gegenüber unattraktiv. Das einfache Volk lief zum Buddhismus über, deshalb wurde die Religion "reformiert" und der heutige Hinduismus entstand. Gruss Emanuel

Zur indischen Philosophie gibt es einen eigenen Artikel (ich habe den Link unter "Siehe auch" eingetragen). Befindet sich allerdings momentan noch in einer Überarbeitungsphase. Wenn du Zeit und Lust hast, bist du herzlich dazu eingeladen, an der Gestaltung mitzuwirken. Grüße. -WuShin 18:44, 15. Jun 2005 (CEST)

Mutterschaft & Frauen

bezüglich: Obwohl Hindus die Töchter nicht generell geringer schätzen, gelten sie doch zu oft auch heute noch in manchen Familien als Belastung, da sie bei ihrer Hochzeit die Mitgift mitbringen müssen und die Familie durch Mitgiftzahlungen für zu viele Töchter auch verarmen kann.

als Hindu und eine indische Frau muss ich unbedingt hinfügen, dass Mitgift zu geben oder zu fragen/erwarten, in Indien verboten ist und kann zu Strafe und Haft führen. Danke.

Bitte um Beitrag für Artikel Kloster#Hinduistische Tradition

Hi! Kann filleicht einer der sachkundigen noch ein paar Worte hier zu schreiben -> Kloster#Hinduistische Tradition--Mr.bloom 22:44, 11. Jul 2005 (CEST)

Diskussion Erleuchtung

Zur Zeit wird in der Diskussion des Artikels Erleuchtung darüber diskutiert ob eine synkretische (alle Traditionen einschließende Sichtweise von Erleuchtung) vorrangig vor den Inidividualdarstellungen der Religionen behandelt werden. Eine Beteiligung von am Hinduismus interessierten würde mich freuen. --Panchito 20:39, 22. Jul 2005 (CEST)

Löschantrag - Vorlage Hinduismus

Hier hat ein Schlaumeier einen Löschantrage auf unsere neue Vorlage:Hinduismus gestellt. Als wenn Hinduismus ein Themenring und keine Religion wäre. Bitte stimmt gegen den Löschantrag: HIER!

Portal Hinduismus

Es gibt jetzt auch ein Portal:Hinduismus.--Parvati 21:26, 13. Aug 2005 (CEST)

Artikel muss überarbeitet werden

Ich finde es gut, dass so viele Autoren den Überblick HINDUISMUS gestalten, eine Person könnte es nicht allen recht machen. Es ist aber besser, eine Religion nicht so sehr darüber zu definieren, was sie im Vergleich zu den in Europa vertrauten Religionen NICHT hat (KEINEN Begründer wie etwa Jesus, KEINE zentrale Institution etc.), sondern anführen was sie hat und was sie ausmacht. Nichts im Hinduismus "fehlt völlig". Das penetrante Anlegen europäischer Maßstäbe ist für eine Enzyklopädie eher fragwürdig. Ich habe den Artikel dahingehend geändert. Einiges müsste noch dringend überarbeitet werden: die klischeehafte, rein theoretische Abhandlung der Kasten hat mit der sozialen Realität nichts zu tun, ebenso ist der Abschnitt über die Rolle der Frau trotzt ausführlicher Ramayana-Geschichte dürftig. --Durga 12:11, 29. Aug 2005 (CEST)

Ich finde es legitim, die Unterschiede zu anderen Religionen herauszukristallisieren, weniger zu den abrahamitischen Religionen, sondern zu Buddhismus und Jainismus. Um den qualitativen Unterschied zu anderen Religonen zu erkennen, ist es für jemanden, der noch nie was zum Hinduismus gelesen hat, nicht schlecht die Unterschiede kennenzulernen. Zum Kastensystem gibt es einen eigenen Artikel. Ich meine in einem Hinduismus-Artikel sollte das Thema nicht ausufern. Bei Rolle der Frau ist für mich überhaupt zu hinterfragen, weshalb das hier drin steht. Es war halt schon immer drin, wahrscheinlich erwartet das jeder (Witwenverbrennung etc.). Bei Christentum steht auch nichts über dir Rolle der Frau im Christentum. Der Artikel bewegt sich ohnehin schon sehr weit in den soziologischen Bereich vor. Ich finde es nicht grundsätzlich schlecht, weil der Hinduismus in dieser Hinsicht eine sehr schlechte Reputation hat. Otto Normalverbraucher denkt bei Hinduismus an heilige Kühe, drei Millionen Götter, Kastensystem, Witwenverbrennung etc.. Das kann man wohl nicht ganz ignorieren und deshalb muss man was drüber schreiben. Das Thema des Artikels kann jedoch nicht sein, die "Soziologie Indiens" erschöpfend zu beschreiben. --Parvati 12:32, 29. Aug 2005 (CEST)

Schlecht

Es gibt so viel mal-interpretationen über Hinduismus hier, und wann möchte ich diesem korrigieren, Madame Maya und Madame Parvati reverten.

  1. Die Hindus sagen dass Hinduismus ist monotheistic. Wir haben nur ein Gott, und so viele - Wesen, dass die Westliche leute Gods, Dieux oder Götter sagen, sind nicht Gott. Am Besten sind sie demi-götter.
  2. Hinduismus ist NICHT ein religion. Er ist ein socio-religiös weg von Leben.
  3. Es gibt nur leine, kleine mention für Brahman, der Kosmiches geist, dass ist Zentral zu Hinduismus.
  4. Die Hindu Heilige Texten muss haben ein seperat Kategorie und mit detail.
  5. Warum so viel über Hinduimus soziologie? So viel über Frauen? Es ist nicht ein Feminismus artikel. Diese punk muss haben kurz mention, oder ein seperat Artikel.
  6. Die Sätze über Kuhe waren anstößig. Die Histoker haben dispüt über Ariers Rinderfleisch Verbrauch. Und dass satz über "rindfleisch protein" war falsch.
  7. Wann es gibt ein Bisschen für ein Gott, die leute reverten. Die europeanische leute habe ein misconception dass Hinduismus nur Polytheismus ist.
Danke, und kein harte Gefühle, Magicalsaumy 09:52, 26. Nov 2005 (CET)

Hi Magicalsaumy, Hinduismus ist sicher AUCH eine Lebensweise, aber es eindeutig AUCH Religion. Monotheistic sind sicher viele Hindus, aber nicht alle. Es ist auch eine Frage der Definition und Anhänger der Advaita-philosophie kann man im religionswissenschaftlichen Sinn nicht monotheistisch nennen. Wenn du ein Beispiel von Monotheismus schreiben möchtest, dann bring es als Beispiel und zitiere die Quelle. Versuche bitte nicht nur deine Sichtweise zu vertreten, sondern lass andere Möglichkeiten auch stehen. Das ist eine neutrale Enzyklopädie und kein Lehrbuch für Gläubige. Im Artikel geht es nicht um POLYTHISMUS, du hast dich geirrt. Ich passe in allen Artikeln sehr genau darauf auf und ändere es entsprechend.

Was das Thema Frauen betrifft, denke ich auch, dass wir einen eigenen Artikel darüber schreiben könnten, den Abschnitt mit der Ramayana-Geschichte wollte ich auf entfernen.

Leider schreibst du auch öfter Dinge in den Artikel, die schon drin stehen, aber mit anderen Worten. Über Rindfleisch lies bitte den Satz GENAU: In einigen Schriften gibt es Hinweise, dass Fleisch, selbst Rindfleisch, gegessen wurde, wobei es sich aber stets um das Fleisch von Opfertieren gehandelt haben dürfte. Damit versteht jeder, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt - aber man muß wirklich gut deutsch können!
HINDUTEXTE haben eigene Artikel , wenn du mehr darüber schreiben willst, dann mache einen eigenen Artikel. Aber bitte suche jemanden, der vorher dein Deutsch ordentlich korrigiert, es ist für uns sehr schwierig!!! Unverständliches wird wieder gelöscht!--Durga 13:23, 26. Nov 2005 (CET)

Ich habe nur einiges gelöscht, weil es unverständlich war und nicht in den Textzusammenhang passte. Daß Hinduismus nicht polytheistisch ist, wird erwähnt. Ich hatte schonmal in den Text hineingeschrieben, daß es im Hinduismus Formen von Monotheismus gibt, z.B. im Vishnuismus, das wurde jedoch gelöscht. Hinduismus ist eine Lebensweise, sicher, aber das sind andere Religionen auch und die Glaubenslehren des Hinduismus erfüllen alle Definitionsmerkmale von Religion. Im übrigen gibt es keinen einheitlichen Hinduismus, was bedeutet, daß es je nach Glaubensrichtung Hindus gibt, die monotheistisch sind, jedoch auch viele die an mehrere Götter glauben, was eine polytheistische Tendenz erahnen lässt. Im Text wird das Henotheismus genannt. Der Hinduismus ist in anbetracht der Vielzahl der Götter eben nicht rein monotheistisch zu verstehen, auch wenn alle ein Ausdruck des Brahman sind. --Maya 18:24, 26. Nov 2005 (CET)

"# Die Hindus sagen dass Hinduismus ist monotheistic. Wir haben nur ein Gott, und so viele - Wesen, dass die Westliche leute Gods, Dieux oder Götter sagen, sind nicht Gott. Am Besten sind sie demi-götter."

Da beißt sich die katze in den schwanz: es gibt DIE hindus genausowenig wie DEN hinduismus. und natürlich behaupten monotheistische hindus, der hinduismus sei monotheistisch. ist übrigens auch sehr touristenfreundlich, damit wird etwa in pushkar gutes geld gemacht ("christ? kein problem! alles ist gott! wir verehren alle den selben! komm hier, wirf eine blume in den see, worship, worship. für nur 2000 rupies!").

Brahman aussprache

Bitte das Aussprache (Phonetik) nicht entfernen! Es ist sehr wichtig in Sanskrit, dass die Wörte korrekt Aussprache sein gesprochen muss. In Sanskrit, der Schall (Sound) ist sehr heilig. Und danke für korrigieren Deutsch.

Magicalsaumy 19:52, 26. Nov 2005 (CET)

Du machst uns leider sehr viel Arbeit. Deine Beiträge könnten einerseits ein Gewinn sein, aber leider sind sie nicht nur sprachlich unmöglich (Kleinigkeiten würden wir gerne korrigieren), sie sind auch inhaltlich verwirrend und teilweise falsch. Wo stehen die '330 Mio Götter', woher weißt du, dass 33% der Hindus Vegetarier sind, hast du sie gezählt? Außerdem akzeptiere bitte, dass die Vorstellungen zum Gottesbild sehr verschieden sind, du vermischst in jedem Beitrag Advaita und Dvaita Anschauung. Es geht nicht um deinen persönlichen Glauben, sondern um die verschiedenen Wege der Hindus allgemein. Außerdem ist es sinnlos, einen Abschnitt neu anzulegen, wenn das Thema schon im Text vorher behandelt wurde, wie z.B bei den 'Schriften' und Abschnitt 'Theologie'. Auch stellst du deinen Text ohne Zusammenhang mitten in den Artikel und wiederholst, worüber an anderer Stelle schon geschrieben wurde. Wenn du zu einem Thema etwas beitragen möchtest, versuche bitte es sinnvoll zu integrieren. Wir alle möchten das gängige Klischeebild über Hinduismus korrigieren. Bitte unterstütze uns sinnvoll und bereite deine Beiträge sprachlich und inhaltlich besser vor. Danke!

Oho, kennst du dass es gibt KEIN, KEIN Glaub das alle Hindus glauben! Für jeden Satz in diesem Artikel, ich kann bringen 1 million Hindus dass sagen das Satz ist falsch. Und theologie und Schrift sind nicht wiederholung. Und Hinduismus hat 33 Crore devatas, und ein Crore = 10 million. Wann ich schreibe ein explaination für deva (= Halbgott), du entfehrnst!! Gross problem.
Magicalsaumy 20:51, 26. Nov 2005 (CET)

Auch, sehst du bitte [LINK], ein sehr besser artikel.
Magicalsaumy 21:07, 26. Nov 2005 (CET)

Bangladesh

Hallo, ich bitte darum, dass auch Bangladesh unter "Verbreitung" auftaucht, was in der englischen Version auch der Fall ist. Ca. 10% der über 140 Mio. Einwohner von Bangladesh gehören dem Hinduismus an. Das ist zwar eine Minderheit, sie übertrifft aber Staaten wie Mauritius oder Fidji mit ihrem großen indischstämmigen Bevölkerungsanteil zahlenmäßig bei weitem. Lukas

Habe Bangladesch eingefügt.--Maya 18:29, 15. Mär 2006 (CET)

Änderungen von Eins

Hallo Eins, du hattest den Artikel stark verändert und zwar teilweise nicht ganz richtig. Das Gemeinsame der hinduistischen Religionen ist nicht nur das Kastensystem, sondern der Glaube an Reinkarnation, Samsara und Kalpas. Da die Kasten weiter unten umfassend abgehandelt werden, braucht man sie in der Einleitung nicht in dieser Form erwähnen. Die Hauptgötter Brahma, Shiva und Vishnu existierten noch nicht in der heutigen Form zur Zeit der Vedas, deshalb war die Einleitung mißverständlich. Zudem werden auch ziemlich viele andere Götter und Göttinnen verehrt, so daß dieser Satz auch recht mißverständlich ist, insbesondere da Brahma heutzutage kaum noch eine Rolle spielt.--Maya 23:59, 5. Apr 2006 (CEST)

Die Ergänzungen sind nicht nur teilweise falsch: Was bitte ist die "frühfeudale Oberschicht"? Die "Fixierung auf Shiva, Vishnu, Brahma" stimmt nicht. Tempelbauten haben mit der Entwicklung des Hinduismus wenig zu tun, eher umgekehrt kann man daran eine Entwicklung der Religion ablesen. Die Kastenhierarchie ist kein "Kernelement des Hinduismus", sondern eine religiös begründete, gesellschaftliche Ordnung der Hindus, die aber keineswegs 5000 Jahre alt ist. In vedischer Zeit (ca. 1500 bis 600 v.Ch.) gab es noch keine Kasten im späteren Sinne. Es gibt und gab auch weder ein geschlossenes Kastensystem noch "geschlossene Kasten". Die Kastenordnung hat sich durch alle Jahrhunderte hindurch stets gewandelt und immer wieder verändert und weist in den verschiedenen Gegenden des indischen Subkontinentes völlig unterschiedliche Strukturen auf. --Durga 01:01, 6. Apr 2006 (CEST)

Tempelbauten entwickeln sich nicht spontan aus der Religion, die werden geplant, konstruiert und finanziert, für einen Zweck. In dem Fall für den Hinduismus als kastenordnendes System, dafür kam damals nur die frühfeudale Oberschicht in Frage bzw. die Maharadschas zu allen Zeiten in deren Interesse es auch liegt. Aus den Dichtungen der Vedas allein, läßt sich überhaupt kein Kastensystem ableiten. Der Vielgötter-Hinduismus ist nur das organisatorische Element, um die sozialen Schichten in den geschlossenen Bezugssystemen der Kasten zu halten über die komplexe Beschäftigung mit Riten und Ritualen. Ich seh da jetzt keinen Widerspruch, das kommt im Artikel viel zu kurz. Eins 16:08, 6. Apr 2006 (CEST)

Du möchtest jetzt nicht behaupten, daß eine mit sehr komplexen philosophisch-theologischen Anschauungen ausgestattete, lebendige und gelebte Religion nur den Zweck hat, Kasten zu erhalten?--Maya 16:43, 6. Apr 2006 (CEST)

Das steht doch ausser Frage, um die Menschen in ihren Kasten zu halten, werden eben auch eine ganze Reihe von komplexen philosophisch-theologischen Anschauungen benötigt bzw. Bezugsysteme mindestens soviele wie es Kasten gibt mit denen man sich beschäftigen kann.
So hält man die Menschen aus der weltlichen Orientierung raus, spart sich Proteste und sichert Privilegien, was ja auch elementarer Bestandteil im Hinduismus gibt.
Es ist doch naiv anzunehmen die Hindugesellschaft von unten nach oben, ist nur spontanes kollektives einvernehmen ohne Besitzstandswahrung und Abhängigkeiten. Eins 21:06, 7. Apr 2006 (CEST)

Ich kann mich nicht daran erinnern, davon gesprochen zu haben, die Hindugesellschaft bestehe aus kollektivem Einvernehmen. Im übrigen ist das eine monokausale Sicht von Religion, die in dem Artikel nichts zu suchen hat, da es Theoriebildung ist (auch wenn etwas Wahres dran sein mag), wenn du dafür Quellen nennst, wäre das natürlich was anderes.--Maya 01:00, 8. Apr 2006 (CEST)

Literatur Hinduismus

Ich hätte da noch einen Literaturvorschlag: Michaels, Axel: Der Hinduismus: Geschichte und Gegenwart. München: C.H. Beck, 1998. Das Buch wurde auch ins Englische übersetzt: Michaels, Axel: Hinduism: past and present. Princeton, N.J.: Princeton University Press, 2003. Der Autor ist Professor für Indologie an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Vielleicht baut ihr diesen Vorschlag ja noch ein...

Hab's eingefügt.--Maya 16:20, 17. Jun 2006 (CEST)

Bildbeschreibung zu Ganesha im Artikel Religion

Hallo liebe Hinduismus-Kenner, könnt Ihr mir/uns weiterhelfen? Im Artikel Religion findet sich folgende Bildunterschrift zu Ganesha: hinduistische Darstellung des Göttlichen in seiner Form als Ganesha Nach dieser Bildunterschrift wird Ganesha als eine Form "des Göttlichen" bezeichnet, bzw. "des Göttlichen in seiner Form als Ganesha". Ich frage mich ob diese Einordnung so richtig, da Ganesha als einer von vielen Göttern des Hinduismus verehrt wird, aber nicht unbedingt als "eine Form des (einen) Göttlichen" oder doch!?. Gibt es jemanden der sich mit Ganesha im Detail auskennt? --Panchito 20:52, 23. Aug 2006 (CEST)

Hallo Panchito, zur selben Zeit habe ich auf Religiondisk. geantwortet, aber hier nochmal: Tatsächlich gehen die Ansichten über Ganesha in den vielen Strömungen sehr auseinander. Jedenfalls maifestiert er für Gläubige "das Göttliche", sehr verschieden sind aber die Erklärungen für welche Form des Göttlichen er steht. hinduistische Darstellung des Gottes Ganesha würde einen Polytheismus implizieren, also einen Gott unter vielen. Es würde das (vertraute, aber doch falsche) Klischee vom vermuteten Polytheismus verstärken. --Durga 21:12, 23. Aug 2006 (CEST)

Drei Formen

Hallo Bonace, es ist ganz gut, dass du dich etwas um den Artikel gekümmert hast. Aber deine Eintragung über die drei Formen nach (dem Indologen!!- was soll der Durchschnittsleser ohne Erklärung mit dem Namen anfangen?) Axel Michels braucht eine Überarbeitung: Erstens ist der Platz schlecht gewählt, denn im Abschnitt danach geht es um "Glaubensrichtungen und Lehre" und dort gehört es hin, man kann nicht erst über "drei Formen" schreiben und in einem anderen Abschnitt über die "Glaubensrichtungen". Vielleicht sollte es auch nicht so ausführlich sein, denn diese Ansicht ist einseitig und ich muss der indologischen Sicht auch noch meinen Senf von hinduistischer Seite hinzugeben, was aber für einen Übersichtsartikel eher zu viel wäre. Kannst du dich mal drum kümmern? In dieser Form ist der Eintrag kein Gewinn für den Artikel. --Durga 01:44, 3. Sep 2006 (CEST)

Ich sehe das anders. Ich finde diese Systematik bereichert den Artikel. Formen sind auch was anderes als Glaubensrichtungen. Deshalb kann das ruhig nebeneinander stehen. Die Indologie (vor allem die klassische) vernachlässigt z.B. die Formen 2 und 3. Gleichzeitig sind diese verschiedenen Formen auch die Ursache so mancher Auseinandersetzung hier (bhakti yoga etc.). Jeder hat halt so seinen Blickwinkel. Immer nur zur schreiben, der Hinduismus sei vielfältig und heterogen ist zu wenig. Deshalb finde ich diese Kategeorisierung durchaus bereichernd. --Parvati 16:10, 3. Sep 2006 (CEST)

Geschichte + Tempel

Hallo, irgendwie hoert der Geschichtsteil im 4 JH v. C auf und faengt erst 800 Jahre spaeter wieder an. Es hat zahlreiche bedeutende Hindu-Imperien gegeben, in Indien und auch Suedostasien. Beispiel Majapahit in Indonesien, vielleicht auch Funan oder Champa (Vietnam). Vielleicht sollten auch einige wichtige Tempelanlagen erwaehnt werden, beispielweise Prambanan oder Angkor Wat. Gruss --Lofor 16:52, 22. Okt. 2006 (CEST)



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Hinduismus und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).