Wikipedia GNU FDL Artikel anzeigen Artikel bearbeiten
 
IMX (Video)

Der Artikel IMX (Video) gehört zur Kategorie: Videotechnik
Das IMX-Format ist ein von der Firma Sony entwickeltes professionelles Videoformat aus dem Broadcastbereich zur Aufzeichnung auf Magnetband (MAZ-Format). IMX steht für Interoperability Material Exchange.

Das IMX-Format wurde ab 1999 eingeführt und ist von Sony als Nachfolge des in der Praxis sehr weit verbreiteten Digital Betacam-Formats geplant. Es wird von der Mehrzahl der deutschen Sendeanstalten (neben anderen Formaten, insbesondere DVCPro von Panasonic), vom ORF in Österreich und vom Schweizer Fernsehen bereits eingesetzt.

Die IMX-Technik zeichnet digitales Komponentensignal mit einer Abtastrate von 4:2:2 und einer DCT-Quantisierung von 8 Bit mit 50 MBit/sec komprimiert auf. Damit ergibt sich gegenüber der unkomprimierten Speicherung ein Verhältnis von 3,3:1. Bei der Kompression wird der MPEG-2-Standard genutzt, wobei jeder Frame (Einzelvideobild) einzeln komprimiert wird (I-Frame only, keine Nutzung von Long-GOP). Dadurch bleibt das IMX-Format vollständig schnittfähig.

Im Gegensatz zu den klassischen MAZ-Formaten können über besondere Adapter die IMX-Videofilme auch als Dateien (im Sinne der Computertechnik) angesprochen werden. Die Dateien entsprechen dem MXF-Standard. Sie können (als normale Dateien) auch auf anderen Datenträgern (z.B. auf RAID-Systemen oder auf optischen Datenträgern (MOD) als XDCAM) abgelegt werden.

Vgl. dazu Videoformate.



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff IMX (Video) und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).