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Illerkirchberg

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Der Artikel Illerkirchberg gehört zur Kategorie: Alb-Donau-Kreis, Ort in Baden-Württemberg
Wappen Karte
Abbildung
Wappen der Gemeinde Illerkirchberg
Bildherkunft

Abbildung
Deutschlandkarte, Position von Illerkirchberg hervorgehoben
Bildherkunft

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Geografische Lage:
Höhe: 510 m ü. NN
Fläche: 11,45 km²
Einwohner: 4746 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 414 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 5,7 %
Postleitzahl: 89171
Vorwahl: 07346
Kfz-Kennzeichen: UL
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 137
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 49
89171 Illerkirchberg
Website: www.illerkirchberg.de
E-Mail-Adresse: info@illerkirchberg.de
Politik
Bürgermeister: Anton Bertele

Illerkirchberg ist eine Gemeinde im östlichen Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Geografie

Geografische Lage

Illerkirchberg liegt im Tal der Iller, etwa 8 km südlich von Ulm.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Westen und Norden an Ulm, im Osten an die bayrische Stadt Senden, im Süden an Illerrieden und Staig.

Gliederung

Illerkirchberg besteht aus Oberkirchberg und Unterkirchberg sowie den kleineren Ortsteilen Mussingen, Buch, Beutelreusch und Oberweiler.

Geschichte

Die heutige Gemeinde Illerkirchberg entstand im Zuge der baden-württembergischen Gebietreform am 1. April 1972 durch den freiwilligen Zusammenschluss der damals selbstständigen Gemeinden Oberkirchberg und Unterkirchberg.

Oberkirchberg

Oberkirchberg wurde erstmals 1087 als Stammsitz der Grafen von Kirchberg erwähnt. 1498 gelangte das Gebiet zu Bayern, wurde jedoch bereits 1507 an die Fugger verkauft. Von 1805 bis 1810 gehörte die Grafschaft Kirchberg erneut zu Bayern, um dann zu Württemberg zu kommen. In Oberkirchberg steht das ehemalige Schloss der Fugger, welches noch heute die „Gräfin“ bewohnt.

Unterkirchberg

Unterkirchberg wurde ebenfalls 1087 erstmals erwähnt und gehörte genau wie Oberkirchberg zur Grafschaft Kirchberg. Allerdings befand sich auf dem Gebiet des Dorfes bereits in der Antike ein Kastell, das offenbar in der Zeit des Kaisers Claudius (um das Jahr 50 n. Chr.) errichtet worden war und den Namen Phaeniana trug.

Religionen

Bereits seit 1194 ist eine Kirche (St. Martin) in Unterkirchberg, das damals auch die geistliche Versorgung für Oberkirchberg leistete, nachgewiesen. Illerkirchberg ist bis heute eine katholisch geprägte Gemeinde.

Politik

Illerkirchberg ist der Sitz des Gemeindeverwaltungsverbands Kirchberg-Weihungstal, dem neben Illerkirchberg die Gemeinden Hüttisheim, Schnürpflingen und Staig angehören.

Gemeinderat

Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
  • CDU - 37,7% (+3,0) - 6 Sitze (+1)
  • FW - 36,3% (=) - 5 Sitze (=)
  • SPD - 18,7% (-2,9) - 2 Sitze (-1)
  • pro illerkirchberg - 7,3% (=) - 1 Sitz (=)

Wappen

In gespaltenem Schild vorne in Gold (Gelb) eine rot gekleidete und rot gekrönte Mohrin, in der Linken eine rote Mitra haltend, hinten in schwarz ein doppelarmiges goldenes (gelbes) Kreuz (Patriarchenhochkreuz). Die Flaggenfarben sind Rot-Gelb (Rot-Gold).

Partnerschaften

Seit dem Jahr 1988 besteht eine Städtepartnerschaft mit Brives-Charensac im Departement Haute-Loire in der Auvergne, Frankreich. Brives-Charensac hat etwa 5.000 Einwohner.

Wirtschaft und Infrastruktur

Illerkirchberg gehört den Zweckverbänden Wasserversorgung Steinberggruppe und Klärwerk Steinhäule an.

Bildung

In Illerkirchberg gibt es drei Kindergärten, einer in Oberkirchberg, zwei in Unterkirchberg, auch eine Grundschule befindet sich am Ort. Weiterführende Schulen sind in der Nachbargemeinde Staig (Hauptschule) bzw. in Ulm (Realschule, Gymnasium).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Illerkirchberg liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks



Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Illerkirchberg und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).