Der Artikel Indochina gehört zur Kategorie: Südostasien
Der Begriff Indochina wurde erstmals von dem dänisch-französischen Geographen Conrad Malte-Brun (auch Malthe Konrad Bruun; 1775–1826) in seinem 1810 in Paris erschienenen Werk „Précis de la Géographie Universelle“ verwendet. Damit sollte der prägende kulturelle Einfluss Indiens und Chinas auf die Völker und Länder des kontinentalen Südostasien ausgedrückt werden.
Im politischen Sinn umfasste Indochina jene von Frankreich okkupierten Gebiete der heutigen Länder Laos, Kambodscha und Vietnam, die ab 1887 als „Union Indochinoise“ - „Französisch-Indochina“ - dem französischen Kolonialreich eingegliedert waren. Auf der Genfer Konferenz wurde 1954 die Souveränität von Laos, Kambodscha und Vietnam anerkannt.
In der Geographie wurde der Begriff als Bezeichnung für die Indochinesische Halbinsel beibehalten.
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Diskussion der Autoren über den Artikel: Indochina
Tur mir leid, aber eine "Präzisierung" war das nicht, weshalb ich die unkompliziertere Einleitung größtenteils wieder hergestellt habe. Die "Zeit des Kolonialismus" ist eine unheimlich schwammige Zeitangabe, da sie nicht einheitlich bestimmbar und für jedes Land unterschiedlich war. Zudem hat Vietnam bereits im 19. Jh. existiert. In einer Einleitung(!) die einzelnen Provinzen aufzuzählen halte ich daher für verwirrend. Und dass Kolonialherrschaft "Fremdherrschaft bedeutet ist auch jedem klar oder sollte zumindest in einem seperaten Artikel über "Kolonialismus" dargestellt werden. Babelfisch
Diese Definition bzw. Erklärung des Begriff Indochina und dessen Bedeutung wurde zuletzt am 25.7.2007 aktualisiert (Glossar Lexikon Enzyklopädie).

