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Der Artikel Irgendwann in Mexiko gehört zur Kategorie: Filmtitel, Filmtitel 2003, US-amerikanischer Film, Mexikanischer Film, Actionfilm, Thriller
Irgendwann in Mexiko ist ein Actionfilm des Regisseurs Robert Rodriguez.
Er schließt die El-Mariachi-Trilogie, bestehend außerdem aus den Filmen El Mariachi und Desperado, ab. Wie schon in Desperado spielt hier wieder Antonio Banderas die Hauptrolle neben Johnny Depp, Salma Hayek, Willem Dafoe, Enrique Iglesias, Eva Mendes und Mickey Rourke.
Bei einem Produktionsbudget von geschätzten 29 Millionen US-Dollar und Marketingkosten von weiteren 20 Millionen Dollar konnte der Film weltweit ca. 98 Millionen US-Dollar an den Kinokassen einnehmen, davon allein 56 Millionen Dollar an den US-amerikanischen Kinokassen. Irgendwann in Mexiko feierte seine Premiere auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig im August 2003 und lief am 25. September 2003 in den deutschen und österreichischen Kinos an. In den schweizer Kinos startete er am 24. Dezember 2003 (französischsprachige Schweiz), bzw. am 1. Januar 2004 (deutschsprachige Schweiz).
Handlung
Der mysteriöse CIA-Agent Sheldon Sands heuert den Mariachi an, um den mexikanischen General Marquez zu töten. Da Marquez für den Tod von Carolina, Mariachis Ehefrau, verantwortlich war, nimmt er den Auftrag an. Marquez bereitet seinerseits einen Putsch in Mexiko vor, der am „Tag der Toten“ stattfinden soll. Unterstützt wird er dabei von dem Drogenbaron Barillo.Zeitgleich rekrutiert Sands den FBI-Agenten Jorge Ramirez, um Barillo zu töten. Damit will er den Tod des FBI-Agenten Archuletta rächen, welcher von Barillo zu Tode gefoltert wurde.
Um den Plan umzusetzen, baut Sands ein Netzwerk von Informanten auf, dem unter anderen die AFN-Agentin Ajedrez angehört. Sands wird aber von Ajedrez verraten und gelangt so in die Gefangenschaft von Barillo, der ihm von einem Arzt die Augen entfernen lässt.
Mariachi hat mittlerweile mit dem Frauenheld Lorenzo und dem Trunkenbold Fideo zwei Freunde gefunden, die ihm bei seinem Auftrag unterstützen.
Am „Tag der Toten“ kommt es zum Putsch. General Marquez umzingelt mit seinen Truppen den Präsidentenpalast. El Mariachi und seine Freunde helfen bei der Verteidigung des Palastes. Als Marquez aber in den Palast eindringen kann, wird er dort von Mariachi getötet. Ramirez wiederum erschießt Barillo. Marquez' Truppen werden schließlich vom mexikanischen Volk vertrieben, und der Putsch ist somit vereitelt.
Auszeichnungen
Das Lied „Siente Mi Amor“, das aus der Feder von Robert Rodriquez stammt, gewann 2004 den Satellite Award als Bester Filmsong. Johnny Depp war als Bester Nebendarsteller in einer Komödie oder einem Musical für denselben Preis nominiert, musste sich aber Eugene Levy geschlagen geben. Eva Mendes war für Irgendwann in Mexiko und drei weitere Filme für den Teen Choice Award in der Kategorie Choice Breakout Movie Star nominiert. Antonio Banderas und Rubén Blades wurden mit Imagen Foundation Awards ausgezeichnet.Der Film war zudem für den Taurus Award in den Kategorien Beste Stuntfrau (Cheryl Bermeo und Gail Monian) und Bester Stunt in der Höhe nominiert.
Kritiken
Fremdsprachige Kritiken
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, Irgendwann in Mexiko wäre weniger ein Film sondern eher eine Ansammlung der Actionsequenzen. Er schrieb, der Film würde den Darstellern Antonio Banderas, Johnny Depp und Salma Hayek die Gelegenheit bieten, cool zu wirken. Die Besetzung der Nebenrollen mit unter anderen Ruben Blades, Willem Dafoe, Enrique Iglesias, Cheech Marin und Mickey Rourke bezeichnete er als eklektisch (eclectic). James Berardinelli: Once Upon a Time in Mexico. Auf: ReelViews
Peter Bradshaw vom Guardian lobte die Leistung von Johnny Depp, dessen komödiantisches Talent den Film rettet, ihn damit aber auch aus dem Gleichgewicht wirft, da der Film an Stärke verliere, wenn Depp nicht zu sehen ist.Peter Bradshaw: Once Upon a Time in Mexico. In: Guardian Unlimited, September 2003
Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 12. September 2003, der Film wäre interessanter als die Westernfilme von Sergio Leone, mit denen er den Film verglich. Er schrieb, den Film würden eher überraschende und ironische Wendungen der Handlung als ihre Logik interessant machen. Im Film würden hochkarätige Darsteller genauso in den Hauptrollen wie auch in den Nebenrollen wirken. Ebert lobte das überbordende Gespür (exuberant feel) des Regisseurs Robert Rodriguez für Filme. Roger Ebert: Once Upon a Time in Mexico. In: Chicago Sun-Times vom 12. September 2003
Nev Pierce von der BBC kritisierte die verworrene Handlung. Viele gute Ideen seien nur am Rande zu bemerken, gute Schauspieler wie Dafoe und Banderas würden zu wenig benutzt (underused).Nev Pierce: Once Upon A Time In Mexico (2003). In: BBC Film Reviews, Oktober 2003
Deutschsprachige Kritiken
Daniel Bickermann vom Filmmagazin Schnitt bezeichnete den Film als Schlüsselwerk im Opus von Robert Rodriguez: „Über den Patriotismus hat Rodriguez vom Splatter zu einem grausigen Realismus gefunden, vom zynischen Genrezitat zur relevanten Realsatire, von der Pose zur Aussage. [..] Ein im besten Sinne altmodischer, unterhaltsamer, wichtiger Film.“Daniel Bickermann: Auf dem Weg zum Epos In: Schnitt, 2003
Anmerkungen
Der Film wurde in der mexikanischen Stadt Guanajuato gedreht. Der „Präsidentenpalast“ ist in Wirklichkeit das Hauptgebäude der Universität von Guanajuato. Er ist der erste Film von Rodriguez, der mit High Definition-Kameras aufgenommen wurde.Um einem möglichen Streik der Schauspielergewerkschaft zuvorzukommen, drehte Rodriguez den Film zeitlich vor den Filmen Spy Kids 2 und Spy Kids 3D.
Agent Sands verspeist oder bestellt im Film mehrmals das mexikanische Gericht Puerco Pibil. Auf der DVD erklärt Regisseur Robert Rodriguez das Rezept für dieses Gericht.
Im Audiokommentar zum Film erklärt Robert Rodriguez, dass der Part von Cucuy eigentlich für Quentin Tarantino vorgesehen war, für die Rolle des CIA-Agenten Sands hatte er George Clooney vorgesehen.
Weblinks
Quellen
Diskussion der Autoren über den Artikel: Irgendwann in Mexiko
Es gibt keine Definition des Minimums der Anzahl der Kritiken. Im Augenblick sind zwei zusammengefasst, das ist bereits über dem Durchschnitt der Filmartikel. Wenn der Gledhill noch einmal seine unbegründete Schmiererei reinwirft, wird er wie jeder andere Schmierer unter Wikipedia:Vandalensperrung gemeldet. --AN 11:15, 16. Mai 2006 (CEST)
- AN, kannst du bitte deine Wortwahl den hier üblichen Sitten anpassen oder liegen bei dir irgendwelche Probleme persönlicher Natur vor? Wenn du lediglich dazu fähig bist, hier rumzubrüllen, andere Benutzer als Schmierer zu bezeichnen oder Drohungen auszustoßen, dann solltest du dir vielleicht andere Möglichkeiten suchen, deine Persönlichkeit auszuleben. Auch für dich gilt die Wikipedia:Wikiquette. Und wenn du der Vandalensperrung etwas zu melden hast, dann tu's doch einfach, wenn es dich befriedigt, anstatt hier Ankündigungen von dir zu geben. Glaubst du, im Besitz von Artikeln zu sein und hier die Anmerkungen anderer Benutzer nach Gutdünken eliminieren zu können? Wenn ja, dann tu' uns allen etwas Gutes und melde dich gleich selbst bei der Vandalensperrung! Im Übrigen wundert es mich, was du bei diesem Artikel plötzlich verloren hast. Oder hast du in den vergangenen Wochen irgendetwas für den Ausbau getan? Laut Versionsgeschichte hast du im Unterschied zu mir überhaupt nichts zur Verbesserung dieses Artikels beigetragen, außer jetzt plötzlich hier zu erscheinen und mich zu beschimpfen. Oder bist du vielleicht mit Jennifer-Aniston-Fan identisch? Wenn ja, dann wäre es doch sehr schön von dir, das hier bekanntzugeben. Dann wäre dein Verhalten auch besser einzuordnen, nämlich als das einer Sockenpuppe. --Gledhill 11:46, 16. Mai 2006 (CEST)
- Das vorangegangene Rumgebrülle ist unmöglich als eine logische Argumentation einzuordnen, bestätigt aber wohl den Vorwurf der unbegründeten Schmiererei vollständig. (BTW: Ich sehe in der Versionsgeschichte keine produktive Betätigung des Vorredners, nur das Reinwerfen diverser Bapperle. Für solche "Artikelarbeit" wurde bereits der Klever teilgesperrt.)
- BTW: Ein Beispiel: Enigma (1983): Drei Sätze Handlung, eine Kritik, bapperlfrei. Und da will einer bei ca. 20 Sätzen Handlung, div. Hintergründen und zwei/drei Kritiken ein {Lückenhaft} reintun??? --AN 11:58, 16. Mai 2006 (CEST)
- Inzwischen sogar drei, nur ganz wenige Filmartikel haben mehr. --AN 11:21, 16. Mai 2006 (CEST)
- (Bearb.konflikt) Drei. Die letzte Kritik erwähnt sogar die "Bedeutung im Werk von Rodriguez" (vgl. Formulierung im Baustein). Und damit kann man auch eine Quelle angeben.--Kubrick 11:23, 16. Mai 2006 (CEST)
- Es gibt viele fundierte Kritiken die mehr als "mir gefällt's (nicht)" aussagen. Der Punkt ist allerdings, ob jeder ganz willkürlich nach eigenem Gutdünken Bausteine reinwerfen darf wie z.B. {Lückenhaft|Die Handlung in weniger als 300 Sätzen beschrieben}. Ich betrachte es als eine Schmiererei genauso wie diese. --AN 11:28, 16. Mai 2006 (CEST)
Bausteine
So langsam beschleicht mich das Gefühl, daß dieser Artikel Schauplatz eines Machtkampfes(?) werden soll. Ich bitte beide Seiten, das Setzen weiterer Bausteine zu unterlassen und die Differenzen erst einmal hier auszudiskutieren. Grüsse,--Kubrick 09:05, 17. Mai 2006 (CEST)
- Ich sehe nur eine Seite, die den Artikel mit Bausteinen bewirft. Was die Diskussion über die minimale Anzahl der Kritiken angeht, zuletzt mündete sie in einer Analyse meiner unwürdigen Persönlichkeit, was das Thema des Minimums der Kritiken keinesfalls tangiert. Ein allgemeiner Versuch: Portal_Diskussion:Film#Kritiken_in_den_Filmartikeln.3F --AN 13:07, 17. Mai 2006 (CEST)

